Latest / Bau Podcast - der Höfliche & der BAUstein® / Bürokratie treibt die Handwerker in den Wahnsinn
Transcript
- 0:00Speaker 2: Wir wollen mit unterstützen, wie man die Bürokratie besser machen kann.
- 0:04Speaker 2: Genau deshalb sprechen wir heute mit Tobi's Tooltime.
- 0:07Speaker 2: Tobi was ist für dich der wichtigste Punkt in der Folge?
- 0:10Speaker 1: Dass ich Zeit sparen kann und mehr Kunden glücklich machen kann auf der Baustelle.
- 0:15Speaker 0: Das finde ich ein sehr guter Punkt weil ich glaube wir haben alle so ähnliche Themen ähnlichen Schmerzen.
- 0:19Speaker 0: Ich find auch gut dass wir angeboten haben das wir dem Bürokativahnsinn helfen besser zu werden
- 0:27Speaker 2: Und vielleicht habt ihr auch das eine oder andere noch für uns.
- 0:29Speaker 2: Dann schreibt uns gerne in die Kommentare, oder per DM.
- 0:33Speaker 2: Viel Spaß beim Zuhören!
- 0:34Speaker 2: Also wir wollen jetzt mal dreißig Minuten so ein bisschen über die Bürokratie sprechen.
- 0:38Speaker 2: Hilftet ihr?
- 0:39Speaker 2: Oder machte dich fertig?
- 0:41Speaker 2: Wir
- 0:41Speaker 1: haben echt nur dreizig Minuten und da kann ich wahrscheinlich ne Woche mit Fülle, mit Geschichten, die mich ausbremsen.
- 0:48Speaker 1: tatsächlich also leidiges Thema als Handwerker.
- 0:53Speaker 1: Ja... Schwierig
- 0:57Speaker 2: Konkretes Beispiel.
- 0:58Speaker 2: Also wir haben auch ein paar Sachen dabei, jetzt sagen wir legen das alles mal heute auf den Tisch.
- 1:02Speaker 2: und aber also worauf will ich hinaus?
- 1:06Speaker 2: Wir haben das Gefühl man wird oft aufgehalten gerade im Wachstum Aber auch im Alltag Und du als Handwerker Du bist ja auch noch brutal viel auf der Baustelle.
- 1:15Speaker 2: Ich meine wir sind ja im Office meistens, also wir haben Drehtage und sind dann draußen Aber du hast ja das Thema nur auf die Baustellen raus, du bist permanent unterwegs.
- 1:23Speaker 2: Dann müssen irgendwelche Sachen abgewickelt werden Büro.
- 1:27Speaker 2: Wenn du in einem Büro bist, ist eigentlich verlorene Zeit für dich?
- 1:30Speaker 1: Richtig und tatsächlich wünsche ich mir viel mehr auf der Baustelle sein zu können was ich im Moment gerade nicht kann.
- 1:36Speaker 1: Gerade dem Thema Bürokratie geschuldet vielleicht auch ein bisschen meine eigene Organisation.
- 1:41Speaker 1: mit Sicherheit bin auch ich ein bisschen dran schulder sie soviel im Bürositz.
- 1:45Speaker 1: aber das Thema Bürokratie ist doch ein großes Thema.
- 1:50Speaker 1: zur Einordnung einen Geselle, einen Azubi der jetzt ins zweite Lehr kommt vor ein paar Tagen an den Werkstudent angefangen und im September kommt ein zweiter Azubis.
- 2:00Speaker 1: Ein paar Freelancer noch dabei haben Steuerberater der mein Steuerthema macht und so bin ich aufgestellt.
- 2:09Speaker 1: was Ich immer wahrnehme.
- 2:11Speaker 1: in der Außedarstellung spricht jeder drüber die Bürokratie soll abgeschafft werden.
- 2:18Speaker 1: Das ist vielleicht auch sehr plakativ gesprochen, weil das wird nicht passieren.
- 2:21Speaker 1: Weil eine gewisse Bürokratie brauche man ja auch damit Abläufe passe, damit Dokumentation passt.
- 2:27Speaker 2: Was verstehst du unter Bürokratie eigentlich?
- 2:29Speaker 2: Vielleicht sagen wir das mal.
- 2:30Speaker 2: Was ist denn für dich eine Bürokratei, dieses Wort?
- 2:33Speaker 2: was bedeutet es?
- 2:33Speaker 1: Ein Formularausfülle dann nochmal einen Antragstelle um den Antrag zu beantragen der typische Passierschein A. wie heißt dabei Asterox und Overlux wo die sich hundertmal im Kreis drehen und dann verrückt werden.
- 2:47Speaker 1: tatsächlich hat's mir letztens da so ein Kurzvideo ausgespielt wo genau das in einem Kurzvideo gezeigt wurde und die Überschrift war gehts euch mit der Bürokeit Bürokratie in Deutschland auch so, zumindest zum Verrücktwerden.
- 3:01Speaker 1: Einfaches Beispiel... Ich baue eine Zähleranlage bei einem Kunde auf und muss dann, wenn der Zählerschrank sitzt beim Energieversorger einen Antrag stellen, dass ein Zählar gesetzt wird.
- 3:13Speaker 1: Da gibt es so eine Schnittstelle, der Energieversorger hat die Hoheit über dem dieses Messwerk wie man es dann fachlich aussagt und die wollen das dann setzen und geben mir vor unter welchen Regularien die dann den Zählern setzen.
- 3:29Speaker 1: Die erfülle ich.
- 3:30Speaker 1: Da gibt es technische Anschlussbedingungen, die sind vorgegeben und dann ist für mich eigentlich wünschenswert.
- 3:36Speaker 1: Ich habe ein Portal das es jetzt auch bei jedem Energieversorger gibt oder bei den meisten wo ich dann die Kundendaten einpflege und sage ihr habt die Zähleanlage fertiggestellt.
- 3:48Speaker 1: Ich drücke auf einen Knopf Das wird abgeschickt und geht an seinen Weg.
- 3:52Speaker 1: Das ist so die Rangehensweise Bürokratie abzuschaffen Digitalisierung voran zu treiben.
- 3:59Speaker 1: Das Problem dabei ist, vor einem Jahr war das alles noch per PDF.
- 4:03Speaker 1: Ich habe mir bei jedem Energieversorgung ein PDF runtergeladen, das ausgefüllt hab auch pro PDF immer paar Minuten Zeit gebraucht, habe es eine Person geschickt und dann lief das.
- 4:14Speaker 1: Jetzt schicke ich das in diesen Portal ab Dann höre ich nichts Und da muss sich auf Telefonjagd gehen Damit ich irgendwie mal der Richtige ans Telefon bekommen.
- 4:23Speaker 1: Ich möchte nicht alle in die gleiche Schublade stecken aber Manche Energieversorger sind besser aufgestellt, manche schlechter.
- 4:31Speaker 1: Dann telefoniere ich über drei Schreibtischinnen weg.
- 4:34Speaker 1: Jeder sagt nicht dafür bin ich zuständig.
- 4:37Speaker 1: Das ist irgendwo im System Hänge geblieben.
- 4:39Speaker 1: wenn ich so eine Aussage höre wo sollen das hängen bleiben?
- 4:42Speaker 1: Die Datei bleibt die im Kabelhänger
- 4:45Speaker 0: zu eckig.
- 4:46Speaker 1: Die waren zu groß für das kleine... Genau hier ist sie nicht um Kurve gekommen, oder?
- 4:52Speaker 1: Was ist es für eine Aussage?
- 4:53Speaker 1: Ist irgendwo Hänge geblieben.
- 4:55Speaker 1: Da hat halt irgendjemand wahrscheinlich keinen Bock gehabt, das weiterzubearbeiten.
- 4:58Speaker 1: und dann fällt's wieder zu mir zurück der sich an die Schreibtisch setzen muss den Vorgang öffnen rumtelefonieren Dann weiß desgegenüber nicht von was ich spreche.
- 5:09Speaker 1: Und das macht alles kompliziert.
- 5:11Speaker 1: und dann wird aus so einem vermeintlich einfachen Digitalisierungsthema wird etwas super kompliziertes.
- 5:19Speaker 1: Und dann sind die.
- 5:21Speaker 1: auf SAP Basis, ich kenne mich dazu wenig aus gibt es eine Maske über SAP manche Masken selber entwickelt Dann kann ein Reiter nicht richtig anklicken.
- 5:33Speaker 1: Seberatologin, bei manchen kannst du eine anmelde Daten speichern.
- 5:37Speaker 1: Bei anderen muss sie immer wieder händisch eingeben.
- 5:40Speaker 1: zum Einlocken sind alles kleinigkeiten aber in der Masse wenn das auf ne Woche verteilt steht gehen wir nur wegen so kleine scheiß Sachen.
- 5:49Speaker 1: wahrscheinlich ein Tag geht mir da flöten und ja der Unmut wird schon immer größer.
- 5:56Speaker 1: man hat jetzt so viele Faktoren die damit spielen.
- 5:59Speaker 1: wir haben jetzt eine politische Lage die jetzt vielleicht nicht die beste ist.
- 6:04Speaker 1: Bin ich als kleiner Unternehmer?
- 6:06Speaker 1: Ich sehe mich noch nicht mal als Mittelständler.
- 6:08Speaker 1: Ich bin vielleicht ein kleiner Handwerksbetrieb, man zählt mich zu diesen KMUs aber das bin ich nicht!
- 6:15Speaker 1: Ich bin ein kleiner Unternehmner der jede freie Zeit eigentlich produktiv auf der Baustelle braucht.
- 6:21Speaker 1: und wenn mir das fehlt weil ich da ein Formular brauche... Das ist noch nicht einmal von offizieller Stelle.
- 6:28Speaker 1: nur dann kommt die Bank und sagt ja ihr Konto ist jetzt auf einmal kein Geschäftskonto mit privatem Kontext, sondern sie sind jetzt richtige Unternehmer.
- 6:38Speaker 1: Was auch immer das bedeutet im Bankenkontext?
- 6:40Speaker 1: Ich brauche jetzt ein ganz anderes Konto.
- 6:43Speaker 1: Okay machen wir.
- 6:44Speaker 1: aber dann muss ich das Formular auslösen.
- 6:45Speaker 1: Das nicht mal digital unterschreiben.
- 6:48Speaker 1: Ich muss in die Filiale fahren um die Unterschrift zu machen.
- 6:53Speaker 1: Verstehe ich nicht!
- 6:54Speaker 1: Wir sind ja eigentlich zwei tausend sechsund zwanzig soll doch so weit sein um irgendwie digitale Unterschriften leischen zu können.
- 7:00Speaker 1: Alles so Kleinigkeiten.
- 7:02Speaker 1: Ihr merkt, ich kann mich so in Rage rede.
- 7:05Speaker 1: Einmal
- 7:06Speaker 2: anschubst und dann rolle tu'
- 7:07Speaker 1: ich!
- 7:07Speaker 1: Ich kann jetzt alleine...
- 7:09Speaker 0: Das war auch die Idee dahinter.
- 7:11Speaker 1: Der halbe Stunde monologisch.
- 7:14Speaker 2: Aber wir haben ja unsere Empfang.
- 7:16Speaker 0: Ja, das soll jetzt hier keine Mecker- und Mots-Podcastfolge werden aber ich glaube es geht vielen tatsächlich so.
- 7:21Speaker 0: Die vielleicht zu einem selben Standpunkt oder Stadium sind wie jetzt sage ich mal unsere Unternehmen mit der Mitarbeiterstärke.
- 7:29Speaker 0: Wir haben letztes Jahr unsere GmbH gegründet und davor waren wir an der GBR.
- 7:33Speaker 0: Also das heißt alles angeleiert.
- 7:35Speaker 0: Wir dachten, wir haben alles angelehnt.
- 7:37Speaker 0: Ich meine es macht mal einmal.
- 7:38Speaker 0: Davor hat man keine Ahnung.
- 7:39Speaker 0: also wen fragt mir?
- 7:40Speaker 0: und steuerberater ja wir machen das und machen dann Notarterminen und bereiten alle Verträge vor.
- 7:45Speaker 0: Das war letztes Jahr im Juni.
- 7:50Speaker 0: Erstmal GBR eintragen lassen dass man eine EGBR ist Dann kannst du umwandeln in den GMBH okay?
- 7:56Speaker 0: Haben wir alles gemacht.
- 7:57Speaker 0: wunderbar Es kam vor zwei, drei Wochen.
- 8:02Speaker 2: Also der Hochstab beim Notar und dann musst du da wirklich dahocken.
- 8:06Speaker 2: Der Notar liest dir das dann vor?
- 8:09Speaker 2: Absurd!
- 8:09Speaker 2: Ich weiß, dass du das auch schon durchgemacht hast.
- 8:11Speaker 2: Ich sag nur für die Hörer, die das vielleicht noch nie gemacht haben... Das ist total absurd.
- 8:15Speaker 2: Du musst dem zuhören.
- 8:16Speaker 2: Also du hast es ja vorher selber schon gelesen.
- 8:18Speaker 2: Dann musst du dem zuholen wie er dadurch brettet.
- 8:21Speaker 2: Du verstehst eh kein Wort.
- 8:22Speaker 2: Das ist wirklich wie wenn du bei WhatsApp auf Zwei stellst mal zwei und dann zieht er dadurch Und du musst dazuhören und erst dann darfst du unterschreiben.
- 8:30Speaker 2: Und auch nur mit dem Stift von ihm vom Notar, das nicht mit deinem eigenen Kuli ist eine andere Tinde oder?
- 8:37Speaker 2: Aber lass mal mit Julian weiter... Ja genau.
- 8:42Speaker 0: Also dann kam er hier alles eingetragen, GmbH gegründet, alles schick, alles gut.
- 8:47Speaker 0: Steuernummer bekommen überall eingetragend keine Ahnung handelsrückisch geht's ja überall durch.
- 8:53Speaker 0: Wir zahlen auch Gewerbesteuer in der Stadt Stuttgart natürlich.
- 8:56Speaker 0: Das kam dann auch alles.
- 8:56Speaker 0: und jetzt kam vor zwei, drei Wochen... Ich habe von der GBR letztes Jahr noch mal eine Gewerbssteuerechnung bekommen.
- 9:12Speaker 0: Da hab ich nachgefragt, die GBR gibt's gar nicht, wurde umgewandelt und es schreibt die von der Stadt ja ne, die gbr wurde nicht abgemeldet und die gmbh ist auch nur da angemeldet.
- 9:22Speaker 0: Dann sage ich, ja Moment mal, wir zahlen Gewerbesteuer an die Stadt.
- 9:28Speaker 0: Also die Stadt weiß ja dass es uns gibt.
- 9:30Speaker 0: Nee da müssen sie hier also jeder von uns für die GBR eine Abmeldung und auch wieder pdf wo du nicht digital unterschreiben kannst.
- 9:38Speaker 0: das heißt du kannst digital ausfüllen, ausdrucken, unterschreifen einscannen.
- 9:43Speaker 0: Das waren jetzt sechs Formulare.
- 9:45Speaker 0: Jetzt hat sie sich nochmal gemeldet, als ihr jetzt gesehen das noch mal irgendwie war.
- 9:48Speaker 0: Wir müssen noch von der GBR zu der EGBR nochmal eine Umwandlung durchführen.
- 9:53Speaker 0: Jetzt waren es im Endeffekt acht Formulare die wir haben nochmal ausfüllen lassen dass irgendwo in irgendeinem System das hinterlegt ist.
- 10:02Speaker 0: und
- 10:02Speaker 1: da Frage eins wie viel Zeit hast du dafür gebraucht?
- 10:06Speaker 0: Also
- 10:06Speaker 2: mehrere Wochen oder?
- 10:08Speaker 0: Ja also effektiv, aber seit drei Stunden.
- 10:13Speaker 1: und dann Die nächste Frage, man sollte doch eigentlich meinen.
- 10:17Speaker 1: Das sind Prozesse die tagtäglich passieren.
- 10:20Speaker 1: Warum kann man sie nicht irgendwie automatisieren?
- 10:22Speaker 0: Warum sprechen die Systeme miteinander?
- 10:25Speaker 2: Also was ich halt dann schon gut finde und dafür haben wir uns jetzt auch entschieden dass wir dem Staat eine Rückmeldung geben das ist halt auch ein Feedback geben wie man es eventuell besser machen können.
- 10:37Speaker 2: aber da reagiert keiner drauf weil Mitarbeitern wahrscheinlich, die da sitzen.
- 10:42Speaker 2: Wenn das nicht so ist dann meldet euch gerne.
- 10:44Speaker 2: Wir laden euch gerne zum Podcast mal ein dass man darüber spricht.
- 10:47Speaker 2: wir haben das Gefühl es den Leute die da halt sitzen auch völlig egal.
- 10:49Speaker 2: also was wird ja auch nicht weitergegeben?
- 10:51Speaker 2: Dass wir da besser werden uns geht's ja... Also das ist ja nicht so dass wir jetzt hier sitzen und nur meckern sondern wir gehen mir auf Feedback, wir gehen Kritik rückmeldung Und da kommt dann halt auch nichts zurück.
- 11:00Speaker 2: Das wird dann halt trotzdem halblebig abgearbeitet.
- 11:03Speaker 2: Da meldet sich keiner zu dem Feedback irgendwie nochmal zurück, das interessiert niemand.
- 11:07Speaker 1: Ja ich habe tatsächlich soes Gefühl die Leute, die das dann umsetzen müssen.
- 11:12Speaker 1: Die werden gar nicht gefragt wie was habt ihr denn für Probleme?
- 11:17Speaker 1: Egal... Das muss man... Wie jedes Problem!
- 11:20Speaker 1: Man muss es irgendwo mal angehen.
- 11:22Speaker 1: Jetzt wird aber irgendjemand an einem Tisch sitzt da und hat eine gute Idee und dann wird das ausgerollt, aber wird garnicht danach gefragt ob das überhaupt Sinn macht.
- 11:30Speaker 2: Meistens ist es so.
- 11:31Speaker 2: wir haben auch mit jemandem gesprochen.
- 11:33Speaker 2: Es sind zwei Investoren von dem großen Bauprojekt hier in Stuttgart.
- 11:36Speaker 2: Die haben das so hocheskaliert, dass dann der Kretschmann bei denen vorbeigekommen ist.
- 11:41Speaker 2: Dass sich jemand das Thema mal angehört hat.
- 11:44Speaker 2: und also muss man es immer soweit hochescalieren?
- 11:47Speaker 2: Muss man jetzt da so rummachen, dass der Öztemi hier im Podcast sitzt oder was?
- 11:50Speaker 1: Ja wäre doch gut wenn er vorbei kommt.
- 11:52Speaker 1: Der ist wahrscheinlich auch Einglade, oder?
- 11:53Speaker 1: Natürlich
- 11:54Speaker 2: ist der Eingland!
- 11:54Speaker 2: Dann habe ich auch schon zu die Umkleide eingladen, der will aber nicht kommen.
- 12:01Speaker 1: Genau, das ist ja jetzt auch wieder die Frage.
- 12:03Speaker 1: Wenn man jetzt ihn plagativ hier mit aufnimmt, kann er überhaupt da etwas tun und solche Prozesse entscheidet?
- 12:10Speaker 1: Das macht es dann auch wieder.
- 12:12Speaker 1: von welcher Seite geht man's an – von unten nach oben, von oben nach unten.
- 12:17Speaker 1: Und da braucht es wahrscheinlich auch Mitarbeitende in diesen Ämtern- und Instituten, die Bock drauf haben, das zu verändern.
- 12:25Speaker 1: Ich unterstütze da eine These, ich glaube eher dass der Großteil Halt da ist, um die Dinge zu bearbeiten.
- 12:33Speaker 1: Aber große Veränderungen ... Nee, dafür werde ich ja nicht bezahlt.
- 12:37Speaker 2: Da gibt's wahrscheinlich auch keine Meetings, wo sowas zusammengetragen wird oder so reicht?
- 12:41Speaker 2: Das weiß ich ja auch nicht!
- 12:42Speaker 2: Das wär mal interessant.
- 12:43Speaker 2: Und das
- 12:43Speaker 0: Krasse ist, wir zahlen ja die Mitarbeiter mit unseren Gewerbesteuern.
- 12:47Speaker 0: Ja, das will
- 12:47Speaker 1: ich ja ausblenden, sonst schräg ich mich noch mehr auf.
- 12:52Speaker 1: Und dann lese ich einen LinkedInbeitrag wie von dir.
- 12:58Speaker 1: Das ist toll, dass man dann so was schreibe kann und sich darüber amisieren.
- 13:02Speaker 1: Aber wenn man das sich bildlich vor Auge hält, was da denn passiert... Was
- 13:05Speaker 2: meinst du?
- 13:06Speaker 1: ...mit den Zweiundzwanzig Cent...?
- 13:09Speaker 0: IHK-Beitrag wurden Preisdifferenz aufgenommen!
- 13:12Speaker 0: letzten Jahr oder vorletzten Jahr.
- 13:14Speaker 0: Ja, es sind Zweiundzwanzig Cent offen und dann war aber in dem Schreiben sogar noch der Satz drin um die Bürokratie
- 13:19Speaker 1: zu...
- 13:20Speaker 0: Oder um den Aufwand so gering wie möglich zu halten würden die Zweiunzwanzigsenten auf die nächste Rechnung irgendwie gut geschrieben, dass das ich nicht überweisen muss.
- 13:27Speaker 0: Aber es kam halt ein Brief wo das Porto-Fünfe-Ninzig-Send kostet.
- 13:31Speaker 1: Wahnsinn!
- 13:31Speaker 1: Wahrscheinlich haben sie einen Deal, dass sie vielleicht Fünfzig Cent bezahlen, aber ... Den
- 13:36Speaker 0: Briefmutter.
- 13:36Speaker 0: oder denn schreiben muss auch jemand den Umschlag
- 13:39Speaker 1: Und das Papier und alles.
- 13:41Speaker 1: Und dieser Aufwand wahrscheinlich sitzt auch in der Maschine, die das als Nachtsbeutel...
- 13:46Speaker 2: Wir sind ja nicht die Einzigen!
- 13:49Speaker 0: Das war jetzt von der IHK aber es ist auch IHk.
- 13:51Speaker 0: Du bist auch bei den IHKA aktiv soweit ich weiß.
- 13:56Speaker 0: Wir zahlen eine Beiträge aber wir nutzen sie nicht oder wüssten gar nicht für was wir die nutzen?
- 14:01Speaker 0: Aber du musst ja da drin sein und dann kriegst du noch solche schreiben und dann zahlt schon der Beitrag auch nicht wenig wenn das eure Aufgabe ist.
- 14:11Speaker 1: Ja, und es sind viele kleine Bausteine wo du ein großes Ganzes ergeben, wo du denkst ja jetzt werde Gelder aber das ist ja der Schank.
- 14:20Speaker 1: Grundsatz Thema gesellschaftlich über alle Themen hinweg für was werden geldern bereitgestellt oder was wer das genutzt?
- 14:29Speaker 1: da kann man viele viele Themen aufmachen.
- 14:31Speaker 1: Aber jetzt konkret für mich als Handwerker mich bremst es halt einfach aus in der Produktivität Und ich würde mir wünschen und da, genau.
- 14:43Speaker 1: Da fehlt mir auch die Transparenz.
- 14:44Speaker 1: wenn man sagt IHK-Beiträge oder auch Handwerkskammerbeiträge, Innungsbeiträge leistet mal eine gewisse Weise auf das da Vertreter von einem Sinn, die dann an weiterer Stelle vielleicht auch über solche Themen sprechen.
- 15:00Speaker 1: Da fehlen wir auch die Transparenze.
- 15:01Speaker 1: Ich zahle die Beiträge.
- 15:03Speaker 1: Ich weiß es gibt einen Handwerkkammerpräsident und IHKA-Präsident und wen auch immer Machen die das in meinem Interesse?
- 15:12Speaker 1: Ist Digitalisierung und Abbau der Bürokratie überhaupt Top-Thema bei denen?
- 15:19Speaker 1: Wage ich jetzt auch mal zu bezweifeln.
- 15:21Speaker 1: Das sind Menschen, die heute noch das Thema Social Media zum Beispiel nicht verstehen, wo ich auf Taubeohren stoßt.
- 15:29Speaker 1: Deswegen weiß ich halt nicht, wer setzt sich für die Themen ein oder wie wird es vielleicht besser?
- 15:37Speaker 1: Wir meckern jetzt hier!
- 15:38Speaker 1: Aber wie du sagst, Lösungen bringen.
- 15:40Speaker 1: Ich biete mich gerne an meinen Input mit einzubringen und zu sagen, was welche Schnittstellen sind für mich sinnlos und kostet immer viel Zeit?
- 15:48Speaker 1: Wie macht man es besser?
- 15:50Speaker 1: Aber mich fragt halt keiner.
- 15:51Speaker 2: Weißt das mal auch so ein... ich weiß nicht ob's sowas gibt dass man mal wirklich so einen Praxistest mal durchspielt mit einem Handwerker der sich bereit erklärt bei dem ganzen Prozess ist die mal da dabei sein und sehen wieso was abläuft und dann vielleicht okay ach hier das könnte man streichen oder das können wir doch mit reinnehmen.
- 16:05Speaker 2: Das macht ja auch keiner weißt.
- 16:07Speaker 1: Ich weiß nicht, warum das so... Also ich stelle mir das immer so einfach vor.
- 16:11Speaker 1: Vielleicht seh ich auch falsch?
- 16:13Speaker 2: Ich habe jetzt
- 16:14Speaker 1: einen Azubi.
- 16:15Speaker 1: der hat sich bei mir beworben und ich sage ja wir machen es zusammen.
- 16:18Speaker 1: Ich will den beide Schule anmelden dann muss sie beides in Konto anlegen.
- 16:23Speaker 1: Dann muss sie mich verifizieren lassen.
- 16:24Speaker 1: Da muss ich da nochmal ein Link klicken dass ich verifiziert bin.
- 16:27Speaker 1: Dann wollte die letztens was ist denn die Hauptgesprache im Haushalt.
- 16:37Speaker 1: Für was wollen die das wissen?
- 16:39Speaker 1: Warum muss ich das... Ich habe da jetzt reingeschrieben Deutsch, aber wenn ich es ganz genau nehme müsste ich ja mein Azubi jetzt nochmal anrufen der bald bei mir anfängt.
- 16:46Speaker 1: Du, ich weiß gar nicht was ist denn die Hauptsprache die bei dir im Haushalt gesprochen wird für was.
- 16:55Speaker 1: Das kostet alles Zeit und Nerve Und ich denke mir so ganz einfach, ich hab einen Azubis hier sein Lebenslauf seinen Ausweis der möchte bei mir eine Ausbildung anfangen.
- 17:05Speaker 1: let's go!
- 17:08Speaker 0: Aber irgendwie, ich glaube das zieht sich durch alle.
- 17:10Speaker 0: Ich muss gerade daran denken... Also eigentlich auch bürokratie.
- 17:12Speaker 0: wenn man online was bestellt wie viel E-Mails man dann bekommt?
- 17:16Speaker 0: Bestellbestätigung Ok Artikel wurden jetzt im Versand vorbereitet.
- 17:21Speaker 0: Dann kriegst du nochmal einen Versandnachricht Wenn es mit DHL verschickt wird von DHL Da kriegste keine Ahnung fünf oder sechs E-mails.
- 17:29Speaker 2: Ich will eigentlich nur ein Link da sich verfolgen kann
- 17:34Speaker 1: Ja, aber vielleicht Customer Journey, dass die halt abgeholt sind bei jedem Schritt.
- 17:38Speaker 1: Lieber bekomme ich hundert E-Mails wie zehn Briefe, die nix bringen.
- 17:42Speaker 1: Aber die Customer
- 17:42Speaker 2: Journey verstehe ich doch da... Okay alles klar!
- 17:45Speaker 2: Ich weiß wo mein Zeug ist und mein Star ist.
- 17:48Speaker 2: So dann muss ich acht mal auf löschen drücken.
- 17:50Speaker 2: Weiß nicht ob das so ein geiles Kundenerlebnis
- 17:53Speaker 1: ist?
- 17:54Speaker 1: Was mir gerade einfällt, anderes Beispiel Bürokratie vielleicht auch im Kontext von was passiert einem wenn man die ja nicht richtig macht.
- 18:04Speaker 1: Wie Stichbord Wiederrufsbelehrung für Handwerker?
- 18:08Speaker 1: Da habe ich letztens einen Kurzvideo von jemanden...
- 18:10Speaker 2: Ich muss sagen kurz mit weil nicht jeder der den Podcast hört weiß was es bedeutet.
- 18:15Speaker 2: Ja
- 18:15Speaker 1: genau das will ihr erklären.
- 18:16Speaker 1: Letztens ein kurzes Video gesehen von einem Handwerkers der seine Widerrufsbelehrung an den Kundin nicht richtig übermittelt hat und im Nachgang über ein Rechtsstreit dann sechzehntausend Euro zurückzahlen musste, obwohl die Leischung erbracht wurde.
- 18:34Speaker 1: Heißt folgendes, theoretisch muss ich in Angebot schreiben – der Kunde sagt mir das Angebot zu, ich schick eine Auftragsbestätigung raus mit einer angehängten Widerufsbelegung.
- 18:46Speaker 1: Dass er innerhalb der vierzehn Tage wiederrufstfrisch den Vertrag zurückziehen kann, das muss er wissentlich sehen und unterschreiben.
- 18:56Speaker 1: Und wenn ich vor den vierzehnten Tagen anfange, dass er das auch explizit akzeptiert, dass sich vorher anfangen.
- 19:02Speaker 1: Wenn ich das nicht mitschick und das dann nicht unterschreifen oder akzeptieren las, kann es sein, dass ich die Leichung erbracht habe und der irgendwann sagt hat er mir noch nie eine Wiederaufsbelehrung geschickt.
- 19:13Speaker 1: Die würde dann theoretisch anfangen, wenn ich sage, oh Scheiße hab' ich vergessen nach einem Jahr.
- 19:17Speaker 1: Ich schick sie dir jetzt.
- 19:19Speaker 1: Wird sie ab dem Tag anfangen.
- 19:20Speaker 1: und das wurde in der Rechtsprechung tatsächlich im Kundegege über.
- 19:23Speaker 1: Dann hat er gewonnen und da musste der Handwerker sechzehntausend Euro zurückzahlen.
- 19:29Speaker 0: Es war alles in Ordnung in dem Auftragsgab nix irgendwie...
- 19:32Speaker 1: Gutes Weiß kurz Video!
- 19:33Speaker 1: Ich weiß den in die Tiefe den Kontext natürlich nicht bis es ist.
- 19:39Speaker 1: Aber dieses Beispiel zeigt auch wieder wie kompliziert zum Handwerker gemacht wird in einem Auftrag.
- 19:45Speaker 1: Also wenn ich jetzt bei dir,
- 19:47Speaker 1: z.B.,
- 19:47Speaker 1: die Wallbox... Ich bringe dich jetzt auf schlechte Ideen!
- 19:54Speaker 1: Allein schon ein Angebot eine Auftragsbestätigung was das für einen Aufwand ist.
- 19:58Speaker 1: Das haben wir ja auch nicht gemacht.
- 19:59Speaker 1: mehr haben es mündlich besprochen.
- 20:00Speaker 1: ihr habt gesagt was kostet?
- 20:02Speaker 1: gut das ist jetzt anderes Verhältnis allein schon der Angebotschreiber-Auftragsbeschädigungen alles Bürokratie und dann noch diese Widerungsbelehrung.
- 20:11Speaker 1: da denkt aber gegen mit das Gegenüber von mir, der es gut meint und mir sagt ja wir machen den Auftrag.
- 20:16Speaker 1: Und jetzt musst du eine Wiederaufsbelehrung und dann schreibe da denkst du was will in der Handwerke alles für mich?
- 20:23Speaker 1: Das wird immer komplizierter.
- 20:26Speaker 0: Ich glaube, da wird's einfach nicht mehr hinterfragt.
- 20:27Speaker 0: Was bringt das einfach alles?
- 20:29Speaker 0: Also wo ist der Mehrwert in diesen ganzen Prozessen?
- 20:33Speaker 0: Den Blick haben wir glaube ich in allen Bereichen gefühlt.
- 20:37Speaker 0: Ich glaub'
- 20:37Speaker 1: es gibt halt keinen Mehrwert... Auch ein Thema, was ja gesellschaftlich auch ist.
- 20:43Speaker 1: Keiner will mehr Verantwortung übernehmen und lieber ist alles hunderttausendmal irgendwo in jede Ecke dokumentiert, dass man es von einem zum anderen schieben kann.
- 20:52Speaker 1: Und dann passiert sowas wie in dieser Telefonschleife... Da bin ich nicht zuständig, da muss man den aufhören.
- 21:00Speaker 1: Das Formular klemmt irgendwo im Kabel keine Ahnung.
- 21:04Speaker 1: Passiert sowas?
- 21:08Speaker 2: Geht keiner will mehr Verantwortung Annehmen ist wirklich so?
- 21:11Speaker 2: Oder hat man vielleicht den Überblick verloren und sagt, ich bin mir gerade so unsicher.
- 21:15Speaker 2: Und weiß grad gar nicht wie wir das am besten machen, weil ich den Überblick einfach verloren habe.
- 21:19Speaker 2: Dann willst du auch keine Verantwortung annehmen.
- 21:22Speaker 2: Ja... Ich glaube es gibt halt viele die einfach den Überglick verloren haben.
- 21:25Speaker 1: Gibt's auch, ist alles so schnell.
- 21:27Speaker 1: Übel!
- 21:28Speaker 1: Läuft alles schnell.
- 21:29Speaker 2: Zwar da immer schneller.
- 21:30Speaker 1: Wird immer schneller.
- 21:33Speaker 1: dann ist aber trotzdem die eigene Verantwortung des vielleicht zuhin in der Frage, ob man alles richtig macht oder
- 21:43Speaker 2: nicht.
- 21:43Speaker 2: Was können wir machen?
- 21:45Speaker 1: Ich biete mich gerne an mit irgendwelchen Verantwortlichen darüber zu sprechen und Prozesse zu vereinfachen für mein Gewerk.
- 21:53Speaker 2: Wir wären auch direkt dabei wenn da jemanden hätte an der Hand dass man das einfach mal zeigen kann wo die Probleme sind.
- 21:58Speaker 2: also das mir den Zweiundzwanzig Cent ist ja ein Riesen das kann schon gar niemand... Da kann
- 22:02Speaker 0: man mehr Supri.. Ich kriege einen Kassenbeitrag, ich bin ein Tag zu
- 22:08Speaker 2: spät.
- 22:10Speaker 0: Aber ich schreibe dann so eine E-Mail zurück und sage wie das war ein Tag hier Kondo nachweis kann man es nicht vielleicht erlassen.
- 22:17Speaker 0: die prüfen das dann tatsächlich.
- 22:18Speaker 0: ja ich gebe es intern weiter.
- 22:20Speaker 0: das heißt da gehen nochmal drei für e-mails.
- 22:23Speaker 1: Ich verstehe die andere Seite natürlich auch.
- 22:25Speaker 1: du halt das war jetzt ein Tag andere zehn Tage.
- 22:29Speaker 1: irgendwo muss man im Prozess das
- 22:30Speaker 0: wird aber skaliert.
- 22:31Speaker 0: also je nach tag wirds immer mehr.
- 22:34Speaker 0: Da gibt es ja wirklich Leute, die dafür eingestellt wurden.
- 22:37Speaker 0: Das muss ich auch wieder rechnen, weißt
- 22:39Speaker 1: du?
- 22:39Speaker 0: Den Säumniss hinterher zu rennen!
- 22:42Speaker 1: Ja und das bildet sich dann wieder oder spiegelt sich im Beitrag.
- 22:49Speaker 2: Du hast schon recht man muss ja irgendwo eine Grenze ziehen kann man ja auch wirklich so stehen, Regeln müssen eingehalten.
- 22:54Speaker 2: aber warum wird's nochmal geprüft?
- 22:59Speaker 2: Warum wirds nochmal gepprüft wenn ich drei Euro zahlen muss?
- 23:02Speaker 2: Kann man jetzt mit dir verhandeln?
- 23:05Speaker 2: Ist dann doch nur ein Euro-Fünfzig.
- 23:07Speaker 2: Ja, verhandlen
- 23:08Speaker 1: kann ich ja tatsächlich.
- 23:09Speaker 1: Also finanzamt, die weiß nicht wie tief ihr da drin seid.
- 23:14Speaker 1: Meine Freunde auch.
- 23:15Speaker 1: Mit dem Finanzamt kannst du aufverhandeln.
- 23:17Speaker 1: Die schicke Dir einen Beitrag, das stehen was weiß ich, achtzigtausend Euro drauf.
- 23:21Speaker 1: Dann kannst Du mir eine Radezahlung vereinbaren und kannst das machen, kannst das tun.
- 23:26Speaker 1: Mit einer anderen Sprache kann man ja aber irgendwie fühlt sich für mich alles net lösungsorientiert an.
- 23:32Speaker 2: Für mich macht es aber auch... Da habe ich jetzt nicht gewusst, dass man da verhandeln kann.
- 23:36Speaker 2: Also für mich macht das dann auch unglaubwürdig.
- 23:40Speaker 0: Könnt es sich Steuerbescheide schon immer anfechten und sagen ne ist nicht richtig?
- 23:45Speaker 2: Ja klar!
- 23:46Speaker 2: Das ist ja okay, dass wir das können, dass sie sich das anschauen aber dass die dann hier rabatt wasletzte preis finde ich halt schon cool.
- 23:54Speaker 2: Ich
- 23:55Speaker 1: glaube rabatt gibt's keine.
- 23:57Speaker 1: Ja auch so ein Thema Finanzamt.
- 24:00Speaker 1: Wir haben Steuern, das ist alles ok.
- 24:05Speaker 1: Mir öffnet immer wieder die Auge, wenn ich aus dem Urlaub komme und wieder hierher wie gut es uns eigentlich geht.
- 24:11Speaker 1: Wir haben im Krankenhaus, da kann ich jederzeit reinschlappen, wenn's mir nicht gut geht.
- 24:15Speaker 1: Aber
- 24:16Speaker 2: Tobi... Ich glaube das müssen wir... Die Leute, die uns kennen, die dich kennen oder den Podcast kennen und dann so, wenn sie denken wir wollen da irgendwie quer schießen oder so, dann sollen sich einfach mal bei dir aufm Konto, bei dir auch aufm Instagram angucken bei uns.
- 24:28Speaker 2: Hey!
- 24:29Speaker 2: Ich bin stolz, dass meine Eltern damals in Deutschland gekommen sind und sich hier leben darf.
- 24:33Speaker 2: Darum geht's auch nicht.
- 24:35Speaker 2: Wir wollen es ja besser machen!
- 24:35Speaker 2: Wir wollen zeigen wie man es besser machen kann und wir werden halt die richtigen...
- 24:39Speaker 1: Genau, aber Abläufe halt.
- 24:41Speaker 1: Weil der Finanzamt ist außer Ablauf da kommt ein Brief mit noch frischt wenn du an diesem Tag eine Zahl trinkst.
- 24:48Speaker 1: Und umgekehrt wenn ich einen Jahr habe wo ich Steueroptimiert irgendwas gemacht hab oder vielleicht zu viel Vorauszahlung geleistet hab, dann krieg ich das Geld Irgendwann kommt's.
- 25:00Speaker 2: Ich vergleiche das immer, ich wäre ja auch zufrieden oder ich würde es auch cool finden wenn ein Kunde der mit mir jetzt schon langfristig zusammen arbeitet und wer man sich einmal im Jahr trifft und er sagt hey ich bleib weiterhin euer kunde aber die und die Themen die sind nicht so gut gelaufen wie können wir das besser machen?
- 25:15Speaker 2: hätte das ist doch genau.
- 25:17Speaker 2: also so solls doch sein.
- 25:18Speaker 1: Ja auf jeden Fall.
- 25:19Speaker 1: Also
- 25:20Speaker 2: deshalb sagt er ja auch nicht jedes mal, äh ähm das sind diese Probleme besser müssen.
- 25:24Speaker 2: aber Ich bin super froh, dass ich mit euch zusammen arbeite.
- 25:27Speaker 2: Das läuft ja alles super schön.
- 25:29Speaker 2: Blabblabla, das ist ja alles Hunigumsmouch.
- 25:31Speaker 2: Sonst würde ich gerne nicht bei mir bleiben, sonst würdest du in ein anderes Land gehen, wenn es dir nicht gefallen würde.
- 25:36Speaker 2: und das machen wir nicht.
- 25:36Speaker 2: Wir sind ja hier, wir sind stolz drauf.
- 25:38Speaker 2: Aber wie gesagt, wir wollen die Prozesse halt versuchen besser zu machen.
- 25:42Speaker 2: Was vielleicht
- 25:43Speaker 1: auch, was mich auch gar nicht so bewusst war ... Ich weiß nicht ob ihr den kennt.
- 25:47Speaker 1: Olli nicht im Dienst?
- 25:49Speaker 1: Der sagt immer, er hat zwanzig Jahre beim Finanzamt gearbeitet und erzählt jetzt so Steuerthemen Und der hat es auch einmal ganz gut zusammengefasst und das gilt, glaube ich, für jedes Amt.
- 26:00Speaker 1: Das wir dann hier jetzt ranholen was uns ausbremst, was Bürokratie bedeutet.
- 26:05Speaker 1: Da sitzen Personen die selber keine Unternehmen führen.
- 26:08Speaker 1: Die sind Angestellte aber über unternehmerische Entscheidungen mitentscheiden Und da ein großer Faktor davon sind.
- 26:16Speaker 1: Also der, der im Finanzamt einen Steuerbescheid ausdruckt und die Zahl... ...achtzigtausend Euro Nachzahlung drauf schreibt.
- 26:22Speaker 1: Der hat ja gar kein Gefühl was das als Unternehmer bedeutet.
- 26:25Speaker 1: Richtig!
- 26:26Speaker 1: Und es ist glaube ich in jedem Amt so.
- 26:28Speaker 1: Ja.
- 26:29Speaker 1: Vielleicht auch weniger, die haben keinen Bock.
- 26:31Speaker 1: Die machen da ja auch ihre Arbeit.
- 26:33Speaker 1: Wie's denen vorgelebt wird und wie's denen erklärt wird bis zu tun ist.
- 26:38Speaker 1: Und die haben halt kein unternehmärisches Denken, was auch nicht... Das muss ja auch keine Voraussetzung sein.
- 26:45Speaker 1: Aber übergeordnet muss es irgendwie einen Leitfaden geben, wir machen hier auch Gesetze und Regeln für Unternehmer klein und groß.
- 26:55Speaker 1: die können damit irgendwelche Probleme haben.
- 26:59Speaker 0: Ja wenn so eine Nachzahlung kommt das ist nicht so dass so fünfhunderttausend Euro rumliegen hast du schon?
- 27:05Speaker 0: Ja du schon!
- 27:07Speaker 2: Wir haben
- 27:07Speaker 0: auch zwei Millionen rumliegt, das sind nur so achtzig tausende mal geschwind so zahlt Ja,
- 27:14Speaker 2: das wäre dann glaube ich ein anderes Thema.
- 27:16Speaker 2: Das können wir uns nächstes Mal machen.
- 27:17Speaker 2: Wachstumführer.
- 27:19Speaker 2: Kleinunternehmen wie schwer man es da hat.
- 27:22Speaker 0: Ohne Fremdkapitalen ohne...
- 27:24Speaker 1: Ja gut auch könnte ja auch ein Lied davon zingen.
- 27:26Speaker 2: Es singt mal nicht so cool aber da können wir auf jeden Fall von Steppen rappen.
- 27:31Speaker 1: Habe ich jetzt eine halbe Stunde monologal?
- 27:33Speaker 1: Ja,
- 27:34Speaker 2: halbe stunde.
- 27:35Speaker 2: Wir drehen uns doch jetzt zu dem Grauschen und gehen direkt raus aus der Folge Tobi.
- 27:38Speaker 2: Danke dass du bei uns zu Gast hast!
- 27:40Speaker 1: Bitte die Türen sind offen oder die DMs sind offen.
- 27:43Speaker 1: Wenn irgendjemand zuhört, der entscheiden kann, fragt uns auf jeden Fall.
- 27:48Speaker 1: Danke!
- 27:49Speaker 0: Danke dir!
- 27:50Speaker 1: Ciao!