Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Parkgebühr per App - so funktioniert's in Düsseldorf
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- Lilly, heute ist es ein wenig bewölkt und trotzdem warm. Ich finde, das ist die unschönste Mischung. Ja, es ist auch manchmal echt schwül und die Sonne kommt raus und dann ist sie wieder weg. Also es ist schwierige Sommerwetter. Und man kneift die ganze Zeit so die Augen zusammen, das gute alte Zwielicht. Aber wir wollen ja nicht nur meckern, weil solange es warm ist, kann man Eis essen und das ist natürlich das Schönste auf der Welt. Wir sitzen am Dreieck in Pempelford, in der Kugel, bei der Kugel, an der Kugel, vor der Kugel, wir sitzen tatsächlich vor der Kugel, hier an dieser Kreuzung, wo alle Bahnen der Welt aufeinander stoßen und Autos entlangbrettern. Also lauschig ist es nicht, aber irgendwie doch gemütlich. Wie findest du es? Ja, also ich finde, es sieht auf jeden Fall sehr, sehr schick aus. Es hat nichts mit dem alten Eiskaffee in der random Fußgängerzone zu tun. Es ist sehr stylisch und die Eiskarte macht auf jeden Fall schon mal Bock. Auf die gehen wir gleich sicher noch näher ein. Jetzt ist es ja heute irgendwie, ja, es weht ein lauer Wind, wie man vielleicht auch hört. Und die drückende Schwüle wurde von mir auch schon porträtiert. Nächste Woche soll es ja unfassbar heiß werden. Genau, am Montag wird vermutlich der heißeste Tag werden. 35 Grad und gefühlt sogar noch ein bisschen wärmer. Auch wieder eher schwül, von daher, es hilft nur Eis. Es hilft einfach nur Eis. Jetzt kommt wieder eine Kormannsche Überleitung, wie sie im Podcast-Handbuch steht. Wenn man jetzt eine Wohnung hat, kann man sich da ja einen Ventilator reinstellen und dann ist auch so eine Hitze nicht mehr allzu schlimm. Bis man erstmal eine Wohnung hat, müssen ja verschiedene Sachen passieren. Zum Beispiel müssen Wohnungen gebaut werden. Die Stadt hat Anfang Juni dazu Impulsprogramme verabschiedet, um. WohnungsbauerInnen Wohnungsbauer anzuhalten bzw. Es leichter zu machen, die Hürden kleiner zu machen, das in Angriff zu nehmen. Da gibt es ein paar Neuigkeiten. Es gibt inzwischen Projekte, die schon in den Stadtlöchern stehen. Dazu habe ich gesprochen mit Uwe-Jens Ruhnau. Genau. Und außerdem, wo wir beim Thema Wohnen sind, da gehört für ganz viele auch das leidige Thema Parken dazu. Das ist nämlich auch in Düsseldorf manchmal gar nicht so einfach. Und um das ein bisschen, naja, bequemer zu machen, sag ich mal, und sich zumindest den Gang zum Parkscheinautomaten zu sparen, kann man ja mittlerweile auch per App seine Parkgebühren bezahlen. That's true. Darüber hast du dich mit Alexander Esch unterhalten. Und wie. Außerdem habe ich gesprochen mit Julia Nemesheimer und zwar über ein neues, beziehungsweise gar nicht so ein neues Festival, aber ein jetzt größer denn je gewordenes Festival in Flingern am Schützenplatz. Platz. Parken sollte man da eigentlich entspannt können. Ich glaube, da ist genug Platz. Und vor allem Musik hören und nette Leute treffen. Wir sind da im Gespräch ein wenig näher drauf eingegangen aufs Meti-Festival. Und damit herzlich willkommen im Rheinpegel. Mein Name ist Tosja Kormann. Mein Name ist Lilly Stegner. Ihr hört Folge 328 dieses Podcasts. Und der Rhein steht bei 2,64 Meter. Music. Rhein-Pegel, Der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf lieben. Und damit herzlich willkommen im Rhein-Pegel-Podcast, dem Podcast, in dem wir jede Woche, aber wirklich jede Woche darüber sprechen, was die Stadt bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, was geht. Ich sitze, wie eben schon erwähnt, in einem Eiskaffee am Dreieck mit meiner lieben Kollegin Lilli Stegner. Hi. Wer diesen Podcast schon längere Zeit hört und intensiv verfolgt und vor allem aufmerksam verfolgt, hat dich schon mal erleben dürfen, erhören dürfen, sagt man das dann so, wenn man es nur auditiv präsentiert bekommt? Ich denke schon. Hat schon mal dir lauschen dürfen und wer weiter treu dabei bleibt, wird dich vielleicht in der nächsten Zeit das ein oder andere Mal auch wieder erleben. Könnte sein. Genau, wie schon gesagt, wir sitzen hier im Eiskaffee, weil wir dachten, was ist denn schöner, sich zu unterhalten über was in dieser Stadt passiert, als bei einer Kugel Eis. Ich weiß auch, wenn es jetzt gerade immer windiger wird und immer grauer, aber gut, wir hoffen, dass zumindest für die nächste Zeit das Wetter stabil bleibt. Wenn ihr auch Tipps habt, wo man mal ein Eis essen gehen könnte oder einen Kaffee trinken, beziehungsweise wo man richtig was erleben kann. Wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, die diese Stadt betreffen oder Menschen, die aus dieser Stadt kommen, die in dieser Stadt leben. Wenn ihr Lob loswerden wollt oder auch Kritik, dann könnt ihr das tun. Ihr erreicht uns unter rheinpegel-post.de. So, Runde zwei an der Kugel. Das Eis ist gekommen, der Kaffee ist gekommen. Wie schmeckt es dir? Es ist wirklich sehr, sehr lecker. Ich habe mich jetzt mal für drei Sorten entschieden. Pistazien, Tonkabohne und Passionsfrucht. Und das Pistazieneis, also ich habe mal, als ich noch Schülerin war, in einem Eiscafé gearbeitet und da wurde mir beigebracht, an einem Vanilleeis erkennst du, wie gut die Eisdiele ist und am Pistazieneis erkennst du, wie sehr sie ihre Zutaten lieben. Weil das ist eine sehr teure Eissorte und die kannst du theoretisch mit Pasten herstellen. Hier sind aber wirklich auch richtige Stückchen. Man sieht noch so kleine Schalenteile da drin von der Pistazie. Also von der essbaren Schale, nicht von der sehr harten. Und es schmeckt wirklich nach Pistazie und nicht nach Pistaziengeschmack. Also ist es auf jeden Fall, kann man mal machen. Also die drei Kugeln Eis sehen fantastisch aus, schmecken auch gut. Gut, der Kaffee ist auch nicht, der ist von Bazaar, das ist ja auch immer eine gute Sache, wenn es den irgendwo gibt. Ich gucke gerade mal, mit was das hier so pro Kugel zu Buche schlägt, 1,80 bis 2,30. Wie bist du in dieser Preispolitik? Also ich vertrete ja die mittlerweile schon bekannte Meinung, es kostet halt, was es kostet. Also wenn ich für drei Euro mir eine Brezel kaufe und dann auch für sechs Euro eine Zinnschnecke. Genau, also es gibt hier die Unterscheidung zwischen Sorten mit gelbem Schild und Sorten mit schwarzem Schild. Die Sorten mit dem schwarzen Schild sind einfach auch in der Herstellung ein bisschen teurer. Also wie schon erwähnt, das Pistazien-Eis ist einfach eine teure Eissorte und mir geht es da ähnlich. Ich esse lieber nicht allzu oft Eis und dafür Leckeres und bin dann aber auch bereit, dafür was auszugeben, als dass ich irgendwie den 5-Liter-Kanister aus dem Discounter mit nach Hause nehme. Ja, das finde ich auch. Also wie gesagt, das sieht alles irgendwie auch sehr schön aus. Es gibt auch verschiedene Spaghetti-Eis, Schokobecher, Nussbecher und es ist irgendwie so ein bisschen basic im schönsten Sinne dieses Wortes. Also es ist ein bisschen so, Schuster, bleib bei deinen Leisten mäßig, Eis wie Eis sein soll. Genau, es ist ein bisschen reduziert. Es gibt einen Schokobecher, es gibt einen Edbeerbecher, es gibt einen Nussbecher, aber es gibt jetzt keine acht Seiten von verschiedensten Zusammenstellungen und man kann sich austoben mit den Sorten und jeder kann so seine Lieblingssorte hier mal in einer anderen Version probieren. Das finde ich auch. Sieht auf jeden Fall, wie gesagt, sehr gut aus und klingt auch fantastisch. Was auch fantastisch klingt erstmal ist natürlich, wenn neuer Wohnraum geschaffen wird. Es gibt dazu in der Stadt ja immer wieder Anläufe, das verfolgen wir ja schon seit einiger Zeit, haben auch schon wirklich das ein oder andere Mal darüber gesprochen, vor allem wenn es dann... Weil wieder nicht geklappt hat wegen Insolvenzen oder Planung, die nicht so ganz aufgegangen ist und so. Die Stadt hat ja dazu ein Impulsprogramm verabschiedet bzw. Vorgestellt. Da haben wir vor ein paar Wochen schon drüber gesprochen, auch mit Uwe-Jens Runau. Und da war die Idee oder ist die Idee, dass Wohnungsbau subventioniert wird von der Stadt, hat das sozusagen am Ende, ich sage das jetzt mal ganz simpel, es wird uns gleich noch etwas besser und eingehender erklärt, dass am Ende ein gewisser Quadratmeterpreis für die Mieterinnen und Mieter nicht überschritten wird. Mittlerweile gibt es Projekte, die schon angemeldet sind und die sogar in gar nicht allzu ferner Zukunft realisiert werden sollen und wahrscheinlich auch können, was das alles bedeutet, was es vielleicht doch noch für Probleme geben könnte und wie die Aussichten allgemein sind, das erklärt mir und uns Uwe-Jens Runau. Lieber Uwe-Jens, wir sprechen ein weiteres Mal über eins unserer Lieblingsthemen, wie sich herausstellt, Wohnungsbau und was da drumherum so passiert. Vor nicht allzu langer Zeit gab es ja schon mal das Thema von diesem Impulsprogramm. Kannst du das nochmal ganz kurz umreißen? Take us back. Ja, das ist Anfang des Jahres von den Parteien im Stadtrat angeregt worden, Zu sagen, wir müssen dafür sorgen, dass endlich wieder Wohnungsprojekte überhaupt angepackt werden, dass die gebaut werden. Es liegen halt unheimlich viele Sachen eigentlich brach und es gibt Baugenehmigungen dafür, aber die Wohnungsbaufirmen fangen gar nicht an. Und das hat eben damit zu tun, dass heute der Wohnungsbau sehr teuer geworden ist. Und da am Ende Wohnungen bei rauskommen, wo eine normale Mietwohnung auf einmal 18 Euro im Quadratmeter kostet, kann man sich dann ausrechnen, da wäre eine 100 Quadratmeter Wohnung, bist du schon warm bei über 2000 Euro, das ist einfach viel zu teuer für viele. Und dann ist es halt auch so, dass es eben ganz viele Leute ja auch so leicht über den Einkommensgrenzen liegen für den sozialen Wohnungsbau. Und obwohl es da zwei Förderwege gibt, also bei Förderweg 2 kann es schon 40 Prozent über der Einkommensgrenze eigentlich sein. Nein, so und da gab es halt die politische Diskussion, wir müssen jetzt mal versuchen mit so einer Art Vitaminspritze diese Wohnungsbauprojekte mal wieder an den Start zu kriegen, damit überhaupt was passiert. Und das ist tatsächlich dann innerhalb von drei, vier Monaten erarbeitet worden und dann sind zwei Programme Ende Juni bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause im Stadtrat beschlossen worden. Und da ging es ja um ganz schöne Summen, also sowohl in den Anzahlen der Wohnungen, die gefördert werden oder Projekte, die gefördert werden sollen, als auch finanziell, nicht wahr? Ich fand ganz viel Geld und die Wohnungen gar nicht so viel. Erstmal fand ich das so ein bisschen skeptisch, aber dann habe ich so beim zweiten Hingucken gemerkt, das kann doch ein guter Effekt sein. Also Geld ist es schon viel, die Stadt will zinslose Kredite für 15 Jahre zur Verfügung stellen. Was heißt das konkret? Der Großteil soll für Mietwohnungen sein. Und zwar ungefähr 800. Also es ist genau ausgerechnet worden, maximal bis zu 3000 Euro Wohnraum pro Projekt. Also es ist ziemlich kompliziert. Für den Bürger ist eigentlich das Entscheidende, wenn man so eine Wohnung kriegt, dann ist die Miete in der Wohnung maximal 12 Euro, statt dieser 17, 18. Und der Rest wird dann aus diesem Topf quasi. Und diese 6 Euro Differenz sozusagen, das ist der Zuschuss über einen zinslosen Kredit, immerhin für 15 Jahre. Und wer sich dafür interessiert, der muss halt zum Wohnungsamt gehen, Jene muss seine Einkünfte offenlegen und die Stadt hat gesagt, wir wollen eben genau die Leute mal unterstützen hier, die eben keine Sozialwohnung kriegen, die ein bisschen drüber liegen. Und ich habe ja eben diesen Förderweg 2 da erwähnt und das ist so, da ist es 40 Prozent über der Einkommensgrenze und bei der Stadt jetzt bei dem Programm kannst du bis zu 90 Prozent über der Einkommensgrenze liegen. Das ist beispielsweise ein Paar mit Kind darf 69.000 Euro verdienen und bei der Stadt sind es 20.000 Euro mehr. Ja, und dann kannst du immer noch so eine vergünstigte Wohnung bekommen. Also das ist schon sehr attraktiv. Ja, tatsächlich. Und warum das vielleicht dann doch noch einen größeren Effekt hat, ist so, wenn jetzt einer 100 Wohnungen baut, dann kriegt er nicht die ganzen 100 Wohnungen subventioniert. Aber er kriegt einen Teil vielleicht subventioniert und packt deswegen das ganze Projekt an. Das heißt, die Stadt hofft auf so einen Impuls eben, der mehr Wohnungen bringt als nur die subventionierten. Das ist jetzt das, was man sich erhofft. Und das wurde erhofft, genau. Und da haben wir, wie gesagt, darüber gesprochen, dass dieser Impuls jetzt einmal losgelöst wurde. Und der ist jetzt tatsächlich auch schon bei einigen angekommen, oder? Also der Impuls hat was bewegt. Ja, ich hatte letzte Woche mal mit dem Chef gesprochen, hier von der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft, das ist so die größte Genossenschaft in Düsseldorf, die haben so 8000 Wohnungen und der hatte sich schon mit drei Projekten da beworben, beispielsweise. So und ich habe jetzt bei der Stadt angefragt und habe eine eigentlich echt erstaunlich gute Antwort bekommen, da sind jetzt schon zehn Unternehmen. Die sich da mit Projekten beworben, also die, die angemeldet haben, hier wir wollen mitmachen. Und für vier gibt es schon so ganz konkrete Förderanträge. Und das war ja Ende Juni vor der Sommerpause, dass das überhaupt da beschlossen wurde. Also innerhalb von sechs Wochen oder so. Da merkt man, aha, das scheint tatsächlich was zu sein, was diesen Markt ans Laufen bringen kann. Es gibt jedenfalls dieses große Interesse. Und da zahlt sich auch aus, dass man in diesen drei, vier Monaten vor dem Beschluss sich mit einigen Playern aus diesem Wohnungsmarkt mal zusammengesetzt hat und die haben dann wirklich mal Kalkulationen offengelegt und haben gesagt, woran es hakt, warum sie nicht anfangen. Und das war vorher nicht so transparent? Das war nicht so transparent. Oder es nicht so angesehen? Also so, ja, die haben schon darüber diskutiert, aber dass du wirklich mal alles auf den Tisch legst und sagst, so kalkulieren wir. Und wenn wir die Hilfe bekommen, dann können wir auch das und das machen. Das gab es so konkret nicht, weil es auch eben stand nicht in Rede, so ein Programm aufzulegen. Das war ja jetzt neu und dann haben die das gemacht und es ist eben nach der Absprache mit der Wohnungswirtschaft das Programm aufgelegt worden für insgesamt 100, also es geht um 140 Millionen Euro Fördersumme innerhalb von vier Jahren. Das ist schon ordentlich. Allein dieses Jahr sollen 30 Millionen Euro vergeben werden und das habe ich auch gefragt, wann sollen denn da die ersten Anträge mal beschieden werden, damit es losgeht mit den Projekten und da sagen die Ende August, Anfang September. Das ist ja schön. So, das heißt und Baugenehmigungen liegen bei diesen Projekten schon vor, das ist Voraussetzung. Wenn die dann die Vergaben gemacht haben, du musst natürlich dann schon parat stehen, auch mit den Baufirmen, die du brauchst, dann kann das wirklich sein, dass es dann schnell losgeht. Klingt ja wirklich alles sommerlich, frisch und irgendwie schön und als alte Immobilienwohnungsbau-Unke muss ich jetzt trotzdem diese Rolle mal übernehmen und fragen. Zu viel ist versprochen worden in den letzten Jahren, liegen geblieben. Genau und ich frage mich jetzt, dass das natürlich irgendwie Unternehmer oder Firmen anspricht, die sagen, okay, wir können da wirklich bei uns Hardhards wirklich an bestimmten Summen, die dann nicht zur Verfügung stehen. Den, jetzt können wir endlich loslegen, aber lockt das nicht auch vielleicht an, dass es Menschen gibt oder Unternehmen gibt, nicht einzelne Menschen, die dann denken, ja, das nehmen wir auch mal mit und dann ist da wieder Stagnation. Also lädt das nicht auch ein bisschen ein, um ganz plain gefragt, gibt es da nicht wieder Sachen, die schon zum Scheitern verurteilt werden? Das ist, sagen wir mal so, die Goldgräber, die viel Geld wollen mit Luxuswohnungen. Für die ist das Programm gar nicht interessant, weil du musst ja die 12 Euro kannst du nur nehmen. Du kannst ja nicht 20 Euro Miete nehmen. Das wird ja kontrolliert. So und das heißt, das ist nicht so ein Mitnahmeeffekt von so Goldgräbern, ist eigentlich ausgeschlossen, weil es auch kontrolliert wird, sondern es soll ja ein gezielter, diese Mittelschicht soll ja dabei auch gefördert werden und deswegen, das können die nicht für was anderes verbraten. Okay, also das heißt, die Sachen, die da jetzt schon im Gange sind oder in Gang gesetzt werden. Hoffentlich ist das dann auch so, die werden ja kontrolliert. Ja, also das sieht gut aus. Wir hoffen mal. Ich bleibe lange skeptisch, bis ich dann nicht irgendwo die Bagger sehe. Ja, ich verstehe. Aber das ist doch eine schöne Aussicht, dass wenn ein Impuls losgetreten wird und er irgendwo ankommt und dann etwas bewegt. Wie schön. Einen wunderschönen Tag. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Es gibt ja Leute wie mich zum Beispiel, die vermeiden das Thema Autofahren im Privaten sehr, sehr gerne. Ein Grund ist, dass ich das wirklich einfach nicht gerne mache. Ein großer Grund ist aber auch die Parkplatzsuche. Oh, tell me about it. Das ist in Düsseldorf, je nachdem wo man wohnt, auch echt eine Herausforderung. Und wenn man dann einen gefunden hat, dann steht man ganz oft da und sucht erstmal ewig lange die Packuhr, in die man jetzt das Kleingeld, was man hoffentlich dabei hat, reinschmeißen kann. Yes, yes. Das Ganze geht heutzutage ja aber auch schon ein bisschen moderner. Also man kann mit Karte zahlen, es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten und man kann auch seine Parkgebühren per App bezahlen. Dafür gibt es jetzt in Düsseldorf auch einen neuen Anbieter. Es ist nicht der erste, aber es ist ein neuer. Und was der alles kann und inwiefern uns das vielleicht das Parkleben ein wenig leichter machen könnte, das hat Alexander Esch uns erklärt. Alexander Esch, wir haben ja schon öfter über Mittel und Wege gesprochen, sich fortzubewegen. Rheinbahn immer ein Dauerbrenner, Fahrrad auch ganz groß dabei, Auto haben wir auch schon mal drüber gesprochen. Jetzt geht es um das, was man macht, wenn man dann mit dem Auto irgendwo hingefahren ist, parken. Und an sehr vielen Stellen in dieser Stadt muss man dafür, ich sag mal, ordentlich latzen. Ja, ist teuer geworden. Finde ich nämlich auch, aber das ist ein anderes Thema. Wir sprechen heute darüber, wie ich Parkscheine bezahlen kann, wenn ich nicht immer Kleingeld dabei habe. Handy parken ist das Stichwort. Was bedeutet das? Das bedeutet letztlich, dass man die Parkgebühren mit einer App bezahlt. Mhm. Wir haben ja im Vorhinein jetzt schon ein bisschen drüber gesprochen und ich habe gemerkt, dass ich das mir alles ein bisschen zu futuristisch vorstelle. Ich dachte, ich habe eine App auf meinem Handy und automatisch sieht die, wo ich bin und bucht dann, solange ich mit meinem Auto da stehe, wie die das machen, kann ich nicht wissen. Ich bin ja keine App-Entwicklerin, buche dann den entsprechenden Preis ab. Das ist aber nicht so, sondern die App fungiert als mein Portemonnaie. Genau, das könnte man eigentlich so sagen. Man muss dann in dieser App eben ganz gezielt auswählen, wo man jetzt gerade parkt. Die haben alle so Nummern, diese Parkzonen. Das kann man dann über eine Karte zum Beispiel machen. Man sieht dann die Karte von Düsseldorf, wo befindet man sich gerade und dann klickt man da drauf auf diese entsprechende Parkzone, weil die Parkzonen haben ja unterschiedliche Preise, je nachdem, wo sie liegen. Wer entscheidet eigentlich diese Preise? Das hat die Stadt und die Politik. Aber einfach so nach... Ja, ja, das haben die entschieden. Hier 50 Cent pro Stunde, hier 1,30. Ja, also jetzt schweifen wir ein bisschen ab, aber um es nochmal zu erklären, es gab wirklich ein Parkraummanagementkonzept, das die Politik verabschiedet hat vor zwei Jahren, also wo Parken als Ganzes sich angeguckt wurde. Und eines der Ziele war eben, dass man den ruhenden Verkehr möglichst aus dem öffentlichen Raum eher in den privaten Raum, also Parkhäuser und so weiter, verlagert. Weil das ist ja ein kostbarer Raum und man will den möglichst anders nutzen, mehr Lebensqualität in der Stadt haben. Auch im Hinblick auf Verkehrswende sinnvoll. Man will diesen Parksuchverkehr, der unglaublich einen hohen Anteil am Verkehr erlaubt hat, den will man möglichst zurückdrängen. Also wenn jemand dann gezielt ein Parkhaus ansteuert, wäre das eben dann im Sinne dieses Konzeptes. Deswegen hat man das Parken teurer gemacht, als in den Parkhäusern, also im öffentlichen Raum teurer gemacht. Ich verstehe. Und das war der Schritt, den man, wann war es? Vor anderthalb Jahren, glaube ich, ungefähr, ist man den gegangen. Und seitdem kommt man also gerade in der Innenstation, die auch noch größer geworden ist, also sind mehr Bereiche dabei, Unterbilk oder so, die zählen jetzt zu dieser ganz teuren Zone. Da kommt man auf 4,50 Euro in der Stunde zum Beispiel. Es wird aber auch relativ kurzfristig abgerechnet, also so im Zwölf-Minuten-Takt. Das heißt, wenn man sehr kurz nur parkt, kann sich das dann auch wieder lohnen. Man muss nicht direkt die volle Stunde bezahlen, aber ja, es ist doch deutlich teurer geworden. Okay, das heißt, diesen dann wo auch immer, welchen auch immer gefragten Preis bezahle ich dann per App? Genau, den wähle ich dann aus in der App und sage, das ist die Zone, da möchte ich jetzt parken oder da parke ich jetzt und dann kann ich das in diesen Apps einfach einstellen. Wie lang soll das jetzt sein? Will ich jetzt hier zwei Stunden stehen, anderthalb oder so? Das kann man dann erstmal so einstellen. So wird dann auch die Buchung vorgenommen. Ich habe aber dann die Möglichkeit, das immer noch anzupassen hinterher. Also wenn ich jetzt doch schneller bin und nach einer Stunde wieder da bin, obwohl ich zwei Stunden eingegeben habe, wird das trotzdem minutengenau abgerechnet am Ende. Das ist natürlich super. Das ist gut. Und wenn ich merke, ich muss jetzt hier noch zwei Stunden weiter einkaufen oder so, kann ich das auch einfach über mein Handy, muss nicht zurücklaufen zum Parkscheinautomaten oder zu meinem Auto, einfach sagen, ich verlängere jetzt mal hier noch zwei Stunden. Das ist gerade mit diesem Rückwirkenden, weil ich meine, man kann immer anderen eine Freude machen, wenn man seinen nicht ganz aufgebrauchten Parkschein verschenkt. Also das ist ja irgendwie eine sehr, also ich mache das immer, wenn ich mal einkaufe und dann ist der noch eine halbe Stunde gültig, dann gebe ich den gerne an die nächste Person. Oder bei eBay kleiner zeigen, verkaufen schnell. Oder verkaufen, also es gibt tausend mannigfaltige Möglichkeiten. Das ist natürlich gut. Das klingt ja alles so, als würde es das Parken und damit ja auch ein bisschen das Alltagsleben leichter machen, aber ist es dafür nicht ein bisschen spät? Also das ist ja eine relativ naheliegende Idee und Apps gibt es ja jetzt auch schon eine ganze Weile. Also warum reden wir gerade jetzt darüber? Ja, weil jetzt gerade ist es offenbar so, dass das überhaupt eine gewisse Verbreitung erst findet und sich so etabliert auch in Düsseldorf. Aber warum? Ja, weiß ich nicht. Ob wir alle ein bisschen langsam waren oder so und das nicht so richtig auf dem Schirm hatten, ob es da irgendwie eine Barriere gibt, einem das zu kompliziert ist. Auch da muss ich erst eine App runterladen. Wie funktioniert das eigentlich? Es gibt ja einen Anbieter schon seit zehn Jahren, glaube ich, in der Stadt. Also die Möglichkeit gab es immer. Aber der Anteil an Parkvorgängen, der wirklich über das Handy dann bezahlt wurde, der war sehr gering. Also der war im einstelligen Bereich am Anfang und hat sich jetzt so langsam gesteigert. Und mittlerweile, das waren jetzt die letzten Zahlen der Stadt, Mitte dieses Jahres nähert man sich da 30 Prozent. Also ein gutes Viertel der Menschen jetzt mittlerweile das schon übers Handy machen, obwohl ich auf der anderen Seite glaube, viele haben das noch gar nicht so richtig auf dem Schirm, dass es diese Möglichkeit gibt. Warum wir jetzt noch darüber reden ist, es gibt einen zweiten Anbieter mittlerweile mit Easy Park, also wirklich ein Branchenriese, der das international macht, in vielen Ländern aktiv ist und Städten. Und bei denen kann man das jetzt hier auch abwickeln. Gibt es da Unterschiede? Pay by Phone ist der andere. Ja, es gibt Unterschiede, aber sie sind wirklich im Detail letztendlich. Ich glaube, Easy Park ist halt so groß, wenn man jetzt international unterwegs ist oder so, dann eignet sich das einfach, wenn man diese App schon kennt, dann einfach die hier aufwärmen zu wenden. Ja, wie wenn man ShareNow oder Car2Go oder so. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr genau, wie das ist, aber bei manchen, man kann ja auch über SMS, glaube ich, Bezahlung vornehmen. Und dann gibt es da zum Teil Unterschiede, je nachdem bei welchem Telefonanbieter du bist, dann geht das manchmal nicht bei dem einen oder anderen. Aber von den Gebühren her ist es relativ ähnlich, obwohl man sagen muss, Easy Park ist in manchen Fällen ein bisschen teurer. Also beide nehmen 15 Prozent, also es ist nicht gratis, muss man schon sagen. Wir haben gerade über die teuren Parkgebühren gesprochen und wenn man jetzt diesen Dienst nutzt, dann kommt eben doch nochmal was dazu. Und bei beiden sind es 15 Prozent, allerdings bei Easypark mindestens 49 Euro. Das heißt, wenn ich jetzt eigentlich eine geringere Zuzahlung machen müsste bei den 15 Prozent, dann ist es bei Easypark, dann doch sind es dann immer diese 49 Euro. Das heißt, in diesen Fällen ist Easypark ein bisschen teurer. Ja, ist das vielleicht ein Grund, warum es Leute abhält, weil ich halt denke, so. Dann laufe ich halt eben zum Parkautomaten, bevor ich jetzt noch diese 50 Cent. Oder riskier ein Ticket, also das, ich möchte mich mal hier ein bisschen offen machen, also ich habe auch schon das eine oder andere Parkticket, vielleicht mal bekommen. Manchmal lohnt es sich vielleicht tatsächlich mehr, diese 50, also wenn ich jetzt weiß, ich bin den ganzen Abend hier und mittlerweile muss ich bis 22.30 Uhr, also ich möchte niemanden auffordern, slightly criminal Handlungen hier zu, ne. Aber manchmal, wenn man so ein bisschen kostennutzenmäßig unterwegs ist, dann denke ich mir schon, naja, dann wenn ich ein Ticket zahle. Oder ich habe halt den Stress ständig. Das passiert mir natürlich nicht, wenn ich eine App benutze, weil dann sitze ich da beim Abendessen und kann immer weiter irgendwie verlängern. Es kommt ein bisschen auf den Anwendungsfall an wahrscheinlich. Ich glaube auch für Geschäftsleute zum Beispiel ist es glaube ich interessant, das zu nutzen, weil man glaube ich sehr einfach auch seine ganzen Parkgebühren dann nachweisen kann und so. Das kannst du alles auf Knopfdruck wahrscheinlich dann ausdrucken oder nicht ausdrucken, sondern einfach direkt weiterleiten und das auch für dich selber nachhalten und so und kannst das dann eh absetzen über die Spesen. Also auch wenn du unter Zeitdruck bist, geht es wahrscheinlich schneller. Einfach aus dem Auto rausspringen, das parallel noch über die App eben diesen Parkvorgang buchen. Spart ein bisschen Zeit. Ja, also ich glaube, am Ende glaube ich, dass es das weiter zunehmen wird. Diese Digitalisierung des Parkens, obwohl es so ist, dass man nach wie vor an jedem Automaten mit Bargel zahlen kann. Ja, also ich bin da ja immer hin und her gerissen. Und ich frage, muss das denn sein, dass die Stadt da wirklich jeden Parkautomaten abfährt und das Geld da rausholen muss? Das ist ein irrer Aufwand. Ja, das ist ein irrer Aufwand, aber ich wollte gerade nämlich ansetzen zu sagen, dass ich da hin und her gerissen bin. Ich bin jetzt auch kein Digital Native, würde ich jetzt mal behaupten. Ich bin da zu alt für das, also das zu sein und das auszusprechen sowieso. Auf jeden Fall bin ich durchaus Fan davon und auch bereit, sehr viele Dinge digital zu regeln. Bei manchen Sachen ist es mir lieber, wenn ich das mit Hand in Parkautomat oder Hand auf Papier, Stimme auf Kassettenrekorder, keine Ahnung, festhalte. Also weil ich mich jetzt frage, wenn ich jetzt da stehe und dann habe ich mal ein bisschen Kleingeld in der Tasche und mache das in den Parkautomaten, also die Voraussetzungen sind so, dass ich es haptisch mache oder live oder wie auch immer ich das jetzt nenne und dann kommt das unten immer wieder raus, dann funktioniert ja irgendwas nicht, dann kann ich sagen. Dann rufe ich beim Ordnungsamt an oder mache einen kleinen Zettel hier, Parkautomat defekt, hat nicht geklappt, dann ist das irgendwie relativ, das ist so ein kleiner Schritt. Weißt du, was ich meine? Also das ist irgendwie klar, kennen wir alle. Wenn jetzt so eine App funktioniert ja auch manchmal nicht oder das Internet nicht oder wie oft ich schon, also ich benutze ja auch Carsharing-Sachen, wie oft ich das Auto schon nicht abstellen konnte, weil es einfach nicht geklappt hat, weil einfach die App eingefroren ist und so. Also wie, wie, wie regle ich das dann? Also wie beweise ich das? Also ich habe die Erfahrung gemacht, auch beim Carsharing, dass eigentlich dieser Kundenservice dann doch recht kulant reagiert hat und sehr einsichtig. Ich meine nur, weil wir gerade dieses Bild gezeichnet haben, ich springe viel beschäftigt aus meinem Auto raus und mache das eben. Nur andererseits, dass eben diese Parkscheinautomaten nicht funktioniert haben oder das Geld immer durchfällt und so, das ist ja auch einfach, ich glaube, dass die Anfälligkeit dann im digitalen Raum vielleicht ein bisschen geringer ist. Meinst du? Ja und vor allem immer dieses Kleingeld mit sich rumzuschleppen, finde ich ja total lästig. Deswegen bezahle ich eigentlich relativ selten nur noch Bar, weil ich es auch lästig finde, dieses Kleingeld dann übrig zu haben. Was macht man damit, wo tut man das hin und so. Also wir schweifen ab, aber ich finde eigentlich diese digitalen Bezahlmöglichkeiten eigentlich ziemlich praktisch. Und es gibt ja auch in der Geschäftswelt, wir hatten ja hier mal einen Bäckerbulle, der groß angekündigt hatte, er nimmt kein Bargeld mehr, was einen riesen Aufschrei verursacht hat. Aber er hat das ja wirklich auch nachvollziehbar begründet, finde ich, welcher Aufwand dahinter steckt, dieses Kleingeld dann entgegenzunehmen, zu zählen, immer wieder umzutauschen. Also wie viel Arbeitszeit ihn das gekostet hat, obwohl es über digitalen Wege dann deutlich einfacher wäre. Und das ist eben der Aufwand, finde ich, den könnte die Stadt sich doch auch sparen. Das stimmt, man kann aber bei Parksteinautomaten ja auch mit Karte bezahlen. Kann man auch, genau. Also an den meisten zumindest, noch nicht an allen. Aber naja, andererseits gibt es natürlich auch Menschen, die mit dem Handy nicht so gut umgehen können und wahrscheinlich ist es auch gut, dass die immer noch die Möglichkeit haben, das mit Bargeld zu machen. Vielleicht hält sich da gerade die Bargeld. Und wir Deutsche sind ja offenbar sehr bargeldaffin. Sind wir und das wäre jetzt meine nächste Frage, was auch so ein bisschen an den Anfang wieder anknüpft, das ist ja jetzt nicht was super Neues, genau dieses, dass man völlig selbstverständlich nicht immer mit Bargeld hantiert, also ich kann ja immer nur mit meinem guten alten Amsterdam-Leben aufwarten hier, also da war das, das ist schon zehn Jahre her und da konnte man alles auch mit Karte bezahlen, an jedem Bütchen, an jedem Kiosk, natürlich in Restaurants und auch das Parken und da gibt es das schon immer, Also, dass du auch nur dein Kennzeichen zum Beispiel eingibst in der App beziehungsweise in die Parkautomaten. Das ist ja auch noch mal ein bisschen anderer Weg, oder? Es gibt ja auch dieses, das tatsächlich mit dem Videoparken, da möchte ich jetzt ein bisschen drauf hinaus. Neue Anwendung. Genau, also auf der einen Seite, dass es irgendwo anders eh schon ein bisschen etablierter ist und jetzt hier rüber schwappt, aber dass es ja auch noch da verschiedene Angebote gibt, nicht wahr? Stimmt, ja. Obwohl es auch nicht wirklich neu ist in Düsseldorf. Ich erinnere mich, vor zehn Jahren hatten wir es schon mal hier, der TraviPay hieß das damals, dass man eben auch über seine Handy-App einfach ins Parkhaus einfahren konnte, weil das Kennzeichen dann gescannt wurde. Das bietet aber jetzt Easypark auch wieder oder auch an, noch nicht, irgendwann jetzt Mitte August soll es soweit sein, dass in diesen 13 Q-Park-Parkhäusern das möglich sein soll. Und da funktioniert es dann tatsächlich ein bisschen anders. Man gibt eben dann sein Nummernschild und so weiter ein und dass man da parken will und dann wird das von der Kamera, wird das Nummernschild gescannt vor der Einfahrt. Die Schranke geht automatisch hoch, man fährt rein und fährt auch dann einfach wieder raus. aus, spart sich also auch den Weg zum Parkstandautomaten und hat aber dann nicht die Möglichkeit zu fuschen, dass man sagt, nee, man nimmt jetzt vielleicht doch nur für eine Stunde und hat zwei Stunden da gestanden. Und dann hinterlege ich mein Nummernschild mit einer Zahlungsmethode? Genau, das machst du aber sowieso. Auch beim Parken im öffentlichen Raum so, dass man da sein Nummernschild eingibt und eben auch eine Bezahlmöglichkeit hinterlegt. Das ist quasi die Grundvoraussetzung, um dann eben in einer bestimmten Parkzone zu parken. Aber man kann es dann eben auch für die Parkhäuser dann anwenden. Mittlerweile setzt ja alles immer voraus, dass alle irgendwie ein Smartphone haben. Also das ist ja einfach setzt das voraus. Oder irgendeine Art. Andererseits ja nicht, weil wie gesagt, es ist nach wie vor möglich mit Bargeld an jedem Parkautomaten zu zahlen und auch im Parkhaus. Genau, deswegen ist es ja vielleicht auch ganz gut, dass das weiter irgendwie parallel existiert. Und es ist ja auch, ich meine, ich sehe ja dann wahrscheinlich Zentimeter genau, wo wo ich mich aufhalte immer. Was ja auch gut ist. Also das hat ja immer alles zwei Seiten, oder? Ja, was passiert mit unseren ganzen Daten? Das ist natürlich immer ein ganz anderes Thema. Ja, genau. Aber das schwingt, also hast du da irgendwie mal was gehört? Gibt es da... Wie das beim Handyparken ausgewertet wird? Nee, weiß ich nicht. Wäre manchmal ganz interessant. Ja, und auch, ob es da Leute gibt, die sich da gegen... Was so die Kritik daran sein könnte, außer das. Ja, wir werden natürlich immer messbarer. Auf der anderen Seite, diese ganzen Daten, die jetzt plötzlich da sind, für überhaupt zum Beispiel Mobilität in der Stadt, das sind natürlich auch wertvolle Informationsdatensätze, aus denen man viel ableiten kann. Also wenn man ein effizienteres Mobilitätssystem in der Stadt haben will, ist natürlich ganz gut zu wissen, wo bewegen sich wann besonders viele Autos, wann werden die wo abgestellt. Auch die Rheinbahn geht ja jetzt gerade diesen Schritt, endlich muss man ja auch sagen, tatsächlich ist es ja auch spät, aber dass Bahnen einfach mit so Zählsystemen ausgestattet werden, dass man wirklich nachvollziehen kann, wie viele Menschen waren denn zu welcher Zeit in dieser Bahn, um dann zu monitoren über eine gewisse Zeit und dann wirklich sagen zu können, welche Kapazitäten müssen wir an welcher Stelle zu welcher Zeit vorhalten. Also dass man es einfach zielgerichteter einsetzen kann, seine Ressourcen, ist natürlich eigentlich höchste Zeit. Das hat schon auch seine Vorteile, wenn man diese Daten dann mal auch wirklich vorliegen hat und genauer darauf reagieren kann. Vielen Dank. Und immer schön Parkscheine ziehen, egal welche Art und Weise. Einen wunderschönen Tag noch. Ja, jedenfalls. Vorsichtig. Tschüss. Ciao. Music. Ich habe jetzt gerade mich nochmal kurz umgedreht und hier auf diese Tafel geguckt, wo die ganzen Eissorten stehen. Wir sitzen ja immer noch hier. Williams-Birne, irgendwie classy, oder? Ist das nicht so ein Dessert, was man, ich kenne das von L'Oreal. Das und der Schnaps ist relativ geläufig, den es dazu gibt. Ob es dann Eis mit Alkohol ist? Das weiß ich nicht, ob es mit Alkohol ist, aber ich kann es mir auf jeden Fall sehr gut vorstellen. Gerade so in Kombination mit anderen Geschmäckern. Ich sehe es zum Beispiel mit der Tonkabohne sehr zusammen. Aber ich habe ja auch hier zum Beispiel das Passionsfrucht-Eis bestellt. Und das finde ich ganz toll, weil oft sind Sachen mit Passionsfrucht zu süß für mein Befinden. Und das ist richtig angenehm säuerlich, kann ich mir echt gut vorstellen, gerade so, wenn es ultra heiß ist, so als Erfrischung. Ja, ich lese hier auch noch, Zitronenminze ist natürlich auch mittlerweile so ein Classic. Orange-Ingwer-Minze spricht mich sehr an. Aber es gibt natürlich auch die Klassiker Schoko, Erdbeere, Stracciatella, Haselnuss. Also auch da nicht zu verachten. Und wie gesagt, an der Vanille erkennt man, wie gut das Eiskaffee ist. Das ist es nämlich, das finde ich auch. Das ganze Ding hier gibt es seit April. Die haben im April aufgemacht. Früher war hier Parfümerie Becker drin. Da bin ich auch immer mal vorbeigelaufen. Aber ja, ich finde es immer spannend, wie sehr sich so ein Ort verändern kann, wenn dann was anderes drin ist. Man kann nur bar zahlen, also wenn man sich hier mal jetzt spontan ein Eis besorgen möchte. Sollte man Cash in der Tasche haben, aber das hat man ja dann zum Beispiel, weil man es nicht in den Parkautomaten geworfen hat, weil man da per App bezahlt hat. Wo man, das habe ich jetzt gar nicht auf dem Schirm, ob man da mit Karte und Bar bezahlen kann, auf jeden Fall irgendwie wird man wohl bezahlen müssen und zwar in Flingern beim Meti Festival. Das ist ein neues Festival, beziehungsweise das habe ich jetzt schon zum zweiten Mal eigentlich gar nicht richtig gesagt. Es gibt diese Zusammenkunft von musikbegeisterten Freundinnen, die sich immer stetig immer weiter vergrößert hat, schon seit zehn Jahren. Das Festival ist entstanden auf einem Vor-Hochzeitsabend, Junggesellenabschied, Polterabend von einem Paar aus Flingern und da war das noch eher so eine Motto-Party mit Thema Konzertfestival und daraus ist dann tatsächlich ein Festival geworden. Es sind immer mehr Bands geworden, immer mehr ZuschauerInnen. Jetzt wurde sogar ausgewichen auf ein größeres Areal, auf den Schützenplatz in Flingern. Und dieses Jahr ist es auch zum ersten Mal zwei Tage lang. Da sieht man mal, was draus werden kann, wenn man mal solche vielleicht anfänglichen Schnapsideen mit seinen Freunden doch mal weiter verfolgt. Aber hallo. Und was ich besonders schön daran finde, ist, dass die damit einfach auch jedes Jahr ihr Jubiläum feiern und ihren Hochzeitstag. Tag. Das ist natürlich nochmal so ein Sahnehäubchen. Total. Und wie sich das alles entwickelt hat und wie das vonstatten geht und auch was dahinter steckt, wenn man jetzt einfach beschließt, so wir machen jetzt hier mal ein Festival, also da muss man sich ja wohl mal auch bei Leuten melden, das hat mir erzählt Julia Nemesheimer. Liebe Julia, bist du Festival-Fan eigentlich? Sehr. Ja? Aber ich gehe immer nur. Für die Arbeit hin und nicht privat. Ist das, wie fange ich diese Frage jetzt so an, dass man nicht sofort denkt, oh, Torsia Kormann, also das ist ein großer Unterschied, das ist mir klar, aber kannst du dann trotzdem das Festival auch genießen? Also ist das ein Teil der Arbeit, der dir gut gefällt oder siehst du dann alles durch die schreiberisch-professionelle Brille? Ich glaube, ich kann das gar nicht mehr so richtig anders. Also ich merke, wenn ich wirklich bei meinen absoluten Lieblingsbands bin, dann geht das, dass ich wirklich privat mich da amüsieren kann und so. Aber in anderen Fällen denke ich ganz oft so, ich muss darüber noch schreiben. Oder was mache ich denn, wenn ich nicht darüber schreiben muss? Wie soll ich mich denn da die ganze Zeit beschäftigen können? Ich verstehe. Da hört man aber raus, du bist durchaus Festival erfahren. Ein wenig. Du warst schon auf dem einen oder anderen größeren. Ja. Und heute sprechen wir über ein, naja, kleines ist auch nicht mittel, viertelgroßes. Ein viertelgroßes, finde ich schön. Ein viertelgroßes Festival hier in Düsseldorf. Und das gibt es schon seit zehn Jahren. Aber es ist gar nicht so bekannt, was mit der Genese einhergeht. Bevor ich jetzt hier wieder subtil irgendwelche Sachen frage, die auch einfach du einfach im Gespräch beantworten kannst, erzähl doch mal, worüber reden wir denn heute? Also ich bin kürzlich auf eine sehr süße Story gestoßen. Und zwar gibt es ein Paar in Düsseldorf, die Melanie und den Tim. Und die sind seit 2015 verheiratet. Herzlichen Glückwunsch. Könnte man ja meinen, okay, ist ja schon zehn Jahre zusammen, ist ja schon, also verheiratet, ist ja schon eine Leistung irgendwo auch. Aber die haben sich zu ihrem Junggesellenabschied keine klassische Party mit, also keinen klassischen Abschied gewünscht, wie man den so kennt mit den ganzen, wir ziehen durch die Altstadt und schnorren Leute an oder sowas. Sondern die wollten was ganz anderes haben und ihre Trauzeugen, die haben sich was richtig Süßes ausgedacht. Die haben nämlich stattdessen sich überlegt, wir machen jetzt einfach eine Gartenparty. Und nennen das Ganze das Meti-Festival, also für Melanie und Tim. Und das wurde dann erstmals 2015 ausgeführt im Garten und das war halt alles noch so ein bisschen man hatte irgendwie Beamer und Leifen mit Schnitte und viele Freunde und Bier und das war cool. Also es war quasi eine Motto-Party-Festival. Genau. Erstmal so rum. So könnte man das bezeichnen, würde ich sagen. Ich verstehe. Und jetzt habe ich die Tage mit Tim telefoniert und der hat mir so ein bisschen erzählt, wie das alles gelaufen ist und er meinte so, wir wären nach Hause gekommen und dachten so, das war so cool gerade diese Feier, das wollen wir jetzt jedes Jahr machen. Und das Das ist ja irgendwie ein voll schöner Anlass zu sagen, wir feiern jedes Jahr unsere eigene Hochzeit mit unseren Freunden mit einer großen Gartenparty. Und das hat ganz gut funktioniert, würde ich sagen. Und das Festival wurde auch beibehalten sozusagen, das Festival-Motto. Und dann gab es halt so Festival-Bändchen und irgendwann wurde ein Logo entwickelt und es wurden T-Shirts bedruckt, ganz am Anfang noch so von Hand gemalt quasi für jeden Gast und sowas. Und dann irgendwann wurde das so ein bisschen professioneller, dann hat man mit Siebdruck angefangen und sowas. Und das ist halt schon irgendwie ganz cool, dass sie das dann so lange durchgezogen haben. Total. Und die ganze Zeit halt noch nicht mit Live-Bands und sowas, aber irgendwann 2021 war es dann tatsächlich so, dass die sich die ersten drei Live-Bands in den Garten geholt haben und dann war es ja ein richtiges, richtiges Festival. Und waren es da immer noch hauptsächlich Freundinnen und Freunde? Also wie viele Leute waren da dann so im Publikum? Genau, also wie viele genau waren, weiß ich nicht, aber es werden jetzt eine Handvoll wahrscheinlich gewesen sein. Also so, keine Ahnung, 50 bis 100 Leute wahrscheinlich irgendwas um den Dreh, was halt so in den Garten passt. Ich weiß ja nicht, wie groß der in den Garten ist. Aber ziemlich cool auf jeden Fall. Und das hat aber natürlich dazu geführt, mit der ersten Band, dass man ja auch so ein bisschen bekannter wurde. Nochmal in dieser Punk-Rock-Szene. Ich meine 2021, das war ja mitten in Corona auch. Aber es scheint wohl, just in dem Moment, so kurz vorher, wurde irgendwie verschiedene Lockerungen gemacht und sowas, dass es alles stattfinden konnte. Und auch ganz witzig, dass tatsächlich, ich meine, Roter Kreis ist ja in Düsseldorf schon eine Band, die man auch kennt. Die waren tatsächlich dann im Garten dabei. Was halt schon irgendwie voll verrückt ist. Und genau, dann... Haben sie aber dann beschlossen, das geht noch ein Stückchen größer, also wir können doch noch mehr machen. Weil auch wahrscheinlich die Anfragen, also Publikumsanfragen kann ich mir vorstellen, dass da immer mehr Leute vielleicht sind, wenn jemand mitbringt und dann über Leute, über Leute, dann vergrößert sich ja so ein Kreis auch schnell. Genau und dann halt so Publikum wird größer, Bands werden größer, weil die Anfragen mehr werden und sowas. Und dann haben sie 2022 gedacht, mieten wir doch einfach mal einen Schützenplatz in Flingern. Und bauen uns da so eine kleine Bühne auf und eine richtige Anlage und machen halt das, was man so auf Festivals macht mit einem Bierstand und so weiter. Und das ist schon ganz cool irgendwie. Und das hat 2022 und 2023 gut geklappt. Und dieses Jahr machen sie jetzt zum ersten Mal ein Zweitagesfestival. Das ist mal freitags und samstags. Das ist jetzt am 9. und 10. August, ne? Genau, das ist jetzt dieses Wochenende. Für Samstag sind die Tickets schon ausverkauft. Aber ich glaube, Freitag gibt es noch ein paar. Zumindest war das mein letzter Stand. Und genau, ich glaube, der Freitag kostet so 20, 30 Euro. Also jetzt nicht die Welt dafür, dass man fünf Bands sehen kann und eine coole Zeit haben kann. Und dann ist das mit 14 Bands, glaube ich, dieses Mal, die auftreten. Also schon einiges, alle halt so regional und so weiter. Und genau, das wird dann jetzt so durchgezogen. durchgezogen. Also ich finde das ja, ich meine, das ist ja die schönste Geschichte von organisch gewachsen, irgendwie von einer privaten Party mit einem Motto zu einem zweitägigen Festival. Jetzt sagt sich das so leger, dann wurde der Kirmesplatz oder der Schützenplatz gemietet und dann wird da eine Bühne aufgebaut, also wie, es gibt doch bestimmt noch Schritte dahin, also kann ich so, genau, das wäre meine erste Frage, tatsächlich, ich meine, ich werde dieses Jahr 40, kann ich einfach einen Schützenplatz mieten und da irgendwie mir ein Festival schmeißen? Ja, ganz glaube ich, wirklich. Also es ist schon viel Arbeit damit verbunden, wie Tim mir erzählt hat. Also da gehen schon einige Wochenenden für drauf, die man mit so einer Planung verbringt. Ich glaube, bei Geburtstagen wäre es ein bisschen weniger. Naja, du weißt ja nicht, was ich vorhabe. Aber wenn, dann lad mich bitte ein. Und ansonsten ist es natürlich schon einiges, was man machen muss und vor allen Dingen auch, was man an Kommunikation mit Ämtern vor allen Dingen haben muss. Ja, das frage ich mich. So Sicherheitstechnik, also technische Sachen, Ausschankerlaubnis, ähm, Und so weiter. Alles mögliche muss da ja geklärt sein. Auch da bestimmt medizinische Versorgung, Versicherungssachen. Tausend Sachen, die du alle beachten musst und wo die beiden total viel Wert auch drauf legen, dass sie da wirklich rechtlich und von städtischer Seite völlig abgesichert sind und alles richtig. Was machen die beiden sonst beruflich? Also haben die Berührungspunkte eh damit? So überhaupt gar nichts. Also er ist IT-Berater und sie ist Heilerziehungspflegerin. Und das ist ja schon was ganz, ganz anderes. Und beide so, wir haben überhaupt gar nichts damit zu tun eigentlich und haben uns alles selber beigebracht. Gibt es irgendwie so einen Leitfaden oder gibt es bei der Stadt eine Stelle, wo man sich, also das frage ich mich manchmal eh bei Veranstaltungen, klar, wenn jetzt irgendwelche größeren Unternehmen oder schon etablierte VeranstalterInnen irgendwie was Neues auf die Beine stellen, klar, aber kann ja sein, dass ich irgendwie sage, naja, ich meine, ich habe auch viele Bands in meinem Umfeld, ich habe Lust hier irgendwie das Tosja Kormann Festival zu machen oder, ne? Also gibt es da wie so eine Beratungsstelle, an die ich mich wende oder eine Checkliste, wo ich genau weiß, weil nachher darf es nicht stattfinden, weil ich irgendwie keine, weiß ich nicht, rot-weißen Pömpel aufgestellt habe. Aber das weiß ich ja vielleicht nicht. Es gibt tatsächlich eine Beratungsstelle oder eine Stelle, an die man sich wenden kann. Ich glaube, wenn ich das richtig verstanden habe, haben die sich auf jeden Fall auch ans Sportamt gewendet am Schluss. los. Aber es gibt noch irgendwas dazwischen. Irgend so ein Komitee von der Stadt, wo man sich hinwenden kann und wo man dann Unterstützung kriegen kann. Auch witzig, je nachdem wie nachhaltig das Ganze ist, kann man sogar, glaube ich, von der Geschäftsstelle für Nachhaltigkeit ein, zwei Sachen unterstützend bekommen oder so. Das ist ja auch mal ein ganzer Problem. Die Finanzierung. Das ist mir gerade eingefallen. Und auch, was man abgeben, also das ist ja nicht nur, was man damit einnimmt, sondern dann wahrscheinlich und dann an die Bühnenverleiher und so bezahlt, sondern auch steuerlich und so. Also es ist ja wirklich ein sehr großes, also es ist ein Ding, was die sich da, rangezüchtet haben, rangezucht haben. Absolut, da ist total viel damit zu tun irgendwie und das ist ja auch so ein Ding, ich meine, ich nehme ja jetzt ein bisschen Eintritt und so, aber insgesamt ist denn ihr Plan auch, wir wollen, dass sich das einfach nur deckt. Also die wollen da keinen Gewinn oder sowas mit machen, sondern die wollen einfach nur, dass die Kosten gedeckt sind, die halt entstehen. Und laut Webseite gibt es ein paar Sponsoren, unter anderem Sparkasse und sowas, wo man halt einfach wohl mal nachgefragt hat und dann haben die gesagt, ja klar, geben wir euch was dazu. Guckt man aber wirklich, dass es sich einfach nur kostendeckend ist und alles, was an Überschuss ist, habe ich zumindest bei Instagram gesehen. Dieses Jahr ist wohl Krass e.V. ein Partner. Ah, okay. Kennt man ja, die machen ja Kunst mit Kindern und sowas. Und diese Aktionsbusse, gibt es glaube ich auch von denen so ein Teil, was die mitmachen. Und da wird wohl hin auch gespendet dann am Schluss. Ich verstehe. Zumindest laut Instagram. Also nur schöne Dinge da drumherum. Mega, also so ein richtig cooles Ding, wo man sich so denkt, geil, wir feiern unser gemeinsames Leben irgendwie. Und ich habe in deinem Stück dazu noch gelesen, dass es ja dieses Jahr zum zehnten Mal stattfindet. Jeder Hochzeitstag, es ist ja immer deren Hochzeit, also die zelebrieren ihren Hochzeitstag am Ende oder ihr Jubiläum oder ihre. Hat ja ein Motto, ich kenne die Wasserhochzeit und die Lufthochzeit und die, weiß ich nicht, was gibt es noch? Ja, das war jetzt Lederhochzeit. Ich weiß aber nicht genau, wie lange die verheiratet ist. Ich glaube, drei Jahre. Lederhochzeit. Ja, ich weiß, ich habe irgendwann mal so eine Liste gesehen, also in einem ganz anderen Zusammenhang und da ist ja wirklich, da kannst du ja auch irgendwas einfach ausdenken. Also genau, auf jeden Fall, dieses Jahr ist Rosenhochzeit. Das hat nämlich auch was mit der CI zu tun, dieses Festivals, nicht wahr? Ja, absolut, weil diesmal ist es nicht grün alles gehalten, sondern rot. Passend zur Rosenhochzeit. Und nächstes Jahr ist dann wieder gewohnt grün. Verstehe, also das ist okay. Ich dachte, das wäre jetzt, weil es zum ersten Mal zweitägig ist und zum ersten Mal so richtig draußen, dass es vielleicht dann jetzt auch alles noch eins professionalisierter wurde im Sinne von neues Cial. Ist einfach tatsächlich nur vorübergehend. Einfach nur, um das quasi so ein bisschen rauszustellen. Das hält irgendwie so sehr persönlich. Mega. Das finde ich echt sehr, sehr schön. Es klang auch wirklich so als, also die haben total viel Spaß da dran, habe ich so rausgehört. Und auch total viel Herzblut, was sie da reinstecken. Das merkt man auch total. Und vor allen Dingen, und das ist glaube ich auch super wichtig, dass total viele Freunde und Familien natürlich auch dahinter stehen. Also, dass sie das nicht komplett alleine schmeißen müssen, was völlig utopisch wäre wahrscheinlich, sondern total viele Leute dann auch dabei sind und ihnen helfen und sie unterstützen. Und das wurde auch ganz oft betont. Und wie dankbar man dafür ist, dass ich auch völlig verstehen kann, weil es ja wirklich, also man lebt ja so ein bisschen so ein Traum scheinbar da. Und das geht ja nie ohne eine Unterstützung. Das kann man ja nicht einfach so alleine machen, auch wenn man zu zweit ist. Aber trotzdem ist das ja eine super Sache, dass da dann so viele Leute dahinter stehen und das unterstützen. Und gibt es Pläne, also hast du das irgendwie raushören können, dass Man kann sowas ja ins noch Größere wachsen lassen. Man kann sich noch andere PartnerInnen holen, SponsorInnen. Man kann die Bands immer größer auch anfragen. Man kann auf so einem Schützenplatz wahrscheinlich auch noch eine größere Bühne aufbauen. Also ist das überhaupt der Plan, das noch weiter zu, ich sag jetzt mal, das ist alles schon sehr professionell, hört sich das an, aber noch einen Schritt weiter zu gehen. ist das das Ziel und dann irgendwann das zu machen. Ich habe letztens, das ist jetzt ein bisschen was anderes, aber da denke ich gerade dran, eine Doku gesehen über Splash, über das Hip-Hop-Festival, was ja auch quasi so angefangen hat und zwei Jahre später waren plötzlich schon 15.000 Leute da, so in der Art. Und das war aber ja auch der Plan. Oder soll das einfach so ein kleineres Ex, ich meine 300 Leute sind 300 Leute. Ich glaube tatsächlich, dass es ihnen lieber wäre, wenn es klein ein Bibel, das ist zumindest das, was ich so rausgehört habe, einfach weil man diesen familiären Charakter, den man dabei hat, gerne so lange wie möglich beibehalten möchte. Und ich glaube, sobald es zu viele Leute werden, dann ist es einfach weg. Dann hat man dieses Superfamiliäre einfach nicht mehr, wo man dann auch einfach, ich meine, die machen relativ früh auch Schluss, irgendwie so um halb zehn oder sowas, dann auch mit Ruhestörungen und so weiter. Und dann steht man halt einfach noch ein bisschen zusammen rum und trinkt ein bisschen Bier und unterhält sich und das ist ein netter Restabend, wo man ausklingen lässt. Und ich glaube, wenn man zu viele Leute dann irgendwann hat, dann ist das halt nicht mehr da. Und das ist, glaube ich, was, was auch so ein bisschen dann bleiben soll. Und das finde ich auch völlig legitim, dass man sich dann vielleicht dagegen entscheidet, noch sehr viel größer zu werden. Vielleicht ein bisschen, das kann ich jetzt nicht sagen, aber auf jeden Fall. Nicht zu groß. Ja, ich verstehe. Wenn ich jetzt eine Punkrockband hätte und ich würde mich da bewerben wollen, beziehungsweise es gibt ja, bestimmt ist es auch ein bisschen offen, also ich kann mich vielleicht auch mit einer Hardcoreband oder auch weiß jetzt nicht, ob mit meinem Gitarrenduo, aber vielleicht schon, weiß ich ja nicht. Oder wenn ich zu dieser Familie gerne gehören würde, zu dieser Festivalfamilie und sage, okay, ich habe richtig Spaß an, Bierzapfen, Aufräumen, Aufbauen oder ich möchte irgendwie unterstützen, kann ich das machen oder Oder sagen die, wir sind ziemlich autark, wir machen alles von innen, die Bands sprechen wir an. Also was hast du da für einen Eindruck? Also ich glaube, Bands können auf jeden Fall sich melden. Die haben eine gute Instagram-Präsenz. Ansonsten unter meti-festival.de, da gibt es auch die Tickets, falls es noch welche gibt. Und ansonsten, die sind bestimmt auch froh um jede Hälfte der Hand. Also insofern kann man sich einfach wahrscheinlich melden. und dann kriegt man entweder gesagt, voll gerne, wir haben hier noch Bedarf an dem, dem und dem oder halt, sorry für dieses Jahr nicht, aber wir behalten nicht den Hinterkopf oder sowas. Also kann ja alles passieren. Und Tim wirkte unglaublich nett und total offen und als würde er sich einfach nur freuen, dass jetzt bald sein Festival vor der Tür steht und sie zwar super viel Arbeit damit haben, aber halt auch super viel Spaß haben. Wie schön. Und ich stelle mir gerade vor, dass es dann auch während des Festivals immer so einen Moment gibt, wo die beiden irgendwie im Fokus stehen, weil es schließlich ihr jeweiliger Hochzeitstag ist. Wer weiß, das stelle ich mir jetzt einfach mal so vor. Das werden wir am Samstag oder Freitag einfach anpicken. Vielleicht widmet ja irgendeine, ich sag, ich werf diese Idee hier mal rein, vielleicht widmet ja irgendeine Band denen dann mal einen Song. Ich sage jetzt was, was ich dieses Jahr schon sehr oft gesagt habe, manchmal hat es geholfen, manchmal nicht. Ich hoffe, das Wetter bleibt stabil. Ja, das würde ich auch sagen. Weil das ist natürlich mit so Festivals, wenn es ins Wasser fällt, dann hoffentlich nicht allzu sehr. Das stimmt. Vielen Dank für diese wirklich sehr, sehr, sehr, sehr schöne Geschichte. Ich danke dir. Bis zum nächsten Mal. Bis dahin. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxy. Es gibt in diesen Tagen nicht so wahnsinnig viel zum Wetter zu berichten. Deswegen machen wir das in aller Kürze. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Der Freitag wird uns noch relativ viele Wolken bringen. Zum Nachmittag sind dann auch mal so vereinzelte Schauer dabei und dazu frisch der Windbürch auf. Er reicht in Spitzenböen 45 km pro Stunde. Die Temperaturen liegen im Groben so bei 18 bis maximal 24 Grad. Der Samstag bringt uns relativ viel Sonne, zum Nachmittag kommen kompaktere Wolkenfelder auf, die stören aber nicht großartig und die Temperaturen liegen bei 15 bis 26 Grad und der Sonntag bringt uns viel Sonne. Auch hier sind wieder vereinzelte Wolkenfelder unterwegs, der grobe Trend ist aber recht sommerlich. Temperaturen liegen dann bei 17 bis maximal 29 Grad. Und der Montag wird Stand jetzt der wärmste Tag der nächsten Zeit werden mit maximal 34 Grad und viel Sonne. Ab Dienstag dann wieder wechselhafter und kühler. In diesem Sinne euch ein schönes Wochenende und wir hören uns nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxy-Blog, jensstrux.blog. Also das Fazit von unserem kleinen Gastro-Test durch die Hintertür sozusagen im Eiscafé Kugel am Dreieck. Die Sorten sehen top aus. Der Kaffee schmeckt gut? Auf jeden Fall. Ihr könnt uns ja mal sagen, falls ihr noch andere Eistipps habt. Also es gibt ja wirklich gefühlt alle drei Wochen eine neue Eisdiele hier irgendwo in der Stadt. Es gibt aber auch mit Sicherheit noch ein paar Hidden Jams, ein paar alte Geheimtipps, die wir noch nicht so auf dem Schirm haben. Also sagt uns gerne Bescheid, wenn ihr uns mal woanders hinschicken wollt. Das macht ihr und ansonsten empfiehlt diesen Podcast weiter an jemanden, der Düsseldorf liebt oder viel spannender es noch lernen soll. Bewertet uns in allen gängigen Podcastportalen mit Sternen, Daumen, Punkten, weiß ich nicht, was gibt's noch, Blättern, Bananen, mit was man halt so bewerten kann. Schreibt uns Kommentare, lasst uns Bemerkungen da. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Mein Name ist Tarsia Kohlmann. Mein Name ist Lilly Stegner. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.