Latest / HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk / HSV auf Aufstiegskurs: Die Gründe für die Erfolgsserie
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- HSV, wir müssen reden. Der Abendblatt-Podcast rund um den Hamburger Sportverein. Steigt der HSV im siebten Anlauf endlich auf? Die Hamburger haben einen extrem stabilen Eindruck beim 3 zu 0 am Freitagabend gegen den 1. FC Kaiserslautern hinterlassen und befinden sich definitiv in Aufstiegsform. Was die Gründe dafür sind, warum es aktuell läuft, gerade unter Trainer Merlin Polzin, darüber wollen wir heute sprechen. Mein Name ist Stefan Walter und ich begrüße an meiner Seite meinen Kollegen Kai Schiller. Moin Kai. Moin Stefan. Ja, wir waren beide am Freitag im Stadion. Wir waren genauso beeindruckt wie die Fans, auch wenn wir natürlich in neutraler Hinsicht das Spiel beobachtet haben. Aber es war wirklich ein sehr überzeugender Auftritt der Mannschaft. Sie haben über 90 Minuten konstant ihre Leistung abgerufen. Und man hatte schon so ein bisschen das Gefühl, dass da ein Hauch von Bundesliga durch den Volkspark wehte. Oder wie war dein Eindruck? Ja, in jeglicher Hinsicht ehrlicherweise. Also sowohl auf dem Feld als aber auch auf den Rängen. und das war wirklich sehr, sehr bundesliga-würdig. Das Spiel ist am Ende des Tages 3 zu 0 ausgegangen. Hätte auch 5 zu 1 ausgehen können, sage ich mal. Kaiserslautern hatte eine Riesenchance am Ende der ersten Halbzeit und so fünf gute Minuten in der zweiten Halbzeit. Der Rest gehörte aus meiner Sicht ganz klar dem HSV und es hat wirklich großen Spaß gemacht, dazu zu gucken. Genau, ein bisschen Spielglück gehört ja immer dazu. Du hast gerade die zwei Chancen von Kaiserslautern angesprochen. Mehr gab es aber auch ehrlicherweise nicht vom FCK, ansonsten hat der HSV alles dominiert. Und das war tatsächlich für mich eigentlich mit der beeindruckendste Aspekt dieses Spiels, dass die Mannschaft wirklich über 90 Minuten konstant, offensiv, spielfreudig, druckvoll dann auch das Spiel dominiert hat. Das war ja über weite Strecken dieser Saison so nicht zu sehen. Da hat sich die Mannschaft ja häufig auch zurückgezogen nach eigener Führung, hat dadurch auch einige Punkte verspielt. Also man hat auch gesehen, das ist eine Spielweise, die der Mannschaft gar nicht liegt. Und jetzt unter Merlin Polzin hat man schon das Gefühl, okay, die Spieler dürfen jetzt endlich über 90 Minuten komplett offensiv Fußball spielen und dürfen wirklich ihre Stärken auch einbringen. Ist das für dich auch nochmal so der nächste Entwicklungsschritt, den die Mannschaft in dieser Hinsicht auch genommen hat? Da würde ich mit einem eindeutigen Jein antworten, da das Spiel jetzt am Freitag wirklich super stark war, hat mega Spaß gemacht, haben wir ja schon gesagt. Man darf jetzt aber auch nicht zu sehr dieses Spiel von Freitag als Maßstab nehmen aus meiner Sicht. Ich erinnere mich, dass jetzt gerade vor einer Woche das Spiel gegen Regensburg geht so, 1-1 mit ein bisschen Glück und ist schon verdient gewesen, aber ein Elfmeter. Und naja, und das gab ja auch in der Berlin-Pol-Szene nicht nur Fußballfeuerwerke, also das Spiel gegen Ulm, das war relativ am Anfang seiner Zeit. Seine Amtszeit, das war wirklich so ziemlich das schlechteste Spiel in dieser Saison. Aber der Trend is his friend, um es mal so auszudrücken. Zehn Spiele hat unter seiner Führung der HSV absolviert, kein einziges verloren. Und der Punkt ist gut und tatsächlich auch der Fußball, die Entwicklung, die geht nach oben. Und man kann jetzt nicht jedes Wochenende erwarten, nur Kaiserslaut an Spiele, wo man 90 Minuten lang den Gegner beherrscht. Aber insgesamt, finde ich, wirkt das sehr gefestigt. Ich gebe dir natürlich recht und würde aber ganz gerne dieses Regensburg-Spiel da nochmal herauspicken. Weil natürlich war das Spiel nicht gut, das haben ja auch hinterher alle vom HSV gesagt, es war nicht überzeugend. Und trotzdem hat man es zumindest am Ende nicht verloren und hat auch in Unterzahlen noch auf das Unentschieden zumindest gespielt. Das war für mich auch eine Art neuer HSV, in einem schlechten Spiel dann zumindest ein bisschen besser noch zu performen. Und ich habe zum Beispiel schon auch das Gefühl, dass die Mannschaft wieder als Einheit funktioniert. Dieses Gefühl hatte ich in der Hinrunde nicht immer. Und für mich waren jetzt auch zwei Beispiele, wie Davy Selke nach seiner Auswechslung von der Seitenlinie, wie so eine Art Co-Trainer dann nochmal seine Spieler gepusht hat. Davy Selke geht natürlich auch sowieso in jeder Sekunde mit seiner Mentalität voran. Aber auch der Kapitän Sebastian Schonlau hat jetzt nicht sichtbar rumort über seine Reservistenrolle, sondern er hat sie akzeptiert. Er hat dann auch seine Rolle eingenommen und war dann trotzdem für seine Spieler da. Er hat sich auch gefreut über den Sieg und man hat ein bisschen das Gefühl. Da wächst gerade auch was zusammen. Hast du dieses Gefühl auch? Doch, das Gefühl habe ich auch und deine beiden Beobachtungen, die teile ich total. Gerade Sebastian Schonlauf, finde ich, ist eine gute und richtige Erkenntnis oder Beobachtung. Ich meine, das ist der Kapitän und der Kapitän hat ein paar Mal nicht gespielt, weil er verletzt war und dann wieder reinkam und dann gab es immer eine Begründung. Aber diesmal hat der Kapitän aus einem einzigen Grund nicht gespielt, weil ein anderer, nämlich Ilfatli, besser war. Das hat zumindest der Trainer geglaubt und das Spiel hat ihm recht gegeben und Sebastian Schonlau hat überhaupt nicht den Eindruck hinterlassen, genauso wie du es eben gerade gesagt hast. Dass er da mosern musste oder dass er jetzt mit einer beleidigten Leberwurstgesicht da durch die Mixer und stopfen musste. Der hat sich in den Dienst der Mannschaft, wie es so schön heißt, gestellt. Der ist der Kapitän und trotzdem finde ich, ist das nicht unbedingt selbstverständlich. Ist aber ganz, ganz wichtig, wenn du am Ende des Tages deine Ziele erreichen möchtest. Und Sebastian Schonlau ist auch nicht nur alt genug, sondern auch erfahren genug, um zu wissen, die Saison ist, auch wenn sie jetzt immer kürzer wird, sie ist trotzdem noch lang genug, als dass da jeder wirklich wichtig wird. Und dann gibt es bald, der eine hat eine Gelbsperre, der andere verletzt sich und schwupps bist du wieder drin. Und dieses Gefühl, dass gerade alle ihre eigenen Egos hinten ran stellen, das ist sehr, sehr deutlich zu spüren. Und das ist wichtig. Man muss natürlich auch sagen, dass Merlin Polzin Elfadli schon in Regensburg hätte bringen können, als er sich für Schonlau entschied. Schonlau ist dann durch mehrere Fehler negativ aufgefallen. Und man hatte das Gefühl, okay, da hat jetzt Polzin mal kein glückliches Händchen bei der Aufstellung gehabt. Also es ist auch nicht alles rosa-rot beim HSV. Es ist dann aber vielleicht auch umso wichtiger, um dann auch seine richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und im nächsten Spiel eben zu reagieren. und jetzt eben wirklich zu sehen, auch rein leistungstechnisch ist El Fadli aktuell vor Schonlau. Und du kannst ja gerne mal den Eindruck schildern. Ich hatte das Gefühl, hat der Abwehr auch ein Stück weit wieder Sicherheit gegeben. Wie hat er dir gefallen? Ja, total. Da darf man übrigens, finde ich, nicht vergessen, dass da auch noch ein Denis Hatschikadunic daneben ist. Oft so ein bisschen unter dem Radar läuft, schwebt, wie auch immer spielt, der ist nun mal ganz gesetzt. Der war nie in Frage jetzt in den letzten Wochen und Monaten und macht seine Sache wirklich gut. Am Freitag war auch noch Sergej Barberes, der bosnische Nationaltrainer im Stadion und dürfte sich da persönlich von überzeugt haben, dass das vielleicht auch wieder perspektivisch eine gute Rolle im Bosnien Nationalteam haben könnte. Also grundsätzlich die ganze Abwehrarbeit jetzt nicht nur von einem Einzelnen, sondern im Team Verbund hat, finde ich, sehr, sehr gut funktioniert. Und trotzdem, du hast es eben ja selber gesagt, nicht alles ist Gold, was glänzt oder nicht alles ist rosa-rot. Ich finde, man muss da schon nochmal differenzieren, dass, ich glaube, vor den Spielen gegen Regensburg und auch Münster, das hast du zwar betont, dass das der HSV da verdient, am Ende des Tages gewonnen hat, haben sie auch, aber bei diesen Spielen hat jeder vorher gesagt, jeder HSV-Fan, der sich in den vergangenen Jahren seine Erfahrung gemacht hat, uha, das wird jetzt richtig schwierig und hoffentlich. Stolpern sie dann nicht und ich glaube, vielleicht wird es dann nur ein Punkt und dann wurde es nur ein Punkt. Gegen Kaiserslautern haben die gleichen HSV, die kritischen vorher, gesagt, so eine Mannschaft wie Kaiserslautern oder jetzt Paderborn oder danach Düsseldorf oder Magdeburg oder Elversberg, die jetzt alle vier danach kommen, das sind die Teams, die liegen dem HSV, die spielen mit, die wollen nicht nur verteidigen und wenn genau so eine Mannschaft auf den HSV trifft, dann wird das A, meistens zumindest ein sehr ansehnliches Spiel und oft auch B, ein erfolgreiches Spiel. Ein erfolgreiches Spiel war es ohne jeden Zweifel jetzt am Freitagabend, aber nicht nur aufgrund des Ergebnisses, sondern auch, weil die Fans dann auch gesehen haben, okay, der HSV steht nämlich wieder für was. Für was steht er? Nicht nur für Erfolg aktuell, sondern auch für die Einbindung von jungen Talenten. Ich nenne jetzt mal vier Namen, die gespielt haben, die noch gar nicht jedem unbedingt geläufig sind. Eddie Dyer, Mebude, der Der Winterleidtransfer stand erstmals in der Startelf. Fabio Baldé ist nach seiner hartnäckigen Seenreizung eingewechselt worden. Direkt ein hervorragendes Tor nach einer Einzelaktion geschossen in den Winkel. Otto Stange ist wieder eingewechselt worden. Ich meine zum achten Mal in dieser Saison. Und auch Alexander Rössing-Lelle sieht, der junge Norweger, der auch im Winter kam, hat sein Debüt im Volkspark gegeben. Wenn wir diese Namen jetzt mal von vorne aufrollen. Eddie Dyer-Meboudi, Startelf-Debüt beim HSV. Wie hat er dir gefallen? Gut, hat mir wirklich gut gefallen und ich kann mich noch ganz genau erinnern, wo die erste Szene war, wo er Szenenapplaus bekommen hat, nämlich bei einem Sprint über den halben Platz zurück in die Abwehr und wo er sich den Ball dann zurückerobert hat. Und genau das hat jetzt zum Beispiel auch in seinen wirklich guten Zeiten Baccarietta ausgezeichnet. Und das braucht der HSV, weil er leistet sich. Auf der anderen Seite ein Jean-Luc Dompet, der wirklich ein überragender Spieler in dieser Liga ist, der alleine sein Eintrittsgeld wert ist, der ganz großen Spaß macht, dem zuzugucken. Aber der macht mal gar nichts nach hinten. Und zwar weniger als gar nichts. Und deswegen auf beiden Seiten könnte sich der HSV das nicht leisten. Und deswegen hat mir das sehr, sehr gut gefallen. Nicht nur nach hinten von Mebude, ich finde auch nach vorne. Vorher, ich weiß nicht, wie dein Gefühl war, aber wenn man mit Merlin Polzin über ihn gesprochen hat, hatte man immer den Eindruck, ja, ja, der ist ganz gut, der ist talentiert, aber der braucht noch ein bisschen. Wir hatten, glaube ich, beide den Eindruck, der wird jetzt noch nicht direkt von Anfang an spielen, hat jetzt aber von Anfang an gespielt, weil Sahiti gesperrt war. Und ich bin gespannt, ob in Paderborn jetzt Sahiti wieder in die erste Elf zurückkehrt oder ob er bei Mebude bleibt. Also mein Tipp ist, Sahiti wird da erstmal auf der Bahnplatz nehmen müssen. Ja, das könnte vielleicht auch nochmal ein Zeichen Richtung Saeedi sein, weil beim HSV ja eigentlich alle Verantwortlichen, also auch über Trainer Paul Zin und natürlich auch Stefan Kunz und Klaus Koster waren sehr unzufrieden über die Art und Weise, wie er den Platzverweis kassiert hat. Zweite gelbe Karte wegen Ball wegschlagen, es ist einfach ein No-Go und das ist ihm auch klar so gesagt worden. Und vielleicht ist es dann jetzt auch ein richtiges Zeichen, ihm zu signalisieren, dein Startelfplatz ist eben nicht in Stein gemeißelt, nur weil Jatte aktuell verletzt ist, sondern du musst ihn dir jetzt erst wieder hart erarbeiten. Jetzt haben wir hier einen 20 Jahre alten Schotten gehabt, der hat einen ganz guten Eindruck hinterlassen. Und der hat jetzt möglicherweise auch noch mal verdient, noch ein zweites Spiel von Anfang an zu spielen. Du hast seine Defensivleistung gelobt, das hat Stefan Kunz hinterher auch getan. Und trotzdem muss man vielleicht sagen, auch nach vorne kann er durchaus noch ein bisschen frecher werden, oder? Das war ja damals auch so das Kaufargument oder das Leihargument von Klaus Koster. Man holt jetzt hier einen sehr frechen, dribbelstarken Spieler. Davon haben wir jetzt noch nicht so viel gesehen, würde ich sagen, oder? Ja, würde ich dir recht geben. Aber das war jetzt sein erstes Spiel von Anfang an und das ist ausbaufähig, keine Frage. Die Zeit sollte man ihm aber geben. Also ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass ich erstmal ein durchaus positives Fazit ziehen würde unter dem Einsatz. Und dann ist da trotzdem noch Luft nach oben, absolut. Hervorragend gefallen hat mir wirklich auch Fabio Baldé nach seiner Einwechslung. Auch den würde ich ganz gerne mal wieder von Anfang an sehen. Das ging zuletzt natürlich einfach nicht, weil er verletzt war. Du hast hinterher in der Mixzone auch mit ihm gesprochen. Hast du auch das Gefühl, der könnte vielleicht mal mittelfristig auch der neue Fanliebling werden? Hamburger Jung und dribbelt furios auf. Was kann es schön ausgeben? Ja, absolut. Also der ist natürlich dann nach dem Spiel ein bisschen schüchterner als auf dem Platz. Aber das ist ja auch die richtige Reihenfolge. Der ist nämlich wirklich frech auf dem Feld. Und ich erinnere mich noch sehr gut an den Anfang der Saison, wo er so eine Art Shootingstar war und da wirklich sehr, sehr beeindruckt hatte. Drei Vorlagen in zwei Spielen, direkt am Saisonanfang. Und dann hat er wirklich leider großes Verletzungspech gehabt. Sonst wäre der schon viel, viel weiter. Möglicherweise, ich weiß auch nicht, ob dann zum Beispiel Meboudi überhaupt gekommen wäre, weil den hat man ja auch geholt, weil zu dem Zeitpunkt, da war Balde wirklich viele Wochen raus mit so einer sehr hartdeckigen Sehnenreizung. Hat sehr genervt. Der ist jetzt aber wieder zurück. Und ich glaube, du hast recht. Also das könnte einer sein, an den die Hamburger wirklich Spaß bekommen und ein guter Junge. Also muss einfach weitermachen. Schon jetzt Spaß macht ja auch Otto Stange, ist wieder eingewechselt worden. Man hat das Gefühl, dass aktuell so ein richtig fester Bestandteil dieses Kaders und das, obwohl er, das muss man wirklich auch mal betonen an der Stelle, gerade erst 18 Jahre alt geworden ist. Der könnte ja locker noch A-Jugend zwei Jahre lang spielen. Auch der spielt übrigens sehr frech auf dem Platz, finde ich, wenn er reinkommt, überzeugt durch seine Schnelligkeit. Hat der gerade genau seine Rolle gefunden, auch reinzukommen, wenn der Gegner ein bisschen müder ist? Dadurch muss er körperlich eben noch nicht den wuchtigen Zweitligakörper mitbringen, sondern kann dann auch auf seine Art Akzente setzen? Wir müssen uns ja fast ein bisschen aufpassen, dass wir uns hier nicht in Lob überschlagen. Aber ich sehe es trotzdem auch genau wie du. Es bringt jedes Mal Spaß, wenn Otto Stange den Platz betritt, Weil der bringt ein ganz anderes Element rein ins Spiel. Und dann würde man normalerweise in diesen Reflex verfallen, dass man sagt, der muss doch jetzt auch mal von Anfang an spielen. In der Bundesliga gibt es auch 18-, 19-Jährige, die schon Stammspieler sind. Warum muss man dem jetzt so viel Zeit geben? Nee, das ist genau richtig von Merlin Polzin. Der muss langsam rangeführt werden. Und genau so, wie du es gesagt hast, wenn der Gegner müde wird, dann ist seine Zeit gekommen und dann bringt er halt nochmal ein frisches Element und dann darf er auch gerne mal einen Fehler machen und der macht er dann auch im Akkord nach hinten wieder, so wie wir es eben bei Mebude beschrieben haben. Also ich würde das gleiche Fazit wie bei Baildee sagen, der muss einfach genau so weitermachen. Und dann ist ja auch noch Alexander Rössing-Lelle, sie ist eingewechselt worden, über den können wir jetzt noch nicht so viel sagen, weil es nur ein kurzer Ansatz war und es war auch noch seine ersten Sekunden im Volkspark. Und trotzdem zeigt eben auch diese Personalie, okay, hier werden wirklich auch junge Spieler weiterhin eingebunden, also das bleibt die Strategie, obwohl es diesen Aufstiegsdruck ja tonusmäßig gibt hier in Hamburg. Und ja, ist das ein Weg, bei dem du auch das Gefühl hast, das ist genau der Richtige, um hier auch die Stadt mitzunehmen und den Fans auch zu zeigen, Leute, wir haben hier eine Strategie. Und auch gleichzeitig attraktiv zu bleiben für junge Spieler, die jetzt noch nicht beim HSV spielen, die aber sehen, hey, den Schritt kann ich vielleicht gehen. Und auch in Hamburg kann man sich als Talent entwickeln. Das war in den vergangenen Jahren definitiv keine Garantie. Ja, in der Tat, bei Rössing, Lillis, da können wir jetzt noch nicht so viel sagen. Der war einfach zu kurz auf dem Feld. Und das wird sich vermutlich, das ist jetzt mein Tipp, auch in den nächsten Wochen nicht ändern, weil dem muss man, das haben sie ja betont bei der Verpflichtung, dem muss man tatsächlich noch Zeit geben, der ist noch nicht mal zur Fortverpflichtung, aber auch nicht als. Baldverstärkung eingeplant, sondern der soll ganz langsam aufgebaut werden. Das ist ein wirklich großes Talent, aber der braucht seine Zeit und was den Weg betrifft, ja, sehe ich genau wie du, also da ist was zu erkennen, es gibt da den ein oder anderen Erfahrenen, der auch in der Vergangenheit vielleicht gefehlt Also Davy Selke gefällt mir wirklich, wem gefällt der nicht gut, der schießt jetzt nicht nur Tore und so, sondern der marschiert wirklich voran auf dem Platz, neben dem Platz, hast du es schon beschrieben, als er ausgewechselt wurde, der ist ja trotzdem immer noch voll dabei, voll dabei und dann halt diese ganzen jungen Wilden, über die wir eben gesprochen haben und im Moment scheint es, dass die Mischung ganz gut funktioniert. Wenn wir jetzt mal einen Blick auf die kommenden Wochen werfen. Es stehen jetzt ja nochmal entscheidende Duelle an. Über den kommenden Gegner Paderborn sprechen wir gleich im Anschluss noch mit einem Experten. Eine Woche später geht es weiter mit dem Heimspiel gegen Düsseldorf. Dann in Magdeburg. Auch das ein entscheidendes Spiel um den Aufstieg. Und dann ist erstmal Länderspielpause. Aber dann geht es weiter mit dem Heimspiel gegen Elversberg, die auch noch da oben mitzählen zu den Aufstiegskandidaten. Kai, wenn du dir dieses Programm jetzt mal anguckst mit den vier Duellen gegen die direkten Verfolger, Gib mal eine Prognose, wie viele Punkte holt der HSV in diesen vier Spielen und kann Hamburg dann auch seine Chance nutzen, sich von der Konkurrenz ein Stück weit abzusetzen? Du hast leider den zweiten Teil der Frage noch gestellt, weil sonst wäre genau das meine Prognose gewesen. Wie viele Punkte sie holen, ist echt schwierig. Aber meine Prognose ist, sie werden nach diesen vier Spielen einen größeren Abstand zur Konkurrenz zu Platz 3 und 4 haben, als sie es im Moment haben. Im Moment sind es drei Punkte zu Platz 3 zu Kaiserslautern, gegen die sie ja gerade gewonnen haben und sind vier zu Magdeburg. Ich glaube, nach diesen vier Wochen werden sie auf jeden Fall einen Schritt weiter sein. Da ist noch immer nichts entschieden, aber der HSV tut sich einfach her gegen diese Mannschaften, die jetzt kommen und gegen Kaiserslautern wie am Freitag, die mitspielen wollen, die sich nicht nur hinten reinstellen und deswegen bin ich da vorsichtig optimistisch. Die werden nicht alle vier Spiele gewinnen, da bin ich mir auch sicher. Vielleicht gibt es sogar mal eine Niederlage zwischendurch. Aber sie werden genug Punkte holen. Okay, das ist doch schon mal eine Ansage, an der wir dich auch messen in den kommenden Wochen. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer heutigen kurzen, aber knackigen Folge. Wir melden uns wieder in der kommenden Woche vor dem nächsten Topspiel des HSV zu Hause gegen die Fortuna aus Düsseldorf am Samstag, den 8. März. Bis dahin, in Hamburg sagt man Tschüss und bei uns heißt das auf Wiederhören. Ein Podcast von Funke. 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