Latest / RENEWA Sanierungsnavigator / Smart Home, aber sicher: 5 Tipps für dein digitales Zuhause
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- RENEWA GmbH: Die Heizung regelt sich automatisch runter, sobald man das Haus verlässt. Der Staubsauger dreht seine Runden und abends gehen die Rolläden von alleine zu. Schon praktisch könnte man sagen, ein Smart Home. Und gerade wenn man saniert, lohnt es sich mal, gezielt über solche Funktionen nachzudenken. Die können den Alltag erleichtern und dabei helfen, Energie gezielter einzusetzen. Aber zur Planung gehört eben auch die Frage, die zwischen neuen Fenstern, Heizungsangeboten und Wandfarben schnell mal untergeht. Wie sicher ist die Technik eigentlich? Denn jedes vernetzte Gerät braucht auch digitalen Schutz. Dafür muss man kein IT-Profi sein. Und mit diesen fünf Tipps schafft man schon mal eine gute Grundlage. Erstens, mach die Passwörter zu deinen eigenen. Also Gerät auspacken, App installieren, kurz verbinden, fertig. So läuft das wahrscheinlich bei vielen. Falls dabei ein allgemeines Standardpasswort voreingestellt ist, dann sollte man es direkt ändern. Und bitte nicht für Kamera, Heizungssteuerung und Benutzerkonto dasselbe Passwort verwenden. Wird eines davon bekannt, können sonst gleich mehrere Zugänge betroffen sein. Besser sind eben lange individuelle Passwörter. Man kann da einen Passwortmanager suchen. Man kann sich auch eine Phrase suchen, die man immer irgendwie anpasst und dann bisschen was hinzufügt oder weglässt. Hauptsache, die sind irgendwie individuell. Und wenn dein Benutzerkonto eine Anmeldung mit einem zusätzlichen Bestätigungsschritt anbietet, dann aktiviere die auch gleich. So ein Double-Up-In, so reicht ein gestohlenes Passwort alleine nicht aus. Jedenfalls nicht, solange man auch nicht das gleiche Passwort für sein E-Mail-Account verwendet. Aber das ist vielleicht noch mal ein anderes Thema. Das sollte man ⁓ nie machen. Und da sollte man immer, immer, auf Zwei-Faktor-Authentifizierung gehen. Zweitens gehören aber auch Updates zur Wartung. Also bei Heizung ist das klar, die braucht ab und zu mal Aufmerksamkeit. Bei smarter Technik gilt das auch für die Software. Updates bringen nämlich nicht nur neue Funktionen, sondern hübschere App. Sie schließen auch Sicherheitslücken. Aktiviere deshalb automatische Updates, wenn dein Gerät diese Möglichkeit auch anbietet. Ansonsten sollte man mal regelmäßig nachsehen, ob Aktualisierungen auch bereitstehen. Und schon vor dem Kauf lohnt sich die Frage, Wie lange versorgt der Hersteller dieses Modell denn mit Sicherheitsupdates? Das ist bei Haustechnik besonders relevant. Der Thermostat soll schließlich länger halten als bis zum nächsten Handywechsel. Und wenn die Unterstützung endet, solltest du prüfen, ob sich das Gerät noch sicher ohne Internetzugang betreiben lässt oder dein Austausch sinnvoll ist. Drittens, überlege was wirklich ins Internet muss. Musst du deine Wohnzimmerlampe auch vom Urlaubsort aus einschalten können? Vielleicht. Vielleicht reicht es aber auch, wenn die zu Hause zuverlässig funktioniert. Nicht jedes smarte Gerät braucht auch einen Fernzugriff und wenn man darauf verzichten möchte, kann man bereits beim Kauf darauf achten, dass die Technik auch lokal funktioniert. Manche Systeme benötigen die Verbindung zum Anbieter, nämlich selbst für grundlegende Funktionen. Für den zusätzlichen Schutz kann man auch ein vom übrigen Heimnetzwerk getrenntes Netzwerk für smarte Geräte betreiben. Dann sind die nämlich vom Computer getrennt, auf dem zum Beispiel deine persönlichen Unterlagen liegen. Prüf dabei aber, ob die Steuerung über dein Smartphone weiterhin funktioniert. Und vergiss den Router nicht, Auch der braucht aktuelle Software, sicheres Passwort für die Verwaltung und eine aktivierte Firewall. Automatische Portfreigaben über die Funktionen UPnP sollte man deaktivieren, wenn man sie nicht benötigt. Die können dafür sorgen, dass Geräte von außen erreichbar werden. Viertens, wir achten auf verschlüsselte Verbindung. Wenn deine Kamera Bilder überträgt oder deine Heizung per App steuert, dann werden Daten ausgetauscht und diese Übertragung sollte immer verschlüsselt sein. Achte deshalb beim Kauf darauf, dass der Hersteller nachvollziehbar erklärt, wie die Kommunikation zwischen Gerät, App und gegebenenfalls seinem Online-Dienst auch geschützt wird. Auch dein WLAN sollte natürlich verschlüsselt sein und lass dich nicht vom Netzwerkkabel in falsche Sicherheit wiegen. Eine Kabelverbindung alleine macht eine Kamera noch nicht sicher. Sichere Zugänge und aktuelle Software, die bleiben trotzdem nötig. Fünftens, entscheide bewusst, was dein Zuhause über dich verrät. Also eine Kamera sieht, wer nach Hause kommt, ein Sprachassistent verarbeitet Sprachbefehle und auch andere smarte Geräte können Informationen über deinen Tagesablauf liefern. Frag dich deshalb vor der Einrichtung, was zeichnet das Gerät auf, wo werden die Daten gespeichert, wer kann darauf zugreifen und brauche ich diese Funktion überhaupt? Deshalb kann man unnötige Aufzeichnungen ausschalten und der App auch nur die Berechtigung erteilen, die für die Funktion auch erforderlich sind. Und wenn eine Aufnahmefunktion aktiv ist, prüfe auch, wie lange die Aufnahmen gespeichert werden, wenn du sie löschen kannst. Smart Home soll die Arbeit abnehmen. Ein bisschen Aufmerksamkeit braucht es vielleicht trotzdem bei der Auswahl, bei der Einrichtung und später im Betrieb. Wenn du ohnehin sanierst, dann plane die digitale Sicherheit deshalb mit ein. Dann gehören sichere Zugänge, eine verlässliche Updateversorgung genauso zur Ausstattung wie der Schalter an der Wand. Und dann kannst du die Vorteile deines smarten Zuhauses auch deutlich entspannter nutzen.