Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Diskussion um Alkoholverkauf in der Altstadt, der Rhein als Badeanstalt und Kirmes-Snacks im Test
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- Also, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber sobald es ein mini bisschen wärmer wird, steigt bei mir die Lust auf ein sogenanntes Spaßgetränk. Und das kann ja erstmal alles sein, warm oder kalt, mit oder ohne Sprudel oder Alkohol. Ich habe für dieses Jahr schon die Idee, was mein Favorit werden könnte. Kokoswasser in allen Varianten und Mischungen, mit bisschen Zitrone, mit gefrorenen Beeren drin. Ich bin aber noch in der Ausprobierphase und wie immer, ich weiß es doch selber nicht, vertraut mir einfach. Spaßgetränke gibt es ja auch unter anderem auf der Kirmes. Und wenn die zumacht, dann geht es für die eine oder den anderen noch in die Altstadt, um ein bisschen weiterzumachen. Warum jetzt darüber diskutiert wird, den Alkoholverkauf in manchen Zusammenhängen einzuschränken, das weiß Jens Runau. In Oberkassel dreht sich, im wahrsten Sinne des Wortes, ja im Moment alles um Achterbahn, Karussell und Hangover Tower. Vor rund 100 Jahren konnte man dort noch beruhigt in den Rhein spazieren und sich baden. Ihr wisst, heute ein No-Go. Christopher Trinks erklärt, wie das alles früher war und was seitdem passiert ist. Und apropos Kirmes, ihr hattet wohl schon Angst, dass dieses Thema in dieser Folge nicht auftaucht, was? Keine Sorge, we got you. Angelina Burch und ich haben uns mit coolen Kirmesnacks versorgt und uns für euch durchgetestet. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 300. Music. Alle, die Düsseldorf lieben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf der Seele brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen können oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel.podcast at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844 erreicht ihr uns und wir freuen uns immer von euch zu hören. Heute gibt es direkt zu Beginn auch wieder was zu gewinnen. Und zwar Tickets für das Alturs Open Air Kino, das ab dem 31. Juli wieder die Leinwände am Rheinufer hochfahren lässt. Heute könnt ihr gewinnen 4x2 Tickets für Karate Kid Legends. Der läuft am 8. August. Und wenn ihr dabei sein wollt und diesen Film sehen, dann schreibt uns unter podcasts at rheinische-post.de. Gegebenenfalls bekommt ihr dann rechtzeitig Nachricht von uns. Viel Glück. Neben den Kneipen in der Altstadt gibt es, wenn man sich unter anderem ein Getränk holen möchte, ja noch zahlreiche Kioske. Die haben eine ziemlich große Auswahl und meist auch ein bisschen länger auf als die Bars und Kneipen. So weit, so gut. Aber mit steigendem Alkoholkonsum kann auch zum Beispiel die Gewaltbereitschaft wachsen. Um dem ein wenig Einhalt zu gebieten, wird schon länger darüber diskutiert, den Alkoholverkauf in der Altstadt zumindest zeitweise einzuschränken. Gerade ist nach einer Podiumsdiskussion auf Einladung der Altstadtgemeinschaft dieses Thema wieder aufgekommen. Uwe Jens Runau weiß mehr. Lieber Uwe Jens, wir haben uns ja schon eine Weile nicht mehr gesprochen. Das ist ja ganz traurig eigentlich. Das ist ganz traurig, aber jetzt bist du wieder da. Gott sei Dank. Und sitzt hier mit dem Mikro auf dem Kopf quasi. Also wir haben ja Headsets, das wissen die Leute natürlich da draußen nicht. Wir nehmen mit Headsets auf. Genau. Ich habe sogar nicht nur ein Mikro auf dem Kopf, sondern auch Kopfhörer. Ja, wir sehen aus wie so zwei Piloten, die hier durchsteuern. Genau. Bist du eigentlich Kirmesgänger? Ja, ich war am ersten Tag direkt da und habe mir das Vergnügen gegönnt, weil ich da frei hatte, an dem Tag mittags über die Kirmes zu gehen, was ich eigentlich sehr schön fand, so um halb drei, drei. Weil das ist dann nicht so voll, also klar, man hat nicht die blaue Stunde, das ist ja immer das Allerschönste, wenn alles leuchtet und es ist noch nicht ganz dunkel. Aber es war schön, sich in Ruhe die ganzen Angebote anzugucken und auch die Familien zu sehen. Und die Kinder, die hatten jetzt den Schultag und hatten dann Kirmesgeld gekriegt, hast du gemerkt, dann erst mal auf die wilde Maus drauf zu gruppen und so, sich ein bisschen anzugucken, hat Spaß gemacht. Ja, es kommen ja jetzt sehr, sehr viele Gäste aus dem ganzen Land, vielleicht sogar aus der ganzen Welt, das weiß ich jetzt nicht, zu dieser Kirmes und da kann man ja auch in verschiedenen Zelten sich jetzt das ein oder andere Kaltgetränk einverleiben. Irgendwann macht die Kirmes ja zu. Wann? Um zwölf, glaube ich, ne? Wochenends um zwei oder irgendwie so. Also zu so einer Zeit, wo man…. Und manchmal möchte man, also es ist ja jetzt nicht so spät, dass man danach direkt nach Hause will, darauf möchte ich hinaus, da geht man dann vielleicht einfach über eine der Brücken und landet in der Altstadt, um da noch ein bisschen weiter zu feiern. Feiern. Und geht entweder in eine Bar, in eine Kneipe und trinkt dann Bier oder man macht so dieses klassische Kiosk-Bier. Das ist natürlich irgendwie, wenn man das so erzählt und wenn ich mir das so vor Augen führe, das hat was ganz Gemütliches, was Heimeliges. Man trinkt noch was, man lässt den Abend so ausklingen. Aber natürlich hat Alkohol auch Konsequenzen, manchmal in Stimmungsart und Weise. Und da passiert ja dann immer mal was. Die Altstadt ist ja auch ein heißes Pflaster, nicht wahr? Kann es sein. Und jetzt gibt es ja schon seit längerem, wenn ich das richtig verstanden habe, Diskussionen, Debatten, Lösungssuchungen, wie man sozusagen das ein bisschen eindämmen kann. Ich sage das jetzt alles mal ganz vorsichtig, weil das ist, worüber wir heute sprechen, ist ja ein Prozess oder überhaupt nur eine Idee. Es geht darum, dass Alkohol in der Altstadt einfach sehr verfügbar ist. Wenn dann nämlich auch die Kneipen zu haben, haben ganz oft halt noch die Bütchen auf. Und da kann man dann auch weitermachen. Und vielleicht kannst du jetzt mal ein bisschen erzählen, was da gerade der Stand ist, was die Diskussion ist, was die Debatte ist und was vielleicht kommt. Ja, das Thema ist jetzt noch mal aufgeploppt im Rahmen einer Diskussion zur Kommunalwahl. Die steht ja im September an. Und die Altstadtgemeinschaft, in der die Gastronomen, aber eben auch viele Anlieger, also die da leben, Geschäftsinhaber und so weiter. Die sind in dieser Gemeinschaft organisiert und die hatten den vier Oberbürgermeisterkandidaten zu sechs Themenfeldern Fragen gestellt und dann wurde halt auf der Bühne darüber diskutiert. Und ein Punkt wurde eben nochmal deutlich angesprochen, dieser Alkoholverkauf durch die Kioske, der immer wieder auch zu Eskalationen beitragen kann, muss man jetzt sagen. Und das ist so ein offenes Handlungsfeld nach wie vor, obwohl es eigentlich so seit vier Jahren ein drängendes Thema ist. Es ist es eigentlich geworden, muss man sagen. Wir haben immer mehr Kioske. Mittlerweile wohl 23 wurde an dem Abend gesagt. Da möchte ich mal kurz sagen, ich habe diese Zahl auch gelesen und also ich kann ja eh manchmal Mengen nicht so richtig einschätzen, aber ich hätte jetzt auch geglaubt, wenn da steht 67 oder 130. Also ich habe es jetzt persönlich auch nicht gezählt. Auf der anderen Seite ist ja die klassische Altstadt gar nicht so groß. Stimmt, das beschränkt sich natürlich auf ein paar. Wenn man jetzt mal so sagt, von der Ratingerstraße bis zum Karlsplatz sozusagen, von der Heineallee bis zum Rhein, dann ist das schon eine relativ hohe Dichte. Ich habe jetzt auch nach dieser Veranstaltung noch mal so mehr, wenn ich so mit dem Zufuß da unterwegs bin oder auch mit dem Fahrrad da schon mal durchrate, so ein bisschen ganz vorsichtig natürlich, dann guckst du links und rechts, dann guckst du mal in diese Kioske rein, zum Teil, wie groß die geworden sind. Das sind wirklich richtige Geschäfte zum Teil. Supermärkte manchmal. Es gibt auch noch so kleine Kioske, aber es gibt auch echt große, muss man sagen. Und natürlich mit vielen Kühlschränken, mit den Getränken, mit den Büchsen und so weiter. Und die Isa Fiedler, die mehr als 20 Jahre ja den Knoten gehabt hat als Gastronom und jetzt ist sie beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, die hat nochmal so darauf aufmerksam gemacht, auf den Unterschied eigentlich. Was machen die Gastronomen? Was machen die Kioske? Die Kioske machen ihr Geschäft, was völlig okay ist. Die bieten halt die Sachen an, die die Leute wollen und machen damit ihr Umsatz und Leben davon gut. Aber es kommt was jetzt, wo es kritisch werden kann. Wenn die Leute, das ist in der Pandemiezeit so extrem gewesen, als die Gastronomien ja auch schließen mussten oder sehr eingeschränkt waren. Dann sind die Leute auf so einem Ruhrgebiet und was weiß ich vorher aus der Region viele hier hingekommen mit den Rucksäcken voller Getränke, Büchsen und was weiß ich nicht was. Und wenn das leer ist, irgendwann um 10, halb 11, um 11, dann geht es halt in die Kirske und dann wird für Nachschub gesorgt. Und das ist jetzt auch der kritische Punkt gewesen, dass auch die Polizei gesagt hat, wir haben oft Probleme mit so Gruppen. Und die Gastronomen sagen halt, bei uns findet eine soziale Kontrolle statt. Wenn einer bei uns zu viel getrunken hat, dann sagen wir auch schon mal, jetzt ist gut. Oder jetzt kommst du mal nach Hause. Oder wer sich nicht benimmt, kriegt halt auch ein paar Takte gesagt. Aber wer sich nur beim Kiosk versorgt und dann irgendwo in irgendwelchen Ecken irgendwas trinkt, da kann dann auch Gewalt am Ende entstehen. Muss nicht entstehen, kann. Also die ganze Sache trägt dazu bei. Und deswegen hat es schon damals die Initiative gegeben, mehrerer Städte in NRW. Düsseldorf hat sich auch mit Köln zusammengetan. Schafft doch bitte rechtliche Voraussetzungen. Das war eine Adresse an die Landesregierung. Damit wir als Städte zumindest am Freitag und am Samstag nach 22 Uhr, es geht gar nicht um generelles Verbot, aber dass wir dann untersagen können, dass man in einem ganz bestimmten Bezirk von Düsseldorf, nämlich in der Altstadt, dass man dann nach 22 Uhr da bitte kein Alkohol mehr verkaufen kann. Weil wir wollen diese soziale Kontrolle. Es soll ja gar nicht ein Alkoholverbot in der ganzen Altstadt geben. Das Ganze könnte dann noch flankiert werden, dass man jetzt sagt, am Grabeplatz und am Burgplatz oder so, an bestimmten Orten darfst du öffentlich kein Alkohol dann mehr konsumieren. Also dass du dich da an die Freitreppe setzt und haust dir dann da die Büchsen rein. Das wäre dann noch so eine Flankierung. Also es geht um ein Alkoholverkaufsverbot zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Tag. Und auch dann eventuell in einem zweiten Schritt auch noch so ein Alkoholkonsumverbot. Aber es ist egal, wer im Land regiert hat. das hat dann der Oberbürgermeister auch beklagt, Hat es da keine Bewegung gegeben, also weder bei einer schwarz-gelben Regierung, das war damals also CDU, FDP und jetzt ist es halt CDU und Grüne im Land und Keller sagte sogar, was ja schon selten ist unter Parteifreunden, dass der Innenminister Herbert Reul, CDU-Mann so wie Keller, der ja ansonsten wirklich da vieles anpacke und sowas, da in dieser Frage leider wohl kein Rückgrat habe. Aber das fand ich schon eine ziemlich deutliche Kritik. Wo doch Herr Reul eigentlich so ein Hardliner ist und der zieht durch. Und der will eigentlich hier für Recht und Ordnung sorgen. Da fühlen sich die Städte im Stich gelassen. Und jetzt kein Rückgrat ist tatsächlich irgendwie eine Aussage. Aber warum, also was könnte der Grund sein? Weil klar, Bütchen, ich finde das ist ja sowieso, wir haben ja hier schon auch in anderem Zusammenhang mal über Bütchen und so geredet. Das ist natürlich auch ein emotionales Thema. Weil wir alle haben so unser Stammbütchen. Wir alle haben, es ist ja manchmal auch eine finanzielle Sache. Ob ich jetzt mir irgendwie einen Cocktail kaufe oder halt irgendwie ein Bier am Kiosk. Also ich persönlich bin ja eh jetzt nicht so viel in der Altstadt unterwegs, deswegen kann ich mir das immer nur alles vorstellen. Und auch natürlich profitiert man ja auch in manchen Situationen davon. Weiß ich nicht, ich mache ein Abendessen, dann geht mir um 21.58 Uhr der Wein aus. Dann kann ich halt nochmal kurz, je nachdem wo ich wohne, vielleicht auch in einem Büdchen, was in der Altstadt gelegen ist, und mir irgendwie noch Nachschub holen in einem anderen Zusammenhang. Also darum, ich frage mich gerade, warum das so schwer ist, also während wir sprechen, warum das so schwer ist, da quasi Flagge zu zeigen oder Rückgrat zu beweisen. Es ist so, also die Frage ist jetzt, worum es geht. Also wenn man das umsetzen will, dann geht es ja um ein räumlich begrenztes, es geht ja auch gar nicht um die ganze Stadt, es geht um die Altstadt so. Ja, verstehe ich. Es kann halt oft zu Problemen führen. Und dieses es kann ist auch eigentlich das Hauptproblem, warum es bis jetzt noch nicht geklappt hat, sowas einzuschränken. Weil man dann Veränderungen im Ordnungsrecht vornehmen muss. Und im Augenblick ist das so, wenn du was verbieten willst, dann musst du eine konkrete Gefahr nachweisen. Ich muss dann sagen, die Tosja Kormann, die holt sich immer 20 Büchsen Bier und danach wird die zur Furie. Das ist ganz gefährlich für alle anderen, die in der Altstadt unterwegs sind. Das müssen wir jetzt verbieten. Die darfst du das nicht mehr kaufen. Ich verstehe. Dann darfst du das nicht mehr, darfst du nur noch Limonade kaufen. So, und es ist aber diese konkrete Gefahr ja, dass diese Büchse Bier da und die andere, die zweite, die auch dann da verkauft wird, das ist ja ein Massengeschäft. Wir reden ja hier tatsächlich nicht über zwei Büchsen, sondern über ganz viele. Und Flaschen Zeugs und auch schärfere Zeugs, was man trinken kann. Dann musst du jetzt sagen, du musst die konkrete Gefahr nachweisen. Das können die Städte aber nicht. Also wer weiß schon, wer zur Furie wird und so. Das kannst du ja nicht vorhersehen. Also muss das Ordnungsrecht, wenn dahingehend geändert werden, dass man auch eine abstrakte Gefahr, die du nicht direkt kausal herleiten kannst, dass es möglich sein muss, die zu erkennen als Kommune und dann eben darauf zu reagieren. Und die rechtlichen Möglichkeiten haben die bis heute nicht. Auch wenn sie appelliert haben. Ich weiß, dass es damals in der Pandemie an FDP gescheitert ist. Die FDP hier im Rathaus war zum Teil dann dafür. Aber dann haben die jungen Liberalen gesagt, sagt, Boah, Verbot, Freiheit wird eingeschränkt. Und dann hat die FDP sich nicht mehr getraut, mitzumachen. Auch im Landtag dann die Abgeordneten. Da habe ich selber mit einem gesprochen, hier aus Düsseldorf. Der hat gesagt, dann soll die Polizei halt mehr kontrollieren. Sollen die mehr Beamten auf die Straßen schicken und die sollen für Ruhe und Ordnung sorgen. Aber Alkohol müssen die Leute so viel kaufen können, wie sie wollen. Das ist halt eine Unterdrückung der persönlichen Freiheit. Das wollen wir nicht einschränken. So, an dem Punkt steht man eigentlich nach wie vor. Und in dieser Runde und jetzt auch danach hat Keller noch mal gesagt, er appelliert nach wie vor. Die Kioske müssen ein Geschäft machen können, aber auch die Städte müssen eine Chance haben, das einzuschränken. Er ist bereit, noch mal mit allen drüber zu sprechen und appelliert das Land, endlich den Städten diese Möglichkeit zu geben. Und an dem Punkt steht man jetzt. Hat es auch wirtschaftliche Gründe, dass man es für oder wieder machen kann? Also ich meine so Kioske, weil die halt so verfügbar sind. Ist das natürlich auch eine Konkurrenz. Aber aus Sicht der Stadt geht es erst mal gar nicht darum, irgendjemandem das Geschäft kaputt zu machen oder so. Das ist gar nicht der Punkt, sondern es ist eben das Problem, was daraus entstehen kann. Aber für die Gastronomen spielt mit Sicherheit. Und das darf aber nicht, sagen wir mal, Leitfeld des politischen Handels sein. Weil das muss der Markt ja entscheiden. Und die Kunden müssen das entscheiden, was sie wo wie kaufen wollen und ob sie in die Altstadt gehen oder nicht. Aber natürlich, wenn wir wie damals große Sicherheitsprobleme dadurch bekommen, dann muss man auch mal darüber reden, was könnte helfen, diese Probleme zu minimieren. Ja, weil ich immer noch ein bisschen bei diesem Rückgrat hänge und mich halt frage, genau, wenn, also Rückgrat, kein Rückgrat zeigen, bedeutet für mich im Umkehrschluss ja auch, vielleicht, dass ich genau was befürchte oder dass ich mich irgendwas nicht traue. Und da frage ich mich. Du hast keine Mehrheit. Also die Frage ist, wie hoch hängst du das? Also die Frage ist ja, wenn jetzt eine CDU, so war das damals, die hätten das gemacht, aber die haben die FDP nicht bewegt bekommen. Und jetzt müssten das Grüne und CDU machen. Die müssen halt sagen, das Thema ist uns so wichtig, das steht ganz oben und das wollen wir jetzt umsetzen. Und keiner will das im Augenblick so hochhängen, um quasi davon eine politische Zusammenarbeit abhängig zu machen. Jetzt verstehe ich. Das ist der Punkt. Ja, jetzt verstehe ich. Also der politische Deal muss klappen, so zwischen den Koalitionären. Und das hakt im Augenblick, das funktioniert nicht. Und die Städte gucken dann dumm aus der Wäsche. Ja, verstehe. Und nur noch mal, um das auch ganz klar zu sagen, also es geht ja da eh dann um zwei Tage und auch nur um bestimmte Zeiträume. Und die Kioske hätten ja trotzdem auf. Die dürfen dann einfach nur kein Alkohol verkaufen. Macht das direkt auf, dass es dann da irgendwelche Sonderregelungen gibt? Also könnte das auch ein Grund sein, das denke ich auch gerade in diesem Moment, dass man sagt, wenn man das jetzt irgendwie offiziell verbietet, irgendwie findet man doch immer einen Weg. Also wie damals mit den Raucherclubs. Dann wurde verboten, in Kneipen zu rauchen. Aber es gab ja so viele Ausnahmeregelungen, dass er dann doch irgendwie noch eine ganze Zeit lang irgendwie geraucht werden durfte. Also wie nach einem Fußballstadion, dass dann vielleicht irgendwelche Straßenhändler was verkaufen. Sowas kann man natürlich alles nicht ausschließen. Also kommt das mit rein in diese Überlegungen? Ja, dann können die natürlich, aber das ist erst der nächste Schritt. Erstmal müsste man ja die richtige Entscheidung treffen sozusagen, jetzt aus Sicht der Befürworter. Und das nächste wäre dann, dass man auch sagt, hier auf der Straße kannst du das nicht verkaufen. Das ist dann das nächste, aber sowas würde sofort kommen, so ein Schwarzmarkt dafür. Das glaube ich schon, aber da kann man natürlich auch, können Ordnungskräfte hin und sagen, Du darfst das hier nicht verkaufen. Das wäre dann der nächste Schritt. Man muss halt sehen, jetzt ist es so, das sagte Keller auch in dieser Diskussion, die Kioskbetreiber holen sich das Beste aus zwei Welten. Zum einen sind es jetzt Gewerbetreibende. Die können, das sind ja die Ladenöffnungszeiten, 24 Stunden öffnen. Das tun sie auch an sechs Tagen in der Woche. Also so, wenn sie wollen. Oder möglichst lang eben, so wie du das sagst. Kneipen haben zu, Kiosk haben noch auf. Kann man weiter sich Zeugs holen. Und am Sonntag, es ist auch wohl so, sodass 17 davon auch so eine Gaststättenlizenz haben. Und die Gaststätten dürfen ja sonntags öffnen, die Geschäfte nicht mehr. Da bleibt das Kiosk halt dann auf, weil sie sagen, wir bieten ja auch hier den Verzehr an. Ja, ich verstehe. Und sie dann auch noch weiter ihren Alkohol verkaufen. Also sie haben schon eine große Freiheit. Und im Augenblick ist es nicht groß reguliert. Verstehe. Bleibt zum Abschluss für mich zu merken, wenn ich jetzt zum Beispiel auf der Kirmes bin und vier Weinscheuen getrunken habe, dann kann ich danach einfach nach Hause gehen. Und wenn du gemütlich nach Hause, genau, noch ein Selters, dann schläft man gesünder. Dann schläft man gesünder und besser. Schläft man gesünder und besser. Und dann gehst du den nächsten Tag halt in aller Ruhe erstmal ein bisschen ins Fitnessstudio. Und abends gehst du nochmal auf die Kerms. Genau, und am Bütchen kann ich mir ja dann eine gemischte Tüte kaufen. Und das auch nach 22 Uhr wahrscheinlich für immer und ewig. Ja, ganz genau. Und vielleicht holst du ja noch Mon Cherie, ist auch was drin. Da ist er. Ich sag doch, man findet dann seinen Wege drumherum. Vielen Dank, lieber Prof Jens, für diese Ausführungen. Und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis zum nächsten Mal. Music. In Düsseldorf konnte man vor rund 100 Jahren an einigen Stellen noch im Rhein schwimmen. Heute irgendwie eine komische Vorstellung, ein Strandbad direkt am Fluss. Bis zu 20.000 Menschen sind damals an so einem Wochenende da auch ins Wasser gehüpft und haben sich vergnügt. Das geht heute aus vielen und sehr naheliegenden Gründen nicht mehr. Der Fluss ist inzwischen eine vielbefahrene Wasserautobahn und das Schwimmen ist lebensgefährlich. Christopher Trinks erklärt, wie das früher so war, wer den Strand genutzt hat und seit wann reine Sporkum-Geschichte ist. Christopher Trinks, was ist der wichtigste Merksatz dieses Sommers? Außer keine Socken in Sandalen und das ist auch ein bisschen überholt, finde ich. Aber das ist jetzt eine Style-Frage, die müssen wir jetzt nicht klären. Das Baden am Rhein ist lebensgefährlich. Ist so und das betonen wir hier an dieser Stelle sehr oft und kann man auch nicht zu oft betonen. Ich weiß gar nicht, wie ist gerade der Stand, dass in den letzten Wochen nochmal was passiert? Es ist, glaube ich, sehr viel passiert. Hintergrund waren ja wirklich diese tragischen Vorfälle, die da in kürzester Zeit passiert sind. Die Stadt diskutiert ein Badeverbot. Der OB plädiert ja auch schon dafür, dass man das für die gesamten 42 Rheinkilometer in Düsseldorf ausspricht. Bislang gilt das nur ober- und unterhalb der Rheinhäfen. Und das ist dann halt also ab dem Medienhafen, Einfahrt bis zur Altstadt hoch und weiter gilt das Badeverbot. aber eben nicht am Paradiesstrand oder am Himmelgeisterstrand. Und gerade da ist es ja zu den tragischen Unfällen gekommen. Vor ungefähr 100 Jahren wäre man mit der Idee, ein Badeverbot auszusprechen, hier wahrscheinlich nicht sehr weit gekommen. Wir sprechen heute darüber, den Rhein gibt es ja schon immer. Und auch Leute in dieser Stadt gibt es schon sehr, sehr, sehr lange. Und da war mal eine Symbiose einer etwas anderen Art. Also der Rhein war früher ein Badeort. Es war ganz normal für viele Düsseldorfer tatsächlich. Damals sogar auch vor allen Dingen aus hygienischen Gründen. Da sprechen wir jetzt so im Bereich des 18. Jahrhunderts, also wirklich ein Stück weit zurück in die Geschichte. Da gab es noch nicht so viele öffentliche Bäder und dann nutzte man halt den Rhein, um sich ein bisschen sauber zu machen. Das erste Badhaus gab es 1784, da wurden dann wirklich so kleine Toilettenhäuschen ins Uferwasser eingelassen. Da konnte man dann durch ein Loch in den Boden in den Rhein reinsteigen, das war auch gesichert mit so einem Basin, weil sich auszuziehen war ja damals unschicklich und so konnte man sich ungesehen verblicken, schön sauber machen. Okay, wow, das wusste ich tatsächlich nicht, also dass man da irgendwie schwimmen konnte, also das ist ja jetzt immer so ein bisschen haarig zu formulieren, weil schwimmen kann man im Rhein natürlich jetzt auch, man sollte es nur einfach wirklich nicht machen, weil es lebensgefährlich ist, wie schon öfter betont, aber ich hatte das jetzt eher so mir vorgestellt, ja wie so ein Strandbad, du hast ja auch in deinem Stück dazu, warum man vor 100 Jahren im Rhein noch baden durfte, eröffnest du ja mit einem Zitat von einer Postkarte, Gruß aus Rheinisch-Borkum, finde ich jetzt ein bisschen weit hergeholt, ich meine Borkum ist eine Nordseeinsel, wo natürlich das Meer drumherum sich spült und dann dieser ja doch relativ überschaubare Fluss, weiß nicht, aber hey, wir nehmen, was wir kriegen. Wer war da so? Also was hatte es mit Rheinisch-Borkum auf sich? Ja, der Vergleich ist natürlich ziemlich hochgesteckt, muss man sagen. Aber wenn man sich nur die Bilder da anguckt, man sieht adrett gekleidete Herren und Damen, die da entlang flanieren, natürlich auch in Badekleidern, also Bikinis gab es damals noch nicht. Die Kinder tragen Sommerhüte und Spielen im Sand. Du siehst im Hintergrund ein Strandrestaurant mit Pavillons etc. Also rein von dem Bild wirkte es schon wie so ein mondänes Strandbad. Da war auch richtig Sandstrand, ne? Ja, genau. Wo ist der abgeblieben? Ja, der ist in Teilen immer noch da. Ja, stimmt, am Paradiesstrand. Aber wir haben uns ja, also das Bild, was du zeichnest, ist ja in Oberkassel, damals noch mit C geschrieben. Es gab da halt auch eine richtige Badestelle. Die war dann mit Holzbänken abgetrennt. Ein Bademeister war da, der das Wasser bewacht hat, auch ein Gendarm, der natürlich zu Land für Ordnung sorgte. Und das wurde tatsächlich auch dann, also wir sprechen jetzt so im Zeitraum 1910, 1915. Das wurde dann in der Weimarer Zeit auch sogar noch vergrößert, dieser Strandabschnitt, wurde dann an verschiedene Pächter vergeben, bis dann der Zweite Weltkrieg kam und man nicht mehr so gerne an Baden dachte und ohnehin die wachsende Industrie den Rhein nicht gerade in ein angenehmen Bademäßiges Gewässer verwendet hat. Ja, da reden wir jetzt gleich noch ein bisschen darüber, was sich halt verändert hat, dass man jetzt heute wirklich auch nicht mehr im Rhein baden sollte. Hat ja auch hauptsächlich mit der Strömung und auch dem Betrieb auf dem Rhein zu tun. Aber war das dann so, wenn da jetzt vor 100 Jahren, also zeichne doch mal ein Bild. Ich bin jetzt Tosser Korman 1909 oder 1910 und denke mir, ach, heute ist ein heißer Tag, ich schmeiße mich in mein Badekleid und jetzt gehe ich mal rüber nach Oberkassel, weil auch in meiner Fantasie vor 100 Jahren wohne ich irgendwie hier auf der Rheinseite, weiß auch nicht warum. Dann gehe ich da hin, da ist da dieses Strandbad, da kann ich mir erstmal einen kleinen Tee holen oder so und mich dann da niederlassen. Wie lang war dieser Abschnitt, also wie groß war dieses Bad? Also wenn wir jetzt mal von Brücke zu Brücke schon, ne? Es war auf jeden Fall die, ich würde mal sagen, die Stelle, die heute die Rheinkörmes abbildet. Das war so ungefähr bis zur Rheinbiegung ein einziges Bad. Ja, und wer war da so? Also wer hat sich da aufgehalten? Waren das alle? War das auch so ein bisschen High Society Treffpunkt? Also zeichne mal ein Bild. Das kam erst dazu. Also so ganz kann man den Ursprung dieses Strandbades noch nicht mehr rekonstruieren. Der Legende nach, wie es dann so heißt, wenn Historiker da so ein bisschen vorsichtiger formulieren, waren es einfach Oberkasseler Boom, die dann begonnen haben, sich eben bei warmen Tagen dort so ein bisschen im Badewasser zu vergnügen. Und das hat dann die Bevölkerung immer mehr angenommen. Und schließlich hat dann der Verkehrs- und Verschönerungsverein für den linksrheinischen Teil Düsseldorf, also der VVV, den gibt es heute noch, dort begonnen ein Strandhaus zu errichten und Tische und Stühle und Bänke hinzustellen. Und irgendwann wurde aus dieser inoffiziellen Badestelle dann eine richtige Badestelle, die dann auch 1910 von der Rheinischen Bahngesellschaft übernommen wurde und dann halt eben verpachtet wurde. Es gab dann wirklich, also an den Höchsttagen waren da bis zu 20.000 Besucher, die man da zählte, an Spitzentagen genau. Man sprach auch vom Düsseldorfer Lido. Und waren das auch Leute von überall? Also ich meine, die Reisemöglichkeiten waren damals natürlich noch ein bisschen anders, aber hat das auch dann Leute aus Neuss, aus Karst, aus Meerbusch und so angezogen? Tatsächlich ja, das war über die Stadtkanzlen hinaus bekannt und das Strandbad Oberkassel war nicht das einzige, weil es eben so ein Publikumsmagnet war, gab es auch Nachahmer, also dort wo heute der Golfplatz auf der anderen Rheinsaate ist, auf der Lausart, da existierte auch ein Strandbad, das war allerdings nicht so profitabel offenbar, also das hat nur bis Mitte der 1920er Jahre existiert. Und genauso gab es auch noch private Rheinschwimmen-Badestellen, die für Herren und Damen damals getrennt waren. Bis 1901 an der Goldsheimer Insel. Also das Baden im Rhein war ein Ding. Und ist dann damals einfach nicht so viel passiert oder ist das alles nicht nachgehalten oder war tatsächlich das Schwimmen im Rhein damals sicherer? Der Rhein war einfach ein ganz anderer Fluss damals. Das muss man wirklich sagen. Über die Jahrzehnte hat sich einfach die Uferbefestigung stetig wegen Hochwasserschutzgründen verstärkt an den Rheinstädten. Teilweise wurde die Fahrrinne vertieft. Und nicht zuletzt ist der Rhein heute einfach die meistbefahrenste Wasserstraße in ganz Europa. An die 550 Schiffe ungefähr im Schnitt verkehren dort täglich. Und das sind auch nicht mehr, sag ich mal, die Kerne, die noch vor 100 Jahren da verkehrten, sondern das sind ja wirklich riesige, schwere Containerschiffe, die einen viel stärkeren Sog erzeugen. Und das ist das, wovor auch die DLRG immer wieder warnt. Selbst wenn man in diesen Buchten da im seichten Wasser ist und denkt sich, ach, hier ist doch nichts mit Strömung, was erzählen die alle? Sobald ein Containerschiff passiert, zieht das das Wasser vorne an und schießt es hinten am Propeller wieder hinaus. Und diese rückartigen Sogbewegungen kann dich von den Füßen reißen und dann dementsprechend auch weiter in den Strom hineinziehen. Ja, in irgendeinem Gespräch wurde das mal tatsächlich gar nicht so, aber mit einer Klospülung verglichen. Und ich finde, dass dieses Bild macht, also dieser Strudel, der sich einfach so flopp so dann runterzieht. Und genau, man hat es vielleicht gar nicht immer so vor Augen. Also das heißt einfach ganz klar, der Rhein war damals einfach noch nicht so massiv, so mächtig in der Gefahr, wie er jetzt ist, sondern da konnte man wirklich ein bisschen planschen. Gab es dann diese Badhäuser auch immer noch? Also hat man sich da dann irgendwie sowohl vergnügt als auch die Füße gewaschen? Nee, nee, also als dann irgendwann hat in der Stadt ja begonnen, auch richtige Bäder zu errichten. Dann war es dann eher dem Strandvergnügen geschuldet. Ja, habe ich mich gerade gefragt, ob das dann so, weil ich mich natürlich frage, wir haben ja im Zusammenhang jetzt mit diesen ganzen Geschehnissen im Rhein auch darüber gesprochen, dass natürlich auch die Schwelle in den Rhein zu gehen eine etwas niedrigere ist, weil da kein Eintritt genommen wird. Und das natürlich auch, stelle ich mir vor, ich meine, so ein Freibadbesuch ist jetzt auch nicht ohne. Also wie das dann damals war, ob sich das dann auch vermischt hat, dass da einfach Leute, die vielleicht, also ich habe ja vor 100 Jahren jetzt nicht gelebt, aber die vielleicht gar nicht so riesig Möglichkeiten hatten, sich zu Hause ständig zu baden, ob die das dann auch noch genutzt haben, kombiniert halt mit diesem Badevergnügen, also ob das auch wie einen fast sozialen Faktor noch hatte. Es gehört, glaube ich, immer so ein bisschen mit dazu, weil, das muss man auch sagen, die Rheinstrände in Düsseldorf, die tragen ja auch erheblich zur Lebensqualität der Bewohner bei. Also ich selber bin trotz allem immer noch ein großer Fan des Paradiesstrands. Mein erster Artikel, den ich hier geschrieben habe, war ein Tag am Paradies, wo ich tatsächlich diesen schönen Ort, auch mit seinen Gefahren im Wasser, aber einfach mal dargestellt habe. Das ist für mich einfach ein wunderbarer Rückzugsort in der Innenstadt-City. Auch der Himmelgeister-Strand ist total nett und dementsprechend, das ist ja auch das, worauf sich dann die Kritiker eines Verbots ja auch berufen. Das ist ja auch in dieser Landesverordnung so festgehalten. Diese Seen und Gewässer, die sind halt für den Gemeingebrauch da. Und dementsprechend, ja, ich glaube, man ist sich schon bewusst, sowas dort für Gefahren lauern, aber trotz allem wissen es einige nicht. Und tatsächlich sind ja auch diejenigen, die ja dann auch leider verstorben sind, die kamen alle nicht aus Düsseldorf. Ja, aus Düsseldorf kommen ja jetzt trotzdem relativ viele Leute. Und wenn man jetzt so hört, also wie gesagt, wir reden ja auch viel darüber, klar vor 100 Jahren war das irgendwie noch keine Gefahr, mir erschließt sich, warum es jetzt eine Gefahr ist, gibt es auch immer noch Leute, die sich so ein bisschen darauf berufen, also ich meine, sehr viele 120-Jährige wird es jetzt hier nicht mehr geben, die da früher noch selber drin geschwommen sind, aber also ist das auch vielleicht dann so ein bisschen Futter für die Menschen, die sagen, hat doch immer geklappt, haben ja immer so gemacht. Also es wird dieses reine Sporkum immer noch herzitiert, wenn es irgendwie um die Diskussion geht, ob man das verbietet oder nicht oder wieder aufbaut. Also das ist zumindest das, was ich so in meinen Reportagen vor Ort dann auch immer wieder mal gehört habe, gerade von älteren Anwohnern, dass man sich wundert, warum jetzt so viele da umkommen, weil man ja schon immer am Rhein geschwommen ist. und was ist denn heute anders als damals? Also das ist etwas, was man immer wieder hört und auch die DLRG-Wässerritter sagen, dass sie auch immer wieder die Leute auch, ermahnen und dann zu hören bekommen, ja, aber ich mache das doch hier seit 50 Jahren. Einmal hat mir einer der Wasserretter sogar erzählt, dass es eine Zeit lang gab, dass sie immer wieder einen älteren Herrn aus der Mitte des Stroms fischen wollten, der dort mit Badeflossen versucht hat, den Rhein zu durchschwimmen. Ja, also es ist auch, es ist tatsächlich so ein Ding, dass man so sagt, ja, früher ging es doch, aber es geht halt nicht mehr. Ja, ich hake immer noch weiter auf diesem reine Sport rum. War das auch tatsächlich dann eine, ja, wie ein Urlaubsort für Leute? Also hat das den Tourismus auch ein bisschen angestoßen oder? Man hat zumindest damit beworben. Also gerade diese Postkarten, das sind ja größtenteils Postkarten, die davon erhalten sind, auf denen diese Bilder halt von den badenden Menschen und von dem schönen Strand. Kann man sich wunderbar angucken auf rp-online in deinem Stück, da hast du ja sehr schön gesammelt, genau, in einer Bildergalerie. Genau und man hat da schon mit diesem Düsseldorfer Lido so ein bisschen geworben, aber das war halt alles noch vor dem zweiten Weltkrieg und genau danach hat man den Rhein glaube ich lange lange Zeit nicht mehr mit Strandromantik in Verbindung gebracht, weil er halt auch wirklich ein echt dreckiges Gewässer war. Also auch heute, wenn die Wasserqualität, glaube ich, badetauglich ist, weiß ich nicht, ob ich da, wenn ich dann denke, wie viel Industrie sich da dann doch weiter stromabwärts befindet oder stromaufwärts, ob ich da so gerne baden würde. Also das heißt, das hast du jetzt schon ein paar Mal erwähnt, also mit dem Zweiten Weltkrieg war quasi, also diese Riesen-Zäsur galt dann natürlich auch und danach wurde erstmal überhaupt gar nicht dran gedacht, das überhaupt so zu nutzen und gab es dann nochmal einen Vorstoß, so einen Badeort nochmal zu etablieren, als vielleicht noch nicht die Gefahren so bewusst waren oder so bekannt? Das gab es immer wieder. War ja auch in der Diskussion mit den Stadtstränden damals so ein Kritikpunkt, so ein Strand ohne wirklichen Sand. Es gab ja auch sogar mal auch bis zum Zeitpunkt gegen ein Badeschiff, was dann da zum Einsatz kam. Das gibt es zum Beispiel auch heute noch an der Spree in Berlin, wo das Baden auch verboten ist. Der Problem ist einfach nur, dass der Rheinpegel dermaßen schwankt, dass man davon abgesehen hat. Also zuletzt tauchte die Diskussion nochmal vor zehn Jahren auf. Da hatten die Grünen das nochmal ins Spiel gebracht, ob man nicht so ein Badeschiff errichten könnte. Ja, und das hat man eben verworfen, weil entweder liegt es dann zu weit unterhalb der Kaimauer, je nachdem, wo man es festmacht, oder es läuft vielleicht gar auf Grund. Deswegen, aber es war auch, ist ja auch vielleicht auch gar nicht mehr möglich. Ich meine, in den 50ern, 60ern, glaube ich, das habe ich jetzt gar nicht präsent, wurde ja auch in Lörrick das Freibad errichtet mit einem Nebenarm des Rheins. Und ehrlich gesagt, wir haben so viele schöne Freibäder mittlerweile in Düsseldorf, man braucht es eigentlich gar nicht, oder? Ja, man kann sich auf jeden Fall auch anders erfrischen, das stimmt. Jetzt ist ja da, wo das Oberkasseler Strandbad war, das Strandbad Oberkassel, die Rheinkirmes. Hast du eine Idee, ob das jetzt auch nochmal, also wird da jetzt gerade in diesem Jahr nochmal ein besonderer Fokus auch drauf gelegt, weil ja jetzt noch mehr Menschen kommen von überall und ich kann mir vorstellen, wenn man jetzt so denkt, ach, es ist irgendwie, weiß ich nicht, ein Donnerstag. Ich habe mir freigenommen, ich gehe auf die Kirmes. Jetzt sind es aber irgendwie, also heute nicht, aber jetzt sind es irgendwie 30 Grad. Ich habe doch gehört, da ist der Paradiesstrand. Also rechnet man da ein bisschen mit noch mehr Vorfällen? Frage ich mich gerade in diesem Moment. Ich glaube, das ist immer ein bisschen wetterabhängig. Jetzt haben wir diese Tage ja nicht so sommerliches Wetter, wie es gerade zu der Hochzeit der Todesfälle war. Da waren ja wirklich Temperaturen von mehr als 30 Grad über mehrere Tage hinweg. Bei meinem ersten Kürmestermin tatsächlich jetzt Anfang der Woche, wo ich rüber gefahren bin, habe ich wieder Menschen auf der linksrheinischen Seite da im Wasserspielen gesehen. Aber ich glaube gerade an der Stelle, da ist so viel Polizei präsent, so viele Menschen blicken da drauf. Ich glaube gerade an der Stelle wird keiner denken, dass man da jetzt während der Rhein-Kürmestage ins Wasser geht. Nichtsdestotrotz aber ist die DLRG zum Feuerwerk und auch die Feuerwehr natürlich auch präsent auf dem Wasser mit extra Streifen, weil da natürlich besonders viele Menschen am Ufer sind, sich das angucken wollen auf den Rheinbrücken und ja da durchaus auch mal ein Unfall passieren kann. Ja, also ich finde es irgendwie, ich freue mich für die Menschen vor 100 Jahren, dass sie dieses Strandbad hatten. Ich finde es auch völlig okay, irgendwie ins Freibad zu gehen und manche Sachen, weißt du, Christopher, sind doch dann auch einfach vorbei und dann muss man die vielleicht, kann man sich die Fotos angucken und sich an den Outfits erfreuen und irgendwie denken, da gab es mal irgendwie einen sehr, sehr, sehr schönen Ort. Ich danke dir sehr, dass du mich ein weiteres Mal mitgenommen hast ins historische Düsseldorf und ein Bild gezeichnet hast von diesem Strandbad. Und weil ich jetzt nicht müde werde zu betonen und du sicher auch nicht, geht doch einfach nicht im Reinschwimmen. Das fände ich auch ganz, ganz toll. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, liebe Dossau. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Music. Kirmes heißt nicht nur Fahrgeschäfte und Bierzelte, sondern auch allerlei verschiedene kulinarische Angebote. Marzipandrezel, Popcorn-Eis und Gyros-Gurke. Angelina und ich haben uns auf der Kirmes durchgetestet und verraten euch unsere Favoriten. Liebe Angelina, so trifft man sich wieder. Ich möchte der Transparenz halber hier kurz eine kleine Anekdote erzählen. Also gestern waren Angelina die Schützenkönigin meines Herzens und ich gemeinsam da, wo wir beide in dieser Zeit einfach hingehören und zwar auf der Kirmes. Wir haben uns mit Snacks versorgt und die Mikrofone eingepackt, um live vor Ort quasi einen Taste-Test zu machen. Dann fing es an zu schütten, wie es nochmal so ist, wenn Kirmes ist, wie es sich gehört. Zwei Tage regnet es plätternd durch. Dann haben wir ein trockenes Plätzchen gefunden. Bei unseren lieben Freundinnen und Freunden von Antenne Düsseldorf durften wir unterkommen. Neben der Boxbude. Und als wir auf Aufnahme drückten, drückte auch der Macher oder der, sagen wir mal so, drückte auch der Mann am Mikrofon der Boxbude auf Play. Und dann ging das Geschrei los. Wir haben es versucht, Angelina. Meinst du nicht auch? Ja, wir haben unser Bestes gegeben. Wir haben unser Bestes gegeben. Aber leider waren die Nebengeräusche sowas von, also ich sag mal so, Menschen, die sich auf einen Boxkampf auf einer Kirmes vorbereiten, die machen ordentlich Rabatz. Das hat uns den Appetit natürlich nicht verhagelt. Wir haben uns trotzdem, wie es sich gehört, durchgefuttert und haben gedacht, das ist doch vielleicht auch ganz schön, mit einem Tag Abstand in etwas ruhigerem Ambiente Lassen wir jetzt noch mal Revue passieren, was wir da eigentlich gestern uns einverleibt haben. Ja, du willst ja einfach nur, dass ich jetzt positiver einen Teil mit einem Tag abstoffen rede, als das gestern der Fall war. Ja, du spoilerst schon ein bisschen. Es gab vielleicht eine Snack-Variante, die dir jetzt nicht so komplett zugesagt hat. Ich hatte ja tatsächlich gehofft, dass wenn du noch eine Nacht drüber schläfst, dass du vielleicht doch zum saure Gurken-Fan wirst. Möchtest du mal aus dem Gedächtnis heraus aufzählen, was wir uns da gestern eigentlich, ich meine, da haben wir auch, wir haben wirklich einen Spaziergang über die Kirmes gemacht, der hat mehrere Stunden gedauert, um uns zusammen zu sammeln, was wir dann probieren wollen. Was hatten wir nochmal? Also, wir hatten einmal, um jetzt mit den herzhaften Sachen zu starten, du sagtest es gerade schon, die saure Gucke mit Güros-Geschmack, glaube ich. Ich stehe immer noch dazu, dass ich die ausgesucht habe. Dann hatten wir diese Pita mit Kammerbär und Preisel. Manche sagen ja die coolere Pizza. Und was haben wir noch? Popcorn-Eis. Den Popcorn-Eisbecher und die Brezel mit Marzipan. Das war's, glaube ich, oder? Ja, das war's und ich finde es nach wie vor eine solide Mischung. Du hast mich zwischendurch angeguckt, als hätte ich komplett den Verstand verloren. Naja, als wir zwischendurch angefangen haben, die Sachen durcheinander zu snacken, war das auch kurz vor Verstand verloren. Ja, es war alles ein bisschen wild. Aber jetzt fangen wir mal an mit unserer Review. Also ich muss sagen, wir haben insgesamt, ich meine, wir waren zu zweit jetzt unterwegs. Ich bin gut satt geworden zumindest. Also hatte ich, glaube ich, eine solide Grundlage für das, was danach noch gekommen ist. Und wir haben insgesamt um die 35 Euro ausgegeben für diese vier Snacks, von denen man zu zweit, finde ich, wirklich ganz gut satt geworden ist. Geschmack jetzt mal beiseite. Ja, das auf jeden Fall. Wir sind reingestartet mit der Pita. Kannst du da mal ein bisschen... Ich finde ja, wir haben uns die Düsseldorferischste Variante ausgesucht, die es da gab mit Camembert und Preiselbeeren. Das gab es früher immer bei meiner Großmutter tatsächlich. So aus dem Ofen. Das ist schon was Rheinisches, ne? Also ich kannte das so auch. Und wie du ja weißt, ist das nicht hier so. Nur dann in der Ecke, keine Ahnung. Aber ich fand es auf jeden Fall auch oft in der Kombination, in der Mischung echt auch lecker. Also ich fand, das war für die sieben Euro, die es gekostet hat. Wäre jetzt nicht so ein immer Go-To-Snack wahrscheinlich dann, weil es dafür auch einfach, weiß ich nicht, ob das zu satt dann auch macht dafür, aber es war auf jeden Fall lecker und ein guter Start gestern in unseren Test. Ja, ich bin immer noch dankbar, dass wir uns gegen die angebotene Knoblauchsoße da oben drauf entschieden haben. Ich glaube, die hat das ganze Geschmackserlebnis ein bisschen überbügelt. Und man muss dazu sagen, das ist natürlich jetzt ein Snack, der lässt sich auch gut transportieren. Der ist dann zwar nicht mehr warm und so unbedingt ganz knusprig, aber das wird ja so in Papier eingeschlagen. das könnte man unter anderem dann auch in so ein Zelt reinschmuggeln in der Tasche, wenn man es geschickt anstellt oder so unterm Shirt. Anders als die anderen Snacks teilweise. Wir hatten zum Beispiel das Popcorn-Eis, der Popcorn-Eisbecher. Ja, das ist ja sehr schnell geschmeust. Das ist sehr, sehr schnell geschmeust, obwohl es gar nicht so heiß war. Und der war ja jetzt auch in so einem, was ja im Sinne der Nachhaltigkeit, das ist ja auch auf der Kirmes ein großes Thema. Man hat entweder Pfandgeschirr oder halt essbares Geschirr. In dem Fall war es ein Becher aus Waffel und nach zehn Minuten übers Gelände tragen war die Waffel auch schon, naja, knusprig ist was anderes. Dafür war der Inhalt irgendwie überraschend gut, oder? Also wir haben beide so ein bisschen gedacht, jetzt noch so ein Popcorn-Eis mit Karamell, was soll das eigentlich? Aber was war das denn nochmal? Was waren das denn nochmal für Eissorten? Da waren ja auf jeden Fall dann so richtige Popcornstückchen oben, also Popcorn, wie nennt man sie, obendrauf. Popkörner. war auf jeden Fall als Sanitur und als so ein bisschen crunchy, Flavor war tatsächlich Popcorn obendrauf und dann war es, das war ja an dem Stand, wo es Eis wie Sahne gibt, das ist ja auch so ein Kirmes-Classic irgendwie, dieses Soft-Eis, gab es da übrigens auch mit Lakritz-Streuseln, also vielleicht bei der nächsten Runde könnten wir das mal probieren, das würde dann die Rostgurke wahrscheinlich ersetzen in deiner Favoritenliste. Genau, es war oben dieses Sahne-Eis und dann war das glaube ich sowas wie Nuss, Karamell, da wurde da einfach ein bisschen Karamellsoße drüber gemacht und fertig war die Laube. Also das fand ich auch, wie gesagt, Eis gehört für mich irgendwie zur Kirmes dazu. Ja. Ja, doch, ich fand auch überraschend lecker irgendwie. Also jetzt nicht, dass ich dachte, das wird gar nicht schmecken, aber nicht, dass es mich so auch dann überzeugen würde. Ja, ich fand es weniger süß, als ich befürchtet habe. Sagen wir es mal so. Dann erinnere ich mich, gebe ich zu, habe ich die fragwürdige Entscheidung getroffen, dann in die saure Gurke mit Güros-Geschmack zu beißen. Ja. Ich habe gestern schon gesagt, dieser Tipp kam von unserer lieben Kollegin Lilly Stegner, für die, wenn ich das richtig verstanden habe, das Gurkenfässchen, was sich so versteckt zwischen gebrannter Mandelstand und Geisterbahn irgendwie, eine feste Größe im Kirmessnack-Arsenal ist. Und ich kann es nur bestätigen, ich liebe saure Gurken auch so, deswegen, wenn die dann auch noch irgendwie Handteller groß sind und in verschiedenen, Laugen eingelegt, count me in. Ich habe dir das schon zwei Tage vorher angedroht, Angelina. Vielleicht kannst du mal deinen emotionalen Prozess... Auch da habe ich schon hinterfragt, wer sowas denn eigentlich isst auf der Girmes. Jetzt weiß ich es. Und jetzt musste ich es auch. Ja, aber ich meine, sei mal ganz ehrlich. Ja, es war jetzt nicht schlimm. Ich habe auch per se nichts gegen saure Gurken und esse die auch. Ich fasse mich am meisten, also wirklich immer, wenn ich über die Kirmes laufe und sehe diesen Stand, habe ich mich schon immer gefragt, wer geht da hin und isst so eine große saure Gurke, einfach so, wie du sie da serviert bekommst. Gut, jetzt haben wir das gestern gemacht, aber mein größtes Problem dabei war ja auch der Transport, wie wir das halt bekommen haben in dieser durchsichtigen Tüte und die quasi wie so eine Handtasche diese saure Gurke über die Kirmes getragen haben. Es war im ersten Moment, naja, es war jetzt mit einem Tag Abstand vielleicht ganz gut, es war doch schon ganz lustig und ja, es war auch lecker, ich hab, wir fanden jetzt nicht, man hat jetzt nicht besonders doll den Gyros-Geschmack rausgeschmeckt, aber ich finde jetzt, also man konnte es ja auf jeden Fall essen. Du hast dich auf jeden Fall auch für eine sehr elegante Tragweise entschieden. Das möchte ich sagen. Also du hast dich auch dafür entschieden, die zu tragen wie eine Handtasche. Ich fand es zwischendurch ein bisschen aus wie schon ein etwas schlecht gewordener Goldfisch, den man so beim Endenangeln auch gewinnen kann oder vielleicht früher immer konnte. Also da gebe ich dir recht, aber das tut dir dem Geschmack keinen Abo. Nein, gar nicht. Ich fand es super. Genau, die kosten zwei Euro, was ich völlig in Ordnung finde. Weil auch da kann man sich... Genau, der Popcorn-Eisbecher war uns sieben Euro wert, auch fair. Ich meine, das war eine große Portion. Wir haben auch da zu zweit irgendwie nicht mal ganz geschafft. Und so eine Gurke für zwei Euro nimmt man sich halt auch mal mit. Also das finde ich schon in Ordnung. Da hätte ich jetzt deutlich mehr noch gedacht, also was man dafür noch nehmen würde. Sie haben irgendwie auch so, ich wollte gerade sagen, Paketpreise, aber auf jeden Fall so, wenn man get three, pay two oder so. Also die sind schon, die wissen ja geschäft. Ja, da sehe ich dich dann nächstes Jahr. Ja, nächstes Jahr, heute Nachmittag, Angelina. Oder so, stimmt. Haben wir noch ein paar Tage vor. Und der letzte Snack, den wir uns da vorgenommen haben, war tatsächlich der erste, den wir gekauft haben. Und einer, über den ich schon seit ein paar Tagen nachdenke. Und zwar eine Marzipan-Brezel. Die anders war, als ich dachte. Also jetzt kein, das war nicht Marzipan in Form einer Brezel, sondern es war tatsächlich, das möchte ich hier so dezidiert beschreiben, eine herkömmliche Laugenbrezel mit einer Marzipanwurst drin. Und irgendwie hat mich, ich habe das schon, als ich privat auf der Kirmes vor ein paar Tagen war, habe ich das schon gesehen und es hat mich nicht losgelassen. Du warst dann auch einverstanden, dann haben wir uns die für 4,50 Euro irgendwie in die Tasche gepackt. Wie fandst du das? Also fandst du das eine komische Idee und Vorstellung oder? Ich glaube, und da haben wir dann gestern am Stand schon drüber diskutiert, ich glaube, ich wusste nicht, ob ich die Idee von der Kinderschokoladenversion nicht sogar noch komischer, also nicht komisch, aber unvorstellbarer gefunden hätte, wie das so schmeckt, wenn Kinderriegel in der Brezel irgendwie verarbeitet sind. Und dann gab es ja auch noch die Nutella-Bretzel, aber war dann auch jetzt ganz froh, dass wir uns dann dafür entschieden haben, weil ich fand die tatsächlich lecker. Also mir hat es irgendwie ganz gut geschmeckt und ich kann es auch gar nicht so richtig beschreiben, aber es hat irgendwie dann trotzdem alles auch ganz gut und stimmig so zueinander gepasst und ja, fand ich auch überraschend wirklich gut. Ja, ich war auch von der, also diese Marzipan-Bretzel da, ich würde sogar, ich gehe so weit, sonst würde ich, dann mache ich das nur für gebrannte Mandeln, ich würde sogar extra zur Kirmes fahren, Der Stand, wo wir da waren, ist auch relativ am Anfang, also am Anfang Windwasserbahn-Ecke. Ich würde auch nur für so eine Brezel zur Kirmes fahren. Also das hat mich komplett überzeugt. Ich fand irgendwie die Winzer in Ordnung und die Gurkemann, die habe ich ja eh schon auf Vorrat dann gekauft in dieser Vorstellung. Aber also tatsächlich so dieses, ich bin halt auch sehr großer Laugengebäck-Fan so und ich fand auch die Mischung mit dem Marzipan irgendwie, das hatte was. Und ich möchte wirklich nochmal betonen, ich finde, wir haben beide, obwohl wir alles geteilt haben und so, und ich finde jetzt, ich habe dann gedacht nachher, so 35 Euro gibt es ja auch so irgendwie für einen Abend- oder Mittagessen vielleicht mal aus, wenn man sich was gönnen will und ich finde. Das fand ich irgendwie fair und machbar. Wie findest du das? Ja, also ich fand es halt, also so die Kombination in der Form, wie wir das jetzt gegessen haben, so wild durcheinander isst man das ja wahrscheinlich eher selten dann oder vielleicht über so einen ganzen Abend, wer weiß. Aber ich fand auch, wir sind beide ganz gut satt davon geworden und es war wirklich auch viel dabei, was dann auch positiv überrascht hat so im Geschmack und ich fand dafür war das echt auch dann in Ordnung. Und das ist ja auch gerade bei so Festen ja oft auch eher mal, dass man dann auch mal was probiert, was man sonst vielleicht so noch nicht gegessen hat oder noch nicht getrunken hat. Und ja, ich finde, dafür war das dann auch in Ordnung. Ja, steht sonst noch was auf deiner Liste, was du jetzt in den nächsten Kirmestagen noch probieren willst oder an Classic, auf den du dich jetzt wirklich schon seit letztem Jahr freust? Nee, tatsächlich gar nicht. Ich habe aber auch gestern schon zu dir gesagt, noch gar nicht so ein komplettes Bild mir davon machen können, was gibt es eigentlich jetzt an den ganzen Gastro-Neuheiten noch so oder Gastro-Specials, die ich vielleicht mal noch testen wollte. Deswegen werde ich dann einfach beim nächsten Mal noch auf mich zukommen lassen. Was wird von dir irgendwas ins Auge fällt? Und bei dir? Gibt es da noch was? Auch nicht. Also ich, wie gesagt, mit dieser Brezel bin ich jetzt schon gut befriedigt. Das, was ich ausprobieren wollte. Ich werde auf jeden Fall auch, wenn ich jetzt nochmal auf die Kirmes gehe, mir irgendwie einen Langroisch holen. Das liebe ich auch immer. Ich bin ja auch ein Teig-Fan, wie schon öfter gesagt. Genau, und sonst halt der gute alte Flammlachs. Aber ich finde auch ein bisschen gehört der für mich auch zum Weihnachtsmarkt. Ich meine, das gastronomische Angebot, das kulinarische Angebot überschneidet sich da ja auch jetzt nicht wenig. Und ich finde so dieses ganze Backfisch, Flammlachs und so das Pommes, das kann ich auch gut im Winter machen. Gut, ich würde sagen, wir haben das alles im wahrsten Sinne des Wortes gut verdaut und auch die Geräuschkulisse diesmal etwas in Zaum gehalten. Ich möchte trotzdem betonen, dass ich es sehr schön fand, gestern mit dir auf der Kirmes zugekommen. In deinem Element zu sein, es ist wirklich immer eine große Freude, nicht nur mit dir darüber zu sprechen, sondern dich dann auch noch da zu erleben. Und ich danke dir, dass du mich nochmal getroffen hast, um die saure Gurke in dein Gedichtnis zurückzuholen. Ich werde dich damit jetzt nicht in Ruhe lassen. Das ist jetzt ein Running Gag, da müssen wir uns jetzt alle dran gewöhnen. Das wird jetzt die nächsten sieben Monate hier ausgeschlossen. Angelina, ich danke dir sehr für dieses Gespräch. Ich wünsche dir ein gutes Wochenende. Viel Spaß noch bei den letzten Kirmestagen. Und bis zum nächsten Mai. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. An diesen Tagen brauchen wir ein hohes Durchhalteverwirken, zumindest wenn wir die Erwartung haben, an Hochsommer Tagen auch Hochsommerwetter zu bekommen. Ich begrüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, im Moment ist es doch irgendwie sehr dürftig, was es das Wetter so präsentiert. Wir haben das mit vielen Wolken zu tun. Zwischendurch kommt auch mal ein gewisser April-Flair auf. und die Temperaturen sind so oft sehr gedämpft. Das wird sich jetzt an diesem Wochenende vorübergehend mal ändern, ehe dann zu neun Wochen eine neue Klatsche kommt und wir dann erneut wieder relativ viele Wolken bekommen werden, relativ viel Regen und das Ganze dann auch bei eher gemäßigten und des unterdurchschnittlichsten Temperaturen, gemessen an den Klimamitteln im Jahre 1991 bis 2020. Genug der Vorrede, wir kümmern uns jetzt um das Wetter und wir bekommen jetzt im laufe des wochenendes mal einen kurzen schwall wärmerer luft aus dem süden vorbeigeschickt und das ganze wird dann bereits am ende des wochenendes also speziell zum sonntag da alles wieder ausgesäumt wird. Der Freitag wird uns viel Sonne bringen. Wir werden zwar in höheren Luftschichten eine gewisse hohe Bewölkung haben, die sich zwischenzeitlich mal vor die Sonne schiebelt wird. Aber allgemein betrachtet ist es doch relativ freundlich und vor allem auch ziemlich windstill auf etwas, was wir aus den vergangenen Tagen nicht mehr unbedingt gekannt haben. Die Temperaturen steigen an auf 17 bis maximal 28 Grad. Der Samstag wird uns vom Start weg mal freundliches Wetter bringen und dann werden wir so im Laufe des Nachmittags immer mehr kompaktere Wolkenzellter bekommen als Vorboten einer Kaltfront. Und das Ganze wird sich dann vermutlich im Laufe des frühen Abends, die meisten Modelle gehen tatsächlich von der Nacht aus, ich bin da noch ein bisschen unsicher, was das angeht, werden wir dann erste Regenfälle bekommen. Die können durchaus auch etwas kräftiger ausfallen. Die Temperaturen steigen nochmal an und liegen bei 19 bis maximal 32 Grad. Und diese 32 Grad, die werden dann doch eine gewisse Schwüle mit sich bringen. In der Nacht gibt es dann noch ein vereinzelter Schauer, die werden dann im Laufe des Sonntagmorgens dann abklingen und jetzt kommt die Sonne wieder hervor, ehe dann zum Nachttag erneut eine Front aufzieht und das Ganze dann mit sehr intensiven Regenfällen, da kann dann auch mal Blitz und Donner dabei sein. Die Temperaturen gehen deutlich zurück, liegen bei 19 bis maximal 26 Grad. Die 26 Grad werden allerdings zum Mittag erreicht, wenn dann der Regen aufzieht, wird es deutlich kühler werden. Wir blicken noch kurz auf die neue Woche, denn vor allem der Montag wird dann noch relativ viel Regen bringen. Gerade in den Nachmittagsstunden ist dann auch mal ein Gewitter dabei. Das Ganze dann bei der gedämpften 17 bis maximal 23 Grad und es ist windig. Wir werden Spitzenbürmen bis 50 km Posten bekommen. An Dienstag setzt sich das Ganze fort. Es wird zwar mühfreudlicher werden und die Schauer werden mehr nachlassen, aber das Ganze bleibt recht windig bei Spitzenböden bis 50 km pro Stunde und bei sehr gedämpften Temperaturen von 14 bis maximal 23 Grad. Und das wird sich wohl auch noch bis in die zweite Wochenhälfte fortsetzen, ehe dann tatsächlich dann zum nächsten Wochenende nochmal ein Schwall Warnluft zu uns kommen könnte. Das ist aber noch relativ Zukunftsmusik. Da kümmern wir uns dann auf jeden Fall in der kommenden Woche. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Nutzt das gute Wetter aus. Es ist sehr rar gesät. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen, mit allem, was geht. Und teilt ihn. Erzählt jemandem von diesem Podcast, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst bald lernen soll. Ich danke euch fürs Zuhören. Mein Name ist Tasia Kormann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.