Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Er hat alles aufgegeben, um mit dem Velo nach Japan zu fahren – was er dabei gelernt hat
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Gäste inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast ist Patrick. Er ist von Zürich nach Japan gereist und das mit dem Velo. Er hat alles hinter sich gelassen und ist als neuer Mensch zurückgekommen. In diesem Podcast haben wir sehr tolle Sachen besprochen.
- 0:17Und ein Zitat von mir möchte ich an dieser Stelle gerade euch mitgeben. Und zwar, ein Ziel im Leben zu haben, ist sehr wichtig. Es ist so, als ob man ein Segelschiff hat. Du richtest deine Segel nach dem Ziel, an das du gehen willst. Aber bis in diesem Moment hat der Fokus im Hier und Jetzt. Und alles andere wird sich zeigen und richten. Und an dieser Stelle viel Spass bei diesem Podcast. Jetzt zuerst mal Intro ab.
- 0:43Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp. An dieser Stelle eine wichtige Info. Und zwar, dieser Podcast wird gesponsert von Metanet. Dein Schweizer Partner für Domains, Hosting und Server. Das seit über 25 Jahren. Ich wusste damals als Jungunternehmer, dass der erste Schritt eine richtige E-Mail-Adresse und eine Domain ist.
- 0:59um vor allem Kredibilität und Vertrauen bei meinen Kunden aufzubauen und dass sie genau wissen, dass das mein Unternehmen ist. Falls du jetzt kurz vor der Gründung bist oder bereits gegründet hast, findest du hier unten in der Caption den Link zu deiner neuen Domain- oder E-Mail-Adresse. Auf was wartest du? Jetzt zugreifen und jetzt Intro ab. Klar, du kannst deine Segel in diese Richtung setzen. Schön gesagt. Oder mit deinem Konzept. Und du weisst, es geht dann in diese Richtung. Absolut. Doch wie du es gesagt hast,
- 1:26Das Einzige, was du beeinflussen kannst, ist der jetzt. Trotzdem einfach auf die Zähne pissen und weitergehen. Dass wir dort getrennt sind. Also aus Schmerz. Aus Schmerz. Einfach aus Leid. Um rumtracken. Heisst das tracken? Weisst du, wenn es Pranhalter... Ja, voll. Pranhalter. Wir Ausländer. Ja. Zum Glück heisse ich Heller.
- 1:53Geht euren Weg, seid mutig, den Weg zu beschreiten. Lasst euch nicht ablenken vom Umfeld, von Normen, die irgendwie sagen, das ist richtig, das ist falsch. Wenn ihr das Gefühl habt, das bedeutet euch etwas und ihr seid auf dem richtigen Weg, dann zieht durch. Macht es einfach, sammelt die Erfahrungen, geht in diese grosse, schöne Welt und ihr werdet immer belohnt.
- 2:24El Cavallo. El Cavallo. Pure geil, dass du da bist. Schön, dass du da bist. Vor allem an einem... Heute ist Pfingstmentag. Ist nicht Ostermontag. Ja, ist... Warte mal. Ah ja, stimmt. Ostermontag. Ostermäntag. Ciao. Auf jeden Fall ist alles zu. Egal was kann man tun, ist alles zu. Und an diesem Tag hast du dir gesagt, hey, weisst du was?
- 2:47Let's go, wir machen den Podcast. Du bist vom Jiu-Jitsu gekommen? Nein, ich gehe nachher ins Gym. Du gehst nachher? Ich gehe nachher ein bisschen Open-Met, ein bisschen fighten. Für dich gibt es eigentlich auch Freitag, oder? Immer etwas los. Immer etwas los. Und ich glaube, die letzten paar Jahre haben genau das gezeigt, dass bei dir immer etwas los ist. Und darum komme ich eigentlich schon zu meiner ersten Frage für dich.
- 3:09Und zwar, ganz viele Menschen sprechen von Veränderung, sich selbst zu verändern. Und du bist einer, du sagst das nicht nur, sondern du bist die Verkörperung von Veränderung. Was ist jetzt aber so die Wahrheit von Veränderung für dich? Wahrheit von Veränderung?
- 3:30Also Veränderung passiert die ganze Zeit. Man ist nie die gleiche Person, die man denkt, dass man das ist. Die man denkt, man ist die. Das klingt philosophisch, aber schlussendlich ist es wirklich so. Du veränderst dich ja nonstop. Heute vor einem Jahr warst du in einem anderen Kevin.
- 3:48Wie jetzt. Egal ob das für gewisse vielleicht Werteveränderungen sind oder auch von deinen Routinen, die du hast oder auch sonst im privaten Umfeld neue Leute sind dazugekommen, andere sind gegangen. Veränderung passiert ja konstant. Und ich glaube, es ist auch wichtig, dass man gar nicht Angst hat vor dieser Veränderung. Weil ich sehe Veränderung als etwas Gutes und auch Essentielles. Weil wenn doch alles immer gleich ist und bleibt,
- 4:17sind wir ehrlich, das ist doch nicht zu wahren. Nein, ja nicht. Dann hast du es mal gesehen. Wenn du nicht mehr in dieser Komfortzone bleibst, dann geht es einfach nie vorwärts. Genau, und darum sehe ich so, ich bin für mich selber verantwortlich, dass ich in diese Veränderung gehe, indem ich, klar, du kannst es auch ein bisschen langsamer angehen, aber ich bin mir so, okay, ich bin mutig, den Schritt zu machen, einen neuen Weg einzuschlagen, auch wenn ich nicht weiss, was mich erwartet,
- 4:46in diese Richtung, wenn ich da hingehe. Doch das ist auch das Schöne, weil überall warten Überraschungen und mega positive Momente. Aber das ist auch wegen meiner Einstellungen so. Ich sehe mehr das Positive als das Negative.
- 5:03Und ich glaube, von dem Weg, den du wirklich mal gehst, bist du auch ein bisschen bekannt geworden. Und zwar, für mich im Kopf, bist du glaube ich der Erste, der es irgendwie gewagt hat, wo ich mir gesagt habe, weisst du was, ich bin crazy enough, um jetzt einfach auf meinem Velo zu sitzen und auf Japan zu fahren. Mit Fliegen, mit dem Auto, mit dem Velo. Kein Elektro-Velo.
- 5:26«Cavalli-Bike» «Darum Patrick El Cavallo» «auf Japan» «Und so wurdest du eigentlich bekannt und hast ein riesiges Netzwerk aufgebaut, weil du hast auch sehr viele Leute auf dieser Reise mitgenommen.»
- 5:39Verzehre mal in einem Nutshell. Du warst schon mal in einem Podcast-Format von mir drin und hast dort schon relativ sehr genau erklärt, wie das Ganze ging. Ich glaube, wir müssen nicht alles wieder aufgreifen. Aussen hast du ein paar neue Erkenntnisse gehabt, weil das wäre mega spannend. Weil am Ende passieren Sachen erst im Nachhinein, die man realisiert. Aber in einem Nutshell, kurz zusammengefasst, deine Reise nach Japan.
- 6:02ein fucking Auf und Ab, ein riesiges Abenteuer, nicht gewusst, was mich da überhaupt erwartet, auch ohne eben Veloerfahrungen. Ich habe vorher nie Velo gefahren, doch das hat mich wie nicht daran gehindert, mich auf dieses Abenteuer zu machen und wie meine eigene Realität zu finden.
- 6:19zu kreieren. Und nur schon durch das ist, eben, was ich für Leute begegnet bin auf diesem Weg, wie ich mich verändern durfte, was ich für Erkenntnisse über mich gemacht hatte. Und das ist mir dann im Nachhinein auch noch wirklich richtig bewusst geworden. Klar, ich war in diesem Moment dazumassen in der Finanzamtarbeit und ich konnte mir nicht vorstellen, das Leben lang immer das Gleiche zu machen. Und wenn ich dann zurück auf mein Leben schaue,
- 6:46dass ich einfach alle Kapitel von meinem Lebensbuch gesehen habe, dass er gearbeitet hat, schöne Ferien gemacht hat. Wie man das so kennt, habe ich gesagt, das ist nicht etwas, das ich haben will, das ich sagen kann, ich bin stolz auf dich. Der Finanzabteil, das Finanzkapitel? Das ständige Gleiche. Das ständige, dass ich müsste, auch
- 7:17in diesem Bereich mir bzw. anderen etwas beweisen, weil es ja wie in der Gesellschaft normal ist. Es gehört dazu. Kevin, du musst doch... Du kannst doch nicht irgendwie um die Welt herumreisen. Spinnst du? Hast du doch keine Sicherheit? Du musst doch arbeiten gehen. Du musst doch...
- 7:34Häuser bauen, Familie, dies und das. Und alles schön und gut. Doch es ist wie, ich weiss, draussen gibt es etwas so viel Größeres und Schöneres. Doch man kann das nur erleben, wenn man den Mut aufbringt, den Weg zu gehen. Und das habe ich dann für mich verstanden. Okay, ich darf den Weg gehen, ich darf das machen, weil erst dann
- 7:59entstand diese Veränderung. Und wenn ich jetzt nochmal auf das zurückkomme, habe ich dann dazu mal verstanden, es war nicht nur das, was ich ausbrechen wollte. Ich habe mich sehr viel nach Anerkennung und Liebe meiner Ängste gesehnt. Das ist die Schattenarbeit, die ich auf dem Velo gemacht habe. Ich habe stundenlang nur draufgehockt und über mein Leben nachdenken können.
- 8:25dass ich einfach genug sein wollte. Darum habe ich zum Teil auch immer wieder diese extremen Sachen gemacht. Ob das jetzt im Militär war, quasi Grenadier in die Zone. Warum? Ja, weil du kannst nicht einfach in meinem Mindset oder etwas Normales, es ist nicht genug. Du musst an deine Grenzen gehen. Leistungssport, Fussball früher war, du musst einer der Besten sein oder du musst etwas erreichen, weil sonst bist du nicht genug.
- 8:55Und dann mit dem Vertrieb warst du so. Ich habe mir eine Stannerkennung deiner Ängste gesucht. Also Familie. Schon immer. War es immer ein Grund, der Beste, weil er im Fussball ist, nicht einfach in der Militär-Saison durchzuziehen, sondern Panzergrüne zu machen? Isonegrüne. Panzergrüne sind glaube ich in Thuner Oberland. Keine Ahnung, ich habe die Heimat in Panzergrüne. Ja, das sind wir zwei. Ah, keine Ahnung, ich habe mich in der Militär-Saison gemacht. Mir ist egal, einfach Grüne. Und was ist denn Isonegrüne?
- 9:25Wir sagten, jetzt kommen die Panzergrüne. Ja, wir sind Kräser. So habe ich es noch in Erinnerung. So eine in den Bergen, in Ticino, wo wirklich... Wir hatten es hart. Ob das eine oder das andere hart ist, spielt wirklich keine Rolle. Es ist einfach grün an dir. Wir sind schon durchgenommen worden. Das hast du immer gehabt, wegen deiner Anerkennung. Du warst immer ein Spieler in deinem Leben, der das gewollt hat.
- 9:57oder die du gebraucht hast, um zu argumentieren, wieso du den Besten sein möchtest, damit du Anerkennung bekommst? Ich glaube, irgendwo durch ein Ja war das bei mir tief verankert, weil... auch zum Teil früher in der Schule, ich war immer so der Klassenclown, immer der, der eine Witzel gerissen hat, der immer das letzte Wort hatte, um einfach auffallen zu können, um einfach irgendwo diese Bestätigung von anderen zu bekommen. Und deshalb war ich mir lange, lange nicht bewusst,
- 10:26dass das wie die Tüfe ist. Natürlich, ich habe Fussball geliebt, das war meine grösste Passion. Und ja, weisst du, unbedingt für die kroatische Nationalmannschaft spielen. Wirklich? Ja, ja, dort im Stadion auflaufen. Würde ich dich schon sehen?
- 10:42Es war brutal. Würde ich jetzt sagen, ich würde jetzt einfach wieder rausgehen. Das würde voll passen. Zlatan einfach als Verteidiger. Und ich glaube, ich habe das lange mit mir geführt. Und vor allem in der Finanzbranche bin ich dann auch eingestiegen, weil ich das auch selber in der Hand hatte. Einerseits wirst du durch deine Leistung belohnt. Je mehr du machst, desto mehr
- 11:08verdienst du ja auch, desto mehr wirst du ja auch auszeichnet quasi. Wie jetzt, wenn du einfach im KV, im Büro sitzt, spielt es wirklich keine Rolle, wenn du mehr schaffst. Der Chef sagt dir jetzt nicht, ja, vielleicht sagt er super, aber that's it, weisst du, was ich meine? Du kommst nicht lohneröchig über noch sonst etwas. Und darum hat es mich auch so gereizt, in die Finanzen zu gehen, weil ich unbedingt auch etwas wie zurückgeben will.
- 11:31der Familie. Und dann war es so, dass ich immer tiefer reingerutscht bin, einfach vom Mindset her. Ich habe angefangen, diese Glaubenssätze von meinem Umfeld übernehmen, dass du quasi, du wirst erst glücklich, wenn du dann eine riesige Karre fährst, wenn du eine riesige Hütte hast, wenn du eine Rolli trägst, wenn du Massa-Zeug trägst. Je mehr du besitzt, desto glücklicher wirst du. Das war einmal so. Der Sport, den ich
- 12:01bin ich dann in eine Phase gekommen, wo ich dann alles einfach gar nicht mehr priorisiert habe. Ich bin dick geworden, richtig, richtig übergewichtig gewesen. Wirklich? Also ich hatte einen riesen Ranschen. Wirklich, gar nicht mehr schön gewesen. Ich konnte mich selber nicht mehr so anschauen im Spiegel.
- 12:18irgendwo auch geschämt, aber du fängst daran schön zu reden, weil du einfach so tief drin bist, du sagst, schon recht, weisst du, weil es ist ja wichtig, dass ich jetzt Abschlüsse mache, es ist wichtig, dass ich erfolgreich bin, weil wenn ich es dann erreiche, wenn ich dann die Millionen knacke, was auch immer, dann fange ich an, dann fange ich an, auf mich zu schauen.
- 12:38Und das ist, das habe ich wie gelernt, das ist nicht die Wahrheit. Das ist einfach eben quasi ein Glaubenssystem, das du aufgebaut hast, das du halt übernommen hast, weil du auch in diesem Umfeld drin bist. Und auf lange Frist macht dich das nicht glücklich. Es treibt dich einfach irgendwie in eine Richtung, wo du dann einfach eben ausbrennst und viele kommen ja wieder nicht mehr darauf klar,
- 13:00fangen dann an, Sachen zu konsumieren. Und ich bin wirklich stolz und froh, dass ich immer den Sport hatte, auch als ich damals nicht mehr gross aktiv war, habe ich immer noch das sportliche Mindset gehabt. Für mich war es nie in Frage, dass ich jetzt irgendwie drogen, Alkohol trinken fange, oder sonst etwas, um quasi... Gut, ich habe schon getrunken.
- 13:20Party und so gemacht. Safe. Doch bei mir war es nicht so, ich brauche das jetzt jedes Wochenende. Und zu wegen, wie er Sachen vergessen fängt. Richtig, genau. Dafür bin ich immer noch okay zu. Es war immer so eine Knusse.
- 13:34Ja, also eben. Aber ich z.B. mehr als genossen habe. Für Alkohol? Ja. Ja, das war mehr so jung und dumm, weisst du, du gehst mit. Und bis ich dann mal verstanden habe und an den Punkt gekommen bin mit dem Gespräch mit meinem Teamleiter zum Aus, hat er mich gefragt, für was machst du das dann alles? Und ich konnte wirklich keine Antwort darauf geben, weil...
- 13:57Ich musste mich selbst hinterfragen. Und dort hat dann der Prozess angefangen mit, okay, was will ich denn wirklich in meinem Leben? Und sollte es so weitergehen? Und dann wusste ich wirklich, okay, nein, ich will nicht mein ganzes Leben in der Finanzer schaffe. Ich will ein Abenteuerleben. Ich will das Leben so kreieren, wie ich richtig drauf Bock habe. Und ich wollte immer mal reisen und die Welt sehen.
- 14:22Doch das auf eine andere Art und Weise. Nicht mit einem Flugzeug oder einem Auto, sondern mit einer Challenge. Und das hast du schon immer machen wollen? Nein, das ist dann erst 2019. Und dort habe ich dann auch wieder...
- 14:35Angefangen mit Sport, habe dann 10 Kilo abgenommen innerhalb von zwei Monaten, habe einen strikten Trainingsplan gemacht, Ernährung. Weil ich weiss, ich kann es. Es ist eben, es ist nur, okay, setze ich wieder den richtigen Fokus, Mindset, wo setze ich meine Energie hin, wo lasse ich die Energie hinfliessen.
- 14:53Und dann wusste ich, dass das Ziel war, mich weiterzufühlen, zu bewegen, eine gesunde Ernährung zu haben. Das hat dann so viel ausgemacht, weil das ist verknüpft mit allen Bereichen im Leben. Du bringst auch bessere Leistungen in den Geschäft, weil du viel klarer bist, viel vitaler. Es ist nicht nur, dass du besser aussiehst, sondern auf vielen Ebenen wirst du ruhiger,
- 15:23In der ganzen Zeit, die du jetzt erzählt hast, im 19. Mai hast du den Entschluss getroffen, die Reise nach Japan mit dem Velo zu machen. Richtig. Und hast du das mit dem Leistungsdruck, hast du das schon damals begriffen oder verstanden? Nein. Ist es erst auf der Reise gekommen? Also jetzt sind ja sechs Jahre vergangen.
- 15:45Kommt das von der Abreise? Abgereist bist du wann? Auch im 19.? 22. Im 22. Also hast du mich fast drei Jahre darauf vorbereitet. Ja, richtig. Also dann von drei Jahren vergangen, seit du aus dieser Reise zurückgekommen bist. Was hat sich mit deinem Gedankenleistungsdruck bei dir gemacht? Wie hat sich das entwickelt?
- 16:16Ich habe verstanden, dass ich nicht den Fokus auf das setzen muss, was das Endergebnis ist, sondern auf die Tätigkeit. Weil ich weiss, wenn ich das Richtige mache, wenn ich das in Angriff nehme, mich mit dem beschäftigen, anfange zu unterrichten, zum Beispiel Jiu-Jitsu oder Yoga, was auch immer,
- 16:46Energie und so viel Leidenschaft mache, es kann nur gut kommen. Das Endergebnis kann nur gut kommen. Es ist nicht, dass ich jetzt ums Verrecken, ich muss das und das schaffen.
- 17:00Sondern ich weiss, okay, nein, ich... Klar, natürlich brauchst du einen Plan. Du kannst nicht einfach blind... Verstehe mich nicht falsch. Du brauchst schon eine Struktur. Doch schlussendlich solltest du dich nicht nur auf das Endergebnis fokussieren, weil du kannst so viel mehr erreichen. Weil auch das ist völlig veränderbar. Natürlich. Das ist das. Doch du gehst mit einer total anderen Energie, mit einem total anderen Fokus in das Ganze hinein.
- 17:25Du bist nicht so, wenn ich das erreiche, dann bin ich glücklich. Nein, sondern ich mache es, weil ich es gerne mache, weil ich es liebe, weil ich es so cool finde, Leute zu begleiten, aktiv zu sein, Sport zu machen, zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln. Das macht mir Spass. Und ich weiss, dass das Ändergeheimnis noch viel grösser und schöner ausfallen wird, als ich es mir überhaupt vorstellen konnte.
- 17:52Das habe ich verstanden. Verstehst du, was ich meine? Ja, absolut. Dass es nicht ums Endziel, sondern um die Reise geht. Dass es nicht ums Endziel, sondern um den jetzigen Moment geht. Um den Fokus im Hier und Jetzt zu haben. Richtig. Weil dort kannst du etwas leisten. In der Zukunft kannst du nichts leisten und in der Vergangenheit kannst du auch nichts mehr verändern. Das heisst, das Einzige, was uns bleibt, ist der jetzige Moment. Und den können wir auskosten.
- 18:16Ich mache jetzt ein Konzept für etwas. Natürlich habe ich schon einen Plan, was ich erreichen möchte und wie das Schluss endlich aussehen soll. Aber den Fokus brauche ich trotzdem beim Machen dieses Konzepts. Natürlich, absolut. Klar, du kannst deine Segel in die Richtung setzen. Schön gesagt. Oder mit deinem Konzept. Und du weisst, es geht dann in die Richtung. Absolut. Doch wie du es gesagt hast, das Einzige, was dich beeinflussen kann,
- 18:43ist der jetzige Moment. Du kannst nicht das beeinflussen, was in einer halben Stunde sein wird, oder das, was vorgestern war. Das war nur hier und jetzt. Und das ist auch der einzige Moment, den es gibt, der jetzige Moment.
- 18:58Mega schön. Du hast es mir eigentlich ganz schön gesagt. Da würde ich dir glauben, wenn es mir erlaubt ist. Hey. Wunderbar, Patrizio Cavallo. Ich würde einfach das einzelne Profil für das andere Patrizio Cavallo. So ein Stoiker, gell? Herrlich. Hey.
- 19:20Vielleicht eine persönliche Frage. Auf deiner Reise nach Japan, das war ja deine erste grosse Reise, das erste Mal. Ich habe zwischendurch wieder mal auf Portugal, weil es gerade langweilig war. Ich meine, why not? Auch schon mit dem Velo. Zweieinhalb Tausend Kilometer. Logisch. Katzensprung. Katzensprung, genau. Aber auf deiner Reise nach Japan, hat es einen Moment auf dem Velo, wo du einfach berührt hast?
- 19:46Ja, es gab zwei Momente, also zwei unterschiedliche Orte von Momenten, in denen mir Tränen geflossen sind. Okay.
- 19:56Der eine Moment ist voller Schmerz, weil ich am leiden war. Wann war das? Ziemlich am Anfang. Ich weiss nicht mehr, ob in Italien oder in Kroatien, aber ziemlich am Anfang. Weil ich einfach auf diesen Esel gesessen habe und so Schmerzen hatte an meinem Arsch, an meinen Oberschenkeln, alle brennten.
- 20:20wichtig am Leiden gewesen. Und trotzdem einfach auf die Zahnpiste und weitergegangen. Dass wir dort zu Tränen gekommen sind.
- 20:28Also wirklich aus Schmerz. Aus Schmerz. Einfach aus Leid. Aber trotzdem nicht ab dem Göppel gehen, sondern draufbleiben und weiter. Ja, weil, schau, ich gehe vom Göppel, dann steige ich wieder drauf und dann ist es wieder genau gleich. Es ist wieder noch schlimmer. Ich habe gelernt, in diesem Moment solltest du
- 20:51Aber wenn du draufbleibst, wenn du einfach in diesen Moment reingehst, in den Schmerz, er vergeht.
- 20:59Und das passiert, und das ist viele, viele Mal passiert. Und meistens auch so, ich habe mich selber gefragt, wie geht das, dass ich nach einem Tag, zum Beispiel dann, als ich nach Portugal gefahren bin, dass ich immer noch nach 140 Kilometern noch mehr am durchgehen bin, als die ersten 20, 30, 40 Kilometer vom Tag, als ich am fahren bin. Dass ich immer noch Power habe und dass ich immer noch wirklich durchbeissen kann. Wie geht das?
- 21:29Wo setzt du deinen Fokus? Wie steht dein Mindset? Und ich habe einfach gelernt, wenn ich fahre, ich fahre. Es gibt nichts anderes. Einfach durchziehen. Und das kannst du natürlich auf so viele Arten, auf so viele Sachen in deinem Leben dann auch projizieren. Das ist eine Art von
- 21:51Von Tränen während der Reise. Das zweite Mal war, und jetzt mache ich den Bogen zu, war in Südkorea. Ich glaube, das war der zweitletzte Fahrtag, bevor ich in Busan, das ist im Süden von Südkorea, angekommen bin. Und ich wusste, heute ist der zweitletzte Fahrtag. Und dann bin ich einfach in Japan.
- 22:13Es war schon abenddämmerig. Ich habe schon über meine 120 Kilometer gemacht an diesem Tag. Es hat wie vorher noch geregnet. Dann wurde es trocken. Und diese Stimmung ist sehr... Auch vom Wetter schön. Es ist wie jetzt... Nostalgisch. Ja, einfach so... Wow, weisst du. Und auch körperlich bin ich so richtig schon...
- 22:35einfach Mühe am Anschlag gewesen. Und dann bin ich auch, dann bist du auch generell sehr empfindlich für Gefühle allgemein. Ja. Du bist nicht so, ich bin stark, sondern es ist einfach schon, ich bin voll am Arsch. Und dann läuft so schöne Musik, so sentimentale Musik. Hat sich noch.
- 22:58Dann habe ich an die Momente von früher gedacht, als ich am Esstisch mit meiner Familie über die Reise erzählte, was ich vorhabe. Am Anfang war es ein Gelächter. Was sollst du machen? Sicher nicht. Das ist nur kein Scheiss. Das machst du eh nicht. Auch im Umfeld genau auf die gleiche Scheine.
- 23:25Dann habe ich mir das einfach durch den Kopf gelassen und einfach realisiert, jetzt hast du es geschafft. Übermorgen bist du einfach schon in Japan. Und ein halbes Jahr davor bist du noch angefahren worden in Indien, fast gestorben. Du bist ein halbes Jahr dazwischen, von Indien nachher auf Japan.
- 23:47Es war etwas länger. Etwas länger als ein halbes Jahr? Es war ein Jahr. Ich hatte ein halbes Jahr ausgesetzt. Am 10. Juli 23 bin ich angefahren worden und am 20. Juli 24 bin ich in Japan angekommen.
- 24:06Also ein Jahr. Und dann geht mir das so durch den Kopf. Vor einem Jahr bist du noch angefahren worden, konntest sterben. Einen Monat davor in Pakistan hatte ich einen schweren Sturz, der auch schlimmer enden konnte. Das hatte ich dir gar nicht erzählt. Nein? Ja. Weil sonst habe ich die einzelnen Abschnitte wie noch im Kopf. Ich war dort im Gebirge von Pakistan.
- 24:35der bei Gilgit am Fahren im Himalaya. Es war eine Abfahrt. Es ist bergab gegangen durch einen langen Tunnel. Die hatten kein Licht in diesem Tunnel. Es war ein recht grosser Stein auf der Strasse. Ich fahr gerade.
- 24:54Dann habe ich die Kontrolle vom Lenker verloren. Ich bin gestürzt. Meine Jacke war voll, ich hatte Prellungen, Elbogen waren offen. Ich habe mit dem Hinterkopf, aber mit dem Helm am Randstein, angeschlagen. Ich war dort ein Knockout.
- 25:13Dann fuhr ein Auto durch, die nahmen mich mit nach unten. Ich konnte nicht mehr weiterfahren, ich konnte das Lenkrad gar nicht mehr halten. Dann sagte ich, es macht wirklich keinen Sinn, dass ich jetzt... Es macht keinen Sinn, weiterzufahren, es geht nicht mehr.
- 25:28Dann habe ich mich entschieden mit dem Bus weiter zu Islamabad in die Hauptstadt zu fahren. Dort habe ich zum Glück Kollegen, mit denen ich mich eine Woche ausruben konnte. Dann ging es mir besser und ich bin nach Indien. Aber das Velo ist nicht völlig am Arsch nach dem Fuss? Nein, das Velo hat es noch gut überlebt. Ich hatte ja die Seitentaschen vorne und hinten. Ich hatte dort noch das erste Velo, den Spirit, der schwer überladen war. Und der hat es noch etwas abgefangen, der Sturz.
- 25:58Aber natürlich, wenn du dann angefahren wirst von einem Auto, das fängt es dann eben nicht ab. Da haben dir all die Taschen noch nichts gebracht. Nicht gebracht. Und das war dann der Moment, wo ich dort in Südkorea auf dieser Strasse war und voll in diesem Moment. Und dann laufen mir einfach Tränen runter. Ich habe es wie...
- 26:16Nicht mal wollen kontrollieren, ich hätte es auch nicht kontrollieren können. Ich habe es einfach laufen lassen, weil es einfach ein mega schöner Moment war und so pure Stolz. Und dort hatte ich dann die Erkenntnis, so, hey Päde, du bist, so wie du bist, bist du genug. Du musst niemandem etwas beweisen, dass du geliebt wirst, dass du Anerkennung, das brauchst du nicht. So wie du bist, bist du gut. Und das hat mich so erfüllt und ich war einfach so glücklich, einfach so, ah schön, weisst du.
- 26:47Dann, zwei Minuten später, kommt die Polizei von der Seite und ruft. «Ich muss weg, es ist Autobahn.» «Ja, ja, ja.» Ich so «Ihr Wichser!» Ich voll in dem Mut, weisst du, voll «Boah, wie schön!» Voll sentimental und ich so «Pfff.»
- 27:07Wow, wunderschön, weisst du. Ich habe voll am geniessen diesen Moment. Da kommt einfach die Schmier, fängt an zu huppen, ich müsste weg. Da habe ich einfach gelacht. Ja, ist gut. Alles versaut. Crazy, ja. Crazy. Aber das waren so die Momente auf dem Velo, wo wir trainiert wurden.
- 27:29Weil sonst, ich meine, allgemein Emotionen hättest du wahrscheinlich je am Dienstag gehabt. Ich meine, voll... Hey, hör mal, ich kann mir vielleicht alle ein paar noch erinnern. Irgendwo in Afghanistan, wo du fast...
- 27:44verschossen worden bist, weil ein paar Leute um dich gestanden sind und du nicht gewusst hast, wo du deinem Mann stehen musstest, um zu beweisen, hey, ich bin respektvoll, aber ich habe keine Angst. Dann eben das mit Indien, da wächst das Info Spirit zu. Bushido. Bushido, genau.
- 28:02Mit dem Velowachsel nach dem krassen, harten Unfall. Das war in Pakistan crazy. Es waren so viele Emotionen, die du auf dem Velo erlebt hattest. Was hat dir das jetzt in deinem heutigen Leben, dein heutiger Patrick, was ist so... Wie hat dir das geholfen? Die Reise.
- 28:30Es ist wie so zum Teil, ich bin ehrlich, wie so Segen und Fluch zugleich. Ah ja, wahr. Auf eine gewisse Art und Weise. Weil einerseits war es so, die beste Entscheidung meines Lebens würde ich sofort wieder machen. Okay. Sofort.
- 28:53Jetzt bin ich ja noch erfahren, jetzt weiss ich ja wirklich, wie es geht. Ich habe jetzt auch einen Pneuwechsel, stell dir vor. Das ist super. Da habe ich gar nicht... Das ist Bullshit. Eben, jeder fängt einfach an. Wir sollten uns erst nach Japan auslernen. Richtig, bravo. Also, es würde auf jeden Fall jetzt schon besser kommen.
- 29:14Und auch das, ich habe eine Story zu erzählen. Es ist so wie, ich darf durch das, weil ich einfach mutig war, mein Leben so zu leben, wie ich es wollte, darf ich so viele Leute inspirieren, auch ihren eigenen Weg zu gehen. Ihre eigene beste Version von sich selber zu sein. Und wie auch immer das ist.
- 29:39Niemand muss wie ich hier um die Welt radeln. Doch jeder kann sich eine Scheibe davon abschneiden, um einfach für sein Leben das Bestmöglichste zu machen. Ob das jetzt auch nur ist, konstantes Fitness zu machen. Damit sie diese Disziplin aufbringen.
- 29:55Viele haben mir dann auch auf der Reise geschrieben, «Hey, krass, ich sehe, wie du jeden Tag mit deinem Velo durchgehst. Wegen dir habe ich mir jetzt ein Velo gekauft und fahre von meinem Zuhause zum Geschäft mit dem Velo. Oder wegen dir, weil ich deine Story gesehen habe, habe ich gesagt, okay, jetzt ziehe ich durch mit Fitness. Wahrscheinlich war es am Regnen bei ihnen und er hatte dann keine Lust, um rauszugehen, um ins Gym zu fahren.»
- 30:18Hey, no judgment. Das ist total in einer anderen Ausgangslage. Hundertprozentig. Doch das ist wie etwas, ein Geschenk, das ich durch das bekommen habe, wie ich ganz viele Leute erreichen durfte, weil ich es einfach selber gelebt habe. Und ich glaube auch tagtäglich immer noch leben, weil ich einfach, und das hat es mir auch gelernt, mich immer
- 30:40auch meine Grenzen zu pushen, im Positiven. Nicht, dass ich mich jetzt kaputt mache durch das, sondern ich weiss, es steckt noch so viel mehr in mir, so viel mehr Potenzial. Und ich darf diesen Weg auch gehen.
- 30:52Zum anderen, zum Fluch war es so, wie auch in den letzten Jahren, nicht Jahren, in den letzten Monaten, hatte ich den Glaubenssatz. Das ist spannend, das habe ich auch für mich herausgefunden. Da war auch mein Ego gross im Spiel, dass ich für mich das Gefühl hatte,
- 31:12Ich hätte versagt, wenn ich wieder zurückkommen müsste. Und theoretisch... Ich müsste dann auch anstellen lassen, um Geld zu verdienen. Ah... Weil ich nichts aus dem gemacht habe. Ja, ja, ja. Das ist ein Riesenstruggle gewesen. Den ich auch hatte. Weil...
- 31:31Ja, weil für mich war es so, einerseits sehe ich und merke auch, es gibt Leute, die haben nicht mal halb so eine Reise gemacht wie ich. Weisst du, vielleicht mit dem «umetracken»... Wie heisst das «track»? Weisst du, wenn es «Pranhalter»... Ja, voll, «Pranhalter». Wir Ausländer. Zum Glück heisse ich Heller.
- 31:59Ja, Veranhalter. Okay, also Veranhalter. Bleiben wir beim deutschen Wort. Alles andere in der Karte. Oder, doch, keine Ahnung, wie viele Tausende, Hunderttausende Follower und haben die jetzt für Kooperationen bekommen, die können durch das leben. Ja. Geil, Respekt. Auch du hast deine Komfortzone verlassen. Respekt. Und das ist ja das, oder?
- 32:25Doch in diesem Moment war ich so, mich unbewusst zu vergleichen. Und dann sehe ich so «Hey, fuck!» Aber hattest du das Gefühl, oder hast du jetzt, jetzt glaube ich nicht, aber hattest du das Gefühl, dass du diese Reise wie nicht richtig genutzt hast für das Ganze? Aber in diesem Fall ist das der Fehler. Also der Fehler, was ist falsch? Aber in diesem Fall ist das so das Ding, weil diese Reise hast du für dich gemacht.
- 32:52Ja. Und nicht für andere. Nein. Darum, es ist perfekt, wie es ist. Es ist so. Aber es sind deine Gedanken, die sagen, hey, fuck, ich könnte mehr draus machen, mehr monetarisieren. Wenn du siehst, das Potenzial, das du jetzt ausschöpfen kannst, mit so einer Geschichte, ist so brutal.
- 33:11Aber das war nicht der Grund, dass du nachher nach Portugal gegangen bist. Weil nach Portugal hast du es nochmal anders gemacht. Man konnte dich auch live verfolgen, du hattest eine Kamera dabei, eine 360-Gramm-Kamera. 360. Richtig, genau.
- 33:25War das ein Grund, um nach Portugal zu gehen? Es war auch ein kleiner Grund. Es war auch mehr zusammenhängend. Einerseits wusste ich, dass ich es für mich gemacht habe. Ich hatte es immer noch geteilt. Hätte ich es für mich gemacht, hätte ich gar nichts geteilt. Dann wäre es so gewesen, dass ich für mich fahre.
- 33:53interessiere mich gar nicht, wer irgendetwas davon mitbekommt, das interessiert mich nicht. Doch ich habe gemerkt, dass ich so ein Abenteuer schon vielen Leuten erreichen kann. Das habe ich dir ja schon erzählt, was für Nachrichten dann auch gekommen sind. Hammer, wie ich es gemacht habe, super gewesen. Dann mit Portugal war es so, dass ich gesehen habe, ich könnte da eigentlich etwas mehr machen, etwas anders.
- 34:18Ein bisschen gescheiter. Weil zum Teil auch, das hat mich halt wie auch richtig angeschissen. Du fährst den ganzen Tag, du bist im Elend, du bist dann dort am Abend in deinem Zelt. Und dann musst du noch Videos schneiden und verarbeiten. Boah, was hast du gesehen? Das hat mich am meisten angeschissen. Weil auch dort war es so, ich muss das perfekte Video kreieren.
- 34:42Und jetzt auf Portugal habe ich einfach, bam, so und so, eh, heute Velo, dies, das, ich fahre auf, wo auch immer hin, Montpellier, Frankreich, Idemo, weisst du. Und einfach kleine Sequenzen vom Alltag gefilmt, zusammengeschnitten, zeig, zeig, fertig. Super angekommen. Das ist ja das Authentische, das Schöne. Und das macht es dann auch einfach. Richtig. Und das ist ja viel, viel einfacher.
- 35:05Und darum habe ich jetzt einen Weg für mich gefunden, wie die nächsten Reisenden, es werden noch mehr Folgen in Zukunft, dann sie könnten. Um das sicher auch damit zu tun, warum ich dann auch auf Portugal gegangen bin. Und vor allem, ich habe einfach Bock gehabt.
- 35:22Und das ist auch Fluch, auch in dem Sinne, weil ich bin jetzt angefressen von dem. In dem Sinne, ich will es, ich brauche es ein wenig. Weil ich es einfach auch geil finde. Aber eine Sache muss man noch fertig erklären. Du hast vorhin gesagt, du hattest den Glaubenssatz, dass wenn du zurückkommst, dass es schwierig ist, dich wieder anzustellen lassen, weil du sagst, «Hey, das kann ich doch nicht machen, ich habe doch da so etwas Krasses gerissen, ich kann jetzt nicht irgendwie...» Hättest du dich dann anstellen lassen?
- 35:51Also ich bin jetzt aktuell am schauen, dass ich allenfalls, wenn ich etwas finde, das gerade passt, dass ich das dann auch annehme, um auch ein bisschen Geld zu verdienen. Aber eigentlich seit hier...
- 36:02Also nach Japan warst du nicht mehr angestellt? Ich ging dann ja nach China, um Jujitsu zu unterrichten. Aber du bist Jujitsu unterrichtet und Yoga gelernt? Nein. Yoga ist ein ... ... ein Heiland? Richtig, das war Ende letztes Jahr. Okay. Das war dann nach China, fünf Minuten später. Okay. Dann bist du nach China Jujitsu ... ... unterrichtet und das selbe trainiert. Genau.
- 36:31Zum Kollegen, den ich auf der Reise kennengelernt habe mit dem Velo. Crazy, auf jeden Fall. Nein, das ist eben der Glaubenssatz, den ich hatte. Weil jetzt weiss ich, es ist ja gar nicht verkehrt. Es spielt doch gar keine Rolle. Dann lässt dich irgendjemand anstellen, verdienst ein bisschen Cash. Und dann habe ich aber auch die Ruhe und den vollen Fokus, mich auf meine Projekte zu fokussieren. Und auf das, was ich ja wirklich gerne mache.
- 36:58Aber ich war lange am Strugglen mit dem. Ich bin ehrlich mit dir, weil es war so, nein, das kann es nicht sein. Aber hey, wir alle sind da, um die Erfahrungen zu machen, um daraus zu leben. Wie hast du den Struggle überwunden?
- 37:17ummanifestiert? Ich glaube einfach auch durch die letzten Monate, was so alles im Privaten passiert ist und eben durch die Reise, habe ich einfach auch gewisse Sachen besser verstanden. Das ist auch klarer geworden für mich. Okay. Ich erzähle einfach noch mal kurz wegen China. Du bist nach Japan, bist du... Ist es schon die 25.
- 37:45China? China war im März 25. März 25. Und wie lange bist du dort geblieben? Ein halbes Jahr. Ein halbes Jahr. Der hat einfach die Welt gereist. Du bist einfach der Inbegriff von Reisen. Mach einen Reiseberuf. Nein, ich habe einen Glatt. Du warst ein halbes Jahr in China. Dort hast du Jiu-Jitsu unterrichtet und selber trainiert.
- 38:13Wie ist es, in einem völlig anderen, fremden Land
- 38:17etwas machen, was ja voll deine Passion ist. Wenn ich an Jiu-Jitsu denke, denke ich an dich. Für mich bist du der Inbrief von Jiu-Jitsu. Du warst mein erster Berührungspunkt. Und du warst auch der erste, der mich hier in einem... fast einen Knopf mit mir gemacht hat, als ich das erste Mal ins Training kam. Wie war das dort? Mega coole Erfahrung. Weil ich habe China schon ein wenig gekannt. Ich war über zwei, zweieinhalb Monate in China. Auch durchgefahren.
- 38:47Und auch, die Kontakt schon ein bisschen verknüpfen durfte. Es ist nicht so, dass ich nach China gegangen bin und niemanden kannte, sondern ich hatte schon Freunde. Die haben mich auch alle noch gekannt. Es ist halt total anders. Bist du irgendwo angegangen, wo du schon warst? In Shenzhen, ja. Das ist gerade neben Hongkong.
- 39:05In China, gerade dort. Und mein Kollege hat sich selbstständig gemacht. Er war damals in einem Dojo angestellt. Auch schon jahrelang, acht, neun Jahre. Und dann hat er gesagt, jetzt wird es Zeit, dass ich ein eigenes Dojo aufmache. Dann haben alle Studenten, die mit ihm mitgekommen sind, gekommen.
- 39:26Es gab viele Leute und dann war es so, okay, jetzt jeden Tag Jiu-Jitsu. Und vorher war es so, ich meine, ja, ich habe regelmässig trainiert, doch ich habe nie so viele Einheiten gemacht wie dort.
- 39:40Weil jeden Abend hatten wir zweieinhalb Stunden Training. Zweieinhalb Stunden Training von sieben bis um halb zehn. Jeder Tag. Das ist massiv anstrengend. Und da bin ich einerseits so dankbar für die Erfahrung, weil ich so viel lernen durfte.
- 39:59Nicht nur, dass ich jetzt auch den technischen Part, sondern auch, wie gehst du mit dem um, wenn du zum Beispiel total ermüdet bist und trotzdem trainieren musst. Also, dass du jeden Tag deine Trainingseinheiten hast. Weil dann war es für den Kollegen so, dass er sagt, du trainierst jetzt jeden Tag und du lernst, wie du mit dem umgehst.
- 40:24Wenn du müde bist, dann lernst du, wie du in diesem Modus kämpfst. Wie du sicherer kämpfst, damit du dich nicht verletzt. Dann kannst du nicht Vollgas gehen und mit einem zum Sparring machen.
- 40:37Du bist eher etwas defensiver, spielst eher etwas Guard, also eher etwas Dunnel, statt dass du aktiv bist. Dann wählst du auch nicht diese schweren, heavy Leute aus, sondern ein bisschen Überleiter. Das sind auch Sachen, die lernst du nicht einfach, wenn du ein YouTube-Video schaust. Das musst du wirklich erfahren und vor allem auch auf die harte Art und Weise. Und diese Typen sind tough.
- 41:01Weil in China sind nicht nur Chinesen, die haben mega viele Experten. Ja, wirklich. Mega viele. Also richtig viele. Leute aus Europa, Amerika, überall auf der Welt. Und darum ist es auch geil, es ist so international. Du hast ja schon damals gesagt, dass...
- 41:19Jujitsu verbindet mega. Die Community ist so crazy. Richtig verbunden. Und überall, wo du hinfährst, kannst du wieder Leute sehen, die du gekannt oder trainiert hast. Und man hat Kontakt miteinander. Das ist schon wunderschön. Das ist mega. Das ist Hammer. Und das ist so eines der...
- 41:38Das kann man nicht beschreiben. Ich komme vom Fussball. Im Fussball gehst du mit der Familie in die Ferien. Dann hast du Lust zum Trainieren. Irgendein Verein lässt dich mit dem Team trainieren. Nie. Die haben Angst, dass du ihre Spieler verletzt. Nie würde das passieren. Jiu-Jitsu ist so open door. Jeder ist willkommen.
- 42:01Du musst natürlich auch wissen, wie dich verhalten. Ja, klar. Oder? Weil, wenn du das Gefühl hast, du bist der Rambo, du bist der Grösste und läufst irgendwie in ein Tourschuh rein und smashst da die White Belts, Beginners, dann kommst du auf die Welt. Weil dann kommen die Tire Belts und dann wird der Spiess umgedreht. Du bist so Brown Belt?
- 42:20Wie lange geht das? Wie ist der Weg zu Black Belt? Nach dem Black Belt kommt es auch noch Stripes über. Der letzte ist Red Belt. Rot ist der letzte? Red. Dann musst du das Leben lang Jiu-Jitsu gemacht haben. Dann musst du für 60 Jahre schon Black Belt sein. Was? Das dauert im Schnitt etwa 10 Jahre, bis du Black Belt wirst. Im Schnitt.
- 42:48Also das Leben lang Jiu-Jitsu... Also 10 Jahre nach dem Brunnen oder 10 Jahre insgesamt? 10 Jahre total, wo du anfängst. Und wie lange machst du Jiu-Jitsu? Jetzt knapp 7,5 Jahre. Also kann man sagen, in den nächsten 2-3 Jahren wirst du Black? Ja, 2-3 Jahre. Das ist realistisch. Und da unterscheidet jeder...
- 43:11Jeder Trainer entscheidet anders. Es gibt Schulen, die gehen nur nach den Competitions. Das heisst, du musst viel Wettkampf machen, kämpfen. Dann wirst du graduiert. Andere sind so, nein, du brauchst eine spezifische Zeit, die du trainierst. Andere haben quasi, du musst einen Test machen.
- 43:33Und dann wiederum andere sind so, wenn ich sehe, dein Einsatz stimmt, du gibst dir Mühe, du trainierst regelmässig, du hilfst anderen. Weil Jiu-Jitsu ist nicht nur, dass du besser bist als alle anderen, dass du alle smashen kannst. Das ist nicht Jiu-Jitsu. Sondern es ist auch, okay, lebst du Jiu-Jitsu, ist es wie auch ein Teil von dir.
- 43:54Schaust du auf die anderen, nimmst du vielleicht mal einen, der neu kommt, für dein Probetraining nimmst du vielleicht den mal an die Hand, zeigst ihm mal so ein wenig Technik. So wie ich dir das letztes Mal... Oder ich habe dir an die Hand genommen, okay, jetzt machen wir das. So, so, so. Super, let's go. Und du siehst mich dann so? Genau, irgendwie so. Aber du musst schon spüren, sonst verstehst du es nicht. Das ist übrigens deine Hand, Kevin. Das ist genau. Fühlt sich das an, als ob sie kurz vor dem Brechen ist. Du sagst, cool. Ah, okay, dann müsst ihr die nicht haben.
- 44:23Da muss ich wieder dran. Aber ist gut zu wissen, oder? Nein, und darum... Nein, du hast das super gut gemacht. Jeder entscheidet da ein bisschen anders. Und ja, einfach mega schön, der Weg vom Kampfsport generell. Vor allem jetzt Jiu-Jitsu, auch die Community.
- 44:39Du hast wirklich ein halbes Jahr dort Klassen gegeben, Jiu-Jitsu gegeben und hast selber auch noch viel trainiert, viel lernen können. Auch viel über «wie funktioniert mein Körper, wenn er schon völlig übermüdet ist, dass ich trotzdem weiter trainieren kann, weil ich mache zwei Trainings am Tag». Ja. Am Tag. Crazy. Was hast du von morgen bis abends gemacht in China?
- 45:02Ich habe dann selber für mich auch Yoga immer praktiziert. Dort hast du mal geschnuppert, Yoga? Also Yoga hatte ich das erste Mal auf der Reise so richtig... Den Berührungspunkt hatte ich, als ich in Copacabana war, bei Michael, meinem wütendsten guten Kollegen im Boiler Room. Dort habe ich dann mal eine Sequenz gemacht, Astanga, Vinyasa, Krama. 90 Minuten bis 2 Stunden ging die Session.
- 45:31Nass. Nass, wirklich. Du konntest dich bodydaten. Du rutscht aus. Ich war so nass nach dieser Session. So, leck du mir. Aber geil. Richtig ein geiles Gefühl. Und du so...
- 45:45Da dachte ich mir, das ist nur Yoga. Ja, aber das ist Yoga. Aber ist das wirklich so, das ist der Boiler-Raum, wirklich, weil es heiss ist da drin? Also im Sommer ist es schon heiss, aber es hat kein Klima oder so, es hat ein paar Ventilatoren, zwei, drei, und du schwitzt halt wie eine Sau da. Es ist nice. Es ist nice. Und dort hatte ich wieder den ersten Berührungspunkt mit Yoga. Und dann, als ich auf China bin, habe ich dann...
- 46:13regelmässig praktiziert, weil ich auch noch schnell auf Pangan bin für eine Woche, ihn auch besuchen gehe und dann bin ich wieder so in den Flow reingekommen. Und dann, ich bin am Morgen entweder ins Gym gegangen oder ich habe Yoga gemacht, am Abend habe ich dann Jiu-Jitsu gemacht
- 46:30Und tagsüber habe ich an meinen Projekten gearbeitet. Oder auch die Speeches vorbereitet, diese Sachen, Videos geschnitten, immer etwas gehabt. Oder dann auch einem Kollegen geholfen, Videos zu schneiden. Ein bisschen dort mit dieser Materie eine Freundschaft zu schliessen. Ja. Wie hast du dann vorher gemacht, deine Videos? Mit was? Auch mit dem Handy. CapCut. Und dann habe ich mir Premiere Pro von Adobe runtergeladen und dann...
- 47:01YouTube Tutorials. Okay, wie geht das? Okay. Machen, ausprobieren. Wirklich, selber mir anfangen, das Zeug beibringen und es ist schon verdammt viel. Ich weiss nicht, ob du das auch brauchst. Ich brauche Premiere. Premiere.
- 47:18Und ich finde den Cut auf Premiere mega gut. Cutten kannst du sehr gut auf Premiere. Vor allem, ich habe jetzt auch... Es ist das zweite Jahr, dass ich das mache. Ich kenne jetzt Premiere mega gut. Aber Color Grading und so... Und Marlon, er schafft komplett nur auf DaVinci. Das ist schon nochmal... Einmal eine Stufe. Aber heftig, Bro. Der Typ ist so schnell auf DaVinci. Er macht eben auch Cures. Er gibt auch Cures auf DaVinci. Er ist voll der Pro.
- 47:46Dann ist klar. Es ist schon crazy, es ist viel. Es ist total. Und ich finde es viel cooler, wenn du es beherrschst. Ja, voll. Und ja, solche Sachen habe ich mir dann angeeignet. Sachen, die mir auch etwas viel bringen, die ich auch selber für mich brauche.
- 48:01Dann kamst du nach diesen sechs Monaten zurück in die Schweiz. Richtig. Zuerst nach Prag, nach Tschechien, weil ich meinen Kollegen heiratete. Wie geil. Hast du sogar noch etwas mitbekommen? Hast du sicher etwas postet? Ich habe es gepostet, ja. Meine Kinder und mein Kollege Adi haben sich heiratet. Nachher direkt von China, dann nach Tschechien, Hochzeit. Richtig cool. Dann zurück in die Schweiz.
- 48:26Eine Woche, zehn Tage geblieben, Velo gepackt, Bushido, Rady gemacht und ab nach Portugal. Da warst du einen Monat unterwegs? Ja, einen Monat unterwegs. Einen Monat unterwegs für Portugal? Also mit Pausen und noch ein bisschen trainieren. Auf dem Weg? Ja, in 19 Tagen habe ich es geschafft.
- 48:54Ich sage dir eben, es ist so... Heftig. Es ist nur heftig. Flucht, auch in dieser Art und Weise. Ich bin wie auch angefressen. Ich finde es geil, mich so richtig zu pushen. Wo bist du gelandet in Portugal? Was war dein Ziel? Lissabon. Lissabon. Ich bin vom Norden gekommen, von Spanien.
- 49:12Dann bin ich nach Vila Real, dann nach Porto und dann kreischte ich dann nach Lisboa. Lisboa. Lisboa. Lisboa. Da bist du dann wieder angeblieben? Da war ich dann noch vier Tage. Ich habe die Champions League Spiele von Benfica mit Mourinho gegen...
- 49:30Wer spielt? Leverkusen? Keine Ahnung. Verloren. Ich will das nur sagen. Ich trazi mich auch nicht gross. Aber im Porto habe ich noch beim Kollegen Jiu-Jitsu trainiert, den ich vor vier Jahren in Zürich kennengelernt habe. Er ist schon in Dazimozuka besucht gekommen. Dann hat er jetzt in Porto sein eigenes Dorf. Jiu-Jitsu hat es auf der ganzen Welt, hat es Dojos, wo kannst du gehen? Überall. Darum, wer immer auch interessiert ist,
- 49:53Und er ist irgendwo in einer City, check einfach ab, BJJ, die sind immer offen für ein Probentraining. Und das war auch eine meiner Strategien, wie ich Leute lernen kann.
- 50:06Weil ich weiss, egal woher ich gehe, ich gehe zu Jiu trainieren und dort hat es immer ein, zwei coole Jungs, mit denen ich mich gut verstehe. Nimmer auf Englisch? Alles mit Englisch gemacht? Ja. Außer da, wo ich im Balkon war, konnte ich serbokratisch sprechen. Hast du sie rauslassen können? Ja.
- 50:27Muss ich lassen. Jesse Breton. Das ist der E-Mail. Du bist ein richtiger Jumbos-Dinosaurier. Ja, wirklich. Geil. Paul, aber darum, es wäre cool, wenn du auch mal wieder kommst. Hättest du Lust?
- 50:44Hey, ja, wenn du mich fragst, sage ich immer eben ja. Das ist immer das Ding. Ich finde solche Sachen wirklich geil. Ich finde es wirklich geil. Ich hatte einen Gast, Angela. Der Podcast wird nächste Woche veröffentlicht. Nein, sogar diese Woche. Hey, sie ist Rugby-Spielerin. Okay. National League, Schweiz. Wieder Schweiz. Sie war auf der ganzen Welt schon und...
- 51:06Aber wenn du ihre Videos siehst, die sind heftig. Die lassen alles schnell flach. Die rennen durch mit ihrem Rugby und dann ist einfach mal... Dort wächst kein Gras mehr. Die reisst Wände, oder? Die reisst Wände. Und ich dachte so, ja... Und jetzt drehe ich so... Ja, voll. Ich weiss genau. Beinbruch oder irgendetwas verletzt mich massiv. Ein Beinbruch wäre ja noch gut. Sehr schön.
- 51:28Ja, auf jeden Fall. Ja, ich komme schon wieder mal. Ich komme wieder mal. Mein Herz ist nahe. Ich auch. Das ist noch geil. Mittwochabend gebe ich Klasse. Es hat so weh getan, alles.
- 51:40Das braucht es. Bei mir ist es so, dass durch das meine Frau ein Pilatesstudio hat, gehe ich ab und zu auch ins Pilates. Einmal in der Woche, alle zehn Wochen gehe ich ins Pilates. Und ich habe immer so viele, massive Schmerzen. Immer noch im Leben. Ja, massive Schmerzen. Ich bin eben null beweglich. Und das ist mein grösster Manko bei Jiu-Jitsu. Ich bin null beweglich. Wenn ich deine Videos sehe, wie du hier anfängst, deine Dehnübungen zu machen und den Downfacing-Tag und den Ding, dann denke ich so, ich hätte mir schon alles ausgerenkt. Ich wäre schon krank.
- 52:10Ciao. Aber spannend, weil das sagen eben so viele. Und trotzdem sind sie wie auch angefressen vom Gio. Sie können es nicht aufhören, wenn es nicht. Aber sie sind am strugglen mit ihrer Beweglichkeit.
- 52:23Und dort kam mir die Idee, nachdem ich die Yoga-Ausbildung abgeschlossen habe, wie ich das zusammen kombinieren kann. Gut. Yoga mit BJJ. Und da habe ich einfach, ich habe dann auch einen Typen kennengelernt, der in diese Sportnische geht. Ja. Und habe mir jetzt auch vieles aneignen dürfen und jetzt auch durch meine eigene Erfahrung.
- 52:45Ich bringe meinen eigenen Stil rein. Und jetzt fange ich auch an... Für Yoga? Für Jiu. Eigentlich mehr eben so... Es ist Mobility für Jiu-Jitsu. Mobility für Martial Art. Weil meistens, was hat viele Probleme? Hüften. Hüften. Stiffe Hüften. Und deshalb lerne mal diese Richtung aufzutun. Auch sonst Bewegungen. Dass du einerseits auch...
- 53:08wie du richtig warm vor dem Training bist und dass du auch dein Verletzungsrisiko minimieren kannst. Wegen dem hören ja viele auf, weil sie anfangen, das beste Beispiel, mein bester Kollege, den Löri,
- 53:22Bangtan geht wie ein Hornochs rein, brutal, und hat das Gefühl, er müsse irgendwie den Kopf brechen. Und dann bricht er sich selbst. Und dann «Bret, der Schmerz, ich kann nicht!» Und schon wieder «Ja, schon klar!» Aber ja, du kannst ihn halt nicht bleiben. Nein, logisch nicht. Weil ihm fehlt einfach das Wissen. Doch wenn jetzt genau diese Leute
- 53:45So ein Wissen würde ich an die Hand bekommen, dass ich, okay, wie wärme ich mich richtig ein, wie schaue ich einfach, dass ich mich da, ja, dass ich mir da nicht meine Schultern ausreisse bei gewissen Sachen. Ich bin 100% überzeugt davon, dass so viele einfach würden noch länger Jiu-Jitsu machen oder eben auch gar nicht mal aufhören. Und an dem bin ich jetzt auch am Arbeiten, dass ich eigentlich das kann,
- 54:09Wie integrieren, beziehungsweise nicht nur hier, ich will das hier in ganz Zürich auch anbieten. Weil das coole ist, Gio, du bist connected, du kennst einander. Und zwischen den verschiedenen Dojos, hat es da nicht irgendwie so Konkurrenz, Kampf und «Hey, wenn du zu dem gehst, kannst du immer zu mir kommen»? Also wenn wir in Brasilien wären, ja, dann ist...
- 54:34«Pohada» ist direkt Schlägerei. Nein, das war zum Teil verboten dort. Ah ja? Ich weiss nicht, ob heute wahrscheinlich immer noch. Doch, das ist nicht der Fall. Also hier nicht? Also es gibt sicher auch Coaches, Trainer, die sagen, «Hey, ich will nicht, dass du zu anderen Schulen gehst.» Doch wie ich das weiss, sind sehr viele offen. Vor allem für Open-Met.
- 54:57Open Math ist Sparring, jeder kann kommen, jeder ist willkommen, du kannst sonst noch nicht mehr gehen. Und es geht ja darum, Spass miteinander zu haben. Dass man sich auch wirklich messen kann, wie die Schüler von dieser Schule sind. Was haben sie für ein Lern- und Techniken? Überall ist es ein bisschen anders. Viele kennen das leider nicht oder nur von wenigen Schulen.
- 55:20Ich habe es gesehen, ich bin bei knapp 80 Schulen, 80 Dojos, die ich weltweit trainiert habe. Boah, krass. Und überall hast du eben andere Stile, andere Philosophie. Aber es ist immer BJJ? Immer BJJ. Es hat noch zwei, drei Schulen, die Judo-Schulen waren. Sonst nur BJJ.
- 55:43Darum, aber du musst dir vorstellen, 80 Schulen kann ich einfach, weisst du, eine geile Connection mit Sport. Das ist total anders. Das ist wunderschön. Das ist mega schön. Mega schön. Cool. Deine Yoga-Ausbildung. Mhm.
- 56:00Das ist auch nicht etwas, was man mega oft hört, dass ein Typ eine Yoga-Ausbildung macht. Ich finde das richtig geil. Du hast dich in Thailand gemacht. Thailand, in Koh Phangan. In Koh Phangan. Wie lange ging das? Einen Monat. Einen Monat? 200 Stunden. Du hast schon 200 Stunden Yoga trainiert. Und Beibruch bekommen, wie alles funktioniert und wie du auch teachen kannst. Ja, genau. Was ist dein Ziel jetzt mit dieser Ausbildung?
- 56:27Einerseits um auch aktiv zu unterrichten. Yoga unterrichten. Da gibt es auch viele verschiedene Yoga. Ja, voll. Wie hast du das Yoga gelernt? Ashtanga Vinyasa Krama.
- 56:38Das ist wie ein Titel eines Buches. Also Ashtanga ist eine Art und Weise. Ashtanga bedeutet eigentlich, jetzt blämmen Sie mich nicht, wenn ich es falsch sage. Schreiben Sie Kommentare, wenn ich es falsch sage. Also Ashtanga bedeutet acht Glieder. Also es beruht auf einem System des Yoga Sutra. Und es beschreibt einen ganzheitlichen Weg.
- 57:06Das eine ist Ethik, Disziplin, Körperhaltung, Atem, Sinne zurückziehen, Konzentration, Meditation, Samadhi, also tiefe Einheit. Und das ist immer gleich. Das ist immer gleich. Das ist immer gleich. Und vor allem Vinyasa ist die bewusste Verbindung von Bewegung und Atem. Und das hat eine spezielle Atemtechnik, die so geht.
- 57:37Ah, okay. Ich glaube, U-G-I, also Meeresrauschen. Und darum, mit jeder Bewegung, die du machst, atmest du. Also zuerst atmest du und dann bewegst du dich. Es ist nicht, dass du dich bewegst und dann atmest, sondern die Bewegung geht mit dem Atem. Und darum ist der Fokus ja, und das ist ja das Schwierige, dass du dich konstant immer auf den Atem fokussierst, mit dieser Atmung.
- 58:06Und immer durch die Nase. Nie durch den Mund. Und Krama ist einfach schrittweise immer wieder der gleiche Ablauf. Und darum beim Ashtanga ist es so, dass du zum Teil, erst wenn du gewisse Techniken gemeistert hast, wirst du quasi prägeschaltet für die nächste Technik. Ah, wirklich? Ja. Wir haben die ganze Sequenz gelernt.
- 58:31den ganzen Ablauf. Und dann wiederholst du immer das Gleiche. Also das, was du manchmal in meinen Videos siehst, ist immer die gleiche Sequenz. Und die dauert mindestens 90 Minuten. Mindestens. Klar, du kannst es mal kürzer machen, indem du schneller atmest, statt auf 5, also 5 langsame Sekunden ist es 1, 2, 3, 4, 5, okay. Inhale. Und weiter. Und würdest du sagen, Yoga ist Meditation?
- 59:01Ja, weil, also wenn du es richtig machst, es ist eben auch dort, wo ist dein Fokus. Weil das ist das, wenn du, es gibt das Wort Tristi, das heisst der Fokus. Das merkst du vielleicht, wenn du jetzt auf einem Bein stehst, was fokussierst vor dir.
- 59:21Wahrscheinlich ein Punkt. Warum? Damit du stabil bist. Stell dir vor, du hältst die Balance und du bist irgendwo in Gedanken und fragst dich, ob du den Reiss für heute Abend posten kannst. Und dann fällst du. Du verlierst die Balance, du verlierst die Spannung und alles. Und darum ist es, Fokus setzen, lernen, atmen. Und wenn du dich nur auf deinen Atem fokussierst,
- 59:50Du blendest alles andere aus und das ist ja dann der meditative Zustand. Und darum kannst du dann noch tiefer kommen mit den Positionen. Weil du wirst merken, dass auch du in der Lage wärst, in Positionen, in die Tiefe zu kommen, wo du nicht mal bewusst bist, dass du das kannst. Weil du einfach lernst, wie richtig atmen.
- 1:00:16Das sind sehr grosse Worte, die aus der Maul kommen. Ich glaube, wir müssen mal testen, Sportsfreunde. 100%! Glaub mir! Crazy! Aber ja, es gibt nicht so viele Männer. Ich meine, ich bin der... Nein, es gab einen Typ, der auch dabei war. Und sonst hatte es nur Frauen. Jetzt am Teacher Training, wo ich war. Und musst du da immer wieder etwas lernen gehen? Nein, du musst nicht immer wieder Prüfungen ablegen. Doch nicht.
- 1:00:42Viele machen es zum Teil auch für sich, um ihr Wissen zu festigen. Weisst du auch überhaupt verstehen, was ist Yoga. Doch viele, die anderen nutzen es auch zum Unterrichten. Du lernst auch, wie anleiten, wie zählen. Dann ist es einfach, let's go. Praxis, Praxis, Praxis. Und so lernst du.
- 1:01:06Also jetzt haben wir in diesem Podcast schon ein paar Mal über Fokus gesprochen. Ob das der Fokus ist beim Velofahren, ob das der Fokus ist in deinem Leben, im Moment sein, ob das der ist bei Yoga. Was würdest du sagen, ist jetzt aktuell dein grösster Fokus?
- 1:01:22der ist ganz klar, wie ich mein ganzes Wissen über die letzten Jahre, die ich mir angeeignet habe, die ich erfahren habe, runterzubrechen und so eine Methode weiterzugeben. Eigentlich genau an Leute, die, wie ich damals, an diesem Punkt gestanden sind,
- 1:01:40Dass sie gewusst haben, okay, da draussen wartet noch etwas. Es steckt noch so viel Potenzial rein. Aber sie wissen nicht, wie das als Tageslicht bringen. Sie haben das Werkzeug nicht. Das fehlt ihnen. Und auch jemand an der Seite. Sind wir ehrlich?
- 1:01:57Zum Teil braucht es einfach jemanden, der dir einen kleinen Arsch kickt. Hundertprozentig. Hundertprozentig. Ja, da ist einfach das Leben, das immer wieder eine Grätsche macht und sagt so, nein Junge, jetzt machst du etwas anderes als ins Training gehen. Und da ist es schon wichtig, dass du jemanden hast, der dich pusht. Und darum habe ich jetzt auch
- 1:02:18Ich will es nicht Mentoring nennen, weil ich sehe mich nicht als Mentor. Wieso nicht? Weil ich finde so, mir ist wichtig für mich, dass ich ja immer die Praxis mache, dass ich immer trainiere und für mich einen Weg finde, wie kann ich die beste Version von mir selber sein. Ich sehe das ja so, dass ich diese Tools weitergeben will und jemanden mit an die Hand nehmen will,
- 1:02:45die auch wirklich will. Ich will nicht über müssen überzeugen, dass du dein Leben verändern musst, weil das und das. Alle sind sich deshalb bewusst, dass noch so viel mehr reinsteckt und dass sie noch so viel mehr machen könnten. Darum will ich keine Überzeugungsarbeit leisten. Ich will nur mit Leuten zusammenarbeiten und hauptsächlich Männern, die
- 1:03:06den Biss haben, den Willen haben für eine Veränderung. Und da muss das Commitment eben von Anfang an stimmen. Ist das, was ich sehe auf Instagram, wo steht «The Flow Discipline»? Richtig, ja. Ist das das Programm sozusagen? Wie würdest du das nennen? Würdest du Programm oder Mentoring? Ich finde Mentoring eigentlich schon schön. Aber ja, hat auch Gründe, wieso... Ich habe es ja noch nicht in Stein gemeißelt. Weisst du, ich bin wie noch...
- 1:03:31Man kann darüber sprechen, ob Mentoring oder Coaching. Ich finde, Coaching ist zum Teil auch etwas ausgelutscht. Das ist es. Und Mentoring eben nicht. Ich finde, Mentoring ist wie nochmal... Ach. So das gewisse Etwas. Ja, also dann...
- 1:03:53Du hast eine Präsenz. Man kann dich ernst nehmen als Mentor. Wie du bist, wie du redest, wie du bedacht bist in dem, was du sagst. Du möchtest nicht irgendwie deinen Gedanken über dich aufzwingen, sondern du lässt wie Raum für Kreativität und für eigene Meinungen zu und suchst dann dort einen gemeinsamen Ende oder einen Weg, wie man gehen kann. Darum ist Mentoring fast schon
- 1:04:22Aber eben, wer bin ich? Naja, aber es ist ein wichtiger Punkt, was du sagst, also ein gutes Feedback, weil für mich, um zu hören, wie ich auf andere wirke, dann weiss ich, okay, dann bewege ich mich doch in die richtige Richtung, dann kann ich das ja vielleicht auch so stehen lassen. Und darum, ja, dann nennen wir es Mentoring. Oder, dass ich
- 1:04:43Das Mentoring steht schon. Ich habe es schon gebaut. Ich habe Videoaufnahmen gemacht, auf School geschaltet. Sie bekommen hier die Anleitung. Ich habe ein Workbook kreiert. Da ist die Zusammenarbeit mit mir
- 1:04:58One to one. Und vor allem, ich will wie noch einen oben drauf sitzen. Ich will die Männer auch live in Person treffen. Okay. Weil ich will mit ihnen, und das ist ja genau das, ich will mit ihnen das Training machen. Egal was es ist. Es kann auch nur sein, ins Gym zu gehen. Aber dann pushe ich sie so richtig. Dass sie so richtig an die Grenzen kommen. Dass sie einfach merken, okay, was heisst das?
- 1:05:23an die Grenzen zu kommen, seine eigene Komfortzone zu verlassen, die zu sprengen. Was heisst das? Was bedeutet das? Viele haben das noch nie erlebt. Viele wissen gar nicht, was das heisst. Und nur schon das finde ich, das musst du kennen, das musst du wissen, wie das ist. Total an dein Limit zu gehen.
- 1:05:43Und dann miteinander, okay, ich nehme mir einen Kaffee, ich nehme mir Essen, reden wir jetzt gerade über deine aktuellen Wochen. Was waren die Highlights, was waren die Schwierigkeiten, was könntest du vielleicht anders machen mit den Tools, die ich im Workbook drin habe. Mhm. Also, das ist der aktuelle Fokus. Wie ist jetzt der Weg so, wie möchtest du das in die Masse verbreiten, was ist so die Strategie jetzt?
- 1:06:10Übermorgen habe ich Aufnahmen von bestehenden Kunden, die ich schon gemacht habe. Gratuliere, dass du schon bestehende Kunde warst. Danke schön. Wo wir jetzt Testimonials aufnehmen werden. Dann geht es darum, das zu zeigen. Es ist schon einmal anders, wenn die Leute von sich reden, von ihrer eigenen Erfahrung, wie sie vorher waren, was sich verändert hat. Und dann auch dementsprechend auch ein gewisser
- 1:06:39Content aufschalten. Ja. Wow. Ja.
- 1:06:44wirklich auch den Nerv trifft. Über den gleichen Account, den du jetzt hast? Also kann man alles darauf finden? Genau, Patrick.led. Das finde ich zum Teil wie so eine Challenge. Was für eine Art Content machst du? Aber auch dort, just do it. Ich glaube, der Weg zeigt dann die Lösung. Es ist wie so mal überhaupt... Was?
- 1:07:11Nein, ich habe auch nicht gewusst, wie ich auf Japan komme. Und du bist dann irgendwie nachgekommen. Ich bin auch nachgekommen. Ich bin irgendwie nachgekommen. Gar nichts gecheckt. 284. Tag? Ja. Nein, das wäre dann recht schnell gewesen. Ah, nein. 830. 830? Das war dann Japan. Ich komme auf 200. Das wäre sehr wenig. Da wärst du ja bei den Gonzales.
- 1:07:39800, ja krass. 830 Tage. Japan. Chapter.
- 1:07:45Aber genau das einfach machen, dann wird es sich herauskristallisieren. Und hast du jetzt für das wie eine Firma gegründet, eine Einzelfirma, oder was hast du gemacht? Nein, noch nicht. Das steht dann noch an, dass ich das mache. Doch jetzt ist wieder der Fokus, überhaupt mal ein Angebot zu kreieren, auch rauszugehen mit dem. Und sobald dann die Ersten reinkommen, dann heisst es okay.
- 1:08:12Eigentlich geht es mega gut, weil es hat immer wieder Zuhörer, Zuschauer, die sagen, hey, ich habe eine Idee, ich möchte etwas umsetzen, ich möchte etwas machen, aber ich weiss gar nicht, wo starten. Muss ich direkt ein Unternehmen gründen? Was würdest du sagen, was sind so die ersten Schritte, die du gemacht hast jetzt bei dir?
- 1:08:30Sicher mal wissen, was du willst. Ja. Dann wäre auch gut, einen Namen zu haben. Und ich glaube, mit dem Namen geht es auch darum, wo die Leute dich sehen. Also auf Social Media hast du dann vielleicht auch eine Homepage. Wenn du eine Homepage hast, dann brauchst du auch eine Domain.
- 1:08:49Und dann musst du auch das dementsprechend gestalten, dass man dieses Angebot direkt sieht, dass der Kunde durchgeführt wird. Nicht, dass er sich verloren fühlt, wenn er dort drauf landet. Und dann, ich finde, jeder ist dadurch auch anders. Das Angebot kreieren, vielleicht rausgehen und dann ist relativ schnell ein Einzelunternehmen gegründet. Du musst nicht gerade mit GmbH reingehen, ausser du hast, ich weiss nicht,
- 1:09:19Je nachdem, was du machst. Es kommt mir gerade vor, in so einem Bereich wie Mentoring, Coaching, kannst du super gut als Einzelunternehmer starten. Safe. Mega, mega gut. Da ist ja keine andere Einlage wie ein Gerät etc.,
- 1:09:37Wenn du Geräte hast, Räumlichkeiten, die du anmietest, etc. Dann macht es vielleicht seinen GmbH, dass du gewisse Sicherheiten hast. Und gegenüber den Kreditoren auch gewisse Sicherheiten aufbringen kannst. Aber sonst Einzelunternehmen, go for it. Du kannst immer noch später einfach ein GmbH daraus machen. Natürlich kannst du dann auch ein bisschen mehr gebühren, aber who cares?
- 1:10:00Mach einfach zuerst. Also fang mal einfach rein. Einfach machen, das ist das. Sonst zerbrichst du ja schon von Anfang an den Kopf und dann fängst du nie an. Darum, einfach mal machen und dann wird es sich herauskristallisieren. Ja, voll. Hundertprozentig. Hey, Patrick, wieder mal ein mega, mega nice Gespräch. Wir sind aber noch nicht ganz fertig. Wir sind wirklich noch nicht ganz fertig. Es kommen noch ein paar Sachen. Aber, schon jetzt, hey, ich muss wirklich sagen, ich bin ein Fan von dir, weil
- 1:10:29Nicht nur, was du gemacht hast und was du durchgezogen hast, ist ultra, ultra nice und geil. Und ich kenne sonst niemanden, der das gemacht hat. Sondern auch, wie du damit umgehst, die Learnings, die du daraus gezogen hast, wie du gerade rausgehst mit dem, wie du durch andere Leute eine ermutigende Kraft gibst und jetzt sogar noch ein System gebaut hast, ein Mentoring, wo du sie wirklich an die Hand nehmen kannst und mit ihnen einen gemeinsamen Weg machen. Ich finde, du machst eine richtig, richtig geile Arbeit.
- 1:10:58Ich sehe dich auf grossen Bühnen, grosse Speeches machen. Das ist... Let's see. Time will tell. Time will tell. Ich habe noch Instagram-Fragen. Wir haben noch die Schnellführrunde, die natürlich nie fehlen darf. Aber es gab noch auf Insta ein paar Fragen. Die schauen wir uns jetzt schnell an. Wir machen nicht alle, aber ein paar werden wir auf jeden Fall
- 1:11:28durchkratzen. Also... Okay. Eines ist... Wann bekommst du so Ideen, um mit dem Velo nach Japan zu fahren? Gut, es ist nicht, dass ich vom Traum aufgewacht bin und gewusst habe, «Wow, scheit, ich fahre nach Japan», sondern es war ein Prozess. Ein Prozess mit Fragen stellen, mit dann, dass ich einfach mal die Zeit nehme,
- 1:11:54mit einem Spaziergang in die Ruhe gehen, weil in der Ruhe findest du so viele Antworten. Und darum war es bei mir ein Prozess.
- 1:12:05Wusste du, dass es drei Jahre lang dauerte? Ja, die Vorbereitung. Vorbereitung. Wiederum habe ich wie... Den Entschluss hast du vorhin... Richtig. Drei Jahre vorher. Ich glaube, ein paar Wochen hat es gedauert, dass ich dann gewusst habe, ich will nach Japan gehen. Und dann hat es sich so gemacht, wie kommst du nach Japan?
- 1:12:25Keine Ahnung, was gibt es für Möglichkeiten? Und eben, jedes Mal eine weitere Frage gestellt, dann bist du immer tiefer gekommen, immer tiefer, immer tiefer, bis dann irgendwann mal der Kern gefunden wird, der Standwort. «Okay, so mache ich es dann.» Und das kann eben wahrscheinlich... Jeder kann sich ja das fragen, oder? Du musst einfach nur die richtigen Fragen stellen. Du musst einfach nur die richtigen Fragen stellen. Ich glaube, da fängt es ja an. Ich glaube, die Leute können nicht mehr die richtigen Fragen zu sich selbst stellen.
- 1:12:57Wir sind ja mega oft ab... Was denkst du, worauf liegt es? Ablenkung. Ablenkung, ja. Wir sind viel zu fest abgelenkt. Ja. Ja. Hey, schau. Ich habe das mal mit einem Gast durchgemacht. Und zwar... Früher war es so, du hattest...
- 1:13:14Du hast etwas erledigt, du hast gearbeitet, dann bist du vielleicht unter der Baum gesessen und bist einfach mal gewesen. Du bist einfach... Du bist am Sein. Genau. In diesem Sein-Zustand. Und dort passieren Dinge, dort passieren Gedanken, dort passiert innerer Dialog, dort passiert, dass auf einmal ein Opfer auf deinen Kopf fällt und du durch die Schwerkraft
- 1:13:36erklären. Newton hatte einen Apfel auf der Grinde und so, okay, was ist Schwerkraft? Fangt an, Schwerkraft zu entdecken und zu verstehen und zu erklären. Durch sie, durch es passiert und du beobachtest,
- 1:13:52Universum, durch das Sternenbeobachten. Und so konnten wir uns Sternenbilder und Sternzeichen erklären und konnten uns einen Weg durch Sahara finden. Aber es ist nicht einfach so, dass durch Gespräche, sondern durch Sein, inneren Dialog, in sich hineingehen. Ich glaube, das können wir einfach
- 1:14:11mega nicht mehr gut. Man hat es wie verlernt, weil wir sind da, ein lustiges Video, nein, 3 Sekunden Catcher, nein, also weiter, weiter, weiter, weiter, Dopamin, bam, bam, bam, bam, bam. Alles so schnell. Und dort verlernen wir.
- 1:14:27Du kannst die Leute auch nicht blamen. Warum? Weil es ist ja auch das Ziel von denen, dass sie uns an den Handys behalten. Die wollen, dass wir stundenlang da drauf sind. Wieso verdienen die Cash? Alle Social Media Plattformen, für die sind wir nur Kunden.
- 1:14:44Nur umschicken, okay, ja. Oder nur Paare. Das haben sie mir gesagt, 2014, da bin ich von Apple Retail zu Corporate gewechselt. Da haben sie mir gesagt, solange du nicht für etwas zahlst, bist du das Produkt. Ja.
- 1:14:59Also du zahlst nicht für Facebook, du bist das Produkt. Du zahlst nicht für Insta, du bist das Produkt. Du gibst Daten, du bist das Produkt. Und die wollen dich darauf halten und das ist normal, das ist klar. Aber ja, auf das können wir einen ganzen Podcast machen. Ja, ich höre. Was verpasst man, wenn man nicht reisen geht?
- 1:15:34Ich glaube, erst mit dem Reissen verstehst du... Du wirst so viel mehr verstehen. Weil du erweiterst deinen Horizont um einfach 180 Grad. Weil...
- 1:15:51Wenn du denkst, du bist das Leben lang immer im gleichen Goldfischglas, du bewegst dich nur dort und denkst, das ist die Welt, das ist die Realität und all das, was ich da habe, das ist super schön. Ist es vielleicht auch, ja. Doch was du nicht weisst, ist, dass es nebenan ein riesiges Aquarium hat oder so ein riesiges, offenes Meer, das so viel mehr auf dich wartet.
- 1:16:15Durch den Mut, dort überzugehen, sich auf den Weg zu machen in das Unbekannte, in das «Was erwartet mich?», «Was kann alles passieren?», Gefahren, die lauern die ganze Zeit. Doch auch Gefahren sind auch zu Hause. Das ist eine pure Illusion, die man hat, dass Sicherheit, ja in der Schweiz ist sicher, was heisst sicher?
- 1:16:36Was bedeutet sicher? Weil schlussendlich auch da können schlimme Sachen passieren. Wenn wir gar nicht ins Detail gehen, aber auch da können Sachen passieren. Und das wissen wir alle. Doch wir reden zu uns wie auch gut. Darum finde ich auch, dass mit dem Reisen du verpasst einerseits nichts, wiederum auch so viel. Und du entscheidest. Was willst du vom Leben? Willst du wirklich auch sehen, was hinter dieser Mauer liegt? Was auch...
- 1:17:05wie es auch anderen Menschen geht, wie die mit gewissen Sachen umgehen. Du wirst das ja nie erfahren, wenn du dich nicht auf dem Weg machst. Hast du auf dem Weg von Momar gehabt? So «Fear of missing out»? Angst, dass du etwas verpasst in der Schweiz, weil du nicht da bist? Nein, nein, nie, nie. Krass geil. Vor allem, weil ich dann auch zurückgekommen bin. Ich bin ja dann nach dem Giro, komme ich da, einstens glatt, Kaffee getrunken, sitze ich einfach dort hin.
- 1:17:31Das war ein ganz wilder Moment. Und ich war so dort, einfach am Beobachten. Ich war so. Dann schaue ich mich um und keine Ahnung, was das für... Ich kann dir das nicht beschreiben, was für ein Gefühl das war. Doch ich bin wie so... Hey, was passiert da? Weisst du, es hat sich nichts geändert. Einfach alles gleich. Die Leute rennen immer noch ihren Sachen hin und her. Stressen sich ab Kleinigkeiten, ab...
- 1:17:59Weisst du, also alles ist gleich geblieben, nur ich habe mich verändert, als ich dann zurückgekommen bin. Und deshalb passiert Veränderung die ganze Zeit. Aber eben das System ist wie immer noch genau das Gleiche. Und deshalb zu dieser Frage, hey, wenn du es nie machst, wirst du es nie wissen. Und deshalb... Aber es lohnt sich. Es lohnt sich, auch wenn es nur kleine Reisen sind.
- 1:18:27Was tun, wenn man nicht weiter weiss? Es gab sicher viele solche Momente auf Reisen. Die Frage ist halt, was nicht wissen.
- 1:18:40Was soll ich nicht wissen? Gute Frage, ja. Wenn man nicht weiter weiss. Was weisst du nicht? Wie weitermachen. Klar, ich glaube vielleicht, wenn ich das jetzt mal auf die Allgemeine, im Allgemeinen mal runterbreche, ist es wahrscheinlich, dass viele Leute an einem Punkt im Leben sind, wo sie auch nicht wissen, was sie machen. Quasi, wohin mit mir? Was will ich überhaupt im Leben?
- 1:19:07Weil es ist so, okay, sie haben wie kein richtiges Ziel vor Augen vielleicht. Ich finde auch dort ist es wie ja, das kann sein, doch auch dort fängt es wieder mit dir an, stell dir doch mal simple Fragen.
- 1:19:26was will ich im Leben? Wenn das vielleicht zu gross ist, zu schwer ist, was habe ich gerne im Leben? Was macht mir Spass? Okay, das, ja. Wie könnte ich das vielleicht mehr haben? Wie könnte ich das auch sonst ausüben? Und es wird eins zum anderen führen. Einerseits das, plus finde ich auch,
- 1:19:48Schaff doch an dir selber. Es ist so wie, setze doch persönlich ein Ziel, wenn du nicht weiter weisst, wo hin mit dir. Frag dich, bist du aktuell in deiner körperlichen Bestleistung?
- 1:20:03Jeder kann definieren, was heisst körperliche Bestleistung. Du fühlst dich fit, bist zufrieden mit dem, was du heute aktuell in der Lage bist. Ja oder nein? Ja, wenn nein, wie kannst du das ändern? Ja, ich sollte trainieren. Dann trainier, mach etwas. Bring dich doch in die Form, mach etwas aus dir. Form den Körper, den wir als Geschenk bekommen haben. Mach etwas daraus.
- 1:20:26Weil du hast nur den. Und ich finde, mir kommt immer das Bild vor Augen, aus dem, ich weiss nicht, ob das im Stoizismus ist, einfach aus dem Altgriechischen, dass es eine Statue hat, wo einer sich quasi selber am Malen ist, also am wie heisst das? Nicht malen, es heisst ähm
- 1:20:50Bild hauen. Sich selber am Bild hauen ist, am formen. Sich selber am formen ist, oben richtig stark athletischer Körper und unten halt noch richtig dick. Aber er formt sich ja vom dicken Übergewichtigen zu dieser Bestform. Und ich sehe das immer vor mir. Und das ist so wie bei mir verankert, so quasi
- 1:21:14ich will doch auch die beste Version von mir selber sein. Und das ist nicht nur, dass du eben dann auch mental was immer, sondern es hat auch viel mit dem Körper zu tun. Weil Körper geht Hand in Hand mit dem Mind. Ja. Mit Klarheit und allem. Weil du denkst ganz anders, wenn du körperlich fit bist, gesund bist, als wenn du total übergewichtig bist.
- 1:21:35Kannst du sagen, was du willst? Hundertprozentig. Musst du nicht schön reden? Nein. Es ist Fakt? Ja. Und du fühlst dich auch besser? Hundertprozentig. Und wenn du da nicht... weisst du... Nein. Fertig. Ich war nicht dick, ich war... Ich würde sagen, so skinny-fat. Ja. In einem Moment in meinem Leben. Und... Also ich kenne beides und... Ich werde immer fit.
- 1:21:56Ich wähle immer fit, weil du fühlst dich besser, du hast klarere Gedanken, du hast einen besseren Fokus, du kannst durchziehen, das Selbstbewusstsein ist viel höher. Immer wähle ich fit. Also, «fit» in welchem Sinne? Übergewichtung oder all das? Nein, immer wähle ich fit. Ah, fit, sorry. Ich dachte, was? Fett? Nein, nein, ich wähle immer fit. 100 Prozent.
- 1:22:20Und ich glaube darum, wenn du nicht weisst, wo hin, du weisst nicht, wie weiter... Ich werde immer fett. Ich sage, hey Bro, isst mehr. Warum? Und darum zu dieser Frage ist, wenn du nicht weiter weisst, dann schau doch einfach mal diese Sachen vielleicht an. Und fokussiere dich darauf, weil eins wird zum anderen führen.
- 1:22:46Sehr geil, dass ich mal ein paar dieser Fragen auf Insta habe. Aber jetzt kommen wir noch zu der Schnellführrunde, mein Lieber. Scheisse, ich muss schnell antworten. Das ist das Ziel. Wie viele Sekunden gibt es noch? Nein, keine Sekunden. Das Ziel ist, schnell zu antworten. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Amix, es geht nochmals eine Tür auf, aber wir versuchen es mal. Ja. El Cavello, bist du ready für die Schnellführrunde? I'm ready.
- 1:23:16Okay. Freiheit oder Sicherheit? Freiheit. Disziplin oder Motivation? Disziplin. Kopf oder Bauch? Bauch. Allein reisen oder mit jemandem zusammen? Zusammen. Mh. Also, mh. Beides hat seine... Beides Vor- und Nachteile. Doch. Allein. Weil du findest auf dem Weg jemanden, der mit dir reist. Geil. Allein.
- 1:23:43Schmerz im Training oder Schmerz im Leben? Training. Geld oder Zeit? Zeit. Ordnung oder Chaos? Ordnung. BJJ oder Business? BJJ. Könnte auch Business sein. Definiere es, gell? Busnee. Busnee. Ich kenne den Busnee.
- 1:24:12Portugal oder Japan? Japan. Ja. Du bist... Wie heisst das? Kimono. Kimono. Das ist wirklich sehr schön. Danke. Arigato. Arigato gozaimasu. Achso. Was? Danke auf Japanisch. Ja, wie auch immer. Arigato gozaimasu. Arigato gozaimasu. Gozaimasu. Dann gewinnen oder lernen? Lernen. Morgenroutine oder Nachbarnscht? Morgenroutine.
- 1:24:39Social Media oder echte Welt? Echte Welt. Jetzt nach dieser nächsten Frage entscheidet sich, ob wir den Podcast gerade abbrechen müssen oder ob es vielleicht noch ein paar Minuten weitergeht. Und zwar Ananas auf der Pizza. Nein. Gut. Das hätten wir weitermachen können. Und zu der letzten Frage, mein Lieber. Der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für dich? Hm.
- 1:25:03Momentum ist, wenn du den Drive, die Energie aufgebaut hast und du auch am Flauen bist. Also wenn du den Flow kreierst und du machst nur noch und es funktioniert, ohne Überlegen, ohne Anstrengung. Das ist Flow, das ist Momentum.
- 1:25:20Und zum Teil, dass du es eben kreierst, braucht es eine Weile. Weil, dass du jetzt anfängst, den Zug zu schieben, am Anfang brauchst du so viel Kraft, bis er ins Rollen kommt. Aber wenn er rollt, dann rollt er. Und dann ist es immer einfacher, ihn reinzuschieben. Und darum, das ist für mich Momentum, dass es heisst, dass du am Anfang investierst viel Kraft, viel Passion, viel Zeit, bis es läuft, ins Rollen kommt.
- 1:25:48Aber wenn du dranbleibst, wird es einfach weitergehen. Auf dieser Metapher des Zuges, die du jetzt sehr schön erklärt hast, wo würdest du dich jetzt sehen?
- 1:25:58das Momentum aufgebaut. Du hast es aufgebaut, du hast den Zug in Bewegung gebracht. Es ist in Bewegung. Es ist noch nicht Vollgas, es ist noch nicht Schikanzen, wie in Japan der Schnellzug. Es ist immer noch, ich bin noch am Schieben. Ja. Aber, er rollt. Er rollt. Geil. Sehr geil. Sehr, sehr geil. Hey, mein Lieber, es war wirklich ein mega, mega Gespräch. Ich habe dir...
- 1:26:21Ich habe dir nur viele Erfolgewünsche auf deinem Weg. Danke vielmals. Ich weiss... Ich bin froh, dass ich für dich... Danke vielmals, mein Lieber. Ich weiss, dass die richtigen Türen aufgehoben werden werden, weil du das richtige Mindset dazu hast, du Passion dazu hast, du Geschichte dazu hast und du... die nötige Empathie für Menschen dazu hast. Man merkt bei dir, du bist ein Menschenlieber und das... das Universum bezahlt das. Da bin ich mir ganz sicher. Ist deine Kamera...
- 1:26:49Wenn du noch etwas für deine Community, für deine Leute, für Jungunternehmer, für egal wer, wann willst du jemanden grüssen? Es ist deine Kamera, deine Zeit.
- 1:27:04Meine Lieben, ich finde vor allem wichtig, es geht euren Weg. Seid mutig, den Weg zu beschreiten. Lasst euch nicht ablenken vom Umfeld, von Normen, die irgendwie sagen, das ist richtig, das ist falsch. Wenn ihr das Gefühl habt, das bedeutet euch etwas und ihr seid auf dem richtigen Weg, dann zieht durch, macht es einfach. Sammelt die Erfahrungen, geht in diese grosse, schöne Welt und ihr werdet immer belohnt.
- 1:27:31Ich wusste, ich muss das aufnehmen. Aufnehmen ist ja zum Glück sowieso, aber ich wollte es wahrscheinlich mit dem iPhone aufnehmen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Danke, danke vielmals. Danke, dass du dir Zeit genommen hast, an einem nicht ganz Pfingstmähntlich, aber Ostermähntlich, um hierher zu kommen, um mit mir fast einen anderthalbstündigen Podcast zu führen. Es ist gelungen. Es ist gelungen.
- 1:27:54Danke für deine Storys, danke für deine Zeit, für deine Weisheiten, die du da auch mitgegeben hast, für deine schönen Worte, die du der Community gegeben hast und nochmal alles, alles Gute auf deinem weiteren Weg. Danke vielmals. Und an dieser Stelle auch danke dir, danke, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Heute mit Patrick, einem unglaublichen Menschen mit dem Herzen definitiv am richtigen Fleck, mit ganz viel Passion.
- 1:28:20in der Tasche, wo noch ganz, ganz viel wird reissen, noch ganz viel tolle Storys wird euch erzählen können. Und wenn ihr gespannt seid, um weitere so tolle Gäste zu haben, dann, da unten hat es einen Knopf, der heisst abonnieren. Mit dem helft ihr genau bei dieser ganzen Geschichte. Wenn es euch gefallen hat, Thumbs up, immer eine schöne Geste. Und wenn ihr noch einen Kommentar schreibt, werde ich sicher darauf antworten und bedanke mich an dieser Stelle schon ganz, ganz fest bei dir. Alles Gute und bis zum nächsten Mal. Ciao.
- 1:28:50Bravo. It's a wrap.