Latest / Gin And Talk / Ekkehard Bay über Cocktails, Barkultur und Konvivialität
Transcript
- 0:00Speaker 0: Dann wiederum habe ich relativ schnell festgestellt, dass das mich in meinem kreativen Wesen aber auch intellektuell abholt und ich da ja all-in gehen will.
- 0:13Speaker 0: Du musst mit den ersten ein zwei Fragen ein zwei Plicken ein zwei Körpersprachaspekten des Gastes erkennen wer er ist was er is und was er will und wohin er will.
- 0:27Speaker 0: Und dann musst du natürlich auch, und das ist der Gastronomie da noch mal quasi das nächste Level zum Sport.
- 0:34Speaker 0: Musst du es natürlich auch richtig moderieren weil du schauen musst dass das Gefüge an deiner Bar schön ist.
- 0:41Speaker 0: Wir müssen ein bisschen was transportieren wir müssen den Leuten ein bisschen zeigen wie toll dieses Berufsfeld sein kann.
- 0:47Speaker 0: Es ist wunderbar!
- 0:49Speaker 0: Also es ist wenn verliebt so schön es ist.
- 0:53Speaker 1: Herzlich willkommen.
- 0:54Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr, euch heute zu einer neuen Episode von Gen & Talk begrüßen zu dürfen.
- 1:01Speaker 1: Mein heutiger Gast ist Eckehart Ecky Bay.
- 1:05Speaker 1: Er isst Barkeeper-Gastgeber und Gründer des Cocktail X Festivals in München – einem Format das weit mehr ist als nur eine Veranstaltung rund um Cocktails!
- 1:16Speaker 1: Eckie lebt Barkultur in all ihren Facetten als Raum für Begegnung, als kreatives Handwerk und als Plattform für echten Austausch.
- 1:26Speaker 1: In der Ori Bar im Mandarin-Oriental München sorgt er dafür dass Menschen nicht nur gut trinken sondern sich gesehen und verstanden fühlen.
- 1:35Speaker 1: Ich wollte von ihm wissen was eine gute Bar heute wirklich ausmacht wie sich die Münchner Barkultur in den letzten Jahren entwickelt hat und warum es sich lohnt einem Cocktail wieder mehr Bedeutung zu geben.
- 1:46Speaker 1: Natürlich haben wir auch über das Cocktail X Festival gesprochen, über seine Idee, seinen Anspruch und darüber wie man eine ganze Stadt zum Glänzen bringt.
- 1:56Speaker 1: Wenn dir diese Episode von General Talk gefällt folge uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du gerne Podcasts hörst und hinterlasse unsere gute Bewertung!
- 2:06Speaker 1: Diese und viele weitere Episoden findest du als Video-Podcast auf unserem YouTube Kanal.
- 2:12Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören.
- 2:14Speaker 1: Schön, dass ihr alle wieder mit dabei seid.
- 2:17Speaker 0: Zwei Menschen, eiskalte Drinks und eine Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch.
- 2:25Speaker 0: Herzlich willkommen an unseren Bartresen!
- 2:29Speaker 1: Herzlich Willkommen
- 2:30Speaker 0: zu einer neuen Folge Gin &
- 2:33Speaker 1: Talk.
- 2:34Speaker 1: Mach es dir gemütlich,
- 2:36Speaker 0: lehne dich zurück
- 2:37Speaker 1: und tauche ein in die verrucht düstere
- 2:40Speaker 0: Atmosphäre
- 2:42Speaker 1: unserer Studio-Bar.
- 2:43Speaker 1: Lieber Ecke, ich freue mich sehr dass wir uns heute auch endlich mal hier treffen können und nicht nur an den diversen Barlokalitäten an denen du so unterwegs bist.
- 3:01Speaker 1: Und mit den Veranstaltungen die du so machst über die wir alle sprechen können sondern heute mal hier bei uns im Studio.
- 3:07Speaker 1: herzlich willkommen!
- 3:08Speaker 0: Daniel vielen vielen Dank das sich da sein darf.
- 3:11Speaker 0: Ich freu mich schon sehr
- 3:12Speaker 1: Ja was dich ja tatsächlich ein bisschen auszeichnet ist diese wahnsinnige Leidenschaft für Barkultur für das auch zeigen was Barkultur und was eine Bar überhaupt zu kann.
- 3:26Speaker 1: Und warum das überhaupt wichtig ist, dass die da ist?
- 3:30Speaker 1: Warum so eine Vielfalt in der Stadt wie München gerade auch so wichtig ist und warum man die auch mal zeigen muss.
- 3:35Speaker 1: aber wenn wir mal ganz von vorne anfangen Wie bist du denn eigentlich hinter dem Badresen ursprünglich gelandet?
- 3:43Speaker 0: Okay ja ich würde ein bisschen weiter ausholen.
- 3:47Speaker 0: Ja, ich weiß nicht ob das eine interessante Geschichte ist.
- 3:50Speaker 0: Aber es ist auf jeden Fall ... ja damit man so ein bisschen meine Motivation versteht und den Weg den ich eingeschlagen habe kurz ausgeholt Ich hab nach der Schule viel Sportleistungssport gemacht bin dann in der Schweiz gelandet Und hab bei einem Unternehmen gearbeitet Die haben Keramik implantate für die Zähne hergestellt und hab dort anderthalb Jahre Sehr viel gearbeitet.
- 4:14Speaker 0: Das war noch ein junges Unternehmen, damals sechzehn Mitarbeiter und die Tage waren immer sehr, sehr lang und ging von acht Uhr bis manchmal zwanzig Uhr oder manchmal dreinzwanzig Uhr.
- 4:25Speaker 0: Und ich habe in der gleichen Zeit in einer WG in Konstanz gewohnt bei Freunden Und wir haben, beziehungsweise was ich da so mitbekommen habe.
- 4:34Speaker 0: Dadurch dass das Studienzeit war, zwischen zwanzig und einundzwanzig Jahre waren die immer nach dem Studium am See oder am Bodensee gefeiert.
- 4:43Speaker 0: Da gab es am Montagabend immer einen Programm, da gab's am Donnerstagabend auch immer ein Programm.
- 4:49Speaker 0: Ich war meine Arbeit treu und hab immer sehr viel und sehr lange gearbeitet.
- 4:53Speaker 0: Ich würde jetzt mal sagen dieses Studentenleben, das Ausgehe-Leben, nie wirklich mitgenommen Obwohl es mir sehr nahe liegt, weil ich ein Mensch bin der sehr gerne mit Leuten unterwegs ist oder sich mit Leuten trifft und da auch seine Energie rauszieht.
- 5:07Speaker 0: Mir hat aber auch die Arbeit gleichzeitig sehr gut gefallen.
- 5:09Speaker 0: Und es gab einen Zeitpunkt wo... ...ich eine Entscheidung für mich treffen musste diesen Weg des vielen Arbeiten auszuweichen und mich eventuell doch noch wieder Richtung Studium zu orientieren oder irgendwas anderes zu machen.
- 5:27Speaker 0: Deswegen habe ich gesagt okay Ich höre da mit meinem Job auf und an demselben Tag, wo ich das mit meinem damaligen Chef besprochen habe.
- 5:37Speaker 0: Habe ich eine Nachricht von bestem Freund aus der Schule den ich schon seit der ersten Klasse kenne bekommen.
- 5:44Speaker 0: die ging glaube ich irgendwie so in einem Freunde Chat gingen hey Jungs jemand Lust nach München zu ziehen ein WG-Zimmer wird frei!
- 5:51Speaker 0: Und es waren keine zwanzig Minuten nach dem Gespräch mit meinem Damaligen Chef.
- 5:57Speaker 0: Ich habe das als Zeichen gesehen.
- 5:59Speaker 0: Ich habe gesagt, okay ich gehe jetzt nach München und es ist so egal.
- 6:02Speaker 0: Und ja, Rückblicken die Arbeit dort war fantastisch in der Schweiz.
- 6:07Speaker 0: Ich glaube ich habe in den anderthalb Jahren mehr gelernt als in vierzehn Jahren Schule.
- 6:11Speaker 0: Und ich sage vierzehnt Jahre Schule weil es vierzehin Jahre waren!
- 6:16Speaker 0: Und... Es war eine fantastische Zeit und sie war so unfassbar wertvoll für meinen weiteren Lebensweg, den ich jetzt gehe von meiner Entwicklung her.
- 6:24Speaker 0: Jedenfalls bin ich dann nach München gegangen und wusste, es war ein bisschen orientierungslos.
- 6:28Speaker 0: Ich habe mich aber auch auf einen oder zwei Studiengänge beworben.
- 6:31Speaker 0: Und in dem Sommer ... Ich bin glaube ich im Mai nach Münchengang und im September wäre das Studium angefangen.
- 6:39Speaker 0: In dem Sommer habe ich, sage jetzt mal, München aufgesogen.
- 6:42Speaker 0: Ich komme von einem kleinen Dorf und dann bin ich in die große Stadt gekommen.
- 6:46Speaker 0: Dadurch dass Montags, Dienstag, Mittwochs jederzeit Programme gab, war das für mich natürlich auch irgendwie ein Anreiz.
- 6:53Speaker 0: diesen Ausnahmezustand mitzunehmen.
- 6:56Speaker 0: Und ich musste relativ schnell erkennen, dass das unglaublich viel Spaß macht dieses Nachtleben und man unfassbar tolle Menschen kennenlernt und eine schöne Zeit hat, dass viele Locations schnell zu einem Ort der Konvivialität werden.
- 7:11Speaker 0: und das sind so die Sachen, die ich liebe.
- 7:13Speaker 0: Kultur.
- 7:14Speaker 0: also ob das jetzt ein DJ ist, der tolle Musik spielt oder eine Liveband oder tolle Gespräche an der Bar oder hektische Gespräche auf dem Flur eines Clubs Es war für mich einfach spannend.
- 7:25Speaker 0: Und ich habe in der Schweiz davor gearbeitet, aber dann musste ich natürlich... Da hab' ich natürlich Geld verdient und das konnte wurde auch immer mehr Lehrer und Lehrer, weil wir ja immer noch in München sind.
- 7:38Speaker 0: Dann habe ich gesagt okay wenn das mir so Spaß macht und da ich eine Zwischenzeit eine Ablage vom Studium bekommen habe, dann muss sich doch bestimmt die Möglichkeit haben in dieser Nacht Geld zu verdienen!
- 7:51Speaker 0: Und es war dann der Fall, dass ich über eine Freundin die Möglichkeit hatte damals in der Rumas Bar Vorsprechen zu dürfen.
- 7:59Speaker 0: Das war mein Geburtstag da erinnere ich mich noch genau dran.
- 8:03Speaker 0: Da habe ich vorgesprochen beim Johannes Möhring, der jetzt die Scharlatanbar in München hat und hab ihm relativ schnell zu verstehen gegeben das sich die Nacht lieber aus dem Leistungssport komme.
- 8:13Speaker 0: und aber wir haben von Getränken nichts weiß.
- 8:18Speaker 0: also ich weiß dass Wasser aus einer Quelle kommt entspringt, aber mehr kann ich jetzt auch nicht sagen.
- 8:22Speaker 0: Und relativ schnell wurde klar okay... Ich darf dort arbeiten und darf das mitnehmen!
- 8:26Speaker 0: Und zur damaligen Zeit war das Rumors Bar Team die Creme de la Creme deutschsprachiger Bartender.
- 8:34Speaker 0: also da waren wirklich tolle Menschen von Dietmar Petri über Freddy Knöll der jetzt im Ching-Ching Hamburg ist bis hin zu Gabriel Pöczke und viele weitere die wirklich unfassbar viel Ahnung vom Thema bar hatten.
- 8:49Speaker 0: Dann wiederum habe ich relativ schnell festgestellt, dass das mich in meinem kreativen Wesen aber auch intellektuell abholt und ich da all-in gehen will.
- 9:03Speaker 0: Das war so ein bisschen den Unfall, den ich hatte hinter den Beatresen zu landen.
- 9:10Speaker 1: Wo fängt man denn da inhaltlich an?
- 9:12Speaker 1: Wenn man keine Ahnung hat... Du sagst davor, wusstest du vor allem wo Wasser herkommt.
- 9:19Speaker 1: Aber wo hast du denn da inhaltlich angefangen?
- 9:21Speaker 1: Ist das dann wirklich das Mixen?
- 9:23Speaker 1: Das sind die Zutaten.
- 9:26Speaker 1: ist es eher vielleicht so was wie Wein oder wo legt man denn los?
- 9:30Speaker 0: Ja, die harte Realität sieht anders aus von den benannten Sachen, wie du gesagt hast.
- 9:35Speaker 0: War nichts dabei!
- 9:35Speaker 0: Es ging um Gläser ein, Räumen und Gläserspülen.
- 9:39Speaker 0: Aber da gibt es auch Regeln und da gibt's auch Wege oder beziehungsweise Schritte, die das zu beachten gilt.
- 9:44Speaker 0: Und vor allem wenn man nicht aus der Branche kommt, gibt es Sachen ob man jetzt die Gläse... Wie man die Gläser poliert?
- 9:50Speaker 0: Oder mit welcher Grad Temperatur man die gläser überhaupt erst in den Kühlschrank reinräumt darf.
- 9:55Speaker 0: Klar ist die meisten synlogisch logische Prozesse, die man sich nicht aneignen muss.
- 10:00Speaker 0: Aber ich würde sagen ... Wo fängt man an?
- 10:06Speaker 0: Ich kann mich noch an die ersten Tage erinnern, wo ich mit den Bad-Händern, die dort waren, weil ich unfassbares Interesse hatte und meine Augen immer gefunkert haben, hatten die Kollegen von mir auch unfassbar viel Spaß, ja, mir Sachen zu erklären.
- 10:20Speaker 0: Und dann ging es um den Wodka und dann ging's um den Chin und dann gingen sie um den Whiskey!
- 10:24Speaker 0: Und das alles habe ich aufgesogen, hab' ich mitgenommen und damit habe ich mich dann beschäftigt.
- 10:28Speaker 0: Es war gut her!
- 10:30Speaker 1: Und wann hast du denn angefangen wirklich mal selber Sachen zu mixen?
- 10:33Speaker 1: Also gab's da so einen Punkt wo du gesagt hast okay jetzt ist auch mal gut mit Gläser spülen jetzt will ich aber auch mal quasi ran an den Gast und da auch wirklich mal selbst was machen?
- 10:44Speaker 0: Also ich glaube ich war relativ früh am Gast dran selber... ...und was selber zum Mixen... Ich glaub im Rumas hatte ich zwei Vorteile.
- 10:53Speaker 0: einmal war es die moderne Schule.
- 10:54Speaker 0: Da ging es nicht darum, dass du jetzt erst mal anderthalb Jahre dir den Arsch abarbeitest und schaust.
- 10:58Speaker 0: Dass du polieren kannst, Käse einräumen kannst usw.
- 11:02Speaker 0: Sondern da ging's darum wer Interesse hat, wer funkelt der kann auch direkt den nächsten Schritt gehen.
- 11:08Speaker 0: also sprich beim Gast war ich relativ früh.
- 11:10Speaker 0: Und dann gab es noch die tagsüberschichten wo man selber noch ausprobieren konnte Also die prep Schichten, die Vorbereitungsschichten und dann konnte ich da auch innerhalb der ersten drei vier Wochen schon mal starten so die Ersten Sachen wie Hält man der Eischaufel oder wie schenkt man Champagner richtig ein und probiert ihn dann auch.
- 11:32Speaker 1: Wir haben uns ja irgendwann an einer deiner aktuellen Wirkungsstätten kennengelernt, nämlich der Ori Bar im Mandarin Oriental hier in München.
- 11:40Speaker 1: Und was mir jetzt mal unabhängig davon dass ihr da echt ganz gute Drinks habt bei dir ganz schnell aufgefallen ist Dass du so einen Talent dafür hast relativ schnell zu merken Was sitzt da für'n Gast vor mir?
- 11:53Speaker 1: wie tickt der?
- 11:54Speaker 1: will er ja in Ruhe gelassen werden und sein Drink haben bilder eher.
- 11:58Speaker 1: In der Konversation verwickelt werden?
- 12:01Speaker 1: will er vielleicht sogar mit anderen vernetzt werden weil alleine da ist?
- 12:05Speaker 1: oder es ist eine Gruppe die Geburtstag feiert, es ist ein Geschäfts-Meeting.
- 12:08Speaker 1: wir auch immer also da so ein Gespür dafür zu haben wie man richtig mit den Leuten umgeht und wie man dann auch auf diese Leute reagiert.
- 12:17Speaker 1: Wann kam denn dieses Gespür irgendwann bei dir so raus, dass du gemerkt hast okay irgendwie habe ich da vielleicht auch einen Talent dafür?
- 12:24Speaker 0: Ich glaube dann müssen wir vor der Gastronomie ansetzen.
- 12:30Speaker 0: Für mich war es ein Privileg auf eine Waldhofschule zu gehen und ich glaube da hab' ich sehr viele Social Skills mitnehmen können Und ich war früher im, ich habe hier gesagt Leistungssport.
- 12:39Speaker 0: Ich war in Wolleball und hab dort trainiert und bin relativ schnell angefangen Trainer zu sein.
- 12:44Speaker 0: Ich glaube ich war mit sechzehn schon Trainer von Jugendmannschaften so acht neunjährigen und da ist es natürlich sehr wichtig wie du das anmoderierst Wie du mit den Menschen umgehst wie du mit denen redest.
- 13:00Speaker 0: Du willst beim Sport immer das meiste aus deinem Ich sag jetzt mal Kids, weil es junge Menschen waren rauszuholen.
- 13:13Speaker 0: Viele sagen immer Sport muss Spaß machen und ich sage immer ja wenn die Leistung da ist dann macht Sport Spaß aber wenn du jedes Mal jedes Wochenende auf dem Mund fällst dann macht's kein Spaß.
- 13:23Speaker 0: deswegen hatte ich einen großen Antrieb darin jedes Kind jedes Training zu verbessern.
- 13:27Speaker 0: das war für mich ein Anspruch.
- 13:28Speaker 0: immer da wenn das Kind die Trainingshalle verlässt muss es das Gefühl haben, weil ich selber auch das Gefühl hatte durch den Trainer die nicht davor hatte besser geworden zu sein.
- 13:42Speaker 0: und dann musste ich mir die Skills aneignen.
- 13:46Speaker 0: Da musste ich wissen wie rede ich mit wem?
- 13:48Speaker 0: Und jedes Kind ist unterschiedlich.
- 13:50Speaker 0: Das eine ist unfassbar sensibel mit dem anderen kannst du mit einem ordentlich harten Ton autoritär umgehen.
- 13:57Speaker 0: Ich glaube da habe ich so einen kleinen Werkzeugkasten schon mal aufbauen dürfen können.
- 14:03Speaker 0: Dann im Bargeschehen habe ich das einfach nur übernommen und dass es Gastgeber tun.
- 14:09Speaker 0: Du musst mit den ersten ein zwei Fragen, ein zwei Plicken, ein Zwei Körpersprachaspekten des Gastes erkennen wer ist was er ist und was er will und wohin er will oder wie er will.
- 14:24Speaker 0: Und dann musst du natürlich auch und das ist der Gastronomie da nochmal quasi das nächste Level zum Sport richtig moderieren, weil du schauen musst, dass das Gefüge an deiner Bar schön ist.
- 14:37Speaker 0: Und es gibt ja nichts Schöneres wenn sich Menschen kennenlernen.
- 14:40Speaker 0: und wir hatten vorhin davon gesprochen.
- 14:44Speaker 0: Du hast du denn schon Orte wo du flexibel Menschen kennen lernen willst?
- 14:48Speaker 0: Und Menschen kennengelernt kannst, Kontakte neu knüpfen oder Kontakte pflegen und ausbauen kannst.
- 14:53Speaker 0: und das ist die Gastronomie.
- 14:54Speaker 0: und Wir bieten dafür Nährboden und sind auch in der Verantwortung den Gästen die kommen Nicht nur unser Produkt, was dann in meinem Fall der Cocktail ist toll anzubieten.
- 15:04Speaker 0: Sondern auch eine Räumlichkeit anzubieten, in der sie sich wohlfühlen und Menschen kennen den.
- 15:10Speaker 0: So was hätte ich gesagt.
- 15:13Speaker 0: Also schon früher kam auf jeden Fall.
- 15:16Speaker 1: Es gibt ja Bars die sind... Was die Crew angeht sozusagen eher sehr homogen wo die Leute alle irgendwie sehr ähnlich ticken Und sich auch ähnlich verhalten und irgendwie auch ähnlich auftreten.
- 15:28Speaker 1: Und gerade bei euch in der Ori bar habe ich immer das Gefühl, ihr habt sehr unterschiedliche Charaktere.
- 15:33Speaker 1: Die auch im positivsten Sinne mal ein bisschen kantiger hier und da sind und in verschiedenste Richtungen gehen gehört es ein Stück weit zum Konzept.
- 15:44Speaker 1: Wie wählt ihr diese Rollen die diese Menschen an dem jeweiligen Abend spielen dann irgendwo aus?
- 15:51Speaker 0: Erspannende Frage!
- 15:53Speaker 0: Ich würde gar nicht sagen, dass wir so unterschiedlich sind.
- 15:56Speaker 0: Wir sind natürlich unterschiedlich.
- 15:58Speaker 0: Das Schöne in Eoriba ist und das muss ich auch immer wieder betonen.
- 16:01Speaker 0: Wir sein eine große Familie und verstehen uns alle sehr gut und haben ein sehr förderndes Management, dass sich darum kümmert, dass jeder das umsetzen kann und darf was er möchte.
- 16:11Speaker 0: Und ich kann mich an eines der ersten Gespräche erinnern mit dem Management wo es hieß, Eki wenn du eine Idee hast kommen auf uns... du komm damit auf uns zu.
- 16:22Speaker 0: Es war für mich Mindblowing.
- 16:24Speaker 0: Das war super und das ist, ja um wieder aufs Thema zurückzukommen ich glaube wir haben Wir sind unterschiedlich Und es ist auch ein unfassbar schwieriger Job und es Ist auch ein Unfassbar hartes Berufsfeld da durchzuhalten Gäste Publikum, das anspruchsvoll ist.
- 16:48Speaker 0: Sehr anspruchsholl was schön sein kann aber auch natürlich viel Schweiß treiben kann und ich glaube... Auch da wieder ist das Management dafür verantwortlich die Leute so einzusetzen wie sie am besten funktionieren.
- 17:04Speaker 0: und das hat damals der Christian mit Sanchez guter Freund von uns beiden ganz gut gemacht indem er sechs verschiedene Bereiche aufgestellt hat und jeder hatte sozusagen einen Bereich, in dem er spielt.
- 17:17Speaker 0: Und spielen darf und sich darum kümmern darf.
- 17:19Speaker 0: und die Bereiche waren sozusagen nach am Anfang nach den Qualitäten der jeweiligen Mitarbeitern zugeordnet und haben sich dann aber trotzdem geändert damit man sich eben weiterentwickelt.
- 17:31Speaker 0: Ich glaube das gehört nicht zum Konzept dass es unterschiedliche Menschen sind.
- 17:36Speaker 0: ich glaube aber das ist schön dass das ist unterschiedlich oder beziehungsweise Dass es ja so von alleine passiert, dass unterschiedliche Menschen sind.
- 17:45Speaker 1: Diese Vielfalt auch an verschiedenen Bars und verschiedenen... Ich würde mal sagen Bartypen oder Bar-Kategorien haben wir ja gerade auch hier in München.
- 17:55Speaker 1: also wir sind jetzt vielleicht nicht die Stadt mit der besten Clubkultur da scheiden sich die Geister.
- 18:00Speaker 1: also ich finde zumindest nicht.
- 18:02Speaker 1: aber dafür haben wir eine sehr gute Bar Kultur Und wir haben Bars in allen Größen.
- 18:06Speaker 1: Wir haben BARS in quasi allen Preisklassen von Stammgäste-Bars bis hin zu Touristenbars und allem was dazwischen liegt.
- 18:16Speaker 1: Bars für junge Menschen, Bars for ältere Menschen komplett gemischte Bars.
- 18:21Speaker 1: also wir haben wirklich eine wahnsinnig große Vielfalt und wir haben auch ne würde ich sagen Wahnsinnig gute Qualität an Bars hier in München.
- 18:30Speaker 1: Also gerade wenn es um wirklich anspruchsvolle Cocktails geht Wenn's um auch Eigenkreationen geht Wir haben ganz viele Bars die wirklich ganz viele Drinks machen, die auch dort entwickelt worden sind.
- 18:42Speaker 1: Also gerade auch die Ori bar ist ja ein gutes Beispiel dafür.
- 18:46Speaker 1: Was glaubst du denn?
- 18:46Speaker 1: was zeichnet München da so aus?
- 18:49Speaker 1: also warum?
- 18:50Speaker 1: Warum ist diese Vielfalt grade in München auch so groß?
- 18:54Speaker 0: Du hast natürlich absolut recht.
- 18:55Speaker 0: wir in Münchern haben wirklich eine ordentliche Dichte an tollen bars und Der Schlüssel dafür sind die personen die dahinter arbeiten die den diesen bass arbeiten.
- 19:03Speaker 0: also Wir haben wirklich viele bartender und viele Leute in der Gastronomie, die wirklich tagtäglich Gas geben und arbeiten.
- 19:13Speaker 0: Und alles geben um das perfekte Produkt am Ende des Tages an den Gast zu geben und herzustellen.
- 19:20Speaker 0: Ich glaube es sind mehrere Faktoren.
- 19:23Speaker 0: wir haben auch eine starke Industrie die uns da unterstützt weil wir sind nun mal ne größere Stadt.
- 19:28Speaker 0: Wir haben kaufkräftiges Publikum sprich die Industrie entwickelt mehr oder beziehungsweise investiert mehr.
- 19:33Speaker 0: dann sind wir profitieren wir von der Lage, wir sind die nördlichste Stadt Italiens.
- 19:38Speaker 0: Da gibt es eine schöne, ja ich sage jetzt mal lockere Atmosphäre was die Trinkultur angeht.
- 19:44Speaker 0: dann haben wir noch das Oktoberfest.
- 19:45Speaker 0: Das bedeutet Gastronomie pur, Gastgeberton pur.
- 19:49Speaker 0: Dann haben wir Charles Schumann und er seit geraumer Zeit Barkultur lebt und unseren Beruf verändert hat weltweit.
- 19:58Speaker 0: Ich glaube, da gibt es natürlich auch viele Menschen die von ihm gelernt haben.
- 20:01Speaker 0: Die jetzt das Wissen weiter tragen und es geht jetzt in die nächsten Generationen über.
- 20:06Speaker 0: Und wir müssen aber aufpassen glaub ich weil der Beruf des Gastgebers ja stirbt aus und Grund dafür ist.
- 20:17Speaker 0: oder wenn du auf eine Person der Generation Z jetzt stößt und dir sagst hey An Weihnachten wirst du nicht arbeiten und in Silvester kannst du den Glasschampagnen ja noch nicht mit deinen Freunden anstoßen.
- 20:29Speaker 0: Dann sagt die Person sich auch, ja gut also der Gastronomie muss ich jetzt nicht arbeiten!
- 20:35Speaker 0: Das ist allerdings nicht das Problem der Generation Z sondern es ist unser Problem.
- 20:39Speaker 0: wir müssen dann ein bisschen was transportieren Wir müssen den Leuten ein bisschen zeigen wie toll dieses Berufsfeld sein kann.
- 20:45Speaker 0: Es ist wunderbar!
- 20:47Speaker 0: Also es wird verliebt so schön es ist.
- 20:51Speaker 0: Ja, ich glaube München hat auch die Frage abzuschließen eine unfassbar schöne Community.
- 20:58Speaker 0: Wir sind sehr eng zusammen und tauschen uns aus, entwickeln neue Ideen, wir sind füreinander da.
- 21:03Speaker 0: wenn es hart auf hart kommt weil Corona hat es uns gezeigt und wir haben das Beste draus genommen und haben glaube ich uns gegenseitig gesagt gut von oben oder vom staatlichen Apparat der jetzt nicht so viel Unterstützung kommt dann stecken wir Arbeiten wir halt enger zusammen.
- 21:21Speaker 0: Ich glaube, das ist ein positiver Aspekt der eben dazu beiträgt dass München eine Dichte an wirklich tollen Bars hat.
- 21:29Speaker 1: Genau aus dieser Vielfalt heraus die wir ja haben und auch aus diesem engen Zusammensein diesen sich gegenseitig irgendwie supporten.
- 21:36Speaker 1: hast du ja dann auch irgendwann die Idee Das Cocktail X Festivals entwickelt?
- 21:42Speaker 1: kannst uns vielleicht da mal nochmal kurz abholen und ein bisschen erzählen wie es dazu kam?
- 21:47Speaker 0: Ja, ich war in ... im Jahr zwei Tausend neunzehn hatte ich die Möglichkeit in London mein Beruf sozusagen zu vertiefen und da nochmal einiges zu lernen.
- 21:55Speaker 0: Und damals gab es dort einen Pur-Symposium.
- 21:58Speaker 0: wie ist das?
- 21:59Speaker 0: Wurde organisiert von den bekanntesten Bartenden in London sprich.
- 22:03Speaker 0: dann war ich sofort alarmiert und wollte dort unbedingt hingehen und wollte da unbedingt teil sein und das ganze mir mal anhören.
- 22:10Speaker 0: Ich glaube die hatten damals irgendwie zehn Speaker eingeladen hatten so ein bisschen unterschiedliche Bereiche der Gastronomie beleuchtet mit diesen Speekern.
- 22:20Speaker 0: Und dann gab's zwei Speaker, Henner und Shio-Bahn.
- 22:23Speaker 0: die haben über den Landencocktail wie gesprochen und das hat mich jetzt nicht irgendwie krass ergriffen aber es war immer in meinem Kopf und wollte nicht gehen.
- 22:32Speaker 0: Und das Schöne an diesem ganzen Talk war, die haben gezeigt was sie geschafft haben.
- 22:37Speaker 0: Die haben London Cocktail Weeks und Cocktail-Weeks erst ins Leben gerufen.
- 22:42Speaker 0: Das waren die Beginner damals vor achtzehn Jahren.
- 22:48Speaker 0: Und die haben ein bisschen dargestellt, was passiert ist mit der Stadt in dieser Zeit?
- 22:52Speaker 0: Und es hat mich so begeistert!
- 22:53Speaker 0: Dann war für mich irgendwann klar dass ich wieder zurück nach München gehe.
- 22:58Speaker 0: Und dann saß ich im Flieger von London nach Indischweiz, nach Zürich.
- 23:03Speaker 0: Um an Bodensee zu gehen, wo meine Heimat ist.
- 23:06Speaker 0: und dann wusste ich okay, ich gehe nach München.
- 23:08Speaker 0: Ich mach bar klar.
- 23:10Speaker 0: natürlich es macht mir unfassbar viel Spaß und das möchte ich weiterhin machen.
- 23:15Speaker 0: aber so ein Gemeinschaftsprojekt mit der ganzen Stadt wäre doch auch was Schönes!
- 23:21Speaker 0: habe ich es aber wieder vergessen.
- 23:22Speaker 0: und dann kam die Pandemie.
- 23:23Speaker 0: Und dann hatte ich sehr viel Zeit nachzudenken, um sehr viele Möglichkeiten Gespräche zu führen mit anderen Bars, Menschen, die Ideen supporten für Ideen offen sind.
- 23:35Speaker 0: Mir war aber relativ schnell bewusst dass sich jetzt keine klassische Cocktail Week in dem Sinne machen möchte.
- 23:40Speaker 0: Eine klassische cocktail week ist grundsätzlich genommen.
- 23:43Speaker 0: du brauchst dir ein wristband und kannst den allen teilnehmenden Bars für einen besonderen Preis diesen Drink nehmen.
- 23:49Speaker 0: Sondern ich wollte dem Ganzen noch mal ein bisschen tiefer gehen und hab mir überlegt, warum sollte man so was in München machen?
- 23:55Speaker 0: So.
- 23:56Speaker 0: Und dabei ist mir aufgefallen das in den letzten fünfzehn Jahren die Barwelt... ...und dass was im Glas passiert, sag' ich jetzt mal sich extrem gebessert hat oder da extrem viel passiert es.
- 24:09Speaker 0: ob das jetzt die Zugänglichkeit von verschiedenen Geschmackern durch den den Onlinehandel oder ob das die Zugänglichkeit ist von verschiedenen Informationen auch durch Internet.
- 24:21Speaker 0: Oder, dass die ganzen Kochtechniken sind, die wir jetzt von der Küche übernommen haben als Barbranche und so weiter... Und dabei ist mir dann ebenfalls aufgefallen, dass der Gast davon noch nicht so viel mitbekommen hat!
- 24:35Speaker 0: Also da ist ein kleiner Bruch in der Matrix und der Gast ist noch nicht soweit und wir müssen uns aber jeden Tag dafür rechtfertigen warum Whiskey-Sauer für zehn Euro kostet oder sechzehn Euro mittlerweile.
- 24:48Speaker 0: Und bei Signature Cocktails ist es meistens so, dass die noch mal einen Tick mehr kosten und deswegen war die Überlegung D dem Thema Cocktail Week noch ein bisschen Transparenz zu geben.
- 25:00Speaker 0: und dann haben wir den Konzept entworfen das ja relativ viele Bars begeistert haben und gesagt haben das doch schön.
- 25:06Speaker 0: und zwar haben wir Cocktailbücher im ersten Jahr Cocktail X verkauft.
- 25:11Speaker 0: Das Lustige an diesem Cocktailbüchern allerdings war im ersten Jahr, dass die keine Rezepte drin hatten.
- 25:17Speaker 0: Sondern eine Ausparung für einen Platzhalter.
- 25:20Speaker 0: Jede Bar war in offener Doppelseite vorgestellt und hatte aber keinen Rezept drin.
- 25:24Speaker 0: Und dieses Rezept konnte man sich dann in Stickerformen in allen Bars holen und bekam dafür gleichzeitig den Signature-Cocktail der jeweiligen Bar.
- 25:32Speaker 0: Somit hatte der Gast die Möglichkeit die Rezepten zu sehen und so langsam seinen Grundwissen über die Getränke an sich aufzubauen.
- 25:40Speaker 0: Und das haben wir dann einfach weitergemacht, weil es funktioniert hat und war jetzt Spaß gemacht.
- 25:45Speaker 0: Dieser, ich nenne ihn Panini-Effekt ist ausgebrochen.
- 25:48Speaker 0: Die Leute wollten unbedingt mehr und die wollten unbedingt noch mehr Trinks probieren und noch mehr Wissen erhalten – und das ist ja das Schöne!
- 25:56Speaker 0: Ein unfassbar toller analoga Freizeitwert so den wir geschaffen haben.
- 26:01Speaker 0: Tolle Anekdote, die ich immer gerne erzähle aus dem allerersten Jahr mit eine Bar angerufen.
- 26:07Speaker 0: Das waren zwei Stunden Festival und eine paar Angriffen gesagt, sag mal Ecke, das ist ja fantastisch.
- 26:12Speaker 0: Also ganz viel los aber könntest du uns Kleser vorbeibringen?
- 26:16Speaker 0: Und dann ich so, kein Problem!
- 26:18Speaker 0: Ich finde für euch welche.
- 26:20Speaker 0: Bin jetzt zur Waage gelaufen... ...und hab dann bin reingelaufen und dann kamen mir zwei ältere Menschen entgegen.
- 26:28Speaker 0: Und die hatten damals war das Buch Gelb.
- 26:30Speaker 0: Die hatten dieses gelbe Buch in der Hand und ich so warte mal, nee, das kann nicht sein Leg die Kläse ab und habt ihr auf der Treppe getroffen.
- 26:38Speaker 0: Legt die Klässe ab, habt ihr angehalten?
- 26:40Speaker 0: Ich habe mir gesagt ich nehme sie mal raus diese fünf Minuten oder drei Minuten einfach mal ein Feedback zu bekommen.
- 26:47Speaker 0: Das war das allererste Feedback des allerersten Festivals.
- 26:50Speaker 0: Und hab die Kl.
- 26:51Speaker 0: Häser weggelegt, hab gefragt Sag mal, was haben natürlich so getan als wenn ich das nicht wüsste Was habt ihr denn da in der Hand und was macht ihr?
- 26:59Speaker 0: Und dann die so, ja das ist ein Cocktail-Festival in München und wir gehen von Bar zu Bar.
- 27:04Speaker 0: Es ist sehr spannend!
- 27:06Speaker 0: Wir haben endlich mal die Möglichkeit, die Stadt noch näher kennenzulernen wie Wohnzwasch hier schon seit achtzig Jahren.
- 27:11Speaker 0: aber das ist eine ganz schönes Ding.
- 27:13Speaker 0: Dann hat sich auch direkt ergeben wie all die Menschen waren.
- 27:15Speaker 0: Es waren Eighty-Einen und Seventy-Sitzig waren die Herrschaften.
- 27:18Speaker 0: Das war für mich so schön – das schönste Feedback, dass ich wahrscheinlich bis heute hatte und es ist für alle da begeistert die Menschen und es begeisterte die Stadt.
- 27:31Speaker 0: Und entweder entwickelt den Gast, und somit am Ende des Tages auch den Gastgeber.
- 27:42Speaker 0: Ich bin sehr gespannt!
- 27:43Speaker 0: Wir haben das Thema Transparenz natürlich noch weiter ausgebaut mit einer App usw.
- 27:50Speaker 0: Genau – so kam das dazu.
- 27:52Speaker 0: Ja, schön oder macht Spaß?
- 27:57Speaker 1: Ihr macht es ja dieses Jahr wieder.
- 27:59Speaker 1: Kannst du uns vielleicht mal so ein bisschen was zu den Dimensionen dieses Festivals erzählen?
- 28:04Speaker 1: Also mit wie vielen Bars plant ihr dieses Jahr, wie viele machen mit... Was gibt's vielleicht auch noch an Rahmenprogramm und mit wie viel Teilnehmern und Teilnehmerinnen rechnet ihr denn?
- 28:16Speaker 0: Ja also das Festival hat forty-fünf Bars und wir hatten im ersten Jahr zweiunddreißig sind jetzt bei forty-fünf und hatten im ersten Jahr, glaube ich zwei Kieferanstaltungen.
- 28:32Speaker 0: Und dieses Jahr sind es dreizehnt Kiefeanstaltungen, die wir noch zusätzlich als Programmplan von Workshops für Anfänger bis Workshop zu fortgeschrittenen bis zu einer Bar Show mit Speekern interdisziplinär und international über eine Isaflosfahrt auf die mich sehr freue.
- 28:50Speaker 0: und die Besucherzahl Ja, es hat sich vertreifacht.
- 28:54Speaker 0: Wir werden so um die drei bis viertausend Besucher haben das ganze über zwölf Tage hinweg und Das sind so die diesjährigen Dimensionen schön oder beziehungsweise schön an diesem ganzen Programm.
- 29:08Speaker 0: oder Die kieferanstaltungen wo ich jetzt am meisten also nicht am meisten Spaß.
- 29:13Speaker 0: dass ist ein bisschen gemein gegenüber den anderen Kieferanstaltung.
- 29:16Speaker 0: Aber Veranstaltung worauf ich mich sehr freue zum Beispiel das Grand Opening mit Hannesie zusammen.
- 29:22Speaker 0: und ob wir es im Kampinski vier Jahreszeiten, da werden wir ja in der gesamten Lobby des Kampinsky Hotels eine große Feier machen.
- 29:32Speaker 0: Da werden aber dort wo jetzt aktuell die Leute einchecken wird es Bars geben.
- 29:37Speaker 0: also sprich es gibt drei Check-In Points Die werden an dem Tag, an dem Abend outgesourced und da werden Jahr sechs der Münchner Bars arbeiten Und darauf freue ich mich zum Beispiel sehr, Ende April.
- 29:49Speaker 0: und dann gibt es noch die Closing-Veranstaltung in der Uri Bar.
- 29:53Speaker 0: Das für mich auch immer sehr spannend ist allerdings nur für die Bartender in München.
- 29:59Speaker 0: Das ist nicht für die Gäste sondern das ist dann die Community Veranstaltung am Ende.
- 30:03Speaker 0: Gemeinsam mit Monkey Shoulder machen wir leckere Cocktails und es gibt eine große Überraschung, die ich und mein Partner Vincent noch vorbereiten Genau.
- 30:15Speaker 0: Das sind so die zwei, wo ich mich ganz besonders freue und alles drumherum wird auch auf jeden Fall spannend.
- 30:25Speaker 0: Sehr spannend!
- 30:27Speaker 0: Wo ich jetzt darüber erzähl, fällt mir ein, dass es noch viel Arbeit ist.
- 30:34Speaker 0: Aber okay, ich mach's gerne.
- 30:36Speaker 0: Es reißt mich jeden Morgen aus dem Bett und das ist glaube ich das Wichtigste.
- 30:41Speaker 1: Und die Zeit läuft...
- 30:42Speaker 0: Danke, mein Herzschlag geht direkt höher.
- 30:45Speaker 0: Ich
- 30:46Speaker 1: kenne das Problem ja.
- 30:49Speaker 1: Man denkt immer man hat ganz viel Zeit und dann auf einmal ist es doch schon über nächste Woche so ungefähr.
- 30:55Speaker 1: also insofern ich kenne dass problem
- 30:59Speaker 0: aber wir haben alles im griff und es wird alles das wird alles noch gut beziehungsweise ist schon alles mehr oder weniger abgearbeitet.
- 31:08Speaker 0: jetzt fällt nicht mehr so viel an wie's die letzten drei Monate war und ich glaube so in ein, zwei Wochen ist dann wirklich auch durch.
- 31:16Speaker 0: Dann kann ich auch nichts mehr machen und deswegen... Ich glaube die Planung geht jetzt ganz langsam dem Ende zu kommen.
- 31:22Speaker 0: so die ganzen Printdateien von Werbewände
- 31:25Speaker 0: usw.,
- 31:26Speaker 0: dass man da die Deadlines einhält usw.. Und auch die Sticker die die Gäste sich abholen dürfen in den Bars müssen noch gedruckt werden In der Summe über fünfzig tausend.
- 31:36Speaker 0: ja schauen wir mal
- 31:39Speaker 1: Ich durfte ja, du hast die Bar Show gerade schon ein bisschen mit angesprochen.
- 31:44Speaker 1: Ich durft ja da letztes Jahr auch Teil davon sein und eine kleine, kleines Interview auf der Bühne führen mit Rüdiger Lienhof von den Sportfreien stiller damals.
- 31:55Speaker 1: Und ihr habt da ja auch wieder ganz viel geplant dieses Jahr.
- 31:58Speaker 1: Was ist denn die Idee dahinter eigentlich?
- 32:02Speaker 0: Im ersten Jahr des Festivals war es so, dass viele internationale Bars auf einmal Interesse hatten zu kommen.
- 32:09Speaker 0: Viele Menschen aus dem Bayerischen Umland oder auch aus Deutschland, die hier Interesse haben, was passiert da?
- 32:16Speaker 0: Wir wollen da teilnehmen!
- 32:17Speaker 0: Deswegen haben wir ein kleines Format letztes Jahr gemacht dieses Petis Symposium wo bei den wir gesagt haben wir möchten gerne interdisziplinäre Speaker da haben Wir möchten ein Speaker-Programm auf die Beine stellen, dass wir die Möglichkeit haben da den Bartender zu inspirieren.
- 32:38Speaker 0: Also während wir auf Transparenz für den Gast hin arbeiten, arbeiten wir auch auf Inspiration des Bartenners hin.
- 32:45Speaker 0: Das kommt dadurch das ich der Meinung oder das wir der Meinung sind, dass die Bar ein unfassbar kreativer Bereich ist wo die Menschen unfassber kreativ arbeiten und arbeiten müssen Und da ist es wichtig, dass man für Inspiration sorgt.
- 33:02Speaker 0: Anstatt viel fachspezifisch Informationen auszutauschen, kamen wir eben auf die Idee und auch das du und Rüdiger dort waren was mich unfassbar gefreut hat.
- 33:17Speaker 0: Du weißt warum?
- 33:19Speaker 0: Auch Dennis Eitig in den Fußball-Schiedsrichter Champions League Finale.
- 33:23Speaker 0: Dass solche Leute aus ihrer Branche erzählen und ein Problem darstellen, wie sie es gelöst haben.
- 33:34Speaker 0: Ich bin in der Meinung jeden Tag ist man Probleme oder Herausforderungen ausgesetzt die man lösen muss.
- 33:40Speaker 0: Da ist es nicht schlecht ab und zu mal auf Menschen zu hören, die außerhalb unserer Bubble sind.
- 33:46Speaker 0: Das ist so ein Denizaitikin-Symbolbild dafür.
- 33:52Speaker 0: Wenn Fußballspiel abgebrochen oder fertig ist Es hat er eher gut gesagt, dann ist die eine Mannschaft wird gefeiert.
- 33:59Speaker 0: Die andere, denen wird Beistand geleistet aber am Ende des Tages immer der Schiedsrichter das Arschloch.
- 34:04Speaker 0: und egal wie gut er sein Spiel macht, es gibt ganz selten Menschen, die sagen wow gute Schiedssichterleistung so!
- 34:14Speaker 0: Wie gehst du mit Beschwerdemanagement in solchen Trick-Trucksituationen um?
- 34:18Speaker 0: Und wenn jemand aus dem Bereich das mal erzählt, dann is' doch klar dass Bartender damit viel an oder Gastgeber damit viel anfangen können Weil bei uns ist es auch so, dass wir in Drucksituationen sind.
- 34:29Speaker 0: Dann schießen uns die Gäste rein und das ist sehr schön!
- 34:32Speaker 0: Es gibt auf einmal zwei Beschwerdehandlungen kannst du noch im Griff aber wenn dann fünf auf einmal kommen, dann brauchst du einen klaren Kopf und musst eben auch ein bisschen über dein Tellerrand hinaus schauen können oder dahingehend inspiriert werden.
- 34:48Speaker 0: Ich weiß nicht ob ich's richtig transportieren konnte, aber das ist so'n bisschen der Ansatz... Da möchten wir ansetzen.
- 34:56Speaker 0: Das ist unser Punkt, da gehen wir auf interdisziplinäre Speaker.
- 35:01Speaker 0: Allerdings haben wir dieses Jahr auch, und das ist sehr schön, Progen-Internespeaker von... Wir haben das SEST aus Seoul da Südkorea und die sind dieses Jahr gewählt worden zur nachhaltigsten Bar des Jahres weltweit.
- 35:16Speaker 0: so Und die können natürlich auch spannende Sachen erzählen, die für uns Bartender in Europa interessant sind.
- 35:26Speaker 0: So ein feiner Mix aus interdisziplinär und proschenintern, der uns ja die Möglichkeit gibt, uns inspirieren zu lassen.
- 35:34Speaker 0: Auch dieses Jahr auf ein spannender Vortrag einen Astrophysiker über das ... Über ein Cocktailbuch berichtet oder beziehungsweise spricht wird aber den.
- 35:42Speaker 0: Den Cocktail gibt es nur im Buch Namen, und zwar The Cosmic Cocktail von Catherine Threes.
- 35:48Speaker 0: Der wird darüber erzählen!
- 35:49Speaker 0: Und das ist auch spannend so... Also was passiert da?
- 35:53Speaker 0: Was passiert in welter?
- 35:54Speaker 0: Wie setzt sich unsere Welt überhaupt
- 35:55Speaker 0: zusammen?!
- 35:56Speaker 0: Und ist uns eigentlich schon mal aufgefallen, dass unsere Herausforderung tagtäglich aus der Milchstraße betrachtet so mini-mini-miniklein sind?
- 36:05Speaker 0: Das ist glaube ich genau das, was ich... Also wenn ich Gast auf einer Barsche werden werde es genau.
- 36:10Speaker 0: Wenn das Punkte die ich gerne hören wollen würde und deswegen mach der Vincent und ich das
- 36:19Speaker 1: einfach.
- 36:20Speaker 1: Dann sind wir da auf jeden Fall sehr gespannt was da alles auf uns zukommt.
- 36:23Speaker 1: Ich muss schon mal alle meine Termine für diese Tage streichen damit ich dann irgendwie vielleicht auch am nächsten Tag ausschlafen kann In jedem Fall.
- 36:32Speaker 1: Aber musst du uns noch mal kurz das genaue Datum verraten, damit diejenigen, die uns jetzt zuhören, dass auch nochmal sich in ihre Kalender notieren können wenn sie dann dabei sein wollen?
- 36:43Speaker 0: Ja!
- 36:43Speaker 0: Wichtig!
- 36:44Speaker 0: Der neunzwanzigste Führten ist das Cron Opening im Kempinski und das heißt wir gehen zwölf Tage.
- 36:51Speaker 0: Die Bar Show ist vom fünften bis zum sechsten Mai startet allerdings mit Rahmenprogramm am vierten Mai schon mit spannenden Gastpartnern.
- 37:00Speaker 0: Ich kann jetzt schon mal sagen, die beste Bar der Welt ist da aus Mexiko Handshakes Big Easy und dann haben wir noch das Tale und Elementary mit Alex Kratena in der Jahreszeitenbar im Kempinski zu Gast.
- 37:13Speaker 0: und genau wer abgedatet bleiben will und wer wirklich wissen will wann welches welche spannenden Sachen passieren sollte auf jeden Fall ja auch einfach auf unserer Website oder auf unserem Instagram vorbeischauen.
- 37:27Speaker 1: danke dir
- 37:28Speaker 0: Sehr gerne!
- 37:30Speaker 0: Das war's leider
- 37:31Speaker 1: schon.
- 37:32Speaker 1: Die letzte Runde ist ausgetrunken, das Gespräch zu Ende.
- 37:36Speaker 1: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 37:39Speaker 1: Bitten
- 37:39Speaker 0: im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise
- 37:42Speaker 1: wenn du die Bar verlässt
- 37:44Speaker 0: aber vergiss auf keinen Fall
- 37:45Speaker 1: den
- 37:45Speaker 0: abonnieren
- 37:46Speaker 1: Button zu klicken.