Latest / Einfach beten! / 28.07 | Dienstag der 17. Woche im Jahreskreis
Transcript
- 0:06Speaker 1: Heute ist Dienstag, der achtundzwanzigste Juli.
- 0:10Speaker 1: Verbunden mit den Menschen die einfach beten, beginne ich mein Gebet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
- 2:27Speaker 1: Die heutige Lesung ist aus dem Matthäus Evangelium.
- 2:51Speaker 0: Er antwortete, der den guten Samen säht ist er Menschensohn.
- 3:07Speaker 0: Der Acker is die Welt!
- 3:09Speaker 0: Der gute Samen das sind die Kinder des Reiches.
- 3:13Speaker 0: Das Unkraut sind die kinder Des Bösen.
- 3:16Speaker 0: Der Feind der es gesäht hat iß der Teufel.
- 3:19Speaker 0: Die Ernte iß das Ende der Welt.
- 3:22Speaker 0: Die Schnitter sind die Engel.
- 3:25Speaker 0: Wie nun das Unkraud aufgesammelt und dem Feuer verbrannt wird so wird es auch bei dem Ende der Welts sein.
- 3:32Speaker 0: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und gesetzloses getan haben.
- 3:41Speaker 0: Und werden Sie in den Feuerofen werfen.
- 3:44Speaker 0: Dort wird heulen und zähneknischen sein.
- 3:47Speaker 0: Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten.
- 3:52Speaker 0: Wer Ohren hat der
- 3:54Speaker 0: Höhre.".
- 4:15Speaker 1: Wir sind vom Ufer weggegangen und in das Haus zurückgekehrt.
- 4:20Speaker 1: Die Tür fällt ins Schloss.
- 4:22Speaker 1: Ich setze mich nah genug, um Jesu sprechen zu hören.
- 4:28Speaker 1: Die Luft im Raum riecht nach Holz – nach Staub!
- 4:32Speaker 1: Vielleicht nach Brot, das irgendwo noch auskühlt?
- 4:37Speaker 1: Ich spüre den festen Boden unter mir die Enge eines Raumes in dem man einander nahe kommt Schulter an Schulter Atem neben Atem.
- 4:50Speaker 1: Jesus schaut uns an, als würde er wissen wie sehr seine Worte in mir nachhallen.
- 4:57Speaker 1: Weizen und Unkraut ineinander verwoben Der gute Same der Acker der Feind die Ernte.
- 5:08Speaker 1: In mir spannt sich etwas an Nicht aus
- 5:12Speaker 0: Angst
- 5:13Speaker 1: eher aus Furcht vor der Klarheit.
- 5:16Speaker 1: Wenn Jesus vom Ende spricht vom Sammeln und Brennen, dann schiebe ich es innerlich schnell zur Seite.
- 5:25Speaker 1: Und wenn er von Leuchten der Gerechten redet, wird es in mir hell als viele Sonnenlicht durch eine schmale Öffnung in den Raum!
- 5:36Speaker 1: Ich spüre meinen trockenen Hals und denke an all das Gemüste in mir und um mich herum – helles und dunkles.
- 5:46Speaker 1: Dann sehe ich Jesus wieder Und er sagt nicht, wir trennen.
- 5:51Speaker 1: jetzt Spreu und Weizen.
- 5:54Speaker 1: Wir hören – wir warten!
- 5:57Speaker 1: Wir bleiben unter seinem Blick.
- 6:44Speaker 1: Was löst der Blick Jesu auf mein Leben aus?
- 6:49Speaker 1: Ich bleibe dabei ohne zu werden.
- 6:53Speaker 1: Versuch einfach wahrzunehmen wie sich das anfühlt.
- 7:42Speaker 1: In welchen Bereichen meines Lebens bin ich eher Volksmenge am Ufer, hörend aber auf des Tanz.
- 7:52Speaker 1: Und wo suche ich Jesus wie ein Jünger im
- 7:55Speaker 0: Haus
- 7:56Speaker 1: um wirklich nachzufragen und tiefer zu verstehen?
- 8:45Speaker 1: Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Güte, die in seinem Blick auf mir
- 8:52Speaker 1: liegt.".
- 9:08Speaker 0: Dann verließ er die Menge und ging in das Haus.
- 9:12Speaker 0: Und seine Jüngern kamen zu ihm und sagten Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
- 9:42Speaker 0: Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein.
- 9:49Speaker 0: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen die andere verführt- und gesetzloses getan haben – und werden sie in den Feuerofen werfen.
- 10:01Speaker 0: Dort wird Heulen und Zähne knirschen sein.
- 10:04Speaker 0: Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten.
- 10:09Speaker 0: Wer Ohren hat, der Höhre!
- 10:26Speaker 1: Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
- 13:07Speaker 0: Vater Unser im Himmel – geheiligt werde Dein Name!
- 13:12Speaker 0: Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel soll auf Erden.
- 13:18Speaker 0: Unser tägliches Brot.
- 13:20Speaker 0: gib uns heute Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren
- 13:25Speaker 0: Schuldigern.".
- 13:26Speaker 0: Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen.
- 13:33Speaker 0: Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
- 14:08Speaker 1: Amen!