Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / #31 - Erfolge 2.0 / der sichere Ort
Transcript
- 0:02Border allein. Das Hörbuch eines Depressiven?
- 0:08Von und mit Sven. Triggerwarnung dieser Podcast
- 0:12enthält Inhalte, die zum Nachteil eines depressiv oder
- 0:18akut depressiv Erkrankten dienen könnten.
- 0:22Also bitte wenn ihr euch dem nicht gewachsen fühlt, bitte
- 0:26schaltet ab ansonsten viel Spaß mit Hashtag Borderline.
- 0:31Herzlich willkommen zu borderline teil 31.
- 0:36So heute. Die Folge kommt nicht pünktlich
- 0:38um 12 das ist doch ganz bewusst und beabsichtigt, weil.
- 0:44Ich gestern und heute Therapie hatte und.
- 0:48Ich abwarten wollte, was heute beim zweiten Teil der Therapie
- 0:51rauskommt, weil ich gestern schon darauf vorbereitet worden
- 0:53bin, was heute passiert. Und ich spreche jetzt mit euch
- 0:57beziehungsweise spricht die Folge jetzt direkt danach ein,
- 1:01also sprich noch unter dem Einfluss dieser Therapiestunde.
- 1:06Was soll ich euch sagen? Man hat mich das erste Mal ins
- 1:10Air in so einem Zustand versetzt.
- 1:13Keine Hypnose, sondern es ich sollte mir halt.
- 1:18Einen sicheren Ort erschaffen? Gedanklich ich werde diesen
- 1:23sicheren Ort hier nicht bekanntgeben, weil es ist mein
- 1:26sicherer Ort und der soll nach meiner bleiben?
- 1:29Aber ich wollte die die Folge heute eigentlich Erfolge 2.0
- 1:34nennen. Vielleicht kriegst du sogar
- 1:38einen Doppelnamen, weil eigentlich gestern war es so ein
- 1:42guter Tag. Es war auch heute, es war ein
- 1:45richtig guter Tag. Die Erfolge, die sind wirklich
- 1:47spürbar sichtbar an Fotos, die man von mir macht, wo ich dann
- 1:52sehr braces an ganz anderer ein ganz anderer Typ als noch vor
- 1:56ein paar Wochen oder Monaten. Jetzt ist natürlich heute die
- 2:01die Sitzung, die hat reingehauen, ich kann euch
- 2:04sagen, die hat reingehauen hier nochmal eine explizite
- 2:07Triggerwarnung, wenn das jetzt jemand nicht abkann, dann möge
- 2:11jetzt noch bitte noch ausschalten, okay.
- 2:15Die Stunde heute hat wirklich also andersrum wir fangen mit
- 2:19gestern an wir gehen chronologisch vor so.
- 2:23Gestern war es wirklich meine meine Therapeutin hat sich
- 2:26zurückgelehnt hat gesagt Boah, ich genieße das, wie sie
- 2:30Fortschritte machen. Wir sind ein paar Sachen schon
- 2:32übersprungen, die wir gar nicht machen müssen.
- 2:35Es ist toll, wie ich mich reflektiere, ich hab auch nur
- 2:37noch so positive Sachen, die ich zu erzählen habe.
- 2:41Das ist auch jetzt noch so. So nicht, dass das jetzt
- 2:44missverstanden wird. Dann hatte ich gestern eine
- 2:46tolle Erlebnisse, ich bin in in in in so einem café gewesen.
- 2:52Im café del Sol und es war Sonne.
- 2:54Es waren viele Menschen, danach war ich noch in der Strandbar,
- 2:57hab noch ne Cola getrunken und es war wirklich ganz toll.
- 3:02Die Atmosphäre war ganz toll. Also alle Atmosphäre waren toll.
- 3:09Und ich bin dann auch wirklich hab dann gestern Abend noch
- 3:12gestreamt bei TIK tok auch super Gespräche gehabt ich kann mich
- 3:16auf andere Menschen einlassen, auf deren Probleme ohne mich
- 3:19selber da in der Vordergrund zu stellen oder ohne Probleme damit
- 3:22zu haben um das war Runterzubrechen da hab ich sehr
- 3:25gut geschlafen, ich hab sogar verschlafen, das ist mehr so ein
- 3:28schon seit ich weiß nicht wie lange Zeit nicht mehr passiert,
- 3:30sodass das Kind fast nicht pünktlich zur Schule kam.
- 3:35Und hab dann heute morgen einen erfolgreichen Abschluss gemacht
- 3:38und Deal gemacht mit einem Kunden.
- 3:41Und bin dann zu Therapie heute. Und ja, die Therapie war super.
- 3:47Dann hatte ich mich irgendwann gewundert, warum die Therapeutin
- 3:49schon den nächsten Termin mit mir macht, also praktisch
- 3:51während der Therapiestunde. Und?
- 3:56Sie hatte mir gestern angedroht, in Anführungszeichen, das dann
- 3:59morgen schon der Erste die erste Vorstufe einmal gemacht wird.
- 4:02Aber ich bin natürlich nichts darunter vorstellen konnte.
- 4:06Und dann hatte sie den Termin mit mir gemacht und ich denke so
- 4:08ja und jetzt will sie schon aufhören, dass sie keinen Bock
- 4:11mehr sagt, dann fangen wir mal an.
- 4:14Da merkte ich schon alles klar. Jetzt wird lustig.
- 4:19Und ja, dann musste man sich halt wirklich bequem hinsetzen.
- 4:24Das war so ein bisschen wie ein bisschen wie meditieren.
- 4:28Nur dass die Gedanken, die man dabei hat, von der Therapeutin
- 4:32wirklich gesteuert werden und selbst wenn man dann von diesen
- 4:35von diesen steuerungs Gedanken der Therapeutin abweicht.
- 4:39Geht sie sofort darauf ein und sagt uns selbst wenn das jetzt
- 4:41so so so und so ist also sie kennt das Ganze den ganzen
- 4:44Ablauf meiner Gedanken dann wä rend dieser ich sag jetzt
- 4:48einfach mal meditationsphase, die kennt sie sie weiß also,
- 4:51welche welche Eventualitäten da kommen und darauf geht es hier
- 4:54ein und dann lenkt sie ein an diesen sicheren Ort, den man
- 4:57sich selber erschaffen muss. Das einzige, was ich sagen kann
- 5:01ist das bei mir eine große grüne Wiese und den Rest den Wald für
- 5:04mich so so viel dazu und dann war ich in diesem sicheren Ort.
- 5:09Und hatte mich auch nachdem wir hatten, den zusammengewürfelt
- 5:12und gebastelt und gebaut, und da war ein Mann darf keine Menschen
- 5:16mit reinlassen in diesen sicheren Ort aber Fabelwesen,
- 5:18Märchenwesen oder Comicwesen oder was auch immer.
- 5:23Und dann trat etwas ein, das hat mich komplett umgehauen, das
- 5:26hatten wir dann auch. Während.
- 5:29Diesen sicheren während des Erschaffens des sicheren Ortes
- 5:32liefen mir ganz still die ganze Zeit die Tränen nicht aus
- 5:36Trauer, sondern. Da tat sich eine riesengroße
- 5:39Erkenntnis auf und zwar das Stars als Kind mein sicherer Ort
- 5:43war. Na, das fällt mir auch jetzt ein
- 5:45bisschen schwer darüber zu reden.
- 5:47Weil. Als Kind.
- 5:54Hab ich mir so eine kleine Welt erschaffen?
- 5:57In der diese Figur eine große Rolle spielte.
- 6:03Und war als Kind mein Rückzug, wenn wenn es mir schlecht ging,
- 6:08mir ging es leider als Kind sehr häufig schlecht, durch den
- 6:11äußeren Einfluss. Mehr sag ich jetzt nicht.
- 6:17Und das das 45 Jahre später oder 44 Jahre später was weiß ich?
- 6:23Sagen wir 40 Jahre später ist ja, spielt aber keine Geige
- 6:26nochmal. Dann tatsächlich mein sicherer
- 6:30Ort wird. Wird.
- 6:33Glaub mir Leute. Damit habe ich nicht gerechnet.
- 6:37Ich habe diesen sicheren Ort seit 40 Jahren nicht mehr auf
- 6:40dem Schirm gehabt. Ich habe diese diese Zauberwelt,
- 6:45dieser diese imagin Ehre Welt, die ich damals hatte seit 40
- 6:48Jahren. Verloren.
- 6:53Und dann kommt die plötzlich wieder und jetzt weiß nicht, ob
- 6:56ihr euch vorstellen könnt. Was das mit einem Macht in dem
- 7:00Moment, das ist ein Gefühl von ich weiß gar nicht die Tränen,
- 7:04vielleicht waren es auch Freudentränen so sowieso ein
- 7:07wieso ein Wiedersehen? Oder?
- 7:13Das kann ich gerade selber noch nicht so noch nicht zuordnen,
- 7:15aber ich ich wollte jetzt unbedingt diesen Podcast ganz
- 7:18dringend machen für mich als eine Art Tagebuch für euch.
- 7:25Um daran Teil teilhaben zu dürfen zu können oder, falls
- 7:29euch das selber noch bevorsteht, damit ihr schon mal
- 7:31Erfahrungswerte habt. Das trübt nicht meine Freude.
- 7:37Das trübt in ganz im Gegenteil ganz im Gegenteil Ich freu mich
- 7:41jetzt noch mehr auf meinen Tag heute.
- 7:43Aber. Ich hab ja gestern gelernt, ich
- 7:46darf auch die ich darauf freundlicherweise.
- 7:51Darf ich Gefühle haben wie Wut, Trauer, Ekel, Schmerz, Angst?
- 7:56Freude und so weiter, ne und das spüre ich jetzt halt gerade.
- 8:00Auch jetzt ist es gerade. Eine Mischung zwischen.
- 8:05Unsicherheit, Freude. Traurigkeit gar nicht ich kann
- 8:11dieses, ich kann dieses Gefühl nicht richtig deuten, aber das
- 8:15ist doch nicht schlimm. Das ist aber nicht schlimm.
- 8:20Fakt ist jedenfalls, dass dieses Wiedersehen mit diesem mit
- 8:24diesem. Ja, mit diesem sicheren Ort mit
- 8:27diesem Szenario. Das hat mal eben locker flockig
- 8:32Spuren hinterlassen, da könnt ihr euch sicher sein.
- 8:37Ja. Dennoch.
- 8:42Ihr merkt selber, es fällt mir heute ein bisschen schwer, dann
- 8:45klaren Gedanken zu fassen, dann merkt man auch, dass ich noch
- 8:49etwas Ablöse und sowas. Das wäre dennoch.
- 8:55Seh ich den Tag heute wirklich ich seh den als absolut positiv,
- 8:59sehe dem positiv entgegen mit dem was ich heute alles noch
- 9:02vorhabe, da freue ich mich sehr drauf.
- 9:05Es gibt diese Nacht gibt es wohl eine Sternschnuppennacht und
- 9:09wohl eine. Ich weiß nicht, ob ich das Wort
- 9:15richtig, seine Triaden, eine Triade nackt heißt, das glaub
- 9:18ich wo wahnsinnig viele Sternschnuppen zu sehen sein
- 9:21werden und wohl auch die, die meteorologischen Voraussetzungen
- 9:25dafür wohl besser geht nicht also besser geeignet und das
- 9:28werde ich mir diese Nacht auf jeden Fall antun und nicht
- 9:31antun, das werde ich genießen mit nen bisschen vor schlafen
- 9:35und dann werde ich diese Nacht genießen und hoffe ich sehe so
- 9:39viele Sternschnuppen wie möglich.
- 9:41Habt ihr noch bewusst, ich will auch kein Bild davon machen, ich
- 9:43will, dass du für mich ein saugen.
- 9:46Darauf freue ich mich freu mich da richtig drauf.
- 9:49Ich freu mich auch gleich wieder raus zu gehen, ich freu mich ich
- 9:54freu mich sogar, ich freu mich sogar darüber, dass ich mich mit
- 9:58negativen Dingen auseinandersetzen muss.
- 10:01Das betrifft jetzt in dem Fall ganz enge Sachen von mir.
- 10:08Die ich jetzt noch. B arbeiten, verarbeiten
- 10:12beziehungsweise eliminieren muss.
- 10:16Es fällt mir auch nicht ganz schwer, aber ich freue mich
- 10:18darüber, dass ich es so nüchtern wie möglich.
- 10:24Anstellen kann. Thema nüchtern.
- 10:28Ich habe die ganzen Jahre, ich habe viele, viele Jahre mit
- 10:32irgendwelchen Drogen Exzessen verbracht, hab über viele Jahre
- 10:35konstant, jeden Tag Drogen konsumiert, von Kokain über
- 10:40Amphetamine und Alkohol. Das ist jetzt schon viele Jahre
- 10:46her, aber ich habe mir immer meinen sicheren Ort.
- 10:51In irgendwelchen chemischen Substanzen gesucht oder in
- 10:55Alkohol oder in? Ja, früher in Gewaltausbrüchen
- 10:59in keine Ahnung, ich kann das jetzt so frei erzählen, weil
- 11:03ich. Mir darüber gerade auch sehr
- 11:05viel Gedanken gemacht hab, wo ich alles, wo ich diese diese
- 11:09grüne Wiese lassen, sie einfach mal so stehen lassen.
- 11:12Nehmen sie einen sicheren Ort ist halt die grüne Wiese.
- 11:15Die ich verloren hatte und habe mir versucht, durch andere Art
- 11:18und weisen sichere Orte zu schaffen.
- 11:21Ich weiß heute für mich kann mir nicht nochmal passieren.
- 11:25So weiß ich jetzt aber schon seit ein paar Tagen, ich trinke
- 11:28überhaupt keinen Alkohol. Drogen nehme ich schon lange
- 11:30nicht mehr, da brauchen wir nicht drüber reden schon seit
- 11:32Jahren nicht mehr. Darum geht es doch gar nicht,
- 11:35wenn ich das jetzt mal rückblickend betrachte.
- 11:38Womit ich früher versucht habe, irgendwas zu kompensieren dann.
- 11:44Weiß man erstmal und und bemerkt erst mal, wie Schlimmes wirklich
- 11:50um einen gestanden hat schon in frühester.
- 11:53Jugend und im frühen Erwachsenenalter.
- 11:56Und ich so langsam den Anfang der Depression auch wirklich
- 12:00festlegen kann, also das war ungefähr so, als ich 1718 19 war
- 12:04so in dem Dreh hat das angefangen, muss man sich mal
- 12:07weg und ich bin jetzt 47 Günther ich selber ausrechnen mast.
- 12:12Und wie gesagt, mit welchen Mitteln man versucht hat, sich
- 12:16nicht nur zu betäuben. Sondern sich in sicheren Ort zu
- 12:21schaffen, um danach. Ein viel unsichereren Ort zu
- 12:25haben, vielmehr Chaos, um sich zu haben und dann wieder
- 12:29versucht. Sich in einen sicheren Ort
- 12:32zurückzuholen und dieser Konsum einfach dann irgendwann steigt.
- 12:40Ich will auf jeden Fall. Jedem davon abraten.
- 12:46Irgendwelche Substanzen zu nehmen?
- 12:50Um irgendwas zu kompensieren, Leute ich schwöre ich, das
- 12:52bringt euch um. Es bringt euch um.
- 12:56Glaub mir, ich hab ein Paradebeispiel in meinem Leben.
- 13:00Wo das genau so war? Und auch ich bin für mich selber
- 13:04ein abschreckendes Beispiel dafür, wie weit es kommen kann.
- 13:08Und umso heftiger trifft es einen dann so wie heute.
- 13:14Wenn man seinen sicheren Ort als Kind plötzlich wiederentdeckt
- 13:16und der einem auf dem Silbertablett da praktisch ja.
- 13:21Präsentiert wird. Und man dankend annimmt und
- 13:26vielleicht waren es tatsächlich Freudentränen.
- 13:29Vielleicht waren es Freudentränen.
- 13:34Vielleicht. Egal was es war.
- 13:38Es führt jedenfalls nicht dazu, dass es mir schlecht geht und
- 13:41das ist. Die die Essenz des heutigen
- 13:44Tages für mich. Ich hab keine Schmerzen.
- 13:49Ich fühl mich gut, ich fühl mich frei.
- 13:55Ich fühl mich frei in meinem denken frei meinen Gefühlen, ich
- 13:58lasse alles zu. Hab vieles jetzt schon hinter
- 14:02mir gelassen, muss leider noch ein 2 Dinge in Angriff nehmen,
- 14:06die ich hinter mir lassen muss. Oder hinter mich bringen muss,
- 14:09die werden sehr unangenehm für mich.
- 14:12Aber. Die weisen auf eine Zeit.
- 14:16Die ich leider Gottes komplett abschließen muss.
- 14:21Und dazu bewegen wieder das ist, dass man vergisst sein.
- 14:26Wenn man seinen Kopfhörer auf hat, aber vergisst den Ton vom
- 14:29Rechner auszumachen, so ist passiert.
- 14:33Und das steht mir halt leider noch bevor.
- 14:38Aber selbst dem Blicke ich optimistisch entgegen.
- 14:45Ich blicke dem einfach optimistisch entgegen und
- 14:47versuche. Kein schlechtes Gefühl
- 14:50zuzulassen, jetzt ist meine Therapeutin 4 Wochen im Urlaub.
- 14:54Und Sie wollte mir. Na, sie wollte mir.
- 14:58Anleitung mitgeben ich sag Frau k, Punkt ich sag brauche ich
- 15:04nicht, da kommt nicht durch das schaff ich so ich hab Rückhalt.
- 15:08Und dieser Anliegen ein Anliegen habe ich noch ich sage, ich
- 15:11möchte mein Antidepressivum selbstständig ausschleichen
- 15:13lassen. Ich sage, ich fühle mich jetzt
- 15:15an dem Punkt, wo ich nicht mehr brauche.
- 15:18Da guckt sie mich an, sagt sie. Das habe ich bei, das hab ich
- 15:21letzte Woche schon gesagt, sagt sie.
- 15:22Aber die Entscheidung, die oder den, den den Tag der
- 15:25Entscheidung wollte ich ihnen überlassen soll ich möchte das
- 15:28mit ihnen abklären? Und das haben wir abgeklärt, und
- 15:32jetzt werde ich das 4 Wochen so. Der Zeitraum es ist so passt
- 15:36auch super. Das ist auch der Zeitraum ihres
- 15:38Urlaubs. Ich werde das jetzt 4 Wochen
- 15:39ausschleichen lassen. Und dann versuchen es ganz
- 15:42abzusetzen in der Hoffnung, dass es klappt, sollte es nicht
- 15:45funktionieren, weil so ein Antidepressivum ist, ja
- 15:48praktisch nur, wenn ihr irgendwo balanciert ist ja nur
- 15:51auffangnetze, es ist ja nichts, was euch verändert, das hatte
- 15:54ich vorher auch ein bisschen anders am Schirm.
- 15:56Ein Antidepressivum sorgt nur dafür, dass man nicht ins
- 15:58Bodenlose fällt. Selbst das hat es bei mir
- 16:01manchmal nicht geschafft. Aber jetzt habe ich dieses
- 16:04Gefühl ins Bodenlose zu fallen, gar nicht mehr es ist weg, es
- 16:08ist komplett weg. Und ich vertraue auch darauf,
- 16:11dass es weg ist und nicht das Handeln kann.
- 16:13Deswegen habe ich den Entschluss gefasst ich möchte das absetzen,
- 16:16weil unterm Strich Leute sprechen wir immer noch über
- 16:19Psychopharmaka und. Lässt du dich mal die beide, die
- 16:23die Packungsbeilage durch und die Nebenwirkungen und dann
- 16:26weißt du was los ist? Die geilste Nebenwirkungen ist
- 16:28sowieso. Dieses Medikament kann
- 16:30Depressionen hervorrufen, aber das nur am Rande.
- 16:33Nein, ich werde das Ausschleichen lassen.
- 16:35Ganz bewusst fangen auch heute damit annehme jetzt gleich nur
- 16:40noch die halbe Dosis. Und dann schauen wir mal, was
- 16:44passiert. Ich weiß, dass ich jetzt schon
- 16:46fast 2 Minuten überzogen hab, diese Viertelstunde ist ja auch
- 16:49nur die hab ich mir ja vorgegeben, damit euch nicht
- 16:51langweilig wird. Aber.
- 16:54Wenn Redebedarf dann Redebedarf. Aber der ist jetzt auch hiermit
- 16:58entlasse ich euch ins Wochenende.
- 17:02Und freue mich auf mein Wochenende was ich haben werde.
- 17:08Ich bin auch Kindfrei am Wochenende, das heißt, ich kann
- 17:10mich so bewegen, wie ich ja wirklich Lust zu haben am
- 17:13Wochenende, 2 Tage. Frei bewegen in diesem Sinne ein
- 17:19schönes Wochenende einen schönen, sonniges Wochenende
- 17:21macht das Beste aus dem Wochenende macht das Beste aus
- 17:23eurem Tag danke fürs Zuhören bis Montag euer Sven.