Latest / Fadegrad / Chor der Nationen – Wenn Musik verbindet
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- 0:00Wenn man sich als Erwachsene ein fremde Sprache lernt und der das
- 0:05Gefühl hat, ja, ich will mich nicht blamieren, also dann sage
- 0:08ich ja lieber nichts, damit ich keinen Fehler mache oder
- 0:11satzfehler und mit dem Singen, da kommt man auch schon neue
- 0:17Worte, neue Ausdrucksformen, aber auch diese, diese, diese
- 0:22Stress wird einfach weggelassen. Vater Grad der Podcast, der
- 0:34fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden
- 0:38sind, wer sie sind. Und ich bin da und ich bin da
- 1:17und ich bin da und ich bin da. So ich glaub die anderen Podcast
- 1:30Hosts, die sind gerade limitisch, das sind nicht so ein
- 1:34tolle musikalische ist die ihres allererste Podcast Gespräch
- 1:37kahind wie ich mein Name ist Jonas Schöneberger und ich darf
- 1:41jetzt erst mal euren Host sein als ihr gerade gehört habt ist
- 1:44es bedarussisches Volkswert gesungen vom Chor der Nationen
- 1:49aus Sankt alle initiiert wurde, ist das Projekt vom Chica Usor
- 1:54mit ihm dafür hütt. Da in der City Seelsorge St.
- 1:57Gallen oder Chica als Flüchtlingsseelsorge schaffen es
- 2:01Interview für Chica und so. Du bist der Initiant vom St.
- 2:04Gallen Ablegab von Koordinationen das Projekt gibt
- 2:08es auch in 5 Liter schizer Städten wie bist du auf das
- 2:11Projekt gestoßen? Ja, anfangs wurde mich darauf
- 2:16aufmerksam gemacht. Der Pfarrer Andreas Nuffer von
- 2:20der Heiligkeitskirche in Bern, das war vor etwa 3 Jahren und.
- 2:25Und dann später im letzten Jahr hat er wieder die
- 2:29Nationalkoordinatorin Theresa schwierig hat danach Kontakt
- 2:34aufgenommen mit einer Kollegin von mir, Ann Kathrin Gesslein
- 2:38von der City Seelsorge und später auch dann noch mit mir
- 2:42und gefragt, ob es nicht möglich ist, so ein Chor auch mit St.
- 2:45Gallen auch auf die gleichen und aufzubauen.
- 2:48So bin ich schon auf. Ich hab hin und her, habe ich
- 2:51überlegt, weil es gab auch bis vor kurzem einen anderen Chor
- 2:56und zwar World Voices. In diesem Chor habe ich auch
- 3:00mitgesungen und es ist fast ähnlich aufgebaut wie der Chor
- 3:04der Nationen mit einem kleinen Unterschied, dass der World
- 3:08Voices war vorwiegend vor der katholischen Kirche finanziert
- 3:13und dann auch war. Als Nachfolger vom Pfarrei Chor
- 3:18von Heinrich Kreuz, Pfarrei St. Gallen und mittlerweile hat aber
- 3:24der Chor nicht die Corona Zeit gut überstanden und wurde
- 3:28kürzlich eingestellt. Und dann dachte ich es wäre auch
- 3:32wirklich jetzt an der Zeit auch wieder so eine ein Chor hier in
- 3:37St. Gallen zu haben.
- 3:39Wieso für die so ein Chor in St. Gallas sind so die wichtigsten
- 3:42Punkte. Es ist, sofern wirklich eine
- 3:44sehr, sehr interessante, interessantes Projekt, und zwar
- 3:49weil, das ist ein Chor, der wirklich, wie der Name heißt,
- 3:52Chor der Nationen, es sind verschiedensten Menschen aus
- 3:56verschiedenen Nationen und auch nicht nur Migranten, sondern
- 4:02auch Geflüchteten sind dann auch dabei, und es ist ein Chor.
- 4:07Eines der Ziele ist fast friedensförderung.
- 4:11Und zwar eine Begegnung zu schaffen oder einen Raum zu
- 4:14schaffen für eine Begegnung zwischen den Kulturen Schweizer
- 4:18Schweizerinnen und den Migranten Migrantinnen.
- 4:21Und hier lernt man wirklich hautnah und über Musik andere
- 4:27Kulturen kennen und dadurch dann auch einige Vorurteile danach
- 4:32abbaut. Und Berührungspunkte wieder
- 4:35kennenlernt. Und wenn es sehr gut kommt, und
- 4:39das ist auch 1 der Ziele, auf Freundschaften zu knüpfen mit
- 4:43den Menschen. Wir kriegen Mitglieder hinter
- 4:45momentan. Im Moment ist eben bei der beim
- 4:48Schnupper Abend und zwar das war 26.
- 4:53November haben wir mal probiert ob das überhaupt hier möglich
- 4:57sein wird und ob es Interesse bestünde und da hatten wir etwa
- 5:01nur 25 besonnen. Die sich schon gemeldet haben,
- 5:05die bei diesen Schnupperprobe waren.
- 5:08Und seit Februar sind wir vor in der schnupperprobe Zeit und am
- 5:1511. Mai hat dann der Chor sich dann
- 5:18auch sein Verein dann gegründet und wir haben das Ziel, dass wir
- 5:22etwa um die 30 Sängerinnen und Sänger Anteilen und mittlerweile
- 5:27haben wir zwar um den auch immer noch um die 2019 20 Mitglieder.
- 5:32Und wie ist die ethnische 10 und 70 zwischen Tanzen und Kulturen
- 5:36etwa? Ja, es ist im Moment bei so.
- 5:39Hier in Sagan haben wir eine Frau, glaube ich, aus Asien und
- 5:44dann einige aus verschiedenen Ländern Afrikas und dann aus
- 5:48Schweizer, aber auch vom Aus der Südamerika sind und ein Mann
- 5:54auch aus Südindien und und wir hoffen, dass mehr Leute dann
- 5:58auch noch hinzustoßen werden. Ein Chorleiter ist Bernhard
- 6:03Furchner. Er leitet mit Wissens auch alle
- 6:06anderen Projekte in der Schweiz, die ich Zusammenarbeit mit ihm.
- 6:11Es war ganz interessant. Er ist hier ein wirklich ein,
- 6:13ein charismatischer Musiker, sag ich mal so, aber auch sehr
- 6:18feinfühlig. Also er hat wirklich ein gutes
- 6:20Gespür für dieses kulturelle, für Nässen, die es genau braucht
- 6:26bei so einem Projekt. Und eigentlich ist er, er ist
- 6:31der Gründer von diesem Projekt, von dieser Idee koordinationen
- 6:35er wohnt in Sonothurn, und von dort hat er dieses Projekt in
- 6:40diesen verschiedenen Städten, Luzern, natürlich Bern und Bier
- 6:44und so weiter hat er es dann gegründet, er hat einfach einige
- 6:49Musiker und Musikerinnen, die mit ihm diese Chöre dann
- 6:52betreuen, also wir haben das Glück, dass er selber.
- 6:57Als Chorleiter für unsere samt Dalla Koordinationen hieß, der
- 7:02kommt jeweils eben von Solothurn und dann dann jeder bis jeder
- 7:05zurück. Bei seiner Familie ist.
- 7:08Dann ist es vielleicht schon Mitternacht, aber das macht er
- 7:11ja gerne und wir haben immer wirklich Spaß mit ihm, mit der
- 7:14wie er den den Chor in die Gruppe leitet und dann auch die
- 7:18Polen, ich fang. Jetzt auf Leiter, wo die Familie
- 7:21heute probt sie ihn und. Ja, das ist wirklich mein
- 7:23Eindruck. Sie von ihm, wo du jetzt
- 7:25erzählst, ist ein sehr, sehr leidenschaftlicher Musiker,
- 7:27bevor das wirklich auch kann überbringen.
- 8:05Du sind selber im Chor, mit hast du schon gesagt und du hast du
- 8:09schon. Du hast vorher schon immer einen
- 8:10anderen Chor mitgesungen. Wie ist das Verhältnis von dir
- 8:14mit der Musik in deinem Leben? Eigentlich schon.
- 8:18Als Kind habe ich sehr gern gesungen und bis zum Stimmbruch
- 8:23habe ich ja eher Sopran, Stimme gehabt und dann Musik an und
- 8:27physisch einfach für mich singen ist etwas, was ich sehr gerne
- 8:31tue und auch in einem Chor zurück in meine Heimat Nigeria
- 8:35da hat, habe ich mehrere Chöre gesungen, auch in in der Schule
- 8:40an der Uni. Und das war immer sehr, sehr
- 8:42schöne Erlebnisse, einfach mit anderen zu singen.
- 8:46Ja und andere Stimme auch, Stimmlagen auch mit Mitzuhören.
- 8:50Sprich als Instrument. Nein, leider nicht.
- 8:53Aber sagt man noch nicht, die Hoffnung steht ja zuletzt also.
- 8:57Was heißt Instrument? Also ein Gitarre.
- 9:00Ja, ja, aber ja, ich hab schon ein paar Mal so ein bisschen
- 9:05probiert mit der Blockflöte. Und er könnte einfach nur bis
- 9:09ein paar Griffe dann noch schaffen, aber dann ja, das
- 9:13war's dann, Mhm. In Koordinationen die erlegst du
- 9:18uns vom Zusammenhalt von Chor, da steht schon irgendwie.
- 9:21Neue Kontakte können knüpfen mit den anderen Mitgliedern.
- 9:25Es ist sehr interessant, dass von denen, die früher in World
- 9:29Warces mitgesungen hatten, also sind etwa ein Handvoll, auch in
- 9:34diesem neuen Chor, und ansonsten sind ja durchgehend fast die
- 9:38Menschen, die ich, bis sie vorher nie gekannt habe, und
- 9:41mittlerweile ist nach diesen paar Wochen proben ist eine
- 9:45gewisse Familiarität dann entstanden und Vertrautheit mit
- 9:49denen und der, und das ist der, das eben das Schöne an, mit
- 9:54anderen Menschen zu singen. Der Chor ist, wie gesagt, es ist
- 9:58eine eine Raum, wo Menschen aus verschiedenen Ländern, die
- 10:03können auch ihre eigene, also Lieder aus ihrer eigenen
- 10:06Heimatländern mitbringen und und schön, wenn sie sehen, wie die
- 10:12anderen auch diese Fremdsprachen auch sie sich abkämpfen und dann
- 10:17sehen sie ja die Schwierigkeiten, die sie haben,
- 10:20ja mit dem Deutschlernen, die anderen haben es auch mit den
- 10:23anderen Sprachen. Und deswegen wir das beruhigt
- 10:26auf einen und wenn man sich als Erwachsene ein fremde Sprache
- 10:31lernt und der das Gefühl hat, ja, ich will mich nicht
- 10:35blamieren, also dann sage ich ja lieber nichts, damit ich keinen
- 10:38Fehler mache oder satzfehler und mit dem Singen, da kommt man
- 10:44auch schon neue Worte, neue Ausdrucksformen, aber auch
- 10:49diese, diese, diese Stress wird einfach weggelassen.
- 10:54Du hast selber 2 Kind. Sind sie auch zur musikalischen?
- 10:59Schule ja, also vielleicht eher mehr als ich.
- 11:03Ja, der Sohn, er singt auch so gerne und vor allem vor sich,
- 11:09aber in einem Chor singt er noch, ist nicht, aber die
- 11:12Tochter singt einen Chor in der katholischen, und beide machen
- 11:17in verschiedenen kulturellen Situationen mit, zum Beispiel
- 11:20ein Musical in der Stadttheater. Haben sie oder machen Sie immer
- 11:24wieder mit? Okay du hast darüber geredet,
- 11:28über das völkerverbindende Element von koordinationen du
- 11:33hast selber Migrationshintergrund.
- 11:35Auf die Studie in Nevenstrich mit dem Steiner.
- 11:38Ja, also ich bin von Nigeria nach nach Europa gekommen,
- 11:43Student und zuerst einmal in in in Nisburg, an der der
- 11:48Theologischen Fakultät in Innsbruck bei den Süden und dann
- 11:51von dort. Eigentlich die, die das, was
- 11:56ist, was einem fehlt, wie man die eigene Vertraute und unsere
- 12:01Umgebung dann verlässt, das kann ich schon noch empfehlen.
- 12:05Bei den meisten, die dann die das selber dann auch hier
- 12:08erleben und mit ganz minimalem sich wieder neu finden, neu
- 12:14erschaffen und und das das ist ja, das ist aber sich dann auch
- 12:17an den Menschen bewundere, weil daraus.
- 12:21Darin erkennt man einen anderen Teil von sich selber, den man
- 12:25sonst nicht entdecken würde, wenn man am gleichen Ort
- 12:29geblieben wäre. Aber wenn du dann dann irgendwo
- 12:32anders kommst und dann da niemand erwartet dich oder
- 12:35wartet auf dich und dann musst du dich irgendwie dort
- 12:38zurechtfinden und ja, es ist schon eine bemerkenswerte
- 12:43Leistung, wie. Wahrscheinlich klingt heute in
- 12:46Nigeria beschrieben. Es war sehr schön.
- 12:49Ich meine die meisten unbeschwerlich so wie sag ich
- 12:53mal viele kindheiten, egal aus welchem Herdteil das ist.
- 12:58Aber es war sehr schön, wir haben sehr viel gesungen, sehr
- 13:01viel musiziert und aber nicht mit irgendwie mit der Gitarre
- 13:04oder so. Wir haben wirklich improvisiert,
- 13:06alles was Klänge hat und dann schauen wir, was sie das eine
- 13:10genießen. Klang, Vielfalt, danach
- 13:12entstehen. Rhythmus auf dem Tisch.
- 13:15Und gut Tisch. Also wir haben nicht sehr
- 13:17einfach Instrumente gebastelt und unsere Tanzgruppen dann
- 13:22organisiert und Tänze aufgeführt und auch in Chöre, in Schulchöre
- 13:29werden auch bitte gesungen. Also es war ja, ich würde sagen,
- 13:32es ist einfach so eine sehr schöne Zeit.
- 13:35Verglichen mit der mit der Kindheit sind die viele
- 13:38Jugendliche hier, haben die Herausforderungen, die es da
- 13:41gibt und so viel Auswahl da waren wir, sag ich mal, die
- 13:45waren. Es war einfach, aber es war sehr
- 13:48schön, wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht draußen.
- 13:53Also ich habe den Ausschlag geben.
- 13:54Die Punkte siehst du auf Innsbruck und es waren richtig.
- 13:58Es war einfach studierenhalber. Also ich habe ein Stipendium
- 14:01bekommen bei den Lesinten Theologie fortzusetzen.
- 14:05Ich habe in Nigeria Philosophie und Theologie studiert und dann
- 14:10Aufbaustudium, dann in Theologie weiterzumachen in Espoo, und
- 14:15deshalb bin ich dann nach Europa gekommen.
- 14:19Wie ist das Studium sie? Es war sehr, es war sehr
- 14:22interessant. Es war natürlich ja, irgendwie
- 14:24hab ich sprachen sehr gerne, weil ich, ich fand immer die Art
- 14:29und Weise, wie die Menschen Dinge ausdrücken, fand, fand ich
- 14:32immer sehr, sehr reizend, und als wir dann nach nach Innsbruck
- 14:37hatten, ich kannte meist höchstens einfach danke und
- 14:42bitte und so diese ganz einfache Worte, weil danke heißt in
- 14:46meiner Muttersprache Darlo und bitte heißt etwas so wie.
- 14:51Ein Wort. Geht's gar nicht mehr so
- 14:53spezifisch übersetzt? Sondern ja, insofern ist, da
- 14:56muss man einfach die umschreiben.
- 14:58Ja genau, ja und und so, von dem her die Sprache und diese Zeit,
- 15:04der war schon herausfordernd, weil als junge Erwachsene, da
- 15:08hast du viel Kopf zu erzählen, so viel lebt und du willst auch
- 15:12anderen dich mitteilen oder halt, aber es fehlt ja die
- 15:15Worte. Und ja, wie gesagt, da schämt
- 15:18man sich ja, wenn man einen Satz macht, der der falsch ist.
- 15:21Und dann merkt er, es ist ja falsch und der und dann
- 15:24irgendwann einmal diese Überwindung von dieser Angst.
- 15:28Ja, es hat schon ein wird was gekostet, aber es hat sich
- 15:31gelohnt. Ja, also er hat.
- 15:33Geholfen oder die. Ja gut, wir hatten ja Deutsch,
- 15:36Sprachkurse um der also in in Kollegium an der Tschujin Tala
- 15:42Straße, das ist ja Kollegium canisianum.
- 15:44In Innsbruck und wir hatten die Südnamen Sprachkurse für uns
- 15:49organisiert und da vor allem zu meiner Zeit waren dann 22
- 15:53Nationalitäten von von von Lateinamerika bis Australien und
- 16:01da waren wirklich eine eine ein Vielfalt von verschiedensten
- 16:04Sprachen, koreanische wie auch vietnamesische und der und der
- 16:09Venezolaner. Und dann IBO von Nigeria und so
- 16:13weiter und von Ghana. Also es waren sehr viele
- 16:15Menschen und von dem hier ist der Treffpunkt ein Sprachkurs
- 16:20mit junge Deutschlehrerinnen und das hat sehr, sehr geholfen,
- 16:24einfach, dass wir mal, bevor wir dann mit der Universitätsstudium
- 16:28dann fortsetzten, diese Grundstock an Verstehensvermögen
- 16:33irgendwie zu schaffen und das war war sehr hilfreich.
- 16:38Und dann nachher weiter an der Uni Sprachkurs, weil um
- 16:42Prüfungen abzulegen. Da muss man, hier spricht man
- 16:45heute von a 1, a 2, AB 1, b 2 und dann c, aber für für ein
- 16:52Studium vor allem Theologie ist nicht etwas technisches, da muss
- 16:57man schon einige Argumentationen und da und dann auch die die
- 17:00Traktanden und dann irgendwie schon übersetzen und verstehen
- 17:03können. Und von dem Her ist schon eine
- 17:07Fundierung, in der in der Sprache war, schon notwendig.
- 17:10Und das hat dann geholfen. Ja, vor allem die Konfrontation
- 17:13mit anderen, die nur noch deutsch lernt, sprachen, das ist
- 17:17eben die Schwierigkeit, die die Leute hier haben, die Deutsch
- 17:20lernen, die also zum Schriftdeutsch lernen, weil da
- 17:24lernt man einfach im Unterrichtszimmer, und da kommt
- 17:27man raus auf der Straße spricht kein Mensch diese.
- 17:31Genau. Und das hat die Herausforderung
- 17:35aber in Innsbruck, da hatte ich eben das Glück, dass unter den
- 17:38Studenten hat man laufend einfach Hochdeutsch gesprochen,
- 17:42das, das war schon sehr hilfreich.
- 17:47Dieser Podcast ist ein ökumenisches Projekt und wird
- 17:49präsentiert von den evangelischen und katholischen
- 17:52Kirchen, der Kantone St. Gallen und Appenzell.
- 17:54Danke für eure Unterstützung. Du bist noch Seelsorge geworden.
- 18:02Was hätte zu dem Schritt gewonnen?
- 18:05Ja, es wird immer schon der Wunsch, mit Menschen zusammen zu
- 18:09arbeiten, aber auch für für andere da zu sein, schon schon
- 18:13in der Studienlaufbahn war bereits schon in diesem, in
- 18:18diesem Bereich, etwa im Seminar und dann auch in der an der
- 18:22Katholischen Hochschule und so was dann.
- 18:26Ja, für mich wirklich schon das Ziel in diesem in diesem
- 18:31technischen Rahmen auch für für die Menschen da zu sein und dann
- 18:35auch mit mit Menschen zusammenzuarbeiten.
- 18:39Und ich habe daneben so parallel zu dem Theologiestudium, habe
- 18:42ich dann auch noch Ausbildungen in der technischen Psychologie
- 18:47und somit könnte ich dann einfach ein bisschen mehr diesen
- 18:51Umgang mit technischen Situationen von Menschen etwas
- 18:54mehr verstehen. Du schaust jetzt als
- 18:57Flüchtlingsseelsorge wie ich sehe, die nie arbeiten.
- 19:00Muss ja, es ist einfach, vor allem für die Menschen da zu
- 19:04sein, auf die niemand gewartet hat.
- 19:06Und viele haben dann verschiedenste Probleme oder
- 19:11Fragen, vor allem mit den ganzen banalen Schwierigkeiten des
- 19:14Lebens. Wie kauft man relativ
- 19:18preisgünstig ein? Oder wenn man Probleme hat mit
- 19:22der Polizei. Wo geht man hin oder wenn man
- 19:24einen Brief bekommt, man nicht versteht, wer hilft einem, diese
- 19:27zu übersetzen oder und dann bis hinzu sprach lernen und wenn das
- 19:33nicht mehr bezahlt werden kann, ja wo gibt es sonst noch weitere
- 19:37Hilfe für den Spracherwerb und dann auch diejenigen, die sonst
- 19:42auch Fragen haben, ja, die jahrelang unterwegs sind, manche
- 19:46haben auch Kollegen und Kolleginnen unterwegs verloren.
- 19:49Und die haben es geschafft. Und manche fragen sich ja, warum
- 19:53nicht und warum gehen die nicht und für die, die während dieser
- 19:57Zeit sehr viel von ihrem Glauben gelebt haben, also die Stellen
- 20:02sich ja dann die Frage, was ist denn Verhältnis zu Gott, der
- 20:05Gott frage, und dann, was ist denn, was ist richtig und was
- 20:10ist falsch und Umgang mit all diesen Augen, mit dem Trauma,
- 20:14aber auch mit den vielen gelebten.
- 20:17Also das mit jemandem drüber zu sprechen, der, der einfach dazu
- 20:21hört und dann, falls auch bereit ist, mit ihnen ein paar Schritte
- 20:25zu gehen, um weitere Hilfe oder Unterstützung zu finden.
- 20:29Ja, meine Arbeit besteht darin, eigentlich so gut es geht,
- 20:33Menschen ja den Betroffenen zu helfen, dass sie weitere
- 20:39geöffnete Türen finden. Und auch ihr Anliegen und diese
- 20:43Sehnsucht nach willkommen mal diese Hauptmacht gestellt zu
- 20:47bekommen, aber auch Zusammenarbeit mit anderen
- 20:51Organisationen hier in Sankt allen, die sich im fünften
- 20:54Bereich tätigen, zum Beispiel Soli, Haus Solinets oder
- 20:58Sonnenpapier, Anlaufstelle oder Gravita und da mit dem Amt für
- 21:02Gesellschaft fahren, also all diese Stellen, die sich um das
- 21:06Wohnen dann auch kümmern, um die Sorge.
- 21:09Um diese Menschen und die Geflüchteten kümmern, so, da
- 21:13sind einfach Partner in unserer sehr sorglichen Arbeit und von
- 21:18der katholischen Kirche hier her ist es ja klar, das war die, der
- 21:22das Christentum ist eine Flucht, Religion, wenn du willst, so war
- 21:27er schon von Anfang an, Jesus war eine Geflüchtete und dann
- 21:30auch die ganze Kirchengeschichte, so hat er mit
- 21:34Verfolgung, mit der mit Flucht zu tun.
- 21:37So ist es etwas, was eigentlich mitgegeben ist in unserem
- 21:40Glauben für die Schwächeren da zu sein und dann auch für sie.
- 21:45Die, die keine Stimme haben, auch mal die Stimme zu erheben
- 21:49oder ihnen ihnen die Stimme zu neuen.
- 21:51Du erlebst sicher in den Gesprächen einmal sehr viel
- 21:54traurige Geschichten oder dramatische Geschichte.
- 21:57Wie berührt dich das persönlich und wie geht es mit dem um?
- 22:01Ja, es ist eine natürliche Erwägung, das Wichtigste in
- 22:05dieser in dieser Arbeit ist, dass man Empathie zeigt, dass
- 22:09man auch wirklich mitfühlt mit den mit den Menschen,
- 22:13gleichzeitig auch ja die Fähigkeit, auch zu entwickeln,
- 22:16auch sich irgendwie zu schützen und zu wissen, wo wo eine Grenze
- 22:22liegt, vor allem, was kann ich und was kann ich nicht und was
- 22:26ich nicht kann, wer kann das, und dann das auch weitergeben.
- 22:30Und diese Hoffnungslosigkeit in vielen Menschen dann auch
- 22:33spüren, aber mit den Menschen einfach zu beproben, dass, wenn
- 22:39wenn es heute nicht klappt, vielleicht klappt es morgen und
- 22:42wenn es überhaupt nicht klappen wird, das, was man heute jetzt
- 22:45macht und erlebt, ist schon ein Erfolg und mit ihnen diese
- 22:49kleine Schritte zu erleben und dann auch mit ihnen das zu
- 22:53machen, das ist ja, das gilt dazu.
- 22:55Und es gibt ja manche Momente, wo ich dann einfach von einer
- 22:58Situation oder an dem, an dem mein Erlebnis erfahre, die mich
- 23:03dann noch da genau beschäftigt, das das gibt.
- 23:06Aber, aber ich kann mit dem umgehen, indem ich sage, OK, das
- 23:11es geht, irgendein darum, dass ich an diesem Schicksal auch
- 23:14teilnehme und den Menschen sagen, na ja, das ist der, ja,
- 23:18ich verstehe dich, aber ich kann natürlich nicht dein Leid, oder
- 23:21dann hinzu dir das wegnehmen, aber.
- 23:25Wenigstens bei mir zählen ist es schon eine eine Hilfe.
- 23:27Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo. Wenn man noch zurückkommt auf
- 24:11die Koordinationen wie Gorzwitter sind in einem
- 24:15Stationen auftritt Planet oder an der pisitären Art.
- 24:19Jawohl, es ist schön, dass der der Koordination St.
- 24:22Gallen, Wir freuen uns, dass wir dann auch bei der katholischen
- 24:27Kirche, der ich arbeite. Diese dieses Projekt sehr gut
- 24:32unterstützt und stellt uns auch den Raum, die Proberaum zur
- 24:37Verfügung gratis und so sind wir dann auch als für uns einfach
- 24:41ganz natürlich, dass wir dann auch.
- 24:43Zweimal oder dreimal oder dreimal im Jahr?
- 24:47Bei den kirchlichen Anlässen teilnehmen oder dort auftreten.
- 24:51Und so sind wir im Moment mit unserem Wir sind noch
- 24:54beschäftigt mit dem Aufbau, dass wir überall bei uns finden und
- 24:57und neue Lieder kennenlernen und da proben, aber es sind schon 2,
- 25:04vielleicht wenn es geht, ist es, ich hab es noch nicht geplant,
- 25:07also nicht geplant, sondern noch nicht globalisiert.
- 25:10Dass der vielleicht zum Begegnungsfest von Saint Othmar,
- 25:14wo wir dann proben, vielleicht, wenn wenn wir so weit sind,
- 25:18vielleicht treten wir dann dort auf, vielleicht mit mit
- 25:22Gestaltung von der Feier von der Messe.
- 25:24Das wäre auch was für das Zeitung.
- 25:25Das wäre dann am 14. September und dann aber ein ein
- 25:30Termin, der feststeht, ist ein Jahreskonzept, das wäre dann am
- 25:369. November.
- 25:38Und zwar in Saarbrücken bei der in der Pfarrkirche.
- 25:41Und da hoffen wir, dass viele Leute dann dazu kommen und den
- 25:44Hopfen, auf dass er nach und nach, dass er noch mehr
- 25:47Mitglieder werden, so kommen zum oder man braucht einfach noch
- 25:51ein bisschen vorbeikommen zum Mitsingen.
- 25:54Wenn nicht so über Lust über hoch hat zum Björn Chor
- 25:57mitsingen, wo kann ja wo sie sich melden.
- 26:00Jawohl, es gibt ja ne ein Homepage koordinationen.ch, das
- 26:04ist ja einfach auf der Schweizer, also nationale Ebene
- 26:07und dort gibt es dann unter Untergruppen, also die
- 26:10Koordinationen der verschiedenen Städte, da kann man dort
- 26:13anklicken, Sankt Gallen und dann findet man das das
- 26:17Anmeldeformular dort und kann man sich anmelden und dann
- 26:20bekommen wir dann diese Anmeldung und mit dieser
- 26:23Anmeldeformular ist alles drauf, Adresse und und Kontaktpersonen
- 26:27und da sind wir vor. Und freuen uns auf solche
- 26:30Kontakte. Geht's Episode gute Zuhörer zum
- 26:34Abschluss noch mit auf die Becken stehen.
- 26:38Ja, also ich freue mich ja, dass Ihr das unser unser Gespräch
- 26:41mithört und dann bin ich natürlich sehr dankbar, dass wir
- 26:46diese Chance haben, neben Koordinationen auf diesem Kanal
- 26:49publik zu machen und wir freuen uns auf weitere Chorsängerinnen
- 26:55und Sänger oder Liebhaber von Gesang oder Chorgesänge und.
- 26:59Er kommt einfach vorbei und dann und dann probiert und dann
- 27:03lofales bringt auch eure Lieder, die ihr gerne singt und da
- 27:07werden wir sicher schauen, dass wir das auch mit euch dann auch
- 27:10Proben und dann auch mitsingen. Aber die Freude am Singen und
- 27:15dann auch diese Weg Kontakt mit anderen Menschen, das ist das,
- 27:19was jeder Migrant, migrantin wirklich sich wünscht, dass er
- 27:24Kontakt knüpft mit anderen Menschen und.
- 27:26Noch mehr. Jede geflüchtete Mensch möchte
- 27:29eben auf diesem Weg um so unkompliziert Kontakt aufnehmen
- 27:34mit anderen. Chica, danke vielmals fürs
- 27:36Gespräch und Euch danke ich auch ganz herzlich fürs zu erlassen
- 27:40teilt und abonniere. Gerne ist ein Podcast, den
- 27:43verpasst du dir kein Folg. Mir gebe dieses Feedback gern
- 27:47oder die E Mail Adresse feedback@vatergrad-podcast.ch
- 27:52oder auf Instagram. At Pfaddegrad unterstrich
- 27:56Podcast macht's gut und hebe Dora.
- 27:58Stief Pfaddegrad.