Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Spektakuläre Kunsthallen-Pläne, und ein Hoffnungsschimmer am Arbeitsmarkt
Transcript
- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 30. Oktober. Es ist eine spektakuläre Idee. Kunsthallen-Direktor Alexander Klar möchte die Kunsthalle erweitern. In Eimsbüttel ist es am Donnerstagmorgen zu einem fatalen Unfall gekommen. Frau muss wegen Tod ihrer Großmutter in die Psychiatrie. Zahl der Arbeitslosen sinkt. Es ist eine spektakuläre Idee. Kunsthallendirektor Alexander Klar möchte die Kunsthalle erweitern. Eine Konzeptstudie des Architekturbüros Snöhetta schlägt einen Erweiterungsbau vor, der mehr Ausstellungsfläche bietet, einen neuen öffentlichen Park an der Binnenalster schafft, ein Naturschwimmbad plus Sauna beinhaltet und Stadtreparatur im besten Sinne wäre. Wir müssen über dieses Gelände nachdenken, das ist historisch immer wieder gemacht worden, sagt Klar mit Blick auf die Fläche im Nordosten der Binnenalster. Die Überlegungen habe ich schon angestellt, als ich Kunsthallendirektor wurde. Mir geht es vor allem darum, die Binnenalster zu beleben. Gebaut würde auf der Fläche der Kreuzung zwischen Galerie der Gegenwart und Binnenalster. Um den Verkehrsfluss nicht zu behindern, müsste das Gebäude über der Kreuzung errichtet werden. Technisch ist das machbar, sagt Klar. Hamburg deckelt ganze Autobahnen zu. In Eimsbüttel ist es am Donnerstagmorgen zu einem fatalen Unfall gekommen. Nach Abendblatt-Informationen ist eine 50 Jahre alte Frau bei einer Gassirunde mit ihrem Hund im Park am Weiher von einem umstürzenden Baum getroffen und lebensgefährlich verletzt worden ist. Durch das stürmische Wetter soll die rund 20 Meter hohe Tanne in etwa sieben bis acht Metern Höhe gebrochen und auf die Straße gestürzt sein. Die Tanne verfehlte die Frau und ihren Hund nur um ein paar Zentimeter, doch herabfallende Äste trafen die 50-Jährige unter anderem am Kopf und klemmten sie unter sich ein. Sie wurde von Passanten gefunden, die umgehend Feuerwehr und Notruf alarmierten. Das nennt man wohl Wiederholungstäterin. Am Mittwochabend haben Bundespolizisten eine per Haftbefehl gesuchte 47-Jährige im S-Bahn-Haltepunkt Jungfernstieg festgenommen. Die polizeilich bekannte Frau ist in diesem Ermittlungsverfahren verdächtig, im Zeitraum von April 2024 bis Juni 2025 in 28 Fällen öffentliche Verkehrsmittel ohne Fahrschein genutzt zu haben. Die Beschuldigte soll dabei U- und S-Bahnen immer wieder ohne einen erforderlichen Fahrschein genutzt haben, hieß es. Die deutsche Staatsangehörige war bislang untergetaucht und für die Justiz somit nicht erreichbar. In der Folge wurde am 23.10.2025 vom Amtsgericht Hamburg die Untersuchungshaft mit einem Haftbefehl angeordnet. Am Mittwoch erwischten sie dann Mitarbeiter der DB-Sicherheit in einer S-Bahn beim aggressiven Betteln. Sie hatte keinen Fahrschein. Nach dem gewaltsamen Tod einer 83-Jährigen in Hausbruch hat das Landgericht die Unterbringung der Enkelin in einer psychiatrischen Klinik angeordnet. Bei der Tat am 12. März habe die 39-Jährige in einer Wahnvorstellung gedacht, sie werde von der Großmutter angegriffen und müsse sich verteidigen, sagte der vorsitzende Richter Matthias Steinmann. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft brachte die Beschuldigte die 83-Jährige in der gemeinsamen Wohnung in Hausbruch zu Fall und schlug ihren Kopf mehrmals auf den Boden. Anschließend stach sie der Großmutter vermutlich mit einem Messer mehrfach in den Oberkörper. Die 83-Jährige starb noch in der Wohnung. Auch bei einer weiteren Tat, rund einen Monat zuvor, handelte die 39-Jährige nach Angaben des Richters im Zustand der Schuldunfähigkeit. Am 11. Februar hatte sie eine Pflegerin angegriffen, die zu einem Klienten in das Mehrfamilienhaus wollte und schlug die Frau bewusst los. Die Strafkammer stellte fest, dass die Angeklagte eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt und bis zu einer Heilung in einer Klinik bleiben muss. Einen blassen Hoffnungsschimmer sendet der Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im Oktober im Vergleich zum September gesunken. Die Arbeitslosenquote sei um 0,1 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent gefallen, teilte die Agentur für Arbeit Hamburg mit. Vor einem Jahr lag die Quote bei 8 Prozent. Die Arbeitsagentur griff für die Statistik auf Datenmaterial zurück, das bis zum 14. Oktober vorlag. Die im September eingesetzte leichte Herbstbelebung hat sich im Oktober auf niedrigem Niveau fortgesetzt, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, Sönke Fock. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.