Latest / Die Zeitgenossen / Die Zeitgenossen 24: The Shield, Haruki Murakami, Shelfd Community, Prag, Pilze
Transcript
- speaker-1: Zeitgenossen! speaker-0: 24 Folgen die Zeitgenossen. Wer hätte das gedacht? Also wer jetzt seit Anfang an unser Zeitgenosse ist, der hat da auch schon, glaube ich, eine ganze Menge Zeit mit uns zusammen genossen, nicht wahr? Also 24 Folgen, ist ja, jede Folge ist so ungefähr 50 Minuten oder 45 Minuten, also bald ist es ein voller Tag, den man verbringen kann damit, eigentlich von morgens früh bis abends spät nur die Zeitgenossen zu hören. Das ist schöner Tag wäre, das überlasse ich jetzt bei euch. speaker-1: Schlaflos auf jeden Fall, schlaflos. speaker-0: Wir haben jetzt auch in der zweiten Folge, die wir jetzt gerade aufnehmen, heute ziemlich viele Gemeinsamkeiten, Stefanie und ich. Also das haben wir nicht immer, aber ein paar Sachen oder doch einige Sachen lieben wir beide. Und einer von diesen Dingen oder von diesen Menschen ist der japanische Autor Haruki Murakami. Und als ich gesehen habe, dass Stefanie heute über eins seiner Werke, die glaube ich, einer weniger bekannten Werke, oder? sprechen will, da hat mir das gleich sehr gut gefallen, weil das nämlich war das erste, was ich von ihm gelesen habe vor 25 Jahren und ich wusste sofort, als ich das gelesen habe, dass das etwas ganz Besonderes ist. Also ein ganz anderes Japan, eine ganz andere Geschichte, eine ganz andere Denkungsweise, von der ich viel mehr wollte und wo ich auch die Hoffnung hatte, dass noch viel mehr kommen würde und jetzt 25 Jahre später, da weiß man das natürlich alles, er ist der eine, einer der Giganten unserer Zeit. Worüber reden wir, welches Buch war und warum dieses Buch von Haruki Mukakami? Warum findest das geil? speaker-1: Haruki Morakami habe ich entdeckt, bevor ich Japan entdeckt habe. war eins dieser Autoren, in dieser Indie-Szene, was ist cool, so rumgegeistert ist. Und man hatte das Gefühl so ein bisschen, das muss man mal gelesen haben. Und das erste Buch, was ich von ihm gelesen habe, das habe ich auch hier, es Kafka am Strand. Das wollte ich aber nicht vorstellen, es war total interessant. Ich bin dann nämlich noch mal so bisschen durch meine iBook-Reihe, also was ich in meinem iBook... mal gekauft habe, so durchgescrollt und hab dann Hardball Wonderland und das Ende der Welt gefunden. da sind sofort... Es ist total irre und da sind so viele Erinnerungen in mir hochgekommen, als ich dieses Buch gelesen habe und das ist für mich war Haruki Morakami eigentlich Japan halt. Also der hat für mich in meiner Fantasie Japan ausgemalt und auch alles, warum ich Japan besuchen will. speaker-0: der Shonto-Error. speaker-1: wollte und warum ich dahin wollte, hatte damit zu tun. Und was auch spannend war, als ich dann, als ich in letzten Folge erzählt hatte, diese Gelegenheit hatte, dass mich jemand zehn Tage dadurch Tokio beschleift hat, war das auch so, das war ein großer Murakami-Fan und er hatte wirklich die komplette Ausgabe da stehen und konnte mir dann auch bisschen mehr zu ihm erzählen, aber ich habe mir es natürlich nicht nehmen lassen, mich in der Vorbereitung auf die Folge nochmal da richtig reinzudenken. Und es ist total spannend, dass wie Murakami eigentlich zum Schreiben gekommen ist. Es ist nämlich so, dass der in Tokio eine Jazzbar betrieben hat, zusammen mit seiner Frau. hieß Peter Cat. Und eines Abends sitzt er in der Jingu Station in Tokio, trinkt ein Bier, schaut Basketball und denkt plötzlich einfach so aus dem Nichts heraus, ich glaube, ich kann Roman schreiben. Und hat sich dann wirklich hingesetzt und hat angefangen, Bücher zu schreiben. Und das Buch hat Boyd Ronderland und das Ende der Welt ist das dritte Buch, das er geschrieben hat. Aber es ist das erste Buch, mit dem er eigentlich so seinen Durchbruch in Japan gefeiert hat. es ist so, das, also er hat insgesamt 50 Jahre später, hat Murakami 16 Romane geschrieben. Es gibt dazu noch Erzählbände, Essays und so weiter. Und 60 Versetzungen. Er ist wirklich einer der bekanntesten japanischen Autoren. Der bekannteste. Ja, also ich meine aus der westlichen Perspektive heraus natürlich. hat es natürlich auf die internationale Bühne geschafft, dass so oft schon eigentlich der geheime Kandidaten mal einen Literatur-Nobelpreis zu... Skank. Hat er nie bekommen, ja. Aber es ist immer eigentlich, wir warten eigentlich alle darauf, aber jetzt mal sehen, ob da jetzt noch was kommt. Und was ja spannend ist, ist, dass ich glaube Hardball Wonderland war. im Prinzip eins von beiden. Es sind ja zwei Geschichten, das sind eigentlich auch zwei Titel in einem, es sind zwei Erzählfade, die man entlanggehen kann und das eine davon, glaube, Gott, jetzt muss ich nochmal irgendwo nachlesen, ja, das war so Hardbold, Wunderland war es, glaube ich, das in einem Magazin erschienen ist. Und das fand er eigentlich auch gar nicht so richtig gut und war da auch lange sehr unzufrieden mit diesem Text. und hat den dann aber dann, weil er in seinem Kopf einfach hängen geblieben ist und sich immer wieder damit beschäftigt ist, hat ihn nicht losgelassen, hat er angefangen das Buch zu schreiben und dann ist das andere, die andere Erzählstrang dazu gekommen und dann hat das angefangen sich ineinander zu verweben. Dadurch ist ein sehr spannendes, kontrastreiches Buch rausgekommen. Ich glaube, das hat man ja letzte Episode schon, dass Christoph speaker-0: Ich will jetzt einen Mindfuck. Ich kann auch wirklich nicht richtig mich erinnern, worum es da genau ging, aber ich die ganze Zeit komplett auf Dopamin. Und habe auch noch nicht richtig verstanden, worum es ging, aber es war unglaublich geil. speaker-1: Ja, also das ist so bisschen der Borakami, ne? Also der zieht einen auch in diese Erlebnisse hinein. Man sitzt irgendwo mit Menschen, gefühlt dann an Tischen, man erlebt Dinge zusammen, manchmal total absurde Dinge. Und man kann die aber auch plötzlich als echt empfinden. Also er schafft das in in unseren Köpfen, glaube ich, Welten zu erschaffen, die sich total echt anfühlen, obwohl die total absurd sind. Und ich glaube, das ist halt ein totales Meisterwerk und er schafft das aber dadurch so Psychogramme auch. Momente der asiatischen Erzählkultur so erlebbar für westliche Kultur zu machen, die für uns oft manchmal so bisschen sich komisch anfühlen oder komisch aussehen. Weil es ist einfach so, unsere Kulturen unterscheiden sich total. Also es ist einfach so, dass wir in Westen so nach den Dopaminschocks irgendwie die ganze Zeit lechzen und da auch hinkonditioniert wurden. In Asien gibt es halt ganz viel, wo auch mal nicht was passiert und es ist total okay. Und ich glaube, das ist... Das ist so der Murakami, der oft sehr umfangreich erzählt, der einfach kein Moment zu schade ist halt. Also der schafft auch in jedem Moment dann eine Besonderheit zu finden. Gerade Präsenz sein, einfach da zu existieren, wo gerade was passiert. speaker-0: Aber weißt du, mein, was mich eigentlich an Murakami so fasziniert hat, war eigentlich nicht das, was du meintest, das mit den asiatischen anderen Erzähltraditionen, sondern was mich so begeistert hat, dass mir das Heartbolt Wonderland und das andere Buch, was ich gelesen hab damals, The Wild Sheep Chase, die wilde Schafe, dass die mir so extrem unjapanisch vorkamen. Also wenn ich an Japan gedacht hab, dann hab ich an Akira Kurosawa gedacht und halt einen Sammlerei, aber die Welt, der Murakami erzählt, ist ja ultramodern. Das ist ja die totale Jetztzeit. Da spielen Dinge wie Jazz und Popmusik eine Rolle, da spielen Großstädte eine Rolle, sind eigentlich total universelle, sehr moderne Umfelder, die mir sofort nahe waren, wo ich das Gefühl hatte, ich muss jetzt erst mal reindenken in die Art, wie Japaner die Welt sieht, sondern also zumindest auf diese Art und Weise diese radikale Modernität und dieses Utopische, das ja auch utopisch ist ja auch universell, bis zu einem Wissen, ja, das hat mich damals besonders viel eingenommen, dass ich halt überhaupt nicht das Gefühl hatte, dass es da so eine kulturelle Barriere gibt, die ich erstmal nehmen muss, ⁓ mich in dieser Welt wohlzuführen. speaker-1: Ja, also ich glaube, genau, also es ist aber trotzdem eine ganz andere Welt, er beschreibt. ich glaube, das ist ja das. Total. Ich habe das versucht, anders zu sagen, meinen glaube ich das Gleiche. Ich sage einfach, er macht das asiatische Leben, das ja auch heute anders ist, weil du hast jetzt gerade Zeit, also es sind Sommerreis und heute, also Vergangenheit und heute, sondern ja, das heute auch in Asien ist anders als das heute für uns hier. Also das ist auch, haben große kulturelle Differenzen, wie wir Dinge tun. Ob wir das eher als Kollektivding sehen oder als Individuum. Also gerade in Indien zum Beispiel ist ja auch noch ein ganz anderes Thema, wie sie mit Details umgehen, diese Obsessionen, Kleinigkeiten, dieses auch, es ist ganz schwer von Dingen trennen zu können. Also auch so bisschen die Horter, die Japaner sind ja wirklich Horter. Die haben ja manchmal zum Teil 100 Regen-Schwimmungen zu Hause. Das ist wirklich total lustig. Aber es ist einfach wirklich... Schön, weil du hast recht, über die modernen Themen kriegst du da Zugang zu. Aber es ist nochmal was anderes. Er macht das wirklich durch die Sprache erlebbar und zugänglich und verständlich. Also er war ja sehr begeistert von gerade der amerikanischen Literatur. Ist ja ja auch von Chandler und anderen so sein ganzes Leben lang hat er den verehrt. War auch da... Also ich meine, die modernen Japaner mögen ja viele amerikanische Sachen, aber das vereinen sie mit ihrem Kulturinteresse. Japaner können super vielseitig sein. Wenn sie Rockmusik und Schendler mögen, heißt es aber nicht, dass sie keine T-Zeremonien mögen. Also das koexistiert da miteinander. Also Jazz ist da in seinem Leben schon riesiges Thema gewesen, aber trotzdem heißt das nicht, dass sie schreine oder auch dieses langsame Leben trotzdem zelebrieren. Also ich glaube, ist, glaube ich, das, was man sehen muss, dass das Leben ist vielschichtiger und er zeigt diese Vielschichtigkeit. Und was er einfach total gut kann, ist halt Geogramme zu zeichnen von Menschen und deren Innenleben und dann das mit sehr spannenden, finde ich schon immer noch, Geschichten irgendwie zu vereinen. Also jetzt haben wir vielleicht diese zwei Erzählstränge. Es geht auf der einen Seite in diesem Hard-Bold-Wonderland ⁓ jemanden, der in Tokio lebt. Das geht ein bisschen ⁓ Zukunft, es geht darum einen sogenannten Kalkulator, der irgendwie Daten in seinem Unterbewusstsein verarbeitet, ⁓ irgendwelche Sachen zu verschlüsseln. Und es gibt auf der anderen Seite halt eine, die, na ja, sagen wir ein bisschen noch mysteriöse, noch fiktionalere Welt, das Ende der Welt. Da gibt man seinen Schatten am Eingang ab und damit auch Teile seiner Emotionen. Und man vergisst jeden Tag, wo man da ist, gibt man eigentlich einen Teil von sich auch irgendwo ab. Aber man hat auch so ein Gefühl von, na ja, sagen wir mal, schwereloser Leichtigkeit, dadurch, dass man halt nicht mehr so von der Vergangenheit gejagt wird. Und was ich halt total spannend finde, ist, dass diese zwei Geschichten immer mehr sich miteinander verzahnen und dann auch einen Sinn ergeben. Das wollen wir jetzt natürlich hier nicht spoilen. Aber es ist so, dass damit die Geschichte von Mura Kami nicht aufwerte. Das ist total interessant. es sind ein paar Sachen, mit denen er immer noch bis zum Schluss gehadert hat. Und es ist wirklich so, dass es jetzt eine neue Version gibt, dass jetzt nochmal rausgekommen ist. zwar in 2023 hat er wirklich nochmal einen Teil, also fünf Jahre später, er baut Energie, baut mal. Also hat er wirklich nochmal das dritte Mal. als eigenen Roman den ersten Teil noch mal geschrieben. Den kann man jetzt kaufen und das ist halt total lustig. Das heißt, es jetzt auf Englisch 2024 erschienen, 100 Seiten lang und hat dann noch quasi, also die Geschichte, das zieht einfach halt nicht los. Das muss ich das ein bisschen machen. Ich fand das total spannend. Also ich habe echt gedacht, boah, er hat da erst das als Geschichte rausgebracht, dann als Buch, wo jetzt ist es immer noch nicht fertig. speaker-0: verkaufen. speaker-1: und mal sehen, ob ihn das bis zu seinem Lebensende irgendwo begleitet, dass er da mit irgendwas cruncht in seinem Hirn und das ist die Unhappiness und er muss das irgendwie perfektionieren. Auf jeden Fall lohnenswert da einzutauchen bei Moa Kami, weil das glaube ich nochmal seine ganze Band. speaker-0: Glaub ich auch. Und ich mein, was Murakami grundsätzlich so toll macht, also für mich so unterhaltsam und zugänglich macht, ja, dass man den schon auch zum Teil in den Bereich Fantasy einordnen kann. Weil es gibt viele surreale Momente in so vielen Hüchern. ist schon, also auch dieses Hard-Blood-Wonderland, man weiß ja gar nicht, ist das eine Dystopie, ist das eine Innensicht von einer Realität, man weiß es nicht. Und deswegen war mein erster Eindruck von Murakami damals auch der, dass es sich bei ihm einen, ja ich weiß nicht, Fantasy-Fiktion So japanischer Philipp K. Dick vielleicht handelt. Im Laufe der Jahrzehnte hat er dann natürlich so viele andere Sachen noch bestehend, die weniger davon haben, aber völlig frei von diesem Mysterium sind eigentlich gar nicht. Warkein seiner Werke. Das macht es auch immer toll. Ich glaube, das maximal Fiktionale und Eigenartige und Doppelbödig ist ja 1Q84, also 1984. Das habe ich auch gelesen. bevor wir uns jetzt endgültig, weißt wir müssen eigentlich mal eine Sonderfolge über Mogu-Hamai machen. Aber ich will noch eine Sache machen, die mir einfällt, nämlich diese beiden parallelen Geschichten. Du sagst, dass die zum Ende zusammenfinden, das stimmt auch, aber die erste Hälfte des Buches habe ich überhaupt nicht verstanden, was die miteinander zu tun haben. Jede war einzeln, aber was zum Henke haben die miteinander zu tun? Und ein anderes Buch, also richtiger Literaturfreude, vielleicht so wie die Stefanie Lopez vom letzten Mal, die sich sowas wirklich zu Herzen nimmt, wenn man zwei Bücher da in diesem Punkt mal parallel lesen müsste, dann wäre das das Hardball Wonderland und der Meister und Margarita. Weil der Meister und Margarita hat ja auch diese mehrere Geschichten, die sich sprachlich so krass von der Natur unterscheiden. Und wo man sich lange fragt, was die miteinander zu tun haben. Jede für sich ist bodenlos verwendet. Und erst ganz zum Ende merkt man, was die miteinander zu tun haben. Also diese stilistische Meisterschaft auch. Die beiden Bücher mal nie. speaker-1: Ja, ja, Hab ich auch gelesen, haben wir auch schon besprochen. Ja. Haben wir schon besprochen, habe ich auch gelesen, aber lange bevor du darüber gesprochen hattest. Also das war für mich meist einmal geledigt, liebe ich ja. Ja. Also das ist auch so eins der Traumwerke für mich und das ist ja auch genau Up My Alley halt, So ein bisschen Fantasy, ein bisschen Psychologie, Dystopia, Zukunft oder Engel, Teufel, immer her damit halt, ne? Also I'm going for it. speaker-0: Also das war das erste Thema, bei dem wir uns völlig auswählen für heute. Das zweite Thema, ich, werden wir uns können, wo es sich einig sein, weil du das, ich, nicht kennst. Denn für die Serie, ich weiß nicht, vielleicht muss ich die dir einfach mal mitbringen. Und zwar möchte ich gerne sprechen über The Shield. Und The Shield, nee, das Ding heißt einfach. speaker-1: Ist das ein Marble speaker-0: Richtig. Shield ist eine Serie, zwischen 2002 und 2009 lief, in sieben Staffeln. Und die zu dieser Zeit eine absolute Sensation war. warum? Ich muss jetzt glaube ich erst mal anders anfangen. Mein Bruder hat mir, Jahre später, die DVD-Sammlung von The Shield geschenkt. Und das ist so eine Box. Ich weiß nicht, ob sie überhaupt noch gibt, in dieser Post-DVD-Zeit, in der wir jetzt leben. Aber damals konnte man komplette Boxen kaufen, wo sämtliche Folgen und dann noch das Making-of und vielleicht auch noch bisschen Merchandise und vielleicht sogar Autogramme drin waren. Und diese ganze Box von The Shield hat mir mein Bruder geschenkt und die wusste auch zu Weihnachten, glaube ich, und ich wusste gar nicht, warum das Shield, warum ausprägelt das? Das kam aus Heidrem Himmel, ich hatte davon noch nichts gehört. Und in den 2000ern, da gab es auch diese enge Beziehung zum amerikanischen Fernsehen noch nicht. Das lief dann, ich glaube, das lief nicht auf HBO, sondern auf einem von den anderen Kanälen, das ging also damals komplett an mir vorbei. Und dann habe ich halt diese sieben DVDs, sieben Staffeln, mit wirklich ganz vielen Folgen mir angeschaut. Und war... Was da Nee, das hab ich Bruder geschenkt. Also... den 2000ern, da war Amazon noch voller solcher DVD-Boxen. Stephanie. ⁓ Wir waren noch jung und verdorben. Und The Shield ist eine Polizeiserie. Sieben Staffeln geht es da ⁓ eine Gruppe von Polizisten in einem fiktiven Polizeirevier in Los Angeles. Und diese Polizisten sind knüppelhart korrupt. speaker-1: Das ist einfach für so eine Kaffee. Ja, den meine ich ja. Hat er das immer so speaker-0: und gewalttätig. Das heißt, ist eigentlich so bisschen wie bei dem Night of the Seven Kingdoms. Eigentlich spielt das in einem Umfeld, es eigentlich ⁓ Gerechtigkeit gehen sollte. In Wahrheit geht es nur ⁓ Ungerechtigkeit. speaker-1: Im Mittelalter hat keiner Gerechtigkeit gehofft. ⁓ speaker-0: Richtig in Los Angeles auch nicht. Und der Schild, also der Lade, war eben von diesem Polizeischild. zwar amerikanische Polizeibeamte haben ja so bisschen mittelalterlich angutenden, Wilbernen Schild. Und die Marke als die Polizeimarke, wenn man so will. Und das Ganze, es geht eigentlich darum, dass sieben Staffeln lang sich diese Gruppe von Polizisten immer heftiger und verzweifelter wehren muss gegen die Schlinge, die sich ⁓ ihren Hals ziehen. Denn ihre eigene Korruption in dieser korrupten Welt, die sind halt so eine Drogenspezialeinheit, die sich eigentlich jede Kriminalität zu Nutze macht, ⁓ die Kriminellen zu bekämpfen, sich dabei auch ständig Geld einsteckt, selber anfängt mit Drogen zu handeln, dann aber auch immer wieder die eigenen Verbrechen vertuschen muss und das Ganze auf eine sehr schmutzige, direkte, auch ziemlich gewalttätige Art und Weise wird nichts beschönigt. Und das Ganze aber auch geheim halten muss gegenüber ihren Kollegen, in einem gleichen Polizeirevier sitzen und die eigentlich genau solchen Leuten wie ihnen auf die Spur kommen wollen. Jeder einzelne Charakter ist gebrochen, ist eigenartig, so bisschen wie beim Leoparden, wo der Fürst nicht nur ein gemeiner Fürst ist, sondern auch ein liebender Mensch. Der korrupteste und gewalttätigste in der Gruppe von The Shield, der Chef der ganzen Truppe. Der ist nachher noch ein extrem liebender Familienvater, der seine Kinder über alles liebt und glaube, eines der Kinder ist auch ein Autist und total rühlt er. Und was das Ganze zusammenhält, damit das nicht so ein Bündel von Klischees ist, sind wirklich die unglaublichen Schauspieler. Und das weiß ich daher, weil da zum ersten Mal, also bei dieser einer DVD, beilag in diesem, ich glaube, das waren insgesamt neun oder so was DVDs, sieben davon war die Serie, zwei noch war noch zusätzliches Material. Und da hatten die was ganz Fantastisches, nämlich hatten sie die Casting-Rehearsals mit da drauf. Das heißt, als sie die Schauspieler gecastet haben für diese Rollen, Da haben sie schon bei diesen Casting Sessions die Kamera mitlaufen lassen und du siehst dann da die Menschen, die Schauspieler, die du später aus der Serie kennst, in ihren ganz normalen Straßenklamotten sitzen und die haben dann so ein Papier vor der Nase und lesen aber mit der Intensität, die ihnen zur Verfügung steht, diese Rollen, als wäre es echt, als wären sie tatsächlich in einer Verfolgungsjagd oder als wären sie tatsächlich in einer super schnellen Action Szene, lesen sie das, aber das Umfeld passt nicht. Die sitzen an einem ganz normalen Schreibtisch. Und die Art und Weise, die Intensität, mit denen das diesen Schauspielern gelingt, selbst in einem völlig fremden Umfeld diese Worte zum Leben zu erwecken, da habe ich dieses Geheimnis der großen amerikanischen Fernseh-Erzählung gespürt. Zum einen sind es diese wirklich sau-starken Dialoge, die null deklamiert werden, die dreckig und schnell und schlagfertig und to the point und gemein und kein Wort zu viel und slang und direkt und so sind. Und dann aber auch diese Schauspieler, die diese Sätze nicht deklamieren. die die hat leidenschaft raushauen dass du wirklich aus einer szene in so einer in so einem rehearsal da eigentlich speaker-1: Die ja auch alles spielen können. Die hätten auch alles andere spielen können. Die hätten auch alles Sagst eigentlich, das ist jetzt nicht die beste Geschichte aller Zeiten, weil die jetzt auch nicht besonders originell ist, aber es ist so ein bisschen die eine der herausragenden Leistungen, weil das sind ja jetzt alles keine Superstars. Genau so ist es. Das ist ja schon so bisschen so, it's our opportunity. Das ist so ein bisschen The Rook Leftovers. Und jetzt haben wir hier meine Plattform. Jetzt zeigen wir, wir allen mal das spielen können. Also fühlt sich so bisschen, sie haben ⁓ ihr Leben gespielt. speaker-0: Das haben wir auch und aus ein paar von den Leuten ist nachher richtig was geworden. Also, Walton Goggins zum Beispiel habe ich nachher immer weiter verfolgt. Den sieht man dann in ganz vielen Serien. Der Hauptdarsteller Michael Chiglis, den habe ich nachher nie wieder in irgendeiner Serie gesehen. dieses Ding, also, ich meine, die ist auch schon offiziell sehr gut. Also, die hat in jeder Saison den Primetime-Emmy, also eine Nominierung bekommen, hat ihn, glaube ich, auch zweimal gewonnen. Das ist schon, vor der Fernsehkritik ist das schon eine der besten Serien des letzten Vierteljahrhunderts oder so. Es war aber in Zeit, weißt du, den 2000ern, da war das alles noch nicht auf Streaming. Das war schon von der Qualität und vom Tempo, war das das Beste, was man heutzutage vom Streaming vielleicht sich wünschen könnte. Aber noch diesem alten Käfig von, das läuft bei dem einen Kabelsender und bei dem anderen nicht. Und die meisten Leute können das gar nicht sehen. Und auch ich hab's ja nur gesehen durch diese DVD-Sammlung, die mein Bruder mir geschaffen hat. speaker-1: Total durchgerutscht bei mir, hab da nie was von gehört. speaker-0: Und die so toll, also meine, Polizeiserien, nicht jeder steht da drauf, aber die ist halt so dramatisch, so schnell inszeniert und die ist halt, wie gesagt, ähnlich schmutzig und gemein. Es gibt keine einzig gute Person, das muss man schon von vornherein sagen, also es gibt keinen einzigen richtigen Helden. Alle haben Dreck am Stecken, alle konterkarieren das, damit irgendwie am Leben zu bleiben oder vielleicht ab und zu nochmal was für Menschen, die sie lieben, was Positives, aber sobald sie halt das Schild anhaben, sobald sie wieder in dieser Rolle des Polizisten sind. sind sie Bestandteil dieser Gewaltspirale und das ist ein speaker-1: Absurd ist, so absurd ist ja so gerade das Umgekehrte halt. Also zu Hause bin ich und ich meine, das ist, finde ich ja total interessant. Ich habe in der Uni ein Buch gelesen, wo wir uns auch viel mit dem dritten Reich beschäftigt haben. Es ist Täter-Profil. Wo es darum geht und man sieht, wie man so eigentlich Gebiete schafft, wo in diesem Kontext ist die und die Handlung erlaubt und in dem Kontext nicht. Also zum Beispiel ich... wurden ja irgendwelche Wächter bestraft, von einem jüdischen Häftling gestohlen haben. Aber man konnte trotzdem jüdischen Häftling umbringen. Das waren ja so zwei Bewertungssysteme plötzlich übereinander lagen, wo du sagst, außen macht ja überhaupt keinen Sinn alles. jeder wurde nach seinem Kontext beurteilt. Und ich finde das so interessant, dass eigentlich dieses Schild hat eigentlich erlaubt, dass man sich böse verhält. Aber das Schild zu Hause, eigentlich das zu Hause wurde beschützt. Aber der große Kontext, da war alles erlaubt, weil ich darf mir auch alles erlauben mit dem Blimp. speaker-0: Die große Frage ist halt eben, wie böse darfst du sein, ⁓ das Gute zu retten sozusagen. Denn pro forma, deswegen existiert dieses Team bei The Shield, die sind sehr erfolgreich in ihrer Arbeit. Die nehmen halt eben ständig Drogenköchen hoch. wie kommen sie auf diese Drogenköchen, die wir halt eben Gefangene foltern? speaker-1: How far can I go halt? Ja, ich meine, das hatte dann mit dem anderen nichts mehr zu tun. Also, was ich halt in dem Kontext auch noch cool fand, war also in dieser Geschichte, ich weiß nicht, ob du das gesehen hast, The Rip, mit The Rip, ja, R-I-P, der Film von Ben Affleck und die heißt ja, mit dem er immer zusammen macht, die Filme. Mit Damon. Mit Damon. die haben zusammen Filme bei Netflix rausgebracht, The Rip, sehr ähnlich. Kontext her. Also es geht darum, dass sie halt immer so Buden hochnehmen und dann kriegen sie halt so einen Tipp, gehen da hin und da finden sie plötzlich mehr Geld, als sich das vorstellen können und riechen da, ist aber braten ist faul. Und da geht dann ganz viel los. Also so RIP würde ich auf jeden Fall auf Netflix. Mal ist kurzweilig, auch psychologisch und auch spannend, auch ein großer Twist kann ich dazu auf jeden Fall auch als Thema empfehlen. speaker-0: Sehr gut. speaker-1: Wenn wir gerade bei Tipps da umteilen, vielleicht können wir da gerade unser anderes Thema, das Warum dann nur, nochmal machen. ich finde es total interessant, in letzten Jahren habe ich mich eine Sache angefangen und zwar habe ich angefangen, mein Serienverhalten zu optimieren. Es ist so, dass ich anders als andere Leute halt super gerne für Streaming zahle. und gerne auch eine Rucke, für was ich zahle, was aber heißt, ich möchte trotzdem nicht 20 Subscriptions gleichzeitig. Das heißt, habe einen Subscription-Optimization-Plan. Das heißt, ich habe so eine Liste von Sachen, die ich gucken will. Die sammle ich so bisschen an, die unter einem Haus, unter einem Label laufen. Dann arbeite ich die quasi ab, kündige und gehe quasi aufs nächste Boot, arbeite das dann ab und gehe dann zum nächsten. Also ich habe wie so einen Jahreskalender und Subscriptions und arbeite mich dem so vorwärts. Und ich finde das total interessant, weil unser Kooperationspartner, Thelft, die beschäftigen sich mit so Themen halt. Also so ein bisschen, wie ist denn mein Serienverhalten? Und ich fand das total spannend. Ich habe nämlich gedacht, wie ich Fernsehen künke oder Serienkünke interessiert niemanden, wenn ich so ein Spazialkandidat bin. Ich hab das ja studiert. Ich gucke zum Beispiel oft erst das Ende. Also nicht ganz alleine, gucke ich heimlich das Ende. Wirklich? Weil, ja, weil ich hasse Spannung. Ich hab viel zu viel Spannung schon im Leben. Dann gucke ich schnell das Ende, dass ich weiß, dass mir das Schlimmes passiert. Dann kann ich das gucken. Ansonsten kann ich das gar nicht schauen. Oder? Ich weiß oft, wenn das so Sachen sind, wo ich weiß, das ist vielleicht nur netter Zeitvertreib. Ich will aber so, in einer Cell will ich nur ein Charakterpärchen verfolgen. Spülheit, wie verrückt. Also ich bin, wenn das nicht gut ist, dann gucke ich auch nur 20 % davon oder so. Und dann habe ich das nämlich dem David erzählt, dass ich so ganz komisch irgendwie streame. Und dann hat er gedacht, das ist bestimmt interessant, schreib doch mal darüber bei Shelfed. Das werde ich jetzt vielleicht auch tun, ich weiß noch nicht für welches Thema. Aber ich fand das total interessant, dass Shelfed schreibt halt in so einer Kolumne irgendwie darum, wie so bisschen Streaming verhalten ist und auch die Psychologie dahinter. Und auch so bisschen wieben kann man sich also ein bisschen besseres. Kuratieren aneignen. Und ich finde, da sind wir uns ja ähnlich, weil wir beschreiben ja auch oft so, warum uns was interessiert, ob wir lesen, reisen. Das hat ja immer sehr viel auch mit unseren Persönlichkeiten zu tun, aber es hat auch was mit Anspruch zu tun und auch mit Kontext. Wann wollen wir was schauen, wann passt irgendwo was zu was und erklären ja deswegen auch immer so bisschen, wie ist das zu uns gekommen, wie haben wir das gefunden? Und warum bereichert uns das so? Warum ist das auf unserer Liste so weit oben angereichert? Und ich finde, das macht Schelf total gut. Und ich finde es jetzt auch spannend, dass Schelf, so bisschen das Format geändert hat und es gibt bald ein Mitgliederschelfabend im Oktober. Ich bin jetzt Mitglied geworden. Im Oktober haben wir da eine Live-Session. Weißt du, Christoph, was da genau passieren wird? speaker-0: Ich habe angekündigt, dass ich mich da auch reinschalten werde. Das ist ja etwas, was viele so Patreon-finanzierte Communities auch machen. Dass es Contentseite gibt und dann gibt es sozusagen Backstage. Also da, die Macher sich dann nochmal zum Beispiel für Ask Me Anything Sessions öffnen oder tatsächlich einmal im Monat oder wie auch immer so eine kleine Runde aufmachen und dann hat diese Community pflegen, da geht es dann eigentlich nicht darum, notwendigerweise über alle Themen nochmal zu sprechen, sondern sich halt diese Gemeinsamkeiten, die man dadurch schon hat, dass alle das abonniert haben, dass man eben guckt, was gibt es denn dann noch. Und das ist auch etwas, was ich sehr gut finde und was viele Creators auch unterschätzen. Die hängen die Leute abonnieren, nur das, was die tatsächlich aufschreiben oder filmen. Die abonnieren auch die Einstellung dahinter und den Enthusiasmus und die Menschen. Und das ist das, was, glaube ich, David Reiter, das ist derjenige, Shell vor 15 Jahren oder so etwas erfunden hat. Was der jetzt auch mehr in den Vordergrund rückt oder vielleicht zum ersten Mal richtig ausprobieren will, also weg vom Content-Pushing zu einer Community, noch mehr halt eben in das so geben und nehmen und in diesen Dialog. Und wir haben jetzt gerade in der Tat in den vergangenen Wochen Stephanie und David und ich diesen Austausch darüber, wie soll das weitergehen, funktioniert das eigentlich so, wie er sich dachte, dass das funktionieren sollte. Haben wir von den Zeitgenossen uns gedacht. dass das zu dem, wie wir da rangehen, passen und so. Und darüber haben wir eben gesprochen und David hat da jetzt eine ganze Reihe ganz guter Ideen entwickelt, zu denen unter anderem auch das gehört. Zum ersten Mal wirklich mit dem Team, also auch dem Redaktionsteam, in Kontakt und auf Basis dieser geteilten Leidenschaft mehr als nur so eine Einbahnstraße sozusagen zu inszenieren. speaker-1: Ja, also wir freuen uns natürlich auch, wenn ihr mal einen Kommentar schreibt. ich meine, okay, aber eigentlich Sinn und Zweck der Sache ist eigentlich, dass Christoph und ich uns über coole Sachen unterhalten können. wir sind auch mal offen, wenn jemand anders was sagt. Absolut. Manchmal. speaker-0: Wirituer, Brüder im Geiste, das suchen wir eigentlich alle. speaker-1: Aber dann lass uns noch mal gemeinsam auf Reisen speaker-0: Auf den ersten Blick an einen Ort, über den man eigentlich gar nicht weiter reden muss, weil ihn jeder kennt. Was soll man noch über Prag sagen? Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik und meiner Ansicht nach, und ich glaube auch in vielen Listen, sozusagen die offiziell schönste Stadt der Welt. Also wenn man halt, dass ein romantisches Stadtbild steht und nicht halt trugel oder auf extreme Modernität, dann gibt es einfach nichts anderes als Prag. glaube jeder. Der einzige Mensch, ich kenne, der noch nicht da war, ist mein dickköpfiger Cousin Reinhold. Und mein dickköpfiger, sehr lieber, aber wirklich dickköpfiger Cousin Reinhold, der hat irgendwann mal sich entschlossen, nicht nach Prag zu fahren, weil da zu viele Touristen sind. Und ich möchte über einen Prag sprechen, was genau das nicht ist. Nämlich eigentlich ja auch ein Touristenanziehungspunkt, aber auch sehr viel mehr als das. Und zwar dahinter steht meine Ansicht, die ich ja glaube ich schon ein paar Mal klar gemacht habe, dass ich es gut finde in seinem Leben, so viel Schönheit wie möglich. möglich zu machen. Dazu gehören auch Orte. Für Stefanie ist ein so Ort, der ihren eigenen Wohnort Upgraded Girona. Darüber haben wir jetzt auch schon paar Mal gesprochen. du mehr, wenn du Eleganz willst, wenn du Schönheit willst, wenn du alte Mauern willst, wenn du so ein lässiges Flanieren unter schönen alten Bäumen willst, dann gehst du nach Girona. Und für mich ist das Prag. Wenn ich Berlin nicht mehr 100 Prozent ertragen kann, wenn ich die Größe, die Lautstärke, die Hitze und auch durchaus halt die Abwesenheit von dieser romantischen Schönheit endlich mal aufbrechen will, dann setze ich mich in den Zug nach Prag. Und ich bin jedes Jahr ein oder zwei Mal in Prag so häufig wie ich kann, weil ich diese Art von Schönheit einfach mehr in meinem Leben haben möchte. Und warum ich darüber spreche, ist, weil glaube ich, also ich will nicht sagen, ich bin der einzige Mensch, der Prag so nutzt, ja. Aber die anderen Menschen, kenne, für die ist das ein Bucketlist-Item. Man war mal in Prag, man war mal oben auf der Burg, man hat einmal diese Uhr gesehen. die da am Altstädter Ring steht und dann hat man das an der Liste und dann kann man auch irgendwo anders hinfahren. Und ich sage, Prag kann so viel mehr. Denn anders als mein dicke Pferd-Cousin Reinhold denkt, ist ja Prag so groß, dass Platz hat für die Touristen und dann noch für tausend andere Dinge. Es gibt ja diesen Touristenweg durch Prag, der wirklich hoch oben vom Rad steht und dann den Hügel hinunter über die Karlsbrücke zum Altstädter Ring geht. Und da ist an vielen Tagen wirklich so, dass die Menge sich wie so ein Rockkonzert so Mann an Mann und Kinder... Ja, ganz genau. Und das ist auch wahr. Aber was wirklich wahr ist, dass zwei Blocks daneben ist auf einmal eine total nachbarschaftliche, ruhige, viele nette Menschen, Nachbarn schieben da ihre Kinderwagen, Cafés sind leer, man findet da immer was wie Parks, sind angenehm belebt, aber auch nicht mehr. Und das liegt unter anderem daran, speaker-1: Venedig, Venedig-Style. speaker-0: dass die allermeisten Orte in Prag mit diesen großen Menschenmengen gar nichts anfangen können. Also wer nach Prag fährt und in einer großen Gruppe da unterwegs ist, der muss auch an so verschiedenen Punkten, ich aufhalte, große Biergärten, große Restaurants, die auch genau nur für dieses Szenario da sind. Alle anderen sind in Orte, so die kleinen Cafés mit zwei oder drei Tischen draußen und an jedem Tisch dann drei oder vier Sitze. Da hält keine dieser Gruppen an. Weil wie auch? Was würden die da machen? Und gerade im Sommer, und das ist ja mein besonderer Tipp, Orte im Hochsommer. Wir sprachen ja schon über das Böhmische Paradies und dass ich grundsätzlich Tschechien so schön finde im Hochsommer, weil das so schön schattig ist. Und das ist bei Prag ganz besonders der Fall. Also wer Hettung vor der Hitze möchte, der kann im Sommer nach Prag fahren und hat zwei Vorteile, eigentlich drei Vorteile. Der erste Vorteil ist, dass im Sommer die meisten Prager, also die Einwohner, selber am Meer sind. Das heißt, die Stadt ist eigentlich außerhalb dieses Pfades, dieses Touristenpfades ziemlich leer. Man findet überall Plätze, es gibt viele Airbnbs, die Hotels sind auch gar nicht so teuer, weil die Einheimischen eigentlich alle weg sind. Der zweite Vorteil ist halt die Dominanz des Flusses. Und die Moldow fließt ja eine Art durch Prag, sich eigentlich das ganze Stadtbild prägt. Anders als jetzt Berlin zum Beispiel, wo man die Spree eigentlich nur sieht, wenn man direkt daneben steht. Das heißt, diese Offenheit des Blickes. Auch die Kühle, bild ich mir ein, die aus diesem fließenden Wasser emporsteigt, dass da Inseln drin sind, dass man auf diese Inseln gehen kann, dass man sich diese kitschigen Tretboote mieten kann. Ja kitschig, aber hey, manchmal braucht man, jeder braucht doch sowas. speaker-1: Das heißt, Christoph ist romantisch und brav. speaker-0: Total. wie so eine Injektion, wie so eine Spritze, die ein ... speaker-1: Ich geh mal auf ein Date, ich fahr mal nach Prag. speaker-0: Und weil ich ja weiß, dass ich heute darüber sprechen wollte, habe ich mir natürlich auch das T-Shirt dafür angezogen. Das kommt ja nicht aus Prag, aber ich habe natürlich auch mal eine Wallfahrt nach Pilzen gemacht. Das nenne ich ja das Bethlehem des Biertrinkers. Aber da sind wir schon wieder bei Tschechien. Wofür ich werbe, ist, dass eigentlich jeder in seiner Umgegend die Orte suchen sollte, die einem diese Schönheitsinfusion möglich machen. Das Praggefühl. Und das ist nämlich so richtiges Lebensupgrade. Und ⁓ noch ein zweites Beispiel kurz zu geben. Ich war nämlich am letzten Wochenende wieder an der Costa del Pole. Über die Costa del Pole habe ich ja schon vor ein Folgen geschwärmt. Und am letzten Wochenende, der zweite Ort der Schönheitsinfusion von Berlin aus, ist halt Torun, da war ich jetzt am Wochenende mit einem Freund in ein Paar, dem habe ich das nämlich zum Hochzeitgeschenk, eine Reise in der Torun. Und die waren dermaßen geplättet und hatten davon noch nie gehört und wissen jetzt, dass Torun auch so ein Ort der sofortigen Schönheit ist. Man steigt da aus und auf einmal ist alles reizend. Und und und speaker-1: Du weißt ja, das ist so lustig für mich. Du weißt ja, dass der eine Teil von meiner Familie, von meiner Mutter an Seite kommt, das sind die Södetenländer, die sind aus Pommern. Also es gibt auch, da gibt es auch noch Franzose und Deutsch und Pommern. Also alles total gemischt. Das ist meine Mama, Seite. Das ist ja, quasi deine, was ist das, der Koster der Pole ganz nah dran hat, ganz oben da, an Pomerania. Und die andere Teil meiner Familie, von meiner Vater seiner Seite, kommt aus der Nähe von Prag, Stiplice. Und die sind also Dätendäusche gewesen und sind dann auch wieder zurückgekommen. heißt also, bin eigentlich aus beiden Teilen, die du gerade beschrieben hast, ist meine DNA-Grunde. Und ich war auch schon in Prag, ich war aber noch nie in Pommern. Also Pommern liegt, das ist ganz heiß oben auf meiner Liste. Da muss ich auf jeden Fall hin. Prag, weiß ich schon mal, ich auch noch mal hin, weil ich war im Winter und es war bitterlich kalt, aber es war voll Geschwindig. Weil ich mag ja total gerne wegen meiner Großmutter. Die tschechische Oma hat natürlich immer, also die dänendolsch-schämliche Tscheche Oma hat immer ganz viel Böhmische Krödel gemacht. Und bin halt auf so eine Böhmische Krödel-Tour gegangen in Prag. Also da gab es, jeden Tag habe ich Böhmische Krödel gegessen. Genau. Und der Alkohol war natürlich wahnsinnig günstig. Das war auch der Zeitpunkt, auch noch bisschen was gern gedrucken habe. Also das war aber leider nicht der Wein. Ich habe ja vorher immer ein bisschen gern Wein getrunken, das war dann nicht so gut. Deswegen war das jetzt nicht so aus... speaker-0: Du warst schon mal in Prag und das war im Winter und so. Das ist genau das, wovon ich hier bei Säbener-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-Kirchen-K Das zählt nicht. Man möchte, wenn es irgendwie geht und der Zugang zu Prag geht am leichtesten von Norden und von Süden. Also es geht eigentlich gar nicht von Besten, weil da liegt der Böhmerwald und es gibt nur eine so eine kurve Bahnstrecke. Also entweder muss man dahin fliegen oder halt aus dem Norden, also aus Wien oder aus Berlin kommen und nicht für... speaker-1: So, dann machen wir bin aus Wien. Wien war das Einflussstor. Aber was ich sagen muss, ich an Prag absolut toll fand, war das Naturkundenmuseum. Liebe ja Naturkundenmuseum. Und das Naturkundenmuseum in Prag hat mich total beeindruckt. Ich fand das, wie eine Zeitreise, so aus wie ein Naturkundenmuseum vor 200 Jahren gefühlt. speaker-0: Ja cool. speaker-1: Guck mal, wir geben euch immer das komplette Bild. Ab nach Prag ist das Naturkundemuseum. Und das kann ich übrigens jedem so empfehlen, wenn er alle Museen und alles schon irgendwie abklumpen geklappert hat, geht doch mal ins Naturkundemuseum. Ich das irgendwie immer total unterschätzen. Auch das Berliner Naturkundemuseum ist total cool. Am Naturkundemuseumstation. speaker-0: Also warst du mal in Wien im Naturkondomuseum? Da war nämlich ich schon. Das kommt ja aus einer Zeit, in der man Wissenschaft auch als Nationalstads ausgestellt hat. Diese Beschäftigung mit Wissenschaft und Natur, so Ende des 19. Jahrhunderts. speaker-1: In einer nächsten Folge lasst uns mal über Wien speaker-0: Also... Wien ist ja... Ich sag ja immer, Wien und Berlin sind die einzigen beiden deutschen Städte, die zählen. speaker-1: Ja, ich würde sagen, last but not least. speaker-0: Ich glaube, das war wieder ein Radikalent, beziehungsweise die Gemeinsamkeit hier ist der gleiche Anfangsbuchstabe. Nachdem wir jetzt gerade über Prag gesprochen haben, es ⁓ Pilze. Ich habe keine Ahnung, was Stefanie damit meint. Also was sie nicht meint, haben wir schon geklärt. Ich hatte gehofft, sie spricht jetzt über Magic Mushrooms. Darum geht es aber nicht. Ich fürchte, es geht eher ⁓ Champignons. Aber vielleicht liege ich auch da falsch. Welche Art von Pilzen sind für dich geiler? speaker-1: Also es gibt total viele Pilze, ich total... Also unsere Rubrik ist geiler Scheiß halt, Also geiler Scheiß ist die Rubrik und es gibt zwei Pilze und Pilzsorgen, die ich täglich zumeinehm, die ich total gut finde und auch da mir viel drüber gelesen habe. Und zwar ist das Rishi und Chaga halt, ne? Rishi aus dem asialischen Raum. speaker-0: Ich kenne Pfeifferstiger und Maronen und Steinpilze und Champignons. speaker-1: Ein Rishipilze sieht übrigens so aus, dass es auf der Packung drauf ist. Das ist vor allem im asiatischen Raum zu finden. Das ist jetzt hier in Puderform, da man auch einen Kapsel nehmen. Aber es ist so, dass diese Pilze, wenn man die zu sich nimmt, besonders gut ist, wenn man auch diese Bitterstoffe eigentlich da auf dem Mund auch mitschmeckt. Und für mich ist geschehen einen Kaffeeersatz. Was ich morgens mache, ich nehme mal einen halben Teelöffel Rishi und ein Teelöffel Kakao. Pack ich das hier in meiner Monster University Tasse, hab da übrigens gerade drinne, und trinke das. So ein bisschen bitter. Und schmeckt irgendwie nach Kaffee. Mit dem Kakao zusammen. I really love it. Und das Ding ist, das gibt's halt über 2000 Jahren, ist Rishi auch wirklich so, dass die Heilpflanze, das Ding, vor allem in der chinesischen Medizin, Und das war halt so rar und auch so schwierig zu bekommen, dass das wirklich auch eine Zeit lang wirklich nur so den Reichen zur Verfügung stand halt, und auch den Königen und so. Und dass also der normale Mensch konnte sich das Rishi eigentlich gar nicht leisten, und das haben sie auch gar nicht bekommen. Und es hat halt total viele super Eigenschaften. Also der Rishi ist der Pilz der Unsterblichkeit wird er übrigens auch genannt. Und das gibt halt unterschiedlichsten positiven Eigenschaften. A, auf den Geist, auf die Mentale. Das ist wirklich so, dass das sehr ausgleichend wirkt. Also es minimiert Stress, ist super für den Darm, für die Hormone, die Haut, hat super viele Antioxidantien und schützt den Körper auch vor freien Radikalen. Also man kann echt sagen, vom Stress bis hin auch zum Magen, man ist da extrem gut aufgestellt und das ist total gut. Also es ist gut für die Verdauung, es gut für die Haut. Also es ist wirklich so eine All-Swag-Waffe und kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Also vor Longevity, vor Happiness und mich muss ich erst sagen, ich bin ein totaler Kaffeejunkie. Ich so zwei Kaffee am Tag getrunken und es auch geliebt. Seitdem ich den Regie trinke, morgens habe ich auch einen Kaffee keinen Bock mehr. speaker-0: Ist das wirklich eine gute Nachricht? speaker-1: Das macht mich wirklich happy. Das macht mich total happy. Ich trinke das und dann bin happy. Heute habe ich gestern ein bisschen extra Energy und dann habe ich mir eine zweite Tasse gemacht. speaker-0: Okay, also da das zum ganz zum Schluss kommen wir jetzt doch noch mal zu einem Dienstechnik. speaker-1: Nee, jetzt fehlt dir noch der Chagga. Ach Gott. Der Chagga-Maschwung, warte mal, ist der auch ein Bils. Der wächst vor allem hier, der kommt eher aus dem nördlichen Bereich. Der sitzt vor allem an den Eichen und so dran. Und ist auch super, also schon in den Kräuterhexen aller Zeiten, ich glaube auch in Russland oder in anderen Nordischen war das schon immer so ein Ding. dass man den Chagapilz genommen hat. Und das wüsst ihr, dass ich bin auf den gestoßen, weil ich ein Parasiten- und Bakterium hatte im letzten Jahr. Also jeweils eins davon. Und mein ayurvedischer Arzt gesagt hat, ⁓ ja, nimm doch mal Chagga, weil der zieht sowas raus. Und jetzt hab ich mich dann gar nicht so beschäftigt, hab's einfach genommen, mir ging's sofort auch wesentlich besser. Und hab dann jetzt angefangen, da so ein bisschen drüber zu lesen. Und ich kann sagen, der Chaga ist auch so ein Longevity-Ding, aber was halt wirklich gut ist, ist für den Magen, für die Verdauung halt. Also das regt halt wirklich die Verdauung an. Und ist auch besonders, wenn man hier und da mal auch was Ungesundes isst oder so, kann das nicht schaden, den mal vor dem Mittagessen zu sich zu führen. Und damit erklärt man so ein bisschen seinen Magen und hilft halt so besonders, wenn man die Niere entlasten möchte, wenn der Blutschuhzucker senken möchte vor dem Essen, nimmt man das deswegen. Es ist ein total cooler Trick. Also wenn ich zwei Pilze zunehmen würde, regelmäßig, ist es auf jeden Fall so Rishi und so Chaka. Es gibt ja noch tausend andere. Zum Beispiel der Turkey Tail ist auch super, aber Turkey Tail kriegst du gerade nicht. Turkey Tail, das kannst nicht nach Deutschland. Also ich habe echte Probleme, gute Qualität zu bekommen. Auch mit dem Rishi. Also warum bestelle ich mir das jetzt hier von Real Mushrooms übrigens? Ich habe ganz viele andere Sachen schon ausprobiert. Das ist total spannend. Wenn das nicht bitter schmeckt, dann hat es auch keinen Effekt. Das ist dann, ist das eigentlich gesagt, so bisschen wie Hula Staub, dir dann zugeführt hast. Das ist wirklich total spannend. Ich habe das mit meinem Ayurveda Adopter ausgeklamosert. Also es ist wirklich so, dass das ganz viel im Westen hier damit Schuhkotler betrieben wird und wenn du sowas kaufst, musst du echt darauf achten, dass es auch wirklich bitter schmeckt. Ansonsten hat dir jemand Staub verkauft. speaker-0: Also ich glaube ganz ehrlich, wenn ich mich eine Woche lang so ernähren müsste wie du, dann würde ich lieber hungern. speaker-1: Ich glaube dir wird es total gut gehen. Ich bin ja ein Genussoptimierer. Ich bin ein genussoptimierer. Das schmeckt total lecker, wenn du das jeden Tag triffst. speaker-0: Ja, aber warum denn nicht Kaffee trinken, ⁓ Gottes Willen? speaker-1: Weil mir das danach super gut geht. Beim Kaffee geht es mir nicht super gut danach. Mir geht es gut. Ich sage ja, ich bin ja Optimierer. Ich will ja, dass es mir immer gut geht. Ich will ja nicht, dass es mir fünf Minuten gut geht und ich mich dann meinem Elan wälze. Sondern mir geht es ja auch nicht permanent. Mir geht es gut. speaker-0: Gut, dann haben Ich war jetzt geradezu vielleicht am letzten Wochenende auf so einer Party, da waren außer mir oder die Gastkleber, waren komplett aus dieser Longevity-Szene und ich war eigentlich schon der Outcast, weil ich Wein trank. Für alle anderen passte das nicht in die Diät. Deine ja auch nicht, wahr? Weil da ging es ja ⁓ Longevity und Alkohol ist da ja der selbstverständliche Feind. Die hatten in der Küche so eine ganze Batterie an Getränken aufgebaut. Also ich kam rein und dachte mir, hurra, hier wird es jetzt auch Gin Tonic gehen. Aber nein. All diese Getränke, waren auf unterschiedliche Art und Weise nicht alkoholisch. Kombucha war natürlich dabei und noch viel anderes Zeug, was nicht schmeckt. Und dann eine Alibi-Flasche bei. Ich weiß nicht, ob ich der Einzige war, der dazu geschlagen hat. Ich weiß, dass es da eine Welt gibt, die das alles sehr nach vorne rückt. Und ich glaube, diese Welt, die wird hoffentlich sich mir nie erschließen müssen. Weil wenn ich an Pilze denke, ich hab das schon gesagt, dann denke ich an die Pfifferlingspfanne meiner Mutter und an die Maronen, die mein Vater im Wald gesammelt hat, und an Steinpilze und an fette Hennen, die total lecker sind. Diese Art von Pilzen, uff. speaker-1: Ich mach das gar nicht, ich muss mich auch noch mal korrigieren. Der Chagga hängt an der Birke, nicht an der Eiche. speaker-0: Ach, gut zu wissen. Es ist sehr schön, dass wir das noch aufklären konnten. speaker-1: Ich will jetzt hier keine falschen Informationen vertreiben. Ich glaube, Christoph, du siehst die Welt nur von der einen Seite. Es ist ja so, dass das nächste Mal, du herkommst, dann wirst du mal einen Tag hier mit uns bringen. Doch, einen Tag und dann wirst du danach berichten können, ob das nicht total viel Spaß gemacht hat. Das... Guck mal, dann wirst du von mir bekocht, ja. speaker-0: hört sich für mich im Moment eher wie ein... wenn man das kochen darf. speaker-1: Natürlich. Du kriegst von mir irgendwie etwas den Pilzgetränke und so und dann vielleicht ist das doch was für dich. Sei doch nicht so. Probier doch erstmal. speaker-0: Okay, Vielleicht nächstes speaker-1: Das war immer eine Kurve und Blatt. speaker-0: In diesem Sinne, hatten auch diesmal wieder viel gemeinsam, aber auch nicht alles. Bis zum nächsten Mal, vielen Dank für die Aufmerksamkeit und macht was wir euch sagen. Tschüss! speaker-1: ⁓ tschau.