Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Block-Prozess: Ex-BND-Chef Hanning verweigert endgültig die Aussage
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 24. Oktober. Ex-BND-Chef August Hanning sagt nicht im Blockprozess aus. Sturmflut an Elbe- und Nordseeküste. Hamburger Fischmarkt unter Wasser. Köhlbrandbrücke erneut wegen Bauarbeiten am Wochenende gesperrt. Judith Rakers warnt vor Love-Scamming mit ihrer Identität. Der frühere Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, will nun doch nicht als Zeuge im Prozess um die Entführung der Kinder der Unternehmerin Christina Block aussagen. Sein Anwalt habe dem Landgericht mitgeteilt, dass sein Mandant sich endgültig entschieden habe, von seinem Auskunftsverweigerungsrecht Gebrauch zu machen und darum gebeten, seine Abladung zu verfügen, sagte eine Gerichtssprecherin. Hanning ist für Mittwoch als Zeuge geladen. Das Gericht habe den Schriftsatz seines Anwalts an die Verfahrensbeteiligten übermittelt, sagte die Sprecherin. Diese hätten jetzt Gelegenheit zur Stellungnahme. Anschließend werde entschieden, ob der Zeuge kurzfristig abgeladen wird. In dem aktuellen Prozess geht es um die Entführung der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023-24 aus der Obhut ihres Vaters in Dänemark zur Mutter nach Deutschland. Block ist angeklagt, diesen Auftrag nach einem jahrelangen Sorgerechtsstreit erteilt zu haben. Sie bestreitet das. Gut ein Jahr vor der Rückholaktion der Kinder soll es bereits einen gescheiterten Entführungsversuch gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft hatte Mitte September mitgeteilt, dass sie wegen des Vorfalls im Jahr 2022 gegen August Hanning ermittelt. Die Ermittlungen dauern weiter an. Der frühere Präsident des Bundesnachrichtendienstes und ein pensionierter Beamter des Landeskriminalamts Hamburg sehen im Verdacht als Verantwortliche einer Sicherheitsfirma einen Auftrag von Christina Block zur Kindesentziehung angenommen zu haben. Für den Auftrag sollen mehr als 100.000 Euro gezahlt worden sein. Der Herbst ist da mit Joshua. In der Elbe und an der Nordseeküste kam es am Nachmittag zu einer erwarteten Sturmflut mit Pegelständen von 1,75 bis 2,25 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Am Fischmarkt wird der Höhepunkt kurz nach 19 Uhr mit einem Wasserstand von etwa zwei Metern über dem mittleren Hochwasser erwartet. In Hamburg tritt das Wasser ab einem Pegelstand von etwa 1,50 Metern dort über die Promenade. Das ist auch die Marke, ab der in Hamburg definitionsgemäß die Flut als Sturmflut gilt. Das Sturmtief soll sich zum Abend hin wieder abschwächen. Bis dahin werden vor allem an der Nordseeküste orkanartige Böen erwartet. Im Hamburger Stadtgebiet blieben die Auswirkungen des Sturms am Freitag zunächst überschaubar. Es gab kaum Einsätze. In Barenfeld musste ein 10 Quadratmeter großes, halb abgerissenes Großplakat gesichert werden, das auf die Straße zu wehen drohte. Ein Kreuzfahrtschiff musste wegen des Sturms früher nach Deutschland zurückkehren. Das Schiff Eiderperler der Reederei Eider war bereits am Freitag statt Samstag nach Hamburg gekommen. Die Köhlbrandbrücke wird an diesem Wochenende wegen Bauarbeiten erneut gesperrt. Bei der letzten Sperrung vor zwei Wochen hätten die durchgeführten Schweißarbeiten am Brückenmittelteil nicht abgeschlossen werden können, teilte die Hafenbehörde HPA mit. Die Brücke wird demnach von Freitagabend 22 Uhr bis Montag 5 Uhr nicht befahrbar sein. Während dieser Zeit werde der Verkehr durch den Hafen über die weiter südlich gelegene Katwikbrücke umgeleitet. Die neuerliche Maßnahme war eigentlich nicht vorgesehen. Die vorangegangene Sperrung war nach Angaben des Senats um einen Tag verkürzt worden. Ursprünglich sollte die Brücke in diesem Jahr nur an sechs Wochenenden verkehrsfrei bleiben. Der Unterhalt des maroden Bauwerks kostete im vergangenen Jahr 5 Millionen Euro. In diesem Jahr werden es voraussichtlich 7,1 Millionen Euro sein, teilte der Senat kürzlich auf eine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion mit. Für Radfahrer und Fußgänger wird die Elbquerung an diesem Wochenende wieder etwas unkomplizierter. Nach mehrtägiger Sperrung des alten Elbtunnels soll die historische Verbindung zwischen den St. Pauli-Landungsbrücken und Steinwerder geöffnet werden. Zurzeit wird noch die Weströhre saniert. Während der Sperrung sollte eine Treppenanlage und ein neuer Wartungsgang eingebaut werden. Die Röhre soll Mitte nächsten Jahres wieder freigegeben werden. In der kommenden Woche ist das Bauwerk noch einmal in den Nächten zu Dienstag und Mittwoch gesperrt. Die Hamburger Moderatorin und einstige Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers, 49, ist indirekt Opfer einer Betrugsmasche geworden, mit der mehrere Männer hereingelegt wurden. Ich bekomme Liebesbriefe von Männern, die denken, sie sind mit mir in einer Beziehung, weil irgendwelche Betrüger über Social Media die anschreiben und die denken dann, sie reden mit mir, sagte Rakers im Gespräch mit Matze Hielscher in der neuen Folge des ARD-Podcasts Barbary and Rakers, was war los gewesen? Einige hätten sogar Geld überwiesen und Amazon-Gutscheine geschickt. Man denkt dann immer, warum werden die nicht stutzig? Wie können die das glauben, so Rakers. In einem Fall sei der Mann sogar irrtümlich davon überzeugt gewesen, dass er mit ihr bereits eine halbe Stunde Sex auf Telegram gehabt habe. Das sei für sie ein übergriffiger Moment gewesen, der sich super eklig angefühlt habe. Dieser Mann habe an die Betrüger ihres Wissens nach bereits mehr als 10.000 Euro überwiesen. Bei dieser als Love-Scamming bekannten Betrugsmasche nutzen Kriminelle eine andere Identität, um Menschen Liebe vorzugaukeln und so an ihr Geld zu kommen. Die deutsche Olympia-Bewerbung für die Sommer- und Paralympischen Spiele im Zeitraum von 2036 bis 2044 steht vor ihrer ersten Entscheidung. Zwei Wochen nach dem Oktoberfest können die Münchner bis zu diesem Sonntag um 18 Uhr abstimmen, ob das größte Sportfest der Welt nach der Premiere 1972 in ihre Stadt zurückkehren soll. Obwohl die Kostenfrage bisher nicht geklärt ist, scheinen nach jüngsten Umfragen, die eine Zustimmung um die 65 Prozent signalisieren, die Befürworter in der bayerischen Landeshauptstadt klar in der Mehrheit. Vor zwölf Jahren setzten sich in München und den drei weiteren geplanten Austragungsorten beim Referendum für die Winterspiele 2022 noch die Gegner knapp durch. In Deutschland sprachen sich laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov 48 Prozent für Sommerspiele aus, 32 Prozent lehnten sie ab. Das ist aber eine gute Basis, die uns auch in Hamburg Rückenwind gibt und auf der wir jetzt unsere Kampagne und unsere Bürgerbeteiligungsformate aufsetzen können, sagte Steffen Rölke, 52, dem Abendblatt. Der Jurist, von 2022 bis 2025 Abteilungsleiter Sport im Bundesinnenministerium, ist seit September Chef der Hamburger Bewerbung. Als einziger G7-Staat hat Deutschland in den vergangenen 53 Jahren seit München 1972 weder Olympische Sommer- noch Winterspiele ausgerichtet. Und doch haben wir etwa mit dem Fußball-Sommermärchen 2006 und der EM 2024 immer wieder gezeigt, dass wir Sportgroßveranstaltungen können. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass Deutschland in den nächsten zwei Jahrzehnten den Zuschlag erhalten wird. Beim HSV ist man angesichts der Ergebnisse vor dem Spiel gegen Wolfsburg, morgen 15.30 Uhr, sportlich entspannt. Es gibt jedoch ein Thema rund um den Verein, das die aktive Fanszene seit Monaten nicht loslässt. Die Ticketpreise. Nachdem in der vergangenen Saison der Unmut der Anhänger in Form von zahlreichen Protestbannern beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC 1 und 2 eskaliert war, reagierte der Verein zu Beginn der Bundesliga-Saison mit einer neuen Preispolitik inklusive einer Obergrenze von 89 Euro. Trotzdem erneuerte die aktive Fanszene in dieser Saison die Kritik an der Preisgestaltung. Doch wie teuer sind die Karten für das Volksparkstadion tatsächlich? Das Abendblatt hat die 18 Bundesligisten anhand ihrer Preisgestaltung verglichen. Eine Erkenntnis. Beim FC St. Pauli, morgen in Frankfurt, steht es sich nicht nur besser, sondern auch billiger. Dafür hatte man in den vergangenen Wochen wenig zu lachen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke. 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