Latest / Pod und die Welt – Das außenpolitische Update / Dauerkrise im Sahel: „Die Region bricht wie ein Kartenhaus zusammen“ (mit Ulf Laessing)
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- 0:00Wenn Bamako jetzt fallen würde, das wäre eine Katastrophe.
- 0:02Dann hätten wir so einen Sahel-Zone wo keiner richtig mehr regiert, wo es dann Jihadisten gibt.
- 0:07Das wäre ein unregierbarer Streit im Land und das würde auf Europa mehr Migration
- 0:12bedeuten.".
- 0:13Die Sahel-Zone in Westafrika ist eine Region, in die wir nicht zu oft schauen.
- 0:17dabei gibt es viele gute Gründe dafür.
- 0:21In den vergangenen Wochen gab es gehäufte Angriffe von Jihadisten, die Militärregierung anscheinend die Kontrolle zu verlieren und die Warnungen vor einer verschaften humanitären Notlage nehmen zu.
- 0:31Für uns ist das ein Anlass um über die Region zu sprechen – und darüber, wieso sie auch für uns in Europa wichtig sein muss!
- 0:38Hier ist Pod und die Welt das außenpolitische Update der Zeitschrift Internationale Politik.
- 0:42Ich bin Martin Bialecki
- 0:44Und ich bin Katharina Peetz.
- 0:45Schön dass Sie zuhören.
- 0:46Nach mehreren Putschen im Sahel regieren dort Militär runter, sowohl in Mali als auch in Burkina Faso und Niger.
- 0:52Vor knapp vier Jahren hat die ehemalige Kolonialmacht Frankreich ihren Militäreinsatz in Mali beendet und sich aus der sonstigen Region zurückgezogen – das Vakuum wird vor allem von russischen Söldnern gefüllt, wobei Russland wegen der Entwicklungen der vergangenen Monate und Jahre an Ansehen verliert.
- 1:08Darüber und was aus alledem für Europa folgt, können wir mit einem der besten Experten für die Region sprechen.
- 1:13Er leitet seit fast fünf Jahren das Regionalprogramm Saal für die Konrad-Adenauer Stiftung.
- 1:17Herzlich willkommen Ulf Lessing!
- 1:18Guten Morgen viel Dank!
- 1:23Ende April gab es eine beispiellose Angriffswelle der dschihadistischen Gruppierung JNIM in Mali.
- 1:29Sie versuchte unter anderem die Hauptstadt Bamako zu blockieren.
- 1:32Wie erleben sie gerade vor Ort den Alltag die Sicherheitslage?
- 1:36Ja, ich bin aktuell nicht in Bamako.
- 1:38Ich war am Tag des Angriffs auf den Weg zurück und seitdem konnte ich leider nicht zurückkehren.
- 1:43In Bamako es hat sich so ein bisschen stabilisiert.
- 1:45der Flughafen ist auf die Regierung ist noch im Amt.
- 1:48aber ja viele Menschen fragen sich wann der nächste Angriff kommt.
- 1:52das ist endlose Eskalation von Krisen seit über einem Jahrzehnt und kein Ende ist in Sicht.
- 1:58Genem ist ja seit einigen Jahren im Sahel schon auf dem Vormarsch.
- 2:01Genemen soll Verbindungen haben mit Al-Qaeda, wie groß schätzen sie den Einfluss denn mittlerweile ein?
- 2:07Ja, Geneme sind ein richtiger Machtfaktor und kontrollieren de facto einen Teil von Mali.
- 2:12auch von Burkina Faso wird auch in Niger aktiv.
- 2:15Sie sind schon sehr weit vorgeschritten in ihrem Projekt einen islamischen Staat zu bilden.
- 2:19also sich kontrollieren ganze Dörfer, haben dann eine Parallelverwaltung, treiben Steuern ein und kommen islamische Richter.
- 2:26Also das ist eigentlich die Hauptmacht.
- 2:28Wir sind noch nicht ganz so mächtig für die Regierung aber sie machen sehr viel Fortschritte, sind jetzt auch im Süden Mali und sind zuversichtlich genug dass Sie jetzt auf die Hauptstadt der Regierung direkt angreifen
- 2:38können.".
- 2:38Und da gibt es unterschiedliche Einschätzungen wie gut die Regierung das Ganze noch unter Kontrolle habt?
- 2:44Sie haben in einem Interview gesagt, Sie glauben, dass Mali endgültig vor dem Kollaps steht.
- 2:48warum?
- 2:49Wir haben uns das anguckt seit dem Jahr zwölf.
- 2:51Sie geht es bergab, damals hatten auch Jihadisten und Tourette gewöhnt ähnlich wie am fünfundzwanzigsten April angegriffen sie hätten den Norden Mali's kurzzeitig eingenommen.
- 3:00dann kam die französische Armee hat den Nord mit der Befreiheit die Bundeswehr da.
- 3:03es wurden wirklich also Milliarden Gelder versinkt dort Entwicklungszusammenarbeit Blauhelm Truppen Französischer Terror einsatz jetzt die Russen.
- 3:12aber es geht immer weiter berg ab weil Der Staat ist zu schwach und die Regierungskontrolle verschränkt sich mehr und mehr auf Bamako, die Hauptstadt.
- 3:19Die anderen großen Städte in den ländlichen Regionen ist der Staat kaum oder war auch nie präsent.
- 3:24Und da baut halt Genem oder aber auch der islamische Staat die zweite jährdistische Gruppe eben deutlich ihren Einfluss
- 3:31auf.".
- 3:35Ich
- 3:37glaube, dass dieser Angriff auf die vorhergehende Blockade der Stadt Bamako und der Hauptstadt von Treibschifflieferung die Zustimmung zur Regierung gesteigert ist.
- 3:48Die Menschen sind ansiedelte unzufrieden mit seiner Militärregierung, die wenig erreicht hat aber sie wollen auch nicht von Chariya reagiert werden.
- 3:55es gibt keine Anzeigen von Protesten von Aufständen.
- 3:59Das hatte Jeanim gehofft, dass in diesem Angriff den vorherigen Blockaden von Treibstoff da die Leute aufstachen können.
- 4:05Dass es nicht passiert.
- 4:06Insofern glaube ich das der Rückhalt für die Regierung noch da ist.
- 4:09keiner will und Jadis regiert werden und keine will aus diesen früheren Regierungen, die zwar gewählt waren aber sehr korrupt und auch mal mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich in Verbindung standen.
- 4:19Sie sagen, keiner will von Dschihadisten, wie JNIM regiert werden.
- 4:22Und sie haben auch schon erwähnt die haben sich zusammengetan mit den Touareg und das ist ja ganz interessant weil man eigentlich nichts gemeinsam hat aber eben den gemeinsamen Feind oder dieser gemeinsame Kampf gegen die Regierungen.
- 4:32was denken Sie?
- 4:33Wie stabil ist diese Zweckallianz?
- 4:35Das ist nur ein taktisches Mindest wie im Jahr zwölf.
- 4:38damals hat es noch ein paar Wochen gehalten.
- 4:40dann haben die Jihadistinnen sich schnell der Touaregs entsorgt und jetzt haben beide Käfte gebündelt einfach um ein bisschen mehr Einfass zu haben.
- 4:47Ganz im Norden, die Touaregs, haben wir die Stadt Kital eingenommen und das ist ja ein Hochbuch.
- 4:52Das hätte Genem nicht alleine machen können.
- 4:53da brauchen sie die Touaret.
- 4:55Man arbeitet jetzt zusammen und so ist es auch häufig dasselbe Personal.
- 4:58Und man denkt der Chef von Genev, das is'n malischer Touareg.
- 5:02also er war früher was ja auch nur Touareggrebel, er war Separatist, irgendwann hat er den Schwenk gemacht zum Geodisten.
- 5:08Also das geht alles so ein bisschen ineinander über auch wenn die Gruppen an sich eigentlich sehr unterschiedlich sind.
- 5:13Die Touriker-Bellen wollen nur im Norden in Ruhe gelassen werden, um da ihren Schmuggelgeschäften weiter nachzugehen.
- 5:19und Genem hat ein Projekt eine Art Kalifat zu
- 5:22errichten.".
- 5:23Was würde denn einen Umsturz in Dormaco bedeuten für die Menschen im Land?
- 5:28Bamako ist der letzte Anker im Land.
- 5:30Der Flughafen ist noch auf.
- 5:32Da sitzt jetzt noch die Regierung.
- 5:33Das heißt es kommen Lebensmittelimporte werden von dort organisiert.
- 5:36das würde weiterer Strickrichtung Kollaps sein.
- 5:40Wir haben es jetzt schon, dass diese ganze Saalregion vom West-Atlantik bis zum Roten Meer immer instabiler ist.
- 5:46Da hat man den Sudan Krieg, Sudan zerfällt, daneben ist Chad überflutet mit sudanesischen Flüchtlingen.
- 5:52und dann kommen die drei Sahel-Länder von Militär-Rietniger, Burkina Faso, Mali, die gerade sich noch so halten.
- 5:58Aber wenn Bamoku jetzt fallen würde, das wäre eine Katastrophe, das wär wirklich ein weiterer Schritt.
- 6:03Dann hätten wir einen Sahelzone wo keiner richtig mehr regiert, Geodisten gibt Menschen, Schmuggler, Drogenhändler.
- 6:10Das geht alles in der Überkit-Nepa.
- 6:12Also das wäre so ein unregierbarer Streit im Land und es würde auch Europa mehr Migration
- 6:17bedeuten.".
- 6:18Auf die Auswirkungen für Europa schauen wir gleich noch genauer.
- 6:20Noch kurz bei der politischen Dimension und bei diesen drei Staaten Mali, Burkina Faso und Niga bleiben.
- 6:26Die sind vor Kurzem aus der Westafrikanischen Wirtschaftsorganisation Ecovos ausgetreten haben eine eigene Allianz der Sahelstaaten gegründet.
- 6:33also wir beobachten auch eine Fragmentierung.
- 6:36was bedeutet das für die politische Stabilität in Westafrika?
- 6:39Die
- 6:39drei Länder haben sich alle von Frankreich losgesagt.
- 6:42Frankreich war sozusagen die Ordnungsmacht im Sahel, die Franzosen haben viel gemacht um den literischen Einsatz, um die Länder zu stabilisieren.
- 6:49Sie haben sich aber häufig so ein bisschen und diplomatisch verhalten auch mit Macron oder Auslagen wie die afrikanischen Staatschefs.
- 6:56sollen sie sich mehr bedanken bei ihm?
- 6:58Das hat dann für sehr viele Ärger gesorgt.
- 7:01das ist der Grund dass es zum Bruch kam dieser drei Saarländer mit Europa, aber auch mit ECOVAS.
- 7:06ECOVA wird sehr eng mit einigen Ländern wie Cote d'Ivoire verbunden, die eben eine sehr gute Beziehung zur Frankreich haben.
- 7:13Sie wollten sich bewusst von Frankreich lösen und haben ihr eigenes Ding gemacht – die eigene Allianz, aber gut wie man drei der ärmsten Länder der Welt zusammennimmt.
- 7:21Das ist jetzt dann automatisch nicht gleich eine richtige Macht.
- 7:25Es ist eine sehr schwache Allianze, die da gegründet
- 7:27wurde.".
- 7:28Jetzt hat Burkina Faso ja angekündigt, die Zahl seiner Reservisten auf einhundert Tausend zu erhöhen.
- 7:33Die Armee hat aktuell gerade mal zwölftausend Soldaten.
- 7:36Was lässt sich da aus ableiten?
- 7:38Welche Visionen verfolgen Burkiner Faso Mali und Niger und wie realistisch ist in dieser Vision?
- 7:45Ja, die drei Länder haben nicht genügend Soldaten oder Sicherheitskräfte um diese riesigen Flächenstaaten zu verwalten.
- 7:52Deswegen nutzen sie immer mehr Milizen die sozusagen so Hilfspolizisten-Hilfssoldaten, die dann bezahlt werden oder wie in Burkina Faso zwei Wochen Training bekommen und damit mit dem Gewehr an die Front geschickt werden.
- 8:05Es gibt jetzt schon fünfzigtausend Freiwillige im Burkiner Faso.
- 8:08Die haben den Konflikt sehr viel schlimmer gemacht, weil es sind keine ausgebildeten Soldaten.
- 8:12Die werden praktisch wie Kanonfutter an die erste Front geschickt und lassen dann nach dem Angriff ihre Wut an den Zivilisten aus.
- 8:20Also seitdem es diese Milizen da in Burkina Faso gibt, sind die Menschenrechtsverletzungen... ...die Tötung von Zivilistinnen sehr stark hochgegangen.
- 8:27Das führt immer zu mehr Rekrutierung.
- 8:28Weil die Jihadisten gehen ganz bewusst auf die Überlebenden zu und sagen hier kommt!
- 8:33Ihr habt's ja gesehen, die massakrieren euch wir beschützen
- 8:35auch
- 8:36nicht.
- 8:36Und ja leider hat Niga jetzt auch den Weg gewählt, auch eine Miliz aufzustellen.
- 8:41Mali gibt's da schon seit über zwanzig Jahren.
- 8:43also das ist ne gefährliche Tendenz.
- 8:45mann Outsource-Sicherheit oder irgendwelche Partner die man nicht kontrollieren kann.
- 8:54Das sind ja sehr... bedrückende Situationen, die Sie beschreiben.
- 8:59Und wenn wir mal draufschauen, was das für uns aus einer europäischen Sicht bedeutet kann man natürlich sagen, allein schon aus altruistischen Gründen sollte einem das nicht egal sein in der Region und der Welt so im Chaos und in der Gewalt versinkt einmal, wenn so viele Zivilisten darunter leiden.
- 9:12aber es hat ja eben auch konkrete Auswirkungen auf Europa.
- 9:16wieso muss uns das interessieren?
- 9:18Was im Saal passiert
- 9:19ganz aktuell kann man sehen Schluckbewegung ist noch nicht sehr viel Bootsflüchtlinge, die mit Booten auf den kanarischen Inseln ankommen von Mauritania.
- 9:27Da sind die Malier schon in den Top drei Nationalitäten.
- 9:31Das war vorher nicht der Fall.
- 9:32Malier sind eigentlich nicht Kandidaten nach Europawoll, maximal in die Nachbarländer und man ist das ja Heimat verbunden.
- 9:38Aber das merkt man schon.
- 9:39Es sind hundertfünfzigtausend Malier in den letzten zwei Jahren nach Mauritanien geflohen.
- 9:44Viele vorgewalt von den Russen, die eben nichts zwischen Zivilisten Jihadisten unterscheiden, andere wegen weil der Konflikt sich weiter aufbreitet.
- 9:52Also es wird uns irgendwann treffen.
- 9:54genauso die Militär-Regierung in Niga hat diese Landroute von Niga nach Libyen auch wieder aufgemacht.
- 10:01das schwer an Zahlen ran zu kommen die UNO Mauter leider.
- 10:04aber auch da ist wieder mehr Migration.
- 10:06also wenn dass dieser Staatsverfeiter sich weiter fortschreite dann werden wir mit Sicherheit auch mehr Migrationsbewegung Richtung Europa sehen.
- 10:13Jetzt haben ja viele Menschen in Deutschland an den anderen europäischen Ländern so ein bisschen die Nase voll gerade, von schlechten Nachrichten aus der Welt.
- 10:20Die Zeiten sagen sie sind schwierig genug, schlecht genug, die Ukraine haben sie nur aus und Iran das ist alles irgendwie mehr als genug an Problemen.
- 10:28da könnte man sich jetzt nicht wirklich auch noch um Afrika kümmern.
- 10:31wie Herr Lassink würden Sie dann solchen Äußerungen begegnen?
- 10:38Vor euch hier kamen auch Schwierigkeiten, die Hauptstädten den einzelnen Länder zuzuordern.
- 10:42Man weiß ja wenig und sie sind sehr arm.
- 10:44Sie haben aber viel gemacht weil sie eben so die Durchgangsroute für Migrationflug Richtung Europa sind.
- 10:50und ob wir es wollen oder nicht.
- 10:53Teregierung können in Deutschland und Europa in Politik mit beeinflussen, weil sie eben mehr Migranten durchlassen oder mehr fliehen.
- 11:02Weil die Lage so verzweifelt dort ist dass das rührt uns auch irgendwann treffen.
- 11:05Also es gibt zu viele Krisen derzeit und man hat ja auch sehr viel im Saal probiert, da kann ich schon nachvollziehen, dass da eine gewisse Nüchterung und Müdigkeit ist.
- 11:14Aber ja, wir sollten irgendwie versuchen dranzuwählen zumindest mit den Regierungen in Kontakt bleiben wie man anders gibt es nicht wollen auch nicht dass die Jädisten irgendwann das übernehmen dann.
- 11:23Und jetzt abgesehen von den politischen Kontakten würde ich gerne noch mal kurz nachfragen lassen müsste man das dann besser erklären warum dieses Thema so wichtig ist auch für eine deutsche Bevölkerung?
- 11:33denn wenn sie sagen die haben tatsächlich macht diese Regierungen über die man so wenig weiß nur vermeintlich weit weg sind.
- 11:39Ist das ein Kommunikationsproblem?
- 11:41Das Thema Afrika ist in der deutschen Politik.
- 11:44Es ist nicht gerade so ein Gewinnerthema, das dann halt ein Problemkonflikt, alle denken gleich an Migrationenarmut.
- 11:50also da will man auch hier noch mehr hören als es ja auch nicht die einzige Region die Migration produziert ist aber leider sehr wichtig.
- 11:57durch den Saal gehen die zwei Hauptrouten aus Sub-Saharien, Afrika Richtung Nordafrika oder kanarische Inseln.
- 12:04und Was dort passiert, das wird uns auch irgendwann betreffen.
- 12:09Jetzt kommt natürlich auch noch die islamistische Bedrohung dazu.
- 12:12Genem ist sehr fokussiert ab den Saal.
- 12:13Die haben nie irgendwas in Europa geplant aber sie expandieren sehr stark.
- 12:18Sie sind jetzt auch die Jihadisten an Schatze-Regionen und Nigeria die Dring-Richtung, Togo, Benin, Westafrikanische Küste vor und sind dabei ganz Westafrika zu destabilisieren.
- 12:30Das wird dann uns auch Europat haben, seit der Handelspartner.
- 12:33Länder wie Senegal und Cotiba sind jetzt noch stabil aber haben auch schon sehr viel Flüchtlinge aus dem Saal und das wird dann auch da irgendwann zu merken sein dass dann mehr Seniger lesen sagen gut Jetzt ist es zu viel Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt.
- 12:46jetzt versuche ich meinen Glück um nach Europa zu kommen.
- 12:52Also die Bedeutung dieser Region für Europa ist eigentlich eine sehr große, trotzdem haben sie auch schon beschrieben.
- 12:58Es gibt vielleicht ein Desinteresse oder teilweise eben auch eine Überheblichkeit wenn Sie die Äußerungen von Macron zitieren.
- 13:03Frankreich ist vor einigen Jahren aus der Region hat sich zurückgezogen man kann vielleicht sogar sagen es da eigentlich verjagt worden.
- 13:10was würden sie denn sagen umgekehrt?
- 13:11wie ist das Image Europas im Saal?
- 13:14Weil die Menschen, gerade Deutschland hat ein sehr positives Image, sind ja der größte Geldgeber für Entwicklungssamarbeit.
- 13:20Russland arbeitet sehr stark um auch jetzt das Image zu ändern Europa auf die gleiche Anti-Frankreich-Schiene zu heben.
- 13:26Das ist noch da aber grundsätzlich wird Deutschland noch positiv gesehen.
- 13:30Das Problem so bisschen mit der Europäischen Union ist wie sie richtig sagen Frankreich musste gehen.
- 13:35Die Franzosenwolle war nicht, dass jemand anders aus Europa jetzt hier viel macht.
- 13:38Die Franzose sind überzeugt, dass diese Regime irgendwann zusammenbrechen und die nafe Regierung darum bitten werden, das Punkt gleich zurückkommt.
- 13:45Das ist so die französische Grundgedanke.
- 13:47Und da müssten jetzt andere Länder eben auch versuchen, den Gegenzustand in Italien zum Beispiel sehr aktiv zu sein.
- 13:53Die sind natürlich besorgt wegen Migrationen.
- 13:55Andere wie Deutschland-Anderländer wollen sagen dann halt auch wir wollen im Saal weitermachen, aber wir wollen auch jetzt nicht unsere französsischen Freunde verkrachten, weil andere Krisen haben, wo wir Frankreich brauchen auf der EU-Ebene, Ukraine.
- 14:08Also das ist eine komplizierte Fechtlage.
- 14:12muss auch sagen dass die Regierung gerade nie gar nicht gerade sehr interessiert sind mit Europa viel zu wachen.
- 14:17also selbst wenn Deutschland jetzt mehr versuchen würde werden da die Einflussmöglichkeiten eher begrenzt vermutlich.
- 14:25Wie ist denn im Lichte der aktuellen Ereignisse das Verhältnis von Frankreich zu den Ländern im Saal?
- 14:31Das ist schlecht, das muss man einfach so sagen.
- 14:33Frankreich hat sehr viel gemacht.
- 14:34Muss man leidlos anerkennen.
- 14:36Wirtfahrt viele Unternehmer waren hier.
- 14:38Wirkt uns zusammenarbeit und die tierische Hilfe.
- 14:40Viele Dinge geht die Frankreich gemacht hat!
- 14:42Das Problem mit Frankreich, Sie haben sich nie so mental von Ihren ehemaligen Kolonien gelöst.
- 14:47Haben sich da immer irgendwie zuständig gesehen, dass eine gewisse Obsession die Franzosen mit ihren ehemalen Kolonieren haben.
- 14:53Sie denken nur sie verstehen was da passiert und sie sollten gefragt werden wenn die EU etwas machen will.
- 14:58Und das kommt auch dazu, dass viele Franzose mit einer gewissen Allerganz dort auftreten.
- 15:02Ich auch als Deutscher, als ich da ankam war, ich echt schockiert.
- 15:05Was ist denn das hier?
- 15:06Der französische Botschafter der versieht sich ja auf einer Ebene wie der Staatspräsident Das geht halt runter bis zum französischen Unternehmer und Entwicklungshelfer.
- 15:15Also das hat sehr viel Porzellanz erbrochen, es kann schon sein auf politischer Ebene dass Frankreich wieder mehr Kontakt hat.
- 15:21Sie haben's auch gerade probiert.
- 15:22Macron war grade in Nairobi, hat einen großen Gipfel gemacht um da über Ostafrika wieder reinzukommen nach Afrika.
- 15:30In Westafrika bin ich eher noch skeptisch, das müsste wirklich so ein bisschen so'n Umdenken auf franzöischer Sicht.
- 15:35wo ging wie man sich da präsentiert?
- 15:37Und ich glaube das ist erstmal das Tisch zu zerwissen
- 15:41Wenn Sie das so beschreiben, da ist viel Porzellan zerbrochen worden von Frankreich.
- 15:44Es war ja auch ein bisschen eine Vorlage oder etwas was auch Russland genutzt hat um antikolonialistische Ressentiments zu bedienen.
- 15:52und Russland nutzt natürlich auch das Vakuum was Frankreich zurückerlassen hat.
- 15:56um da weiter vorzudringen die russischen Söldner.
- 15:58die sogenannt Wagnergruppe war lange Zeit aktiv dass in den Nachfolgeorganisationen ist das Afrika-Corp.
- 16:03diese Angriffe der Jihadisten über die wir am Anfang gesprochen haben inwiefern schaden die aber jetzt auch dem russischem Image im Saal?
- 16:09Russland, wie Sie richtig sagen, hat eigentlich nur einen Saal angekommen.
- 16:12Weil die Franzosen kommunikativ Fehler gemacht haben und dann in Putin eine Chance sah dort sich anzubieten.
- 16:19Es war auch gerade die Zeit nach dem Abzug der NATO aus Afghanistan.
- 16:23Wir haben alle die Bilder gesehen im Flughafen Kabul.
- 16:25Die Mali hatten Panik, die Franzonen ziehen ab.
- 16:27Wer rettete uns jetzt?
- 16:29Und da waren eben die Russen Zerstelle!
- 16:30Sie haben dann die Mali eine Fehler gemacht den Russen zu glauben was sie erzählt haben dass sie Jetzt hier der eigentliche Partner sind.
- 16:38Die Russen haben ja viel versprochen von Getreide, Lieferungen, Benzin, Wegungsprojekte und Sicherheit.
- 16:43Und das hat sich so wie eine Vater-Morgana in der Wüste herausgestellt.
- 16:47Sie haben zwar gekämpft die Russen, im Aktuellen, bis zu ca.
- 16:52des Vagnergruppes.
- 16:54Aber sie haben den Konflikt schlimmer gemacht als ihre Brutalität.
- 16:57Es war wie so ein Rekotierungsprogramm für die Jihadisten.
- 17:00Im offenen Kampf waren die Russen immer sehr schlecht, das hatten sie ja schon mal, zwanzig-vierundzwanzig gab es in der Lage im Norden, Dutzende Wagner Söldner wurden getötet.
- 17:09und jetzt als es darauf ankam, dass dieser Angriff war am Norden oder dem ganzen Land, am fünfundzwanziger April, da konnte man von Russland gar nichts sehen.
- 17:17Die sind aus mehreren Städten im Nord, kampflos abgezogen und sah diese Bilder, wie sie da noch gedemütigt wurden gefilmt als die aus Kidal abzugen.
- 17:27Also da hat sich Mali einfach verzockt und die haben mich zu viel geglaubt, dass die Russen da viel bewegen würden.
- 17:34Und ich denke das werden versuchen die Gierungen irgendwie zu sichern.
- 17:39aber der Image Schaden ist in jedem Fall da.
- 17:41Ich glaube nicht, dass es Afrika-Kur noch viele Kunden in Afrika finden wird.
- 17:45Wenn es die Russen nicht so richtig können und die Franzosen nicht so wirklich sollen, wer drängt denn dann als Partner da in die Inesalzone?
- 17:52Wer bietet sich da an.
- 17:53Die Chalkai verkauft Drohnen aber ist auch sehr darauf gedacht, nicht irgendwie militärisch einzugreifen.
- 17:59China verkauft auch Waffen, gepanzerte Fahrzeuge oder Daher geschützte Aber auch die wollen da nicht zur Daten auftreten.
- 18:06Das ist das Problem jetzt.
- 18:08Da haben die Franzose wirklich viel Positives gemacht.
- 18:10ihre Anti-Terror Mission im ganzen Saal hat viel stabilisiert.
- 18:14Die Russen weggehen, ich wüsste nicht wer sich da noch engagieren soll.
- 18:17Die Amerikaner haben so ein bisschen angedeutet sie könnten helfen mit Aufklärung durch Satelliten und so weiter um dann zum Paar Ziele den Malien zu geben wo die Gerdisten sind.
- 18:27aber das ist wirklich diese Tragödie.
- 18:29Ich glaube nicht dass Europa oder selbst Frankreich zurückkommen würde selbst wenn die Chance da ist weil die Lage ist so aussichtslos Und es wird niemand geben der das was von maligen Briechblatt versunken wird zu retten.
- 18:41Es wurden ja wirklich Milliarden-Summen, da stimmt dreißig mal das mal zusammenrechnet.
- 18:46Der französische Anti-Terror-Einsatz kostet an den Milliarde Euro pro Jahr, die waren zehn Jahre der Art in dieser Uno-Mission wo die Bundeswehr dabei war.
- 18:55Das war jedes Jahr mehrere Milliarden Euro.
- 18:59wir haben glaube ich Entwicklungszusammenarbeit Projekte von fünfhundert Millionen pro Jahr also wirklich Milliarden reingepumpt worden ohne dass es was rausgekommen ist.
- 19:07deswegen bin ich skeptisch, dass da noch irgendwann von außen nach den Russen kommen wird, um da sein Glück zu probieren.
- 19:16Das heißt aber wenn ich sie richtig verstehe, deuten Sie es so dass die Strategie der EU und auch Deutschlands ist?
- 19:21Wir haben uns genug die Finger verbrannt und wir ziehen uns zurück.
- 19:24Man versucht schon noch in Kontakt sogar.
- 19:26Die Regierungen sind halt sehr schwierig, sie wollen nicht unbedingt und man muss einfach realistisch sein.
- 19:31also wirklich bin ja jetzt hier.
- 19:33Abidjan kann nicht nach Bamako zurück.
- 19:35Das liegt daran, weil das auswärtige Amt hat so eine Krisenstufe für Firmali erlassen, dass es in deutscher Akteure auch wie die GEZ, KfW und andere Stiftungen mit der Sandspersonal vor Ort sein können.
- 19:47Vielleicht sagen wir das noch kurz dazu?
- 19:48Abidjahn ist in der Elfenbeinküste.
- 19:50In
- 19:51den
- 19:51Kottiwaa genau.
- 19:53In Niga am Nachbarland haben wir aktuell... Da gibt's zwar noch ne deutsche Botschaft, da war nur Ortskräfte kein insandes Personal.
- 19:59Da gab's auch Entführungsrisiken.
- 20:01Also ja, es ist unsere Einführungsmöglichkeiten.
- 20:05Wir wollen was machen aber es scheidet einfach an den gegebenen politischen Verhältnissen und der Sicherheitslage.
- 20:10am Ende sind wir dann im Prinzip Zuschauer.
- 20:13Wenn man an dieser Rolle was ändern könnte und dir nicht nur Zuschauer wären als Europäerinnen und Europäern, was wäre denn dann vordringlich?
- 20:22Militärische Unterstützung?
- 20:23ja wahrscheinlich eher nicht.
- 20:24Aber was könnte man dann konkret machen?
- 20:26Wäre es eher humanitäre Hilfe während des Anti-Desinformationskampagnen oder Wirtschaftskooperationen oder Sie haben ja sehr lange da gelebt oder etwas ganz anderes?
- 20:36Ja also ich denke humanitär Hilfe ist mit Sicherheit eine Priorität.
- 20:39wir haben fast vierhunderttausendmalische Flüchtlinge in Mauritania, die wollen auch nicht nach Europa.
- 20:45Aber man sollte ihnen schon die Lebensbedingungen geben, dass sie vernünftig leben können und vielleicht dann etwas neu aufbauen.
- 20:51Dass Sie zurückkehren können ist eher unwahrscheinlich und ja ... Die UNO muss sehr stark kürzen weil die USA an der Trump haben sich zurückgezogen, die Europäer kürzten.
- 20:59also das ist mit Sicherheit humanitäre Hilfe auf dem anderen Ende des Sahel im Schad anderthalb Millionen Flüchtlingen aus dem Sudan da geht der UNO auch langsam was Geld aus.
- 21:09Das ist mit Sicherheit eine Priorität.
- 21:11Wirkungssammel macht wirklich Sinn, sollte man wirklich weitermachen weil das hilft an den Menschen und man soll ja die nicht dafür bestrafen dass sie nun von schlechten Regierungen regiert werden.
- 21:20Militärisch glaube ich nicht, dass wir da noch viel machen können.
- 21:25Der Konflikt ist ein Stadium wo man militärisch wenig machen kann.
- 21:28Es sind jetzt Parallelgesellschaften aufgebaut worden von Jihadisten.
- 21:32Die sind dazu stark Und auch wie die einmalische Armee kämpft nicht mal förderungswürdig.
- 21:38Entweder laufen sie weg und lassen das ganze Material zurück, was man jetzt ganz gut sehen konnte im Norden, dass die von anderen Stärken bekommen oder Sie lassen ihre wuträufige National-Zivilbevölkerung aussehen für die Russen.
- 21:49also das ist ein schwieriger militärischer Partner.
- 21:52deswegen aber ganz klar humanitäre Hilfe.
- 21:55mit Sicherheit entwickelt es einmal.
- 21:56wenn es noch irgendwie geht dann was ich das dann sicherlich ansetze auch auf politischer Ebene würde ich in Kontakt bleiben.
- 22:03Die Russen werden irgendwann abziehen und die Regierung werden auch irgendwann mal sich wandeln oder werden wieder mehr mit Europa machen
- 22:09wollen.".
- 22:14Jetzt haben wir schon ganz viel über die politische Situation, die militärischen Konflikte gesprochen.
- 22:18Diese Region ist aber auch ganz massiv von den Folgen der Klimakrise betroffen.
- 22:23Inwiefern verändert das?
- 22:25Oder verschlimmert das auch die Lage und die humanitäre Versorgung im Land?
- 22:29Ja es kann man ganz gut beobachten dass die Müsse immer weiter ausbreiten Menschen immer gezwungen sind, die eigentlich vier Hürden, die im Norden Malis waren, immer mehr ins Zentrum drängen.
- 22:38In Südde Region auch Bukina Faso.
- 22:40also der Klimawandel verschlimmert die ganze Region noch.
- 22:43es gibt entweder gar kein Wasser Es ist häufig derfalls, man kann einen Ecker nicht anbauen oder es gibt viel zuviel.
- 22:50Das ist das Paradox, wir haben in Bamako auch in anderen Ländern im Saal andauern Überschwemmungen.
- 22:55Ganz die Städte saufen da praktisch ab.
- 22:57Das Klima wird unberechenbarer und das verstärkt noch mal diese ganzen anderen Krisen wie humanitäre Kinder gehen nicht mehr zur Schule Unsicherheit.
- 23:07Also ja, das ist ein tolles Schamix, der sich da zusammen baut.
- 23:11Ihre Zeit im Sahel neigt sich ja jetzt dem Ende zu.
- 23:14Im September geht es nach Beirut, jetzt ist es für eine Bilanz bestimmt noch viel zu früh.
- 23:18aber wenn sie auf ihre bald fünf Jahre zurückschauen was war denn das Beste und was hätte auf gar keinen Fall passieren dürfen?
- 23:25Ich bin dann im Land noch viel rumgereist, die Gune Stadt in Zentralmali.
- 23:37Tolle Sehenswürdigkeiten diese alten Moscheen und da konnte man sich im Land bewegen.
- 23:42es gab auch noch die UNO-Mission.
- 23:43ich war dann noch ein paar mal im Norden den Gau bei der Bundeswehr einen Moptienzentrum.
- 23:47das war wirklich wie so Wettrennen gegen die Zeit.
- 23:50Ich habe jetzt gerade noch geschafft nach Tenbuktu zu kommen, diese legendäre Stadt in der Wüste und das war wirklich das frustrierendste.
- 23:57Man konnte diese Krise sehen wenn ich im Jahr zwanzig-einundzwanzig sagen würde vermerkt zu heute war das eigentlich noch völlig normal.
- 24:03da konnte man in Bamako haben sich einigermaßen noch gut bewegen.
- 24:07und so jetzt die verneinenden Ausländer, die da sind, die bewegen sich nur zwischen ihrer Wohnung und dem Arbeitsplatz.
- 24:13Das Influenzrisiko ist recht hoch geworden.
- 24:15also das muss man schon sagen es ist schon Dramatisch.
- 24:18das Schlimme ist, dass es ja nicht so einen Konflikt, den sie jetzt seit Jahrzehnten gibt wie beispielsweise in Libyen.
- 24:23Die Revolution mit Gaddafi war weg, zwanzig Elfner kommt zum ersten Mal wie wir zurück.
- 24:29für viele Menschen sind, ist das noch alles sehr nahe.
- 24:33Im Januar gab es einen Musikfestival in Timbuktu und gerade machen wir jetzt dreizehn bis vierzehn Jahre.
- 24:40So eine kurze Zeit hat die ganze Region so zusammengebracht.
- 24:43Das hat es eigentlich kaum auch in anderen Weltregionen gegeben.
- 24:46Und das macht es für die Menschen so dramatisch.
- 24:49Es hat mich auch nachhaltlich beeindruckt.
- 24:51Ich hatte früher als Journalist viel.
- 24:54für verreutes Kriegseinsätze mitgemacht in Iraken, den Amerikaner und der jüdische Revolution.
- 25:00Und Mosul mit Eis.
- 25:02Aber das war so eine Region wie ein Kartenhauszusammenbrich.
- 25:06Das fand ich schon sehr... Also das hat mich nachhaltig
- 25:09beeindruckt.".
- 25:10Es sagt Ulf Lessing, Leiter des Regionalprogramms Sahil der Konrad-Adenauer Stiftung.
- 25:15Vielen Dank, Helsing!
- 25:22Und wie zum Ende einer jeden Folge lassen wir nochmal Review passieren, was wir gerade besprochen haben und was das Gespräch mit uns gemacht hat.
- 25:29Also ja, es ist super bedrückend und auch deprimierend weil das einfach so perspektivlos ist.
- 25:34Und ich eigentlich vor allem daraus mitnehme man kann jetzt gerade nicht so richtig was machen zumindest hier in Europa.
- 25:41Ich finde trotzdem gut und wichtig dass wir uns da so intensiv mit beschäftigt haben Weil es ja auch interessant ist wie viele Parallelen es gibt zum Beispiel mit Blick auf diese enttäuschten Erwartungen an Russland.
- 25:50Das fand ich schon noch mal sehr wichtig dass Wir dahin geschaut haben weil wir ähnliche Entwicklungen ja auch gesehen haben in Syrien im Iran wo dass sich eigentlich Russland dann eben nicht als verlässlicher Partner erwiesen hat.
- 26:01Interessant fand ich auch, dass wir wieder mal eine EU haben die einfach also deren Mitgliedsstaaten sehr unterschiedliche Interessen verfolgen und deswegen auch nicht so eine richtig einheitliche Strategie findet und das es auch ein Beispiel ist für die Kurzsichtigkeit weil natürlich werden uns diese Themen nicht nur in Sachen Migration immer wieder begegnen und deswegen wäre's gut wenn da ne langfristigere Strategie gäbe.
- 26:24Martin Wie ging's dir?
- 26:25Genauso wie dir, Katharina.
- 26:27Das war eine Folge, wo ich mir die ganze Zeit dachte, hm... Wie kann man dann noch irgendwie auf das Zuversichtliche kommen hier?
- 26:33Das gibt es gerade nicht so richtig!
- 26:34Trotzdem ist es richtig solche Themen sich anzugucken und da sehr tief reinzutauchen denn wegschauen bringt ja auch nichts.
- 26:40Du hast gesagt, er hat auch gesagt was dort passiert wird uns irgendwann treffen.
- 26:44Das waren wörtliches Zitat sogar und dass man die Menschen bitte nicht dafür bestrafen soll, dass sie schlecht regiert werden.
- 26:51Das wäre für mich nochmal so ein Ansatz zu sagen Mensch Entwicklungszusammenarbeit hat ein total schlechtes Image, auch in Deutschland mit Blick auf den Haushalt etc.
- 26:57und wird massiv gekürzt.
- 26:59dabei wäre das gerade einen Ansatz zu sagen man kann Menschen eben konkret helfen in Ländern die nur vermeintlich weit wechseln weil die Probleme einfach irgendwann zu uns kommen werden.
- 27:09ich hatte den Eindruck dass der Wettloff gegen die Zeit den er beschrieben hat, dass Wolf Lessing den verloren sieht und seinen Schluss zitiert dass eine ganze Region in einem solchen Tempo zusammenbricht dass es praktisch einmalig sei auch wenn man in anderen Regionen unter der.
- 27:22Wir haben wirklich viel Erfahrung als Kriegsreporter.
- 27:24Schaut, das fand ich schon bitter aber wie gesagt weg schon hilft nix und deswegen fand ich es gut und richtig eine sehr wertvolle Folge auch für unseren Podcasts Und das war Potentiewelt für heute!
- 27:40Wir hören uns wenn Sie mögen in zwei Wochen wieder.
- 27:42wir freuen uns über Feedback und Überbewertungen in den Podcatchern ihrer Wahl oder auch bei YouTube.
- 27:49Ich bin Martin Bialecki.