Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Kabelklau an E-Ladesäulen, das Wichtigste aus dem Koalitionsvertrag und warum Alain Bieber Ping-Pong-Fan ist
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- Von Zeit zu Zeit entdeckt man ja fast so ein bisschen random, dass man gut in was ist. Wisst ihr, also wir meinen, paar Dinge muss man ausprobieren, um zu merken, ob sie einem liegen. Das passiert auch mir immer mal. Ich kann zum Beispiel wirklich überraschend gut dart, manchmal aber halt auch nicht, dazu gehört Tischtennis, kann ich wirklich gar nicht mehr so gut. Habe ich zuletzt wieder gemerkt, als ich in Alain Bibas neuer Pop-Up-Galerie Baller Baller war und gegen den Chef höchstpersönlich gespielt und verloren habe. Und das, obwohl diese, meine Heimatstadt, ja die Hochburg des Pingpong ist. Schließlich ist Borussia Düsseldorf der erfolgreichste Tischtennisverein des Landes. Von Timo Boll mal ganz zu schweigen. Nichtsdestotrotz macht Tischtennisspielen natürlich richtig Spaß, vor allem jetzt im Winter. Bei Ballaballa kann man nämlich Indoor spielen und Kunst zu gucken gibt es auch obendrein. Besser geht es ja kaum. Was alles dort noch so geht, darüber habe ich mit Anna gesprochen. Alexander Esch erklärt, welche Punkte im 57 Seiten starken Koalitionsvertrag der neuen schwarz-grünen Stadtspitze ganz besonders hervorstechen und wie die Verhandlungen gelaufen sind. Die Verkehrswende ist ein großes Thema auch in diesem Vertrag und mit der Elektromobilität geht es ja ein Stück in diese Richtung. Wer ein E-Auto fährt, könnte allerdings diese Tage böse Überraschungen erleben. Der Diebstahl, der zum Laden nötigen Kupferkabel ist, drastisch gestiegen. Was das bedeutet, weiß Maximilian Norfrott. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 398 und der Rhein steht. Hallo zum Rhein-Pegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Lob habt oder Kritik, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf der Seele brennen oder wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen, dann könnt ihr uns erreichen unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Wer ein Elektrofahrzeug nutzt, um sich fortzubewegen, ist meist auf die öffentlichen Ladesäulen angewiesen, um tatsächlich auch fahren zu können. Die Nutzerinnen und Nutzer der Säule am Aldi-Parkplatz in Wersten erlebten kürzlich eine unschöne Überraschung. Unter ihnen auch mein lieber Kollege Maximilian Neufrott. Diebe hatten die Kupferkabel geklaut, die zum Laden der Batterie nötig sind. Ein Vorfall, der sich häuft, sowohl in Düsseldorf als auch bundesweit. Warum? Was der Preis für Buntmetalle damit zu tun hat und welche Konsequenzen zum Beispiel die Stadtwerke jetzt ziehen, das weiß Max. Maximilian Lovroth. Hallo Tosja Korman. Ich möchte dich jetzt hier nicht in die Pfanne hauen mit der Frage, hast du eigentlich schon mal was geklaut? Deswegen mache ich das nicht. Hatten wir auch schon mal. Beratungsklauer wurde hier ertappt in Flagranti live am Mikrofon. Stimmt, siehst du, das hat mich schon wieder verdrängt, dass du zu sowas überhaupt fähig bist. Ich wollte dich, wie gesagt, ich hätte dir jetzt freigestellt, ob du das nochmal erzählst, aber genau, wir sprechen heute mal wieder über was, was mit Diebstahl zu tun hat, aber diesmal ein bisschen anders als Beratungsklau und zwar werden tatsächlich Dinge geklaut, also normal und so und auch hier möchte ich sagen, wenn ich das jetzt ein bisschen mit einem Lachen in der Stimme sage, hat das nichts damit zu tun, dass ich das nicht ernst nehme und nicht weiß, dass das auch wirklich schwerwiegende Folgen haben kann. Allerdings bei diesem Thema was du heute uns ein bisschen näher bringst und erklärst, Finde ich, ja, es geht um Diebstahl von Kupferkabeln. Ja, aber ich kann direkt einleiten, dass ich auf die Geschichte nur deshalb gestoßen bin, weil ich indirekt betroffener bin von diesem Diebstahl, der zunimmt in ganz Deutschland und eben auch in Düsseldorf, weil ich wollte am Wochenende unser Familienauto laden. Wir haben ein Elektroauto und im Moment ist meine Stammladesäule ein Aldi-Supermarkt in Wersten an der Haftstraße, also war der Klassikremise. Und dann komme ich dahin und sehe schon von Weitem hoch, warum ist plötzlich alles rot. Diese Farbe habe ich dann noch nie gesehen. Eigentlich ist die Säule immer grün und freut sich, wenn ich komme, weil da nicht so viele Leute laden. Und dann komme ich näher und plötzlich sind alle Kabel weg, also wirklich abgetrennt, wie wenn du was amputiert hättest, nur noch so Stümpfe sind übrig und dann ragt eben einerseits diese Gummiummantelung raus, aber du siehst auch direkt da drin das rötlich-orange leuchtende Kupfer. Und ja, da hat halt jemand über Nacht vielleicht mit einem Winkelschleifer, also einer Flex- oder Bolzenschneider, Assschere, paar Handgriffe, schnipp, schnapp, Kabel ab. Und dann habe ich alle, die mir einfielen, gefragt, Aldi, die Stadtwerke Düsseldorf, die ja in Düsseldorf die meisten Schnellladesäulen haben und auch EnBW, die Mutter der Stadtwerke, also Mutterkonzernen, die deutschlandweit die meisten haben und dabei kam raus auch von der Polizei, dass in der Tat ein Verbrechen ist, was jetzt irgendwie erstmal klein wirkt. Aber einerseits ärgerlich für Menschen wie mich, die einfach da dann irgendwie nicht mehr laden können und zwar über Wochen, bis diese Säule repariert wird und vor allem sehr teuer für die Betreiber, die Unternehmen, die diese Säulen ja aufgestellt haben. Das ist ja Ladeinfrastruktur, die du einfach brauchst, wenn du einen E-Mobilitätswandel haben willst. Und EnBW zum Beispiel hat gesagt, dass sie da schon allein dieses Jahr einen Millionen Schaden dadurch haben. Ja, das finde ich nämlich dann, wie gesagt, ich habe das irgendwie gelesen, die Überschrift und beim Durchgucken, worüber wir sprechen könnten und habe dann auch gedacht, ja, es klingt ja fast, und wie gesagt, das sage ich in sehr großen Anführungszeichen, harmlos, also im Gegensatz auch zu, was sonst an Verbrechen passiert und auch an Diebstählen und so und wie du es jetzt beschreibst, war auch quasi sofort ersichtlich, dass das jetzt nicht irgendwie was Internes war, weil da was repariert wird, sondern es war irgendwie klar, da hat jemand einfach die Kabel abgeschrieben. Sogar die Säule hatte so auf dem Bildschirm, der blinkte dann rot, da stand dann drauf Sicherheitsalarm, Kabeldiebstahl erkannt. Also die wusste quasi schon, welches Verbrechen da geschehen war. Die bei Aldi wussten es noch nicht. Ich habe es dann drinnen gemeldet und die haben relativ geschockt reagiert und es weitergegeben, während die Pressestelle sich nicht dazu äußern wollte, aus welchen Gründen auch immer, vielleicht wollen die keine Trittbrettfahrer animieren, das auch zu tun, aber …, Ja, es war schon so, dass man dann sehen konnte, das hat jemand mit Absicht gemacht. Also genau, du hast jetzt schon gesagt, es ist natürlich irgendwie ein schockierendes Moment, wenn man überhaupt mitbekommt, es wurde was kaputt gemacht oder vandaliert oder halt was gestohlen. Es ist ärgerlich, wenn man so wie du darauf angewiesen ist. Also du hast dann hoffentlich was anderes gefunden oder waren alle Säulen im Umkreis? Nee, nee, nee. Also es wirkte jetzt nicht so, als hätte jemand gezielt in einer Nacht sämtliche Ladekabel in Düsseldorf gekappt, sondern aus welchen Gründen auch immer dieses. Vielleicht, weil der Supermarktparkplatz ist nachts logischerweise nicht so belebt. Da ist man dann ja schnell rein, schnell raus. Aber zum Beispiel die Stadtwerke haben mir gesagt, dass es durchaus auch schon häufiger bei denen vorgekommen ist an anderen Orten. Und das ist ein Schaden und zwar nicht nur ein Schaden am Ding, also nicht nur ein Sachschaden, sondern auch ein finanzieller Schaden. Also jetzt, wenn wir vielleicht mal wirklich ganz basic anfangen, warum klaue ich Kabel? Also das hört man ja immer mal, auch bei Baustellen oder es gab es auch irgendwann gar nicht so lange her, auch bei Bahnen, genau. Genau, also dass die Metalle irgendwie verarbeitet werden können, das kann ich mir schon vorstellen. Aber jetzt so Kupferkabel, also wie viel kriege ich da auch raus? Wie gesagt, da stehen ja nicht 30 Säulen, wie an dieser neuen Ladestation zum Beispiel, die da hinten in Richtung Hamm entstehen soll, wo wir ja auch schon mal gesprochen haben oder sogar mittlerweile entsteht. Was ich dann auch irgendwie spannend finde, ob es da jetzt irgendwie Konsequenzen gibt, weil du ja auch schreibst oder herausgefunden hast, dass das genau was ist, was immer öfter passiert und zwar auch ganz spezifisch hier in der Stadt. Also warum? Also über diese Sicherung von Säulen können wir gleich noch sprechen. Vielleicht erstmal zu dem Wert. Also wenn du so eine Schnellladesäule dir vorstellst, da hängen ja meistens zwei... Geräte dran oder zwei verkabelte Stecker, die ich in mein Auto stecken kann, um zwei Autos gleichzeitig laden zu können und die Betreiber sagen, dass ein Kabel vielleicht so fünf Kilo, vielleicht manchmal sieben Kilo Kupfer enthält, weil Kupfer ist ja ein Buntmetall, was Strom sehr gut leitet und durch diese Kabel fließt ja sehr viel, sehr starker Strom, also eine Leistung von 150.000 Watt, wenn es gut läuft und das kannst du zum Beispiel bei Buntmetallhändlern verkaufen, ja, aber nicht für besonders viel Geld. Also der Schaden, der entsteht, steht in keinem Verhältnis zu dem Wert, den dieses Kupfer wert ist. Also wenn man jetzt mal schätzt, was denkst du, was so ein Kabel wert wäre, wenn du die Ummantelung entfernt und dieses reine Kupfer abgibst? Ja, das kann ich wirklich, also das frage ich mich nämlich auch gerade, beziehungsweise wollte ich dich jetzt fragen. Erstens, genau, ich entmantel das dann und gebe das dann ab. Also erstens fragt doch dann wahrscheinlich der buntmetalle Händler, wo hast du das denn her? Ja, nicht unbedingt. Der will deinen Ausweis sehen, du musst dich schon ausweisen, aber wenn du jetzt mit einem Kabel ankommst, kann ja Gott weiß woher sein. Okay, sagen wir, das Kabel ist, sagen wir, anderthalb Meter lang. Ja. Keine, nicht mehr die wertvolle Plastikummantelung drumherum, einfach nur das schnöde Kupfer. Ja. Ich stelle mir irgendwie gerade vor, dass das so wie so ein Zopf, also so drei oder vier Stränge so gedreht ist. Ich weiß nicht warum. Ich sage, das ist wert 978 Euro. Nein. Also es ist ein Zwanzigstel davon. Oh, echt? Ja, also es sind 50, wirklich um die 50 Euro und das, obwohl Kupfer gerade auf einem historischen Rekordhoch steht. Also Kupfer wird ähnlich wie Gold oder Silber an Börsen gehandelt, zum Beispiel an der Londoner Metallbörse und da hat eine Tonne Kupfer, die wird da gehandelt, in dieser Woche erstmals deutlich über 11.000 Dollar diesen Wert erreicht. Aber selbst das bedeutet eben, dass du beim Metallhändler nur 8 Euro bekommst für reines Kupfer. Und du musst ja auch erstmal eine Tonne zusammenhaben. Also das stelle ich mir nämlich vor. Ja, eine Tonne bekommst du nicht mit den Kabeln. Genau, sondern hast du vielleicht... Sagen wir mal sechs Kilo Kupfer durch diesen Kabel, also bist du bei knapp 50 Euro. So hat mir das EnBW vorgerechnet. Und deswegen ist es halt auch so verrückt eigentlich, dass das zunimmt, obwohl du da jetzt gar nicht den großen Reibach mitmachen kannst. Aber dadurch, dass eben Kupfer allein dieses Jahr 30 Prozent an Wert gewonnen hat und du es auch sehr schnell losbekommst auf diesen Plätzen, allein in Düsseldorf gibt es zwei. Ich habe die auch angerufen, die haben ja diesen Betrag genannt und gesagt, dass sie natürlich immer nach Personalausweisen schauen, aber ja auch nicht wissen können, woher das Kupfer am Ende des Tages herkommt, weil du gibst es dann ja Sorten rein, also quasi einfach rein ab. Ja, das kann man dann nicht mehr sehen, was da drumherum mal war. Die geben jetzt kein Kabel ab mit. Also das finde ich schon jetzt, also 50 Euro, ich habe jetzt gerade gedacht, okay, vielleicht 980, so wie du mich währenddessen angeguckt hast, hätte es auch das Dreifache sein können, dass es so viel weniger ist, habe ich jetzt tatsächlich nicht mit gerechnet. Genau, dann ist ja die Frage, ist das dann einfach aber die Beschaffung quasi so leicht, in Anführungszeichen, du hast es ja eben auch beschrieben, das wird abgeschnitten, also ich meine so ein Bolzenschneider, wir haben alle schon mal wahrscheinlich unser falsch abgeschlossenes Fahrrad irgendwo losgeschnitten oder so, also hat man ja vielleicht auch oder ist dann der Grund für den Anstieg, dass das relativ niederschwellig ist und dann schnell gemachtes Geld sozusagen und ich meine auch 50 Euro können, also sind es Geld so. Oder meinst du, dass vielleicht auch manche Leute sich im Vorhinein nicht so richtig recherchiert haben, was sie da eigentlich erbeuten und dann das abgeben und mit was ganz anderem rechnen? Das wäre jetzt reine Spekulation, aber ich sage mal, dadurch, dass du siehst, dass es eine deutliche Zunahme bei Kabeldiebstählen gibt, also mal eine Zahl zu einem EnBW, der größte Betreiber von Schnellladesäulen in Deutschland sagt, es wurden allein in diesem Jahr 1100 Kabel gestohlen bei denen und das halt mal 50, dann bist du ja schon bei über 50.000 Euro Ja. Klar, das ist Geld. Ob das jetzt immer die gleiche Mafia war, wissen wir nicht, aber ich denke, dass es dann schon in den professionellen Bereich reingeht, dass da jetzt niemand per Zufall hingeht und denkt, huch, ich dachte, das wären 1000 Euro und jetzt sind es nur 50. Aber die Menge macht es und eben, wie du sagtest, das geringe Risiko ertappt zu werden, plus, dass es schnell geht und dass du es eben auch leicht los wirst, dieses Kupfer leicht zu Geld machen kannst. Es ist nicht, wenn du eine teure Figur stehlst und keiner kauft dir die ab. Geldautomaten sprengst. Ich finde, wohnt das in derselben Straße so ein bisschen. Es ist auch der Schaden und das, was manchmal am Ende rauskommt, steht nicht so groß in Relationen. Natürlich ist ein Geldautomaten sprengen, der in einem Gebäude ist, nochmal was anderes als eine Säule abdingsen, aber es ist halt, es wird was kaputt gemacht auch noch. Ja, verstehe. Du schreibst, dass es irgendwie drei Gründe gibt. Jetzt haben wir die ja schon irgendwie fast alle beleuchtet, aber vielleicht kannst du die nochmal so Kupferdraht geflochten hier. Also ich habe die Polizei befragt, die Polizei Düsseldorf hat das Thema auch auf dem Schirm, also die sagen so schön, es ist ein relevantes Kriminalitätsphänomen schon seit einiger Zeit und das eben auch, Verschiedene Regionen in Deutschland als Schwerpunktgebiet gelten, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, aber eben auch NRW und dass diese drei Gründe ein mögliches Motiv sein können. Der Materialwert steigt, auch wenn es immer noch verhältnismäßig wenig ist, es ist mehr als vor einem oder vor fünf Jahren. Ich habe ein geringes Entdeckungsrisiko und ich kann das Kupfer einfach verkaufen bei Schrotthändlern, bei Metallhändlern. Und es gibt ja auch immer mehr Schnellladesäulen, was natürlich für E-Autofahrerinnen und Fahrer super ist, aber für die wird dann eben auch die Gelegenheiten erhöht. Ja, und gibt es da dann jetzt quasi als direkte Reaktion, wenn jetzt zum Beispiel Sachen neu gebaut werden oder wenn jetzt diese Säule dann repariert wird, was ja wahrscheinlich passieren wird, Genau, wird das dann eingezäunt, dass man nur noch mit Code da dran kann oder besser überwacht? Also Überwachung ist eine Sache, die Betreiber tun. Wir hatten kurz über die Stadtwerke gesprochen, die eröffnen diese Woche Freitag, 5. Dezember, den bisher größten Schnellladepark von den Stadtwerken in Düsseldorf. Das sind vier Säulen mit insgesamt acht Ladepunkten, also da hängen dann acht Kabel, an denen man laden kann. Der wird überdacht sein, beleuchtet und überwacht, Kamera überwacht. Aber das geht auch nur, weil es kein öffentlicher Parkraum ist, sondern quasi Privatgelände. Du hast ja sofort immer mit der Datenschutz-Grundverordnung zu tun, da kannst du nicht einfach überall eine Überwachungskamera aufstellen. Die Kamera, klar, die filmt das dann mit, aber die Frage ist ja auch, das wird ja auch relativ schnell gehen, wenn ich mich gut vermummel. Die Frage ist, wie... Effektiv das auch ist dann. Also in dem Fall vertrauen die auch so ein bisschen darauf, McDonalds ist gegenüber, ein Standort von McDonalds, der auch am Wochenende durchgehend geöffnet hat, dass diese Belebung des Standorts dafür sorgt, dass die wieder nicht auf dumme Gedanken kommen. Das heißt, die Konsequenz ist nicht, dass jetzt aufgehört wird, Ladesäulen zu bauen, sondern dass irgendwie versucht wird, das besser zu überwachen oder besser zu sichern. Also du hast ja schon das Beispiel Geldautomaten-Sprengungen genannt. Das hat eigentlich erst aufgehört, nachdem die Banken investiert haben, zum Beispiel in Tintenkartuschen, die dann explodieren und das Geld einfärben, wenn du einen Automaten hochjagst oder in Nebelmaschinen, die da für Chaos sorgen im, gesprengten Raum und gar nicht zulassen, dass was geklaut wird. Und ich glaube, solche Sicherheitsmaßnahmen sind noch ganz am Anfang bei Ladesäulen, weil man die bisher jetzt nicht so als Diebesschwerpunkt gesehen hat, aber aufgrund der Fälle müssen sich die Betreiber was einfallen lassen und eben auch ins Geld gehen. Wäre auch bedenkbar, dass es einfach nicht mehr Kupfer ist, was da, also oder leitet nur Kupfer so toll wie nichts anderes. Silber leitet auch, aber Silber ist teurer als Kupfer. Ein bisschen vom Regen getraut. Nee, also Kupfer ist schon gut, weil es hat halt eine sehr hohe Leitfähigkeit und es ist verhältnismäßig, ja, also das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und es ist auch verfügbar. Also du brauchst ja auch einfach eine Menge Kupfer, um diese Infrastruktur aufzubauen. Da wäre Silber die schlechtere Idee. Verstehe. Und dann halte ich mich jetzt hier zurück mit weiteren Pitches, wie man das sicherer oder irgendwie noch anders machen könnte. Ich danke dir sehr, lieber Max. Gerne, Tosja. Gute Fahrt. Ciao. Noch vor Ende des Jahres soll der schwarz-grüne Koalitionsvertrag endgültig stehen. In langen Sitzungen wurde ein 57-seitiger Entwurf fertiggestellt. Das Ziel, Düsseldorf besser machen. Über die sieben wichtigsten Punkte gibt Alexander Esch einen Überblick und erzählt, wie die Verhandlungen vonstattengegangen sind. Lieber Alexander. Hallo Tasia. Das Jahr geht langsam. Langsam, dennoch sicher zu Ende. Geht es dir so, ich sage jetzt nicht auch so, weil mir geht es glaube ich nicht so, dass du das Gefühl hast, du musst dann Sachen noch so abschließen? Also vor allem geht es aus meiner Sicht immer schneller zu Ende. Ja, ich weiß auch nicht, was da passiert. Nee, habe ich nicht. Also dass du denkst, ich habe doch am Anfang des Jahres irgendwie das und das angefangen und jetzt... Nee, gar nicht. Es ist ja eigentlich eher immer eine sehr stressige Zeit. Das kennt ja, glaube ich, jeder. Und freue mich dann darauf, wenn es dann mal ein bisschen ruhiger wird. Das kriegst du hin, dass es ruhiger wird zur Weihnachtszeit? Ja, doch. Also ich habe dann zwei Tage vor Weihnachten auch mal frei und dann ist ja noch das Wochenende davor. Also da habe ich mal auch vor Weihnachten so ein bisschen Zeit runter zu kommen, sonst oft falle ich dann so in dieses Fest. In die Gans rein. Ja, genau. Wir sind ja nicht nur ein nachrichtlich geprägter Unterhaltungspodcast, sondern auch ein Serviceformat und natürlich werden wir hier Sachen abschließen, die wir begonnen haben und irgendwie macht mich das, weil es in meinem Privatleben vielleicht gar nicht so eine große Rolle spielt, also das Abschließen von Dingen. Macht mich das irgendwie glücklich, dass wir das hier gerade einlösen können. Ich habe ja letzte Woche mit Uwe Jens Runau, unserem lieben Kollegen, über die Oper gesprochen, weil sich da ja gerade etwas schließt und ein Thema, über das wir sehr viel uns unterhalten haben in diesem Jahr, war die Kommunalwahl und die dazugehörige Stichwahl und dann... Davon ausgehend die Koalition, die sich gebildet hat und auch der Koalitionsvertrag, der jetzt geschlossen wird, beziehungsweise besprochen, festgelegt. Das wirst du uns jetzt ein bisschen erklären. Und ich finde, somit schließen wir nämlich durchaus was ab. Und die neu und wiedergewählte Stadtspitze ja auch, oder? Es fehlt noch so das I-Tüpfelchen, also der ganz endgültige Abschluss sozusagen, weil ja die Verhandlungsgruppen von CDU und Grünen haben jetzt einen Koalitionsvertrag erarbeitet, nur der muss eben auch noch dann seine Zustimmung finden bei den Parteien und dazu wird das Kreis Parteitag gegeben von den Grünen und auch von der CDU am nächsten Mittwochabend. Und da muss es eben dann jeweils auch Mehrheiten für diesen Vertrag geben. Das ist sehr wahrscheinlich, also bei der CDU gibt es da eigentlich überhaupt gar kein Vertun, dass das so der Fall sein wird. Aber ich hatte gerade noch ein Gespräch mit einer Grünen und die sagte dann eben auch nochmal den schönen Satz, bei den Grünen weiß man ja nie. Und wir hatten ja auch schon nach der Sondierung doch einen sehr öffentlichkeitswirksamen Auftritt der grünen Jugend gesehen, die dem dazu aufgerufen haben, dem nicht zuzustimmen. Da war von Boykott die Rede, nicht wahr? Genau. Genau. Aber am Ende auch bei der Mitgliederversammlung dazu gab es da eben viele Kontra-Redebeiträge, aber am Ende doch eine relativ deutliche Mehrheit auch bei den Grünen. Deswegen ist da eigentlich auch wirklich nicht mit zu rechnen, dass jetzt da irgendwie das Ganze noch kippt. Das wäre also wirklich eine große Sensation und ich halte das für sehr, sehr unwahrscheinlich. Jetzt, ich hebe das ja alles immer gerne auch ein bisschen auf die, also es ist ja sowieso halt eine sehr menschliche Seite, aber ich stelle mir dann die Situation so doll vor und diese Verhandlungen sind ja irgendwie, dauern ja wahrscheinlich auch so eine Weile und dann haben die da jetzt in diesem Fall 57 Seiten irgendwie erarbeitet und vielleicht will man dann auch nicht der oder diejenige sein, der oder die sagt so, ah, ich hätte dann doch noch irgendwie was, was ich ändern würde. Also irgendwann ist doch auch der Deckel zu, oder? Stelle ich mir vor, auch energetisch. Genau, ja, es ist, stimmt. Also ich möchte das jetzt nicht zu salopp sagen, es sind natürlich super wichtige Sachen da drinstehen, aber ich stelle mir das vor, dass man dann manchmal sagt, ach komm, wir haben jetzt schon irgendwie, weiß ich nicht, sitzen hier schon seit Stunden. Ja, aber es gibt schon auch bei den Grünen natürlich sehr Überzeugte, die vielleicht auch so ganz grundsätzlich gar nicht so richtig das gut finden, dass man mit der CDU überhaupt irgendeine Koalition macht. Ganz unabhängig von den Inhalten, aber eben auch schon einige inhaltliche Punkte. Es gibt eben schon ein paar, die die Opa eigentlich da dieses Projekt nicht gut finden und dieses Ja der Grünen da nicht so richtig mittragen und so weiter. Aber wie gesagt, also trotz dieser Stimmen, am Ende war es doch eine klare Mehrheit beim letzten Mal und davon gehe ich eigentlich auch jetzt aus. Ja, genau, wie gesagt, 57 Seiten wurden erarbeitet. Weißt du, wie lange das gedauert hat? Also weißt du das zufällig? Ich weiß nicht genau, wie viele Runden es gab, aber es gab natürlich mehrere Arbeitsgruppen zu den Spezialthemen. Da gab es immer wieder die große Runde, die getagt hat, die dann Dinge formuliert hat. Und dann bis über das letzte Wochenende sind dann eben auch noch, Die letzten Feinheiten, jetzt der letzte Feinschliff, auch so sprachlich und so noch reingekommen. Ja, also ein guter Monat war es jetzt auf jeden Fall. Ja, das große Ziel ist natürlich, ich zitiere jetzt und es klingt gar nicht so, es klingt irgendwie sehr naheliegend, aber trotzdem steckt da viel drin, ist Düsseldorf besser machen irgendwie. Das zitierst du in deinem Stück dazu und ich, ja, das ist natürlich was, was wir als Bürgerinnen und Bürger wahrscheinlich auch gerne hören. Also es wäre ja irgendwie doof. Naja, ist ja wohl aber auch das Mindeste, oder? Ja, ist auch wohl das Mindeste. Genau, und deswegen gehen wir jetzt vielleicht mal durch, was da in diesen 57 Seiten unter anderem irgendwie drinsteht. Die sieben wichtigsten Punkte sozusagen hast du rausgeschält. Das ist ja zum allerersten und da schlägt gerade mein durchaus Lichtlisten und Abhack liebendes Herz sehr groß, weil es ist der Kostendeckel für die Oper. Wie gesagt, letzte Woche habe ich mit Jens Runau über die Oper gesprochen. Das kommt jetzt alles zusammen. Toll. Genau, die Grünen haben sozusagen die Bedingung, dass es einen Kostendeckel gibt, richtig? Ja, das kommt schon wahrscheinlich stärker von den Grünen, ja, absolut. Und... Und andererseits muss man auch sagen, Kostendeckel ja, aber es ist trotzdem irre teuer, weil diese eine Milliarde, für die es diesen Kostendeckel gibt, ja bestimmte Dinge nicht drin sind. Also zum Beispiel die Finanzierungskosten und auch die Grundstückskosten, die ja bei 150 bis 200 Millionen, irgendwo so lag das. Und die Finanzierungskosten auch noch dazu. Also man kommt schon am Ende, auch wenn man den Kostendeckel für die eine Milliarde jetzt für den Bau und Planungskosten und so weiter, wenn man das einhält, kommt man trotzdem auf 1,8 bis 2 Milliarden am Ende. Muss man vielleicht doch immer noch dazu sagen, wir haben das auch schon geschrieben mehrfach, aber ich hatte gestern zum Beispiel ein Telefonat mit einem Leser, der hat sich sehr beschwert, dass wir das nie richtig schreiben würden und so. Und dann habe ich dem das auch nochmal versucht klarzumachen, doch wir haben das geschrieben. Aber nicht jeder liest ja dann doch jeden Artikel und vielleicht war der Hinweis gar nicht so schlecht, dass man das doch immer nochmal dazu sagen muss. Kostendeckel eine Milliarde, das ist so sehr öffentlich gerade, aber am Ende ist es dann doch doppelt so teuer wahrscheinlich. Ja, andererseits ist es natürlich trotzdem spannend, diesen Kostendeckel zuzusehen, Das reicht ja nicht, denen erstmal einen Konditionsvertrag zu schreiben, sondern man muss das ja auch gewährleisten, dass das auch eingehalten wird und das ist natürlich erstmal eine Herausforderung. Man kennt das ja von vielen Großprojekten, dass dann im Laufe der Zeit einfach die Baukosten doch steigen und so weiter. Ja, vor allem das ist ja auch ein so lang angelegtes Projekt, das kann man ja noch gar nicht antizipieren. Ich denke daran, dass wir ja auch mal im Zuge dieser Autobahnsperrung darüber gesprochen haben, dass ja auch einfach durch die Pandemie und den Lockdown oder die verschiedenen Lockdowns, dass da ja einfach Sachen schwerer zu liefern. Also das kann man ja alles gar nicht antizipieren. Wahrscheinlich wird es ja noch teurer, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Ja, genau, aber das dürfte jetzt in dem Fall nicht passieren und wie macht man das? Das ist jetzt auch was Neues, das ist jetzt ein bisschen Vertragswerk und vielleicht ein bisschen formell, aber auf der anderen Seite wirklich auch irgendwie eine Premiere, die man da versucht. Es gibt so neue Vertragsmodelle, in denen alle Beteiligten im Projekt sich zusammen verpflichten, diesen Deckel einzuhalten und dann auch so Anreizsysteme geschaffen werden, die das auch dann gewährleisten sollen und das eben soll dann funktionieren. So dann auch tatsächlich passieren, dass diese eine Milliarde eingehalten wird. Wir bleiben ein bisschen im Thema bauen und ankurbeln und profitieren. Sind da auch, finde ich, Wörter, die fallen können, aber vielleicht in andere Richtungen. Also der Wohnungsbau soll angekurbelt werden und profitieren sollen davon im allerschönsten Fall ja die Menschen, die Wohnraum benötigen und sich den dann vielleicht sogar leisten können. Das ist ja sowieso ein großes Thema, was bei den Grünen sehr präsent war. Also in dem Fall bei Clara Gellach ja auch im Wahlkampf irgendwie fast das Zugding war. Wie sieht es da im Koalitionsvertrag aus? Also was kann man da in so einem Vertrag festlegen? Genau, weil am Ende ist es ja nicht die Stadt, die baut, sondern es sind ja dann auch immer wieder private Investoren vor allem. Aber zum einen soll die Stadt eben auch selber Bestandsimmobilien aufkaufen können, stärker und so über ihre Stadttöchter und so weiter. Das ist so ein Weg generell, dass die Stadt mehr selber auch zum Bauherr wird. Das ist so eine Idee, die sich aber eigentlich auch schon vor der Wahl so herauskristallisiert hat, dass das eigentlich ein vernünftiger Weg ist, weil man sich nicht mehr so blind auf die privaten Investoren verlassen kann, weil Baukosten sind halt hoch, Zinsen sind hoch. Es rechnet sich an vielen Stellen nicht. Und das hat man ja in der Vergangenheit auch immer wieder gemerkt, dass das schiefgehen kann. Und man will jetzt zum Zweiten die Quote für öffentlich geförderten Wohnraum senken. Also das ist ja so, bei großen Bauprojekten müssen diese Investoren 50 Prozent öffentlich geförderten Wohnraum herstellen. Und da will man ein bisschen von weg und das Ganze flexibilisieren. Man will zwar weiterhin, dass 50 Prozent bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird, aber es kann eben auch ein Teil, so 20 Prozent für Senioren wohnen, für Studenten wohnen oder so, also gewährleisten. Vielleicht so im Gemeinwohl ist, soll auch möglich sein. Und das klingt ja erstmal so ein bisschen, ja wie, jetzt sollen noch weniger Sozialwohnungen geschaffen werden. Die fallen doch schon reihenweise aus der Bindung. Aber die Argumentation ist, wir rufen da schon die maximalen Landesfördermittel ab für den sozialen Wohnungsbau. Mehr geht da fast gar nicht. Und da sind angeblich auch schon Projekte auf der Warteliste. Jetzt ist es doch besser, wenn man diesen Topf ein bisschen breiter streut auf mehr Projekte, um dann eine größere Hebelwirkung zu haben. Auch insofern, als dass man, also sonst kommen ja die Fördermittel vom Land, also vom Steuerzahler, 50 Prozent sozial geförderter Wohnraum. Also das bezahlt dann der Steuerzahler. Und jetzt will man eben gucken, dass man die Privatwirtschaft da stärker auch zu verpflichtet, für das Gemeinwohl zu bauen. Das heißt, diese 20 Prozent, die dann eben Seniorenwohnung, Studentenwohnung oder was weiß ich sein können, Kommen dann halt vom Investor. Die Vorgabe bleibt aber 50 Prozent gemeinwohlorientiert. Das ist die Idee. Verstehe. Ein anderer Punkt ist, vielleicht können wir das ein bisschen, ich finde das gehört ja fast da rein, ist MieterInnen besser zu schützen. Genau, das eine bedingt ja das andere. Also wenn man irgendwie klare Strukturen schafft, wie Sachen gebaut oder genutzt werden können, ist ja das Problem. Und möglichst schöne Outcome, dass es auch MieterInnen gerecht ist. Ich stelle mir das vor, dass es einfach darum geht, nicht super hohe Mieten, nicht super lange Wartezeiten oder komische Verträge oder so, oder? Ja, genau. Es geht vor allem um diese Entmietungen, dass du als Mieter plötzlich aus deiner Wohnung geschmissen werden sollst und das vielleicht nicht, weil wirklich eindeutig zu sehen ist, okay, da ist jetzt wirklich ein Eigenbedarf, da kommt man nicht dran vorbei, sondern es gibt ja dieses so ein bisschen künstlich, zum Teil zumindest, gibt es ja schwarze Schafe, die dann so eine Immobilie künstlich runterrechnen, dass es halt nicht mehr wirtschaftlich ist, das zu sanieren, sondern es muss weg und man muss neu bauen. Zum Beispiel. Aber auch Leerstände zu lange bestehen. Und da gibt es ja auch klare Regeln, wie lange eine Wohnung leerstehen darf. Und dass man da eben stärker vorgeht, aber dass man vor allem im Anwalt der Mieter wird, als Stadt auch stärker, dass man sehr sichtbar wird, ansprechbar wird bei der Wohnungsaufsicht. Und am Ende sogar auch Bußgelder stärker auch verhängt werden wollen gegen Vermieter, die sich eben nicht an die Regeln halten, die eben deutlich überhöhte Mieten zum Beispiel nehmen. Da soll es eben auch einen klaren Kanal zur Stadt geben von betroffenen Mietern, dass die sich da melden können und ihren Verdacht da äußern können und dass dem dann auch nachgegangen wird und die Stadt da wirklich eine aktivere Rolle als bislang einnehmen soll, um dann eben auch auf die Vermieter tatsächlich zuzugehen. Hat ja was mit auch Ernstleben zu tun. Ernst und wahrnehmen. Ich finde, auf der Meta-Ebene, das finde ich eigentlich ein, kann ein sehr schönes Zeichen auch sein, dass man sagt, okay, wenn ihr euch, wenn ihr Missstände, ähm, seht oder fühlt sozusagen oder den Verdacht habt, dann wird das ernst genommen. Das ist ja in ganz vielen anderen Bereichen zum Glück auch sehr stark so. Und ich glaube aber auch, dass das umgekehrt auch Eindruck bei manchen Vermietern machen könnte. Ganz bestimmt. Manchmal muss es wie so ein Damoklesschwert geben, was so schwebt, damit man... Ja, oder auch wenn man wirklich da mal Post von der Stadt kriegt. Also das, glaube ich, macht dann schon Eindruck. Ein anderer Punkt ist die Verkehrswende und da haben wir wirklich auch im Einzelnen schon sehr viel drüber gesprochen. Ein Wochenradleitroute, die zehn schlimmsten Fahrradkreuzungen in der Stadt und so. Also ich gehe davon aus, dass da einfach weiter Bewusstsein. Kernstraßennetz ist natürlich schon ein neues Stichwort. Wir haben ja da schon drüber gesprochen im Podcast, glaube ich nicht. Also schon interessant, finde vielleicht ganz kurz, das ist schon eine neue Idee, auch wie gerade wie diese doch sehr unterschiedlichen Interessenlagen von CDU und Grünen vielleicht zusammenkommen können. Und das sind ja doch auch Interessenlagen, die in der Stadt sich gegenüberstehen, so ein bisschen doch mehr Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr bereithalten. Auf der anderen Seite, nee, mehr Verkehrswende, mehr für Fahrradfahrer und Fußgänger tun. Und dieses Kernstraßennetz ist mal von der IHK als Konzept entworfen worden und dem haben sich jetzt beide verpflichtet. Und Kern ist, ja, wir lassen die wichtigsten Achsen für den Auto- und Lkw-Verkehr ab. Den lassen wir eigentlich so ein bisschen unangetastet. Da soll jetzt keine Spur wegfallen für eine Fahrradspur, sondern da wollen wir die heutige Leistungsfähigkeit, die so eine Achse hat, auch erhalten für den Autoverkehr. Und wollen aber umgekehrt jenseits davon umso konsequenter Fahrradinfrastruktur schaffen, mehr Aufenthaltsqualität schaffen. Also quasi so eine Art Kompromiss bei der Art von Verkehrswende, die die Stadt will. Denn als nächsten Punkt führst du hier in den sieben wichtigsten Punkten auf, den Kampf um die Finanzen. Das könnte auch der Titel meiner Autobiografie sein. Was gibt es denn da zu kämpfen? Wenn wir doch zwei Milliarden Euro und einen Spaß haben. Wenn wir mal eben für die Oper raushauen können. Ja, eigentlich stand Düsseldorf jetzt in den letzten Jahren sehr gut da. Hat es eigentlich immer geschafft, sogar am Ende des Jahres mehr Einnahmen als Ausgaben zu haben und so haben wir auch diese sogenannte Ausgleichsrücklage, wenn man so eine Art Sparschwein in der Stadt sehr üppig gefüllt mit über 700 Millionen Euro, da träumen andere Städte von. Aber jetzt rauschen wir doch immer stärker ins Defizit. Das deutet sich schon für das laufende Jahr an, dass es doch so 350 Millionen Minus sein könnten. Und dann wären wir schon mal die Hälfte weg von dieser Erhaltungsrücklage. Und was ich so höre, in der nächsten Woche wird ja der Haushaltsplan für das nächste Jahr vorgestellt vom Oberbürgermeister und von der Kämmerin. Dann wird das auch mit einem relativ hohen Defizit versehen sein. Das heißt ... Da ist eine gewisse Schieflage entstanden. Wir haben mehr Ausgaben als Einnahmen. Und wir wissen noch nicht so richtig, wie geht man damit um? Und wo spart man denn jetzt? Wie kriegt man da wieder ein Gleichgewicht hin? Das ist das Ziel, was sich beide Parteien auch gesetzt haben. Ich verstehe, aber es ist trotzdem ein, weil Kampf implizierte, also ich fand das Wort einfach irgendwie, ist ja ein sehr starkes Wort. Es kann ja sein, dass die gegeneinander kämpfen, im Sinne von, dass das ein Reibungspunkt sein kann, weil halt die eine Partei sagt, also Partei in dem Falle, die eine Vertragspartnerseite sagt, wir müssen aber investieren und die andere sagt, nein, aber Kampf um die Finanzen ist ja. Das wird es auch auf jeden Fall sein. In jeder einzelnen Frage wird das dazu kommen. Also es ist Kampf schon, aber es ist auch insgesamt ein Kampf darum, dieses Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis irgendwie in den Griff zu kriegen. Die Schulden sind mittlerweile bei 900 Millionen Euro für Investitionskredite. Also da ist man knapp an der Milliarde dran. Das städtische Personal kostet mittlerweile auch eine Milliarde im Jahr. Das muss man sich auch nochmal auf der Zunge zergehen lassen. Über 13.000 Menschen, die bei der Stadt arbeiten, weil auch natürlich immer mehr Aufgaben auf die Kommune zugekommen sind. Es ist gar nicht so, dass jetzt dieser Verwaltungsapparat immer weiter aufgebläht wird oder so. Aber da wird es natürlich auch die Aufgabe sein, vielleicht bestimmte Aufgaben, die früher mal wichtig waren, die heute nicht mal so wichtiger waren, aber von Leuten besetzt sind, da um zu strukturieren. Da kann man sich auch vorstellen, was das für ein Kampf ist, da die Menschen auch zu bewegen, das zu tun und das an jeder einzelnen Stelle. Und da muss man die Leute ja auch wirklich gut mitnehmen und so. Man kann das nicht einfach nur so verordnen quasi. Also da sind schon an vielen Ecken und Stellen. Deswegen finde ich diesen Begriff Kampf da schon auch treffend. Ein Kampf tatsächlich ist ja auch, das ist jetzt hier der letzte Punkt, wir kommen ein bisschen zum Ende langsam, ist ja der auch nicht gegeneinander, sondern eher um einen Zustand im öffentlichen Raum, der sich mit Sicherheit und Sauberkeit irgendwie beschäftigt. Also gerade mit unserer lieben Kollegin Verena Kienzburg rede ich viel über den Worringer Platz und um diese ganze, um dieses ganze Areal. Natürlich immer mit dem Bewusstsein um die Problematik, dass die Menschen, die sich da aufhalten, einfach auch sein müssen und was dahinter steckt, einfach auch nochmal ein ganz eigenes Ding ist. Und das ist jetzt was, das habe ich tatsächlich, ich glaube, da reden wir zum ersten Mal so richtig doll drüber. Also das heißt, das war für mich der, neueste Punkt in dieser Auflistung, wo ich dachte, ach da, das wird jetzt auch noch mehr in den Fokus gerückt. Obwohl ich da, ehrlich gesagt, entgegengesetzten Eindruck hatte, da gibt es jetzt eigentlich nicht viel Neues, sondern da wird schon auch das nochmal einfach verschriftlich, was eigentlich jetzt auch zuletzt das Vorgehen der Stadt war. Also dieses Vorbild Züricher Modell. Also da hast du wahrscheinlich mit Verena auch schon intensiv drüber gesprochen. Also dass man so eine dezentrale Infrastruktur in der Stadt schafft, wo eben Süchtige nicht nur konsumieren, sondern am Ende, wo sogar so ein Mikrohandel möglich sein soll und so. Das hat ja der Keller auch schon im Wahlkampf gesagt, dass er dazu steht und dass so Sozialarbeit und ordnungsrechtliche Maßnahmen, dass das schon so Hand in Hand gehen muss und so weiter. Also ich finde, das findet sich da wieder, aber es ist jetzt nicht so, dass man da so ganz neue Ziele jetzt oder so wieder gefunden hätte. Verstehe, sondern das bleibt einfach trotzdem weiter präsent und ich finde es, In dem Fall dann, ja, beeindruckend oder schön, dass das sozusagen ein bisschen an die Oberfläche kommt aus diesen 57 Seiten. Also du hast es dir ja auch quasi rausgepickt. Auch darüber haben wir auch schon gesprochen. Gibt es höhere Bußgelder, wenn man irgendwie…, Also littert, wie man so schön sagt, also einfach Müll auf die Straße wirft, Zigaretten. Also da habe ich dich glaube ich zum ersten Mal regelrecht erzürnt erlebt in diesen Gesprächen, als wir darüber gesprochen haben, was das mit dir macht, wenn Leute Zigaretten kippen, auf die Straße schnippen, also das wird jetzt noch weit, noch größer einfach geahndet. Genau, man weiß noch keine Summe, aber das hatten beide ja auch in ihren Wahlprogrammen stehen, wo beide auch sagen, das kann es ja am Ende nicht sein, dass man immer mehr Mülldetektive beschäftigt, dass man die Strafen hochsetzt und so. Die Leute müssen ja doch mal auch zur Einsicht kommen, dass irgendwie checken, dass es um ihren eigenen Lebensraum geht, mit dem sie da umgehen und das ist schon wirklich auch bitter zu sehen, finde ich, wie doch diese Müllecken dann so zunehmen. Das ist so respektlos dem anderen gegenüber, deswegen ärgert mich das so, das stimmt. Ja, es soll auch eine Taskforce für Graffiti beziehungsweise Anti-Graffiti wahrscheinlich gestartet werden. Da bin ich zweierlei, weil ich meine Street Art, gute Kunst, schöne Kunst an Häuser wende und so. Genau, es geht um die großen, immer viel schmierereien. Zum Abschluss eine Frage, die ich vielleicht schon zum Anfang hätte stellen sollen, aber die sich jetzt gerade während des Gesprächs aufgedrängt hat, das ist ja schon viel zum Durcharbeiten, viel zum Entscheiden. Aber wie, was sagt man sich inzwischen über die Stimmung zwischen den einzelnen Parteien ja im wahrsten Sinne des Wortes, weil der Wahlkampf war ja schon auch. Naja, da geht es ja auch manchmal härter zu, vor allem dann auf die Stichwahl hin, da haben wir ja auch schon drüber gesprochen, dass dann hier die eine Aktion da, der eine Kommentar vielleicht hier. Wie ist inzwischen dann auch bei diesen Verhandlungen oder bei diesen Sitzungen oder Tagungen oder wie auch immer das heißt, Klausuren, tatsächlich die Stimmung? Also hat sich die so ein bisschen, ist jetzt auch gemeinsam volle Kraft vorausmäßig angesagt oder ist man da nachträglich? Ich höre, mir wird, also das immer, mir gegenüber immer sehr betont, wie gut die Stimmung gewesen wäre. Das nehme ich auch da erstmal so hin und dann würde ich es auch vielleicht glauben, ein bisschen zweifeln musste man ja schon nach der Stichwahl, da waren ja schon beide auch sehr angefasst. Das war doch gerade O.B. Keller, dem merkte man schon irgendwie an, dass ihn das sehr getriggert hatte, irgendwie zuletzt der Wahlkampf, er hat ja auch selber von einem populistischen, unfairen Wahlkampf der Grünen gesprochen und so. Das meine ich, das sind ja Wörter, die sind gefallen, Sätze, die sind gefallen, Sachen, die wurden gesagt. Genau. Am Ende sind es natürlich jetzt aber auch Profis und die einfach gucken müssen, was ist jetzt hier die beste Lösung. Da geht es dann weniger um persönliche Befindlichkeiten, das wissen auch alle. Aber ich glaube, dass es auch wirklich eine gute Stimmung war und das ist ja aber auch am Ende, also das gehört auch ein bisschen, finde ich, dazu. Da müsste man sich wirklich Sorgen machen, wenn das jetzt unter schlechter Stimmung entstanden wäre. Man erinnert sich an die Ampel auf Bundesebene. Also zumindest am Anfang war ja da schon eine Aufbruchstimmung und dieses gemeinsames Healthy und so. Also da hatte man ja schon das Gefühl, okay, da kann was jetzt starten. Aber die Bewährungsproben kommen ja noch. Wir haben ja eine Sache jetzt nicht gesagt, die wirklich neu ist. Das ist eine Koalition, das ist keine Kooperation mehr. Und das heißt auch, zusammen abstimmen bei allen Fragen. Einmal geht es ja darum, dass man insgesamt das mit der großen Verlässlichkeit voranbringen will. Aber es ist ja schon auch so, dass wir jetzt eine stärkere AfD haben und man nicht mit Zufallsmehrheiten jetzt irgendwie Gefahr laufen will, dass da plötzlich Dinge entschieden werden mithilfe dieser Partei. Deswegen hat man sich da sehr stark zueinander committed. Das heißt, da braucht man ja auch eine gewisse Grundvertrauen, das aber auch da ist, auch aus der Erfahrung der letzten fünf Jahre. Man kennt auch die handelnden Personen besser. Bei der SPD, glaube ich, gab es einen sehr starken Umbruch personell. Das war vielleicht auch ein Grund, warum die CDU sich da eher für die Grünen entschieden hat. Aber trotzdem wird das natürlich dann in vielen Fragen im Vorfeld der Abstimmung schon jetzt, dann wird das so eine Probe dann sein. wie funktioniert das denn dann wirklich? Wie gut kommen die Protagonisten da zusammen? Und sie haben sich ja vielleicht, sagen wir mal auch so, also methodisch kann man fast sagen, versucht, diese Konflikte, die es vor allem in der Verkehrspolitik gab, jetzt für die Zukunft vielleicht auch besser zu organisieren, indem jetzt, das steht ja auch im Koalitionsvertrag drin, ein neuer Verkehrsnetzern entkommen soll. Und den will man gemeinsam bestimmen. Und vorher war es ja so, dass das eher einer war, der auf dem Ticket der Grünen unterwegs war. Da hatten die eigentlich so das Zugriffsrecht. Das wechselt immer so ein bisschen. Also jede Partei hat da so ein je nach Wahlergebnis und so weiter. So Bestimmungsrechte ist ein bisschen kompliziert. Und in dem Fall hat man aber jetzt gesagt, okay, den suchen wir jetzt gemeinsam, um dann vielleicht auch... Oder hoffentlich auch diese Themen besser bewältigt zu bekommen. Auch dieses Kernstraßen, dass man sich so grundsätzlich einer Idee gemeinsam verpflichtet hat, um dann eben diese Entscheidung auch besser zusammen treffen zu können. Also es wird ganz spannend zu sehen sein, ob diese beiden Parteien, die ja dann doch den größten Teil der Stadtgesellschaft zu zweit eben repräsentieren, wie die das schaffen, so zusammenzukommen, trotz ihrer Unterschiede. Und ich finde, man sieht schon Ansätze, wie man das auch versucht wirklich. Und das sind so zwei Beispiele, dieser neue Dezernent, diese Idee für die Verkehrswende. Also das ist ganz interessant, finde ich. Ja, genau. Das ist ja wahrscheinlich in jeder. Und Konstellation, die sich neu zusammentut, ist es gut, wenn man auch zusammen was Neues erschafft. Also man bringt ja immer seine eigenen Sachen mit und so, aber wenn man quasi zusammen sagt, okay, hier sind wir beide gleich beteiligt. Ja, ich finde vor allem auch, weil ja doch die Demokratie und die demokratischen Strukturen so in Frage stehen. Jetzt hat man im Bund schon wieder schwarz-rot und da steht schon wieder alles in Frage aufgrund dieser Rentendebatte und so weiter. Und auch bei den Grünen gibt es sicherlich den einen oder anderen, der sagt, nee, mit der CDU wollen wir auf gar keinen Fall. Und ich finde, das geht eigentlich nicht. Sondern man muss ja wirklich gucken, wie kriegt man das zusammen hin, trotz aller Unterschiede. Gerade mit so einer erstarkenden AfD, wo es immer schwieriger wird, Mehrheiten gegen diese Partei zu organisieren. Und wenn das jetzt hier die Grünen und die Schwarzen nicht zusammen schaffen sollen. Also viele mehr Möglichkeiten gibt es jetzt eigentlich auch nicht mehr für Mehrheiten in einer Zweierkonstellation schon mal gar nicht. Am Ende geht es darum, Düsseldorf besser zu machen und damit vielleicht Stück für Stück auch die Welt. Vielen Dank. Ich lese nochmal den ganzen Koalitionsvertrag und freue mich aufs nächste Mal. Tschüss. Tischtennis ist ein cooler, zeitloser Sport. In Düsseldorf nichts Neues, ist hier immerhin der erfolgreichste Ping-Pong-Club des Landes zu Hause. In jedem Park und auf jedem Schulhof stehen Platten, die rege genutzt werden von Jung und Alt. Auch Alain Biber, bis vor kurzem künstlerischer Leiter des NRW-Forums, ist Fan des Ballsports und widmet ihm direkt eine komplette Räumlichkeit. Im ehemaligen Stilwerk an der Kö vereint er diese Leidenschaft mit seiner Kernexpertise Kunst. Richtig geiler Scheiß heißt die erste Ausstellung in seiner Ende November eröffneten Pop-up-Galerie Ballaballa, in der man eben auch Tischtennis spielen kann. Drinks gibt's auch, Live-Musik von DJs und immer wieder sind Sonderaktionen geplant. Was es außerdem zu gewinnen gibt, wenn man ihn im Match lägt, unter anderem darüber haben wir gesprochen. Ich habe wieder einmal, das sage ich in letzter Zeit ziemlich oft, mein mobiles Aufnahmegerät gepackt und habe mich an einen Ort in dieser Stadt aufgemacht, doch so kann man es sagen, an dem ich tatsächlich noch nie war, das ehemalige Stilwerk an der Grünstraße Nähe Kö. Mir gegenüber sitzt jemand, wenn ich gleich den Namen verrate, werden sowieso alle wissen, um wen es geht. Ich möchte trotzdem sagen, wir sitzen hier in einem Zusammenhang, der irgendwie sehr sinnig ist, mich aber auch überrascht. Man bringt dich, Alain Biber. Hallo, schön, dass du da bist. Bestimmt in Verbindung mit Kunst natürlich, mit Pizza, mit Street Art, aber nicht unbedingt jetzt vordergründig mit Tischtennis. Und trotzdem sitzen wir hier vor deiner gestern am 26. November eröffneten Pop-Up-Galerie Ballaballa. Genau. Und damit es sich jetzt nicht so anhat, als hätte ich dir gerade eine kleine Beleidigung an den Kopf geworfen mit Ballaballa. Vielleicht kannst du mal erzählen, was machen wir hier? Ja, wir sind Baller Baller und wir sind eine Kunst- und Tischtennishalle. Und es gibt eine Galerie, es gibt Kunst zu sehen, es gibt ein Concept Store, es gibt ganz viele Künstlerinnen und Designerinnen, mit denen ich in den letzten zehn Jahren gearbeitet habe, zeigen wir Dinge und man kann sehr viel Tischtennis spielen und hoffentlich Spaß haben. Das ist ja tatsächlich ein Konzept, wenn du das jetzt so nonchalant vor dich hin sagst. Klar, ich meine, das wird ja auch wahrscheinlich eine ganze Weile in dir gegoren haben, dass du Concept-Store, Galerie, ja eigentlich, also man kann ja auch die Kunst kaufen, also nicht nur kleine Postkarten und so, habe ich vielleicht auch gar nicht schon gemacht und Shirts, sondern und halt dieses Tischtennis-Paradies, es stehen wie viele Tischtennis? Zehn Platten haben wir. Zehn Platten, das ist ja auch schon jetzt nicht, also du meinst schon ernst. Wettkampfqualität, also richtig, richtig gute Qualität, also gestern waren auch so ein paar Pro's da, die haben das ausgetestet, die haben gesagt, ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit wäre noch gut, Wir reagieren, wir wollen mit der Community wachsen, aber es sind wirklich sehr, sehr gute Tische. Die Frage, wie gesagt, die sich jetzt aufdrängt, ist, wie kommst du denn da drauf? Also ich habe mich viel mit dem Thema beschäftigt. Ich habe viel in anderen Ländern auch geschaut. Und ich habe heute auch jemanden getroffen, der das Bounce in London kannte. Das ist ein ähnliches Konzept. Es gibt in Utrecht, wenn man da in der schönen Nachbarstaff ist, gibt es einen Ping-Pong-Club. Da war ich richtig, richtig begeistert. Das war eigentlich mein Erweckungserlebnis, ein Ping-Pong-Club, wo ich dachte, genau das passt, würde in Düsseldorf irgendwie noch fehlen. Das würde ich gerne machen, weil Düsseldorf ist ja, viele wissen es gar nicht, ist ja auch Tischtennis-Metropole mit dem erfolgreichsten Verein Deutschlands, mit Timo Boll als wahrscheinlich bekanntester Deutscher in China. Unser Held. Unser Held, genau. Also hat eine ganz große, wichtige Tradition. Und das andere, was dazu kommt, ist, dass es sehr sozial ist. Das ist so ein Social-Sport-Thema, wenn man sich anguckt, wie gerade Paddle so durch die Decke geht. Die Leute haben Bock, sich zu treffen, gemeinsam zu spielen, Spaß zu haben. Und ja, deswegen glaube ich, Tischtennis ist der nächste Hype. Ich verstehe. Jetzt, wo du es sagst, der Social-Sport-Aspekt. Genau, man kann ja auch, ich meine, mit wie vielen Leuten kann man so Rundlauf spielen? Schon so zehn. Ja, also es gibt jemanden in Berlin, der auch jetzt Tischtennis-Hallen macht, der will einen Weltrekord aufstellen, habe ich gesehen. Also es gibt keine Grenzen, glaube ich. Also jeder kennt das aus dem Pausenhof. Hier kann man bis zu zehnt sich einen Space mieten oder zu sechst, so Freundeskreis, bisschen Party machen. Kann Kindergeburtstag sein, kann auch irgendwie ein Startup-Event sein. Genau, das müssen wir jetzt ein bisschen auch nochmal einordnen. Also was hier in Zukunft passiert, es ist ja immer noch ein Pop-up, also erstmal ein temporärer Ort, vielleicht mit der Idee, dass es auch etwas langfristiger sich dann hier etabliert. Aber natürlich, genau, es sind verschiedene Sachen geplant, es sind Aktionen geplant und trotzdem möchte ich auch nochmal auf den Kunstaspekt, weil das ist natürlich deine Kernkraft, ich möchte auch gleich gerne deinen. Persönlichen Ballwechselrekord erfahren hier im Tischtennis, weil du spielst gerne auch viel und selber. Ich spiele gerne und ich glaube ich bin auch ganz gut und vielleicht kann ich das jetzt öffentlich sagen, kommt vorbei, wenn ihr mich schlagt, elf bis elf gibt es ein Freigetränk. Aha, das ist doch, also wenn hier jetzt nicht schon die Ich wollte gerade sagen, wenn hier nicht schon jetzt die alten Tischtennisschläger aus der Schulzeit ausgepackt werden und nochmal so neu mit dieser komischen Klebefolie da. Genau, also gut, okay, die Ansage ist gemacht. Aber Kunst ist natürlich deine Kernkompetenz. Du warst die vergangenen zehn Jahre der Leiter des NRW-Forums, hast da ja auch sehr viel neu etabliert, hast irgendwie... Pop-Kultur-Ausstellung gemacht und für mich ist das auch ein Pop-Kultur-Konzept und es soll Spaß machen, es soll Menschen zusammenbringen, es verbindet eben Kunst, Sport, Design und wir versuchen auch ganz viele lokale Künstlerinnen zu fördern, also Roman Klonek zum Beispiel, Düsseldorfer Künstler ist dabei, Holger Kurt Jäger, sehr, sehr viele alte Weggefährten sind jetzt dabei. Ja, verstehe. Das heißt genau, die Ausstellung, die gerade läuft, das wechselt auch nochmal, heißt ja richtig geiler Scheiß. Ich glaube auch da, ähnlich wie jetzt hier gerade deine Tischtenniskamp-Ansage ist, da steckt ja schon drin, was es ist und was du auch davon hältst. Das ist ja auch nochmal der Unterschied, wenn man jetzt quasi für ein Museum Ausstellungen kuratiert, dann versucht man sich schon auch an ein Publikum zu richten und hier war das jetzt mal sehr, sehr persönlich so, richtig geiler Scheiß, es ist einfach, ich mag die Künstlerin, ich liebe deren Werke und wollte die gerne auch dabei haben. Also es ist ein sehr, sehr persönlicher Space, aber wie gesagt, wird alles möglich sein. Also mein Ziel ist eigentlich schon, ich meine das sehr, sehr ernst, soll jetzt nicht nur Pop-up bis Ende des Jahres sein, Sondern zehn Jahre möchte ich das gerne machen. Das ist so meine Idee, vielleicht Franchise, hier in Düsseldorf starten, dann Berlin, Hamburg, andere Städte und dann vielleicht irgendwann in zehn Jahren so ein Häuschen in Portugal holen. Das wäre das Rentenziel. Ich verstehe. Wenn wir diesen Ort jetzt mal ein bisschen beschreiben. Wir sind ja hier im ehemaligen Stilwerk, was jetzt eine Mall ist. Oder schon immer war? Also hat sich jetzt eher so als Gallery Mall positioniert und es gibt sehr, sehr viele, jetzt für dieses Event so auch unterschiedlichste Pop-Ups, die da sind, aber zum Beispiel neben uns Bäder Möller sei der Gründung dabei vom Stilwerk oder Möbelhäuser, bekannte Marken, Galerien, alles hier. Ja, also es ist tatsächlich eine sehr durchmischte Nachbarschaft, in der du, ihr euch hier befindet, dich befindest. Ich finde auch sehr Düsseldorf irgendwie, also was man hier so bekommt und dann kann man ein bisschen richtig geilen Scheiß angucken und Ping-Pong spielen, aber trotzdem auch unten irgendwie kleine Designobjekte erwerben, weil es ja auch bald Weihnachten und so. Haben wir auch kleine Designobjekte für Weihnachten. Das stimmt, das stimmt. Und ich bin wie immer so ein bisschen der bunte Hund oder wie man immer so der schrägere Kandidat. Da bin ich wahrscheinlich einfach der Typ dafür. Und ich glaube, meine nächste Mission ist so ein bisschen dieses Einzelhandelsbusiness zu revolutionieren. Weil es ist schon so, es ist ähnlich wie im Museum. Auch da braucht es Erlebnis. Es braucht immersive Räume und so weiter, um die Menschen überhaupt noch rauszubewegen in so Shoppingmalls. Genau, aber noch einmal kurz zurückgefasst, wie bist du auf hier gekommen? Also war das, bist du hier durchgelaufen aus irgendeinem Zufall und dachtest auch dieser, weil das ist ja schon ein relativ großer Raum auch im Vergleich zu ein paar anderen. Also ich wollte den gerade mal so ein bisschen beschreiben. Also was war hier vorher drin? Team 7, ein großes Möbelhaus. Ja, genau. Also es sieht auch so aus. Es hat so ein paar Säulen. Jetzt sind die Wände schwarz. Es hängt, wie gesagt, Kunst. Es stehen dann im hinteren Bereich eher die Tischtennisplatten. Trotzdem ist alles überall spürbar. Man hört natürlich, also ich war ja auch gestern, durfte ich bei der Eröffnung ja auch dabei sein. Man hört irgendwie die Ping-Pong, Ping-Pong, Ping-Pong und guckt sich währenddessen genau die kleinen Sachen an, die man vielleicht auch mitnehmen kann oder überhaupt die Kunst. Aber wie bist du auf diesen Raum? Also ist der anders gefragt? Ist die Idee mit dem Raum gekommen oder bist du mit diesen Augen? Ich hatte den Raum und das ist wirklich, glaube ich, das schwierigste Thema ist die Frage der Lage und der Immobilie und ich habe wirklich, glaube ich, über ein halbes Jahr gescoutet, mir alles in der Stadt irgendwie angeschaut und irgendwelche Freiflächen und es ist jetzt nichts etwas, wo ich gerne in der Altstadt wäre, weil, wie man auch sieht, auch Kinder sollen sich wohlfühlen und irgendwie mit den Familien da sein. Ja, man kommt ja auch gut hin einfach mit der Bahn. Genau, es muss gut erreichbar sein. Jetzt nicht so ein Fabrikleerstand in Lierenfeld oder so. Das ist auch ein bisschen sehr, sehr weit draußen oder zu off-spacig. Und es ist so, dass, und du brauchst mit Tischtennisplatten, wenn du irgendwie zählen willst, brauchst du sehr, sehr viel Fläche. Und sind die nicht auch schwer, habe ich mich gefragt. Die sind auch echt schwer. Die sind ja hier im zweiten Stock, also da muss ja auch die Statik irgendwie... Ja, halt. Die Statik ist, glaube ich, kein Problem, aber das ganze Geschleppe war schon ein Thema und so. Also wir haben hier so einen krassen Showcourt. Die Palette wog, glaube ich, eine Tonne. Ja, ja, krass. Ja genau und dann habe ich mir sehr viele Freiflächen angeschaut und die ganzen Einkaufszentren haben ja sehr viele Freiflächen und sind eigentlich alle auf der Suche nach neuen Konzepten und Stilwerk, jetzt Duvel war wirklich sehr sympathisch, hat uns mit offenen Armen empfangen und ich habe mir eigentlich die Fläche im Basement angeschaut, weil da kann man auch ein bisschen lauter sein, ein bisschen mehr Club machen und so. Also wir wollen gerne auch mehr noch in Richtung Bar und vielleicht auch noch Gastro gehen und auch ein bisschen eben so DJ-Events machen. Genau, da könntest du ja vielleicht auch jetzt mal ein bisschen erzählen, also erstmal seid ihr bis Ende des Jahres hier, was ist so geplant? Also ich weiß, DJs werden aufspielen, es gibt wahrscheinlich auch das ein oder andere Turnier, behaupte ich jetzt einfach mal oder wenn nicht, dann würde ich jetzt diese Idee mal hier reingeben. Ja, genau. Es gab schon jetzt irgendwelche Tischtennistrainer, die uns angefunkt haben, dass sie Orte suchen. Und es gab jetzt auch, also die Nachfrage bei Eltern ist, glaube ich, relativ groß auch so. Mal eine Abwechslung zu irgendwelchen Jump- und Kletterangeboten und Bowlingbahnen, die es sonst so gibt in der Stadt. Und jetzt haben wir vor allem DJ-Events noch geplant mit tollen DJs, die ich aus der Vergangenheit auch kenne. Lukas Krohn zum Beispiel liegt auf oder Eiger Nordwand. Und genau, du hast gerade schon gesagt, man kann hier wahrscheinlich auch seine jetzt, wahrscheinlich in den meisten Fällen schon geplante, aber trotzdem irgendwie Weihnachtsfeiern hier noch machen. Weihnachtsfeier, auch super. Man kann mieten. Ich meine, das wissen wir ja alle, die schon mal auf so einer Weihnachtsfeier oder irgendeiner Teamveranstaltung waren. Wenn man was macht, ist immer ganz gut, weil man sich ein bisschen messen kann. Vielleicht auch nicht. Da kann man mal die Hierarchien in anderen Hinsichten ein bisschen austesten und so. Also genau, das heißt, man kann sich da bei euch melden. Ihr seid im Internet vertreten. Ballerballer.fun Ja, natürlich. Kann man eine Platte buchen. Ja. Und ich habe gestern auch gemerkt, es funktioniert. Die Leute haben sofort gute Laune, die lachen. Man kommt sehr schnell miteinander ins Gespräch. Es ist sehr kommunikativ. Man wird aufgefordert, gemeinsam zu spielen und so weiter. Weil wenn man allein in eine Bar geht oder mit Freunden, dann bleibt man ja trotzdem immer in seinem Grüppchen und hat Probleme, auch immer neue Leute kennenzulernen. Und das ist sehr, sehr einfach bei so einer Sache. Ja, das stimmt. Und muss ich mein Equipment selber mitbringen oder kann ich das auch hier nicht bekommen? Ja, alles da, alles inklusive. Wir haben hunderte Bälle und richtig viele tolle Schläge. Und wenn wir jetzt schon dabei sind, wie teuer ist das Ganze, wenn ich hier so einen schönen Nachmittag verbringen möchte? Also eine Stunde ist 19 Euro, vor 16 Uhr, nach 16 Uhr 24 Euro und jeweils sechs Personen. Und dann haben wir einen krassen VIP-Raum, der ist bis zu zehn Personen, der ist dann 34. Okay, und das sind dann immer, wie viele Stunden darf ich denn stehen? So eine Stunde. Okay, ach ja, pro Stunde. Aber das sind zehn bis sechs Leute, sondern wenn man sich das unter Freundinnen teilt, dann ist das nicht so viel. Und bis wann habt ihr auch? Bis 21.30 Uhr. Okay, also dann ist man ja auch nicht weit von der Stadt und kann man danach... Kann man essen gehen, davor oder danach. Toll, ganz toll. Jetzt frage ich mich natürlich jetzt mal ein bisschen wieder auf die Metaebene, also die quasi, was man hier jetzt alles erleben kann, haben wir, glaube ich, bildlich etabliert, wie es fast nur geht. Jetzt hängt dir ja diese ganze Kunst und das, wie gesagt, das ist ja auch, wo du herkommst und du siehst das sofort. Denkst du, dass sich das irgendwie. Auch füttert? Also das habe ich mich gestern Abend gefragt, weil man kann sich das natürlich angucken, wie in einer Galerie, wie im Museum und dann kann ich körperlich tätig werden. Also es macht das eine mich ein bisschen offener, vielleicht auch für das andere? Also wie kommst du auf diese Kombi tatsächlich? Also es gibt auch Werke, die wirklich einen künstlerischen Bezug haben, zum Beispiel hier vor uns sehen wir Roman Klonig mit so einem Tischtennisspieler. Wir haben Fotobände über Tischtennis, also es gibt auch immer einen künstlerischen Bezug und ich habe gestern auch schon Kunst verkauft. Also es gab auch Leute, die, glaube ich, nicht Tischtennis gespielt haben, die aber den Erlebnisraum spannend fanden und dann auch tolle Sachen gefunden haben. Und ich glaube auch, oder gestern hat jemand gesagt, es ist wie so eine Art Jugendzentrum für Erwachsene und so, fand ich auch ein schönes Kompliment. Und das Ganze eben ein bisschen künstlerischer, kultureller, aufgeladener finde ich auch gut. Und es hat ja wirklich was sehr, so very joyful. Also es ist sehr spielerisch, es ist irgendwie wie gesagt bei Tischtennis und da möchte ich jetzt tatsächlich zum Abschluss noch mal ein bisschen drauf hinaus. Auf diese Sportart tatsächlich, die ich nämlich finde, die wirklich auch, also ich verbinde diese Welten irgendwie. Ich weiß nicht, ich verbinde auch irgendwie Tischtennis, Skateboard, Hip-Hop-Kultur, bisschen Streetart und dann sind wir ja auch schon zumindest ein bisschen bei der Kunst, die hier gerade hängt. Ich finde, das gehört irgendwie alles zusammen. Und genau, deswegen würde ich jetzt gerne nochmal hören, warum dich diese Sport, also du hättest ja auch einen Billardcafé aufmachen können, oder ne? Also warum Pingpong und wusstest du, dass das in Düsseldorf so groß ist, oder ist dir das... Ich wusste schon, dass das in Düsseldorf groß ist. Ich glaube, wenn man jetzt alle, ich habe auch viele andere Sachen, ich habe auch mal ein Kickerturnier organisiert, das aber eher so im Kneipensport und Tischtennis für sich, finde ich, ist, es ist inklusiv, es können es generationsübergreifend, also mit 60, 70 kann man auch richtig gut Tischtennis spielen, Fußball ist da schon schwieriger und es ist sehr international, also Menschen kommen einfach zusammen und in größeren Gruppen ist das auch möglich, das ist bei den meisten Sportarten nicht so, welche Sportart kann man sonst irgendwie zu 10 spielen? Und das hat ja irgendwie gemeinsam, finde ich, mit einem Museumsbesuch oder mit einem Galeriebesuch, weil man ja auch mit mehreren sich Kunst anschauen kann und das irgendwie teilen, oder? Also das ist ja auch dieser niederschwellige Aspekt. Jetzt hast du gerade schon gesagt, wer dich im Tischtennis schlägt, kriegt's hier ein Freigetränk. Was ist, wenn Timo Boll kommt? Ich bin bereit. Also Timo Boll haben wir natürlich schon eingeladen. War jetzt unterwegs. Ich hoffe, er kommt noch. Machen wir da nicht so viele Chancen, aber es wäre natürlich eine große Ehre, wenn Timo Boll kommt. Und wir haben ja Stieger als Partner. Die haben auch ein paar andere Tischtennisspielerinnen unter Vertrag und sponsern die und die werden bestimmt mal kommen. Also machen wir mal so ein Beat the Champions. Es gibt so ein paar Pros, die haben da Bock drauf. Ja, sehr gut. Und du bist hier jeden Tag vor Ort. Also wer was will, soll kommen. Ich bin da, fordert mich, spielt mit uns. Ja, wunderbar. Ich danke dir sehr für dieses Gespräch, für dieses Einführen in das Konzept und ja, dass du deine Begeisterung für den Tischtennis-Sport mit dieser Stadt und mit uns teilst. Und ich freue mich schon auf unsere Partie und ich würde sagen, wir legen jetzt direkt los und naja, werden wir ja sehen, wer dann freigeträchtig bekommt. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Danke. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom In Mittelfrist, da tut sich so einiges und bis dahin müssen wir noch den einen oder anderen Regenfall mitnehmen. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, die Strömung, die wird jetzt nochmal drehen. Wir warten jetzt in den letzten Tagen und speziell jetzt zum Beginn des Wochenendes vermehrt eher Südostwind. Und dieser Südostwind, der wird jetzt mehr und mehr auf Südwest bis West drehen und das Ganze dann doch mit einem sehr breiten Strom vom Mittel- bzw. Nordatlantik, wo an die Luft herkommen wird. Und wir werden Temperatursphären bekommen, die wir schon fast gar nicht mehr so richtig gewohnt sind. Aber eins kann ich euch versprechen, nasskalt bleibt es trotzdem. Wir kümmern uns jetzt um das Wochenende und wir starten mal mit dem Freitag. Der wird aller Voraussicht nach gerade in der zweiten Tageshälfte mal ein paar mehr Wolkenlücken haben, sodass es dann mehr und mehr aufklart und die Sonne mal rauskommt. Ansonsten bleibt es doch relativ grau und kompakt bewirkt und das Ganze dann bei etwa 5 bis maximal 8 Grad. Der Samstag, der wird uns ein neues Regentief bringen. Dieses Tief wird allen voran in der ersten Tageshälfte ganz schön viel Regen bringen können. Die Modelle berechnen jetzt erstmal nur 5 Liter pro Quadratmeter, könnte aber auch durchaus sein, dass es 10 bis 15 werden, je nachdem wie schnell die Front dann durchziehen wird. Am Nachmittag folgen dann weitere Schauer und das Ganze dann bei 5 bis maximal 9 Grad. Die Temperaturen ändern sich noch nicht so richtig viel, aber der Wind, der frischt ordentlich auf und wird dann in Spitzenböden bis 45 Kilometer pro Stunde schaffen. Und das Ganze dann aus südlichen, später dann aus südwestlichen Richtungen. Der Sonntag, der wird so ein Mix aus vielen Wolken, zwischendurch mal ein bisschen Nieselregen, es kann auch mal ein bedeutsamerer Schauer dabei sein, der dann mal ein bisschen mehr Regen und nur kurz bringt, aber alles in allem bleibt es doch recht trüb und die Temperaturen, die bewegen sich kaum, also wir werden so bei etwa 9 Grad starten und vermutlich werden wir auch bei 9 Grad enden, wenn es mal längere Zeit trocken bleiben sollte, dann sind bis zu 11 Grad möglich. Und der Start in die neue Woche, der wird uns dann weiterhin Regen bringen und das Ganze auch regnerisch weiter begleiten. Und die Temperaturen, die klettern jetzt doch ein bisschen in die Höhe. Wir werden am Montag bereits schon 12 bis maximal 15 Grad erreichen. Dabei bleibt es die ganze Zeit überwindig. Und das wird sich vermutlich auch bis Mitte Dezember erstmal nicht ändern. Vielleicht kommt dann ja so der erste richtige Wintereinbruch mit Schnee im Flachland. Das ist aber doch alles ein bisschen Zukunftsmusik. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum letzten Mal in diesem Jahr zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Punkten, mit Sternchen, mit Daumen, mit allem was geht und teilt Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die, das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Rheinpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Danke.