Latest / justETF Podcast – Antworten auf deine Fragen zur Geldanlage mit ETFs / #221 – Geldanlage ab 30: So baust du jetzt Vermögen auf!
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- 0:00Speaker 0: Kinder, Karriere, Kredite.
- 0:02Speaker 0: Es gibt da so eine Phase im Leben – da passiert alles gleichzeitig!
- 0:07Speaker 0: Dann auch noch um den Vermögensaufbau kümmern?
- 0:11Speaker 0: Aber keine Sorge das kriegst du hin.
- 0:14Speaker 0: ETFs sind nämlich genau für diese Situation perfekt geeignet.
- 0:17Speaker 0: Du brauchst nicht viel Geld und wenn du es einmal eingerichtet hast läuft der Vermögenaufbau automatisch ab ohne dass du dich groß darum kümmern musst.
- 0:26Speaker 0: Wie das geht, das erkläre ich dir jetzt.
- 0:29Speaker 0: Ich bin Susanne und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Just ETF Wissen.
- 0:46Speaker 1: Den Markt kannst du nicht steuern, die Kosten deiner Geldanlage allerdings schon.
- 0:50Speaker 1: Das ist für deinen Anlageerfolg entscheidend – denn hohe Kosten bremsen logischerweise auch deine langfristige Rendite!
- 0:57Speaker 1: Der ETF-Anbieter Vanguard steht seit fünfzig Jahren schon für günstiges Investieren.
- 1:02Speaker 1: Der Unternehmensgründer John Bogle legt da eins den ersten Indexfonds für Privatanleger auf mit dem Ziel, bereitgestreut und gleichzeitig kosteneffizient zu investieren.
- 1:13Speaker 1: Eine Besonderheit an Vanguard?
- 1:15Speaker 1: Das Unternehmen hat genossenschaftliche Wurzeln.
- 1:17Speaker 1: Gewinne werden daher nicht an externe Eigentümer ausgeschüttet, sondern können in Form von Kostensenkungen direkt an dich als Anleger weitergegeben werden.
- 1:26Speaker 1: Auch heute arbeitet Vanguard kontinuierlich daran, Kosten weiterzusenken – damit mehr von der Rendite für Dich übrig bleibt!
- 1:33Speaker 1: Im Durchschnitt zahlen Anlegers in Vanguard ETF's derzeit nur Null Komma Eins drei Prozent.
- 1:39Speaker 1: Vanguard bietet damit laut Morningstar die im Schnitt.
- 1:44Speaker 1: Wenn du jetzt mehr über Vanguard und ihre ETFs erfahren möchtest, dann klick doch einfach auf den Link in unseren Shownotes oder such bei deiner Bank oder deinem Broker nach Vanguard.
- 1:57Speaker 0: Wie ist deine Ausgangslage?
- 2:00Speaker 0: Endlich ist die Zeit von Studium, Ausbildung und Berufseinstieg vorbei wo man noch nicht so viel verdient!
- 2:06Speaker 0: Laut verschiedenen Gehaltsrechnern verdienen Menschen in Deutschland in ihren Dreißigern durchschnittlich zweiundvierzichttausend Euro brutto im Jahr.
- 2:15Speaker 0: Mit vierzig und nach ein paar Sprüngen auf der Karriereleiter sind das im Schnitt sogar siebenundfünfzigtausende Euro.
- 2:22Speaker 0: Theoretisch hast du jetzt also mehr Geld zur Verfügung, was du anlegen kannst!
- 2:27Speaker 0: Allerdings hat man in dieser Phase natürlich auch höhere Ausgaben.
- 2:30Speaker 0: Und da rede ich nicht nur davon, dass du vielleicht Kinder versorgen musst oder dir eine eigene Immobilie gekauft hast.
- 2:37Speaker 0: Typischerweise verändert sich der Lebensstandard wenn du eine Gehaltserhöhung bekommst – das nennt man auch Lifestyle-Inflation.
- 2:45Speaker 0: Ist ja nachvollziehbar!
- 2:46Speaker 0: Du hast dafür gearbeitet und jetzt kannst du dir mal was gönnen.
- 2:50Speaker 0: Allerdings solltest du darauf achten, dass tu'n nicht zu viele unnötige Ausgabe hast… Vor allem wenn sie regelmäßig sind.
- 2:57Speaker 0: Verschaft ihr also einen Überblick über deine Einnahmen und deine Ausgaben?
- 3:00Speaker 0: Ganz wichtiger Punkt, hast du Kredite am Laufen!
- 3:04Speaker 0: In der Regel solltest Du kredite zuerst abbezahlen bevor Du anfängst an der Börse zu investieren.
- 3:10Speaker 0: Wenn Du Geld übrig hast kannst Du das möglicherweise für Sondertilgungen nutzen um den Kredit schneller abzulösen.
- 3:17Speaker 0: Das gilt vor allem für sogenannte Konsumkredite.
- 3:20Speaker 0: Mit einem Konsum-Kredit finanzierst Du den Kauf von Gütern oder Dienstleistung zum Beispiel einen Urlaub oder einen neuen Fernseher.
- 3:29Speaker 0: Oft erkennst du sie daran, dass es um eher kleine Beträge geht – du aber hohe Zinsenzahlen musst!
- 3:35Speaker 0: Wer häufig solche Kredite aufnimmt und mehrere parallel abbezahlen muss, läuft Gefahr in die Überschuldung zu rutschen.
- 3:42Speaker 0: Unter Umständen kann es aber auch sinnvoll sein trotz Kredit mit dem Vermögensaufbau zu beginnen.
- 3:48Speaker 0: Möglicherweise ist das sogar besser Geld zu investieren als damit über Sondertägungen den Kredit schneller abzulösen.
- 3:55Speaker 0: Wenn der Zinssatz relativ niedrig und für einen langen Zeitraum festgeschrieben ist, kannst du am Kapitalmarkt in dieser Zeit nämlich mehr Rendite entzielen als du für die Zinsen aufbringen musst.
- 4:06Speaker 0: Aber du solltest dir genau abwägen und das Ganze gut durchrechnen – denn die Renditen an der Börse sind nicht sicher!
- 4:15Speaker 0: Vor allem kann dir niemand garantieren, ob du zu einem bestimmten Zeitpunkt Gewinne oder Verluste machst.
- 4:20Speaker 0: Du solltest das Geld, dass du investierst also nicht zwingend zu einem bestimmtem Zeitpunkt benötigen zum Beispiel um den Kredit abzulösen.
- 4:28Speaker 0: Stelle also sicher, dass du immer die Raten bedienen kannst und berücksichtige dabei auch das du nach Ablauf der Zinsbindung möglicherweise schlechtere Konditionen bekommst und mehr Zinsen bezahlen musst.
- 4:40Speaker 0: Über das Thema habe ich übrigens ausführlich mit Svetlana Ewald von den Finanzhelden gesprochen, die viel Erfahrung damit hat.
- 4:48Speaker 0: Falls dich das betrifft, solltest du da unbedingt reinschauen bevor du deine Entscheidung triffst!
- 4:53Speaker 0: Den Link dazu, wie auch zu allen anderen Videos Artikeln oder Tools dich erwähne, packe ich dir in die Beschreibung.
- 5:05Speaker 0: Bevor du loslegst, solltest du dir überlegen wofür du überhaupt sparen willst?
- 5:10Speaker 0: Wie beim Sport ist es viel einfacher wenn du ein Ziel vor Augen hast.
- 5:14Speaker 0: was willst Du mit dem Geld überhaupt anfangen?
- 5:16Speaker 0: In den nächsten Jahren eine Wohnung kaufen?
- 5:19Speaker 0: Deine Kinder im Studium finanziell unterstützen?
- 5:22Speaker 0: Früher in Rente gehen?
- 5:24Speaker 0: Falls du für deine Kinder investieren willst, empfehle ich dir übrigens unser Interview mit den Beziehungsinvestoren.
- 5:29Speaker 0: Da geht's um dieses Thema und außerdem haben wir auch eine Folge aufgenommen über Kinderdepots.
- 5:34Speaker 0: da gibt es auch einiges zu beachten.
- 5:36Speaker 0: also schau da mal rein!
- 5:37Speaker 0: Es macht einen großen Unterschied wie langfristig dein Ziel ist?
- 5:41Speaker 0: Für kurzfristige Wünsche wie dem nächsten Urlaub, einem Laptop oder auch den Immobilienkauf in fünf Jahren sind ETFs eher nicht geeignet.
- 5:50Speaker 0: Dafür ist das Risiko zu hoch, dass dein Depot gerade dann im Minus ist, wenn du das Geld brauchst!
- 5:56Speaker 0: Aber wenn dein Ziel mindestens zehn – besser noch fünfzehn Jahre in der Zukunft liegt?
- 6:01Speaker 0: Dann kannst du auf jeden Fall über einen ETF-Sparplan nachdenken.
- 6:05Speaker 0: Denn je länger du investiert bleibst, desto größer ist die Chance, dass sich Schwankungen wieder ausgleichen und dass der Zinsessinseffekt so richtig wirken kann.
- 6:14Speaker 0: Zudem kommen wir jetzt Zinseszins, der Turbo für dein Depot.
- 6:22Speaker 0: Der Zinseszins-Effekt ist einer der wertvollsten Effekte für uns Anleger – du kennst ihn vermutlich schon vom Tagesgeldkonto!
- 6:30Speaker 0: Durch die regelmäßigen Zinszahlungen vergrößert sich dein Vermögen auch ohne dass du mehr Geld einzahlst.
- 6:35Speaker 0: Wenn dann wieder Zinsen fällig werden, bekommst Du die neuen Zinssen für dieses Vergrößertevermögen also zinsen auf die Zinszen.
- 6:43Speaker 0: Der Zinsestens-Effekt sumiert sich exponentiell, funktioniert also umso besser je mehr Zeit du hast.
- 6:50Speaker 0: Bei Aktion ETFs ist das eher bedlich zu verstehen – denn dort bekommst Du ja keine festgelegte Zinsrate sondern du profitierst von Kursgewinnen und Dividenden.
- 6:59Speaker 0: Beides ist nicht festgelegt.
- 7:00Speaker 0: vor allem die Kurse können in schlechten Zeiten nach unten gehen!
- 7:04Speaker 0: Dafür kannst du im Schnitt bei breit gestreuten Aktien ETFs von einer höheren Rendite pro Jahr ausgehen, als du bei einem Tagesgeldkonto an Zinsen bekommen würdest.
- 7:14Speaker 0: Rechnen wir das mal beispielhaft aus!
- 7:17Speaker 0: Nehmen wir an dein Ziel ist mit sixty Jahren einhunderttausend Euro im Depot zu haben.
- 7:22Speaker 0: Wir gehen von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von fünf Prozent aus.
- 7:26Speaker 0: Bisher konntest du mit breit gestreuten Welt-ITF sogar mehr Rendite erreichen, aber wir rechnen lieber mal vorsichtig – mehr als auf dem Tagesgeldkonto ist das allemal!
- 7:36Speaker 0: Wenn du mit dreißig Jahren anfängst, reichen knapp neunzig Euro im Monat aus um am Ende auf einhunderttausend Euro zu kommen.
- 7:43Speaker 0: Selbst eingezahlt hast du davon circa siebenunddreißig tausend siebenhundert Euro.
- 7:47Speaker 0: Der Rest sind Zinsen und Zinseszinsen.
- 7:50Speaker 0: Startest du mit vierzig, musst du hundertsiebzig Euro pro Monat investieren.
- 7:55Speaker 0: Mit fünfzig brauchst du dreihundertsechsund siebzig und zahlst deutlich mehr ein als du an Zinsen herausbekommst.
- 8:01Speaker 0: Mit sechzig müsstest du fast eintausende Fünfhundert Euro jeden Monat investedieren – und deine eigene Einzahlung liegt bei fast neunzigtausend Euro.
- 8:11Speaker 0: Geld verdienen beim Nichtstun.
- 8:13Speaker 0: Jeden Monat Investieren Das klingt erst mal nach viel Arbeit.
- 8:17Speaker 0: Zum Glück gibt's aber ETF-Sparpläne, damit kannst du ganz automatisch investieren!
- 8:22Speaker 0: Du suchst dir einen ETF aus, legst fest wie hoch die Rate sein soll und wie oft der Sparplan ausgeführt werden soll – monatlich zum Beispiel.
- 8:30Speaker 0: Danach musst du nichts weiter tun.
- 8:33Speaker 0: Der Broker investiert dann regelmäßig beispielsweise jeden Monat neunzig Euro für dich in deinen ETF.
- 8:40Speaker 0: Solche Sparpläne werden von vielen Broker an angeboten und bei den meisten Fallen nicht mal Kosten für die einzelnen Ausführungen an.
- 8:46Speaker 0: Kleiner Tipp, schau dir den Broker-Vergleich auf unserer Webseite an – da kannst du dir den passenden Broker für dich raussuchen!
- 8:54Speaker 0: Dann kommt es natürlich auch darauf an welche Strategie du verfolgst.
- 8:57Speaker 0: Da gibt es verschiedene Optionen.
- 9:00Speaker 0: Dividenden Core Satellite oder Trend-Volgemodell, um nur ein Paar zu nennen.
- 9:05Speaker 0: Teilweise kann man diese auch miteinander kombinieren – wir haben drei Strategien in Podcastfolge Nummer hundertdreißig vorgestellt!
- 9:13Speaker 0: Die einfachste und für die meisten Menschen auch.
- 9:15Speaker 0: die erfolgreichste Strategie ist aber buy and hold also einen Asset kaufen und es dann einfach liegen lassen.
- 9:23Speaker 0: Das ist nicht nur sehr praktisch und zeitsparend sondern es lohnt sich auch finanziell.
- 9:28Speaker 0: Ständig hin und her zu Traden bringt dich nicht unbedingt voran.
- 9:32Speaker 0: Im Gegenteil, selbst wenn du auf den ersten Blick dabei Gewinne erziehst, kann es am Ende zum Minusgeschäft werden – denn Trades kosten normalerweise Gebühren!
- 9:41Speaker 0: Je häufiger du kaufst und verkaufst umso mehr Gebühren fallen an.
- 9:46Speaker 0: Mit Buy and Hold sparst du dir diese Kosten.
- 9:49Speaker 0: Das klingt einfach… Kann aber manchmal auch schwer fallen.
- 9:53Speaker 0: Zum Beispiel wenn Freunde, Bekannte oder Kollegen die erzählen wollen wie viel versprechen diese oder jene Aktie ist.
- 10:01Speaker 0: Vielen fällt es auch schwer dabei zu bleiben, wenn es zu einem Crash kommt.
- 10:05Speaker 0: Gerade dann solltest du aber aufpassen.
- 10:08Speaker 0: das schlimmste was du tun kannst is in Panik zu geraten und zu verkaufen.
- 10:13Speaker 0: Das kann nicht schnell sehr viel Geld kosten denn Wenn Du während eines Crashs verkauest realisierst Du Verluste Aber in der Regel sind die schlechten Zeiten irgendwann vorbei.
- 10:23Speaker 0: Breitgestreute ETFs haben sich bisher jedes Mal von solchen Phasen wieder erholt, manchmal dauert es nur etwas länger – teilweise geht das aber auch sehr schnell wie nach dem Einbruch im Zuge der Corona-Pandemie.
- 10:36Speaker 0: Wenn du bei einem Crash in Panik verkaufst ist die Gefahr groß dass du nicht investiert bist wenn die Kurse wieder steigen!
- 10:43Speaker 0: Wenn du es dagegen schaffst, durchzuhalten und zu warten, nimmst du die auf den Einbruch folgende Erholung voll mit.
- 10:50Speaker 0: Die zwischenzeitlichen Verluste gibt's dann nur auf dem Papier – sie werden aber nie Realität in deinem Portmonnaie!
- 10:56Speaker 0: Das gilt allerdings nur dann wenn du breitgestreut investierst.
- 11:00Speaker 0: Bei einem einzelnen Unternehmen kann es durchaus sein dass er sich von einem Crash nicht mehr erholt.
- 11:05Speaker 0: Auch ganze Branchen können nach einem Hype komplett an Bedeutung verlieren.
- 11:10Speaker 0: Welche ETFs am besten zu Buy and Hold passen?
- 11:13Speaker 0: Dazu kommen wir gleich.
- 11:19Speaker 0: Aktien, Anleihen, Krypto und was noch?
- 11:23Speaker 0: Vorher aber ein anderes wichtiges Thema, das dir hilft, dich bei einem Crash abzusichern.
- 11:29Speaker 0: Nämlich die asset allocation.
- 11:31Speaker 0: Damit ist die Verteilung deines Vermögens auf verschiedene Anlageklassen gemeint.
- 11:35Speaker 0: Zum Beispiel Einzelaktion, Force, Immobilie, Anleihen, Gold usw.
- 11:41Speaker 0: Manche davon sind risikoreicher andere Risikoärmer.
- 11:44Speaker 0: Das heißt sie schwanken mehr.
- 11:48Speaker 0: Ein Tagesgeldkonto ist zum Beispiel Risikoarm.
- 11:51Speaker 0: Du musst dir nicht wirklich Sorgen um Verluste machen, bekommst allerdings auch nicht viel Rendite in dem Fall Zinsen dafür.
- 11:58Speaker 0: Aktien – auch breitgestreute Aktienetfs sind risikoreicher!
- 12:02Speaker 0: Du kannst nicht mit Sicherheit sagen wie viele Rendite du zu einem bestimmten Zeitpunkt bekommest.
- 12:08Speaker 0: Es kann auch sein dass du zeitweise Verluster im Depot stehen hast.
- 12:12Speaker 0: Dafür ist aber die Chance auf höhere Renditen gegeben.
- 12:16Speaker 0: Grundsätzlich geht es darum, dein Vermögen aufzuscheinen und zwar in einen Risikoarmen und einem Risikoreichenanteil.
- 12:23Speaker 0: Wie groß der jeweilige Teil sein soll hängt davon ab wie viel Risiko du tragen kannst – das hängt einerseits mit deinem persönlichen Empfinden und deiner Erfahrung zusammen andererseits aber auch mit dein dem Anlagehorizont.
- 12:36Speaker 0: Je mehr Zeit du hast umso mehr Risiko kannst du eingehen!
- 12:40Speaker 0: Es gibt eine Faustrige, an der man sich orientieren kann.
- 12:43Speaker 0: Hundert oder hundertzehn Minus-Lebensalter ergibt deine Aktienquote.
- 12:48Speaker 0: Der Rest geht in die Risiko ärmeren Anlagen.
- 12:50Speaker 0: Das können zum Beispiel Staatsanleihen von hoher Bonität und mit kurzer Laufzeit sein.
- 12:55Speaker 0: Am besten fängst du für dein Aktieninvestment trotzdem erst mal mit einem kleinen Betrag an um dich an die Schwankungen auf dem Aktienmarkt zu gewöhnen.
- 13:03Speaker 0: Außerdem ist es gut, einen Notgroschen beiseite zu legen an den du schnell herankommst.
- 13:08Speaker 0: Damit sicherst du dich gegen Notfälle ab oder Spaß für den nächsten Urlaub!
- 13:12Speaker 0: Auch hier gibt es eine Faustregel, an der du dich orientieren kannst – drei bis sechs Monatsgehälter.
- 13:19Speaker 0: Diesen Betrag kannst du zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto parken.
- 13:22Speaker 0: Wir haben übrigens auch dafür ein Vergleich, der dir hilft in passenden Anbieter zu finden falls du noch einen suchst….
- 13:29Speaker 0: Noch was, du solltest regelmäßig überprüfen ob die Verteilung noch stimmt.
- 13:33Speaker 0: Denn selbst wenn du nichts an deinem Portfolio veränderst wird sich die Veteilung deiner Anlageklassen verändern und zwar allein durch die Wertentwicklung.
- 13:41Speaker 0: Der Wert der einzelnen Assets kann sich mit der Zeit verändern Und damit weicht ein Depot irgendwann von der ursprünglichen Verteidigung ab.
- 13:49Speaker 0: Dann ist es Zeit für einen Portfoli Rebalancing.
- 13:52Speaker 0: Die Positionen die stark gestiegen sind baust Du ab Natürlich nur teilweise und investierst das Geld in die Assets, die weniger stark gewachsen sind.
- 14:02Speaker 0: So stellst du die ursprüngliche Verteilung und damit dein gewünschtes Risikorendite-Profil wieder her!
- 14:07Speaker 0: Das musst Du aber nicht ständig machen.
- 14:09Speaker 0: Viele machen das Portfolio Rebalancing einmal im Jahr zum Jahresende hin – unser Portfoliotool unterstützt Dich dabei.
- 14:16Speaker 0: Es rechnet Dir genau aus welche Position Du kaufen oder verkaufen musst und auch wie viele Stücke es jeweils sein müssten.
- 14:24Speaker 0: Du bekommst eine genaue Orderliste und wenn du einen Broker verknüpft hast, kannst du sie auch direkt umsetzen.
- 14:34Speaker 0: In was kannst du investieren?
- 14:37Speaker 0: Jetzt aber zu der Frage in welche ETFs du konkret investieren kannst!
- 14:41Speaker 0: Für den risikoreicheren Anteil sind sogenannte Welt-ETF gut geeignet – damit investierst du in tausende Unternehmen gleichzeitig.
- 14:49Speaker 0: Wenn da ein einzelnes oder auch mehrere schlecht performen oder sogar pleite gehen, fällt das kaum ins Gewicht….
- 14:56Speaker 0: Dafür rücken andere erfolgreiche Unternehmen nach.
- 15:00Speaker 0: So ein ETF ist zum Beispiel einer auf dem MSCI World, er enthält aktuell gut anderthalb Tausend Unternehmen aus den Industrieländern.
- 15:09Speaker 0: oder du entscheidest dich für einen ETF auf den MSCI AQUI oder den FUZI All-World.
- 15:15Speaker 0: die enthalten zusätzlich auch Unternehmen aus Schwellenländern.
- 15:19Speaker 0: Solche ETFs sollten den Großteil deines Investments ausmachen.
- 15:22Speaker 0: Für den Anfang reicht ein solcher ETF vollkommen aus.
- 15:26Speaker 0: Wenn du tiefer in das Thema eintauchen willst, empfehle ich dir unsere Folge «Wenn Du nur einen ETF kaufen dürftest», da haben wir verschiedene Welt-ETFs vorgestellt und miteinander verglichen!
- 15:37Speaker 0: Für den Risikoarmanteil sind wie erwähnt Staatsanhalten von hoher Bonität und mit einer kurzen Laufzeit gut geeignet – am besten findest du die indem du die entsprechenden Filter in unserer Just ETF Suche verwendest.
- 15:59Speaker 0: Wenn du unsere Suche nutzt, wirst du vermutlich feststellen.
- 16:03Speaker 0: Es gibt ganz schön viele ETFs!
- 16:05Speaker 0: Wie findest Du da den Richtigen für dich?
- 16:08Speaker 0: Da gibts zum Glück drei wichtige Kriterien auf die du achten solltest.
- 16:12Speaker 0: Erstens Die Größe nach dem Motto Big is beautiful.
- 16:16Speaker 0: Einhundert Millionen Euro V-Volumen sollten es schon sein.
- 16:19Speaker 0: Der Grund?
- 16:20Speaker 0: ETFs funktionieren über ihre Größe.
- 16:23Speaker 0: nur dann sind sie Wenn sie klein sind, ist also die Gefahr größer dass sie geschlossen werden.
- 16:29Speaker 0: Das ist erstmal nicht so schlimm weil du das Geld natürlich zurückbekommst entsprechend dem Wert der Anteile zum Zeitpunkt der Schließung aber du hast natürlich einen gewissen Aufwand und Kosten Weil Du das Geld ja neu investieren musst.
- 16:42Speaker 0: Deshalb solltest du versuchen so eine Situation zu vermeiden.
- 16:45Speaker 0: Aus demselben Grund solltest Du auch auf folgendes Kriterium achten Zweitens das Alter Je älter ein ETF ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass er rentabel ist.
- 16:56Speaker 0: Drei Jahre sind ein guter Richtwert!
- 16:58Speaker 0: Drittens die Kosten.
- 17:00Speaker 0: Klar, warum solltest du mehr bezahlen als nötig?
- 17:03Speaker 0: Ruhe Gebühren belasten deinen Geldbeutel genauso wie der Einkauf in einem teuren Supermarkt und hier – wie dort – lohnt es sich Preise zu vergleichen.
- 17:12Speaker 0: Die E-Iron-Twenty MSCI World ETFs kannst Du in unserer Just ETF Suche ganz einfach nach der Gesamtkostenquote TER sortieren und stellst fest, der günstigste kostet Nullkommar Nullsechs Prozent pro Jahr.
- 17:25Speaker 0: Der teuerste liegt bei Null-Kommer fünf Prozent – das ist fast zehnmal so viel und kann dich über die Jahre richtig viel Geld kosten!
- 17:34Speaker 0: Einen anderer für viele entscheidender Punkt ist die Frage ob der ETF tessauriert oder ausschüttet?
- 17:40Speaker 0: Dabei geht's um die Dividenden, die viele Unternehmen an ihre Aktionäre weitergeben.
- 17:45Speaker 0: Beim Ausschütter landen sie in regelmäßigen Abständen auf deinem Konto.
- 17:48Speaker 0: Das ist für viele ein kleiner Motivationsboost und hilft beim Spanen.
- 17:53Speaker 0: Der Tessaurierer investiert die Devalenten direkt wieder – das ist natürlich praktisch für den Vermögensaufbau, aber wie gesagt, das ist im Grunde Geschmackssache!
- 18:01Speaker 0: Ob einen ETF tessouriert oder ausschüttet Kannst du übrigens meistens direkt am Namen erkennen.
- 18:07Speaker 0: Bei Tessaurierern hängt am Ende oft ein ACC oder auch nur C, das steht für Accumulating – was der englische Begriff dafür ist.
- 18:16Speaker 0: Bei Ausschüttern ist es DIST-DIS oder nur DE, dass steht für Distributing.
- 18:22Speaker 0: Wenn du es aus dem Namen nicht herauslesen kannst, kannst du's dir aber auch ganz einfach machen und dir in unserer Suche die Spalte-Ausschüttung anzeigen lassen.
- 18:30Speaker 0: Da steht dann immer ob der ETF passariert oder ausschüTTet Und in unseren ETF Profilen findest du diese Info auch immer ganz oben Steuern!
- 18:43Speaker 0: Was musst Du wissen?
- 18:45Speaker 0: Okay auf das Thema Steueren hat kaum jemand so richtig Lust Aber ist wichtig damit du nicht unnötig Geld verlierst.
- 18:53Speaker 0: Vorab dazu ein Hinweis Wir können hier nur auf einige allgemeine Regeln hinweisen, die für Anleger in Deutschland gelten.
- 19:00Speaker 0: Bei individuellen Fragen und komplexen Themen wende dich bitte an einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein.
- 19:07Speaker 0: Grundsätzlich musst du Kapitalertragsteuer und Solizahlen – gegebenenfalls auch Kirchensteuer!
- 19:13Speaker 0: Damit landest du bei ... Es gibt aber ein paar Möglichkeiten deine Steuerlast zu reduzieren.
- 19:20Speaker 0: Ganz basic der Sparer-Pauschbetrag Tausend Euro an Kapital erträgen.
- 19:26Speaker 0: Das heißt, Zinsen, Dividenden und Gewinner aus Verkäufen sind jedes Jahr für dich steuerfrei!
- 19:32Speaker 0: Wenn du verheiratet bist oder in einer eingetragenen Partnerschaft lebst und ihr gemeinsam steuerlich veranlagt seid, habt ihr natürlich zweitausend euro zur Verfügung – die könnt ihr aufsplitten.
- 19:43Speaker 0: aber ihr könnt euch auch dafür entscheiden dass nur einer von euch die kompletten zwei tausend EUR in Anspruch nimmt.
- 19:49Speaker 0: Ein weiterer wichtiger Punkt ist das sogenannte FIFO-Prinzip.
- 19:53Speaker 0: Das wird zwar im Grunde erst relevant, wenn du dir dein Geld auszahlen lassen willst.
- 19:57Speaker 0: Aber du musst es am besten schon vorher einplanen um später Steuern zu sparen!
- 20:02Speaker 0: Was das für ein Prinzip ist und wie es funktioniert habe ich in unserem Steuerliebdive erklärt.
- 20:08Speaker 0: Ein Beispiel Du hast vor zehn Jahren dreihundert ETF-Anteile gekauft und dafür insgesamt dreitausend Euro bezahlt.
- 20:16Speaker 0: Fünf Jahre später hast du dreihundert weitere Anteile vom selben ETF gekauft, und diesmal dreitausend sechshundert Euro dafür bezahlt!
- 20:24Speaker 0: Heute verkaufst du dreihundred Anteilen wieder... und bekommst dafür viertausendfünfhundert Euro.
- 20:29Speaker 0: Mit den älteren Anteilen hast du also einen Gewinn von ein tausend Fünfhundert Euro erzählt, könntest Du die jüngeren Anteile zuerst verkaufen, während es nur neunhundert euro gewinnen!
- 20:40Speaker 0: Ein weiterer Punkt auf dem Du achten kannst ist die sogenannte Teilfreistellung – sie betrifft allerdings nur ETFs, die Aktien enthalten.
- 20:47Speaker 0: Wenn der Aktienanteil hoch genug ist, musst Du für einen Teil der Gewinne keine Steuern zahlen.
- 20:52Speaker 0: Dabei gibt es zwei Grenzen Liegt die Aktienquote bei mindestens einundfünfzig Prozent, sind dreißig Prozent der Gewinnesteuer frei.
- 21:01Speaker 0: Liegt sie zwischen fünfzig und zwanzig Prozent?
- 21:04Speaker 0: Sind das immerhin noch fünfzehn Prozent?
- 21:07Speaker 0: In der Regel ist die Lage bei Aktienetfs klar – aber bei SWOP ETFs solltest du zur Sicherheit immer nochmal im ETF-Profil auf unserer Webseite nachschauen!
- 21:16Speaker 0: Da geben wir den Steuerstatus des ETFs an.
- 21:19Speaker 0: Swap ETFs können nämlich auch in andere Wertpapiere und Assetklassen investieren, als der Index eigentlich vorgibt.
- 21:26Speaker 0: Dadurch kann der Aktienanteil niedriger sein als gedacht.
- 21:29Speaker 0: Auch bei Multi-Asset ETFs die in mehrere Asset Klassen investiert, solltest du auf den Steuerstatus achten!
- 21:40Speaker 0: Unser Fazit Du siehst?
- 21:43Speaker 0: Es ist gar nicht so viel aufhand.
- 21:45Speaker 0: Sobald du alles erst mal eingerichtet hast läuft der Vermögensaufbau fast von allein.
- 21:49Speaker 0: Zum Schluss habe ich noch eine Checkliste für dich Prüfe deine Ausgangssituation.
- 21:54Speaker 0: Wie hoch sind deine Ausgaben und Einnahmen?
- 21:57Speaker 0: Wie viel kannst du sparen?
- 21:58Speaker 0: Hast Du einen Notgroschen, musst Du Kredite abbezahlen?
- 22:02Speaker 0: Überlege Dir wofür Du sparen willst und wie lang Dein Anlagehorizont ist.
- 22:08Speaker 0: Entscheide, wieviel Geld Du in Risiko reichere Anlagen wie Aktien investieren willst und Wieviel in Risikoharme anlagen.
- 22:15Speaker 0: Suche Dir einen Broker und die passenden ETFs!
- 22:19Speaker 0: Richte Sparpläne und einen Freistellungsauftrag ein.
- 22:22Speaker 0: Und dann gilt liegenlassen!
- 22:24Speaker 0: Checkt ihr dein Depot nicht zu oft, aber mindestens einmal im Jahr um zu prüfen ob deine Verteilung noch stimmt – und ob du deinen Sparer-Pauschbetrag schon voll ausschöpfst?
- 22:34Speaker 0: Ich hoffe das hilft dir beim Start mit ETS.
- 22:37Speaker 0: Wenn dir der Podcast gefallen hat lasst uns doch ein Abo da und wir freuen uns natürlich auch über eine gute Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder in der Podcast App deiner Wahl.
- 22:46Speaker 0: Vielen Dank an Kia für die Redaktion und Johannes für die Post.
- 22:49Speaker 0: Du hast Just ETF den Podcast mit mir, Susanne!
- 22:52Speaker 0: Dir viel Erfolg beim Anlegen – bis zum nächsten Mal!