Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Das Geheimnis der Collapsed Rudiments: Claus Hessler über Jim Chapins Erbe - Podcast # 140
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute werden wir alle gemeinsam kollabieren. Los geht's. Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Serie. Viel Spaß beim Hören. Ich begrüße euch sehr herzlich zur 140. Episode des Schlagabtausch-Podcast-Podcasts mit mir, Timo Ickenrood, und meinem lieben Freund und Co-Host und Top-Drummer Dirk Brandt. Halt, Jack. Boah, hast du was gemacht? Nee, ich hab was gesehen. Geil, oh Mann. Ja, schönen guten Morgen, ihr da draußen. Hoffe, euch geht es gut. Timo, du glänzt wie sonst was. Wir beide sind im gleichen sportlichen Look, sehe ich gerade. Ja, aber ich habe ein T-Shirt an. Ja, aber ich meinte jetzt die komischen Streifen, die wir da so tragen. Das ist richtig. Liebe Firma mit A vorne. Ganz ehrlich, da hätte ich gerne wirklich ein Spondering von. Wir würden uns nicht wehren, einen Promopack zu bekommen. Aber wir schweifen direkt kurz ab. Warum ich gesagt habe, der Top-Drummer war. Ich meine es natürlich ernst Und du überraschst mich immer wieder neu, muss ich wirklich sagen, weil du hast ja in deinem letzten Ticker die Lesson of the Month vorgestellt mit deinem Dance Tom Groove, so nennen wir das ja. Und das fand ich schon ziemlich mega. Oh cool, danke. Ich dachte, mein Gott, warum komme ich nicht so für geile Ideen? Sehr, sehr cool. Ja, wirklich. Sehr gut. Ja, danke. Also wer es noch nicht gesehen hat, unbedingt reinschauen. Das ist jetzt nicht nur, weil wir wollen die Views, sondern wirklich, Dirk hat da echt einen abgeliefert. Oh, danke. Cool. Ganz wichtig für euch da draußen noch, ihr könnt zu dem Playlong die Noten natürlich, den Chart muss ich allerdings noch nachreichen, das habe ich noch nie, Aber die Noten gibt es erstmal schon mal. Die könnt ihr alle bei uns in der Drum Akademie downloaden. Also wie gesagt, wenn ihr Interesse daran habt, das auch mal zu spielen, auch den Song, der macht nämlich echt Bock, finde ich. Schaut einfach mal in der Drum Akademie vorbei. Genau, da ist alles abgelegt. So, bevor es jetzt weitergeht, wir machen einen schnellen Rundown. Rundown, Rundown. Gleich wird es noch etwas Smalltalk geben. im Anschluss daran haben wir, Den deutschen Technik-Papst, so kann man es sagen. Und nicht nur deutschen, international wahnsinnig hoch anerkannt. Eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Klaus Hessler. Wir werden über ihn sprechen, aber vor allem über sein neues Buch Collapsed Rudiments. Also sehr, sehr spannend wieder. Im Anschluss daran haben wir von Dirk einen Gear-Check mit zwei neuen Produkten der Firma Tandentrums. Im Anschluss daran natürlich noch etwas Feedback von euch und selbstverständlich die Empfehlungen der Woche. Ich habe ja schon vorgewarnt, es gibt noch ein bisschen Smalltalk, denn wir haben wieder eine Neuigkeit. Also für uns beide, Dirk. Wir nehmen gerade um 7.30 Uhr auf. Das gab es auch noch nie. Und das Krasse ist, ich bin nicht mal schuld da dran. Nein, nein, nein, nein, nein, nein. Das ist das, was mich sehr freut. Sondern Dirk hat drum gebeten, also, aber ich bin ja am Start, ich sitze ja quasi seit 4 Uhr am Rechner. Der Dirk geht gar nicht mehr schlafen. Und es läuft einfach. Es läuft einfach. Ja, sehr ungewohnt für mich. Es ist auch für mich tatsächlich ungewohnt, denn es schneidet schon so ein bisschen den Alltag irgendwie N2, also schon eine spannende Angelegenheit. Muss nicht immer um 37 sein, muss ich ehrlicherweise zugeben. Nein. Und dann noch was. Ihr seht gleich das Interview mit Klaus Hessler. Wenn ich mal nicht mehr im Bilde bin, ich kläre euch mal ganz kurz auf, was passiert ist. Nicht, dass sich jemand wundert nach dem Motto, der Eckenmutter hat keinen Bock mehr auf den Klaus gehabt oder sowas. Nein, ich wohne fußläufig zu meiner Schwiegermutter und die hatte leider einen Besuch vom Notarzt. Alles gut, sage ich an dieser Stelle. Sie ist auch direkt am gleichen Tag wieder nach Hause gekommen. Es war nicht so schlimm wie befürchtet, aber man hat gedacht, lieber einmal mehr den Notarzt rufen als einmal zu wenig. Und alles cool, sie wurde zwar mitgenommen, aber alles ist im grünen Bereich, da geht's gut, alles wunderbar. Aber deswegen musste ich mal zwischendurch doch den Raum verlassen und auch das Gebäude. Also nicht wundern, wenn ich dann plötzlich mal aufspringe sozusagen und dann erst später wiederkomme. Es lag nicht daran, weil der Klaus mich gelangweilt hätte, ganz im Gegenteil. Es lag tatsächlich an dieser doofen Sache und ja, Shit happens manchmal einfach. Man kann das nicht beeinflussen. Aber lieber einmal zu viel als zu wenig. Von daher super. Auch ihr da draußen, wenn ihr, gerade die Jungen, wenn mal bei Partys was ist oder so, lieber einmal, wenn wirklich was ist, lieber einmal zu viel den Notarzt als zu wenig. Ganz genau. Man hat immer so, man denkt auch oft an Schlaganfälle, Herzattacke und so weiter und dann geht es ja wirklich teilweise um Minuten. Um Minuten, ja. Also von daher, also sorry trotzdem an der Stelle, dass ich da mal kurz raus bin. Aber da hat der Dirk die Zeit wunderbar genutzt, kann ich euch jetzt schon sagen und hat nun Klaus ja auch in dem Fall sogar in eine andere Richtung eingenommen im Gespräch, das mich am Schluss dann sehr überrascht hat und sehr positiv überrascht. Also ihr dürft wirklich gespannt sein darauf. Es ist das erste Interview, das können wir ja ruhig schon mal teasern jetzt, auch wenn es gleich erst kommt, wo der Interviewpartner selber am Schlagzeug auf einmal was spielt. Das hatten wir noch nie. Ich glaube nicht. Wir hatten immer mal so Videos eingestreut und hat jemand mal selbst was gespielt. Also der Claudio Spiele hat mal ein bisschen auf seiner Kanjira was vorgespielt. Aber das jetzt, der Klaus hat wirklich am Schlagzeug und es ist es wird sehr nerdig, aber kommen wir ja gleich noch zu. Ich muss sagen, also manchmal, mir rauchte auch der Kopf hinter. Bei vielen Sachen muss ich dann auch immer nachdenken, weil der Klaus ist schon echt, das ist schon ziemlich cool. Das ist ziemlich cool und man merkt natürlich auch daran, dass der Klaus was vorspielen konnte, wie gut organisiert dieser Mann ist, denn er gibt natürlich, haben wir auch noch erfahren und das wussten wir eigentlich schon vorher, weltweit Online-Unterricht. Das heißt, er hat uns im Anschluss erzählt, der nächste Schüler steht gleich vor der Tür, vor der virtuellen Tür, der kommt aus Tokio. Der nächste kam, glaube ich, aus der Türkei. Und, und, und. Also Wahnsinn. Man sieht einfach daran, der Online-Unterricht muss natürlich entsprechend gut sein, mit Sound und Video und keine Ahnung. Das sieht man beim Klaus einfach. Der konnte einfach umswitchen, das Mikrofon auf Ausmachen, auf Set umswitchen und so. Das war für ihn so, ja, für mich alles ganz normal. Mega cool. Also an der Stelle schon mal Dankeschön an Klaus. Es war wirklich auch neu und schön auch zu hören. Es ist eine schöne Abwechslung mittendrin. Ja. Das ist echt klasse. Dann war ich noch ein bisschen Eigenwerbung, denn ich habe ja schon mal einen Artikel geschrieben für das Not-So-Modern-Drummer-Magazine aus den USA und habe jetzt einen zweiten Artikel auf Wunsch von dem Chefredakteur, das ist der George Lawrence, geschrieben. Und in diesem Artikel geht es um einen Song von Biddy, Jemanden, den man hoffentlich kennt, nämlich von Sting. Und da gibt es ja einen Song, der in Schlagzeuger Kreisen unheimlich präsent ist. Und das absolut zu Recht. Und das ist Seven Days. Getrommelt von dem großartigen Winnie Coljuta. Und ich habe das auch transkribiert, aber schon vor Jahren schon. Und darum geht es aber in dem Artikel gar nicht. Sondern es geht um das Konzept dahinter und warum Winnie so gespielt hat, wie er spielt. Ich habe das mal ein bisschen aufgetröselt. Ich habe da ein paar Übungen zu geschrieben, die auch auf der Seite veröffentlicht sind. Das heißt, wenn sich mit dem Song mal etwas beschäftigt. Ja, du bist das. Ja. Dann hoffe ich, dass jetzt zehn mehr dazukommen. Man kann das auch kommentieren. Bitte ruhig einen Kommentar unten drunter lassen, wie der geilste Artikel, den ich jemals in meinem Leben gelesen habe. Oder mehr davon. Das werde ich auch noch nachholen. Das muss ich tatsächlich. Oder krasser Schuss und so weiter. Also ruhig mal kommentieren. Das ist wahrscheinlich auch gar nicht schlecht, dass der George auch sieht, dass das gelesen wird. Ich weiß nicht, ob er selbst irgendwelches Feedback bekommt von Leserinnen und Lesern, das kann ich natürlich nicht sagen, aber wenn direkt ein Kommentar drunter ist, das wäre natürlich mega. Also schaut euch das mal an, ist natürlich in Englisch, aber Google-Übersetzer macht es natürlich möglich. Die Webseiten können damit mal übersetzt werden. Und ich denke, das sollte auch dann für jemanden, der das nicht so drauf hat, auf jeden Fall möglich sein. Ja, lest mal rein, wer sich für Sting, Seven Days, Vinycola Vita interessiert und für dieses Konzept dahinter. Wie gesagt, es ist keine Transkription, sondern es ist das Konzept hauptsächlich hinter dem Verse-Groove, muss man ehrlicherweise sagen. Ich habe das auseinanderklabuster, da ein paar Übungen gemacht. Haut mal rein. Übrigens, für alle, die immer noch vielleicht nicht wissen, Seven Days ist ein Fünf-Achtel oder Fünf-Viertel, den man jetzt interpretieren möchte. und da hat sich auch jemand gefragt, hat sich in einem Kommentar, Seven Days, warum hat denn Sting den im Fünf geschrieben? Ergibt ja irgendwie logischerweise nicht so viel Sinn und ein Kommentar darunter war von jemandem, der meinte, es gab schon zu viele Siebener auf dem Album, dass er dann einen Fünfer draus gemacht hat. Keine Ahnung, wir werden ihn fragen das nächste Mal. Das Album von Sting finde ich, Ten Simone's Tales finde ich, die Musik ist klasse, die Musik ist klasse, das Drumming ist superb. Extraordinär. Extraordinär wollte ich nicht sagen, ich wollte sagen extra außergewöhnlich, ich hab das Wort nicht gefunden. Geil, schon wieder ein neues T-Shirt. Extraordinär, super. Das wird nix. Aber gerade die Nummer, Seven Days, ist für mich die. Musikalisch virtuoseste gespielte Popnummer, die existiert. Ja, besonders ich finde bei Willi ist das einfach, es klingt so unfassbar aus dem Ärmel gespielt, so locker. Also ich müsste mir immer das ein bisschen zurechtlegen, wenn ich ganz ehrlich bin und müsste drüber nachgedacht haben. Und ich glaube, der hat nicht drüber nachgedacht, sondern er hat es einfach gespielt. Also schon, wie du auch gesagt hast, da ist bestimmt ein Konzept hinter, aber ich glaube nicht, der hat jetzt dahinter gesessen, ich mache das so und so, sondern der hat es. Der hat es gespielt, so gefühlt und der hat das wirklich einfach ganz früher mal, diese ganzen Gary Chafee Sachen. Und das ist auch nochmal interessant, um wieder eine Brücke auch nochmal zu Klaus zu bringen. Was ich dachte, es ist nur der Gary Chafee. Und da werdet ihr nachher auch erfahren, dass es doch vielleicht auch ein bisschen anders mal war. Bevor der Herr Gary Chafee mit seinem Number-Konzept vielleicht ganz kurze Aufklärung, weil Gary Chafee einfach so nachher eingestreut wird. Und Dirk, klär uns doch jetzt schon mal auf, wer Gary Chafee ist, weil er ist ja noch unterwegs. Genau. Gary Chafee ist, für mich kann ich einfach nur sagen, ich hatte auch ein paar Stunden bei ihm, einfach für mich ein unfassbares Phänomen, wie Jim Chapin, Dom Familaro, aber eher in seiner ganz anderen, eher nicht technisch Handliga, sondern wie ich Sachen aufs Schlagzeug interpretiere. Und da hat er viel mit Nummern gearbeitet, viel Konzepte, hat ganz tolle Bücher geschrieben. Die Bücher, die heißen... Gary Chafee, jetzt habe ich mir gerade ausgesprochen. Ich habe sie alle im Regal hier stehen. Ja, ich auch. Functioning, ne. Ne, Linnea. Nein, das sind wieder die Rubriken, die einzelnen Bücher. Rhythmic Patterns. Rhythmic Patterns. Gary Chafee, Rhythmic Patterns, da gibt es verschiedene. Werden wir auf jeden Fall in den Link nochmal, wir kommen jetzt beide nicht drauf und das wird jetzt glaube ich auch den Rahmen sprengen, das jetzt so alles zu googeln und zu nehmen. Warte, ich kann einfach nach hinten rollen. Du redest mal weiter. Ich roll nach hinten. Wer nämlich Gary Chafee war, dann hat Timo ein bisschen Zeit. Gary Chafee war unter anderem einer der Lehrer von Winnicolor, Utah. Steve Smith hat bei ihm Unterricht gehabt. David Garibaldi hat bei ihm Unterricht gehabt. Rhythm and Mieters Patterns, das ist es. Patterns. Und jetzt Sonderpreis 1 Euro. Nee, ist nicht wahr, oder? Unten steht ein Euro. Sonderpreis, ein D-Mark sogar. Also für einen D-Mark kauft alle. Wahnsinn. Das waren noch Zeiten. Ich glaube, ich habe einen Euro bezahlt. Ich glaube, es ist einfach ein altes D-Mark Aufschrift-Ding. Aber mega. Habe ich gekauft, kann ich auch sagen, wo ich es gekauft habe. Und zwar auf den Teacher-Tagen von Bokasche Kreativ vor ein paar Jahren. Da ist immer nämlich Herbert Brandt. Genau, von Percussion Brandt mit einem Stand und der hat dann eben auch so ganz viele Boxen mit so, ich sag mal. Restexemplar und da, so heißt es ja glaube ich auch offiziell, ne? Und da habe ich für einen Euro dieses Buch verstanden. Also Wahnsinn. Das hat mal gekostet, steht auch drauf, das hat mal gekostet, D-Mark-Preis jetzt wirklich, 34, D-Mark und 80 Cent. Wahnsinn. Also die Bücher, die Patterns, ich glaube die Series heißt Patterns. Ja, die Series Patterns ist Riffen, Mieter-Patterns, ich glaube es gibt Linear-Patterns. Linear-Patterns, irgendwie also ganz tolle Bücher, wie gesagt, ist derjenige gewesen, der ganz, ganz viele berühmte Namen als seine Studenten nennen durfte. Ich glaube, Winnie kommt aber auch einer seiner Studenten. Winnie, ja, ja, lange Jahre. Als junger. Die Story besagt, also ich kann es jetzt auch nicht, das ist auch kein Zitat, aber die Story besagt, dass Winnie damals, ich habe es irgendwo in einem Interview gelesen, ich glaube von Gary Chafee selber, dass Winnie bei Gary Chafee zum Unterricht gekommen ist und Gary Chafee ihm Hausaufgaben gegeben hat und die Woche danach konnte das genauso spielen wie Gary Chafee und die Woche darauf, dann konnte er es schneller, besser und mit neuen Ideen spielen. Also das, es waren, wie gesagt, ich finde die Bücher faszinierend. Ich bin damals, Joe Pocaro hat mich mit ihm bekannt gemacht und ja, für mich ein, ja, genauso eine Legende wie ich finde schon, das kann man auch in einem Topf, Dom Fiamolaro. Jim Chapin, also so eine Lehrerlegende, will ich mal sagen. Und ich glaube, ich weiß nicht, ob du das gesagt hast, als ich das Buch gut hab, aber ich glaube, Gary Chafee, war der nicht auch Dozent in Berkeley? Genau. War sogar, glaube ich, auch Professor war eine Zeit lang. Ist jetzt auch, ich wüsste nicht, der müsste auch, mindestens um die 80 sein, glaube ich. Aber auch da, um die Brücke zu Winnie zu schlagen, Winnie Coyuta, hat ja auch den eigenen Podcast, Break with Winnie, den wir auch schon öfters hier erwähnt haben, und ich meine, dass er Gary Chafee mal zu Gast hatte. Oh, das weiß ich tatsächlich, oh, das muss ich auschecken, das interessiert mich jetzt selber. Gut, das wusste ich alles. Ich habe in irgendeinem, sogar, glaube ich, noch in einem. Haptischen Lese- Trommler-Magazin, die es ja leider viel zu wenig gibt, damals dieses Interview ich fand es unglaublich, weil ich finde, der Typ hat auch eine ganz andere Denkweise. Ja, also es gibt tatsächlich, ich habe gerade in Echtzeit gegoogelt, das ist Episode 30, Breakfast with Winnie, Special Guest Gary Chafee. Super. Werden wir auf jeden Fall auch verlinken. Ja, das ist unbedingt hörbar. Das wäre jetzt schon meine Empfehlung der Woche, obwohl ich es nicht gehört habe. Ja, weil ich meine tatsächlich auch, aber ich habe noch eine andere. Nur keine Paare. Ja, ich auch, ich auch. So, jetzt haben wir glaube ich genug gesmalltalkt. Haben wir noch irgendwas, was uns auf dem Herzen liegt, auf der Niere oder keine Ahnung? Nein. Dann würde ich sagen, wir gehen zur nächsten Rubrik und das wird das Interview mit dem großartigen Klaus Hessler sein. Heute haben wir einen Gast im Schlagabtausch, der wie kaum ein anderer für die Verbindung von Tradition und Moderne im Drumming steht. Ein Drummer, Educator und Autor, der sich seit vielen Jahren intensiv mit Themen wie Molar-Technik, Open-Handed Playing, Rudiments und der Geschichte unseres Instruments beschäftigt und dabei immer versucht hat, diese Dinge nicht nur technisch, sondern musikalisch und kreativ weiterzudenken. Er war Schüler und enger Wegbegleiter von Legenden wie Jim Chapin und Dom Famolaro, hat weltweit Masterclasses gegeben, an renommierten Institutionen unterrichtet und Generationen von Drummern beeinflusst. Heute soll es aber gar nicht in erster Linie um seine Karriere gehen, sondern vor allem um sein neues Buch Collapsed Rudiments. Und das ist definitiv kein klassisches Rudiment-Buch. Es geht um rhythmische Beziehungen, um Mikroabstände zwischen Schlägen. Um Dynamik, Wahrnehmung, Bewegung und letztendlich auch um die Frage, wie aus traditionellen Rudiments plötzlich modernes musikalisches Vokabular entstehen kann. Das Ganze basiert in großen Teilen auf Ideen und Skizzen von Jim Chapin, die nie vollständig veröffentlicht wurden und Klaus hat daraus ein unglaublich tiefes und gleichzeitig sehr persönliches Werk gemacht. Wir wollen heute versuchen, hinter die Übung zu schauen und versuchen zu verstehen, wie Klaus über Rudiments und Musik denkt. Nach so viel Vorstellung wollen wir jetzt den Mann dahinter wirklich kennenlernen und ich würde sagen, macht's ab. Wird super. Wie angekündigt sitzen wir jetzt hier Zutritt mit Klaus Hessler, den wir schon lange auf unserer Liste haben. Wir haben etwas gewartet, vielleicht zu lange gewartet. Es gibt ja eine Million Anlässe, den Klaus über Dinge auszufragen. Aber aktueller Anlass ist sein neues Buch Collapse Rudiments, über das wir ausführlich sprechen werden. Und wir sind wahnsinnig froh, es hat kurzfristig geklappt, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Und ich sage erstmal einen wunderschönen guten Morgen, Klaus. Guten Morgen, jawohl. Guten Morgen, Klaus. Alle sind bestens gelaunt, das liegt an der Uhrzeit. Wenn der Dirk nämlich Termine macht, das wisst ihr, geht es immer doch in die deutlich späteren Stunden. Ja gut, es ist ja an 9 Uhr jetzt auch nicht so spät. Ey, so spät ist es. Also ich finde jetzt... Geht schon, oder? Also 9 Uhr ist okay, aber 8 Uhr finde ich schon manchmal eine harte Nummer. Aber ich glaube, Klaus, du bist auch eher der frühe Vogel, oder? Ja, unbedingt. Sonst wird das nix. Meine Rede. Dirk, du weißt Bescheid. Deshalb wird das mit mir nix, oder was? Es ist nix geworden. So muss man sagen. Und außerdem stimmt es ja nicht. Ja. Ich hätte es erstmal so im Raum stehen gelassen und einfach auf sich wirken lassen. Aber okay, der Klaus ist wieder zu nett. Aber bevor wir jetzt ins Eingemachte gehen, vielleicht gibt es ja, und ich gehe nicht davon aus, aber vielleicht gibt es da draußen doch Menschen, die den Klaus nicht kennen oder nicht besonders präsent kennen. Und deswegen, Klaus, habe ich zwei kleine Spielchen vorbereitet. Lustige Kennenlernspiele, die kennt man natürlich so aus Seminaren und Teambildungsmaßnahmen und so weiter und so fort. Und das erste Spiel ist, ich stelle dir, ich beginne einen Satz und du musst den Satz einfach fortführen. Es tut nicht weh, glaub mir Es ist relativ Es ist relativ einfach gehalten Nicht, dass ich dir nicht mehr zutrauen würde, aber wir wollen dich einfach nur ein bisschen kennenlernen Wir legen mal los Das Spiel heißt Mein erstes Mal, Und die erste Frage ist Mein erstes Schlagzeug war Ein Set der Firma Trixen, Wow Mein erster bewusster Wow, so will ich auch spielen können, Moment, war. Ganz, wo erinnere ich mich daran? Vermutlich, als ich, Jesus Christus, war das bald? Dein Bücherregal verabschiedet sich. Du hast zu viel Bücher geschrieben. Das Regal ist zu schwer. Warte mal, und mein Mikrofon hat sich so absiedelt. Denn ich möchte gerade an dieser Stelle kurz erwähnen, dass Trixen ja ein großes Thema war in einem unserer letzten Podcasts, nämlich im vorletzten in der 138. Also da kann man gerne nochmal reinhören mit dem Experten Ingo Winterberg zu Trixen Trams, wem er also Trixen auch nichts sagt, aber Trixen ist eine wahnsinnig tolle Firma gewesen, die es leider nicht mehr gibt. Aber kommen wir zurück zum Klaus, der wieder völlig am Start ist. Regal eingerichtet, Mikrofon angeklemmt. Ich stelle die Frage, also den Satz nochmal, also ich stelle ja keine Frage. Der Satz begann mit, mein erster bewusster Wow, so will ich auch spielen können. Moment. Wah. Sehr wahrscheinlich, als ich meinen ersten richtigen Schlagzeuglehrer spielen habe hören. Würde ich sagen. Interessant. Dann kommen wir direkt zu der nächsten Frage. Mein erster Lehrer, der mich wirklich geprägt hat, war. Ein Mensch mit dem illustren Namen Lexel Hain. Mein erstes Schlagzeugbuch, aus dem ich wirklich etwas gelernt habe, war? Das erste Schlagzeugbuch, aus dem ich etwas gelernt habe, war tatsächlich die mit dem Set gelieferte Version der Trixon Schlagzeugschule. Yeah, legendär, sage ich mal. Legendär. Legendär. Das erste Rudiment, bei dem ich dachte, okay, das ist jetzt aber wirklich schwer. War der Five-Stroke-Roll. Mein erster Gig war. Wahrscheinlich irgendeine Familienfeier, wo ich mit meinem Vater, Bruder oder vermutlich beiden gespielt habe. Mein ersten Drum-Workshop habe ich gegeben bei Mein allererster Drumworkshop. Gute Frage. Vermutlich... Ähm, vermutlich bei der Future Music School. Meine erste professionelle Band klang wie? Ähm, professionelle Band. Professionelle Band. Mit professionelle Band meinst du? Also jetzt nicht so eine Schülerband, sondern wo man schon wirklich rausgeht und etwas mehr im Sinn hat von wegen, ach, damit könnte man vielleicht nochmal erfolgreich sein oder Geld verdienen. Okay, war im Prinzip, das war sehr Jazz orientiert. Also modern Jazz, Jazz. Mein erster Kontakt zu Jim Chapin hatte ich? Ähm 1990 bei Cream Music meinen ersten Kontakt zu Dom Famularo hatte ich, ähm 1982, ähm bei Drums Only in Koblenz mein erstes Buch, bei dem ich dachte das hätte ich aber lieber gerne selbst geschrieben. Odd Meter Calisthenics Von? Von Mitchell Peters, Okay, so jetzt haben wir dich schon ein bisschen kennengelernt, aber es geht so locker flockig weiter. Jetzt wird es ein bisschen einfacher, du musst nicht so viel nachdenken. Ich schmeiße dir drei Begriffe vor die Füße und du musst dir davon einen rauspicken. Wow, okay. Beatles, Rolling Stones oder Led Zeppelin? Beatles. Virgil Donati, Eric Moore oder Steve Jordan? Schwierig. Steve Jordan. Single Stroke, Paradiddle oder Ratamacue? Ratamacue. Practice Pad, Snaredrum oder Drumset? Practice Pad Trommeln, Becken oder Cowbells? Cowbell Drum Workshop, Drum Festival oder One-to-One Lesson? Workshop Traditionelles Lernen, Online Lessons oder YouTube? Traditionell Analoges Notenpapier, E-Book oder alles auswendig? Notenpapier Metronom, Playlong oder frei Kann ich mich auch für alles entscheiden? Auf keinen Fall, Was waren die drei nochmal? Metronom, Playlong oder frei Metronom Vor dem Beat, hinter dem Beat oder genau drauf, Genau drauf Rudiments sind Techniktraining oder musikalisches Vokabular oder Meditation. Für mich gar nicht so selten Meditation. Okay. Molar-Technik, Control Strokes oder Finger Control? Ich sage jetzt Molar. German Grip, American Grip oder French Grip? American. Schweizer Präzision, amerikanischer Flow oder schottische Energie? Schweiz. Groove, Fill oder Solo? Solo. Technik, Kreativität oder Ausdruck? Ausdruck. Sicher performen oder Risiko eingehen? Risiko. So, du hast es schon geschafft. Hat, glaube ich, gar nicht so wehgetan, oder? Ich habe schon Schweißflecken irgendwie überall hier. Super. Also wir haben uns ein bisschen kennengelernt. Ich glaube, ein bisschen wie du tickst, wo so deine Vorlieben sind. Es war, ja, ich fand schon einiges Überraschendes dabei. Wir wollen noch gar nicht jetzt darauf eingehen, sondern wir gehen direkt ins Eingemachte. Wir wollen dein neues Buch kennenlernen und dich und den Sinn dahinter. Und das ist das neue Buch. Das ist Collapsed Rudiments. Erschiel einmal hier in einem normalen Buchformat. Gott sei Dank und danke dafür. Und auch als E-Book. Also das kriegt man auf jeden Fall überall, wo es gute Schlagzeuglehrbücher gibt. und wir lassen uns darüber sprechen und wer jetzt mit dem Begriff nichts anfangen kann, vielleicht kannst du mal versuchen. Kurz zusammenzufassen, worum es in Collapse Trudiments geht. Also ganz kurz gesprochen geht es eigentlich darum, die Abstände von Noten einer Figur zueinander zu verändern, ohne das Sticking dabei zu variieren. Das heißt, ein bestimmtes Pattern bleibt die ganze Zeit gleich, aber die Abstände zwischen den Schlägen ändern sich. Und das Ganze beruht auf Skizzen von Jim, mit denen er eigentlich so in den späten 60ern angefangen hat, und tatsächlich auch den ernsthaften Gedanken hatte, das zu veröffentlichen, aber es ist nie so weit gekommen. Und aus verschiedensten Gründen hat sich das ganze Projekt dann irgendwie immer weiter verzögert und verschoben und lalalala. Und dann habe ich gedacht, bevor mir einer jetzt den Stecker zieht, dann muss ich es jetzt machen. Also wir reden von Jim Chapin. Vielleicht kannst du ein paar Worte über Jim Chapin verlieren auch, um den mal unseren Hörerinnen und Hörerinnen und Zuschauern mal nahe zu bringen. Jim Chapin, erstmal wer war er und was war er auch, da geht es auch ein bisschen ans Persönliche, wer war er für dich? Also für mich war Jim wahrscheinlich der Lehrer, der mich vom Gesichtspunkt Handwerkszeug und Technik und eine ganz umfassende Sichtweise auf das Instrument vermutlich am meisten geprägt hat. Und es ist glaube ich deswegen gelungen, weil Jim auf der einen Seite jemand war, der die Entstehung des modernen Drumsets, ich glaube wie, eigentlich wenig andere, auf die man noch Zugriff gehabt hätte und die unterrichtet haben, ziemlich von Anfang an mitgemacht hat. Also Jim ist 1919 geboren und hat die Zeiten erlebt, als Leute ohne Hi-Hat gespielt haben oder noch ohne Bass-Trump-Pedal oder ohne stimmbare Toms oder nur mit einem Becken, das jetzt irgendwie, keine Ahnung, 14 Zoll groß war und lauter solche Faxen halt. Also wirklich das Instrument wachsen hat sehen von dem Moment ab, wo wir jetzt quasi von Drumset wirklich reden. Und das ist als solches schon ziemlich revolutionär. Jim hat auch so ein paar tatsächlich Schwülwärm-Momente, würde ich mal behaupten, nämlich das erste Schlagzeugbuch geschrieben, in dem es wirklich um eine konzeptionelle Aufarbeitung von dem Thema Koordination und Independence geht. Also was muss ich tun, wenn ich Ding, Ding, Ding, Ding, Ding, mit einer Hand spiele und irgendwas mit Snare und Bassdrum dazu. Und das Buch galt, als es erschienen ist, als unspielbar, weil viel zu schwierig. Sag mal kurz das Jahr, ich glaube es ist 1940 irgendwas gewesen. 1948 glaube ich. Geschrieben hat er es tatsächlich eine ganze Ecke früher und seine Großmutter, bei der Jim aufgewachsen ist, ist damit zu einem Verleger gegangen und hat gesagt, ja, mein Enkel, der schreibt da so komische Dinge auf Papier. Ist das irgendwas? Taugt das was? Und dann hat er gesagt, das sollten wir sofort drucken und der Rest ist irgendwie losgegangen. Also ohne seine Großmutter wäre es wahrscheinlich nie passiert. Jim ist auch derjenige, der tatsächlich... Die ersten Playalongs für Drumset veröffentlicht hat bei Music Minus One mit teilweise seiner eigenen Musik. Und Jim ist auch eigentlich der Erste gewesen, der für dieses Buch, von dem ich gerade gesprochen habe, Advanced Techniques for the Modern Drummer Vol. 1, auch tatsächlich eine Schallplatte, ein Doppelalbum, von dem die Soundfiles tatsächlich eine Zeit lang verschollen waren und erst in jüngerer Vergangenheit wieder aufgetaucht sind. Wahnsinn. Also dass es ein Begleit-Audio für ein Schlagzeuglehrbuch gibt, das ist bei ihm auch das erste Mal gemacht worden. Jim war auch der erste Schlagzeuglehrer, der nachweislich als Konzept mit einem Nummern- oder mit einem Zahlensystem gearbeitet hat, angelehnt an einen zeitgenössischen Komponisten namens Josef Schillinger. Und das geht jetzt vielleicht an die Adresse von Leuten, die denken, dass Gary Jaffe das erfunden hätte. Dem ist leider nicht so. Und da sieht man jetzt vielleicht auch so ein kleines bisschen eine meiner Obsessionen, nämlich bei den Dingen, die wir so als Gott gegeben hinnehmen, einfach mal so weit zurückgehen, bis man nicht mehr weiter zurückgehen kann und bis man wirklich rausfindet, okay, wer hat es denn jetzt gemacht? Oder wer, auf wessen Mist ist denn jetzt dieses Konzept gewachsen und da ist tatsächlich ganz schön viel auf dem Mist von Jim Chapin gewachsen, wenn man das mal so sagen will. Das war jetzt doch ein bisschen länger, aber vielleicht ganz aufschlussreich. Definitiv aufschlussreich. Die Frage wäre doch, wo du es gerade gesagt hast, ist Gary Chaffee auch ein Schüler von Jim Chapin gewesen oder kann es auch Zufall gewesen sein, dass sie beide auf die gleiche Idee gekommen sind? Also die Idee, von der Jim gesprochen hat, mit diesem Nummernsystem von diesem Josef Schillinger, da gibt es irgendwie tatsächlich auch ein ziemlich umfangreiches Schriftenwerk von Josef Schillinger, der eigentlich quasi so der Gründervater des Berkeley College war. Und der hat so ähnlich wie Arnold Schönberg jetzt beispielsweise dann versucht mit so ein bisschen abenteuerlichen Kompositionstechniken irgendwie noch mehr Potenzial aus der Musik irgendwie rauszukriegen und Jim fand das total interessant und hat daraus so ein Nummernsystem entwickelt, das in seinem zweiten Buch, das allerdings sehr wenige Menschen haben, du könntest es haben, Timo, könnte ich mir was vorstellen. Diesen fetten Ordner, kennst du den? Ich habe den von meinem Schlagzeuglehrer Simi-Sergeant beerben dürfen. Wo man die so übereinander legt, die Seiten, wo man auch was verschieben kann. Dann waren da noch so... Das habe ich tatsächlich beerben dürfen. Also ich habe es und finde es Wahnsinn. Und da sind tatsächlich auch so lange Ketten drin. Also du hast dann irgendeine Zahl, 37, und das zerlegt Jim dann in kleinere Einheiten, 37 entspricht 3 plus 5 plus 2 plus 1 plus 1 plus 7 plus 9 plus was weiß ich, ich habe jetzt nicht mitgerechnet irgendwie. Und er wollte damit in erster Linie Lesetexte generieren, die nicht so viel redundante und sich wiederholende Stellen haben. Und wenn man jetzt zum Beispiel das Buch anguckt, dann sieht man ja doch, dass dass da relativ viel gleiche Takte pro Seite dabei sind. Und das war zum Beispiel eine Sache, die Jim dabei so ein bisschen umgehen wollte und eben auf rhythmische Kombinationen stoßen, auf die du jetzt aus deinem Musenkuss jetzt nicht einfach so gewinnst, sondern das System für dich so arbeiten lassen, dass andere Rhythmen entstehen. Hat er da denn, was mich jetzt interessieren würde, Und hat er da denn auch diese Zahlen schon festgelegt? Oder sagt er einfach, das sind jetzt einfach drei Schläge und dann Akzent? Oder hat er auch da schon angefangen, das zu orchestrieren und das weiter? Also ich finde das jetzt geil. Da bin ich ja so ein totaler Verfechter von. Das finde ich jetzt total spannend. Also für Jim gab es keine sehr festgelegte Art und Weise, wie das dann jetzt tatsächlich orchestriert werden würde. Sondern da war es tatsächlich extrem offenporig. Aber genau an der Stelle kommt eigentlich schon diese Grundidee mit den Collapse-Rodiments ins Spiel. Weil wenn du jetzt ein Rodiment betrachtest, das hat natürlich dann jetzt plötzlich so ein bisschen Janusköpfige Natur, weil du jetzt sagen kannst, okay, Pata Fla Fla hat eigentlich nur vier Positionen, wenn du das auf dem Sechzehntelrost betrachtest, es sind aber sechs Noten. Das bedeutet, das kann sowohl eine Vierergruppe sein, aber wenn du die Noten gleichmäßig auseinanderziehst, dann sind es auf einmal sechs und dann merkt man, oh, das ist ja irgendwie eigentlich Paradiddle-Diddle oder... Und diese Doppelköpfigkeit oder diese Doppeldeutigkeit, die hat natürlich dann auch mit den Zahlen was zu tun, weil es für vier und für sechs passen kann. Da sind wir schon wahnsinnig tief drin in der ganzen Materie. Spannend. Lass es nochmal ein bisschen, lass es nochmal nicht so tief jetzt einsteigen, da kommen wir gleich noch zu. Sondern du hast ja auch eben in der Fragerunde gesagt, Jim Chapin hast du kennengelernt 1990, du hast eben gesagt, es war einer der wichtigsten Mentoren auch für dich und deutlich mehr. Wie kamst du denn damals in Kontakt? Ich meine, du hattest vorher schon Dom Famularo kennengelernt, mit ihm stand es wahrscheinlich in Kontakt, Dom Famularo war auch mit Jim Chapin ziemlich enge. Lief der Kontakt dann über Dom Famularo oder hast du ihn getroffen, zum Beispiel auf der Musikmesse oder sonst irgendwo und hast gesagt, hier, Aber ich hätte gerne mal Unterricht bei dir. Also bist du da einfach vorgeprägt oder hat sich das aus anderen Dingen heraus ergeben? Interessanterweise war es so, dass um diesen Zeitraum 1990 herum mein Kontakt zu beiden, also zu Dom und zu Jim, so ein bisschen voneinander losgelöst war. Also es war kein gegenseitiges Vorstellen oder so, sondern Jim habe ich, wie gesagt, damals getroffen das erste Mal bei Cream Music in Frankfurt, bei Mingo Sievert. Und da hieß es, hey, da hinten in der Ecke, da hockt der Jim Chapin. Was, das ist der Jim Chapin, das ist ja Wahnsinn irgendwie. Und da waren Leute drumherum irgendwie und dann guckt man sich das so an. Und der nächste, also ich gehe so ein bisschen auf die Vorspultaste, aber so der nächste wichtige Impuls war dann, dass Mingo und John Good von Drum Workshop, die hatten einen sehr guten Austausch und Drum Workshop, DW war damals noch eine sehr, sehr kleine Zwei-Mann-Firma im Prinzip. und. Jim hat D.W. gespielt und John hat auch immer Arbeit gesucht für Jim, damit er halt ein paar Kröten verdient hat, wie wir das alle ja immer mal ganz gern machen. Und, Und auf dem Weg ist Jim tatsächlich dann bei meinem Schlagzeuglehrer, von dem schon die Rede war, bei diesem Lexelhain in der Schlagzeugschule gelandet und meine Schwiegereltern hatten so ein kleines Hotel und Restaurant und da war Jim dann untergebracht und mein Job war praktisch, dass ich 24-7 irgendwie so der Aufpasser für Jim war und dann quasi so während so einer Woche, die er dann hier war, praktisch mich um ihn gekümmert habe. Und das war ganz schön anstrengend. Kann ich euch erzählen. Und wo standest du da selbst in deiner Schlagzeugkarriere? Das heißt, hast du dich da auch schon sehr mit diesen ganzen Rudiments auseinandergesetzt, mit Technikbewegungsabläufen, wofür du ja heute auch wahnsinnig eine Koryphäe bist? Oder warst du damals, ich sage mal, so doof, einfach noch normaler Schlagzeuger? Um... Ich glaube, ich war eher noch ganz doof, ein normaler Schlagzeug. Also ich lasse das doof natürlich weg irgendwie. Aber viele Dinge, die ich damals gemacht habe und die mich damals interessiert haben, hatten, glaube ich, noch einigermaßen wenig zu tun mit dem, was ich jetzt heute mache. Also bestimmte Anlagen werden da sicherlich da gewesen sein und bestimmte Dinge, ja, aber prinzipiell haben sich da eigentlich erst gewisse Sachen geformt und in diesen frühen 90ern als dann einfach so das Bewusstsein für Technik und jetzt insbesondere für die Art und Weise, was Jim alles darüber wusste, Also als sich das dann bei mir so manifestiert hat und als ich so einen Blick dafür bekommen habe, okay, ich fange so langsam an, die Puzzleteile zu sortieren und ich ahne, wie das irgendwie alles zusammenpasst und wer was gemacht hat. Da hat sich tatsächlich vieles geformt. Also das war, glaube ich, eine sehr, sehr wichtige und prägende Zeit in meinem Leben und als dann so abgestimmt. Und 1994 dann irgendwie Dom auch eine wichtige Person in dem Kontext geworden ist, der dann noch zusätzlich irgendwie einfach einen großen Beitrag geleistet hat, das alles zu sortieren und mit Aspekten zu verbinden, für die jetzt Jim kein besonderes Faible hatte. Also Organisiertheit, Netzwerk, wer ist wo, welche Firma macht was, wie kann ich überhaupt so eine berufliche Laufbahn als Schlagzeuger und als Berufsmusiker irgendwie starten und auf was kommt es dabei an? Da hat Dom auch einen immens großen Einfluss gehabt. Aber in vielerlei Hinsicht waren einige Dinge, für die Jim dann gestanden hat. Ich sag mal, jetzt positiv so ein bisschen nach Chaos-Prinzip geordnet. Also mehr Künstler quasi als BWLer, so nach dem Motto. Aber noch ganz kurz nochmal, weil ich habe mich, glaube ich, unterbrochen dann, dass du dort ist, Jim sehr eng kennenlernen dürfen, weil du ihn quasi 24-7 betreuen musstest und an die Hand genommen hast hier in Deutschland. Wie ging es denn mit euch beiden dann weiter? Er ist ja nicht dauerhaft in Deutschland geblieben. Das heißt, wie ging das dann so mit dir und Jim? Also es gab tatsächlich viele Jahre so ab, So ab den frühen 90ern, wo Jim üblicherweise zweimal im Jahr da war, Frühjahr, Herbst, war meistens so Jim-Jabin-Saison und es kam auch vor, dass ich dann zwischendurch mal nach New York gefahren bin für ein paar Tage und da dann, also jetzt nicht nur bei ihm und bei Dom, sondern bei allen möglichen Leuten Unterricht genommen habe, die halt jeweils dann gerade in der Stadt waren oder die Dom mir empfohlen hat. Und zweimal im Jahr dann, wie gesagt, ein größeres Manöver mit Jim zu machen, war üblicherweise so das Ding und es hatte auch die Seite noch, dass man, also heute ziemlich unvorstellbar, also in Zeiten vor E-Mail, Internet, und teilweise vor Faxgeräten, tatsächlich versucht hat, dann mit Leuten in England und in Holland und in Österreich und in sonst wo irgendwie in Kontakt zu kommen und denen schmackhaft zu machen, hier, ich habe Jim Chapin da und wir koordinieren hier Termine und wann könntest du den Jim nehmen und wie kriege ich den da hin und wie organisieren wir das? Und das war dann quasi auch so ein bisschen mit mein Job, so den Roadmanager für ihn zu machen und ihn dann in den Zug oder in den Bus oder in den Flieger zu setzen und sagen, okay, und da fliegst du jetzt nach Dings und da am anderen Ende, da steht dann der Malcolm Garrett oder der Cesar Siderwick oder der Jörg Bach oder, Udo Dahmen oder, oder, oder. Also es gab so ein kleines Jim Chapin Support Netzwerk und das waren die Leute, die du dann abgefrühstückt hast, wenn es darum ging, Jim Arbeit zu besorgen. Sehr gut. Das war so quasi eure Zeit so ein bisschen. Er hat dich wahrsgeblich beeinflusst in vielerlei Dingen. Eben auch quasi. Dein neues Buch, Collapse Rudiments, der Ausschlaggeber dafür. Das heißt, du hast es sortiert, aber du bist ja nicht als alleiniger Autor genannt, sondern Dom Formularo, der leider vor ein paar Jahren verstorben ist, ebenso. Das heißt, wie seid ihr beide jetzt in dieses Buch? Das heißt, Jim hat quasi in den 60er Jahren schon die Idee gegeben oder die Grundlagen gelegt. Was habt ihr beide dann daraus gemacht und wie ist eure Zusammenarbeit dabei entstanden? Also zunächst mal war es eigentlich uns total wichtig, dass wir, wir wollten den Nagel in die Thematik schon mal einschlagen, weil wir schon geahnt haben, dass das irgendwie ein längeres Projekt wird und dann hatten wir schon mal vor einigen Jahren ein Poster veröffentlicht zu der Thematik und wollten oder hatten dabei einfach so die Idee, okay, das Thema ist jetzt Messer rein, das ist unseres irgendwie. Also das war das eine. Und Jim hat tatsächlich ein paar ernst gemeinte Versuche unternommen, das zu veröffentlichen, aber er hatte dabei, ich sag mal, ähnlich futuristische Vorstellungen, wie das als Printmedium veröffentlicht werden kann, wie bei diesem Advanced Techniques Volume 2 mit diesem Mörderordner, mit den Ausschnitten und dann Seiten drüber liegen und Dingen. Also was schon echt kompliziert ist und ich glaube, die Mehrheit der Menschen versteht nicht so ganz leicht, wie er sich das vorgestellt hat. Also man muss sich da schon reinfuchsen und Willen zum Sieg beweisen, dass man das... Dass man das Thema so angeht. Und so ähnlich hat er auch für Collapse Rudiments so Ideen mit übereinander gelagerten Scheiben, die man gegeneinander verdreht, sodass praktisch ein bestimmtes Sticking dann verschiedene, oder die Noten sich von den Abständen her verändern. Aber das mit diesen Scheiben zu machen, hat natürlich irgendwie dann auch das Thema ein bisschen in eine andere Richtung gebracht, weil du dann, wenn du die Scheibe ab einem bestimmten Moment weiter drehst, dann veränderst du ja auch das Sticking und du veränderst dann natürlich auch, wenn du mit zwei Scheiben arbeitest, die Position von allen Noten. Das heißt, okay, wir brauchen vielleicht mehrere Scheiben, die übereinander sind und man verdreht dann die irgendwie, aber das als Printmedium, ganz ehrlich, kannst du total vergessen und dann kriegst du auch ganz schwer die Ebene laut-leise noch zusätzlich unter. Und aus diesen Scheiben dann tatsächlich eine rhythmisch greifbare Information abzuleiten. Von wegen, sollen das jetzt Triolen sein oder sind das jetzt Sechzehntelnoten oder Ventriolen, was für Triolen oder wo ist jetzt da Puls? Wie überhaupt, also wie ist diese Scheibenkombination jetzt zu übersetzen in ein tatsächlich lesbar geschriebenes Stück Notentext? Ist ein ganz schöner Transferakt. Und deswegen haben wir uns dann eigentlich dagegen entschieden und haben gesagt, okay, wir müssen das einfach ein bisschen runterkochen und die Grundidee mit diesem Abstände verändern einfach anders darstellen. Und dabei sind wir dann jetzt mehr oder weniger schon wieder bei der konventionellen Weise, das aufzuschreiben, gelandet. Aber auch da passiert es halt, wenn man bestimmte Noten von ihrem Fleck verschiebt, passieren auf einmal Sachen, über die man sich vorher nie Gedanken gemacht hat. Zum Beispiel betonte Vorschläge bei Flams und, und, und. Und halt alle möglichen verrückten, ich sag mal, rhythmischen Unterteilungen, an die du vorher nicht denkst. Ich hab mal eine Frage dazu. Nur, ob ich das, weil auch für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, dass ich das richtig verstanden habe. Collapse Rudiments, das heißt, du nimmst ein bestehendes Sticking. Zum Beispiel, du hast den Drag, der ja eigentlich zu einer anderen Note als als Doppelter Forscher gesehen ist. Vielleicht erklärst du noch kurz, was der Drag ist. Ja. Ja, das lassen wir noch den Professor selber machen. Okay, wie weit unten sollen wir anfangen? So weit unten wie möglich tatsächlich. Ja, würde ich schon sagen. Vielleicht gibt es da Leute da draußen, die noch nie was von einem Drag gehört haben. Der Drag begegnet ja nicht so. Lass uns ruhig nochmal ein bisschen die Leute abholen. Okay, also Drag per se ist, also das Wort ist ja an sich schon was Interessantes. Und man kennt es ja aus dem Computer-Kontext Drag and Drop es heißt Drag heißt so viel wie irgendwas ziehen und es ist schon als sehr wahrscheinlich anzunehmen, dass die Figur deswegen so heißt weil der Stock dabei übers Fell gezogen worden ist um diesen um ich sag mal nicht vorhandene technische Fähigkeiten bei einem Doppelschlag irgendwie zu reparieren und mit einer Hand dann zwei Schläge hinzukriegen. Geil, so habe ich es auch noch nie gesehen. Ja, aber das habt ihr alle im Unterricht garantiert gesehen. Wenn ihr unterrichtet und ihr wollt Doppelschläge beibringen, jemand, der unerfahren ist, ganz oft sieht man diese Ziehbewegung. Das, was Klaus gerade beschrieben hat, die fangen oben an und ziehen dann den Stick nach unten, weil dadurch einfach der Stick mehr in Bewegung bleibt. Automatisch. Aber vielleicht ganz kurz, das Sticking des Tracks ist also... Quasi dann rechts, rechts, links oder links, links, rechts. Und Drag ist jetzt irgendwie auch nur ein Wort dafür. Also die Franzosen würden sagen, ein Rade-Trois, ein Schweizer würde sagen, ein Dreierruf, oder? Das ist wichtig. Oder, angelehnt an den Dreierruf, ist in älteren amerikanischen Quellen auch noch durchaus geläufig der Terminus Ruff. Weil Ruff quasi die phonetisch umgewandelte Variante von Ruf darstellt. Dreier Ruf. Und Ruf bedeutet praktisch ein Rudiment, also ein Wirbelrudiment aus Doppelschlägen. Wenn wir jetzt zwischen Drag und Ruff das Fass aufmachen, ich glaube, das ist auch bodenlos, oder? Da gibt es ja auch böse Abhandlungen drüber, tatsächlich. Da muss ich Gelehrte drüber streiten. Was ist was? Wobei, eigentlich muss man da überhaupt nicht streiten. Irgendwie, das sind, man kann die Geschichte nicht auf den Kopf stellen. Also in älteren Listen siehst du halt einfach Ruff und Drag durchaus nebeneinander irgendwie. Das eine ist nicht so und das andere nicht so irgendwie. Und da kann der Tommy Igo sich auch auf den Kopf stellen und mit dem Dings wackeln irgendwie. Es ist wurscht. Es ist, wie es ist. Aber zurück zu der Frage, Drag, also rechts, rechts, links, links, links, rechts, hat auf jeden Fall keine klangnachahmende Bezeichnung. Also es bedeutet nicht zwangsweise, dass das möglichst eng sein muss, sondern der Umstand, dass da gezogen worden ist, deutet eigentlich viel mehr darauf hin, dass das da-da-dam geklungen hat und nicht trapp. Was passiert, wenn du den Stock einfach über das Pad ziehst oder über das Fell, über die Trommel ziehst? Und wenn du jetzt die Noten von einem Drag, rechts, rechts, links oder links, links, rechts, auseinanderziehst auf gleiche Distanz, dann könntest du ja erst mal sagen, okay, ab jetzt ist es was, das die Franzosen zum Beispiel auch Baton-Mêlée nennen. Das heißt, eine Mischung aus einem Einzelschlag und einem Doppelschlag. Das heißt, jetzt steckt schon ein anderes Ding drin. Und du könntest natürlich... Was könntest du noch? Du könntest jede dieser Positionen noch verändern. Drag ist also nur eine Darreichungsform für diese Formel rechts, rechts, links oder links, links, rechts, die dann aber eben einen speziellen Namen hat. Ja. Ich wollte, ich dachte, du bist... Hast du das verstanden, Dirk? Ja, also für mich war ganz interessant, wie gesagt, ich habe tatsächlich Ruff und Drek als fast gleichwertig so beigebracht bekommen. Der eine hat Drek genannt, der andere Ruff. Und wie gesagt, ab einer bestimmten Zeit, und das ist eigentlich im Grunde genommen der Moment, wo die PAS eine bestimmte Umbenennung veranlasst hat, wo aus dem RAF dann quasi Ableger von Einzelschlagketten geworden sind und nicht mehr links, links, rechts oder rechts, rechts, links. Ab da ist es natürlich auseinandergegangen, wenn die Struktur von dem Sticking jetzt wirklich unterschiedlich wird. Aber beispielsweise auf dem Rudimentplakat eines großen, nicht näher genannten amerikanischen Stockherstellers, da kann man tatsächlich bei Drag auch noch in Klammern rough lesen. Sehr diplomatisch. Okay, komm wieder mal darauf rum, um Collabs Rudiments so ein bisschen für mich zu verstehen. Das heißt, du hast dann quasi den Drag genommen, der Puls bleibt aber bestehen. Das Einzige ist, du hast diesen Track dann auseinandergezogen und in diesem Puls aber drin gelassen. Das heißt, du hast nicht den Puls verschoben, sondern du hast das Sticking genommen und hast das, was vorher meinetwegen normal, viel wird dann zum Beispiel als Quintole aufgeteilt. Je nachdem, was du da jetzt für Noten drinstehen hast, hast du diesen Track rausgezogen. So habe ich das jetzt verstanden. Genau. Liebe Hörerinnen und Hörer, es wird langsam spannend. Es wird echt nördig. Es wird ein Pad rausgeholt, für die, die es sich sehen können. Also jetzt geht's ans Eingemache. Genau, der Drag. Also du hast gefragt nach dem Puls, Dirk. Und das Ding ist, wenn ich jetzt tatsächlich mal hier sagen würde, hier ist mein Puls und jetzt könnte ich ja sagen, jetzt würde, wenn der Puls gleich bleibt, das natürlich eine Lösung sein. Oder du könntest auch von hier, zu Das heißt, der Drag ist praktisch auch eine Seite von einem Inverted Flam Tab. So klangst du nämlich gerade, genau. Also damit gibt es, und weil natürlich, ich sage jetzt mal rechnerisch, diese Abstände der drei Noten zueinander, Also wie nah du das hier zusammenbringst und wie weit das hier weg ist, da gibt es natürlich hier allein bei drei Schlägen eigentlich schon ein Meer von Möglichkeiten. Ja. Und diese Vielfalt an Möglichkeiten, das ist echt was, das erschlägt dich. Und das Buch hat jetzt, ich glaube, 130 Seiten oder so. Mal ganz ehrlich, also die Bleistiftseiten, die da vorne in meinem Schränkle drin sind, das ist irgendwas knapp vor 600. Das heißt, du hast für dich die wichtigsten sortiert, versucht zu ordnen? Ja, und tatsächlich dann halt auch noch das Fass aufzumachen, dass ich gesagt habe, okay, ich versuche das, was ich im Unterricht nenne, das Rhythmus-Spiel. Nämlich jede Figur, die ihr habt, kann verstanden sein, entweder als X-Tole, als Taktart oder als Gruppe. Und dann kannst du in diesen drei Disziplinen praktisch wieder hergehen und die verschiedenen Startpunkte von jeder Note des Patterns oder auch von eventuellen Pausen, die in der Figur drin sind, von diesen einzelnen Positionen ausgehend irgendwie die Figur darzustellen. Und dann kriegst du natürlich unfassbar viele Kommentare. Also es geht, du hast glaube ich einmal geschrieben, ist das ein Rabbit Hole, in das man da wirklich reingeht und reinfällt vielleicht sogar. Wirklich ein Fass ohne Boden, endlose Möglichkeiten, die sich da eröffnen. Sag uns mal ganz kurz, wie viele Jahre beschäftigst du dich jetzt mit diesem Thema, also nur mit Collapsed Rudiments, mit diesem Thema? Also in meinem Unterricht spielt es echt schon ganz, ganz lange eine Rolle. Also ich würde sagen. Also die intensive Beschäftigung jetzt damit auch im Sinne von, wie kann ich das darstellen und wie wird es auf verschiedenen Ebenen von Expertise und von Fähigkeit verwendbar als Konzept, das hat mich jetzt natürlich irgendwie 2025 ganz stark beschäftigt. Im Januar habe ich dann nochmal angefangen, habe alles nochmal auf einen Haufen geschmissen und dann hat es so ein knappes Jahr gedauert, bis ich dann so in der finalen Phase angekommen bin. Aber davor, ich würde bestimmt sagen, also ganz locker seit den frühen 2000ern. Ja. Also ein Buch zu schreiben ist natürlich die eine Sache, die Beschäftigung mit der Materie davor, das ist ja eigentlich die eigentliche Arbeit. Ich meine, das Buch schreiben ist natürlich auch Arbeit, logisch, aber das wissen wir alle, aber das ist letztendlich nur noch die Fleißarbeit, das Ganze, was im Kopf passiert, das Sortieren, ein Konzept dahinter bringen, eine Methodik erschaffen dafür, das geschieht in vielen, vielen Jahren davor, von dem ersten Schlag, wo man sich damit beschäftigt, bis zu wirklich, ich schreibe jetzt ein Buch daraus. Also Wahnsinn. Ich habe noch eine Frage dazu. Und zwar die Frage, die viele Schüler immer stellen und die wirst du bestimmt auch bekommen. Viele Schüler, Schülerinnen haben das Problem mit X-Tolen. Ich meine jetzt nicht die normalen 3 und 6, sondern wie machst du es fast, ich nenne es mal jetzt fastbar, Quintolen sind ja für viele, zählt, sagst du dann, du musst, Am Anfang das wirklich auszählen. Wie gehst du da ran, wenn jemand dein Buch jetzt oder wie willst du jemanden an die Hand nehmen und sagen, hey, du hast mein Buch und du willst in diese Materie rein. Das ist ja jetzt nicht easy Zeug. Mal eben in der Triole den Notenwert verschieben, dann bist du bei einer Quintole. Wie mache ich das fassbar oder wie kann ich das erlernen? Okay, also eigentlich ist es, ich glaube, es ist nicht so schwer, wie man denkt. Und es wird, glaube ich, auch gar nicht so selten irgendwie mehr Wissenschaft dahinter vermutet, als jetzt unbedingt sein muss. Und sicherlich hat vieles damit zu tun, dass man jetzt erstmal im Sinne von solides Pulsverständnis, das muss irgendwie da sein, weil der stabile Puls definiert ja letzten Endes auch, wie viele Latten da am Zaun hängen. Sind es jetzt fünf oder sieben und sind die gleichmäßig aufgehängt oder sind da irgendwie Lücken dazwischen, wo du noch einen Wall durchkicken kannst? Also das ist das eine. Also solider Puls im Sinne von, dass das hier gerade ausgeht, ist schon mal super wichtig. Aber du kannst total leicht eigentlich von verschiedenen anderen Figuren auf die Quintole jetzt beispielsweise abstrahieren. Zum Beispiel, denk dir mal... Denkt ihr mal an eine Figur, die wäre... Und damit es noch greifbarer wird, mache ich mal noch eine Betonung auf die erste Stelle. Und ein ganz abwechselndes Sticking, rechts, links, rechts, links, die ganze Zeit geradeaus. Und es liegt eine gewisse Magie in der Haptik, wie der Akzent von rechts nach links wechselt und wie du dann bei gleichbleibendem Puls den Umschalter betätigen kannst von, nach, und um das hinzukriegen braucht es eigentlich nur das solide pulsverständnis und einen sinn dafür dass bei dieser rhythmischen variante die zu der ixtole führt einfach die noten gleich weit verteilt werden müssen und gestreckt werden müssen. Und es kommt dann so der Moment, wo du zwar die X-Tole hörst, aber deine Hände empfinden noch und wenn du das gefressen hast, ist ein ganz wichtiges Puzzleteil, glaube ich, auf dem Teller. Und das geht natürlich mit anderen Figuren ganz genauso. Wenn du jetzt einen Five-Stroke-Roll nimmst und würzt den Sprung von Triole. Sorry, Leute, ich muss euch unterbrechen. Ihr macht alleine bitte mal kurz ohne mich weiter. Ich muss kurz was klären. Ihr macht ohne mich weiter. Alles klar. Genau, also solche Sachen kann man auf jeden Fall anstellen und ich glaube, es ist noch nicht mal lebenswichtig, dass man dann irgendwie dabei bis fünf zählen muss. Das, was ich häufig zu hören bekomme von Schülern, die dann natürlich sagen, ich will ja aus einer Unwissenheit eine Wissenheit machen. Und wie du schon sagst, ich glaube, was ich bei vielen Schülern auch sage, du spielst das ja eigentlich schon. Dir muss es nur bewusst werden, was du da machst. Wenn du die Noten streckst, manchmal ist es ja so, die spielen was und wissen gar nicht, was sie da machen eigentlich. Und das muss dir, glaube ich, bewusst werden. Und jetzt, das Bewusstes dann natürlich irgendwann wieder, wo ich dann sage, okay, dann musst du es irgendwann auch mal gezählt haben, damit du auch wirklich sicher bist, sind die Noten da an der Stelle. Stimme ich dir vollkommen zu. Ich glaube lediglich, also für mich gibt es da die beiden grundsätzlichen Wesenszüge von irgendwas zählen. Also interessiert mich wirklich, wo die Position drei ist oder vier oder fünf oder zwei oder reicht mir erst mal das Verständnis dafür, dass mein Zählen soliden Puls in sich trägt und gleiche Abstände der Ereignisse zueinander. Und da sind wir dann eigentlich so bei dem Zählen, Einzelunde, was ja immer irgendwie, hin zu jetzt beispielsweise dem Verwenden von irgendeiner Silbenkonstruktion. Wenn die jetzt für fünf... Also mein letzter Anschlag davor war mit Claudio Spiele, Thaler. Genau, da verzweifle ich immer noch dran. Und da sind viele von diesen Prinzipien tatsächlich auch mit drin, bei denen es um Collapse und Expanded Rudiments geht. Und wenn du dann verstehst, okay, Tadiginatum, Tadiginatum, Tadiginatum, Tadiginatum, Tadiginatum, und diese Silbenfolge für fünf mit... Stabilem Ta-Ta-Padi-Ginnatom-Padi-Ginnatom-Ta sprechen kannst, dann kriegst du eigentlich schon auch einen Sinn für die Quintole. Weil wo jetzt die dritte Position ist, das ist ja vielleicht erst mal gar nicht so interessant, aber dass die fünf Noten gleichmäßig sind und der Puls stabil bleibt, das ist wahrscheinlich das Erste in der Prioritätenliste, würde ich denken. Ja, ich denke mal so, das ist ja auch dann, wie gesagt, ganz klar bei dir im Buch, der Puls ist immer da und das war mir aber wichtig, du streckst die Noten innerhalb des gleichbleibenden Pulses, da wird das Sticking nicht geändert, es wird einfach anders interpretiert. Genau. Und je nachdem, wo du da eingreifst mit den Abständen, die du veränderst, passieren manchmal ganz schön komplizierte Dinge. Absolut. Manchmal aber auch ganz leichte Dinge. Also insofern, ich glaube, wichtig ist die Erkenntnis, dass dieser Großraum oder dieses Konzept Collapse Rodiments, dass das nichts ist, das zwangsläufig mit Raketentechnik zu tun hat, sondern das kannst du runterbrechen auf ganz simple Sachen. Also du könntest sagen, du machst mit einem relativen Anfänger ein Spiel, wo Puls stabil bleibt und... Und beide Hände machen das hier. Und jetzt bleibt die rechte Hand immer hier. Und die linke Hand macht dann zum Beispiel so was. Ja. Ja, und was dabei zwischendrin alles passiert, ist eigentlich ganz schön bemerkenswert und es stellt vor allen Dingen so dieses Grundverständnis davon, was mit Flames passiert oder so ein Universum von Flames, an das wir üblicherweise gar nicht so in der Gänze denken, auf eine völlig neue Plattform, glaube ich. Ja, ich finde es wirklich bemerkenswert. Ich habe, wie gesagt, gestern Abend durfte ich in deinem Buch mal durchgucken. Und ja, ich bin ja eh ein Fan von, wie heißt das, Camp Duty halt. Da bin ich ein totaler Fan von, weil ich es mega finde, auch von deinen anderen Büchern halt. Aber wenn man sich, glaube ich, nur die Noten anguckt, kann es einen auch erschlagen. Das... Und davon gehe ich leider Gottes aus. Und daher war mir das jetzt gerade so wichtig, überhaupt einen Ansatzpunkt mal zu finden. Also ich finde ganz wichtig für euch da draußen, Klaus hat viele Sachen in Videos nochmal erklärt, auch nochmal vorgespielt. Und ich glaube auch, das Hören ist so wichtig dabei. Weil manchmal ist, wenn ich die Noten sehe, denke ich, huch, was ist das denn? Wenn ich es dann aber höre, dann denke ich, okay, das habe ich schon mal gehört. Das ist eine Figur, die ist jetzt gar nicht so fremd bei dem Ganzen. Genau. Und ich glaube, ein anderer Mehrwert liegt auch wirklich darin, dass man so ein bisschen die Berührungsängste, die ich manchmal vielleicht sogar wahrnehme im Kontext mit Rudimens, dass das vielleicht auch reparabel ist plötzlich. Weil gar nicht so wenige Schüler und Studenten denken, oh Gott, von Rudiments habe ich irgendwie keine Ahnung. Ich habe zwar mal ein bisschen Wilcoxon gespielt, aber eigentlich weiß ich gar nichts irgendwie. Und wie ich das benutzen soll, weiß ich jetzt irgendwie auch nicht. Aber dass man auf dem Weg wirklich auch nicht nur technische Expertise und Fähigkeiten noch aufsammeln und trainieren kann, sondern tatsächlich auch ganz praktikabel Wortschatz basteln kann und Dinge, die wirklich spielbar und benutzbar sind, ist, glaube ich, ein ganz schöner Mehrwert, den man daraus auch hat. Ja, wenn du das Ganze dann später am Set umsetzt, das heißt, fängst du dann damit an, zum Beispiel erst die Akzente mal auf die Toms oder auf die Becken zu legen und sagst, der Rest bleibt einer Snare und die Snare so leise wie möglich? Oder wie wäre dann da dein nächster Ansatz vielleicht? Also prinzipiell habe ich da überhaupt keine Scheuklappen im Sinne von, dass nur Akzente jetzt beispielsweise auf Toms gehen. Es könnte alles irgendwo hin. Alles an. Und... Und tatsächlich ist es dann auch so, dass ich manchmal auch so ein Mehroberflächenverfahren, also es ist auch mal kurz beschrieben im Buch. Dann benutze, indem ich jetzt zum Beispiel eine bestimmte Figur nehme und ich habe pro Hand nicht nur einen Klang, sondern sagen wir mal zwei. Ich wechsle nach jedem Einzel oder nach jedem Doppelschlag oder ich sozusagen nach jedem Einzel und nach jedem Doppelschlag die Oberfläche und ich kann dann sagen, okay, rechts wechsle ich hier und links zwischen drei anderen Töpfen und das Laut-Leise bleibt immer erhalten, das heißt die Akzente gehen dann auch einmal nach hier, einmal nach hier, die wandern auch entsprechend mit und plötzlich fängst du an so kleine Melodiebögen zu hören. Und das ist tatsächlich für den ganzen Akt von Entwickeln, von Vokabular fürs Solospielen oder fürs Improvisieren echt ein Füllhorn ohnegleichen. Also daraus generiere ich eigentlich 99 Prozent meiner Ideen, wenn ich jetzt improvisiere oder großflächige Solospiele. Ich meine, du bist ja bekannt für deine doch sehr rhythmisch komplexen Solos von der Unabhängigkeit her. Das heißt, du nimmst dir schon diese Themen zur Hand und wie du gerade auch gesagt hast, versuchst du neue Melodien zu finden oder du hast eine Melodie im Kopf und expandierst sie dann auf Schlagzeug. Das heißt, du hast erst die Melodie zum Beispiel zwischen zwei Quellen und gehst dann immer und expandierst sie dann. Weil deine Solos sind ja schon boah man kann es mal nicht so eben nachspielen ja also das ähm. Vielleicht ist es am besten, soll ich dir das an einem Beispiel mal? Ja, gerne, gerne, gerne, mega. Also stell dir mal vor, du hättest, also ich nehme jetzt mal, was das auch im Buch irgendwie drin ist. Ja, super, dass man da Bezug drauf nehmen kann, fände ich super. Und du würdest zum Beispiel, was nehme ich mal? Ich nehme mal ein Ding, das heißt, also das eigentliche Ausgangsrudiment ist der 7er Endstreich, ist ein Schweizer Rudiment. Das ist sowas hier. Jetzt in ganz gemächlichem Ding. Also Einzelschlag, zwei Doppelte, zwei Einzelne. Wenn ich jetzt die Abstände gleich mache, komme ich auf Szenen. Wenn ich jetzt den Abstand zwischen der zweiten Note des ersten Doppelschlags und der ersten Note des zweiten doppelschlags zu einem flam verdichte dann kriege ich sowas weil ich jetzt eine position verliere bin ich wieder bei sechs das heißt quintole das ist eigentlich rudiment jetzt kommt die, Expanded Version zu Septole und jetzt das Kollabieren praktisch macht und wenn ich jetzt mir vorstelle und also das ist eine der figuren im buch die ich dann auch mit einem eigenen namen tituliert habe ich nenne es dann final of cuba also nicht mehr file of seven oder der sieben endstreich sondern final of cuba weil es mit dieser sechser struktur eine gewisse nähe zu. So sowas hier hat aber das würde natürlich auch im prinzip jederzeit passen wenn du wenn du das jetzt mal als, Groove bastelst. Ja, mega. Ist jetzt irgendwie nicht das Rad neu erfunden oder so, aber für mich jetzt so von der Methode her eigentlich ein ganz interessanter, mehrschrittiger Aspekt. Auf der einen Seite bringe ich den Leuten ein Rodiment bei, von dem sie möglicherweise in der Originalform vielleicht noch nie was gehört haben. Siebener Endstreich. Ist jetzt irgendwie nichts, keine Raketentechnik, aber da hat man vielleicht, wenn man als Paradiddle-Jünger noch nicht so viel davon gehört. Und jetzt, und dann, okay, Quintolen, Dings, und auseinanderziehen, Septolen, oh Gott, irgendwie, also da kommt dann eine rhythmische Expertise ins Spiel. Aber das dann zusammenzuschieben und an einer Stelle einen unbetonten Flam zu machen, also einen Flam, der keine dynamische Verstärkung hat, was jetzt wieder so ein Paradoxon ist, weil wir meistens, wenn wir an Flam denken, ja automatisch auch an BAM. Genau, ja. Und daraus dann eine Vokabel zu machen, die im Kontext jetzt zum Beispiel von so Halftime-Shuffle-mäßigem Ding dann plötzlich sich ganz organisch einfügen kann und kein Mensch würde hierbei denken, oh ja, das ist so dieser Rudiment-Mister irgendwie, den der Klaus sich ausdenkt irgendwie. Sondern du würdest denken, nee, das ist jetzt irgendwie so eine, witzig, was ist das eigentlich? Und das System dann so quasi als Ideengenerator zu benutzen, um damit Sachen anzustellen. Also ich glaube, auch ein guter Tipp ist. Vielleicht das, was ich immer, Schüler wollen immer alles gleich auf einmal. Wo ich sage, nimm doch lieber eine Seite dir vor und nicht 20 Seiten. Und die eine Seite, wenn du die gefressen hast, dann hast du, glaube ich, mehr, als wenn du 20 Seiten halb verstanden hast und dann lieber eine Figur von dir. Also das werde ich mir jetzt demnächst nochmal vornehmen, weil das Thema finde ich ja spannend, Weil du hast im Grunde genommen eine Sache, die du lernst und kannst sie in ganz, ganz vielen Möglichkeiten später anwenden. Ich bin ja so oder so der Meinung, wenn ich das, was ich alles weiß und kann, aber auch richtig immer, also immer abrufen könnte, weil ich finde, wir haben ein riesiges Wissen. Aber halt immer nur zu einem bestimmten Punkt. Oh, meine Kamera. Ihr Zuschauer, ihr seht das, meine Kamera, die zoomt sich manchmal an und vor mir bestimmte Gestiken immer. Sorry. Und ich glaube, dass man da wirklich erst ein oder zwei Figuren sich vornimmt und versucht, diese Figuren wirklich zu erarbeiten, zu erlernen und darauf weiterarbeitet. Das würde ich absolut mir zu eigen machen. Es gibt ja den schönen Spruch Don't become a student of everything and a master of nothing. Und da steckt viel Weisheit drin. Und wenn man bestimmte Dinge mit seinem Instrument lernt, dann muss man vielleicht auch im Vorfeld sich überlegen, bin ich hinter einer generellen Fähigkeit her, die ein möglichst hohes Transferpotenzial hat, sodass ich erlerne eine Fähigkeit, die ich aber auf verschiedenste Dinge anwenden kann, Oder ist mein Lernen jetzt sehr vertikal? Ich lerne irgendwie eine Sache, die dann zwar ganz toll funktioniert, aber ich kriege die nur in einem bestimmten Kontext unter und die Transferfähigkeit in andere Bereiche ist nur ganz begrenzt vorhanden. Und eine Balance zu finden zwischen Lernprozessen, die jetzt mehr ins Horizontale gehen und auch ab und an mal ins Vertikale gehen. Diese Balance zu finden von den Anteiligkeiten, womit man sich beschäftigt, ist, glaube ich, nicht immer so ganz einfach. Weil manchmal bleiben Leute einfach nur an der Oberfläche und können irgendwie von allem so ein bisschen was, aber irgendwie nichts so richtig. Und dann gibt es wieder Leute, die sind unglaublich speziell in einer Sache drin, Und vom ganzen Rest irgendwie ist nichts da. Das Interessante ist, keins von beiden muss notwendigerweise schlimm sein. Man kann auch echt irgendwie, also im positiven Sinne ein wirklicher Fachidiot sein, wenn das dein Ding ist und wenn deine künstlerische und musikalische Existenz irgendwie an diesem Rabbit Hole hängt irgendwie, dann kann das total okay sein. Ja. Es kann auch total okay sein, irgendwie sehr in die Fläche zu gehen und einfach. Alles versuchen irgendwie hinzukriegen. Und wir sind ja beide irgendwie aus der Generation, wo wir, glaube ich, mit dem Anspruch aufgewachsen sind, okay, irgendwie muss man alles können. Man muss Noten lesen können, man muss Stile können, man muss Technik können, man muss Rudiments können, man muss im Studio gut arbeiten, man muss live wissen, wie das funktioniert. Und wir müssen die Tausendsassers sein, weil die Helden, mit denen wir aufgewachsen sind, waren auch irgendwie alles Tausendsassers. Stimmt, ja. Und da ist, glaube ich, auch so in jüngerer Zeit ein gewisser Umbruch drin, den ich jetzt gar nicht bewerten will. Ich glaube nicht, dass das schlecht ist. Ich glaube nur, dass es anders ist. Ja, das glaube ich auf jeden Fall. Also ich erinnere mich, ihr lieben Leutchen da draußen, den Klaus kannte ich natürlich früher auch schon. Aber Klaus, da kannst du dich gar nicht mehr daran erinnern. Ich weiß gar nicht, ob ich dir das jemals erzählt habe. Das erste Mal, wo ich über dich gestolpert bin, da hast du noch richtig lange Haare gehabt. Und zwar war das im Jazzclub in Minden, wo du kurzfristig eingesprungen bist. Ich meine sogar für den Tommy Igo bei New York Voices. Das ist ewig her. Aber da war ich schon ziemlich geplättet. Ganz ehrlich war erst, das darf ich jetzt so sagen, weil die Leute wissen ja, dass ich totaler Fan bin von dir. Ich war erst ziemlich traurig, dass da nicht der, so kannte ich dich ja auch noch nicht, der nicht der Tommy Algaum Schlagzehr, weil den hatte ich vorher in Den Haag auf dem Jazzfestival gesehen. Und dachte ich, Klaus Hester, wer ist das denn? Und dann hast du mich da wirklich umgehauen. Weil du hast das, glaube ich, relativ kurzfristig mit einer Probe oder sogar nachmittags nur beim Soundtrack ganz kurz durch, bist du eingesprungen bei den New York Voices. Das ist eine Vokalgruppe mit ganz, ganz tollen, ja, schon tricky Arrangements auch. Und du bist auch ein Leser vor dem Herrn, was ich ja so unheimlich schätze. Und so bist du das erste Mal bei mir auf den Schirm gekommen, und was mich da gekickt hat, ist einfach, wie du deine Konzepte, nicht nur als Solo umsetzt, sondern auch im musikalischen Kontext in deinen Grooves und das hat mich geflasht, wo ich immer sage, der spielt irgendwie anders und das hat mich immer bei dir sehr beeindruckt. Das fand ich immer mega. Das freut mich natürlich. Aber daran habe ich tatsächlich noch ganz gute Erinnerungen. Also das war tatsächlich Teil von der Tour. Wir waren da vorher in Armenien und Russland und Frankreich. Und was war noch? Frankreich, ein bisschen Österreich war. Und von Minden sind wir dann mit dem Bus nach Bratislava, glaube ich, gefahren. Es war echt ein wilder Ritt irgendwie. Aber in der Tat gab es da irgendwie wenig Vorbereitung. Das hat mich echt geflasht. Das fand ich sehr beeindruckt damals. Ich weiß, wir hatten einen Tag Probe in Erivan. Wo ist das denn? Die Hauptstadt von Armenien und da war dann am nächsten Tag der erste Gig auf dem Tastis. Wahnsinn. da kommen wir nämlich eigentlich zu dein was ich interessant finde das heißt du hast deine ganzen Bücher geschrieben Collapsed, Rudiments da hat vielleicht Timo gleich noch ein paar Fragen was ich aber interessant finde, du setzt diese Konzepte, was ich ja gerade auch sagte zum Beispiel in deinem Trio, auch alle ein, Wie entwickelst du, hast du eine Vorstellung, das heißt, ich habe jetzt dieses Tricky Pattern, das möchte ich jetzt spielen, da wird drum gebaut oder entstehen die während der Probe oder sagst du, nee, das möchte ich jetzt auch mal einbinden, wie gehst du da, weil du verwenden, was ich ja wirklich, das bewundere ich ja, das, was du auch so machst, verwendest du auch tatsächlich im musikalischen. Deshalb finde ich es ja so geil, was du da machst. Checkst du das vorher aus oder sagst du, ich hätte das, ich möchte ganz gern mal darum was gebaut haben? Wie gehst du daran und entwickelst da deine eigenen Ideen oder verwendest deine Ideen, die du halt in Collab to Rudiments oder deinen anderen Büchern dir rausgesucht hast? Wie entwickelst du das im musikalischen Kontext? Ja, also da muss man tatsächlich zu sagen, also für das Projekt jetzt mit Klaus Hessler, Try It, war es so. Dass viel mehr von der Musik tatsächlich wieder um den Schlagzeugpart drum herum gestrickt war. Und da war es schon auch so, dass wir uns also über ein Jahr regelmäßig, also jede Woche oder alle zwei Wochen getroffen haben und Stücke geschrieben haben und Sachen ausprobiert haben. Und da ist natürlich ganz ehrlich irgendwie auch viel durch den Rost gefallen. Aber von in erster Linie Ideen, die schon in dem Großraum Collapse Rudiments passiert sind, wo dann irgendwie ungewöhnliche rhythmische Ordnungen erforscht worden sind und so weiter und so fort, das ist dann schon auch in der Musik gelandet und eigentlich haben immer die Ideen, das Potenzial zu landen, bei denen man gar nicht so richtig hört, dass es jetzt um irgendwas komplett Ausgechecktes geht. Also ist ein Song zum Beispiel auf dem Album drauf, das ist die ganze Zeit eine Unterteilung von 13 und 11. Also die meiste Zeit 13, mal kurz 11 und dann ist wieder 13. Aber das hört kein Mensch. Also wenn du keinen kriminellen. Ehrgeiz hast, wirst du das glaube ich nicht feststellen. Und das ist für mich eine ganz wichtige Hürde, die zu überspringen ist, das darf nicht konstruiert klingen. Und mein Indikator dafür sind eigentlich meine beiden Mitspieler, Thomas Lange und Paul Gerich und Wendy, sagen, das ist zwar geil, aber Schnapsidee, Klaus, dann ist es schon wieder vom Tisch. Also bietest du denen dann einen Groove an und sagst, könnt ihr damit was anfangen? Oder wie findet ihr das? Oder wie geht ihr da vor? Genau, also ich, also im Vorfeld habe ich zum Beispiel so eine ganze Menge von, ich sag mal, so einminütige, Grooves aufgenommen und hab gesagt, hier, ich hab hier die Ideen, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam. Wie findet ihr denn das? Hast du mal Bock einzuspielen? Timo, Klaus hat eben was gespielt, fand ich schon sehr beeindruckend. Die besten Sachen passieren, wenn ich nicht da bin. Warum ich nicht da war, das wissen wir jetzt, weil wir nehmen jetzt unseren Podcast ja noch auf. Ich werde im Vorfeld erklären, worum ich kurz abwesen war. Die beiden wissen es noch nicht. Aber ich habe wahrscheinlich einiges Gutes erst mal verpasst. Aber ja, ich bin gespannt. Alles klar. Also hier kommt einer, der ist im Buch drin und der ist auch auf der Platte drauf. Ach, das finde ich ja schon, das ist ja noch geiler. Und der Song auf der Platte heißt Crank weil wir gedacht haben, das ist schon so ein bisschen krank irgendwie wurde Crank irgendwie drauf und, und das macht sowas, Musik Musik. Das war's für mich. ... ... ... ... ... ... Mega! Wie... ... Sorry, bevor du jetzt erklärst. Wie kann man sich das merken? Also du hast es dann schon... Scheiß, die Frage habe ich mir auch gestellt. Danke, danke, Thiemann. Dann bin ich jetzt nicht der einzigste Blöde. Wie kann dir das morgen auch noch... Also du bist dann schon jemand, der auch... Du bist ja so oder so ein sehr strukturierter Mensch, finde ich. Das heißt, du hast schon, wie du ja auch gesagt hast, du checkst für dich Sachen aus, hörst die an, notierst die oder spielt man und sagt, oh, das klingt cool. Und gehst du dann hin, also das Problem, was ich ja manchmal, ich spiele was Geiles und morgen weiß ich nicht mehr, was ich eigentlich gestern gemacht habe, wenn ich ehrlich bin. Ich hoffe, dass, okay, aber passiert dir das wenigstens auch mal? Logo. Damit ich mich nicht ganz so schlecht fühle. Logo. Ne, also tatsächlich ist das Ding mit dieser Collapse-Rudiments-Geschichte auch eine ganz gute Merkhilfe. Weil eigentlich ist die Figur selbst strunzeinfach. Ach, es ist nämlich das hier. Also wenn du so willst, ich könnte jetzt sagen Seven-Stroke-Roll, beginnend mit dem Akzent und dann quasi Six-Stroke-Roll, wenn du willst. Also zwei Betonungen und noch zwei Doppelte. Und wenn ich die Noten jetzt gleich verteile. Dann kommst du auf das Ding. Und 7 plus 6 gibt bekanntlich 13 und dann ist das eigentlich überhaupt nicht wild. Das heißt, wenn ich diesen Groove spiele, dann ist in meinem Kopf eigentlich immer noch, das hier. Ja. Und dann ist lediglich das nächste Spiel, dass du dann halt guckst, okay, wie kann ich mit dieser Idee im Kopf andere Oberflächen benutzen? Und das ist eigentlich schon die ganze Messe. Eigentlich schon. Das heißt, du denkst nicht in 13, du denkst in dem Collapsed Rudiment, korrekt. Absolut. Und der Puls muss stabil bleiben. Der Beat muss genagelt sein und der Rest ist... Also das ist dein Ankerpunkt. Jetzt nochmal aus der Sicht der beiden anderen Musiker bei dir. Die denken ja nicht in dem Collapsed Rudiment. Wahrscheinlich. Sondern die denken dann, okay, was ist das? Erstens, du sagst, es ist so ein 13er-Figur und die müssen dann in 13 denken? Nee, die müssen nicht in 13 denken. Oder meinst du, sie denken in 13? Fahre ich mal so rum. Nee, nee, nee. Wobei, bei Paul ist es kurz davor. Bei Tom ist es irgendwie völlig illusorisch. Geil. Aber, das ist dann quasi so, also ich sage das jetzt als, Ich erschrecke mich jetzt gerade selber, weil ich in Mathe immer furchtbar schlecht war. Aber man kann quasi so eine Art Ableitung davon bilden. Das heißt, wenn du diesen Beat hier hörst... Das heißt... Das klingt wie so ein langsamer Shuffle, würde ich jetzt mal so sagen. Und das ist eigentlich das, wo sich Tom dann mit dem Thema dran entlanghangelt. Im Grunde, weil die 13 natürlich nah bei der 12 ist. Man kann schnell kippen, finde ich, oder? Ja, aber das macht ja in gewisser Weise auch den Reit aus. Dass Dinge bei allem Willen zur Präzision an bestimmten Stellen gar nicht so präzise sein müssen, um trotzdem noch musikalischen Ausdruck zu transportieren irgendwie. Und dass man sich mit solchen Näherungslösungen dann manchmal ganz gut behelfen kann. Bist du ein Fan von klassischer Musik? Weil manchmal, wenn du so in dieses Zahlen denkst, ist es ja schon auch von einer neueren Klassik auch so ein bisschen irgendwie oder überhaupt. Ja, also es ist durchaus so, dass ich jetzt nicht in allen Belangen, aber beispielsweise schon bestimmte Aspekte mit Steve Reich ganz bemerkenswert finde. Und ich hatte neulich gerade irgendwie eine Zuschrift von jemandem, der gesagt hat, inwieweit weißt du, ob Jim von Steve Reich beeinflusst war? Und dann habe ich irgendwie auch relativ umfangreich geantwortet. Aber ich sage das deswegen, weil es mehrere Stücke oder Kompositionen von Steve Reich gibt, wo solche Aspekte... Genau, deshalb frag dich nämlich. ...die bestimmte Figuren aneinander... Anzunähern und wieder auseinander zu ziehen, ja schon auch das Mittel zum Zweck sind. Also Favorit oder das, was die meisten Leute kennen würden, wäre wahrscheinlich Clapping-Music, wobei es da tatsächlich jetzt nicht so um dieses graduelle Weiterschieben geht, sondern da wird wirklich so auf die nächste Position gerutscht. Aber es gibt ein Stück von Steve Reich, das heißt Drumming. Und ich hatte einmal das Vergnügen, das mit dem reinen Römer, mit Studenten von der Hochschule in Frankfurt zu spielen. Und Rainer kannte auch Steve Reich sehr gut tatsächlich. Und kennt ihr das? Also du spielst praktisch auf ein paar Bongos und dir gegenüber steht noch ein Typ, der spielt auf demselben paar Bongos. Genau, das ist das, alles klar. Und das passiert praktisch für sechs Spieler. Also es sind sechs Spieler, die auf drei paar Bongos spielen. Und dann ist tatsächlich der Typ gegenüber, wird langsamer, aber du musst dein Ding weiterspielen irgendwie. Und dann gibt es so Phasen in der Musik, wo sich das echt total krank anhört und du in größter Versuchung bist, natürlich da mitzugehen und auch langsamer zu werden. Und da sind natürlich dann graduell kleine rhythmische Abstufungen drin, mit denen man erst mal nichts anfangen kann. Aber dann entsteht halt ein neues Thema oder eine neue Melodie daraus. Und solche Sachen finde ich schon hochspannend. Das heißt, worüber wir gerade reden, ist ja, also neue Sachen zu finden. Und dein Buch ist ja quasi erstmal Call It's Rudiments. Rudiments sind ja was sehr Altes, sage ich jetzt mal, im Verhältnis. Und viele Drummer suchen ja immer nach dem großen neuen Ding. Würdest du jetzt vielleicht sagen... Das Neue liegt sowieso auch in dem Alten. Man sollte es vielleicht doch mal mehr wieder mit den älteren Sachen beschäftigen und daraus, was eh schon da ist, die neuen Sachen schöpfen. Weil es ist das, was du ja quasi eben auch mit deinem Beat hier in den 13 Jahren gemacht hast. Es ist eine wahnsinnige Quelle der Inspiration. Also würdest du, sagen wir mal, den kommenden Schlagzeug-Generationen dazu raten, ey, auf jeden Fall weiterhin mit den Ultimates beschäftigen, die werden sowieso niemals aussterben. Weil viele sagen ja so, ja, nee, brauche ich ja nicht mehr, was kümmern mich, die alten Dinger da. Wie ist deine Meinung dazu? Ich meine, klar, ich kann es mir gut vorstellen, aber was ist dein Appell an die Jugend, sage ich mal? Ja, also zunächst mal muss man sagen, sich hinter ein Schlagzeug zu setzen und zwei Stöcke in die Hand zu nehmen und dann irgendwas zu spielen, das kein Rudiment ist, ist wahrscheinlich kurz vor unmöglich. Du wirst immer irgendein Rudiment spielen. So gesehen halte ich diese Sichtweise für, ah, ist all der Quatsch irgendwie, das muss uns nicht mehr interessieren. Das ist schon echt gefährlich. Und mir ist es tatsächlich auch ein großes Anliegen, dass so ein Bewusstsein für bestimmte tradierte Werte oder Inhalte, die mal formuliert worden sind, dass das nicht über die Wupper geht. Und da sind wir tatsächlich in der Schlagzeuggemeinde auch auf internationalem Level noch einigermaßen schlecht drin. Alle anderen Instrumentalistinnen sind uns da sehr, sehr weit voraus. Also wenn du zu einem Pianist sagen würdest, ihr wohltemperiertes Klavier, Bach, was willst du mit dem Scheiß? Geh heim, das braucht keine Sau. Nee, wir spielen Klavier so, wie wir Klavier spielen, wegen dem wohltemperierten Klavier, wo wir Stücke in allen Tonarten spielen können. Und was da jetzt vom grundlegenden technischen Anspruch her passiert, hat sich seitdem eigentlich nicht mehr wesentlich verändert. Und da gibt es einen gemeinsamen Konsens, dass es alle so sehen. Obwohl unser Instrument, oder wahrscheinlich weil unser Instrument viel jünger ist, hat sich diese Sicht auf ein bestimmtes, ich sage mal, technisches, handwerkliches Fundament, das von allen gleich mit gleicher Wortwahl und mit gleichen Etiketten und mit gleichen Begrifflichkeiten geteilt wird, irgendwie nach wie vor noch nicht so rauskristallisiert, verrückterweise. Und wir sind schon wieder auf der anderen Seite so zum Kippen von, ja, das haben die früher so gemacht, das brauchen wir aber heute nicht mehr. Und das finde ich problematisch. Von daher würde ich schon sagen. Bestimmte Sachen, also wie das Rad nochmal neu erfinden, worauf es ja dann in vielen Fällen wieder drauf rausläuft, Ob es das dann gebraucht hat, weiß ich jetzt irgendwie auch nicht. Also dann lieber mal gucken, okay, was hat denn der Stone gedacht sich mit dem Stick Control? Oder wie war das mit dem Chapin? Und wie war das mit dem Molar? Und wie war das mit dem Gladstone? Und wie war das mit dem Morello? Und wie war das mit dem Burns-Moor? Und so weiter und so fort. Also da gibt es ja eine Tradition. Warum berufen wir uns nicht stärker da drauf und verstehen das als die Basis, von der wir agieren? Was dann jeder mit diesen Traditionen und mit diesen Dingen macht, Das ist ja was völlig anderes. Also mein Begehr ist ja gar nicht zu sehen, dass wir alle gleich klingen. Und das ist es ja gar nicht. Aber wenn wir alle von der gleich verstandenen Basis aus agieren würden, würden wir, glaube ich, der Entwicklung unseres Instruments einen großen Gefallen tun. Fast ein schönes Schlusswort, aber wir sind noch nicht ganz am Ende. Ich will auch kurz noch auf das Buch wirklich eingehen. Ich war eben gefehlt, ich muss noch ein paar Fragen loswerden, es tut mir echt leid. Siehst du dein Buch, also dein neues Buch Collapse Rudiments, als ein echtes Arbeitsbuch, wo du sagst, ich empfehle von Seite 1 bis zum Ende durchzuarbeiten? Oder ist es eher so, wo man sagt, okay, ich picke mir jetzt mal ein Kapitel raus oder eine bestimmte Übung und arbeite die mal wirklich in Tiefe durch? Und deswegen auch die Frage, ist es eher was wirklich, wo man ständig dranbleiben sollte? Ich denke mal, ja, ich meine, man muss eher an allem dranbleiben. Aber könnte man es auch selektiv betrachten oder als ein lebenslanges Forschungsprojekt? Ich glaube da gibt es keine eindeutige antwort drauf also teile aus dem buch haben schon, sind schon vor dem hintergrund geschrieben dass man sich damit zum beispiel jetzt eine bestimmte basis erarbeitet für für dinge die später im buch auftauchen das ist ganz sicher so zwischendrin ist dieses kapitel wo man dann so sieht welche rudiments jetzt diese janusköpfige Qualität haben. Also dass ein Rudiment in einem anderen versteckt ist, beispielsweise, was man üblicherweise nicht immer so sieht. Spätestens mit dem letzten Kapitel, wo aus, einem bestimmten Rudiment dann, ich sage mal, zwei Varianten gebildet werden, die ich dann auch benenne oder mit einer Begrifflichkeit versehe und dann ein paar Dinge damit zeige. Also spätestens hier ist es wirklich so eine gut gemeinte Arbeitsaufforderung. Hey, guck mal, was du eigentlich Tolles machen könntest. Und es sind jetzt nur zwei Beispiele von den 2,3 Trilliarden Dingen, die du damit tun könntest, weil es halt wirklich ein Loch ohne Boden ist. Also so gesehen ist die Frage, glaube ich, echt schwer zu beantworten. Aber in Teilen ja ein Fundament schaffen, technische Dinge polieren so, dass ein Transfer in andere Bereiche machbar ist, aber dann auch ein Grund oder ein erweitertes Verständnis für Rudiments und deren Strukturen zu entwickeln und dann zu sehen, wie kann ich daraus Vokabular machen, das tatsächlich auch nach benutzbarem Vokabular klingt und nicht irgendwie bewirkt, dass man sagt, oh, da wollte jetzt aber einer irgendwie mit dem Kopf durch die Wand und jetzt höre ich aber ganz genau, dass das jetzt die Übung X von Seite Y ist und dass das mit, ich sage mal. Intuitiven Schlagzeugspielen jetzt nichts zu tun hat. Das ist eigentlich was, der sich unbedingt vermeiden wird. Und vielleicht um den Kreis nochmal zu schließen und an eine abschließende Frage noch erlauben, den Kreis nochmal zu Jim Chapin und Dom Formularo schließen. Wenn die beiden dein Buch noch sehen könnten, lesen könnten, was denkst du, würde sie am meisten darüber freuen? Ich glaube, Jim würde am meisten freuen, dass er sagt, endlich ist das Ding draußen und ich glaube, so wie ich mir das vorgestellt habe, war es einfach zu kompliziert. Das ist jetzt so ein bisschen der Wunsch, der Vater des Gedankens irgendwie, aber diese Nummer mit den Schreiben und mit den Diagrammen irgendwie. Ich glaube, Jim war so ein intelligenter Mensch und also wirklich irgendwas kurz vor einem Genie. Ich glaube, er hat mir das verziehen von Wolke 9 oder so, dass ich das jetzt dann doch anders gemacht habe. Und ich glaube, Dom würde sagen, dass es uns vielleicht gelungen ist, so einen kleinen weißen Fleck, der noch in der Schlagzeugliteraturlandschaft war, sinnvoll zu füttern. Und ganz ehrlich, die Idee selbst ist ja wirklich so simpel wie genial. Und ich kann genial deswegen sagen, weil es ja gar nicht meine Idee ist. Also ich plätschle noch nicht mal meine eigene Schulter, aber es ist wirklich so simpel wie genial und es ist so universell von der Anwendbarkeit her, weil wirklich für jeden was zu finden sein kann dabei. Ich glaube, das wären Dinge, die die beiden gerne sehen oder die sie sehen könnten. Ja, ich glaube, es ist alles richtig gesagt und absolut noch mal... Ich schalte es nochmal in die Kamera. Eine absolute Empfehlung, wie alle Bücher vom Klaus. Genau, Klaus hält es auch nochmal in die Kamera. Das Gute ist eben nicht nur das Thema, sondern die Frage ist ja auch, man kann eine tolle Idee haben. Die Frage ist, wie setze ich das um? Und bei Klaus kann man sich sicher sein, es ist immer wahnsinnig gut methodisch und didaktisch aufgebaut. Und deswegen Gratulation zu Collette Rudiments und absolute Empfehlung von unserer Seite aus. Zieht los, kauft es euch. Besser als echtes Buch. Aber wer E-Book-Fan ist, der darf auch gerne ein E-Book in die Hand nehmen oder in die Hand nehmen, ist ja gut gesagt, sich vor die Augen holen. Also, Klaus, vielen lieben Dank, dass du uns so weit mitgenommen hast auf diese kollabierte Reise. Es war sehr spannend. Auch schön, dass du uns wirklich was vorspielen konntest. Das hatten wir nicht so oft hier im Podcast. Mega cool, vielen lieben Dank und ja, ich hoffe, wir sehen uns mal wieder demnächst auf Workshop, whatever, Veranstaltung oder im Aldi, keine Ahnung. Genau. Oder bei Lidl. Oder bei Lidl. Mega. Nein, Klaus, vielen lieben Dank. Ich meine, ihr da draußen habt gesagt, Klaus ist ein unfassbarer Lehrer mit einem umfassenden Wissen, der sehr ruhig methodisch an die Sache herangeht. Klaus steht euch natürlich auch, besonders weil er in Deutschland lebt, auch für Unterricht, Masterclasses, Workshops zur Verfügung. Deshalb, wir in den Shownotes haben ja noch die, wie gesagt, verlinken wir noch von Klaus die Webseite, auch wie man mit dir in Kontakt treten kann. Wer da Interesse dran hat, seinen Unterricht mal von dir auf den Vordermann zu bringen, das wäre für mich auch nochmal eine interessante Sache, so oder so. Ich glaube für alle, nein, du hast ein Wissen, das finde ich einfach unfassbar. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und ich hoffe, wir sehen uns bald, bald wieder. Danke dir. So machen wir es. Mach's gut. Dir bei euch. Tschüss. Ciao. Und wie soll es anders sein? Der Dirk war schon wieder fleißig. Ich meine, mittlerweile hast du unzählige Geertschecks auf deinem Konto. Und diesmal bleiben wir quasi mehr oder weniger auf der Snaredrum. Aber nicht nur ausschließlich, aber es hat auch mit der Snaredrum definitiv zu tun. Es sind keine Landgleichstrommel, das können wir an der Stelle schon mal verraten. Es sind noch nicht mal Trommeln, das können wir auch verraten. Sondern es sind im Gearcheck Dämpfungsmaterialien für diverse Oberflächen an dem Schlagzeug von der Firma Tandem Drums. Und du hast direkt zwei neue Produkte von denen am Start. Und da sind wir natürlich sehr gespannt, was das ist und was es damit auf sich hat. Und natürlich auch, was bringt es. Der Gearcheck hat mir tatsächlich eine Menge Spaß gemacht. Ich habe die Firma kennengelernt auf der Europe Drum Show, bin mit denen in Kontakt gekommen und da sagte mir der Außendienstmitglieder, ey, check das doch mal aus und der Geerjack, der, Originale, schaut einfach mal rein, der ist tatsächlich lang geworden, weil ich habe viel gespielt, weil ich, hatte einfach Bock zu spielen, weil die Trommeln klingen wirklich anders mit den Dingern und was das genau funktioniert, das könnt ihr nachgucken, aber ihr könnt ja das Trommeln auch, überspringen, weil ich habe dann immer mal, hört man wirklich einen Unterschied? Auch mit dem Mikrofon, nicht nur so, wenn du so spielst. Und habe das dann mal so und mal so gemacht und habe die Sachen mal ausgetauscht und hatte einfach Bock da drauf. Und ja, bildet euch selber mal ein Urteil. Mir hat diese Firma viel Spaß gemacht. Also, wie Timo sagt, macht's ab. Ja, hallo, Dirk Brandt hier für den Podcast Schlagabtausch mit einem neuen Gear-Check. Ich war ja in Friedrichshafen auf der Messe und habe die Leute getroffen, die hinter Drumdrops stehen. Drumdrops hatte ich schon mal in einem Ticker erwähnt. Und zwar sind das neue Dämpfer, die ich so noch nicht gesehen hatte. Und man hat sie mir zum Testen für uns hier mitgegeben. Und zwar, es gibt verschiedene. Es gibt jetzt auch so die sogenannten T-Towels und die Drum Drops. Und ja, was man damit so alles anstellen kann, darum geht es im heutigen Gear Check. Also dranbleiben. Ich hatte damals die Drum Drops im Ticker schon vorgestellt. Und zwar sind das so vier Kissen und zwar in 40, 60, 120 und 200 Gramm, die man an der Trommel befestigen kann. Das heißt, heute ist es ja sehr trendy zum Beispiel, ja weiß ich nicht, so verschiedene Gildemperpads zu nehmen und alles mögliche. Und da fand ich es ganz interessant, weil diese Dinger verrutschen mir relativ häufig. Und da fand ich es super interessant, mal die Drumdrops auszuchecken. Ich habe sie hier zum Testen für euch bekommen. Und ja, gucken wir uns das Ganze doch mal an. Ihr seid quasi mit beim Anbotsen. Ich habe sie auch noch nicht am Schlagzeug dran gehabt. Und bin natürlich da ja selber sehr, sehr, sehr gespannt. Also mal nicht selber. Es sind so vier... Aber wir sind hier noch so auf dem, so, sind hier noch so dran in so Orientierungen halt irgendwie, dass sie fest in der Verpackung sitzen. Und man sieht hier quasi, es sind so kleine Säckchen. Ich muss sagen, ja, tatsächlich, die haben enormes Gewicht. Und ich habe ja auch schon gesagt, die gibt es in 40, 60, 120 und 200 Gramm. So, dann wollen wir die nochmal ausprobieren. Die sind, wie heißt es, für Snare und Toms geeignet. Ich schmeiße schon einen hier runter gerade. Und das Interessante ist, sie haben hier so eine Art Silikonlasche. Das ist so ein Stoffsäckchen, die gefüllt sind. Die haben hier, das finde ich so klasse, so eine Silikonnoppen. Und den kann ich quasi an die Snare-Dram machen. Jetzt möchte ich euch zunächst einmal kurz vorspielen, wie denn die Snare-Dram so klingt. So klingt die Snare-Bram also ohne Dämpfung. So, nehmen wir jetzt also den kleinen Dämpfer, den befestige ich, also ich drücke ihn quasi auf meiner Stimmschraube drauf. Das heißt, der hüpft auch nicht weg. Und jetzt wollen wir mal gucken, wie das klingt mit 40 Gramm. 200 Gramm. Das erinnert mich eigentlich daran, viele legen ja immer so ein Portemonnaie auf die Snare. Und ich bin damit nie klargekommen, weil irgendwie habe ich aufs Portemonnaie gehauen oder das Portemonnaie ist dann doch nicht da liegen geblieben, wo es sollte. War nicht so schwer, war nichts drin. Deshalb wahrscheinlich. Also hier, passende Ding. Boah. AB-Vergleich ohne. Mit, Also wahnsinnig trocken, wahnsinnig crispy. Die Drumdrops liegen im Set ungefähr bei 59 Euro im Handel. Das ist ein bisschen Geld, aber dafür sind die total langlebig. Und ich glaube, die machen auch echt was mit, wenn ihr Kaffee und Bier drüber schüttet. Ich glaube, denen macht das nichts. Und auch mit den Silikonen abwaschbar, ich finde es mega. Die gibt es auch einzeln. Das heißt, wenn einer sagt, ich brauche meinetwegen nur diese 200 Gramm oder wieder, ich brauche kein Set, dann liegen die so um die 14 bis 16 Euro, je nach Größe. Also unbedingt mal auschecken. Dann habe ich ja noch mitbekommen, und zwar, wo sind sie denn? Hier unten. Die sogenannten Tea-Towels. So, das ist jetzt ein Prinzip, das kennt man ja eigentlich. Aber jetzt bin ich trotzdem mal gespannt, denn manchmal ist es so, dass mit diesen Deckchen auf den Toms, manchmal ist es zu viel, manchmal ist es zu wenig. Dann auch zum Beispiel, wenn ich auch so ein Geschirrtuch nehme manchmal, manchmal nehme ich wirklich einfach so ein Küchengeschirrtuch, dann rutscht es mir von der Snare, es bleibt nicht an Ordnung Stelle, dann klebe ich es mit Gaffer fest und dann ist es dann eigentlich auch ziemlich blöd wieder, weil dann, ja, dann dämpfe ich ja die Snare auch noch damit. Also, die gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Die Teak Towels, ebenfalls von Tandem. Und zwar gibt es die in der 12 Zoll Große und in der 16 Zoll Größe. Die sind geeignet für Toms von, wie heißt es, 14 bis 18 Zoll. Und was ich wieder cool finde, das sieht man schon auf der Verpackung, die haben auch wieder diese Silikonlasche da drin. Und hier geht es natürlich darum, dass man so einen bestimmten Sound damit reproduzieren will. Zum einen werden die Trommeln natürlich vom Anschlag her ein bisschen leiser, gedämpfter natürlich. Aber auch, und das finde ich eigentlich für mich das Interessante, das heißt die... Oh, jetzt habe ich schon die Verpackung ein bisschen eingerissen. Die Obertöne werden da natürlich ein bisschen mit gekillt und dann gibt es noch so ein Ding, weil die haben so eine Art Magnet. Das heißt, man braucht ja gar nicht manchmal immer alles. Das möchte ich euch gleich noch mal zeigen, weil ich kann die falten. Wie klingt das Ganze? Hören wir jetzt mal an. Das ist die 12 Zoll Variation. Wenn ich ganz kurz bei Liedern wechseln will zwischen Balladen-Style und sonst was. So klingt sie ohne. Und dann ganz schnell beim nächsten Lied ist die Ballade dran. Es gibt dann verschiedene Faltmöglichkeiten, wie ihr das haben könntet, hier jetzt so als Dreieck. Und das bleibt wirklich an Ordnungsstelle. Und immer ein klein bisschen anders. Und das ist einfach eine Sache, die finde ich mega. Also Möglichkeiten ohne Ende, die ihr damit habt. Ihr solltet unbedingt die T-Towels und die Drum Drops von der Firma Tandem einmal auschecken. Also ich hoffe euch, hat der Gear Check etwas Spaß gemacht. Ich konnte wieder ein bisschen Licht ins Dunkeln bringen über die Drum Drops und die T-Towels der Firma Tandem. Unbedingt auschecken. Bis bald, euer Dirk. Tschüss. Hier hört ihr eine Version einmal mit Musik, ohne die Drumdrops. Und hier die Version mit den Drumblits und den Tüchern. Nach so viel Getrommel können wir euch wieder etwas Text zumuten, denke ich mal. Wir haben wieder Hörerfeedback bekommen. Und das geht jetzt wieder raus an meine Adresse, denn ihr werdet es merken. Letzte Woche habe ich ja etwas vom Helmut verlesen. Und es kommt wieder was vom Helmut. Also, der Helmut schreibt uns erneut. Lieber Timo, lieber Dirk, nachdem ich nun den aktuellen Podcast durchgehört habe, Ihr redet also wirklich vom Podcast 139, unsere letzte Ausgabe. Denke ich, dass meine Mail vom Januar wohl doch untergegangen ist. Ich schicke sie daher einfach nochmal. Ich wollte es eigentlich auf dem Drumcamp ansprechen, wo der Helmut einer unserer Teilnehmer war. Habe es dann aber auch vergessen. Deswegen kommt jetzt die Mail vom Januar. Achtung, neue Mail vom Helmut. Lieber Timo, lieber Dirk. Es hat jetzt etwas gedauert, aber ich habe natürlich noch mal eine Rückmeldung zum Roland TM2, das mich bei kalten Temperaturen schon mehrmals im Stich gelassen hatte, nachzuliefern. Könnt ihr euch daran erinnern? Dirk, kannst du dich daran erinnern? Ja, grob. Der Helmut hatte das Problem, dass sein Roland TM2, das ist dieses kleine Sample-Trigger-Modul halt, dass das bei kalten Temperaturen nicht mehr funktioniert hat. Genau. So, und da haben wir gesagt, keine Ahnung, bei uns funktioniert es. Ja. Ich habe es im Kühlschrank getestet, im Gefrierschrank, hat alles wunderbar gemacht. Aber wir haben ihm empfohlen, das Gerät an Roland zu schicken, weil dort sitzt ein wunderbarer Kollege. Grüße raus an den Hagen-Bohnwagner, der da einen super Job macht und ein wahnsinnig netter Zeitgenosse ist. Und das hat er Helmut gemacht. Und ich lese jetzt mal die Mail weiter. Ich habe das Gerät seit einigen Wochen wieder zurück, nachdem ich den von euch empfohlenen Kontakt bei Roland angeschrieben habe. Hier wurde gleich vermutet, dass es sich um einen Hardware-Defekt handelt. Ich habe das TM2 also eingeschickt und bekam die Mitteilung, dass das Mainboard ausgetauscht werden müsse. Danach sei das Gerät elektrisch neuwertig. So habe ich das dann gemacht. Kosten waren 120 Euro. Ich habe natürlich auch einen Neukauf erwägt, habe es aber reparieren lassen. Tja, was soll ich sagen? Es scheint zu funktionieren. Erster Test war, das Ding ein paar Stunden in den Kühlschrank zu legen. Nein, jetzt ehrlich. Geil. Helmut, Tom. Es hatten noch einige Fahrten im kalten Auto und auch den ersten Gig hinter sich, bei dem es sich bereits einen Tag vorher im kalten Auto befand. Es verrichtet seitdem her seinen Dienst, so wie es sein soll. Vielen lieben Dank für eure Hilfe und den Kontakt. Ja, sehr, sehr gerne. Mit dem Kühlschrank, wie geil ist das denn? Ich hab's als Witz gemeint, der Helmut macht die Dinge einfach wahr. Das ist auch cool. Geiler Typ. Hammer. Sehr schön. So viel also zum TM2, schreibt der Helmut weiter. Und jetzt, weil es mir irgendwie immer solche Dinge passieren, wie auch mit dem TM2, weiteres Nerdiges, wenn ihr mögt. Ich glaube, wir mögen. Oder man könnte es auch den Aufreger der Woche oder so nennen. Den gab es ja auch schon länger nicht mehr. Mein Aufreger der Woche war, glaube ich, die Sache mit meiner Schwiegermutter. Aber das habe ich schon erwähnt. So, wir kommen mal zu Helmuts Aufreger. Wer hat schon mal seine Sticks Herzlichen Glückwunsch. Also ich ehrlicherweise nicht. Also ich kenne tatsächlich Leute in Musikläden, die, wenn die ein paar Stöckchen kaufen, da ist bei einigen Musikläden manchmal so eine Waage daneben. Aber ganz ehrlich, das wäre mir zu viel Arbeit. Ja, das kommt ja noch aus alten Tagen, sag ich mal. Da haben wir es wirklich gemacht. Da hat man den Stick gewogen. Also die Sticks gewogen. Mittlerweile kommen die ja paarweise. Das heißt ja immer Computer-Matched. So ist es ja offiziell. Das gibt es ja jetzt seit vielen Jahren ja schon. Das heißt, die werden im Werk schon vorselektiert nach Gewicht. Früher war es ja so, da gab es das nicht. Dann wurden einfach Sticks an irgendwelche Händler geliefert. Und damit die Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger ihre perfekten Paare rausfinden, gab es diese Waage. Dann hat jeder seinen Stick gewogen und hat die besten oder dichtesten Gewichte halt genommen. Man hat die auch über die Theke rollen lassen, um zu gucken, ob die gerade oder wirklich rund sind und nicht unwuchtig. Das waren so die zwei Standard-Tests damals. So, auf jeden Fall, ich habe noch nie einen Stick gewogen, aber der Helmut anscheinend schon. So, er schreibt nämlich weiter. Ich habe mich irgendwann gewundert, dass sich meine Sticks an verschiedenen Tagen unterschiedlich schwer angefühlt haben und habe immer gedacht, das liegt an meiner Tagesform. Naja, mit manchen Paaren kam ich dann irgendwann nicht mehr zurecht. So bin ich auf die Idee gekommen, sie mit einer grammgenauen Küchenwaage zu wiegen. Ich habe immer einen gewissen Vorrat an Sticks und daher auch genügend Material, mal testhalber zu wiegen, weil ich diese schon seit vielen Jahren spiele. Und siehe da, ich bin auf, so finde ich jedenfalls, eklatante Unterschiede gekommen. Paarweise waren sie immer ganz gut aufeinander abgestimmt, aber einzeln aus verschiedenen Paaren verglichen haben sich die Gewichte zwischen 44 Gramm und 62 Gramm pro Stock ergeben. Das kann ich nachvollziehen. Ja, da kommen wir gleich noch zu. Es sind übrigens 5 A-Stöcke. Diese Unterschiede merke ich schon sehr beim Spielen. Also, dass Holz ein organisches Material und damit nicht immer gleich ist, ist schon klar, aber dass sich so große Unterschiede ergeben, hätte ich nicht gedacht. So habe ich den deutschen Vertrieb kontaktiert, dessen Kontakt meinte er, kümmere sich darum. Nachdem ich nach einigen Monaten nichts gehört habe, habe ich nochmal hingeschrieben, nachdem dann auch nichts kam, angerufen. Der Helmut ist aber echt hartnäckig. Der andere Mitarbeiter dort ist spontan mit mir am Telefon ins Lager gegangen und hat auch gewogen und Gewichtsunterschiede von bis zu 20 Gramm festgestellt. Nachdem er ebenfalls in Hersteller kontaktieren sich wieder melden wollte, habe ich wieder nichts gehört. Nochmal angerufen und im Gegensversprechens bis heute wieder nichts gehört. Meine erste Meldung war übrigens von Ende April 2025. Nur wer den Podcast 30 Jahre später hört, wir haben heute Anfang Mai, 2026. Wirklich schade, dass es sich im Schlagzeugbereich Firmen oder sagen wir mal deren Angestellte gibt, die dann doch kein Herz für die Trommelnden haben und denen die Qualität der von ihnen vertriebenen Produkte egal zu sein scheint. Verstehe ich nicht. Naja, jedenfalls bin ich jetzt auf der Suche nach einem neuen Stick. Habt ihr mal solche Erfahrungen gemacht? Und erkennt ihr Spezifikationen, wie unterschiedlich die Gewichte sein sollen oder dürfen? Ob ihr jetzt die Hinweise verlesen mögt, um wen es sich handelt, überlasse ich einfach mal euch. Der Stockhersteller heißt so ähnlich. Wie? Das mache ich jetzt nicht. Punkt, Punkt, Punkt, Punkt, Punkt. Und so weiter und so fort. Dann schreibt ihr noch, so, das war es für dieses Mal. Liebe Grüße, Helmut. So, wir wollen natürlich hier keinen in die Pfanne hauen. Nein. Ich habe dazu eine Meinung. Dirk wahrscheinlich auch. Ich auch, ja. Herr Hedmut schreibt ja schon richtigerweise, es ist ein Naturmaterial und selbstverständlich gibt es Schwankungen in der Dichte des Holzes, dadurch in der Schwere des Holzes. Man weiß nicht, aus welcher Region das Holz stammt. Das heißt, man hat ja nicht immer aus einem geschützten Bereich, aus einem Baumbestand, sage ich mal, das gleiche Holz. Sondern das Holz wird wahrscheinlich, schätze ich mal, aus sehr vielen Regionen angeliefert, vielleicht sogar von verschiedenen Zulieferern, was das Holz an sich anbelangt und, und, und. Es gibt wahrscheinlich wahnsinnig viele Faktoren, die das beeinflussen können. Und ich meine, wir hatten ja mal eine Rohema-Folge oder wir hatten mal den Mike Hellinger von Rohema, wo er auch darüber gesprochen hat, dass die in ihrem Lager, meine ich, die Hölzer bis in zehn verschiedene Gruppierungen aufteilen. Und er sagt, es gibt natürlich Unterschiede. Man macht natürlich ein Paar schon aus einer Charge Holz. Aber sobald man anfängt zu mischen, weil man dann sagt, ich habe jetzt den Stick gegriffen, dann aus einer anderen Charge einen anderen Stick, ergibt sich das einfach. Es ist so und das wird sich auch niemals ändern. Und da können auch die Firmen nicht so. Und ich sehe auch nicht, dass das eine mangelnde Qualität ist. Definitiv nicht. Weil die Stöcker, das Pärchen an sich, ist ja Match tatsächlich. Und, ähm. Also ich sehe das genauso wie du. Es ist genauso ein bisschen auch zu vergleichen mit, ich bin ja, wer mich kennt, der weiß, dass ich kein großer Alkoholtrinker bin, aber selbst Wein, nee, nee, ich rede jetzt von Wein. Jetzt bin ich aber auf die Verbindung gespannt jetzt. Ja, ganz einfach. Du kannst ja den gleichen Wein manchmal kaufen, mit dem gleichen Namen, selbst von der gleichen Firma. Das kann aber von Jahr zu Jahr ein bisschen unterschiedlich sein. Das heißt, du hast den gleichen Wein, aber der eine schmeckt ein bisschen milder vielleicht, der andere schmeckt ein bisschen trockener. Und so ein bisschen ist es da, jetzt kommen wir zu dem Begriff Naturprodukt. Das ist auch bei dem Holz. ich weiß das selber bei einem Stockheuersteller, es gibt sogar drei verschiedene Gewichtsklassen. Leicht, mittel und schwer von dem gleichen Stock. Und das weiß ich selber auch als Endorser, dass du manchmal einfach, Helmut, von daher, ich kann es total nachvollziehen, auch dass du denkst manchmal. Boah, gestern war alles super, ich nehme ein neues Paar und habe das Gefühl, die sind, ey, auf einmal passt es fast nicht. Und da 20 Gramm, das ist ja nicht wenig. Also für mich, ich sehe das genauso wie du. Also ich habe dann auch das Gefühl, irgendwie gestern fluppte das irgendwie und jetzt habe ich irgendwie nicht, also so ist es nicht, ein gefühlten Baumstamm auf einmal in der Hand, wenn der 20 Gramm schwerer ist. Oder du nimmst, wie gesagt, am gleichen Tag, du hast vorher mit ein Paar gespielt, nimmst ein anderes und hast das Gefühl, öh, wieso ist das ein neues Paar, wieso sind die schwerer? Aber ich glaube wirklich, es ist auch nicht bewusst gemacht von den Firmen, sondern man kann es nicht man kann es nicht steuern und daher kommt es auch glaube ich ebenfalls auf, wie du eben gesagt hast, mit den Stöcken, die früher einzeln geliefert wurden, selbst wenn du heute ein Match-Pair hast, dass man ein Paar nimmt und dieses Paar zusammen oder einzeln wiegt und dann nochmal ein anderes Match-Pair-Paar und versucht, ist das in der gleichen Range. Ich glaube, man kann dann nichts an. Und ich sehe es auch nicht als Qualitätsmerkmal also oder als negativ, sondern ich glaube, es ist einfach ein Naturprodukt. Ja, ich glaube auch die Stockhersteller, ich meine, wir reden jetzt von Stockherstellern für Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger. Das ist kein riesiger Markt. Das bedeutet auch, die sind von ihren Zulieferern abhängig. Und ja, also absolut kein, ich finde, es ist kein Makel. So, jetzt kommt aber mein Tipp dazu. Wenn man damit Probleme hat und man merkt, oh scheiße, ich habe echt Probleme damit, wenn der Stick Kram Unterschiede hat und so weiter. Gerne wiegen. Selbst einkategorisieren in drei Gewichtsklassen und dann die Sticks oben markieren. Zum Beispiel ein Punkt für den leichtesten, ein Kreuz für den schwersten und was weiß ich, ein Strich für die mittleren, dass du, wenn du reingreifst und deine Stocktasche von oben immer sehen kannst, ah, das ist jetzt ungefähr zumindest gleich, plus minus vielleicht fünf Gramm, sag ich mal. Und so kann man sich helfen. Das haben nämlich auch schon viele Schlosser gemacht. Du kaufst es matched. Markierst es direkt, nachdem du es gewogen hast vielleicht, oder du vertraust, markierst es direkt, dann hast du immer den gleichen Paar, wenn du es greifst und wenn dann ein Stock nicht mehr brauchbar ist, aus welchen Gründen auch immer, abgespielt, whatever, du wiegst den nächsten, dann hast du zumindest dann Plus-Minus-Kramm durch deine eigene Kennzeichnung. Natürlich kann man auch sagen, okay, liebe Hersteller da draußen, ihr könnt es vielleicht auch schon so machen, was du gerade gesagt hast, man könnte vielleicht sagen, okay, es ist ein 5a, gibt es in drei Gewichtsklassen, ist natürlich für die Firmen wieder mehr Aufwand, das zu deklarieren, drauf zu drucken, die Verpackung vielleicht herzustellen, keine Ahnung, ist die Frage, ob wir bereit sind, den Mehrpreis wieder zu zahlen, weil darauf wird es hinauslaufen, oder ob man sich einfach die Arbeit macht und mal so ein Pärchen wiegt, was innerhalb von einer Minute wahrscheinlich geschehen ist. Was ich finde, was das bei mir dann wieder relativiert, weil Helmut, das habe ich ja genauso auch erlebt. Bei mir ist es allerdings so, wenn ich dann eine Zeit lang mit den Sticks spiele und dann natürlich, ich spiele ja nun mal vier Rimschutz, der Stock wird eh weicher. Dass ich den irgendwann auf meine Gewichtsklasse hingekloppt habe. Sehr schön. Ihr wisst, was ich meine. Kurze Zwischenfrage nur dazu. Sehen deine Sticks dann auch aus wie vom Biber angefressen? Teils, teils. Mir brechen relativ selten Stöcke mittlerweile durch. Und jetzt kann ich den Helmut wieder völlig nachvollziehen. Ich habe da manchmal das Gefühl, der ist weichgekloppt. Ich weiß nicht, wie ich es anders sage. Ich sage, die Spannung passt nicht mehr, der bounced irgendwie nicht mehr so, wie ich hätte, sondern der ist einfach innen drin. Durch. Wo ich echt dachte, irgendwie passt das Gewicht jetzt gar nicht mehr für mich. Oder der Eier, der ist... Auch wenn du Sticks einfach mal länger liegen lässt, in einem Raum auch. Wir haben Luftfeuchtigkeit. Selbst da finde ich, was passiert, was mit dem Stick. Und ich finde, da hat der Helmut... Ja, auch durch Schweiß von den Händen. Schweiß von den Händen, genau. Wo ich finde, die Gewichtung verändert sich ein bisschen. Also von daher, ich kann es aber nachvollziehen und ich finde den Tipp von Timo eigentlich ganz gut, was man auch bei vielen Trommelern übrigens sieht, wenn man mal so in die Stocktasche reinguckt oder auch wenn auf einer Session, man teilt sich mal so einen Schlagzeughocker, wo ich dann sehe, oh guck mal, der hat die alle markiert. Bei mir ist dann manchmal, ich bin wieder davon weg, weil ich bin irgendwann nicht mal durch meine eigene Markierung durchgestiegen, weil ich hab dann so viel gesagt, scheißegal. Der Türk hat quasi Tic-Tac-Toe gespielt mit seinem Sticks. Genau, ich hab echt so. Bei dem Dunkeln habe ich eh falsch gegriffen, aber was ich tatsächlich mache zum Beispiel bei Axis, interessiert es mich nicht, wenn der Stock wirklich härter ist, weil da muss ich nicht so leicht spielen irgendwie so, da ist einfach Gib ihm angesagt, und dass ich danach auch so, wie gesagt, meine Stocktaschen, ich habe halt zwei Stocktaschen, wo das auch wirklich ist so die Stocktasche, da sind schon wo ich gleich, wenn ich die Paare habe gleich meine, die etwas schwereren die Stocktasche tue, die leichteren nach da hin, also von so mache ich es eigentlich, Ganz kurz noch, ich weiß, ich habe die Infos ja gelesen, die ich jetzt nicht laut vorgelesen habe, weil ich ja keine Firma in den Sack hauen möchte. Ich weiß, in welche Firma es sich handelt. Ich habe diese Stücke selbst sehr, sehr viele Jahre gespielt und war immer zufrieden damit, muss ich ganz ehrlich an dieser Stelle sagen. Aber Helmut, wenn du was hörst, halt uns auf dem Laufen. Ja, bin ich echt niemand. Wir sind an der Story jetzt dran. Wir sind an der Story dran. Wir müssen ein bisschen ruhig schauen, aber ich verlese trotzdem noch was schnell, weil das auch vom letzten Mal noch übrig geblieben ist. Das muss jetzt einfach noch sein. Und zwar hat uns der Mac geschrieben und er schreibt uns. Hi Dirk, hi Timo. Ich bin ja Hörer seit Beginn an und finde euren Podcast klasse. Dankeschön dafür. Wenn ich jetzt richtig liege, wolltet ihr nochmals einen Podcast über Tramm-Mikrofonierung machen. Das ist auch richtig. Mich würde mal interessieren, was der damalige Spezialist, das ist der Harry Schubauer, zu Internal Mics zu sagen hat. Ich habe mein Set in allen fünf Toms so umgerüstet, mir gingen die ganzen Halteklammern und so weiter auf die Nerven. Und deshalb hatte ich meine Initialzündung nach dem YouTube-Video vom Thomas Lang und The Mad-Drummer Steve Moore. Deren Umbauten und auch der Sound haben mir gefallen. Was halt wirklich positiv zu erwähnen ist, dass das Übersprechen kaum noch stattfindet. Einzeln klingen die Toms leicht nach Konzert-Toms, Phil Collins unten offen, aber in der Band ist das kaum zu hören. Wenn man es nicht weiß, hört man es nicht. Ich stecke meine XLR-Kabel in die XLR-Stecker, in den Toms und fertig. Trotzdem würde ich mal eure Meinung zu interessieren. Ein Foto meines Live-Sets ist im Anhang. Habe ich jetzt leider nicht da, aber wir werden auf jeden Fall darüber sprechen. Es grüßt euch der Mac Köchler. Ich darf es offiziell vorlesen aus dem Allgäu. Und ihr dürft gerne meinen vollen Namen nennen und das Bild veröffentlichen. Boom! Schreibt er doch zum Schluss. Cool. Boom habe ich übrigens, das ist dieser Bass from Resonator, den ich im Ticker genannt habe. Ihr könnt den Ticker, der ist ja gerade raus, da könnt ihr auch nochmal nach checken. Und ich hoffe, dass ich ein Sample mal zugeschickt bekomme, dass ich den für euch testen kann, weil es ist wirklich eine ganz interessante Sache. Die hat mir übrigens der Mac auf der Europe Drum Show, hat er gedacht, ey guckt da doch mal das ist cool, vielleicht wäre das was für euch Mac, zu den internal mics, was ich total positiv finde ist, dass du wirklich keine Ständer oder keine Klammern mehr an den Toms hast. Und du baust dein Set auf und bist praktisch ready vor Mikrofonierung, das heißt du musst nichts mehr anknemst, du musst keine Ständer mehr aufstellen, außer natürlich OVET, das ist jetzt klar, Was mich interessieren würde, Timo, du schickst das Bild, vielleicht kann ich sogar einmal hier sogar noch reinpacken, dass ich das mal hier reinpacken kann, ob du das in der Snare auch hast, das würde mich interessieren, weil Toms stelle ich mir überhaupt nicht problematisch vor, Snare, weiß ich nicht, ich weiß, dass es das gibt, aber da bin ich selber gespannt und damals gab es ein sogenanntes Mikrofonsystem, das wirst du auch noch kennen, die Main-Mikrophones, das hat damals, da gab es sogar, damals gab es noch CDs, ich meine, gibt es heute auch noch, Aber damals gab es noch viele CDs und der hat eine CD rausgebracht, nur mit diesem Main-Mikrofonsystem. Das fand ich sehr, sehr spannend. Also Oma Hakim hat das getrommelt und da fand ich auch den Sound, boah, mega. Aber ich kenne es wirklich, ich habe es nicht. Ich habe wirklich immer Clip-Mikrofonen. Irgendwie, ich benutze die SE Electronics und bin damit super zufrieden. Und was ich allerdings schon mal überlege, es gibt einen sogenannten Kelly-Schuh-Mount. Habt ihr vielleicht mal von gehört? Oder Timo, du. Wo man in der Bass-Trum quasi, dass du in der Bass-Trum, dass die Grenzfläche in der Bass-Trum quasi schwebt. Und das schwebt mir auch vor. Boah, was für ein Habe ich da die Kurve gekriegt. Hammer. Finde ich interessant, aber lass uns doch mal vielleicht den Harry irgendwann nochmal dazuholen. Was meinst du dazu? Unbedingt. Auch mein Vorschlag jetzt, wir könnten mal drüber reden, weil Harry war auch schon lange nicht mehr bei uns zu Gast. Genau, das wäre doch... Und da können wir mal eine schöne Folge darüber machen über Internal Mics. Vor- und Nachteile, Möglichkeiten. Super. Sollen wir das mal so im Raum einfach stehen lassen, Mike? Genau, wir lassen es einfach so schweben. Geil. Bam. Kommen wir noch zu unseren Empfehlungen der Woche, die natürlich nicht fehlen dürfen. Und ich habe heute was zum Trinken im Angebot. Eiswürfel. Nein, keine Eiswürfel. Es ist etwas, was man regulär im Markt seines Vertrauens kaufen kann. Ich bin der festen Überzeugung. Und zwar bin ich ja immer noch auf dem Fahrt meiner Bikini-Figur für den Sommerurlaub, und achte etwas auf die Kalorienzahl. Aber ich gebe zu, es war ja die letzten Tage schon mal ein bisschen wärmer, jetzt nicht mehr so sehr, aber wir hatten ja schon ein bisschen Sommer, sage ich mal. Und dann trinke ich schon mal ganz gerne ein kleines Bierchen. Ich empfehle jetzt kein Alkohol zu trinken, don't drink and drive sowieso, sondern ich empfehle ein alkoholfreies Bier. Und zwar ist das das, ja, und zwar warum empfehle ich genau dieses? Weil das, ich habe mir sehr viele alkoholfreie Biere angeschaut anhand der Kalorienzahl. Hast du dich durchgetrunken, bist du dann eher? Das nicht, das nicht. Aber es steht natürlich immer auf dem Punkt, muss ja draufstehen, wie viele Kalorien das hat. Pro 100 Gramm oder 100 Millilie in dem Fall. Und ich bin hängen geblieben bei dem Bier mit den wenigsten Kalorien. Und das sind 15 Milligramm, äh Quatsch, 15 Kilokalorien, was rieche ich hier? 15 Kalorien auf 100 Milliliter. Das ist sehr wenig. Und zwar ist das das Jever Fun. 0.00 alkoholfrei. Das hat nämlich einen Vorteil. Es hat kein Alkohol. Es hat erst mal, Kein Alkohol, logischerweise, und auch kein Zucker. Und deswegen ist das so mit wenig Kalorien behaftet. Bedeutet durch ein besonderes Verfahren, das habe ich mir auch angeguckt natürlich, das kann ich mal ganz kurz sagen, muss ich nur kurz nachdenken, das habe ich natürlich nicht auswendig gelernt. Die Gärung wird vollständig durchgeführt. In dieser Zeit hat die Hefe den Zucker aus der Würze vergoren. Deswegen enthält es keinen Zucker. 15 Kilokalorien. Meine Empfehlung, Jever Fun. Liebes Jever Team, auch ich bin an einem Probopack interessiert. Nein, also schmeckt, also mir schmeckt's, gut gekühlt, kein Alkohol, kein Zucker. Warum dich, sag ich da mal. Mega, ja. Ich glaube, es ist immer noch gesünder als Pilzkaffee. Das mag, das mag, wie gesagt, Ja, das ist schon eine coole Erfahrung mit dem Pülz-Café. Ich habe was ganz anderes und zwar, ich habe etwas wiederentdeckt. Neben allen Apps und alles Mögliche bin ich ja doch ein sehr haptischer Mensch und ich habe echt wiederentdeckt und zwar durch einen Schüler, der immer gesagt hat, mit den Apps ist kein Strom da, dann muss ich das iPad wieder anmachen, das iPhone wieder anmachen. Dann habe ich ihm empfohlen und er selber hat es sich geholt und gesagt, boah, ich bin dir so dankbar. Warum bin ich da nicht eher drauf gekommen? Der alte DB90 vom Boss. Ja. Und ich selber habe den, ich dachte, das ist, ja, also ich, mit dem Handy ist natürlich auch bei mir, kommen die Leute mit klar, dann ist das weg, dann ist die App wieder weg, dann muss ich die App wieder aufziehen und dann denke ich, boah. Und hier, das ist für mich nach wie vor, den kann man schnell anmachen. Es ist einfach nur ein Metronom. Aber es ist mega. Hat also noch eine Blinkanzeige da oben. Ich würde fast schon sagen, das ist vintage. Das ist total vintage. Und ich finde aber, weil er selber sagt... Liebe Kids, liebe Kids da draußen. Das war ein Metronom. Das ist kein Tablet. Man kann nicht hochwischen. Man kann nicht hochwischen. Doch, du hast diese Zeige immer hoch, diese Fähne hochwischen. Ja, ja, stimmt. Aber ganz ehrlich, für mich war das so normal, dass ich, wie gesagt, ich habe das immer dabei, einfach wenn ich einzählen muss und lass es auch nicht mitlaufen, sondern einfach nur, wenn ich auch nervös bin oder einfach habe ich das richtige Tempo, je nach Tagesform kann das ja auch mal ein bisschen schwanken, wo ich dachte, nee, ich will aber wenigstens die Band richtig einzählen, guck drauf, gib mir so ein bisschen den Beat und dann zähle ich die Band mit ein und ey, ein haptisches Metronom, ich darf sagen, das DB90 das ist nicht das günstigste vom Boss, aber es ist für mich einfach wie gesagt, es ist auch nicht so klein, sondern ich brauche was in der Hand, funktioniert mit einer Blockbatterie, aber auch natürlich gibt es auch ein Netzteil dafür, darf ich auch schon sagen, wird nicht damit ausgeliefert Netzteil, müsst ihr euch auch noch extra kaufen aber für mich es kann eigentlich viel zu viel. Da könnt ihr auch noch einen Drum-Computer, ihr könnt die Stimme damit machen, ihr könnt eine Setlist damit machen. Brauche ich eigentlich alles gar nicht, wenn ich ehrlich bin. Für mich wäre DB90 Lite, liebe Bossfamilie. Das ist die Wort noch verkaufen, finde ich ja geil. Ja, aber ich fand das so geil, ich habe das nur mal erwähnt, er kam an und sagte dann ganz, ey, ich habe viel besser eingezählt, weil als mit denen, dass ich die Handys immer, dass ich das Handy oder das iPad rausholen musste und wieder anmachen musste, dann der große Lichtschall, sagt er, dann ist die Bühne dunkel, da hast du diesen großen Lichtschall auf, am Bühne hat er auch wieder recht, weil hier, das ist ein kleines Blinklicht und er hat gesagt, ey, das ist, ja, ich hab's mir geleistet und bin so froh, dass ich mir das gekauft habe, mir gesagt, stimmt, weil ich benutze es ja auch zum, tatsächlich, ich benutze auch keine App, sondern ich benutze wirklich das Handy und meine Empfehlung der Woche, ich finde, Dirk, du hast es ja schon ein paar Jährchen, ich auch, ich hab das Ding auch, ich muss echt nochmal suchen, wo ich's hab, Das Geile dabei ist, man kann es ja auch auf ein Beckenstativ schrauben. Es hat ja ein Gewinde, das heißt, wenn man ein Beckenstativ übrig hat oder eine Multiklemmer einfach mit einem Galgen, sag ich mal, kann man das auf das Gewinde draufschrauben. Man muss also nicht dafür Platz schaffen auf dem Notenständer oder sonst irgendwas. Man kann es echt gut integrieren. Aber jetzt kommt meine Frage, die ich eigenstellen wollte. Du hast ja schon ein paar Jährchen. Ja. Was denkst du denn, ich habe gerade gegoogelt, was der aktuell kostet? Bin ich... Also 100 glaube ich ganz bestimmt. Jo. Es wird aber weit drüber. Boah. Ich habe jetzt nicht das beste Angebot rausgesucht, aber ich habe ihn jetzt gefunden für, Auf Top-Belegung 159 Euro. Ja, ich wusste, dass er teuer ist. Er war damals schon teuer. Ich meine, ich habe 120 mal bezahlt. Ja, ich hätte auch gesagt, so um die 100. Also ich habe, ganz ehrlich, One-Time-Lifetime-Purchase. Also wenn ihr nicht runterschmeißt. Also ich habe noch nie was dran gehabt und ich gehe, der ist auf das Display schon echt gut zerkratzt. Irgendwie, der möchte nicht wissen. Aber der begleitet mich schon seit so unfassbar vielen Jahren. Also ich kann ihn nur, es muss ja auch nicht der sein, aber es geht mir einfach um diese Funktion haptisches Mikrofon. Ah, ein haptisches Mikrofon, mein Gott. Haptisches Metronom mit einer Leuchtdiode, die das gut anzeigt, die gut lesbar ist, mit einer guten und schnellen Unterteilung. Mal eben Triolen oder mal eben Sechzehntel, mal eben Achtel reinziehen, finde ich auch ganz gut. Mit Klick, auch wenn du Obmeter-Sachen hast, Du kannst dir eins geben lassen, aber auch einfach nur der Takt dir angezeigt wird. Also ohne Betonung, ohne Akzent. Für mich ist es trotzdem die Empfehlung der Woche. Unbedingt. Und das ist ein Roland-Produkt. Das heißt, Boss-Roland gehören ja zusammen. Die Dinger sind wirklich, die halten Jahrhunderte. Die sind gemacht für die Ewigkeit. Deswegen auch die Empfehlung, es gibt ja auch sowas wie eBay-Kleinanzeigen. Ich sage es ja nur so. Aber tolles Gerät. Das war die 140. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcasts Wodcast. Schaut doch mal gerne in die Akademie rein von unserem Schlagabtausch, denn der Dirk hat es ja auch schon mal gesagt, dort findet ihr auch die Play-Longs zu vielen Sachen, die der Dirk gemacht hat. Unzählige Noten, Videos, Inspiration. Ihr seid quasi freigeschaltet für das betreute Trommel mit Dirk, wenn ihr in der Akademie angemeldet seid und für den Drumhang mit mir, wo wir immer wieder über spannende Themen auch sprechen. Das letzte Mal, ganz kurz, ging es um Becken. Welches Becken empfiehlt man? Was macht ein Snare Drum eigentlich? Was macht ein Snare Drum zu einer Snare Drum? Also welchen Sound und so weiter. Wir nerden echt ordentlich rum. Das heißt, schauen wir in der Akademie gerne vorbei. Und lasst uns natürlich ein bisschen Liebe auf unserem YouTube-Kanal da. Denn was ihr vielleicht nicht wisst, aber wenn ihr bei YouTube angemeldet seid, ihr könnt uns hypen. So. Also, wir erwarten jetzt wahnsinnig viele Hypes. Ob das was bringt, wissen wir nicht. Aber macht es doch einfach mal. Halt unsere Videos, wenn das geht, da kann man Punkte vergeben. Ich habe keine Ahnung, wie das funktioniert, aber ich sehe es, man kann es tun. Also, wenn ihr es tun könnt, tut es und es würde uns natürlich wahnsinnig freuen. Kommentiert fleißig, teilt uns in den sozialen Netzwerken, auf WhatsApp, wo auch immer man uns teilen kann und genau, das war jetzt mal wieder ein bisschen, Eigenwerbung und die Bitte an euch, uns weiter zu verbreiten, sofern es euch gefällt, aber wenn ihr bis hierhin gehört habt, gehe ich mal von aus, es hat euch gefallen, sonst hättet ihr schon früher abgeschaltet. In dem Sinne, macht's gut. Ich gebe aber natürlich das letzte Wort ab an den bestfrisiertesten Schlagabtausch-Host, an den Dirk. Ihr Lieben da draußen. Passt auf euch auf. Wirklich euch eine schöne, tolle Mai-Zeit noch. Und wir sagen es bis zum nächsten großen Podcast, euer Podcast-Team. Dirk und Tschüss.