Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Zwischen Wärmepumpen-Hype und HSV-Rätsel
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 16. Januar. Die Migrationswende funktioniert. Der Norden will das Bauen vereinfachen. Kommt das Gepäck am Flughafen bald schneller? Stefan Kunz hat seine Anzeige gegen Unbekannt zurückgezogen. Die Migrationswende funktioniert. Das belegen die aktuellen Zahlen zur Zuwanderung in Hamburg. Insgesamt registrierten die Behörden im zurückliegenden Jahr 12.328 Flüchtlinge neu in der Stadt, wie die Innenbehörde am Freitag mitteilte. Im Jahr 2022, nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine, waren es mit 53.956 Schutzsuchenden mehr als viermal so viele gewesen. 2023 ging die Zahl auf 22.908, ein Jahr später auf 16.108 und 80 zurück. Damit sind die Zugänge 2025 um ein weiteres Viertel gesunken. Besonders deutlich ist der Rückgang bei den Asylbewerbern. Verzeichnete das Amt für Migration im Jahr 2024 noch 9.795 Registrierungen in Hamburg, waren es nun noch 6.669. Das entspricht einem Rückgang von fast einem Drittel. Nach einem vorübergehenden Anstieg registrieren die Behörden 2025 auch weniger Ukrainer. Ihre Zahl ging um 12 Prozent auf 5.659 zurück. Unser Ziel ist, dass Radfahren für alle noch attraktiver und komfortabler wird, erklärte Verkehrssenator Agnes Tjaks, Grüne. Das Fahrrad habe eine zentrale Bedeutung in der rot-grünen Verkehrsplanung. Insgesamt seien seit 2020 bereits 343 Kilometer Radwege gebaut oder saniert worden. Daneben werde das Veloroutennetz zum Hamburger Radnetz weiterentwickelt. Zudem sei unter anderem die Beschilderung verbessert und ein standardisiertes Vorgehen zur Nachrüstung von Schutzelementen an Radfahrstreifen erarbeitet worden. Mit der Radbrücke Halske Straße sei darüber hinaus die erste reine Radbrücke Hamburgs gebaut worden. Die CDU-Opposition warf Tjarks vor, sich für Erfolge feiern zu lassen, die es gar nicht gebe. 50 Kilometer neue Radwege sind nicht nur knapp 25 Prozent weniger als im Vorjahr, sondern auch weit entfernt vom selbstgesetzten Ziel von 60 Kilometern pro Jahr, sagte Fraktionsvize Richard Seelmaecker. Angesichts des von den Grünen unterstützten Zukunftsentscheids stünden die aktuellen, äußerst niedrigen Ausbauzahlen in einem deutlichen Widerspruch zu ihrem eigenen Anspruch. Gestern wurde bekannt, dass in Deutschland rund 1,4 Millionen Wohnungen fehlen. Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes wollen die norddeutschen Bundesländer nun an einem Strang ziehen und die Planung sowie das Bauen vereinfachen und beschleunigen. Darauf verständigten sich die Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in einer Bremer Erklärung. Zentrales Ziel sei es, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ohne dabei Abstriche bei städtebaulicher Qualität, Klimaschutz und sozialer Durchmischung zu machen. Beim dritten norddeutschen Wohngipfel sprachen sich die Länder dafür aus, klare Standards, weniger Komplexität und praxistaugliche Regelungen für alle am Bau Beteiligten zu schaffen. Zugleich seien Rechtssicherheit für Verwaltungen, Bauwirtschaft und Wohnungsunternehmen wichtig. Nachdem das städtische Unternehmen im vergangenen Sommer Photovoltaikanlagen in sein Angebot aufgenommen hat, bietet es jetzt auch Wärmepumpen für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften sowie Reihenhäuser in Hamburg an. Die HENW stützen sich auf eine Umfrage unter Hamburger Immobilienbesitzern, wonach jeder Zweite sich im Fall eines Heizungsaustauschs für eine Wärmepumpe entscheiden würde, besonders wegen ihrer Klimafreundlichkeit und Zukunftssicherheit, so die Energiewerke. Das hundertprozentig städtische Unternehmen verspricht Leistungen aus einer Hand. Von kostenloser Beratung über einen Service zur Beantragung von Fördermitteln bis hin zur Inbetriebnahme, so Geschäftsführer Michael Prinz. Der Flughafen Hamburg erneuert für mehr als 90 Millionen Euro seine Gepäckförderanlage, über die täglich bis zu 30.000 Koffer bewegt werden. Teile der Anlage sind inzwischen rund 20 Jahre alt, daher ist eine Erneuerung nun erforderlich, sagte Airport-Chef Christian Kunsch anlässlich des symbolischen Spatenstichs für den Bau einer neuen Sortierhalle. Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhardt, SPD, sagte, für eine verlässliche Infrastruktur seien Investitionen unabdingbar. Das gilt natürlich auch für den Hamburger Flughafen, der als ältester internationaler Verkehrsflughafen Deutschlands seine Anlagen Schritt für Schritt erneuert. Die derzeitige Anlage in Terminal 1 ist seit 2005 in Betrieb und umfasst eine rund 3,5 Kilometer lange Förderstrecke. Sie werde nun im laufenden Betrieb durch moderne Systeme ersetzt, um die Streckenführung zu optimieren und die Gepäckwege effizienter zu gestalten. Man darf gespannt sein, ob sich damit auch die Wartezeiten für Reisende endlich verkürzen. Stefan Kunz hat seine Anzeige gegen Unbekannt zurückgezogen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft. Der bisherige Sportvorstand des Hamburger SV hatte die Anzeige nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs der Nachstellung am 12. Dezember gestellt. Die Zurückziehung der Anzeige hat keine Konsequenz für das Verfahren, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Da es sich um ein sogenanntes Offizialdelikt handele, würden die Ermittlungen von Amts wegen geführt. Zuletzt waren Vorwürfe gegen den 63-jährigen Kunz wegen eines angeblichen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit seinem unerwarteten Abschied vom HSV Ende des Jahres bekannt geworden. Der frühere Nationalspieler hatte den Vorwürfen widersprochen. Erst einmal möchte ich sagen, dass mich die Vorwürfe hart treffen. Klar ist, ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück, hatte es in einem Statement auf dem offiziellen Instagram-Profil des Ex-Profis geheißen. Warum er nun die Anzeige zurückgezogen hat, ist unbekannt. Kunz war über seine Anwälte für eine Stellungnahme angefragt. Das abgesagte Spiel in der Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und Bayer Leverkusen wird am Mittwoch, den 4. März, nachgeholt. Das gab die deutsche Fußball-Liga DFL am Freitag bekannt. Anpfiff ist um 20.30 Uhr, übertragen wird die Begegnung von Sky. Die Partie des 17. Spieltages war ursprünglich für den vergangenen Dienstag angesetzt gewesen. Wenige Stunden vor dem Anpfiff wurde die Begegnung wegen wetterbedingten statischen Risiken im Bereich des Stadiondachs, jedoch abgesagt, das Hamburger Volksparkstadion war aus diesem Grund kurzfristig gesperrt worden. Am vorigen Wochenende fielen bereits die Spiele zwischen Werder Bremen und der TSG Hoffenheim sowie dem FC St. Pauli und RB Leipzig den winterlichen Bedingungen im Norden zum Opfer. Beide Partien werden am Dienstag, den 27. Januar um 20.30 Uhr Sky nachgeholt. Interessierte können sich ab Dienstag zur Frühjahrsputzaktion Hamburg räumt auf anmelden. Die Müllsammelaktion in der Stadt ist für den Zeitraum vom 20. Februar bis zum 1. März geplant, wie die Stadtreinigung Hamburg, SRH, am Freitag mitteilte. Anmeldungen sind unter www.hamburg-raumt-auf.de möglich. Hamburg räumt auf ist eine Gemeinschaftsaktion der SRH und der Umweltbehörde mit Unterstützung des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, Hamburg. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 96.100 Freiwillige an der Aktion. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.