Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: A7-Sperrung und Streik-Chaos
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 20. März. Wieso es morgen wieder eng auf Hamburgs Straßen wird. Weshalb zwei Hamburger Großprojekte jetzt anlaufen. Am Landgericht startet am Dienstag ein Prozess gegen einen Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation. Meine Nachricht des Tages? Verdi hat fast nicht gestreikt. Heute fuhren in Hamburg die Busse und Bahnen planmassiv, aber morgen ruht bei der Hochbahn wieder der Verkehr. Die Gewerkschaft Verdi hat für Samstag 3 Uhr bis Sonntag 3 Uhr einen neuerlichen Warnstreik bei der Hochbahn und bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein GmbH, VHH, angekündigt. Vom Ausstand nicht betroffen sind S-Bahnen, Fähren und Regionalbahnen. Außerdem wird die Autobahn A7 zwischen Stellingen und Heimfeld von Freitag 22 Uhr bis Montag 5 Uhr für insgesamt 55 Stunden vollständig gesperrt. Das betrifft auch den Elbtunnel. Zusätzlich sind unweit des Hauptbahnhofs die Berliner Tordammbrücke und die Bürgerweide wegen Abrissarbeiten dicht. Die Polizei Hamburg empfiehlt allen Verkehrsteilnehmenden, sich frühzeitig über mögliche Einschränkungen zu informieren und alternative Routen einzuplanen. Ganz ohne Warnstreik ging es aber auch am Freitag nicht. Heute war die Belegschaft der Deutschen Presseagentur, dpa, zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Wie die Gewerkschaften Ver.di und Deutscher Journalistenverband DJ Fay bekannt gaben, begann die Arbeitsniederlegung um Mitternacht. Ziel sei es, Bewegung in die zuletzt ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der dpa-Geschäftsführung zu bringen. Ein Jahrzehnt ist auf den wohl bekanntesten Baustellen der Stadt nichts passiert. 2014 wurden die Essohäuser am Spielbudenplatz abgerissen, 2016 kaufte die längst insolvente Gerge Group das Holstenareal in Altona. Es gab viele Ideen, Verhandlungen, Entwürfe, nur gebaut wurde bislang nicht. Das wird sich nun ändern, wie Frank Gerhard Schmidt, Vorstand beim Immobilienentwickler Quantum, dem Abendblatt sagte. Schon im kommenden Monat sollen die Arbeiten zwischen Spielbudenplatz, Taubenstraße und Kastanienallee beginnen. Hier planen Quantum und die Saga einen Neubau, in dem 169 geförderte Wohnungen, eine Kita sowie ein Hotel einziehen sollen. Dort sind zudem ein Live-Musik-Club sowie ein Haus der Kreativwirtschaft geplant. Der Name, Ergebnis eines Ideenwettbewerbs des früheren Besitzers, wird verworfen. Aus dem Paloma-Viertel wird nun die Kiezkante. Weit gediehen sind inzwischen auch die Planungen für das Holstenareal auf dem früheren Brauereigelände zwischen Haubach und Harcourtstraße. Hier will ein Konsortium aus Quantum und Hansemerkur Grundvermögen in Kooperation mit der Saga und der Hamburger Sparkasse insgesamt 2000 Wohnungen bauen. Weiterhin sind Büros, Gewerbe, Kitas und ein Hotel geplant. Rund die Hälfte wird im geförderten Wohnungsbau entstehen, die andere Hälfte frei finanziert. Spätestens im zweiten Halbjahr 2027 sollen die Bagger rollen. Man hat das Gefühl, jeder will. Und wir wollen ein Vorzeigeprojekt in Altona abliefern, sagt Schmidt. Damit Autofahrer besser sehen, wenn Fußgänger die Straße überqueren wollen, gibt es nun leuchtende Zebrastreifen. Ein Sensor erfasst am Straßenrand wartende Fußgänger und projiziert ein Lichtband auf die Straße. Bislang ist diese Technik in Deutschland fast einzigartig. Nur in Saarbrücken werden smarte Fußgängerüberwege bereits getestet. Erste Auswertungen zeigten aber bereits eine deutliche Verbesserung der Wahrnehmbarkeit und damit der Verkehrssicherheit, erklärt die rot-grüne Regierungskoalition aus Eimsbüttel. Sie will die schlauen Zebrastreifen nun nach Hamburg bringen und damit die Verkehrssicherheit erhöhen. Ein weiteres Pilotprojekt, nachdem hier kürzlich bereits bunte Kreise auf die Straße geklebt wurden. Unsere Straßen werden schlauer, hoffentlich gilt für die Verkehrsteilnehmer dasselbe. Gute Nachrichten für Fans der Indie-Rock-Band. Blumfeld. Fast 20 Jahre nach ihrer Auflösung haben die Musiker um den Frontsänger Jochen Distelmayr ihre Wiedervereinigung bekannt gegeben. Demnach arbeitet die legendäre Band an einem neuen Album. Der Startschuss für das siebte Studioalbum sei gefallen, teilte die Band auf ihrem Instagram-Account mit. Das Musiklabel Sony veröffentlicht aus Anlass des Comebacks eine limitierte Vinylbox mit unter anderem allen sechs Alben der einflussreichen Band. Außerdem dürfen sich Fans auf zwei unveröffentlichte Live-Alben freuen, die ebenfalls in der Box enthalten sind. Am 22. Mai erscheint die große Blumfeld, Werkschau Blumfeld, für immer, The Anthology Archives Folt 3, teilte die Band mit. Mehr weiß mein Kollege Thomas André. Der alte Schwede bekommt einen kleinen Bruder. Beim Ausheben der Baugrube für die künftige U5-Haltestelle Bramfeld in Hamburg ist ein Millionen Jahre alter Findling gefunden worden. Wie die Hochbahn mitteilte, wiegt der Granitstein rund 22 Tonnen und misst etwa 8 Kubikmeter. Der Stein wurde geborgen und soll der Hansestadt als Naturdenkmal erhalten bleiben. Dieser Fund in Bramfeld ist eine echte Sensation. So ein geologisches Schwergewicht haben wir in Hamburg seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr ans Licht befördert, sagte Umweltsenatorin Katharina Fegebank, Grüne. Der Stein wiege so viel wie ein ausgewachsener Buckelwal und gehöre zu den größten Findlingen der Stadt, angeführt vom alten Schweden, der 217 Tonnen wiegt. Wo der Stein sein neues Zuhause finden wird, müsse noch geklärt werden. Ein Findling wie dieser ist auch für ein Großbauprojekt wie die U5 eine absolute Besonderheit und kommt nicht alle Tage vor, erklärte U5-Teilprojektleiter Patrick Kunert. Beim Ausheben sei die Baggerschaufel in rund sieben Metern Tiefe auf den Stein gestoßen. Er ist am Donnerstag im hohen Alter von 30 Jahren im Eismeer des Zoos gestorben. Mit Odin verliert der Tierpark nicht nur ein beeindruckendes Tier, sondern auch einen wichtigen Botschafter seiner Art und einen bedeutenden Teil der erfolgreichen und in Deutschland einzigartigen Walrosszucht, hieß es bei Hagenbeck. Die Tierpfleger im Eismeer begleiteten Odin über viele Jahre hinweg intensiv. Sein Tod hinterlasse daher eine große Lücke. Odins Gesundheitszustand habe sich in den letzten Wochen stetig verschlechtert, teilte Zootierarzt Michael Pflüger mit. Odin hatte seit längerem eine hochgradige Aufgasung im Magen-Darm-Bereich. Diese konnten wir leider medikamentös nicht kurieren. Dem 21-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, sich Zugang zum Gelände des Hamburger Flughafens verschafft und eine Hand mit Sekundenkleber an das Rollfeld geklebt zu haben. Ziel sei es gewesen, maximale mediale Aufmerksamkeit für die letzte Generation zu erzeugen, teilte das Landgericht mit. Durch Annullierungen, Umleitungen und Fahrbahnschäden entstand demnach ein Schaden von rund 144.000 Euro. Zuvor war der Hauptverhandlungstermin im letzten Jahr aufgehoben worden. Die letzte Generation war in den letzten Jahren durch Proteste aufgefallen, bei denen sich ihre Mitglieder auf die Straße klebten und dadurch den Verkehr behinderten. Ich habe noch immer den Verdacht, dass auch der liebe Lars ein Letztgenerationler ist, der sich irrtümlicherweise im Homeoffice festgeklebt hat und der Kleber war richtig gut.