Latest / HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk / Schweinsteiger warnt HSV: „Das kann gefährlich werden“
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- HSV, wir müssen reden. Der Abendblatt-Podcast rund um den Hamburger Sportverein. Reicht die Qualität für die Bundesliga? Nach einer holprigen Vorbereitung und einem glücklichen Weiterkommen im DFB-Pokal bei Oberligas Pirmasens, ist die Aufstiegseuphorie beim HSV schon wieder etwas verflogen. Wie stark sich die Fans nun auf einen Abstiegskampf über die gesamte Saison einstellen müssen Und welche Mannschaften denn mit dem HSV auch konkurrieren um den Klassenerhalt? Darüber wollen wir heute sprechen in unserer neuen Folge von HSV. Wir müssen reden. Mein Name ist Stefan Walter und ich begrüße zu einem meinen Kollegen Henrik Jakobs. Moin Henrik, bist du schon in Klassenerhaltsform? Ich bin in Pokalform gewesen auf jeden Fall. Ich war ja in Pirmasens, moin Stefan. Und der HSV ist weitergekommen, also ganz souverän. Okay, also Henrik ist bereit, aber unsere Expertise alleine soll heute nicht reichen, damit wir auch wirklich alle Abschießkandidaten dann fachkundig auch beleuchten können. Haben wir uns etwas Verstärkung an Land geholt, bei jemandem, der bei DAZN ein sehr hohes Ansehen genießt und beim Bundesligastart des HSV bei Borussia Mönchengladbach im Einsatz sein wird. Servus, Tobi Schweinsteiger. Ja, servus und moin, wie ihr in Hamburg ja pflegt zusammen. Ja, moin auch von mir, Tobi. Lange nichts mehr gehört. Ich glaube, das letzte Mal gesehen mit Osnabrück gegen den HSV. Da hast du ja noch eine große Überraschung geschafft nach dem Aufstieg mit Osnabrück. Und jetzt der Sohn-Experte und man fragt sich, kommst du denn nochmal auf die Trainerbühne zurück oder bist du jetzt quasi wie dein Bruder der TV-Experte, der da jetzt Karriere machen will? Ich glaube, das eine schließt das andere nicht aus. Also mir macht der Job jetzt sehr, sehr viel Spaß. Ich bin im Gegensatz zu meinem Bruder auch sehr, sehr viel im Einsatz. Wahrscheinlich um die 60 Einsätze jetzt in der nächsten Saison Bundesliga, Champions League. Ich habe die Klubwiener begleitet. Also es macht super viel Spaß. Es ist auch Zeit nebenbei andere Themen anzustoßen, nach vorne zu bringen. Das macht mir persönlich sehr viel Spaß, sich in andere Richtungen auch weiterzuentwickeln. Ja, und das Trainer-Business habe ich von Anfang an gelernt. Und ja, wenn die richtige Aufgabe kommt oder die Anfrage kommt, dann mache ich mir schon auch immer meine Gedanken darüber. Aber ansonsten bin ich im Moment gerade, muss ich sagen, echt sehr, sehr glücklich. Tobi, man kennt dich ja noch in Hamburg aus deiner Zeit als Co-Trainer zur Zeit von Dieter Hecking, als er Chefcoach war. Das war vor knapp fünf Jahren der Fall. Möglicherweise hat The Zone dich auch deshalb hier nach Hamburg geschickt zum Dreh der neuen Doku, die ab Dienstagabend dann um 19.27 Uhr beziehungsweise 18.87 Uhr bei The Zone läuft. Jeden Tag eine Folge. Es geht bis Sonnabend. Fünf Teile gibt es insgesamt. Nimm uns doch mal ein bisschen mit. Worauf können sich denn die Fans freuen? Ja, ein paar spannende Einblicke. Also ich glaube, es ist ein bunter Mix. Der HSV war jetzt sieben Jahre raus aus der ersten Bundesliga und ich glaube, jeder, der es mit dem Profifußball in Deutschland zu tun hat, freut sich über die Rückkehr des HSV. Aber der Verein hat natürlich auch einen Wandel, ja, fast durchlebt, muss man wirklich sagen. Wenn ich mich zurückerinnere, auch in meine Zeit in Hamburg, da war das Anspruchstenken im zweiten, Zweitlegerjahr trotzdem noch komplett was anderes im Drumherum. Aber ich denke, der Verein ist wirklich vom Anspruchstenken her geerdet jetzt. Ich kann das realistisch einschätzen. Die Stimmung ist richtig in der Stadt, im Stadion immer Wahnsinn. Auch die letzten Jahre, glaube ich, hat sich das auch nochmal enorm ins Positive entwickelt und der Verein präsentiert sich wirklich gut. Und deswegen sind wir auch alle gespannt, wie er jetzt wieder zurückkommt in der ersten Bundesliga. Dass das nicht leicht wird, habt ihr in den Eingangsworten schon ein bisschen beschrieben. Es wird Abstiegskampf, es wird ein Kampf um diese Liga, aber das kommt auch dem her, dass der HSV... Dass er jetzt die letzten Jahre war, eigentlich ein normaler Zweitligist, dass er am Anfang nicht war, dass er wirklich kein normaler Zweitligist ist. Er hat immer noch was Besonderes, was Magisches. Aber die Welt hat sich weiter gedreht um Hamburg rum. Also die Erwartungshaltung, glaube ich, um Hamburg rum ist eine andere als in Hamburg selber. Das habe ich erfahren unter vielen Gesprächen. Und deswegen freuen wir uns alle drauf. Und ich glaube, die Doku wird richtig cool. Tiefe Einblicke, verschiedene Einblicke, jeder wird abgeholt. Und ja, jeder freut sich dann, dass er am Sonntag den HSV in der ersten Liga sieht. Für viele kam das jetzt ein bisschen überraschend, dass De Son jetzt auch noch eine Doku macht. Denn jetzt am Mittwochabend ist ja die große Premiere auch der OMR-Produktion, die dann im ZDF läuft. Die haben den HSV anderthalb Jahre lang begleitet, waren überall mit dabei in allen möglichen Sitzungen, in der Kabine, bei Ansprachen. Natürlich dann auch im Rathaus bei der Aufstiegsfeier. Ist eure Doku etwas anders? Also geht ihr da ein bisschen anders ran? oder habt ihr auch schon versucht, möglichst viele interne Einblicke zu bekommen? Es gibt schon viele interne Einblicke, nur ist es anders, ob du eine Mannschaft dann über ein halbes Jahr dann auch begleitest. Das ist dann auch ein anderer Ansatz, was das Ganze angeht. Für uns geht es darum auch, klar, wir sind der Erstligasender, wir haben die Konferenz jetzt auch bei uns. Also die meisten Spiele sieht man einfach auf unserer Plattform. Und der HSV, ich habe es vorher gesagt, ist eine Riesen-Nummer, hat eine Riesen-Anhängerschaft. Und ich glaube, dass jedes HSV-Spiel ausverkauft sein wird in der neuen Saison und das liegt dann oftmals, nicht im Heimteam, sondern wirklich auch an der Reisewürdigkeit der HSV-Fans und das ist einfach was Besonderes und wir wollen einfach zeigen, wie sehr, Der HSV irgendwo vermisst wird, auf was sich alle Zuschauer freuen können und auch Einblicke geben, dass der HSV nicht mehr dieser Champions League Club von vor 15 Jahren ist, sondern das ist wirklich ein gesettelter Verein, der sich neu aufgestellt hat und sehr, sehr spannend ist, weil er nach dem Aufstieg, glaube ich, nicht ganz so gefestigt ist, wie man sich vielleicht dann, wohin man sich entwickelt hat die letzten zwei, drei Jahre in der zweiten Liga. Und mal schauen, wie viel Gegenwind der HSV aushält. Du warst jetzt ja erst am Montag nochmal in Hamburg zu einem Drehtag. Kannst du da ein bisschen spoilern, worum ging es denn an dem Sendetag und wie viele Drehtage warst du insgesamt in Hamburg für eure Doku? Ich war einen Tag in Hamburg, bin am Montag früh hochgeflogen und Montagabend mit ein bisschen Verspätung zurückgeflogen. Ich hatte das Glück, dass sich Hamburg wirklich von seiner allerbesten Seite präsentiert hat. Wir haben viel in der Sonne gedreht. Ich hatte eine lange Hose an, also das zeigt schon, dass meine Vorahnung nicht richtig war und Hamburg war wirklich wieder wunderschön. Wir hatten einen Talk, Sebastian Wolf vom Kicker, in dem es einfach ein bisschen darum geht, wie schätzt er als Expertise aus der Hamburger Journalie und ich aus der Expertise von der Zone so ein bisschen den HSV ein, wie schätzen wir den Kader ein, wie ist die Stimmung in Hamburg, wie ist die Drucksituation auch in Hamburg. Das ist was Spezielles. Aus meiner Sicht war es natürlich gut, dass ich das schon mal aus dem innersten Zirkel erlebt habe, in einem sehr, sehr spannenden, sehr, sehr turbulenten Jahr. Und genau, wir haben uns eine schöne Location gesucht mit Blick über die Elbe auf die ganze Stadt und an den Hafen. Sehr, sehr schön und glaube ich, kriegt man ganz gute Einblicke, wie auch so unterschiedlich die Einschätzung über den HSV sein kann. Also wir sind auf jeden Fall sehr gespannt auch auf diese Doku dann. Du hast schon gesagt, ihr habt euch auch damit beschäftigt. Wie stark ist jetzt der HSV aktuell? Wie sieht es mit dem Kader aus? Es gab ja wirklich einen sehr, sehr großen Umbruch jetzt auch nach dem Aufstieg. Eigentlich ungewohnt für Aufsteiger, dass man dann seine Aufstiegsmannschaft so stark verändert. Wie hast du diesen Prozess so beobachtet und wie siehst du den HSV aktuell aufgestellt? Ja, sehr, sehr spannend. Also ja, wie du sagst, man ist eigentlich gewöhnt, dass wenn eine Mannschaft aufsteigt, dass es Anpassungen gibt. Ja, die brauchst du auch, weil die erste Liga vom Level her deutlich über der zweiten Liga ist. Auf der anderen Seite willst du die Euphorie irgendwo mitnehmen. Beim HSV sind viele Sachen geändert worden. Es geht los mit der Grundordnung, mit der Spielidee. Einzelne Spieler, die Führungsachse, Führungsspieler haben den Verein verlassen. Müssen vielleicht den Verein noch verlassen. Die Torwartposition ist noch nicht hundertprozentig festgelegt. Also das sind sehr, sehr viele Variablen, die für uns auch und für mich auch sehr, sehr schwer einzuschätzen sind. Ich schätze Merlin Poitzin und Loic Favre, das muss ich sagen, die machen sich sehr, sehr viele Gedanken. Aber dann hast du, das ist das Nächste, du hast ein Trainerteam, das zum ersten Mal in der ersten Liga aufläuft. Du hast einen Sportvorstand, der in dieser Position zum ersten Mal in der ersten Liga aktiv ist. Du hast einen Sportdirektor, der in dieser Position in der ersten Liga das erste Mal aktiv ist. Der HSV ist seitdem jetzt die alle da sind, wahrscheinlich nicht in jedem Spiel der Favorit. Auch von der Qualität her nicht das bessere Team. Also es wird schwierige Situationen geben. Ja, das sind brutal viele Punkte, die es einfach schwer machen, einzuschätzen. Wo steht der HSV? Ja, man kann die Vorbereitung nehmen. Ich bin jetzt kein Fan davon, Vorbereitungsspiele und die erste Pokalrunde immer als Maßstab zu nehmen und dann zu sagen, okay, es geht in die oder die Richtung. Aber es sind natürlich Tendenzen da und es zeigt deutlich, dass noch ein langer Weg vorm HSV liegt, in dem alle Rädchen greifen sollten und je schneller die greifen und ineinander funktionieren, dass du mehr Punkte kannst oder früher kannst du anfangen, viele Punkte zu sammeln und die wird der HSV brauchen, weil die Liga ist. Sehr stark und sehr ausgeglichen. Der HSV stand ja so in allen sieben Zweitliga-Jahren für dominanten Fußball. Du hast es auch erlebt in deinem Jahr. Von dieser Spielfreude oder Spielstärke auf der Aufstiegssaison ist jetzt relativ wenig übrig geblieben durch den Umbruch, den du gerade auch geschildert hast. Ist das aus deiner Sicht das Risiko möglicherweise höher als der Nutzen? Hätte man sich eventuell entscheiden müssen, ob man entweder das Spielsystem oder den Kader rund erneuert. Aber dadurch, dass man eben beides verändert, ist letztlich halt eine XXL-Aufgabe auch zu lösen. Ja, das eine schließt das andere ja nicht unbedingt aus. Also es ist schon ein Unterschied, ob du im 4-3-3 spielst mit zwei Flügelperchern auf beiden Seiten oder im 3-4-3, wo du nur noch einen am Flügel hast und das Zentrum stärkst. dann ist es schon. Glaube ich, auch vertraglich schwierig gewesen. Ich glaube auch, dass der Wechsel auf der Sportvorstandsposition ein Jahr vor dem Aufstieg nicht dazu führt, dass dann automatisch diese ganzen Sachen, die im Hintergrund laufen, Vertragsgespräche. Auch Vertrauen in die jeweiligen Personen, das kostet dich ein, zwei, drei Monate. Und dann kann es schon mal sein, dass dann die ein oder andere Vertragsverlängerung vorzeitig nicht funktioniert oder das eine Gespräch ein bisschen länger dauert. Und dann kommst du vielleicht in Situationen, dass du vielleicht darüber nachdenkst, auch Königsdörfer, also nur ein Beispiel, zu verkaufen, da bleibt er wieder. Ludovic Reis, ja, das ist eine gute Summe für den HSV, aber auch aus meiner Erfahrung heraus, ein Führungsspieler, der wirklich im Zentrum ausschlaggebend dafür ist, in beide Richtungen, wie das Spiel läuft, der auch Ansprechpartner für die anderen Spieler ist, eine gewisse Qualität auch mitbringt, zu verkaufen. Das sind viele Abwägungen, die man vielleicht mit Erfahrung oder mit mehr Erfahrung auf gewissen Situationen vielleicht nicht getätigt hat. Aber im Endeffekt ist es alles dann Humbug, darüber nachzudenken, wenn es in Gladbach funktioniert und dann vielleicht sich auch im Flow entwickelt. Und diesen Flow hat der HSV in der Vorbereitung nicht geschafft, irgendwie zu bekommen, auch im Pirmasens nicht. Ich glaube, dass du weitergekommen bist, war eher dann so ein Durchschnaufen, zumindest diese Runde weiter. Aber ich habe jetzt nicht dieses Gefühl, dass es auch um den Verein rum jetzt gerade nochmal so ein, ja, wir haben diese erste Runde überstanden. Jetzt geht es weiter, wir freuen uns auf den ersten Spieltag, sondern es ist weiterhin sehr viel Unruhe und sehr viel, wie so ein Grummeln, dass man nicht hört, aber unterbewusst wahrnimmt. Und deswegen sind sehr viele Fragen beantwortet worden vom Trainerteam, von der sportlichen Leitung, was Kaderumstrukturierung, was Spielidee angeht. Die haben sich dafür entschieden und diesen Weg müssen sie dann konsequent gehen und den müssen sie auch zusammengehen. Und das wird, glaube ich, das Wichtigste, dass sie weiter in diesen Weg zusammengehen, weil ich glaube, dass keine Entscheidung über Spieler oder Spielideen nur eine Seite gefällt hat, sondern im Endeffekt wird, dass die ganze sportliche Leitung inklusive Trainerteam gefällt haben. Und das, glaube ich, ist ganz wichtig, dass sie da zusammen in diesen Weg weitergehen. Eine ganz spannende Personalie, du hast sie schon angesprochen, steht ja noch aus diese Woche. Also das Duell um die Nummer 1, Daniel Heuer-Fernandes gegen Daniel Peretz. Daniel Heuer-Fernandes kennst du selbst noch aus deinem HSV-Jahr. Er war die Nummer 1, dann ganz zum Schluss habt ihr nochmal kurz vor Saisonende den Torwart gewechselt. Dann kam Julian Pollersbeck rein. Kannst du ihn so mal so ein bisschen beschreiben, auch als Typ. Und vielleicht kennst du ja Daniel Peretz sogar auch ganz gut durch deine Nähe zum FC Bayern München. Hast du was über ihn gehört? Was glaubst du, wer wird sich da am Ende durchsetzen? Ich glaube, für Ferro spricht, dass er sich in seiner Zeit beim HSV gegen jeden Konkurrenten durchgesetzt hat. Das war damals gegen Poller, das war jetzt auch gegen Matteo Raab auf Sicht, dass er nicht mit jeder Entscheidung hundertprozentig einverstanden war. Das war klar, das war damals vielleicht auch hart, während der Corona-Zeit dann nochmal die letzten paar Spiele aus dem Tor rauszugehen. Er hat sich im Endeffekt immer durchgesetzt und was dafür entspricht, er ist eigentlich einer der Letzten aus dieser Führungsachse, der noch da ist oder der unbestritten da ist eigentlich und du hast jetzt eine komplett neue Abwehr, du hast vielleicht sogar ein komplett neues defensives Mittelfeld, dann noch einen neuen Torwart dazu, das sind schon sehr, sehr viele Neuigkeiten. Und glaube ich, das würde ein bisschen für ihn sprechen, definitiv. Und auch ist ein Teil dieser Jungs, die die Euphorie vielleicht auch mitnehmen können. Also, er ist aufgestiegen im HSV. Das sind die Jungs vor ihm, die wahrscheinlich Anfang an der Fakli ist aufgestiegen. Ja, da müssen wir schauen, spielt Jonas Mehrfeld, aber es sind wenige Spieler, die dann aufgestiegen sind. Und je mehr Spieler du drin hast, die sind am ersten Spieltag, gehen die anders in dieses Spiel, als die Jungs, die neu dazugekommen sind. Und das, glaube ich, spricht definitiv für ihn. Daniel Perez habe ich jetzt persönlich keinen Bezugspunkt. Ich weiß, er ist ein sehr talentierter Torhüter, bringt natürlich ein bisschen mehr Physis mit, ist, ja, aber jetzt auch nicht so regelmäßig im Spielbetrieb, wie es Ferro war. Und wir wissen alle, dass Ferro mit allen Vor- und Nachteilen, die sein Torwartspiel hat, dem HSV sehr, sehr viele Punkte gerettet hat. Und ich glaube, das ist schon was über das sich auch Merlin dann Gedanken machen wird. Dieser Punkt, dass Ferro ja so mit der Letzte eigentlich ist, der Aufstiegsachse, der aktuell noch übrig geblieben ist, beziehungsweise der noch Chancen auf einen Stammplatz hat, ist ja tatsächlich ganz interessant. Vergangenessaison war es ja zum Beispiel St. Pauli und Heidenheim, die haben jetzt relativ wenig am Kader verändert, sind dann eben auch durch diese gestärkte Struktur aus dem Aufsichtsjahr konnten sie sich in der Bundesliga etablieren und dann eben auch mal überraschen in einzelnen Spielen. Du kennst dich ja aus, wie das so sich alles verhält in einem Mannschaftsgefüge, in der Kabine. Ist das am Ende gesund, wenn dann auch die Aufstiegshelden den Verein möglicherweise gar nicht verlassen sollten, aber eben nicht mehr spielen, siehe Sebastian Schonlau, vielleicht auch Jonas Meffert und möglicherweise eben auch Daniel Heuer-Fernandes? Das ist eine gute Frage. Wenn dann die anderen Jungs vor ihnen spielen, dann müssen die so gut sein, dass diese Aufstiegshelden in Anführungsstrichen jetzt, dass sie erkennen, hey, die sind einfach gut, die machen einen guten Job, dann ist das okay. Wenn du aber dann siehst, der eine patzt, der andere patzt, dann kommt schnell dieses Gefühl auf und das hat jeder Fußballer. Jeder Fußballer denkt, der ist besser wie sein Konkurrent. Also das ist ein gesundes Selbstbewusstsein, das ist aber auch eine Denke. Und selbst wenn du nicht spielst, denkst du auf einem höheren Niveau, dass du vielleicht die letzten fünf Jahre gar nicht gespielt hast, denkst du, ich könnte das besser. Und das kann gefährlich werden. Das kann definitiv gefährlich werden. Dann kommt es ein bisschen darauf an, wie es auch eine Grüppchenbildung ist. Das hast du in der Mannschaft, der eine versteht sich mit dem anderen besser. Und wir wissen, oder das wisst ihr noch besser, dass beim HSV da schon intern in der Mannschaft auch die letzten Jahre was gewachsen ist. Das waren keine zerschrittenen Grüppchen, das war eine gut funktionierende Gruppe. Die, glaube ich, auch letztes Jahr dann auch gezeigt hat, das war vielleicht auch nicht der erfolgreichste Fußball im letzten halben Jahr, den der HSV in der zweiten Liga gespielt hat. Aber es war im Endeffekt dann die Mannschaft, die gegen Widerstände immer da war und vor allem bis zum Schluss durchgezogen hat. Und das ist die Jahre davor halt nicht, hat das nicht funktioniert. Und das liegt daran, dass diese mannschaftliche Geschlossenheit da war. Und ich glaube, dass du als gutes Team sehr viel Qualität ausgleichen kannst. Also du wirst aus einer Mannschaft, die weniger Qualität hat und ein gutes Team haben, wirst du mehr rausholen können als aus einer Mannschaft, die deutlich mehr Qualität hat, aber kein Team ist. Und das wird die größte Aufgabe zu sein, egal ob neue Spieler, Spielidee, neue Liga. Du musst so schnell wie möglich ein gutes, starkes Team werden. Und da brauchst du auch diese Spieler wieder. Da brauchst du einen Sebastian Schonlauer, da brauchst du einen Jonas Mertwerter, da brauchst du einen Ferro, da brauchst du einen Bacariator, die Jungs, die schon da sind, die den Verein kennen, die das Umfeld kennen. Die den einen oder anderen Spieler schon ein bisschen länger kennen, ein, zwei Jahre, dann die ganz neuen paar Wochen. Die brauchst du und die musst du, wenn du sie da behältst, wirklich hinkriegen, dass sie das große Ganze sehen. Und das ist eigentlich die viel größere Trainerarbeit, als eine Spielidee reinzubringen. Vielleicht kannst du ja auch mal einen Vergleich ziehen zu deiner Zeit in Osnabrück. Da war es ja auch so, du bist auf Anhieb aufgestiegen, kamst in einem Moment, wo es nicht gut lief. Dann kam der Aufstieg eigentlich fast schon überraschend. Ihr seid dann am Ende nochmal richtig geklettert, habt es dann geschafft und dann war natürlich eine Erwartungshaltung gleich da in der zweiten Liga. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, ob ihr viel verändert habt oder nicht, aber am Ende ist es dir eigentlich fast zum Verhängnis geworden, dass ihr schon vielleicht sogar zu schnell aufgestiegen seid, weil dann eine Erwartungshaltung da war. Uns war es ähnlich. Wir haben damals mit Sima Kaller, den Top-Torger, verloren. Wir haben mit Omar Traoré, den unterschätzersten Rechtsverteidiger der ganzen Liga, nach Heidenheim verloren, der jetzt der Stammspieler ist. Wir hatten Sven Köhler, ähnlich wie mit Ludo Reis, eigentlich den Anführer auf dem Feld für eine Rekordsumme verkauft. Und nachher dann sagt, boah, eigentlich darfst du das nicht machen. Als Vereinswirtschaftsliga-Sicht war es wichtig. Dann haben wir mit Timo Bermann noch eine Verletzung gehabt. Dann haben wir auch den Torwart gewechselt, wo ich auch im Ninern dann sage, das war vielleicht nicht die richtige Entscheidung, weil dadurch auch sehr, sehr viele von diesen Aufstiegshelden, von diesen Jungs, die die geführt haben, die die Gruppe zusammengehalten sind, weggebrochen sind, haben dann neue Spiele dazugeholt. Und dann war genau das, das Spiel war erfolglich da. Und dann Spieler, die halt dann hinten dran sind, sehen vielleicht sich dann besser. Und dann hast du sehr, sehr viel Unruhe auch in der Mannschaft gehabt. Deswegen, ich sehe da schon ein paar Parallelen. Und deswegen ist es vielleicht für mich auch jetzt eine andere Einschätzung. weil ich das so erlebt habe. Ja, und das wird die große Aufgabe sein, dass du es schaffst, dass du aus diesen vielen neuen Spielern schnell eine Einheit bildest. Und dann ist es egal, ob Dreierkette, Vierierkette, Zwei-Stürmer, Drei-Spieler, Hochstehst, Tiefstehst, wenn diese Mannschaft zusammen funktioniert. Und das ist in der Bundesliga das Allerwichtigste. Das haben die Beispiele, ihr habt es angesprochen, Heidenheim, St. Pauli, ja, die haben nicht viel verändert, aber die standen für eine Spielidee, die haben diese Idee durchgeklopft bis zum Gehtnichtmehr. Und das brauchst du. Dann hast du natürlich Holstein Kiel, die haben, auch nicht viel verändert. Die sind mit super Offensivfußball aufgestiegen, haben diesen Offensivfußball auch in der ersten Liga, die haben begeistert, nur die haben dann im Schnitt drei Gegenteuer pro Spiel kassiert. Die sind dann mit ihrer Idee abgestiegen und St. Pauli ist mit ihrer Idee drin geblieben. Das sind oftmals wirklich Nuancen, Kleinigkeiten, die dann auch entscheiden, führt der Weg dann irgendwie auf Platz 15, 16 oder bleibst du auf 17? Ich glaube, das war bis drei Spieltage vor Ende, waren nicht viel Unterschied punktemäßig zwischen St. Pauli und Kiel. Und das wird der Weg sein, dass du klar mit der Idee durchgehst. Und was wir auch bei den Vereinen alle gesehen haben, das Trainerteam und Sportvorstand, Sportdirektor, das war ja, die sind zusammen da durchmarschiert, die haben zusammen daran geglaubt und haben das durchgezogen. Und im Endeffekt hast du es als Aufsteiger, wenn du es schaffst, eine 50% Wahrscheinlichkeit zu haben, dass du drin bleibst, ist das ja schon super viel. Und der HSV ist kein Aufsteiger à la Stuttgart oder Frankfurt, die dann sofort im ersten oder zweiten Jahr hochmarschieren können in der Liga, weil diese Vereine halt ein Jahr in der zweiten Liga waren. Und der HSV war sieben Jahre in der zweiten Liga und hat dadurch sehr, sehr viele Anpassungen machen müssen. Und deswegen glaube ich, dass die Vergleiche immer ein bisschen schwierig sind. Aber ich glaube, Beispiele zeigen, dass man auch mit den Mitteln, die man hat, mit einem guten Zusammenstehen, die Überraschung schaffen kann. Aber es kann auch passieren, dass es nicht funktioniert. Und das musst du als Aufsteiger aus der zweiten Liga immer einplanen. Du wirst dir jetzt deinen Eindruck aus nächster Nähe verschaffen beim Bundesligastart des HSV in Gladbach und wirst dann eben auch deine Erkenntnisse ziehen, ob der Plan denn so aufgehen kann auf die Saison gesehen. Wie bereitest du dich auf das Spiel vor, jetzt so als Experte? Ja, man schaut natürlich ein bisschen die Spiele an, die es in der Vorbereitung gab, die im Pokal sind, obwohl ich, wie gesagt, ich tue mir da schwer, darüber eine Einschätzung, aber einfach ein Gefühl dafür zu kriegen, was haben Mannschaften verändert, wie sind einzelne Spieler unterwegs, ja, wo kommen die auch her, was haben die vorher geleistet, wie ist so die Spielidee und ich lese ganz gerne Fußballspiele, deswegen freue ich mich, wenn das Spiel dann losgeht und mir dann wirklich in den ersten paar Minuten meinen Eindruck verschaffe, Was hat der HSV vor? Was hat Gladbach vor? Was hat Gladbach geändert? Im Gegensatz vielleicht zur letzten Saison. Wo gibt es Anpassungen? Beim HSV wird es deutlich mehr Anpassungen geben. Aber wie machen sie es gegen den Ball? Wie machen sie es mit dem Ball? Was ist die Idee? Das ist eigentlich die normale Trainerarbeit, die du während des Spiels aufmachst oder Co-Trainerarbeit. Du schaust die ersten 10, 15 Minuten, was ist der Matchplan des Gegners? Und geht dein Matchplan auf oder musst du irgendwo Anpassungen machen? Und wer am schnellsten das rausfindet am schnellsten auch in die Mannschaft implementieren kann und vielleicht Änderungen vornehmen kann. Der hat oft eine höhere Wahrscheinlichkeit, vielleicht erfolgreich zu sein, trotzdem, dass Fußball immer noch viel zu voll spiel ist. Aber du kannst Spiele schon ein bisschen in deine Richtung lenken, je schneller du Spieler lesen kannst. Und das ist eigentlich eine meiner großen Stärken gewesen als Co-Trainer und Trainer. Deswegen freue ich mich auf die ersten paar Minuten definitiv mehr als auf die Vorbereitung jetzt. Aber du musst natürlich Spiele schauen. Aber es ist so, wenn Lyon HSV, Mallorca HSV, die Spiegler sind anders, als wenn es in der Liga zur Sache geht. Wir haben auch gestern mit Dieter Hecking gesprochen über das Spiel und vor allem auch über Borussia Mönchengladbach. Schöne Grüße von ihm natürlich auch. Ihr seid ja regelmäßig noch in Kontakt, sagt er. Er sagt, also Borussia Mönchengladbach sieht er schon jetzt nicht als Team, was da irgendwie unten reinrutschen kann. Manche haben sie ja vielleicht so ein bisschen auf dem Zettel, weil sie jetzt auch ein paar Jahre lang nicht unbedingt die Erwartungen immer erfüllt haben und jetzt auch zwei wichtige Spieler verloren haben. Wie siehst du Gladbach aktuell? Was glaubst du, wie werden sie auch gegen den HSV dann auftreten? Sie haben ja auch im Pokal jetzt große Probleme gehabt, auch gegen einen Fünftligisten. Ja, hast du das Pokalspiel gesehen? Nein, habe ich nicht, aber ich habe das HSV-Spiel gesehen. Ich habe es mir auf so ein bisschen angeschaut. Also die hatten ergebnismäßig Probleme, ja das stimmt. Also wenn du an 3-2 gewinnst, wirkt es so. Die waren aber ganz klar die spielbestimmende Mannschaft. Die hatten eigentlich genügend Torschuss, noch mehr Tore zu erzielen. Die bekommen zwei Sonntagsschüsse hinten rein. Also das hat deutlich gefestigter gewirkt, obwohl ich sagen muss, wie ich gesagt habe, diese Pokalspiele schwer einzuschätzen. Ich finde sie sehr, sehr spannend. Ich bin auch der Meinung, dass sie nichts unten zu tun haben. Die werden sich eher wieder Richtung Europapokal schieben. Die Frage ist, wie kriegen sie das von der Stimmung hin? Wie kriegt das Gerardo Ceaone auch von sich aus hin? Das ist ein Trainer, der sehr introvertiert ist, der auch beim Interview bei uns wenig rausgibt. Also so ein bisschen mehr Mut wünsche ich mir bei Borussia Mönchengladbach. Ich finde die Mannschaft super. Also wenn Tim Kleine ist, dann noch fit ist. Das ist wirklich nochmal ein Unterschied, ob die Europacup oder irgendwie Zehnter werden. Das ist der beste deutsche Stürmer, den es im Moment gibt. Egal ob gegen den Ball, mit dem Ball, das Kopfballspiel ist, europaweit eins der allerbesten. Das ist wirklich eine spannende Personalie. Dann finde ich das Mittelfeld jetzt mit Sander Reitz, finde ich im defensiven Mittelfeld mit eins der interessantesten, wirklich. Rocco Reitz, glaube ich, super Entwicklung genommen. Es ist auch lustig, wenn du dann immer wieder Spieler, auf einmal, den hatten wir in Osnabrück auch auf dem Schirm für eine Laie, dann hast du den wegen irgendwas nicht bekommen. Und dann schlägt er so ein. Philipp Sander finde ich super. Man merkt auch, da ist ein Umbruch da. und Juweigel jetzt zum ersten Mal, glaube ich, seit Jahren nicht mehr Stammspieler. Also die schieben an, das ist echt interessant und ich freue mich auf das Spiel. Das sind zwei schöne Spielideen. Ich glaube, dass wir ein technisches, feines Fußballspiel sehen werden. Wir werden auch viel Dynamik sehen. Und ja, ich habe letztes Jahr auch das Auftragsspiel von Gladbach am ersten Spieltag gemacht gegen Leverkusen. Da haben sie in der letzten Minute den Elfmeter kassiert. Das war auch ein Auf und Ab. Und die ersten Spiele zeigen einfach, dass Momente wirklich entscheiden können. Du musst Momente für dich ziehen, offensiv wie defensiv. Und deswegen wird das mega spannend. Coole Atmosphäre auch. Borussia-Park ist immer gut. Das Einzige, du kommst halt aus dem Stadion nie weg mit dem Auto. Das ist immer Katastrophe. Aber deswegen, also es wird ein schönes Spiel. Gut, dass ich immer mit der Bahn anreise. Dann habe ich die Probleme zumindest schon mal nicht am Sonntag. Du hast es schon mal in Gladbach. Das ist nämlich schwierig, mit der Bahn einzukommen. Nein, ich werde schon. Weg finden. Du spinnst dir gute Schuhe mit. Wir wollen so langsam ein bisschen auf den Abstiegskampf blicken, der uns so in der kommenden Saison erwartet. Ich habe gestern mal so mit einigen Reportern der einzelnen Mannschaften gesprochen, die ich vielleicht auch unten sehe oder die auch ihren Verein, den sie begleiten, unten sehen. Bevor ich allerdings vorwegnehme, welche Verein es da gibt, würde ich gerne mal von dir ganz neutral hören. Wen erwartest du denn da unten drin in der nächsten Saison? Also wer wird es schwer haben neben dem HSV? Ich glaube, die beiden Aufsteiger, das ist normal. Ich habe zwar so ein Haupttake gestartet, dass ich beide Aufsteiger nächstes Jahr, also die Saison drauf, wieder in der ersten Liga sehe. Mal gucken, ob sie beide mitziehen. Ja, es ist sehr spannend, weil wir natürlich im letzten Jahr gesehen haben, was Hoffenheim für Probleme hat, aber auch Ilze schon mal gesehen haben, dass der Mannschaft auch entwickeln kann. Du hast mit Bremen jetzt wieder, ja klar sind im Pokal raus gegen Bielefeld. Ich finde, ein super Trainer mit Horst Steffen. Aber eine Mannschaft, die die letzten Jahre immer schon im Umbruch war, jetzt ist Duxchweg, man sieht nicht wirklich verstärkt. Da habe ich ein bisschen bammelt bei Bremen, dass sie unten reinrutschen könnten. Union Berlin bin ich gespannt. Glaube ich auch, dass es unten reinrutschen. Die Liga ist so ausgeglichen, dass es können mehr oder weniger sechs, sieben Mannschaften sein. Heidenheim wird aufgrund, ja, es ist jetzt nicht so, dass sie gar kein Geld zahlen können, Aber das ist eine gefestigte Mannschaft. Wir haben es die letzten beiden Jahre gesehen, dass das in beide Richtungen gehen kann. Letztes Jahr hatten sie wirklich zu kämpfen, haben sich gefangen. Ich glaube, dass die weniger mit dem Abstieg zu tun haben als, glaube ich, Bremen und Union. Das würde ich sagen. Eine interessante Prognose, ja. Ja, ich finde die echt, glaube ich, das ist, ja, das ist eigentlich, gegen Heidenheim spiele ich seit 20 Jahren. Also seitdem Frank Schmidt da gefühlt am Ruder ist, schreibe ich den mal als Spieler oder als Trainer in der Liga, ich mag die einfach so. Ja, St. Pauli wird natürlich auch im zweiten Jahr schon viel Schwung aus dem letzten Jahr mitnehmen, aber da kommt es wirklich darauf an, was können sie offensiv zulegen. Können sie sich offensichtlich verbessern, weil das jetzt nicht nur von der Gegenteuerstatistik her, das war defensiv für mich das Beste, was ich im letzten Jahr in der Bundesliga gesehen habe. Das Defensivverhalten vom FC St. Pauli in allen Ebenen war überragend, so wie ich mir das als Trainer vorstellen würde. Wenn du diese Qualität in Anführungsstrichen hast, als Aufsteiger, das so zu spielen, und das war kein Glück, das war sehr, sehr viel. Ja, Trainingsarbeit, Trainingsfleisch, auch die in der zweiten Liga schon unter Hürzeller. Deswegen aber, die werden trotzdem noch unten dabei sein. Einmal Köln, HSV, St. Pauli, Union, Bremen. Das sind so genau eine Fünf. Ja, spannend. Heidenheim und Hoffenheim sehe ich auch nicht. Spannend. Ohne, dass wir uns abgesprochen haben. Es ist tatsächlich eine 100-Prozent-Trefferquote mit den Mannschaften, auf die ich mich jetzt so eingestellt habe, inklusive Heidenheim und Hoffenheim allerdings, die du ja so ein bisschen an den Rand geschoben hast. Wir können das ja mal so ein bisschen durchgehen mit den einzelnen Teams. Fangen vielleicht mit dem naheliegendsten Abstiegskonkurrenten für den HSV an, mit dem 1. FC Köln. Ist ja logisch, ein Aufsteiger hat es in der Regel immer schwer oder zählt zu den Kandidaten. Der FC hat einen ähnlichen großen Umbruch hinter sich wie der HSV. Die haben zehn neue Spieler geholt für mehr als 20 Millionen Euro. Dazu ein Top-Talent für die Offensive von Viktoria Köln mit der Leihrückkehr auch dazugeholt. Eine recht gute Vorbereitung gespielt, unter anderem 4 zu 0 gegen Atalanta Bergamo gewonnen, wobei ich mir habe sagen lassen, dass die Italiener eigentlich nur fürs Hofbauhaus nach Köln gekommen sind. Also die haben das Spiel nicht ganz so ernst genommen offenbar wie der FC. Das ist eins in Köln, im Hofbauhaus. Ja, also sehr gerne. So wurde mir das erzählt. In Köln ist tatsächlich... Das habe ich auch gehört, würde ich auch nicht zu hoch nehmen, das Ergebnis. In Köln ist die Stimmung deswegen tatsächlich aber relativ positiv, trotz jetzt das vielleicht überschaubar im Pokal auftritt. Siehst du den FC schon weiter als den HSV mit seinem XXL-Unbruch? Schwierig. Ich glaube, es sind deutlich mehr Spieler da, die die deutsche Liga kennen über die letzten Jahre. Es ist wirklich so, du beschäftigst dich einfach damit und selbst wenn du in der zweiten Liga spielst, du beschäftigst dich mit der ersten Liga anders, als wenn du in Frankreich spielst oder in England spielst oder in Belgien spielst. Das ist anders. Ich glaube, der FC hat wirklich eine spannende Mannschaft. Trotzdem bin ich gespannt. Sie hatten letztes Jahr, muss man sagen, in der Zeit, in der sie Offensivfußball spielen wollten, sehr, sehr viele Probleme, was die Punktausbeute angeht. Als sie dann destruktiv gespielt haben, haben sie eigentlich ihre meisten Punkte geholt. Jetzt kommen mit Lukas Grasenjocken, ein Trainer, der nicht destruktiv spielen will, sondern der wirklich Offensivfußball spielen will. Eine eigene Idee hat, die spannend ist. Und ja, deswegen kommt es auch darauf an, wie schnell greift das. Aber ich glaube, ich würde jetzt Köln im Moment, sie sind ein bisschen weiter als der HSV in dem Punkt, weil ich einfach denke, dass die Spielidee nicht komplett anders ist. Es war destruktiver, aber unter Stube haben sie schon teilweise, also wirklich viele Spiele, auch offensichtlich Fußball spielen wollen. Und die haben jetzt die Jungs dazugeholt, die einfach die Liga kennen, den Markt kennen und deswegen, glaube ich, sind sie da ein bisschen weiter. Haben auch deutlich mehr Spieler aus ihrer Achse noch dabei, also jetzt mit Hübers, Renormatel. Genau, aus der Achse sind halt einfach die Jungs auch noch da und deswegen, das hilft schon. Also es ist keiner aus der Führungsspielercrew, der ein bisschen an den Rand geschoben wird und das, glaube ich, ist schon wichtig. Union Berlin hast du ja selbst schon angesprochen also eine schwierige Vorbereitung auch gehabt wie du schon sagtest, man soll ja die Ergebnisse dann nicht unbedingt immer überbewerten aber zumindest kann man ja schon aus den Leistungen ein bisschen was ablesen also sie haben einfach sehr sehr wenig Tore geschossen jetzt im Pokal dann natürlich bei einem unterklassigen Klub da mal ein bisschen Selbstvertrauen gesammelt ich weiß nicht wie du, Union beobachtet hast jetzt mit der Spielidee von Steffen Baumgart passt das zum Kader wie sind da so deine Gedanken? Also die Spielidee von Steffen Baumgart, das hat schon zu Union gepasst. Das passt auch vom Typus her. Ich finde, sie haben mit Hollerbach schon ihren Go-To-Guy verloren. Das ist einfach ein Spieler, der aus einem ekligen 0-0-Spiel immer irgendwas gemacht hat und oft was gemacht hat. Deswegen glaube ich, dass dieser Transfer ihnen schon wehtut. Dafür haben sie natürlich andere Sachen machen können, die vorher vielleicht eine Zulei waren, wo sie dann die Transfers fixieren haben können. Ich finde, Illich hat eine super Entwicklung im letzten Jahr genommen. Mal schauen, wo die wieder hinführt. Haben aber am Schluss im letzten Jahr auch schon ein bisschen abgebaut. Und da sehe ich ein bisschen die Problematik drin, dass ich das so ein bisschen ziehen kann. Ich glaube, das ist nicht unbedingt jetzt an Steffen Baumgart festzumachen. Aber du siehst oft so Entwicklungen, da geht es dann schnell hoch. Dann kommen Ergebnisse und auf einmal brechen habe ich die Ergebnisse weg. Und die Entwicklung, die sie jetzt auch in der Vorbereitung hatten, jetzt das Pokalspiel unterklassiert Gegner, das könnte schon schwierig sein auf Bundesliga-Niveau, da dann ja nichts mehr im Abstieg zu tun zu haben. Wir machen mal weiter mit Werder Bremen. Für mich persönlich so, ja, nicht nur ein Geheimfavorit, sondern fast schon ein bisschen mehr auf den Abstiegskampf. Ganz, ganz schwierige Vorbereitung hinter sich jetzt, etc. Verloren. Backhaus nicht so wirklich klar zu Nummer 1 vorher ernannt. Da muss man jetzt hoffen, dass der dann funktioniert, ohne dass man ihn vorher groß gestärkt hat. Man hat sich viele Kaderveränderungen erhofft, auch durch die Personalie Horst Steffen. Die sind aber alle nicht verpflichtet worden dann letztlich oder nicht umgesetzt worden. Deswegen gibt es auch schon Kritik an der sportlichen Leitung mit Fritz und Niemeyer. Ähnliche Union, auch viermal torlos geblieben in Folge in den Testspielen. Wie siehst du, Werder, passiert da entweder noch einiges auf dem Transfermarkt, wodurch Werder dann automatisch nochmal einen Push kriegen kann oder siehst du die eben dann auch unten drin? Das sind zwei Dinge. A ist der Fußball von Horst Steffen, finde ich, komplett kontrovers gewesen zu dem, was Ole Werner mit Bremer gespielt hat die letzten Jahre. Das sind für mich zwei komplett unterschiedliche Herangehensweisen. Ich finde, Ole Werner hat mit dem Kader einen riesen Job gemacht. Die Idee hat genau auf diesen Kader gepasst. Der Kader ist aber auch schon, ich hatte letztes Jahr ein paar Bremer-Spieler, ich glaube, dass sieben oder acht Spieler immer noch aus dem Zweitliga-Kader gespielt haben. Dux, Friedl, Weiser, Jung, etc. Also da waren sehr viele noch aus dem Zweitliga-Kader drin. Bittenkurt auch noch. Genau, also das waren super viele Spieler drin. Klar kam dann Leinen und Stey, die haben die Mannschaft wirklich auf ein anderes Level gehoben. Aber der Rest war aus dem Zweitliga-Jahr noch. Und wir wissen aus dem Zweitliga-Jahr, wie lange sie Probleme hatten unter Markus' Anfang und erst dann eigentlich den Turnaround gekriegt haben, als sie angefangen haben, lange Bälle auf Füllgruppe zu spielen, zweite Bälle aufzusammeln. Und das haben die ja eigentlich jetzt jahrelang gespielt. Also jahrelang Bälle von der Reihe, zweite Bälle gewonnen und von da weg aggressiv Fußball gespielt mit immer wieder ein, zwei Ausnahmespielern in der Offensive. So ein Marco Krühl, das ist top. Das ist ein super Spieler für die Liga. Aber ich glaube, dass das Horst Steffens Fußball ein ganz anderer ist. Viel in die rote Zone, viel flach vorne, die Spieler hängen zusammen. Ja, das ist mega spannend und ich sehe es auch so. Die hatten auch ein paar jetzt dabei, die sie nicht verlängert haben. Anthony Jung zum Beispiel, das waren wichtige Spiele für die Mannschaft. Und wenn sogar der Kapitän dann schon nach dem Pokal los sagt, hey, wir müssen was machen, glaube ich, das ist dann wirklich der letzte Schuss, den du hören musst, dass irgendwas nicht stimmt in der Qualität und der Breite dieses Kaders. Und deswegen ist Bremen für mich ja. Schaut mal schon ein bisschen genauer hin, wie sich das am Anfang entwickelt. Ja, dann haben wir auf jeden Fall schon mal drei Abstiegskandidaten aus dem Norden. Das wären interessante Derbys dann in der kommenden Saison, wenn man in den Süden guckt. Also du hast schon gesagt, Heidenheim, Hoffenheim hast du jetzt nicht unbedingt als erste Abstiegskandidaten auf dem Zettel. Heidenheim hat jetzt einen interessanten Spieler wieder verloren mit Paul Wanner. Ich weiß gar nicht, ob du ihn noch kennst, so aus dem Bayern-Nachwuchs. Aber klar, natürlich war er auch damals schon da. Er wird auch beim HSV immer mal wieder noch gehandelt. Also es ist ja noch nicht klar, ob die Bayern ihn nochmal verleihen. Könntest du dir das grundsätzlich vorstellen, dass er in so eine Mannschaft passt, die jetzt auch ein bisschen defensiver Fußball spielt? Paul Wanner ist so ein allerfühler interessanter Spieler. Wenn man aber schaut, am Schluss raus, dass Heidenheim dann ihre Punkte geholt hat, hat Paul Wanner nicht gespielt. Also war dann eher mal noch Einwechselspieler, aber viel weniger Spielzeit gehabt als am Anfang. Deswegen ist es jetzt für Heidenheim nicht, glaube ich, ein Abgang, der sehr, sehr wehtut. Für den HSV definitiv, vor allem in dieser neuen Grundordnung mit diesen zwei Zehner-Positionen hinter einem Stürmer. Finde ich es spannend, weil es diesen Spielertypus so unbedingt noch nicht gibt. Der Rest ist eher dann mit Philipp, mit Königsdörfer Spieler, die gerne in die Tiefe gehen, die den Raum brauchen. Deswegen, also könnte gut passen, aber da bin ich jetzt zu weit weg, um sagen zu können, Da geht was oder da geht nichts. Also der HSV ist noch nicht ganz raus aus dem Poker um Paul Wanner. Gladbach hat auch Interesse, vor allem aber die PSV Eindhoven wird so nachgesagt. Hat wohl die besten Chancen aktuell, aber vor allem bis Bayern mal signalisieren, was sie eigentlich vorhaben mit ihrem Top-Talent. Wir überspringen jetzt mal Hoffenheim, weil du schon gesagt hattest, die siehst du jetzt eigentlich nicht mehr unten drin, auch nach einem Umbruch natürlich. Der japanische Nationalspieler Machida ja unter anderem für die Abwehr dann auch geholt zur Stabilisierung. Und ja, wandern über zu St. Pauli. Auch wenn wir hier ein HSV-Podcast sind, kommen wir natürlich beim großen Abstiegscheck nicht drum herum. Die haben vor allem in der Vorbereitung spielerisch überzeugt, haben uns unsere Kollegen Robert Fabig und Maximilian Bronner erzählt. Also die haben da wohl offenbar nochmal einen Step nach vorne gemacht. Die defensive Stabilität hast du schon angesprochen mit Fushita, jetzt vielleicht auch ein Spieler, der da nochmal den Unterschied ausmachen kann in der Offensive, so als Bindeglied. Was ist drin für St. Pauli? Normalerweise sagt man ja, zweites Jahr nach dem Aufstieg ist immer schwer. Die Stimmung bei St. Pauli ist aber eher, die können noch mal ein, zwei Plätze klettern in der Tabelle. Ja, das muss man echt sagen. Die habe ich auch echt nur drin wegen diesem zweiten Jahr. Könnte schwerer sein, weil sich alle ein bisschen eingestellt haben. Aber die hatten auch alle letztes Jahr 34 Spiele Zeit, sich auf FC St. Pauli einzustellen. Wie gesagt, defensiv ist das super stabil. Eigentlich die ganze Achse, sie haben Philipp Troi verloren. Ja, das ist ein super interessanter Spieler. Da bin ich mal gespannt, wie sie den ersetzen weil der ich mag ihn, der hat so ein bisschen, mich immer an Philipp Lahm erinnert, der hat immer eine fußballerische Lösung gehabt, der ist nicht nur der hat das Rechtsfuß links gespielt der ist ins Mittelfeld nach innen, der konnte außen, der konnte offensiv ein super Gefühl für Balleroberungen, deswegen da bin ich ein bisschen gespannt ich glaube, das darf man nicht unterschätzen auf der anderen Seite. Ich spreche hier von einer fußballerischen Entwicklung und ich höre das oft, dass viele sagen, der FC St. Pauli, die haben nicht so viel Fußball gespielt wie in der zweiten Liga. Ich fand, die haben genauso gespielt wie in der zweiten Liga. Einfach die Gegner sind besser. Du kriegst dann nicht so viele Bälle in die rote Zone, wo du dich dann aufdrehen kannst und wegspielen kannst. Aber fußballerisch war das schon auf sehr, sehr hohem Niveau. Und auch mit den Spielern, die sie haben, war das immer möglich. Der Output war nicht so wie in der zweiten Liga, weil einfach die Räume nicht so da waren. Die Qualität hat viel, viel höher als beim Gegner. Ich fand auch, dass sie gegen den Ball nicht anders gespielt haben, wie das Jahr davor. Ich kann mich an viele Zweitligaspiele erinnern, in denen sie auch in der Mittellinie standen, 5-4-1, die Räume zugemacht haben, einen Ballrobert haben Und dann war das nie die Mannschaft, die brachial umgeschalten hat. Das haben sie letztes Jahr, vor allem Gia Bougie, haben sie ein Tool bekommen, das ihnen da ein bisschen geholfen hat. Das war trotzdem eine Mannschaft, die in erster Linie immer wieder den Ballbesitz gesucht hat, weil sie da einfach gut waren. Ich glaube, dass sie diesen Weg einfach genauso weitergehen mag. Von Lessin halte ich sehr, sehr viel. Er ist für mich ein Top-Trainer, auch der offen ist, der gut kommuniziert. Das macht auch uns Medien Spaß, mit ihm im Vorbericht mal ein Interview zu führen. Ist kein Geheimniskrämer, der verrät so ein bisschen, das hilft allen und er kann Anpassungen machen, er kann auch Eingeständnisse machen, wie im letzten Jahr, dass er dann gemerkt hat, oh, dieses 5-3-2, das ich vorhabe, da fühlt sich die Mannschaft nicht so wohl, da kriege ich nicht die Qualität auf dem Platz und dann wieder in dieses 3-4-3 zurückzurudern. Und ja, das hat schon Spaß gemacht und ich glaube, dass es dieses Jahr auch wieder Spaß machen wird, als St. Pauli-Spiel jetzt zu schauen. Es ist halt jetzt nicht so, dass da immer sieben Tore feiern pro Spiel. Da muss man sich einstellen. Das ist alles gut. Es wird auf jeden Fall ein sehr, sehr spannender Abschickskampf. Vielleicht gibt es ja sogar von den ein oder anderen Kandidaten, über die wir jetzt gesprochen haben, auch eine Überraschung, dass sie sogar dann in die obere Tabellenhälfte reinrutschen. Schauen wir mal. Am zweiten Spieltag spielt der HSV dann ja direkt gegen St. Pauli. Kommst du da auch? Du hast schon gesagt, 60 Einsätze. Das sind ja einige. Ja, aber es ist Samstagabendspiel. Ah ja, es ist ein Kollegen-Kopfspiel. Das verschweigen wir an dieser Stelle. Wie Freitag, Freitagabend ist das da wieder. Ja, stimmt. Freitagabend, genau, Freitagabend. Ich werde es mir auf alle Fälle heimanschauen. Ja, dann lass uns zum Abschluss dieser Halbzeit nochmal ganz kurz über den HSV sprechen. Wie sieht es denn aus? Hast du überhaupt noch Kontakte so auch nach Hamburg? Sind ja schon noch ein paar so aus dem Staff auch da. Nicht mehr viele Spieler. Baka natürlich, Baka Riata. So, lässt man sich schauen. Also Baka und Ferro sind noch da. Baka schreibe ich ab und zu. Das ist wirklich so ganz nett, dass er ein super Kerl einfach war, muss man sagen. Ansonsten mit Jonas Bolt. Das ist wirklich, wenn Jonas im Süden ist, dann bin ich sein Fahrer. Wenn ich im Norden bin, dann ist er immer der Fahrdienst. Und so wie auch am Montag, da geht man dann Kaffee trinken, noch was kleines Essen. Also das ist schon was, wenn Uefa sagt, das ist so mit am meisten. Mein Kontakt aus dieser Hamburger Zeit mit Dieter Hecking, Dick Bremser ist natürlich klar Kontakt da, auch rege Austausch immer, was Fußball angeht. Ansonsten freue ich mich immer wenn ich in Hamburg sein kann ich freue mich dass ich jetzt zwei Möglichkeiten habe Spiele zu begleiten das erste Hamburg Spiel ist leider darf ich es nicht sagen aber ist auf St. Pauli gegen Augsburg aber ich freue mich dass ich dann auch mal im Volkspark arbeiten darf oder wieder arbeiten darf. Wir werden dich auf jeden Fall dann im Laufe der Saison mit Sicherheit mal im Volkspark dann auch sehen. Jonas Beuth hast du gerade angesprochen, der ist aktuell ohne Job. Es gab ein paar Optionen, gerade mit Hertha BSC, das war wohl sehr interessant. Wie sieht es bei dir aus? Gab es zuletzt Optionen, wo du auch drauf und dran warst, vielleicht wieder einen Traineramt zu übernehmen? Ja, gibt es immer wieder. Gibt eigentlich dauerhaft anfangen. Jetzt ist es gerade ein bisschen ruhiger, aber ich sage, nach ein, zwei Spielen wird das. Ja, das gibt es immer. Gibt aber auch, also ich sage mal so 80 Prozent, sage ich direkt ab. Dann gab es jetzt schon zwei Sachen, die ich intensiv am Austausch war, wo man lange Gespräche geführt hat. Aber ich habe es im Einlauf oder vorher schon mal gesagt, im Vorgespräch. Ich bin eigentlich so privat sehr, sehr glücklich. Ich kann einige Projekte anstoßen. Wir haben ein soziales Projekt. Da bringe ich sehr, sehr viel Zeit rein. Tim Adnan flankt ihr. Da ermöglichen wir geistig beeinträchtigen Kindern und Jugendlichen, geregelt im Fußballverein, den eigenen Fußballverein Fußball zu spielen und ansonsten über den Tellerrand rauszublicken. Das macht einfach Spaß. Ich bin viel zu Hause. Hier machen andere Urlaub. Ich wohne zum Glück im Süden von Bayern an den Bergen. Ich fühle mich ganz wohl. Aber wenn das Richtige kommt, mache ich mir schon immer meine Gedanken. Also muss DeZone sich aktuell noch keine Sorgen machen, dass du vielleicht wieder ins Trainer-Wissen einsteigst, höre ich da so heraus? Oder wie ist deine Planung für? Ja, ich glaube, sie haben sich vor einem Jahr mehr Sorgen gemacht, aber jetzt hat, glaube ich, wissen sie auch, dass mir das sehr viel Spaß macht. Wir haben ein cooles Team, es ist ein cooles Produkt und man bleibt in dieser Fußballwelt drin, ohne vielleicht zu viel drin sein zu müssen manchmal und das macht schon Spaß. Sehr gut, dann haben wir vielleicht zum Abschluss noch eine letzte, entscheidende Frage vielleicht, gib mal deine Prognose ab, hält der HSV die Klasse? Ja, mein Hot-Tag ist ja, dass Köln und der HSV die Klasse halten. Wenn ich mich entscheiden müsste für einen, dann würde ich es dem HSV natürlich wünschen. Das ist auch ein wunderbares Schlusswort. Du weißt, wie es geht hier bei uns im Podcast. Du warst jetzt auch das zweite Mal schon dabei. Es hat wie immer großen Spaß gemacht. Ja, waren viele interessante Einschätzungen dabei. Und dann sind wir mal sehr gespannt auf deine Prognosen, ob die dann auch aufgehen. Wir werden dann im Laufe der Saison dich vielleicht nochmal dran erinnern. Auf jeden Fall, genau. Vielen Dank und ihr beide seht euch dann am Sonntag in Gladbach. und wir sehen uns dann irgendwann im Volksparkstadion und vielleicht dann ja auch wieder im Podcast. Vielen Dank, Tobi, für deine Zeit. Ich freue mich. Danke, dass ich dabei sein durfte. Vielen Dank auch von meiner Seite und wir hören uns wieder in der kommenden Woche, dann nach dem Bundesliga-Auftrag in München-Gladbach und vor dem Stadtderby gegen den FC St. Pauli. Da wird es nochmal heiß hier bei uns im Podcast. Also, ciao. Music.