Latest / ntv Wirtschaft / Ferienbeginn: Teurer tanken, günstiger verreisen? Worauf Urlauber jetzt achten sollten
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- 0:08Im größten Bundesland beginnen die Ferien. Und pünktlich zur Urlaubssaison wird
- 0:12das Tanken richtig teuer.
- 0:16Deutschlands Chemieindustrie steckt fest. Der Verband sieht keine Erholung.
- 0:22Und der Rhein führt so wenig Wasser, dass die Schiffe nicht mehr vollbeladen
- 0:26fahren können. Hallo und herzlich willkommen.
- 0:32In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte,
- 0:37die auf unseren NTV-Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat.
- 0:42Text und meine Stimme wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.
- 0:47Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards
- 0:51geprüft. Viel Spaß beim Zuhören!
- 1:02Fangen wir mit einer Branche an, die lange als das stabile Fundament der deutschen
- 1:06Wirtschaft galt. Die Chemie.
- 1:09Und dieses Fundament bekommt gerade Risse. Im ersten Halbjahr 2026 produzierte
- 1:15die chemisch-pharmazeutische Industrie rund drei Prozent weniger als im Vorjahr.
- 1:20Auch der Umsatz ging zurück.
- 1:22Und, das ist der eigentlich beunruhigende Teil, die Unternehmen investieren
- 1:27das dritte Jahr in Folge weniger.
- 1:30Der Branchenverband VCI spricht von einer enttäuschenden Bilanz und senkt seine
- 1:35Prognose fürs Gesamtjahr.
- 1:37Er rechnet jetzt mit einem Minus von 1,5 Prozent.
- 1:41Wie kommt die deutsche Chemie aus der Krise? Darüber hat Nancy Lanzendörfer
- 1:46mit Wolfgang Große-Entrup gesprochen, dem Hauptgeschäftsführer des Verbands
- 1:50der chemischen Industrie.
- 1:52Die Frage, die ich gerne an Sie
- 1:53weitergeben möchte, wie kommt die deutsche Chemieindustrie aus der Krise?
- 1:59Also wir stecken mittendrin. Das ist mehr als erkennbar. Sie haben die Zahlen gerade berichtet.
- 2:03Wie kommen wir aus der Krise? Ich glaube, es braucht jetzt wuchtige Signale,
- 2:06in jedweder Hinsicht. Das eine sind natürlich die geopolitischen Rahmenbedingungen,
- 2:10die uns natürlich wie alle anderen Branchen auch extrem belasten im Moment.
- 2:13Aber wir haben halt Spezifika als Branche.
- 2:16Und da braucht es jetzt genau das, was Politik angefangen hat in Berlin.
- 2:20Signale im Bereich der Arbeitsmarktreform, im Bereich der Entbürokratisierung,
- 2:23im Bereich der Reduktion der weiterhin viel zu hohen Energiekosten,
- 2:27im Bereich des Emissionshandels.
- 2:29Also wir haben ein ganzes Paket an Maßnahmen, das wir im Moment mit Politik
- 2:31diskutieren, wo wir einfach Freiheitsgrade brauchen. Wir müssen jetzt die Unternehmen
- 2:35wirklich buchstäblich entlasten, entlasten, entlasten, sonst wird die Krise so weitergehen.
- 2:40Sie sprechen vom Emissionshandel. Da gibt es morgen auch eine wichtige Entscheidung, oder?
- 2:44Ja, morgen wird die Europäische Union über potenzielle Entlastung im Emissionshandel entscheiden.
- 2:49Wir haben ein Ziel, was gesetzt worden ist. Das Ziel war konditioniert mit sehr
- 2:52starken politischen Entscheidungen auch. Das heißt, dass wir grünen Strom kriegen,
- 2:56dass die Netze ausgebaut werden.
- 2:57Dass auch Wasserstoff in ausreichendem Maße zur Verfügung steht.
- 3:00Das alles ist nicht eingetreten, aber das Ziel ist geblieben.
- 3:03Und das funktioniert nicht. Das heißt, dann werden wir Klimaschutz sicherlich
- 3:06erreichen in Europa, aber ohne die Industrie. Und das will keiner.
- 3:09Und deswegen muss Europa jetzt reagieren.
- 3:12Vielleicht etwas provokativ gefragt. Aber ich habe auch mit einem Kollegen diskutiert
- 3:15über die Frage, wird BASF das neue Volkswagen? Also viele Arbeitsplätze werden
- 3:20ja jetzt beispielsweise in China verlegt oder nach China verlegt.
- 3:24Ja, ich würde nicht sagen verlegt, sondern es wird ganz klar natürlich,
- 3:27Natürlich werden Entscheidungen hier am Stand auch Deutschland getroffen,
- 3:29weil der nicht mehr profitabel ist.
- 3:31Und das führt dazu, dass Unternehmen für Unternehmen jetzt entscheiden.
- 3:34Und das ist das, was wir eigentlich seit Jahren angekündigt haben.
- 3:37Und was jetzt wirklich operativ passiert, dass Produktionsanlagen geschlossen
- 3:40werden, dass es nicht mehr möglich ist, in bestimmten Bereichen hier wettbewerbsfähig
- 3:44zu produzieren, aus den eben genannten Gründen.
- 3:46Wir tragen in allen Bereichen ein Päckchen im internationalen Bereich,
- 3:49was uns überall aus den Märkten schießt.
- 3:51Also wenn Menschen heute, ich habe die Zahlen heute nochmal nachgelesen,
- 3:56500.000 Päckchen kommen jeden Tag aus China über Temo bei uns an.
- 4:00Das sind Preise, die bei uns jetzt stattfinden hier. Und wenn sie dann mit hochpreisigen,
- 4:04mit Klimaschutzauflagen produzierte Produkte hier anbieten, dann haben sie keine
- 4:09Wettbewerbsfähigkeit. Deswegen müssen wir an so einen Hausaufgaben arbeiten.
- 4:12Und hier ist Brüssel gleichermaßen gefordert wie weiterhin Berlin.
- 4:16Die Hausaufgaben also nicht nur international, sondern auch im eigenen Land.
- 4:20Schauen wir aufs eigene Land.
- 4:22Niedrigwasser haben wir momentan auch ein großes Thema. Und das belastet auch Ihre Industrie.
- 4:28Natürlich. Wir haben nicht nur Niedrigwasser bei den Umsätzen,
- 4:30sondern wir haben auch wirklich Niedrigwasser buchstäblich da,
- 4:33wo wir eigentlich transportieren müssten und wollen. Wir sind einer der größten
- 4:37Transporteure im Schifffahrtsbereich.
- 4:39Und hier trifft es uns natürlich jetzt besonders. Das heißt,
- 4:41wir gucken mit großen Augen auf Koblenz. Das ist die entscheidende Stelle,
- 4:44wo man um die Kurve kommen muss, wenn man Richtung Süden oder vom Süden Richtung Norden will.
- 4:49Und ja, das betrifft uns. Aber das ist natürlich nur ein temporäres Problem.
- 4:52Die großen Herausforderungen sind, dass hier in Nordrhein-Westfalen mit dem
- 4:54Lastwagen fast über keine Brücke kommen im Moment.
- 4:57Dass wir, wenn wir verlagern wollen, jetzt vom Wasser auf die...
- 5:01Autobahnen, auf die Schiene, wenn natürlich überall die gleichen Infrastrukturprobleme
- 5:05haben. Das heißt, wir haben über Jahre hinweg unsere Hausaufgaben nicht gemacht
- 5:08hier am Standort Deutschland.
- 5:09Und hier müssen wir ganz schnell nachholen, damit wir wieder wettbewerbsfähig werden hier.
- 5:15VCI-Hauptgeschäftsführer Große Entrup hat es angesprochen. Das Niedrigwasser
- 5:20an den deutschen Flüssen ist ein großes Thema in der Industrie.
- 5:25Rhein, Elbe, Donau. Sie sind Verkehrsadern für die deutsche Wirtschaft.
- 5:30Und die führen gerade wenig Wasser.
- 5:33Die Elbe stand am Mittwoch am Dresdner Pegel bei 59 Zentimetern,
- 5:37fast 90 Zentimeter unter dem üblichen Mittelwert.
- 5:41An der Donau wurde in den vergangenen Tagen sogar der niedrigste je gemessene Stand erreicht.
- 5:47Für die Binnenschifffahrt heißt das, die Schiffe fahren zwar weiter,
- 5:51aber sie können weniger laden.
- 5:53Und das hat direkte Folgen für die Wirtschaft.
- 5:55Weniger Ladung pro Schiff bedeutet höhere Transportkosten entlang der ganzen Lieferkette.
- 6:02Erstaunlich. Bei Niedrigwasser sind oft sogar mehr Schiffe auf dem Rhein unterwegs
- 6:07als sonst, weil man für dieselbe Warenmenge einfach mehr Fahrten braucht.
- 6:12Besonders hart trifft das die Industrie, die auf den Wasserweg angewiesen ist.
- 6:18Was das konkret für die Wirtschaft bedeutet, ordnet Mark Schattenberg ein,
- 6:22Volkswirt bei Deutsche Bank Research.
- 6:25Frank Mayer hat mit ihm gesprochen. Alle Jahre wieder im Sommer das Thema Rhein und Niedrigwasser.
- 6:31Mark Schattenberg, ich wohne am Rhein, ich habe gestern mal geguckt,
- 6:33also so schön sieht es noch gar nicht aus im Vergleich zu 2003 und 16, 17.
- 6:38Ja, in der Tat sind wir noch nicht bei den Tiefstständen, die wir da gesehen
- 6:42hatten. Auch 2018 war ein besonders
- 6:44kritisches Jahr, vor allem auch später Richtung Ende des Sommers.
- 6:49Das ist vielleicht auch ein Thema in diesem Jahr, weil wir schon sehr früh mit
- 6:52geringeren Wasserständen dabei sind, die aber trotzdem schon die Schifffahrt behindern.
- 6:56Wenn man sich das mal wirtschaftlich anschaut, was kostet das?
- 7:00Ja, man kann das daran festmachen, was die Transportkosten für einen Container sind.
- 7:05Stellen wir uns vor, die Schiffe können nur noch die Hälfte laden,
- 7:07weil jetzt der Pegel an kritischen Stellen so gesunken ist. Das heißt,
- 7:10man braucht doppelt so viele Schiffe.
- 7:12Eigentlich im Moment sind wir in der Situation, dass die übliche Ladung sogar
- 7:16möglicherweise auf drei bis viermal so viele Schiffe verteilt werden muss.
- 7:19Und da steigen natürlich dann pro Container die Kosten. Wenn man sich mal so
- 7:23einen großen 40-Fuß-Container vorstellt, der je nach Reinstrecke normalerweise
- 7:27so zwischen 300 bis 400 Euro kostet, dann kann das bei einem Pegel, z.B.
- 7:31An einer kritischen Stelle Kaup, der unter 80 cm ist, schon mal einen Aufschlag
- 7:35von 200 bis 300 Euro bedeutet. Also es wird teurer. Gibt es Versorgungsengpässe?
- 7:41Also Ludwigshafen hat damals auch teilweise auf LKWs umgestellt.
- 7:45Tatsächlich ist durch diese Ladebeschränkungen schon mal die Kapazität pro Schiff
- 7:49eingeschränkt. Wir sind aber noch nicht in einer Situation wie 2018,
- 7:53wo die Schifffahrt zum Teil eingestellt wurde.
- 7:55Da hatten wir Tiefstände unter 30 cm an kritischen Pegeln.
- 7:59Aber tatsächlich merken das große Unternehmen schon, die auf Schüttguttransporte,
- 8:04denken wir an Eisenerz oder auch Rohölzeugnisse angewiesen sind.
- 8:08Es ist nicht nur die Zulieferung, auch der Abtransport fertiger Artikel.
- 8:12Man sieht, was da so vorbeifährt. Da z.B. hoch in die Schweiz,
- 8:15die Gastankschiffe beispielsweise.
- 8:17Ach, war da nicht 2018, der Rheinpegel war so niedrig und die Politik hat sich medial präsentiert.
- 8:24Dann buddelt es doch einfach ein bisschen tiefer aus. Wollte man doch tun.
- 8:26Wie weit ist man da inzwischen?
- 8:28Das tatsächlich so an kritischen Stellen wie am Pegel Kaub, wo es durch die
- 8:32Topografie eigentlich nur eine garantierte Fahrrentiefe zu Normalzeiten von
- 8:371,90 m gibt, noch nicht viel passiert.
- 8:39Das ist natürlich eine Frage von Planungs- und Genehmigungsverfahren,
- 8:42Auch Umweltschutzgründe spielen eine Rolle. Aber tatsächlich ist das ein Thema,
- 8:46was immer wieder gerade in solchen Situationen vorgebracht wird.
- 8:48Also alle Jahre wieder, dann wird man vielleicht in 20, 30 Jahren irgendwas getan haben.
- 8:53Kann man das volkswirtschaftlich beziffern, welchen Einfluss so eine Niedrigwasserphase hat?
- 8:59Also man könnte es sicherlich beziffern, wenn es zu längerfristigen Unterbrechungen
- 9:03der Schifffahrt tatsächlich kommt, wie das 2018 der Fall war.
- 9:07Aber auch da war das ein relativ begrenzter Zeitraum.
- 9:10Da muss man sagen, bei allen Unsicherheiten, Und wir haben im Moment so viele
- 9:13wirtschaftliche Faktoren, die das statistisch herauszurechnen sehr schwierig machen.
- 9:18Also da kostet die Energiewende mehr als ein Tiefwasser. Wenn man dann mal sich
- 9:21anschaut, haben wir das nächste, übernächstes Jahr auch wieder.
- 9:25Ich meine, die Wetterprognosen, die wissen die meisten ja heute schon,
- 9:28dass sie später nicht stimmen.
- 9:29Naja, es ist tatsächlich so, was oft in den Hintergrund tritt.
- 9:33Ein wichtiger Bestimmungsgrund für den Rheinpegel ist der Abfluss aus dem Bodensee.
- 9:38Der wird bestimmt durch die winterlichen Schneefälle. Und das hatten wir tatsächlich
- 9:41in den vergangenen Jahren und eben auch im vergangenen Winter,
- 9:44dass die relativ schwach ausgefallen sind.
- 9:46Und dann hat man strukturell schon weniger Wasser, was aus dem Bodensee in den Hochrhein fließt.
- 9:50Dasselbe gilt für die Zuflüsse, die auch aus Gebirgslagen kommen,
- 9:55wo es vielleicht weniger geschneit hat, also weniger Wasser sozusagen schon
- 9:59im Grundwasser ist, was rausfließen kann. Also das ist eine Problematik,
- 10:02die dürfte uns auch in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch begleiten.
- 10:09Bleibt die Frage, wie sieht man so etwas eigentlich früh genug kommen?
- 10:14Genau da soll ein neues Werkzeug helfen. Es heißt NIVIS, ein bundesweites Niedrigwasserinformationssystem,
- 10:21das Daten aus 380 Messstationen zusammenträgt und per Farbskala zeigt,
- 10:27wo das Wasser knapp wird.
- 10:29Nicht nur Behörden und Binnenschiffer profitieren davon. Auch Bürgerinnen und
- 10:33Bürger können nachschauen, ob in ihrer Region bald Einschränkungen drohen,
- 10:38Etwa beim Rasensprengen.
- 10:40Zuletzt hatten rund 80 Landkreise die Wasserentnahme beschränkt.
- 10:44Umweltminister Carsten Schneider bringt das Grundproblem auf den Punkt.
- 10:49Deutschland hat in den vergangenen 25 Jahren 60 Milliarden Kubikmeter Wasser verloren.
- 10:55Die Vollkosten von Wasserknappheit sind erheblich. Eine aktuelle Studie,
- 11:01des NABU und der BDO, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Gesellschaft zeigt,
- 11:04dass die volkswirtschaftlichen Schäden, die ohne Gegenmaßnahmen drohen,
- 11:08bis 2050 bei 625 Milliarden,
- 11:12Euro liegen, also rund 25 Milliarden Euro pro Jahr.
- 11:16Das ist eingerechnet Ernteausfälle, steigende Wasserpreise, unterbrochene Lieferketten,
- 11:21etwa wenn Niedrigwasser die Binnenschifffahrt einschränkt, was wir heute schon haben.
- 11:26Aber auch bei der Debatte um Ansiedlung von Tech-Unternehmen oder Rechenzentren,
- 11:30geht es längst nicht mehr nur um Energie und Fachkräfte, es geht auch immer
- 11:33um die Verfügbarkeit von Wasser.
- 11:36Und nun mal ein schönes Thema. Mit NRW steigt das größte Bundesland in die Urlaubssaison ein.
- 11:43In Nordrhein-Westfalen und vielen weiteren Bundesländern haben die Sommerferien begonnen.
- 11:48Wer jetzt losfährt, wird beim Tanken erst einmal tief Luft holen.
- 11:53Super E10 kostet im bundesweiten Schnitt gerade mehr als 2 Euro pro Liter.
- 11:59Fast 6 Cent mehr als noch in der Vorwoche.
- 12:02Beim Diesel ist der Sprung fast doppelt so groß. Plus knapp 12 Cent auf ebenfalls
- 12:07mehr als 2 Euro. Woran liegt's?
- 12:10Vor allem am Ölpreis. Nach der erneuten Eskalation am Persischen Golf ist die
- 12:15Sorte Brent auf etwa 85 Dollar geklettert, erklärt der ADAC.
- 12:21Der ADAC findet allerdings, der Aufschlag fällt ein paar Cent zu hoch aus und
- 12:26trifft auf ein Preisniveau, das schon vorher überhöht war.
- 12:30Ein Trost für alle, die trotzdem noch weg wollen. Bei der Reise selbst lässt sich sparen.
- 12:36Wo es gerade die besten Last-Minute-Schnäppchen gibt –,
- 12:39Das verrät uns NTV-Reiseexperte Ralf Benke im Gespräch mit Isabel Karner.
- 12:43Wo kann ich jetzt noch hingehen?
- 12:45Wo habe ich gute Chancen auf ein gutes Last-Manager-Angebot?
- 12:48Zunächst einmal, glaube ich, muss man sagen, man sollte keine Sorge haben,
- 12:51dass man nichts mehr bekommt. Es gibt noch genug Angebote. Es ist ja auch ein
- 12:54Trend, dass viele versuchen, kurzfristig zu buchen.
- 12:56Wer allerdings jetzt auf das riesige, tolle Schnäppchen mit günstigen Preisen
- 12:59hofft, da wird es schwierig. Das Preisniveau ist relativ hoch.
- 13:03Das muss man schon feststellen. Es gibt eine aktuelle Untersuchung für Paare, die feststellt, dass.
- 13:09Vom Juni zum nächsten Monat Juli ungefähr 4% im Durchschnitt die Preise noch
- 13:13mal runtergegangen wären. Also ein gewisser Last-Minute-Effekt ist zu sehen.
- 13:16Bei manchen Zielen stärker, bei anderen weniger. Zakynthos z.B.
- 13:19Jetzt etwas günstiger geworden. Corfu, Lanzarote. Man muss schon sehr genau
- 13:24vergleichen. Es gibt auch in Ägypten noch viele Angebote, die reinkommen.
- 13:27Aber man muss es zu Ende denken, da ist es auch recht heiß. Also genau prüfen ist wichtig.
- 13:32Wo liegen denn die Preise im Moment? Wenn ich jetzt zum Beispiel eine Woche
- 13:34wegfallen will, zu zweit oder zu zweit mit zwei Kindern, was muss ich da mindestens rechnen?
- 13:41Ja, also man ist auf einem Niveau, wo man früher gut mal zwei Wochen machen
- 13:45konnte mit der Familie. Jetzt ist man bei einer Woche also um die 3000 Euro.
- 13:48Natürlich geht es auch unter 3000 Euro für eine Woche mit der Familie,
- 13:51wenn man eine Flugpauschalreise macht.
- 13:53Aber da muss man schon sehr genau auf die Qualität schauen. Ansonsten ist man
- 13:55schnell bei 3000 oder darüber, auch bei Zielen wie Ägypten oder so,
- 13:59je nach Hotel natürlich.
- 14:00Also insofern, da ist es wichtig, dass man so ein bisschen drüber nachdenkt, würde ich empfehlen.
- 14:04Braucht man das ganze Paket wirklich? Gibt es nicht vielleicht auch Alternativen?
- 14:07Und da gibt es welche. Und das, was man jetzt wirklich spürt,
- 14:09ist ja, dass auch die Reiseveranstalter nicht nur diese Ferienflüge jetzt ins
- 14:14Mittelmeer, in die Region anbieten, sondern da kommen dann auch Angebote mit.
- 14:18Ihr habt ja auch ein Auto. Wie wäre es denn jetzt mal am Gardasee mit dem Auto
- 14:21hinfahren oder Ostsee oder so?
- 14:22Zum Beispiel die Tour jetzt auch eine Initiative gestartet, mehr Drei-Sterne-Hotels
- 14:25anbieten. Ja, also man merkt, dass so ein bisschen Angebote wie vor Jahrzehnten,
- 14:30muss man sagen, etwas einfacher, etwas abgespeckt, jetzt auch mehr kurzfristig.
- 14:34Ins Angebot kommen. Also gut beraten lassen, kann ich nur sagen.
- 14:37Sind das die Ziele, die du gerade auch so in den Raum geworfen hast,
- 14:41die im Moment günstiger sind?
- 14:44Zu bekommen sind? Also günstig zum Beispiel Bulgarien bekommt man im Augenblick
- 14:47durchaus günstiger. Man muss bei solchen Zielen natürlich genau schauen,
- 14:50was bietet das Hotel. Denn man darf nicht vergessen, es handelt sich ja letztendlich um Restplätze.
- 14:54Das muss nichts Schlimmes bedeuten, aber es kann natürlich Gründe geben,
- 14:57warum man bisher das nicht abverkauft hat.
- 14:59Also genauer hinschauen. Deswegen will auch mein Tipp sich nicht hetzen lassen irgendwo.
- 15:02Last Minute, dass man denkt, jetzt muss ich auch besonders schnell sein.
- 15:04Nein, gerade jetzt eigentlich ein bisschen mehr Zeit nehmen, genau vergleichen.
- 15:08Ist das denn auch ein ordentliches Hotel, was ich da günstig kriege?
- 15:12Also Indonesien kann man auch schauen, Ägypten gibt es relativ viel,
- 15:14Türkei gibt es auch relativ viel.
- 15:16Ab und zu auch mal auf Mallorca noch was, auch wenn das Preisniveau da in Spanien sicherlich höher ist.
- 15:20Wenn man überlegt, auch zur Iran-Krise wurde sehr viel westliches Mittelmeer gebucht.
- 15:23Aber vereinzelt gibt es da auch Sachen, muss man halt genau schauen,
- 15:26aber auch in Deutschland. Also wer jetzt nicht das große Budget hat,
- 15:29es gibt auch in Deutschland All-Inclusive-Hotels, da muss man natürlich auch
- 15:32sehr auf die Qualität schauen.
- 15:33Es gibt auch die Möglichkeit, Ferienwohnungen im Grunde ab 700 Euro die Woche, so grob oder 800.
- 15:39Mit eigener Verpflegung spart man auch eine Menge Geld. Es gibt Freizeitparks,
- 15:42die Specials anbieten jetzt im Sommer, wo man auch hier und da noch Prozente
- 15:46einsparen kann. Man muss ein bisschen Zeit investieren halt auch.
- 15:49Bei einigen Zielen ist man dann ja vielleicht auch auf sein Auto angewiesen.
- 15:54Nun sehen wir ja die Spritpreise im Moment in die Höhe gehen aufgrund der Krisen
- 15:59und Konflikte, Iran-Krieg zum Beispiel.
- 16:01Was rätst du hier Autofahrern? Ja, am Ende muss man natürlich genau ausrechnen,
- 16:05wie weit ist die Unterkunft entfernt, wenn man jetzt Eigenanreise plant.
- 16:09Und da gibt es auch Möglichkeiten, in der Nähe zu bleiben, Nordsee,
- 16:11Ostsee oder in Deutschland oder Österreich, also nicht allzu fern.
- 16:15Da gibt es Optionen. Es gibt auch die Möglichkeit zu prüfen,
- 16:17was ist mit einer Busreise.
- 16:18Es gibt auch Busfahrten zum Beispiel in den Süden. Es gibt Bahnfahrten.
- 16:21Also da sollte man schon das ganze Programm vor Augen haben.
- 16:24Und da können übrigens Reisebüros auch beraten, wenn man sich dann nicht sicher
- 16:26ist, dass man mit dem Problem da reingeht und einfach sagt, hier, was sind die Optionen.
- 16:34Das war unser Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Wirtschaft für den Moment.
- 16:38Wir hören und lesen uns wieder bei NTV, in der App, im TV oder hier im Podcast.