Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Ladepark für E-Autos, Gerichtsprozess um Hauseinsturz und Einblick in die Welt der Luxus-Hotels
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- Früher, wenn es mit der ganzen Familie in den Urlaub ging, sind wir meist mit unserem VW-Bus in irgendwelche rückblickend natürlich wunderschönen, riesengroßen und unglaublich komfortablen Ferienhäuser gefahren, meist nach Südfrankreich oder in die Toskana. Wir waren und sind immerhin sechs Personen, oft noch irgendwelche Freundinnen und Freunde im Schlepptau und wie es so ist als Heranwachsende, die von allem genervt oder enttäuscht ist, fand ich doof. Also jetzt nicht per se, aber ich Ich habe immer ein bisschen die beneidet, die so ins Hotel gefahren sind. Ja, mittlerweile verstehe ich auch, dass unsere Urlaube sehr schön und besonders und einfach toll waren. Aber trotzdem, ihr wisst, diese Idee von Hotel und Frühstücksbuffet und allem, die hat mich irgendwie beeindruckt. Witzigerweise würde ich ja jetzt immer das andere vorziehen, aber so ist es nun mal. Hätten wir damals mal ein Hotel besucht, wären wir in meiner sehr bescheidenen Vorstellung natürlich in einem Fünf-Sterne-Haus gelandet, klar. Und da hätte ich mich dann ganz sicher auch früher oder später an die oder den Concierge gewandt. So weit, so größenwahnsinnig. Natürlich gibt es Leute, die das tatsächlich tun, also sowohl in Luxushotels absteigen, als auch Wünsche bei besagten Mitarbeitenden platzieren. In Düsseldorf gibt es noch zwei Concierges, die beide Mitglied in einem weltweiten Club sind. Was das bedeutet, weiß Paul Küchler. Ganz sicher wüssten die Concierges auch, wo ich gegebenenfalls mein E-Auto laden könnte, wenn ich denn eins hätte. Genau wie mein lieber Kollege Maximilian Norroth. Wie die Düsseldorfer Stadtwerke ihren neuen Ladepark planen und was das alles bringen kann, erzählt er. Nicht weit von der Kühl, in deren Umgebung sich ein paar Luxushotels befinden, hat sich vor knapp fünf Jahren eine Tragödie ereignet. Auf einer Baustelle stürzte eine Wand ein und begrub zwei Arbeiter unter sich. Der Prozess zu dem Vorfall ist nun abgeschlossen. Verena Kehnsbock war im Gericht dabei. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Mein Name ist Tosja Kormann. Ihr hört Folge 368 und der Rhein steht bei 1,41 Meter. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt. Kurz und gut, was geht. Mein Name ist Torsten Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch auf der Seele und unter den Nägeln brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, Wenn ihr Lob oder Kritik dalassen möchtet oder wenn ihr einen Kommentar habt, dann kontaktiert uns. Ihr erreicht uns unter rheinpegel.podcast at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Immer mehr Menschen in der Stadt fahren E-Autos und somit steigt natürlich auch der Bedarf an Ladestationen. Bislang sind die Säulen über das gesamte Stadtgebiet verteilt, oft verknüpft mit Parkplätzen. Die Stadtwerke planen nun eine Art Elektrotankstelle. Auf der Fährstraße entsteht ein Ladepark. Bis zu acht Autos sollen dort zeitgleich Strom tanken können. Maximilian Neufraut weiß, was genau geplant ist, wie viel investiert wird und wer alles davon profitieren soll. Max. Tosja. Schön, dass du hier bist. Mir gegenüber sitzt in unserem Podcast-Studio. In den Heiligen Hallen. In den Heiligen Hallen. Hast du eigentlich ein Auto? Ja, wir haben ein Auto als Familie. Was der in der Waschanlage, da haben wir ja auch schon drüber gesprochen. Ist das ein Verbrenner? Nee, ist ein reines E-Auto. Tatsächlich? Schon seit fast drei Jahren. Dann bist du ja bei dem Thema, über das wir jetzt sprechen, quasi Experte, nicht nur qua… Persönlich involviert. Genau, nicht nur qua Berufsrecherche, sondern auch noch persönlich E-Autos. Also ich habe ein Gasauto übrigens, also mein Auto hat einen Gastank. Ein Gasauto, weil du immer Vollgas gibst. Weil ich immer richtig Vollgas gebe. Und ich hatte das Gefühl vor ein paar Jahren, also ich habe das eher zufällig, da war das mal irgendwie so ein Ding auch, dass irgendwie ganz viele auf Gas umgerüstet haben. Ich habe das Gefühl, das hat ein wenig abgenommen. Nicht so die E-Autos, das wächst immer weiter aus verschiedenen Gründen. Und das ist ein eigenes Thema für sich. Aber wenn man ein E-Auto fährt, dann wirst du das ja wissen, muss man das natürlich auch laden. So ist es. Weil so eine Batterie geht ja wohl auch mal leer. Und vor allem, wenn du in der Großstadt lebst, wie wir beide, dann hast du eben selten ein Einfamilienhaus mit Garage, Wallbox, PV-Anlage, wie man das in Vorstädten machen kann, was natürlich auch viel Geld kostet, aber… Was so die Ideallösung theoretisch wäre, nein, du brauchst halt eine öffentlich zugängliche Säule. Ich zum Beispiel fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, wir laden unser Auto vielleicht einmal die Woche, wenn es halt wieder Reichweite braucht. Und da sind wir natürlich darauf angewiesen, dass wir irgendwo am Straßenrand eine Säule haben. Und dass die auch frei ist, ne? Ja, und funktioniert. Aber das ist in den meisten Fällen so. Ja, aber das ist ja, weil das, das denke ich mir auch, es gibt immer mehr E-Autos, aber noch nicht auch immer mehr Säulen. Beziehungsweise es wird ja wie bei Parkplätzen, es gibt halt mehr Autos als Parkplätze und es wird wahrscheinlich auch mehr E-Autos als Ladesäulen geben. Dem soll jetzt, weiß ich gar nicht langsam, aber immerhin sicher Abhilfe geschaffen werden. Wenn man immer mal in südlichere Gefilde dieser Stadt fährt, durch den Tunnel durch, zum Beispiel auf die 57 oder nach Neuss oder zum Südfriedhof oder so dahin, kommt man ja an dieser großen Kreuzung aus, wo McDonalds ist, war, wo es danach ist. Aber die bauen ja auch irgendwie schon ewig um, oder? Also es hat, oder auf jeden Fall habe ich das Gefühl, da ist immer eine Baustelle. So oft bin ich da nicht. Die sind schon noch da und Mr. Wash ist auf der anderen Seite. Und Dytas, also die Kreuzung kennt man ganz gut. Und da entsteht jetzt etwas. Ja. Das heißt Ladepark. Ich finde irgendwie, das ist schon ein schönes Wort, weil Park impliziert ja immer Grün, es impliziert irgendwie Entspannung, es impliziert Ruhe. Ja. In dem Fall ist da Strom zu holen. Erzähl doch mal, bevor ich mich jetzt hier verstricke. Und es impliziert halt viel. Also ich meine, die klassische Ladesäule, der größte Anbieter in Düsseldorf sind die Stadtwerke Düsseldorf. Die haben mehr als 700 Säulen, die man klassisch am Straßenrand eben anfahren kann. Dann parkst du da bis zu vier Stunden und lädst mit relativ langsamer Leistung. Also für die Leute, die sich auskennen, 11 Kilowatt kriegt mein Auto. An der Stelle sind auch die meisten so, da muss man schon sehr viele Stunden verbringen, um den Akku vollzukriegen. Was die da aber jetzt machen, die Stadtwerke, ist ein Ladepark, der 1,5 Millionen Euro kosten wird und deshalb so teuer ist, weil da nur Schnellladesäulen stehen, vier Stück. Also eine herkömmliche gibt es auch, aber der Fokus liegt auf diesen vier Schnellladesäulen. Also es können acht Autos gleichzeitig so schnell laden, dass wenn du ein modernes E-Auto hast, innerhalb von 20 Minuten ungefähr von 10 Prozent, also fast leerer Akku auf 80 Prozent. Danach wird es dann eh schwierig, aber man lädt meistens so auf 80, dass du da halt reinkommst, also wirklich sehr viel Reichweite kriegst. Und das Besondere ist auch, deswegen sieht die Visualisierung, die wir gezeigt haben, so ein bisschen aus wie eine Tankstelle, dass es ein Dach hat, was ich erstmal ein bisschen nicht so intuitiv fand. Da habe ich halt den Klaus Schüßler von den Stadtwerken gefragt, warum braucht man denn ein Dach? Also ich kann doch in meinem Auto sitzen, wenn es regnet oder unwirtlich ist. Meint er, naja, aber wir denken ja an Menschen, die die Tankstelle gewöhnt sind von früher, da hast du halt immer ein Dach. Und dieses Dach wäre wohl auch wichtig, um diesen Komfort ins E-Lade-Zeitalter zu übertragen. Und auf dem Dach ist auch eine PV-Anlage. Das ist auch ein Grund, warum dieses Projekt so teuer ist. Natürlich wird jetzt nicht der komplette Strom, den man da von den Säulen zieht, in sein Auto aus der PV-Anlage kommen, aber immerhin schon ein gewisser Teil. Und das soll eben auch zeigen, in Düsseldorf kann quasi Strom erzeugt und auch direkt in Autos übertragen werden. Und vielleicht kommt da ja dann auch irgendwann eine kleine Bude hin und dann kann man sich da auch einen Kaffee holen oder einen Snickers, Creamy, Peanut oder so. Ja, es ist viel Platz, also ein tausend Quadratmeter Grundstück. Man kann das auch schon sehen. Also die haben da die Fundamente schon gegraben und bis zur Weihnachtszeit soll es fertig werden. Und nur weil ich das eben ja so versucht habe, bildlich darzustellen. Also es ist an dieser Kreuzung, an diesem Areal, wo auch McDonald's und so ist. Genau, gegenüber von McDonald's an der Fährstraße ist eine Verkehrsinsel, die der Stadt gehört, also ein braches Grundstück bisher und das haben die Stadtwerke jetzt mit Genehmigung der Bezirksvertretung gepachtet. Und du schreibst in deinem Stück dazu, es ist ein Leuchtturmprojekt. Das sagt der Stadtwerke-Manager Klaus Schützler. Was ich irgendwie schön finde, weil Leuchtturm hat ja auch was irgendwie mit, also nicht unbedingt mit Strom zu tun, aber irgendwie so diese Säule und irgendwie leuchtet sehr. Man muss ehrlicherweise, es ist natürlich auch Marketing, ich habe eben den Satz aber mal gelassen aus dem Grund, dass es sowas tatsächlich in Düsseldorf einfach noch nicht gibt. Also du hast schon Schnellladesäulen sowohl von den Stadtwerken, ungefähr 25 in der Stadt, als auch von größeren Anbietern wie zum Beispiel Shell oder Aral an den entsprechenden Tankstellen von NBW gibt es glaube ich auch einen. Aber du hast eben nicht diese Situation, die ich bisher ehrlich gesagt nur von niederländischen Autobahnen kannte, wo ich mich immer sehr darauf freue, wenn da der private Anbieter Fastnet, der schon seit über zehn Jahren in diesem, Business unterwegs ist, seine großen Ladeparks, die ziemlich genauso aussehen wie der von den Stadtwerken, da kannst du an der Autobahn dann auch dich darauf verlassen, das geht schnell, du kannst es mit der Karte sofort bezahlen, es ist auch nicht übertrieben teuer und du kriegst einfach schnell deine Reichweite und sowas gibt es bisher noch nicht in Düsseldorf und deswegen kann man es von mir aus Leuchtturmprojekt nennen. Gibt es das in anderen Städten drumherum? Ja, in Hilden zum Beispiel, am Autobahnkreuz Hilden, gibt es vom besagten niederländischen Wettbewerber Fastnet solch einen Ladepark. Und in Bochum, auch da relativ nah zur Innenstadt, gibt sowas auch. Aber du musst schon in NRW danach suchen. Also auch da sind die Stadtwerke relativ weit vorne, muss man sagen. Und ist das spät dafür, dass jetzt sowas passiert oder ist das auch ein bisschen Vorreitermäßig, weil sich einfach jetzt rausgestellt hat? Also vielleicht kannst du mal ein bisschen durcherzählen, wie hat sich das überhaupt verändert? Seit wann, boom, E-Autos so doll, wie ist das gewachsen, wie schnell? Also ich weiß noch, als wir unser Auto bestellt haben, 2021, das war noch die Zeit, wo man dann zwölf Monate, 16 Monate auf sein E-Auto warten musste, da haben uns echt viele angeschaut, als würden wir irgendwie ein UFO kaufen. Mittlerweile aber haben wir in Düsseldorf einen Anteil von reinen E-Autos bei 5 Prozent. Das ist deutlich mehr als im Bundesschnitt, da sind es unter 4 Prozent. Reines E-Auto heißt, dass es kein Hybrid ist, also dass es nicht auch noch mit Benzin fährt. Ja, und ich meine, Hybrid war ja, wie der Name auch schon sagt, so ein bisschen so eine Zwischenlösung und eignet sich in meinen Augen eher für Leute, die wirklich zu Hause oder beim Arbeitgeber eine Wallbox, eine Säule haben und dann dafür den Weg hin oder zurück zur Arbeit laden können. Aber wenn du es wirklich benutzen willst und die Technik auch mal auf dich zukommen lassen willst, brauchst du halt ein reines E-Auto und darauf haben sich 16.000 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer eingelassen, so viele zugelassene E-Autos gibt es hier. Und diese Zahl ist halt doppelt so hoch wie vor einigen Jahren, als wir uns zum Beispiel unser Auto bestellt haben. Insofern, ja, haben wir da schon eine relevante Größe. Und klar, fragen die sich, genauso wie du mich vorhin gefragt hast, wo lade ich denn mein Auto? Und da haben die Stadtwerke halt vor zehn Jahren schon angefangen, die erste öffentliche Säule aufzustellen und das halt auch immer weiter hochgefahren. Also seit der Corona-Pandemie vervierfacht die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte, wobei die eben, wie gesagt, Grundsätzlich eine langsame Leistung bieten, dann halt eher so den Charme haben, du kannst halt vier Stunden kostenlos parken mitten in der Innenstadt oder im Viertel und dabei dein Auto aufladen. Da habe ich halt in einigen Berichten auch kritisiert im vergangenen Jahr, dass die ein regelrechtes Monopol hatten, ob sie jetzt was dafür können oder nicht, sagen wir mal dahingestellt, aber es gab keinen anderen Anbieter über Jahre. Jetzt sind endlich auch private Anbieter ebenfalls am Straßenrand zu sehen. Wirelane beispielsweise, Quello auch von Shell, also der Shell-Tochter, Ubitricity gibt Säulen. Und das finde ich sehr gut, weil ich bin für freien Wettbewerb und am Ende auch wird das den Preisen gut tun, dass du halt immer günstiger laden kannst. Und insofern hast du Wie teuer ist so ein Ladevorgang? Also wie teuer kostet so eine Ladung? Wie teuer ist eine Ladung? Wie teuer kostet so eine Ladung? Genau. Also du zahlst mal hier bei diesem Beispiel Schnellladesäulen, dieses neuen Ladepacks zu bleiben, 59 Cent pro Kilowattstunde. Ja, wenn du das jetzt mal hochrechnest auf 100 Kilometer Reichweite, dann bist du ja schon so im 10-Euro-Bereich und je nachdem, wie der, Spritpreis gerade ist, kann es sein, dass Diesel günstiger ist, wenn du an einer super günstigen Tanke gerade bist, aber Benzin ist meistens teurer, außer du hast jetzt irgendwie ein Auto, was kaum was verbraucht. Und an den, in Anführungszeichen, langsamen Säulen bist du bei 47 Cent pro Kilowattstunde bei den Stadtwerken Und die anderen privaten Wettbewerber, die ich gerade genannt habe, sind ein bisschen teurer, so an die 50 Cent pro Kilowattstunde. Du hast halt irgendwie finanziell als E-Autofahrer noch andere Vorteile. Du hast keine Kfz-Steuer, zumindest ist im Moment überhaupt nicht vorgesehen in den nächsten Jahren. Und kann ich jetzt zumindest aus unseren Erfahrungen der ersten 40.000 Kilometer sagen, relativ wenig Verschleiß bei den Teilen. Insofern lohnt es sich für uns finanziell. Natürlich war der Wagen in der Anschaffung teuer, wobei wir damals noch die Prämie hatten, aber das ist ja was, wovor viele Leute zurückschrecken. Du musst ja auch ein neues Auto kaufen, weil gebrauchte E-Autos gibt es kaum. Mittlerweile gibt es halt sehr viel Leasing zu günstigen Raten, deswegen fährt der Markt auch so ein bisschen hoch, gerade von europäischen Herstellern wie Volkswagen beispielsweise oder Skoda. Ja, und deswegen geht die Rechnung für die Stadtwerke auch auf. Also ich habe das den Klaus Schüßler von den Stadtwerken gefragt, verdient ihr eigentlich Geld damit, weil die stecken jedes Jahr drei Millionen Euro einerseits in den Aufbau des Ladenetzes, aber auch in die Pflege, weil die Instandhaltung kostet auch Geld und die müssen ja dafür sorgen, dass die sollen eben auch funktionieren und das liefern, was sie versprechen und ja, die schreiben schwarze Zahlen damit und haben natürlich auch so ein bisschen vielleicht dafür gesorgt, dass Düsseldorf über dem Bundesdurchschnitt liegt mit dem E-Auto-Anteil. Wahrscheinlich auch, weil hier eher wohlhabendere Leute leben, die es sich leisten können, aber eben auch, weil du eine ganz gute Infrastruktur hast. Sind diese Säulen sehr anfällig? Also du hast ja gerade schon gesagt, dass die meistens funktionieren, wenn man jetzt auf eine angewiesen ist. Aber ist das was, also gibt es so Orte, wo man weiß, die ist immer kaputt oder da hakt es irgendwie oder werden die dann schnell ausgetauscht? Also wie verlässlich ist das? Also er hat was von einer Funktionsquote von deutlich über 95 Prozent gesagt. Kann ich jetzt als Fahrer selber so bestätigen, dass ich jetzt in Düsseldorf selber nicht den Fall hatte, dass mal ... Irgendwas kaputt ist, wo ich nicht vorher wusste, dass es nicht funktioniert. An Autobahnen ist das viel ärgerlicher. Also wenn du in Urlaub fährst, gerade wenn irgendwie Sommer ist und viele Leute unterwegs sind und mittags alle laden wollen, kann es sein, dass du einfach weniger Säulen hast, als eigentlich da sind, weil manche nicht funktionieren und dann landest du plötzlich nicht an der Raststätte, sondern bei Ikea oder auf einem Supermarktparkplatz, wo es auch Säulen gibt und dann wird es schon echt ein bisschen tricky. Ja, jetzt nur noch mal ganz genau an so einer Säule, herkömmlichen Säule, jetzt in, weiß ich nicht, Flingern. Das kenne ich ja selber, weil wenn ich einen Parkplatz suche, denke ich ganz oft, ach, da ist ja einer und dann steht da während des Ladevorgangs frei und dann denke ich so, okay, da stelle ich mich natürlich jetzt nicht hin. Das dauert um die vier Stunden, bis es dann voll ist? Ja, nicht unbedingt voll, aber du darfst maximal vier Stunden da stehen und in diesen vier Stunden kannst du als normales Auto, außer du hast jetzt ein super teures Porsche E-Auto, 44. Kilowattstunden Kapazität laden, was jetzt zum Beispiel in unserem Auto fast die Hälfte der Reichweite ausmacht, also sagen wir mal 250 Kilometer Reichweite. Und bei dieser Schnellladesäule, während es dann in unserem Fall, bräuchten wir so knapp eine halbe Stunde. Weil wir halt ein Auto haben, was vor drei Jahren gebaut wurde. Wenn du aber ein modernes E-Auto, deswegen habe ich das in dem Artikel auch geschrieben, modernes E-Auto, was kann das sein? Zum Beispiel was von südkoreanischen Herstellern, Hyundai Ioniq beispielsweise, da bist du wirklich mit einer maximalen Ladeleistung von über 300 Kilowatt unterwegs und genau das bieten diese neuen Stadtwerke-Säulen auch. Das gibt es bisher auch noch nicht im Stadtgebiet von Stadtwerken. Und deswegen kommst du halt auf diese Zeit von unter 20 Minuten. Ja, genau, weil ich mich jetzt frage, wenn ich jetzt mal nochmal bei dieser herkömmlichen Säule bleibe und ihr parkt da jetzt, ladet auf, wird das noch strenger geahndet, ob ihr da wirklich auch nur vier Stunden steht, weil ihr blockiert ja da, also ich blockiere, wenn ich mich irgendwie in ein Halteverbot stelle oder halt auf einem Parkplatz und da lasse ich das Auto eine Woche stehen, dann blockiere ich das natürlich, aber am Ende ist es halt Platz. Aber wie ist das also bei diesen E-Ladesäulen, die jetzt nicht in diesem Park sind, da komme ich gleich nochmal drauf, sondern also. Also wenn du länger als vier Stunden dort stehst und wirklich auch lädst, zahlst du ab Minute eins nach der vierten Stunde sechs Euro pro Stunde, das nennt man. Die das sogenannte Parken natürlich ziemlich teuer macht. Wenn du dort nicht lädst, sondern dich einfach nur hinstellst als E-Auto, kommt hoffentlich das Ordnungsamt und gibt dir ein fettes Knöllchen, bei einem Verbrenner ganz genauso. Also die hatten teilweise Schwerpunktaktionen der Kontrolle, wo sich auch herausgestellt hat, dass die Sünder eher E-Autofahrer und Fahrerinnen sind. Die jetzt sagen, yo, cool, ein Parkplatz, ich brauche hier gar nicht laden und stelle mich mal hin, aber das geht halt auch nicht. Also weil ich finde ein bisschen, also das ist jetzt wieder so ein sehr typischer Bogen auf einer Meta-Ebene, die weiß ich nicht wie hoch ist, weil es ja auch irgendwie dann einen sozialen Aspekt hat. Also du bist ja dann angehalten, wirklich nur vier Stunden da zu stehen, während du lädst oder halt auch kürzer, also bis zu vier Stunden, weil nochmal anders als bei anderen Parkplätzen, du ja dann einem anderen E-Auto-Kollegen, Kollegin irgendwie die Möglichkeit ernimmst auch zu laden. Und dann stelle ich mir vor, dass bei so einem Ladepark, wo es halt natürlich länger als jetzt bei so einem Benzintank- oder Dieseltankvorgang, das dauert vielleicht sieben Minuten oder so, aber das ist ja trotzdem, also man fährt dann einfach schnell tanken. Ja, das stimmt. Aber weißt du, das Ding ist, wenn du ein E-Auto lädst, machst du es ja nicht so, dass du wartest, bis der bei fünf Prozent ist und fast leer, fast stirbt, sondern du machst es eher so, okay, ich lade jetzt hier von 40 auf 80 Prozent, dann geht die Rechnung auch wieder auf mit diesen vier Stunden. Ja, verstehe. Und dieser neue Ladepark richtet sich wohl nicht nur an Einheimische, sagte mir der Typ von den Stadtwerken, sondern auch zum Beispiel an Gäste, die halt nach Düsseldorf mit dem Auto kommen und von der Autobahn kommen, dass der Akku ist fast leer und dann auch schnell was laden wollen. Das finde ich richtig interessant, weil ich habe das tatsächlich sogar so ein bisschen gelesen, dass das auch wie so ein Anreiz nochmal sein kann für Leute vielleicht zu sagen, okay, ich komme jetzt aus dem Umland, ich möchte irgendwo hinfahren, ich habe dieses E-Auto, ach, ich weiß, in Düsseldorf. Und das ist ja auch dann, man kommt ja da auch von einer Autobahn hin. Also man landet ja da, genau. Dass man sagt, okay, ach, dann fahre ich eher nochmal. Also könnte es sogar der Stadt, der Wirtschaft in der Stadt, dem Tourismus und so ein bisschen zuträglich sein, weil man weiß, in Düsseldorf, so wie jetzt dann vielleicht in Bochum oder in Hilden, lande ich auch so, dass ich… Könnte sein. Ich meine, wir haben ja mittlerweile sehr viele Touristen aus den Niederlanden, die auch mehr E-Autos fahren als in Deutschland. Klar werden die sich darüber freuen. Auf der anderen Seite freut sich auch jeder, der hier wohnt, über Touristen, die gar nicht mit dem Auto kommen, sondern eher mit der Bahn beispielsweise oder die ihr Auto nicht in die Innenstadt bringen, sondern auf irgendeinem Park-and-Ride-Platz außerhalb. Wenn das funktioniert, wunderbar, aber wenn es jetzt dafür sorgen würde, dass mehr Leute mit dem Auto in die Innenstadt kommen und hier samstags was verstopfen, fände ich es nicht so sinnvoll. Aber ich glaube, das ist einfach nur interessant von der Frage her, an wen richtet sich dieser Park und das sind eben nicht nur wie bisher primär Einheimische, sondern eben auch, Leute, Pendler beispielsweise oder eben Gäste der Stadt. Ich frage mich gerade, gibt es das auch in Parkhäusern? Also ich bin wirklich dadurch, dass das in meinem Alltag gar keine Rolle spielt, bin ich parksäulenblind. Also bis auf die Farbe, wo ich weiß, da kann ich jetzt nicht parken bei mir im Viertel so. Ja, wenn du einmal darauf achtest oder wenn du einmal weißt, dass die Stadtwerke lange Zeit fast ein Monopol hatten wirst, werden dir super viele grüne Säulen begegnen, vor allem in so Vierteln wie Düsseltal, Unterbilk, Oberkasse. Also da, wo auch Leute leben, die sich ein E-Auto leisten können. Gut, wo ich wohne in Oberbilk gibt es auch einige Säulen mittlerweile. Aber in Parkhäusern gibt es auch einige und es gibt auch Firmenkunden, die mit den Stadtwerken zusammenarbeiten. Zum Beispiel Amazon, die haben ja ein großes Verteilzentrum in Düsseldorf. Die haben zahlreiche Ladesäulen von den Stadtwerken, um ihre Vans dort aufzuladen. Auch bei der IHK zum Beispiel im Parkhaus gibt es Stadtwerkeladesäulen. Also die sind sowohl im öffentlich zugänglichen Raum unterwegs, als auch im eher privaten. Ja, verstehe. Gibt es darüber hinaus, also wie du schon gesagt hast, es sieht ja wirklich auch, also das Bild ist sehr schön, es sieht mit diesem Grün und diesem Dach und so und ich habe mir gerade wirklich vorgestellt, wer weiß, vielleicht gibt es dann irgendwann so richtige E-Tankstellen, wo es dann auch alles andere gibt und dann auch da irgendwie geht so guten Kaffee, matschige Sandwiches und irgendwie Studentenfutter in Plastikbechern. Gibt es noch andere Wünsche? Also ich habe jetzt rausgehört, genau, das ist irgendwie für Leute, die auch von außerhalb kommen, aber was könnte die Zukunftsperspektive, also sollte es davon noch mehr geben? Wird das jetzt erstmal ausprobiert? Ist eh schon klar, dass das gut anläuft? Also ich würde als Kunde sagen, mach es günstiger. Also der Anreiz, der finanzielle Anreiz, ein E-Auto nicht nur zu kaufen, sondern auch zu fahren, sollte einfach größer sein, weil, wie ich ja vorhin schon sagte, wenn du die Rechnung wirklich mal auf 100 Kilometer drehst, drehst, gibt es immer noch sehr sparsame Verbrenner, die günstiger sind, weil Laden einfach nicht sehr günstig ist in Deutschland. Gerade wenn du das mal mit Ländern wie den Niederlanden vergleichst oder Skandinavien, brauchen wir gar nicht drüber sprechen, ist halt ein Bruchteil von dem, was es in Deutschland kostet, weil die Energie einfach so teuer ist. Und wenn du es halt schaffst, dieses hohe Investment, was sie natürlich jetzt alle in die Ladeinfrastruktur haben, über Jahre mal zu amortisieren und dann die Preise zu senken, dann glaube ich, werden noch viel mehr Leute sagen, ah cool. Klar kostet es vielleicht in der Anschaffung ein bisschen mehr ein E-Auto, aber wenn ich es einmal habe, dann spare ich halt im Vergleich jeden Monat. Kann ich da theoretisch auch mein E-Bike laden oder meinen E-Roller? Nein, das würde wahrscheinlich explodieren. Ja. Okay, das heißt, wann ist das alles? Wann geht das in Betrieb? Wie sieht es aus? Bis zur Weihnachtszeit wollen die fertig werden. Na guck, das ist doch, müssen wir doch den Sommer noch überstehen mit herkömmlichen langsamen Laden. Es gibt auch schnelle, aber genau, da gibt es zumindest dann so einen neuen Anlaufpunkt. Ja, vielen Dank, dass du mich und uns da durchgetalkt hast und ich weiß jetzt wieder ein bisschen mehr, wie jedes Mal, wenn wir gesprochen haben. Zum Abschluss die Frage, seid ihr schon mal liegen geblieben? Nee, aber ich hatte schon mal so drei Prozent auf der Autobahn, wo dir echt die Düse geht, wenn du irgendwie Kinder im Fond hast und damit gerechnet hast, dass die andere Säule funktioniert, die aber nicht funktioniert hat. Dann war die zweite schon belegt und dann guckst du halt echt so, boah, wo kann ich jetzt hin? Aber irgendwie hat man doch noch was gefunden, aber es ist kein schönes Gefühl. Weil ich mich da frage, ich kenne das, also ich bin schon, ja, ich gebe, mein Gott, wie ich mich hier immer darstelle als die schlechteste Autofahrerin der Welt. Ich bin natürlich auch schon das eine oder andere Mal liegen geblieben, weil mein Sprit dann auf einmal leer war. Also weil man auch immer denkt, es gibt ja auch so ganze Autobahnabschnitte, wo ich überzeugt bin. Ich habe hier schon drei Tankstellen gesehen und dann fährt man da lang nochmal und dann ist weit und weit nicht. Hast du viel Gas gegeben. Natürlich. Da kann ich dann, kriegt man halt richtig Ärger, aber dann kommt natürlich der ADAC und füllt an den Tank wieder auf. Oder ich bin auch schon zur Tanke gelaufen, weil ich gesehen habe, die ist nur ein paar Kilometer weiter weg und bin zurückgekommen mit so einem Kanister. Was würde ich machen, wenn mein E-Akku... Gute Frage. Ich würde es ungern ausprobieren, aber ich kann es mir auch nicht vorstellen, wie will dir der ADAC-Mann Strom geben? Kein Plan. Da muss man direkt abgeschleppt werden. Und vielleicht kriegt man, man kriegt ja richtig Ärger, wenn man nicht gut getankt hat und nicht gut geplant hat. Ich hoffe natürlich auf der einen Seite, dass dir und euch das nie passiert. Auf der anderen Seite würde ich die Story gerne hören. Deswegen verbleiben wir so. Ich danke dir sehr. Bis zum nächsten Mal. Gerne, das ist eine gute Fahrt. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Music. Im Juli 2020 ereignete sich auf einer Baustelle in der Innenstadt eine Tragödie. Bei einem Durchbruch in einem Hinterhaus stürzte eine Wand ein, zwei Arbeiter wurden begraben und kamen ums Leben. Vor ein paar Wochen ging der Prozess um den Unfall zu Ende, drei Menschen wurden verurteilt. Wer, warum und was dieser Fall vielleicht verändern kann, erklärt Verena Kehnsbock. Liebe Verena, du bist ja qua Beruf viel unterwegs. Du trittst in Welten ein, die manchen oder den meisten von uns wahrscheinlich verschlossen bleiben. Unter anderem bist du ja manchmal am Gericht, da haben wir ja schon das ein oder andere Mal auch drüber gesprochen, und begleitest Prozesse, beobachtest die, berichtest dafür. So auch passiert in einem, der sich in meinem Empfinden sehr lang gezogen hat, beziehungsweise der einfach sehr ausufernd war, wenn man das so nennen kann. Sehr groß, ein sehr großer Prozess. Es geht um den Hauseinsturz auf der Luisenstraße. Könntest du noch mal kurz umreißen, was die Ausgangssituation ist, warum es überhaupt zu diesem Prozess kam? Sehr gerne. An der Luisenstraße in Düsseldorf-Friedrichstadt ist am 27. Juli 2020, also vor fast fünf Jahren, ein Haus eingestürzt. Ich war damals tatsächlich auch kurz nach dem einen Sturz vor Ort und habe über die Sucharbeiten nach zwei vermissten Männern berichtet. Da wurden Bauarbeiten durchgeführt, da waren einige Bauarbeiter in dem Haus. Und die meisten haben es noch rechtzeitig aus dem Gebäude geschafft und konnten sich da vor den Trümmern retten. Welches Gebäude war das? Das war ein Hinterhaus an der Luisenstraße Nummer 25. Das heißt, das konnte man von außen gar nicht so richtig sehen. Aber durch den Innenhof, wie es ja so viele gibt in Düsseldorf, da gab es nochmal ein Hinterhaus. Und das ist quasi komplett eingestürzt. Verstehe. Und zwei Männer waren vermisst. Es stellte sich dann nach zwei, drei Tagen raus, dass sie das auch nicht überlebt hatten und die Leichen konnten dann geborgen werden. Und jetzt fünf Jahre später stellte sich natürlich auch damals schon die Frage so, wie konnte das passieren? Wer trägt die Schuld daran? Und jetzt fünf Jahre später kam es tatsächlich zum Prozess. Jetzt haben wir das einmal kurz umrissen. Ich glaube, dass dieses Ereignis, dieser Unfall oder genau was auch immer das am Ende war, also dieser Einsturz, wurde ja wirklich auch groß begleitet medial. Es gibt auch Podcast-Folgen darüber, es gibt das nachzulesen. Also das setzen wir jetzt einfach mal voraus, dass quasi die Ausgangslage ein wenig bekannt ist. Und jetzt ist ja eigentlich interessant, was in diesem Prozess fünf Jahre später passiert ist und vor allem, was das Ergebnis ist. Angeklagt waren fünf Personen, die Architektin, der Bauleiter, der Statiker, ein Bauunternehmer, also der so Rohbauarbeiten macht mit seiner Firma und ein Abbruchunternehmer, der ein Subunternehmen führt. Und die saßen fünf Monate lang vor Gericht. Im Oktober 2024 ging es los. Im März fiel dann endlich das Urteil. Was ist denn, also warum wurden diese Leute angeklagt? Das ist ja so ein bisschen ungreifbar in diesem Fall. Der Vorwurf lautete auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Baugeferdung. Die fahrlässige Tötung wiegt da natürlich schwerer. Es sind ja zwei Männer unter den Trümmern ums Leben gekommen und das ist natürlich kein trivialer Vorwurf. Und zwei von ihnen wurden freigesprochen, drei wurden zu, Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Wie lang jeweils? Freigesprochen wurden der Statiker und der Bauunternehmer, dieser Rohbauer. Die Architektin wurde verurteilt zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung. Der Bauleiter zu zwei Jahren und der Chef dieses Subunternehmens zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung. Okay, und vielleicht kannst du durch diese drei, also die beiden Freigesprochenen, sind ja dann in dem Fall jetzt nicht mehr quasi so relevant, weil sie freigesprochen wurden. Was ich auch spannend finde, dass quasi die Architektin verurteilt ist und der Statiker nicht. Also weil das eine, würde ich ja sagen, kommt ja eigentlich nach dem anderen. Also genau, vielleicht kannst du mal anhand dieser drei Positionen, Personen, die dann verurteilt wurden, ein bisschen ja auch die, wahrscheinlich dann auch die Genese dieses Vorfalls erzählen, weil da sind ja dann Ereignisse passiert, die dazu geführt haben in den jeweiligen Gewerken. Ich kann nochmal einen Satz zu den Freisprüchen sagen. Warum sich das Gericht so entschieden hat. Also das Gericht sieht den Statiker nicht als schuldig an, weil er, diese Unterlage haben wir auch gesehen im Prozess, in den Augenschein genommen, er hat auf die Prüfung des Mauerwerks hingewiesen. Er hat, seine Berechnungen waren richtig und er hat sogar darauf hingewiesen, dass dieses Mauerwerk, das wohl deutlich brüchiger war, als es so alle angenommen haben, nochmal geprüft werden sollte und das wertet das Gericht eben als sorgfältiges Vorgehen. Und bei dem Rohbauunternehmer hat das Gericht auch keine Schuld gesehen, weil es davon ausgeht, dass der 63-Jährige von den Arbeiten, von diesen Durchbrucharbeiten, die an dem Tag des Einsturzes da passierten, gar nichts wusste und ansonsten auch eingeschritten wäre, weil er als gelernter Maurer gewusst hätte, wie gefährlich das war. Die Verkaufsgericht. Architektin hingegen hat das Gericht als schuldig erachtet. Die hat diesen großen Auftrag bekommen, wie gesagt, das Hinterhaus an der Luisenstraße, das sollte komplett umgebaut werden. Es sind vier Etagen, unten Büros, oben Wohnungen. und die Eigentümerin hatte das Gebäude ihrem Vater abgekauft, das war schon in ihrer Familienhand, hat dort auch lange gelebt und dort eine Kita betrieben. Und sie sagte halt, das war ihr Zuhause und sie wollte es eigentlich auch so gerne beibehalten und hat deshalb dann beauftragt, also es ist nicht komplett abreißen und neu bauen, sondern es sollte umgebaut werden. Und sie bekam dann irgendwie die Empfehlung für diese Architektin, Das ist eine 55-Jährige aus Düsseldorf, die hat Architektur studiert, ganz lange Erfahrung auch in Architekturbüros und ist jetzt auch schon seit einiger Zeit selbstständig und hat dann diesen Auftrag bekommen für alle Bauphasen, für ein Honorar von fast 200.000 Euro. Und die Eigentümerin sagte dann ganz griffig so vor Gericht, ich habe ihr total vertraut bis zum Tag des Einsturzes. Denn wie sich dann später zeigte, auf dem Schreibtisch der Architektin sollen so die ersten Fehler geschehen sein, die sich wie so eine Kette aufreiten und schließlich dann zum Einsturz führen. Also tatsächlich baulich, also planerisch bauliche Mehrfanschen. Genau, also die Staatsanwaltschaft bemängelte eine lückenhafte Grundlagenplanung und auch Mängel in den Bauplänen und vor allem einen fehlenden Statiknachweis für die Durchbrüche an der tragenden Wand. Denn sie hatte die Planung mehrfach verändert, angeblich auf Wunsch der Eigentümerin. Und diese Durchbrüche, die da entstehen sollten an der tragenden Wand im Erdgeschoss, die sind gewachsen und die tragenden Mauerpfeiler dazwischen sind dann logischerweise geschrumpft. Und für diesen letzten Stand gab es keine Freigabe mehr von dem Statiker. Und davon geht das Gericht aus, dass der Statiker diese letzten Pläne auch gar nicht mehr zu Gesicht bekommen hat. Sondern dass die Arbeiten dann eben einfach begonnen haben nach diesen Plänen, für die es aber eigentlich keine statische Freigabe gab. Die Architektin hat vor Gericht bestritten, irgendwas falsch gemacht zu haben. Sie sagt, keine Schuld bei sich. Sie sagt, sie habe quasi nichts mehr mitbekommen von dem Geschehen auf der, Baustelle und auch von dem Start der Bauarbeiten, von den Durchbrüchen habe sie nichts gewusst. Sie habe nämlich alle Aufgaben an den Bauleiter übertragen. Der der zweite Verurteilte ist. Genau. Und der Richter formulierte es so in seiner Urteilsbegründung. Sie habe nicht eingegriffen und habe sich entspannt zurückgelehnt. Und dieses Nichtstun wertete das Gericht dann als relevant für die Schuld an dem Hauseinsturz. Also, dass man quasi sagt, ich mache bis hierhin meine Aufgabe und danach wird es schon irgendwie, also immer, es ist ein bisschen Verantwortung abgeben, ne, Verantwortung. Genau, und zumal sie ja trotzdem den Auftrag auch für die Aufgaben hatte und dann zu sagen, dass sie das dann dem Bauleiter abgegeben habe, die Aufgaben und sich zurückgezogen habe, das ließ das Gericht halt so nicht stehen. Ja, ich verstehe. Und der Bauleiter, kann ich mir vorstellen, vertritt natürlich genau die opposite Meinung, dass er irgendwie sagt, ich habe ja nur ausgeführt, oder? Jein. Also der Bauleiter ist ein Anfang 60-Jähriger aus Solingen. Er ist kein Ingenieur, wie man vielleicht denken könnte, sondern Elektriker und hat danach Bauernmanagement studiert und anfangs Fertighäuser gebaut. Aber er hat eben keine technische Ausbildung und sagt dann auch selbst, er sei nicht vom Fach. Und er hat dann auf der Anklagebank wirklich lange auch geleugnet, Schuld an diesem Einsturz zu tragen. Und meine Einschätzung war, dass er das auch sich selbst gegenüber geleugnet hat. Man hat ihm wirklich angesehen, wie er oft damit zu kämpfen hatte mit der Situation. Er hatte wohl auch starke gesundheitliche Probleme. Hatte kurz vor Prozessbeginn, wie er sagte, einen Kreislaufzusammenbruch mit Hörsturz. Und er hat dann am Ende nochmal einen Umschwung gemacht und hat eingeräumt, Schuld zu tragen. Als einziger Angeklagter an dem Hausentsturz hat er quasi vor Gericht offen gesagt, ich hatte damit zu tun und ich habe etwas falsch gemacht. Er war aber nun mal auch der Bauleiter, es war seine Baustelle, er war ganz oft dort, aber der Zeitplan war in Verzug. Die Arbeiten gingen nicht schnell genug voran, die Kita von der Eigentümerin sollte neu eröffnen, der Termin stand schon, aber es war noch nicht fertig. Also hat der Bauleiter, so nimmst du das Gericht an, ein Dokument vorbereitet. Und sie hat es dann unterschrieben und freigegeben, dass Arbeiten auch ohne Genehmigung beginnen dürfen. Das hat aber nicht gereicht. Der Zeitdruck blieb trotzdem und die Bauarbeiten waren im Verzug. Das bezeugt zum Beispiel ein Chat, den er mit angeklagten Rohbauunternehmern geführt hat. Da schrieb er, ich habe ein großes Problem in Sachen Durchbrüche. Die Putzda wollen nächste Woche mit den Wänden beginnen. Das war so zwei, drei Wochen vor dem tatsächlichen Einsturz. Also daran konnte man ziemlich deutlich sehen, es ist jetzt echt Druck im Kessel. Am 27. Juli ging es dann los und der Bauleiter war am Morgen auch dort. Das hatte er auch nie geleugnet. Allerdings stellte sich dann erst später heraus, dass er derjenige war, der sein Handy in die Hand genommen hatte und ein Foto von der tragenden Wand und den Arbeiten gemacht hatte. Da ist halt die rohe Wand drauf zu sehen, der putzt es schon ab, da sieht man die Ziegel. Und es ist schon ein großes Loch reingeschlagen, aber auf der einen Seite der Wand steht keine einzige Stütze. Und das war, so sagt es das Gutachten, die Hauptursache für den Einsturz, weil die Decke nicht richtig abgestützt war. Und er hatte dieses Foto gemacht, das zeigte dann ein LKA-Gutachten, das hatte er vorher geleugnet und hat aber nicht reagiert. Also er hat das Foto gemacht, hat es sogar noch abgestützt, so als Beweis, es geht jetzt los, die Durchbrüche haben begonnen, es geht voran auf der Baustelle und dann ist er gegangen. Und er hat aber nicht geschaltet, dass die Abstützung ja fehlte und wenig später ist dann die Wand eingestürzt. Er sagte dann später, er habe, er könne sich nicht daran erinnern mit dem Foto, dass er das gemacht habe. Aber er räumte ein, dass er derjenige war, der die Anweisung gab, jetzt mit den Durchbrüchen nach diesem Plänen zu beginnen, für die es keine Freigabe gab. Und das Gericht geht auch davon aus, dass er vortäuschte, dass der Statiker die Arbeiten freigegeben habe. Ja, wahrscheinlich genau. Und diesem ganzen schnell, schnell, es muss jetzt passieren. und dann denkt man, geht schon gut. Weil es geht ja wahrscheinlich in den meisten Fällen auch irgendwie gut. Also ja, ich verstehe. Und deshalb hat das Gericht ihn verurteilt und er sagte vor Gericht selbst, er wolle künftig nie wieder als Bauleiter arbeiten. Aha, okay. Und er ist auch auf Bewährung, ne? Ja. Aber länger als die Architektur. Zwei Jahre. Einfach wegen, also zwei Monate länger dann dementsprechend. Einfach nur aufgrund seiner Rolle und weil er quasi das Go gegeben hat oder was. Oder kann man das gar nicht so festmachen, warum er jetzt länger... Kann man jetzt aus der Urteilsbegründung, also offensichtlich sieht das Gericht die noch schwerere Schuld bei ihm, deshalb hat es auch die Strafe höher bemessen, wie genau jetzt die zwei Monate mehr zustande gekommen, wurde nicht ausgeführt. Und der dritte Verurteilte? Er ist der Abbruchunternehmer, also dieser Chef des Subunternehmens, denn wie man sich das so vorstellen kann, waren da auf dieser, es waren Arbeiten. Es waren einfache Arbeiten, die da durchgeführt wurden, halt wirklich die Steine aus der Wand kloppen und den Schutt wegschippen und dafür, und so ist es wahrscheinlich auf vielen Baustellen üblich, wurde eben kein Fachunternehmen beauftragt, sondern ein gelernter Subunternehmer. Und der Chef dieser Subunternehmer, der saß eben auch vor Gericht und ich fand es ganz sprechend, dass auch mehrere seiner Mitarbeiter beziehungsweise ehemaligen Mitarbeiter ausgesagt und die nannten ihn immer den Patron, so wirklich den Chef. Und dabei bezeichnete er sich dann selbst so als das unterste Glied in der Kette. Und er packte wohl auch immer oder packte auch heute immer wohl noch selbst mit an auf den Baustellen und schleppt richtig mit. Und vor Gericht sagt er aber, er ist selbst ungelernter Arbeiter, er hat keine Ausbildung, er zeichne nichts an und er nehme auch kein Aufmaß und er mache quasi nur, was ihm gesagt werde. Er sei nur... Abbruchunternehmer. Und darum habe er auch gar nicht einschätzen können, was es mit dieser Wand auf sich habe. Dass es eine tragende Wand sei, habe er nicht gewusst und wie gefährlich die Arbeiten seien. Und das Gericht sagt aber, dass er dennoch natürlich für die Sicherheit auch seines, seiner Mitarbeiter verantwortlich war. Und dass er eigentlich die Arbeiten an dieser tragenden Wand gar nicht hätte annehmen dürfen, weil er dafür nicht qualifiziert Verstehe, das wäre nämlich meine Frage, warum er quasi angeklagt ist, aber deswegen, also weil er halt, genau. Genau und er fragte aber offensichtlich auch nicht nach, also auch da wieder so eine Tat des Nichtstuns, er sagte einfach okay und der Abbruch-Trupp, wie er so oft genannt wurde, legte dann los und riss die Steine aus dem Gemäuer und sie arbeiteten entgegen den anerkannten Regeln der Technik heißt es und zwar nichts abgestützt, Die haben die Durchbrüche in einem Rutsch quasi gemacht und der Patron selbst verließ dann die Baustelle. Auch er hat wohl die fehlenden Stützen entweder nicht bemerkt oder ignoriert und ließ dann seinen Trupp da arbeiten und sagte dem Gericht, er sei zum Arzt gegangen, weil er Diabetes habe. Und dass er aber nichts gewusst habe und das hat das Gericht nicht überzeugt, die haben ihn trotzdem verantwortlich gesehen und auch verurteilt. Weil es natürlich auch klar schwierig zu glauben ist, also wie gesagt, ich war nicht dabei und so, aber weil das ja nicht das für alle drei Verurteilten und natürlich auch alle Beteiligten wahrscheinlich nicht die erste, also für die Hausbesitzerin oder die Auftraggeberin ist es wahrscheinlich das erste und einzige Mal, dass man sowas macht, also da ist wirklich gar keine Erfahrung oder gar keine Richtwerte irgendwie zu greifen, aber alle anderen machen es ja nicht zum ersten Mal. Wenn du das jetzt so erzählst und auch diese drei Leute so beschreibst und was sie sagen, dann ich finde, das macht halt so ein Bild, genau, es muss schnell gehen und dann wird halt mal hier, ne, also immer so hier, was nicht passt, wird passen gemachtmäßig und hier mal, ne, was das für Konsequenzen hat und was das bedeutet für die Menschen, die quasi drumherum betroffen sind, die Angehörigen von den Verunglückten und so, das ist ein ganz anderes Blatt und so gerne ich mich auch mit diesen Dingen beschäftige und das dem Raum und Platz gebe, bleib mir jetzt ein bisschen bei dieser Ebene, dieses Gerichtsverfahrens und das Verurteilung. Und was ich mich einfach frage, ist, ist dieses Gerichtsverfahren vielleicht ein Exempel, was statuiert werden kann? Auch die Leute, die halt angeklagt sind und dann auch verurteilt sind. Also ist das so ein bisschen eine, wie soll man das sagen, ein Bild, was einfach, wie wir eben schon gesagt haben, in den meisten Fällen geht es wahrscheinlich gut und hoffentlich in den allermeisten Fällen. Aber genau. Das ist tatsächlich auch so das Fazit, mit dem ich da ein bisschen rausgegangen bin. Ich bin natürlich keine Bauexpertin und auch nicht in meiner Funktion regelmäßig auf Baustellen unterwegs. Aber das war ein Satz, der ganz oft gefallen ist. So, das läuft dann halt einfach so. Es läuft halt, bis es nicht mehr läuft. Genau, es ist halt diesmal etwas schiefgegangen. Und ich fand das ganz, also die Richter und die Schöffen und die Staatsanwalt schon auf die Verteidiger, die haben ja mit dieser Welt auch eigentlich wenig zu tun. Und die haben sich da wirklich tief eingegraben in diese Welt, in der halt wirklich dann am Ende ungelernte Subunternehmer, die kein Wort Deutsch sprechen, dann irgendwie die Wände einreißen, weil Fachleute einfach zu teuer sind und nicht beauftragt werden. Und wo es auch irgendwie normal ist, dass der Abriss auch mal ohne Genehmigung beginnt, weil die Arbeiten im Verzug sind und wo am Ende irgendwie nur zählt, was im Vertrag und auf der Rechnung steht und keiner dann irgendwie mehr macht, als das, wofür beauftragt wurde. Bis zur Fingerspitze und dann also, weil ich halte gerade so meine Hand nach vorne, also so bis hierhin und dann übernimmt jemand anders. Hat das Konsequenzen, also hat dieses Urteil Konsequenzen in dieser Bauwelt oder in Richtlinien, die da jetzt nochmal anders beachtet werden müssen? Oder wird da jetzt nochmal genauer hingeguckt, weil die gibt es ja hoffentlich vorher schon klar? Also ich glaube, es ist keine Frage der Richtlinien, es ist eher eine Frage der Ausführung, weil die Richtlinien gab es eigentlich. Ich hätte zum Beispiel auch einen. Gesundheits- und Sicherheitskoordinator geben sollen, den es auf dieser Baustelle nicht gab. Und es war halt eher, es war irgendwie eine Tat der Versäumnisse. Es haben halt viele Leute, die ja auch ehrlicherweise alle schon relativ viel Erfahrung hatten und sich ihrer Sache wahrscheinlich sicher waren, haben da nicht richtig aufgepasst. Wahrscheinlich so aus Gewohnheit auch. Und hat ja sonst auch immer geklappt. Und wir machen das ja immer so. Ja, ich verstehe. Und dann übergibt man das halt an den Bauleiter. Und wie der Richter eben sagte, sie haben sich irgendwie entspannt zurückgelehnt, weil es ja ansonsten wahrscheinlich auch immer funktioniert hat. Das kann aber durchaus, also zumindest für die Architektin, die ja bei einer Architektenkammer auch gelistet ist, kann das auch Konsequenzen haben. Das wird da wahrscheinlich dann nochmal irgendwie ein internes Verfahren geben. Also könnte eine generelle Konsequenz sein, dass vielleicht jetzt hoffentlich wieder ein bisschen, wie so oft, es muss was passieren, um dein Augenmerk darauf zu legen. Und jetzt wird vielleicht in anderen Hinsichten, also ich meine, das ist vor fünf Jahren gewesen, deswegen hoffentlich hat das jetzt nicht erst jetzt irgendwelche Auswirkungen in dieser tatsächlichen realen Fachwelt oder Welt. Aber ja, also das finde ich auch, das war die ganze Zeit mein Gefühl beim Lesen und beim Verfolgen. Ich danke dir sehr, dass du uns, mich ein weiteres Mal durch so einen Prozess durch erzählt hast. Das macht es ja dann immer noch ein wenig greifbarer und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao. Music. In Düsseldorf ist man dem Thema Luxus gegenüber durchaus aufgeschlossen, auch im Hotelsektor. Gleich mehrere Sternehäuser gibt es, aber nur zwei können die Dienste einer oder eines Concierge anbieten. Diese Rolle im Hotelbetrieb sorgt dafür, dass fast keine Wünsche offen bleiben. Die, die diese Rolle innehaben, gehören meist einem weltweit greifenden Netzwerk an, inklusive goldenem Erkennungszeichen. Paul Küchler durfte hinter die Kulissen schauen und berichtet. Lieber Paul, wie wir hier schon öfter besprochen haben, ist es ja eine der schönen Sachen hier in dieser Le Coil-Redaktion und überhaupt, dass ja fast alle, die hier sind, auch noch andere Interessen eine Vergangenheit haben. Das finde ich wirklich immer sehr spannend, wenn man sich dann so unterhält und dann bekommt man mit Acht, vorher ist vielleicht was passiert oder man hat so dieses Kernthema. Was, du hast mal in Amsterdam gelebt? Das ist ja revolutionär. Und so ist es ja auch bei dir, das haben wir hier ja auch schon mal quasi kundgetan. Du kommst ja aus der Hotellerie. Richtig, lang ist es her. Lang ist es her, aber dann ja irgendwie wahrscheinlich doch noch ganz nah an dir dran, weil das ja auch eine ganz besondere Welt ist, eine ganz bestimmte Art und Weise, seine Tage zu verbringen. Und man erlebt sich ja viel und du könntest wahrscheinlich auch zahlreiche Podcasts füllen, einfach nur mit Erfahrungen und Erinnerungen und Anekdoten aus dieser Zeit. Ich wollte gerade sagen, jetzt geht das Schlottern der Knie bei einigen ehemaligen Gästen wahrscheinlich schon los. Nein, keine Angst, ich verrate nichts. Aber das Schöne dann an diesem Beruf ist ja, dass du das quasi einbringen kannst, indem du dich auf die Suche machst nach Menschen, die dieselbe Expertise dann haben und dann kannst du da dich austauschen und dann darüber schreiben. Und das ist was sehr Schönes. Und was hast du getan? Du hast ein sehr langes Stück geschrieben über, jetzt ist natürlich hier wieder die Frage. Kann sie französisch oder nicht, über Concierges, Conciergen, Conciergi, Concierges, also über Leute, die im Hotel... Sind und eigentlich was machen, weil das ist ja eine bestimmte Position. Genau, also man muss direkt mal dazu sagen, also quasi für Menschen, alle Menschen da draußen, die keine Ahnung von dieser Welt haben, es sind quasi nicht die Leute, die da stehen, wenn du eincheckst an der Rezeption, wo du deinen Ausweis vorzeigst, die Schlüsselkarte bekommst, sondern diese Menschen sind meistens an einem extra Counter, an einem extra Desk, an einem extra Arbeitsort quasi und sind eigentlich nur dafür da, Gästewünsche zu erfüllen. Also quasi von, können Sie mir mal empfehlen, wo ich in Düsseldorf, in welchen Museen empfehlenswert sind oder wo ich irgendwie einen schönen Schloss besichtigen kann oder eine Burg, bis hin zu, hey, ich würde gerne in meinem Privatjet, der morgen früh von Düsseldorf nach Hause fliegt, hätte ich gerne italienisches Catering von meinem Lieblingsitaliener aus Düsseldorf, organisiert das mal. Also in dieser Bandbreite quasi bewegen wir uns. Also du machst quasi alles möglich. Du machst alles, du bist ein Möglichmacher. Es gibt auch den Nachtconcierge, ne? Genau, es gibt auch den Nachtconcierge, wobei das ist extrem selten geworden. Also man muss dazu sagen, überhaupt diese Berufsgruppe der Concierge, das ist eigentlich nur eine Sache, die, wenn überhaupt in Fünf-Stern-Hotels oder in den sogenannten Grand-Hotels stattfindet und da auch nicht mehr überall. Also in Düsseldorf gibt es davon ja einige noch tatsächlich und im Zuge meiner Recherche habe ich dann herausgefunden, hey okay, es sind wirklich nur noch zwei in der gesamten Stadt. Zumindest auch zwei, die dieser speziellen Concierge-Vereinigung, auf die wir gleich bestimmt auch nochmal zu sprechen kommen, eben angehören. Das heißt, es ist schon echt ein sehr exklusiver Teil einer Berufsgruppe. Genau, und die sind quasi Netzwerker, die sind Amor hin und wieder, also müssen irgendwie irgendwelche Aufträge erledigen für Partner und für Beziehungen und so. Also es ist wirklich vom Organisator bis zum Stadtführer, bis zum Restaurantführer, die müssen quasi ganz vieles sein. Ist das eine begehrte Position oder ist das was, wofür man sich irgendwann entscheidet und dann, also irgendjemand muss es ja machen, meine ich. Boah, ich glaube, das ist, es ist an sich eine begehrte Position für Leute, die so ein bisschen dieser Menschenschlag auch sind, weil ich glaube, das ist wie in vielen Berufen. Du musst dafür schon ein bisschen brennen und genau diese Vielfalt irgendwie mitbringen und da auch ein Interesse für zeigen und wenn du sagst, hey, ich bin aber dann doch vielleicht nur, ich organisiere in Anführungszeichen nur gerne und alle anderen Dinge, macht vielleicht besser jemand anderes, ich glaube, dann ist es nicht ganz der richtige Job für dich. Aber genau, also die beiden, mit denen ich gesprochen habe, die es eben die Schlüsselträger sind, da kommen wir gleich auch nochmal bestimmt drauf zu sprechen, die haben beide gesagt, sie brennen für den Beruf und für beide war es irgendwie schon seit der Ausbildung im Hotelfach eigentlich klar, okay, in diese Richtung soll es mal gehen. Jetzt hast du schon zwei Vokabeln gesagt, die mich natürlich wirklich kribbelig machen und zwar einmal die Conciergevereinigung und dann die Schlüsselträger, das hat ja alles was, ich meine Ja klar, du weißt ja dann auch alles. Also ich glaube, Verschwiegenheit ist ja das... Alleroberste Gebot. Und zwar, it goes without saying. Wahrscheinlich muss man auch tausend Sachen unterschreiben. Aber ich stelle mir vor, gerade im Luxussektor, im Grand Hotelsektor, da kommen dir ja auch Menschen unter, die, naja, Menschen, die jetzt hier... Sonst sich bewegen, vielleicht auch nicht so nah treffen und kennenlernen, nicht wahr? Also ich rede natürlich von irgendwelchen royalen Gästen, von irgendwelchen Weltstars, von vielleicht auch Menschen, die jetzt in der Öffentlichkeit gar nicht so stehen, aber die einfach genau sagen können, es ist 1.30 Uhr in der Nacht, ich hätte jetzt gerne einen Shetland-Pony und dann wird das steht morgens um 7. Also genau, deswegen bin ich sehr gespannt, wenn du uns jetzt ein bisschen da durchführst, mit wem du gesprochen hast und worüber und was sie dann vielleicht doch haben durchsickern lassen. Verraten haben. Genau, also ich habe mit zwei tendenziell auch eher jüngeren Menschen gesprochen, beide glaube ich Anfang 30, einmal der Florian Hendricks und einmal die Shannon Diem. Der Florian ist im Hotel Kö 59, das ist quasi Richtung Ende der Königsallee auf der rechten Seite, auf der Bankenseite. Das war früher das Hotel Intercontinental, genau. Und natürlich der Breidenbacher Hof, was ja so das Luxushotel der Landeshauptstadt ist, wenn nicht ja vielleicht sogar ganz NRW tatsächlich. Genau, und das sind die beiden letzten Concierges in Düsseldorf, die wirklich diesen ganz klassischen Beruf ausüben. Jetzt kannst du halt fragen, okay, was heißt das überhaupt, klassischer Beruf ausüben? Also gibt es ja auch andere Hotels noch, wo, wenn du vielleicht aus dem Taxi aussteigst, wo dir jemand mit dem Gepäck hilft oder so, aber das sind nicht die Aufgaben. Also die sind beide eben, und jetzt kommen wir vielleicht da kurz mal auf die goldenen Schlüssel zu sprechen, Träger dieser goldenen Schlüssel und die heißen Le Cleve d'Or, also das ist französisch für die goldenen Schlüssel, sind quasi am Reverse des Sakko oder des Jackets, wie auch immer, auf beiden Seiten gekreuzte goldene Schlüssel, die von Bucherer in der Schweiz hergestellt werden. Also wir reden hier schon von wirklich was, so einer Insignie quasi, also was wirklich Exklusivem, was halt aber auch verdeutlichen soll und da kommen wir auch zu diesem Punkt, für wen machen die das eigentlich, was halt zeigen soll, sobald ein Gast sozusagen sich in einem derartigen Hotel bewegt und dort aufhält und diese Schlüssel sieht, weiß diese Person eigentlich direkt, okay, ich kann mich mit allem, was ich irgendwie habe und brauche an die wenden, die werden nichts erzählen, nichts nach draußen geben. Ist das so ein bisschen if you know you know oder wird einem das auch gesagt, wenn man eincheckt? Also ich glaube, es ist eine Mischung aus beidem. Also ich glaube nicht, dass sie dir beim Check-In sagen, hey, das sind die Träger der goldenen Schlüssel und bla bla bla, aber die werden natürlich sagen, hey, wenn sie irgendwas haben, wenden sich gerne an meine Kollegin Frau YXY. Man muss natürlich jetzt auch dazu sagen, Menschen, die vielleicht tendenziell eher schon in dieser Welt unterwegs sind, denen ist es schon ein bisschen bewusster, also die sich in diesen Fünf-Sterne-Hotels vielleicht oftmals aufhalten. Diese Art von Mensch diesen Service erbringt. Genau, aber dafür stehen sozusagen die goldenen Schlüssel, also für Exklusivität, für Verschwiegenheit. Verdient man die sich oder kriegt man die, wenn man... Die musst du, also da gibt es natürlich auch wieder mal Kriterien quasi für, die halt folgendermaßen aussehen. Also du musst mindestens fünf Jahre im deutschen oder im internationalen Hotelgewerbe schon tätig gewesen sein und davon mindestens zwei Jahre schon als Concierge. Also es reicht nicht, an der Rezeption zum Beispiel zu stehen und es reicht auch nicht, draußen vorm Hotel als Page oder so zu stehen. Die gibt es ja auch noch, diese ganz klassischen Pagenberufe. Du musst wirklich als Concierge schon tätig sein, zwei Jahre lang. Und dann brauchst du quasi aus dieser Vereinigung, aus dieser goldenen Schlüsselvereinigung, die wiederum von einem Berufsverband herausgegeben wird. Der Berufsverband, das ist irgendwie die internationale Vereinigung der Concierges, nennt sich auf Französisch Union Internationale des Concierges d'Hôtel. Also genau das, was ich gerade auf Deutsch gesagt habe. Und da müssen dich aus dieser Berufsvereinigung quasi zwei bestehende Schlüsselträger empfehlen, damit du das verliehen bekommst sozusagen. Genau, also das sind so die Rahmenbedingungen und die beiden sagen, die leben irgendwie voll dafür, das war schon immer deren Ziel. Du musst halt auch so ein bisschen, wie wir es ja auch sind, so ein bisschen interessiert sein an der Stadt. Du musst selber ausgehen, damit du natürlich weißt, hey, wo schicke ich meine Leute hin, wo schicke ich die Gäste hin. Du musst Kontakte haben. In alle Bereiche, oder? In alle Bereiche, also Kunst, Kultur, Kulinarik, tatsächlich auch Richtung Flughafen und so Reisegeschichten, weil natürlich dann wieder so Anfragen kommen wie, kannst du mir mal einen Privatjet besorgen oder kannst du mal das machen? Also es ist verdammt vielfältig und natürlich auch gar nicht so einfach, weil diese Sachen zu organisieren und das alles so ins Laufen zu bringen und so, das erfordert natürlich eine wahnsinnige... Die Netzwerkpflege ja auch irgendwie, die du betreiben musst. Und in diesem ganzen Spannungsfeld quasi bewegen sich sowohl die Shannon Deam als auch der Florian Hendricks. Und das war schon verdammt spannend, ja. Und was haben die so erzählt? Also vielleicht jetzt nicht von allen beiden einzeln die jeweilige Geschichte, das kann man ja dann auch bei Interesse einfach auch nachlesen. Das ist alles in elf Minuten Lesezeit enthalten. Aber so ein bisschen, also was, gab es irgendwie Anekdoten, die dann doch rausstachen? Also wie gesagt, die haben natürlich nichts erzählt, aber hatten die beide schon mal so crazy 24 Stunden, wo irgendwie alles auf einmal passiert ist? Also ja, würde ich schon sagen, die haben schon ein bisschen auch was erzählt, natürlich ohne Namen und so zu nennen, ist ja klar, aber es ist dann auch wieder von bis. Also die Shannon zum Beispiel in Breidenbacher Hof hat erzählt, dass sie schon mal einen Gast hatte, der dann gesagt hat, hey, ich habe Lust Tennis zu lernen, Tennis spielen zu lernen, organisiert mir mal einen Trainer. So und dann saß sie da halt und hast irgendwie drei Stunden Zeit, um jemanden zu finden, der sich mit dem Gast auf den Tennisplatz stellt. Das klingt jetzt so banal, so ha ha ha, ist ja nur ein Tennistrainer, aber find das mal an einem Dienstagvormittag. Jedenfalls musst du dann teilweise auch kreativ sein, also das hat sie auch erzählt und du musst halt einfach von vornherein, also in deren Wortschatz existiert das Wort nein, höchst selten muss man sagen, es gibt Beispiele, erklär ich gleich auch. Aber grundsätzlich musst du irgendwie, wenn was nicht funktioniert, zumindest eine Alternative anbieten können von vornherein. Und das war zum Beispiel auch einer der Fälle, wo sie gesagt hat, das hat einfach nicht geklappt, da jemanden zu finden. Aber sie wusste zum Beispiel von einem Kollegen im Hotel, einem Arbeitskollegen, der liebend gerne Tennis spielt und auch auf einem recht guten Level. Und hat den dann quasi gefragt, ob der das übernehmen kann und dem Gast Tennisstunden geben kann. Und so haben die das dann gelöst. Und am Ende war der Gast irgendwie happy, sie war happy, weil sie das geschafft hatte. Und das sind dann natürlich nochmal so die kleineren Sachen. Beide natürlich auch deutlich größere Geschichten schon erzählt. Zum Beispiel der Florian dann, ich hatte es schon erwähnt, mit dem Privatjet, mit dem italienischen Catering. Das ist dann zum Beispiel ein Beispiel, also es bewegt sich irgendwie so von hier bis da quasi. Manchmal sind es auch so die Kleinigkeiten, also quasi zur Adventszeit gehört es dann zum Beispiel auch zu deren Aufgaben, irgendwie kleine Schokonikoläuse an die Kinder im Hotel zu verteilen, wo dann beide auch irgendwie gesagt haben, Mensch, oftmals sind so diese glänzenden Kinderaugen, sind irgendwie Lohn an sich schon genug. Und das trägt einen dann quasi total irgendwie durch so eine gewisse Zeit. Es gibt zum Beispiel auch eine Geschichte, da wollte ein Gast in dem Hotel Köl 59 unbedingt einen Oldtimer kaufen. Aus einem bestimmten Jahrgang quasi als, ich sag mal, Geburtstagsgeschenk. Also mit dem passenden Jahrgang dann. Und hatte aber natürlich eine genaue Vorstellung, welches Auto es sein sollte, in welcher Farbe es sein sollte, wie die Motorisierung und sowas aussehen soll. Und dann erzählte der Florian eben, dann hast du da halt irgendwie jemanden, der vor dir steht und sagt, so soll es aussehen und du musst dich dran umkümmern. Und der erinnerte sich, er musste irgendwie 18 Menschen anrufen, also es war quasi eine Menschenkette von 18 Leuten, die nach und nach alle abtelefoniert wurden, bis die es dann tatsächlich geschafft haben, genau dieses Auto aus genau diesem Jahrgang mit genau dieser Ausstattung eben zu organisieren. Und da geht halt auch mal teilweise dann ein ganzer Arbeitstag für drauf so. Und ich habe mich dann natürlich auch gefragt, ja Moment mal, also die sagen dann irgendwie immer, hey, die sind für alle da und, was heißt verschwenden, aber bringen dann den ganzen Arbeitstag auch irgendwie auf, um sich um so Anfragen zu kümmern, wie kann das denn eigentlich sein? Wo dann auch bei gesagt haben, natürlich, da steht immer ein Team auch noch dahinter und aber auch quasi am Ende des Tages macht es für die auch keinen Unterschied, ob du jetzt… ein Gast bist, der vielleicht zum allerersten Mal eine Nacht in diesem Fünf-Sterne-Hotel übernachtet und einfach eine schöne Dinner-Reservierung braucht. Oder ob du irgendwie Promi XYZ bist und die große Privatjet-Anfrage hast. Also das haben die auch wirklich beide dezidiert gesagt. So hey, die Schlüssel stehen dafür, dass wir für alle da sind, unsere Gäste. Und da macht es dann auch keinen Unterschied mehr, ob kleiner Mann oder großer Mann quasi. Und das fand ich auch eine spannende Einstellung, weil man denkt ja vielleicht im ersten Schritt so ein bisschen, hey, das ist diese ganz, ist es auch eine exklusive Welt, nur mit exklusiven Leuten und so. Aber ich finde es schön, dass die sind noch so ein bisschen grounded. Die haben noch so Bodenhaftung und sagen halt, hey, am Ende des Tages, wenn du zu mir kommst und sagst, du brauchst Hilfe, dann helfe ich dir natürlich. Und ob das dann, wie gesagt, der CEO ist oder der Azubi, ist dann auch egal. Ja, das verstehe ich. Jetzt hast du gerade schon gesagt, klar, das glänzende Kinderauge ist irgendwie Lohn genug. Das ist natürlich eine sehr schöne Idee, aber am Ende ist auch der Lohn Lohn genug. Und klar, wenn dann jemand irgendwie sagt, ich will diesen Oldtimer und dann muss da 18 Leute, also dann geht ein Arbeitstag drauf, aber es geht natürlich wahrscheinlich auch manchmal länger drauf, also meine Frage oder die Frage, die sich dann stellt, ist natürlich entscheidet man sich dann auch so ein bisschen für, ja, also wie sage ich das denn jetzt so wenig melodramatisch. Entscheidet man sich auch ein bisschen für das Leben von anderen vor seinem eigenen, weil ich stelle mir vor, dass Freizeit sowieso in dieser ganzen Branche Also da wissen wir ja jetzt alle sowieso, das ist ja auch sinnig, dass feste Arbeitszeiten und solche Sachen dann natürlich sehr fluide sind und irgendwie Wochenende und Feiertage gibt es halt nicht so. Aber wenn ich dann auch noch denke, okay, ich bin jetzt hier und natürlich ist das sehr löblich zu sagen, ich mache das für alle Gäste, aber trotzdem, wie gesagt, also ich bleibe jetzt mal bei diesem ausgedachten Beispiel, ich will jetzt hier ein Pony. Also vielleicht möchte ja eine von den beiden Personen selber auch eigentlich gerne einen Pony und würde, eigentlich hatte sie vorgehabt, selber eine Tennisstunde zu nehmen. Also entscheidet man sich ein bisschen offenen Auges dafür, dass man halt für andere alles möglich macht und man selber steckt zurück? Ich würde das gar nicht so als Widerspruch tatsächlich sehen, sondern ich würde das irgendwie als Ergänzung sehen. Also weil klar, die Personen profitieren ja auch immer so ein bisschen davon. Du organisierst zwar was für jemand anderes, aber hast da natürlich... Wieder einen Kontakt, auf den du zurückgreifen kannst, vielleicht ja auch im Privaten, also das habe ich dir natürlich auch gefragt, ich war so ja, liebe Leute, jetzt mal Butter bei die Fische, ihr könnt mir nicht erzählen, dass ihr hier. Restaurantreservierungen aus dem Hut zaubern könnt für Gäste und für euch das irgendwie nie macht oder für eure Freunde, weil aber auch beide gesagt haben, hey, es ist mein Beruf und ich möchte auch irgendwann Feierabend haben und wenn mir jetzt ein Kumpel schreibt, kannst du mir nochmal zwei Konzerttickets für XYZ Taylor Swift in Gelsenkirchen organisieren? Nein, dann ist einfach auch Schluss so. Aber du hast natürlich recht, so richtig in den Feierabend kommst du nie, also das hat zum Beispiel auch die Shannon total erzählt, die dann auch gesagt hat, das gehört natürlich auch irgendwie dazu. Also du kannst nicht erwarten, hier acht Stunden Schicht zu machen, dann Feierabend zu machen und mit geschlossenen Augen. Aber man muss ja ehrlicherweise, uns geht es ja genauso. Also wenn ich irgendwo in meiner Freizeit vorbeigehe und da ist ein riesen Polizeieinsatz als Journalist, dann ist mir schon auch klar, oh, gibt man eine Info an die Kollegen oder wie auch immer. So und sie sagte dann auch, die geht zwei bis dreimal die Woche aus, was sie sowieso gerne macht. Was ich daran spannend finde, ist, weil du ja sagst, es gibt die ja nur zweimal. Also das heißt natürlich, haben die ein Team hinter sich, aber am Ende ist sie das ja. Also eigentlich ist sie ja 24-7 im Dienst. Aber dadurch, dass sie eben Teil dieser goldenen Schlüsselvereinigung sind und da steht dann auch tatsächlich der Konkurrenzgedanke total hinten an. Also wenn die quasi merken, okay, sie brauchen jetzt einander's Hilfe und sind eigentlich aus Konkurrenzhotels, die irgendwie an der gleichen Straße liegen, spielt keine Rolle mehr. Weil die eben sagen, diese goldenen Schlüssel sind so viel wichtiger und dieses Netzwerk untereinander unter den Concierge ist viel wichtiger. Das heißt, wenn die eine nicht weiter weiß, dann greift die auch zum Hörer und ruft vielleicht mal den anderen an. Also das ist tatsächlich so. Und aber auch, und das ist so ein bisschen das, was ich eingangs sagte, so dieses, du musst dafür so ein bisschen der Typ auch sein, weil du dann halt eben dreimal die Woche abends ausgehen musst, du musst mit den Leuten reden, in Kontakt kommen, dich da vielleicht auch vorstellen und das geht auch übrigens darüber hinaus, also das habe ich dann auch noch gefragt, was macht ihr eigentlich, wenn ihr jetzt irgendwie im Urlaub seid oder so und jetzt wisst ihr, hey, da ist irgendwie, ihr seid in New York und da gibt es dann fünf Hotels mit Concierges, mit den goldenen Schlüsseln, schaut ihr dann da vorbei und dann haben die beide wirklich gesagt, ja, also das gehört für den quasi mit zum Berufsalltag und Da dann auch Kontakt hinzuknüpfen, sich zumindest mal vorzustellen, zu sagen, ich komme aus der Sektion NRW, Deutschland, der goldenen Schlüssel, sich vielleicht eine Hausführung geben zu lassen, zu gucken, wie machen die es. Also es ist so ein bisschen eigentlich Feierabend ist nie, weil irgendwie hast du das natürlich immer im Hinterkopf. Das finde ich spannend, weil wenn du jetzt sagst, dass dann die eine den anderen anruft und umgekehrt, ich meine natürlich werden sich ja so Hotels auch versuchen voneinander abzuheben und zu sagen, wir haben hier den Concierge-Service, der wirklich nichts unpassiert lässt. Und wenn da natürlich aber die beiden, was ja wunderschön ist, an einem Strang ziehen, dann verschwimmt das ja auch schon wieder, oder? Also dann kann man gerade, wenn man nur zu zweit ist in so einer ja doch relativ großen Stadtgebüssel auf, dann kann man ja nicht sagen, nee, das sag ich dir jetzt aber nicht. Genau, also ich glaube auch da, wie soll ich das jetzt formulieren, müssen die Hotels auch ein bisschen realisieren vielleicht. Diese goldenen Schlüssel und so, das hat ja absolut nichts damit zu tun, wo diese Person arbeitet, von wem das betrieben wird oder so, sondern das ist quasi auch, es ist die Person. Und es ist auch eigentlich für die Hotels fast ein Gewinn, würde ich sagen. Und das meine ich in diesem Sinne von, die müssen sich so ein bisschen aufeinander abstimmen. Also das Hotel kann jetzt nicht sagen, du sprichst es aber nicht mehr mit der Konkurrenz und nicht mehr mit deinen Leuten. Das werden die niemals machen. Also ist es schon eine relativ exklusive Position. Richtig, aber um vielleicht auch nochmal auf das Shetland Pony zurückzukommen, jetzt vielleicht nicht mit dem Beispiel Shetland Pony, aber die Shannon sagte zum Beispiel, es gibt natürlich immer Grenzen, das haben beide gesagt, also die Grenze ist sowieso erreicht, sobald das Gesetz berührt, also die werden keine Drogen organisieren und keine illegalen Sachen machen, das ist einfach eine Sache, die geht nicht, also auch ein Kursier hat sich ans Gesetz zu halten und auch Gäste haben sich ans Gesetz zu halten. Und dann gibt es natürlich noch eine moralische. Das kann ich mir vorstellen, dass das immer mal, also jetzt nicht auch, aber das ist wahrscheinlich immer mal auch ein Eingellten. Vor allem muss man auch, das haben auch beide gesagt, und das ist jetzt natürlich ein bisschen heikel, sage ich mal, es kommt natürlich auch immer auf den Hintergrund eines Gastes an. Also ohne jetzt irgendwelche Klischees bespielen zu wollen, aber es gibt natürlich Regionen in der Welt, wo tendenziell Angestellte in einem Hotel noch ein bisschen devoter vielleicht auftreten und eher versuchen wirklich alles zu tun, um es möglich zu machen. Als jetzt im Vergleich zu Europa oder Deutschland, wo dann gesagt wird, hier ist eine Grenze, auch eine moralische. Und das wollte ich nämlich sagen. Also die Shen sagte zum Beispiel, wenn jetzt ein Gast zu ihr kommt, der kommt vielleicht aus den Golfstaaten, aus einer sehr heißen Region oder aus Südamerika oder, oder, oder, aus einem tropischen Land zumindest. Und der hat eine Anfrage an sie, besorgen sie mir mal einen Husky-Welpen. Hat sie gesagt, das wird sie nicht tun. Das heißt, da sind einfach irgendwann Grenzen erreicht. Die sind natürlich jetzt nicht vom Gesetz gedeckt, also kein Gesetz der Welt würde das verbieten, glaube ich zumindest. Aber es ist einfach eine moralische Frage und das spielt natürlich auch mit rein, weil man mag als Außenstehender vielleicht denken, ja gut, jetzt haben die die goldenen Schlüssel, jetzt müssen die alles für mich machen. Nein, so ist es nicht. Also auch da gibt es einfach Grenzen und ich fand das auch wichtig, auch dass sie so kommuniziert haben, wo wir auch wieder bei diesem Punkt so ein bisschen Kommunikation und Tonalität sind, weil ich glaube, für die meisten Sachen hat ja jeder Menschen Verständnis, nur du musst dann halt gucken, ob du vielleicht eine Alternative anbietest. Da sind wir auch wieder bei diesem proaktiv und irgendwie dieses Wort Nein gibt es halt selten, weil du dann natürlich sagen kannst, ich besorge ihnen jetzt keinen Husky-Welpen, aber kennen sie eigentlich schon diese Hunderasse, die fühlt sich total wohl in warmen Gebieten, hat ein ähnlich fluffiges Fell, sag ich jetzt einfach mal und wäre vielleicht für sie, und ich habe da auch schon einen Termin für sie vereinbart, da könnten sie vorbei sich einen aussuchen, also so, dass du es direkt so drehst, dass vielleicht der Gast da wirklich rausgeht und sagt, jetzt habe ich vielleicht meinen ursprünglichen Wunsch gar nicht erfüllt bekommen, aber habe eine total gute Alternative bekommen und bin damit fein. Abschließend natürlich eine Frage, die sich auch stellt, zumindest mir, lohnt sich das? Ja, also ich würde sagen ja unter gewissen Voraussetzungen. Man muss natürlich erstmal bereit sein überhaupt, um an diese Menschen heranzukommen, einen gewissen Geldbetrag auf den Tisch zu legen. Also du wirst das nicht in einem Drei-Sterne-City-Hotel finden, generell einfach in den allerwenigsten Hotels. Das heißt, wenn du wirklich sagst, ich würde das gerne mal erleben und sehen, dann musst du da natürlich schon ein Zimmer in so einem Hotel buchen. Aber im Rahmen dessen auf jeden Fall. Also ich glaube auch diese Menschen, wie wir alle irgendwie versuchen ihren Job möglichst bestens irgendwie zu erledigen und die haben so eine Erfahrung und so ein Netzwerk in dem, was sie tun, dass ich auch glaube durchaus, dass es gelingt und dass es auch für Gäste einfach eine schöne Erfahrung ist zu wissen, du hast da jemanden, auf den du dich irgendwie verlassen kannst, egal ob es jetzt ist, ich habe meinen Jahrestag mit meinem Partner vergessen und brauche nochmal schnell ein paar Blumen. Oder muss irgendwie einen Weg finden, wie ich morgen nach Amsterdam komme oder so. Das finde ich, ist glaube ich so eine Grundversicherung, die du hast, die ganz gut tut. Aber die du natürlich auch leisten musst. Und leisten sich Hotels mit diesen, in dem Fall jetzt beiden Concierges hier in der Stadt auch was? Also ist das eine Position, die auch anders vergütet ist als dann die anderen Positionen? Einfach ob des Arbeitsaufwands und ja auch am Ende der Verantwortung und auch wahrscheinlich der Repräsentation. Weil natürlich werde ich, wenn ich mir jetzt vorstelle, also so irgendwas im Universum will, werde ich vielleicht auch mal eine Nacht in einem Luxushotel verbringen, mein Gott. Also ich werde mich dann vielleicht daran erinnern, das Zimmer war total schön, das Frühstück war exorbitant und ich hatte einen Whirlpool im Bad. Aber natürlich erinnere ich mich wahrscheinlich hauptsächlich daran, die Leute waren nett. Richtig, richtig. Ich konnte, also nicht jetzt, ich konnte mir aussehen, ich habe mich gesehen gefühlt, ich habe mich umsorgt gefühlt. Und am Ende sind ja die dann vielleicht auch der Grund, warum ich nochmal zurückkomme. Ganz genau. Also leisten sich das Hotels auch? Oder ist das, dass man sagt, okay, wir haben hier Tarif, es wird halt, also. Ehrlicherweise. Oder gibt es ja auch mal hier Bonuszahlungen, wenn jetzt wirklich klar ist, du hast diesen Monat irgendwie vier Wünsche erfüllt, Du kriegst noch einen goldenen Stern zu deinem goldenen Schlüssel dazu. Ich befürchte das leider nicht. Erstmal sind die beiden Abteilungsleiter in ihren jeweiligen Abteilungen, das heißt sie sind eh schon mal in einer herausragenderen Position als vielleicht andere und verdienen natürlich auch dementsprechend. Jetzt, wenn wir natürlich diese Debatte jetzt aufmachen. Weiß ich gar nicht, ob das so klug ist, weil da natürlich andere Leute, die irgendwie, keine Ahnung, vielleicht bist du fürs Revenue im Hotel zuständig und sagst, aber im Moment, ohne mich würde das alles nicht funktionieren, bin genauso wichtig. Aber ein anderer Punkt ist ja, und man muss auch dazu sagen, das wissen wir beide, glaube ich, mit am besten, Thema Trinkgeld natürlich. Also Trinkgeld musst du nicht versteuern und Trinkgeld ist immer ein schönes Add-on aufs Gehalt obendrauf und auch ehrlicherweise gerade die Gastronomie und die Hotellerie lebt teilweise vom Trinkgeld. Das ist offen und ehrlich, muss man das mal so sagen. Und ich glaube, das ist schon zu erwarten, dass die beiden da jetzt ab und zu mal schon was bekommen, was ja auch dann vielleicht eine Berechtigung hat. Wie viel das ist, kann ich nicht sagen. Möchte ich, würden die glaube ich auch nicht wollen. Aber da wird natürlich ab und zu mal was für den Extraservice, den die natürlich erbringen, auch rausspringen, hoffe ich zumindest. Das ist die eine Sache und die andere Sache genau ist quasi, du sagst, es ist ein Luxus ja auch irgendwie fürs Hotel und das stimmt auch, weil also ich kann nur sagen aus meiner Berufserfahrung, ich habe das letzte Mal 2019, 2020, also kurz vor Corona in so einem Luxushotel gearbeitet und davor die Jahre auch schon immer wieder so ein bisschen und eine längere Zeit auch und im Vergleich zu damals vor, weiß ich nicht, fünf oder zehn Jahren hat sich das schon wahnsinnig verändert. Also damals gab es noch in Düsseldorf ein paar anderen großen Hotels, die ich jetzt extra nicht namentlich erwähne, gab es noch Concierge, die gibt es heute nicht mehr. Und Corona hat das ganz, ganz viel verändert, weil natürlich damals viele aus der Branche gesagt haben, es kommen keine Gäste mehr. Gerade dieser Concierge-Service, der ja wirklich von Gästen abhängig ist, kannst du gar nicht erbringen und sind da vielleicht aus der Branche raus, haben sich anderweitig orientiert. Aber es gehört, glaube ich, auch schon zur Wahrheit dazu, dass man sagen muss, viele Hotels wollen sich das nicht mehr leisten. Was vielleicht auch seine Berechtigung hat, vielleicht auch nicht, darüber kann man jetzt streiten, aber am Ende des Tages gibt es in ganz NRW, meine ich nur noch acht Personen, die diese goldenen Schlüssel tragen, davon eben zwei in Düsseldorf. Und ich finde, das spricht schon so ein bisschen für sich. Ja, verstehe. Also, wie gesagt, wenn ich es irgendwann mal schaffe, in einem Luxem Hotel zu übernachten, dann denke ich mir auf jeden Fall auch was aus, was ich dann... Du musst an die Lickle-Door denken, die goldenen Schlüssel. Genau und dann weiß ich sofort, worum es geht und weiß, wenn hier gleich was aufploppt, was ich vergessen habe oder was ich vielleicht schon immer mal erleben wollte, dann kann ich mich an diese Menschen wenden. Wie schön, lieber Paul, dass du deine Expertise da einbringen kannst und wahrscheinlich, ich stelle mir dann vor, dass ihr auch solche Gespräche dann auch... Mit einer gewissen Vertraulichkeit besprochen werden und so und du weißt natürlich, wovon die Leute reden und wonach du fragen musst und davon profitieren wir dann alle. Also vielen, vielen Dank, dass du uns da mitgenommen hast in diese Welt und ich freue mich schon. Mach doch mal eine Reihe draus, das fände ich eigentlich ganz gut. Einmal durchs Hotel mit Paul und dann machen wir hier auch eine kleine Übring. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. In den vergangenen Wochen haben wir Wir haben uns fast ausschließlich darum gekümmert, wie viele Sonnenstunden wir denn jetzt an den jeweiligen Tagen zusammenbekommen werden. Und das Ganze wird sich jetzt mehr und mehr in Richtung einer wechselhaften Witterung verändern. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, auch am Wochenende werden wir noch relativ viele Sonnenstunden zusammenbekommen. Das wird gerade für den Freitag der Fall sein. Aber danach kippen die Modelle ein bisschen und der Hochdruck, der uns jetzt seit vielen Wochen dieses schöne, sonnige, prüningshafte Wetter beschert hat, der wird jetzt nach und nach abgebaut werden und wir kommen mehr in einen Tiefdruckeinfluss, der zunächst erstmal nur viele Wolken bringen wird und dann im Laufe der kommenden Woche auch etwas mehr Regen. Der Freitag bringt uns relativ viel Sonne. Wir werden es so rund um die Nachmittagszeit mal mit ein paar mehr kompakteren Quellwolken zu tun haben. Ansonsten bleibt es sonnig und die Temperaturen liegen bei 8 bis maximal 21 Grad. Der Samstag wird sich dem wohl anschließen. Hier ist es ein bisschen ungewisser, aufgrund dessen, weil die Modelle sich schon relativ weit unterscheiden. Ich gehe davon aus, dass wir einen freundlichen Start in den Tag haben werden. Dann ab den Mittagsstunden wird es dann mehr und mehr zuziehen, ehe dann die Wolken dann zum Abend hin wieder aufreißen werden. Temperaturen liegen bei 8 bis maximal 20 Grad. Der Sonntag hat ebenfalls große Unsicherheiten in den Modellen, deswegen werde ich jetzt einmal kurz die wahrscheinlichste Variante präsentieren und dann noch kurz aufreißen. Darüber sprechen, was denn da sonst noch möglich sein könnte. Ich gehe davon aus, dass wir vom Start weg relativ viele Wolken bekommen werden. Es wird so ein Mix aus dichten Wolken und etwas Sonne sein. Zum Nachmittag bzw. zum frühen Abend hin kann es sein, dass sich die Sonne dann mal ein bisschen besser durchsetzen könnte. Und das Ganze dann bei 9 bis maximal 18 Grad. Die Unsicherheiten bestehen darin, dass es durchaus sein kann, dass zum frühen Mittag bzw. Eher späten Mittag, frühen Nachmittag rum, dass es da mal den ein oder anderen Schauer geben könnte. Ich gehe nicht davon aus, aber er ist in den Modellen mit drin und deswegen wäre es nicht richtig, den auch unter den Tisch fallen zu lassen. Die neue Woche starte relativ ähnlich, da werden wir einen Mix aus vielen sonnigen Momenten und einzelnen bedeckteren Phasen haben. Das wird sich sehr wahrscheinlich über den Montag und über den Dienstag ziehen, wobei auch hier der Unterschied der Modelle eigentlich weitergeht. Also wir haben am Montag zumindest der gestrige Mittagslauf des europäischen ECMWF-Modells. Der hat für den Montag schon relativ viele Schauer und zwischendurch auch mal länger anhaltenden Regen mit bis zu 15 Liter pro Quadratmeter berechnet. Das ist vom Nullerlauf heute Morgen komplett weggerechnet worden. Also auch hier sehen wir schon die Modelle unter sich mit den jeweiligen Läufen sind schon sehr unsicher und die Modelle voneinander differenziert sind ebenfalls schon sehr unsicher. Also werden wir uns darauf einstellen müssen, dass wir ab dem Montag durchaus wechselhafte Tage bekommen werden. Es wird ein Mix werden aus vielen Wolken, ein bisschen Sonne. Zwischendurch auch mal längere sonnige Phasen, dann mit nachmittlerlichen Schauern. Das Ganze kann halt eben auch dann passieren und die Temperaturen ändern sich im Prinzip erstmal wenig, sollen dann zum Dienstag nochmal ein bisschen nach oben gehen. Ehe dann von Norden her Polarluft einsickert, sodass die Temperaturen dann nochmal zurückgehen werden, aber dann im Laufe der nächsten Woche, zum nächsten Wochenende hin, soll dann eher Nordwest- bis Südwestwetter aufziehen. Das heißt, dann könnten die Temperaturen auch schon wieder ansteigen und dann könnte es auch dazu kommen, dass wir häufiger Schau und Gewitter bekommen werden. Was wir aber definitiv sagen können ist, diese sonnige und trockene Witterung, die wird jetzt allmählich zu Ende gehen und die Natur wird es definitiv danken. In diesem Sinne euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr mir, wenn ihr uns eine wirklich riesengroße Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit Punkten, mit Daumen, mit Sternen und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tarsia Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss Wieder einen Rheinpegel durchgehört Gratulation Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Music.