Latest / Marzahn am Mikro / Ein Sorbischer Nachmittag in Marzahn
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- 0:05Speaker 1: Das ist
- 0:24Speaker 4: meine Identität.
- 0:26Speaker 4: Ich bin kein Deutscher, ich bin ein deutscher Staatsbürger aber ich bin Werbe!
- 0:33Speaker 3: Ich bin Scharvende Alman, aber Zorb.
- 0:40Speaker 3: Das bedeutet, dass mein Hohietemann Zorbi
- 0:43Speaker 3: ist.".
- 0:49Speaker 2: Ein Sorge?
- 0:50Speaker 2: Was soll das
- 0:50Speaker 2: sein?!
- 0:51Speaker 2: Wir von Radio Connection haben einen von ihnen getroffen – Zürre Pech!
- 0:55Speaker 2: Er ist langjähriger Sprecher der Berliner Sorben.
- 0:57Speaker 2: Seine Herkunft ist für ihn von großer Bedeutung.
- 1:00Speaker 2: In der hundertsechsten Folge vom Marzana Mikro finden wir gemeinsam heraus wo und wie die Sorben heute leben und was ihre Geschichte ist….
- 1:07Speaker 2: Ihr hört Radio Connect mit Mohamed Panah auf Phase und mir Lian auf Deutsch.
- 1:12Speaker 2: Herzlich Willkommen!
- 1:16Speaker 1: Ist das
- 1:51Speaker 2: schon mal aufgefallen, dass in Brandenburg viele Straßenschilder nicht nur auf Deutsch geschrieben stehen?
- 1:56Speaker 2: Viele sind auch auf Sorbisch.
- 1:58Speaker 2: Die Sprache der Sorben.
- 1:59Speaker 2: Sag mal Mohammed hast du schonmal von
- 2:04Speaker 1: den Sorben gehört?
- 2:07Speaker 1: dass es in Deutschland überhaupt ein solches Volk gibt.
- 2:41Speaker 2: Wir wollten mehr über die Sorben erfahren, also haben sich meine Kollegen von Radio Connection Mohammed und Herr Norbach zum saubischen Nachmittag aufgemacht.
- 2:49Speaker 2: Das war eine Veranstaltung vom Nachbarschafts- und Familienzentrum Kikin im Rahmen der interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf.
- 2:57Speaker 2: Nachdem die Gäste in alles am Platz genommen und sich die Moderatorinnen vorgestellt haben, ging es auch schon mit der Sauberstmusik los.
- 3:04Speaker 2: Wir hören
- 3:05Speaker 1: mal rein!
- 3:06Speaker 1: Sie haben sie auch in ihrem eigenen Dorf begonnen.
- 3:29Speaker 1: Die Musik des Sorbis
- 3:34Speaker 2: ist ausgestattet.
- 3:53Speaker 2: Lass uns das mit dem Geschenk machen!
- 4:02Speaker 2: Ihr hört Radio Connection und dass wir gerade ein sauberes Lied von der Singer-Song weiter klare werden, vorgetragen auf dem saubischen Nachmittag im Mazzan.
- 4:11Speaker 2: Wir waren für euch vor Ort und sind dort.
- 4:13Speaker 2: Zürich Pech begegnet einem waschechten Sorben.
- 4:16Speaker 2: Ihnen habt ihr bereits am Anfang der Sendung gehört.
- 4:19Speaker 2: Als langjähriger Sprecher des Berliner Sorben hat ihn der Matzana Verein Kick-In eingeladen, um über die saubische Geschichte und Kultur zu erzählen.
- 4:28Speaker 2: Von ihm wollten wir wissen woher die Sorben überhaupt kommen.
- 5:11Speaker 4: Also die Sorben sind der letzte Rest.
- 5:15Speaker 4: der slavischen Bevölkerung, die vor tausend Jahren zwischen Elbe auf der westlichen Seite Elbesale und der Oder im Osten gelebt hat.
- 5:29Speaker 4: Und sie sind in der Zeit der Völkerwanderung hier in diesem Gebiet haben gesiedelt.
- 5:37Speaker 4: Jetzt leben die Sorben in der Gegend zwischen Bautzen und Görlitz in Sachsen Und einige auch um Cottbus herum in Brandenburg.
- 5:52Speaker 3: und Gurdlitz in der Eolat-Zaksen leben.
- 6:19Speaker 3: Amtschern, die Gruhe von Azunhaar sind nicht in Rathrofe-Sahre Kotbus in Brandenburg, Sakenstan.
- 6:26Speaker 2: Neben den Dänfriesen, Sinti und Roma sind die Sorben eine von vier anerkannten Minderheiten in Deutschland.
- 6:33Speaker 2: Bis heute pflegen sie ihre Sprache, ihre Bräuche und Feste.
- 6:36Speaker 2: Doch ihre Tradition zu wahren war nicht immer so leicht.
- 6:39Speaker 2: Die Sprachen und Kultur der Sorben waren vielelei Hindernissen ausgesetzt, berichtet zur Repech in seinem Vortrag.
- 6:45Speaker 2: Er gehört selbst zur slavischen Minderheit.
- 6:48Speaker 2: Zuallererst gibt er aber zu bedenken, dass Sorbe nicht gleich Sorbe ist.
- 6:52Speaker 1: Wenn ich sage, dass
- 7:32Speaker 4: ich ein Sohn bin, dann sagen die ... Leute in Berlin meistens ach, dann sind sie aus
- 7:38Speaker 0: dem Spreewald.
- 7:40Speaker 4: Und ich muss dann immer korrigieren im Spree
- 7:43Speaker 1: Wald die
- 7:45Speaker 4: Sie gerade auch gesagt hat wohnen oder?
- 7:48Speaker 4: nein, die Chefin hat es gesagt wohne
- 7:50Speaker 1: nur noch
- 7:51Speaker 4: relativ wenig Sorben oder wie Sie sich selber gern nennen Wenden Die meisten Sorben.
- 7:59Speaker 1: wohnn und
- 8:01Speaker 4: bautzen.
- 8:14Speaker 3: Herr Wunbautzen kam mit Und dort schraube ich auch.
- 8:38Speaker 3: Sechszigtausend
- 8:39Speaker 2: Sorben leben schätzungsweise in Deutschland.
- 8:41Speaker 2: Zwanzigtausende im Brandenburg, genauer gesagt im Spreewald.
- 8:45Speaker 2: Vierzigtauend Sorbenden leben in Sachsen rund um Bautzen.
- 8:48Speaker 2: Die regionalen Unterschiede wirken sich auch auf die Sprache aus wie der ehemalige Fahrer Zürich Pech erklärt.
- 8:56Speaker 1: Es gibt sogar zwei sorgische Völker, seitdem ich auf Wendisch-Predige im Rundburg habe ich
- 9:32Speaker 4: erkannt, dass wendisch niedersorgisch wirklich eine
- 9:37Speaker 1: eigene
- 9:37Speaker 3: Sprache ist.
- 9:58Speaker 4: Heißt auf obersobisch giewien je und auch widersobische
- 10:08Speaker 3: giewie.
- 10:08Speaker 3: Wenn ich predige, muss ich darauf
- 10:23Speaker 4: achten, dass
- 10:26Speaker 3: ich diese fast
- 10:27Speaker 4: gleich klingenden Worte richtig ausspreche.
- 10:31Speaker 4: Denn das kleine Volk der Niedersorgen fühlt sich – das ist interessant – auch von den Obersorgen
- 10:40Speaker 3: in einer bestimmten Weise
- 10:42Speaker 3: unterdrückt.".
- 10:44Speaker 3: Denn die Kochter der Zorb, also die Zorbe des Soflas oder von dieser Stelle ist das, was sie aus den Zorben von Oliya und Bala herstellt.
- 11:08Speaker 2: Noch mal zur Einordnung!
- 11:09Speaker 2: Die Niedersorben wohnen in der Niederlausitz, in der Gegend um Cottbus und im Spreewald.
- 11:15Speaker 2: Die Ober-Sorben leben vorwiegend in der Ober-Lausitz, v.a.
- 11:18Speaker 2: in der Gegenumbauzen.
- 11:20Speaker 2: Durch die regionalen Unterschiede durchlebten die Nieder- und Obersorben ganz unterschiedliche Geschichten, durch unterschiedliche Herrscher.
- 11:41Speaker 1: Die
- 11:58Speaker 2: Militärische Unterdrückung der Sorben begann bereits im zehnten Jahrhundert.
- 12:02Speaker 2: Als im Jahr ninehundert neunzehn der sächsische Herzog Heinrich I zum König des Ostfränkischen Reiches erhoben wurde, gleich zu Beginn seiner Herrschaft weitete Heinrich i sein Herrschaftsgebiet ging Osten aus um den Reich gegen ungarische Überfälle zu sichern.
- 12:17Speaker 2: Darunter fehlt auch das Gebiet der Sorben, mit deren Oberung auch ihre politische Autonomie endete.
- 12:25Speaker 1: Die Niedersorben
- 13:02Speaker 2: standen seit dem Fünfzehnjahrhundert größtenteils unter preußischer Herrschaft und waren einem starken Anpassungsdruck ausgesetzt.
- 13:09Speaker 2: Die Teil-Extremen Form der Unterdrückung erklärt uns ursprünglich an einem anschaulichen Beispiel von
- 13:15Speaker 1: den Sechzehundertsechzig.
- 13:19Speaker 1: Hier in
- 13:48Speaker 4: Berlin spielt die Bücherverbrennung.
- 13:57Speaker 4: Ich sage immer ein bisschen zynisch, dass war nicht die erste
- 14:01Speaker 2: Bücherverbrennung.
- 14:03Speaker 3: In Joddar Berlin, Ketopsuzi des Sehntes und Nussadesus in Meidane Bebelplatz, ist Ahmet der Chosse.
- 14:10Speaker 3: Ich habe immer bei Lahnekambe Bebel Platz den Namen ausgesprochen, aber es war nicht die erste Ketop-Suzi in der Geschichte.
- 14:18Speaker 4: Die erste
- 14:20Speaker 2: Bücherverbrennung
- 14:21Speaker 4: hat vereinbarst ein preußischer König, der nach seinem Titel der obersten
- 14:31Speaker 1: Herr...
- 14:31Speaker 4: Der evangelischen Kirche war, der hat nämlich
- 14:34Speaker 1: einmal befohlen
- 14:35Speaker 4: – vor allem weiß ich jetzt nicht genau, ungefähr im
- 14:39Speaker 0: achtzehnten
- 14:39Speaker 4: Jahrhundert – den Pfarrern in Berlin ausgesetzt.
- 14:44Speaker 4: Dass sie sorgische Bücher einsammeln und
- 14:48Speaker 2: verbrennen
- 14:49Speaker 3: sollen.".
- 15:00Speaker 3: Albathe hala dekik yadamnist, ehtmalan hudude karnayajdahum budke, kasisha yeh mantekai yeh lozita yeh païin, ketab hai yeh zurbira jamawari konan wa besuzanan.
- 15:12Speaker 2: Im neunzehn jahrhundert dann strikte preussischer Germanisierungspolitik.
- 15:16Speaker 2: In Tchuln wurde Niesersorbes schwendisch verboten und bestraft.
- 15:20Speaker 2: Die katholischen Obersorben konnten dagegen ihre Sprache besser bewahren unter anderem durchsorbesprachige Gottesdienste.
- 15:27Speaker 2: Dazu kommt, dass die sächsischen Könige insgesamt toleranter gegenüber der saubischen Kultur waren als die Preußerschen.
- 15:33Speaker 2: Deshalb klärt Zürich Pechsoh.
- 15:34Speaker 1: Die Kattolik-Sorbhäume waren gegen ihre eigenen Worte, die vorhanden wurden und viele Röhrer verabschiedet haben.
- 15:43Speaker 1: Sie behaupteten daran, dass sie ihre wunderschöne Worte besser halten.
- 15:55Speaker 1: Einer dieser Wörter war für den Bericht der Religion in der Sprache zur Sprache.
- 16:08Speaker 1: Darüberhin waren Parchahane Saxoni in einer Gruppe mit Parchahanen Poros als Ministerin und Pfarrer bei der Sprange.
- 16:18Speaker 1: Das ist das Ende.
- 16:23Speaker 4: wie das üblich war.
- 16:25Speaker 3: Die
- 16:27Speaker 4: Frauen der Könige wollten ihre Kinder nicht selbst säugen,
- 16:36Speaker 1: sondern dafür
- 16:37Speaker 4: bescheiden sie.
- 16:37Speaker 4: so ähnlich hat es hier auch aus dem Streewald.
- 16:41Speaker 4: Frauen nach Berlin kamen in die bürgerlichen Häuser und ober-sorbische Mädchen wurden ins Königshaus nach Christen bestellt und haben Amen für die königlichen Prinzen gespielt, so dass das sächsische Königshaus etwas toleranter
- 17:15Speaker 3: war.
- 17:41Speaker 2: Es soll sogar einen sächsischen Prinzen später König gegeben haben, der saubisch gelernt hat.
- 17:46Speaker 2: Diese regionalen Unterschiede wirken bis heute nach.
- 17:49Speaker 2: Noch immer ist das ehemals in Preisen gesprochene Niedersauber deutlich stärker gefährdet als der sexische Obersaubisch.
- 18:01Speaker 1: die in Saksuni-Sahabat mehnsawad, der Mareze khatere Naubudi, hat.
- 18:20Speaker 2: Erste Maßnahme zum Schutz des saubischen Kultur und Sprache entstanden erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Gesetz zur Wahrung der Rechte der saubischem Bevölkerung, nineteen hundert achtundvierzig.
- 18:30Speaker 2: Jedoch nun Sachsen.
- 18:31Speaker 2: somit durfte zumindest die ober-sorbische Bevölkerung im Bezug auf Sprache, kulturelle Betätigung und Entwicklung gesetzlichen Schutz und staatliche Förderungen genießen.
- 18:40Speaker 2: Zu dieser Zeit ging auch Zürich Pech in die Schule.
- 18:42Speaker 2: Er erzählt, welche Auswirkungen die Befreiung vom Nationalsozialismus auf ihn und die Sorben hatte.
- 18:48Speaker 1: Ich selbst bin in den Schulter im April, wenn nicht im April.
- 19:26Speaker 4: Ich habe in den letzten Jahren die Befreiung gekommen, denn wir haben zu Hause nur Zorbisch geredet und ich konnte kein Wort Deutsch.
- 19:49Speaker 3: Als ich in den
- 20:07Speaker 4: vorhin schon auf der römischen Oberschule kam, waren in meiner Klasse ungefähr die Hälfte Deutsche.
- 20:17Speaker 4: Und da hat dieser Direktor
- 20:18Speaker 2: von dem vorhin gesprochen.
- 20:19Speaker 2: bestimmt Weihnachten,
- 20:22Speaker 4: also ab September, müsst ihr perfekt
- 20:28Speaker 3: vorbekommen
- 20:41Speaker 3: sein.".
- 20:48Speaker 2: Nach diesem spannenden Ritt durch die Gestichte fragen wir uns, wie leben die Sorben heute?
- 20:52Speaker 2: Zur Repelch kann es auch dazu viel erzählen.
- 21:03Speaker 1: Sirel Pech barreumon tausimida hat.
- 21:06Speaker 1: Apropos
- 21:06Speaker 4: Sorbisch sprechen, wir haben das Recht da im Kreis Bautzen.
- 21:13Speaker 4: Der Kreis ist übrigens größer Flächenwesen als der Saarland.
- 21:18Speaker 4: Im Kreis Bauzen hat er also das Recht auch vor Gericht und vor allen Institutionen sorgisch
- 21:26Speaker 3: zu sprechen.
- 21:28Speaker 3: Die Masseite in dieser Region ist auch größer.
- 21:32Speaker 3: Die Menschen, die hier sind, haben das Recht und wollen alle Ereignisse zum Zurbis sprechen.
- 21:43Speaker 3: Aber der Problem ist, dass es kein Gewicht gibt, den Zurbisen
- 21:49Speaker 4: zu erhöhen.
- 21:50Speaker 4: Und es geht
- 21:53Speaker 6: zäubliche
- 21:54Speaker 4: Folgen von denen Sie wahrscheinlich am häufigsten hören.
- 21:59Speaker 4: am Oster Sonntag ist obligatorisch, dass in der Tagesschau Osterweiter gezeigt werden.
- 22:30Speaker 4: katholischen Gemeinden in der Urlausitz, Männer im Zylinder- und Prag auf ihre geschmütten Pferde.
- 22:43Speaker 4: Und die religiöse Bewundung dafür ist sie reisen ins Nachbardorf um zu verkünden dass Jesus von den Toten auferstanden
- 22:54Speaker 3: ist.
- 22:54Speaker 3: In der Sonne von Edebac, in den neun Städten der Katholik sind die Kulage des Szynders und das Rieschen des Rieschens.
- 23:03Speaker 3: Und die Fahrzeuge werden erheben.
- 23:06Speaker 3: In Lille-Mazvi geht es um die Anwesendungen für die Amsausgleichen bis zur Erkrankung von Jesus Christ.
- 23:15Speaker 3: Sie wissen also, dass Jesus wieder aus Morgens geleistet
- 23:21Speaker 2: ist.
- 23:22Speaker 2: Neben religiösen Bräuchen gehört auch die Musik zum lebendigen Kulturerbe der Sorben.
- 23:27Speaker 2: Die Singersong-Weiterin Clara Werden kommt aus Cottbus und interessiert sich schon seit ihrer Schulzeit für die sorbische Sprache und Kultur.
- 23:34Speaker 1: Wir tragen hier alle Informationen aus der Runde zusammen.
- 23:42Speaker 1: Wir können sie jetzt nachholen und schön informieren, also
- 23:50Speaker 0: wir könnten Lexikontone machen, damit die Koordinaten schon
- 23:56Speaker 3: Leckereien
- 24:01Speaker 0: kommen.
- 24:04Speaker 0: Aber ich liebe es, dass du vor der Ankerstrahlung von Schmerzen ein paar Taranen für dich singt.
- 24:16Speaker 0: Dann kannst du auch aus den Gästen die Hälfte holen lassen.
- 24:26Speaker 0: Manende Katschel und Apas, Panere Taza und Ruhgene Tuchmekaton.
- 24:43Speaker 6: Pinojossi, da waschmütze mi ma gmiwo.
- 24:51Speaker 6: Bischdasa ashwa warwash
- 24:53Speaker 0: ja nyaj zelenyay
- 24:54Speaker 6: shirai.
- 24:56Speaker 6: Takse pschetzta jiyon nukosso wö puschne krai.
- 25:01Speaker 6: Znimpö i jamu psheis.
- 25:04Speaker 6: Pythamus sveit.
- 25:06Speaker 6: Jog laburin pshees fjell ete sadzli.
- 25:10Speaker 2: Dieses Lied hat Clara Werden beim Saubisch Nachmittag in Berlin-Mazan gesungen.
- 25:15Speaker 2: In ihrem Vortrag verrät sie, wie sie mit dem Saubischen in Berührung kamen.
- 25:19Speaker 1: Wenn Mama kommt aus Finsterwalde, wer war hier noch?
- 25:27Speaker 1: Ich bin nur sorgisch
- 25:33Speaker 6: im Herzen.
- 25:33Speaker 6: Weil ich einfach die Kultur
- 25:38Speaker 3: mag
- 25:45Speaker 0: und die
- 25:47Speaker 2: Sprache
- 25:48Speaker 6: mag und weil ich auf
- 25:51Speaker 1: diese sorgische
- 25:52Speaker 3: Schule gottlos gegangen
- 26:08Speaker 0: bin.
- 26:13Speaker 6: Ich bin mit sechs Jahren schon in der Schule, in der ersten Klasse in den Saarbusch-Unterricht gegangen.
- 26:19Speaker 6: Da gab es damals Fakultativenunterricht.
- 26:21Speaker 6: Das heißt man konnte das freiwillig machen.
- 26:24Speaker 6: Man musste das nicht machen aber man konnte die Sprache lernen.
- 26:26Speaker 6: Man konnte bestimmte Bräuche erlernen und ausführen zum Beispiel saurbische Ostereier machen oder Trachten anprobieren.
- 26:34Speaker 6: Ich
- 26:35Speaker 0: war sechs Jahre alt, d.h.
- 26:36Speaker 0: aus der ersten Studie in der Sprache von Sorbisch.
- 26:38Speaker 0: An dieser Zeit war diese Sprache sehr gefährlich.
- 26:41Speaker 0: D.h.,
- 26:41Speaker 0: jeder, der möchte, kann sie in einer Sprache sein und es nicht möglich ist.
- 26:46Speaker 0: In dieser Sprache kann man die Sprache vom Sorbischen erinnern.
- 26:52Speaker 0: Und wir werden mit einigen Ressignal-Sorbeträgen in der Nähe des Eintrachtens beendet.
- 26:59Speaker 0: Wir machen z.B.
- 26:59Speaker 0: die Ede-Pagra-Sorbite aus.
- 27:01Speaker 0: Oder wir testen unsere Sonnete und Sorbete.
- 27:07Speaker 2: Die Sauberstattracht!
- 27:08Speaker 2: Könnt ihr euch etwas darunter vorstellen?
- 27:10Speaker 2: Auf unserer Webseite www.radioconnection-berlin.de haben wir euch ein Bild hinterlegt.
- 27:17Speaker 2: Mich erinnert sie jedenfalls an Decken und Kaffeeservices, wie es Sie bei OMA gab.
- 27:22Speaker 2: Das Ankleiden erfordert eine Menge Geduld.
- 27:24Speaker 2: Clara werden erklärt, warum sie beim saubischen Nachmittag auf die Tracht verzichtet hat.
- 27:28Speaker 1: Die Möbel, die wir in den Großelben haben, waren auch in der Hause.
- 27:37Speaker 1: Sie wollten diese Kleidung sehr langweilig sein.
- 27:42Speaker 1: Claravirdin hat festgestellt, dass sie nicht aufgrund des Sorbis vorgesehen werden.
- 28:08Speaker 6: Wenn ich hier meinen
- 28:09Speaker 0: anderen aufgebaut hätte in Tracht, hätte ich aber
- 28:11Speaker 2: ständig Aua
- 28:12Speaker 1: gesagt!
- 28:13Speaker 1: Weil
- 28:14Speaker 0: die Nadel festgesteckt werden.
- 28:16Speaker 0: Die werden
- 28:18Speaker 6: nicht alles gut zusammengenäht, sondern vieles wird
- 28:20Speaker 0: einfach nur
- 28:21Speaker 0: gesteckt.".
- 28:43Speaker 2: Die Sorbische Tracht setzt sich aus vielen Einzelteilen zusammen.
- 28:46Speaker 2: Die Farbe des Rocks kann dabei auf den Familienstadt hinweisen, dazu kommen auch Schürze und Seidenbänder, Weste- und Schultertuch – eine Haube ist auch meist dabei!
- 28:54Speaker 2: Früher konnte die Zusammensetzung der Tracht sogar verraten wohin jemand ging ob Arbeit, Kirche oder auf die eigene Hochzeit.
- 29:01Speaker 2: Doch nicht nur die Tracht kann den Familienstand verratet werden.
- 29:04Speaker 2: Das erläutert klarer Werden in ihrem Vortrag.
- 29:07Speaker 1: Die Farbe von diesem T-Shirt kann im Hinblick auf die Werte der Zeit sein.
- 29:15Speaker 1: Allerdings wird es vorhanden, dass die Abrischämie-Rubanen und die Hälfte nicht aus anderen Bereichen dieser Farben hergestellt werden.
- 29:28Speaker 1: Es gibt auch eine andere Art Kohlensäte für diese Farbe.
- 29:36Speaker 1: In den vergangenen Jahren, bis zu dem neuen Laufsverkauf der Sonatik erkennt man, wo die
- 29:52Speaker 0: Leute nach Hause
- 29:53Speaker 6: gehen,
- 29:53Speaker 4: z.B.
- 29:55Speaker 6: zum Beispiel
- 29:56Speaker 1: bei Mahal Ekar, Kelissa oder
- 30:03Speaker 0: Marseille Arussi.
- 30:04Speaker 0: Ich würde jetzt heißen Clara Verde Nova.
- 30:07Speaker 0: Aber ist die Bezeichnung für verheiratete Frauen?
- 30:10Speaker 0: Und als sie noch nicht verheiralte, wäre ich Clara Verda Neutz gewesen.
- 30:17Speaker 0: Das sind alles in dieser Kante.
- 30:23Speaker 2: Klarer werden meint damit, dass auch die Ändungen russischer Nachnamen das Geschlecht anzeigen.
- 30:28Speaker 2: Bei Frauen unter anderem durch eine Ova oder Eva, bei Männer unter anderen mit Ov und Ev.
- 30:33Speaker 2: So tragen Frauen und Männer innerhalb einer Familie wie bei den Sorben unterschiedliche Nachnahmen.
- 30:39Speaker 2: Doch welchen saubersten Brauch findet die Song-Weiterin besonders toll?
- 30:43Speaker 1: In der Kultur ist es so, dass die Eier
- 31:21Speaker 6: oft auch gekocht werden und dann bemeilt werden.
- 31:24Speaker 6: Obwohl sie so wundervolle Muster haben, werden sie gegessen weil diese
- 31:28Speaker 1: Muster
- 31:28Speaker 6: auf so einen Boden haben wie ein langes Leben.
- 31:31Speaker 6: Und
- 31:31Speaker 1: damit, wenn
- 31:35Speaker 6: man das
- 31:36Speaker 0: Ei ist,
- 31:36Speaker 6: bekommt man eben auch diese Symbolik
- 31:52Speaker 0: und das was dahinter steckt einfallen.
- 32:12Speaker 2: Klarer werden möchte, die saubische Sprache weitertragen indem sie einige Lieder aus dem Deutsch übersetzen lässt.
- 32:21Speaker 1: Und meine
- 32:37Speaker 0: saurischen Lieder sind einfach meiner Art,
- 32:53Speaker 2: die Sprache entweder weiterzutragen.
- 32:55Speaker 2: Weil ich spreche nicht fließend saurisch
- 33:00Speaker 1: aber sehen kann nichts.
- 33:48Speaker 2: Wir haben gerade das Lied, der tiefere Sinn von der Kotbusser Singersongwriterin Clara Werden gehört.
- 33:55Speaker 2: In Anschluss an ihr Konzert sprach meine Kollegen von Radio Connection mit dem Veranstalter vom saubischen Nachmittag, Atem Ivanov.
- 34:02Speaker 2: Von ihm wollten sie wissen warum der Verein Kick-In sich entschieden hat den Nachmittags den Saum zu widmen.
- 34:15Speaker 1: Aus der Radio-Konnexion mit Artem Ivanov, für den Konzern des Programmes Badazur Suribi, sagte er.
- 34:29Speaker 1: Wir haben uns gefragt, warum die Kikin-Familie betrifft und diese Programme in Form von SORB.
- 34:39Speaker 5: Mein Name ist Artem Ivanov und ich arbeite seit vier Jahren bei einer Familie in Nakhpashavskhauskikin in Marsannord.
- 34:46Speaker 7: Nach
- 34:53Speaker 5: den zahlreichen Gesprächen mit unseren Nachbarn haben wir festgestellt,
- 34:58Speaker 1: dass
- 34:59Speaker 5: so einen wunderschönen historischen und kulturellen Gebiet wie Spreewald – obwohl es auch ziemlich nah an Berlin liegt – ist nach wie vor für viele Berlinerinnen und Zugezogenen also eine Weise Terrain-Cognitive.
- 35:16Speaker 5: Wir haben mit den Städten,
- 35:21Speaker 7: die in der Region Echpiewald sind, beantragt worden, dass es nicht mehr zu Berlin gibt.
- 35:31Speaker 7: Aber für viele Berliner und Menschen aus dieser Stadt ist das nicht möglich.
- 35:38Speaker 2: Meine Kollegen Mohammed und Herr Nabausch haben auch mit einer Gäste gesprochen und wollten von ihr wissen, was sie heute hierher zum saubersten Nachmittag geführt hat!
- 35:46Speaker 1: Ich und auch Nürburgring sagen, dass wir nicht mit einem von den Behörden im Programm gesprochen haben.
- 35:54Speaker 1: Wir haben uns gefragt,
- 35:58Speaker 6: was heute das Eurobeprogramm für die Vorbereitung des Surbis ist.
- 36:04Speaker 6: Ich bin heute bei der Mischung von Mehmun hier.
- 36:09Speaker 0: Aber ich arbeite in meiner Stadt, Hassan Helistorf.
- 36:14Speaker 0: Mein
- 36:14Speaker 2: Name
- 36:15Speaker 0: ist Ihlamas und ich komme aus
- 36:17Speaker 6: Syrien.
- 36:17Speaker 6: Ich habe keine Erstebote mit den Sorben, aber es ist sehr gut, dass
- 36:20Speaker 0: die
- 36:21Speaker 6: Menschen mit anderen beendet werden.
- 36:23Speaker 6: Sie können nicht von der Bevölkerung oder aus dem Land kommen.
- 36:28Speaker 6: Diese
- 36:29Speaker 0: Sorben sind wirklich ein Erzischmann!
- 36:40Speaker 2: Wir waren nicht so lecker als wir.
- 36:42Speaker 2: Die
- 36:46Speaker 1: Kekchen mit Paneer, Pajano und Kek.
- 36:52Speaker 1: Das war wirklich der Wahnsinn.
- 36:57Speaker 1: In dem Programm nach Zürich in der Kekin-Bereihe waren sehr viele Frauen und Menschen dabei.
- 37:10Speaker 1: Es gab auch die Familien, die dort gelebt haben.
- 37:16Speaker 1: Die Menschen, die da waren, waren sehr nahe.
- 37:21Speaker 1: Und für sie war es auch nicht so, dass sie in diesem Ort geleistet wurden.
- 37:35Speaker 1: Wir haben wirklich lecker von den Stärken und den Fasern.
- 37:39Speaker 1: Den
- 37:39Speaker 2: beiden hat der Nachmittag sehr gut gefallen.
- 37:42Speaker 2: Sie beschreiben den Ort als gemütlich... ...und die Atmosphäre als freundlich.
- 37:45Speaker 2: Das Essen, Pellkartoffeln mit Quark und zur grünen Kuchen mit schwarzem Tee hat ihnen sehr gut geschmeckt!
- 37:51Speaker 2: Viele Frauen und Männer kamen zum Saubisch Nachmittag im Kick-In zusammen.
- 37:55Speaker 2: Auch saubische Familien und ältere Menschen, die das Kick-in öfter besuchen.
- 38:01Speaker 1: Auch
- 38:38Speaker 2: für die Vorträge konnten sich meine Kollegen begeistern.
- 38:40Speaker 2: Schließlich haben sie davor nichts von unseren Sorben gewusst und das obwohl sie quasi um die Ecke leben.
- 38:45Speaker 2: Durch Zürich Pech, Sprecher der Berliner Sorben und Sängerin Clara Werden konnten sie viel über sie und ihre Bräuche lernen.
- 38:52Speaker 2: Besonders schwärmen die beiden von der tollen Musik von Clara Werden.
- 38:55Speaker 2: Wir haben Ihre Lieder auch sehr gut gefallen, wir hoffen euch liebe Zuhörerinnen auch!
- 39:08Speaker 2: Und damit verabschieden wir uns von euch liebe zuhörerInnen.
- 39:11Speaker 2: Wir hoffen wir konnten Euch einen guten Einblick in die sorgische Kultur und Geschichte geben.
- 39:16Speaker 2: Ihr wollt weitere Sendung von RadeConnection hören, denn hört uns jeden Donnerstag ab fünfzehn Uhr über DAB Plus.
- 39:21Speaker 2: Alle vergangenen und kommenden Sendungen könnt ihr aber auch auf unserer Webseite abrufen www.radeconnection-berlin.de.
- 39:27Speaker 2: Schauen wir euch
- 39:28Speaker 1: gut an, meine Damen und Herren!
- 39:29Speaker 1: Wir sind heute bei den Befehlungen des Programms.
- 39:30Speaker 1: Ich hoffe, dass wir euch mit der Verhänge und der Stärkung der Zeit für die Ausgabe der Sorge beendet werden.
- 39:38Speaker 1: Wenn du mehr Videos aus Radio Connection möchtest, Alle Pensionen bei der Zeit von drei Uhr bis zu der Zeit, umdrehen können.
- 39:52Speaker 1: Ihr könnt es auch auf unserer Webseite für die vergangenen Wochenende anwenden.
- 39:58Speaker 1: Www.radio-Connection.berlin.de finden und hören.
- 40:08Speaker 1: Mit dieser Zeit, in der ihr euch immer wieder Bis zum nächsten Mal.