Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 050 Tarot verstehen lernen - Folge 3: Tageskarten, Rituale und Übungen l mit Ivana Drobek
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- Petra: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zu einer neuen Folge über Taro und wie wir damit umgehen können. Liebe Ivana, ich freue mich sehr, dich wieder an meiner Seite zu haben. Und nachdem wir jetzt in einigen Folgen schon vom Grundsätzlichen her, wie finde ich mein Deck, wie ist die Bedeutung von den Karten in verschiedenen Decks, was bedeuten die Elemente und ein wenig die Geschichte der kleinen Arcana vorgestellt haben. haben wir gesagt, diesmal gehen wir in die Praxis. Wie kann ich eigentlich Taro in den Alltag integrieren? Welche Rituale, was kann ich machen? Und ja, da steigen wir es heute einfach ein. Liebe Ivana, wie sieht das denn bei dir aus? Ivana: Erstmal danke, dass ich wieder mit dabei sein darf und Taro in den Alltag zu integrieren, da gibt es ganz ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten. Ich glaube das, was die meisten kennen, ist die Tageskarte. von dem ich aber inzwischen etwas abgerückt bin und was ich auch jetzt inzwischen eher empfehle ist so ein Tagesduo, also dass man statt einer Tageskarte zwei Tageskarten zieht und das hat schon ganz unterschiedliche Vorteile. Man ist nicht so auf die eine Karte fixiert, vor allem wenn da irgendwie so eine, ich sag mal etwas unerfreulichere kommt, wie die Zehn der Schwerter oder der Turm oder die Drei der Schwerter, also Gerade die Schwertkarten sind ja manchmal so bisschen so, die einen etwas erschrecken. Und wenn da noch eine andere Karte dabei ist, die ich sag mal ein bisschen versöhnlicher ist, relativiert ist das Ganze oder es gibt dem ganzen noch mal einen ganz anderen Touch. Also man ist nicht so auf eine Karte fixiert und sieht nicht so die eine Karte, Gott sei der Tag ist schon gelaufen bevor er eigentlich angefangen hat, weil eben so eine komische Karte gekommen ist. Das ist die eine Sache, warum ich nicht mehr Tageskarten empfehle, sondern eher ein Tagestuhl. Und die zweite Geschichte ist, da lernt man gleich, wenn man zwei Karten hat, eine Verbindung zwischen den Karten zu ziehen. Und das hilft einem natürlich auch, man mehrere Karten hat, dann deutet man nicht immer Karte für Karte für Karte, sondern man übt schon. bei zwei Karten daraus so eine kleine Geschichte zu erzählen. Nach dem Motto, was führt von der ersten Karte zur zweiten Karte? Oder wenn ich die erste Karte sehe, nach dem Motto, okay, das ist los und die zweite Karte, wie kann ich damit umgehen? Also da kann man schon mehr damit einfach machen und man übt eben gleichzeitig auch schon, sich mit mehr Karten auseinanderzusetzen als nur mit einer Karte. Also deshalb definitiv mein Plädoyer, Tagesduo statt eine Tageskarte zu ziehen. Und am Abend kann man dann natürlich dann entsprechend auch reflektieren, was war am Tag los, wie hat sich das im Tag über gezeigt oder vielleicht auch tatsächlich nicht, weil da machen sich auch ganz ganz viele furchtbar viel Stress und furchtbar viel Druck, indem sie dann irgendwie versuchen, das was sie aus der Karte mitgenommen haben oder aus den Karten. unbedingt in den Tag rein zu pressen. Aber manchmal ist es halt einfach so, dass es eben nicht ist und das ist auch völlig okay. Dann hat man es vielleicht so als Tagesimpuls, als Gedankenimpuls mitgenommen. Aber ja, der Tag hat sich dann halt irgendwie anders entwickelt und man kann sich ja dann überlegen, vielleicht, wenn man mit der Intention nicht rausgegangen wäre oder nicht in den Tag gegangen wäre. Vielleicht hätte sich dann die Karte irgendwie manifestiert und da war man schon so bisschen sensibel und vorsichtig und hat dann vielleicht das ein oder andere schon im Vorfeld vermieden. Kann ja auch möglich sein. Petra: Finde ich sehr spannend, was du sagst. Ich hatte eben etwas gelächelt, weil du meintest, dass man nicht den Fokus so auf eine Karte hat. Klar, wenn ich natürlich als Erste die fünfte Schwerte und als Zweite die zehnte Schwerte ziehe, habe ich an dem Tag vielleicht doch ein kleines Thema. Aber das ist kleiner Joke am Rande. Was ich auch noch kenne, ist mit zwei Karten zu arbeiten und zu sagen, ich ziehe eine morgens, ⁓ zu schauen, was für einen Impuls gibt es und decke die zweite am Abend. ⁓ dann noch mal zu schauen, wie hat sich zum Beispiel, dann gehe ich in die Deutung, etwas entwickelt oder was ist vielleicht dazu gekommen. Vielleicht auch manchmal die Erklärung, denn ganz klar, wie du auch schon gesagt hast, es gibt manchmal Karten, die sind sehr groß und wenn ich jetzt die Welt für eine Tageskartenimpuls ziehe, dann ist die Frage, sehe ich tatsächlich diesen großen Impuls, aber manchmal habe ich noch eine zweite Karte dahinter, die mich dann vielleicht auch so bisschen einfängt und zeigt, ui, das könnte der Aspekt gewesen sein. Machst du das auch manchmal Ivana: mache dann wenn dann tatsächlich zwei Karten beziehungsweise im Moment habe ich immer drei Karten. Kann ich gleich auch dazu erzählen, was jetzt so mein Morgenritual ist. Da gibt es aber echt die unterschiedlichsten Varianten und da gibt es halt eben auch kein irgendwie so muss man es machen. ⁓ oder so macht man, sondern da kann man einfach wirklich experimentieren und mit unterschiedlichen Varianten spielen, einfach gucken, was einem da am besten taugt. ⁓ Petra: Und du hattest es ja auch schon gesagt, man kann ja dann auch den Karten vorher zuweisen, was sehe ich da drin, dass vielleicht das eine ist das Thema und das zweite ist die Umsetzung oder das Mittel. Und ich glaube, genau am Anfang ist vieles möglich, die in die Verbindung gehen, ganz, ganz wichtig und in letztendlich, solange ich vorher definiere, was ich in der Karte sehe, gebe ich ja auch genau diese Energie. Indikaten bevor ich ziehe. Weil, ich glaube, das ist auch ganz wichtig. Es gibt kein striktes So muss es sein, sondern es kann jeder für sich definieren, ⁓ zu sagen, ich möchte einen Impuls, der nochmal verstärkt wird. Ich möchte einen Impuls und die Mittel, wie ich umgehe. Ich möchte einen Morgenimpuls, Schauabends, was es mir gebracht hat. Ich glaube, da gibt es eine große Bandbreite, oder? Ivana: Absolut. Und ich mache das bei mir zurzeit gerade so. Ich ziehe im Grunde, ich habe im Grunde drei Karten. Also ich ziehe mal am Monats ersten eine Monatskarte, dann lege ich mir verdeckt vier oder fünf Karten unter die Monatskarte, also entsprechend der Wochen, die der Monat hat. Und dann nehme ich auch eine halbe Woche, also wie jetzt im März. Und Petra: Okay. Mhm. Ivana: Dann habe ich im Grunde die Monatsenergie, die Wochenenergie und dann ergänzen sie dazu einfach auch die Tagesenergie mit der Tageskarte. Also da nehme ich wirklich dann nur eine Karte, weil ich habe dann insgesamt drei, die ich dann im Zusammenhang dann sehen und interpretieren kann. Also so kann man es natürlich auch zum Beispiel machen. Also das ist so gerade im Moment mein Morgenritual oder meine Morgenroutine bei Taro. Aber da gibt es noch, also wie man Taro in den Alltag integrieren kann, gibt es noch ganz, ganz viele andere unterschiedliche Möglichkeiten. Eine Variante ist zum Beispiel, sich wirklich mal mit einer Karte auseinanderzusetzen und tatsächlich in Dialog gehen und sich zu überlegen, okay, was würde mich die Karte fragen? Also nicht, dass ich immer ständig die Karten frage, so nach dem Motto, erzählt mir was, sondern dass die Karten mich fragen. Und wenn man gerade auch eine Entscheidung hat, man zum Beispiel entweder je nachdem in welchem Lebensbereich ist, zum Beispiel die Hofkarten aus einem Bereich nehmen. Also wenn es zum Beispiel ⁓ Beruf oder Business oder Geld geht, dann nimmt man sicher die Hofkarten aus dem Reich der Münzen und der Page der Münzen gibt mit Sicherheit einen anderen Rat als der König der Münzen. Und dass man da wirklich so eine Art Hofrad halt hat. und einfach mal guckt, welche Impulse würden mir die Karten mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten und mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsstufen geben, ⁓ mir da einfach weiter zu helfen. Petra: Das wäre auch mal spannend, weil du das gerade sagst, der Page der Münze gibt einen anderen Rat als der König. Wenn man vor einer beruflichen Entscheidung steht oder vielleicht sich selber mal Gedanken macht, der nächste Job, was wäre denn für mich das Wichtigste, dass man vielleicht auch mal aus den verschiedenen Elementen die Hofkarten nimmt und dann wird man vielleicht auch sehen. Was sagt mir denn die Karte, wenn ich eine Kelchkarte ziehe, resoniert das, wo es jetzt wirklich darum geht, die Gefühle reinzukommen, dass es wichtig ist oder ist es vielleicht auch ein Job zum Geld verdienen und zu sagen, jetzt steht einfach mal das Materielle im Vordergrund. Vielleicht kann man auch so Rücksprache halten, oder? Ivana: Ja. Ja klar, auch da gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Eine andere Variante wäre, sich zum Beispiel entweder nur die Pagen oder nur die Ritter oder nur die Königin oder nur die Könige zu nehmen. Ich glaube, wenn es dann zu viele sind, wenn man dann mit allen 16 Karten arbeitet, dann ist dann das Chaos perfekt, weil das sind dann wiederum zu viele Meinungen. Also ich würde es tatsächlich entweder auf die 4 aus einem Reich beschränken oder auf Petra: Ja. Ne. Ivana: die vier auf derselben Stufe. Aber auch da kann man einfach mal experimentieren und mal gucken, was dabei rauskommt. Oder auch eine schöne Sache ist, sich mal eine Karte zu schnappen und mal wirklich sich Gedanken zu machen, was hat zu der Situation geführt und wie geht es weiter. Und da vielleicht auch selber mal eine Geschichte, sich dazu zu überlegen, das muss jetzt kein weltbewegender Roman sein oder sonst was. Einfach nur mal gucken, okay, was hat... zum Beispiel zum Turm geführt. Warum wurde der auf so einem komischen instabilen Felsen gebaut und wie geht es dann weiter, wenn der dann nur noch in Trümmern liegt? bei der Party von den drei Kelchen, was haben die drei Ladies geschaffen? Was feiern die eigentlich? Und wie machen sie dann nach der Party weiter? Und solche Geschichten da einfach mal wirklich zu gucken, okay. Was passiert da und was beobachte ich da und wie kann die Sache einfach weitergehen? Petra: Ich glaube, auch hier ist es ja ganz spannend, das Rider-Waite bietet ja ganz viele Details in den Karten und ich glaube, man kann sie unglaublich oft ansehen und wird immer wieder etwas anderes in den Karten sehen. Manchmal auch die Verbindung zu anderen Karten, wo die gleiche Farbe, das gleiche Symbol wieder mitgespiegelt werden. Und ich glaube, auch da kommt man immer mehr rein, wenn man die Karte sprechen lässt. Und je nach Fragestellung wird man auch nicht alles sehen, ist auch gar nicht notwendig. Aber manchmal ist es dann vielleicht noch die schwarze Katze auf der Karte, die man davor nicht gesehen hat. Oder es ist vielleicht noch ein kleines Symbol, was nochmal eine zusätzliche Tiefe geht. auch da sehr wahrscheinlich so Anregungen zu sagen, schau dir die Karte, die du gezogen hast, mal im Detail an. Auch beim Turm, da ist ja immer die spannende Frage, lasse ich den Turm einkrachen oder bin ich jemand, dem gerade die Sachen ⁓ die Ohren fliegen? Ivana: Ja. Petra: Aber auch hier ist es ja ganz interessant, bis zu dem Gewitter, was ich ja auch mal nachmittags entladen kann. Also es ist ja eine ganz große Deutungstiefe, glaube ich, drin, oder? Ivana: Das Und dann Absolut. Und das, du gerade gesagt hast, definitiv. Also wir haben ja auch schon mal über die Elfe beim König der Schwerter gesprochen, die mir ewig lang nicht aufgefallen ist. Oder ähnlich ging es mir mit der Schnecke bei der Neun der Münzen, die da so klein und winzig da unten im Bild ist. Also da wirklich mal nicht wenn man die Karte zieht und dann schon gleich los rattern nach dem Motto, das sind die ganzen Bedeutungen, die ich mit der Karte verbinde, sondern da wirklich mal unvoreingenommen drauf zu schauen. Und deshalb finde ich es eigentlich auch wichtig und richtig, auch mal mit anderen Decks zu arbeiten, wo man halt eben nicht kilometerweise Literatur dazu hat, wie zum Ray Smith Deck oder auch zum Crowley Deck. sondern da muss man sich dann wirklich mal tatsächlich mit den Bildern auseinandersetzen. Und das haben wir ja auch bei einem der letzten Videos gesehen, da sind auch ganz andere Dynamiken dann teilweise drin und dann bringt es einem nichts auf sein erlerntes Wissen zurückzugreifen oder zumindest nicht so viel, weil da muss man sich halt wirklich mal mit der Karte auseinandersetzen. Petra: Ja, würde ich auch gerne ergänzen, dass glaube ich, es ganz wichtig ist, jede Karte hat eine Energie, aber die Deutung positiv negativ ist eigentlich erst der zweite Schritt und was man als ⁓ Nimm mal die Fünfte der Schwerter oder die Zehn als negativ oftmals wertet oder von den Akana Tod und Teufel, ist ja immer die Frage, ist das wirklich negativ? Ist es ein notwendiger Schritt oder gibt es vielleicht auch sogar die Erleichterung, gerade Zehn der Schwerter, dass man selber sagt, ja, es ist hier vorbei ein Weg und der darf eben auch vorbei sein. Ivana: Ja. Petra: Also ich glaube auch einfach mal, dieser Energie der Karte den Raum zu geben und dann erst zu sagen, was bedeutet es für mich, als zu sagen, ⁓ Gott, ich habe hier die Karte XY gezogen. Das kann ja gar nicht gut gehen. Liegt ja eigentlich in der eigenen ⁓ Wertevorstellungen, Welt oder Erfahrungen den Raum öffnen. Fällt man mit anderen Decks leichter, aber auch mit dem Lerndeck, und da hat man ja gesagt, zum Lernen ist natürlich mit viel Literatur trotzdem ganz angenehm. Kann man vielleicht dann sich auch mal rein vertiefen, wirklich die Karte sprechen lassen. Vielleicht sagt es für mir heute was anderes als übermorgen. Ivana: Definitiv. Und was da einem auch hilft, sich mal zu überlegen, okay, wo war ich tatsächlich schon mal in dieser Situation und wie habe ich mich da verhalten? Wenn wir gerade bei dem Beispiel der Zehnerschwerter bleiben oder auch bei der Dreiderschwerter Herzschmerz und so weiter, kennt das nicht? Wie bin ich damit umgegangen? Und wirklich damals zu schauen, okay, Wo war ich schon mal in meinem Leben in dieser Kartensituation? Und was habe ich dann gemacht? Wie bin ich damit umgegangen? Und das kann einem vielleicht den Schrecken dann auch schon mal nehmen, so nach dem Motto, das ist ja keine völlig unbekannte Situation, in der ich mich gerade befinde. Und ich erinnere mich einfach mal daran, wie es damals war und was ich damals gemacht habe. Auch das ist was, was die Karten dann letztendlich lebendiger werden lässt. Oder wenn man irgendwie eine Situation hat, sich zu überlegen, was entspricht, also welcher Situation entspricht das gerade? Wenn man rausgeht und ein Sonnenblumen fällt, sieht beim Spaziergang Hallo Königin der Stäbe. Oder wenn man einen reifen Apfelbaum sieht. Hallo Königin der Münzen. Oder hallo Herrscherin. Und da wirklich mal auch zu gucken, wo entdecke ich im Alltag sozusagen die Karten? Oder wenn man draußen in einem schönen Café sitzt, einen Aperol trinkt. Hallo 9 der Münzen. Petra: Vielleicht auch noch die drei der Kelche. Ivana: Ja! Und da wirklich da auch mal wirklich zu gucken, okay, wo entdecke ich die Thematiken der Tarotkarten für mich im Alltag? Und dann macht es das auch wieder irgendwie greifbarer. kommen die Karten aus diesem abstrakten Gedöns, aus dieser abstrakten Sphäre, wenn die auf einmal wirklich praktisch und lebendig. Und das ist halt einfach auch mal, kann man sich so eine kleine Challenge selber mal machen, okay? Ich habe heute die Karte XY gezogen. Wie kann ich die heute selber verkörpern? Also nicht nur so nach dem Motto, was sagt die mir, was mich erwartet oder erwarten könnte oder wovon warn sie mich vielleicht, sondern wie kann ich die Karte selber verkörpern? Wie kann ich selber zu der Karte werden? Petra: Das ist eine gute Idee. Und das andere wäre dann vielleicht noch auch dieses, wenn man eine Karte hat, das hatten wir vorhin schon, die ein Thema vielleicht definiert. Als zweite immer zu sagen, was unterstützt mich in dieser Situation für dieses Thema? Und dann werden ja wieder ganz spannende Karten, die vielleicht am Anfang unangenehm erscheinen, einen Impuls mit dazu zu geben. Und nehmen wir nochmal unser geliebtes Beispiel. Man hat die Zehn der Schwerter und dann die Fünf der Schwerter hinterher. Ivana: auch das kann man machen. Petra: Und vielleicht heißt es dann auch mal, heute ist nicht samt Handschuhe angesagt, heute ist keine Diplomatie angesagt, heute trittst du für dich ein, koste es, was es wolle. Das klingt jetzt erst mal ungewohnt, aber kann natürlich auch sein, wenn hier irgendetwas zu Ende ist, steht zu dir und zieh das jetzt einfach mal durch. Das liegt ja auch lediglich in der Bewertung, ob ich das in der Situation unangenehm empfinde oder ob es für mich ein Impuls ist, zu sagen, wenn ich das mitnehme. Dann werde ich vielleicht gar nicht überrascht von der Situation, weil ich konnte mich schon darauf einstellen, Situationen sind halt nicht immer rosarot. Ivana: Das ist richtig. Und gerade wenn es mehrere Personen in einer Karte sind, dann kann man sich natürlich auch überlegen, wann bin ich wer in dieser Karte? ich, ⁓ bei der fünfter Schwärze zu bleiben, bin ich jemand, der wirklich seins durchdrückt, siegen will und des Sieges will und nicht ⁓ der Sache will? Oder bin ich jemand, der, wie die zwei Personen da im Hintergrund, bin ich jemand, der sich dann... Petra: bin ich. Ivana: zurückzieht und einfach so nach dem Motto ja du hast recht und ich meine Ruhe sich dann einfach abwendet und sich dann vergegenwärtigt okay will ich überhaupt mit dem Typen was weiter zu tun haben also da kann man auch letztendlich damit spielen und Auch im Rahmen von der Meditation kann man auch mit den Karten letztendlich interagieren und sich mit denen austauschen und gucken, was in der Meditation zum Beispiel da einem kommt. Oder man kann in der Meditation selber zu den Protagonisten der Karte werden. Das auch mal eine spannende Erfahrung. Wie fühlt es sich an, wenn ich der Tod bin? Zum Beispiel. Petra: Ja, was für Möglichkeiten habe ich damit, was passiert in dem Moment, wenn ich sage, ich darf hier eine Sache transformieren. Ganz spannend immer in einen Charakter reinzuschlüpfen. Definitiv. Ivana: Da gibt es, wie gesagt, ganz viele Möglichkeiten. wenn man wirklich ein neues Deck hat, das mache ich eigentlich auch ganz gern, dauert nicht länger als 10 Minuten, man wirklich durch die Karten, durch das gesamte Deck, durch alle 78 Karten einfach mal durchflippen und bei jeder Karte sagen, okay, das ist der erste Impuls und den auch laut aussprechen. und sich so auf die Art und Weise auch schon ein bisschen mit dem Deck vertraut machen. Also gerade wenn man mit dem Deck lange nicht gearbeitet hat oder ein neues Deck hat, ist das eine coole Möglichkeit. das Deck mal ein bisschen so zum eigenen zu machen oder sich vorzustellen, okay, das Deck ist eine Person und die 78 Karten sind unterschiedlicher Aspekt und jedes Deck ist ja auch ein bisschen anders. Da mal zu gucken, okay, wer wärst du denn, wenn du eine Person wärst und würde ich gerne mit dir einen Kaffee trinken gehen oder eher vielleicht nicht oder würde ich dich zu bestimmten Fragen konsultieren? weil du für einen bestimmten Bereich gut geeignet bist und für andere Bereiche eher weniger. Petra: Ich glaube, damit haben wir hier schon mal einen ganz guten Überblick gegeben, zu sagen, ein bisschen raus aus der eine Karte, aus der ich zu viel interpretiere, gerade am Anfang, als Impuls, gerade für mich selbst hin zu zwei bis drei Karten, sei es das Thema Ergänzen, sei es den Impuls dazu, was zu tun ist. Ich fand es sehr spannend, einen Monat, Wochen und dann des Tages gerade noch mal draufziehen, ⁓ immer so ein bisschen Reihenfolge zu haben, unter welcher Energie wertig ist. Dazu kommt natürlich für alle, wir brauchen jetzt schon zwei Decks, denn mit einem wollen wir auch arbeiten. Bis hin auch wirklich mal zu sagen, wo sehe ich die Impulse draußen? Ich nehme mal die Karte mit und schaue, wo ich die Situation draußen entdecke, reinzuschlüpfen, was sagt es mir oder auch mal die Energie ganz neutral wahrzunehmen, ⁓ zu sagen, ich studiere mal die Karte. Ivana: Nimm das! Petra: ohne ihr gleich eine Bedeutung zu geben, was mir vielleicht in dem Moment auffällt. Das war schon wieder unsere Folge für heute. Und beim nächsten Mal steigen wir in ein neues Thema auf Mitnachnicht beraten. Bis dann und danke liebe Ivana. Tschüss. Ivana: Vielen Dank an dir! Tschüss!