Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Kühne schenkt der Stadt eine neue Oper
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- Music. Lars Heider. Heute geht es um die neue Staatsoper, die Unternehmer Klaus Michael Kühne Hamburg schenkt und die Frage, was denn aus dem bisherigen Operngebäude wird. Weitere Themen, die Außenalzer könnte in Teilen für Bauarbeiten zugeschüttet werden, das Verfassungsgericht entscheidet, was ein Politiker in der Bürgerschaft sagen darf und in und um St. Pauli gibt es eine Debatte um ein bekanntes Lied. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, es darf so nicht weitergehen, so wird Elterntaxis der Kampf angesagt. Auf Platz 2, Hamburger Fischhändler insolvent, das sind die nächsten Schritte. Und auf Platz 1, ein Glücksfall, Hamburg soll Opernhaus von Weltrang bekommen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Und wir bleiben natürlich bei der Oper, der neuen Oper, die Hamburg bekommt. Ich freue mich, dass wir Ihnen ein besonderes Vorhaben präsentieren können, ein Opernhaus von Weltrang, das die Kulturlandschaft bereichern und ihre internationale Strahlkraft beflügeln soll. Mit diesen Worten stellte Bürgermeister Peter Schentscher heute Mittag in einer außerordentlichen Landespressekonferenz das Projekt vor. Grundlage ist ein Vertrag mit der Stiftung von Unternehmer Klaus-Michael Kühne, der den Bau seiner Heimatstadt als mezenatische Schenkung angeboten hatte. Dazu sagte Tschentscher, ich zitiere noch einmal, wie Sie Herrn Kühne kennen, verfolgt er seine Ideenkonsequenz. Wir als Stadt bieten dafür den Ort. Der Standort Barkenhöft in der Hafencity soll mit neuer Oper prägend für die Silhouette der Stadt werden. Zitat Ende. und nach der Fertigstellung soll dann die Oper von der Stiftung in das Eigentum der Stadt übergehen. Das ist natürlich auch interessant und gleichzeitig hat sich die Stiftung dazu bereit erklärt, die Kosten für die Oper komplett zu übernehmen, egal wie hoch sie sind. Und dazu sagt Peter Tschentscher, ich zitiere noch einmal, das ist ein großzügiges Geschenk und eine großartige Chance für die Kulturstadt Hamburg. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Klaus-Michael Kühne, der dem Senat weit entgegengekommen ist. Zitat Ende. Die Stadt leistet einen einmaligen gedeckelten Beitrag für Gründung und Flutschutz in der HafenCity in Höhe von 147,5 Millionen Euro. Die Kühne Stiftung übernimmt darüber hinaus alle Kosten für den Bau, wie gesagt inklusive etwaiger Kostensteigerung. Und dazu sagt dann Carsten Broster, der Kultursenator, ich zitiere, wir konnten gar nicht glauben, dass jemand in Erwägung zieht, ein solches Geschenk zu machen, aber es ist tatsächlich so. Zitat Ende. Broster bekräftigte, dass eine in absehbarer Zeit notwendige Sanierung der bisherigen Staatsoper mit erheblichen Kostenrisiken und jahrelanger Schließung verbunden gewesen wäre. Das alte Bühnenhaus sei weit über 100 Jahre alt und von den Dimensionen nicht dem jetzigen Stand der Technik gewachsen. Trotzdem wolle man auch in der alten Oper im zweistelligen Millionenreich in den nächsten Jahren investieren. Und auch eine Nachnutzung des Hauses als Theater ist wohl fest eingeplant. Und alles weitere dazu zu diesem irrespannenden Thema auf abendblatt.de. Die Wassersportler konnten gar nicht glauben, was man ihnen da mitteilte. Die Hamburger Verkehrsbehörde überlege für den Bau der U5 einen Teil der Außenalzer zuzuschütten, um die gewonnene Fläche für Baustelleninfrastruktur zu nutzen, also schwere Lastwagen und Baucontainer, Bohrteile, Baumaschinen und vieles mehr. Die Rede sei von einem bis zu 50 Quadratmeter großen Areal vor dem Anleger des Hotel Atlantik und der Kennedybrücke. Alternativ werde eine Fläche vor dem Schwanenweg geprüft. Fünf Hektar, das wäre etwa so groß wie sieben Fußballfelder. Und dazu sagt Oliver Kusanke, Vorsitzender des Hamburger Segelverbandes, das ist Wahnsinn. Und damit meint er nicht nur die Folgen für den Wassersport, der die Alster als Revier nutzt. Die Altsaal sei doch auch ein zentrales Freizeitgebiet für die Hamburgerinnen und Hamburger und ein Aushängeschild der Stadt. Kusanke befürchtet, dass die zugeschüttete Fläche bis zu zehn Jahre lang für die Baustelle genutzt werde. Was darf man in der hamburgischen Bürgerschaft sagen und wofür bekommt man zu Recht einen Ordnungsruf? Über diese beiden Fragen hat er jetzt das Verfassungsgericht zu entscheiden. Und das Urteil, das heute verkündet wurde, fiel klar aus. Die Ordnungsrufe, die der AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Christoph Walczak für seine Rede im Parlament kassierte, muss er hinnehmen. Sie hätten nicht sein parlamentarisches Rederecht verletzt, so die Richter. Walczak hatte einen Boden geschlagen von der Migrationspolitik der CDU bis hin zum Antisemitismus. Das Herz von St. Pauli wird vor jedem Heimspiel des FC St. Pauli im Millern-Tor lautstark intoniert, die abschließende Strophe sogar a cappella. Umfassende Recherchen des St. Pauli-Museums haben nun jedoch ergeben, dass nicht nur die Rolle des ursprünglichen Interpreten Hans Albers während der NS-Zeit sehr kritisch zu betrachten sei, sondern auch die des Komponisten Michael Jari und insbesondere des Texters Josef Ollig. Seitdem hat sich in der Fan- und Vereinsszene eine vielschichtige Diskussion darum gesponnen, ob das Herz von St. Pauli künftig noch gespielt werden sollte. Das weitere Vorgehen in diesem Fall stimmte der FC St. Pauli unter anderem mit Vertretern des Fanlands und des Fanclub Sprecherrats ab. Man hat genügend Zeit bis zum nächsten Heimspiel am 15. Februar gegen den SC Freiburg. Und das ist auch noch eine wichtige Nachricht für all die vielen Fans. Das sind mehr als eine Million, die immer in die Barglays Arena gehen. Denn da wird es eine Veränderung geben. In Kürze wird kein Bargeld mehr in Hamburgs größter Multifunktionshalle akzeptiert. Ab dem 1. März 2025 werden alle Bezahlterminen in der Arena auf bargeldloses Bezahlen umgestellt. Teilte die Barglays Arena heute mit. Und heute Abend geht es dann gleich weiter mit Fußball. Nicht im Volksparkstadion, sondern in Münster. Der Hamburger SV kann mit einem Sieg bei Preußen Münster an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga zurückkehren. Wir berichten wie gewohnt mit einem Live-Ticker ab 18.30 Uhr auf abendblatt.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend, ein noch schöneres Wochenende. Wir hören uns dann am Montag wieder um 17 Uhr mit den Hamburg News. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.