Latest / Gin And Talk / Eko Fresh über Hip-Hop, Motivation und Unternehmertum
Transcript
- 0:00Speaker 0: Hip-Hop hat mich irgendwie für mein Leben so vorbereitet.
- 0:03Speaker 0: Ich weiß nicht, ob das jemals einen Betrieb oder eine Lehre hätte machen können.
- 0:08Speaker 0: Ich habe alles durchgemacht was man hätte da durchmachen können.
- 0:11Speaker 0: ich war ganz schnell ganz reich dann weil ich hatte Steuerprobleme ich fahre schon pleite obwohl ich berühmt war und so weiter.
- 0:18Speaker 0: Ich hab jede Phase die man als ein Künstler machen kann durch gemacht.
- 0:21Speaker 0: Ich bin heute dankbar dafür!
- 0:23Speaker 0: Ich bitte nicht für Geld, ich bete für Knowledge ja für Wissen Weil wenn du das Wissen hast, kannst du es immer anwenden.
- 0:30Speaker 0: Ich habe zum Beispiel gar keine Angst mehr von Nulle anzufangen weil ich weiß wie's geht.
- 0:33Speaker 0: so ja?
- 0:34Speaker 0: Ich versuche mal das positive zu sehen.
- 0:36Speaker 0: im Leben nie dass das negative klar das negative analysiere.
- 0:40Speaker 0: ich ziehe daraus meine Lehre und dann gehts weiter nach vorne.
- 0:43Speaker 0: Ich schaue bin kein Typ der da noch kurzzeitig zurück schaut und so unergründlich darüber nachdenkt.
- 0:47Speaker 0: immer warum mag mich der unter nicht oder sowas?
- 0:50Speaker 0: völlig egal weißt du wenn du darüber nach denkst ist es völlig egal man hält sich nur mit sowas auf.
- 0:56Speaker 1: herzlich willkommen Mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr, euch heute zu einer neuen Gin & Talk-Episode aus Hamburg begrüßen zu können.
- 1:04Speaker 1: Ich habe mich hier auf dem OMR Festival mit Eco Fresh getroffen!
- 1:08Speaker 1: Die allermeisten werden ihn als erfolgreichen Musiker und Rapper kennen – doch seit einiger Zeit ist Eco auch als Unternehmer aktiv.
- 1:15Speaker 1: Zusammen mit seinen Co-Foundern baut er gerade das Startup-Liefer Türke auf und holt damit den türkischen Supermarkt für jedermann nach Hause.
- 1:22Speaker 1: Wie das genau funktioniert, welche Learnings er aus seiner Musikerkarriere nun für das eigene Start-up nutzen kann wie es um Chancengleichheit in Deutschland steht und mit welchen Vorurteilen er immer wieder zu kämpfen hatte verrät er mir im ausführlichen Gespräch.
- 1:36Speaker 1: Bevor wir aber gleich starten noch eine Bitte!
- 1:39Speaker 1: Wenn euch den Talk gefällt folgt uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer ihr gerne Podcast hört so verpasst ihr auch keine der folgenden Episoden.
- 1:47Speaker 1: Jetzt dabei.
- 1:48Speaker 1: viel Spaß beim Zuhören.
- 1:49Speaker 1: schön dass ihr alle wieder mit dabei seid.
- 1:54Speaker 1: Zwei
- 1:54Speaker 0: Menschen,
- 1:55Speaker 1: eiskalte
- 1:56Speaker 0: Drinks und eine Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch.
- 2:02Speaker 0: Herzlich willkommen an unseren Bartresen!
- 2:05Speaker 1: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin &
- 2:09Speaker 0: Talk.
- 2:11Speaker 1: Mach es dir gemütlich,
- 2:12Speaker 0: lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre
- 2:18Speaker 1: unserer Studio-Bar.
- 2:19Speaker 1: Eko ich freue mich sehr dass wir uns hier treffen können in Hamburg auf dem OMR-Festival.
- 2:31Speaker 1: Du kommst gerade frisch von der Bühne, wie ist es für dich mal wieder auf solchen riesigen Veranstaltungen?
- 2:37Speaker 1: Hier laufen siebzig tausend Menschen rum und es ist ein gedrängelt Dicht an Dicht!
- 2:42Speaker 1: Wie fühlt sich das für dich an, mal wieder so viele Menschen auf einem Haufen zu sehen?
- 2:45Speaker 1: Es ist
- 2:46Speaker 0: schon ungewöhnlich nach der Pandemie jetzt das erste Mal eine Art von Veranstaltung reinzukommen Und ich war schon mal hier vor Corona, so sagt man das ja heute und es war ein bisschen kleiner.
- 2:58Speaker 0: Es war aber auch schon gut besucht weiß ich noch.
- 3:00Speaker 0: War aber mit einer anderen Message hier sozusagen als ein Testimonial.
- 3:06Speaker 0: um einen Beispiel zu geben da war ich mit einem Brand zusammen wie eine Zusammenarbeit aussehen kann.
- 3:13Speaker 0: Jetzt ist das für mich persönlich so... ... cooler Anlass hier jetzt mit meinem eigenen Brand zu sein.
- 3:20Speaker 0: Und das ist auch eigentlich die Story dahinter, dass ich irgendwann gedacht habe okay... Ich werde immer als Testimonial verpflichtet worüber ich total dankbar bin.
- 3:28Speaker 0: aber wie ist es eigentlich wenn man von null an was aufbaut?
- 3:32Speaker 0: und daran werde ich hier natürlich erinnert.
- 3:34Speaker 0: du hast recht ich kam gerade von der Bühne davor war ich.
- 3:37Speaker 0: gestern Nacht hatte ich einen Auftritt kam also auch frisch hierhin Bin noch so ein bisschen durch und jetzt bist du der Erste, mit dem ich jetzt in Ruhe rede.
- 3:47Speaker 1: Du bist hier für Liefer-Türke dein Startup was du mit deinen Mitgründern gerade aufbaust?
- 3:54Speaker 1: Wie kam es denn dazu?
- 3:55Speaker 1: also wie kam die Idee zu Liefer Türke?
- 3:58Speaker 1: Und wie ist das für dich diesen Switch vom Musiker zum Unternehmertum quasi zu machen?
- 4:06Speaker 0: Also... Ein Unternehmer hat mehr oder weniger immer in mir drin gesteckt, zumal auch meine Einflüsse eindeutig aus Amerika waren.
- 4:16Speaker 0: Auch Rap technisch und was den Lebensweg betrifft.
- 4:20Speaker 0: mein Label hieß ja schon seit ehemd je German Dream also da ist es ja auch schon drin.
- 4:24Speaker 0: ich war eigentlich schon vom Ansatz her unternehmerisch tätig ohne das wirklich zu wissen Und zwar immer so wurde auch vorgelebt von meinen Vorbildern, die ja dann auch das war in Amerika schon eine Selbstverständlichkeit irgendwann halt ihre Labels hatten oder ihre Klamottenfirmen.
- 4:39Speaker 0: Oder ihre Champagner Brands.
- 4:43Speaker 0: Also es war jetzt nie so dass Hip-Hop damit nichts zu tun hatte.
- 4:47Speaker 0: im Gegenteil ich hatte sogar eher das Gefühl, dass Hip Hop in Deutschland was das betrifft lange unterschätzt wurde.
- 4:53Speaker 0: Ich kann dir als Oldschooler sagen wie vielen... weiß nicht, sagen ich mal mainstreamigen Sendungen.
- 4:59Speaker 0: Ich saß wo die Leute erstmal mit mir so juhjuhjoh gesprochen haben als ob ich so reden würde.
- 5:05Speaker 0: Aber es gab halt Vorurteile gegenüber Hip-Hop waren aber vielleicht auch so gegenüber Migranten die Hip Hop machen weil das halt ein anderer Schlag war und da halt textisch ist heiß hergegen was aber nicht heißt dass es kein Potenzial gab auch im Hinblick auf die unternehmerische Tätigkeit.
- 5:21Speaker 0: und heute siehst du ja ... das Hip-Hop und Unternehmertum zusammengehören.
- 5:26Speaker 0: Da ist jetzt die Mucke eher bei manchen in den Hintergrund gerückt, beziehungsweise es nur noch ein Tool... ... um aktuell zu bleiben und um sein Brand coolzuhalten.
- 5:35Speaker 0: Und währenddessen verkaufst du andere Sachen sozusagen ja?
- 5:39Speaker 0: Und da gibt's ja z.B.
- 5:41Speaker 0: jetzt Kapitalbra mit seinem IST oder Chata der auch hier auf der Messe ist, der wirklich auch unternehmerisch so viel so ein breites Feld hat.
- 5:50Speaker 0: einfach dass ich will sagen Da ist so viel Potenzial auch in so... wie soll ich sagen, in so Brennpunkten.
- 6:02Speaker 0: Wenn das genutzt würde da wären viele ganz woanders und das geht jetzt schon ein bisschen ins politische rein.
- 6:10Speaker 0: Ich bin ja der German Dream und ich stehe für Chancengleichheit Und dafür dass Leute ihr Potential voll ausnutzen sollen.
- 6:20Speaker 0: und da gehört die Selbstständigkeit Total dazu.
- 6:23Speaker 0: Nordrhein-Westfalen ist das Land mit der größten Menge an Selbstständigen, die Migrationshintergrund haben.
- 6:30Speaker 0: Und da siehst du halt einfach es gibt auch viele Jungs und Mädels, die sich nicht verlegen sind auch mal mit anzupacken und zu sagen okay dann mache ich halt ein bisschen mehr aber dann habe ich auch einmal etwas davon.
- 6:43Speaker 0: Ich begrüße das immer sehr auch wenn Leute mit mir reden.
- 6:46Speaker 0: auch häufig höre ich dass die Leute vielleicht mit meiner Mucke groß geworden sind ... und dann frage ich halt irgendwann mal, was machst du denn?
- 6:53Speaker 0: Und wenn die mir zum Beispiel erzählen... ... dass die Gründer sind oder weiß nicht ein Laden haben.
- 6:59Speaker 0: Oder wie auch immer eine Idee haben,... ... da höre mich immer sehr interessiert zu weil das versuche ich zu fördern.
- 7:03Speaker 0: Das versuche auch durch meine Mucke zu fördern... ... oder durch meine Präsenz auf diversen Veranstaltungen oder Vorkommnissen.
- 7:11Speaker 1: Hast Du da momentan eigentlich auch wieder mit... Vorurteilen zu kämpfen, dass die Leute dich vielleicht erst mal gar nicht ernst nehmen als Unternehmer der du ja auch davor irgendwie immer warst.
- 7:22Speaker 0: Ja ist interessant zu sagen, dass du es sagst.
- 7:25Speaker 0: ich glaube nicht vorurteile.
- 7:26Speaker 0: aber zum Beispiel... Ich bin jetzt schon voll lange mit Liefertürkern machen und wir haben schon diverse Schritte schon gemacht.
- 7:34Speaker 0: Bin dabei hier auf einer Bühne wo's nur um Unternehmen geht unter Unternehmertum und da man geht in seiner Bubble davon aus das jeder weiß.
- 7:42Speaker 0: Aber dann merke ich zb.
- 7:44Speaker 0: Ich glaube, der von dem die im Saal waren wussten wahrscheinlich... ...siebzig-achtzig Prozent gar nicht dass ich das überhaupt mache.
- 7:50Speaker 0: Und ich denke schon die ganze Zeit es ist so ein Teil meines Tagesablaufes.
- 7:55Speaker 0: Aber ja!
- 7:56Speaker 0: Das würde ich jetzt nicht sofort als VOTY bezeichnen aber anscheinend müssen welche durch Türen gehen und das war damals auch bei der Musik oder ob man der erste Migrant war der das und das mal gemacht hat.
- 8:12Speaker 0: optimistisch und versucht, das immer positiv zu formulieren.
- 8:16Speaker 0: Ich versuche einfach im System selber einen Impact zu haben und eine Veränderung zu machen auch für alle Leute mit Migrationsgeschichte oder auch alle die einfach von unten kommen anstatt quasi außerhalb des Systems zu warten nur zu schimpfen.
- 8:33Speaker 0: Das war nie so mein Ding.
- 8:34Speaker 0: ich versuche das System für mich zu nutzen und auch die Tür für andere zu
- 8:38Speaker 1: öffnen.
- 8:39Speaker 1: Wie steht's denn eigentlich um Chancengleichheit in Deutschland?
- 8:42Speaker 1: Wie ist da deine Einschätzung momentan, sind wir da ganz okay oder ist es eigentlich... Also wir tun ja immer so als wäre alles ganz toll bei uns.
- 8:52Speaker 1: Wie ist das dann tatsächlich?
- 8:54Speaker 0: Ganz toll ist es nicht.
- 8:55Speaker 0: wie gesagt ich bin der sich beschwert.
- 8:57Speaker 0: Ich versuche immer die guten Seiten hervorzuheben und somit motivierend voranzugehen weil irgendwie ist das mehr mein Ding was nicht heißt dass das Beschwerden nicht wichtig ist.
- 9:05Speaker 0: Es gibt auch so sage mal Botschafter, die Probleme analysieren und so weiter.
- 9:10Speaker 0: Aber es war nie mein Ding.
- 9:11Speaker 0: vielleicht ist das auch mit Rap nicht so vereinbar oder mit dem Rap den ich mal auf jeden Fall steht es um die Chancen gleich hat.
- 9:17Speaker 0: erstmal gut als positiver Mensch sag' ich dass man so.
- 9:20Speaker 0: aber Es kann natürlich immer optimiert werden und das empfinde ich als meine Aufgabe.
- 9:25Speaker 0: warum?
- 9:26Speaker 0: weil was wäre ich für einer wenn ich es in Anführungsstrichen geschafft hätte so in jetzt meinen Traum soweit erfüllt habe dass sich sogar anfangen mir neue Träume zu suchen wie hier zum Beispiel liefert ... Dürke.
- 9:37Speaker 0: Was wäre ich dann für einer, wenn ich das nicht den anderen verraten würde?
- 9:40Speaker 0: Wo ich denke wo die Tricks und Kniffe sind... ...und wo man vielleicht mal sich zusammenreißen muss... ...um vielleicht sagen wir mir so ok komm... ...nehm' ich jetzt mal unter Protest hin aber dafür mache ich jetzt das und das ja.
- 9:51Speaker 0: also ich versuch darin immer die Chance zu sehen.
- 9:53Speaker 0: Ich weiß!
- 9:54Speaker 0: Man muss es differenziert sehen.
- 9:56Speaker 0: Ich bin zum Beispiel einer der ist total streng was so Crime und so betrifft.
- 10:01Speaker 0: Das ist zum Beispiel gar nicht so ... ausgeweitet unter den Rappern, da ist das Crime Element ja immer ein Element was in den Songs mit drin ist.
- 10:09Speaker 0: Ich bin zum Beispiel gar nicht so.
- 10:11Speaker 0: Wenn mir das auch einer erzählt ich bin sofort von den Fans oder so weiter... ...ich bin sofort dagegen und sagt dass sich das nicht gut finde.
- 10:17Speaker 0: Andererseits sehe ich das aber auch differenziert,... ...dass zb die Politik oder die Innenpolitik wenn die sage ich mal Verbrechen bekämpfen, aber es auch weitergehen muss.
- 10:29Speaker 0: also.... verbrechen bekämpft finde ich genau richtig.
- 10:31Speaker 0: aber man muss auch weiter gehen in der politik zu sagen ok wo sind die faktoren wusste wusste wurzel des ganzen ja und nicht immer nur diese.
- 10:40Speaker 0: Symptome sozusagen zu bekriegen sondern auch das probleme an der Wurzel zu packen.
- 10:44Speaker 0: das ist ganz klar.
- 10:45Speaker 0: bildung und chancengleichheit da muss die politik natürlich stärker werden.
- 10:50Speaker 0: ich kann ja mein teil nur als Weiß nicht, repräsentant dazu tun vielleicht als ein Beispiel zu gelten weil Beispiele sind auch total wichtig.
- 10:58Speaker 0: Wir haben uns wie damals die Beispiele aus Amerika genommen, weil es das hier ja noch nicht gab und haben dann irgendwie Rapper bewundert, die halt für Minderheiten sozusagen gesprochen haben.
- 11:08Speaker 0: Deswegen sind Beispile so wichtig erst mal im Rap.
- 11:11Speaker 0: Das habe ich gemacht dann im Entertainment generell.
- 11:14Speaker 0: Das hab' ich gemacht mache ich auch immer noch bin immer noch hier und da.
- 11:17Speaker 0: der erste Ausländer, der das um das macht kommt immer noch vor.
- 11:22Speaker 0: Und jetzt in der unternehmerischen Branche, sag ich mal.
- 11:26Speaker 0: Weil das ist einfach nochmal ein ganz anderes Feld und das ist noch einmal eine ganz andere Potenzial- und eine ganze andere Willenskraft dahinter etwas richtig zu reißen.
- 11:37Speaker 0: Weißt du so richtig etwas zu machen was danach bleibt?
- 11:43Speaker 0: Das ist immer etwas was mich zusätzlich motiviert.
- 11:46Speaker 0: Jetzt
- 11:46Speaker 1: hast Du gerade schon vorhin darüber gesprochen... ... Dinge von null aufzubauen, du hast dich als Musiker quasi... ... von null aus hundert selbst aufgebaut.
- 11:56Speaker 1: Was kannst du denn aus der Erfahrung nutzen jetzt auch für dein Startup?
- 12:01Speaker 1: Für die Vertöcke.
- 12:02Speaker 1: also gibt's da Parallelen?
- 12:04Speaker 1: Gibt es da Dinge, die du nutzen kannst?
- 12:05Speaker 0: Danke für die Frage.
- 12:06Speaker 0: ich kann hundert Prozent Sachen dafür nutzen.
- 12:09Speaker 0: Also einerseits habe ich natürlich mit Medien eine ganze Zeit zu tun gehabt.
- 12:12Speaker 0: Ich kann natürlich jetzt im Marketing helfen was ich auch tue.
- 12:15Speaker 0: Die Prominenz, die ich mitbringe Hält uns natürlich hier und da die Türen auf, das kommt uns auch zu gut.
- 12:22Speaker 0: Aber das ist eigentlich nicht worauf ich hinaus will.
- 12:24Speaker 0: Ich kann dir sagen dass Hip-Hop einer der besten Schulen ist für sowas.
- 12:29Speaker 0: Also jeder ist ja irgendwie mit Hip Hop mal in Berührung gekommen.
- 12:32Speaker 0: Der eine mag es mehr oder andere weniger aber Hip Hop hat mich irgendwie für mein Leben so vorbereitet.
- 12:37Speaker 0: Ich weiß nicht ob das jemals ein Betrieb oder eine Lehre... hätte machen können.
- 12:42Speaker 0: Ich bin auf jede Situation vorbereitet, ich habe schon tausendmal von null angefangen gefühlt.
- 12:47Speaker 0: so immer mit einem neuen Projekt muss ja irgendwie immer von neu anfangen.
- 12:52Speaker 0: Du musst dein Brand heiß halten du musst autark sein und es ist unendlich lang die Liste.
- 13:00Speaker 0: deswegen bin ich auch total dankbar aus dem Hiphop Bereich zu kommen weil das eigentlich der einzige Musikbereich wo du... ...dich immer wieder neu erfinden kann und immer wieder das Ruder rumreißen kannst.
- 13:10Speaker 0: Und jedes meiner Alben war eigentlich wie ein kleines Start-up, ne?
- 13:14Speaker 0: Nur war der Exit dann sozusagen wenn es rauskam... ...und da war's vorbei!
- 13:19Speaker 0: Da musste man wieder von Neu anfangen.
- 13:20Speaker 0: Aber wir wussten wie wir Sachen von Null breaken.
- 13:23Speaker 0: Das ist nicht nur bei mir so sondern die Jungs jetzt hier mit denen ich liefertüte... Liefertyte warst zuerst jetzt diese Liefertürke.
- 13:29Speaker 0: Gemeinsam mache Waren meine Content Creator die haben damals meine Videos gedreht und wir haben schon zigmal Sachen deutschlandweit berühmt gemacht aber meistens waren es Lieder.
- 13:42Speaker 0: Und wir wollen natürlich auch unseren Gewinn maximieren in unserem Leben, wir werden ja auch älter werden nicht jünger.
- 13:47Speaker 0: das heißt irgendwann war man dann über den Horizont von einem Lead drüber und dachte okay vielleicht kann man etwas anderes darauf anwenden?
- 13:54Speaker 0: Und so kamen wir auf die Idee des Start-ups.
- 13:58Speaker 0: Erstmal war das der Liefer Kiosk, habe ich ja eben gesagt liefertüte weil ich Köln halt so eine Kioskkultur hat.
- 14:03Speaker 0: Die Idee kam von den Kollegen sozusagen und Ich hab dann mit einem dieser Kollegen das optimiert und die Idee nochmal umgeändert und gedacht ne pass auf wir machen das so Wir machen etwas was es in dem Zusammenhang gar nicht gibt und zwar bringen wir quasi ... den Leuten das Ethno-Food nach Hause.
- 14:21Speaker 0: Wir fangen jetzt mit türkisch an, weil es halt offensichtlich mein Background ist... ... und irgendwann kann man das auf jegliches Ethno Food sozusagen Münzen.
- 14:36Speaker 0: Das wurde noch nicht gemacht, weil meistens diese Läden in der Hand von Familien sind Familienbetriebe sind die teilweise eine bessere, teilweise eine schlechtere Internetpräsenz haben.
- 14:49Speaker 0: Aber komplett digital sind sie ja nicht wie jetzt bei einem großen deutschen, bei einer großen deutschen Supermarkt-Kette so.
- 14:55Speaker 0: Die kann ja alles quasi auf einmal digital schalten.
- 14:58Speaker 0: das können die ja gar nicht, die kennen sich ja nicht mal alle untereinander.
- 15:01Speaker 0: Das heißt also wir können die verbinden und wir glauben wir sind die richtigen Leute dafür.
- 15:06Speaker 0: warum?
- 15:06Speaker 0: Weil wir das halt aus unserem Background kennen weil wir die digitale Welt kennen.
- 15:10Speaker 0: ich halt die Medienwelt und Marketing ... durch meine Influencer und ... ... durch meinen Jobs einfach als Botschafter.
- 15:19Speaker 0: Und halt jetzt auch die türkische Welt, ja?
- 15:22Speaker 0: Und die bringen wir jetzt zusammen... ... und haben uns da so ein Modell überlegt.
- 15:26Speaker 0: Wenn ich das interessiert, kann ich das ja noch ausführen mit ein paar Sachen von denen ich glaube was uns signifikant von anderen Lieferdiensten unterscheidet.
- 15:34Speaker 1: Ja gerne also ... Ich mein dass Offensichtliche ist ja das andere Sortiment, was ihr habt.
- 15:42Speaker 1: Aber was würdest du noch dahin zufügen?
- 15:44Speaker 0: Wir sind ja insofern eigentlich kein Lieferdienst weil der türkische Supermarkt jetzt quasi der Lieferant ist.
- 15:52Speaker 0: wir sind ein Marktplatz.
- 15:55Speaker 0: wenn es jetzt im türkischen aufs türkischer Bezieh ist dann ein Bazaar.
- 16:01Speaker 0: Du kannst bei uns bestellen bestellst aber eigentlich bei deinem local hero bei deinim türkisch supermarkt.
- 16:09Speaker 0: Und ich glaube, dass wir ein Gegenprogramm sind und ein Gegenkonzept zu der ganzen Lieferblase.
- 16:15Speaker 0: Die im Moment ist, wo natürlich große Investitionen getätigt wurden die auch total breit aufgestellt sind.
- 16:21Speaker 0: aber letztendlich ist jede Bestellung bei diesen großen Firmen noch wird so subventioniert weil sie sich noch gar nicht lohnt.
- 16:28Speaker 0: ja und das wird irgendwie hoch skaliert.
- 16:31Speaker 0: Ich weiß nicht bin da drin Aber bis zum Nimmerleins Tag irgendwie.
- 16:35Speaker 0: Wir haben ein Konzept Du machst ab der ersten Lieferung Geld und plus du trägst etwas zur Nachhaltigkeit deiner Umgebung bei.
- 16:44Speaker 0: support your locals hier auch wieder.
- 16:47Speaker 0: Ich will nicht ich gönne jeden sein Ding aber eine kleine Kritik würde ich mir rausnehmen.
- 16:52Speaker 0: oftmals haben die natürlich Die größeren Lieferdienste, super Marketinggeld dahinter und kommunizieren das als... Also wenn du dort bestellst, du denkst Du bist voll bio-nachhaltig.
- 17:02Speaker 0: Aber es ist ja gar nicht der Fall so, ne?
- 17:04Speaker 0: Das heißt, du rufst eigentlich an Da kommt irgendwie ein zwanzig Minuten einer mit einen Snickers Und das ist auf dem Rücken von einem Fahrer irgendwie Der ganz unten auf der Gehaltsliste ist.
- 17:13Speaker 0: So Ich weiß nicht ob das auch so nachhaltig ist einfach für die Community.
- 17:18Speaker 0: Das kommt dann in eine Papiertüte und dann denkst du Wow cool ich hab was beigetragen.
- 17:21Speaker 0: aber Vielleicht bin ich subjektiv, weil es meine eigene Idee ist.
- 17:27Speaker 0: Ich finde wir sind nachhaltiger.
- 17:29Speaker 0: Wir stärken den lokalen Einzelhandel sozusagen dem türkischen Baba der hinter der Theke steht und das Fleisch schneidet.
- 17:39Speaker 0: Das kann sowieso kein anderer.
- 17:41Speaker 0: Das heißt du könntest in diesem Segment gar nicht so mit diesen Prinzip irgendwie machen Halle auf und schick jetzt die türkische Sache raus.
- 17:48Speaker 0: Es würde nicht funktionieren bei der türkischem... Kost irgendwie um die frische geht und das muss ja täglich, dass das Fleisch muss täglich neu gemacht werden.
- 17:59Speaker 0: Und außerdem... Ich weiß nicht wie es geht.
- 18:02Speaker 0: Weiß auch so ein großer Investor, weiß auch nicht wie das geht.
- 18:05Speaker 0: Der Einzige der weiß wie das ist der türkische Metzger.
- 18:08Speaker 0: Und er soll das auch weiterhin machen.
- 18:11Speaker 0: Wir schließen den nur ans Internet an als es also nicht Gorillas oder Flink.
- 18:15Speaker 0: Es ist eher Lieferando Indem wir sozusagen Die Restaurants anschließt, ja.
- 18:24Speaker 0: Aber ich sehe es eher eigentlich wie Rewe Online nur halt für die türkischen Supermärkte.
- 18:30Speaker 0: Die sind halt noch nicht online und die schließen wir jetzt an.
- 18:34Speaker 1: Jetzt gibt's ja unter deinen Musikerkollegen ganz viele... ...die jetzt nicht unbedingt die geborrenen BWL'er sind und ganz viel... Geld irgendwo hin verblasen haben und jetzt nicht dafür bekannt sind, dass sie gut damit umgehen können.
- 18:48Speaker 1: Bei dir hat man immer den Eindruck, dass du das irgendwie ganz vernünftig hinbekommen hast.
- 18:52Speaker 1: auch in der Vergangenheit ist es was, was dir schon immer irgendwie lag.
- 18:56Speaker 1: also hast du da so eine... Vernunftsader Indie, die das irgendwie ganz gut hinbekommt und dir jetzt auch quasi als Startup Gründer irgendwo hilft.
- 19:06Speaker 0: Da gehst du jetzt voll in meine Wunde rein!
- 19:08Speaker 0: Ich bin so jung berühmt geworden... ...und ich habe alles durchgemacht was man hätte da durchmachen können.
- 19:13Speaker 0: Ich war ganz schnell, ganz reich dann weil ich hatte Steuerprobleme.
- 19:18Speaker 0: Ich fahre schon pleite obwohl ich berühmt war usw.. Ich hab jede Phase die man als ein Künstler machen kann durch gemacht.
- 19:24Speaker 0: Ich bin heute dankbar dafür.
- 19:25Speaker 0: Ich bitte nicht für Geld, ich biete für ... ... Knowledge.
- 19:29Speaker 0: Ja?
- 19:30Speaker 0: Für Wissen!
- 19:30Speaker 0: Weil wenn du das wissen hast kannst du es immer anwenden.
- 19:32Speaker 0: Ich habe zum Beispiel gar keine Angst mehr von Null anfangen weil ich weiß wie's geht.
- 19:36Speaker 0: so ja... Ich muss gerade Zeit lang nicht mehr von null anfangen und in dem Moment wo es dann da war sind mir auch ganz viele Sachen nicht mehr so wichtig gewesen.
- 19:45Speaker 0: Ja?!
- 19:46Speaker 0: Ich ziehe mir auch mal ein Polo-Shirt an irgendwie zum Termin oder so.
- 19:50Speaker 0: aber eigentlich zum Beispiel im Gegensatz zu vielen Rap-Kollegen sind wir zum Beispiel solche Sachen nicht wichtig.
- 19:56Speaker 0: Ich trage keinen Gucci oder so, obwohl ich es mir vielleicht holen könnte aber... Es interessiert mich gar nicht weil das kann ich in meinem Universum, weil ich denke dass das macht mich gar nichts aus.
- 20:05Speaker 0: und wer sowas hat da denke ich eher so der ist gar nicht selbstbewusst sondern im Gegenteil der denkt er genügt selber nicht und dann muss sich irgendwie mit sowas schmücken.
- 20:14Speaker 0: Ich will auch kein Diskriminieren das ist nicht meine Absicht.
- 20:16Speaker 0: nur ich habe glaube ich ganz andere Wertevorstellungen Und ich existiere nicht in dem Raster was viele von meinen Kollegen wonach die leben.
- 20:27Speaker 0: Ich war da mal drin, ich weiß auch wie das ist.
- 20:28Speaker 0: aber erst als ich mich psychologisch daraus genommen habe lief es erst so richtig gut bei mir weil ich dann nicht mehr versucht habe in irgendwelche Schubladen zu passen.
- 20:37Speaker 0: Ich weiß nicht ob das Sinn macht, aber ich hab zum Beispiel auch diese Macho-Attitüde.
- 20:43Speaker 0: Mir ist das scheiß egal oder ich bin mir auch nicht so fein.
- 20:46Speaker 0: eben hat mir einer so ein Glas gegeben ... wegbringen kann und ich bring das weg, es ist mir egal.
- 20:51Speaker 0: Ich definiere mich nicht dadurch so weißt du?
- 20:55Speaker 0: Vielleicht ist das bei mir weil ich so früh berühmt war... ...ich habe das schon alles durch.
- 20:59Speaker 0: Ich weiß dass ich bekannt bin,... ...ich will eigentlich noch bekannter werden.
- 21:02Speaker 0: Ich würde gerne meine Bekanntheit noch mehr maximal nutzen... ...für natürlich Ertrag einerseits aber auch für gute Quality Time usw.
- 21:10Speaker 0: Die einzige Steigerung die ich da noch sehe ist wirklich wenn wir zum Beispiel irgendwann einen Exit oder sowas hätten.
- 21:15Speaker 0: Ich weiss gar nicht wie ich das noch steigern könnte.
- 21:17Speaker 0: Ich glaube, das Einzige was ich mir noch erwünsche wäre mit guten Freunden.
- 21:22Speaker 0: So wie es eigentlich schon ist aber dass vielleicht noch mehr halt so maximieren.
- 21:25Speaker 0: Mit guten Freuden die auf meinem Lebensweg mir treu waren eine coole Firma zu machen und dann vielleicht irgendwas als Philanthropen zu machen oder sowas etwas was den Leuten hilft und womit man trotzdem Geld verdienen kann.
- 21:36Speaker 0: Weißt du?
- 21:36Speaker 0: Das wäre noch was ich mich vorstellen könnte.
- 21:38Speaker 0: ansonsten würde mein Leben schon total... ... als Traumleben bezeichnen.
- 21:42Speaker 0: und die, um da auf die Frage wieder zurückzukommen.
- 21:45Speaker 0: Das habe ich hart gelernt irgendwie mit dem Geld gut umzugehen weiß?
- 21:49Speaker 0: Und ich gebe es nicht aus!
- 21:50Speaker 0: Ich esse gerne gut... ... dafür gebe ich gerne Geld aus.
- 21:53Speaker 0: Da gucke ich auch dann nicht auf den Preis.
- 21:55Speaker 0: Und ich reise ab und zu mit meiner Familie... ...und die anderen Sachen sind mir relativ
- 21:59Speaker 0: egal.".
- 21:59Speaker 1: Jetzt warst du ja schon immer irgendwie so ein Anführertyp,... ...also auch in der Schule schon als Schulsprecher und solche Geschichten.
- 22:08Speaker 1: Ist dir das schon immer leicht gefallen oder ist es dir immer zugefallen irgendwie, dass es halt irgendwie so kam wie es kam?
- 22:18Speaker 1: Oder war das wirklich was du irgendwann mal für dich gelernt hast und gemerkt hast?
- 22:24Speaker 1: okay wenn ich mich irgendwie so und so verhalte dann folgen mir die Menschen auch gerne in dem was ich weiß sich so tue.
- 22:31Speaker 0: Es ist mir eigentlich ganz früher leicht gefallen.
- 22:34Speaker 0: heute fällt's mir wieder leicht.
- 22:36Speaker 0: Ich habe mich mal psychologisch analysiert.
- 22:38Speaker 0: Wahrscheinlich hatte das was damit zu tun, dass ich halt Migrations Background hatte.
- 22:41Speaker 0: deswegen war vielleicht extra... weiß nicht hab ich versucht extra charmant zu sein oder extra witzig oder was auch immer?
- 22:48Speaker 0: ne?
- 22:48Speaker 0: Das hat für mich immer ein Antrieb anscheinend wenn ich das jetzt im Nachhinein analysiere.
- 22:53Speaker 0: Das einzige Mal wo es weg ging, war eigentlich durch dieses Raster was mir der Rap vorgeabt weil ich musste dann in so einem System funktionieren was seine eigenen ... regeln hatte, da musstest du das und das machen um respektiert zu werden.
- 23:09Speaker 0: Das heißt... Dadurch wurde mir viel gegeben auch super viel natürlich Bekanntheit und Respekt
- 23:16Speaker 0: usw.,
- 23:16Speaker 0: aber teilweise auch wieder was genommen etwas von deinem natürlichen Charisma wird dir dann dadurch weggenommen.
- 23:21Speaker 0: so Und das habe ich mir eigentlich wieder geholt indem ich mich dem entzogen habe.
- 23:26Speaker 0: ja und jetzt ich rappe zwar immer noch Aber wie gesagt außerhalb von irgendwelchen.
- 23:32Speaker 0: Ich muss nicht irgendeiner Community angehören, ich rappe für mich so.
- 23:37Speaker 0: Wenn ich für jemanden rappe dann rappe ich für Leute die Hip Hop lieben oder als Beispiel für die Migranten-Community weißte sowas.
- 23:44Speaker 0: aber ich versuche nicht in dieses Coolheitsrast rein zu passen weil wie gesagt das wenn mir etwas mein natürliches Charisma manchmal reguliert hat war es das.
- 23:53Speaker 0: und jetzt wo ich quasi eigentlich nicht mehr darauf angewiesen bin macht es mir wieder total Spaß und ich fühle wieder diese diese, weiß ich nicht.
- 24:03Speaker 0: Diese Hungerigkeit jetzt auch in der Start-up Welt
- 24:07Speaker 0: usw.,
- 24:07Speaker 0: kann da so voll unvoreingenommen rangehen und das ist eine Unschuld mit dabei die einen wo man Energie rausschöpfen kann und das gefällt mir wieder.
- 24:18Speaker 1: Das hast du gerade den Hunger in dieser Start-up Welt schon angesprochen.
- 24:22Speaker 1: In diese ganzen Start up und Gründerblase ist ja jeder irgendwie immer ganz toll darin, auch sich selbst zu feiern und die Idee zu feieren und dann Investoren, Gelder usw.
- 24:32Speaker 1: zu holen.
- 24:33Speaker 1: also wie wirkt denn diese ganze Start ups Szene auf dich der da jetzt so neu hineingerutscht ist?
- 24:42Speaker 1: Wie ist da dein Eindruck von dieser Szene und wie sie auch miteinander umgeht oder mit sich selbst umgeht?
- 24:49Speaker 0: Ich lerne alles so in real-time sozusagen, ich lerne die Begriffe langsam.
- 24:54Speaker 0: Und wie das überhaupt abläuft.
- 24:57Speaker 0: Da muss ich sagen hat mir auch der Kollege Jan Kurs viel geholfen, der uns eigentlich das gegeben hat bei Liefertöcke was wir nicht hatten.
- 25:04Speaker 0: Das war ein Anschluss an die Startup-Belt Knowledge irgendwie was die Digitalisierung betrifft und da hat er.
- 25:12Speaker 0: Etwas in uns gesehen, der ist ja auch einer der arbeitet nur oder macht nur Aufträge oder macht mit seiner Firma wenn die quasi der nicht der Umwelt generell.
- 25:26Speaker 0: wie soll ich sagen wenn das so konstruktiv ist dann war es gutes hinter ist und der mochte die Idee dahinter dass wir sozusagen dem örtlichen Einzelhandel damit helfen... Vielleicht mochte der uns auch, ich weiß nicht.
- 25:41Speaker 0: Haben wir uns gut mit ihm verstanden und er hat mich ein bisschen an die Hand genommen was die Start-up Welt betraf und... ...uns auf vielen vorgestellt und mittlerweile hatten wir dann schon einige... ...Investorengespräche, ich weiss nicht genau muss ich mal gleich mit denen fragen wie viel ich davon erzählen kann.
- 25:57Speaker 0: aber es sieht so aus als ob wir die Idee weiter stricken können dürfen Und somit nicht mehr eins zu eins nur in NRW agieren, wie wir das bis jetzt machen.
- 26:06Speaker 0: Wo wir quasi face-to-face in den Einladen gehen und den Fragen mit ihm reden und ihm das erklären und ihn anschließen.
- 26:12Speaker 0: Sondern wahrscheinlich können wir bald auch ein bisschen den Radius erweitern und andere Metropolen gehen.
- 26:19Speaker 0: Wenn du da siehst... Du meinst ja eben dass viele vielleicht so den Hang zur Realität verlieren.
- 26:23Speaker 0: Das finde ich ist bei uns nicht der Fall, was wir uns vorstellen.
- 26:28Speaker 0: Ist es nicht exorbitant?
- 26:31Speaker 0: Ziel orientiert.
- 26:32Speaker 0: Natürlich will man irgendwann, dass es dann richtig knallt aber das kannst du eigentlich bei unserem Modell sehr gut nachvollziehen so wie was da drin steckt.
- 26:43Speaker 1: Das hast du gerade schon einige Sachen angesprochen was ihr so vor habt?
- 26:47Speaker 1: Was ist denn deine Vision für Liefer-Türke?
- 26:51Speaker 1: also das gerade schon gesagt in mehr Städte, in mehr Regionen entkommen das Ganze vielleicht auch auf andere Bereiche ausweiten.
- 26:59Speaker 1: Richtig!
- 27:00Speaker 0: Wir haben ja Türkei genommen, weil es auf der Hand lag und weil wir da auch Wissen haben, Kontakte haben usw.
- 27:06Speaker 0: Das kannst du aber auf alle Ethno-Food Bereiche sozusagen ummünzen.
- 27:11Speaker 0: Wir sind irgendwie asiatisch bei uns allen im Kopf, weil das auch so eine ganz bekannte oder total beliebte Essensart ist.
- 27:20Speaker 0: Aber auch der deutsch-russische Markt ist total groß.
- 27:26Speaker 0: nach den deutschen Türken ... glaube ich sind die Deutschgrüßen, die größte... ... äh die zweitgrößte Minderheit hier.
- 27:33Speaker 0: Oder Polnisch meine Frau ist zum Beispiel Polen.
- 27:35Speaker 0: also du kannst das auf alles beziehen.
- 27:37Speaker 0: Ich würde aber auch sagen, ich würde auch soweit gehen zu sagen dass Deutschland nicht der die Grenze ist weil Du auch in Holland Belgien keine Ahnung Frankreich ganz große Migrantenkommunität hast.
- 27:50Speaker 0: und ja ich glaube dass das eine Idee ist die alle interessieren könnte.
- 27:54Speaker 0: wie gesagt Das türkische Essen ist nicht prädestiniert in der Halle gekart zu werden.
- 28:02Speaker 0: Weißt du?
- 28:03Speaker 0: Und das ist, glaube ich, der Vorteil den wir uns da ausgedacht haben.
- 28:08Speaker 0: Ich glaube, dass will man nicht irgendwie vom Vortag haben.
- 28:12Speaker 0: So weißt Du!
- 28:13Speaker 0: Ich höre auch Berichte von anderen E-Verdiensten wo die Leute sagen, dass die Qualität von dem Gemüse nicht so gut ist oder ob das immer so rüber kommt als wäre es das was sie nicht weg bekommen haben sozusagen.
- 28:24Speaker 0: und ja diese diese Nachteile hast du halt bei uns nicht.
- 28:29Speaker 0: Deswegen glaube ich an die Idee... Ich würde sie sogar noch weiter stricken!
- 28:34Speaker 0: Das habe ich bis jetzt noch nicht gesagt, deswegen das sage ich hier mal als Premiere.
- 28:39Speaker 0: Ich hab nochmal die Idee zum Beispiel wir essen super gerne gesund zu Hause, bei uns wird immer frisch gekocht und eigentlich wenn ich könnte würde ich immer fris vom Bauernhof holen.
- 28:50Speaker 0: Und die Bauernhöfe sind auch nicht alle unter einem.
- 28:53Speaker 0: Da gibt es auch einzelne die sich da irgendwie digital machen, aber es gibt nicht die eine Seite wo die alle sind.
- 28:58Speaker 0: Das heißt unser wahren Wirtschaftssystem kannst du auf alle Genre leden... ...ummünzen ja?
- 29:04Speaker 0: Du kannst aber auch in die andere Richtung denken!
- 29:06Speaker 0: Du kannst denken wenn wir zum Beispiel jetzt so die Seite für türkisches Essen sind.
- 29:11Speaker 0: Dann ist die Seite an sich auch ein prima Tool.
- 29:14Speaker 0: Ja du kannst auch darüber dann... Gott weiß Türkei reisen keine Ahnung Brautkleider oder was auch immer alles, was mit Türkei zu tun hat.
- 29:22Speaker 0: Also du kannst auch in die Richtung denken.
- 29:23Speaker 0: ja also ich glaube dass da Potenzial ist in diesem länder.
- 29:26Speaker 0: Ding weil wie gesagt das alles so wieder Wildwesten noch ist Weil es alle einzelne kleine Betriebe sind.
- 29:34Speaker 0: und Ich glaube das Potenziale ist in diesen Genre Läden Weil Du bekommst Ja nicht beim beim Revals.
- 29:40Speaker 0: also ich gehe auch zum Revo oder zum Lidl oder so aber du kriegst ja ja nicht Alles.
- 29:43Speaker 0: zum Beispiel ich habe das Bedürfnis dann nochmal ... zu dem türkischen Markt so gehen.
- 29:48Speaker 0: Oder ich habe noch mal, oder wir holen uns manchmal frisches... ... keine frische Eier beim Hühnerbauern oder sowas ja?
- 29:54Speaker 0: So das heißt es gibt nicht alles bei den einen.
- 29:57Speaker 0: und wie können vielleicht die Firma sein, die den Rest zusammenführt?
- 30:02Speaker 1: Was sind denn die Top drei Produkte, die in deinem ganz persönlichen Liefer-Türke Warnkorb eigentlich so gut wie immer drin sind weil du sie sonst nirgends bekommst außer eben aus einem türkisch Supermarkt?
- 30:15Speaker 0: Also Ich habe ja schon von der Fleischtheke erzählt.
- 30:18Speaker 0: Da könnte ich jetzt einfach drei... ...fleischsorten aufzählen, aber leicht mache ich es mir nicht.
- 30:23Speaker 0: Ich würde mal das Sucuk wählen.
- 30:26Speaker 0: Von dem denke ich, dass ist ein Grundnahrungsmittel.
- 30:29Speaker 0: Das ist die türkische Knoblauchwurst.
- 30:30Speaker 0: Die kannst du immer essen.
- 30:31Speaker 0: Die kann zu kalt essen, warm essen, morgens abends wie du willst mit Ei gemischt.
- 30:36Speaker 0: Ich würd sagen Pide, das ist ja das türkischer Fladenbrot.
- 30:41Speaker 0: Das musst du frisch haben.
- 30:43Speaker 0: Es gibt nichts was leckerer schmeckt!
- 30:44Speaker 0: ... und der türkische Reis.
- 30:47Speaker 0: Der kommt bei uns in so ganz großen Tüten, weil auch wir eher die Tendenz dazu haben für die Familie einzukaufen, den Wochen Einkauf zu machen... ... und dafür ist eigentlich auch ein Liefer-Türke da.
- 30:59Speaker 0: Klar du kannst auch bestellen, du kriegst einen gleichen Tag,... ... du kannst auf ein bisschen Snacks bestellen.
- 31:03Speaker 0: aber eigentlich haben wir jetzt was die Warenkörbe betrifft, die Beobachtung gemacht dass wir eher ein Dienst sind, eher wie REWE online oder deinen Wochen.
- 31:14Speaker 0: Einkauf bestellt.
- 31:16Speaker 0: Ja und das ist logisch meiner Meinung nach, du kriegst ja deinen Amazon Paket auch noch von der Post.
- 31:23Speaker 0: Warum?
- 31:23Speaker 0: Weil die Post das gut kann und bei uns kriegste es halt vom türkischen Markt weil die das gut kennen.
- 31:30Speaker 1: Kochst Du eigentlich selber?
- 31:32Speaker 0: Manchmal also Sucuk kriege ich noch hin dann musst Du nur braten.
- 31:35Speaker 0: aber meine Frau kocht immer sehr gut und frisch
- 31:38Speaker 1: wenn Du auf solchen Veranstaltungen bist wie hier eben dem OMR Festival wo... ... auch wahnsinnig viele Menschen auf die Bühne gehen, ... ... aus einem ganz anderen Background jeweils kommen als du.
- 31:51Speaker 1: Also die Unternehmer sind... ... die Erfinder sind, die Visionäre sind.
- 31:57Speaker 1: Ist das was, was dich dann auch wirklich inspiriert?
- 32:00Speaker 1: Wo du auch wirklich gerne auch mal im Publikum sitzt und zuhörst?
- 32:03Speaker 0: Ja ich saß ja quasi wie im Publikum!
- 32:05Speaker 0: Ich saß an der Bar irgendwie wo so friends and family sitzt und durfte zuhören.
- 32:10Speaker 0: Und für mich war das total spannend, zum Beispiel der Erfinder des iPods hat einfach mal vor uns irgendwie geredet und hat erzählt wie er auf seine Ideen kommt, wie er weiß nicht sich strukturiert usw.
- 32:22Speaker 0: Für mich war es eine absolute Ehre einfach kurz vorher so ein Talk zu haben bevor der irgendwie auf die Bühne kommt.
- 32:29Speaker 0: von daher klar ist das für mich auch immer noch total inspirierend besonders so welche... ... Lebenswege und so welche Leute irgendwie die zu hören.
- 32:38Speaker 0: Keiner ist perfekt.
- 32:38Speaker 0: man braucht immer Hilfe, man braucht... ... Inspiration.
- 32:41Speaker 0: Steve Jobs zum Beispiel.
- 32:44Speaker 0: Guck mal das das iPhone zum Beispiel.
- 32:46Speaker 0: jeder hat ein iPhone.
- 32:47Speaker 0: Jeder denkt okay das ist von... Wusstest du dass das die Scheibe von Samsung ist?
- 32:54Speaker 0: Vom iPhone also... Das heißt also der hat sich Hilfe geholt bei etwas was er nicht produzieren konnte.
- 33:02Speaker 0: Also es jetzt nochmal.
- 33:03Speaker 0: so eine Neben ... Nebensache, aber ich denke das... ... dass es einerseits aus Ideen besteht.
- 33:09Speaker 0: Andererseits auch daraus zu wissen was du nicht kannst und was du lieber andere Leute machen lässt ja?
- 33:14Speaker 0: Und stichwort hier bei uns war zum Beispiel Jan Koos der uns geholfen hat aber auch... Ja, aber auch wir unter uns ist ja der Malik ist sozusagen mit und der Tobi sind eigentlich so die Leben richtig.
- 33:28Speaker 0: Die Firma die sind jeden Tag da tag einen Tag aus Und ich bin halt immer da wenn ich kann und wenn nicht irgendwie mich gut einbringen kann.
- 33:37Speaker 0: Wir haben auch natürlich unsere wöchentlichen updates und so.
- 33:41Speaker 0: Aber ja ich stoße dazu aber eigentlich es sind malig und tobi und ja und ein helfer war
- 33:49Speaker 1: Ist das was, was dir als Künstler vielleicht auch ein Stück weit leichter fällt dieses Inspiration von anderen aufzunehmen und sich auch mal Hilfe zu holen?
- 33:59Speaker 1: Weil es eben auch in der Musik ja in der Regel gar nicht anders geht.
- 34:02Speaker 1: Also man sucht sicher irgendwie eine Richtung aus.
- 34:04Speaker 1: Man hat irgendwelche idole Vorbilder...
- 34:08Speaker 0: Ja andere Leute sind immer eine Bereicherung.
- 34:10Speaker 0: klar dass ich erkenne den Vorgang durch die Musik.
- 34:13Speaker 0: Ich versuche immer das positive zu sehen im Leben nie, dass das negative klar.
- 34:17Speaker 0: Das negative analysiere ich ziehe daraus meine Lehre und dann geht es weiter nach vorne.
- 34:22Speaker 0: Ich schaue bin kein Typ der da noch kurzzeitig zurück schaut und so unergründlich darüber nachdenken.
- 34:27Speaker 0: aber warum mag mich der und der nicht oder sowas völlig egal?
- 34:30Speaker 0: wenn du darüber nach denkst ist es völlig egal man hält sich nur mit sowas auf.
- 34:34Speaker 0: Und vor allen Dingen man hält seinen Horizont damit klein.
- 34:36Speaker 0: Du könntest dir was ganz anderes ausdenken weil es ist egal ob die eine Idee den ... denjenigen nicht gefallen hat.
- 34:43Speaker 0: Könnte sie in der Zeit was anderes machen?
- 34:47Speaker 0: Ansonsten Diversity ist nur bei mir oder bei uns ein großes Thema, das ist etwas wo ich immer eigentlich für gebucht werde... ... wenn du es so siehst bei Brands, wenn die quasi jemanden suchen, der... ... der Flächen Song dazu schreibt oder irgendwas wo man zeigt, okay wir sind in einer bunten Gesellschaft.
- 35:02Speaker 0: Das ist auch etwas was mich antreibt weil ich da so als Beispiel außer Kuren wurde.
- 35:07Speaker 0: am Anfang habe ich mich also ein bisschen... ... dagegen gewährt und hab ja so Songs wie Kotentürke und so gemacht.
- 35:12Speaker 0: Also nicht böse gemeint sondern einfach mit dem Augen zwingen kann.
- 35:15Speaker 0: Hab aber irgendwann diese Rolle für mich in der Gesellschaft erkannt und es ist total die wichtige Rolle.
- 35:20Speaker 0: Und irgendwie eine ganze Community zu repräsentieren in der Öffentlichkeit das ist ey!
- 35:24Speaker 0: ... volles große Ding eigentlich.
- 35:26Speaker 0: Und dann je mehr ich das quasi annahm, desto... ...mehr hat alles Sinn gemacht und desto mehr lief auch alles.
- 35:34Speaker 0: Diversity ist das Auto.
- 35:35Speaker 0: die weiß nicht so keine Ahnung.
- 35:40Speaker 0: So rechte Leute, die haben keine Ahnung.
- 35:42Speaker 0: Die sind auf einem iPhone so und tippen was und wissen gar nicht dass der Vater vom Erfinder in syrischer... ...weißte Migrant ist oder ich weiß nicht ob er Flüchtling war aber Die wissen es gar nicht, so Tippen an irgendwelche rechten Sachen mit dem iPhone rein.
- 35:58Speaker 0: Also das sind unsere Beispiele und ich glaube dass auch Firmen in Zukunft gar nicht ignorieren können.
- 36:04Speaker 0: Das heißt man muss eine Policy haben dafür.
- 36:06Speaker 0: Man muss Chancengleichheit, da kommen wir jetzt quasi wieder den Bogen zum Anfang.
- 36:11Speaker 0: Da musst du eine Aufstiegsmöglichkeit für Leute sein, man muss das Potenzial nutzen von Menschen.
- 36:16Speaker 0: Das ist halt das wofür ich sprechen kann weil das mein Bereich ist.
- 36:20Speaker 0: Deswegen werde nicht Werbung machen, aber ich werde das immer anpreisen.
- 36:25Speaker 1: Aber das heißt dass für dich eigentlich dein persönlicher Migrationshintergrund wirklich ein alltägliches Thema ist?
- 36:33Speaker 1: Also dass es eigentlich nach wie vor für dich immer noch sehr präsent ist?
- 36:38Speaker 0: Ja voll natürlich!
- 36:42Speaker 0: Ich werde dir damit ständig konfrontiert und ich habe meinen Weg gefunden... ...das für mich positiv umzusetzen.
- 36:52Speaker 0: Und nachdem es mir in meinem Leben finanziell dann gut ging, ich finanzielle unabhängig war... ...immer weiter versucht auch einen Impact auf das Leben von anderen zu haben.
- 37:01Speaker 0: Weißt du?
- 37:02Speaker 0: Das ist eine bewusste Entscheidung!
- 37:04Speaker 0: Ich weiß beispielsweise, da ich so konstruktiven Rap mache,... ...das ist eigentlich ein Oxymoron, weißt Du?
- 37:13Speaker 0: Weil Rap ist ja meistens so Rock'n'Roll und irgendwie eher so anarchistisch angelegt.
- 37:20Speaker 0: weiß ich, dass mir da total viel Reichweite auf den einzelnen Songs flirten geht.
- 37:23Speaker 0: Aber andererseits sehe ich das auch als meine Pflicht, weil ich wäre ein Verräter wenn ich es nicht machen würde.
- 37:31Speaker 0: Weil dann wüsste ich wie man quasi sein Ziel umsetzt und sagt es aber keinem.
- 37:40Speaker 0: Und das kann ich nicht machen, weißt du?
- 37:41Speaker 0: Deswegen sage ich komm ist okay!
- 37:44Speaker 0: Dann habe Im Jahr zwei Lieder, die irgendwie bekannt sind und nicht jeden Monat oder ich was auch immer.
- 37:51Speaker 0: Aber dafür kann ich irgendwie zig tausend Sachen machen oder... ...nicht draußen aber zig andere Sachen machen, was die Kollegen dann nicht machen können.
- 38:00Speaker 0: Das soll keine Wertung sein.
- 38:01Speaker 0: jeder muss für seinen Leben selber wissen wie er es macht so weißt du?
- 38:05Speaker 0: Aber ich glaube es gibt keinen Weg dran vorbei als irgendwann wenn man ihn würde mit diesem Job altern will ... zu akzeptieren, das und das war falsch.
- 38:14Speaker 0: Ist da noch zu sagen?
- 38:15Speaker 0: Man muss ja auch nicht ewig drüber reden... Ich bin doch nicht, wir freuen dich, ich muss nicht... ...ewig drower reden!
- 38:19Speaker 0: Zum Beispiel gar nicht mehr wenn mir jemand sagt... ...ja pass auf, früher hast du aber das und dann ist gerappt.
- 38:23Speaker 0: Ja was?
- 38:24Speaker 0: Wie lange das her ist?
- 38:25Speaker 0: Ihr habt das alle gehört so.
- 38:27Speaker 0: Aber bei mir kannst du eine Lernkurve sehen... ...und dir richtig mitverfolgen wie ich das auch verurteilt habe,... ...und dass dann auch hinter mir gelassen habe und jetzt neue Sachen... ...verfolge die damit überhaupt nichts zu tun haben.
- 38:42Speaker 0: Und in eine ganz andere Richtung gehen und viel konstruktiver Richtung, wo du im besten Fall auch deine Umwelt und deinen Leuten quasi mithilst.
- 38:50Speaker 1: Das heißt am Ende egal ob in der Musik oder im Unternehmertum sich selbst treu bleiben und gleichzeitig noch was zu tun, wie man ja in der Unternehmerwelt so schön sagt ein Purpose hat also irgendwie auch einen Sinn ergibt und der vielleicht nicht nur ... Gewinnmaximierung ist, sondern auch darüber hinaus Bestand hat.
- 39:11Speaker 0: Richtig!
- 39:11Speaker 0: Und sich selbst treu bleiben heißt nicht... ... dass man immer dergleiche isst.
- 39:15Speaker 0: Man lernt ja auch dazu und gerade das heisst... ...sich selbst treuwbleiben wenn man Sachen vielleicht ändert oder sich steigert.
- 39:23Speaker 0: Heißt ich will mal positiv formulieren?
- 39:24Speaker 0: Wenn man über sich hinaus wächst und sagt Ja hier, dafür will ich stehen mit meinem Leben usw.
- 39:34Speaker 0: Das Unternehmerische wird da ein Purpose untersteckt und dass die Story stimmt.
- 39:39Speaker 0: Und ich glaube, dass die Menschen bewusst oder unbewusst Bullshit Radar haben so... ...und dir das schon sagen wenn die Story nicht stimmt oder wenn es nicht glaubwürdig ist.
- 39:51Speaker 0: Ich glaube, daß die Story vom Liefertyrke im Einklang ist mit mir, mit der Welt usw.
- 39:58Speaker 0: Deswegen täu-täu teu schlussn wir auch auf offene Ohren sowie heute auch hier mit dir.
- 40:05Speaker 0: Da freue ich mich sehr darüber, danke für die Plattform aber auch generell wenn wir irgendwo sind.
- 40:09Speaker 0: das findet ja total in dem Medien statt zum Beispiel obwohl es noch gar nicht so wo wir nur zwei Standpunk-Orter haben bis jetzt.
- 40:16Speaker 0: Aber scheint ja eine ganz akzeptable Idee zu sein und authentisch zu sein für die Leute und darüber sind wir dankbar.
- 40:23Speaker 1: Dann wünsche ich dir hier in Hamburg auf dem um erfährst du noch ganz viel Inspiration und natürlich viel Erfolg für liefertürke.
- 40:31Speaker 1: Und wir sind gespannt was daraus wird.
- 40:34Speaker 1: danke
- 40:34Speaker 0: dir Danke lieber Daniel.
- 40:36Speaker 0: es war ein cooler podcast cooler talk.
- 40:37Speaker 0: ich grüße jeden der das hört.
- 40:39Speaker 0: danke dir ja.
- 40:40Speaker 0: Das wars leider schon.
- 40:42Speaker 0: die letzte runde ist ausgetrunken.
- 40:45Speaker 0: das
- 40:45Speaker 1: gespräch zu ende.
- 40:47Speaker 0: vielen dank fürs
- 40:48Speaker 1: zuhören.
- 40:49Speaker 1: Bitten im Rücksicht
- 40:50Speaker 0: auf die Nachbarn
- 40:51Speaker 1: und sei leise, wenn du die Bar vermisst.
- 40:54Speaker 1: Aber vergiss auf keinen Fall den
- 40:56Speaker 0: abonnieren Button zu
- 41:10Speaker 1: klicken!