Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hamburgs Zukunft zwischen Brückenstreit, Bahnhofs-Träumen und Sparmaßnahmen im Klassenzimmer
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 8. Juli. Die Köhlbrandbrücke soll als Wahrzeichen neu entstehen. Der Abriss des alten Bahnhofs Altona in den 70er Jahren gilt als Akt der Barbarei. Lehrer müssen länger arbeiten. Hochbahnfortan im Sommermodus. Erst kürzlich stellte die Behörde den Architektenentwurf für die neue Brücke vor. Doch es gibt immer noch Zweifel am Neubau. Insbesondere die Höhe, die die Ersatzbrücke haben soll, wird von Teilen der Hafenwirtschaft abgelehnt. Wie berichtet, soll die neue Brücke eine Durchfahrtshöhe von 73 Metern haben und bis Ende des kommenden Jahrzehnts fertiggestellt werden. Damit wird sie 20 Meter höher und zwischen 4,4 und 5,3 Milliarden Euro kosten. Grund für die Aufstockung ist der geringe Platz, der unter der Köhlbrandbrücke für die Durchfahrt moderner Containerschiffe besteht. Hafenexperten bezweifeln, dass Schiffe dieser Größe jemals nach Altenwerder kommen werden. Zum einen, weil derzeit eine Verschiebung in den Liniendiensten stattfindet, bei der andere Häfen als Hamburg in den Fokus geraten. Meiersk und Hapag-Lloyd meiden mit ihren größten Frachtern etwa die Elbe und gehen lieber nach Wilhelmshaven, Rotterdam und ins marokkanische Tanger. Wozu benötigen wir diese große Höhe, fragt Horst Hagel, langjähriges Mitglied des Hafenrats und Unternehmer im Hamburger Hafen. Das kostet doch viele Millionen mehr. Die Behörde kontert mit einem Gutachten des Schiffsklassifizierers DNV im Auftrag der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority, HHPA. Der Abriss des alten Bahnhofs Altona in den 70er Jahren gilt als Akt der Barbarei. Nun mehren sich die Stimmen, die einen Wiederaufbau des klassischen Bahnhofsportals bei der Neugestaltung des Platzes fordern. Paul Wienke kämpft dafür schon seit längerem mit der Initiative Hamburg braucht sein Herz zurück. Die Bürgerbeteiligung im letzten Sommer hat ergeben, dass sich sehr viele Hamburger einen Wiederaufbau in modernisierter Form wünschen, sagt er. Auch der Ottenser Architekt Jakob Simonsen hält das für eine gute Idee. Der alte Bahnhof war ein städtebaulicher Ankerpunkt. Ich spüre in vielen Debatten den klaren Bürgerwillen, das alte Portal wieder zu errichten. Er favorisiert eine Teilrekonstruktion, die sich stimmig in den Entwurf von C.F. Möller einfügt. Mit Erlaubnis des dänischen Architekturbüros hat er in dessen Rendering das alte Portal eingesetzt. Das Bild elektrisiert die Abendblattleser. In einer nicht repräsentativen Umfrage stimmten 88 Prozent für den Wiederaufbau. Für Lehrerinnen und Lehrer bedeutet das nicht nur, wie für alle Beamten der Hansestadt, eine Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine Stunde. Sie bekommen auch erst später eine Altersermäßigung, wie aus einem Brief der Schulbehörde an alle Schulleitungen der Grundschulen und ihre Stellvertreter hervorgeht. Darin heißt es zum Thema Anpassung der Altersermäßigung für Lehrkräfte. Es ist vorgesehen, die Altersermäßigung für Lehrkräfte in Höhe von zwei Stunden künftig erst ab dem 63. Lebensjahr zu gewähren. Bisher galt eine Entlastung um wöchentlich zwei Stunden ab 60 Jahren. Wie genau diese Stunden umgesetzt werden – weniger Unterricht, freie Tage, geringere Funktionsbelastung – wird schulintern über das Arbeitszeitkonto und die Stundenplanung geregelt. Neues von der unendlichen Geschichte. Im Prozess um die gewaltsame Rückholung der Blockkinder aus Dänemark hat ein mutmaßlicher Entführer, der früher als Model und im Trash-TV arbeitete, seine Version der Silvesternacht 2023-2022 geschildert. Wir waren aufgeregt und ein bisschen ängstlich, sagte der Zeuge über die Gefühle des Teams kurz vor der Tat. Aber die Männer hätten geglaubt, die Kinder retten zu müssen. Der Cheforganisator habe ihm gesagt, die Aktion sei rechtmäßig, berichtete der 35-Jährige. Er sei in das Team geholt worden, weil er Deutsch spreche, denn er habe elf Jahre lang in Hamburg gelebt. Er habe mit den Kindern kommunizieren sollen. Der Mann hatte sich im Frühjahr von Israel aus in Interviews in Deutschland zu Wort gemeldet. Damals wurde er als Jonathan C. vorgestellt. Inzwischen führe er einen anderen Nachnamen, sagte der Mann. Er heiße nun Jonathan G. Früher habe er als Model und Fitnesstrainer gearbeitet, derzeit habe er keinen Job. Der Mann hatte für seine Zeugenaussage sicheres Geleit bekommen. Bereits drei Männer und eine Frau aus Israel hatten diese Zusage erhalten. Sie müssen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls mit einer Anklage und einem Prozess rechnen. Nach einem Rekordjahr ist der Gewinn von Hamburgs größter Wohnungsgesellschaft Saga im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Der Jahresüberschuss lag zwar über dem Plan bei 238,1 Millionen Euro, das entsprach aber dennoch einem Minus um 16 Prozent im Vergleich zu 2024. Dass das Ergebnis im Jahresvergleich schlechter ausfiel, hing damit zusammen, dass 2024 für die Saga ein Ausnahmejahr war. Rückstellungen wurden damals nicht gebraucht und konnten aufgelöst werden. Das städtische Unternehmen schüttete im vergangenen Jahr, wie schon im Jahr zuvor, 150 Millionen Euro an die Stadt aus. Die Saga vermietet in Hamburg rund 140.000 Wohnungen und mehr als 1.500 Gewerbeobjekte. Die Hochbahn stellt zum Sommerferienbeginn am Donnerstag den Fahrplan um und setzt bis Ende der Herbstferien weniger Busse ein. Die Änderungen betreffen neun von 120 Buslinien, wie die Hochbahn mitteilte. Für alle anderen Linien gelten die regulären Fahrpläne. Der Hochbahn zufolge sind die Fahrgastzahlen während der Ferien niedriger als während der restlichen Zeit. Untersuchungen sollen zeigen, dass die Fahrgastzahlen in den Sommerferien um bis zu 25 Prozent unter dem Jahresmittel liegen, weil etwa weniger Schüler unterwegs sind. Die Änderungen betreffen die Linie X35, die sogenannten Metrobuslinien 4 bis 6, 17, 19 und 42, sowie die sogenannten Stadtbuslinien 143 und 162. Stadtbusse verfügen über ein dichteres Haltestellennetz als Metrobusse, die auf den stark frequentierten Strecken regelmäßig fahren. Nach dem Ende der Sommerferien verkehren die Linie X35 und die Metrobuslinien 4 und 5 wieder häufiger. Die übrigen Anpassungen bleiben bis Ende der Herbstferien bestehen. Die Herbstferien enden am 30. Oktober. Mit der Abendblatt-News-App hast du deine wichtigsten Nachrichten immer dabei. Persönlich, übersichtlich und direkt auf dein Smartphone. Jetzt kostenlos downloaden, Push-Nachrichten aktivieren und keine News aus deiner Region und der Welt mehr verpassen. Regionale und weltweite Nachrichten. News-App kostenlos downloaden. Das war dein tägliches News-Update. Erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Outro Jingle. Erst kürzlich stellte die Behörde den Architektenentwurf für die neue Brücke vor. Doch es gibt immer noch Zweifel am Neubau. Insbesondere die Höhe, die die Ersatzbrücke haben soll, wird von Teilen der Hafenwirtschaft abgelehnt. Wie berichtet, soll die neue Brücke eine Durchfahrtshöhe von 73 Metern haben und bis Ende des kommenden Jahrzehnts fertiggestellt werden. Damit wird sie 20 Meter höher und zwischen 4,4 und 5,3 Milliarden Euro kosten. Grund für die Aufstockung ist der geringe Platz, der unter der Köhlbrandbrücke für die Durchfahrt moderner Containerschiffe besteht. Hafenexperten bezweifeln, dass Schiffe dieser Größe jemals nach Altenwerder kommen werden. Zum einen, weil derzeit eine Verschiebung in den Liniendiensten stattfindet, bei der andere Häfen als Hamburg in den Fokus geraten. Meiersk und Hapag-Lloyd meiden mit ihren größten Frachtern etwa die Elbe und gehen lieber nach Wilhelmshaven, Rotterdam und ins marokkanische Tanger. Wozu benötigen wir diese große Höhe? fragt Horst Hagel, langjähriges Mitglied des Hafenrats und Unternehmer im Hamburger Hafen. Das kostet doch viele Millionen mehr. Die Behörde kontert mit einem Gutachten des Schiffsklassifizierers DNV im Auftrag der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority, HPA. Absatztrenner. Der Abriss des alten Bahnhofs Altona in den 70er Jahren gilt als Akt der Barbarei. Nun mehren sich die Stimmen, die einen Wiederaufbau des klassischen Bahnhofsportals bei der Neugestaltung des Platzes fordern. Paul Wienke kämpft dafür schon seit Längerem mit der Initiative Hamburg braucht sein Herz zurück. Die Bürgerbeteiligung im letzten Sommer hat ergeben, dass sich sehr viele Hamburger einen Wiederaufbau in modernisierter Form wünschen, sagt er. Auch der Ottenser Architekt Jakob Simonsen hält das für eine gute Idee. Der alte Bahnhof war ein städtebaulicher Ankerpunkt. Ich spüre in vielen Debatten den klaren Bürgerwillen, das alte Portal wieder zu errichten. Er favorisiert eine Teilrekonstruktion, die sich stimmig in den Entwurf von C.F. Möller einfügt. Mit Erlaubnis des dänischen Architekturbüros hat er in dessen Rendering das alte Portal eingesetzt. Das Bild elektrisiert die Abendblattleser. In einer nicht repräsentativen Umfrage stimmten 88 Prozent für den Wiederaufbau. Für Lehrerinnen und Lehrer bedeutet das nicht nur, wie für alle Beamten der Hansestadt, eine Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine Stunde. Sie bekommen auch erst später eine Altersermäßigung, wie aus einem Brief der Schulbehörde an alle Schulleitungen der Grundschulen und ihre Stellvertreter hervorgeht. Darin heißt es zum Thema Anpassung der Altersermäßigung für Lehrkräfte. Es ist vorgesehen, die Altersermäßigung für Lehrkräfte in Höhe von zwei Stunden künftig erst ab dem 63. Lebensjahr zu gewähren. Bisher galt eine Entlastung um wöchentlich zwei Stunden ab 60 Jahren. Wie genau diese Stunden umgesetzt werden, weniger Unterricht, freie Tage, geringere Funktionsbelastung, wird schulintern über das Arbeitszeitkonto und die Stundenplanung geregelt. Absatztrenner Neues von der unendlichen Geschichte, Im Prozess um die gewaltsame Rückholung der Blockkinder aus Dänemark hat ein mutmaßlicher Entführer, der früher als Model und im Trash-TV arbeitete, seine Version der Silvesternacht 2022-24 geschildert. Wir waren aufgeregt und ein bisschen ängstlich, sagte der Zeuge über die Gefühle des Teams kurz vor der Tat. Aber die Männer hätten geglaubt, die Kinder retten zu müssen. Der Cheforganisator habe ihm gesagt, die Aktion sei rechtmäßig, berichtete der 35-Jährige. Er sei in das Team geholt worden, weil er Deutsch spreche, denn er habe elf Jahre lang in Hamburg gelebt. Er habe mit den Kindern kommunizieren sollen. Der Mann hatte sich im Frühjahr von Israel aus in Interviews in Deutschland zu Wort gemeldet. Damals wurde er als Jonathan C. vorgestellt. Inzwischen führe er einen anderen Nachnamen, sagte der Mann. Er heiße nun Jonathan G. Früher habe er als Model und Fitnesstrainer gearbeitet, derzeit habe er keinen Job. Der Mann hatte für seine Zeugenaussage sicheres Geleit bekommen. Bereits drei Männer und eine Frau aus Israel hatten diese Zusage erhalten. Sie müssen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls mit einer Anklage und einem Prozess rechnen. Absatz-Trenner. Nach einem Rekordjahr ist der Gewinn von Hamburgs größter Wohnungsgesellschaft Saga im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Der Jahresüberschuss lag zwar über dem Plan bei 238,1 Millionen Euro, das entsprach aber dennoch einem Minus um 16 Prozent im Vergleich zu 2024. Dass das Ergebnis im Jahresvergleich schlechter ausfiel, hing damit zusammen, dass 2024 für die Saga ein Ausnahmejahr war. Rückstellungen wurden damals nicht gebraucht und konnten aufgelöst werden. Das städtische Unternehmen schüttete im vergangenen Jahr, wie schon im Jahr zuvor, 150 Millionen Euro an die Stadt aus. Die Saga vermietet in Hamburg rund 140.000 Wohnungen und mehr als 1.500 Gewerbeobjekte. Absatztrenner. Die Hochbahn stellt zum Sommerferienbeginn am Donnerstag den Fahrplan um und setzt bis Ende der Herbstferien weniger Busse ein. Die Änderungen betreffen 9 von 120 Buslinien, wie die Hochbahn mitteilte. Für alle anderen Linien gelten die regulären Fahrpläne. Der Hochbahn zufolge sind die Fahrgastzahlen während der Ferien niedriger als während der restlichen Zeit. Untersuchungen sollen zeigen, dass die Fahrgastzahlen in den Sommerferien um bis zu 25 Prozent unter dem Jahresmittel liegen, weil etwa weniger Schüler unterwegs sind. Die Änderungen betreffen die Linie X35, die sogenannten Metrobuslinien 4 bis 6, 17, 19 und 42, sowie die sogenannten Stadtbuslinien 143 und 152. Stadtbusse verfügen über ein dichteres Haltestellennetz als Metrobusse, die auf den stark frequentierten Strecken regelmäßig fahren. Nach dem Ende der Sommerferien verkehren die Linie X35 und die Metrobuslinien 4 und 5 wieder häufiger. Die übrigen Anpassungen bleiben bis Ende der Herbstferien bestehen. Die Herbstferien enden am 30. Oktober. Absatztrenner. Mit der Abendblatt-News-App hast du deine wichtigsten Nachrichten immer dabei. Persönlich, übersichtlich und direkt auf dein Smartphone. Jetzt kostenlos downloaden, Push-Nachrichten aktivieren und keine News aus deiner Region und der Welt mehr verpassen. Regionale und weltweite Nachrichten. News-App kostenlos downloaden. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.