Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Kündigung von UKE-Chefarzt war rechtens
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- Music. Ich bin Lars Heider. Heute geht es um die Messeattacke am Hauptbahnhof und die Frage, warum die Täterin überhaupt auf freiem Fuß war. Weitere Themen. Gericht fällt Urteil im Prozess gegen die Kündigung eines Chefarztes am UKE. Konstantin Schreiber hat einen neuen Arbeitgeber. Und Eimsbütteler Familien warten lange auf ihr Elterngeld. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Deal abgelehnt maggert, plaudert über Gespräche mit HSV-Entscheidern. Auf Platz 2 Flughafen, Billiglinie dampft Angebot deutlich ein und auf Platz 1 vor Messerattacke, Täterin mehrfach aufgefallen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Im Fall der 39 Jahre alten Frau, die am Freitagabend am Hamburger Hauptbahnhof mit einem Messer wahllos auf Zugreisende eingestochen und dadurch insgesamt 18 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt hat, gibt es neue Erkenntnisse. Demnach hatte die Frau nach Abland-Information bereits am 5. März 2024 in einem Zug von Hamburg nach Bremen Fahrgäste angegriffen. Damals wurde sie von Kräften der Bundespolizei überwältigt. In ihrem Rucksack fanden die Beamten anschließend ein Beil. Am 5. Januar dieses Jahres kam es in Großhansdorf zwischen der Frau aus dem Obdachlösenmilieu und ihren Eltern zu einem Streit, bei dem sie ihren Vater mit einer Schere schwer verletzte. Am 26. Februar wiederum schlug die Frau am Hamburger Flughafen ein sechs Jahre altes Kind, das bei McDonalds auf einem Spielgerät saß. Nach diesen und weiteren Vorfällen wurde sie in die Psychiatrie eingeliefert, später aber wieder entlassen. Die gebürtige Niedersächsin sei seit 2021 immer wieder polizeilich aufgefallen, bestätigte auch ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums. Unter anderem erschienen sie mehrfach auf Polizeidienststellen und zeigte dabei deutliche Anzeichen einer psychischen Erkrankung, sagte er. Noch im Mai dieses Jahres habe ein Gericht die Frau in die Psychiatrie eingewiesen. Nach drei Wochen in Behandlung sei sie einen Tag vor der Attacke am Hauptbahnhof entlassen worden. Nach Auskunft der behandelnden Klinik gab es zum Zeitpunkt der Entlassung keinen medizinischen Befund, der eine weitere Unterbringung gerechtfertigt hätte. Wir bleiben natürlich dran. In der Affäre um einen Chefarzt im UKI hat das Arbeitsgericht die Klage des Mannes gegen seine Kündigung abgewiesen. Damit ist der Rauswurf rechtsmäßig, wobei der vorliegende Richter in der Urteilsbegründung heute vor allem die rassistischen Aussagen des Arztes und eine sexuelle Belästigung hervorhob. Ein Anwalt des Chefarztes kündigte eine Berufung an. Der Mediziner soll mehrere Ärzte und Pflegekräfte beleidigt und sich unangemessen verhalten haben. Der Richter, der sich große Mühe bei den Befragungen der Zeuginnen und Zeugen gab und ein möglichst authentisches Bild von den Vorfällen und dem genauen Wortlaut zeichnen lassen wollte, gab sich im Urteil unmissverständlich. Er sagte, ich zitiere, wir sind überzeugt, dass sich der Kläger so verhalten hat, dass man das Arbeitsverhältnis fristlos beenden konnte. Zitat Ende. Die Hamburgerin Tina Köhler hat gearbeitet, seit sie 18 Jahre alt ist und immer ihr eigenes Geld verdient. Doch seitdem sie im Dezember Mutter der kleinen Awina geworden ist, hat sich alles verändert. Die sonst finanziell unabhängige Kosmetikerin ist nun auf ihren Lebensgefährten angewiesen, weil das Paar nicht das ihnen zustehende Elterngeld bekommt. Der Antrag liegt seit Anfang Januar beim Bezirksamt Eimsbüttel. So wie der 39-Jährigen geht es vielen Eltern im Bezirk. Grund für die Verzögerung und die längeren Verarbeitungszeiten seien unter anderem unbesetzte Stellen in den Bezirksämtern, heißt es von Seiten. Eben dieser Bezirksämter. Kommt er oder kommt er nicht, das haben sich wohl etliche der Besucherinnen und Besucher der Ballettwerkstatt in der Staatsoper gefragt. Auf dem Programm stehen Einblicke in Demian, choreografiert vom neuen Intendanten des Hamburg-Balletts Demis Wolpi, der seit Wochen im Zentrum massiver Kritik steht. Und tatsächlich ist er da. Es gibt Beifall, aber auch etliche laute Buhrufe aus dem Publikum, gefolgt von Zwischenrufen. Und dazu sagt dann der Intendant, ich zitiere, es ist, wie Sie sich vorstellen können, heute für mich nicht einfach, hier zu stehen, auch nicht für uns, antwortet darauf lebhaft eine Besucherin. Und Volpi sagt dann weiter, ich zitiere, das Hamburg Ballett macht gerade einen Veränderungsprozess durch, der sicher nicht ohne Reibung funktionieren kann. Mehr dazu auf abendblatt.de. Konstantin Schreiber hatte am Wochenende seinen letzten Einsatz für die Tagesschau. Da war er ja Sprecher. Jetzt steht fest, was der Hamburger künftig macht. Er arbeitet für Axel Springer. Wird als Reporter für das Axel Springer Global Reporters Network aus New York und Tel Aviv berichten. Dazu sagt der Hamburger, ich zitiere, ich finde es wichtig, immer wieder neue Wege zu gehen und auch mal etwas zu wagen. Jetzt also führt mich mein neuer Weg wieder mehr zu den Themen, für die ich stehe, sagt Konstantin Schreiber, der jetzt bei Axel Springer ist. Und das war es für heute mit den Hamburg News. Mehr Podcasts des Hamburger Abendblatt finden Sie unter www.abendblatt.de. Und wir, wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News eben um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Music.