Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Blohm + Voss mit neuem Eigentümer
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 15. September. Dennis Schröder glänzt als MVP bei Deutschlands Basketballerfolg. Rheinmetall übernimmt die Militärsparte von Lürssen. Auswirkungen auf Hamburger Werften. Wolf reißt zwei Schafe in Hamburg-Marmstorf. Hamburg diskutiert Klimaneutralität bis 2040. Mietkosten unter der Lupe. Tempo 30 in Barmbeck und Hohenfelde soll Nachtruhe verbessern. Spannung beim Hamburger Gründerpreis 2025 in der Fischauktionshalle. Music. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendplatz, der Kollege Iken hat natürlich gestern Abend den Tatort gesehen, während wir anderen ein wirklich spannendes Stück TV und Sportgeschichte genossen haben. Das 88 zu 83 der Basketball-Nationalmannschaft gegen die Türkei war atemberaubend. Deutschland ist jetzt Welt- und Europameister zugleich. ob wir das im Fußball in den nächsten Jahren nochmal erleben werden. Zum besten Spieler des Turniers wurde Dennis Schröder gewählt, der demnächst auch in Hamburg sein wird. Was er hier tut, wo Sie ihn sehen können, auch du Matthias, lesen Sie demnächst auf abendblatt.de. Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall hat sich mit der Bremer Werftengruppe Lürssen auf einen Kauf ihrer Militärsparte NVL geeinigt. Damit bekommt ein Großteil der Hamburger Werft Blom und Voss, der zu NVL gehört, einen neuen Eigentümer. Betroffen sind rund 300 Arbeitsplätze. Rheinmetall möchte sich mit dem Erwerb des Schiffbauers breiter aufstellen und den Marinebereich als zusätzliches Geschäftsfeld erschließen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden streben die Parteien den Vollzug der Übernahme für Anfang 2026 an, heißt es in einer Mitteilung. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Angesichts der Milliardenumsätze beider Firmen dürfte aber eine gewaltige Summe an die Lürseneigner fließen. Neben Blom und Voss gehen auch die Norderwerft in Hamburg 180 Stellen, die Penewerft in Wolgast 350 sowie die neue Jadewerft in Wilhelmshaven 150 Stellen an Rheinmetall über. Hamburg ist einer der Hauptstandorte der NVL beim Bau von Militärschiffen. Aktuell wird hier an fünf Korvetten der Klasse K 130 gebaut. In der Nacht zum heutigen Montag hat sich im Hamburger Stadtteil Marmsdorf ein mutmaßlicher Wolfsriss ereignet. Auf einer Weide an der Bremer Straße im Ortsteil Lyrade, nur wenige hundert Meter von der Landesgrenze zu Niedersachsen entfernt, wurden zwei Schafe Opfer eines Raubtierangriffs. Der Vorfall ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Eines der Kamerun-Schafe verendete noch auf der Weide. Ein weiteres wurde so schwer verletzt, dass es am Vormittag von einer Tierärztin eingeschläfert werden musste. Der Verlust ist absolut bitter für uns, sagt Landwirt Marc Jans, 40, dem die Tiere gehörten. Nach Angaben der Veterinärin deutet ein deutlicher Kehlenbiss auf einen Wolf hin, ein typisches Angriffsmuster des Raubtiers. Das Schaf war schwer verletzt und konnte nicht mehr gerettet werden, sagte sie. Besorgniserregend sei, dass der Wolf offenbar in unmittelbarer Nähe zu einer Scheune zugeschlagen habe. Das zeigt, wie wenig Scheu dieses Tier mittlerweile vor der Nähe des Menschen hat. Hamburg will klimaneutral werden. Planmäßig soll das bis 2045 der Fall sein, aber sollten die Hamburger beim Zukunftsentscheid bis zum 12. Oktober mehrheitlich sowie mindestens 265.000 Mal mit Ja stimmen, muss Hamburg seine Klimaschutzbestrebungen noch intensivieren. Dann soll die Stadt schon fünf Jahre eher, bis zum Jahr 2040, klimaneutral sein. Der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, VNW, schlägt deshalb Alarm. Laut dessen Direktor Andreas Breitner bedeuten die Klimaziele enorme finanzielle Belastungen für Hamburger Mieter, weil Hunderttausende Wohnungen in der Stadt saniert werden müssten und die entstehenden Kosten auf die Bewohner umgelegt würden. Der Mieterverein zu Hamburg kritisiert diese Warnung stark und hält die dargelegten Kosten für stark überzogen. Laut dem VNW müssten die Mieten für das Erreichen von Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 um 3 Euro pro Quadratmeter steigen. Wird Klimaneutralität um 5 Jahre vorgezogen, kommen 1,50 Euro pro Quadratmeter hinzu. Insgesamt steigt die Miete also um 4,50 Euro pro Quadratmeter, so Breitner. Das ist eine Rechnung, ohne Sinn und Verstand geht es nach dem Mieterverein zu Hamburg. Denn der VNW stellt sich damit nicht nur gegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie der Behörde für Stadtentwicklung, er ignoriert auch geltendes Mietrecht und bestehenden Mieterschutz, heißt es in einer Mitteilung des Mietervereins, der im Übrigen als ausgemachter Unterstützer des Zukunftsentscheids für die Klimaneutralität bis 2040 wirbt. Autofahrer, die nachts in Barmbeck und Hohenfelde unterwegs sind, müssen künftig das Tempo drosseln, Denn gemäß Polizeianordnung gilt in Kürze auf Lauenstein, Denner und Habichtstraße sowie der Landwehr in Hamburg-Nord zwischen 22 und 6 Uhr Tempo 30. Hintergrund der Maßnahme ist die EU-Umgebungslärmrichtlinie, die Hamburg auch mit dieser Neuregelung weiter umsetzt. Im Rahmen des Lärmaktionsplans wurde die nächtliche Lärmbelastung an viel befahrenen Straßen überprüft, so auch an den genannten Abschnitten. Im Ergebnis wurden hier Lärmpegel von mehr als 60 Dezibel gemessen. In Hamburg gilt nachts ein Grenzwert von 55 Dezibel. Laut Angaben der Grünen-Fraktion im Bezirk Nord sind etliche Menschen von der Regelung betroffen. In Barmbeck profitieren gut 750 Nachbarinnen und Nachbarn an etwa 2500 Meter Straße. In Hohenfelde sind es auf 400 Metern knapp 250 Personen, so Marcel Boulava, Sprecher der Grünen Fraktion für Barmbeck und Hohenfelde. Es werden also rund 1000 Menschen künftig besser schlafen können. Die Spannung steigt. Am heutigen Abend wird ab 19 Uhr mit dem Hamburger Gründerpreis 2025 die wichtigste Auszeichnung für Unternehmer in der Stadt vergeben. Rund 850 Gäste werden in der Fischauktionshalle im Hamburger Hafen erwartet. Die Laudatoren Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, Handelskammerpräses Norbert Aust und erstmals Julia Becker, Verlegerin der Funke Mediengruppe, zu der auch das Hamburger Abendblatt gehört. Die begehrten Preise gibt es in den Kategorien Lebenswerk, Aufsteiger sowie Existenzgründer. In der Vergangenheit haben bereits zahlreiche bekannte Unternehmer wie Michael Otto, der mittlerweile verstorbene Ludwig Görz und Reda Hermann Ebel den Gründerpreis erhalten, alle drei für ihr Lebenswerk. Und in den beiden anderen Kategorien gab es die Auszeichnungen für Unternehmen, die oft erst nach der Preisvergabe so richtig durchstarteten. Beispiele hierfür sind Traceless, Fritz Cola oder der Gewürzhändler Ankerkraut. Abendblatt.de überträgt die Preisverleihung, die exakt eine Stunde dauert, ab 19 Uhr live. Ich wünsche Ihnen viel Spaß damit und einen schönen Feierabend, Ihr Lars Heider. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Und auf abendblatt.de slash podcast.