Latest / Audi Weekly / Audis Gewinne schrumpfen weiter
Transcript
- Servus liebe Audi Interessierte zum Audi Weekly. Und das sind die Themen der Woche rund um die vier Ringe aus Ingolstadt. Vierter Rückgang in Folge. Audis Gewinn schrumpft auf 559 Millionen Euro. US-Zölle und schwaches China-Geschäft belasten den Ingolstädter Autobauer weiter. Technik-Chaos in Miami. Audi erlebt mit Ausfällen, Defekten und einer Disqualifikation Qualifikation das bislang schwierigste Formel-1-Wochenende der Saison. Im Audi-Diesel-Skandal-Prozess weist Ex-Vorstand Stefan Knirsch alle Vorwürfe zurück und betont, zum fraglichen Zeitpunkt nichts von Manipulationen gewusst zu haben. Und eine Reihe von Personalwechseln bei Audi. Audi verdient immer weniger. Im ersten Quartal erzielte der VW-Teilkonzern 559 Millionen Euro nach Steuern. Rund 11 Prozent weniger als im Vorjahr, der vierte Rückgang in Folge. US-Zölle belasten das Ergebnis im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. In China brach das Ergebnis von 170 auf 28 Millionen Euro ein. Der Umsatz sank auf 14,2 Milliarden Euro. Audi treibt Kosten und Effizienzmaßnahmen weiter voran. Audi erlebt in Miami das bislang schwierigste Formel-1-Wochenende. Technische Probleme, Ausfälle und eine Disqualifikation prägten den Auftritt des Ingolstädter Teams. Nico Hülkenberg konnte den Sprint nicht starten. Flammen schlugen aus seinem Wagen. Im Grand Prix zwang ihn ein technischer Defekt nach neun Runden zum Aufgeben. Teamkollege Gabriel Bortoleto wurde nach dem Sprint disqualifiziert, weil der Druck im Ansaugluftsystem den Grenzwert überschritten hatte. In sechs Rennen schaffte es Audi kein einziges Mal in die Wertung. In drei Wochen bietet Kanada eine neue Chance auf die ersten Punkte. Kurz davor hat Audi den Schotten Alan McNish als neuen Renndirektor in der Formel 1 installiert. Der 56-jährige Schotte bleibt gleichzeitig Chef des Fahrerentwicklungsprogramms. Zuvor hatte Gesamtprojektleiter Mattia Binotto die Aufgabe interimsmäßig übernommen. McNish ist dreifacher Limo-Sieger und langjähriger Audi-Werkspilot. In der Formel 1 fuhr er 2002 punktlos für Toyota. Als Teamchef der Formel-E-Mannschaft von Audi ab, führte er das Team bereits zum Titel. Bis 2030 will Audi möglichst in der Formel 1 einen Titel holen. Macknisch soll den Weg dorthin ebnen. Im Audi-2-Prozess vor dem Landgericht München 2 hat der zweite Angeklagte Stefan Knirsch seine Sicht der Dinge dargelegt, ausgerechnet an seinem 60. Geburtstag. Knirsch bestreitet die Vorwürfe vollumfänglich und betont, zur betreffenden Zeit keinerlei Kenntnisse von Manipulationen gehabt zu haben. Im Mai 2013 begann er bei Audi als Leiter der Entwicklung Antrieb, ließ seine Tätigkeit 2015 ruhen und kehrte nach Bekanntwerden des Dieselskandals zum Jahresanfang 2016 als Technikvorstand zurück. Der Staatsanwaltschaft wirft er einseitige Interpretationen vor. Auch der ehemalige Technikvorstand Ulrich Hackenberg hielt bei dem Prozess sein Eröffnungsstatement. Er schilderte seinen rasanten Fall im September 2015. Kurz vor der IAA habe VW-Chef Winterkorn ihm noch den Vorstandsvorsitz bei Audi angeboten. Kurz darauf forderte er, Hackenberg solle die Verantwortung für den Dieselskandal übernehmen. Ferdinand Piech warnte ihn, man wolle ihm die Schuld zuschieben. Kurz darauf wurde er bereits beurlaubt. Hackenberg betonte, die Motorenentwicklung sei stets Winterkorn unterstellt gewesen. Beim Audi-Konzern gibt es eine Reihe von Personalwechseln. Fermin Sonera übernimmt den Posten des Chief Technical Officer bei Lamborghini. Bislang hatte er das Kooperationsprojekt von Audi und dem chinesischen Hersteller Saik verantwortet. In China folgt ihm Fred Schulze nach, derzeit Werkleiter in Neckarsulm. Dessen Nachfolger dort wird Thomas Bogus. Alle Wechsel treten am 1. Juli in Kraft. Audi Tradition präsentiert ein Unikat der Silberpfeil-Ära, den Auto-Union-Rekordwagen Luca. Benannt nach der Stadt südlich von Florenz, wo Hans Stuck 1935 zwei Weltrekorde aufstellte, 320 km pro Stunde über eine Meile. Über einen Kilometer sogar knapp 327. Der Wagen wurde von Crossed Wade und Gardner in England neu aufgebaut, komplett in Handarbeit. Das war das Audi Weekly für diese Woche. Diese Episode wurde vom Donaukurier erstellt. Zum Schluss ein kleiner Hinweis. Dieses Update wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.