Latest / Pferde stärken Frauen - der Podcast mit Jenny Becker / Die Rebellion der Pferde - Sandra Kaufer im Interview
Transcript
- 0:00Speaker 1: In unserer heutigen Podcast-Folge geht's um Rebellion.
- 0:06Speaker 1: Sandra Kaufer mit ihrem Format Die Rebellon der Pferde ist heute im Interview
- 0:14Speaker 0: und sie macht sich dafür
- 0:16Speaker 1: stark, dass du rebellierst!
- 0:20Speaker 1: Und das die Pferderebellieren damit alle einfach
- 0:23Speaker 0: ihren Weg in die Erfüllung gehen können.
- 0:26Speaker 1: also sei gespannt auf
- 0:28Speaker 0: dieses Interview.
- 0:30Speaker 0: Es wird dich mitreisen
- 0:31Speaker 1: und es wird einiges verändern in deinem Leben.
- 0:35Speaker 1: Ich freue mich sehr, dass du da bist, Sandra!
- 0:37Speaker 1: Vielen vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast.
- 0:40Speaker 0: Liebe Jenny, ich freue mich sehr dass ich eingeladen wurde und freue mich jetzt hier zu sein um mit dir eine Stunde über wichtige Themen des Lebens zu sprechen.
- 0:48Speaker 1: Ich habe natürlich schon im Vorfeld ein bisschen reich erschiert und finde immer deine Beiträge sehr interessant weil sie sind auch kritisch hinterfragen und wollte ich dich gerne mal fragen gegen was rebellieren denn die Pferde?
- 1:07Speaker 0: Also der Name Rebellion der Pferde, der ist aus tatsächlich mehrerlei Gründen entstanden.
- 1:14Speaker 0: Ich glaube so der tiefste Grund dafür ist die Verbindung zu meinem aller ersten Pferd, meiner Studie Luzar, die in mein Leben getreten ist als ich am einen meiner tiefsten Tiefspunkten.
- 1:29Speaker 0: Punktes meines Lebens angekommen war.
- 1:31Speaker 0: Die habe ich damals gekauft, da war ich grad frische achtzehn und hatte eine schwierige Jugendphase hinter mir.
- 1:39Speaker 0: Meine Familie ist auch zerbrochen und meine Mama ist ausgezogen.
- 1:42Speaker 0: Ich bin auch ausgezogen, ich war gerade so mitten im Abitur, hatte einen zweiten Unfall mit einem anderen Pferd tatsächlich, war also sozusagen eigentlich an das Sofa oder ans Bett gefesselt weil ich nicht laufen konnte.
- 1:55Speaker 0: ein halbes Jahr lang Also.
- 1:57Speaker 0: das waren echt viele Sachen, die da zusammengekommen sind und viele Jahre von Dingen, die sich in mir angestaut haben, in denen ich trotzdem funktioniert habe.
- 2:08Speaker 0: Ich war trotzdem diejenige, die brav zur Schule gegangen ist, brav das gemacht hat was man von mir verlangt hat.
- 2:14Speaker 0: also ich hab halt einfach funktioniert Und hab mich in diesem funktionieren sehr weit von mir selbst weg entwickelt.
- 2:20Speaker 0: eigentlich weil ich hab schon immer, seit ich Kind bin... immer in mir drin, dass ich so tiefer blicke.
- 2:30Speaker 0: Dass ich viele Dinge hinter der Fassade sehe und dass ich mir sehr viele Fragen immer gestellt habe bezüglich was ist der Sinn des Lebens?
- 2:38Speaker 0: Warum sind wir alle hier?
- 2:40Speaker 0: Warum bin ich hier?
- 2:40Speaker 0: Was ist meine Aufgabe hier?
- 2:42Speaker 0: Wo darf ich mich
- 2:43Speaker 0: finden?".
- 2:43Speaker 0: Das hab' ich schon als kleines Kind auf der Wiese gelegen und die Wolken bohbach es weiß nicht mehr, das war ja sicher als gestern.
- 2:48Speaker 0: Ich habe schon immer eine tiefe Verbindung zu der Natur und zu den tiefen Fragen des Lebens gehabt habe mich dabei tatsächlich in meiner Jugend sehr weit davon entfernt.
- 2:59Speaker 0: Und hat das aber tatsächlich bewusst nicht mitbekommen und hab dann eine traumatisierte Studie in Ungarn kennengelernt, also die habe ich schon viel eher kennengelernet bevor ich sie gekauft habe denn ich habe meine ganzen Sommerfänen immer an Ungarn bei einem Professor verbracht mit zwei Freundinnen zusammen.
- 3:15Speaker 0: Den haben wir mal an dem Ungarn Urlaub kennen gelernt und da sind wir als Jugendliche den Sommerfän dahin gefahren und haben unsere ganzen Sommerferien bei ihm verbracht.
- 3:23Speaker 0: Der war dann damals schon, also als ich dann so achtzehn wurde.
- 3:26Speaker 0: War der dann schon eighty-fünf oder sowas?
- 3:28Speaker 0: Und hat halt gesagt ja ich muss jetzt die Pferde abbauen und Luther wird eine der Ersten sein, die geht weil sie halt einfach so schwierig war wie sie war und bis auf mich gab es niemanden der Interesse an diesem Pferd eigentlich hatte.
- 3:41Speaker 0: Es war auch immer seinen Liebling tatsächlich und die Bereiterin verortet sie halt geritten aber von den Reitschirren vor Ort oder sowwas hat halt niemand was mit ihr gemacht.
- 3:50Speaker 0: Er hat mir dann einfach erzählt, weil sie ein mega gutes Papier hatte und so weiter.
- 3:53Speaker 0: Dass er da einen Springstahl in Deutschland hatte und die hatten jetzt Interesse angezeigt.
- 3:57Speaker 0: Und es war das erste Mal wieder, dass ich Intuition gespürt habe nach vielen, vielen Jahren.
- 4:03Speaker 0: Da wir so einen Stich in mir diskutierten, auf gar keinen Fall.
- 4:05Speaker 0: die nehme ich zu einem Zeitpunkt wo ich eigentlich überhaupt nicht über den Pferd nachgedacht hatte.
- 4:10Speaker 0: Ich hatte gerade so ganz frisch mein Abitur hinter mir und wollte eigentlich nach Australienzenburg in Schweppel gehen Und das ist auch so ein langersehender Wunsch, seitdem ich klein bin war immer klar.
- 4:20Speaker 0: Ich will irgendwie die Welt sehen und ich will raus.
- 4:22Speaker 0: Ich werde mal irgendwann auswandern.
- 4:26Speaker 0: Ja, da war so Birken-Schwellville Australien.
- 4:28Speaker 0: Das war irgendwie so einen Riesentraum aber... ...ich hatte keine Unterstützung für meine Familie und ich hatte ganz große Angst es allein zu machen und hatte leider auch keine Freundin, die da wäre mitgekommen.
- 4:38Speaker 0: Dann war auf einmal dieses Pferd da und irgendwie war einfach so die Intimation klar, ich nehme jetzt dieses Pfärd zu mir Weil der Moment, da ist einfach der Moment das erste Mal wieder Intervention zu leben.
- 4:50Speaker 0: Rückblickend... oder es ist schon ein paar Jahre klar rückblickend, aber wenn ich heute so dazu rückschaue weiß ich dass die Verbindung zwischen mir und diesem Pferd tatsächlich aus dieser Rebellion entstanden ist, die sie damals gezeigt hat.
- 5:03Speaker 0: Sie hat um sich gedreht und gebissen.
- 5:06Speaker 0: Die konnte man am Rücken nicht anfassen.
- 5:08Speaker 0: Man konnte ihr die Hüfe nicht machen.
- 5:09Speaker 0: Die hatte Angst vor allem was es irgendwie gab.
- 5:11Speaker 0: also das war wirklich unglaublich schwierig mit ihr.
- 5:14Speaker 0: Und sie hat aber immer ganz klar gezeigt was sie will und was sie nicht will.
- 5:17Speaker 0: Immer!
- 5:18Speaker 0: Also das tut sie heute noch.
- 5:19Speaker 0: bei ihr weißt du immer genau woran du bist.
- 5:23Speaker 0: Sie ist ganz klar im Grenzen setzen für sich selbst.
- 5:26Speaker 0: Das war das, was ich damals gebraucht habe eigentlich.
- 5:29Speaker 0: Ich hab diese Rebellion, die sie nach außen getragen hat, die hab' ich in mir gehabt und auf dieser Ebene haben wir uns irgendwie getroffen und ich durfte von ihr lernen, wie es ist, Grenzen zu setzen, Grenzengesetz zu bekommen, ja?
- 5:42Speaker 0: In der Kommunikation zu gehen... Und so richtig entwickelt sich am Ende der Name tatsächlich erst vor ein paar Jahren.
- 5:49Speaker 0: Ich bin ganz großer Tobias Beck-Fan Dinge von ihm mit sozusagen, ja und war mal wieder auf einer seiner Shows.
- 5:59Speaker 0: Und das hieß damals tatsächlich Rebellion also mit RE wie das RE geschrieben.
- 6:03Speaker 0: Da hat er darüber ein Buch geschrieben, wie wir Lass uns das Bambi in uns killen um unsere wahre Größe zu kommen ist jetzt die Zusammenfassung.
- 6:12Speaker 0: Ich saß bei ihm in der Show und dachte so, weil die Rebellionen erfährt?
- 6:17Speaker 0: Das ist eigentlich genau das was es trifft was Luther mir beigebracht hat und was ich versuche eigentlich auch heute an andere Menschen weiterzugeben, nämlich diese tiefe Stimme in uns wieder wahrzunehmen.
- 6:29Speaker 0: Und komme etwas Wolle für die los zu gehen.
- 6:31Speaker 0: Egal welche äußeren Umstände sind, egal welche große Steine das Leben uns einen Weg legt.
- 6:37Speaker 0: Los zu gehen für unsere Träume, für das was mein Herz und mein Bauch mir sagt.
- 6:41Speaker 0: Und so diese Rebellen in mir wieder anzustachen, zu sagen hey!
- 6:44Speaker 0: Ich bin jemand.
- 6:45Speaker 0: Ich habe da ja etwas zu geben Und ich gehe da jetzt los.
- 6:48Speaker 0: Das bedeutet Rebellion für mich, es geht um so eine Rebellione aus dem Herzen heraus und ich sehe das halt auch sowohl für uns Menschen als auch für die Pferde da draußen.
- 6:58Speaker 0: Ich bin jetzt fünf Jahre lang in Therapiezentrum für Pferd-und-Menschen geleitet durch Luzer.
- 7:03Speaker 0: Bin nicht zu Pferden aus Diöpartie gekommen.
- 7:04Speaker 0: Die hat mich einfach auf diesen Weg gebracht wirklich das zu leben was ich will.
- 7:08Speaker 0: Ich habe dann mein Masterstudium in der Grabwirtschaft geschmissen und bin ein Pferde aus Diöpathien geworden, hab einen Therapiezentrum gegründet.
- 7:14Speaker 0: Hab dort in fünf Jahren im Tinyhausen mitten unsere Pferderherde gelebt.
- 7:18Speaker 0: Das war eine der geilsten Zeiten meines Lebens.
- 7:20Speaker 0: Ich konnte so viel lernen von den Pferden die wir in unserer Herde hatten, von Shetty bis Kaltblut bis Sterne-Estressurverd alles dabei.
- 7:29Speaker 0: Und dann als ich von dem Therapiezund rum weggegangen bin seitdem bin ich in der Welt unterwegs und sehe und fühle Pferda auf der ganzen Welt.
- 7:37Speaker 0: Ich habe einfach so viele Pferde kennengelernt und ich weiß, dass auch eine tiefe Rebellion in denen steckt.
- 7:44Speaker 0: Aber Rebellionen im Sinne von sich wirklich wieder frei machen.
- 7:48Speaker 0: Wir Menschen und wir Pferden haben irgendwie eine ganz besondere Beziehung schon geschichtlich.
- 7:53Speaker 0: Waren immer nur ganz besonderen Beziehungen.
- 7:55Speaker 0: Und ich glaube, wir sind ein bisschen auf ein paar Irrwege gelangt tatsächlich.
- 8:01Speaker 0: Vieles von den Krankheiten die ich heute bei den Pferdern sehe haben einen ganz, ganz großen Zusammenhang mit uns Menschen.
- 8:12Speaker 0: Und auch da passt wieder dieses wirklich auf unsere Intuition zu hören und in unsere Kraftlinie zu gehen.
- 8:19Speaker 0: Traumata ist aus Vergangenheit auch transgenerationale Sachen die heute noch einfach so wirken ja wieder aufzulösen.
- 8:25Speaker 0: gemeinsam das dafür... Das ist mal..das ist die Rebellion die ich damit meine wirklich wieder in die Kraft zu kommen.
- 8:31Speaker 0: im Grunde Ja
- 8:34Speaker 1: Du hast gesagt du bringst Menschen Oder vielleicht habe ich es auch falsch verstanden, aber du führst die Menschen da an einen gewissen Punkt und die Pferde.
- 8:45Speaker 1: Also bringst sie noch mal in ihre Kraft?
- 8:48Speaker 1: Wie kann ich mir das vorstellen?
- 8:50Speaker 0: Ich komme natürlich immer aus der Sicht der Pferdausdiopadien.
- 8:52Speaker 0: Das heißt, ich bin Pferd-Ausdiopathin geworden und hab am Anfang erstmal gelernt... Pferde zu behandeln, so ganz klar.
- 8:59Speaker 0: Und da habe ich ganz spannend tatsächlich viele Pferden im Therapiezernum, die bei uns abgeliefert wurden und nicht mehr abgeholt worden sind.
- 9:05Speaker 0: Wir waren dann irgendwie die letzte Instanz vom Schlachter ungefähr.
- 9:09Speaker 0: Die Pferder hatten quasi erst mal keinen Besitzer mehr.
- 9:11Speaker 0: Da waren tatsächlich einige dabei.
- 9:13Speaker 0: Von denen konnte ich ganz spannend lernen, dass die auf einen anderen Heilungsweg gehen als Pferde, die ihnen Besitzer haben.
- 9:19Speaker 0: Und in dieses Forschungsfeld bin ich immer tiefe eingestiegen und in der Zeit bin ich tatsächlich auch über diese traumasensible Körperarbeit gestoßen – ja, über Kastrationstrauma, Geburtstrauma also was, wo Luther mich schon hingeführt hat, wo ich dann schon viele Jahre mit Luther den Weg für mich und sie gefunden habe, indem ich gespürt Hey, der Weg den wir gegangen sind hat viel mehr mit mir gemacht als mit dir.
- 9:41Speaker 0: Das war schon das erste was ich dachte okay krass wenn wir uns darauf einlassen es macht etwas mit uns Menschen.
- 9:47Speaker 0: dann die Pferde die ich gesehen habe die gar keinen Besitzer mehr hatten die auf einmal eine ganz andere Art und Weise auch viel schneller und anders wirklich körperlich in die Heilung gehen.
- 9:55Speaker 0: und da bin ich wieder mehr draußen rumgefahren und hab gemerkt okay krasses dass was sich bei den Pferden im Therapiezentrum gemacht haben das geht da draußen bei vielen Pferd gar nicht oder dauert länger, oder ist irgendwie anders.
- 10:08Speaker 0: Und dann bin ich immer mehr in dieses Forschungsfeld gegangen wie was haben wir Pferd im Menschen?
- 10:13Speaker 0: Also die Besitzer, die zu einem Pferde gehören?
- 10:15Speaker 0: Wie groß ist unser Einfluss auf die Gesundheit der Pferden?
- 10:17Speaker 0: und habe einfach herausgefunden also heute würde ich sogar sagen Wir Menschen haben den viel größeren Einfluß ob das Pferda in Anführsstrichen gesund wird oder welchen Heilungsweg dieses Pferds betritt nennen es mal so weil tatsächlich für mich gibt's auch den Weg der Heilung über den Tod.
- 10:32Speaker 0: Das ist tatsächlich ein Heilungsweg.
- 10:34Speaker 0: Das war vielleicht noch mal ein anderes Thema, aber welchen Heilungswegsuch ein Pferd einschlägt?
- 10:38Speaker 0: Dass wir Besitzer dafür einen ganz tiefen Einfluss darauf haben.
- 10:44Speaker 0: und dann ist mir irgendwann klar geworden krass!
- 10:46Speaker 0: Wir lernen alle Pferde-Ostiopathie und in den letzten zehn Jahren sind unglaublich viele Schulen entstanden.
- 10:51Speaker 0: es gibt ganz viele Pferdetherapeuten egal ob Ostiopathie, Physiotherapie, Hyepraktiker usw.
- 10:56Speaker 0: Und wir lernen natürlich weil dafür sind wir losgegangen ganz viel Pferdepahandeln.
- 11:00Speaker 0: Aber wie fährte?
- 11:01Speaker 0: Australopaten haben eigentlich, ich würde sagen fast auf ein krasserer Job als die Menschen Australopat.
- 11:06Speaker 0: Weil so einen Menschen Australopath hat sich im Prozess sich und den Menschen vor sich.
- 11:10Speaker 0: Also es sind zwei ja Dingen.
- 11:12Speaker 0: Wir Pferde aus Japanen haben uns das Pferd unten im Besitzer, mindestens einen Besitzer noch dazu.
- 11:17Speaker 0: Vielleicht gibt es noch eine Reitbeteiligung
- 11:18Speaker 0: etc.,
- 11:19Speaker 0: aber mindestens ist es so ein Dreijahr gespannt und was wir nie gelernt haben, ist das Halten der Räume für die Menschen dazu.
- 11:25Speaker 0: Und das ist so viel wichtiger!
- 11:27Speaker 0: Als ich damals tatsächlich diesen Umbruch hatte – also ich habe Luther gekauft und sie hat mich voll ganz viele Herausforderungen gestellt bin ich tatsächlich zu Alexandra Riga, Alengardasee gefahren.
- 11:39Speaker 0: Bin ein Reido Healing Horses Trainerin geworden und Alexander hat damals ganz viele Türen in mir aufgesprengt und mir geholfen in diesem intuitiven Weg überhaupt wieder zurückzufinden weil viele, viele Tören einfach zu waren.
- 11:50Speaker 0: Luzer hat viele aufgespringen oder mich zumindest so hingeschubst.
- 11:53Speaker 0: Und das war mein erster Instanz und zuallererst habe ich diese Reideausbildung für mich gemacht.
- 11:59Speaker 0: Ich hab mich darin ganz sehr entwickelt Aber auf Grundlage dessen konnte ich dann später als Pferde aus dem Partien wahrnehmen, okay.
- 12:07Speaker 0: Ich habe eine reine Ausbildung auch gelernt wie gehen wir mit Menschen?
- 12:09Speaker 0: und es wurde für mich immer klarer dass diesen Prozess den ich durchlaufen bin das ist der Grund dafür wo ich heute mit meinem Pferd stehe.
- 12:17Speaker 0: Und dann hab' ich halt immer mehr tatsächlich diese Arbeit dahingehend entwickelt nicht nur Pferden zu behandeln sondern die Besitzer darin einzubeziehen.
- 12:25Speaker 0: besteht meine hauptsächliche Arbeit eigentlich darin, Pferdebesitzer zu befähigen die Experten für ihr Pferd zu werden.
- 12:32Speaker 0: Pferdesitzer zu befähgen diese Fähigkeiten in sich überhaupt wiederzuerkennen eine Stimme zu erheben ja ne Stimme zufinden in sich erst mal wieder dieser Intuition zu finden.
- 12:42Speaker 0: so was brauche ich eigentlich?
- 12:43Speaker 0: und was braucht das Pferdd wirklich neben all den Pferder?
- 12:46Speaker 0: Besitzer sind haben oft das Problem oder Herausforderung dass Tausend Stimmen im Stall und dann kommt der Trainer aus Diopat und der Tierarzt.
- 12:56Speaker 0: Es sind immer so viele Leute, warum die auf einen einreden?
- 12:59Speaker 0: Ich hatte die Zeiten, da haben alle auf mich eingerichtet und gesagt was willst du mit dem Gaul?
- 13:03Speaker 0: Die würde dich umbringen.
- 13:05Speaker 0: Schaff dir zum Schlachter!
- 13:06Speaker 0: Ja den Menschen reden immer ganz viel auf uns ein und ich glaube das ist nicht nur in dem Bereich so dass kennen wir ja auch im gesamten Leben so.
- 13:12Speaker 0: Dass immer so viele Menschen.
- 13:13Speaker 0: auch wenn ich Mutter bin dann gibt es wieder ganz viele die sagen dein Kind muss dies sein Kind muss jenes Du musst Sohn so sein.
- 13:19Speaker 0: also dieses DuMust Diese Reinpressung in DuMUST ist einfach so groß wieder zu lernen sich davon abzuspalten seine eigene Stimme zu hören und diesen eigenen Weg zu gehen, diese eigene innere Wahrheit.
- 13:31Speaker 0: Das ist tatsächlich mittlerweile Kern meiner Arbeit.
- 13:33Speaker 0: Da habe ich verschiedene Programme einfach entwickelt den Menschen zu helfen wieder dieser eigene Anbindung zu finden, zu sich selbst, diese eigenen Stimme in sich laut werden zu lassen und gleichwohl gebe ich denen tatsächliche osteopathische Griffe und arbeiten an die Hand damit sie der Co-Regulator für ihr Pferd werden können weil die Pferde bringen unglaublich viele Traumataß genauso wie Menschen auch mit dass sie einfach der Co-Regulat und der Experte für ihr Pferd werden können.
- 13:56Speaker 0: Und dann in dieser gemeinsamen Gefüge, diesen Heilraum sozusagen eigentlich eintreten können.
- 14:04Speaker 1: Also du hast ja jetzt sehr viel von deinem Pferder erzählt?
- 14:07Speaker 1: Gab es auch mal eine Krise in deinem Leben wo dein Pferde dich unterstützt hat?
- 14:13Speaker 0: Ich habe hunderte Jenny!
- 14:15Speaker 0: Hunderte Krisen!
- 14:20Speaker 0: Ich überlege kurz ob ich irgendwie einen ganz besonderes... Ich glaube, die größte Krise war tatsächlich die als wir uns kennengelernt haben.
- 14:26Speaker 0: Die größte Unterstützung war sie, dass sie den Weg aus Ungarn nach Deutschland angetreten ist und mein Lebensabschnittsgefährde geworden ist.
- 14:35Speaker 0: Das war die größste Krise, die ich damals hatte in der sie mich begleitet hat.
- 14:45Speaker 0: Und von da an ... weißt du das Leben?
- 14:48Speaker 0: Schmeiß uns ja immer Steine in den Weg.
- 14:50Speaker 0: Also wenn ich ein was lernen durfte, ich habe lange in meinem Leben immer gehofft es kommt entweder irgendwie der Retter oder die Steine hören auf.
- 14:57Speaker 0: Es muss doch irgendein Weg geben.
- 14:59Speaker 0: Die erfolgreichen Menschen, wie schaffen sie ohne diese Steine im Lebensplatz?
- 15:03Speaker 0: So hab' ich irgendwie immer gedacht.
- 15:04Speaker 0: und irgendwann wurde mir so... in der Entwicklung meines Lebens klar, die Steine werden nie aufhören.
- 15:10Speaker 0: Aber es gibt halt einen großen Unterschied zwischen Menschen, die vor den Stein stehen und nicht weitergehen und denen Menschen, wie diese Steinen nehmen und Wege daraus bauen.
- 15:19Speaker 0: Und das habe ich irgendwann verstanden.
- 15:20Speaker 0: Und seitdem ist es so... Also klar, denn sie fährt nämlich in diesen Phasen immer unterstützt weil sie einfach wenn man ihn zuhört auch immer klare Lösungen für einen irgendwie bereithalten.
- 15:32Speaker 0: Pferde sind irgendwie immer so.
- 15:33Speaker 0: Ich sage irgendwie nicht so gerne Das Pferd ist ein Spiegel, das ist so ein ganz typischer Begriff, den vielleicht auch jeder so kennt auf irgendeine Art und Weise.
- 15:40Speaker 0: Stimmt es vielleicht auch aber auf jeden Fall ist es so dass wenn wir bewusst diesen Weg gehen dann haben wir Pferdemenschen den großen großen Vorteil oder Menschen die mit Pferden zusammen sind ja auch wenn du kein eigenes Pferde hast.
- 15:51Speaker 0: Wenn man mal ein bisschen Zeit mit denen verbringt sozusagen, dass das Pferder einem schon irgendwie den Spiegeln vor die Nase halten und über ihre Arten mit einem zu kommunizieren.
- 15:59Speaker 0: Du immer eigentlich die Rückkopplung von dem bekommst was in dir selber da ist.
- 16:05Speaker 0: Es gibt auch meines Erachtens, es gibt keine Pferde die bohshaft sind oder die sich verarschen.
- 16:11Speaker 0: Das ist auch so ein typischer Satz in der Pferdewelt.
- 16:12Speaker 0: So kommt er verarscht dich und keinem Pferder wählt jemanden.
- 16:16Speaker 0: Das hält ja immer nur den Spiegel vor die Nase und zeigt dir wo du gerade stehst.
- 16:21Speaker 0: Und das ist einfach ein Riesenunterschied wenn ich das von der anderen Perspektive betrachte.
- 16:25Speaker 0: Und es ist auch Teil meiner Arbeit Menschen wieder zu zeigen was das Leben anders weitergehen kann wenn wir anfangs von anderen Perspetiven zu betrachten.
- 16:39Speaker 1: Ja, dieses Spiegeln ist ja wirklich ein sehr viel genutzter Satz.
- 16:47Speaker 1: Ich finde immer das Pferde einfach spiegeln... in ihrer Erfahrung, also sie haben ja selber auch Erfahrungen gemacht.
- 16:56Speaker 1: Sie sind ja nicht es ist nicht ein Spiegel wie der andere sondern sie bringen verschiedene Aspekte in uns ans Tageslicht würde ich mal sagen mit dem wir uns dann auseinandersetzen können.
- 17:11Speaker 1: Wie machst du das jetzt genau?
- 17:12Speaker 1: Wie stelle ich mir so eine Einheit bei dir vor?
- 17:17Speaker 0: Also aktuell ist es so, dass ich tatsächlich selber als Pferde-Ostopathin sehr, sehr wenig arbeite.
- 17:23Speaker 0: Bis eigentlich jetzt gar nicht.
- 17:24Speaker 0: Aktuell habe ich vor allem meine Online-Programme und bringe in meine Arbeit sozusagen den anderen Pferdbesitzern oder auch Pferdetherapeuten die das als Weiterbildungsoption sehen.
- 17:35Speaker 0: Aber ich hätte ja eingangs schon erzählt... Wir Pferde-Therapeuten, wir lernen halt Pferden zu behandeln.
- 17:41Speaker 0: Aber es wird der Mensch übersehen und in meiner Arbeit können wir uns einfach lernen wie ich den Raum für mich halte.
- 17:47Speaker 0: Wie gehe ich mit eigenen Schockmechanismen um?
- 17:51Speaker 0: Trauma ist was Körperliches, vor allen Dingen ein ganz großer Teil körperlich und das ist etwas, was ganz viele überhaupt gar nicht wissen oder vergessen haben.
- 18:00Speaker 0: Und das heißt in meinen Programmen gebe ich ganz viele Tools weiter mit dem eigenen Nervensystem zu arbeiten so dass wir auch bestimmte Schockenergien einfach in unserem Körper lösen können um uns mehr zu verbinden mit der Erde, um wieder mehr bei mir anzukommen ja?
- 18:14Speaker 0: Mit meinem Nerven-System.
- 18:17Speaker 0: Also einfach Tools zu haben, die kann ich mich selber regulieren.
- 18:19Speaker 0: Weil in dem Moment wo ich natürlich einen Co-Regulator bin, wo ich einen Pferd behandle und wo ich den Raum halte für einen anderen Menschen macht das ja immer was mit mir.
- 18:27Speaker 0: Sobald wir uns gegenübertreten, gehen unsere Nervensysteme in eine Verbindung und für mich ist tatsächlich auch ein Nerven-System oder traumasensibler Körperarbeit eigentlich eine Lebenseinstellung.
- 18:38Speaker 0: Für mich gibt es keine Technik wie manuelle Techniken oder sowas gibt.
- 18:43Speaker 0: Das schalte ich jetzt an und ne Stunde lang bin ich's und dann bin ich nicht mehr oder so.
- 18:47Speaker 0: Es verändert die Sicht aufs Leben anderen Lebewesen gegenübertreten und es egal ob ich das jetzt mit Menschen mache oder mit Hunden, mit Pferden.
- 18:58Speaker 0: Wir Säugetiere haben ja ein recht ähnliches Nervensystem.
- 19:00Speaker 0: deswegen können wir das auch recht adaptiv immer gestalten.
- 19:04Speaker 0: Das heißt ich bringe in mein Programm online aktuell den Menschen wirklich bei Tours für sich selbst um sich selbst zu regulieren und eben diese Räume zu halten.
- 19:17Speaker 0: Techniken für die Pferde, wie gehe ich mit dem Besitzer um?
- 19:20Speaker 0: Wie halte ich die Räumen oder was für Heilungswege gibt es etc.
- 19:23Speaker 0: Da habe ich mich aktuell sehr auf diesen Online-Bereich fokussiert weil ich mich auch aktuell wieder auf großer Weltreise befinde mit meinen Kindern Und dieser online Rahmen einfach mich auch befähigt tatsächlich viel mehr Menschen dieses Wissen und diese Tools hat vielmehr Menschen weiterzugeben Wochenend-Wirktops gehalten.
- 19:45Speaker 0: Und immer Sonntags saßen wir da und haben gesagt, es wäre so cool jetzt noch eine Woche miteinander zu haben mindestens weil irgendwie haben die Menschen nach zwei drei Tagen Anfänge von dem erleben können was möglich ist.
- 19:57Speaker 0: aber die Tiefe ist jetzt natürlich nicht durchdrogen und ausdem ist tatsächlich dann einfach ein Intensivprogramm entstanden wo man jetzt aktuell sechs Wochen intensiv mit mir zusammenarbeiten kann.
- 20:06Speaker 0: Es ist im Grunde in eins zu eins Setting Aber auch in der Gruppe Weil die Gruppe einfach eine Magie mit sich bringt die ein Wort in die zufassend ist eigentlich, sodass ich darüber aktuell am meisten arbeite und dann ab siebenundzwanzig langsam auch wieder planen, ein paar offline Events zu machen.
- 20:22Speaker 0: Aber vor allem ist meine Arbeit mittlerweile online über meine Online-Programme.
- 20:28Speaker 1: Ich würde mich noch dafür interessieren, du hast ja eben gesagt die Menschen haben viel Einfluss darauf wie die Pferde gesund bleiben und ob sie gesund bleiben.
- 20:36Speaker 1: Und umgekehrt.
- 20:37Speaker 1: ist es also ein Systempferd und Mensch wenn die so im Miteinander sind und das war ja total interessant als du auch gesagt hast Pferden ohne Besitzer sind da scheinbar freier in ihrer Möglichkeit zu genesen.
- 20:52Speaker 1: Und diese Wechselwirkung von Mensch auf Pferd fährt auch Mensch, wodurch entsteht die glaubst du?
- 20:59Speaker 0: Das ist eine super superspannende Frage, die glaube ich so ein bisschen einer meiner Lebensaufgaben ist.
- 21:03Speaker 0: das herauszufinden Ich werde sie dir aus dem Kopf glaube nicht beantworten können.
- 21:08Speaker 0: So wirklich die frage, die stelle ich mir selber immer wieder und sammle immer wieder Indizien dazu.
- 21:13Speaker 0: was mir auf jeden Fall klar ist Wir Pferde und Menschen haben irgendwie einen tiefer liegenden Auftrag miteinander.
- 21:22Speaker 0: Es gibt auch kein anderes Tier auf dieser Welt, was auch geschichtlich unsere menschliche Entwicklung so stark geprägt hat wie die Pferden.
- 21:31Speaker 0: Klar, auch Hunde waren immer bei uns aber Pferd waren schon immer früher dafür da dass wir also quasi haben eigentlich über unser Überleben.
- 21:41Speaker 0: Sie waren oder Teil unseres Überlebensweges tatsächlich.
- 21:45Speaker 0: Wir haben in früherer Zeit haben sie dafür gesorgt, dass wir akkern können, das wir sozusagen Landwirtschaft betreiben können und es wäre ohne Fälle nicht möglich gewesen.
- 21:52Speaker 0: Das Transportwesen wäre früher ohne Fährte nicht möglich.
- 21:55Speaker 0: Klar, sie haben auch dazu gedient, dass man sie gegessen hat.
- 21:58Speaker 0: auf das war natürlich ein großer Thema Und schlussendlich sind wir mit ihnen zusammen in den Krieg gezogen und haben sozusagen ja auch territoriale Kämpfe bestritten.
- 22:06Speaker 0: Die waren also, die haben geschichtlich – auch so wie wir heute leben, wie die Gesellschaft heute ist!
- 22:11Speaker 0: Es waren Pferde, die einzigsten Tiere, die geschichtlich.
- 22:16Speaker 0: So sehr einen Teil davon waren gleichwohl auch unsere Überleben gesichert haben.
- 22:21Speaker 0: Ich glaube das ist ein Punkt, worüber wir Menschen irgendwie wenig nachdenken, dass sie sozusagen immer Teil unseres Überlebens war es.
- 22:28Speaker 0: Und ich bin tief davon überzeugt, dass das auch heute noch ein Thema ist.
- 22:32Speaker 0: nur, dass sich die Welt hat gewandelt und heute ziehen wir halt nicht mehr mit ihnen Krieg oder Essen.
- 22:38Speaker 0: sie oder sie ackern für uns.
- 22:39Speaker 0: Ich glaube dieses Thema des Überlebends hat heute einen anderen Stellenwert bekommen.
- 22:44Speaker 0: Heute können mit und dank den Pferden, glaube ich ganz zu viel an unseren Traumatisierungen arbeiten.
- 22:52Speaker 0: Ganz tief in unserem Inneren arbeiten und ganz tief vor allem was über Menschlichkeit lernen.
- 22:57Speaker 0: Und für mich stehen Pferde für die pure bedingungslose Liebe.
- 23:02Speaker 0: Die absolut pure Bedingungslosenliebe!
- 23:04Speaker 0: Wenn wir etwas von denen lernen können dann kriege ich gänsehaut am ganzen Körper.
- 23:08Speaker 0: ist es wirklich dieses Feld und diese Welt von Bedingungloser Liebe?
- 23:12Speaker 0: und das ist ja auch der Grund warum so viele Menschen sich zu Pferdinnen hingezogen sind?
- 23:16Speaker 0: sind sie keine Reiter, aber auch für therapeutische Zwecke oder Coachingsachen.
- 23:21Speaker 0: Es gibt ja immer mehr Menschen die sagen ich habe gar keine Ahnung von Pferden, aber irgendwie fühle ich mich total zu denen hingezogen.
- 23:26Speaker 0: dafür gibt es ja Gründe und ich glaube aus diesen tiefen Gründen heraus ist auch der Grund warum Pferde, die sich da gibt mal keinen Besitzer haben anders in den Heilungsweg gehen?
- 23:38Speaker 0: weil sie ganz tief mit uns in eine Verbindung gehen.
- 23:40Speaker 0: Und wenn wir uns treffen also unsere Zellen haben ja immer ein Resonanzfeld alle zählen schwingt Und es gibt ja so ein universales Gesetz, das besagt Resonanzen ziehen sich an.
- 23:51Speaker 0: Gleiches zieht gleiches an.
- 23:53Speaker 0: und wenn wir jetzt fertig zu befragen würden werden wir immer rausfinden dass sie sagen ja dieses Thema ist genau dasselbe Thema was mein Pferd auch hat was ich habe ne?
- 24:02Speaker 0: So aus der Tief.
- 24:03Speaker 0: Ich sage auch heute Luther und ich haben uns damals wegen dieser tiefen Rebellion eigentlich getroffen.
- 24:07Speaker 0: Luther hat sie nach außen ausgeliebt, ich hab sie noch innen ausgelebt und voneinander konnten wir aber unglaublich viel lernen.
- 24:13Speaker 0: Und ich hatte Besitzer in den letzten zehn Jahren.
- 24:17Speaker 0: Also das krasseste für mich war tatsächlich eine Besitzerin, die hat einen Eierstockstumor gehabt und ihre Studie hatte auf demselben Eierschock auch ein Tumor.
- 24:24Speaker 0: Und auch bei Luzer an mir war es so, ich hatte damals einen Asthma-Anfall.
- 24:28Speaker 0: Wir haben in der Studentenwohnung in einer Schimmelwohnungen leider gelebt und das haben wir zu spät mitbekommen.
- 24:32Speaker 0: Dann habe ich ein ganz schlimmes Asthma deswegen entwickelt und Luzers damals in die Lungezündung gegangen.
- 24:37Speaker 0: Ich hab meinen Fuß mehr verletzt, Luza hat sich infusverletzt und so weiter und sofort.
- 24:41Speaker 0: Da fing das an als ich gedacht hätte, es gibt's doch nicht, dass dieses Pferd immer das hat was ich habe.
- 24:45Speaker 0: Ich habe etwas mit meiner Haut, sie kriegt nen Hautauschlag.
- 24:48Speaker 0: Und jetzt habe ich tausende Pferdebesitzer kennengelernt und immer mehr dieser Geschichten gehört.
- 24:54Speaker 0: Mittlerweile ist eine meiner ersten Fragen zu fragen, warum dieses Pferd eigentlich dein Pferdd geworden?
- 24:58Speaker 0: Wenigstens Pferdedesitzer fragen sich das.
- 25:00Speaker 0: Wenn sie dann sagen okay, habe ich noch nie darüber nachgedacht und wir gehen da so ein bisschen rein finden wie immer ein eigenes Thema raus.
- 25:07Speaker 0: Das kann alles sein!
- 25:08Speaker 0: Ich hab auch ne Besitzerin... Ups, jetzt ist mein Licht abgestürzt Das ist live hier.
- 25:15Speaker 0: Ich hatte auch eine Besitzerin dabei, die hat gesagt ich habe einen Hochtrauma, der sieht das fertig ausgesucht und sie hat zu ihr gekommen.
- 25:25Speaker 0: Klar, ich hab den irgendwie genommen, der stand da im Stall in einer letzten Ecke, niemand wollte den und dieses Gefühl von ausgestoßen sein und niemand will dich.
- 25:32Speaker 0: Das kenne ich halt aus meinem Leben.
- 25:35Speaker 0: Also wenn du mich jetzt so fragst, das glaube ich in der Tiefe war es einfach weil ich dieses Gefühl kenne.
- 25:41Speaker 0: Wenn wir da tief reingehen, haben wir das immer.
- 25:43Speaker 0: Und schon alleine daraus entsteht der Grund, wir finden uns durch unsere Resonanzfelder zusammen und natürlich geht dann auch der Heilungsweg entsprechend.
- 25:53Speaker 0: Pferde, die ganz ohne Besitzer sind, gehen irgendwie auf den anderen Heilungswegs.
- 25:58Speaker 0: Es ist verrückt!
- 26:01Speaker 0: Das ist super spannend zu beobachten.
- 26:03Speaker 0: Ich kann dir aus dem Kopf die Gründe dafür nicht nennen... meine Gefühle dazu schildern.
- 26:11Speaker 0: Das ist für mich auch noch ein großer Forschungsweg, das immer tiefer zu verstehen.
- 26:15Speaker 0: warum gibt es diese tiefe Verbindung zwischen uns und den Pferden eigentlich?
- 26:18Speaker 0: Ich glaube da was ganz Tiefes universelles dahinter steckt, was wir vielleicht aus dem Kopf gar nicht beantworten müssen.
- 26:26Speaker 0: ich weiß einfach dass es diese Wahrheit gibt.
- 26:35Speaker 1: Für mich ist es auch immer noch ein Wunder wie präsent die Pferde sind und für uns eigentlich ganz oft völlig über ihren Schatten springen.
- 26:49Speaker 1: Also das muss man sich mal überlegen was du eben gesagt hast mit den Kriegen, dass ein Fluchttier Das ist das Unnatürlichste, was es gibt für ein Flucht hier so in diese Kämpfe reinzugehen und das mitzutragen für den Menschen.
- 27:04Speaker 1: Und trotzdem haben sie's gemacht immer wieder.
- 27:08Speaker 1: Aber auch teilweise, dass du selbstverständlich genommen wird vom Menschen.
- 27:12Speaker 1: Es ist ganz normal, dass ein Pferd in einen Hänger geht.
- 27:16Speaker 1: abliefert, wir zerren es aus der Herde raus und dann muss es funktionieren.
- 27:21Speaker 1: Und da ist für mich nochmal so der Bogen zu den Frauen im Speziellen weil ich halt glaube dass wir Frauen oft auch manchmal oder oft selbst gewählt uns in solchen Konstrukten befinden wo wir das Gefühl haben wir müssen nur funktionieren.
- 27:39Speaker 1: Und da sehe ich nochmal auch bei dir diese Freiheitsliebe und diese Rebellion.
- 27:47Speaker 1: Also das wäre so ein Gedanke, den fände ich toll wenn wir mehr Frauen hätten.
- 27:52Speaker 0: Ja ja deswegen habe ich tatsächlich dann noch lange natürlich überlegt nehme ich jetzt diesen Rebellionsnamen, weil Rebellionen ja an sich was ist was vielleicht schnell negativ bewertet werden könnte was überhaupt nicht mein Ansinn ist.
- 28:05Speaker 0: und gleichwohl finde ich es auch gut ein bisschen zu polarisieren, weil ich finde um aus alten Verstrickungen rauszuholen brauchen wir manchmal ein bisschen Polarisierung.
- 28:15Speaker 0: Wir brauchen manchmal so liebevolle Arschtritte um wirklich zuzukommen ja?
- 28:19Speaker 0: Und deswegen passt das eigentlich total sehr, weil Ich bin liebevoll zertifizierte Asträterin.
- 28:26Speaker 0: So, es braucht halt manchmal diesen Rahmen und ich kenne das aus mir selbst wie.
- 28:30Speaker 0: Menschen sind Gewohnheitstiere wir sind Energiesparwesen ja Und wir haben so Engel- und Teufel auf der Schulter.
- 28:36Speaker 0: und unser Quatsch hier oben die Sicherheitszentrale Die sagt immer am liebsten bleibt da wo du bist weil da ist sie am sichersten Das kennen wir jetzt schon Ist vielleicht Dein Herz sagt vielleicht ich muss unbedingt raus her.
- 28:46Speaker 0: aber der Quatsche hier oben sagt ach komm Bleib mal schön da wo Du bist.
- 28:49Speaker 0: und deswegen Zwischen Wollen und Tun ist immer ein riesengroßer Abgrund.
- 28:55Speaker 0: Und sich zu trauen, ich sehe Dinge sehr gerne als Bilder.
- 28:59Speaker 0: Mir hilft das immer tatsächlich, das zu Verstoff wechseln ja?
- 29:03Speaker 0: Und dieser Moment neue Schritte zu gehen... Also für mich immer würde ich wirklich an diesem Abgrund stehen.
- 29:07Speaker 0: Ich stehe an dieser Fels, weil ich gucke nach unten da unten.
- 29:10Speaker 0: Ich weiß nicht wie tief das ist.
- 29:12Speaker 0: Es geht einfach unendlich nach unten und ich kann nur Mut haben!
- 29:16Speaker 0: Mut und Vertrauen zu wissen, ich springe jetzt da und irgendwann wird mein Fall schon aufgehen.
- 29:20Speaker 0: Und mich wieder nach oben zählen kann.
- 29:23Speaker 0: Das kann mir aber niemand abnehmen diesen Schritt zu gehen dass ich das sprengen und in das Vertrauen in den Mut gehe.
- 29:29Speaker 0: Das ist nichts was uns jemand abnehmen kann.
- 29:31Speaker 0: Niemand!
- 29:32Speaker 0: Egal was ich mir für Hilfe wünsche, das kann mir niemand abnehmt.
- 29:36Speaker 0: Diese Entscheidung muss sich selber wählen.
- 29:39Speaker 0: Wenn ich etwas um meinem Leben verstanden habe es wirklich diese tiefe Entscheidung darin Das ist, was mein Leben tatsächlich in der Tiefe verändert hat.
- 29:53Speaker 0: Warte mal was für deine Grundfrage?
- 29:54Speaker 0: Ich wollte noch einmal drauf zurück.
- 29:57Speaker 1: Ja das ist halt ein schöner Gedanke es für die Frauen, die halt festhängen.
- 30:01Speaker 0: Ja genau.
- 30:02Speaker 0: Genau.
- 30:06Speaker 0: Wenn ich etwas Frauen mitgeben dürfte oder könnte, die irgendwo drin festhängen... ...ist diesen Mut in sich wieder zu finden dieses Aber aus dem Leben rauszunehmen, dieses Ja ich würde gern aber oder diese Wendansätze.
- 30:24Speaker 0: Wenn ich dann mal das Geld hätte kündig, wenn nicht einmal die Ausbildung fertig habe, dann kann ich ja.
- 30:29Speaker 0: Diese Wendan setze sind so Teil unseres Lebens dort in sich drin den Mut zu finden und sagen okay mein Gehirntritt vollkommen durch, aber ich mache das jetzt weil ich es aus der Tiefe meines Herzens schülle und ich gehe diesen ersten wirklichen Schritt los.
- 30:47Speaker 0: Wenn ich immer nur dann losgegangen wäre, wenn ich bereit für etwas gewesen wäre, würde ich heute noch irgendwo in meinem Kinderzimmer hoch.
- 30:53Speaker 0: Ich war nie zu etwas bereit.
- 30:55Speaker 0: Nie!
- 30:56Speaker 0: Und aber mittlerweile habe ich ... hat mein Nervesystem gelernt so hey, wenn die losgeht, dann wird was passieren.
- 31:02Speaker 0: Ja?
- 31:02Speaker 0: Das ist das, wir können diese auch neuronale Verknüpfung unserem Gehirn, die können wir ja neu verknüpfen.
- 31:08Speaker 0: Alles, was sich näher wird, sich stärken.
- 31:10Speaker 0: Also es kommt nicht vom Außen.
- 31:13Speaker 0: Es kommt immer aus mir drin.
- 31:15Speaker 0: Und wenn ich ein paar mal losgegangen bin und mein Nervesystem gelernt hat, dass das der Entwicklung entstanden ist wird es tatsächlich auch leichter.
- 31:23Speaker 0: Die ersten Male da zu springen in die Tiefe also das erste Mal ist das Schlimmste!
- 31:28Speaker 0: Wenn man das geschafft hat dann wirds die Male danach wird's tatsächlich leichter.
- 31:35Speaker 1: Ja also das ist natürlich so eine krasser Gamechanger.
- 31:38Speaker 1: wirklich an den Abgrund zu springe sag' ich jetzt mal Aber glaubst du nicht?
- 31:41Speaker 1: Auch mal kann er schon bisschen trainieren indem er kleine Hüpfer macht
- 31:46Speaker 0: Auf jeden Fall.
- 31:47Speaker 0: Ich glaube dafür ist der Alltag da, ich glaube die kleinen Hüpfer gibt es jeden Tag auf bestimmten Weisen wieder mit... egal ob keine Ahnung mit den Kindern, mit dem Partnern oder anderen Menschen oder so was kleine Hüpfer die man immer wieder machen kann vielleicht hier und da mal sich trauen etwas zu tun was ich sonst nie tue ja?
- 32:10Speaker 0: Oder Den Schweinehund zu überwinden, der sagt bleib lieber am Bett liegen.
- 32:17Speaker 0: Heute erst recht.
- 32:20Speaker 0: Diese eingefahrenen Dinge wo aber eigentlich das Herz sagts und ich will es doch gar nicht mehr.
- 32:25Speaker 0: Da reichen kleine Schritte zu.
- 32:28Speaker 0: Aber wenn ich anfange das jeden Tag zu nähern dann wird irgendwann ein Moment kommen wo ich sage jetzt springe ich ganz.
- 32:36Speaker 1: Ich glaube, es liegt ja sehr viel an dem Sicherheitsbedürfnis.
- 32:39Speaker 1: Dass wir Menschen auch Tiere haben, sich sicher zu fühlen und dann daraus oft in die Vermeidung gehen von gewissen Situationen.
- 32:52Speaker 1: Wie kreierst du denn dieses Sicherheitsgefühl in dir selbst?
- 32:59Speaker 0: Über mein Körper!
- 33:01Speaker 0: immer über meinen Körper.
- 33:02Speaker 0: Ich habe ja vorhin schon gesagt, auch Trauma ist etwas was auf biologischer Zellebene passiert der Schockenergie die sich in unserem Körper speichert.
- 33:11Speaker 0: und wenn ich in die Weiterentwicklung gehen möchte oder Dinge in meinem Leben anfassen möchte gehe ich immer über den Körper.
- 33:20Speaker 0: das heißt es gibt ja verschiedene Tools die man nutzen kann.
- 33:24Speaker 0: am Ende.
- 33:25Speaker 0: Es ist vielleicht auch erstmal egal, wie man sie nennt oder was man tut.
- 33:28Speaker 0: Das Wichtige für mich ist tatsächlich immer den Weg zu finden etwas für mich zu tun also Selfcare im Sinne von wenn es so ganz kleine Sachen sind Vielleicht sich abends selber mal anfangen eine Fußmassage zu geben bevor ich ins Bett gehe.
- 33:46Speaker 0: fünf Minuten oder so das muss ja nicht immer ne halbe Stunde Joghreinheit jeden Tag senden die ich dann am Ende eh wieder nicht durchziehe.
- 33:53Speaker 0: Aber so kleine Gesten am tag Oder schon das ganz, ganz einfachste überhaupt an der roten Ampel wenn du im Auto sitzt.
- 34:01Speaker 0: Einfach mal drei tiefe Atemzüge nehmen.
- 34:03Speaker 0: Einfach mal ganz bewusst daran merken so achso ich atme ja schon wieder flach.
- 34:07Speaker 0: wie oft atmen wir einfach nur in den Postkopf und eigentlich nicht in dem Bauch?
- 34:10Speaker 0: Ich liebe Post-its.
- 34:12Speaker 0: Posts sind eine super Sache um mit seinem Leben aus zu verändern.
- 34:15Speaker 0: überall in meiner Wohnung.
- 34:17Speaker 0: es gibt Zeiten da hängt überall Posts jetzt an jedem Türrahmen im Auto am Klo, da wo man halt immer hingeht.
- 34:24Speaker 0: Richtig bunte Post ist so dass das Gehirn wieder was Neues hat und man drüber stirbt und denkt so ah stimmt immer wenn ich den roten Punkt sehe oder den Satz sehe dann atme ich tief.
- 34:36Speaker 0: also es müssen ja gar keine riesen Dinge sondern aber das sind die kleinen Hüpfel die irgendwann dazu führen dass sich diesen großen Sprung machen kann weil der Körper hilft.
- 34:44Speaker 0: Achtzig Prozent!
- 34:45Speaker 0: Also das hat etwas mit dem Vargussnerv und dem Gehirnsort und Achtzig Prozent der Information kommt vom Körper ins Gehirnen damit das Gehirn sich entscheidet, sich sicher zu fühlen.
- 34:54Speaker 0: Das heißt, warum nehmen wir unseren Körper nicht mit?
- 34:58Speaker 0: Sich vielleicht auch was der Körper liebt ist tatsächlich auch Berührung.
- 35:02Speaker 0: Sich eine sehr schwere Decke mal nehmen und sich damit zudecken zum Beispiel oder sich ein Handtuch nehmen richtig fest mal, sich selbst damit zu umarmen oder was auch immer für sich einfach Sachen im Alltag zu finden.
- 35:15Speaker 0: wie kann ich mit meinem Körper anders gehen?
- 35:17Speaker 0: Allerbeste ist tatsächlich auch über die Atmung zu gehen, weil die Atmosignalisiert deinem Nervensystem du bist am Leben.
- 35:22Speaker 0: Solange du atmest, bist du am Leben und deinen Sicherheitsinspektor will ja immer nur dass du am leben bleibst.
- 35:27Speaker 0: das heißt der checkt auch ganz aktiv atmen ab.
- 35:30Speaker 0: Und Atmungen sind was passiert den ganzen Tag passiv.
- 35:32Speaker 0: aber was könnte passieren wenn wir das aktiv mal ändern?
- 35:36Speaker 0: Aktiv?
- 35:37Speaker 0: drei Atemzüge an Tag tiefer machen klingt nach nichts wird hinten raus aber unglaublich viel verändern.
- 35:43Speaker 0: Das selbe ist wie auch positive Affirmation bei uns am Spiegel.
- 35:47Speaker 0: Hängen immer irgendwelche Bilderposts mit neuen Affirmations, bis ich sie wirklich fühle in meinem Körper und dann mache ich die wieder anders oder so.
- 35:56Speaker 0: Also egal was es ein positiv genanter Satz, was willst du umleben?
- 36:00Speaker 0: Ich will stark sein!
- 36:02Speaker 0: Du bist stark an den Posten, an dem Spiegeln, immer beim Zähne putzen.
- 36:06Speaker 0: Guten Morgen, du bist stark.
- 36:07Speaker 0: Guten morgen, du wunderschön sich im Spiegl auch vielleicht mal selber in die Augen schauen.
- 36:10Speaker 0: Solche kleinen Sachen.
- 36:12Speaker 0: Die klingen erst mal so noch gar nichts, aber sie verändern in der Gesamtheit unglaublich viel und helfen einem diesen Mut zu fassen wirklich irgendwann zu springen.
- 36:22Speaker 1: Ja hört sich so an wie ein bisschen wie einen Muskel trainieren auch?
- 36:29Speaker 1: Den Hüpfmuskel oder so.
- 36:30Speaker 0: Ja genau, könnte man gut damit vergleichen.
- 36:33Speaker 1: ja Oder den Mutmuskel doch besser
- 36:36Speaker 0: vergleiche.
- 36:38Speaker 0: Weil das ist natürlich nicht von heute auf morgen klar.
- 36:42Speaker 0: Ich weiß auch damals, als ich dann Luzer gekauft habe.
- 36:44Speaker 0: Dann sind ja die großen Probleme eigentlich erst losgegangen.
- 36:46Speaker 0: Ja, dann hat sie sich nicht halbdern lassen und dann musste ich jeden Tag entstall von mir, weil ich die Endspin, die sie halbtern konnte, da ging dies nicht und das nicht.
- 36:52Speaker 0: Hat sie sich rausführen lassen, nicht wieder reinfüllen lassen... Und tausend solche Sachen, aber so nach einem Jahr rumprobieren und auch ich, tausende Experten gefragt immer wieder nur im Außen.
- 37:02Speaker 0: Der typische Mensch ist immer abklären, was darf ich nicht oder so?
- 37:08Speaker 0: Eigentlich sind wir immer nur eine Erlaubnis weit davon entfernt.
- 37:10Speaker 0: Wir sind aufgewachsen mit einer Erziehung von sei nicht so laut, tu nicht dies, tue nicht das... ...und wir haben gelernt, ich brauche eine Erlaubnis in der Schule!
- 37:19Speaker 0: Stehen nur auf, meldet dich.
- 37:21Speaker 0: Steh nur auf wenn es erlaubt ist.
- 37:22Speaker 0: Frag auf du, auf Toilette gehen
- 37:23Speaker 0: darfst.".
- 37:24Speaker 0: Wir sind immer reingepresst worden in ich brauche erst eine Erlaubnis um zu tun.
- 37:28Speaker 0: damit sind wir groß geworden und Ich habe das Gefühl dass das halt soweit nach dass wir heute als erwachsene Menschen immer noch da sitzen und warten darauf dass uns das mich jemand mir jemand erlaub mein mein wahrhaftlich kraftvolles Leben zu führen.
- 37:42Speaker 0: aber die einzige erlaubnis sich braucht kommt dann hier drin.
- 37:44Speaker 0: Also ich darf mir die Erlaubnis dafür geben, in meine Entwicklung zu gehen.
- 37:49Speaker 0: Und so habe ich natürlich auch damals mit Luzer tausend Experten-Trainer
- 37:52Speaker 0: etc.,
- 37:52Speaker 0: und irgendwann ist der Moment gekommen, so etwa ein Jahr nachdem sie bei mir eingezogen ist, dass sie mich nicht mehr in ihre Box gelassen hat.
- 37:59Speaker 0: Sie sich umgedreht hat und noch mal getreten hat!
- 38:02Speaker 0: Und das war der tiefste Punkt für mich mit ihr und ihrer Beziehung, wo ich wusste.
- 38:05Speaker 0: Okay also entweder gebe ich sie jetzt wirklich ab so wie es alle immer gesagt haben und prophezeit haben, dass sich zu blöd dafür bilden, dann kommen auch wieder alte Glaubenssätze ne?
- 38:12Speaker 0: Du bist zu blöde du bist zu dumm, du schaffst das nicht, du bist klein zu was auch immer.
- 38:18Speaker 0: oder ich nehme jetzt endlich mal die Information von ihr an und verändere alles.
- 38:22Speaker 0: und das war so dieser Ruf in meinem Herzen wo ich gesagt habe das war glaube ich der Moment wo ich wirklich gesprungen bin.
- 38:27Speaker 0: aber ich habe alles weggelassen alle Trainer alles Equipment Alles Alles, was ich bisher geglaubt habe über Pferde zu wissen.
- 38:35Speaker 0: Alles!
- 38:35Speaker 0: Ich bin ein weißes Blatt geworden.
- 38:38Speaker 0: Ich hab alles weggelassen.
- 38:40Speaker 0: Ich habe gesagt okay Reset.
- 38:41Speaker 0: Ich starte jetzt komplett von Neu und mir ist komplett egal, was alle anderen sagen.
- 38:45Speaker 0: Der tiefste Punkt ist erreicht.
- 38:46Speaker 0: Mein Pferd lässt mich nicht mehr in ihre Boxen.
- 38:47Speaker 0: Also was soll jetzt noch schlimmer werden?
- 38:52Speaker 0: Es gibt im Grunde zwei Dinge warum wir Menschen etwas verändern.
- 38:54Speaker 0: Entweder weil der Schmerz so groß wird also entweder so groß ist das sich gar nicht mehr aushalte oder weil etwas auf das ich hinarbeite immens toll ist, dass ich alles dafür gebe dahin zu arbeiten.
- 39:05Speaker 0: Im Grunde sind das so zwei grundlegende Sachen warum wir wirklich in die Veränderung gehen was super schade ist.
- 39:10Speaker 0: könnten eigentlich schon ein paar Wege vorher abbiegen aber das ist halt immer eine Entscheidung und hat einfach etwas mit unseren Prägungen zu tun.
- 39:17Speaker 0: ja und dann habe ich... Das war der große Wendepunkt in meinem Leben und in der Beziehung zu meinem Pferd.
- 39:24Speaker 0: tatsächlich und dann hab' ich genau das angefangen was ich jetzt gesagt hatte.
- 39:27Speaker 0: Ich hab' angefangen mit Post-its.
- 39:32Speaker 0: Ich habe angefangen mit positiven Dingen mich zu umgeben.
- 39:37Speaker 0: Also mich gefragt, was will ich eigentlich immer im Leben?
- 39:39Speaker 0: Und dann klar entschieden die bestimmten Bücher und die bestimmte Hörbücher gehören, ja die in den bestimmten Lieder gehört Sachen, die mich stärken.
- 39:48Speaker 0: Ich hab mich angefangen Menschen zu umgehen, die sich positiv für mich anfühlen.
- 39:52Speaker 0: Die Menschen oder in den Räumen wo ich mich schlecht fühle, wo es mir nicht gut geht, da bin ich nicht mehr hingegangen.
- 39:59Speaker 0: Ich habe aktiv entschieden, was aus meinem Leben wird.
- 40:02Speaker 0: Und das hat am Ende jetzt... Das ist ja schon fast fünfzehn Jahre her.
- 40:09Speaker 0: Heute sitze ich halt in einem ganz anderen Punkt in meinem Leben.
- 40:11Speaker 0: Heute hab' ich mir diese Träume die auch aus meiner Kindheit noch da sind angefangen zu verwirklichen.
- 40:16Speaker 0: Ich reise durch die Welt, ich sehe was... Das ist eines der tiefsten Kindheitswünsche, die Welt zu bereisen, andere Kulturen zu sehen und mich mit Menschen auseinanderzusetzen.
- 40:26Speaker 0: Daher sitze ich heute hier und spreche mit dir.
- 40:28Speaker 0: Das sind alles Dinge von denen hätte ich vor fünfzehn Jahren noch geträumt oder hätte gedacht also wäre cool.
- 40:34Speaker 0: aber für mich mir wird das wahrscheinlich nicht passieren so ja?
- 40:38Speaker 0: Und jetzt habe ich mich dahin entwickelt und das ist das was ich meine.
- 40:41Speaker 0: mit erhebteine Stimme holt die Rebellen in dir raus, geh los für das was du fühlst.
- 40:48Speaker 1: Also du nährst dich selbst?
- 40:50Speaker 1: Du näherst nach, was vielleicht in der Kindheit nicht so genährt worden ist in dem Moment.
- 40:56Speaker 1: Nährst du für dich nach und damit gehst du ja in die Verantwortung für dich selbst.
- 41:01Speaker 1: Es gibt ja keinen, der sich erlauben darf glücklich zu sein als man selbst.
- 41:07Speaker 0: Was ich wirklich lerne darauf auf diesem Weg dass wir dass wir es sind, die für unser Leben bestimmen.
- 41:15Speaker 0: Und das ist so schwierig, weil wir stecken so fest... Es hat einfach wirklich was mit dieser globalen Menschheitsentwicklung zu tun.
- 41:24Speaker 0: Dass wir immer glauben andere wüssten's besser und ich muss mir diese Erlaubnis holen und sich immer da... Das ist wie eine Verpuppung!
- 41:31Speaker 0: Wenn man dann einmal draußen entschlüpft ist, dann fliegt man als Schmetterlinge um ihn her und fragt sich so krass Warum habe ich mir solche Probleme damit gemacht?
- 41:42Speaker 0: Das ist alles so viel einfacher.
- 41:44Speaker 0: Aber als Raubbe sieht die Welt noch ein bisschen anders aus, als Schmetterlinge so und deswegen gehe ich halt los und will einfach auch anderen Frauen Wut machen zu sagen, ich sehe den Schmetternling schon in dir!
- 41:57Speaker 0: Ich sehe den schmetterlingen.
- 41:58Speaker 0: das wäre es so schön wenn du einmal dich selbst durch meine Augen sehen würdest wenn du auch diesen Schmetterling sehen könntest.
- 42:04Speaker 0: Es wäre so, so schön und deswegen bin ich losgegangen weil ich wünsche mir kraftvolle Frauen da draußen die ihren Weg beschreiten aus ihrem tiefsten Herzen heraus das machen wofür sie hier auf diese Welt gekommen sind.
- 42:16Speaker 0: ja ich bin total überzeugt dass wir alle ganz bestimmte Fähigkeiten hier mitgebracht haben um dieser welt zu dienen.
- 42:23Speaker 0: am ende es ist am Ende auch ein dienen für andere Menschen und lebewesen.
- 42:28Speaker 0: Ich gehe jetzt auch ins Dienen und gebe meine Geschichte raus oder halte meine Hand für Menschen, die vielleicht noch ein bisschen Mut brauchen um diesen Weg loszugehen.
- 42:39Speaker 0: Aber für mich – das ist vielleicht auch noch einen Punkt den ich noch gar nicht erwähnt habe – ist es allerwichtigste die Begegnung auf Augehöhe.
- 42:45Speaker 0: Dieses hierarchische Denken wirklich mal wieder zurückzuschrauben!
- 42:48Speaker 0: Für mich sind wir alle... auf eine Augenhöhe.
- 42:51Speaker 0: Egal welche Abschlüsse, egal was auch immer!
- 42:54Speaker 0: Wir sind alle auf dem Weg und das Prozess des Lebens ist dass wir auf einem Weg sind.
- 43:01Speaker 0: Und manche Menschen sind halt einfach auf den Weg ein paar Schritte schon weiter voraus als andere... ...und wenn ich ein bisschen den Weg weiter vorgegangen bin dann kann ich meine Hand reichen und sagen hey komm mit.
- 43:12Speaker 0: aber wir begegnen uns auf Augenhöhen und es ist für mich tatsächlich das allerwichtigste.
- 43:16Speaker 0: niemand ist besser oder schlechter als irgendwann anderes und es gibt auch nichts was Eigentlich gibt es auch nichts, was wir noch lernen müssen.
- 43:22Speaker 0: Weil die tiefe Weißheit steckt in jedem von uns.
- 43:25Speaker 0: Alles was wir brauchen ist der Mut und die Erlaubnis aber die Erlopens von uns selbst das zu leben, was da in uns steckt.
- 43:35Speaker 1: Sandra du sprichst mir aus dem Herzen.
- 43:44Speaker 1: Genau das ist der Punkt und wir können dann alle, wenn wir in unserer Kraft sind.
- 43:47Speaker 1: Ist es wieder ein Multiplikator für andere die das dann sehen und denken ach krass?
- 43:54Speaker 1: Und das ist Friedensarbeit!
- 43:56Speaker 0: Ja, das ist cool dass du das sagst weil ich habe viele, ich mittlerweile begleite ja auch Frauen in ihre Selbstständigkeit oder die Frauen die schon in der Selbstständlichkeit sind und helfe ihnen einfach auch im online Business aufzubauen und da einfach noch mehr in die Kraft zu kommen.
- 44:09Speaker 0: Und ganz viele Frauen melden sich dann bei mir und sagen, ich habe eigentlich voll viel Ideen.
- 44:13Speaker 0: Aber was hab' ich schon in der Welt zugeben?
- 44:14Speaker 0: Wer will das denn
- 44:15Speaker 0: hören?".
- 44:16Speaker 0: Da gibt es da draußen soviel mehr Menschen die sovien mehr wissen auf diesen Gebiet haben als ich.
- 44:22Speaker 0: Das ist so schön, was du jetzt gerade gesagt hast, weil ich bin tatsächlich auch... Diese Gedanken hab', ich ja auch mal irgendwann gehabt.
- 44:28Speaker 0: Ich bin irgendwann mal gestartet und hab' mir gesagt selbst wenn ich nur einem einzigsten Menschen auf dieser Welt durch das, was ich rausgebe helfen kann Dann ist es schon gut.
- 44:40Speaker 0: Dann ist fertig, weil dann hab ich von einem einzigsten Menschen egal was ich rausgehe und selbst wenn ich nur ein Real mache oder eine Story oder was auch immer zehn Sekunden irgendwas von mir rausgebe Und es gibt einen einzigen Menschen der diesen Impuls gerade braucht und dem damit geholfen ist.
- 44:55Speaker 0: Dann is doch schon fertig!
- 44:57Speaker 0: Dann ist doch schon mega!
- 44:58Speaker 0: Da habe ich einem Mensch die Hand gereicht, der vielleicht grad in einer Krisenzeit sitzt oder wass auch immer und genau diese Hand in den Moment brauchte.
- 45:06Speaker 0: Und das ist vielleicht was, was ich vielleicht jeder mitnehmen kann für seinen eigenen Weg.
- 45:11Speaker 0: Gerade wenn die Angst so groß ist, sowas habe ich den Menschen schon zu geben oder es gibt so viel mehr Menschen mit mehr Wissen.
- 45:18Speaker 0: Es gibt immer ganz viele Menschen, die dich jetzt gerade brauchen und die warten da draußen darauf dass du endlich in deine Sichtbarkeit gehst Dass du dein Herz öffnest, egal wo was es geht.
- 45:29Speaker 0: Das ist tatsächlich auch eines unserer Geburtsrechte und unsere Kraft zu sein, uns da draußen zu zeigen der Welt.
- 45:38Speaker 0: Egal ob es ein Business-Bereich ist oder... Es muss ja gar nicht nur ein Business Bereich sein, sondern auch für Familie, für Partnerschaft, was auch immer so.
- 45:44Speaker 0: Und uns zu zeigen, weil es wird da draußen immer mindestens einen Menschen geben, der dich gerade braucht.
- 45:54Speaker 0: Und allein dafür lohnt es sich schon!
- 45:56Speaker 0: Weil dann haben wir natürlich kollektiv eine Riesenveränderung.
- 46:02Speaker 0: Selbst wenn jeder von uns nur einem anderen Menschen die Hand reicht, haben wir am Ende einen riesengroßen Kreis zusammen.
- 46:10Speaker 1: Das ist ein schöner Kreis den wir da in diesem Gespräch geschlossen haben von uns in das große Ganze und vom großen Ganzen wieder in uns.
- 46:20Speaker 1: Und also richtig viel Kraft, die da von dir und deiner Geschichte auch ausgeht.
- 46:26Speaker 1: Ich glaube dass dieses Gespräch vielen Frauen die Unterstützung gibt einfach mal genauer nachzugehen zu fühlen.
- 46:33Speaker 1: ja wo kann ich denn diese kleinen Hüpfer machen?
- 46:38Speaker 1: Sich so langsam zum Schmetterling zu verwandeln!
- 46:40Speaker 1: Ich wünschte das ist ein super schönes Bild.
- 46:43Speaker 1: Also vielen, vielen Dank Sandra für diese auch so bildhaften Beispiele die man sich einfach wirklich auch gut mitnehmen kann in den Alltag.
- 46:54Speaker 0: Vielen, vielen dank.
- 46:54Speaker 0: dass ich bei dir sein durfte hat mir viel Freude gemacht.
- 46:59Speaker 1: also mit Sandra hätte ich noch glaube ich bis morgen da sitzen können und es wären die Themen nicht ausgegangen.
- 47:05Speaker 1: das war sehr interessant und inspirierend.
- 47:10Speaker 1: Vor allen Dingen fand ich das krass diese Geschichte mit den Pferden in dem Therapiezentrum, die keinen Besitzer hatten und besser geheilt sind.
- 47:24Speaker 1: Und ich stelle mir jetzt natürlich noch mal mehr die Frage an welchen Stellen bringe ich vielleicht über meine Themen eine Energie ins Feld der Pferde, die sie beeinträchtigt?
- 47:37Speaker 1: Und welche Energie tut meinen Pferden gut?
- 47:39Speaker 1: Und damit meine ich nicht, ob ich das tausendste Pilwarchen benutze oder ob ich auch schön brav diese Übungen alle mache.
- 47:48Speaker 1: Sondern wie stärke ich denn mein Pferd in seiner Persönlichkeit?
- 47:53Speaker 1: Wie kann es sich bei mir entfalten?
- 47:55Speaker 1: und besonders schön fand ich auch dieses Bild mit dem Schmetterling!
- 48:02Speaker 1: Also wie werdet ihr zum Schmetternling?
- 48:06Speaker 1: Vielen, vielen Dank Sandra für dieses tolle Gespräch.
- 48:10Speaker 1: Und ihr lieben Frauen bleibt in eurer Kraft!