Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Wenn der Sturm zurückkommt – Borderline-Momente, die keiner sieht
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- 0:00Wie soll ich sagen, ein Verantwortlicher für diesen
- 0:04Glücksmoment war da nicht mehr da.
- 0:05So und zack lehre ich hab dann den Anspruch an mich selber zu
- 0:13sagen ja gut, aber es reicht mir nicht, dass ich aufstehe, ich
- 0:15muss auch was leisten, ich muss jetzt was tun, ich muss meine
- 0:18Coachings machen, ich muss dies machen, ich muss das machen,
- 0:20egal wie es mir geht, ich muss ja funktionieren, ja keine
- 0:23Ahnung. Irgendwas äußere, was nicht so
- 0:25ist, was ich nicht so meine oder wie auch immer, wobei sich das
- 0:28echt alles im Rahmen hält mittlerweile wirklich.
- 0:32Hallo Hallo Herr Border Herr Border allein Hallo herzlich
- 0:42Willkommen zu einer neuen Folge Borderline, mein Name ist Sven
- 0:46aka borderline bams. Und noch mal bams.
- 0:56Ja, auch mich kann es erwischen, logischerweise, und mich hat es
- 1:04erwischt. Ich bin jetzt gerade in den
- 1:06Ausläufern meiner, ich will nicht sagen Episode, so weit
- 1:14will ich gar nicht gehen, aber kurz davor, wirklich kurz davor
- 1:19und. Teilweise grenzwertig von
- 1:23Triggern belegt, untermalt von meinem Kopf und ich möchte mit
- 1:29der Folge auch mal wieder mal ganz klar darstellen, es kann
- 1:33mich genauso treffen. Ja ich bin ich hier immer nur
- 1:36der der coole Content Creator, Videomacher, podcaster,
- 1:40Buchautor, sondern ich bin immer noch jemand den es treffen kann
- 1:47und auch ich bin manchen Dingen ausgesetzt.
- 1:51Den ich so oder die überraschend kommen, sagen wir es mal so, die
- 1:58überraschend kommen für mich, weil es Dinge sind, die einfach
- 2:03verankert sind, ob die jetzt relativ frisch verankert sind
- 2:09oder alt verankert sind, ist dabei noch völlig hupe
- 2:12eigentlich, weil Fakt ist. Jedenfalls auch ich kann Opfer
- 2:18meines Kopfes werden, so. Aber, und das ist das ist so
- 2:23der, der der Hauptaugenmerk von mir, ich weiß, wie ich da
- 2:30rauskomm, ich weiß, was ich tun muss, damit es nicht schlimmer
- 2:33wird, damit es nicht in die, ich sag mal, in die Eskalation geht,
- 2:37sondern ja, ich akzeptiere, es ist da, ja, ich bin gerade
- 2:44ausgeloggt und. Ich akzeptiere das als Teil
- 2:50meiner Persönlichkeit, dass es manchmal so ist.
- 2:54Es ist keine Schwäche, sondern es ist dann einfach ein, wie
- 2:59soll ich sagen, es ist quasi so ein Zustand, in dem man einfach
- 3:04mal nicht weiter weiß so, und ich sehe das mittlerweile so,
- 3:08dass es ein Zustand ist, mit dem ich mich dann auseinandersetzen
- 3:12muss, wo ich erstmal für mich sacken lassen muss, okay und.
- 3:18Heute ist noch alles, heute ist alles ganz anders, als es
- 3:22gestern noch war. Heute ist nicht hier so, Boah
- 3:26geil, das läuft, das läuft, das läuft, sondern bams Dauner ganz
- 3:30unten, Angst, Verlust, Angst, Tränen, ja auch auch, wie soll
- 3:40ich sagen über Überventilieren nicht, aber diese schnelle
- 3:43atmen, ihr kennt das alles so. Und wie ihr alle wisst, bin ich
- 3:49ja noch nie der gewesen, der sich selbst verletzt, indem er
- 3:54sich schneidet, sondern ich hab halt andere selbstverletzungs
- 3:58Methoden gehabt und die haben zum Beispiel gar nicht, die sind
- 4:01gar nicht aufgekommen. Ja, also da ist schon mal so der
- 4:04erste Haken dran zu setzen, aber es war.
- 4:11Kurz vor ner ziemlich dat war dat war ne, dat wär ne Episode
- 4:15für Erwachsene geworden, dat sag ich euch ehrlich wie das ist.
- 4:18Aber dadurch, dass ich das erstmal akzeptiert habe, Pass
- 4:22mal auf Digger, dat ist jetzt so wie es ist.
- 4:26Es hat sich, es hat sich gar nicht, diesmal gar nicht
- 4:31angekündigt. Es war nur ich bin nachts wach
- 4:35geworden und hab gemerkt, so Eieieiei, das ist nicht gut,
- 4:40dann tust du es erstmal ab. So ja gut, wir haben nachts um
- 4:4215:30 Uhr, du kannst noch pennen, leg dich nochmal hin und
- 4:46Schlaf weiter so, dann wirst du wach und dann ist das was nachts
- 4:51sich angekündigt hat quasi doppelt dreifach zehnfach ist es
- 4:55einfach da so es ist einfach da und dann denkst du dir so warum
- 5:03so? Warum gestern Abend, als du
- 5:06eingepennt bist, war doch alles cool, es war doch wirklich alles
- 5:12entspannt, alles war gut, alles war ey.
- 5:16Auch die Tage vorher super geil, geiles Wochenende gehabt, geilen
- 5:20Geburtstag gehabt, glücklich gewesen mit mit all meinen, mit
- 5:25meinen Leuten so die da waren und das war nur eine ganz ganz
- 5:29ganz ganz ganz enge Kreis, aber wirklich der.
- 5:33Maximal möglichst eng gekreist. Aber ich war glücklich so und
- 5:39hatte auch mit meinem Geburtstag und so was normalerweise so Usus
- 5:43ist, überhaupt gar kein Ding. War gar kein Problem, war
- 5:46überhaupt kein Problem und 2 Tage später How du dich aus The
- 5:51Latschen und denkst so okay, dat war wohl bisschen Glück zu viel
- 5:57wa dicker und genau das ist es quasi auch.
- 6:02Ich habe an diesem Wochenende auch so so Dinge für mich
- 6:05erlebt, die einfach so immens emotional waren für mich und
- 6:12auch neue neue Erkenntnisse, die so die so mein meine
- 6:17Persönlichkeit betreffen, wo ich oder meinen Charakter betreffen,
- 6:19wo ich sage, so, Wow, ey, das kannst du auch, so kannst du
- 6:24auch sein, so voller Liebe und so weiter und sofort und.
- 6:32Scheinbar ist dann irgendetwas ist da passiert so ich mein ich,
- 6:39für mich weiß es jetzt ganz genau, was da passiert ist und
- 6:43ich versuche ich auch zu großen Teilen daran teilhaben zu
- 6:46lassen. Auf einmal fehlte ein
- 6:50Glücksmoment, ja eine, eine eine.
- 6:56Wie soll ich sagen, ein Verantwortlicher für diesen
- 7:00Glücksmoment war da nicht mehr da.
- 7:02So und Zack lehre Scheiße, man wurde gefühlt verlassen, man
- 7:13wurde gefühlt allein gelassen mit all seinen Emotionen, man
- 7:17war auf einmal nichts mehr Wert, Social Media war.
- 7:24So gut wie gar nicht hat man sich gar nicht drum gekümmert,
- 7:28sondern eher so mir alles scheißegal, nur das Nötigste
- 7:32gemacht. Das waren so die ersten Stunden,
- 7:40aber dann bin ich ja jemand der sagt so okay woran liegt woran,
- 7:44woran liegt es so, woran liegt es, dass es jetzt so ist, wie es
- 7:47ist? Reflektier das mal?
- 7:49Was können wir ausschließen und. Was können wir nicht
- 7:53ausschließen und nach der Methode bin ich dann vorgegangen
- 7:57und als mir dann klar war, woran es liegt, habe ich mir dann
- 8:03ganz, ganz nüchtern betrachtet auch gesagt, dass dass das nicht
- 8:10die, dass das nicht die die Realität ist, dass es nicht die
- 8:15wahrhaftige Realität ist, sondern das, was mein Kopf mir
- 8:18meint, Erzählen zu müssen, aus. Vorhergehenden Erlebnissen oder
- 8:23vorangegangenen Erlebnissen mit vorangegangen EY kann die
- 8:28letzten Monate betreffen, kann die letzten Jahre betreffen.
- 8:33Es hat sich halt zum Schema X aufgetan und ich wusste ganz
- 8:36genau alles klar Alter, dein Kopf lügt dich an, dein Kopf
- 8:40lügt dich einfach an und suggeriert dir gerade etwas, was
- 8:43gar nicht wirklich real ist. Deine Gefühle die du da gerade
- 8:47hast oder deine Ängste nicht dir deine Gefühle, die Gefühle.
- 8:51Die lass ich jetzt mal außen vor, weil die werden ja das
- 8:55brauch ich euch nicht zu erzählen, im Großen und Ganzen
- 9:00abgeschaltet. Und was bleibt ist Angst.
- 9:02Ja und für jemanden der ne Angststörung hat ist das
- 9:05natürlich denkbar ungünstig. Sagen wir es mal so ne so, aber
- 9:11ich wusste die Gedanken die ich mir da mache, die ich mir da
- 9:14hervorrufe, die. Die sind nicht die, die jetzt
- 9:20hier hingehören. Aber natürlich reagiere auch ich
- 9:26dann erstmal fahrlässig, indem ich dann ja keine Ahnung
- 9:31irgendwas äußere, was nicht so ist, was ich nicht so meine oder
- 9:34wie auch immer, wobei sich das echt alles im Rahmen hält
- 9:37mittlerweile, wirklich das ist, da war ich schon selbst erstaunt
- 9:41und. Und aber man äußert sich erstmal
- 9:45so Scheiße, alles kacke. Ich will ja nicht mehr sein dies
- 9:48das jenes ne ihr kennt das, dann denkst du dir quasi in dem
- 9:52Moment alles wie immer hast doch nichts dazugelernt, so die erste
- 9:58Reaktion, aber da wurde mir halt ziemlich schnell bewusst so.
- 10:04Okay du darfst jetzt nicht liegen bleiben, du darfst das
- 10:06nicht machen, du darfst das nicht machen, sondern du musst
- 10:09funktionieren, erstmal erstmal grob funktionieren.
- 10:12Erstmal musst du deinem, deinem, deinem Hirn quasi neue Impulse
- 10:15geben, die Impulse gibst du eben nicht, indem ich jetzt einfach
- 10:18im Bett liegen bleibe, auf der Couch liegen bleibe oder mich
- 10:20nicht mehr durch den Raum bewege und da wie in eine Art
- 10:23Schockstarre verfalle und die meisten, die mich kennen oder
- 10:28die mir zuhören oder wie auch immer wissen, Skills greifen bei
- 10:31mir grundsätzlich gar nicht, meine Skills sind wirklich dann
- 10:34so. Dinge zu tun also, sprich
- 10:37irgendetwas Kreatives zu machen, rauszugehen, den Hund zu packen
- 10:42und zu sagen, komm, wir gehen spazieren oder ich fahre
- 10:44irgendwo hin und das funktioniert bei mir halt, ist
- 10:48auch ein Skill, klar, aber ich meine jetzt bei mir
- 10:50funktionieren nicht die herkömmlichen Skills wie keine
- 10:53Ahnung igelball oder Akupunktur Ring Chili Essen habe ich alles
- 10:56versucht, hat es nicht geklappt und genauso bin ich darauf
- 11:02vorgegangen um so. Auch meinem Kopf die Möglichkeit
- 11:07zu geben, neue neue Impressionen zu sammeln, neues neuen Input zu
- 11:13bekommen und vielleicht auch neue Erlebnisse zusammen zu
- 11:17sammeln, also irgendetwas dazu zu tun, was in irgendeiner Art
- 11:24und Weise helfen kann. Schrägstrich könnte, dass dieser
- 11:31dieser. Diese dunklen Momente, dass die
- 11:34verschwinden, so da. Aber ich sag mal, die
- 11:40Gefangenschaft innerhalb dieser dieser Gedanken relativ hoch
- 11:45war, hat das erstmal nur semi gut geklappt, aber es hat auf
- 11:49jeden Fall dazu beigetragen, dass es nicht schlimmer wurde.
- 11:51Das ist schon mal das Allerwichtigste so und was habe
- 11:53ich dann gemacht, nachdem ich für mich erstmal wahrgenommen
- 11:59habe, was passiert hier? Was ist los, woran liegt es?
- 12:04Bin ich in die Kommunikation gegangen?
- 12:06Das heißt tatsächlich, ich habe dann das das Gespräch gesucht
- 12:11und habe mich einfach dann dann geäußert, ey das und das stimmt
- 12:16gerade nicht mit mir, ich muss reden, Vertrauensperson so und
- 12:22habe das dann alles erzählt und dann habe ich aber auch eine
- 12:26Vertrauensperson in dem Fall. Die mir nicht erzählt, ja wird
- 12:31gleich besser werden, sondern die genau weiß, wie ich
- 12:34funktioniere. Ganz genau aus dem FF, wirklich
- 12:39aus dem FF und das hilft ungemein.
- 12:45Du kriegst nicht gesagt, so ja guck mal, aber es regnet nicht
- 12:50und. Ja, geh doch mal raus, war ich
- 12:54schon. Ja dann geh Duschen, geh mal
- 12:56baden, mach mal nee, sondern okay woran liegt es, was ist
- 12:59los? Und es wurde dann, weil ich
- 13:04mich, weil ich mich geäußert habe, auch analysiert und auch
- 13:08so ein bisschen zerlegt in seine Einzelteile und mir wurde
- 13:12einfach die Angst auch genommen, mir wurde diese vorherrschende
- 13:16Angst, die die Störung meiner Angst wurde mir quasi genommen.
- 13:24Oder habe ich mir selber genommen in Form von
- 13:29Kommunikation? Das alles?
- 13:32Warum erzähle ich das alles jeder sagen wir super, klappt ja
- 13:37super bei dir, das sind so meine Möglichkeiten, wie ich aus
- 13:45solchen Situationen meinen Kopf aus der Schlinge ziehe.
- 13:49Früher hab ich's zugelassen. Früher hab ich gedacht, ja mein
- 13:52Gott, dann ist es halt da, hält sie aus, egal ob's ne Stunde
- 13:55dauert oder ne Woche. Scheißegal und Scheiß raus,
- 14:00Scheiß raus und keine Ahnung, gib dich dem Ganzen hin und am
- 14:05besten Steiger ich mich noch rein indem ich.
- 14:07Mir noch mehr erzähle noch weiter da rein, denke dann noch
- 14:11Musik anmache, die mich noch mehr triggern könnte, Gespräche
- 14:14führen das jetzt kommt der Clou an der Sache, Gespräche führen
- 14:18die man so besser nicht führen sollte und zwar nicht mit der
- 14:22Vertrauensperson, sondern dann mit Leuten wo man es noch mal
- 14:24richtig rauslassen kann, die man verantwortlich macht, die man
- 14:28vielleicht im besten Fall beschimpfen kann und und und.
- 14:31Ich habe über die Jahre gelernt, ist das der absolut.
- 14:37Falsche Weg ist, der ist nicht konform mit dem, wie es
- 14:39funktionieren kann oder wie es für mich funktioniert.
- 14:42Es ist ja alles, das sind ja alles Sachen, die ich hier
- 14:44erzähle, die funktionieren bei mir, ich freue mich über jeden,
- 14:51bei dem es auch funktioniert, das ist kein Allheilmittel, das
- 14:54ist klar so, aber alleine zu lernen, den Schweinehund zu
- 15:01überwinden, zu sagen und zu sagen, ich bleibe nicht liegen.
- 15:06Und ich gebe mich dem jetzt nicht hin.
- 15:09Ist schon ein krass krass, krass, weiter Fortschritt nur zu
- 15:14sagen ich stehe auf jetzt wird hier jemand schmunzeln wenn er
- 15:19das hört, für mich ist das allerdings das sind Basics.
- 15:25Ich habe dann den Anspruch an mich selber zu sagen, ja gut,
- 15:28aber es reicht mir nicht, dass ich aufstehe.
- 15:29Ich muss auch was leisten, ich muss jetzt was tun, ich muss
- 15:31meine Coachings machen, ich muss dies machen, ich muss das
- 15:33machen, egal wie es mir geht, ich muss ja funktionieren.
- 15:36So habe aber gelernt, mittlerweile dann auch mal
- 15:40Coaching zu verschieben, zu sagen, du immer geht gerade
- 15:43nicht ehrlich zu sein immer, es geht gerade nicht, wir
- 15:47verschieben das, keine Ahnung um einen Tag um 2 Tage, wie auch
- 15:51immer um dann. Self Care zu betreiben, wirklich
- 15:58etwas zu tun, wo man eigentlich Spaß daran hat, also dem Hund
- 16:02beim beim Laufen zugucken wie ins Wasser geht oder sonst was
- 16:07irgendwo hinfahren wo es wo es gut ist, keine Frustkäufe zu
- 16:11machen, sondern ganz bewusst Geldkarte und so zu Hause
- 16:14lassen, Bargeld zu Hause lassen, sondern nur das Nötigste bei zu
- 16:18haben um dann nicht in Versuchung zu kommen, sich
- 16:21irgendwie. Den den inneren Frieden kaufen
- 16:24zu wollen. Also sind viele Dinge, die man
- 16:27da am Schirm haben muss, wirklich viele Dinge so, und
- 16:32dann, wie gesagt, ist es halt das Wichtigste überhaupt in die
- 16:37Kommunikation zu gehen. Wie gesagt, erstmal mit sich
- 16:39selbst und dann mit einer Vertrauensperson, wo man genau
- 16:42weiß, die schmeißt nicht mit Phrasen und Floskeln um sich,
- 16:46sondern OK, die versteht mich diese Person.
- 16:50Diese Person XY, wer auch immer das für euch ist, für mich ist
- 16:53ist ja völlig egal. Ist ja völlig hupe so und für
- 16:58mich war zum Beispiel ganz klar OK, wenn du so einigermaßen
- 17:01wieder am Damm bist, dann sprichst du auch den Podcast ein
- 17:06und nimmst den nimmst den Leuten quasi sogar mein Denken, nimmst
- 17:12den Leuten quasi auch mal so die Illusion, dass ich das nicht
- 17:14mehr habe, dass ich komplett geheilt bin.
- 17:16Ja, aber. Noch mal, ich spreche nicht über
- 17:19Heilung und Krankheit, sondern es ist ein Teil von dem, wie ich
- 17:24funktioniere. Und jeder Mensch kann an seinem,
- 17:27an seiner Persönlichkeit kann er schrauben, kann er
- 17:30Stellschrauben stellen, kann er irgendwas perfektionieren,
- 17:34maximieren, minimieren, wie auch immer das ist.
- 17:38Wieso ein, wieso ein Auto, was nicht mehr ganz rund läuft,
- 17:42obwohl ich jetzt schon eine rostige Karre bin, aber.
- 17:47Aber auch das kann man wieder mit viel Reparatur, mit viel
- 17:49Arbeit, Geduld und ein bisschen Spucke kriegt man das hin, dass
- 17:53dieses Auto wieder fährt und wenn es irgendwo rostet, ja dann
- 17:57wird halt eine neue neue Spachtelschicht aufgetragen, es
- 18:00wird grundiert, es wird ein bisschen weiß ich nicht geflext,
- 18:02was weiß ich wieder funktioniert und irgendwann wieder drüber
- 18:04lackiert und alles ist wieder frisch.
- 18:06So und so gehe ich mit mir um, so gehe ich dann einfach mit mir
- 18:10um, ich sehe das so, dass dann gewisse Dinge.
- 18:16Einfach repariert werden müssen oder, oder, oder perfektioniert
- 18:22werden müssen, und zwar so, dass es mir zumindest nicht so
- 18:28schlecht ging, wie es vor Jahren mal war, als ich noch über
- 18:31Dämonen gesprochen habe, die in meinem Kopf gerade herrschen,
- 18:36über über über die dunklen Wolken, über über den Kampf, den
- 18:42ich da führen muss, weil all das.
- 18:46Ist quasi an Negativität in so einem Moment ja gar nicht zu
- 18:49überbieten. Und wenn ich das in diesem
- 18:51Moment als meinen Dämon gesehen hätte und wär in den Kampf
- 18:55gegangen, Leute, dieser Dämon, den man sich selber einrichtet,
- 18:59einredet, der ist übermächtig, der ist übermächtig und der wird
- 19:03immer gewinnen, er wird immer gewinnen, bis er irgendwann von
- 19:07alleine wieder geht, bis er sagt, so jetzt hab ich hier so n
- 19:09bisschen mein Unheil getrieben und.
- 19:11Hab hier und da so ein Paar so ein paar Löcher aufgerissen, da
- 19:15ne Sprengfalle gesetzt, da ne tretmine, da ne Bombe geworfen.
- 19:17Jetzt kann ich wieder gehen. Hier ist jetzt ein Trümmerfeld
- 19:20und das ist das was ich wollte und dann ist er erst mal wieder
- 19:22weg und ihr sitzt da in eurem Trümmerfeld und denkt euch so
- 19:25Scheiße, der Wiederaufbau der wird mies, ich will aber nichts
- 19:30wieder aufbauen, ich will quasi durch mein Feld gehen ohne
- 19:35Trümmern. Und maximal so, so ein paar
- 19:38Kleinigkeiten so auf Seite legen zu sagen, Oh, das gehört hier
- 19:41nicht hin, das ist ja umweltschädlich, ja, so ist dann
- 19:45mein Herangehensweise solchen Dingen gegenüber und solchen
- 19:50Zuständen gegenüber. Und jetzt, ich bin tierisch
- 19:53müde, ich bin ausgelaugt, das ist auch das, natürlich geht das
- 19:59an die Substanz, ja, die Augen fallen ständig zu, man könnte
- 20:03den ganzen Tag einfach nur pennen, weil es ist.
- 20:07Anstrengend. Es ist maximal anstrengend, aber
- 20:09es ist, und das ist das perfide daran, genauso anstrengend, als
- 20:14wäre ich in den Zustand reingegangen und hätte ihn
- 20:17durchlebt. Die Anstrengung ist die gleiche,
- 20:22also warum soll ich die Anstrengung denn ins Negative
- 20:26laufen lassen, wenn ich sie ins Positive umsetzen kann und halt
- 20:30quasi konträr arbeite, weil tun muss man was.
- 20:36Tun muss man was, selbst wenn man sich auf das Negative
- 20:38einlässt, muss man gucken, dass man überlebt.
- 20:40So ungefähr also die Anstrengung, und das habe ich
- 20:44auch immer wieder über die Jahre festgestellt, wenn man dagegen
- 20:47ankämpft oder wenn man, wenn man dagegen steuert, ankämpft, ist
- 20:51das falsche Wort, wenn man dagegen steuert und sich ganz
- 20:53klar sagt, du Okay Schema, Plan A, Plan B, Masterplan, dieses
- 20:59jenes, welches, das ist genauso anstrengend, als wenn ich mich
- 21:03in den Zustand fallen lasse. Und das muss man sich vor Augen
- 21:06führen, dass diese Strapazen, die man auf sich nimmt, sowohl
- 21:13als auch gleich anstrengend sind.
- 21:16Wenn man das Begriffen hat, ist man schon ein Stückchen weiter,
- 21:20wie gesagt, eine Strapaze kann auch sein, und da wiederhole ich
- 21:23gerne die weisen Worte einer sehr netten Vertrauensperson,
- 21:28die sagt, aber, das ist schon ein Erfolg, dass du aufstehst.
- 21:34Dir was zu essen machst keine Ahnung und vom Bett auf die
- 21:37Couch kommst. Mein Anspruch ist es nicht, sag
- 21:39ich auch ganz klar, aber für viele, und das weiß ich da, das
- 21:45sind hier wir haben ach keine Ahnung wieviel 1000 Hörer und
- 21:5050% mindestens wissen wovon ich rede, wenn ich sage es ist eine
- 21:54riesen Strapaze aufzustehen und nicht liegen zu bleiben,
- 22:01aufzustehen, nicht sitzen zu bleiben.
- 22:04Aufzustehen, um sich was zu essen zu machen, um aufs Klo zu
- 22:07gehen, im besten Fall Duschen zu gehen, weil selbst das ist ja in
- 22:10diesem Moment fast gar nicht möglich, geschweige denn, das
- 22:14Haus zu verlassen. Also habt ihr ungefähr so ein
- 22:18Gefühl dafür, was ich meine, wenn ich sage, wir sprechen hier
- 22:21über Strapazen, aber auf der Couch zu liegen, so wie es bei
- 22:26mir früher war, zu verkrampfen, zu schreien, zu weinen, zu
- 22:30brüllen, zu hassen. Sich selbst zu zu malträtieren,
- 22:35den Kopf versuchen irgendwo einzuschlagen, weil das waren
- 22:38meine Selbstverletzungen, meine bevorzugten Selbstverletzungen
- 22:42gingen immer gegen meinen Kopf, deswegen bin ich auch ein
- 22:45bisschen doof. Jetzt kann ich da Scherze drüber
- 22:50machen, gestern zum Beispiel war ich froh, dass es nicht passiert
- 22:53ist. Na ja, jetzt kann ich darüber
- 22:54lachen, aber diese Strapazen sind doch die gleichen.
- 23:00Sich zu verletzen, die hinter die Wunden zu lecken und und
- 23:06auch die Ernüchterungsscheiße. Es kam wieder und ich konnte
- 23:11nichts dagegen tun, warum zum Geier dann nicht einfach mal
- 23:17versuchen zu versuchen umzudenken und zu sagen, ey, ich
- 23:19versuche es, ich strenge mich jetzt so krass an, dass ich
- 23:23aufstehe, dass ich strenge mich noch krasser an, dass ich
- 23:28Duschen gehe. Noch krasser.
- 23:30Ich gehe einkaufen und wer Hundebesitzer ist, noch viel
- 23:34krasser. Ich gehe raus, ich gehe eine
- 23:38Stunde, anderthalb oder 2 Stunden mit dem Hund spazieren,
- 23:42versuche die Luft im Wald zu atmen, keine Ahnung im Park,
- 23:46versuche andere Einflüsse, das ist an Aufwand, an Strapazen, an
- 23:51an, an Strapazen doch gar nicht zu überbieten, das ist wie
- 23:56Marathon laufen. Das ist wie Marathon laufen.
- 24:04Jeder, der mal geboxt hat, weiß, wie ewig lang 12 Runden sind,
- 24:08wie anstrengend das ist. Jeder, der mal Marathon,
- 24:11Halbmarathon bei sich 10 Kilometer gelaufen ist, weiß,
- 24:14wie fertig der Körper danach ist.
- 24:16Jeder, der schon mal keine Ahnung irgendwo hochgeklettert
- 24:20ist, ne Wanderung gemacht hat was weiß ich weiß wie platt man
- 24:24danach ist. Es sind Strapazen.
- 24:29Die habt ihr sowohl in dem einen als auch in dem anderen Szenario
- 24:34so und meiner Meinung nach ist es dann irgendwie cooler, die
- 24:44Strapazen in die richtige Richtung zu lenken.
- 24:46Wie gesagt, sie sind eh da, setzt eine Menge eine Menge, das
- 24:52muss ich zugeben, Selbstdisziplin voraus.
- 24:56Setzt ne Menge Mindset wirklich voraus.
- 24:59Ne Menge Mindset seinem Kopf zu sagen, Pass mal auf, erzähl mir
- 25:03keine Scheiße. Ja es ist jetzt wie es ist, ich
- 25:05stehe auf, du kannst mich am Arsch lecken wat du willst, euch
- 25:09mich wieder hinsetzen nee nee nee, nee, jetzt zieh ich mich
- 25:10an, geh raus, das hat sehr sehr sehr sehr viel mit
- 25:15Selbstdisziplin zu tun, ja und auch mit Wertschätzung sich
- 25:19selbst gegenüber, das darf man auch nicht unterm Tisch fallen
- 25:22lassen, weil ich sag euch 1 wer alle alle von euch.
- 25:26Derjenige, der es schafft, trotz maximaler Triggerung sag ich
- 25:33mal, nicht in einen Zustand zu verfallen, ja, der hat schon
- 25:37maximalen Selbstwert für sich geschaffen.
- 25:41Das sind so Sachen, da darf man auch mal stolz auf sich sein,
- 25:44weil ihr alle kennt das die ihr davon betroffen seid, wenn
- 25:47irgendwelche Dinge unplanmäßig passieren, die einen maximal
- 25:51triggern wie wie, wie wie. Engmaschig das dann wird wie wie
- 25:58dünn der Ritt auf Messers Schneide wird und wie hoch die
- 26:02Gefahr ist, auf die falsche Seite zu kippen, weil man nicht
- 26:06ausbalanciert ist. Ja und wie geil es aber ist,
- 26:12wenn man trotzdem irgendwie gesichert ist.
- 26:14Doppelten Boden ein Fangseil unten hat, ein Fangnetz hat oder
- 26:16wie auch immer und es einfach schafft, dieses Fangnetz, diesen
- 26:23doppelten Boden muss man sich erarbeiten.
- 26:26Und das ist ein Prozess, das klappt nicht immer.
- 26:30Auch ich würde niemals niemals auf die Idee kommen, nie im
- 26:34Leben zu behaupten, ich könnte nie wieder in so einen Zustand
- 26:40rutschen, das hat mich die Vergangenheit gelehrt, das hat
- 26:43mich mein Leben gelehrt, dass es immer wieder Rückschläge geben
- 26:49kann und wahrscheinlich auch wird, aber.
- 26:55Wenn ich die Zeit dazwischen sehe zwischen einem Rückfall und
- 27:03dem letzten Rückfall und wenn da die Zeit so exorbitant weit
- 27:08auseinander liegt, wie es bei mir dann der Fall wäre, ey, dann
- 27:12ist alles cool, dann ist alles cool.
- 27:17Guck mal, es ist ja so, wir denken immer.
- 27:25Dass wir das Thema hatte ich letztens noch, dass wir immer in
- 27:28die Vermeidung gehen müssen. Dies das jenes, dass wir keine
- 27:33Ahnung, alles immer negativ bewerten, auch ein Rückschritt
- 27:38wird negativ bewertet, aber es ist bei der Vermeidung doch auch
- 27:42ganz simpel eigentlich, wenn ich auf ein Feuer zu gehe, laufe ich
- 27:47da nicht rein, sondern gehe außen rum, ich habe meinen
- 27:50Schmerz vermieden. Wenn ich den Rückschritt gemacht
- 27:53habe, dann sehe ich den nicht als Rückschritt, sondern als
- 27:57Anlauf und als neue Chance. Es werden immer wieder im Leben
- 28:01Dinge passieren, die man als Rückschritt, als Vermeidung, als
- 28:05Niederlage bewerten möchte, aber was lernt, was macht man aus
- 28:10jeder jetzt habe ich selbst gesagt, was macht man aus jeder
- 28:13Niederlage, man lernt, man lernt dazu, Niederlagen sind doch
- 28:17dafür da um. Irgendwann gewinnen zu können,
- 28:21weil man sich optimiert, wenn keine Ahnung, wenn ich geboxt
- 28:26habe und Fall nach 2 runden um, weil ich meine Deckung unten
- 28:30hatte, weiß ich beim nächsten Mal, die nimmst du besser hoch,
- 28:32hältst du länger durch? Ja, und irgendwann achtest du
- 28:36mal hier nicht drauf, so bis du irgendwann perfektioniert bist.
- 28:40Und dann boxt du deine 12 runden und im besten Fall gewinnst du
- 28:43noch, aber das alles lernt man aus Niederlagen, aus sogenannten
- 28:47Rückschritten ne und? Und noch mal auch eine
- 28:51Vermeidung hat durchaus durchaus Positives.
- 28:54Ich vermeide doch auch Situationen, wo ich genau weiß,
- 28:58Boah, das kann gefährlich für mich werden, für mich, für meine
- 29:01Psyche, für meinen Körper, whatever die vermeide ich doch,
- 29:08aber es ist doch was gutes, ich spring doch nicht ohne Seil,
- 29:12bungee. Also vermeide ich meinen
- 29:15sicheren Tod, indem ich mir so verdammtes Seil da dran mache,
- 29:17wenn ich es machen würde. Was ich nicht tun würde,
- 29:19definitiv nicht alles höher als ein Bordstein ist mir zu hoch
- 29:23so, ich hoffe ich konnte euch mit dieser Folge so einen
- 29:27kleinen Einblick in meine Gedankenwelt geben, in meine, in
- 29:31meine, in meine, keine Ahnung, Reaktion, in meinen Umgang mit
- 29:38der mit der Situation und. Dass ihr vielleicht da so n
- 29:44bisschen was draus ziehen könnt und noch mal ganz klar, hier
- 29:47sitzt keiner und spricht in das Mikrofon, der es nicht selber
- 29:49kennt, sondern der es oder der es komplett weg hat und auch
- 29:55mich trifft es immer wieder, damit möchte ich mich gar nicht
- 29:59hervorheben, sondern viele denken immer, dass der gute
- 30:04Sven. AKE Border allein, der sich
- 30:06gleich verabschieden wird, dass der immer alles im Griff hat,
- 30:09das ist Bullshit, das ist Bullshit und ich möchte das auch
- 30:13gar nicht so stehen lassen, deswegen lasse ich euch daran
- 30:16teilhaben an meiner Gedankenwelt, das habe ich schon
- 30:18immer getan und das werde ich auch immer tun und selbst wenn
- 30:21es zum Äußersten kommen würde, wohlgemerkt würde würde ich euch
- 30:26auch daran teilhaben lassen, einfach auch dann, um als
- 30:29mahnendes Beispiel zu dienen oder als der zu dienen, der euch
- 30:32erzählt. Wie er damit umgegangen ist und
- 30:34wie man es besser nicht tut oder doch tut oder whatever drauf
- 30:37geschissen. Ja, in diesem Sinne, ich möchte
- 30:41noch mal auf das nächste Event eben kurz hinweisen, wer mich
- 30:44live sehen will, das nächste Event ist am 28.6.
- 30:47In Hessen und zwar in Darmstadt. Der Vorverkauf der Karten läuft
- 30:53bei Eventim, ich habe mich dazu entschlossen Vorverkauf zu
- 30:55machen um die Sache auch einfach besser planen zu können wer
- 30:57kommt und so weiter und sofort und damit ihr auch.
- 31:01Die Sicherheit hat so Scheiße nicht, dass ich dahin kommen und
- 31:03das Ding ist rappelvoll und ihr kommt nicht mehr rein.
- 31:05Also gibt es einen Vorverkauf bei Eventim, ist überall in den
- 31:10sozialen Medien bei mir verlinkt, vernetzt für
- 31:13irgendwas, also ihr werdet das schon finden und 28 6 ab 18:30
- 31:20Uhr ist Einlass in Darmstadt und ja.
- 31:25Bleibt mir nichts anderes, als euch eine schöne Woche zu
- 31:28wünschen und euch nur noch zu sagen, mein Name ist Sven AKA
- 31:33Boller allein und ich bin raus. Für diese Woche macht es gut.