Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Wolfsalarm, Weichenstellung und Widerstand
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 31. März. Gestern der Wahl, heute der böse Wolf. Feuer in der Technischen Universität. Die Idee einer Wiedervereinigung Helgolands schlägt Wellen. Smith fehlt dem FC St. Pauli. Gestern der Wahl, heute der böse Wolf. Zum ersten Mal seit seiner Wiederansiedlung in Deutschland 1998 hat ein Wolf einen Menschen verletzt. Gestern Abend griff das streunende Jungtier erst eine Frau in einer Einkaufspassage in der großen Bergstraße in Altona an, bevor er dann in der Binnenalster gefangen genommen werden konnte. Das Opfer des Vorfalls ist bereits am Montagabend nach ambulanter Behandlung wieder aus der Klinik entlassen worden. Der Wolf war in der mit gläsernen Automatiktüren gesicherten Passage gefangen. Die Frau hatte dann versucht, das Tier zu befreien und sei dabei verletzt worden. Bei dem Wolf habe es sich um das Tier gehandelt, das in den Tagen zuvor im Westen der Stadt gesichtet worden sei, erklärte die Umweltbehörde. Nach dem Vorfall am Montag flüchtete sich der Wolf bis an die Binnenalster. Durch die enge Zusammenarbeit und das professionelle Eingreifen aller Beteiligten konnte das Tier am späten Abend an der Alster erfolgreich gesichert werden, erklärte ein Sprecher der Umweltbehörde. Der Wolf ist sicher untergebracht und wird derzeit tiermedizinisch versorgt. Im Abendblatt kommentiere ich, vielleicht hilft der jüngste Hamburger Fall, einen realistischen Umgang mit dem Tier fernab von Romantisierung und Hysterie zu finden. Wölfe sind Teil der Natur, das stimmt. Wölfe sind aber auch Raubtiere. In unmittelbarer Nähe der Stadtteilschule Flottbeck ist am Montag um kurz vor 14 Uhr ein 13-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei wurde der Junge von mindestens einem Jugendlichen mit einem Messer angegriffen. Der 13-Jährige wurde unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht, befindet sich aber mittlerweile außer Lebensgefahr, wie die Polizei am Dienstag auf Nachfrage mitteilte. Sein Zustand sei stabil. Während der 13-Jährige schwer verletzt an der Adresse Ostdorfer Weg Ohlenkamp in Großflottbeck zurückblieb, ergriffen zwei Tatverdächtige die Flucht. Wenig später konnten zwei 15 Jahre alte Jugendliche festgenommen werden. Einer der beiden soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. In den Tarifverhandlungen der Hamburger Hochbahn ist eine Einigung erzielt worden. Das teilten das Verkehrsunternehmen und die Gewerkschaft Verdi nach der achten Verhandlungsrunde in der Nacht mit. Zuvor hatten Beschäftigte mehrfach die Arbeit bei Warnstreiks niedergelegt und den Nahverkehr in der Stadt stark beeinträchtigt. Bei den Warnstreiks fuhren kaum Busse und U-Bahnen. Bei den Verhandlungen ging es um den Mantel- und Entgelttarifvertrag. Der neue Entgelttarifvertrag startet nach Hochbahnangaben rückwirkend zum 1. Januar 2026 und hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Der Manteltarifvertrag wirkt ebenfalls rückwirkend ab dem 1. Januar dieses Jahres und endet nach 36 Monaten am 31. Dezember 2028. Nach Gewerkschaftsangaben bedeutet die Einigung für den Entgelttarifvertrag rückwirkend zum 1. Januar ein Plus von 3 Prozent, aber mindestens 130 Euro. Ab dem 1. Januar 2027 sollen die Mitarbeiter weitere 2,4 Prozent mehr erhalten, mindestens jedoch 110 Euro. Wegen eines Feuers ist es zu einem Großeinsatz an der Technischen Universität Hamburg gekommen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, brenne es im Dachbereich des Gebäudes in Harburg. Den Angaben zufolge wurde das Gebäude geräumt. Es gebe keine Verletzten. Die Brandursache war zunächst unklar, wie der Sprecher sagte. Etwa 60 Einsatzkräfte, 8 Löschfahrzeuge sowie weitere Sonderfahrzeuge seien im Einsatz, sagte der Sprecher. Die Idee einer Wiedervereinigung Helgolands schlägt Wellen. Helgolands Bürgermeister Thorsten Pollmann hatte die Idee im Abendblatt präsentiert und möchte nun mit der Gemeindevertretung und den Insulanern ins Gespräch kommen. Am Ende stünde ein neuer Bürgerentscheid. Er habe bereits sehr viele Reaktionen bekommen. Von den Gewerbetreibenden sei das durchweg positiv. Viele Einwohner gutieren, dass über die Frage diskutiert wird, weil sie sich mitgenommen fühlen. Negative Reaktionen kämen zum Teil von Gästen, die sagten, alles solle so bleiben, wie es ist. Pollmann betont aber, dass die Insulaner mit den Konsequenzen einer negativen Entwicklung leben müssten. Der Hamburger Bauunternehmer Arne Weber, der schon 2008 den Vorschlag für eine Verbindung von Insel und Düne gemacht hatte, reagierte positiv auf Pollmanns Vorstoß. Technisch ist eine solche Aufspülung gar kein Problem, sagte er unserer Zeitung. Die Pläne sind bis ins Detail ausgearbeitet. Zwar ist der Masterplan 15 Jahre alt, wir müssten aber nur die Details anpassen. Wir stehen bereit. Der Helgoländer Hotelier Detlef Rigmas sieht in dem Plan gar die einzige Chance für Helgoland. Es geht mir nicht um den Tourismus, sondern ums Überleben der Helgoländer, sagte er. Der katholische Flüchtlingsbischof Stefan Heße hat sich kritisch zu Forderungen nach einer schnellen Rückkehr syrischer Geflüchteter in ihre Heimat geäußert. Eine pauschale Quote, wonach 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer innerhalb weniger Jahre in ihre Heimat zurückkehren sollten, halte er für wenig sinnvoll, sagte Hesse der katholischen Nachrichtenagentur in Hamburg mit Blick auf entsprechende Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU. Solche Fragen müssen mit Augenmaß entschieden werden, nicht anhand fixer Zahlen. Es brauche sowohl Menschen, die zurückkehren, als auch solche, die in Deutschland bleiben, so der Hamburger Erzbischof und Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz. Merz hatte am Montag nach einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed Al-Sharah gesagt, in den nächsten drei Jahren sollten rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer in ihre Heimat zurückkehren. Der Bundeskanzler stellte diese Zahl als Wunsch der syrischen Seite dar und verwies zugleich darauf, dass gut integrierte Menschen in Deutschland bleiben könnten. Für fünf Tage und Nächte entsteht auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz in der Innenstadt eine Zeltstadt. Das Bündnis Solidarität statt Ausgrenzung wolle zum Ende des Hamburger Winternotprogramms auf Obdachlosigkeit aufmerksam machen und Wege zur Überwindung aufzeigen, so das Bündnis am Dienstag. Obdachlosigkeit ist ein strukturelles Problem und kein selbstverschuldetes Schicksal, sagte Bündnismitglied Cedric Horbach beim Aufbau am Dienstag. Bis Sonntag findet das Aktionscamp auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz statt. Es finden unter anderem Vorträge, Workshops, Gespräche und ein Stadtrundgang zum Thema statt. Im Mittelpunkt des Programms stehe die Beteiligung von Menschen mit eigener Obdachlosigkeitserfahrung und von lokalen Hilfe- und Selbsthilfestrukturen. Wir wollen obdachlose Menschen nicht gehört werden, sondern wirklich mitentscheiden, sagte Horbach. Der FC St. Pauli muss im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga vorerst ohne Abwehrspieler Eric Smith auskommen. Nachdem der 29-Jährige vorzeitig von der schwedischen Nationalmannschaft abgereist war, veröffentlichte der Klub jetzt die Diagnose. Der Defensivmann habe sich eine strukturelle muskuläre Verletzung in der linken Wade zugezogen, hieß es in einer Mitteilung des Klubs. Der Tabellen-16 bestreitet sein nächstes Bundesligaspiel am Ostersonntag beim 1. FC Union Berlin. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. 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