Latest / Travel News Talk / 100 Absagen, ein Reisebüro
Transcript
- 0:10Speaker 1: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe vom TravelNews-Tag.
- 0:16Speaker 1: Ich bin Reto Souter, Chefredaktor von TravelNews.
- 0:20Speaker 1: Heute ist eine Frau im Podcast-Gast mit einem sehr bewegten Leben in Afrika über den Iran auf Spanien – von ganz viel Zeit im Flugzeug über den Wolken bis auf Zermatt und dort auf Däliken im Zürich-Underland ist es gegangen.
- 0:36Speaker 1: Vor dreizehn Jahren hat sie unter dem Namen Contemporary Travel ein eigenes Reisebüro gegründet, das sie bis heute erfolgreich führt.
- 0:44Speaker 1: Herzlich willkommen im Tag Beatrice Binner!
- 0:48Speaker 0: Danke, dass ich kommen darf.
- 0:50Speaker 1: Beatrice, dein Reisebüros hat kürzlich die hundertste Fünfsternbewertung bekommen.
- 0:56Speaker 1: Hand aufs Herz.
- 0:57Speaker 1: Liz ist immer noch jeden einzelnen Kommentar, der eingeht?
- 1:01Speaker 0: Jede einzelne und jede einzelne tue ich persönlich.
- 1:04Speaker 0: beantworte, verdanken.
- 1:06Speaker 1: Was bedeutet dir die Marke persönlich?
- 1:09Speaker 1: hundert-feufsternbewertungen?
- 1:12Speaker 0: Ja das bin ich!
- 1:13Speaker 0: Ich mache alles persönlich.
- 1:15Speaker 0: Mein Reisenbüro hat die nötige IT-Infrastruktur, wo man das Minimum haben muss oder auch das, was wir haben müssen.
- 1:26Speaker 0: Meine Kunden wissen, dass ich mit ihnen persönlich umgegangen bin.
- 1:30Speaker 0: Jede Buchung schaue ich immer neu wieder an.
- 1:35Speaker 0: Es gibt eigentlich keine vorgefertigten Reise, die ich gerade so wiederhole.
- 1:39Speaker 0: Ich schaute immer, wer der Kunde ist und was für ein Alter das ist.
- 1:43Speaker 0: Und dann mache ich ziemlich alles Taylor-Made.
- 1:46Speaker 1: Du schickst nicht nur Kunden auf Reisen, sondern bist auch selber regelmäßig unterwegs als Reiselleiterein ... Im September bist du von einer Gruppe Reise zu Ganda zurückgekommen.
- 1:57Speaker 1: Was war der stärkste Moment auf dieser Reise?
- 2:00Speaker 0: Ja, es waren die Panzer und vor allem das Gorilla-Trakking.
- 2:04Speaker 0: Das ist wahnsinnig.
- 2:05Speaker 0: Wir haben eine Sechzehn- bis sechzehntes Gesandte.
- 2:07Speaker 0: Da dürfen wir am Gorilla sitzen und einfach in den Augen schauen.
- 2:14Speaker 0: Und sie sind so friedlich.
- 2:15Speaker 0: Dann sieht man den ganzen Frieden.
- 2:18Speaker 0: So den inneren Frieden, wo man sich wünscht!
- 2:20Speaker 1: Wie gruselig war die Gruppe, mit der du unterwegs warst?
- 2:23Speaker 0: Ich war zu acht unterwegs.
- 2:25Speaker 0: Es war eine super Gruppe.
- 2:27Speaker 0: Der älteste war in den Einen und Dachzeigen.
- 2:29Speaker 0: Und sein Herz schaffte es ab ca.
- 2:32Speaker 0: forty-fünf Prozent.
- 2:34Speaker 0: Er kam fünf Stunden auf das Chimpanzentracken und aufs Gorillatracking.
- 2:39Speaker 0: Er machte alles.
- 2:41Speaker 0: Wieso berührt er auch?
- 2:44Speaker 0: Jeden in der Gruppe hatte ich mit jedem Verstanden viel Singles, aber auch zwei Perlen.
- 2:49Speaker 1: Wie geht es mit dieser Verantwortung um, die dann gleich ist?
- 2:52Speaker 1: Ich sage gerade auch, wenn Eltern dabei sind und gesundheitlich nicht mehr top-top unterwegs sind.
- 2:57Speaker 1: Ja wie geht es an das hin?
- 2:59Speaker 0: Also ich schicke immer ein Notfallformular für jeden Kunde, der bei mir bucht.
- 3:06Speaker 0: Es ist freiwillig, die meisten fühlen zu aus.
- 3:08Speaker 0: Dann habe ich schon mal alle Kontaktarten, Krankenkassen etc.
- 3:12Speaker 0: Und ich bitte einmal darum, dass Sie Ihre Kärtel von den Versicherungen mitnehmen.
- 3:18Speaker 0: Selber gehe ich einfach vom guten Aus.
- 3:20Speaker 0: Ich habe ein wenig Glück im Hosen-Sorg, weil man es herzlich flodert.
- 3:25Speaker 1: Wieso ist es dir wichtig, selber auf diesen Reisen dabei zu sein und die Reise durchzuführen?
- 3:30Speaker 0: Ja, weil dann kann ich wieder mit den Menschen sein, die ich gerne habe.
- 3:34Speaker 0: Ich bin ein Menschefreund und ich bin immer fasziniert von diesen Individuen.
- 3:39Speaker 0: Es ist mir gleiche Wellenmalter.
- 3:41Speaker 0: Das sind so spannende Menschen und wenn wir fast zwei Wochen mit diesen Leuten ... und praktisch rund um die Uhr zusammen sein.
- 3:49Speaker 0: Das ist so eine Erfüllung für mich.
- 3:52Speaker 0: Ich lerne auch viel, weil ich jetzt wirklich ein Reisebüro tante bin.
- 3:57Speaker 0: Und ich weiss bei technischen Pfeifen.
- 4:00Speaker 0: Ich freue mich immer so, wenn mir etwas anderes aus seinem Leben erzählt, dass es mich so bereichert.
- 4:06Speaker 0: Ja, darum mache ich das nächste Jahr noch als Gruppe mehr!
- 4:12Speaker 0: Also voraussichtlich habe ich eine ist schon fix drin, für ihn ist Schlappland.
- 4:15Speaker 0: Die zweite ist so zu... ...achtzig Prozent drin.
- 4:18Speaker 0: Das gibt einen Royal Clipper-Sagleturn nochmal.
- 4:22Speaker 0: Die haben auch alle so Freude gehabt und ich denke es gibt noch ein Mekong River Cruise.
- 4:29Speaker 1: Jetzt hast du vorhin gesagt, dass man diese Konstellation super war auf der Nuganda-Rise?
- 4:33Speaker 1: Hast du das auch schon mal erlebt, dass vielleicht etwas Spannungen gegeben hat oder dass nicht alles so rundgelaufen ist?
- 4:38Speaker 1: oder bist eigentlich meistens glimpflich davon gekommen wenn wir dem so sagen
- 4:42Speaker 0: können?
- 4:42Speaker 0: Erstens, ich mache immer einen Kennenlern-Aper oder sogar ein Abegassen.
- 4:46Speaker 0: Das mache ich bei mir daheim und das waren letztes Mal bis zum Jahr ... Ja, die waren vierundzwanzig Leute.
- 4:52Speaker 0: Da habe ich also relativ viele Küche gebacken und gekocht und gemacht.
- 4:57Speaker 0: Ich mache aber gerne für meine Kunden.
- 4:59Speaker 0: Dann lernen sie sich schon mal kennen.
- 5:01Speaker 0: Aber ich weiss eigentlich schon in der Anmeldung, sehe ich schon etwas und kann mich sehr gut dann auf die verschiedenen Charakteren einstellen.
- 5:09Speaker 0: Und ich bin eine, die gut ist Ausgleichen, Matchen motivieren.
- 5:14Speaker 0: Und auf dem letzten Gruppenreis habe ich gesagt, keine negativen News vorlesen, irgendwo aus der Zeitung oder so.
- 5:22Speaker 0: Alles nur positiv und es haben sich alle daran gehalten und alle sind begeistert
- 5:25Speaker 0: gewesen.".
- 5:30Speaker 1: Du reist nicht nur in Afrika, sondern du hast als Kind auch einmal dort gelebt?
- 5:35Speaker 1: Nimm uns mit in die Zeit!
- 5:36Speaker 1: Wie war das?
- 5:38Speaker 0: Ja, das war super schön.
- 5:41Speaker 0: Mein Vater hat ... Wir haben wirklich im Bus geschossen.
- 5:45Speaker 0: Wo
- 5:47Speaker 1: war das genau?
- 5:48Speaker 0: In Nanjuki, beim Equator.
- 5:50Speaker 0: Meine Schwester fang an in einer Boarding-School-Internat.
- 5:58Speaker 0: Mein Bruder und ich sind in der Englisch-Tagesschule.
- 6:03Speaker 0: Dann ging ich später auch ins Internat.
- 6:06Speaker 0: Dann kamen wir alle zwei Wochen nach Hause.
- 6:08Speaker 0: Dann ist ein Fahrer gekommen, er hat uns abgeholt ... Das war super.
- 6:13Speaker 0: Wir lebten wirklich mit der Natur und dem Tier.
- 6:16Speaker 1: Was hat dein Vater gearbeitet?
- 6:18Speaker 0: Er ist Hoch- und Tiefbautechniker, ein Ingenieur.
- 6:22Speaker 0: Dort war er im Straßenbau in Iran Staudam.
- 6:26Speaker 1: Du sprichst schon an.
- 6:28Speaker 1: Nach Afrika ging es in Iran.
- 6:30Speaker 1: Was steht daran für Erinnerungen?
- 6:32Speaker 0: Dort wohnen wir total in den Pampas.
- 6:36Speaker 0: In der Nähe einer Oasestadt stellte sich das Camp auf.
- 6:40Speaker 0: Österreich ... Deutschland, die Schweiz.
- 6:43Speaker 0: Und jede Familie hatte das gleiche Häuschen und wir hatten einen österreichischen Lehrer.
- 6:48Speaker 0: Also habe ich die österreichische Geografie gelernt, nicht Schweizer.
- 6:52Speaker 0: Eines Klassenzimmer war ich in der dritten Klasse, meine Brüder waren zweit, meine Schwester waren vierte.
- 6:58Speaker 0: Wir hatten nur zwei Stunden Schule, Deutsch und Mathe.
- 7:02Speaker 0: Ja, nein, die Geografien haben wir auch gehabt.
- 7:05Speaker 0: Genau, wenn ich zurückkomme, bin ich in den Schweiz, habe ich dann etwas Mühe gehabt.
- 7:10Speaker 1: Wie konntest du das aufsaugen?
- 7:13Speaker 1: Zuerst Afrika, Iran und die Kulturen.
- 7:16Speaker 1: Du sagst gleich, man geht in internationalen Schulen.
- 7:19Speaker 1: Wie viel kommt man von den Einheimischen mit über?
- 7:22Speaker 1: Auch sprachlich kulturell?
- 7:25Speaker 0: In Afrika waren wir im Busch rausgekommen.
- 7:29Speaker 0: Wir hatten Haushaltshilfe.
- 7:32Speaker 0: Sie treibten meinen Bruder auf dem Rücken um, wie die Afrikaner das so machen.
- 7:38Speaker 0: Ja, wir haben das Hohengrapp vor der Haustür geschlachtet.
- 7:42Speaker 0: Wir haben einfach ganz einfach gelebt!
- 7:46Speaker 0: Das, was es gegeben hat, geht nicht mehr.
- 7:49Speaker 0: Und das ist auch das, was mir sehr schwer gefallen ist durch die Schweiz.
- 7:53Speaker 0: Ich war gar nicht gewöhnt irgendwie.
- 7:57Speaker 0: Ich musste es wieder lernen.
- 7:59Speaker 0: Ich habe nur in drei Klassen ein halbes Jahr gemacht und bin dann nicht in vier Klasse gekommen.
- 8:04Speaker 0: Da hat man fast ein Jahr gefehlt ... Da hatte ich einen Schulstuhl.
- 8:08Speaker 0: Dann haben sie mir immer Negerli gesagt, die Schwarzkohle
- 8:11Speaker 1: war aber schwarz.
- 8:11Speaker 1: Das darf
- 8:13Speaker 0: man damals noch so sagen.
- 8:15Speaker 0: Weissblondkohler aber schwarze und zähre.
- 8:18Speaker 0: Ganz naiv, nur mit den Hunden und den Tieren gelebt.
- 8:21Speaker 0: Nicht so gewusst, wer Elvis Presley ist oder so.
- 8:25Speaker 1: Wie fest hat dich diese Zeit im Ausland prägt für dein Leben, das nachher
- 8:31Speaker 0: kam?
- 8:31Speaker 0: Ganz tief in meinem Herzen.
- 8:32Speaker 0: Für mich ist Luxus angenehm, ich finde es immer ein schönes Zimmer auf einem schönen Kabinen.
- 8:39Speaker 0: Aber ich bin eigentlich einen ganz einfachen Mensch und kann gerne einfache Essen essen.
- 8:44Speaker 0: Nicht Chikimiki ... aber ich lege sehr viel Wert auf die Qualität der Entschleistung.
- 8:50Speaker 1: Mit wie alt bist du dann zurück in die Schweiz gekommen?
- 8:53Speaker 0: Ich überlege mit zwölf Jahren.
- 8:56Speaker 1: Und dann war bald einmal klar, vielleicht auch durch die Einflüsse aus dem Ausland, dass Reisen könnte etwas sein, das beruflich für dich passt.
- 9:05Speaker 1: Oder wie ging es denn weiter?
- 9:06Speaker 0: Ja also ich weiss das schon seit dem Kindergarten.
- 9:09Speaker 0: Ich habe immer gesagt, ich möchte gerne Hostess werden und mein Gespäntel ist, er will ein Pilot werden.
- 9:16Speaker 0: Wir sind quer betucht durch die ganze Schule und haben immer gesagt er wird Pilot und ich hostess.
- 9:21Speaker 0: Und das wurde ich nachher.
- 9:23Speaker 0: Einen Tag haben wir im Ops am Flughafen getroffen, und dann war ich ein Pistol-Jetz-Bilot.
- 9:29Speaker 0: Dann hat er gesagt ... Ja!
- 9:31Speaker 1: Sennsatz oder nicht?
- 9:32Speaker 0: Nein, man sagte immer, dass wir dann heiraten, aber wir waren schon beide von heiraten.
- 9:36Speaker 1: Ah gut, alles hat dem doch nicht ganz fast von den Flänen geschmiedet.
- 9:40Speaker 1: Aber es ist beruflich gleich.
- 9:42Speaker 1: Kommen wir noch dazu zum Thema Flight Attendant.
- 9:46Speaker 1: Aber die Lehre hast du auch bei Interhome gemacht.
- 9:49Speaker 0: Genau.
- 9:50Speaker 0: Ganz lässig mit Bruno Franzen.
- 9:53Speaker 0: Damals war damals ein Pionier, eine Grösse in der Reisefranche.
- 9:57Speaker 0: Papierloses Büro und alles auf den Computer.
- 10:00Speaker 0: Der hat uns auch alles von dem Büro-Tisch vorgerührt, wenn die Papiere draufgelegt sind.
- 10:05Speaker 0: Ja, supermensch!
- 10:07Speaker 0: Das hat mich sehr prägt, ganz klar so wie ich heute arbeite.
- 10:11Speaker 1: Was hattest du in deinem beruflichen Rucksack in dieser Zeit gepackt?
- 10:14Speaker 1: Du hast schon zwei bis drei Sachen angesprochen.
- 10:17Speaker 1: Aber was hilft dir jetzt vielleicht auch heute ... was du schon gelernt hast?
- 10:21Speaker 0: Ja, wir haben immer die Klarheit gefallen von Bruno Franzen.
- 10:26Speaker 0: Kein Schneckschnack mit den Birkenstöcken im Büro und dann noch das Tastel der letzten Weihnachten- und Schniggi-Schnag-Idee.
- 10:36Speaker 0: So ein super Pult aufgeräumt.
- 10:38Speaker 0: Computer!
- 10:39Speaker 0: Und so arbeite ich heute auch.
- 10:40Speaker 0: Das heisst nicht, dass ich nicht auch Axis war in der Wohnung.
- 10:44Speaker 0: Aber zum arbeiten brauche ich absolut die Klarkeit.
- 10:48Speaker 1: Nachher war es auf Spanien.
- 10:51Speaker 1: Als nächstes?
- 10:51Speaker 0: Genau, dann bin ich zuerst in das Weltschein zu den Istlingen Französisch lernen und nachher arbeite ich auf Spania an Buria Brava auch noch für die Hinterholm.
- 11:01Speaker 0: Dann bin ich in Australien im Seeland und auf Kanada in der USA.
- 11:06Speaker 0: Hier habe ich schon meinen ersten Mann kennengelernt.
- 11:10Speaker 0: Er war später in der Schweizer Nizi für Skijakrobatik, Buckelpistenfahrer.
- 11:15Speaker 0: Und ich bin dann dort untergekommen als Coach und Fotografin.
- 11:18Speaker 0: Dann habe ich es ein paar Jahre so.
- 11:21Speaker 0: Darf ich die ganze Welt bereisen?
- 11:24Speaker 0: Alle vielleicht nicht, aber sehr viele Skigebiete in die Schweiz, Europa ... Ganz cool gesehen!
- 11:31Speaker 1: Du sagst, dass es sehr viel umkommt.
- 11:33Speaker 1: Hast du schon etwas gemerkt, dass dein Job mit der Reise schlängenfristig verbindet?
- 11:39Speaker 1: Dass dich das immer wird begleiten auch in Zukunft?
- 11:43Speaker 0: Ja, ich war einig.
- 11:44Speaker 0: Ich habe mich immer schwer gefühlt.
- 11:47Speaker 0: Die anderen müssen mir sagen, was ich mache.
- 11:50Speaker 0: Und ich bin dann erst sehr viel später nach der Trennung von meinem ersten Mal.
- 11:55Speaker 0: Dann bin ich darauf gekommen, wer ich selber bin und was ich alles möchte.
- 12:01Speaker 0: Und da habe ich relativ schnell bei Helveti gearbeitet, weil sie Flaitenten machen können und Skruplanung für die Kabinen und TV-Kokpit.
- 12:10Speaker 0: Das war eine sehr spannende und leere Zeit.
- 12:14Speaker 0: Und nachdem ich aber mein dritter Kind überkomme, haben sie mir leider kündend die Schwangerschaftszulaube.
- 12:22Speaker 0: Dann habe ich hundert Bewerbungen gemacht und nicht einmal einen Job bekommen in einer Satzteil-Lagerfirma für weiss nicht was ... Da habe ich gebrüht und gesagt mit meinem heutigen Mann, was willst du eigentlich noch?
- 12:35Speaker 0: Ich sagte, das ist ein Reisenbüro.
- 12:39Speaker 0: Das macht es einfach!
- 12:40Speaker 0: Dann habe ich angefangen.
- 12:42Speaker 0: Ein alter Laptop, ein alter Drucker und ich weiss gar nicht mehr ... Es ist unglaublich.
- 12:48Speaker 0: Ich habe niemanden gekannt.
- 12:49Speaker 0: Kein Kunde.
- 12:50Speaker 0: Einfach
- 12:50Speaker 1: angefangen!
- 12:52Speaker 1: Lass uns nachher noch etwas auf das eingehen.
- 12:54Speaker 1: Du hast jetzt doch einen rechten Teil deines Lebens ausgelassen, was dazwischen dir noch gibt?
- 12:59Speaker 1: Du hast schon gesagt, flight attendant.
- 13:01Speaker 1: Wie lange bist du dort geflogen und mit wem warst du unterwegs?
- 13:05Speaker 0: Ich bin ja noch Swissair, also fünf Jahre alt.
- 13:08Speaker 0: Ich hatte die grossen Flüger und war überall in Rio, Bangkok, Hongkong, Tokio, Afrika.
- 13:19Speaker 0: Das hat mir sehr gut gefallen.
- 13:21Speaker 1: Eine erfüllende Zeit für
- 13:22Speaker 0: dich?
- 13:22Speaker 0: Für mich schon.
- 13:23Speaker 0: Ich habe viele Business-Klasse Geli und Kabinen gemacht.
- 13:27Speaker 0: Ein schöner Service, einmal mehr.
- 13:29Speaker 0: Das mache ich einfach gerne!
- 13:32Speaker 0: Ich bedurige, dass das heute wie nichts mehr wert ist.
- 13:35Speaker 0: Aber das ist vielleicht nur meine Generation.
- 13:38Speaker 0: Wenn man die Jungen fragen würde, würde ich sie sagen, es brauche ich nicht.
- 13:41Speaker 0: Ich finde es sehr schön!
- 13:43Speaker 1: Und dann hast du doch ein Zeitlichtstermot
- 13:46Speaker 0: geletzt?
- 13:46Speaker 0: Ja, dann bin ich eigentlich mit dem ersten Mal ... Da habe ich fast zwanzig Jahre zusammen ... zehn Jahre habe ich das Hotel geführt.
- 13:54Speaker 0: Mit vierzehnzig Personen und hundert Betten genau.
- 14:00Speaker 0: Ja, ich rede für ihre Sprache.
- 14:03Speaker 0: Darum nahm es mich nachher auch hart, dass ich zu Zürich gar keinen Job fände.
- 14:08Speaker 1: Was hat die Totellerie gelehrt?
- 14:10Speaker 1: Wo er jetzt eben nachher bei der Gründung des eigenen Reisebüro Kulfen hat oder immer noch hilft?
- 14:17Speaker 0: Auch diese Klarheit, die man braucht.
- 14:21Speaker 0: Organisation muss ja wissen ... einen Explorer aufsetzt, wie man eine Tagesstruktur hat.
- 14:29Speaker 0: Wie man mit Personal oder ich sage immer Mitarbeiter, damit man ein Team umgeht.
- 14:36Speaker 0: Das kann ich heute brauchen.
- 14:37Speaker 0: Ich habe zwei Studentinnen und Freelands.
- 14:40Speaker 0: Und das ist hervorragend!
- 14:42Speaker 0: Ich führe das wirklich glabswohl.
- 14:46Speaker 1: Wie fest bist du heute noch mit Zermatt verbunden?
- 14:49Speaker 0: Ja, ich bin seitlich lang fast alle zwei Wochen auf.
- 14:53Speaker 0: Und jetzt geht es an die Umbruchphase.
- 14:55Speaker 0: Ich werde dann wahrscheinlich mein Leben wieder so organisieren, dass ich in Teilen hier unten bin.
- 15:00Speaker 0: So zwei bis drei Wochen da.
- 15:01Speaker 0: Dann werde ich wieder zwei Wochen hier oben arbeiten und leben.
- 15:05Speaker 0: Und natürlich meine Reise machen ... Das wird jetzt noch ein bisschen strukturiert.
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- 15:37Speaker 1: Du hast von der Gründung des Reisebüroes im Jahr die Zeit für den Rennen erzählt, wie viel Mut es schlussendlich braucht als Quereinsteiger.
- 15:47Speaker 1: Ich setze darauf und ich probiere das.
- 15:51Speaker 0: Ja, also ich habe mir einfach das Minimum aufgesetzt.
- 15:54Speaker 0: Damals noch ohne Garantie, weil ich das Geld nicht hatte und mein Mann hat mich extrem druppen gestärkt.
- 16:01Speaker 0: Er sagte, es kann gar nichts passieren.
- 16:04Speaker 0: Das können wir alles abdecken.
- 16:06Speaker 0: Du kannst null Franken verdienen oder hundert Franken.
- 16:09Speaker 0: Ich erinnere mich an eine Gucker-Seelung.
- 16:11Speaker 0: Da war meine Buchhalter damals gesagt.
- 16:14Speaker 0: Hunderttausend Franken Umsatz hast du dann sehr schnell.
- 16:18Speaker 0: Ich dachte, ich kann es mir nicht vorstellen.
- 16:19Speaker 0: Ich weiss nicht, wie ich das mache.
- 16:21Speaker 0: Heute ist das einfach top!
- 16:25Speaker 1: Wie ist ein Anklopfen konkret in den ersten Monaten?
- 16:28Speaker 1: Sind die Buchungen relativ schnell reinkommen oder war es etwas hart, bis man so richtig ins Rollen kam?
- 16:34Speaker 0: Nein, das war schon hart, weil ich zu Hause geschafft habe und finde, die Leute sind wahrscheinlich nicht so glatt.
- 16:40Speaker 0: Sie gehen schon nie bei ihnen.
- 16:41Speaker 0: So eine kleine Filiale oder so ... B. hat meine eigene Familie nicht bei mir gebraucht und alle Verwandten und Freunde nicht.
- 16:49Speaker 0: Die haben gedacht, zuerst schauen wir mal was sie macht!
- 16:51Speaker 1: Hatten alle das Gefühl gehabt, zu schauen, bevor
- 16:54Speaker 0: man das Risiko
- 16:55Speaker 1: nimmt?
- 16:55Speaker 1: Nein ich war
- 16:56Speaker 0: ein bisschen alleine auf weiter Flur.
- 16:58Speaker 0: Ich hatte relativ gereicht mich Orly Sunder von Hoppa Gleudt und Klaus Holzmann des Dark Clippers auf dem Studiereis mitgenommen.
- 17:08Speaker 0: Und die verkaufe ich übrigens heute am besten... Dass sie mich mit Nullumsatz, einem No-Name im Heifischbäckchen von Zürich mitgenommen haben und auf mich gesetzt.
- 17:22Speaker 0: Es hat einfach geklappt.
- 17:24Speaker 0: Ich habe schnell mal ein Star-Clippers-Gruppe-Reis gemacht.
- 17:29Speaker 0: Mit fünf oder zehn Leuten habe ich es irgendwie geschafft.
- 17:32Speaker 1: Magst du noch die allererste Buchung erinnern?
- 17:35Speaker 0: Eben nicht, ich bin gerade aufs Studierende.
- 17:38Speaker 1: Aber irgendwann ist das ein oder so... Der Nachbar
- 17:41Speaker 0: wahrscheinlich, einen Nachbarsaal.
- 17:43Speaker 0: Irgendwann war der Bodefair und ging zum FDI.
- 17:46Speaker 0: Denn dort musste man keine Guarantie haben.
- 17:50Speaker 0: Dann habe ich zuerst noch etwas darauf geschaut.
- 17:52Speaker 0: Und dem habe ich dann auch noch gelitten.
- 17:54Speaker 1: Ich hatte das Gefühl, das könnte funktionieren.
- 17:57Speaker 1: Ich glaube, dass ich auf einem richtigen Weg
- 18:00Speaker 0: bin?
- 18:00Speaker 0: Das dann schnell einmal, weil wir gesehen haben, da verlieren wir nichts.
- 18:05Speaker 0: Ich habe immer gesagt, ich höre erst auf, wenn mir mein Mann oder der Buchhalter sagt, so geht es dort.
- 18:13Speaker 1: Und dann ist es steil per Gaufjahr für Jahre?
- 18:16Speaker 1: Hast du immer gemerkt, noch mehr und mehr?
- 18:19Speaker 1: Wie muss man das
- 18:19Speaker 0: machen?
- 18:20Speaker 0: Es ist vielleicht nicht steil, aber es ging immer schön aufwärts.
- 18:24Speaker 0: Dann kam auch mal Corona an.
- 18:27Speaker 0: Das war ein Rückschlag für mich.
- 18:29Speaker 0: Ich bekam aber auch eine Unterstützung.
- 18:34Speaker 0: auch über diese Zeit zu retten.
- 18:38Speaker 0: Mein Mann sagte immer, dass wir nicht sterben.
- 18:39Speaker 0: Das Reisenbüro, du bist ein Erfolgsnummer, fertig geschlossen!
- 18:44Speaker 0: Und ich dachte dann, gut, wir machen das alles, damit es nicht Schluss ist und nachher können sie gleich wieder greifen.
- 18:51Speaker 0: Ja... Das ist schön.
- 18:56Speaker 1: Wenn man heute schaut, Herbst, April, September, August ... Wie bist Du aufgestellt?
- 19:00Speaker 1: Wie zufrieden bist?
- 19:01Speaker 1: Was läuft?
- 19:02Speaker 0: Ich bin extrem zufrieden.
- 19:04Speaker 0: Ich habe nur lässige Kunden und Leute, die zu mir passen.
- 19:07Speaker 0: Und ich glaube, ich nehme niemandem etwas weg.
- 19:10Speaker 0: Es finden diese Leute einen Weg zu mir, der es gut findet, wie ich arbeiten kann.
- 19:17Speaker 0: Es wird sehr geschätzt, offensichtlich!
- 19:19Speaker 1: Du hast schon etwas angetönt, oder wir haben vorhin darüber gesprochen.
- 19:22Speaker 1: Uganda?
- 19:23Speaker 1: Fini-Schlappland?
- 19:24Speaker 1: Was sind sonst deine Kernprodukte auch, die häufig bei dir gebraucht werden, wo du vielleicht auch so einen Spezialisten entwickelt hast?
- 19:34Speaker 0: Grundsätzlich mache ich alles gerne in der ganzen Welt und ich bin sehr viel kreis in meinem Leben.
- 19:41Speaker 0: Was ich mich sicher spezialisiert habe ist auf Kruses, also Kreuzfahrten ... Vor allem aber auf die kleineren Schiffe und die Luxusschiffe.
- 19:52Speaker 0: Persönlich bin ich nicht so gerne die grösseren oder die grossen, aber ich habe mit allen einen Vertrag.
- 19:59Speaker 0: Ich weiss, wo ich diese kann buchen zumindest.
- 20:01Speaker 0: Wenn jemand das wünscht, dann macht es einfach ab.
- 20:04Speaker 0: Es gibt sicher nie ein Inserat oder Newsletter für die grosse.
- 20:09Speaker 0: Das ist jetzt nicht mein.
- 20:10Speaker 0: Dann bin ich sicher sehr stark in Afrika, weil ich mich gut auskenne ... Aber ich habe auch ganz viele andere Destinationen.
- 20:20Speaker 0: Also die Reiseprogramme schreibe ich eigentlich immer für mich im Excel zusammen aus dem Buch, aus meinem Wissen.
- 20:27Speaker 0: Ich brauche keine Keine und nichts.
- 20:30Speaker 0: Ich habe nur mich selber.
- 20:31Speaker 0: Und ich schreiber für diese Leute Programme.
- 20:33Speaker 0: Das habe ich gestern wieder reingeschrieben.
- 20:35Speaker 0: Das wird heute gebucht worden.
- 20:37Speaker 1: Wie sehen deine Kunden aus?
- 20:40Speaker 1: Vom Alter her oder auch vom Background her zieht sich das wirklich quer durch.
- 20:46Speaker 1: Das ist ein grosser Kundenstamm, der immer die gleichen kommt.
- 20:50Speaker 0: Ich habe extrem viele Stammkunde und bin sehr zufrieden.
- 20:55Speaker 0: Und ich habe auch Junge dank der Studentinnen, die bei mir arbeiten.
- 21:01Speaker 0: Viele sind natürlich auch mein Alter plus minus fünfzehn Jahre
- 21:05Speaker 1: alt.
- 21:05Speaker 1: Was würdest du sagen?
- 21:06Speaker 1: Was kann ein gutes Reisebüro bieten, das einen Online-Plattformen oder Kais nicht bietet, die euch noch abhebt auch von den neuen Möglichkeiten der Reisen zu buchen?
- 21:18Speaker 0: Ja.
- 21:19Speaker 0: Was ich feststelle ist, dass die Leute sehr gerne zu mir ins Reisabüro an meine Kaffee- oder Weibahre kommen.
- 21:25Speaker 0: Als erstes präsentiere ich die Länder, sagen wir drei afrikanische Länder und sie haben ... wenn man mich in die Augen schaut und sie wahrnimmt.
- 21:36Speaker 0: Und wirklich zerstere ich nur erfassen.
- 21:39Speaker 0: Wenn ich alles erfasst habe, mache ich so ein Draft im Excel.
- 21:44Speaker 0: Da schreibe ich einfach alles mit, was sie mir sagen.
- 21:47Speaker 0: Dann lasse ich das wirken und auf diese Sinne sage ich immer, ich mache ihnen einen Gruppvorschlag.
- 21:52Speaker 0: Meistens bin ich schnell per du.
- 21:55Speaker 0: Dann läuft es und diese Leute bringen dann auch wieder neue Kunden.
- 21:59Speaker 0: Und das sind auch alle Leute, die sehr versiert sind.
- 22:02Speaker 0: Die könnten durchaus eine Reise selber buchen, schätzen aber ... Sie sagen öfters mal ja ich will diese Verantwortung nicht oder die Sicherheit vom Reisenbüro.
- 22:13Speaker 0: Oder eben der Service und dann ja ... Ich mache ja Concierge-Service.
- 22:17Speaker 0: also wenn jemand drei Monate Südamerika ist, habe ich über drei Monate jeden Hudipufferflug gecheckt und den Boarding passen um Sonntag zu Nacht weiss nicht wenn dann aufs Wurzeln geschickt.
- 22:30Speaker 0: Die Leute haben das auch gerne, dass sie mit mir in Kontakt sind.
- 22:32Speaker 0: Auch während der Reise bin ich mit allen immer in Kontakt.
- 22:35Speaker 0: Also eine Frage und wenn Sie noch einen Kontakt haben, ist es gut.
- 22:39Speaker 0: Und sonst lasse ich die Menschen selbstverständlich in Ruhe.
- 22:43Speaker 1: Das klingt aber nicht nach nine to five, sondern du bist eigentlich das vierundzwanzigstunde Reisenbüro.
- 22:48Speaker 1: Macht er das nichts aus?
- 22:50Speaker 0: Nein, ich lebe damit.
- 22:53Speaker 0: Jetzt kommt dann langsam der Punkt, wo ich vielleicht auch keine Neukunde mehr habe.
- 23:00Speaker 0: Oder ich lehse mir aus, welche Art von Reise ich noch plane und das ist jetzt den Luxus, den ich wahrscheinlich in der nächsten Zeit
- 23:10Speaker 0: habe.".
- 23:10Speaker 1: Du bist seit mehreren Jahrzehnten im Tourismus unterwegs?
- 23:14Speaker 1: Was hat sich bei den Leuten, die reisen, am meisten verändert?
- 23:18Speaker 1: Über die Jahre warst du Flight Attendant.
- 23:21Speaker 1: Du hast in der Hotellerie geschaffen und jetzt ein Reisebüro.
- 23:23Speaker 1: Was ist das Gefühl?
- 23:24Speaker 1: Ist es gleich noch ähnlicher als man denken würde oder hat es schon grössere Unterschiede?
- 23:30Speaker 0: Ja ich muss sagen, ich bin ja selbst nicht mehr die Jüngste.
- 23:34Speaker 0: Und ich sage immer, ich kann es gerne persönlich.
- 23:36Speaker 0: Und dann sage ich ja speak for yourself.
- 23:39Speaker 0: also ich habe es gern persönlich und ich stelle fest ... Ich glaube, das ist zum Teil Pipi egal.
- 23:46Speaker 0: Ob ich ein Konzertservice mache oder nicht.
- 23:48Speaker 0: Und wie darf es sich nicht täuschen?
- 23:51Speaker 0: Kann auch schon Junge am Samstag empfangen, weil sie arbeiten mussten ... Habe ich ihnen Cappuccino und Schockegipfel serviert?
- 23:59Speaker 0: Das kam zuvor so verschlafen, aber nach einer Tür in den Schellenreis bei mir gebucht.
- 24:04Speaker 0: Ich habe schon gemerkt, die haben die schon auch gerne, wenn man sie bedient.
- 24:08Speaker 0: Die Generation der Eltern wurde verwandt.
- 24:11Speaker 0: So sehe ich es vielleicht nicht ganz falsch, wenn man die entleistet.
- 24:16Speaker 1: Wenn heute jetzt eine vor- und zwanzigjährige zu dir kommt und würde sagen Béha, ich möchte mein eigener Reisebüro eröffnen.
- 24:23Speaker 1: Was würdest du damit auf den Weg gehen?
- 24:26Speaker 0: Ja dann würde ich Ihnen sagen, das musst du zweimal überlegen!
- 24:30Speaker 0: Du stehst eigentlich mit deinem Bein.
- 24:32Speaker 0: Wie hast du immer im Gefängnis?
- 24:33Speaker 0: oder wie hast du verhaftet?
- 24:35Speaker 0: Was mir, wenn ich unsere Gesetzgebung hier angeschaut habe ... Für was?
- 24:40Speaker 0: Dass wir alles mit geratscht haben.
- 24:41Speaker 0: Das sogar noch wenn der Koffer nicht ankommt.
- 24:43Speaker 0: und da muss ich sagen, sorry, damit möchte ich nichts tun.
- 24:46Speaker 0: Aber ja, per Gesetz schon!
- 24:49Speaker 0: Ich muss sagen überlegt das ob du so am Abingwatch ins Bett gehst, mit dieser Verantwortung.
- 24:53Speaker 0: Weil ich muss auch sagen, dass ich eine schlaflose Nacht hatte.
- 24:58Speaker 0: Und weil unsere Verantwortung ist enorm gross, gerade mit den terroristischen Ereignissen im Krieg.
- 25:05Speaker 0: Mit Vulkaneschewulken und so weiter.
- 25:09Speaker 0: Also ich finde ... Das kommt bei mir postwäntend aufs Wasser.
- 25:14Speaker 0: Boah jetzt haben wir das!
- 25:17Speaker 0: Und in der Digitalisierung können die Leute schon mit mir reden?
- 25:21Speaker 0: Ich bin hier für meine Menschen immer nur mit wem rede ich.
- 25:25Speaker 0: Entsprechend suche ich mir meinen Partner aus Und wenn es noch eine Handynummer gibt, dass man relativ schnell so Lösungen kommt.
- 25:34Speaker 0: Dann nützt sie mich nicht bis irgendwo, weiss nicht mehr, was alles aufgestellt
- 25:38Speaker 0: hat.".
- 25:38Speaker 1: Muten wir der Reisebüro fast ein wenig zu viel zu tun mit dieser kompletten Verantwortung?
- 25:43Speaker 0: Also ich bin total der Meinung, ja ... Ich finde das eigentlich wirklich zuviel, weil für das kann mir eigentlich gar nicht alles gerade stehen.
- 25:54Speaker 0: Ich sage mir immer, ich gehe mit niemandem vorgekriegt.
- 25:56Speaker 0: Wenn jemand den Wotstum tun will, mache ich vorher einen Vergleich.
- 26:00Speaker 1: Bea, wir steuern die Schluß zu und am Schluss fange ich immer drei Sätze an, welche ich froh wäre, wenn du für mich fertig machen würdest.
- 26:07Speaker 1: Ein richtig guter Reiseberater muss...
- 26:11Speaker 0: ...gut können zulassen, empathisch sein und freue das im Job
- 26:16Speaker 1: haben.
- 26:17Speaker 1: Wenn ich morgen mein Reisebüro zutun müsste, dann würde ich...
- 26:22Speaker 0: Noch mehr auch Hartakel mir zulegen.
- 26:25Speaker 0: Ich würde eventuell noch irgendwo auf Menorca, aufs Land ausziehen zum Beispiel.
- 26:30Speaker 0: Einfach noch einmal, dass es keine Leute und keine Zivilisation hat.
- 26:33Speaker 0: Das ist vielleicht nicht gerade im Busch aber irgendwo in Europa.
- 26:36Speaker 0: Egal wo.
- 26:38Speaker 0: Ja weg von Gesetzesregeln und ja ... back to the roots!
- 26:44Speaker 1: Und meine nächste Reise geht auf?
- 26:47Speaker 0: Tanza Nia zu meiner Tochter ist Weisenhaus.
- 26:50Speaker 0: Sie hat einen Verein, ein Weisenhausprojekt und das tue ich sehr stark unterstützen.
- 26:55Speaker 1: Beatrice Beiner, danke vielmals, dass du für die Travel News Zeit genommen hast!
- 26:59Speaker 1: Ich wünsche dir private und beruflich alles Gute!
- 27:02Speaker 0: Danke Reto!
- 27:04Speaker 1: Und euch, danke fürs Zuhören!
- 27:06Speaker 1: Der nächste Travel-News-Tag gibt es heute in einer Woche.
- 27:10Speaker 1: Ciao miteinander!