Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Die Kunst der Kommunikation – Yannick Ngarambe über Bühne, Stimme & Wirkung
Transcript
- 0:00Ja, das kann passieren. Das passiert auch den grössten Zürcher. Eine Schnellfeuerrunde. Ja, da habe ich mich schon gefreut. Hast du dich schon gefreut? Hit me. Ui, okay. Ja. Mega spannend, wie du jetzt Sport und deine Tätigkeit wie so Hand in Hand beschreibst, wie das alles funktioniert. Also die Luft von Selbstständigkeit hast du eigentlich immer ein wenig geschnuppert.
- 0:24Seine witzige Art, die er früher mit seiner Ukulele jammte, mit dem Busta Rhymes, weiss man nicht. Wie er alles von sich auch reingemacht hat, wie er seine eigene Show hatte, das fand ich mega krass. Ich höre darum, wenn man mich so machen sieht in den Dingen, ist das immer so ein kleiner Wink.
- 0:48Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast ist ein richtiger Allrounder. Er hat sich im Bereich Moderation, Bühnencoaching und Kommunikation einen grossen Namen in der Schweiz gemacht.
- 1:09Doch nicht nur das. Mit seinen Schulungen und Workshops hilft er, Menschen auf ein neues Level zu verhelfen, ihre Präsenz zu erhöhen und somit mehr Selbstvertrauen zu bekommen.
- 1:22Doch sein Weg war nicht nur geradlinig. Und heute wollen wir erfahren, was ihn wirklich antreibt, welche Hürden er schon gemeistert hat und wohin seine Reise geht. Und darum mit einem herzlichen Applaus, schön, dass du da bist, Yannick Garambe. Danke vielmals, Kevin. Freue mich, da zu sein. Sehr, sehr schön. Hey Yannick, zu der ersten und wichtigsten Frage frage ich immer, wie geht es dir?
- 1:46Mir geht es gut. Ich habe es mega genossen, hierher zu kommen. Ich kann mich tatsächlich verfahren. Ich bin zu hoch, ich müsste es wissen. Aber ich habe mich mega gefreut auf den Podcast und freue mich wirklich, jetzt hier zu sein. Ja, aber so spät ist es ja nicht geworden. Und es ist an und zu ein bisschen kompliziert, das erste Mal zu finden. Ja, aber es lohnt sich. Sehr gut, sehr gut.
- 2:05Ich habe es angesprochen, du hast einen rechten Namen, wenn es um Moderation geht. Und dort haben wir uns ja die ersten paar Mal gesehen. Wir haben uns zweimal gesehen, wenn du mich nicht täuscht. Einmal vor allem beim Swiss Influencer Award. Dort hast du eine Show abgeliefert. Dort bist du auf der Bühne, hast moderiert wie kein Zweiter. Also an dieser Stelle nochmal herzliche Gratulation für deine Leistung. Wie ist das Ganze entstanden?
- 2:31Wie es entstanden ist? Also meinst du jetzt die Bühnenshow als solches oder wie ich dort gelandet bin? Wie du dort gelandet bist. Wie ich dort gelandet bin. Also ich habe ursprünglich einmal für die Firma Kingfluencers gearbeitet. Habe ich sogar noch gesehen, ja. Und der Gründer hinter Kingfluencers, also die Idee, Name und so weiter, ist Fabian Plüss, der aber auch der Gründer des Swiss Influencer Awards ist.
- 2:52Wir haben uns sehr eng zusammengearbeitet, haben es eine Zeit lang nicht mehr. Irgendwie habe ich meinen Weg gemacht über das Moderieren, er über das Kreieren von so einem Event und so einer schönen Plattform. Und dann irgendwann, als es so spielte, haben wir die Wege wieder zusammengefunden. Ich durfte das Projekt generell supporten. Und dann so, was ist das, ja, vielleicht so zwei, drei Monate vorher kamen wir wieder ins Gespräch in Richtung Moderation.
- 3:18Dann war die Idee, wir brauchen noch etwas Zusätzliches. Dann war das mit SRF, mit dem Olympia-Basketball-Experten, wo man gesehen hat, wie ich sein kann. Dann hat es perfekt gepasst für dieses Event.
- 3:30Mega spannend. Und ist das immer etwas, was du schon früher gesagt hast, hey, Moderation, das gefällt mir sehr, ich sehe mich auf einer grossen Bühne coole Events anmoderieren? Absolut, ich habe es aber eine Zeit lang nicht mehr gewusst. Es gibt ein Bild von mir, wo ich ganz klein bin, dort habe ich einen schöneren Blazer sogar noch als jetzt. Geht das? Das geht.
- 3:51Wenn du nicht selbst deine Kleider wählst, ist es meistens noch schöner. Und dann bin ich dort mit Zylinder, wie ich im Kindergarten den Zirkus moderiere. In einer Doppelrolle. Ich glaube, ich bin Seiltänzer. Das war so ein riesiger Holzbalken, den du runterfallen kannst. Und zusätzlich als Zirkusdirektor.
- 4:14Ich habe das dann eine Zeit lang ein bisschen ins Auge verloren und als ich dann mal durch ein Album durch bin, so wie die ersten zwei, drei Moderationen auch schon durchs Land sind, habe ich gedacht, aha, das war schon immer irgendwo dabei. Und ich habe irgendwie den Weg zurückgefunden, wie cool das eigentlich ist. Mhm. Wie alt warst du da? Ich bin 50, wow. Das ist gut überlegt. Ja. Ich war wohl wie 60.
- 4:37«Und das rum? Ich wüsste gar nicht mehr.» «Dann ging mein Kind zu mir.» «Ja, vor 5-6 Jahren?» «Ja.» «Und dann hast du das schon mal in Erfahrung gebracht.» «Ja.» «Aber dann hast du es vergessen.» «Ja, klar, wir hatten verschiedene Stufen, in denen ich immer wieder Freude hatte, um einfach etwas zu kreieren.» «Eine weitere Sache in der Kindheit war, dass mein Cousin mal ein Kassettengerät geschenkt bekommen hat, wo du selber aufnehmen konntest, was du wolltest.»
- 5:04Dann haben wir ein Radio gespielt, wir nannten es Radio 13, um Radio 24 in Verbindung zu bringen. Wir haben Kategorien und Werbungen angemacht. Ich hatte sehr Freude an der Leiterrolle, die durch das Programm führt. Das habe ich immer mitgetragen, es hat immer mehr Früchte.
- 5:25Und dann bist du ja irgendwann die Schuhe fertig gemacht, bist in der Oberstufe. Was hast du für eine Lehre? Hast du eine Lehre abgeschlossen? Ich habe das GIMI gemacht. Das GIMI gemacht? Genau, das Langzeit-GIMI in Wiedeck in Zürich. Ja. Und dann habe ich studiert, Soziologie drei Jahre und BWL drei Jahre. Ja. Zwei Abschlüsse gemacht und so eigentlich dann in die Welt raus. Mit der Mischung aus Gesellschaftsanalyse und alles, was BWL ist. Und während dieser Ausbildung warst du während des GIMIs
- 5:51Ist dir das irgendwie wiedergekommen, um Sachen mit Moderation zu machen? Oder war das immer noch in Vergessenheit? Ich würde sagen, es hat so geschlummert, weil ich nicht so selbstsicher war im Gymnasium. Ich war eher der Ruhige, obwohl ich einer der Grössten war. Ich habe mich immer so zurückgehalten in den verschiedenen Sachen.
- 6:08Es kam erst mit der Zeit über den Basketball, als ich gemerkt habe, dass man in der Gesellschaft wirkliche Rollen spielen kann. Du kannst plötzlich Matchberichte schreiben, die Leute wollen das lesen. Du kannst plötzlich ein Match so präsentieren, dass die Leute es auch schauen wollen, vorbeikommen und es wieder konsumieren wollen. Plötzlich hat sich das mit der Zeit aufgetan.
- 6:27Also das Match bricht anfangs ein Scheiben? Ganz, ja. Also der ganze Anfang war, ich habe Basketball gespielt bis Nazi-B-Level. Und dann wollte ich... War das schlecht? Ja, ja, kann ich schon sagen. Bis Nazi-B-Level hoch. Und dann dort aber versucht, dass Basketball schon damals, das ist auch ein witziger Kreis mit dem SRF zusammen,
- 6:47Aber damals einfach wollen wir so coole Spiele spielen, niemand weiss davon, wie bringe ich das her, wie schaffe ich es, dass die Leute mehr davon wissen. Das erste Instrument war das Schreiben. Das ist cool, du musst nicht auf die Bühne, du kannst einfach schreiben, was du sagen würdest, wenn gerade jemand da wäre. Schickst es den Zeitungen und sie drücken es ab.
- 7:05Und dann hat sich das immer weiterentwickelt in die Richtung von Schreiben. Ein guter Kollege von mir hat einen Speaker gemacht, sehr, sehr, auch inszenatorisch, also sehr fest inszeniert, aber auf eine coole Art, dass du eben das willst sehen, jede Sache abgesehen hat.
- 7:20Dann kommt Live-Streaming dazu und plötzlich sitzt man selbst am Mikrofon. Irgendwann kannst du all diese verschiedenen Teile verbinden. Aber das Gimmi wäre der Kokon gewesen, wo ich mich versteckt habe und Basketball gespielt habe. Und dann mit der Zeit, auch mit dem Erfolg im Basketball, habe ich gemerkt, dass ich etwas erreichen kann, wenn ich die Mühe mache, das herauszuholen.
- 7:41Zum Nazi B spielen musst du einen gewissen Ehrgeiz haben, nicht nur Talent und wahrscheinlich sehr viel Education, sondern auch wirklich einen Ehrgeiz, um immer weiterzumachen. Sind das Dinge, die dir heute helfen in deiner Selbstständigkeit, die du gelernt hast?
- 7:59Ja, zu 100 Prozent. Du kannst dir ein Event, ohne zu viel vorzugreifen, vorstellen, wie ich an ein Spiel hergegangen bin oder hergegangen bin als Spieler. Du gehst immer ins Training, das heisst, du bereitest dich entsprechend vor. Was sind die wichtigen Laufwege zum Beispiel? Wo gehst du her? Was, wie, wo? Aber auch die mentale Vorbereitung, was ist vorher und so weiter. All diese Themen, wer ist dein Team, was macht deine Teammitglieder aus? Das ist alles aus dem Basketball herausgekommen.
- 8:27Wer ist der Coach, also in diesem Fall zum Beispiel der Regisseur? Was ist dort wichtig? Was braucht er von dir? Und mit all diesen Gedanken kommst du so in ein Gesamtkonstrukt, wo du weisst, ich habe diese Rolle zwar, aber ich kenne auch all meine Teammitglieder etc. Und dann ist eine Live-Situation, was ein Match auch immer ist. Du weisst nicht, wie gut der Gegner ist, du weisst nicht, wie gut du bist an diesem Tag. Und dann ist es in der Live-Situation immer noch spielen können und nicht verkrampfen, obwohl es gerade irgendwie fünf Sachen gleichzeitig sind, die passieren.
- 8:55Mega spannend, wie du Sport und deine Tätigkeit wie so Hand in Hand beschreibst, wie das alles funktioniert. Sehr, sehr spannend. Das ist auch so, wie ich Profisport erlebe. Wenn du es wirklich ernst nimmst, ist es okay. Ich weiss, was auf mich zukommt. Ich gebe mein Bestes bis dahin. Ich versuche alles auf die bestmögliche Leistung abzustimmen. Auch Familie und so. Du musst ja auch noch unterstützen, links und rechts usw.
- 9:20Und dann aber auch noch, das ist auch spannend, das habe ich beim Navin, seinem Podcast kurz erwähnt, ist auch nachher, nach dem Spiel oder nach dem Event, analysieren, was war gut und was nicht. Damit es nicht zweimal das gleiche Event gibt, sondern dass du jedes Mal etwas dazulernernst, wo du entweder dem Event nochmal springen kannst, es gibt jetzt nochmal mich mit dem Swiss Influencer Award,
- 9:41dann würdest du das von letztem Jahr plus, was du gelernt hast, nehmen. Oder du nimmst, was du da gelernt hast, und das ist jetzt schön am Selbstständigen zu sein, du kannst die Erfahrung von hier übernehmen in ein anderes Event. Und dieser Auftraggeber profitiert davon, was du dort gelernt hast. Wie ein Spieler, der den Verein kurz wächst.
- 9:59Und du profitierst, weil du dann durch das, ich sage jetzt mal, durch deine Reflexion immer bessere Aufträge dann auch bekommst, weil du halt immer besser wirst in dem, was du machst. Richtig. Es gibt in jedem Event irgendetwas zu lernen. Swiss Influencer World ist eine riesige Crowd. Es ist eine Crowd, die
- 10:16Vielleicht auch noch etwas mehr unterhalten werden, wenn wir von Social Media reden. Jeder hat seinen grösseren Rhythmus in diesen Zuschauerreihen gehabt. Und dann auch auf das eingehen zu können, das macht es mega spannend. Ist das eines der grössten Events, das du dir anmoderieren durftest?
- 10:33Ja, das war sicher der Grösste, auch wenn man von der Hall redet, als Venue, wo man sagt, die ganze Wand war. Das waren nicht die 4'000, 5'000? Nein, wir waren bei 2'000, etwas über 2'000. Aber halt alles auf das gerichtet und das ist mega schön. Mega.
- 10:49Und im Basketball ging es bis zu 3000 bei den Nazispielen. Aber das ist einfacher, weil du nur die Stimmung machen musst. Und an einem Swiss Influencer Award musst du viel thematisch erklären. Du musst schauen, dass die Leute dranbleiben. Du willst allen Gästen auch gerecht werden. Das ist wirklich komplexer. Ein Basketballspiel ist ein Basketballspiel, das du durch deinen Kommentar aufwerten kannst. Was würdest du sagen, was ist eine Vorbereitungszeit für so ein Event?
- 11:15Es ist ganz unterschiedlich. Wir sprechen von mehreren Tagen natürlich. Je nachdem, wenn du jetzt zum Beispiel, sagen wir jetzt einen grossen Event hast, du hattest es mit dem Regisseur, du hattest es je nachdem mit der Kommoderation, wo du dich nachbestimmst, du willst diese Leute besser kennenlernen. Du kannst es gar nicht so genau einschätzen. Du gehst eigentlich von einer Pauschalzeit aus, wo du sagst, hey, ungefähr so viel brauche ich.
- 11:36Und dann gibt es aber immer noch, ich nenne das Midnight Oil, ich glaube, diesen Begriff gibt es schon, das Mitternachtsöl in der Kerze, wenn dir am Abend vorher noch etwas einfällt, was einfach stimmig ist, das zählst du nicht dazu, du bist so im Event drin, aber dort passieren die magischen Sachen. Dann findest du, es ist wie ein Mimmi, das mir gerade eingefallen ist, vor dem Einschlafen. Das kommt wie noch dazu. Aber ich würde sagen, für den Swiss Influencer Award, nimm einfach mal eine grobe Woche. Vorbereitungszeit der einen oder anderen Woche.
- 12:06Ja, aber nicht nur immer. Es kann auch sein, dass es eine Vorbereitung ist, dass du dir bewusst mal eine Pause gibst, weil du weisst, nachher geht es voll ab. Wenn 2000 Leute zu dir applaudieren, ist das energetisch schon ein Thema. Oder du baust hinten dran ein, solche Sachen, die dann plötzlich auch Zeit brauchen. Und wenn es dir bewusst ist, kannst du es viel auch dazu nehmen. Was würdest du sagen, ist das grösste Learning, das du bis jetzt gehabt hast, in dieser ganzen Moderationsgeschehnisse, die du gehabt hast?
- 12:33Je mehr ich mich getraue, mich selbst auf der Bühne zu ziehen, während ich natürlich alles respektiere, was man von mir braucht, desto automatischer passiert alles. Sei das Lautstärke, sei das Intensität, sei das genau im richtigen Moment das richtige Sagen. Ich kann eh nicht ganz alles kontrollieren. Ich kann mich maximal vorbereiten, das ja.
- 12:58Aber wenn ich das habe, muss ich... Also habe ich gelernt, je mehr ich dann loslassen kann, desto magischer wird es. Weil dann ist alles offen, dann kann jeder irgendwie mitkreieren an diesem Event. Und dann wird es mega spannend. Ich kann dir nicht sagen, was dann passiert, aber es wird sich richtig anfühlen. Und wenn ich diesem Gefühl auch folge, während des Events, egal wer zuschaut, dann wird es magisch.
- 13:19ist es nicht überall im Leben so, desto authentischer du selber kannst sein, desto besser kommen die Sachen raus, desto einfacher wirkt es, desto wahrer wirkt es. Und das zieht einfach an. Ich glaube, das tut auch sehr viel
- 13:38Sympathie dazu beitragen? Ja, die du eigentlich gar nicht beabsichtigst. Es ist einfach mega schön, dass Leute dann sehen, dass du gerade du selbst bist und auf das eigentlich mit ihrer Authentizität reagieren. Also es ist so wie ansteckend, wenn du du selbst bist. Es ist auch ansteckend, wenn du mega negativ bist. Das merkst du, wenn du in einem Raum bist, wo Leute vielleicht negativ eingestellt sind.
- 13:59Das Gegenteil stimmt eben auch. Und mein Job ist durch die Vorbereitung an einen Punkt gekommen, wo ich das Positive ermöglichen kann, emotional. Es ist nicht die reine Information zu finden, es ist immer alles, was mitschwingt. Und je mehr ich dort herkomme, oder mir das auch erlaubt, ich muss ja dann auch
- 14:15Wir erlauben durch die Decke zu gehen, wenn wir durch die Decke gehen. Desto mehr hat das Publikum auch die Möglichkeit, dort hinzugehen. Aber ich bin auch die Bremse. Wenn ich dann finde, Leute kann ich jetzt nicht sein. Dann kratzt man nicht an den Leuten. Nein, wieso sollte es sein? Ich habe sie wieder eingeladen und dann exponierst du dich als Crowd. Ich gehe voraus, sie kommen mit, das ist lustig. Spannend. In die Tiefe und in die Höhe.
- 14:40Kommen wir zurück aufs Moderieren. Ich würde gerne etwas vorgreifen. Du hast BWL abgeschlossen und zwei Weiterbildungen. Also Soziologiestudium mit Bachelor abgeschlossen und BWL. Was hast du nachdem gemacht?
- 14:57Nachher bin ich so in verschiedenen... Es ist auch mega lustig, wie sich das immer ergeben hat, aber ich war an verschiedensten coolen Orten, wo es rund um das Thema Marketing und Unternehmenskommunikation ging. Zwischen den beiden Studiengängen habe ich ein Traineeship gemacht bei einer Firma, die Scoop geheiss hat, ganz früher. Das war Marketing mit Couponing, also sagen wir mal...
- 15:17Dein Deal ist das aktuelle Beispiel. Du kaufst etwas, bekommst zwei über der Fond und es gibt den Leuten, die das promoten, die Chance doppelt zu bekommen, sich von sich zu überzeugen. Das hat aber nicht Break Even geschafft. Dann hatte ich dort keinen Job mehr.
- 15:35Als kamen Sie dann zum Konkurs? Genau. Und haben mich dann vor die Wahl gestellt, ob ich noch einmal studiere oder nicht. Weil ich war erst 22, um das herum. Und hatte deswegen noch ein bisschen den Spielraum. Und nach dem BWL-Studium, also noch einmal drei Jahre später, bin ich zur SBB, zur Unternehmenskommunikation, auf befrischender Basis. Dort den Mitarbeiterpreis begleiten durfte. Mega. Leute, die Menschen gerettet haben, die promoten konnten.
- 16:04Die Gänsehaut jetzt noch, wenn ich daran denke. Mega. Es ist einfach wunderschön. Ein grosses Privileg. Da dachte ich mir, ja, ich mache jetzt heute... Darfst du eine Story davon sharen? Einen speziellen Moment, der dich sehr berät oder der dir in Erinnerung geblieben ist? Ich weiss nicht, ob ich es teilen darf. Da kommst du alles rein. Es war über das Intranet und die Leute konnten sich bewerben. Aber es gab auch Lebensrettergeschichten, wenn du das so liest.
- 16:29Auch wenn es nur ein Mail ist. Du weisst jetzt gleich, jeder Tag, die SBB hatte damals um die 3-3'000 Mitarbeiter, und theoretisch könnte das pro Tag mehrere Tausend Mal passieren, wenn, also das ist nicht das Worst Case natürlich, aber du hast dann so eine neue Wertschätzung erhalten, für ganz kleine Momente, die extrem viel bewegen. Und das dann führen halten können, und das dann von den wichtigsten SBB-Mitarbeitern, von den höchsten SBB-Mitarbeitern,
- 16:56mit präsentieren zu dürfen. Nicht als Moderator, aber als der, der es so gebüschelt hat, dass man es dann präsentieren kann. Riesens Privileg. Das war so etwas. Dann bin ich zu einem KMU, wo ich einen Onlineshop aufbauen durfte. Das war auch eine Riesenerfahrung, weil es von null auf Onlineshop ging, mit Logo, mit... Wie will man Kommunikation aufbauen? Was ist der Stil? Was sind die Identifikationsfiguren?
- 17:21Also eigentlich ein Start-up in einer bestehenden Firma antreiben dürfen. Das war ein KMU, das noch keinen Online-Shop hatte und sie haben jetzt wieder einen Online-Shop aufgebaut. Und das hast du unter anderem... Unter anderem, genau. Mit grosser Unterstützung natürlich. Aber ich habe wieder so federführend sein dürfen, was die kreative Schiene angeht. Hey, spannend!
- 17:44Ein bisschen überfordert zum Teil, muss ich ganz ehrlich sagen, weil ich immer noch sehr jung war. Aber es hat mich auch gepusht, dann eben noch zu sehen, das kann ich ja auch noch erreichen, da kann ich mich auch weiterbilden. Und dann ging es immer mehr in Richtung Moderation. Also die erste Moderation war glaube ich 2013. Also das ist auch schon... 2013 die erste Moderation?
- 18:03Ja, über einen Kollegen von mir, der mich an der Grillschweizer Meisterschaft mitgenommen hat, mit dem ich heute noch verbunden bin mit der Grillszene, mit dem ich heute noch dafür arbeite, einer der stabilsten Auftraggeber und der stabilsten Freundschaft, die dazugehören. Es war kein Sidequest, es sind zwei Sachen parallel passiert. Ich hatte den beruflichen Weg, aber ich habe neben beruflich auch versucht, möglichst viele Events, wenn es sich ergeben hat, zu moderieren, weil da so viel Leidenschaft ist.
- 18:33Also die Luft von Selbständigkeit, das ist eigentlich immer ein bisschen geschnuppert. Ja, aber ich habe mich nie getraut, das komplett so zu machen, wie andere machen. Wie zum Beispiel du, die dann viel früher den Mut hatten. Ich habe den noch nicht gefunden, ich musste ihn mir erarbeiten. Bis zum Punkt, wo wir jetzt vorgespult haben, wo ich genug Moderationen hatte, aber auch genug gearbeitet habe, dass sich das so überkreuzt hat, dass ich beidem nicht mehr gerecht werden konnte.
- 18:59Es ist unfair für den Arbeitgeber, den ich habe, und es ist auch unfair für die, die mich selbstständig buchen. Weil ich nie zu 90% von mir... Du wirst auch den Unterschied merken. Und ich einfach 100% geben können. Und als sich das genug überschnitten hat, war klar, jetzt musst du es auch versuchen. Es hat halt keinen Boden mehr, du hast nicht mehr deinen Monatslohn, aber es hat auch kein Dach mehr. Du kannst theoretisch alles werden, was du möchtest, wenn du genug Mehrwert bieten kannst.
- 19:27Bevor du in die Selbstständigkeit 100% gegangen bist, warst du bei einem anderen sehr grossen Unternehmen. Dort haben wir ein wenig Gemeinsamkeiten. Wir haben in der ganzen Vorbereitung des Podcasts gemerkt, dass wir relativ viele Leute kennen, die in diesem Netzwerk sind. Und das ist Samsung. Genau, ich war 4,5 Jahre Master Trainer bei Samsung.
- 19:54Der Verkäufer in der Schweiz, es gibt keinen Samsung Store, es gibt Apple Stores, aber es gibt keinen Samsung Store, aber es gibt ganz viele Verkäufer, die Samsung Geräte verkaufen. Und wieder ein riesiges Privileg, meine Aufgabe war, das, was neu auf den Markt kommt, so ein, zwei Monate vorher schon zu haben und dann sauber aufzubereiten, was das für ein Verkäufer jetzt heisst, wenn das Smartphone zum Beispiel in die Läden kommt.
- 20:21Wie kann ich helfen zu verkaufen? Das war eigentlich mein Job. Du kannst es als reinen Bürojob interpretieren, aber du kannst auch mega viel daraus machen, weil du auch im Dialog mit den Verkäufern merkst, worum es eigentlich geht. Warst du im Aussendienst?
- 20:36Nein, also jein. Ich bin... Durchschnittlich war die Stelle so angesetzt, aber wir haben verschiedene Wege gefunden, wie wir mehr Leute erreichen können. Plötzlich machen wir Videoproduktionen mit sogenannten Trainingsvideos, wo du dann das Produkt emotional abbilden versuchst, aber auch mit den Facts, die es braucht.
- 20:55Einfach, um den Tag nicht zu verstören. Es geht ja am Schluss am Verkäufer. Wenn ich jedes Mal reinlaufe und sie von der Verkaufsfläche wegnimm, dann habe ich ihnen nicht zwingend einen Dienst, ausser sie holen das wieder auf. Aber man kann beides machen. Man kann ein Video produzieren, wie in unserem Fall damals, wo ich dann drauf bin, als Präsentator zum Beispiel.
- 21:16Das können sie aber schauen, wenn sie wollen. Das können sie in einer Pause schauen, das können sie vom Heimweg schauen usw. Und so ist es auch eine Verbindung, weil dann ist die Frage, was kommt im nächsten Video, wie wird es jetzt? Das ist ein lustiges Spiel geworden, das aber eigentlich ein Win-Win war. Ich musste nicht durch die ganze Schweiz reisen mit dem, aber ich war trotzdem in der ganzen Schweiz via diese Videos und dann in Französisch und Italienisch mit guter Unterstützung auch intern.
- 21:43Die hast du auch auf Italienisch gemacht oder jemand hat dich auf Italienisch übersetzt? Am Anfang habe ich Deutsch und Französisch beides gemacht. Ich bin in Bilenk aufgewachsen, ich habe Französisch und hatte aber für Italienisch jemand Tolles, der bei uns im Aussendienst ist. Und für Französisch hat sich dann auch jemand gegeben, den ich fand cool. Und so ist auch das Coaching-Element dazugekommen. Wie bringe ich das, was ich schon mache, so bei, dass es wirklich möglich ist,
- 22:14Okay, mega spannend. Du hast gesagt, du hast in KMUs gearbeitet, in einem Unternehmen, wo dann Konkurs gegangen ist, was halt immer wieder passieren kann. Du hast bei Unternehmen wie Samsung gearbeitet. Was ist der grösste Unterschied zwischen einer KMU und einem globalen Spieler wie Samsung?
- 22:33Ich glaube, der Reach, also wenn ich jetzt nur vergleiche das eine KMU, das ich erwähnt habe, Samsung, dann hast du ja innerhalb einer Grossfirma immer noch eine kleine Kultur. Also es ist wie ein kleiner Unternehmen, wenn du so willst, der sich um etwas Einzelnes oder etwas Spezifisches kümmert. Und dadurch hast du eigentlich den gleichen Einfluss. Es ist aber schon so, dass wenn du bei einem KMU arbeitest und dich wirklich empfiehlst, oder wenn du wirklich...
- 22:59Sachen gesehen hast, kann es wirklich die ganze Firma verändern. Es kann wirklich so sein, dass wenn der Onlineshop zum Fliegen kommt, dass dann halt das vielleicht die neue Einnahmequelle ist von der ganzen Firma und allen, die dort arbeiten. Während du jetzt im Samsung-Shop, wo ich war, habe ich weniger einen Reach nach nach oben gehabt, in Richtung so...
- 23:20Was könnte die Strategie der Schweiz sein? Nicht das, sondern eher, was ist eine Trainingsstrategie, was geht dort? Aber ich habe niemals einen Arm zurück bis auf Südkorea, wo man das dann entscheidet. Du bist viel näher am effektiven Entscheider von den Entscheidern. Während du in einem Corporate Setting, das grösser ist, viel mehr Ebenen hast. Und du kannst immer noch sehr viel beeinflussen, das ist sehr schön.
- 23:44Aber es wird nicht. Der Frachter wird deswegen nicht noch mit anders herfahren. Es ist einfach cooler auf dem Frachter. So networking-wise, wo würdest du sagen, hast du mehr ausholen können bei so einer grossen Firma oder bei einer KMU?
- 23:59Sicher bin ich eine grosse Firma, weil sie auch mit Influencern zusammengearbeitet haben. Und wenn ich dann ein Event präsentiere, wo Influencer zu Gast sind, dann influence ich quasi die Influencer, wenn du so willst. Aber es ist so, wenn die dann connected mit dieser Message, wenn ich ihnen helfen kann,
- 24:18ihren Job zu machen oder die Geräte dann auch wieder so darzustellen, wie sie sind, dann hast du dort mehr Networking-Chancen, ganz klar. Bei einem KMU hast du aber qualitativ mehr, weil du mehr Zeit mit diesen Personen verbringst und dann kannst du auch noch mehr lernen von einem anderen. Also es hat beide Sinne, vor und nach. Also wenn du auf Masse gehst, dann sicher eine grosse Firma. Wenn du auf Qualität gehst und du hast dort jemanden, der an dich glaubt, voll an dich glaubt, dann kann das genauso viel wert sein.
- 24:47Was nimmst du am meisten mit aus deiner Erfahrung mit Samsung?
- 24:53Erfahrung Samsung, dass man sogar bei so einer Marke mega viel verändern kann, wenn man es im Sinne der Sache macht. Also wenn du etwas siehst, in welcher Firma du auch immer arbeitest, das geht wahrscheinlich jetzt aus an die Leute, die noch immer arbeiten, es gibt immer irgendwo entweder eine Verantwortung, die noch nicht gesehen wird, die du siehst wegen deinem Lebenslauf oder so, weil du von jemand anderem kommst und das vielleicht schon umgesetzt hast, die du in die Hand nehmen könntest
- 25:18Und das kann mega wachsen bis zu einem Punkt, wo das eben auch wieder eine Säule wird für das, was du gerade machst. Und das habe ich halt jetzt so wie durchgespielt, weil ich es in einem KMU hatte, bei einem Start-up und bei einer Grossfirma. Und es war überall so, dass wenn du dich...
- 25:33Wenn du versuchst Mehrwert zu generieren, weil du es effektiv suchst und auch willst, dass das immer geht. Du wirst immer jemanden finden, der das spannend findet. Wenn du es nicht findest, musst du gehen, klar. Sobald du kannst, manchmal kannst du es nicht. Aber es gibt immer etwas, das du verbessern kannst, oder anders oder besser machen kannst, oder auf deine Art machen kannst, damit etwas Neues entsteht.
- 25:59Und die Gewissheit, dass das immer geht, die habe ich aus den verschiedenen Stellen, wo ich war. Es ist immer gewachsen, weil ich gefunden habe, man könnte doch, und dann hat jemand gefunden. Ja, stimmt, ich probiere mal. Und plötzlich hat es funktioniert. Und das ist so eine schöne Gewissheit, wenn du an etwas Neues herangehst, wenn du weisst, ja, lass einfach wachsen. Absolut. Du bist viereinhalb Jahre bei Samsung gewesen und nach Samsung hast du dich selbst entdeckt. Genau.
- 26:30Du hast gesagt, am Anfang hattest du wieder nicht genug Mut, um das zu machen. Irgendwann hattest du genug Erfahrungen als Moderator, konntest deine Häkchen langsam setzen und hast dann den Mut gefunden. Was war das? Ich kann mich noch erinnern an den Tag, an dem du gesagt hast, du hattest die Entscheidung getroffen, alles auf die Karte «Moderation» zu setzen. Wie hat sich das angefühlt? Wieso ist das passiert? Wann ist das passiert?
- 26:56Ich muss kurz präzisieren, dass sich die Moderation auch erst jetzt wieder als Steckenpferd herauskristallisiert hat, weil ich auch schreiben konnte und so weiter. Es konnte auch in eine andere Richtung gehen. Aber es gab zwei grosse Momente. Natürlich war der Auftritt beim SRF, wo ich als Experte Basketball mit kommentieren durfte. Und der war vor... Wann war das?
- 27:20Im Sommer waren die Olympischen Spiele. Wow, eben Zeitgefühl und so. Aber ich hätte jetzt gesagt, so irgendwo im August war das. Da war es schon klar, dass ich es nicht kann. Aber quasi im Aussenweg ist das passiert. Ich habe es vorher entschieden, bevor das mit SRF passiert ist. Und es war so, 200'000 Leute hören gerade Basketball. Ja.
- 27:42Und ein paar von denen bleiben nur, weil es so lustig ist und schauen sonst keinen Basketball. Das heisst, ich habe gewusst, wenn ich maximal ich selber bin, und das durfte ich beim SRF sein, dann geht es. Es passieren Dinge, die ich nicht vorhergesehen haben kann.
- 27:58Es ist unmöglich, dass du irgendwann in den 20 Minuten landest, dass du viral gehst. Das kannst du nicht planen. Aber du kannst mit der Intention herangehen, dass du es so gut machst wie möglich und so viel Spass dabei versuchst zu haben wie möglich. Und du kannst daran glauben, dass das ansteckend ist.
- 28:15Und wenn das passiert im Kleinen, ist das super. Aber wenn es beim SRF passiert, so High Level, und du weisst, wie du daran heran bist. Du kennst ja meine Vorbereitung jetzt. Ja, klar. Und du weisst, dass du das so vorbereitet hast und dass du so einen coolen Partner hattest im Calvin Stettler, der das mitgetragen hat, der das in dir gesehen hat, der auch so High Level jeden Tag gearbeitet hat.
- 28:41Das Gefühl von gesehen werden, aber auch von sich zeigen, dass das zusammenkommt, das war das Schönste. Wenn du so etwas mal hast, vielleicht vergleichbar mit einem Titelgewinn oder so, das ändert dich ein Stück weit. Du hast es erlebt, du kannst nicht mehr lügen,
- 28:59dass das nicht möglich ist. Sonst hätte ich immer sagen können, dass es nicht passiert. Aber ich habe ja vorher gehofft, dass es sich irgendwie geben könnte. Und dann plötzlich passiert es und du weisst, ich habe das irgendwann mal geträumt. Und ich bin dem gefolgt, so gut ich konnte. Und den Rest habe ich auf dem Weg gelernt. Und bumm, da bin ich so. Und das war das Wichtigste. Das Grundgefühl, es geht schon irgendwie. Und der Weg ergibt sich beim Laufen. Das war beim SRF die Experience. Und jetzt ist es einfach das Leben, das so ist.
- 29:29Das ist mega schön. Hast du eine Einzelfirma gegründet? Genau. Die hatte ich vorher schon, aber jetzt kann ich mehr damit machen, weil ich mehr Zeit habe. Genau, so erreicht man mich dann auch. Du hast gesagt, erst jetzt ist eigentlich Moderation wieder das Steckpferd geworden, auf das du setzt. Vorher hätte es auch schreiben können sein, weil du das auch sehr gerne machst. Wie hat sich das herauskristallisiert, dass es wirklich das ist?
- 29:53Es ist halt durchdeckig. Das ist das eine. Ich durfte plötzlich so grosse Sachen machen und habe auch immer auf der grossen Bühne gemerkt, dass ich das ja kann. Wenn mir etwas fehlt, kann ich es mir in der Vorlaufzeit, die ich habe, aneignen. Und dass ich auch bereit bin dafür. Wenn man von grosser Bühne spricht? Ja.
- 30:14Du visualisierst jetzt einfach, auf welcher Bühne du stehst. Was ist die Bühne, die du moderierst? Ich bin Zürcher, darum fange ich in Zürich an. Alle Stadien, letztlich.
- 30:29Ein spezielles Event? Spielt keine Rolle. Nein, weil es geht mir darum, mit möglichst vielen Leuten etwas zu tun, was ich kreieren kann. Ich muss schon genug Bezug haben zum Anlass, dass ich das auch überbringen kann. Aber es kann alles sein. Es darf alles sein. Ich will es nicht einschränken. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, bin ich da. Du bist Zürcher, hast seit Letztem Grund oder Hallenstadion.
- 30:59Aber die Welt ist riesig. Woher kannst du sonst noch gehen? Was ist die grösste Bühne auf der Welt? Was sind die grössten Events? Ja, ich weiss nicht. Ich bin zur Superbowl-Halftime-Show als Performer. Da müsste ich sehr viel besser tanzen, besser Musik machen usw. Das ist heftig, ja.
- 31:17Aber auch das schaue ich... Es ist spannend, wenn eine Super Bowl Halftime Show kommt, schaue ich das unter den Gesichtspunkten an, wie ist es inszeniert? Was macht der Hauptdarsteller gerade? Wie bewegt er sich? Wie sind die Übergänge? Wie ist die Dramaturgie dahinter? Was wird erzählt? Ich schaue nicht einfach die Show als Konsument. Ich kann das nicht abstellen. Wenn du mit einem Fussballer Fussball schaust, sieht er alles etwas anders.
- 31:41Auch dort schaue ich mir je nachdem Sachen ab. Ein Michael Jackson, der an einem Konzert einfach zwei Minuten stillsteht und alle Trajetouren... Trajetouren, K.E.D.O. macht und... Er hat nichts gemacht. Er ist nur dort. Reine Präsenz.
- 31:57dann schaue ich das an. Ich kann nicht zwei Minuten dort stehen, da fragt sich dann schon jemand. Aber vielleicht ist eine Pause dann mal länger. Dann bleibst du mal bei einem emotionalen Thema ein bisschen länger drin, bevor du wächst. Und solche Sachen, das wäre die Grösstbühne, die mir einfällt. Ich nehme an, die Fussball-WM wird grösser. Grösstbühne in Europa, ist es ESC, kann das sein? ESC ist schon easy gross. ESC wäre natürlich. ESC ist easy, gell? Die Grösstbühne in Europa ist...
- 32:26ist es sogar gut möglich. Wenn du alle Fernsehzuschauer dazu nimmst, als klassisches, in Anführungszeichen, ehemals klassisches Fernsehereignis, wo halt alle vor dem Schirm sitzen, gibt es ja nicht mehr so viel. Das findest du eigentlich nur im Sport und jetzt eben in der Musik im ESC. Also ja, ich habe noch zu wenig Bezug dazu. Ich wäre heute der Falsche. Aber ich schaue natürlich schon zu und ich finde es mega spannend. Ich will jetzt auch wissen, wie das Trio das macht, oder das Jahr in der Moderation. Das ist mega cool. Dann sitzt du zu Hause und lernst quasi von den noch grösseren Profis,
- 32:56Noch grössere Profis. Du schaust dem Trio zu, wie sie es machen. Was sind so Vorbilder in dieser Branche? Was sind so die grössten Moderatoren, die du aufschaust?
- 33:07Ich habe eine Collage im Kopf von Leuten, die mich mal inspiriert haben. Aus meiner Zeit als Entertainer gab es immer Stefan Raab. Okay, ja. Also seine witzige Art, als er früher mit seiner Ukulele Lieder jammte mit Busta Rhymes oder wie auch immer. Wie er alles von sich auch reingebracht hat, wie er seine eigene Show hatte. Das fand ich mega krass.
- 33:31Dann habe ich mal eine Late-Night-Show als Konzept umgesetzt. Dann bin ich auch gesucht, was es dort für Late-Night-Moderatoren gibt. Dann warst du bei Conan, aber du bist auch bei Craig Ferguson. Ich weiss nicht, wie viele Leute er kennen. Sensationell. Auch wieder Präsenz und Swag. Ich weiss nicht, ob Swag noch genug Gen Z ist, aber du weisst, was ich meine. Einfach wieder mit der Präsenz. Im Basketballkommentar ist Frank Buschmann, den du vielleicht vom FIFA-Spielen kennst. Der steht auch drauf.
- 34:01Ah, okay, ja. Einfach die Emotionen wieder. Er war auch beim Schlag deiner Arbeit dabei. Er ist ein Beispiel dafür, dass du aus dem Kommentator etwas übernehmen kannst. Du kannst etwas anderes kommentieren. Und du kannst auch das mega spannend machen. Das sind mal drei Leute, die mir spontan einfallen. Würdest du dich in so einer Late-Night-Show sehen? Ja, absolut.
- 34:27Das ist schon einmal passiert in einem Samsung-Projekt. Das war ein internes. Aber dann hatten wir eine eigene Band. Weisst du? Stargast hatten wir. Und ich habe mit dem Tischchen vom Brockenhaus, das wir gekauft haben, mega legit ausgesehen.
- 34:42Es war fantastisch. Und dann der Übergang zu der Band. Die Band spielte einfach das Lied, das du liebst, aber in besser, weil sie das so gut können. Fantastisch. Also eines meiner schönsten Erlebnisse, die nie öffentlich gewesen sind, quasi ausser für die Samsung-Ambassadoren.
- 35:00Du bist auch noch Bühnencoach. Du begleitest andere auf dieser Reise. Was siehst du als den grössten Fehler, den die meisten machen, wenn sie auf die Bühne gehen? Sie schämen sich für sich selbst.
- 35:16Das ist jetzt sehr hart ausgedrückt. Es gibt Abstufungen davon, aber es gibt so wie es kann sein, dass man sich selber mega schwer macht, weil man das Gefühl hat, es könnte ja jemandem nicht gefallen. Oder der Klassiker ist, ich habe Schiss, jetzt wenn ich auf die Bühne gehe, dass es dieser Person nicht gefällt und dann bin ich ein schlechter Mensch, weil es hat dieser Person nicht gefallen.
- 35:37Fakt ist eigentlich nur, dass es dieser Person nicht gefällt. Es sitzt dann, sagen wir Swiss Influencer Wars, es sitzt dann 1999 noch dort. Und vielleicht hat es 100 von ihnen gefallen, vielleicht hat es 1000 von ihnen gefallen. Sollte es bis jetzt nicht gefallen, die 1000 nicht in meine Bewertung nehmen.
- 35:53Was dann passieren kann, ist, dass die Angst, dass es dich blockiert, überhaupt rauszugehen, so gross wird. Für den Fall, dass es schief geht. Die meisten Leute, denen ich begegne, sind schon ein Stück weiter und sagen, ich habe etwas zu geben. Ich möchte z.B. etwas vortragen, sei es eine Rede, sei es eine Stand-up-Comedy. Das ist ein Thema, wo das auch vorkommt, weil du bist komplett exposed. Wenn sie nicht lachen, lachen sie nicht und du musst weitermachen.
- 36:17Das Einzige, was es dann eigentlich zu machen gibt, ist, das zu identifizieren. Dass du merkst, woher das kommt. Das kommt meistens aus der Kindheit. Vielleicht wurde es dort und dort noch gesehen. Es ist relativ schnell klar, woher es kommt. Und dann beginnt die Arbeit eigentlich. Es ist rein emotional für mich. Weil jeder Mensch kann reden, wenn niemand zuschaut. Jeder. Jeder kann auf der Bühne, jeder hat etwas zu sagen.
- 36:42Es gibt schon Unterschiede mit Gaben und Talent und früher Einflüssen auch in diese Richtung. Aber der Grundsatz, meine Hauptleistung besteht, wenn ich es wahrscheinlich in der Abbrechung der Person für das sehe, was sie wirklich ist. Und dann auch zu zeigen, dass das nicht schlimm ist. Es ist dann meistens mega persönlich, aber es hat dann einen mega Impact, weil die Person dann einmal versteht,
- 37:06«Hä, stimmt, ich darf ja so sein, wie ich bin, auch wenn jemand zuschaut.» Dann ist es ja noch cooler, dann macht es ja Spass. Und plötzlich wollen die Leute auf der Bühne das machen. Ja. Du hast Kindheit angesprochen. Ich würde gerne kurz darauf zugreifen, bevor wir aber auf das Thema eingehen, möchte ich dir noch ganz schnell danken, weil ich habe immer das Thema, wenn ich einen Podcast starte, und ich mache ja schon ein, zwei Podcasts. Ja.
- 37:32In der Woche. Also es sind relativ viele, die ich mache, aber jedes Mal kommt die erste Nervosität in das Intro. Ich hatte das schon vorher, als ich bei Apple arbeitete und einfach auf die Bühne gehen musste. Die erste Minute ist immer so sehr... Ich verspüre so einen Druck. Und da hast du mir ganz schnell einfach mega cool
- 37:51Ich habe dich vorhin gefragt, ob wir das nachher schon machen können, dass die anderen sechs sich mit einig sind, dass es nur um Atem geht. Es ist eine Atemtechnik, die du mir auch schon gezeigt hast. Wollen wir das schon machen? Das können wir schon machen. Ich möchte nur vorausschicken, dass es wahrscheinlich noch besser funktioniert, wenn jetzt jeder schnell an etwas denkt, das er vor sich hat, aber schiss hat davon.
- 38:11Dann können alle mitmachen, die Heime, die gerade zuschauen. Ich weiss auch nicht, wer mir den Tipp gibt, aber ich weiss, dass am Schluss alles um den Atem geht, der dich in einen anderen Rhythmus bringt. Und wenn du nervös bist, dann Kurzatmigkeit, so gibt es ja all diese Begriffe schon. Und es ist mega simpel. Wir machen es aber zusammen jetzt. Wir machen alle die Augen zu, wenn das alles zusammenbricht, sehen wir es nicht. Heisst, Augen zu, machen mit. Ich muss aber zuerst sagen, wie es geht. Drei Sekunden durch die Nase einschnaufen.
- 38:401, 2, 3. Atem halten für 3 Sekunden. 1, 2, 3. Ausschnuppen durch den Mund für 6 Sekunden. 1, 2, 3, 4, 5, 6. Atem halten für 3 Sekunden. Und jetzt geht es wieder weiter. Also wieder 3 Sekunden durch die Nase einschnuppen. 3 Sekunden halten.
- 39:106 Sekunden aus dem Ruhestand rauf. 3 Sekunden halten. Und das, solange es braucht. Wir sind jetzt schon an einem ganz anderen Ort. Du hast es schon einmal gemacht, ich habe es schon 100 Mal gemacht. Aber jetzt ist Ruhe.
- 39:29Und da ist ja spannend, was passiert. Und zwar, wir haben, glaube ich, ein oder zwei Durchgänge gemacht vorher und schon nach dem ersten Durchgang habe ich gemerkt, wie einfach der Puls einfach so ein bisschen runter ist. Und da habe ich ja gesagt, der Körper muss irgendwann mal folgen. Der Körper muss irgendwann mal mitmachen mit deiner Frequenz, die du hast, mit dem Atem. Und das merkst du, wie schwamm es auch.
- 39:50Genau. Da fangen wir still an. Genau. Und dann plötzlich hast du den Raum für alles. Du hast Raum zum Kreativsein, du hast Raum, um dich zu überlegen, um mit jemandem zu reden, um jemandem Ruhe zu geben. Das gibt es oft auch bei mir bei Events, dass jemand vielleicht nervöser ist als ich. Aber wenn er vielleicht dann mir begegnet, kann ich vielleicht ein bisschen von dieser Ruhe abgeben vor dem Event.
- 40:09Und wenn du dann auf die Bühne gehst, kommt der Herzschlag trotzdem wieder, aber es ist nicht das gleiche. Der Herzschlag, der kommt, ist das Vorbereiten auf das, was du gerade machst. Und du kannst es missverstehen als Angst. Vielleicht ist es noch ein bisschen Angst, aber es ist auch ganz fest, hey, alle Ressourcen mobilisieren für das, was jetzt gerade passiert. Und wenn du das aber labelst als Aufregung, weil ich es positiv sehe, dann ist es schon wieder eine andere Experience.
- 40:33Weil du interpretierst deine eigenen körperlichen Signale dann als etwas, «Ah, mein Körper ist umgegangen. Let's go!» Also wenn ich hinter dem Swiss Influencer Award Vorhang stehe, dann geht es ab oder dann komme ich auch so raus. Aber vorher war ich in der Ruhe. Und sobald das auch wieder Platz haben konnte, komme ich auch wieder in die Ruhe zurück. Und so ist es wie ein Anker. Du kannst es hinter der Bühne machen, du kannst es zwischen den Vorträgen machen, du kannst es, keine Ahnung, hast ein schwieriges Gespräch mit einer Freundin oder so,
- 41:00Es geht eigentlich immer. Und in der Ruhe wirst du andere und tendenziell bessere Ergebnisse haben. Also wenn du findest, jetzt muss ich sofort irgendwas machen, dann machst du Ferne, dann stolperst, dann kommen all diese Sachen, die du gar nicht brauchst, weil eigentlich ist alles gut.
- 41:13Du hast ja gesagt, du bist in der Schule schon immer, obwohl du immer der Grösste bist, eher ein Ruhiger gewesen. Und ich finde auch, du bist ein richtiges Ruhepol. Auf der Bühne würde man sagen, leck ist das, das ist ein Rocker auf der Bühne, der geht jetzt einfach mal ab. Aber so im Gespräch, du bist ein richtiges Ruhepol und du vermittelst auch diese Ruhe.
- 41:40Du hast gesagt, das war schon immer so. Ich habe vorhin gesagt, ich möchte schon auf Kindheit eingehen. Wie bist du aufgewachsen? Wo bist du aufgewachsen? Und vor allem ein Garambe. Was ist das für ein Name? Traditioneller Schweizer Name. Wünnerland, Walliser Berge.
- 41:58Ja, ich habe irgendwann gefunden, ich muss ins Tal, aber nein, sicher nicht. Also ich bin der Sohn einer Schweizer Mutter aus Addiswil und von einem Vater aus Ruanda in Zentralafrika. Ich sage immer, für Marvel-Fans, dort wo Wakanda auf der Karte eingezeichnet ist, am Anfang von Black Panther, ungefähr dort komme ich her. Darum, wenn man mich so machen sieht in den Dingen, ist das immer so ein bisschen...
- 42:21Ein kleiner Wink. Aufgewachsen in Zürich-Albisrieden. Die ersten 18 Jahre dann in Zürich-Hönk. Genau. Also ein Garambe kommt natürlich nicht aus Aliceville, sondern aus Ruanda. Hätte ich fast noch gedacht. Nur, dass es klar ist. Ich hätte fast noch in Hönk. Ja, ja, ja. Okay, dann bist du in Hönk genommen. Okay, und Kindheit.
- 42:47Du hast die ganzen Schulen gemacht. Hast du Bezug zu Uganda? Ruanda? Ruanda, sorry, Ruanda. Jein. Es ist ein schwieriges Kapitel. Es ist auch schwierig, um jetzt in diesem Format aufzutun. Aber was man über Ruanda wissen muss, ist, es gab in den 90ern einen Bürgerkrieg, der ultra-tragisch war. Die Kennzahl ist 1 Mio. Tote in 100 Tagen. Ganz laut. Das ist...
- 43:13Das betrifft auch meine extended family. Das führt dazu, dass wenn ich dort hingehe, ich nicht Familie besuchen gehe, weil es die gar nicht gibt. Als Kind hast du das miterlebt. Ich bin 1989 geboren. Ich weiss gar nicht wann es war. Anfang der 90er. Du siehst einen Flüchtlingsstrom am Fernseher, im Weltspiegel oder so. Und du hast zuerst eine eher negative Prägung von dem Land, wo du herkommst, weil du weisst, was dort passiert ist.
- 43:39Dann habe ich versucht, einen Teil meiner Maturarbeit aufzuarbeiten, um herauszufinden, wieso das passiert ist und ob das überhaupt möglich ist. Und ich nähere mich jetzt eigentlich immer mehr dieser Reise in Richtung Ruanda an. Ich warte einfach noch auf den richtigen Zeitpunkt, oder dass irgendjemand, der vielleicht zuschaut, sagt «Hey, komm mit mir mit, das ist gut.» Ich hätte wahrscheinlich Mühe, das alleine zu machen und ich müsste viel Zeit einplanen, um dem wirklich gerecht zu werden. Das ist die Hälfte von mir.
- 44:04Es ist aber ein sehr dunkles Kapitel, in Richtung meiner Familie. Mein Vater ist ja da, alles gut. Aber es war nicht einfach, mit dem umzugehen, dass du nicht in die Heimat gehst, weil du Angst hast, was dort sein könnte. Und deinen eigenen Vater wird dann auch geprägt, weil er die Familie verloren hat.
- 44:27War es in der Schulzeit schwierig, mit anderen Kindern diese Themen zu angehen? Weil die Hälfte von dir, und ich glaube Moritz Müller fragte dann schon, wo kommt Janik Garambe her? War diese Geschichte ein Thema in der Kindheit?
- 44:48Nein, spannenderweise nicht. Ich habe es selber nie zum Thema gemacht. Ich hatte neben diesen Themen eigentlich eine sehr unbeschwerte Kindheit. Ich spielte am Mittwochnachmittag raus und rufte bei den Nachbarn, die ich nicht erzählen sollte. Das ist alles gut. Es ist nicht...
- 45:04Aber es hatte halt die Färbung zum Teil, wenn das ein Thema geworden ist. Aber Kinder wollen einfach wissen, woher du kommst. Dann sagst du, woher du kommst und dann passt halt dazu «weisst». Und damals war es relativ wenig, wenn ich ganz ehrlich bin. Und dann ist das auch schon gegessen. Dann frage ich, woher Müller kommt. «Habt ihr das mal am Beruf gesehen in der Schweiz?» «Ja, ja, genau.»
- 45:24Also, weisst du, ein völlig spontaner, lockerer Umgang damit. Ich gehe einfach davon aus, dass es die Person interessiert, wie es dich jetzt interessiert. Es ging gar nicht weiter als das. Nachher haben wir wieder gespielt. Schön. Gut. Dann können wir das auch abhaken. Ja, voll. Sehr gut. Dann, ähm... Was treibt dich wirklich an? Was ist so die treibende Kraft in dir, wo du sagst, ich möchte jetzt hier Vollgas geben in meiner Selbstständigkeit?
- 45:52Ich will Menschen verbinden. Ich will, dass Leute sehen, dass sie okay sind, wie sie sind. Und ich will schauen, was dann passiert, wenn das allen klar wird. Und als Moderator kannst du das mega gut machen, weil du gibst eigentlich die Stimmung vor für den ganzen Saal, für die ganzen Events. Weil jeder Speaker, der du drin bist, das ist die Stimme, die die Leute hören. Das ist die Emotionalität in der Stimme, die die Leute hören. Das kannst du effektiv weitergeben. Du kannst einen Einfluss auf eine harmonischere Welt haben, in diesem Sinne.
- 46:19und das treibt mich an. Also wenn ich an ein Event gehe, dann geht es nicht darum, dass ich jetzt ein Event gemacht habe, damit ich nachher sagen kann, ich habe ein Event gemacht. Es fühlt sich immer so an, wenn man darüber schreibt oder darüber berichtet, aber es ist nicht das. Ich habe etwas zu geben und ich glaube, ich habe vielleicht auf diesem Teil des Weges einen Schritt mehr gemacht,
- 46:37Ja. Was habt ihr so, komm, bringen wir es zusammen, let me know und ich zeige es der Welt quasi. Mich treibt das an, seit jeher. Darum auch, wenn ich von Verantwortung herumliege oder so gesprochen habe oder von Sachen verbessern, ist es meistens auf dieser Ebene. Wie kann ich ein grösseres Gefüge daraus machen, das harmoniert? Mhm.
- 46:54Weil niemand versucht, etwas wegzunehmen, sondern wir versuchen zusammen, etwas grösser zu bauen. Das ist der Antrieb. Auch wenn du mich für den Podcast anfragst und ich helfen kann, bin ich da. Wenn mir jemand nicht freut, bin ich da. Wenn ich kann, natürlich. Das ist der Grundantrieb. Verbindung, Harmonie, arbeiten in der Welt mit dem, was ich weiss, was hilft.
- 47:16Ja, wir können gemeinsam wachsen. Gemeinsam wachsen ist eh einfacher und macht auch doppelt so viel Spass. Es ist das Schönste, was es gibt. Ich kann nicht vorher sehen, wie du wachst. Ich kann Blumen quasi gießen, aber ich kann nicht sagen, in welche Richtung es sich entfaltet. Und jetzt bin ich schönerweise in einem Alter, wo ich auch sehr oft etwas weitergeben darf, so wie jetzt gerade vorher.
- 47:37der Zuschauer, das ist so belohnend, wenn du selber etwas durchgemacht hast, du kannst es irgendwie destillieren zu dem, was man daraus ziehen kann, wie du es durchgemacht hast und dann kannst du den Shortcut weitergeben. Und dann zu sehen, wie jemand aus dem etwas macht, das ist so, es gibt nichts Schönes als das.
- 47:57Sehr spannend. Wie wichtig ist das ganze Social Media Game für dich, um neue Kunden zu akquirieren? Oder wie gelangt man zu neuen Kunden in deiner Branche? Ähm, unterschiedliche Wege. Also Social Media zuerst. Social Media ist für mich wichtig, dass es im Umlauf bleibt, dass man auch sieht, was passiert ist. Es ist aber auch eine mega spielerische Variante. Es kommt jetzt ein Ball, wenn das rauskommt, ist der Clip schon rausgekommen.
- 48:24Ich ging mit Flavio Stucki an die Fasnacht in Basel. Wir haben das als Sportevent inszeniert. Das ist einfach lustig. Es ist wie ein Game, wie du sagst. Aber nicht ein Game, das ich meistern muss, damit ich am Schluss am meisten Coins habe. Einfach ein Spielplatz, wo man etwas produzieren kann, das den Leuten wieder Freude macht.
- 48:44Und für Kunden ist das mehr so... Es ist der Beweis, wie es wäre, wenn man mich bucht. Wie es sein kann, wenn man mich bucht. Weil ich habe so wie den Proof. Jedes Eventvideo zeigt die Stimmung, die ich verbreiten kann. Und wenn ich einen guten Film habe, was ich eigentlich immer habe,
- 49:01dann kannst du anfangen zu fühlen, was es für dein Event sein könnte. Das ist Social Media und auf LinkedIn ist es mehr der Blick hinter die Kulissen, was dazu geführt hat, damit man auch sieht, dass der Spass am Event, gerade erst wenn du den Rest hast, du kannst nicht einfach witzig sein, ohne die ganzen Basics zu beherrschen.
- 49:25Du musst zuerst Tanzschritte können, bevor du richtig Freestyle tanzen kannst. Und auf LinkedIn kann ich noch mehr zeigen von dem, was wirklich dahintersteckt. Wenn ich dann abgehe wie eine Granate, dann ist das, weil ich alles andere schon gemacht habe, dass das möglich wird. Und das zeige ich gerne auf dieser Plattform. So ist es ein bisschen unterschiedlich.
- 49:47warst du schon immer auf LinkedIn aktiv? Oder wo siehst du jetzt welche Plattformen? Auf LinkedIn zeigst du eher hinter den Kulissen, wie das Ganze abgeht. Ich sage jetzt mal von meiner Sicht,
- 50:06Ich bin ein Social Media... äh... nicht... Ich hasse das nicht. Definitiv nicht. Das ist mega wichtig. Aber ich sehe in Amex, und ich erwische mich selbst, dass ich viel zu viel Zeit für nichts verwende. Und ich versuche, meine Zeit möglichst produktiv auf den Social Media Plattformen zu nutzen. Und dann gibt es ja einfach mal ein Meer an verschiedenen. Also, das ist LinkedIn, das ist Insta, du hast TikTok,
- 50:34Facebook gibt es auch noch. Und es ist immer noch ziemlich gross. Es hat sich ein wenig verändert, seit ich das mal genutzt habe. Wie bringst du das alles unter einen Hut, um all diese Plattformen zu bespielen? Also ich habe eine grosse Überschneidung, was die Leute angeht, die mit mir verbunden sind auf Facebook und Instagram. Das heisst, dort kannst du beides gleichzeitig ausspielen. Dort versuche ich einfach ungefähr das gleiche zu machen für beide, damit einfach alle mitbekommen.
- 51:02Unterstützer der ersten Stunde bin. Mir ist es immer auch das Bedürfnis, dass sie sehen, was alles überhaupt passiert ist. Vielleicht auch, also nicht nur vielleicht, sondern auch durch ihren Einfluss und ihre Hilfe. Und LinkedIn ist meistens so, dass ich separat noch versuche, irgendwie einen Mehrwert zu kreieren, weil es halt schon in den richtigen Business geht.
- 51:20Und wenn ich irgendetwas aus meiner Tätigkeit, das businessrelevant ist, irgendwie reinnehmen kann, dann versuche ich das auch quasi dazu zu nehmen, was auf Instagram nicht so wichtig ist. Auf Instagram ist es real, es soll etwas aussagen. Wenn jemand den Text liest, ich gebe immer Mühe beim Text, ich weiss nicht, wer das liest, aber wenn es jemand liest, dann siehst du auch immer, was ich damit eigentlich bezwecke.
- 51:42Und so versuche ich es unter einen Hut zu bringen. Es ist meistens Teil der Aufarbeitung des Events. Wenn man von Analysen eines Events spricht, dann ist für mich auch oft «Was nehme ich mit?» Und statt das einfach nur für mich zu behalten, versuche ich es dann eigentlich in Worte zu fassen. Und das wird dann postet als authentische Reflexion auf was passiert ist und was mit mir auch passiert ist. Weil es passiert auch etwas mit dir, wenn 2000 Leute mit dir sprechen. Was ist mit dir passiert?
- 52:06Nach dem Swiss Influencer Award meinst du das jetzt? Ja. Das habe ich selbst unterschätzt. Du bist dann das, was man vorher versucht hat runterzubringen. Das muss ich mal zu anwenden, weil du unter Strom bist, weil alle mit dir verbunden waren in dem Moment. Und du warst auf der Bühne. Und das wieder runterzubringen, das ist immer noch das, was ich am meisten arbeite. Ich kann auch jetzt voll Party machen,
- 52:36in die Ruhe zurück, wo eigentlich mein Ausgangspunkt war, also wieder zum Ausgangspunkt gekommen. Das letzte Learning ist, dass ich das noch besser können muss, um dann auch noch mehr Events abdecken zu können und auch noch grössere Events abdecken zu können. Um wieder ready zu sein, quasi, zur nächsten Steigung.
- 52:54Okay. Und das ist ja auch eine Menge, die das Zweite moderiert haben, gell? Ja. Da gibt es wahrscheinlich auch noch eine andere Vorbereitung, weil das nicht komplett auf deiner Schulter ist, sondern man muss sich absprechen, wer macht was und dann müssen auch die... Also von aussen als Zuschauer hat es so zu tun, dass er so mega, sehr viel auch spontan drin war in dem Ganzen. Ich glaube, das ist auch sehr wichtig, dass es so rüberkommt, dass nicht alles so ultra skriptet aussieht. Wie viel davon ist wirklich skriptet? Wie viel ist aus der Situation rausgekommen?
- 53:24Es ist schon etwa 80% am unscripted, weil du 18 Awards in 90 Minuten hattest. Das heisst, du musst es aus diesem Thema durchziehen können. Das heisst, da hat es wenig Platz für unscripted Sachen. Wie du es effektiv überbringst, ist meistens unscripted. Was du sagst, ist wichtig. Dass du es sagst, ist wichtig, weil du hast zum Teil Sponsoren dahinter, die wichtige Infos kommunizieren möchten.
- 53:49Aber nachher die Chemie zwischen mir und ihm, das ist die Chemie zwischen mir und ihm. Also wenn ich ihm einen Ball zuspiele und er den rückwärts annimmt, dann ist das schön für das Publikum. Manchmal mache ich das, manchmal mache ich das. Diese Art von Chemie ist zusätzlich noch oben drauf. Und das ist dann aber auch wieder, wie gut verstehen wir uns? Wie gut haben wir uns aufeinander vorbereitet auf die Art wie wir sind? Damit jeder auch seine Bühne hat. Und das ist auch passiert. Da gibt es wirklich gemeinsame Vorbereitungen.
- 54:18Also ich bestehe immer darauf, es ist nicht immer möglich, aber wenn es irgendwie möglich ist, dann will ich wissen, mit wem ich es zu tun habe, was die Person braucht. Das ist immer wieder beim Sport. Ich muss wissen, willst du den Ball da haben, wenn ich ihn dir zuspiele, willst du ihn da haben, weil sonst wartest du da und der Ball kommt immer rechts und du musst dich dann noch anpassen während dem Event.
- 54:36Ich will das möglichst eliminieren. Je länger man Zeit miteinander verbringt, und auch ehrliche Zeit miteinander verbringt, desto intuitiver wird der Austausch. Zwischen den beiden. Und dann geht es immer. Dann musst du schauen, dass die Rollen überteilt sind. Das war bei uns so. Du hast jemanden, der auf der Bühne das Ding gemacht hat und jemanden, der neben der Bühne die Party verantwortlich war. Wenn du das alleine machst, kannst du das auch beides machen.
- 55:04Aber dann hilft es zum Beispiel, wenn du oben das machst und unten das machst. Dass du so die örtliche Training hast, von wo, was ihr was macht.
- 55:12wichtig ist für den Zuschauer, möglichst wenig Irritation, weil dann bleibst du drin. Sobald du merkst, etwas funktioniert nicht, ausser wir machen es extra, das haben wir auch extra gemacht zum Teil, dann ist es für dich ein Erlebnis. Und mein Ziel als der, der es mitschreibt, ist, es soll für dich eine Emotion, also eine Reise sein, wo du nicht vormal draus rausgefallen bist, sondern du kommst am Anfang mit, deswegen machen wir am Anfang etwas zusammen und dann begleitest du mich oder ich begleite dich, wir begleiten einander und am Schluss gehen wir zusammen raus und haben es
- 55:42Das ist das Ziel. Je besser vorbereitet, desto weniger Redaktionen. Je intuitiver der Austausch zwischen den verschiedenen Parteien, desto mehr sind wir einfach alles Menschen und es ist voll easy gewesen.
- 55:55Was ist so eine von den Erlebnissen, du hast von sehr schönen Erlebnissen erzählt, Sachen, die dich geprägt haben, die spannend waren, die mega mit deiner Energie hochfahren konnten, dann gelernt hast, okay, im Nachhinein, ich muss lernen, auch wieder runterzukommen, mein Ursprungspunkt. Was ist so eine Situation in deiner Selbstständigkeit, wo du sagst, hab ich, schwierig, an dem muss ich mega arbeiten, oder das sind so Hürden in deiner Selbstständigkeit?
- 56:24Ich hatte die Tendenz, das runterzufahren gar nicht zu machen. Also sagen wir mal, du hast jetzt am Sonntag ein Event und am Dienstag erscheint einer. Dann müsste ich jetzt, und das mache ich jetzt auch, dann weiss ich, der Montag oder der halbe Sonntag wird darauf gewendet, einfach wieder runterzukommen. Und wenn es halt bis am Montagmittag geht, geht es bis am Montagmittag.
- 56:43und dann aus dem wieder in die Steigung hineingehen. Früher hatte ich die Tendenz, einfach immer da oben zu bleiben. Und immer da oben zu bleiben heisst, du schläfst schlechter, du schläfst weniger, du schläfst zu wenig, du isst schlechter, du isst zu viel, du isst zu viel vom Falschen usw. Und das hat alles, während du das machst, dein Kaffeekonsum geht hoch, wenn man einen Tassenmesser, du fängst an, alles zu machen, um das Level zu halten und vergisst eigentlich, dass das, was du gebraucht hättest, eine Pause gewesen wäre.
- 57:10Und es gab Situationen, vor allem dieses Jahr noch nicht, aber letztes Jahr gab es zwei, drei Situationen, wo ich noch zu fest oben war und von da wieder ins nächste hinein wollte. Und dann kann es passieren, dass du dich etwas verkrampfst oder dass ein Event, das eigentlich ganz easy wäre, du kommst zu verkrampft hinein.
- 57:29Es werden es nicht alle merken, aber ich merke es dann. Und ich finde es dann schade, dass ich nicht mehr von mir begeben konnte, weil ich gar nicht mehr zur Verfügung hatte. Also das Aneinanderreihen von vielen intensiven Erlebnissen, das Wechseln von vielen Welten gleichzeitig, von dem Event zu dem Ansprechpartner usw.,
- 57:48Schaust nicht genug Ruhe dazwischen, macht es dann mega schwierig. Du weisst nie, was passiert. Das würde dann zum Beispiel heissen, ein Sportler verletzt sich immer dann, wenn es zu viel los ist, wenn du zu viel nicht kontrollieren kannst, wenn du zu wenig im Rhythmus bist. Und das könnte mir jetzt theoretisch auch passieren. Ich habe dann auch das Glück, dass ich genug Spielraum habe, wo ich damit arbeiten kann. Aber es ist viel schöner ohne das, weil du halt auf dich geschaut hast.
- 58:13Das ist mit Abstand die grösste Challenge. Das eigene Überfordern, weil du dir selbst nicht erlaubst, in Ruhe zurückzukommen. Wo du ja eigentlich offenbar mega ausstrahlst. Und wenn du das jetzt bei mir sagst, heisst das, dass ich es schon besser mache. Ja, definitiv. Du strahlst eine richtige Ruhe aus. Auf welcher Bühne kann man dich bald treffen? Was sind die nächsten Events, die du anmoderierst?
- 58:38Das grösste Highlight, das am nächsten ist, ist der Zürich Marathon. Wann ist das? Der ist am 13. April, 25 Uhr für alle Geschichtsschreiber, Sonntag. Und ich darf dort die Siegerehrung moderieren. Wow, mega. Es ist auf einem 6er-Lüter-Platz. Es ist eine Veranstaltung mit 19'500 angemeldeten Läufern und ich darf einfach
- 59:01Stimmung machen mit Leuten, mit denen ich schon mal zusammengearbeitet habe, die es super war. Ich kenne das Team schon ein bisschen, sie schauen mega auf mich, schon jetzt, es geht noch mega lang, aber es ist super organisiert. Aha, der 19. März? Äh, 19. April? Ja, das ist für mich lang. Ich bin mir gewohnt, auch in kurzer Zeit solche Sachen vorbereiten zu können.
- 59:21Ja, es schwingt schon mit. Aber vieles ergibt sich auch schnell bei Events. Wie viele Leute, was, wie, wo, welche Sponsoren. Das hast du irgendwann in einer Routine drin, wo du es schnell verorten kannst. Aber das ist das Nächste, wo ich so sage, ich hätte nie gedacht, dass das möglich wird. Wird es übertreibt? Das weiss ich nicht mal. Das weiss ich wirklich nicht. Es geht noch zu lange, bis es so wieder ist. Nein, aber ich hoffe es doch. Es wäre mega schön. Unbedingt. Und sonst können wir einfach schauen. Sicher.
- 59:51Live ist immer geil. Live ist live vor Ort. Wenn immer möglich. Und der Zielelauf ist jetzt eben auf dem Sechstelüterplatz und nicht viele Events dürfen das überhaupt. Wird drauf, der Knie vielleicht noch und ich glaube Lichtathletik Zürich. Und jetzt aus einem breiten Sportevent eben 19'500 Leute, das können wir auf den Sechstelüterplatz bringen. Dort haben sie Traum.
- 1:00:12Gratuliere zu diesem Auftrag. Danke vielmals. Danke an alle, die an mich glauben. Danke. Janik, wir sind schon fast am Ende. Ich habe noch eine Schnellfeuer-Runde. Ja, da habe ich mich schon gefreut. Hit me. Ich habe ein paar Fragen vorbereitet. Lass uns sehen, was wir für dich haben.
- 1:00:42Wie viele? Es sind zwei. Okay, gut. Es sind nicht so viele. Also. Okay. Morgenmensch oder Nachtüle? Nachtüle. Lieblingsbuch oder Podcast? Buch. Buch. Der Alchemist Paolo Coelho. Love it. Sehr schön. Dein grösster Talent abseits der Arbeit? Oh, schwierig.
- 1:01:13Abseits. Ich mache immer beides. Überall. Aber nehmen wir es mal mitfühlen. Mitfühlen. Bühne oder Kamera? Bühne. Lieblingsmotivationsspruch? You become what you think about. Was würdest du nie mehr machen?
- 1:01:46Hm. Ja sagen, wenn ich Nein meine. Ja sagen, wenn du Nein meinst. Also, ja sagen, wenn es ein Nein ist. Mhm. Wichtig. Ich glaube, das unterschätzen ganz, ganz viele Menschen. Mhm. Sehr schön. Mhm. Geld oder Freiheit? Freiheit. Drei Wörter, die dich beschreiben.
- 1:02:19Begeisterungsfähig. Verbindend. Acht. Sehr schön. Noch eine letzte Frage, die ich dich gerne fragen möchte. Vielleicht auch noch für mich sehr wichtig.
- 1:02:47Der Podcast heisst «Momentum». Wie würdest du das interpretieren? Wieso «Momentum»? Ich kenne «Momentum» aus dem Basketballsport oder aus dem Sport generell als etwas, wo man sagt, dass bei Teams, wenn sie plötzlich anfangen, mit dem Basketball von aussen immer zu treffen, dann sagt man, das «Momentum» ist auf ihrer Seite. Also die Art, es wird so wie zum Selbstläufer, obwohl eigentlich beide das Gleiche versuchen. Es ist völlig klar, dass es in ihre Richtung geht.
- 1:03:16Ich würde das Momentum als das beschreiben, was passiert, wenn du mal auf dem Weg bist und du machst Sachen richtig oder so gut du kannst. Und dann plötzlich schwingt das mit dir mit. Plötzlich tauchen Unterstützer auf, manchmal tauchen auch Kritiker zur richtigen Zeit auf, damit du einlenken kannst, vielleicht haben sie auch recht.
- 1:03:37Und dann plötzlich baut sich das so auf und du musst nicht mehr alles selber machen, sondern du hast einfach mal die Richtung vorgegeben und du bleibst in deiner Richtung. Aber du spürst so etwas, was in deiner Richtung mitwirkt, in die Richtung, in die du gehen willst. Und so würde ich Momentum beschreiben. Sehr schön. Und du hast mich off-camera vorne gefragt, Kevin, wieso hast du mich eigentlich eingeladen im Podcast? Ja. Ja.
- 1:04:03Wieso hast du mich gefragt? Ja. Ich habe dir die Antwort gegeben. Jetzt frage ich dich aber, wieso hast du zugesagt? Weil ich deinen Startmonolog mal gesehen habe. Ich habe dich ja vorher auch schon gesehen. Aber ich habe extremen Respekt vor dem gesamten Rebranding, das hier passiert ist. Ich habe extremen Respekt vor dem, was hier ist. Kannst du sagen, dass wir hier im Offsite Lab sind? Ja, voll sicher. Gucken wir im Offsite Lab, grossartig.
- 1:04:31Ich bin in deinem Zuhause, in dem du selbst gearbeitet hast, weil es dir wichtig war, dass es so einen Ort gibt. Und in so einen Ort eingeladen zu werden, ist ein grosser Privileg. Wow. Vom Haus her, sage ich mal. Und du hast offenbar etwas nicht mehr gesehen als Gast oder eben auch als Moderator, den du den Leuten weitergeben möchtest. Und dem stehe ich nicht im Weg. Im Gegenteil. Wer mich supporten kann.
- 1:04:57Herr Lech, danke vielmals für die Worte. Sehr gerne. Janik, es ist mir eine riesen Freude gewesen, dass du dir die Zeit genommen hast, um hierher zu kommen, von Zürich, mit einem noch Verfahren irgendwo. Ja, das kann passieren. Das passiert auch den grössten Zürcher. Alles okay.
- 1:05:16Danke vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast. Es war mir eine riesen Ehre, einen Moderator vor mir zu haben, einen Bühnencoach, jemanden, der andere Menschen ausbildet, wie man richtig auftritt. Darum gibt es off-camera sicher noch zwei, drei Gespräche, die wir führen. Auf jeden Fall, danke vielmals. Es hat mich sehr, sehr gefreut. Ich wünsche dir alles, alles Gute auf deinem weiteren Weg. Hast du noch irgendetwas für die Community, die du loswerden möchtest, mit teilen?
- 1:05:42mehr allgemein für Podcasts da draussen. Ich sehe immer mehr gute, gut produzierte Podcasts und das hat mega viel, das heisst, es hat mega viel kleine Bausteine, die dazugehören. Die kosten alle Geld, die kosten alle Zeit. Also wenn ihr euer Lieblingspodcast habt, wahrscheinlich ist es der, wenn ihr gerade dazuseht, dann unterstützt ihn doch auf irgendeinem Weg. Fragt wie meistens, weisst du, Kevin selber am besten, wie er das Geld brauchen könnte. Aber wenn es irgendjemand draussen gibt, der sich überlegt, das hat mir jetzt wirklich etwas gebracht, dann supportet das doch einfach.
- 1:06:12Wenn ihr mich braucht, kommt gerne auf mich zu. Aber ich bin hier zu Gast, also geht es um den Podcast. Supportet wie auch immer ihr könnt, auch wenn es nur Teil von einem Video wichtig ist. Das gibt Momentum für den Kevin.
- 1:06:26Das war sehr schön gesagt. Vielen Dank. Ich möchte hier noch kurz etwas anschliessen. Nein, es geht nicht um den Podcast, sondern um dich. Du bist der Gast hier. Alle deine Sachen werden unten verlinkt. Das heisst, wenn ihr Interesse habt, wenn ihr bald ein neues Event habt, bei dem ihr den Moderator braucht, dann findet ihr hier unten in der Caption alle weiteren Infos zu Yannick.
- 1:06:49Ich kann nur sagen, es wird sich lohnen. Definitiv danke nochmal vielmals für diese Worte. Danke nochmal für deine Zeit. Danke auch an euch, dass ihr wieder eingeschaltet habt bei «Momentum», euer Podcast, das definitiv inspirierende Persönlichkeiten, inspirierende Geschichten erzählt. Und wie Janik schon angekündigt hat,
- 1:07:08Ein Like, ein Comment, ein Weiterleiten bedeutet uns die Welt. So können wir weitermachen. Noch weitere Gäste in unseren Podcast einladen. Und darum danke vielmals. Alles Gute und bis bald. Ciao zusammen. It's a wrap.