Latest / Gin And Talk / Robinson Kuhlmann über Bar- und Trinkkultur
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- 0:00Speaker 1: Was für mich einen persönlichen Challenge geworden ist, als Barmann ist die verschiedene Wirkung von Alkohol auf Menschen.
- 0:09Speaker 1: Und nicht dass jeder Mensch nur unterschiedlich ist sondern jede Alkohl hat auch nochmal eine unterschiedliche Wirkung.
- 0:16Speaker 1: also das bedeutet es keine Ahnung wenn jemand Tequila trinkt dann wird er ein bisschen wilder.
- 0:24Speaker 1: Ich sage immer, so quer stehender Blick und das ist ein bisschen komisch irgendwie.
- 0:28Speaker 1: Wenn jemand Whisky trinkt wird er eher ruhiger.
- 0:30Speaker 1: viele Leute kriegen wenn sie zu viel Gin trinken.
- 0:32Speaker 1: Blackouts.
- 0:34Speaker 1: es gibt so Sachen die einfach ganz klar spüren.
- 0:37Speaker 1: durch Wollte eigentlich schon immer mal ein Buch darüber schreiben, wie jede Art von Alkohol wirkt.
- 0:42Speaker 1: Diese Perspektivenlosigkeit dient einfach.
- 0:45Speaker 1: Ich sag so ich habe glaube ich im letzten Jahr wahrscheinlich siebzehnmal irgendwie die Konzeption von Läden ändern müssen.
- 0:52Speaker 1: Jede zwei Wochen oder so gab es neue Regelungen.
- 0:56Speaker 1: das ist wahnsinnig viel Nicht-Kommunikation.
- 1:00Speaker 0: Herzlich willkommen!
- 1:01Speaker 0: Mein Name ist Daniel Vög und bevor wir gleich rüber an den Bar dresen gehen, möchte ich kurz unseren heutigen Gast vorstellen.
- 1:08Speaker 0: Robinson Kuhlmann ist Betreiber der gleichnamigen Bar in München und einiger weiterer Gastroprojekte.
- 1:14Speaker 0: Er isst Gastronom aus Leidenschaft und hat kürzlich auch noch seinen eigenen Rum ins Leben gerufen.
- 1:20Speaker 0: Ich freue mich auf ein Gespräch über Bar- und Trinkkultur und die Lage der Gastronomie in der aktuellen Situation.
- 1:27Speaker 0: Viel Spaß beim Zuhören!
- 1:29Speaker 0: Und schön dass ihr alle wieder mit dabei seid
- 1:32Speaker 1: Zwei Menschen, eiskalte Drinks und eine Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch.
- 1:40Speaker 1: Herzlich willkommen an unseren Bartresen!
- 1:44Speaker 1: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 1:49Speaker 1: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer Studio-Bar.
- 2:06Speaker 0: Hallo Robinson und ich freue mich sehr, dass du heute bei uns bist.
- 2:10Speaker 0: Wir sind ja luftlinienmäßig eigentlich auf genau einer Linie fast.
- 2:15Speaker 0: also das ist so einmal die Cornelius Straße runter über die Brücke drüber und dann sind wir fast schon bei deiner Bar.
- 2:22Speaker 1: Ich bin auch sehr gefreut, dass es nicht so ein weiter Weg ist.
- 2:26Speaker 1: Und zu Schwabbing wäre für mich eher da wär' ich mal wieder in Schwabing
- 2:30Speaker 0: gewesen.
- 2:30Speaker 0: Wobei der Rückweg ist besser als der Hinweg weil dann geht's nämlich bergabt.
- 2:34Speaker 0: Ja
- 2:35Speaker 1: stimmt!
- 2:37Speaker 0: Ja schön, dass du da bist.
- 2:40Speaker 0: Du hast in den letzten Jahren ja wahnsinnig viel losgetreten sage ich jetzt mal an allen möglichen Dingen in der Münchner Bar und Gastronomie Szene wenn man das so zusammenfassen möchte wie ging es denn überhaupt los?
- 2:55Speaker 0: Wie bist du überhaupt in dem Thema gelandet?
- 2:58Speaker 1: Das eigentlich also grundsätzlich Gastronomie ist glaube ich immer eine Sache.
- 3:02Speaker 1: Also für mich war Meine Mutter hat schon immer so ein Eventraum gehabt, als ich jung war oder klein war.
- 3:08Speaker 1: Als Kind schon irgendwie mit so einem Fotostudio und da gab es immer eine Bar wo Partys veranstaltet wurden.
- 3:15Speaker 1: Und da habe ich einfach ab und zu mal mitgeholfen als kleiner Bängel irgendwie... ...und als ich so siebzehn-achzehn war und man dann überhaupt mal so anfängt in Basse oder überhaupt in Restaurants oder wenn wir mit ihm weggehen anfängt haben mich diese Flaschen immer inspiriert oder was heißt inspiriert, aber fasziniert muss man sagen.
- 3:35Speaker 1: Diese Flasche ist irgendwie ein Thema... Auch wenn man sich hier zu umschaut so viele Formen, viele Farben, viele Inhalte natürlich auch irgendwie.
- 3:46Speaker 1: und ich habe dann irgendwann gesagt Ja, ich bin relativ jung ausgezogen mit siebzehn irgendwie und wollte meine Mutter als alle eine ziehende Mutter nicht auf der Tasche liegen.
- 3:56Speaker 1: Und da habe ich gesagt, ich brauche irgendwie einen Job nebenher noch um auch ein bisschen das Münchner Leben sich leisten zu können... ...und hab dann angefangen im Mododo zu arbeiten.
- 4:07Speaker 1: War damals so ne Mischung aus Restaurant-Bar irgendwie die aber doch sehr viel Wert auf also arsteilisches Aussehen sehr minimalistisch für die Ende der Neunzigerjahre.
- 4:19Speaker 1: Und auf der anderen Seite aber auch sehr auf die Cocktails geachtet haben.
- 4:23Speaker 1: und der Barchef damals, der Steffen hat einfach zu mir gesagt so also bevor du irgendwas hier machst musst du dich einmal durchs Sortiment trinken.
- 4:32Speaker 1: Und dann hat er mich einfach gezwungen jeden Abend, das heißt gezwung.
- 4:35Speaker 1: Das macht man schon auch gerne irgendwo, aber ich habe gesagt so hey jetzt jeden Abend werden hier drei Spirituosen probiert und es völlig wurscht was du darfst ja aussuchen und nimm dir einfach eine aus dem Regal.
- 4:46Speaker 1: und natürlich fängt mal in Anführungszeichen Idiot an der Bar tolle Farben oder ein ganz komischer Likör.
- 4:57Speaker 1: Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, welche zu die ersten waren aber ich weiß dass ich da schon ziemlich oft am Anfang ins Klo gegriffen habe.
- 5:07Speaker 1: und so kommt dann irgendwann die Faszination dazu wenn man erstmal merkt viele verschiedene Spirituosen schmecken Serobs was ist das alles?
- 5:17Speaker 1: Die Ende der Neunziger war das natürlich auch, sag ich mal noch nicht so in so einer Vielfalt da.
- 5:21Speaker 1: Also da war es schon ein bisschen limitierte irgendwie so.
- 5:24Speaker 1: aber selbst da in der Bar hatten wir irgendwie so zehn Single Molds und dann doch irgendwie so ein paar Sachen.
- 5:29Speaker 1: damals hatte man noch einen Riesen-Wodka Auswahl.
- 5:31Speaker 1: Es war Ende der neunzige wahnsinnig wichtig weil irgendwie Leute reinkamen die alle gesagt haben sie wollen diese und jene Art von Wodka trinken Jinn hatten wir nur drei Flaschen irgendwie so.
- 5:39Speaker 1: Das war wirklich so faszinierend irgendwie Und ich habe dann immer nebenher also Ich fahre dann Skatboard-Fahrer und habe auch ein bisschen Geld verdient irgendwie so.
- 5:48Speaker 1: Und hab neben mir aber immer in der Bar gearbeitet, irgendwie war mir immer klar... Früher oder später möchte ich eine eigene Bar aufmachen weil man doch wenn man immer so barman ist und so man sieht ja doch wie die Läden geführt sind.
- 6:00Speaker 1: Man wechselt vielleicht mal das ein oder andere, man merkt dass findet man besser, das findet man schlechter.
- 6:06Speaker 1: Manchmal hören die Chefs auf einen manchmal nicht irgendwie so, wer weiß es jetzt wirklich besser?
- 6:15Speaker 1: gesagt irgendwann habe ich mir gedacht mit dreißig wenn ein skateboard fahren sporten mal so ein bisschen ablaut würde ich gerne bar aufmachen ist dann und reißig geworden.
- 6:24Speaker 1: aber da hat es dann funktioniert irgendwie so.
- 6:27Speaker 1: da hab ich dann die kleine bade am gärtner platz gefunden und das ging dann alles schlag auf schlag und schnell irgendwie so.
- 6:34Speaker 1: und gärtna platz ist natürlich für münchen auch so ein toller platz irgendwie so der also doch eine einschleimende wirkung hat.
- 6:42Speaker 1: irgendwie so natürlich weil man zuerst denkt, ich mache eine Bar auf.
- 6:46Speaker 1: Im Sommer wird es ein bisschen entspannter.
- 6:47Speaker 1: im Winter ist eigentlich die Zeit wo die Bars und der Gärtnerplatz das dann doch ein bisschen auch im Kopf stellt und sagt halt so hallo hier ist Sommergeschäft auch irgendwo und so ging dann eins zum anderen und dann sage ich mal war auf der anderen Seite für mich aber auch irgendwann so bar ist gut Aber diese bar ist so klein um auch irgendwie Essen anzubieten.
- 7:08Speaker 1: Und wenn man auch schonmal wirklich Also Gastronomie, Barmann, Gastfreundschaft funktioniert auch zu einem gewissen Teil übers Essen.
- 7:19Speaker 1: Es darf nicht ganz fehlen finde ich irgendwo und deshalb auf der anderen Seite auch so ein zweites Standbein zu haben.
- 7:24Speaker 1: Ich habe mir gedacht gut ich such jetzt mal irgendwie so und hab dann mit dem Partner auch gleich relativ bald das Appentat also ein Restaurant noch aufgemacht irgendwo und es ist dann so eins zum anderen gekommen.
- 7:38Speaker 1: Man hat Ideen und ich glaube, Kreativität lässt sich nach einer gewissen Zeit jetzt nicht abschalten.
- 7:43Speaker 1: Sondern man sucht halt dann doch auch immer noch mal ein bisschen was... ...was jetzt irgendwie etwas Besonderes wäre irgendwie so.
- 7:49Speaker 1: Und mal klar da auf der anderen Seite ist es dann so dass einem... Auch das hört sich ein bisschen blöd an aber... ...manche Leute denken dann, weil man irgendwo eine gut laufende Bar hat,... ...dass man irgendwie alles zu Gold machen kann und man kriegt die skurrilsten Angebote und man denkt sich so hey!
- 8:05Speaker 1: Ja, aber denk doch mal nach.
- 8:06Speaker 1: Das geht einfach nicht irgendwie so.
- 8:09Speaker 1: und dann ab und zu sind da mal Sachen dabei wo man plötzlich sagt so eigentlich habe ich genug Arbeit aber das hört sich echt super an oder es macht richtig Spaß und oft sind es dann temporäre Projekte die dann doch schnell mal nicht mehr temporär sind.
- 8:22Speaker 1: also das ist so eins das ist dann alles so gewachsen.
- 8:25Speaker 0: Das heißt ich hat diese Bar Kultur an sich dieses ja... All diese Flaschengetränke, Gastfreundschaft.
- 8:34Speaker 0: das hatte ich irgendwie schon immer so ein Stück weit fasziniert und begeistert.
- 8:38Speaker 1: Ganz klar war zuerst waren es die Flasche und wenn man mal die Basics und sich mal sicher an der Bar fühlt, also wenn man gar nicht mehr, so wenn einem die flaschen im Rücken nicht mehr anschauen sondern man weiß man dreht sich um und weiß wo sie sind und was sie sind, was sie bedeuten... Also ich finde das war eine ganz wichtige Sache.
- 8:56Speaker 1: dieses Durchprobieren Das hat mir wahnsinnig viel geholfen, weil du merkst dann schnell beim Kochen dass du erstmal alle Zutaten probierst.
- 9:05Speaker 1: Und das ist auch bei den Cocktails so.
- 9:06Speaker 1: wenn du einfach weißt wie jede Flasche genau wie der Inhalt jeder Flasch schmeckt dann weiß ich auch was ich machen kann und weiß sich auch ob die Flaschen anfassen.
- 9:17Speaker 1: muss ich die vorsichtig anfassen oder muss ich da großzügig sein?
- 9:23Speaker 1: Wenn du das mal hast, dann kommt eigentlich der ganz spannende Teil, der mich glaube ich nie loslassen wird.
- 9:29Speaker 1: Der geht weg vom reinen Handwerk.
- 9:35Speaker 1: Er ist dann der Mensch, der vor der Basis sitzt und auch im Restaurant sitzt oder irgendwo.
- 9:40Speaker 1: Und das ist wirklich dann das Allerschönste an einem.
- 9:45Speaker 1: Als Barmann lernt man relativ schnell ... fünf, sechs Gespräche auf einmal zu führen.
- 9:49Speaker 1: Weil man sagt so ich habe hier meine Leute mit denen einen darf ich reden und den anderen frage ich nur ganz kurz ob sie was zu trinken wollen denn andere frage nicht mal weil ich weiß was er trinkt irgendwie so.
- 9:58Speaker 1: aber diese verschiedenen Geschichten die an einem Abend passieren die immer auch jeden Abend unterschiedlich machen.
- 10:04Speaker 1: also jedes Mal geht man zur Arbeit und man weiß niemand kann dir sagen was heute passiert.
- 10:10Speaker 1: das kann bei dem dümmsten Fall Oder.
- 10:13Speaker 1: mein wildes Dattag in der Gastronomie war das World Trade Center.
- 10:20Speaker 1: Man schaut irgendwie morgens Nachrichten und es geht dann alles so, das war da gleich um fünfzehn Uhr und ich war eigentlich schon auf dem Weg so neun in der Früh, sechs Stunden war wirklich so.
- 10:29Speaker 1: fünfzehnt Uhr irgendwie so.
- 10:30Speaker 1: und du gehst dann zur Arbeit und weißt irgendwie, da ist alles absurd gerade.
- 10:35Speaker 1: Und dann sitzt du abends da und du hast plötzlich nur irgendwie zwei Bier trinkt an der Bar.
- 10:38Speaker 1: Alle anderen denken, dass jetzt der Krieg ausbricht und niemand weiß was los ist... ...und du guckst es dir halt an und weißt halt so.
- 10:43Speaker 1: hey!
- 10:44Speaker 1: Es wäre ein ganz normaler Tag gewesen irgendwie.
- 10:47Speaker 1: Und trotzdem ist alles anders irgendwie.
- 10:49Speaker 1: Das kann... Also das ist jetzt ein Extremfall natürlich.
- 10:52Speaker 1: Das passiert natürlich nicht alle Jahre sondern sind kleine Geschichten die auch die Abende wertvoll machen oder auch kleine neue Freundschaften.
- 11:01Speaker 1: An der Bar macht man nicht immer noch Freundschaft.
- 11:03Speaker 1: Es sind so Sachen wo man sagt, das ist eigentlich das Wichtige.
- 11:08Speaker 1: Und ein zusätzlicher Aspekt war nochmal dass ich festgestellt habe was für mich eine persönliche Challenge geworden ist als Barmann die verschiedene Wirkung von Alkohol auf Menschen.
- 11:23Speaker 1: und nicht dass jeder Mensch nur unterschiedlich ist sondern jede Alkohl hat auch noch mal eine unterschiedliche Wirkung.
- 11:29Speaker 1: also es bedeutet es keine Ahnung wenn jemand Tequila trinkt, dann wird er ein bisschen wilder.
- 11:37Speaker 1: Ich sage immer so quer stehender Blick und das ist so ein bisschen komisch irgendwie so.
- 11:41Speaker 1: Wenn jemand Whisky trinkte, wird der eher ruhiger.
- 11:44Speaker 1: Viele Leute kriegen wenn sie zu viel Gin trinken Black Outs.
- 11:48Speaker 1: Es gibt so Sachen die einfach ganz klar... ich wollte eigentlich schon immer mal einen Buch darüber schreiben wie jede Art von Alkohol wirkt und es finde ich total faszinierend.
- 11:57Speaker 1: Das hat mich auch, sag ich mal über Weitestrecken, sag Kann man sagen, da ist man dann natürlich irgendwo auch Beobachter an der Bar.
- 12:07Speaker 1: Weil selber trinkt man dann doch nicht in dem Maße oder probiert halt mal aber sollte jetzt sage ich mal die Kontrolle behalten.
- 12:17Speaker 1: es gibt's bestimmt also das ist ganz wichtig irgendwie so und dann sieht man einfach wie verschiedene Punkte da ja viel verschiedener Alkohol eben wirkt und das war dann zusätzlich zu dem Thema sagt hey das Handwerk ist interessant Die Menschen sind interessant, es kommen jeden Tag neue Menschen.
- 12:34Speaker 1: Wobei ich immer so eine spannende Frage war für mich immer ob's an der Bar mal einmal den Tag gibt wo alle was anderes zu tun haben als in die Wahl zu kommen.
- 12:42Speaker 1: Also das man wirklich macht aber es gibt es nicht!
- 12:44Speaker 1: Das wirds glaube ich nie geben weil randommäßig wenn jemand vorbeiläuft oder so wird es immer mal passieren... Was ist, wenn Fragen irgendwie so?
- 12:53Speaker 1: Also das sind so Sachen wo ich immer gesagt habe, hey dieses Arbeiten macht so viel Spaß und es ist so spannend.
- 12:58Speaker 1: Und es hat einfach immer unterschiedliche Sachen auch, wenn's manchmal nervt.
- 13:00Speaker 1: Wenn man den fünften Tag in Folge an der Bar steht und sich denkt Gott muss jetzt nicht sein, dass es auch gehört zu jedem Job dazu.
- 13:08Speaker 1: Das wirds nicht geben.
- 13:09Speaker 1: aber trotzdem ist es für mich glaube ich so ein Lebensinhalt geworden, dass Gastronomie für mich da wichtig ist und auch Spaß macht.
- 13:18Speaker 0: Ich weiß gar nicht mehr genau, wer es war.
- 13:20Speaker 0: Es war entweder was Stefan Gabbani oder Charles Schumann, der gesagt hat man wird ja nicht unbedingt zum Menschenfreund wenn man hinter der Bar arbeitet.
- 13:34Speaker 0: ich glaube das war sogar Stefan.
- 13:40Speaker 0: Wie geht es dir da?
- 13:41Speaker 0: Also du sagst ja schon, ich mein selber ist man ja meistens der Nüchternste im Raum.
- 13:45Speaker 0: Wenn man hinter dem Dresen steht zumindest wäre das einigermaßen sinnvoll.
- 13:49Speaker 0: wenn man das dann ist wie geht's dir damit?
- 13:54Speaker 0: also jetzt gerade bei euch ist es ja also gerade auch in deiner Stammbar sozusagen deinem ersten Laden ist es so dass Eigentlich ein ziemlich wilder Mix an Menschen auch irgendwie kommt.
- 14:05Speaker 0: Also ihr seid ja irgendwie mitten in der Stadt, gerade im Viertel wo sehr viel aufeinander prallt und die landen natürlich alle bei euch.
- 14:18Speaker 0: Wie erlebst du das dann teilweise?
- 14:20Speaker 0: Auch grade wenn es dann mal irgendwie sehr spät wird und so einen bunten Mix an Leuten drin hast... ja fast wie so ein Zirkusdirektor, der irgendwie hinter dem Tresen steht oder?
- 14:34Speaker 1: Also grundsätzlich die Menschenfreundfrage ist sehr essentiell.
- 14:42Speaker 1: Das ist glaube ich auch das was... ...das ist kein Problem sondern es ist natürlich eine Frage wie man damit umgeht irgendwo weil man kann nicht mit allen Menschen umgehen.
- 14:58Speaker 1: Man muss auch manchmal Leuten sagen, dass sie einfach gehen müssen.
- 15:01Speaker 1: Das ist einfach in der Situation so... das muss man sagen hat jetzt sogar diese ganze Corona-Situation nochmal ein bisschen mehr gezeigt.
- 15:09Speaker 1: Einfach, dass man manchmal halt einfach auch von der Gesetzgebung oder vom Umgang mit dieser Pandemie wurde man dazu gezwungen Menschen dazu zu bringen nicht das was die sonst tun dürfen, nicht tun zu dürfen.
- 15:28Speaker 1: Als Besitzer noch mal ein Stück mehr als der Barman, aber man ist natürlich immer der, der am meisten Verantwortung im Raum hat irgendwo.
- 15:36Speaker 1: Das wird dann immer ein bisschen aufgeteilt wenn man ja mehrere Leute ist und es sinkt auch meistens noch.
- 15:42Speaker 1: oder oft gibt es so silencer Türsteher.
- 15:45Speaker 1: Bei mir muss das sein im Gärtner Platz einfach, da gibt's jetzt nicht in jeder Bar aber doch hat sich schon ziemlich etabliert dass es Freitag samstags hier wenige Locations gibt die das nicht benötigen.
- 15:55Speaker 1: Aber trotzdem ist man natürlich der Aufpasser.
- 15:57Speaker 1: Zirkusdirektor ja ist ein bisschen.
- 16:00Speaker 1: Das sehe ich ein bisschen über die Situation, wie man Musik auch spielt was man dazu macht das ist schon sehr wichtig.
- 16:07Speaker 1: Es macht auch wahnsinnig Spaß zu sehen wie Menschen dann reagieren wenn sie solchen Alkohol diese Musik und wann fangen Sie es mit singen an?
- 16:17Speaker 1: oder wie auch immer irgendwie so.
- 16:18Speaker 1: ja das sind ... als Zirkus direkt habe ich mich so noch nie gefühlt aber schon als die Person von der viel abhängt an so einem Abend irgendwo Zum Menschenhasser bin ich noch nicht geworden, aber natürlich gibt es Abende wo man sich an den Kopf fast was eigentlich los ist.
- 16:36Speaker 1: Grundsätzlich ist aber glaube ich die Mischung dies einfacher macht damit umzugehen.
- 16:41Speaker 1: also sagt so hey wenn bei mir der Anwalt neben dem Surfer Boy steht oder der keine Ahnung der Handwerker sich da mit dem Arzt unterhält irgendwie so das Ah, super spannend.
- 16:54Speaker 1: Das ist meistens das wo es eigentlich viel lustiger wird als wenn du in einem Klientel bist und du sagst ja bei mir kommt nur die und die Art.
- 17:02Speaker 1: Bei mir war das immer schon so dass ich sage hey... Du kannst überhaupt nicht, also als die Clubs noch offen waren, konnte man immer so ein bisschen hey, die gehen ganz sicher ins Paradiso.
- 17:12Speaker 1: Die gehen ganz klar fahren die noch ins B-I rüber.
- 17:14Speaker 1: Die fahren gar garantiert irgendwie doch in Crowns Club irgendwie so.
- 17:18Speaker 1: Ob sie immer reinpassen?
- 17:20Speaker 1: Wir entscheiden in den Bass ja eigentlich nicht wer zu uns passt über die normale Tür-Situation sondern eher über den Preis der Getränke und die Art des Musik.
- 17:30Speaker 1: Also wir haben da subtilere Möglichkeiten zu selektieren So, welcher Tisch ist reserviert oder wie auch immer.
- 17:37Speaker 1: Da gibt es Sachen wie man einfach Leute dann auch mal von Kopf stoßen kann die einem nicht gefallen.
- 17:44Speaker 1: irgendwie so was heißt Gefallen?
- 17:46Speaker 1: Ich glaube im Barkeeper werden da eh so ein bisschen so... Die vielleicht nicht in diese Situation passen muss einfach dann auch schwierig wird irgendwann.
- 17:54Speaker 1: Muss mal zu einem Streitgespräch führen könnte oder sowas irgendwo.
- 17:58Speaker 1: Das natürlich bei mir in dieser Situation mit Anfang dieser ganzen Ausgeneile dann irgendwie doch auch ein Thema.
- 18:06Speaker 0: Wie machst du das?
- 18:06Speaker 0: Du hast gerade schon die Musik angesprochen, wie gehst du mit Musik um in dem Laden?
- 18:12Speaker 0: also schaust du dir ja wirklich an heute habe ich eher die Leute da.
- 18:16Speaker 0: so muss sich irgendwie die Musik in die Richtung manövrieren oder fährst du da so die Linie die dir gerade in den Sinn kommt und die musst dann den Gästen passen sozusagen.
- 18:28Speaker 1: Das ist eine schwierige Frage.
- 18:30Speaker 1: Die ist ja auch nicht ganz leicht zu beantworten, weil man darf sich nie die Musik diktieren lassen.
- 18:36Speaker 1: Also das ist was für mich als auch ein bisschen... Es gibt so Sachen, die macht man nicht.
- 18:44Speaker 1: Da gab es mal diese Serie im Internet oder so, What Bartenders Hate oder sowas irgendwie?
- 18:50Speaker 1: Da werden der schnalzende Gast, der Gast, er sich keine Ahnung von Stevie Wonder jetzt bei Geburtstagen finde ich immer noch so.
- 19:00Speaker 1: Das ist nicht so eine tragische Frage, wenn ihr mal fragt ob man Geburtstagslied spielen kann.
- 19:04Speaker 1: Da muss man nicht darauf eingehen.
- 19:07Speaker 1: es gibt Situationen wo sagt hey das ist einfach ne schöne Gruppe da macht Spaß da kann man das machen.
- 19:12Speaker 1: aber grundsätzlich sollte ein Barkeeper sich nie die Musik diktieren lassen.
- 19:16Speaker 1: und auch wenn jetzt irgendwie gerade ein neues tolles Lied rausgekommen ist und dass alle super finden und das wird halt nicht gespielt sollte man das jetzt nicht unbedingt machen weil man eigentlich schon irgendwo in einer Abendgestaltung für alle macht.
- 19:30Speaker 1: Also ich sehe dann schon immer so, wenn ich jetzt irgendwie da keine Ahnung, zwanzig Tische habe und an siebzehn sitzen Leute und trinken Cocktails.
- 19:37Speaker 1: Und bei mir stehen drei Leute in der Bar die irgendwie am Rumgröhlen sind.
- 19:40Speaker 1: Wer das keine Ahnung, die wünscht sich Oasis bringt es denn keine Ahno den dreißig anderen Leuten gar nichts, wenn man das irgendwie... also das muss man schon irgendwie für sich sehen und ob und wie man jetzt die Musik zum Steuern des Abends nimmt.
- 19:56Speaker 1: Ich bin schon ein Fan davon.
- 19:59Speaker 1: Ah, Individualität auch ein bisschen gefördert wird.
- 20:02Speaker 1: Also es soll jetzt nicht immer... also ich würde niemals eine... Ich mag's nicht wenn fest eingestellte Playlisten oft laufen.
- 20:10Speaker 1: das ist für mich so.
- 20:11Speaker 1: wie gesagt die Zeit ist schon gut weil man sich mal nimmt früher warst du immer so dat man oft mal dann so eine ganze CD eingelegt.
- 20:18Speaker 1: Jetzt ist natürlich mir schwierig denn dann tut der wieder in der Playlist raus und wir auch immer irgendwie so aber sollte schon immer so ein bisschen auch dem Abend entsprechen.
- 20:29Speaker 1: Also das ist für mich eine wichtige Sache, dass es allen Spaß macht.
- 20:34Speaker 1: irgendwie so aber es muss jetzt auch keinem zu sehr gefallen, aber es sollte auf der anderen Seite auch ein gewisser Stil... ...für jeden Laden sein!
- 20:41Speaker 1: Du kannst nicht sagen okay ich spiele wirklich randommäßig alle Musikrichtungen in einer Playlist nacheinander ab und alle finden es toll, das ist ja Quatsch irgendwie sondern... Ich habe früher auch ein bisschen im Club also in der ersten Liga gearbeitet und ich fand's immer toll wenn die DJs gekommen sind einen Aufbau von ihrem Set hatten.
- 20:59Speaker 1: Also wenn sie den Plan hatten, wenn Sie gesagt haben hey ich schaffe es auch mit cooler Musik schon zum Beispiel früh Leute zum Tanzen zu animieren also das ist eine Kunst die wirklich wenig DJs haben ist zu erkennen.
- 21:13Speaker 1: Ich stelle mich jetzt nicht hier hin drehe voll auf macht das tollste Set der Welt Wenn die Leute kommen dann Angst davor bekommen sondern man kann so viel durch Stimmung Musikaufbau Licht Verhältnis Club ist es noch mal was anderes, aber in der Bar regelt man ja sehr viel über Musik auch.
- 21:30Speaker 1: Aber Lichtverhältnisse, wann schalte ich ein bisschen runter?
- 21:33Speaker 1: Mach' ich das um zwanzig Uhr und mach's zwanzierdreißig.
- 21:36Speaker 1: Also das sollte schon alles ein bisschen dem Plan verfolgen.
- 21:38Speaker 1: Und das tut im Abend sehr gut wenn da eine gewisse Leitung... Da kommt jetzt doch wieder ein bisschen der Zirkus direkt dadurch.
- 21:47Speaker 1: Merke ich gerade
- 21:47Speaker 0: so!
- 21:50Speaker 0: Du hast vielleicht auch ein Stück weit deiner Faszination für Flaschen geschuldet.
- 21:55Speaker 0: Kannst du irgendwann dann noch auf die Idee, einen eigenen Rum ins Leben zu rufen?
- 22:01Speaker 0: Wie ist das denn passiert?
- 22:02Speaker 0: also war das so ein bisschen dieses Flaschern haben mich schon immer fasziniert.
- 22:07Speaker 0: Also möchte ich jetzt auch mal selber sowas machen.
- 22:10Speaker 0: oder wie kam es dazu?
- 22:12Speaker 1: Ja das ist eigentlich
- 22:13Speaker 0: rund gerade rum.
- 22:15Speaker 1: Ich glaube grundsätzlich ist es so, dass die meisten Barkeeper sich irgendwann anfangen auch mal für die Produkte in der tieferen Ebene.
- 22:23Speaker 1: Also das geht dann los, dass man sagt, man fängt an irgendwie eigene Syrups zu kreieren oder kreiert.
- 22:29Speaker 1: Ich glaube am Anfang fängt mir überhaupt erst einmal an den Syrup zu machen oder auch mal einen Wodka vielleicht einzulegen mit irgendwelchen Sachen und man merkt dann so okay es ist jetzt nicht alles Hexenwerk.
- 22:40Speaker 1: also Wenn man es persönlich mal so sagt, so ein Gin ist ja auch schnell gemacht.
- 22:46Speaker 1: Da kann man viel ausprobieren und auch so an der Bar wird sowas gemacht, dass dann schnell in eine Infused-Sache geworden wurde wo es dann doch meiner Meinung nach wieder ein bisschen zuviel wurde weil man kann alles machen irgendwie so aber muss nicht alles machen.
- 23:01Speaker 1: also manchmal ist Back to the basics dann doch irgendwie cool gerade jetzt in dieser ganzen Unmenge von Gin Sachen, wenn dann der Barkeeper auch noch anfängt.
- 23:12Speaker 1: Ich finde Cocktails oder Drinks gut die nicht mehr als drei vier Variablen enthalten und wenn die dann auch noch alle gepimpt werden in verschiedene Richtungen wird es halt irgendwann ein bisschen viel.
- 23:27Speaker 1: Deswegen interessiert man sich aber trotzdem natürlich wie was stattfindet ist das am Anfang oft so, dass man wird da oft von Firmen eingeladen.
- 23:37Speaker 1: Das macht man natürlich auch.
- 23:38Speaker 1: Am Anfang sind es nur so Tastings irgendwie und mehr an mehr oder sage ich mal als die von den größeren Spirituosen zu vielen kleineren Distillerien und sowas wieder gingen.
- 23:50Speaker 1: also früher gab's viel viel mehr als sich noch nicht Barkeeper war, gibt's viel kleinere Distille.
- 23:55Speaker 1: dann wurde alles in den Achtziger, Neunziger Jahren zu so riesen Corporates und sowas.
- 24:00Speaker 1: Und dann jetzt ist es durch diese ganze Ginwelle und Whiskey sind doch viele kleine wieder da.
- 24:06Speaker 1: Die laden natürlich auch gerne mal ein dass man mal vorbeikommt irgendwie.
- 24:10Speaker 1: Am Anfang fühlt man sich da immer so ein bisschen wie in einem Werbefilm weil natürlich alle immer das gleiche machen.
- 24:17Speaker 1: die laden paar Leute ein und sagen ja jetzt gehen wir mal durch das Tilde und zeigen euch wie toll wir das alles machen.
- 24:23Speaker 1: Das machen die natürlich nicht nur einmal, sondern es ist dann sofort so einen Rundgang der schon Informationen bringt und auch nett ist aber eigentlich überhaupt kein Basiswissen dazu.
- 24:35Speaker 1: Und für mich war das eigentlich eher wichtig mal zu sehen wie das wirklich stattfindet.
- 24:40Speaker 1: Ich glaube da gibt's dann ein paar Sachen wo man weiter gehen kann und ich habe irgendwie auch so'n bisschen überlegt in was so eine Richtung ich gehen kann.
- 24:46Speaker 1: Da war ich noch relativ alleine und hab gar nicht über rum nachgedacht, sondern viel über Wehrmut nachgedachten Sachen, die mich auch so interessieren irgendwie.
- 24:55Speaker 1: Weil die Basis-Spirituosen, die vier Großen jetzt sozusagen mal Vodka Gin rum und Whiskey da will man am Anfang gar nicht rütteln weil es auch so viel ist.
- 25:07Speaker 1: also da muss man einfach sagen gerade jetzt klar Gin Unmengen Wodka interessiert jetzt gerade nicht so.
- 25:15Speaker 1: Da hat jeder mehr, also da hat man schon mal ein paar besondere da.
- 25:18Speaker 1: aber auch diese Auswahl die wir anfangs schon erwähnt in den Neunscan hatte irgendwie so.
- 25:23Speaker 1: beim Whiskey hat man natürlich immer irgendwie viel weil allein schon verschiedene Richtungen und dann natürlich auch verschiedene Firmen und da halt sehr viele Geschmacksvarianten da sind irgendwo oder muss man sich da irgendwo schon einmal durch Aber deswegen will man da nicht anfangen etwas neu zu machen irgendwie.
- 25:37Speaker 1: Und dann war das für mich so dass ich eben bei Manch Jürgen oder ihn gefragt habe, ob ich mal beim Whisky mitmachen kann und es dann sehr schnell so zu einer Situation wurde, wo er gesagt hat hey cool das macht ja richtig Spaß.
- 25:51Speaker 1: Und man dann zu einem Thema gekommen ist eigentlich dass man doch mal was zusammen machen könnte irgendwie.
- 25:58Speaker 1: Und wenn man soweit erstmal ist, dann ist über die äußeren Gegebenheiten beim Rum noch viel mehr passiert.
- 26:12Speaker 1: Also A ist eine interessante Spirituose für alle Leute, die so oder so in die Tiki Cocktail Caribbean Sachen und sowas sich dafür interessieren.
- 26:21Speaker 1: Die es auch mögen.
- 26:22Speaker 1: natürlich jede spirituose hat eine Liebhaber das ist natürlich auch klar.
- 26:26Speaker 1: ich persönlich war schon immer ein sehr großer Hemmingway Special Anhänger also für mich eine ganz ganz ganz wichtiger Cocktail habe mich auch schon lange begleitet irgendwie so weil man am anderen von mir zu der Kiri Mann hatte diese Basics sondern kristallisieren sich ja doch ein paar raus, die man lieber mag.
- 26:44Speaker 1: Also wo man merkt so das sind so meine irgendwo und es gibt dann auch ein paar die man auch dann gerne mal weltweit in bars probiert.
- 26:51Speaker 1: also das glaube ich hat jeder so ein bisschen so dass man sagt so ah den habe ich jetzt oft.
- 26:56Speaker 1: Zeitlang war es bei mir auch Maiteil sehr verschrien, immer als so ein Mainstreambar Produkt.
- 27:03Speaker 1: Weil viele dann unter Pre-Mix und was auch immer da alles gab.
- 27:07Speaker 1: aber ein guter Maiter ist ein gutter Maiter.
- 27:09Speaker 1: Da gibt's keine Diskussion und das gibt auch viele Läden und da möchte ich natürlich schon auch Stradawicks irgendwie mit weltweit in einem geilen Konzept und dann die original Rezeptvariante, weil man sie da mal probiert.
- 27:24Speaker 1: Und dann mal sich so durch.
- 27:26Speaker 1: Meiter ist ein gutes Getränk was viel Spaß bringen kann irgendwo.
- 27:30Speaker 1: Aber natürlich auch wenn du jetzt in einem Mainstream-Laden sagst er kann es auch echt übles getränkt sein aber das ist mit jedem Cocktail so.
- 27:39Speaker 1: Ja deshalb hat mich rum trotzdem immer fasziniert.
- 27:41Speaker 1: Er ist ein bisschen zugänglicher manchmal durch seine Süße als... Also wo ich sage so, weil manchmal mir man sagen würde jetzt lass uns mal ein Getränk pur trinken dann würde ich fast in Rom als erstes gut.
- 27:55Speaker 1: Ich meine das von den Basis-Spiritosen nimmt.
- 27:58Speaker 1: Wodka ist halt ein Wodka-Shot irgendwie dass es jetzt nichts was man genießen kann.
- 28:03Speaker 1: Gin sehe auch nicht als gibt Leute die ihn als pur trinkt gar nicht.
- 28:07Speaker 1: also das wäre nicht meins.
- 28:08Speaker 0: Paar Ausnahmen sowieso, irgendwelche Barrel-Age Sachen kann man glaube ich schon ganz... Genau.
- 28:14Speaker 1: Gibt es schon, aber so sehe ich mir jetzt so wenn ich mich in eine normale Bar begebe schwierig irgendwo so.
- 28:20Speaker 1: Whiskey natürlich, aber Whiskey ist natürlich auch finde ich einen Taken Ruffer als ein Rum in fast jeder Situation.
- 28:29Speaker 1: also jede Variante und jede Altersgruppe hat da noch ein bisschen mehr.
- 28:35Speaker 1: Und trotzdem selber trinke ich auch gerne mal Spirituosen, die eine gewisse Süße haben.
- 28:42Speaker 1: Also wenn zum Beispiel jetzt irgendwie
- 28:43Speaker 0: ein
- 28:44Speaker 1: Fruchtbrand da wäre würde ich auch eher auf eine alte Birne gehen als jetzt irgendwie auf eine Himbeere oder einen Himbeergeist gehen würde.
- 28:50Speaker 1: also das macht mir einfach ein bisschen mehr Spaß, wenn diese Geschmacksnurwassersüße noch mehr ist ein bisschen vereinfacht.
- 28:59Speaker 1: Viele Hardliner beim Schnaps sind da ihr ganz weg davon, aber geschmackt.
- 29:05Speaker 1: Da können wir nicht drüber streiten.
- 29:06Speaker 1: Die Qualität kann man natürlich schmecken.
- 29:08Speaker 1: Aber was einem am Ende des Tages wirklich schmeckt ist halt dann einfach, da kann man nichts machen irgendwo.
- 29:14Speaker 1: und deshalb war Rum A e schon interessant?
- 29:17Speaker 1: Dann B die Situation das einfach der Rummarkt auch wahnsinnig auf der einen Seite super interessant wenn es hochpreisig wird oder auf der anderen Seite für mich an der Bar relativ langweilig irgendwo so ist, weil sich da seit vielen Jahren wenig getan hat.
- 29:35Speaker 1: Klar es gibt immer mal Varianten... Da kommt die eine mit einem anderen Noten noch rein irgendwie so aber grundsätzlich ist dann nicht viel passiert jetzt auch wenn man mal so markentechnisch ein bisschen denkt und sagt hey Da haben alle diese Basis, die man so kennt.
- 29:56Speaker 1: Da wird sich alles aufgeteilt zwischen Bacardi und Havanna irgendwo... ...und dann gibt es da ein paar Premium-Varianten.
- 30:03Speaker 1: Das war's dann irgendwie auch.
- 30:06Speaker 1: Dann ist mein Name predestiniert dafür, dass man auch rum mag.
- 30:11Speaker 1: Deshalb war das auch so ein Thema wo man sagt, hey!
- 30:14Speaker 1: Das macht mir erst im Spaß.
- 30:17Speaker 1: Wenn man anfängt mal über ein Produkt nachzudenken weiß man, hinter allem auch irgendwo viel Geschichte steckt.
- 30:25Speaker 1: Und deshalb war dieses Rum-Thema dann ganz schnell sehr präsent, also wenn man einfach gesagt hat hey A die Distille passt Auch das Rohprodukt, dass jetzt aus Panama mittlerweile kommt Also sag ich mal das Zuckerrohr Das war natürlich nicht einfach.
- 30:43Speaker 1: Wir sind hier in Deutschland und man denkt so, ja gut.
- 30:46Speaker 1: Wie machen wir das irgendwie?
- 30:48Speaker 1: Dann fängt man erst mal anders zu recherchieren und zu gucken, wo kriegt man es her?
- 30:52Speaker 1: Und haben dann aus verschiedenen, also Venezuela... Also Kuba bekommt man nix!
- 31:00Speaker 1: Die haben alles zu wenig, die müssen importieren selber wie Blöd.
- 31:05Speaker 1: Die müssen sogar Wasser um ihren rumherzustellen, importieren ist ja absurd irgendwo.
- 31:10Speaker 1: Und deshalb ist man da auch ganz schnell weg.
- 31:12Speaker 1: und dann muss man sich halt, wenn wir so durchprobieren.
- 31:14Speaker 1: Und Bolivien hat man auch und sowas irgendwo.
- 31:16Speaker 1: Das sind dann so Themen wo man sagt so wer ist zuverlässig?
- 31:19Speaker 1: Wer bringt auch die Sachen ran irgendwie so?
- 31:22Speaker 1: Da fängt schon die erste Auswahl an was einen dann auch so interessiert und dann fängt das Aufmeischen an.
- 31:29Speaker 1: So wie man weiter fortführt wird es sehr interessant irgendwo.
- 31:35Speaker 1: Am Ende war dann einfach rum das was am meisten oder den richtigen Flair hatte und auch gleichzeitig geschmackstechnisch gesagt hat, hey ich bin ja immer die.
- 31:49Speaker 1: Ich sag auch immer man erfindet eigentlich keine Cocktails.
- 31:53Speaker 1: Weil so viele Spiritosen wie es gibt aber trotzdem gibt's so viele Menschen so viele Barkeeper.
- 32:00Speaker 1: jeder irgendwo auf der Welt wurde der Drink schon mal zusammengeschüttet wahrscheinlich in der besseren oder schlechteren Variation.
- 32:09Speaker 1: Aber man erfindet ihn natürlich dann trotzdem, weil man ihn vielleicht irgendwo schon gesehen hat.
- 32:13Speaker 1: Noch mal ein bisschen upgraded.
- 32:15Speaker 1: aber eigentlich erfindet man ihn dadurch dass man in seinem Kunden oder seinen Gästen zu Gemüte führt und sagt hey das ist cool.
- 32:23Speaker 1: also man isst da so ein bisschen.
- 32:25Speaker 1: wie sage ich mal so einen cooler Shop der eine Auswahl bei einer wenn es ein Klamotenschop ist dann sucht er halt aus und sagt halt Hey schaut mal her von diesen Marken habe ich coole Sachen ausgesucht schaute ich mal um Entweder ist es euer Style oder nicht.
- 32:39Speaker 1: Und so ist eine Bar ja irgendwo auch, weil sie hat da die ganzen Spiritosen alles möglich.
- 32:43Speaker 1: Aber das ist natürlich nicht alles möglich, weil gut in noch herzigen Zeiten kann jeder sein Handy hernehmen und irgendeinen Drink her googeln irgendwie so.
- 32:49Speaker 1: aber das ist jetzt auch nicht der Regelfall am Abend sondern die Leute kommen in der Bar lassen sich auch inspirieren, schauen sich die Karte an, lassen sich vom Barkeeper.
- 32:58Speaker 1: Und so ist es dann beim Rum auch gewesen, dass man sagt, hey das füttert irgendwie am meisten.
- 33:04Speaker 1: Da kommt Name zusammen und das ist getränkt gut.
- 33:06Speaker 1: Irgendwo ist der Gärtnerplatz eine kleine Insel in der Stadt.
- 33:11Speaker 1: Das ist alles ein bisschen wie wenn man so ein paar Sachen findet.
- 33:17Speaker 1: hat auch die Qualität und der Geschmack extrem gepasst, also ich gesagt habe so da sind wir jetzt voll.
- 33:23Speaker 1: Wir haben am Anfang experimentiert was man alles in Brennkorb reintun kann ob man ja als Ananas rein tut oder was auch immer man da so für kleine Sparifankerl irgendwie findet was man denkt am Anfang exotisch sein muss.
- 33:34Speaker 1: und am Ende war es dann eigentlich so dass man gesagt hat hey der Rum so wie er rauskommt ist so geschmacksintensiv und so geil das der über achtzig prozentige Rum ja schon besser schmeckt als das was wir so in diesen, keine Ahnung unter zwanzig Euro Flaschen drin haben.
- 33:52Speaker 1: Und dann fängt man an es ganze mal runter zu reduzieren auf so trinkfreundliche Prozente und dann merkt man einfach so hey was soll man eigentlich machen wenn man ein gutes Produkt hat irgendwie so und wenn wir das so herbringen irgendwie so?
- 34:06Speaker 1: Dann ist das Thema beim Rum ja extrem auch die der ganze weitere Zuckerzusatz und da haben wir komplett darauf verzichtet weil wir einfach über die Holzfasslagerung, auch wenn sie jetzt nicht so lang ist wie das ja wieder so ein Thema.
- 34:20Speaker 1: Wie lange muss denn rum dann liegen irgendwo?
- 34:22Speaker 1: Wir sind da ja noch sehr am Anfang mit uns.
- 34:25Speaker 1: Man kann sich auch nicht herzaubern in die Jahre irgendwie so.
- 34:28Speaker 1: deshalb muss man es ja alles wachsen lassen.
- 34:31Speaker 1: aber dass man einfach sagt hey der Rum ist so rund, dass wir uns davor entschieden haben eigentlich überhaupt keine Nachverzuckerungen mehr und auch kein Zuckerkulör dazu zu geben also es wäre wirklich sagen kommt aus Zucker, also wird aus Zuckerrohr gemacht und es ist Zucker aber danach wird nichts noch mal weiter neu veredelt oder kaschiert was nicht schon drin sein sollte irgendwo.
- 34:57Speaker 1: Das finde ich eine wichtige Sache.
- 34:58Speaker 1: das promoten wir jetzt nicht so sehr mit irgendwie so sondern es ist für mich eher ein internes Ding dass ihr einfach sagt hey das ist geil weil ich weiß einfach dass dieses Produkt so schmeckt wie's aus der Distille kommt ... im Fass einfach weiterreift.
- 35:13Speaker 1: Und es ist für mich beim Wein auch schon immer interessant gewesen, was über so Fasslagerungen noch passiert.
- 35:17Speaker 1: irgendwie so und dann geht das natürlich beim Fass und beim Lärm rum natürlich weiter.
- 35:23Speaker 0: Für diejenigen, die jetzt Lust bekommen haben das mal auszuprobieren bekommt man natürlich bei euch auf der Website im Shop oder eben auch bei euch vor Ort direkt wenn ihr euren Pop abladen quasi Aufhabe, wo ihr aber auch ganz viele andere Sachen momentan noch verkauft.
- 35:41Speaker 0: Das ist ja auch ne ganz interessante Geschichte.
- 35:44Speaker 0: Natürlich durchaus lockdown-bedingt habt ihr euch überlegt was können wir eigentlich machen in der Zeit und hab dann alle möglichen Leute zusammengetrommelt um da verschiedenste Dinge anzubieten.
- 35:57Speaker 0: von den Socken bis hin zum Fertig ... mixen Cocktail kriegt man ja alles mögliche bei euch.
- 36:06Speaker 0: Wie kam es denn dazu?
- 36:07Speaker 0: Also Cocktails verstehe ich, aber all die anderen Sachen da muss ja ein Gedankengang dahinter sein oder gewesen sein am Anfang.
- 36:15Speaker 1: Ja also das ist so ein bisschen schon aus der Not auch natürlich irgendwo so weil man einfach sagt hey aus der anderen Situation dass man sagt also Stillstand ist für mich nicht denkbar.
- 36:30Speaker 1: Also das ist irgendwo, wo ich sage so ja.
- 36:32Speaker 1: Ich kann schon mal eine Pause machen.
- 36:34Speaker 1: Das ist jetzt kein Problem aber es kommt für mich ein bisschen lustiger Aspekt glaube ich.
- 36:40Speaker 1: Für mich kommt es ein bisschen vom Skateboardfahren irgendwo weil es ist ein Sport, wo du Tricks lernen musst und du deinen Sortiment quasi oder du versuchst einen Trick jeden Tag zu lernen wenn du Skateboards fahren gehst und es geht immer weiter.
- 36:56Speaker 1: Progression Rutes Wort dazu irgendwie so und das war für mich eigentlich auch immer in diesem ganzen Bar geschehen.
- 37:02Speaker 1: Klar, man lernt einen neuen Cocktail.
- 37:04Speaker 1: Man lernt neun Menschen kennen.
- 37:05Speaker 1: Das wird alles ein bisschen größer.
- 37:13Speaker 1: Da kommt mehr rein also mehr Inhalt in das Ganze.
- 37:18Speaker 1: Dann war es von null auf hundert so okay tschau Gastronomie läuft jetzt nicht mehr.
- 37:24Speaker 1: Und dann macht man natürlich erst mal still.
- 37:27Speaker 1: Dann überlegt man sich, warum mache ich still?
- 37:31Speaker 1: Ich habe zwar viele Kinder irgendwo aber trotzdem ist es natürlich so dass man abends auf der Couch sitzt und sagt, eigentlich würde ich jetzt arbeiten.
- 37:38Speaker 1: Und ich würde eigentlich dies oder jenes machen.
- 37:40Speaker 1: Jetzt passiert nichts irgendwie so und das ist natürlich Stillstand, ist für mich auch immer ein Rosten und was weiß ich irgendwie so.
- 37:47Speaker 1: Dann überlegt man sich was hat man die ganzen letzten Jahre eigentlich machen wollen und konz nicht machen?
- 37:51Speaker 1: und da gehört definitiv für mich so ein bisschen das Thema.
- 37:56Speaker 1: Ah, natürlich der Rum.
- 37:57Speaker 1: Der ist relativ schnell wieder aufgepoppt weil er war nicht am Stillstand.
- 38:02Speaker 1: aber wir haben das vor drei Jahren angefangen damit und es kann man nicht zu schnell forcieren wenn man ja auch ausprobieren muss und so was irgendwo.
- 38:13Speaker 1: und dann war beim ersten Lockdown einfach die Situation hey!
- 38:17Speaker 1: Das Thema liegt haben wir nicht gerade Zeit.
- 38:19Speaker 1: und dann pusht man halt irgendwie sondern sagt mal jetzt ist dann die Zeit Und dann auf der anderen Seite ist so dieses Thema, ich glaube das hat jeder der irgendwie einen Lokal macht egal ob es eine Bar ist oder sowas.
- 38:33Speaker 1: Man macht mal ein T-Shirt und dann merkt man es kommt gut an bei den Leuten die wollen halt auch mal.
- 38:40Speaker 1: Dann war Support Your Local und dann war es so große Diskussion hey soll man bei den Läden jetzt überall Gutscheine kaufen?
- 38:48Speaker 1: Das haben dann viele gemacht.
- 38:49Speaker 1: Es war wirklich auf der Webseite klar Keine Ahnung, viele Läden bieten natürlich Gutscheine an.
- 38:55Speaker 1: und es war auch cool wenn man sagt so hey ja klar irgendwie in Zeiten wo man nichts verdient.
- 39:00Speaker 1: Man hat schon mal Geld, man muss dann später erst das Getränk oder das Essen oder so hergeben.
- 39:05Speaker 1: also das ist schon eine Hilfe gewesen irgendwo.
- 39:09Speaker 1: Und nicht nur der monetäre Aspekt sondern auch der menschliche Aspekt davon weil ich fand's cool dass Menschen Von dem Laden den sie mögen einen Gutschein kaufen, obwohl der nicht mal auf hat.
- 39:19Speaker 1: Also es hätte ja auch sein können das man zumachen muss.
- 39:21Speaker 1: irgendwann also war so ein... Solidarischer Aspekt auch irgendwie so und dann habe ich mir gedacht die aber ich will auch nicht in der Zeit Leuten was verkaufen was gar nicht existent ist.
- 39:32Speaker 1: Und hab da mehr gedacht lass uns doch mal mehr ... ein paar Designerfreunde angehauen.
- 39:38Speaker 1: Hey, hast du noch eine Idee?
- 39:39Speaker 1: Ein paar Sachen machen irgendwie so und dann kamen so alles zum anderen... ...und dann ging aber der Sommer wieder los vom ersten Lockdown irgendwie so.
- 39:46Speaker 1: Ich habe schon im ersten LockDown angefangen mit so ein paar Sachen.
- 39:49Speaker 1: Nicht da machen wollte und die waren natürlich dann fertig, aber dann ging es schon wieder los,... ...dann hatten wir wieder keine Zeit mehr vor allem und lässt dann ein paar Kisten so Sachen irgendwie im Keller bei mir in Büro stehen gehabt und dann in die Abstellkammer rüber und man weiß mir nicht was wir damit machen
- 40:02Speaker 1: sollen.".
- 40:03Speaker 1: Dann ging der zweite Lock los und dann kamen zwei Sachen auf einmal.
- 40:09Speaker 1: Wir haben schon davor Batches oder kleinere Abfüllungen gehabt, aber die große Abfüllung für befreundete Bars war plötzlich da.
- 40:19Speaker 1: Und meine Sachen waren natürlich doch relativ schnell klar.
- 40:24Speaker 1: wenn der Einzelhandel weiter aufmachen darf Kann man das ja auch irgendwie nutzen?
- 40:29Speaker 1: Dann kam halt eins zum anderen, weil man merkt so okay gut.
- 40:31Speaker 1: Man macht jetzt ein Pop-Upstor für eine Rum und ist auch richtig gut und es ist auch toll irgendwie so.
- 40:35Speaker 1: aber nur Rum ist relativ kleiner ausweil.
- 40:40Speaker 1: Konnten ja jetzt auch nicht und haben jetzt erst andere Rums noch verkaufen, macht irgendwie dann nicht so Spaß wenn er mal ein Produkt hat.
- 40:46Speaker 1: Wenn man sagt so ja jetzt verkaufe ich einen anderen Rum anstatt meinen.
- 40:50Speaker 1: Also das sind so die Problematik irgendwie, sondern kommt halt so Gedankengänge dazu was ist eigentlich cool?
- 40:55Speaker 1: Was ist bei den Leuten die Schwierigkeit?
- 40:57Speaker 1: Dann merkt man so hey komm gut an irgendwie.
- 41:00Speaker 1: und dann kam halt eins zum anderen.
- 41:01Speaker 1: Und der Pop-Up Store ist relativ schnell gewachsen irgendwie.
- 41:04Speaker 1: Da dachte ich so ach da nehmen wir hier von den zwei drei Freunden die man hat noch die Produkte rein und dann denken sie sich aber warum denn von denen und denen?
- 41:12Speaker 1: also dann fragt mir mal alle an diese etwas haben und sagen ja ich habe noch was springt vorbei und haben sich gefreut irgendwie Wie eben der Stefan zum Beispiel dann seine Masken vorbeigebracht hat.
- 41:21Speaker 1: Sein Whiskey-Buch irgendwie und von der goldenen Bar, der Klaus gesagt hatte ja super ich habe da eh noch die liegen bei mir da.
- 41:29Speaker 1: das war super weil ich wollte irgendwie was damit machen und so was und dann kommt zu eins zum anderen und man merkt so dass es auch den Gästen super gefallen hat einfach so ah das was passiert?
- 41:43Speaker 1: Auch noch Sachen Erlaubt sind noch gemacht werden und man auch so sieht.
- 41:50Speaker 1: Also war eigentlich alles in allem, kam immer so gutes Feedback.
- 41:53Speaker 1: die Leute haben es auch angenommen hatten Spaß dran.
- 41:56Speaker 1: Man findet selber mehr und mehr Spaß dran und bastelt halt dann weiter irgendwie.
- 42:00Speaker 1: Und so war das der Pop-Up Store irgendwann rum rum, Wein, T-Shirts, Socken.
- 42:08Speaker 1: Alles mögliche und bei manchen Produkten gab es dann sogar einen richtigen Hype wie bei diesen SS-Kaliert E-Socken.
- 42:13Speaker 1: da ist plötzlich so durch die Decke gegangen, da waren Bestellungen aus Hamburg und Köln und was auch immer.
- 42:19Speaker 1: irgendwie so und du denkst die ganze Zeit zu herh?
- 42:23Speaker 1: Du hast dann wieder welche hingeschickt und dann kamen quasi vier andere Bestellung.
- 42:27Speaker 1: Das war so lustig weil's halt so ein... Klar Weihnachtszeit, jeder braucht so ein kleines Geschenk was man vielleicht in der Familie oder seinen Freunden auch mal mitbringen.
- 42:37Speaker 1: Da sind natürlich so zwölf Euro Socken irgendwie das schönste was ich nehmen kann.
- 42:41Speaker 1: Wir haben echt alle so bestellt und dann ging es echt zu eins zum anderen irgendwie.
- 42:45Speaker 1: Und da hatten wir da auch natürlich total Spaß dran.
- 42:47Speaker 1: Du sitzt dann plötzlich in der Bar du hast nicht auf, du darfst nichts irgendwie... Gut, da haben paar haben dann zu der Zeit glaube ich auch so To go verkauft jetzt so heiße Getränke, aber sogar vom Gefühl her auch.
- 42:59Speaker 1: So muss man jetzt nicht machen weil es doch irgendwie Pandemie und vorher hat man das dann noch an irgendwie so... Und da war eben der Pop-Up Shop einfach nochmal super.
- 43:09Speaker 1: Das dann mehr und mehr nachdem nun Einzelhandel zu war zum Online Shop gewechselt irgendwie sowas und hoffentlich wird's bald wieder ein Pop-Ups da und dann hoffentlich bald wieder eine Bar!
- 43:21Speaker 0: Und Drinks für Zuhause gibt´s auch bei euch.
- 43:23Speaker 0: also wenn wir mal den Vorhin schon angesprochenen Mai-Teil zu Hause trinken will, dann kann man sich den bei euch auch abholen.
- 43:31Speaker 1: Ja das ist tatsächlich dann auch ein bisschen draus gewachsen dass man das viele gefragt haben wie man den rumtrinken kann.
- 43:39Speaker 1: also es war tatsächlich so der ausschlaggebende Punkt dass wir gesagt haben hey nicht jeder hat Zuhause überhaupt die Möglichkeit bzw wildes auch und trotzdem ist es so dass auch nicht jeder Rumpur daheim trinken kann.
- 43:55Speaker 1: Naja, ein Kuba-Libre das kann man mal machen aber ist jetzt auch nichts wo ich sage.
- 44:00Speaker 1: Das machen nicht so viele Leute gerade weil es wenn man sich nicht viele Leute treffen also Kuba Libres für mich eher so einen Getränk was mein Gesellschaft trinkt mit mehreren Leuten irgendwo.
- 44:12Speaker 1: Mit rum gibt's dann doch viele Sachen die man auch daheim sag ich mal so'n Old Fashion mit Rum oder sowas.
- 44:19Speaker 1: Kann man auch mal schön sich ein Ohrensessel setzen und das Genießen?
- 44:23Speaker 1: irgendwo muss nicht gleich den Rumpur trinken.
- 44:28Speaker 1: So eins zum anderen wiedergekommen irgendwie so, dass dann so hat man die ersten drei Rumdrinks gemacht irgendwie so.
- 44:35Speaker 1: natürlich kommt dann die Spezialistenfreunde und wollen dann plötzlich auch wieder ihren, sag ich mal, Standard oder nicht Standard aber ihren Lieblingscocktail haben irgendwie so.
- 44:45Speaker 1: Und dann ging es ganz schnell dass einfach Anfragen da waren.
- 44:48Speaker 1: also das man merkt so hatte man nicht ganz so geplant aber jetzt klar macht man's dann warum nicht irgendwie so?
- 44:55Speaker 1: Dann fanden wir ein paar nette Flaschen gefunden irgendwie so.
- 44:58Speaker 1: und mal gesagt so lustigerweise ist denn normalerweise der Sitter zum pre-mixed drinks so ein bisschen verpönt wo ich sage Das hat für mich immer so ein bisschen dieses Ding von dem, das stellt man sich immer so auf der Ida vor.
- 45:16Speaker 1: Wenn so tausend Leute abgefertigt werden müssen und da steht jemand mit einem Pinacolada Pre-Mix und der kommt aus dem Kanister eigentlich irgendwie.
- 45:26Speaker 1: Deshalb war es zuerst eigentlich so ein bissel so dass man dagegen sicher als Barkeeper ein bisschen sträubt dann versteht man eigentlich, was dahinter steckt.
- 45:37Speaker 1: Weil die Leute sagen okay ich habe jetzt die ganze Zeit Bier und Wein getrunken und irgendwann nervt es.
- 45:43Speaker 1: Also Wein hat eine wahnsinnige Tiefe und man kann da sicher auch viel trinken in verschiedene Richtungen und da auch Spaß haben und sich weiterbilden.
- 45:52Speaker 1: aber trotzdem braucht halt der Gaumen ab und zu mal eine Veränderung.
- 45:57Speaker 1: Säure oder ein anderes Spirituos, eine Idee Sagt jetzt nicht, das trinkt ja nicht jeder auch Cocktails.
- 46:03Speaker 1: Aber es gibt Leute die halt gerne unterwegs sind um Cocktails zu trinken und für die ist es natürlich schon dann auch nochmal ein Upgrade vom Lebens... ...des Lebensdeals irgendwie zu sagen hey ich nehme jetzt mal einen Lieblingsdrink mit nach Hause oder ich probiere mal wieder was Neues irgendwie so.
- 46:20Speaker 1: Da waren viele dabei die haben zum Beispiel zur Mädelsabend über Zoom gemacht.
- 46:25Speaker 1: Haben dann einfach ihre Freundinnen geschickt und so.
- 46:28Speaker 1: also natürlich so Schnapsel Cocktails, wenn sie nicht jeder kann lange aufbewahrt werden.
- 46:35Speaker 1: Aber es gibt halt welche die einfach gut und wie man einfach mal zwei drei Tage easy, wenn nicht mit viel, sage ich mal so ein Meiter der Saft hätte ja auch keine Ahnung mindestens zwei Wochen gehalten irgendwie so und dann kann man ihn auch mal verschicken irgendwie so.
- 46:50Speaker 1: Und ich glaube da waren sind lustige Sachen bei entstanden weil wir haben auch viele Postings danach gesehen was die Leute damit gemacht haben.
- 46:57Speaker 1: Die einen Klar, sich irgendwie eine Jackentasche gesteckt und heimlich getrunken als noch Alkoholverbot draußen war.
- 47:03Speaker 1: Das war vielleicht nicht so beabsichtigt irgendwo aber die meisten haben einfach einen schönen Abend damit gemacht.
- 47:09Speaker 1: Und das ist ja dacht es auch wenn man sich mal irgendwie als Pärchen einmal zwei drei Cocktails mit nach Hause nimmt und am Abend genießt das ja auch wirklich schön.
- 47:18Speaker 1: also da haben wir auch gemerkt dass es einfach wieder Wie sehr die Leute eigentlich auch so das eigentliche Handwerk mögen.
- 47:26Speaker 1: Nicht nur, also klar jeder vermisst das Zusammensein mit seinen Freunden, dass zusammen sein mit anderen Menschen auch fremde kennenzulernen.
- 47:35Speaker 1: aber man vermisst halt auch sich bedienen zu lassen, sich einfach für Gutes zu tun weil ich meine das war teilweise hier arbeiten darfst du aber alles Sport darf es nicht machen außer hier ein bisschen laufen gehen.
- 47:49Speaker 1: Sonst wenn du Tennis oder Squash spielst und da deine Freunde trirst, abends noch in den Bar gehst, essen gehst.
- 47:55Speaker 1: Da haben die Leute schon sich diesen Bar flair mit nach Hause genommen.
- 48:01Speaker 1: Man hat oft gesehen dass sie sich dann Musik dazu angemacht haben im Hintergrund.
- 48:05Speaker 1: Und merkt so hey!
- 48:07Speaker 1: Hat den Leuten gefehlt und man hat ihnen wieder ein bisschen was gebracht.
- 48:10Speaker 1: Ein bisschen Normalität wieder zurückgegeben.
- 48:12Speaker 1: Deshalb war dann die Primix Sache auch echt gut oder ist auch
- 48:15Speaker 0: noch gut?
- 48:18Speaker 0: Zum Abschluss vielleicht noch.
- 48:20Speaker 0: Wir haben vorhin ja im Vorgespräch schon mal gesagt, wir sind ja gerade in dieser Lockdown-Situation immer noch.
- 48:27Speaker 0: aus einem Lockdown Light wurde plötzlich dann doch nicht die Öffnung nach vier Wochen sondern sich ewig hinziehen.
- 48:34Speaker 0: der Lockdown auch für euch natürlich besonders hart.
- 48:39Speaker 0: Wie ist denn momentan deine Hoffnung?
- 48:43Speaker 0: Sagen wir es mal so, Prognose ist ja immer ein schwieriges Wort in den heutigen Zeiten.
- 48:49Speaker 0: Aber was ist denn deine Hoffnung?
- 48:51Speaker 0: Wann waren wieder alle bei dir im Laden vielleicht nicht unbedingt eng an Engen aber zumindest mit halber Belegung am Tresen stehen dürfen?
- 49:03Speaker 1: Ja das Wort Tresendstehen ist da natürlich wahrscheinlich schwierig also da erlartig also wahrscheinlich viel anderes vorher.
- 49:12Speaker 1: So jetzt aus meiner Situation heraus, ich glaube das ist für manche dann auch immer ein bisschen befremdlich wenn sie so an die Isar kommen.
- 49:21Speaker 1: An den Gärtnerplatz kommen und an diese Hotspots wie sie genannt werden irgendwo und plötzlich sind da halt wesentlich mehr Menschen zusammen als man in seiner Straße gerade so kennt oder wird es wärmer und es werden wieder mehr Sachen passieren irgendwo.
- 49:38Speaker 1: Ich bin mittlerweile, also meine Hoffnung spielt eigentlich in eine andere Situation.
- 49:42Speaker 1: Also mir wer wann weiß ich nicht kann niemand glaube ich da hatten wir auch schon ein bisschen vorher schon mal drüber gesprochen ist so dieses diese Perspektivenlosigkeit den ihr habt heute einfach.
- 49:55Speaker 1: Also ich sag so ich habe glaube ich im letzten Jahr Wahrscheinlich siebzehnmal irgendwie die Konzeption von Läden ändern müssen.
- 50:04Speaker 1: Mal darf man da draußen sitzen, mal darf man nur bis neun, da darf man bis zehn dann wird geklagt, dann ist dies wieder, dann darf man plötzlich wieder draußen, dann muss man drin sitzen, dann müssen plötzlich die Trainer nicht, müssen nicht ein sechzig sondern zwei Meter hoch werden.
- 50:20Speaker 1: also es ist so jeden jede zwei Wochen oder so gab's neue Regelungen.
- 50:28Speaker 1: Das ist wahnsinnig viel nicht Kommunikation und auch einfach Hilflosigkeit von vielen Menschen, die jetzt nicht die entscheider sind sondern ja die ausführende Situationen.
- 50:41Speaker 1: Wenn man da irgendwie anruft und sagt, wie machen wir es jetzt so?
- 50:44Speaker 1: Dann erzählen die Almen wieder, dass man bei To Go getränkten Becher mit Deckel braucht.
- 50:49Speaker 1: Also dann muss man eine Scheibe Brot dazu verkaufen weil in der neuesten Abhandlung steht, dass es Speisen und Getränke sein müssten.
- 50:57Speaker 1: wo man dann fragt diese Speisen und Getränke.
- 51:00Speaker 1: Das heißt, man muss immer alles zusammen kaufen.
- 51:01Speaker 1: also das Wirtshaus wenn sie Schweinebraten to go verkaufen müssen ein Getränk dazu verkaufen weil andersherum darf ich ja auch den Biskisauer nicht ohne Essen verkaufen.
- 51:10Speaker 1: Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.
- 51:11Speaker 1: oder wenn ich eine Konzession habe und ich darf Saunen- und Pools verkaufen die darf ich dann nur zusammenverkaufen oder wie?
- 51:18Speaker 1: Also wo man über die deutsche Sprache plötzlich mit einem KVR angestellten oder Beamten redet wo man sagt so hey ist ja alles schön und gut was ihr wollt.
- 51:27Speaker 1: aber Es kam in jetzt einem Jahr Lockdown, habe ich einen einzigen Brief vom KfR zum Thema gekriegt.
- 51:36Speaker 1: Das war das, ob man vielleicht die Güte hätte in der Zeit wo man den Außenbestuhlungen und den Scharnigarten nicht nutzt, den Schernigarten wieder für Autofahrer freizugeben.
- 51:51Speaker 1: Wo ich sage da war ich wirklich überrascht weil wie kann es sein dass zu diesem Thema einen Brief bekommt, aber zu keinerlei neuen Verfassungssituationen was man wie hygienisch machen muss.
- 52:04Speaker 1: Kriegt man keine E-Mail?
- 52:06Speaker 1: Kein Links?
- 52:07Speaker 1: Man kriegt nur die Ansage dass man sich einfach täglich bevor man öffnet darf und sich auf der Seite vom Innenministerium von bayerischen herunterladen das man alles darf.
- 52:19Speaker 1: Das ist wirklich absurd!
- 52:22Speaker 1: Und da bin ich natürlich auch Einfach, da ist man nicht gelangt.
- 52:31Speaker 1: Ich bin auch nicht wirklich sauer weil ich weiß die Leute haben es können auch nichts dafür.
- 52:35Speaker 1: aber es ist irgendwie so... Es ist ein Unding zu arbeiten und das ist irgendwo wo ich sage so da ist in unserer Gesellschaft ganz schön viel flöten gegangen weil Politik schnell was natürlich regeln muss oder bestimmt aber niemand das umsetzen kann beziehungsweise es umgesetzt wird in Städten wie sie's möchten wollen müssen irgendwo, also die einen sagen halt in München darf man dies dann nicht und dann darf man aber in Regensburg das schon irgendwie so.
- 53:05Speaker 1: insgesamt bin ich einfach so.
- 53:08Speaker 1: ja es ist für alle eine schwierige Phase.
- 53:10Speaker 1: Ich hoffe dass... Also ich bin da wie alle wo ich sage so muss irgendwann seine Freiheit wiederbekommen können Natürlich besser früher als später, man will auch niemand irgendwo gefährden und es muss alles sein Maßstab haben.
- 53:25Speaker 1: Niemand weiß was richtig ist und was falsch.
- 53:27Speaker 1: Und wo die Gastronomie steht, ist sie böse oder gut.
- 53:31Speaker 1: Sie ist definitiv wichtig!
- 53:33Speaker 1: Das hat man jetzt auch wiederum gemerkt.
- 53:35Speaker 1: aus so viel Zuspruch dem man von den Menschen bekommen hat... ...von den Gästen aber auch so von Nachbarn, die man sonst vielleicht eher genervt hat wenn man bis spät nachts Leute vor der Tür stehen hatte oder so, die dann trotzdem Total nett sagen, ja euch geht's nass rein oder wie auch immer irgendwie so.
- 53:56Speaker 1: Also ich bin da so... Ich find super dass so viele Leute das weiter unterstützt haben ihre Läden.
- 54:01Speaker 1: Das finde ich ist schön einfach weil man merkt so okay der ist doch ein Zusammenhalt in der Nachbarschaft und bei den Gästen Hoffnung drauf wenn es wieder losgeht keine Ahnung muss man glaube ich auch weggehen davon was sonst kriegt man.
- 54:19Speaker 1: mit jedem Hoffnung ist ja auch immer verbunden, dass man irgendwann, sag ich mal wieder das Negative davon bekommt und es will ja auch keiner irgendwie so.
- 54:26Speaker 1: Deshalb bin ich da sehr pragmatisch geworden und richte mich danach den Gegebenheiten, versuche immer rauszufinden was man jetzt machen kann oder was nicht.
- 54:35Speaker 1: irgendwie so hoffe, dass dieses Jahr nicht so viel Sommerkontakt mit KVR und Polizei sein muss wie bisher.
- 54:42Speaker 1: sonst weil sich ein bisschen schwierig finde ist, dass eigentlich sehr viel abgegeben wird an die Würte.
- 54:48Speaker 1: Also das ist so, was du in vielen anderen Spaten ja nicht hattest irgendwie.
- 54:52Speaker 1: Da wurden zwar Vorgaben gemacht aber sag ich mal die Werte wurden schon auch extremst unter Druck gesetzt.
- 54:58Speaker 1: also mit so Androhung von extremen Summen wurde sagt bis zu fünfundzwanzigtausend Euro sollen dafür diese für gehen wie meiner Meinung nach nicht alle von Wirten einfach eingehalten werden können.
- 55:15Speaker 1: Also, dass sich die Wirte darum kümmern müssen wer wie seine Maske aufhat ist kann ich ja viel leicht gerade noch nachvollziehen.
- 55:22Speaker 1: aber es ist halt einfach schwierig was wir machen.
- 55:25Speaker 1: der eine steht auf hat vergessen und andere versteht's wills nicht verstehen.
- 55:29Speaker 1: du diskutierst mit Leuten die auch Masken verweigerer sind die Du ja erstmal das ist halt irgendwo wo.
- 55:35Speaker 1: ich sag so Ja klar du kannst jetzt noch zwei drei Leute dazu einstellen die sich um alles kümmernd irgendwie so.
- 55:40Speaker 1: Aber Da wurde schon viel auf die Schultern von Wirten gelegt und sie dann auch oft so abzustrafen, mit so ja ja keine Lobby lasst zu.
- 55:54Speaker 1: Da finde ich jetzt so die Restaurants haben es noch ganz gut gehabt weil dahinter denen die breite Masse steht.
- 55:59Speaker 1: Bars sind halt doch immer ein bisschen Clubs da wollen wir gar nicht von reden.
- 56:02Speaker 1: Die haben noch viel größeres Problem.
- 56:04Speaker 1: aber Bars die jetzt keinen Essen anbieten haben natürlich auch.
- 56:08Speaker 1: also ich meine die hatten letztes Jahr wahrscheinlich zehn Monate zu oder so was irgendwo.
- 56:13Speaker 1: Also durften dann irgendwie im Oktober mal kurz aufmachen, glaube ich und dann war es das schon wieder irgendwo.
- 56:18Speaker 1: Finde ich sehr schwierig wie da der Umgang mit war.
- 56:22Speaker 1: Ich war dann schon auch ein bisschen happy dass da die November- und Dezemberhilfe schonmal auch ein bissel so einen Ausgleich war den man ja vielleicht nicht unbedingt wie er da so hochgerechnet wurde auf die einzelnen Monate rechnen darf, weil wenn du davor irgendwie vier Monate zuhörtest und da eine Grundsicherung hattest dann ist es auch nix.
- 56:45Speaker 1: Weil er hat sich halt schon viel angestaunt.
- 56:48Speaker 1: Ich hab mit meinen verschiedenen Konzepten da noch irgendwie... Wie sagt man?
- 56:54Speaker 1: Glück will ich jetzt nicht nur nennen aber auch bin da ganz gut durchgekommen.
- 56:59Speaker 1: Aber auf der anderen Seite ist das halt schon... Jeden einzelnen Gastronomen ist es an die Reserven gegangen und das ist nicht schön, wenn Leute plötzlich anpacken müssen.
- 57:09Speaker 1: Und wir haben alle wenig Krankenversicherung oder Rentenversicherungen.
- 57:18Speaker 1: Ist immer eine schwierige Sache, wenn man mit Gastronom redet irgendwo?
- 57:21Speaker 1: Ich glaube viele mussten das angreifen.
- 57:25Speaker 1: Das sind sehr schwierige Situationen.
- 57:27Speaker 1: als die große Wut zum Lockdown Light anfing, da wurde dann schnell geholfen.
- 57:32Speaker 1: und jetzt heißt ein bisschen das Gefühl dass alle mit diesen verschleppten Zahlungen und so was den Überblick verloren haben.
- 57:38Speaker 1: Was sie eigentlich noch bekommen und wo und was jetzt dann schwierig wird oder so.
- 57:42Speaker 1: Und deshalb macht mich das ein bisschen traurig für die Gastronomie.
- 57:46Speaker 1: auf der anderen Seite muss man sagen Gastronomie ist halt auch ein Stehaufmännchen.
- 57:49Speaker 1: wir werden in einem Jahr kommenden Jahren sicher super schöne neue Konzepte sehen Nicht immer nur, sage ich mal gute alte Konzepte ablöst sondern das haben halt ein paar aufgehört die glaube ich schon einfach auch gar nicht mehr so den bis hatten.
- 58:08Speaker 1: Also es gibt dann doch viele die irgendwie schon auf die Rente zugingen und ob jetzt noch zwei drei Jahre drauflegen und sich dann ganz sicher fühlen oder jetzt gesagt kommen irgendwie so ist nicht alles traurig was aufhört und auch nicht jede Gast.
- 58:24Speaker 1: Es ist immer schlimm, wenn Leute die irgendwie was Gutes machen wollen.
- 58:29Speaker 1: Dann irgendwie.
- 58:29Speaker 1: aber ich glaube trotzdem dass da jetzt ein paar schöne Konzepte noch folgen werden auch wenn sie nicht alle auf dem... Auch wenn sie unter der Prämisse sind das ein paar auffällen mussten die vielleicht auch gut waren irgendwo.
- 58:41Speaker 1: Aber ansonsten freue ich mich auf jeden Fall auf eine Zeit.
- 58:45Speaker 1: irgendwann mal Diese ganz normale Normalität glaube ich, da muss man sich nicht so hundertprozentig drauf freuen.
- 58:53Speaker 1: Wenn man sich darauf freut, dann muss man... Ich glaube es wird neu alles anders werden.
- 58:57Speaker 1: Hab aber das Gefühl dass wir schon in eine neue zwanzige Jahre Welle und die ist für mich literarisch gesehen einer der schönsten Barzeiten.
- 59:08Speaker 1: also wenn ich mir da die Literatur dazu durchlässt, da ist dann doch immer ne große Aufnahme.
- 59:15Speaker 1: Bruchstimmung ist natürlich klar, in Deutschland jetzt weniger in der Barkultur.
- 59:20Speaker 1: Das ist dann natürlich eher die amerikanische Literatur.
- 59:22Speaker 1: aber da ist schon richtig was gegangen irgendwie so viele Klassiker, die aus der Zeit kommen irgendwie so und da braucht es diese Aufbruchsstimmung.
- 59:30Speaker 1: ich hoffe auf die hoffe ich sehr.
- 59:31Speaker 1: also eine richtig schöne Aufbruchsstellung den nächsten zehn Jahre einfach wo richtig etwas passiert.
- 59:38Speaker 0: Vielleicht helfen uns dabei im ersten Schritt ja die Schnelltests.
- 59:41Speaker 0: mal gucken, was wir da in den nächsten Wochen alles Neues dazu erfahren.
- 59:46Speaker 0: Aber dir erstmal vielen Dank für deine Zeit!
- 59:49Speaker 0: Wie gesagt man lohnt sich mal bei dir im Online-Shop vorbei zu schauen wenn man weiter weg wohnt.
- 59:55Speaker 0: und wenn man in München wohnt kann man da auch mal bei euch vorbeikommen... ...und sich zumindest mal den Rum mitnehmen.
- 1:00:01Speaker 1: Definitiv, ja.
- 1:00:02Speaker 0: Genau und danke dir dass du da bist.
- 1:00:04Speaker 1: Gerne war schön hier Das war es leider schon.
- 1:00:08Speaker 1: Die letzte Runde ist ausgetrunken, das Gespräch zu Ende.
- 1:00:13Speaker 1: Vielen Dank fürs Zuhören!
- 1:00:15Speaker 1: Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise
- 1:00:18Speaker 0: wenn du die
- 1:00:19Speaker 1: Bar verlässt aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken.