Latest / ntv Wirtschaft / Übernahmefieber bei Delivery Hero und Paypal
Transcript
- 0:08China wächst so langsam wie seit Jahren nicht mehr. Und das trifft auch deutsche Exporteure.
- 0:15Der Bund steckt so viel Geld ins Schienennetz wie nie. Und trotzdem reicht es nicht.
- 0:21Und gleich zwei Namen, die fast jeder kennt, könnten bald neue Eigentümer haben.
- 0:27Hallo und herzlich willkommen.
- 0:32In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte,
- 0:36die auf unseren NTV-Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat.
- 0:42Text und meine Stimme wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.
- 0:46Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards
- 0:51geprüft. Viel Spaß beim Zuhören.
- 1:02Fangen wir in China an. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist im zweiten
- 1:07Quartal um 4,3 Prozent gewachsen.
- 1:10Das klingt erstmal nach einer Zahl, von der man hierzulande nur träumen kann,
- 1:14ist aber für chinesische Verhältnisse eher enttäuschend.
- 1:18Denn Analysten hatten mit mehr gerechnet. Und es war das schwächste Quartal seit Ende 2022.
- 1:25Im ersten Quartal lag das Plus noch bei glatten 5%.
- 1:29Spannend ist vor allem, was hinter
- 1:31der Zahl steckt. China zerfällt gerade wirtschaftlich in zwei Hälften.
- 1:36Auf der einen Seite Industrie und Export, die brummen.
- 1:41Auf der anderen Seite der Konsum, die Investitionen, der Immobilienmarkt, alles schwach.
- 1:47Darüber hat unser Kollege Frank Mayer mit Sonja Marten gesprochen,
- 1:51der Chefvolkswirtin der DZ Bank. Die sind schnell, die rechnen in China.
- 1:55Nach 14 Tagen, nach Ablauf des Quartals, liegen die Zahlen schon auf dem Tisch.
- 2:00Man fragt sich auch, wie schaffen die das so schnell oder glaubt man denen wirklich?
- 2:04Also man muss ja sagen, in China gehen viele Dinge schnell. Da werden auch Bahnhöfe
- 2:07und Krankenhäuser sehr schnell gebaut. Insofern, natürlich gibt es immer so
- 2:11ein bisschen Zweifel daran, sind die Zahlen vielleicht beschönt.
- 2:15In diesem Fall 4,3 Prozent ist schwächer, als viele erwartet haben.
- 2:18Also das würde ja eigentlich die Schlussfolgerung nachlegen, man war hier ehrlich.
- 2:22Und der Export ist das, was wir im Beitrag auch gehört haben.
- 2:24Der schiebt dieses BIP auch mit an, aber zu Hause läuft es nicht so dolle.
- 2:28Nee, seit der Immobilienkrise vor einigen Jahren ist der Konsum in China wahnsinnig
- 2:32schwach. Der erholt sich überhaupt nicht. Der Bausektor ist in einer totalen
- 2:35Krise. Also seit fünf Jahren geht es hier stetig bergab. Das ist so ein Crash
- 2:39auf Raten, den wir wieder erleben in China.
- 2:41Man lebt wirklich im Moment sehr stark vom Export. Und China profitiert hier
- 2:45enorm von dem KI-Boom, Weil die natürlich auch wahnsinnig viele Halbleiter und
- 2:49andere Elektronikgüter exportieren, Autos natürlich auch.
- 2:54Und davon profitiert die chinesische Wirtschaft enorm im Moment.
- 2:59Chinas Export ist unser Problem. Die Automobilbranche haben wir oft darüber
- 3:02gesprochen. Jetzt rufen die Maschinenbauer nach einem Schutzschirm.
- 3:07Als wir alles bei denen verklappt haben, war nicht die Rede davon.
- 3:11Ja, also das ist natürlich tatsächlich so, dass der chinesische Export drei
- 3:15wichtige Säulen der deutschen Wirtschaft oder Industrie trifft.
- 3:17Autos, Maschinenbau und Chemie.
- 3:20Und das tut natürlich weh. Die konjunkturelle Lage ist ja ohnehin nicht wirklich
- 3:24besonders gut. Die deutsche Industrie leidet unter hohen Energiepreisen.
- 3:27Und da kommt natürlich China jetzt noch on top.
- 3:30Das gefällt denen nicht. Aber ein Schutzschild hochzuziehen,
- 3:33das klingt immer wahnsinnig verlockend. Aber man muss auch ehrlicherweise dazu
- 3:36sagen, so einfach, wie das klingt, ist es nicht.
- 3:39Wenn man da Zölle erhebt, dann muss man zum einen natürlich auch damit rechnen,
- 3:42dass die Chinesen sich wehren.
- 3:44Und zum anderen ist es ja so, dieser Zoll, der wird ja hinter Verbraucher bezahlt.
- 3:48Also es ist jetzt auch nicht so ganz einfach, wie man das manchmal vielleicht suggeriert.
- 3:53Man muss vielleicht auch kein Schleibchen drumherum binden. Aber Fakt ist,
- 3:57China ist deutlich besser geworden und wir sind nicht mehr die Besten.
- 4:00Ja, die Chinesen haben natürlich in vielen Technologien wahnsinnige Fortschritte
- 4:03gemacht. Das muss man ganz klar anerkennen. Das ist ein wahnsinniger Wettbewerb.
- 4:07Der wird natürlich aber auch vom Staat gefördert. Also die chinesische Regierung
- 4:10gibt jetzt keine Cash-Subventionen an den Exportsektor in China.
- 4:14Aber man stützt den Sektor schon. Die kriegen billige Kredite.
- 4:17Wenn die Bauanträge stellen, geht das relativ flott durch. Das ist in Deutschland
- 4:21jetzt zum Beispiel eher ein größeres Problem.
- 4:23Also da wird diese Industrie sehr stark gefördert. Das muss man schon ganz klar
- 4:27anerkennen, weil die Chinesen eben nicht die Schritte tun, die eigentlich notwendig
- 4:31wären, um den heimischen Konsum wieder zu stärken.
- 4:34Und das mitten im Sozialismus oder Kommunismus in China. Die Staatsquote in
- 4:37Deutschland 52,5 Prozent.
- 4:39Laut Kohl ist das schon Sozialismus. Haben Sie so drauf, wie viel die Staatsquote
- 4:44in China ist? Ehrlicherweise, das weiß ich gar nicht auswendig,
- 4:46aber die ist sicherlich sehr hoch.
- 4:48Zumal man ja bedenken muss, in China ist es ja auch so, das ist eine wahnsinnig
- 4:51gespaltene Wirtschaft. Man hat ja Regionen, die sind wirtschaftlich wahnsinnig
- 4:55stark, technologisch unglaublich stark.
- 4:57Dann hat man auch sehr ländliche Gegend, wo das noch gar nicht angekommen ist.
- 5:00Also das ist sicherlich in China auch ein sehr, sehr besonderer Fall,
- 5:03wo der Staat vielleicht auch zu Recht zum Teil noch sehr aktiv ist.
- 5:06Und das ist natürlich auch so gewollt. Es gibt ja immer den Fünfjahresplan und
- 5:09dann gibt es den nächsten Fünfjahresplan.
- 5:11Also man hat einen Plan, das muss man ganz klar sagen in China.
- 5:13Ja und planlos ging bei uns oft der Plan auch dann los. Und wenn man mal so
- 5:17schaut auf der politischen Seite, ich meine den Chinesen gefällt es dann schon,
- 5:21Absatzmärkte zu haben und vielleicht auch politisch ein bisschen mehr zu dominieren als früher.
- 5:25Ja, das ist ja der große Plan. Also das ist ja tatsächlich der Plan,
- 5:28dass man eben sagt, man möchte auf der Weltbühne eine ganz, ganz große Rolle
- 5:32spielen. Das tun sie ja schon längst.
- 5:35Und zwar nicht nur wirtschaftlich, aber auch politisch. Und das sieht man ja
- 5:37ganz klar, was wir da auf der geopolitischen Bühne beobachten.
- 5:40Amerika, China, Russland.
- 5:42Da muss man ja auch mal ehrlicherweise sagen, da spielt die EU vielleicht auch
- 5:45manchmal nicht die ganz große Rolle, die wir gerne spielen würden.
- 5:49Von den großen Zahlen in China zu großen Zahlen bei uns. Bleiben wir beim Thema
- 5:54Investieren, aber im Inland.
- 5:58Der Bund hat 2025 so viel Geld pro Kopf ins Schienennetz gesteckt wie nie zuvor.
- 6:05222 Euro für jeden Einwohner. Zum Vergleich, vor zehn Jahren waren es gerade
- 6:11mal 56 Euro. Ein Rekord also.
- 6:15Der Haken. Erstens reicht Deutschland damit im europäischen Vergleich nur für
- 6:19Platz sechs, hinter Ländern wie der Schweiz und Österreich.
- 6:24Zweitens ist das Netz trotz der Milliarden weiter in keinem guten Zustand.
- 6:28Die Zustandsnote liegt bei einer glatten 3,0.
- 6:32Und drittens soll es schon 2027 wieder abwärts gehen.
- 6:37Die Allianz Pro Schiene rechnet mit einer Kürzung um 1,3 Milliarden Euro.
- 6:43Über das Thema hat Isabel Körner mit Dirk Pflege gesprochen,
- 6:46dem Geschäftsführer der Allianz Pro Schiene. Was für ein Zustand ist das Netz
- 6:50aktuell und was muss an der Investition noch passieren, damit es besser wird?
- 6:54Das Schienennetz in Deutschland ist in einem bedauerlichen Zustand.
- 6:57Wir haben einen riesen Investitionsstau durch jahrzehntelange Vernachlässigung
- 7:03des Schienennetzes durch den Bund.
- 7:05Man kann das nicht anders formulieren.
- 7:09Und das wird jetzt auch Jahrzehnte dauern, bis wir wirklich diese Schäden so
- 7:13weit repariert haben, dass wir endlich wieder pünktliche Züge haben und vor
- 7:18allen Dingen auch mehr Kapazität im Schienennetz,
- 7:20um das von der Wirtschaft und auch
- 7:22den Menschen gewollte Wachstum auf dem Schienennetz abbilden zu können.
- 7:26Das Netz ist einfach geschrumpft in den vergangenen Jahrzehnten.
- 7:30Es ist zu klein, es ist zu voll und es ist zu alt.
- 7:33Also eine Menge zu tun und das geht nicht in ein, zwei Jahren.
- 7:35Wir reden von wie vielen Jahren, wenn Sie Jahrzehnte sagen?
- 7:40Also bis es besser wird, hoffentlich nicht Jahrzehnte. Wir rechnen damit,
- 7:43dass es ab Ende dieses Jahrzehnts spürbar besser wird mit der Pünktlichkeit.
- 7:48Das setzt aber voraus, dass diese Korridorsanierungen, die angefangen haben,
- 7:52jetzt a. weitergehen und b. besser funktionieren als die ersten Versuche,
- 7:57die wir hinter uns haben.
- 7:58Bis dahin müssen wir uns aber auf noch herausfordernden Situationen auf der Schiene einstellen.
- 8:04Ja, auf jeden Fall. Die Zahl der Baustellen, Sie haben es eben genannt,
- 8:07ist auf Rekordhöhe, genau wie die Investitionen in das Schienennetz.
- 8:10Und das hängt natürlich miteinander zusammen. Endlich gibt der Staat mehr Geld
- 8:14für das Schienennetz. Das bedeutet aber auch, dass ganz, ganz viel gebaut wird.
- 8:17Und das führt natürlich zu zusätzlichen Schmerzen.
- 8:21Aber wir als Allianz Pro Schiene freuen uns nicht nur über die Rekordinvestitionen,
- 8:25die der Bund jetzt in das Schienennetz steckt.
- 8:27Wir bitten auch den Bund, dass er diese Rekordinvestitionen auf dieser Höhe verstetigt.
- 8:33Und da gibt die aktuelle Haushaltsplanung der Bundesregierung leider nicht allzu
- 8:38viel Anlass für Hoffnung.
- 8:39Da sollen die Investitionen, obwohl wir ein 500 Milliarden Euro Sondervermögen
- 8:44haben für die Infrastruktur, sollen die Investitionen im Schienenverkehr wieder
- 8:49gekürzt werden um 1,3 Milliarden Euro.
- 8:52Wenn man das umrechnet, 5 Prozent Kürzung trotz Sondervermögen,
- 8:56das versteht eigentlich niemand.
- 8:58Nun konzentrieren wir uns auf die Baustellen, auf die Schiene.
- 9:01Aber wir berichten in diesen Tagen ja auch viel über die große Wärme in Deutschland.
- 9:04Und wir sind in diesen Tagen mit den Zügen auch unterwegs. Es hört immer wieder,
- 9:07Abteile werden geschlossen, weil die Klimaanlagen ausfallen.
- 9:12Die Frage ist ja auch, was diese große Wärme mit der Infrastruktur an sich machen
- 9:16könnte. Wie sind wir denn da aufgestellt?
- 9:19Auf richtige Hitzetemperaturen über einen längeren Zeitraum von 40 Grad plus
- 9:23X ist die Infrastruktur nicht zwingend dafür gerüstet. Die Klimaanlagen sind
- 9:28ja nachgebessert worden in den Zügen. Das funktioniert besser als noch vor einigen
- 9:32Jahren. Da war es noch nicht so heiß.
- 9:34Da sind mehr Klimaanlagen ausgefallen als jetzt. Also technisch möglich ist eine Menge.
- 9:38Man muss dann eben nur wieder zusätzlich nachrüsten. Und was die Infrastruktur
- 9:41anbelangt, da haben wir es insbesondere bei Straßenbahnen gesehen,
- 9:44dass denn da die Fugendichtung nicht richtig gehalten hat.
- 9:49Also da kann man auch nachbessern. Technisch ist alles möglich.
- 9:52Aber wir sind bislang auch weder bei der Infrastruktur noch bei den Fahrzeugen
- 9:56für Temperaturen von 42, 43 Grad gerüstet.
- 10:00Da ist auch noch Investitionsbedarf überall, wo man hinschaut.
- 10:04Was raten Sie uns, wie wir jetzt durch diese Transformationsphase ruhig und
- 10:07gelassen mit Geduld kommen?
- 10:10Man darf A, die Hoffnung nicht verlieren. Das gilt für alle in Deutschland,
- 10:14für diejenigen, die Politik machen und versuchen, sie mit guten Argumenten zu beeinflussen.
- 10:19Aber auch für die Reisenden, für die Wirtschaftsunternehmen.
- 10:22Das System Schiene hat viele volkswirtschaftliche Vorteile. Es ist überzeugend
- 10:26in der Gesamtschau. Und die Hoffnung ist eben, dass es wirklich besser wird.
- 10:30Aber man darf auch nicht in der aktuellen Krisensituation immer nur auf Sicht
- 10:35fahren und über die aktuellen Probleme schimpfen. Wichtig ist bei der Eisenbahn,
- 10:39dass es eine langfristig bessere Steuerung der Schieneninfrastruktur gibt.
- 10:43Und hier hat Deutschland noch viel zu lernen. Jenseits der Menge Geldes,
- 10:47die man zur Verfügung stellt für das Schienennetz, muss das Schienennetz einfach
- 10:51besser gesteuert, geführt und gemanagt werden.
- 10:53Und das ist Aufgabe des Bundes, des Eigentümers der Deutschen Bahn.
- 10:57Und der hat hier eine Menge Politikhausaufgaben zu erledigen.
- 11:00Und da werden wir als Allianz-Buschina auch am Ball bleiben.
- 11:03Das Zauberwort heißt hier Infraplan.
- 11:06Das hat die Regierung sich in ihrer Koalitionsvereinbarung vorgenommen.
- 11:09Da möchte man die Schieneninfrastruktur über einen Zeitraum von fünf Jahren
- 11:13steuern und nicht mehr jährlich von Haushalt zu Haushalt auf Sicht fahren und
- 11:18immer wieder die Bagger anhalten und Stop and Go machen.
- 11:21Das ist das zentrale politische Reformvorhaben mit diesem Infraplan.
- 11:25Und ohne diesen Infraplan werden wir immer nur von Punkt zu Punkt Schmerzen
- 11:30haben, aber nie diese Perspektive, dass es besser wird.
- 11:34In der Wirtschaft rollt gerade eine Welle von Milliardenübernahmen.
- 11:38Und gleich zwei davon betreffen Namen, die man kennt.
- 11:45Uber will offenbar Delivery Hero schlucken. Der Berliner Lieferkonzern hat das
- 11:50selbst bestätigt. Man sei in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem US-Konzern
- 11:55über ein mögliches Übernahmeangebot.
- 11:57Zum Preis schweigt Delivery Hero zwar. Aber laut Bloomberg dürfte eine Übernahme
- 12:03den Konzern deutlich über den zuletzt rund 36 Euro je Aktie bewerten.
- 12:08Börsenreporter Frank Mayer mit einer kurzen Einschätzung. Uber,
- 12:13die hatten ja schon mal 33 Euro geboten und jetzt gibt es Gespräche,
- 12:19die bestätigt Delivery Hero.
- 12:22Die waren ja früher mal am DAX, erinnern uns, und Corona-Gewinner,
- 12:26das ging dann alles raus. Aber die haben strategische Assets,
- 12:29sodass man hier auch von DoorDash Interesse hatte.
- 12:32Die Großaktionäre hört man, die wollen eher 40 bis 42 Euro haben.
- 12:36Die Aktie gestern mit einem Sprung nachbörslich nach oben, heute ist der wieder weg, minus 2 Prozent.
- 12:41Aber spannend ist das schon, zumal man Gespräche eben bestätigt hat.
- 12:45Letztlich ist es der Preis, den auch die Großaktionäre dann mit akzeptieren
- 12:49wollen oder die dann Uber akzeptieren muss. Da ist ein Machtkampf im Gange.
- 12:54Und letztlich wird die Aktie sich dorthin bewegen, wo sie vielleicht dann übernommen wird.
- 12:58Auf jeden Fall eine spannende Sache, der Essensdienstleister,
- 13:01der ja früher mal ganz, ganz groß im DAX rausgekommen ist.
- 13:09Eine Nummer größer, Paypal. Der US-Zahlungsriese ist ins Visier des Konkurrenten
- 13:14Stripe und des Finanzinvestors Advent geraten.
- 13:18Die beiden sollen laut Medienberichten etwa 60 Dollar je Aktie geboten haben.
- 13:23Die Offerte trifft Paypal in einer echten Schwächephase. Auch hier eine Einschätzung
- 13:28unseres Börsenreporters Frank Mayer.
- 13:30Die Paypal war ja mal sehr, sehr stark, hat an Dynamik verloren,
- 13:35ist zwar profitabel, aber der Börsenwert ist von 360 Milliarden auf 36 Milliarden gefallen.
- 13:44Und das sieht man hier auch am Chart.
- 13:46Und das weckt jetzt Begehrlichkeiten, weil PayPal ist schon ein Platzhirsch im Markt.
- 13:51Und es gibt jetzt angebliche Gespräche
- 13:54von Stripe und Advent über ein Übernahmeangebot von 60,50 Dollar.
- 14:01Das wären 53 Milliarden Dollar. Das wäre ein Abschlag von 28 Prozent.
- 14:06Noch gibt es keine Reaktion.
- 14:08Stripe ist ja bekannt, auch die sind stark bei den Unternehmen und bei Online-Händlern.
- 14:14Und PayPal hat ja hunderte Millionen Kunden, die sind im Endkundengeschäft stark.
- 14:20Und wenn die sich zusammenschließen würden, dann wäre das der weltweit größte
- 14:25Zahlungsdienstleister.
- 14:26PayPal hat ja Konkurrenz bekommen durch Apple Pay, durch Google Pay.
- 14:30Die haben einen Marktanteil jetzt noch von 40 Prozent. Das war mal deutlich mehr.
- 14:33Vielleicht, vielleicht erfahren wir heute mehr.
- 14:39Das war unser Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Wirtschaft für den Moment.
- 14:44Wir hören und lesen uns wieder bei NTV. In der App, im TV oder hier im Podcast.