Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Hausbesetzung in Golzheim - eine neue Form des Protestes?
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- Dass man es, wenn man heiraten möchte, vielleicht kaum aushalten kann, bis es soweit ist, okay. Und dass jetzt nicht alle unbedingt Freundinnen und Freunde großer Reden und langer Zeremonien sind, auch fair. Aber 20 Minuten, so lang oder kurz, dauert das Jahr in Kürze, dass man sich einen Dreitermin im Dezember im Standesamt an der Inselstraße hier in Düsseldorf geben kann. Wer jetzt direkt so eine Las Vegas-Hochzeit vor Augen hat mit Elvis-Imitator oder so, liegt aber falsch. Diese 20 Minuten sind gar nicht so viel kürzer als die durchschnittliche Trauung. Das ist ja oft so eine gute halbe Stunde. Beim Ja in Kürze fallen halt die langen Trauräden weg und weil außer den Trautzeuginnen sonst niemand da ist, geht auch nicht so viel Zeit für reinkommen und Platz suchen und Tränchen trocknen und das ganze Hallo drumherum drauf. Ich wüsste zwar jetzt nicht so recht, was man sonst noch so zu erledigen hat an so einem Tag, also weiß ich nicht, ins Gartencenter fahren oder so, jawohl, kaum. Aber wer die ganze Geschichte schnell hinter sich bringen will, aus welchem Grund auch immer, kann sich online beim Standesamt auf der Inselstraße registrieren. Ein bisschen länger als so eine 20-Minuten-Trauung hat eine Demonstration inklusive Hausbesetzung, ja ganz richtig gehört, in Goldsheim gedauert. Wie es dazu kam, was gefordert wird und wurde und ob Düsseldorf jetzt zu Berlin-Kreuzberg wird, Philipp Zeidner weiß Bescheid. Weniger Zeit droht auch dem Sprinterwerk von Mercedes in Dährendorf zu bleiben. Die dortige Produktion des Automobilklassikers sollte bis 2035 gehen. Nun wird geprüft, ob ein Stopp schon 2025 kommen kann. Die Stimmung vor Ort ist dementsprechend. Maximilian Neufroth erklärt, wovor die Belegschaft sich ängstigt, was die Konsequenzen sind und warum der Werksleiter bei einer Versammlung ausgepfiffen wurde. Mehr als 20 Minuten Joggen schaffe ich nicht. Das liegt aber mehr an meiner Unlust, diesen Sport auszuführen, als an meiner Kondition. Für zwei Düsseldorfer ist der Laufsport allerdings eins ihrer liebsten Hobbys. Neben dem die Stadt neu zugezogenen und Gästen zeigen. Warum das also nicht vereinen? Wie das aussehen kann, darüber habe ich mit Philipp Zeitner gesprochen, allerdings im Sitzen. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel. Ihr hört Folge 342 und der Rhein steht bei 1,67 Meter. Music. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede, jede, jede Woche darüber sprechen, was diese Stadt bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, was passiert, was geht. Mein Name ist Tasia Kormann und für eine kleine, wunderbare Weile darf ich diese wirklich sehr schöne Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Lob habt, Kritik, wenn ihr einfach mal was loswerden möchtet, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen können oder wenn euch Themen auf dem Herzen und unter den Nägeln brennen, die wir hier mal besprechen können, dann meldet euch sehr, sehr gerne unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 444. Wir freuen uns immer von euch zu hören. In Düsseldorf fehlt Wohnraum, vor allem bezahlbarer. Dass es Betroffene und auch andere ärgert, wenn also Wohnungen leer stehen, weil die Gebäude beispielsweise saniert und die Wohnungen dann teurer vermietet werden sollen, ist verständlich. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat unter anderem deswegen am vergangenen Wochenende zu einer Demonstration aufgerufen. Die Route ging durch das Vierteldreieck deren Dorf Pempelfort-Goldsheim. Auf der Bankstraße in Goldsheim verschanzten sich dann Teilnehmende der Demo in einer Wohnung, um so auf die Missstände aufmerksam zu machen. Der Protest in dieser Form dauerte bis zum nächsten Tag. Die Forderungen nach Konsequenzen werden aber natürlich nicht leiser. Philipp Zeitner erläutert die Einzelheiten. Philipp Zeitner, zum ersten Mal sprechen wir in dieser Form miteinander, nicht zum ersten Mal generell. Das ist wahr. Wir haben uns das eine oder andere Mal unterhalten. Ja, herzlich willkommen hier, ich möchte fast sagen, in meinem Podcaststudio. Also wir machen mir was vor, es ist natürlich wie immer der Konferenzraum der Düsseldorfer Lokalredaktion. Ich habe mir schon genügend liebevolle Attribute ausgedacht für diesen Ort hier. Heute ist es einfach mal das Podcaststudio, was soll's. Wir sprechen heute über ein Thema, was sozusagen ein bisschen vielschichtig ist. Es ist was passiert am Wochenende in Düsseldorf-Golsheim, dem heißesten Pflaster der Stadt. Und was da passiert ist, hat aber natürlich Konsequenzen beziehungsweise eine Geschichte. Es wurde eine Wohnung besetzt in Düsseldorf-Golsheim beziehungsweise in diesem Dreieck Pempelford, deren Dorf-Golsheim. Das ist da ja alles an der Bankstraße, Rossstraße, Frankenplatz, da in dieser ganzen Hood spielt sich das ab. Warum? Und wer hat da was besetzt? Ja, wer da im Detail besetzt hat, erstmal danke für die Einladung in dein Podcaststudio, was ich ab jetzt als solches bezeichnen werde. Ich möchte das irgendwie ein bisschen etablieren, dass auch die Kolleginnen und Kollegen hier nicht mehr sagen, wir treffen uns im Konferenzraum, sondern wir treffen uns im Rheinpegel-Podcaststudio. Ja, gefällt mir auch gut. Ja, also diese Besetzung, die kam glaube ich für alle, viele Beteiligten, abgesehen von denen natürlich, die im Haus waren, ziemlich überraschend. Die Demonstration, die nach Veranstalterangaben mit 300 Leuten durch dieses von dir genannte Stadtteil-Dreieck zog, die war eher nicht, ich würde mal behaupten, das klassische Demonstrationspublikum. Also wenn ich mich das umgeschaut habe, würde ich behaupten, dass das nicht das ist, was die jedes Wochenende machen. In der Gegend wohnen ja tendenziell eher Akademiker, etwas mehr Hörgebildete mit relativ hohen Mieten sowieso schon. Und die hatten sich da zusammengeschlossen für diese Demonstration, unterstützt von dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum. Und im Rahmen dieser Demonstration wurde dann bekannt gegeben, dass eine Wohnung auf der Bankstraße besetzt worden sei. Und diese Demo fand also statt, um darauf aufmerksam zu machen, dass alles viel zu teuer ist. Also wie ist die Genese dahin überhaupt? Was ist der Bund für bezahlbares Wohnen? Bündnis für bezahlbares Wohnen. Ja, dieses Bündnis setzt sich seit einigen Jahren, glaube ich, schon vor allem für bezahlbaren Wohnraum ein, eben wie es im Namen steht. Aber hier geht es jetzt auch ganz konkret um Verdrängung aus Häusern, die saniert werden sollen, die nach Ansicht der Aktivisten oder auch der demonstrierenden Luxus saniert werden sollen, sodass die Mietpreise eben noch weiter steigen werden. Und konkret sind da wohl einige Häuser, die haben 19 genannt, nur in dieser Gegend, die gerade davon betroffen sind, dass da die Anwohner, so heißt es, rausgedrängt werden sollen. Wie soll das passieren? Von unangenehmeren, mal vertretbaren Methoden. Vor allem, da gibt es verschiedene Schilderungen. Also das reicht von, der Aufzug ist seit Monaten ausgeschaltet, was dann für die 85-jährige Frau im vierten Stock, und das denke ich mir nicht aus, die gibt es, ziemlich schwierig ist, überhaupt noch die Wohnung zu verlassen, weil man kaum noch hochkommt. Bis zu, es regnet ein Dreivierteljahr in die Wohnung rein, seit zwei Jahren funktioniert die Heizung nicht. Das sind so die Erzählungen, die ist jetzt nicht nur zur Bankstraße, sondern so insgesamt zu diesen ganzen Gebäuden gibt. Und deshalb haben sich diese Leute zusammengeschlossen. Das sind Anwohner vor allem gewesen und die haben mit Unterstützung dieses Bündnisses, haben die diese Demonstration organisiert und wollen da auch weitermachen. Genau und als wir dann vor dieser Bankstraße standen, da war ich dann live bei einer Hausversetzung dabei, was in Düsseldorf auch nicht so häufig vorkommt. Ja, vor allem also, wie du schon sagst, in diesem Viertel, wo es ja sonst eher etwas ruhiger vielleicht zugeht und wo vielleicht Konflikte anders ausgetragen werden. Und auch tendenziell Leute leben, die sich eine höhere Miete eher noch leisten können. Das ist schon was Besonderes von dieser Demonstration gewesen. Genau, diese Besetzung fand dann statt am Sonntagnachmittag. Früher Nachmittag wurde das dann bekannt gegeben mit Transparenten, die da aus den Fenstern gehangen wurden. Wie sind die in die Wohnung gekommen? Also ist das eine leerstehende Wohnung und die sind da quasi in Anführungszeichen eingebrochen? Oder ist das eine Wohnung, die, also hat ein Anwohner, Anwohnerin die reingelassen? Das sind leerstehende Wohnungen in diesem Gebäude. Der Eigentümer sagt, 30 von 45 stehen leer derzeit. Die Stadt sagt, es ist genehmigt. Das muss man sich nämlich genehmigen lassen. Und die sind da, ich weiß nicht genau, wie die reingekommen sind, aber es war jetzt augenscheinlich nicht zu erkennen, dass sie irgendwas aufgebrochen hätten. Also die Tür unten war intakt und oben auch. Es wohnen ja auch noch einige Mietparteien in dem Gebäude. Es ist durchaus denkbar, dass sie einfach geklingelt haben und dann in eine leer stehende Wohnung rein sind. Genau, da haben sie sich dann aufgehalten. Wie viele waren da drin? Die haben wohl in Schichtbetrieb gearbeitet, weil die mussten ja auch arbeiten. Und genau, wie viel da immer insgesamt drin waren, kann ich nicht sagen. Und zwischenzeitlich werden es mal vier, fünf gewesen sein. Am Ende waren es, glaube ich, vielleicht noch zwei. Ja, das finde ich spannend mit dem Schichtbetrieb, also den Schichtwechsel quasi, das meine ich jetzt gar nicht so, sondern den stelle ich mir spannend vor, weil das wäre ja eine Gelegenheit quasi einzuschreiten von außen und vielleicht das zu verhindern. Also wie haben die diesen Schichtwechsel vollzogen? Unbemerkt? Ja, das scheint so. Es ist auch so, dass die Polizei da jetzt nicht eingegriffen hat, mag damit zusammenhängen, dass die es selbst nie so richtig als Besetzung bezeichnen wollten, sondern als Anwohnerprotest. Die bräuchten dafür natürlich aber auch irgendwie ein Vorgehen vom Vermieter oder vom Eigentümer. Und das gab es dann bis zu dem Zeitpunkt am Montagvormittag dann nicht. Genau und Montagvormittag endete dann das Ganze auch schon und zwar mit dem, eigentlich sollte es eine normale Pressekonferenz sein, die Besetzer wollten so mal ein bisschen erklären, was sie da überhaupt machen und das Bündnis wollte, hat unterstützend eingegriffen und wollte auch noch ein bisschen erzählen, was überhaupt das Thema ist. Viele Anwohner waren nochmal da. Und dann kam der Eigentümer, war etwas angefressen, würde ich mal behaupten und riss einige Plakate ab. Es war so ein bisschen kurz, ein bisschen hektisch und nicht jetzt irgendwie. Wie viele Leute haben sich da dann noch befunden? Da waren bestimmt 20, 30 Leute und viele Anwohner eben auch noch. Schließlich ging der Eigentümer ins Haus rein, offenbar mit einem Handwerker, den er herbeigerufen hatte. Und so wurde es dann geschildert, versuchte die Tür mit Axt und Vorschlaghammer einzuschlagen, wo die Besetzer dann drin waren. Wir haben Videos auch auf unseren Social-Media-Kanälen, wo zu sehen ist, wie das von außen entgegengeschlagen wird. Ich habe das jetzt mit einer Axt oder Vorschlag, aber es ist egal eigentlich. Genau. Und daraufhin kam es dann zu einer Einigung, dass der Vermieter gesagt hat, er verzichtet auf Strafanzeigen gegenüber den Besetzern und dafür gehen sie eben aus dem Haus raus. Ja, okay. Damit war das eigentlich auch schon am Montagmittag dann wieder vorbei. Das Thema bleibt natürlich. Ja, ja, genau. Also das ist ja ein bisschen, wie schon angekündigt, also das ist quasi, was passiert ist. Also es gab diese Demo, also die sind da durch die Viertel gezogen und um auf ihr Begehren aufmerksam zu machen, dann wurde es diese Hausbesetzung passiert, die halt ein bisschen off-brand vielleicht ist für das Viertel und auch für... Ja, also für diese Stadt per se, ich meine, gibt es das in anderen? Also da waren auch viele überrascht, glaube ich, als das dann verkündet wurde, dass da jetzt Leute drin sind. Denn, also es haben sich viele gefreut, es wurde schon recht viel gejubelt auf der Straße, was auch ja hätte ein Kipppunkt sein können für so eine Demonstration, dass die sagen, wir machen eine Demonstration, aber das gehen wir jetzt nicht mehr mit. Das war es aber nicht. Dann wurden die eingeladen, sich mal die Wohnung an dem Haus anzuschauen. Das haben auch, weiß nicht, an die 100 dürften es gemacht haben, die dann in Schlangen da im Flur standen und warteten, bis sie in die Wohnung reinkamen. Das war schon interessant und neu, würde ich mal behaupten. Zumindest in den letzten, weiß ich nicht, in den letzten Jahren gab es das ja eh nicht in Düsseldorf. Meinst du, das hat damit zu tun, dass irgendwie eine, ich möchte nicht sagen Stimmung, aber dass es so ein bisschen so ist, dass man, wenn man gehört werden möchte oder Konsequenzen sehen möchte, dass man zu immer größeren Gesten greift, damit das irgendwie überhaupt stattfindet. Weil halt ja doch jetzt unabhängig von Hausbesetzung und so viel passiert, weil das wirkt ja jetzt auch nicht wie so eine Impulshandlung, sondern es war ja irgendwie wahrscheinlich eine geplante Aktion. Und wie gesagt, es ist ja jetzt vorbei, also es war ja dann auch eine relativ kurze Besetzung, also wir reden ja nicht hier Mittwochmittag und es ist noch in vollem Gange, sondern es war ja wie einmal so ein Schlaglicht und so könnte es quasi sein, aber so ist es nicht die ganze Zeit. Also was meinst du, wie diese Hausbesetzung hat, dienen noch irgendwelche Konsequenzen außer für die Agierenden tatsächlich? Weil das fände ich auch interessant, was passiert, wenn ich jetzt hier so ein Haus besetze, worauf muss ich mich dann gefasst machen? Also was von der Besetzung bleibt, ist schwer zu sagen, ich glaube vor allem diese Demonstrationen und das Thema dieser Demonstrationen, Die Angst vor Verdrängung, die Angst davor aus der eigenen Wohnung rauszufliegen, die Angst davon im Zweifel auch von Methoden vielleicht, da, so wie Sie es dann nennen, herausgeekelt zu werden, die bleibt sicherlich. Und diese Aktion der Besetzung war jetzt natürlich nochmal einfach, hat viel Öffentlichkeit für das Thema schlicht hergestellt. Also da waren viele verschiedene Zeitungen dabei und haben das eben live teilweise mitbekommen. Ja, also ist schon die Idee mit einer gewissen Vehemenz eine Aktion durchzuführen, bringt Aufmerksamkeit, bringt Fokus auf das Thema, was ja eigentlich eins ist, was uns alle beschäftigt. Weil, also vielleicht ist das jetzt ein bisschen weit hergeholt oder weit gefasst, aber wir haben alle schon mal nach einer Wohnung gesucht hier in der Stadt und überlegt, ob man irgendwie so und so viel Geld für so und so viel Quadratmeter aufbringen kann. Also ich zum Beispiel wohne auch in einem befristeten Verhältnis, also zwar auf Jahre befristet, aber weil da glaube ich auch die Idee ist, dass halt dieses Haus irgendwann mal kernsaniert werden soll. Ja, genau. Also das Thema an sich ist ja kein ganz neues. Wir sprechen ja seit Jahren über Mieten und jetzt so eine Aktion im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss von den Anwohnern, die sorgt natürlich dafür, dass es jetzt nochmal auf die Tagesordnung kommt. Und klar, jetzt müssen wir sehen, im nächsten Jahr ist hier Kommunalwahl, wir wählen neuen Oberbürgermeister, es ist eine Bundestagswahl, steht an. Das wird jetzt auch politisch versucht natürlich zu nutzen und da versuchen sich jetzt die verschiedenen Seiten zu politizieren. Da sind da so die Stimmen, also wie war die Reaktion an so einem eigentlicher, ich meine am Sonntag war so ein beschaulicher, herbstlicher, goldener Tag und dann werden da die Plakate rausgeholt. Am Sonntag blieb es noch ziemlich ruhig, es war ja schließlich auch Sonntag und da war das noch gar nicht so wahnsinnig viel zu sehen, was jetzt kommen würde. Am nächsten Tag haben sich dann einige geäußert, der SPD-OB-Kandidat Fabian Zachel war zum Beispiel am Montagvormittag auch mit vor Ort. Sander Martens, die SPD-Bundestagsabgeordnete aus Düsseldorf, die war am Sonntag schon vor Ort. Genau, und nach und nach haben sich dann mehrere geäußert. Der Mieterverein hat sich geäußert, die Linkspartei hat sich geäußert, der OB hat sich dann mittlerweile auch dazu geäußert, was von den, nicht nur Besetzern, sondern von den Demonstrierenden am lautesten eigentlich gefordert wurde, was macht eigentlich der Stadtverwaltungschef, der Stefan Keller ja ist. Und mittlerweile, da es dann der Tenor ist, die Stadt sagt im Prinzip, wir kennen im Prinzip Fälle wie diese Häuser und gucken uns das auch nochmal an, sie nehmen Kontakt mit Mietern in der Bankstraße auf, haben sie gesagt, und Herr Keller verwies nochmal auf das Wohnbauförderprogramm der Stadt, was ja viel Wohnraum schaffen werde. Kritik von den Demonstrierenden und auch von anderen Parteien war vor allem, dass das Bauen eben jetzt nicht hilft den Leuten, die gerade eine Wohnung suchen, eine bezahlbare oder die gerade aus ihren Wohnungen fliegen. Und insgesamt, ich glaube, der Mieterverein hat die Stadt als zahnlosen Tiger bezeichnet, was das Vorgehen von Investoren angeht oder das vorgeworfene Vorgehen angeht. Und im Prinzip ist die Stimmung da zumindest so, dass ich glaube, dass das ein Thema sein könnte, was vielleicht das Zentrale bei der nächsten Wahl auch möglicherweise wird. Also in beide Richtungen. Also wenn ich jetzt ein Haus habe oder Eigentum besitze und da sind so viele Wohnungen frei, also wie, genau, darf ich das eigentlich oder muss ich das, also du hast ja anfangs gesagt, das ist genehmigt, aber wie wird das genehmigt, unter welchen Prämissen? Also und dann die andere Seite wäre der zahnlose Tiger, also da wird dann gefordert, dass es quasi härtere Richtlinien gibt, um so Wohnungen leer stehen lassen zu können, zu dürfen über eine bestimmte Zeit, also kannst du da noch mal ganz kurz nur so ein Licht drauf werfen? Genau, also es gibt eine Wohnraumschutzsetzung in Düsseldorf, die vor allem vor Zweckentfremdung von Wohnraum schützen soll. Dazu gehört auch Leerstand, der länger als sechs Monate andauert. Und alles, was darüber hinausgeht, ist genehmigungspflichtig. Aber die Genehmigungen sind relativ leicht zu bekommen. Die Genehmigungen kriegt man, wenn man ganz konkrete Pläne zur Modernisierung oder Sanierung der Gebäude vorlegen kann und sagen kann, das werde ich umsetzen. Dann scheint man diese Genehmigung schon kriegen zu können. Also ist da eine Forderung, könnte dann auch sein, oder ist auch, dass das härter geprüft wird, also dass es schwieriger ist, diese Genehmigung zu bekommen, also wäre das die erste Konsequenz oder wird direkt gefordert, es darf gar nicht sein. Weil das mal saniert werden muss, ist ja auch nicht jetzt immer nur… Also es wird sicherlich stellenweise gefordert, dass das sehr genauer geprüft werden muss, ob das überhaupt sanierungsbedürftig ist, ob das notwendig ist, denn mit Sanierung gehen ja auch immer Mietsteigerungen einher. Und was der Mieterverein sagt, was er mit zahnloser Tiger meint, ist, dass die Stadt zu wenig Personen beschäftigen würde, die Wohnungsausicht in dem Fall, um Leerstand, irregulären Leerstand zu kontrollieren. Ob das überhaupt vorliegt. Dafür gäbe es nicht genug Leute, um überhaupt alle Orte zu erfassen, wo das passiert. Was ist die Konsequenz für Leute, die Häuser besetzen? Das hatten wir ja eben schon mal ganz kurz. Ist das Hausfriedensbruch? Ist das Einbruch? Ist das im Zuge irgendeiner Demonstrationsfreiheit? Irgendwie gibt es da so ein, kann ich sieben Stunden, darf ich besetzen und ab siebeneinhalb Stunden? Also das frage ich ganz ernst, dann weiß ich nicht. Muss ich Geld bezahlen? Muss ich irgendwie, kriege ich einen Strafzettel? Ja, das fällt unter Hausfriedensbruch, soweit ich weiß. Also ist die Polizei dann verantwortlich? Ja, es müsste natürlich auch angezeigt werden oder eine Räumungsklage vorliegen oder eine einzelne Verfügung, damit es schneller geht von Vermieterseiten. Dann wäre die Polizei wohl zuständig soweit ich das verstehe und da drohen vor allem Geldstrafen, glaube ich, praktisch Okay Wie jetzt schon ein paar Mal gesagt, diese Besetzung war ja jetzt. Ein kleiner Einblick in was sein könnte Meinst du, das passiert jetzt öfter? Meinst du, das ist jetzt ein neues Ding, das dann besetzt wird? Also das meine ich auch ganz ernst, weil es gibt ja genug Viertel, wo sowas passiert. Natürlich ist das in Goldsheim jetzt irgendwie nochmal besonders was laut im wahrsten Sinne des Wortes, weil es da halt eigentlich relativ ruhig ist. Es gibt ja, gibt es eigentlich sowas hier, doch, Kiefernstraße, da hinten ist doch auch. Das sind die alten besetzten Heuersicht, die ja irgendwann dann legalisiert wurde quasi. Ob das jetzt häufiger vorkommt, schwer zu sagen. Also man muss ja unterscheiden, die Leute, die damals die Kiefernstraße besetzt haben, die wollten da leben danach. Die Personen, die jetzt an der Bankstraße waren, die wollten da nicht wohnen. Die haben Forderungen aufgestellt und gesagt, wenn die zumindest teilweise erfüllt werden, dann gehen wir wieder. Und das unterscheidet sich natürlich nochmal, aber so spontane kurzfristige Übersetzung, ich kann mir das vorstellen, also die sehen, dass es funktioniert, dann muss ich dazu sagen, die Investoren wollen nicht zwingend in die Öffentlichkeit. Für die ist das eine Aufmerksamkeit, bei der sie nicht viel gewinnen können. Und insofern kann ich mir vorstellen, dass das schon noch vorkommt. Ja, ich verstehe. Ich habe gerade so einen Gedanken, ich weiß gar nicht, ob das, also ich, wie die Zuhörenden wissen, muss ich ja mindestens alle zwei Wochen einmal betonen, dass ich mal in Amsterdam gelebt habe. Cool, ne? Cool. Ich habe mal in Berlin gelebt. Na guck, siehst du, wir verstehen uns hier. Und da gibt es ja tatsächlich so offizielle, Squad-Wohnungen, also genau sowas, da wird eine alte Schule saniert, man weiß, das dauert irgendwie zwei Jahre und da kann man dann da drin wohnen für diese Zeit, damit es halt bezahlbar ist, das ist dann auch für Studierende oder Leute, die halt, bereit sind, schnell auch wieder manchmal mit just one day notice irgendwie auszunehmen, ich bin ja international unterwegs. Ich verstehe dich auch überhaupt nicht mehr. Also innerhalb von wirklich, also ich hatte Freundinnen und Freundinnen, die das tatsächlich gemacht haben und die haben dann manchmal in der einen Woche da gewohnt, in der anderen Woche da. Aber es hat natürlich zur Folge, dass die da überhaupt wohnen konnten und halt diese Objekte, wo schon klar war, die bleiben eine Weile leer, weil halt die Sanierung länger dauert oder was. Also wäre das, ist das überhaupt was, worum es da auch geht oder ist das jetzt völlig… Soweit ich weiß, ist das jetzt kein Thema. Also darum geht es hier auch gar nicht, nicht temporär diesen Wohnraum zu schaffen, dass jetzt Studierende da in der Bankstraße in diesen 33 leerstehenden Wohnungen irgendwie einzeln könnten. Ich könnte mir vorstellen, dass sowas grundsätzlich interessant ist. Ja, das meine ich, dass das jetzt keine konkrete Konsequenz ist. Nee, eine konkrete, aber konkrete gefordert hat das jetzt auch noch jemand. Aber jetzt, also wenn ich jetzt mal an die... Könnte das ein Modell sein. Nach das Obdachlosenmagazin 5050 denke, die ja auch Housing First Modelle betreiben. Die zum Beispiel jetzt auch sagen, jetzt kommt der Winter und da stehen 30 Wohnungen leer. Das wäre natürlich sicherlich für viele eine Verbesserung. Und die Wohnung da drin, ich bin aber auch im Haus mit den anderen Leuten und die sagen jetzt, ich kann jetzt nicht seriös beurteilen, ob das sanierungsbedürftig ist, aber die sahen jetzt nicht so aus, als könnte man dann überhaupt nicht sich drin aufhalten. Ja. Ja, das könnte sicherlich eine Idee sein. Also das könnte ein Thema sein, was das berührt. Wie gesagt, dass das jetzt keine konkrete Konsequenzforderung ist, ist mir schon klar. Aber ich habe das gerade nur gedacht, ob das nicht auch ein Modell sein könnte, um wenigstens was aufzuheben. Wenn jetzt absehbar ist, dass so was, also dass einfach viele Wohnungen leer stehen. Klar, wenn die auf eine Zeit zumindest zur Verfügung gestellt werden können, wäre das sicherlich eine Möglichkeit, die man mal ansprechen könnte. Und weißt du, dadurch, dass du jetzt ja auch ein bisschen vor Ort warst und in Kontakt bist, das Bündnis für bezahlbares Wohnen, sind da noch weitere Demos geplant oder war das jetzt erstmal eine Aktion und da ist jetzt was in Gang gesetzt worden oder was bringt so die Mittel nahe in Zukunft? Also insgesamt ist glaube ich schon zu erwarten, dass es weitergeht. Also das Bündnis ist ja seit Ewigkeiten aktiv. Wichtig sind jetzt glaube ich vor allem jetzt gerade auch noch dazu die Anwohner, die sich selbst organisiert haben und Unterstützung vom Bündnis erhalten. Wenn das mit den Anwohnern ein bisschen Schule macht und auch weil solche Häuser wird es in anderen Stadtteilen auch geben, davon ist schwer auszugehen, auch weil uns Leser regelmäßig mal sowas schreiben. Dass sich da möglicherweise durchaus was verstetigt. Natürlich ist das immer schwer. Ich glaube, so Protest scheitert häufig daran, dass es eben viel Kraft kostet, das aufrechtzuerhalten. Und deshalb ist es schwer zu sagen, aber ich glaube, das könnte jetzt mal, könnte jetzt noch weiter vorangehen, wenn sich Leute weiter zusammenschließen und sich ja gegen das, was sie jetzt Unrecht empfinden werden, dann. Ja, und vielleicht haben wir dann demnächst von noch einer Hausbesetzung zu berichten. Ich werde mich umschauen. und wirst ganz sicher davon erzählen. Vielen, vielen, vielen Dank, dass du hier zu Gast warst und bis zum nächsten Mal. Tschüss, ich meine, bye bye. Bis später, ciao. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Im Mercedes-Benz-Werk in Derendorf wird ein Klassiker der Automobilbranche gefertigt, der Sprinter. Noch bis 2035 sollten die Fahrzeuge hier vom Band laufen. Dann soll endgültig auf die Produktion von E-Autos umgestellt werden, die parallel schon hochgefahren werden wird. Nun steht als Bauende des aktuellen Verbrennermodells das Jahr 2025 im Raum, was für Nervosität und Unruhe bei den Werksmitarbeitenden sorgt. Bei einer außerordentlichen Betriebsversammlung wurde der Werksleiter gar minutenlang ausgepfiffen. Wie die Aussichten auf Schlichtung dieses Konfliktes sind, welche Änderungen auf jeden Fall anstehen und was ein Artikel in der Rheinischen Post mit dem Unterbrechen der Verhandlungen zu tun hat. Maximilian Neufroth weiß Bescheid. Lieber Max. Liebe Torstia. Wann bist du das letzte Mal umgezogen? 2020 im ersten Corona-Herbst. Und wahrscheinlich, wie nennt man das, die Möglichkeit ist hoch, dass du das getan hast, unter anderem mit einem Sprinter. Ich kann mich gar nicht mehr so gut daran erinnern, aber ja, es macht Sinn. Ich hatte mir einen geliehen, tatsächlich zumindest um die Küche abzuholen. Wir haben ja gebrauchte Küche gekauft. Da haben wir einen Sprinter für gebraucht. Worauf ich hinaus möchte, dieser Sprinter ist, also dieses Modell, Mercedes Sprinter ist ein Auto, was uns allen irgendwie schon mal untergekommen ist. Ich hatte schon mal eine Begegnung mit einem Sprinter und einer Brücke. Das erzähle ich vielleicht an irgendeiner anderen Gelegenheit mal. Dieser Sprinter unter anderem wird produziert hier in Düsseldorf. Hauptsächlich hier, ja. Also die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der sogar made in Dierndorf war. Also mein Gott. Und wenn man dann auch noch irgendwie in dieser Hut umzieht, dann bleibt doch alles so lokal, wie es geht. Die Sache ist, dieser Sprinter wird hier, da hangeln wir uns jetzt einmal ganz kurz durch eine Prämisse durch, um dann zu quasi tagesaktuellen Geschehnissen zu kommen. Dieser Sprinter wurde und wird hier produziert im Mercedes-Benz Werk und es steht im Raum, dass das quasi langsam ausläuft, weil ein E-Modell quasi an die Stelle tritt. Also es wird nichts abgesetzt, es wird nichts geschlossen, es wird einfach nur vom einen aufs andere umgerüstet. Genau, die Produktion soll sich verändern. Also vielleicht einmal kurz zum Hintergrund zu diesem Werk. Da arbeiten 5600 Festangestellte drin, also wirklich einer der größten Industriearbeitgeber in der ganzen Region hier. Und seit 1962 läuft da schon die Sprinterproduktion. Ich glaube, jeder, der in Düsseldorf lebt, ist schon mal an diesem Werk vorbeigekommen, weil der lang nach der Industrie wird dafür geworben und so. Und in einem normalen Jahr kommen da so 130.000 Sprinter raus vom Fließband. Und die allermeisten davon sind Verbrenner. Die produzieren zwar schon seit 2019 auch einen elektrisch betriebenen Sprinter, aber noch, wie wir alle wissen, ist ja die Skepsis gegenüber E-Mobilität relativ hoch. Und deswegen ist der Verbrennersprinter, das Modell heißt VS30. Das meistproduzierte Modell, der Dauerverbrenner. Und eigentlich haben die Arbeiter damit gerechnet, dass der bis 2035 dort gebaut wird, weil bis dahin ist es auch von der EU erlaubt, Neuwagenverbrenner zu bauen in Europa. Jetzt aber ist die Geschäftsleitung in Person von Herrn Hellmann an den Betriebsrat herangetreten. Das war vor ungefähr zwei Wochen, um zu sagen, eventuell wollen wir hier schon bis Ende dieses Jahrzehnts oder bis 2030 die Produktion dieses Verbrennersprinters auslaufen lassen. Und aus welchem Grund? Also einfach, weil es sich anbietet oder? Tja, also die Idee ist ja dieses Werk umzurüsten auf die E-Mobilität und da eine ganz neue Bauplattform, die nennt sich van.ea. Über die Bänder zu laufen, wo dann eigentlich so die bisherige Idee nur noch E-Fahrzeuge produziert werden sollen auf dieser neuen Plattform. Man wusste bisher noch nicht genau, ab wann das sein soll. Jedenfalls ist halt die Befürchtung der Arbeiter, wenn jetzt nur noch elektrisch dort produziert wird, dass erstens weniger Arbeitsplätze gebraucht werden, weil man weniger Teile braucht für diesen elektrisch betriebenen Sprinter und die Produktion weniger aufwendig ist. Und weil auch möglicherweise die Nachfrage geringer ist. Denn die Bauweise, die bisher angedacht war für das elektrische Modell, soll nur die sogenannte offene Bauweise sein. Also man muss ein bisschen technisch ins Detail gehen, tut mir leid, aber sonst kann man es nicht verstehen. Dieser Sprinter, von dem du am Anfang gesprochen hast, dieser Kastenwagen, den wir alle kennen, das ist das Verbrennermodell, was die bauen. Also das heißt geschlossene Bauweise. Und die elektrische Bauweise, die dort künftig möglicherweise nur noch gebaut werden soll, die heißt offene Bauweise oder auch Pritsche im Volksmund genannt. Und die siehst du halt vor allem im Einsatz bei Garten- und Landschaftsbauern zum Beispiel oder wenn jemand einen Aufbau hat bei einem Campervan, da ist ja auch manchmal so die Basis im Sprinter. Ja, fast wie so ein Stecksystem, also nicht zu wirklich stecken, sondern du hast genau, du hast die Pritsche, also die Basis und dann kann man da verschiedene Aufbauten quasi drauf bauen. Ja, und jetzt hat halt Mercedes sich überlegt, naja, die Nachfrage grundsätzlich erstmal sinkt, Also die Aufträge haben sich verringert beim Verbrennersprinter. Wir müssen Kosten sparen. Wie wäre es, wenn wir vielleicht in einem anderen Werk dann nur noch den Verbrennersprinter ab 2030 produzieren und nicht mehr in Düsseldorf und in Düsseldorf alles auf Elektro umrüsten? Und das hat halt für Riesenunruhe im Werk gesorgt, diese Verhandlungen. Konnte leider von Mercedes selber keine Stellungnahme einholen. Die haben sich geweigert, davon zu berichten. Alles, was ich habe, ist aus der Belegschaft und aus dem Betriebsrat. Die sagen halt, dass die Verhandlungen so ein bisschen in die Richtung gehen. Naja, wenn ihr das nicht wollt, dass das hier früher ausläuft mit dem Verbrennersprinter, dann müsst ihr jetzt bitte Zugeständnisse machen. Zum Beispiel bei der Arbeitszeit, dass ihr mehr Stunden pro Schicht arbeitet. Und das hat insofern für Unruhe gesorgt, weil erst zu Beginn im Oktober eine riesen Veränderung im Werk durchgeführt wurde, nämlich dass von drei Schichten auf zwei Schichten runtergefahren wurde. Und da sind auch eine ganze Menge Leute quasi, ich weiß nicht, ist das dann entlassen oder freigestellt? Ne, man sagt so unschön abgemeldet, also ein furchtbares Wort, weil man spricht ja über Menschen. Aber so ist es im Fachjargon, es wurden 1200 Leiharbeiter abgemeldet. Das heißt, bis vor einem Monat waren es knapp 7000 Leute, die da gearbeitet haben und jetzt eben fast nur noch die Stammbelegschaft und damit muss man ja irgendwie erstmal emotional klarkommen als jemand, der da schon sehr lange arbeitet und das tun eben sehr viele Leute. Und jetzt geht es eben wieder um die Frage, wie stellen wir uns hier in Zukunft auf und deswegen, so hat es der Betriebsrat wörtlich gesagt, sei die Stimmung katastrophal. Ja, so betitelst du auch das Stück dazu von Ende Oktober. Und das finde ich einen gar nicht so uninteressanten oder unwichtigen Punkt. Also wir reden jetzt hier natürlich sehr auf einer bestimmten Ebene. Also es geht um Technik, es geht um so, aber es geht natürlich um Menschen und es geht darum, auch fünf Jahre oder zehn Jahre sind ganz schön kurz. Also wenn ich jetzt weiß, in fünf oder zehn Jahren, aber jetzt wahrscheinlich fünf Jahren, verliere ich wahrscheinlich meine Position oder die wird sich ganz doll verändern. Also ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass das was Emotionales ist, was natürlich irgendwie in diesem Gegensatz immer steht, finde ich, wenn sich sowas in so industriellen Umfeldern abspielt, einfach so von unserem Bild. Also ich finde, wenn es um andere Themen geht, die sowieso schon ein bisschen... Mehr mit Menschen zu tun haben. Dann glaubt man das. Aber ich finde halt auch, wie du sagst, diese 1250 Leute, die da abgemeldet sind, das sind ja 1250 Existenzen und Geschichten und Wünsche und Zukunftshoffnungen und Ängste und alles. Also dass da die Stimmung katastrophal ist, ist irgendwie gar nicht so weit hergedacht. Ja, also ich meine, die Gemengelage ist halt die, dass die Arbeiter sich eher fragen, naja, jetzt gehen die Aufträge möglicherweise kurzfristig runter, Aber wann können wir denn die dritte Schicht wieder einführen und wann kommen unsere Leiharbeiterkollegen wieder zurück? Während die Geschäftsleitung eben jetzt neuerdings darüber nachdenkt, diesen Standort zu verändern im Vergleich zu den bisherigen Plänen. Und diese Gefühlslage, die du ja auch gerade beschrieben hast, die hat sich sehr laut geäußert vergangene Woche am 31. Oktober, also am Tag vor Allerheiligen, da gab es nämlich eine außerordentliche Betriebsversammlung, was in dem Fall bedeutet hat. Also das Tagesaktuelle, was dann passiert. Genau, und da sind, also Betriebsversammlung klingt irgendwie so statisch, aber was halt passiert ist, dass 2000 bis 2500 Leute zusammengekommen sind in Arbeitskittel und entweder ihre Frühschicht früher beendet haben oder quasi die Mittagsschicht ein bisschen eher begonnen haben, um da wirklich Stimmung zu zeigen, also wie sie sich gerade fühlen. Und das wurde besonders deutlich, als dann der Werksleiter Herr Hellmann auf die Bühne kommen sollte, um was zu sagen, wurde er minutenlang ausgefiffen, so haben es den Beteiligten berichtet. Ja, um einfach zu zeigen, das, was sie hier verhandeln, das gefällt uns nicht, wir haben Sorgen um unsere Arbeitsplätze und vor allem, das hat mir halt ein Beschäftigter gesagt, ist halt die große Frage, was wird denn jetzt aus uns? Also die haben gar keine Antworten auf diese ganzen Fragen. Wie viele Arbeitsplätze wird es in Zukunft da noch geben? Was ist mit der Verbrennerproduktion? Und dachten halt, der Hellmann würde was sagen. Er hat aber wohl, so haben wir das Beteiligte gesagt, vor allem betont, hier im Werk werden 400 Millionen Euro investiert. Das steht auch schon länger fest von Mercedes. Das ist natürlich eine super Nachricht für den Standort. Nur beziehen sich diese Investitionen halt einerseits auf eine neue Lackiererei, die umweltfreundlicher arbeiten soll und um die Umrüstung der Produktion auf Elektromobilität. Das hilft jetzt, also das ist natürlich gut, dass Mercedes da investiert, aber es half jetzt den Arbeitern nicht, die Sorgen zu nehmen, dass möglicherweise trotzdem immer noch weniger Arbeitsplätze in Zukunft gebraucht werden als heute. Ja, das frage ich mich, wie das so, also vielleicht hast du da einen Blick oder auch mit jemandem darüber gesprochen oder vielleicht fiel das irgendwann mal, wie wird sowas kommuniziert per se? Also weil an sich ist ja die Idee, vielleicht auf Elektromobilität umzusatteln. Sachen ein wenig zeitgemäßer zu gestalten, also Verbrennermotoren, das ist ja sowieso nur noch bis dann und dann erlaubt, überhaupt zu produzieren, also das ist ja eigentlich jetzt generell gar keine... Erst mal negative Entwicklung. Also wie wird sowas kommuniziert, dass es dann am Ende dazu kommen kann, dass jemand minutenlang ausgepfiffen wird? Also müsste da mehr Transparenz her? Das frage ich mich gerade während des Gesprächs tatsächlich. Also muss da mehr Transparenz her? Wissen die das selber nicht, wie viele Arbeitsplätze erhalten werden? Die haben so, das nennt sich gelbe Zettel im Sprinterwerk, also so interne Informationsschreiben, die konnte ich einsehen. Da steht halt drin, dass die wohl mit der Geschäftsleitung Kommunikationsmeilensteine abstecken wollten, um halt immer mal wieder die Belegschaft auf dem Laufenden zu halten. Weil du weißt es ja selber, so Flurfunk ist auch immer Gift eigentlich für die Stimmung im Unternehmen. Leute fangen an zu spekulieren, machen sich Sorgen besser. Man kommt einfach mit der Wahrheit konkret raus. Das ist aber bisher eben scheinbar nicht gewünscht gewesen von der Geschäftsleitung. Die sagen mir nichts, die sagen aber auch der Belegschaft nichts und haben sogar nach dem ersten Bericht, den ich veröffentlicht hatte für die Rheinische Post Ende Oktober, die Verhandlungen erstmal unterbrochen. Das finde ich wirklich, das schreibst du ja auch in dem Stück dazu, also in dem zweiten, was jetzt am 31. Oktober quasi oder in dieser Zeit erschienen ist, auf den 31. Oktober bezieht, dann hat das immer doch ganz konkreten Einfluss. Also wie fühlt sich das überhaupt an, jetzt mal ein bisschen da rausgehen? Also wie ist das? Also ich bin ja jetzt nicht irgendwie stolz drauf oder habe da jetzt irgendwie so ein, wir haben es denn jetzt gezeigt Gefühl, sondern eher, ah okay, interessant, dass sie dann wirklich darauf reagieren mit diesem. Ja mit dieser Herangehensweise, Und jemand hat hier unser Nest beschmutzt und irgendwie was nach außen der Presse gesteckt und deswegen zeigen wir jetzt erstmal, dass wir die Macht haben, die Verhandlungen auch zu unterbrechen, was ich jetzt... Weil es sich nicht besonders souverän finde, wenn du mich nach meiner persönlichen Meinung fragst. Wobei auf dieser Betriebsversammlung wohl Herr Hellmann angedeutet hat, man könnte die Verhandlungen bald wieder aufnehmen. Aber tatsächlich hat es die, glaube ich, selber erst mal so ein bisschen erstaunt, dass jemand aus dieser Belegschaft oder mehrere mit mir sprechen. Wobei ganz ehrlich, wenn du 5600 Beschäftigte hast, klar redet mal jemand mit der Presse, vor allem wenn es halt um Probleme geht. Weil sonst haben die ja gar kein Megafon dafür. Ich wollte gerade sagen, es muss ja auch irgendwie, vielleicht ist da auch das Bedürfnis danach, das irgendwo anzubringen, wo es wirklich gehört wird, weil es ja nicht nur wahrscheinlich um so, wie meine Schwester so schön sagen würde, um Shitstirring geht, sondern einfach auch darum tatsächlich zu sagen, hier ist irgendwas, das ist uns ein Anliegen, das möchten wir gerne gehört wissen. Und wenn es halt dieser Weg ist. Was könnten die nächsten Schritte sein, um diese katastrophale Stimmung und um den, also ich zitiere das, wie du es auch zitiert hast, und ja, ein bisschen zu schlichten und um vielleicht zu verhindern, dass da wieder ausgepfiffen wird. Also gibt es da gerade schon konkrete mittelfristige Ideen? Also erstmal, glaube ich, muss man sehen, dass die Stimmung auch deshalb so schlecht ist, weil die Autoindustrie in Deutschland gerade ja ein grundsätzliches Problem hat und einerseits bei Zulieferern wie Schaeffler jetzt Jungs, die fast 3000 Stellen in Deutschland streichen, ZF Friedrichshafen streicht noch viel mehr Stellen in Deutschland, also Zulieferer streichen, weil sie halt auch sehen, sie brauchen weniger Leute für das Zeitalter der E-Mobilität. Gleichzeitig ist da aber die Nachfrage so gering, dass sie noch weniger brauchen, als sie gedacht haben. Und Hersteller wie zum Beispiel Volkswagen denken ja auch darüber nach, ganze Werke zu schließen. Dann lesen wir über Gewinneinbrüche bei allen Premium-Marken, BMW, Mercedes, Audi. Also deswegen fühlt man sich einfach gerade nicht mehr sicher, als jemand, der für einen Autohersteller arbeitet, obwohl das ja die letzten Jahrzehnte eigentlich eine Rentengarantie war. Das wollte ich gerade sagen. Das war doch eigentlich immer so dieses Ding, also das ist eine sichere Branche. Hier kannst du in Rente gehen, genau, absolut. Und das sorgt grundsätzlich für diese allgemeine Verunsicherung und auf deine Frage, was jetzt die ideale Lösung wäre. Die auch so ein bisschen im Raum steht, wie ich halt heraushören konnte, ist, dass auf dieser eigentlich für E-Mobilität angedachten Bauplattform van.ea parallel zu dem E-Verbrenner auch weiterhin der Sprinter-Verbrenner gebaut werden kann. Das war bisher, wie gesagt, nicht angedacht. Aber wenn man jetzt halt sieht, naja, die Welt ist scheinbar noch nicht bereit für den elektrisch betriebenen Sprinter, dann lass uns den doch in Düsseldorf in dem weltgrößten Sprinterwerk einfach weiterbauen, obwohl dort die Produktion umgerüstet wird. Das ist, glaube ich, wenn du mich fragst, das, worauf jetzt irgendwie die Arbeiter warten würden als Hoffnungssignal. Aber das ist ja dann auch nur terminiert, weil irgendwann darf man die ja eh nicht mehr bauen. Ja, aber das ist allen klar. Ja, okay, also darum geht es gar nicht. Es geht darum, ja, ja, verstehe. Es geht einfach darum, den so lange zu bauen wie möglich und vor allem so lange, wie die Nachfrage da ist. Ich meine, warum willst du ein Modell nicht mehr produzieren, was Leute kaufen wollen? Also schließe ich mir jetzt auch marktwirtschaftlich nicht, aber wie gesagt, der Druck, der da auch so ein bisschen aufgebaut ist, es gibt ja andere Produktionsstandorte von Mercedes, zum Beispiel in Polen, wo die Lohnkosten niedriger sind als in Düsseldorf und das wird dann halt schon auf die Waagschale gebracht von Mercedes und deswegen sollen eben die Belegschaften jetzt vielleicht, wer weiß, was da für Zugeständnisse eingefordert werden, weniger Lohn. Mehr Arbeits, also längere Arbeitszeiten. Und letzter Punkt, diesem Donnerstag gibt es einen Warnstreik im Werk um 9 Uhr, wo auch sicherlich viele Leute hinkommen werden, denn organisieren tut denen die Gewerkschaft IG Metall und die sind sehr stark in dem Werk. Da geht es ja um die Frage, wie werden sich die Tarife in ganz NRW entwickeln ab der nächsten Tarifhunde nächstes Jahr und die IG Metall fordert 7% mehr Lohn. Und umgekehrt ist ja der Metallverband NRW, also quasi die Gegenseite, Da sitzt auch der Personalchef vom Sprinterwerk drin. Die sagen natürlich, Leute, wenn wir jetzt die Löhne erhöhen, haben wir noch schlechtere Karten bei Produktionsstandorten in NRW. Also das muss man auch noch so ein bisschen dazusehen. Also vielleicht wird Mercedes jetzt diese Tarifverhandlungen aussitzen und dann nochmal schauen, ob sie da ein bisschen pokern können, um von der Belegschaft Zugeständnisse einzufordern und dann doch zu ermöglichen, dass man den Verbrennersprinter in Düsseldorf länger baut, als es jetzt eben in den Verhandlungen zunächst angedacht war. Ja, verstehe. Und kannst du einschätzen, wie wahrscheinlich das ist? Also ich glaube, wir können uns auf jeden Fall nochmal darüber unterhalten, über den laufenden Prozess, weil sowas wird nicht in kurzer Zeit entschieden, Gott sei Dank, weil es müssen ja auch viele Parteien angehört werden, in erster Linie der Betriebsrat und die Gewerkschaft. Also ich kann es echt nicht sagen. Es ist erstmal spannend zu sehen, wie diese Tarifverhandlungen ablaufen, die ja eben parallel dazu sind. Ja, ich verstehe. Fakt ist, es gibt immer noch genug Sprinter auf den Straßen, damit auch die nächsten Umzüge gesichert sind. Ja, ich habe mir eigentlich vorgenommen, dass ich nie wieder in meinem Leben umziehen will, das einfach das anstrengendste der Welt ist, aber das ist ein anderes Thema. Ich danke dir sehr. Danke dir, Tosja. Ein weiteres Mal für ein sehr interessantes und erhellendes Gespräch und wir bleiben dran. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis dann. Music. Kommt man in eine neue Stadt, sei es, um dort zu wohnen, für ein paar Tage zu arbeiten oder einfach zum Besuchen, möchte man im schönsten Falle etwas von dieser sehen, nette Menschen kennenlernen und sich vielleicht sogar bewegen. Das haben sich zwei Freunde aus Düsseldorf, die selber in anderen Städten schon in dieser Situation waren, zu Herzen genommen und ein Netzwerk gegründet, in dem Interessierte alle drei Punkte verbinden können. Also mit anderen Menschen joggend die Stadt erkunden und dabei noch was über die Sehenswürdigkeiten erfahren, die auf dem Weg liegt. Sportliche Stadtführungen also. Philipp Zeitner erzählt, wie man mitmachen kann, wenn man möchte, welche Routen besonders beliebt sind und wie man nicht so schnell außer Puste kommt. Philipp Zeitner, also wir haben jetzt irgendwie in diesem Podcast noch nie miteinander so richtig gesprochen und nun gleich zweimal an einem Tag. Wir hatten eine kleine Pause dazwischen. Warst du joggen? Ich war tatsächlich nicht joggen, nein, ich war spaziert. Also wir reden jetzt hier nicht über Joggen Und was das für Vor- und Nachteile hat, ich persönlich versuche es so einmal im Jahr immer, also ich denke einmal im Jahr so, komm, joggen, draußen sein, laufen, bewegen, frische Luft, dann mache ich das 10 Minuten, dann denke ich, alle, die gesagt haben, sie haben den Runners High, lügen mir einfach ins Gesicht und dann lasse ich das wieder ruhen, das Thema, bis zum nächsten Jahr. ich mache dafür anderen Sport, deswegen ist alles okay. Aber es soll Leute geben, die nicht nur gerne joggen, sondern die das auch verbinden mit anderen Dingen, so wie sich die Stadt anschauen. Du hast gesprochen mit einem oder zwei Menschen? Mit einem Menschen habe ich gesprochen. Der genau das tut. Erzähl doch mal. Genau, ich habe mit Jens Voss gesprochen, der das allerdings nicht alleine tut, was ich gleich erzähle, sondern mit seinem Freund Florian Müller. Die wollen Menschen die Möglichkeit geben, Düsseldorf besser kennenzulernen. Allerdings beim Joggen. Das heißt, sportliche Aktivität wird hier mit dem Sightseeing verbunden. Die beiden sind Ur-Düsseldorfer und Jens Voss erzählte die Geschichte, wie das da zustande gekommen ist, so, dass er häufig auf Geschäftsreisen ist. Irgendwo in Kiew kam ihm vor dem Krieg der Gedanke, warum zeigt mir eigentlich keiner die Stadt? Und dann hat er überlegt, was macht er so gerne, wenn er auf Geschäftsreise ist und das ist Sport, Sightseeing, Leute kennenlernen aus der Gegend. Und hat sich gefragt, wie das eigentlich für Leute ist, die nach Düsseldorf kommen. Und ein entsprechendes Angebot hat er hier wohl nicht gefunden und hat sich gedacht, dann mach ich das selber. Ich verstehe. Also rennend die Stadt entdecken, das ist ja erstmal eine sehr schöne Idee, dennoch ein bisschen konträr zu verstehen, weil wenn ich natürlich laufe, erstens muss da ja eine gewisse Fitness schon vorhanden sein, dass ich sozusagen beim Laufen auch noch die Ruhe habe, mich umzugucken und das geht natürlich relativ schnell. Also ich renne dann hier so am Landesgericht vorbei, wie soll ich mir das denn richtig angucken? Also wie ist so eine Tour aufgebaut? Ja, wobei sie lassen da, also Rennen muss man nicht unbedingt. Es gibt wohl auch Teilnehmer, die dann da hinkommen und wirklich das Sportliche vor allem haben wollen, aber eine nette Strecke und das wird auch suchen. Man kann aber auch hingehen, wenn man jetzt nicht topfit ist. Ich habe meinen sportlichen Zustand erläutert, der schon mal besser war und der sagte mir, dass ich trotzdem auch da mal mitkommen könnte und die würden sich individuell, passen sie sich wohl auch auf die Menschen an, die dabei sind. Und da ist auch schon mal jemand mit seinen Kindern mitgelaufen, der dann wohl erzählt hätte, seine Kinder seien nicht so fit, deshalb dürfte er mal nicht so schnell laufen. Dann stellten sie aber fest, es war eigentlich der Vater, der nicht so fit ist, weil die Kinder noch viel weiter laufen wollten. Verstehe. Immer schön vorschieben. Aber es wird angepasst wohl auf die Menschen, die dann auch da sind. Und dann wird dabei ein bisschen gequatscht. Zu schnell ist auch schlecht, weil irgendwann die Luft weg bleibt. Ja, also jetzt haben wir das schon ein bisschen vorgegriffen. Also es ist nämlich dann dazu gekommen, dass sozusagen Jens Voss und Florian Müller genau eine Gruppe gegründet haben oder ein ganzes, also ein Netzwerk oder wie darf ich mir das vorstellen? Also bieten die das jeden Tag an? Das Ganze heißt Run to Know, was natürlich irgendwie cool ist. Also das erzählt was ist, also you read what you get. Du rennst um zu wissen. Genau, die beiden haben selber dieses Angebot geschaffen im Prinzip, ein richtiges Netzwerk. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es nicht. Die Möglichkeit für Touristen, für Messegäste, aber auch für Zugezogene vielleicht, einfach in Kontakt zu kommen mit Einheimischen auch. Genau und die beiden erzählen, dass die auch ein bisschen was aus ihrer eigenen Geschichte in Düsseldorf und was sie vielleicht selbst an den Orten erlebt haben oder was es für Wissenswertes gibt wie zum Beispiel an der Rheinpromenade dass da früher eine Straße war und was man jetzt für eine tolle Möglichkeit hat da zu laufen oder eben auch einfach zu gehen oder zu sitzen, und genau das ist so die Grundlage. Verstehe und gibt es verschiedene Routen, also machen die das immer spontan, gibt es so die. Linksrheinische Route durch die Altbaufürtel, dann gibt es die ruffe Route irgendwie besonders von Kaiserswirt bis nach Gerresheim, gibt es die bergische Route durch den Grafenberger Wald, also gibt es verschiedene Wege oder machen die das immer so Freestyle, es wird sich immer an der Theodor-Heuss-Brücke getroffen und dann geht es los? Also es gibt verschiedene Routen, so wie ich es gehört habe, ist die beliebteste bisher, aber die, ich nenne es mal die Standard-Stadt-Route, da treffen die sich an der Heinrich-Heine-Allee, gehen durch die Altstadt zum Burgplatz. Da aber dann laufen, oder? Ich stelle mir vor, da über die Börberstraße zu joggen. Erstmal gehen sie über die Börberstraße oder zumindest durch die Altstadt, wo dann auch schon mal ein paar Restaurants oder Kneipentipps ausgetauscht werden können, die ja wichtig sind. Zum Beispiel, das hat mir der Jens Voss erzählt, dass der Unterschied zwischen Schlüssel und Schlösser vielen nicht bewusst ist und der sei sehr wichtig darzustellen. So wurde mir gesagt. Durchaus. Genau, das wird dann da gemacht und dann geht es los über die Oberkasseler Brücke vom Burgplatz aus, dann auf der anderen Rheinseite entlang mit Blick auf die Skyline der Stadt und dann planmäßig zumindest über die Rheinkniebrücke zurück. Das sind dann acht Kilometer ungefähr, die dann eben in dem individuell angepassten Tempo gelaufen werden. Und wer nicht ganz acht machen will, sondern sechs, da gibt es die Möglichkeit, gibt es dann auch. Man kann auch zwischendurch dann überlegen. Also ein bisschen Hopp on, Hopp auf, wie die Busse, nur halt zu Fuß. Ja, genau, wenn man abkürzen will, dann kann man auch wieder über die Oberkasse der Brücke zurück, dann sind es zwei Kilometer weniger und das ist dann vielleicht nochmal. Und jetzt lass uns doch mal diese Route, diese Rute, diese klassische Route im Kopf durch, ich sage es bewusst, gehen. Weil auf Joggen habe ich ja gerade auch selbstgedanklich gar keine Lust. Also wir treffen uns an der Henrich-Heine-Allee, dann laufen wir über die Beukerstraße oder Ratingerstraße oder wo auch immer da, gucken bis den Kneipen an. Also das ist dann die Sehenswürdigkeit. Dann landen wir beim Rathaus, dann gehen wir beim Karnevalsmuseum vorbei, dann Rheinpromenade, Kitt, Apollo, Landtag, Fernsehturm. Also das sind da dann die Sehenswürdigkeiten. Vielleicht noch das alte Gericht. Genau, nicht unbedingt in der Reihenfolge, glaube ich, weil es, glaube ich, eher die Richtung erstmal über die Oberkasselerbrücke geht. Das wäre dann die andere Richtung. Man könnte das dann erst von Weitem quasi sehen, von Oberkassel aus. Okay, dann nochmal von vorne. Dann gehen wir da lang, Burgplatz und dann kommt erstmal... Schifffahrtsmuseum hier, der Schlossturm. Genau. Und dann ist die nächste Sehenswürdigkeit die Kunstakademie, oder? Was würdest du sagen? Tonhalle. Tonhalle, würde ich sagen. Dann über die Brücke. Genau, dann über die Brücke rüber. Kirmeswiese ist natürlich eine Sehenswürdigkeit. Kirmeswiese ist je nach Jahreszeit natürlich besonders sehenswert. Dann an den Prachtbauten am Kaiser Wilhelm Ring. Genau, da in Oberkassel. Heißt das so? Dann wird, dann dabei geht der Blick natürlich auch gerne rüber auf die Die Jugendherberge ist natürlich auch ein Hotspot. Wurde jetzt nicht explizit genannt. Ja, verstehe. Was sind noch andere Routen? Also haben die noch ein paar andere erwähnt? Es gibt zumindest andere Möglichkeiten. Man kann auch eine Hafentour machen. Da sieht man dann die Geribauten und so mal mehr. Das ist auf jeden Fall ein Teil davon. Die Tour, die wir jetzt gerade schon so versucht haben, etwas uns vorzustellen, die gibt es auch nachts. Das unterscheidet sich dann nicht groß von der anderen, aber es ist eben nochmal hübscher mit den Lichtern. Wie viele Leute machen da so mit im Schnitt und sind es immer auch dieselben oder machen es jedes Mal neue? Es sind wohl bisher viele Messegäste vor allem oder die Begleitung von Messegästen, die dann sich irgendwas Spannendes in Düsseldorf suchen. Die beiden versuchen, die Gruppen klein zu halten. Sie wollen gerne zwischen eins und vier Personen, weil es sonst ein bisschen schwieriger wird, auch in den Dialog irgendwie zu treten. Häufig sind es eins, zwei Leute einfach, mit denen die dann durch die Gegend laufen. Und es sind immer unterschiedliche Leute. Weil ich meine, wenn ich jetzt siebenmal diese Route, dann habe ich es, dann kriege ich alles. Genau, das sind dann häufig unterschiedliche. Ja, okay. Und wie oft joggen die dann so am Tag, so eine Runde? Sie machen das nebenberuflich, also nicht mal nebenberuflich, sie verdienen da schon ein bisschen Geld für, aber damit sie sich nicht komplett unter Wert verkaufen wollen. Aber es ist jetzt kein Hauptberuf, deshalb müssen sie das immer ein bisschen abpassen mit Familie und dem Beruf. Wie oft am Tag genau, ist dabei gar nicht so ganz klar. Es kommt darauf an, wie gebucht wird. Und dann sind da wohl auch alle Absprachen möglich. Ob man morgens um sechs schon läuft, weil das für andere vom Beruf auch besser passt. Ich verstehe also nicht immer mittwochs um 16 Uhr wird am Hafen lang gejoggt und wer dabei sein will, ist dann da. Sondern ich melde mich und sage, hey, ich bin für vier Tage in der Stadt. Ich würde gern was sehen. Ich hätte gern ein bisschen was Luftiges um mich rum. Und dann sagen die beiden, ja, dann ist für dich gut, die Route Oberkassler reinwiesen. Lass uns Dienstag 10 Uhr passt dir das. Man kann sich die auf der Homepage da schon anschauen, die Touren, die da zur Auswahl stehen und kann dann aber noch im Zweifel absprechen, wenn man sagt, ich kann aber erst ab 20 und bei den beiden wird es ja auch nicht immer um 13 Uhr passen. Und es sind immer die beiden oder machen die das auch manchmal einzeln? Sie versuchen es zu zweit zu machen, aber manchmal kann eben einer beruflich nicht. Es ist ja durchaus gerade im Trend, diese Running Clubs. Also das lese ich und höre ich in letzter Zeit immer öfter. Ich habe sogar mal die These mitbekommen, dass das die neuen Dating-Apps quasi sind. Also dass das ein bisschen Dating-Apps oder so überhaupt Leute kennenlernen. Ich meine, es gibt ja auch Apps, die man auf nur Freundschaft einstellen kann. Das ist ja eine Sache, die man, wenn man aus einer Stadt kommt, gar nicht so richtig kennt, außer man hat mal die Stadt gewechselt. Und das ging dir schon so ganz sicher, es ging mir schon so, dass ich in einer Stadt war und niemanden kannte und gar nicht wusste, wo was ist. und da hätte ich mir sowas vielleicht, also ich finde das eigentlich ein sehr schönes Angebot, wie gesagt, bis auf den Jogging-Aspekt. Aber jetzt mal unabhängig davon, finde ich das irgendwie ganz spannend, dass diese Idee, sich zusammenzutun, um zu laufen, also ich bin letztens spazieren gegangen und ich bin wirklich, also ungelungen, das hört sich jetzt immer an, als würde ich gerade hier mein Stand-Up-Programm ausprobieren, aber also ich bin echt so alle 20 Meter bin ich in so eine Gruppe, gerannt, also wurde irgendwie, oder wurde so eingekesselt und musste dann plötzlich irgendwie zwei Meter mitjoggen, damit ich nicht auffalle und so. Also das ist, Und haben die beiden das ein bisschen auch, also hat das auch damit zu tun, dass das eh gerade so ein bisschen zeitgemäß ist, dass die da auch leicht einsteigen konnten? Das nehme ich an, dass das hilft, dass das gerade so ein bisschen beliebt ist, dass man zusammen auch laufen geht und so. Aber ich glaube, was bei den beiden besonders charmant ist, ist eben dieses persönliche Quatschen einfach über dann diese Sachen. Das ist nicht so eine klassische Stadtführung, nicht klassisches Laufen, nur es ist so eine Mischung aus beidem. Und ob das jetzt für die manchmal ja nur ein oder zwei Gäste eine Partnerbörse ist, glaube ich jetzt in dem Fall nicht oder auch keine Freundschaftsbörse, aber das ist gerade dieser, ja nennen wir es Hype, weiß ich nicht, ist das schon Hype? Bestimmt, oder? Ich wollte nur ein bisschen darauf hinaus, ich habe das gelesen und deswegen wollte ich auch mit dir darüber sprechen, weil ich das irgendwie ganz cool, wirklich ein schönes Angebot finde. Aber wie gesagt, ich habe schon das Gefühl, das reiht sich ein in ein Thema, was einem immer wieder begegnet gerade, also dieses Zusammenlaufen und dann natürlich um sich irgendwie abzusetzen, gibt es dann halt verschiedene Ansätze, warum man das macht. Und ich finde das einen sehr schön, wie gesagt, weil man da sicher auch ich frage mich halt immer noch rein, Also genau wie viel ich von der Stadt mitbekomme, wenn ich halt erstmal gucken muss, dass ich noch Luft kriege, aber das ist ja mein persönliches Ding. Und haben die beiden irgendwas berichtet von irgendwelchen gegeben? Also gab es Leute, die wirklich so begeistert waren, dass sie nochmal kamen? Werden die oft angesprochen auf der Straße, wenn die reden und joggen? Also wird mal Halt gemacht und dann sagen Leute, das möchte ich hier mal genauer an. Also haben die irgendwelche Anekdoten schon zu berichten gehabt? Das jetzt nicht, aber es scheint gut anzukommen bei den Leuten. Vor allem, weil sie ein bisschen Persönlicheres erfahren über die Stadt. Und vielleicht auch nicht dazu gezwungen werden, in fünf Minuten den Kilometer da zu laufen, sondern auch sich ein bisschen in ihrem eigenen Tempo bewegen können. Ich verstehe. Ob man wohl auch als gebürtige Düsseldorferin damit machen darf, wenn man nicht so viele Sehenswürdigkeiten kennt? Unbedingt. Ich habe das auch gefragt. Und der Jens hat mir gesagt, dass ja, obwohl er nicht weiß, ob er natürlich gebürtigen Düsseldorfer noch so viel zeigen kann. Ach doch, das ist doch mal eine Ranschung. Aber man kann es schon mal, man kann es eng. Da kommt jetzt direkt mein Opa-Lehrer-Rinnenfinger raus. Das seht ihr jetzt nicht an den Hörgerät. Ich finde, das ist eines der spannendsten Sachen, das habe ich bislang in jeder Stadt, in der ich gewohnt habe, gemacht. Auch hier in dieser meiner Heimatstadt, so eine Hop-on-Hop-off-Tour oder meine Stadtführung. Da lernt man Dinge, die man vielleicht vorher nicht wusste. In diesem Falle von Jens Voss und Florian Müller laufenderweise. Ich lehne mich jetzt sehr weit aus dem Fenster, wenn ich sage, komm, wir gehen mal eine Runde joggen mit den beiden. Wir können ja dabei vielleicht auch einen Podcast aufnehmen. Wir werden davon berichten, wenn es soweit ist. Oh je, ob ich das jetzt auf dem Band zusagen möchte, weiß ich nicht. Ich habe auch schon alles möglich. Ich habe ja auch schon wieder behauptet, ich würde hier aufs Riesenrad gehen. Also genau, wir sagen dann, wenn es passiert ist. Vielen, vielen Dank, Philipp und bis später. Sehr gerne, bis bald. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Wenn es zu Beginn des November was Hochdruckwetter gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass sich die Großwetterlage dann um Mitte November umstellt und es dann deutlich kühler und nasser wird. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Das sind so bestimmte Muster, die es immer wieder gibt in den vergangenen Jahrzehnten, die immer wieder auch beobachtet worden sind. Und so scheint es auch dieses Jahr wieder zu werden. Wir kommen jetzt aus einer Hochdruckwetterlage, die schon seit einigen Wochen besteht und sich immer wieder neu rekonstruiert hat. Diese Hochdrucklage fällt jetzt so langsam in sich zusammen. Wir werden am Wochenende nach wie vor noch Hochdruck haben. Versteht mich da nicht falsch. Wir werden auch in der kommenden Woche noch Hochdruckwetter haben, aber die Neigung gerade in der Höhe wird deutlich zurückgehen. Wir beschäftigen uns jetzt erstmal mit dem Wetter für das Wochenende und gucken dann mal so in Richtung der nächsten Woche und schauen mal, was da so in den Modellen hinterlegt ist. Wir beginnen mit dem Freitag. Der wird uns abseits von Nebel und Hochnebel ein bisschen Sonder bringen, aber ich gehe im Moment davon aus, dass diese Wolken relativ kompakt bleiben werden. Vielleicht setzt sich mal so in Höhe von 400 bis 500 Meter Höhe die Sonne durch. Alles, was da drunter liegt und damit logischerweise auch Düsseldorf, wir werden einfach nur im Hochnebel versinken. Temperaturen liegen so im Groben bei, sagen wir mal so 3 bis maximal 9 Grad. Der Samstag und auch hier kommen wir in die gleiche Geschichte hinein. Die Modelle zeigen uns Sonne, Sonne, Sonne an, weil es ja Hochdruckwetter. Aber da ist halt leider die Inversion nicht einberechnet und wie schon in den vergangenen Wochen erwähnt wenn wir eine Inversionswetterlage haben und die Luftmassentemperaturen in 1500 Meter Höhe wärmer sind als die am Erdboden dann haben wir es eigentlich nur mit Hochnebel zu tun und so wird sich das auch am Samstag sehr wahrscheinlich fortsetzen es kommt zwar ein bisschen Bewegung in die Wetterküche gerade auch was die Luft angeht auch da wird ein bisschen ganz ganz leichter Wind aufkommen Der wird aber nicht ausreichen, um die Wolken und den Hochnebel auseinander zu pflücken. Dementsprechend gehe ich auch hier davon aus, dass es weiter sehr hochneblig sein wird, sehr sehr grau, kaum Wolken, kaum dass die Sonne mal durchkommt und die Temperaturen liegen dann bei 6 bis maximal 10 Grad. Der Sonntag. Ist eigentlich genau das gleiche. Es ist weiterhin, Sonne wird berechnet, Sonne wird angezeigt, aber ich persönlich gehe eher davon aus, dass es wolkenreich bleiben wird. Es gibt zwar so einen leichten Slot, so rund um den späten Nachmittag, wo mal der Wind so leicht auf Nordwest dreht, aber so richtig Bewegung kommt da halt eben in diese Hochnebelsuppe trotzdem nicht auf. Temperaturen steigen ein ganz, ganz bisschen an, liegen bei 8 bis maximal 12 Grad. Und dann kümmern wir uns noch auf die neue Woche. Hier sind sich die Modelle noch relativ uneinig und ich gehe im Moment davon aus, dass wir am Montag so ein Mix aus Nebel, ein bisschen Nieselregen haben werden, das zumindest in der ersten Tageshälfte. In der zweiten Tageshälfte kommt ein bisschen Wind auf und es kann ein bisschen Regen geben. Das wird eine schwache Regenfront durchziehen. Ob die wirklich Regen bringt, das müssen wir noch abwarten, aber es kommt zumindest mal ein bisschen Bewegung auf. Wolkenreich bleibt es aber allemal. Vielleicht gibt es zum späten Nachmittag ein bisschen Sonne. Temperaturen liegen dann so bei 8 bis maximal 12 Grad. Und je weiter wir in die Woche reinrutschen, desto kühler wird es. Und desto regnerischer wird es. Wir werden jetzt an eine Wetterlage kommen, die uns allen voran ein bisschen Wind bringen wird, das meistens aus nördlichen bis nordwestlichen Richtungen und wir wird auch relativ viel Feuchtigkeit haben. Das liegt allen voran daran, weil die Nordsee einfach noch wärmer ist vom Wasser her als die Luftmassentemperatur darüber und dementsprechend wird die gesamte Feuchtigkeit von der Nordsee dann auch zu uns transportiert werden. Dementsprechend wird es dann immer wieder regnerisch werden, teilweise auch mit intensivem Dauerregen, aber das müssen wir dann Tag für Tag halt eben schauen und da verweise ich dann auf meine Homepage jensstrux.blog. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende, einen schönen Start in die fünfte Jahreszeit und dann hören wir uns dann übernächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf Wetter gibt es im Wetterstruxiblog jensstrux.blog. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr mir, wenn ihr uns eine riesengroße Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet uns mit Sternen, mit Punkten, mit Daumen, mit Rosen, mit Kuchenstücken, mit was auch immer man bewerten kann. Und erzählt jemandem vom Rheinpegel. Empfehlt ihn weiter an jemanden, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, das erst lernen soll. Mein Name ist Torstja Kormann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Wieder einen Rheinpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Music.