Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 086 Quantentheorie neu gedacht (3) Verbindung ohne Übertragung? | Rolf Baltensperger & Petra Baum
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- Petra Baum: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zu einer weiteren Folge zum Thema Quantentheorie, auch in Verbindung mit Astrologie, Tarot, Synchronizitäten und Romeopathie. Und wir sind inzwischen schon eingestiegen über Bewusstsein, über Gesellschaftsbilder, über Kultur und wir nähern uns immer mehr dem Kern der Sache. und sind schon bei Hartmann-Römer angekommen, bei dem wir jetzt einsteigen werden. Und ich begrüße wieder ganz herzlich Sie, lieber Rolf Baltensberger an meiner Seite. Und ich würde sagen, wir machen jetzt ambitioniert weiter, oder? Rolf Baltensperger: Danke Frau Baum, dass ich an diesem Podcast wieder teilnehmen kann. Heute geht es ans Eingemachte von der Quantentheorie. Und zwar ist es, wie Hartmann Römerges beschrieben hat, die verallgemeinerte Quantentheorie. Es geht nicht die Quantenphysik, weil dort ist die Quantentheorie selber sehr viel umfangreicher. Und seine verallgemeinerte Quantentheorie hat eigentlich den Fokus auf uns Menschen, unsere Lebensumwelt und nicht auf die mikroskopisch kleinen Teile, wo eigentlich die Quantenphysik beobachtbar ist. Und jetzt auch die Quantentheorie in unserer Welt, die hat der an Bedingungen geknüpft. Also es ist ihn immer noch ein System, das auf der speziellen Quantenphysik der kleinen Teile fußt. Aber dort gibt es Spezialbedingungen, die benannt werden müssen, auch mathematische Modelle, sonst kann man das nicht verstehen. In der makroskopischen Welt kann man aber das vereinfachen. und es bleiben dann noch die Kernelemente zurück. Aber die müssen beachtet werden, damit man etwas in diesem Raum betrachten kann. Eines von diesen vier Begriffen ist ein System. Ein System kann man selber definieren, was alles dazu Aber jedes System hat Grenzen und ein System muss man auch dem Sinn beschreiben, dass man sieht, wo ist die Grenze, was gehört noch dazu und was nicht. Aber wir selber bestimmen das System und es wird dann den Zusammenhang zwischen zwei Systemen gehen. wenn es dann die Quantentheorie geht und die Auswirkungen, die dort eigentlich vorherrschen oder die man damit ableiten kann. darum eben der Systemgedanke. Er sagt dann der Zustand, ist auch ein wichtiges Grundelement. Jedes System ist in einem bestimmten Zustand. Die Zustände können ändern, aber im Moment, wenn wir etwas betrachten, oder er sagt in der Quantenphysik, es ist eine Messung, aber das heisst einfach, wir betrachten es jetzt. Und das ist im seilen Sinne dann eine Messung. Und es ist wichtig eben, dass wir diesen Zustand dann festhalten. Beim einen System haben wir jetzt diesen Zustand und beim anderen System diesen. Wir müssen dann den gleichen Zeitpunkt nehmen, damit wir dann Vergleiche anstellen können und versuchen können, sehen wir hier eine quantentheoretische Wirkung oder nicht, weil es ist nicht in jedem Fall möglich. Dann gibt es den Begriff die Observable. Das geht es eigentlich Beobachtungen. Das heisst, sind dann auch, wie verändert sich ein System, welches Teil vom System betrachte ich. Ein System kann auch wieder als Teilsystem bestehen. Das ist einfach immer eine Definitionsfrage. Aber die Observable, das ist das, wo wir dann den Fokus legen und dann schauen wir, wie sieht das dann im anderen System, das wir auch im Zusammenhang stellen wollen. Visitez zum Dorthaus. Petra Baum: Kommt das auch von dem Wort observieren? Rolf Baltensperger: Ja, da sind wir stark mit der NPO brauchen. hatten jetzt das System, den Zustand, der ist mehr oder weniger statisch und die observable ist dann mehr, wenn sich etwas verändert in anderen Prozessen. Und dann, wenn wir das jetzt beobachten und sagen, ja jetzt schauen wir das an, das ist jetzt die Messung. Und wenn wir Petra Baum: Okay! Rolf Baltensperger: diesen Zustand festhalten, dann sagt er, das gibt dann einen faktischen Charakter. Das ist dann ein Faktum. Es hat so stattgefunden in diesem Augenblick. Es kann vorher und nachher wieder anders sein, aber in diesem Augenblick hat System A diesen Zustand gehabt, diese Eigenschaften, System B diesen Zustand und diese Eigenschaften. Petra Baum: Das heißt, bei jeder einzelnen Messung kann ein anderes Ergebnis rauskommen und kein Ergebnis schließt das andere aus. Rolf Baltensperger: Das ist so, weil es kommen nachher noch andere Bedingungen dazu, wann bestimmte Phänomene aus der Quantentheorie zum Tragen können. Aber diese vier Grundbegriffe sind einfach mal der Rahmen, wenn wir sagen, hier spielt Quantentheorie eine Rolle, dann müssen diese vier Grundbegriffe, die müssen eingeordnet werden können in den Ganzen, das wir dann betrachten. Die müssen vorhanden sein, sonst ist es unvollständig. Petra Baum: das System, das Untersystem, das Oberservable und die Messung im Jetzt. Rolf Baltensperger: Und eben noch der Zustand, ist die statische Beobachtung vom System. Petra Baum: Ja. Rolf Baltensperger: Gut, das sind so ein paar Grundlagen. Und jetzt gibt es sogenannte Axiome zur Quantentheorie. Und Axiome sind nicht bewiesene Grundsätze. Das sind einfach Sachen, die man herausgefunden hat. Es hat sich in Messungen, in Experimenten immer wieder gezeigt, sich immer wieder ein bestimmtes Verhalten oder ein Muster zeigt. und dass man das beobachten muss oder auch zusammenhänge, wenn das passiert, immer das. Das können dann eben solche Axiome sein. Eines zum Beispiel ist, wenn man eine observable beobachtet und wenn ich sage observable A und observable B, das heisst, dann haben wir zwei Systeme, die wir beobachten. Und wenn wir jetzt zuerst den Zustand von observable A beobachten und dann observable B und halten diesen Zustand fest, eben zuerst A, dann B, machen wir es umgekehrt. Beobachten wir zuerst, wo der Zustandfest von B und dann von A und wir halten das gleiche System. Dann gibt es keine Quantenverschränkung, dann sind sie kompatibel. Interessant ist aber, wenn die Beobachtungsreihefolge eine Rolle spielt. Wenn wir zuerst A beobachten, erhalten wir ein bestimmtes Resultat und dann B und wenn wir zuerst B und dann A betrachten und ein anderes Resultat erhalten, dann ist es ein komplementäres System. Das ist sehr spannend, nur in komplementären Systemen wird die Verschränkung eine Rolle spielen. Also in Kompatiten-Systemen, in Gleichförmungen, die unabhängig sind, von welcher Reihenfolge man das beobachtet, von welchem Blickminkel Petra Baum: Vielen Dank. Rolf Baltensperger: das anschaut, dort passiert das nicht, dort gibt es diese Phänomene nicht. Und die interessanten Phänomene aus der Quantentheorie, die gibt es nur in sogenannten komplementären Systemen. Das ist ja auch eine Erkenntnis, die für viele immer noch unverständlich ist, wie ich in der Quantenphysik auch, dass der Beobachter eine Rolle Und das geht genau in diese Beschreibung hinein, in ein komplementäres System, das der Beobachter auch Teil des Systems ist. Und je nachdem, wo der Beobachter steht, es zu anderen Ergebnissen kommen. Petra Baum: wäre sozusagen die Variable mehr, die jedes Mal neu zu berücksichtigen ist. Rolf Baltensperger: Das widerspricht eigentlich den Grundsätzen der klassischen Wissenschaft an Betracht von aussen neutral und Beeinfluss des Ergebnis nicht. Petra Baum: immer wieder den gleichen Ablauf unter immer den gleichen Voraussetzungen, Rolf Baltensperger: Ja. Petra Baum: zu reproduzieren, ob die Ergebnisse auch immer wieder gleich sind. Jetzt verändere ich ja während der Beobachtung sehr viel innerhalb der Beobachtung. Rolf Baltensperger: Das ist ein Erkenntnisschritt, den muss man zuerst verdauen, dass man hier nicht neutral sein kann und dass man sich bewusst ist, welche Rolle man spielt. Natürlich kann man auch professionell damit umgehen, man muss das aber wissen, aber man ist nicht neutral in diesem Kontext. Ich denke es geht auch schon Richtung psychologische Beratung. Da kann man auch nicht sagen, der Psychologe ist neutral. Das stimmt nicht. Wenn er sich auch gegenüber einlässt, da spielt sehr viel Dynamik hinein. Und das ist eigentlich genau auch so ein komplementäres System. Ja, und jetzt zwischen komplementären Systemen, da gibt es das Phänomen der Es gibt gewisse Eigenheiten im System A und System B. Im einfachsten Fall, das wird in vielen Experimenten verwendet, nimmt man Photonen. Das sind einfache kleine Elemente, also ein Lichtteilchen. Und man nimmt zwei Photonen. und bringt die einen komplementären Zustand, in einem verschränkten Und jetzt gibt es das Phänomen, die Photonen, die haben einen Spin, die drehen Jetzt, wenn man bei einem Photon die Drehrichtung ändert, ändert sich beim anderen das unmittelbar Und das ist das Prinzip der Verschränkung. Und da geht es nicht einen kausalen Zusammenhang, Es geht auch nicht in Informationsübermittlungen. Das ist ein Gedankengang, das man sich ein bisschen setzen lassen muss. Vor allem ist es keine Übertragung von Informationen. Es ist nicht Funk oder irgendetwas, das übertragen wird. Es fließt auch keine Es ist auch nicht kausal. Da gibt es keinen Wirkmechanismus dazu. Aber es passiert unmittelbar. Und man kann das dann erweitern auf größere und kleinere Systeme und all das. Grundprinzip, experimentell, kann man sehr gut mit diesem Forschungsaufbau nachweisen. Und da kommt jetzt zum Beispiel Anton Zeilinger ins Spiel. Der Physik-Nobelpreisträger 2022 aus Österreich, noch mit zwei anderen Kollegen, weil er Forschungen zu dieser Verschränkung gemacht hat. Und zwar gerade, zu beweisen, dass es keine Übertragung gibt. Weil wenn es so nahe beieinander sind, wenn im Labor das eine Photon am einen Ort ist und das andere 10 cm daneben, da gibt es die Zeit zu kurz zu messen zu können, gibt es eine Übertragung, weil die könnte ja nur mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen und nicht schneller. oder gibt es keine Übertragung von Informationen. Und er hat dann Versuchsaufbauten gemacht über mehrere hundert Kilometer, wo man deutlich eine Zeitverzögerung wegen der Übertragungsgeschwindigkeit hätte messen können. habe dann auch wieder das Photonexperiment gemacht mit dem Spin, mit der Drehrichtung und das hat sich zeitgleich unmittelbar verändert ohne Verzögerung. Und das ist nicht erklärbar, widerspricht unserem Verständnis, wenn es eine Übertragung gewesen wäre, hätte das andere Teilchen verzögert die Drehrichtung Petra Baum: Ja, das muss Rolf Baltensperger: Das war seine Beweisführung. Also für das hat er den Nobelpreis bekommen, weil das war lange ein umstrittener Teil. Ja, ist das wirklich so? Und dann kommt das Beweis in er sich zu. Es gibt keine Übertragung. Petra Baum: das ist jetzt ja auch das Spannende, er hat es bewiesen, dass dem so ist, aber die Erklärung, warum es so ist, die haben wir nicht, ist. Rolf Baltensperger: Da kann man nur sagen, da kommt man wieder auf das, das ist ein Aktion aus der Quantentheorie. Man kann es feststellen, man kann es immer wieder feststellen, man kann es experimentell nachvollziehen, wiederholen, reproduzieren, aber es ist kein Petra Baum: Aber nicht so. Rolf Baltensperger: Beweis. Es ist eine Aktion, aber man kann es reproduzieren. Und das ist natürlich ein starkes Stück, darauf Petra Baum: Haha Rolf Baltensperger: dann weitere Ableitungen zu machen und Theorien ich denke, das ist auch der Kernpunkt für uns, dass die allgemeine Quantentheorie für uns eigentlich vieles erklären kann. Es geht genau diesen Begriff oder diesen Vorgang der Verschränkung. dass da zwei Systeme miteinander auf eine Art verbunden sind, Es ist eine nicht-kausale Verbindung. Das war auch die Ausgangslage von C.G. Jung mit der Synchronicität. Er hat gesagt, ist eine akkausale Verbindung, die einfach zeitgleich eintritt. Also akkausal, nicht Auch das haben Im Volksmund hat sich die Synchronizität auch durchgesetzt, aber viele verwenden das im Sinn von kausal und das ist damit Man muss schon bisschen genauer in diese Formulierung hineingehen. Aus dem Ganzen ist wichtig zu erkennen, es gibt nicht immer eine komplementäre Beziehung zwischen zwei Systemen, wo diese Verschränkung auftreten kann. Wie schon ein Einleiter erwähnt, wenn man zwei Systeme A und B beobachtet und es spielt keine Rolle, welches man zuerst beobachtet, dann sind sie im Gleichklang kompatibel. gibt es keine Verschränkungsmechanismen. Petra Baum: Mh. Rolf Baltensperger: Nur wenn sie komplementär reagieren, dann gibt es diese Verschränkungen. Und das ist dann auch wieder wichtig, sich abzugrenzen. Nicht alles ist Quantentheorie und kann dann damit beschrieben werden. Also das System hat seine Grenzen auf die Quantentheorie. Die muss man erkennen, da muss man, ja, das muss man auch berücksichtigen. Ich kann nur sagen, ich habe das Buch von Hartmann Römer mehrfach angefangen zu lesen. Ich habe es jedes Mal spannend gefunden. Dort hat es einen kleinen Klick gemacht, dann später einen anderen Kapitel, einen kleinen Klick. Und damit man dann langsam das wirklich begriffen hat, welche Dimensionen es geht, ich habe mehrere Anläufe gebraucht. Und ja, wie gesagt, auch wer diesen Podcast aufmerksam zuhört, Nur mit dem allein es wird nicht gehen muss ich selber das Thema vertiefen, aber es ist hochspannend. Petra Baum: Ich glaube, mit dieser Erkenntnis sind wir auch am Ende der heutigen Folge angelangt. Und ich glaube, jeder, der sich jemals mit dem Thema beschäftigt hat oder auch hier zuhört, weiß, das ist jetzt keine leichte Kost man einfach mal sagt, ja, ich habe es verstanden und dann gehe ich zum nächsten über. Das sind Überlegungen zu sehr komplexen Vorgängen, die aber hochspannend sind. Und für heute sage ich wieder herzlichen Dank, lieber Wolf Baldensberger. Und beim nächsten Mal begeben wir uns dann zu einem Experiment und lassen uns etwas führen. Bis dann, tschüss! Rolf Baltensperger: Tschüss! Danke!