Latest / HHN mit allem / Studieren in der Bronx – Zwischen Pfoten, Verantwortung und Ehrenamt
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- 0:00Speaker 1:
- 0:03Speaker 0: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Haarhen mit allem.
- 0:07Speaker 0: Ich bin Maya
- 0:08Speaker 2: Und ich bin Jasmin und heute sprechen wir über ein sehr wichtiges Thema, das uns wahrscheinlich alle auf die eine oder andere Weise berührt.
- 0:15Speaker 2: Tierschutz!
- 0:16Speaker 0: Genauer gesagt wollen wir heute darüber sprechen was eigentlich hinter der Arbeit eines Tierheimens steckt.
- 0:21Speaker 0: denn wenn man an einen Tierheimen denkt hat man wahrscheinlich zuerst
- 0:24Speaker 1: Hunde
- 0:24Speaker 0: Katzen und so andere Tiere im Kopf.
- 0:26Speaker 0: aber dahinter stecken natürlich noch sehr viel mehr Organisation Verantwortung ehrenamtliches Engagement und vor allem jede Menge
- 0:32Speaker 2: Arbeit.
- 0:33Speaker 2: Wir wollen uns heute auch anschauen wie gerade wir junge Menschen die andere dabei unterstützen können.
- 0:39Speaker 2: Denn vielleicht denkt der eine oder andere, ich würde eigentlich gerne helfen aber ich habe neben dem Studium überhaupt keine Zeit oder ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll.
- 0:48Speaker 0: Und genau darüber sprechen wir heute mit Anja vom Tierschutzwein.
- 0:51Speaker 0: Herr Bronnen.
- 0:52Speaker 0: Schön, dass du heute da bist!
- 0:53Speaker 1: Hallo ich freue mich sehr, dass ich heute bei euch sein darf und ein bisschen über unser Tierheim erzählen darf.
- 0:59Speaker 0: Super bevor wir richtigen das Thema einsteigen würden würde ich aber gerne erstmal ein bisschen kennenlernen.
- 1:03Speaker 0: Magst Du Dich kurz vorstellen und erzählen was genau Du beim Tierschutzwein machst und wie Du überhaupt zum Tiers Schutz gekommen bist?
- 1:09Speaker 1: Genau also ich bin zum Tierschutz vor mittlerweile zwölf dreizehn Jahren gekommen.
- 1:16Speaker 1: Ich bin mittlerweile dort im Vorstand tätig ehrenamtlich, haupthoffentlich bin ich Wirtschaftsjuristin.
- 1:22Speaker 1: Im Ehrenamt bin ich tätig im Tierheim im Vorstand und mache alles Mögliche was da so anfällt.
- 1:29Speaker 1: Hab zwei Vorstandskolleginnen mit denen ich das zusammenmache.
- 1:32Speaker 0: Cool!
- 1:33Speaker 0: Super spannend auch dass du Wirtschafts-Juriste bist ist ja sehr cool.
- 1:36Speaker 1: Ja das ist der Ausgleich der Tierschutz
- 1:40Speaker 2: Genau, und dann fehlt natürlich noch eine ganz wichtige Frage.
- 1:43Speaker 2: Bevor wir starten können wie ist du dein Döner?
- 1:46Speaker 1: Ich esse tatsächlich meinen Dönen vegetarisch.
- 1:53Speaker 1: Also immer ohne Fleisch, ohne Schaf!
- 1:56Speaker 1: Und ja ich ess gar nicht so oft Döne aber dann mit Käse und ohne Schaff.
- 2:03Speaker 0: Sehr gut.
- 2:04Speaker 0: Ja, damit haben wir die wirklich wichtigen Dinge schon einmal geklärt natürlich.
- 2:08Speaker 0: Dann steigen wir jetzt mal in den Tierschutz ein.
- 2:10Speaker 0: Segment eins – Tierschutz im Alltag.
- 2:13Speaker 0: Also wenn man dem Begriff Tierschwitzverein oder Tierheim hört hat man wahrscheinlich direkt bestimmte Vorstellungen im Kopf.
- 2:18Speaker 0: deshalb starten wir immer ganz grundsätzlich.
- 2:20Speaker 1: Wenn man
- 2:21Speaker 0: dem begriff Tierschutzverein hört was stellen sich viele Menschen darunter vor und wie sieht die Realität im Alltag tatsächlich aus?
- 2:27Speaker 0: Was würdest du sagen?
- 2:28Speaker 1: Ich glaube Tiers Schutzverein…was sich viele vorstellen.
- 2:31Speaker 0: Ich
- 2:32Speaker 1: bin wahrscheinlich so tief im Thema drin, dass ich das schwer beantworten kann wie sich das andere vorstellen.
- 2:39Speaker 1: Für mich ist der Tierschutzverein ganz wichtig da wir eine Möglichkeit geschaffen haben Tieren auf Zeit ein Zuhause zu geben, Tieren in Not zu helfen und das sind auch für mich die ureigenen Aufgaben eines Tierschutzvereins.
- 2:56Speaker 1: Wie
- 2:56Speaker 2: kann man sich denn einen typischen Tag im Tierheim vorstellen?
- 3:01Speaker 1: Sieben Tage in der Woche natürlich unsere Mitarbeitenden, die morgen zum acht starten.
- 3:07Speaker 1: In allen Bereichen das heißt bei den kleinen Tieren, bei den Hunden wie bei den Katzen starten sie um acht.
- 3:13Speaker 1: alle Tiere werden gefüttert Die kranken Tiere bekommen ihre Medikamente.
- 3:18Speaker 1: Und von acht bis zwölf wird in einem Tierheim in Heilbraten nur geputzt, anders kann man es nicht sagen.
- 3:25Speaker 1: Bis alle Boxen gereinigt sind die Kaninchen neues Einstreu haben.
- 3:30Speaker 1: Die Hundepoxengewischt sind außen abgespritzt worden ist mit dem Kercher.
- 3:36Speaker 1: Die ganzen Katzenzimmer... gereinigt, desinfiziert worden sind.
- 3:41Speaker 1: Zwei Hundert Katzenteil hätten wollen gespült werden ja genau desinfiziert und wieder befüllt für den nächsten Tag.
- 3:50Speaker 1: das passiert so von acht bis zwölf im Tierheim.
- 3:53Speaker 1: wir haben dann unsere Mittagspause immer von zehn bis um zwölfe und vom Montag bis Samstag ist schon vierzehn bis siebzehn Uhr geöffnet.
- 4:03Speaker 1: D.h.,
- 4:04Speaker 1: dort machen wir unsere Vermittlungen, da kommen die ganzen Interessenten und lernen unsere Tiere kennen.
- 4:08Speaker 1: Wir stellen die Tiere vor.
- 4:09Speaker 1: Wir gucken, dass wir ein gutes Team hinkriegen.
- 4:12Speaker 1: Mensch-Tier-Team!
- 4:15Speaker 1: Und... ist so, dass dann einfach alle Tiere noch mal gefüttert werden.
- 4:21Speaker 1: Wir machen noch mal grob alle Katzentoiletten sauber und um achtzehn Uhr haben die mitarbeitenden Feierabend.
- 4:28Speaker 1: Sonntags machen wir das im Ehrenamt da dürfen die Mitarbeiter ein bisschen früher heim.
- 4:33Speaker 1: Das ist der klassische Tierheimalltag.
- 4:36Speaker 1: Mittags werden oft Spenden abgeholt.
- 4:38Speaker 1: Wir haben die Tierarztfahrten, die Katzen zum Tierarst gefahren werden für die Kastration und natürlich mittags auch wenn Spenden vorbeigebracht werden, die aufräumen, Futterlager organisieren, einkaufen gehen für den nächsten Tag.
- 4:53Speaker 1: Das ist der klassische Tierheim.
- 4:55Speaker 1: Alltag.
- 4:56Speaker 1: allerdings muss man sagen ein Tierheim-Tag ist nie wieder andere.
- 5:00Speaker 1: es kommt viel dazwischen.
- 5:02Speaker 1: Es kommen Notfälle es kommen Animal Hording Fälle wo man schnell dann praktisch aufbauen muss, die Tiere versorgen.
- 5:11Speaker 1: Man hat Notfälle wo man zum Tierarzt fahren muss und man hat ganz viele Menschen die natürlich einen ganzen Tag irgendwie von einem was möchten, was abgeben, was adoptieren, was bringen.
- 5:21Speaker 1: Und leider ist man für viele Menschen einfach nie schnell genug.
- 5:25Speaker 1: also das muss dann immer sofort passen.
- 5:29Speaker 1: Ganz oft fällt der Satz Der Tierschutz ist ja dazu da, er muss!
- 5:34Speaker 1: Das wirbelt dann den Alltag durcheinander.
- 5:36Speaker 2: Also seid ihr ja auch allgemein mit sehr vielen Herausforderungen im Alltag konfrontiert?
- 5:41Speaker 1: Wir haben sehr viele Herausforderungen.
- 5:42Speaker 1: Wir nehmen pro Jahr mittlerweile zweieinhalb Tausend Tiere im Schnitt auf,
- 5:46Speaker 0: also das sind einige.
- 5:48Speaker 1: Einige!
- 5:49Speaker 1: Das ist ein Zwölfhundert Katzen im Jahr aus dem Stadt und einem Landkreis.
- 5:52Speaker 1: Also wir sind für die Stadthalbronn zuständig und sechsundvierzig Landkreist-Gemeinden.
- 5:58Speaker 1: Die Zahl ist die letzten zehn Jahre immer nur gestiegen.
- 6:00Speaker 1: Mittlerweile sind es zwölf hundert Katze im Jahr, tausend Kleintiere Und dann immer noch so drei, vierhundert Hunde.
- 6:08Speaker 1: Da kommen wir auf zweieinhalb Tausend Tiere, zwei tausend sechshundert Tiere im Schnitt die wir aufnehmen, die natürlich versorgt werden wollen und die wir auch wieder vermitteln müssen.
- 6:17Speaker 2: Wie viele Mitarbeiter habt ihr?
- 6:19Speaker 0: Also
- 6:20Speaker 2: wie kann ich mir das vorstellen?
- 6:21Speaker 1: Wir haben feste Mitarbeitende, wir haben vier Vollzeit-Tierpfleger, die sich um die Tiere kümmern.
- 6:26Speaker 1: Wir haben eine Auszubildende, aktuell zwei Öffi Jöttler ein Bufdie.
- 6:31Speaker 1: Wir sind zwei Mitarbeiter in Büroenteilzeit Drei Aushilfen, die sich um das ganze Thema Verwaltung im Hintergrund kümmern.
- 6:39Speaker 1: Mitgliedschaften, Patenschaften, das ganze thema Buchhaltung abdecken und wir haben noch einige Teilzeitkräfte, die vormittags beim Putzen helfen.
- 6:50Speaker 1: So alles in allem haben wir um die fünfundzwanzig bis dreißig Mitarbeiter.
- 6:54Speaker 1: Das schwankt immer ein bisschen.
- 6:55Speaker 1: Klingt immer ganz viel aber wenn man so runterbricht ist nicht mehr so viele
- 6:58Speaker 0: Tiere.
- 6:59Speaker 0: Ich hätte auch eigentlich mehr gedacht.
- 7:04Speaker 0: Ja, das stimmt!
- 7:05Speaker 0: Was würdest du denn sagen?
- 7:06Speaker 0: Warum ist denn gerade lokaler und auch regionaler Tierschutz so wichtig?
- 7:09Speaker 0: Man hört ja auch viel von adaptierten Tier aus dem Ausland oder so.
- 7:13Speaker 0: Es gibt es ja auch superviel bei Social Media.
- 7:16Speaker 1: Der lokale Tierschutz ist einfach der Tiersschutz für die Tiere in Rot vor Ort, die erste Anlaufstelle ist.
- 7:24Speaker 1: Auch um uns herum die Tiere Die meisten Menschen rufen erst mal an und sagen hier, was soll ich denn tun?
- 7:31Speaker 1: Ich habe ein verletztes Tier gefunden.
- 7:33Speaker 1: Herr Streunert hat eine Katze.
- 7:34Speaker 1: jetzt hat eine Katsenmutter bei mir im Garten geworfen.
- 7:37Speaker 1: da sind wir einfach die erste Anlaufstelle.
- 7:39Speaker 1: Und natürlich für alle Menschen, die sich überlegen einen Tier einzuhäuse zu geben Sind wir regional vor Ort das heißt sie können bei uns vorbei kommen die Tiere kennenlernen persönlich.
- 7:49Speaker 1: Wir sind Im Anschluss dafür Rückfragen.
- 7:55Speaker 1: Dadurch, dass es überall diese lokalen Tierschutzfreien haben sind einfach die Regionen dadurch sofern es noch zu machen ist abgedeckt.
- 8:04Speaker 0: Super spannend!
- 8:05Speaker 0: Dann können wir auch schon direkt zum nächsten Segment.
- 8:09Speaker 0: Wir
- 8:13Speaker 2: wollen heute natürlich auch ganz besonders die Perspektive unserer Studierenden mit reinbringen.
- 8:18Speaker 0: Viele würden
- 8:19Speaker 2: wahrscheinlich sagen, ich finde Ehrenamt wichtig aber neben Vorlesungen Prüfungen und vielleicht noch ein Nebenjob fehlt mir einfach die Zeit.
- 8:27Speaker 2: was würdest du jemanden antworten der genau so denkt?
- 8:33Speaker 1: Das ist eine sehr gute Frage!
- 8:35Speaker 1: Ich habe angefangen mit dem Tierschutz während im Studium Tatsächlich damals vier Tage die Woche gearbeitet und nebenher studiert.
- 8:44Speaker 1: Und dennoch die Zeit gefunden anzufangen, ich für mich sagt da einfach das ist eine Frage des Wollens und es ja auch so dass es ein super schöner Ausgleich sein kann.
- 8:55Speaker 1: Es gibt ganz viele Wege wie man sich einbringen kann und jede Minute die wir in der Schutz investieren hilft auch.
- 9:03Speaker 1: also es gibt ganz viel Möglichkeiten sich einzubringen Und somit würde ich antworten, wenn man es wirklich will dann geht's.
- 9:16Speaker 1: Es gibt einem sehr viel zurück und das ist ein schöner Ausgleich.
- 9:18Speaker 1: Man kriegt den Kopf mal frei!
- 9:20Speaker 1: Ich habe auch in Gesetzen gelesen und sehr viel Theorie in meinem Studium gehabt und auch in meinem Beruf.
- 9:26Speaker 1: Da ist es einfach was Schönes, wenn wir da mal so etwas ganz anderes machen.
- 9:30Speaker 0: Ja, wow.
- 9:30Speaker 0: Ich bin ja auch jetzt seit diesem Jahr Mitglied bei euch und komme seit letztes Jahr Dezember mal zur Katzensprechstunde.
- 9:36Speaker 0: Habt auch viele schon kennengelernt die auch das Irrenamt machen ist schon wirklich richtig schön.
- 9:40Speaker 0: Und jetzt du hast gerade schon einmal angesprochen, was würdest du denn sagen?
- 9:42Speaker 0: Was für konkrete Möglichkeiten haben den Studierenden wenn die sich das jetzt zum Beispiel anhören und sagen okay.
- 9:47Speaker 0: Die haben Interesse in ihrem Amt zu starten.
- 9:49Speaker 0: Was würdest Du dir empfehlen?
- 9:50Speaker 0: Was ist der erste Schritt des so?
- 9:52Speaker 1: Wir haben eine E-Mail Adresse.
- 9:53Speaker 1: Das ist ehrenamt et al.bronaminostierschutz.de.
- 9:56Speaker 1: Die findet man auch auf unserer Homepage.
- 9:58Speaker 1: da sind schon so die ersten über.
- 10:00Speaker 1: Da ist ein erster Überblick, was man bei uns alles so machen kann.
- 10:04Speaker 1: Wir haben Montag und Mittwoch die Katzensprechstunde, die ist von achtzehn bis neunzehntund dreißig.
- 10:08Speaker 1: Die ist sehr flexibel gestaltbar.
- 10:10Speaker 1: das heißt wir haben da tatsächlich auch schon Studierende zu Besuch gehabt, die gelernt haben.
- 10:16Speaker 1: Das
- 10:18Speaker 2: ist echt ein guter Ausgleich
- 10:20Speaker 1: oder sich irgendwas angehört haben.
- 10:24Speaker 1: Der Sehen hinter der Katzensprechstunde ist tatsächlich der, dass wir ja so viele Scheuekatzen von Bauernhöfen aus Gartenanlagen bekommen.
- 10:31Speaker 1: Die keine Ahnung haben was es heißt mit einem Menschen zusammen zu leben die einfach Angst haben und an diesem Abend waren wir so.
- 10:39Speaker 1: also das sind auch keine Mitarbeiter da sondern wir haben wirklich das Katzenhaus geöffnet Und man kann die Katzen im Katzenhaus besuchen, es gibt da die Möglichkeit sich reinzusetzen.
- 10:49Speaker 1: zu den Katzen.
- 10:50Speaker 1: Es macht Sinn da allein maximal zu zweit reinzugehen was zu lesen, was vorzulesen bis sie mit dem Katzen zu spielen wirklich sich Zeit zu nehmen diese anderthalb Stunden in diesem Zimmer zu sitzen dass die Katze eine Chance haben neugierig zu werden und sich einfach langsam an Menschen gewöhnen.
- 11:08Speaker 1: und wir haben viele gesagt Sie waren jetzt einige Male da und dann haben die Katzen auch irgendwie sich getraut mal herzukommen, lecker lesen
- 11:16Speaker 0: zu nehmen.
- 11:18Speaker 0: Das stimmt.
- 11:19Speaker 1: Und das ist ein wahnsinnig schöner Erfolg.
- 11:22Speaker 1: wenn man merkt dass das Tier einem dann vertraut.
- 11:24Speaker 1: also die Katzensprechstunde ist glaube ich wirklich was wo wir sehr für sie arbeitet.
- 11:30Speaker 1: Ich würde sagen es macht keinen Sinn da in einer großen Gruppe reinzugehen weil einfach die Katze dann Angst bekommen aber wenn nicht so bisschen für mich sein will ich sitz da manchmal auch und habe dann die Welt außen so ein bisschen abschalten oder man will mal was lesen.
- 11:46Speaker 1: Podcast anhören.
- 11:49Speaker 1: Dann ist man bei unseren Katzen wirklich gut aufgehoben, weil die Ruhe ganz wichtig für die Katzen ist und die geben das einem auch
- 11:56Speaker 0: zurück.
- 11:56Speaker 0: Ja total ich gehe mal mit meiner besten Freundin zusammen und entweder wir lesen was oder spielen ja dann mit den Katzen.
- 12:02Speaker 0: und ich hatte jetzt am Montag ein Erfolgserlebnis, weil ich hatte eine Katze auf dem Abend.
- 12:08Speaker 1: Das sind so die kleinen Flücksmomente wo man weiß warum er es macht.
- 12:12Speaker 2: Also ist die Katzen-Sprechtonne für jeden offen?
- 12:14Speaker 2: Die
- 12:15Speaker 1: ist für jeden open, genau.
- 12:16Speaker 1: Wir haben eben sechzehn Zimmer.
- 12:19Speaker 1: das heißt wenn halt sechziehn Menschen da sind und in jedem Zimmer sitzt einer kann es passieren dass man dann halt an dem Abend kommt.
- 12:25Speaker 1: uns ist kein Zimmer frei.
- 12:27Speaker 1: Das wäre Worst Case'n, das hatten wir auch schon sehr lange nicht mehr.
- 12:32Speaker 1: aber das wäre zum Beispiel eine gute Möglichkeit wo man einfach abends von achtzehn bis neunzehntor dreißig flexibel kommen kann.
- 12:40Speaker 1: Einmal im Monat versuchen wir das zu machen.
- 12:43Speaker 1: Machen wir den ehrenamtlichen Abend, wir treffen uns im Tierheim und ich mache zusammen mit einem unsere Ausschussmitglieder, mit der Katrin immer eine Führung und erzählen einfach auch wie wir arbeiten, erzählen was zu den Zahlen und wir zeigen des Tierheims und erzäheln dabei beim Rundgang auch welche Möglichkeiten es gibt sich ehrenabendlich einzubringen.
- 13:06Speaker 1: Wir haben wirklich viele Möglichkeiten.
- 13:10Speaker 1: Wir suchen Menschen, die gern Gärtnern.
- 13:12Speaker 1: Die Grünflächen wollen gepflegt werden uns gehört ja das ganze Gelände.
- 13:15Speaker 1: also wir sind kein städtisches Tierheim sondern wirklich der Tierschutzverein betreibt das Tierheim.
- 13:20Speaker 1: Wir suchen menschen die Lust haben Gartenerbeit mit zu helfen Unkraut zu jäten oder wir haben oft mal auch so Aktionstage.
- 13:26Speaker 1: heute bekommen die Hunde neue Hackschnitzel.
- 13:28Speaker 1: da brauchen wir ganz viele Helfer die mit anpacken.
- 13:31Speaker 1: Wir haben sehr viel Feste Und die sind ja auch im Wochenende.
- 13:36Speaker 1: Das heißt, da kann man sich auch sehr gut ehrenamtlich einbringen und wenn es nur ist einen Kuchen für uns zu backen.
- 13:42Speaker 2: Ja, das machen wir viele gerne!
- 13:43Speaker 1: Genau also... Da ist Kuchenbackensuppe.
- 13:46Speaker 1: Wir haben eine Bastelgruppe tatsächlich.
- 13:49Speaker 1: Da sind so unsere Bastler drin, die für die Adventsamstage und für die Feste sich einfach Sachen überlegen, die man gut basteln kann.
- 13:56Speaker 1: Auch das ist was, das kann ich sehr flexibel legen.
- 13:58Speaker 1: Das kann ich von daheim ausmachen theoretisch oder ich treffe mich mit jemandem.
- 14:03Speaker 1: Und dann haben wir natürlich die Fixentermine, das ist sieben Tage die Woche von acht bis zwölf am Vormittag wo man einfach mithelfen kann bei den Tieren.
- 14:12Speaker 1: Die Tiere zu versorgen und die Boxen zu reinigen.
- 14:15Speaker 1: da brauchen wir natürlich immer helfende Hände und da freuen wir uns auch über Unterstützung.
- 14:23Speaker 1: Das ist aber ein Ehrenamt wo ich mich selber so einschätzen müsste dass sich sagt okay wenn ich einen Termin nenne dann muss ich halt auch da sein, weil da sitzen einfach die Tiere und wollen versorgt werden.
- 14:33Speaker 1: Aber wenn ich zum Beispiel sage hey!
- 14:34Speaker 1: Ich habe zwei Sondake im Monat, die will ich setzen?
- 14:38Speaker 1: Dann wäre das auch eine super Möglichkeit, denn man kann die Termine gerne... also wir sammeln sie immer am Ende vom Monat für den nächsten Monat Und jeder schickt so seine Termine und wenn ich mich da einschätzen kann sagen Mensch ich komme einmal im Monats oder zweimal im Monate oder einmal pro Woche, so wie es möchte Kann ich die Termin selber vorgeben.
- 14:58Speaker 1: Da wäre es dann einfach nur wichtig, dass ich mich so gut einschätze.
- 15:03Speaker 1: Die Feiernudel.
- 15:03Speaker 1: Freitag feiern kann man stark absahen.
- 15:06Speaker 1: Also da wäre es dann so tatsächlich wichtig, dass man sagt den Termin denn kann ich einhalten?
- 15:11Speaker 0: Ja, da muss man schon die Verantwortung auch übernehmen.
- 15:13Speaker 0: Man kann sich ja auch im richtiges Leben wesen.
- 15:16Speaker 2: Aber an sich ist das ja schon sehr flexibel.
- 15:18Speaker 2: Total
- 15:19Speaker 1: wir haben auch eine WhatsApp-Probe in der organisieren wir einfach viel.
- 15:23Speaker 1: Da nehmen wir alle auf die einmal an diesem ehrenabendlichen Abend teilgenommen haben.
- 15:28Speaker 1: Wenn jetzt z.B.
- 15:29Speaker 1: in Heilbornen oder im Umkreis Spenden abgeholt werden müssen, Tiere zum Tierarzt gefahren werden müssen das Fest wird da drin organisiert Oder alles möglich was so ein Tier am Alltag anfällt dann schreiben wir rein hey wir suchen für die und die Aufgabe.
- 15:44Speaker 1: jemandem der der Zeit hat schreibt rein.
- 15:47Speaker 1: ich übernehme Das heißt da kann Ich auch sagen hey Mensch ich habe gerade Zeit ich kann die Aufgabe übernehmen.
- 15:52Speaker 1: Eine Taubesitzt am Kiljansplatz braucht Hilfe, muss ins Tierheim gebracht werden.
- 15:57Speaker 1: Mensch ich bin am Kiljanzplatz, ich sammle die schnell ein!
- 15:59Speaker 1: Also da kann sich sehr spontan agieren.
- 16:02Speaker 0: Segment drei Ich würde gern helfen
- 16:04Speaker 1: aber... Damit
- 16:06Speaker 0: komme zu einem Punkt der wahrscheinlich einige davon abhält den ersten Schritt tatsächlich auch zu machen Denn Interesse ist das eine.
- 16:12Speaker 0: Aber dann gibt es vielleicht doch Unsicherheiten oder Berührungsängste.
- 16:15Speaker 0: Welche Unsicherheit begegnen euch bei Menschen?
- 16:18Speaker 0: Die sich eigentlich gerne engagieren würden besonders häufig
- 16:22Speaker 1: Ah, das schwer für mich ein bisschen zu sagen.
- 16:25Speaker 1: Weil ich natürlich oft die Menschen erst auf dem Tisch habe, die dann aktiv die E-Mail an mich schreiben und sagen Ich will auch wirklich!
- 16:33Speaker 1: Ich krieg selten so die Anfrage.
- 16:36Speaker 1: Oh, ich weiß nicht ob ich will Wer sich es überlegt?
- 16:39Speaker 1: Dem würde ich raten Einmal an diesem ehrenamtlichen Abend einfach mal vorbeikommen.
- 16:44Speaker 1: Da kann man viele Fragen schon mitnehmen gesammelt haben, die wir dann immer auch beantworten.
- 16:51Speaker 1: Wenn jemandem an dem Abend dann Fragen irgendwie durch den Kopf schießen, dann kann er die stellen.
- 16:57Speaker 1: und wir sagen auch immer am Ende dieses Abends wenn heute einer dabei war der sagt ich habe es mir völlig anders vorgestellt.
- 17:04Speaker 1: also wir sind einfach ein Riesenbetrieb mittlerweile ja zweieinhalb tausend Tiere eins Komma drei Millionen Euro Ausgaben im Jahr das muss auch alles irgendwie klar organisiert werden.
- 17:18Speaker 1: Es ist schon sehr strukturiert bei uns und wenn dann jemand sagt, ah ich weiß nicht schaut es euch an!
- 17:24Speaker 1: Wenn's nix ist kann man auch an dem Abend rausgehen und sagen okay ich habe das gesehen es ist nicht passend völlig in Ordnung.
- 17:31Speaker 1: deswegen machen wir den Abend.
- 17:33Speaker 0: Ein Gedanke könnte natürlich auch sein, dass die Arbeit mit Tieren emotional belastend sein kann.
- 17:38Speaker 0: Was würdest du jemanden sagen der Sorge hat das ihm bestimmte Situation vielleicht zu nahe gehen?
- 17:42Speaker 0: Weil ich habe oft als ich mache selber viel auch in meiner Freizeitwerbung so ein bisschen für das Tierheim und ich hab das jetzt schon ein paar Mal gehört dieses Jahr aber ich habe zu großes Mitgefühl und mich wird es selber so ein wenig runterziehen.
- 17:53Speaker 0: also das Argument habe ich auch schon gehört.
- 17:54Speaker 0: was würdest Du da sagen?
- 17:56Speaker 1: Man muss unterscheiden!
- 17:57Speaker 1: Es kommt drauf an.
- 17:59Speaker 1: Es gibt einmal den Bereich, dass mir ganz viele entgegentreten und sagen, wenn ich da ehrenamtlich mich einbringe.
- 18:05Speaker 1: Ich würde alles mitnehmen!
- 18:06Speaker 1: Ich würde nichts dort lassen, ich würde alles adoptieren.
- 18:09Speaker 1: Da sage ich immer Wenn ihr dort seid und euch einbringt und je mehr die Tage und Zeit dort verbringt desto mehr lernt man das Tierheim kennen.
- 18:20Speaker 1: Und ja für jedes Tier wünschen wir uns eine eigene Familie.
- 18:24Speaker 1: Das ist natürlich das Ziel.
- 18:26Speaker 1: Aber Je mehr ihr euch einbringt, desto mehr seht ihr wie viele Menschen damit Herzblut dahinter stehen.
- 18:33Speaker 1: Wie viel unsere Mitarbeitenden auch gerade im Katzenhaus wirklich für die Tiere tun mit Einrichtung, mit Wechsel der Kratzbäume, mit Spielmöglichkeiten, mit Kratzerbrettern... ...Budelkisten werden von unseren Pflegern für Kleintiere gemacht und für die Tauben noch irgendwie ein Türmechen gebaut und es ist zu Hause auf Zeit?
- 18:56Speaker 1: Aber wir sind eine Tierheimfamilie und wenn ich da abends rausgehe, gehe ich mit einem guten Gefühl raus.
- 19:02Speaker 1: Weil ich weiß, ich habe jetzt irgendwie was beigetragen und in der Gruppe haben wir alles dafür getan dass es ein schönes Zuhause auf Zeit ist.
- 19:09Speaker 0: Klar
- 19:10Speaker 1: immer schön wenn's zu Hause gibt wo man abends mit heim nimmt.
- 19:14Speaker 1: uns sitzt auf dem Sofa.
- 19:16Speaker 1: aber da muss ich wirklich sagen wenn man weiß wie wir arbeiten was wird tun ist der Punkt, ich würde alles mitnehmen so dass man da irgendwann sagt hey ich gebe dort alles damit die ein schönes zu Hause haben.
- 19:30Speaker 1: Das aber wo ich wirklich sagen muss wo man sich es überlegen muss wenn man psychisch vielleicht dann nicht ganz so wie soll ich sagen nicht ganz stabil ist.
- 19:41Speaker 1: wir haben zum Beispiel den Quarantänebereich.
- 19:43Speaker 1: das ist die oder die die Krankenstation für die Katzen das die Stationen wo die ganzen Katzen kommen Und jede Katze durchläuft diese Station.
- 19:53Speaker 1: Das heißt, wir machen eine Kotprobe und schauen, dass sie gechippt hat.
- 19:56Speaker 1: Wir kastrieren wie impfen.
- 19:59Speaker 1: Zwei Hundert Katzen im Jahr.
- 20:01Speaker 1: Für viele kommt auch die Hilfe manchmal zu spät.
- 20:06Speaker 1: Wenn es schon über Generationen Insuchtkratzen gibt, wenn es Kinder mit Katzenschnupfen gibt kleine Kitten ohne Mütter
- 20:14Speaker 1: usw.,
- 20:15Speaker 1: oder eine Katze, die verunfallt ist ... Diese Station würde ich dann vielleicht nicht gerade wählen, um dort ehrenamtlich zu helfen weil es natürlich sein kann.
- 20:25Speaker 1: Ihr kommt das nächste Mal und das Tier ist nicht mehr da!
- 20:28Speaker 1: Das ist wahnsinnig schwer.
- 20:29Speaker 1: wir versuchen alles in unserer Macht stehende zu tun die Tiere zu retten.
- 20:34Speaker 1: Wir versuchen auch bei jedem Tier dass jemand dabei ist, dass ein Tier nie alleine gehen muss.
- 20:42Speaker 1: aber es ist verdammt hart.
- 20:44Speaker 1: Also auch heute nach so vielen Jahren, wenn ich mit einem Tier den Weg gebe.
- 20:49Speaker 1: Ich hab da heut noch Tränen in den Augen.
- 20:51Speaker 1: Das wird nicht leichter und wir haben es dann tatsächlich auch schon gehabt bei Bewohnern die einfach bei uns so lang da sind, die so schwer vermittelbar waren bei Hunden oder so.
- 21:04Speaker 1: Die nimmt man dann vielleicht doch eher nochmal mit nach Hause und geht nochmal ein paar schöne Tage spazieren Genießt noch mal die gemeinsame Zeit.
- 21:13Speaker 1: Leicht ist das nie der Weg, aber ich finde wir müssen für sie da sein.
- 21:19Speaker 1: Das ist man denen dann doch irgendwie schuldig
- 21:21Speaker 0: so schwer
- 21:22Speaker 1: wie es ist.
- 21:22Speaker 1: Man
- 21:22Speaker 0: weiß irgendwie
- 21:24Speaker 1: wofür man das macht und leichter wird's nie.
- 21:27Speaker 1: Aber dessen muss man sich bewusst sein.
- 21:29Speaker 1: So hart es ist alle retten schaffen nicht.
- 21:33Speaker 1: Also wir haben gerade auch eine Flut an Igelkindern.
- 21:38Speaker 1: Die sind so verhungert wie seit ich hernete und die umliegenden Tierschutzvereine auch.
- 21:44Speaker 1: Das einfach hat, weil sie kommen teilweise gerade mit fourneinzig Gramm hundert Gramm.
- 21:48Speaker 1: Die müssen das dreilnd vierfache wiegen.
- 21:51Speaker 1: da wird es auch echt wirklich schwer die zu retten.
- 21:54Speaker 2: Aber wie gesagt, gibt es ja verschiedene Möglichkeiten sich da einzubringen.
- 21:57Speaker 2: Also
- 21:58Speaker 0: unterschiedliche Bereiche.
- 22:00Speaker 1: Genau!
- 22:01Speaker 1: Wenn ihr im Katzenhaushalt, wo auch die Katzensprechstunde ist... Da sitzen unsere Katzen alle auf gepackten Körferchen.
- 22:09Speaker 1: Die sind geimpft, gechift, kastriert und warten nur auf ein Zuhause.
- 22:13Speaker 1: Und tatsächlich hat sie sich über die Katzensprechstunden der eine oder andere schon verliebt und tieradoptiert.
- 22:18Speaker 1: Die machen wir auch.
- 22:20Speaker 1: Ja, das ist schön!
- 22:21Speaker 1: Und wir haben ja da auch Interessenten die wir dann dort hinschicken weil wir einfach sagen im Tierheim Alltag manche verziehen sich dann einfach... Dort hat man mal die Zeit sie kennen zu lernen.
- 22:30Speaker 2: So eine Ruhe.
- 22:32Speaker 0: Alle.
- 22:32Speaker 0: Jedes
- 22:33Speaker 1: Tier im Tier hat einen Namen.
- 22:35Speaker 1: Also zweieinhalb Tausend Tiere, zweieinander tausenden Namen.
- 22:38Speaker 1: Es gibt kein Tier ohne Namen.
- 22:39Speaker 1: Jeder Igel, jeder Wellenssichtig, jede Maus alles hat einen Name.
- 22:43Speaker 2: Und wie läuft das mit der
- 22:44Speaker 0: Namenvergabe?
- 22:45Speaker 2: Also machst du jetzt
- 22:45Speaker 1: eine oder hab die da so ne... Es gibt ein Ehrenamt, das nennt sich Streunerkanz.
- 22:51Speaker 1: Das ist auch sehr flexibel.
- 22:54Speaker 1: Also von der Zeit, das macht hauptsächlich auch viel die Katrin, dass sie fangen geht und an diesen Fangstellen sind es so... Die werden mit Leben fallen gesichert und da braucht man auch oft Ausdauern, da brauchen wir auch viele Helfer – das machen aber ganz wenige!
- 23:11Speaker 1: Aber das kann man super gut machen weil abends ... Man kann zu zweit raus, man nimmt sich eine Tüte Chips mit, man sitzt irgendwo im Auto bis was in die Falle geht.
- 23:20Speaker 1: Aber wenn du dann eine Stelle hast mit zehn Katzen oder fünfzehn Katzen, dann ist es so dass wir dann immer versuchen den Anfangsbuchstaben von der Gemeinde wo wir fangen oder von der Straße zu wählen damit wir nachher wissen wer zusammenkommt.
- 23:34Speaker 1: Du kennst das Geschlecht nicht außer es ist natürlich Rot- oder Trikolort und du überlegst dir dann die Namen Wenn du abends im Auto sitzt und ganz viel Hunger hast, dann haben wir sie halt auch schon mal nach Nudeln benannt.
- 23:46Speaker 1: Und es gab auch schon die Güglingerkatzen tatsächlich... Sie haben alle Cocktail-Namen bekommen!
- 23:52Speaker 1: Das waren so lauen Sommernächte oder.
- 23:54Speaker 1: wir haben ganz oft dann einfach Themen, dass man sagt okay jetzt sind's die Big Bang Theory oder die Harry Potter Katzen?
- 23:59Speaker 1: Ja,
- 23:59Speaker 0: Harry Potter.
- 24:00Speaker 1: Die Harry Potter Catzen ist ganz oft tatsächlich... Also jeder der beim Fangen dabei ist oder natürlich wenn ein Tier bei uns abgegeben wird hat das schon eine Name von jemandem gebracht, dann machen es die Mitarbeitenden.
- 24:12Speaker 1: Dass sie die Namen vergeben aber alles bekommen haben selbst unsere Landschildkröten Wasserschild kröten jeder ist getauft.
- 24:21Speaker 0: Segment vier was man zurückbekommt.
- 24:24Speaker 0: Wir haben jetzt schon viel darüber gesprochen was ehrenamtliche so geben können.
- 24:27Speaker 0: Aber Engagement funktioniert ja häufig auch in die andere Richtung und man nimmt selbst unglaublich viel daraus mit.
- 24:32Speaker 0: Deshalb einmal ganz persönlich gefragt Was gibt dir die Arbeit im Tierschutz?
- 24:38Speaker 1: Was gibt mir die bei dem Tierschutz?
- 24:40Speaker 1: Wenn es einmal lächelt, dann ist alles vergessen.
- 24:44Speaker 1: Es ist einfach ein schönes Gefühl.
- 24:46Speaker 1: Man tut aktiv einen Teil von etwas.
- 24:50Speaker 1: Man hilft Lebewesen, die not sind und die auch unfassbar dankbar sind, auch wenn sie die Streunerkatzen am Anfang vielleicht nicht immer so zeigen.
- 24:59Speaker 1: Aber es ist einfach schön zu sehen... wenn am Ende ein Tier adoptiert wird und du kriegst die Bilder, wie es im neuen Zuhause aussieht.
- 25:08Speaker 1: Und du weißt wofür du das getan hast?
- 25:10Speaker 1: Ein super schönes Gefühl!
- 25:11Speaker 1: Ein sehr erfüllendes Gefühl.
- 25:14Speaker 1: also man hat was geleistet und man hat aktiv etwas getan und man sieht sehr schnell was man da tut ja mit Geduld.
- 25:22Speaker 1: der Erfolg des Katzen zutraulich werden dass ein Hund mit einem spazieren geht oder vertrauen fasst auch einfach so die Kaninchen, die durch die Gegend hoppeln.
- 25:33Speaker 1: Die vielleicht aus irgendeinen kleinen Nagerkäfig kommen in irgendeinem Kinderzimmer.
- 25:38Speaker 1: Vorher saßen allein, die dann plötzlich Freunde haben, Artgenossen haben und bei uns durch die Außenvoliere hoppelt.
- 25:45Speaker 1: Wer tierlieb ist, der kriegt da ganz viel zurück.
- 25:50Speaker 2: Gibt es eine bestimmte Erfahrung, die dir bis heute im Gedächtnis geblieben ist?
- 25:55Speaker 1: Da gibt's bestimmt viele über die Jahre... Wahnsinnig viele.
- 26:02Speaker 1: Man hat schon so seine Tiere, die einen prägen... Die vergisst man dann?
- 26:08Speaker 1: Und man hat so kleine Charaktertiere, die nimmst du einfach im Kopf mit und wenn du dann vielleicht auch nach vielen Jahren ein Bild bekommst ist es sehr berührend.
- 26:20Speaker 1: Es ist die Menge.
- 26:22Speaker 1: oft passiert so viel dass du gar nicht Zeit hast alles zu verarbeiten.
- 26:27Speaker 1: die letzten Jahre auch viele Animal Hoarding Fälle, das hat zugenommen.
- 26:30Speaker 1: Das ist schon sehr schwer.
- 26:33Speaker 2: Animal hoarding?
- 26:34Speaker 1: Animal hoharding ist im Prinzip dass Menschen Tiere sammeln.
- 26:38Speaker 1: wir haben aus einer Wohnung in Heilbronn dreiundvierzig Perserkatzen bekommen.
- 26:42Speaker 0: Ja zweiundvierzig
- 26:45Speaker 1: Perserkratzen mal aus einer Zweizimmerwohnung.
- 26:48Speaker 1: Wir hatten sieben und fünfzig Degos aus einer wohnung die natürlich völlig verbissen waren X-Mäuse, die in ein Terrarium gequetscht waren bekommen.
- 27:01Speaker 1: Also das ist sehr viel Leid.
- 27:03Speaker 1: und ja ich sag nur was einen irgendwie nicht umbringt macht ein härter aber das muss man schon verarbeiten.
- 27:12Speaker 1: das sind so Schockmomente aber auch da man wird routinierter man weiß was man tun kann.
- 27:20Speaker 1: Das sind harte Momente, die bleiben einem schon im Gedächtnis.
- 27:24Speaker 1: und dann sind es natürlich auch so die Nachbesuche wo man einfach weiß hey der war schwer vermittelbar und hat jetzt doch ein Zuhause gefunden.
- 27:31Speaker 1: oder das war eine ganz ganz scheue Katze damals, die Ray, die war ganz lang bei uns im Katzenhaus und immer wenn Interessenten kam und wir gesagt haben doch die wird sie wird hat sich versteckt.
- 27:42Speaker 1: und dann hat tatsächlich doch über die Katzensprechstunde irgendwann jemand gesagt ich adoptiere die.
- 27:46Speaker 1: Und diese Katze Die kam von der Streuenerstelle und die liegt nur noch auf dem Sofa, streckt den Bauch in die Luft.
- 27:52Speaker 1: Das sind Momente, das vergesse ich nicht!
- 27:54Speaker 1: Also das ist wirklich, wirklich schön.
- 27:55Speaker 1: oder meine allerersten Igelkinder, die ich mit einem Shoppengruß gezogen habe.
- 27:59Speaker 1: Mein kleines Kind, die Pebbles, die wirklich nach mir gezwitschert hat... Das sind momente fürs Herz, die vergisst man auch nicht
- 28:08Speaker 0: Super süß.
- 28:09Speaker 0: Ja, ich hatte auch... Also unsere ersten Katzen haben wir auch vom Tierheim und ich war damals ich glaub acht und durfte diese quasi aussuchen, weil ich mich am besten verstanden hatte Und das waren zwei Schwestern.
- 28:19Speaker 0: Amy und Amber hießen die beide und Amber hat sich komplett verkrochen.
- 28:22Speaker 0: also ich hab ja auch kein einziges mal gesehen.
- 28:23Speaker 0: aber Amy fand ich auch so süß, da haben wir gesagt dann nehmen wir halt beide und Amber war auch am Ende die die am meisten gekuschelt hat und sowas.
- 28:28Speaker 0: Das war auch total... Also viele gehen ja dann auch erst auf werden sie sicher wirklich sicher und wohl fühlen und vielleicht auch nicht mehr diesen Stress haben mit so vielen anderen Katzen und Tieren untergebracht zu sein, das ist halt schon arg.
- 28:39Speaker 1: Ja ich glaube da muss man wirklich ein bisschen werben auch für die Scheuenkatzen.
- 28:43Speaker 1: Die werden, da braucht man einfach Geduld und Durchhaltevermögen aber das zahlt sich aus definitiv.
- 28:54Speaker 0: Zum Abschluss wollen wir noch über eine Sache sprechen, die uns besonders wichtig ist.
- 28:57Speaker 0: Denn Engagement muss ja nicht automatisch bedeuten jede Woche viele Stunden Zeit zu investieren.
- 29:02Speaker 0: Was kann ich tun wenn ich euch gerne unterstützen möchte?
- 29:05Speaker 0: Aktuell aber wirklich keine Zeit für regelmäßiges Ehrenamt
- 29:09Speaker 1: habe!
- 29:10Speaker 1: viele Varianten, wo man dann machen kann.
- 29:13Speaker 1: Es gibt zum einen die Tierpatenschaften.
- 29:15Speaker 1: Man kann eine Patenschaft finanziell pro Monat für ein Tier symbolisch übernehmen.
- 29:21Speaker 1: Man bekommt dann einen Patentier, das man sich aussucht.
- 29:26Speaker 1: mit der Patenschaft sichern wir dann die Tierarztkosten und die Futterkosten.
- 29:31Speaker 1: Eine Mitgliedschaft bei uns im Tierheim ist ab dreißig Euro im Jahr möglich.
- 29:35Speaker 1: Das ist natürlich super schön, wenn wir viele Mitglieder haben weil das stärkt den Vereinen auch in der Außenwirkung, vor allem wenn wir gegenüber Städten und Gemeinden einfach Position beziehen wollen und müssen.
- 29:48Speaker 1: Da ist es immer schön, dass wir viele Mitglieder haben die uns unterstützen.
- 29:52Speaker 1: Ich habe die Möglichkeit über unsere Homepage.
- 29:55Speaker 1: Wir haben ein PayPal Adresse zum Spenden Eine Amazon-Wunschliste, auf der die Wünsche unserer Tiere sind.
- 30:03Speaker 1: Wir haben jetzt auch zu Weihnachten wieder im Kölle Zoo in Fressenapfmerken oder bei einigen Firmen Wunschzettel an Wunspäumen hängen wo man den Tieren einen Wunsch erfüllen kann.
- 30:16Speaker 0: Genau!
- 30:17Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 30:19Speaker 0: wir freuen uns wenn ihr wieder einschaltet.
- 30:21Speaker 0: vielen dank und tschüss.