Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Was unsere Beziehung fast zerstört hätte – und was uns heute trägt
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- 0:00In dieser Folge habe ich mir wieder ein Gesprächspartner
- 0:04gesucht oder eine Gesprächspartnerin und ich bin
- 0:08mal gespannt, ob ihr sie schon kennt oder wieder erkennt.
- 0:11Wir werden in dieser Folge ganz viel über Kommunikation in
- 0:14Partnerschaften sprechen, über Wertschätzung, über Wahrnehmen
- 0:18des Partners sprechen, über Entwicklungsarbeit, wie kann ich
- 0:22eine Beziehung entwickeln, wie ist es, wenn der einen Therapie
- 0:25ist und der anderen nicht, oder? Wann lasse ich dem Partner
- 0:29eigentlich wirklich Raum? Raum, mal er selbst zu sein?
- 0:33Und wann brauchen wir in einer Partnerschaft den Raum,
- 0:37gemeinsam zu sein? Wann bin ich respektlos, wann
- 0:42bin ich respektvoll und ich glaube, in dieser knappen
- 0:46Stunde, die wir hier mit meiner Gesprächspartnerin absolviert
- 0:53haben und und eingeredet haben. Da gibt es unfassbar viel
- 0:56Mehrwert für euch. Deswegen wünsche ich euch viel
- 0:58Spaß mit der neuen Folge von Borderline.
- 1:08So meine Damen und Herren, liebe diverse, herzlich Willkommen zu
- 1:14der neuen Folge Borderline und ich habe mir heute mal wieder
- 1:19eine Gesprächshilfe gesucht und in Form von Angie.
- 1:23Hallo Hello Hello, ich freue mich.
- 1:27Da ist sie wieder. Und zwar, weil wir einfach ganz
- 1:30viele Themen haben, immer wieder, wo wir sagen, Boah, das
- 1:33müssen wir im Podcast mal erzählen, das ist ein Mehrwert
- 1:35für andere Positive als auch negative, oder?
- 1:39Richtig, genau. Wir wollen einfach nur zeigen,
- 1:41dass es möglich ist, miteinander auszukommen und auch eine
- 1:47gesunde Beziehung zu führen. Richtig, und da sind uns jetzt
- 1:50mal wieder, wir haben gerade, wir waren gerade noch mit den
- 1:53Hunden draußen oder mit dem Hund, in dem Fall waren wir
- 1:55draußen und hatten auch eine. Ein gutes Gespräch.
- 1:59Wir haben ja jeden Tag gute Gespräche, aber worum geht es
- 2:03noch mal genau wie? Fragst du eine ads lerin?
- 2:07Ich konnte dir eben schon nicht mehr zuhören, weil ich dann ja
- 2:09schon in meinen Gedanken in den nächsten war.
- 2:12Schwierig. Es geht, glaube ich, darum um
- 2:16Wahrnehmung des anderen und wie er, wie er quasi reagiert.
- 2:20Es geht um Kommunikation. Es geht um darum, wie rede ich
- 2:25mit dem anderen als Borderliner und wie nimmt der andere das
- 2:28erst mal als als als Partner war, will er gar nicht jetzt
- 2:32hier in dem Podcast so darauf eingehen, dass du so so viel
- 2:34ADHS hast? Habe ich ja nicht.
- 2:37Nee nee, hast du nicht, dafür ist der andere Podcast Beef in
- 2:39Love da, hier soll es ja tatsächlich um diejenigen gehen,
- 2:43obwohl ADHS ist auch hier ein Thema, also so ist es nicht, du
- 2:45sollst jetzt nicht an ADHS abschalten, sondern du darfst
- 2:48ruhig erzählen wie es wie es dann bei dir ankommt, vielleicht
- 2:50hilft das ja auch vielen Leuten. Ich hatte heute Morgen im
- 2:53Coaching nämlich noch den Fall, ich will das kurz erzählen.
- 2:55Und zwar ist die Coachy schon keine weit über ein Jahr bei mir
- 3:01nicht, weil sie ein hoffnungsloser Fall ist, sondern
- 3:03weil ich so Scheiße als Coach bin.
- 3:06Nein, und heute, nach einem Jahr über einem weit über einem Jahr
- 3:11das Mikro Moment ist dann rausgekommen, dass in ihrer
- 3:16Familie zu 100% adas besteht. Aber da auch mal wieder eine
- 3:21Diagnostik von von irgendwelchen in dem Fall echt n pseudo n
- 3:26pseudopsychiater, weil er tatsächlich ADS versucht zu
- 3:30diagnostizieren. Die Diagnose gibt es schon seit
- 3:3256 Jahren nicht mehr, egal wie viele Menschen halt einfach viel
- 3:36diagnostiziert draußen rumlaufen und jedes Mal wenn ich Angie
- 3:40auch mit in meinem Podcast habe, besteht für euch quasi die
- 3:43Möglichkeit gewisse Verhaltensstrukturen von ihr
- 3:45vielleicht. Wie sie damit umgeht, wie sie
- 3:48mit Alltagssituationen umgeht, vielleicht zu zu adaptieren und
- 3:52zu sagen, Moment mal, das habe ich auch, wo man zumindest mal
- 3:56einen Ansatzpunkt hat. Vielleicht habe ich gar kein
- 3:59Borderline, vielleicht bin ich tatsächlich ads ler, weil es
- 4:01einfach so unfassbar nah beieinander liegt, deswegen
- 4:05freue ich mich immer, wenn du Bock drauf hast, mit mir
- 4:07zusammen einen Podcast zu machen, bequatschen wir eh schon
- 4:11den ganzen Tag und dann auch noch im Podcast.
- 4:13So lass die Spiele beginnen. Fertig.
- 4:21Ich freue mich aber. Moment, erstmal Kaffee?
- 4:25In dieser Zeit kann ich ja was sagen.
- 4:28Hier kannst du. Ich freue mich auch, dabei zu
- 4:32sein und auch wir haben ja auch die Rückmeldung bekommen, dass
- 4:37viele sich bei mir wiederfinden, wenn sie diesen Podcast hören
- 4:42und. Das gibt mir wiederum so ein
- 4:45gutes Gefühl, dass ich auch gesagt habe, hier, ich möchte so
- 4:48gerne den Menschen zeigen da draußen, dass es möglich ist,
- 4:53dass wir alle miteinander leben können und das natürlich
- 4:56vielleicht, vielleicht in Anführungsstrichen schwieriger
- 4:59ist als eine in normale Beziehung, aber mit der gewissen
- 5:06Kommunikation, mit der Gewissen, mit dem Gewissen respektieren
- 5:11ist alles möglich. Und deswegen freue ich mich
- 5:15einfach, wenn wir Rückmeldung bekommen, dass das denen einfach
- 5:18so gut tut und dass die noch mehr davon wollen, dass das das
- 5:24ist irgendwie so ein Gefühl, dass man sagt, OK, komm her,
- 5:27selbst ich, die ziemlich oft sehr schnell erschöpft ist,
- 5:31gerade dann, wenn wir auf Aufnahmen drücken, weil dann
- 5:33muss ich ja wirklich funktionieren.
- 5:35Die musst du nicht. Ja, aber das.
- 5:38Ist der Anspruch. Dass.
- 5:40Dass ich dann sage, ich nehme mir diese Zeit einfach, um
- 5:46anderen zu helfen. Und tatsächlich sind auch die,
- 5:49ich weiß jetzt nicht, wie viele folgen wir zusammen gemacht
- 5:52haben auf dem Kanal. Ich glaube 2 vorher oder 3 weiß
- 5:55ich jetzt nicht genau, die sind auch tatsächlich von der
- 5:57Hörerschaft, sind auch mitunter die stärksten folgen, am
- 6:01stärksten frequentiert und auch am stärksten kommentiert, wenn
- 6:04mich nicht alles täuscht, bis auf ein 2 Ausnahmen.
- 6:08Ich glaube, meine alten Folgen, die sind auch noch stark
- 6:10kommentiert, das könnt ihr gerne weitermachen, weil denkt daran
- 6:14mit jedem Kommentar, mit jedem, mit jeder Glocke, die ihr
- 6:17irgendwo aktiviert, habe ich euch jetzt gerade schon im
- 6:19Vorspann erzählt, aber trotzdem, das hilft diesem Projekt
- 6:22unfassbar weiter. Ja, so und auch das Verständnis
- 6:25untereinander, vielleicht so ein bisschen so ein bisschen in die
- 6:28breite Masse noch zu treten, jetzt sagtest du gerade, ja,
- 6:31vielleicht ist er mitunter schwieriger, wenn wir so eine
- 6:33Beziehung führen. Ich halte da irgendwie gegen.
- 6:37Ich sag, irgendwie ist es eigentlich viel einfacher und da
- 6:41haben wir vorhin auch noch kurz drüber gesprochen und zwar habe
- 6:43ich eine vergangene Beziehung von mir durchleuchtet und mit
- 6:48einer nicht mit einem nicht diagnostizierten Mensch, mit
- 6:51einem scheinbar normalen Menschen erstmal grundsätzlich
- 6:54und so will ich das auch stehen lassen, das war ist einfach so.
- 6:58Wo ganz andere Problematiken, glaube ich herrschen, wie ich
- 7:02weiß, nicht also diejenige, die es nicht sie weiß nicht, oder er
- 7:06weiß nicht vielleicht, was ist ein Trigger, er weiß nicht, ich,
- 7:11ich gehe da gerade quasi an einen Punkt des Partners, den
- 7:15ich selber gar nicht nachvollziehen kann, weil ich es
- 7:18nicht habe. Dementsprechend gehen die
- 7:20Menschen immer von dem aus, was sie selber abkönnen, was sie
- 7:23selber verstehen. Und was sie selber umsetzen
- 7:26können, das adaptieren sie auf ihrem Umfeld und erwarten quasi
- 7:29dasselbe. Das kenne ich ja selber von mir,
- 7:33ich denke mal so an unsere Anfangszeit zurück, wo meine
- 7:36Erwartungshaltung, weil ich aus diesem Schema komme, aus diesem
- 7:39Muster kommen an dich teilweise viel zu hoch war, konntest du
- 7:42gar nicht erfüllen und ich habe das dann immer so wahrgenommen,
- 7:47dass man mich gar nicht wirklich will, dass man mich verarscht,
- 7:50dass man mich ärgern will, dass man mich runterziehen will,
- 7:53alles sehr ich bezogen. Bis ich dann irgendwann
- 7:56begriffen habe, ein Moment mal, hier läuft irgendwas ganz
- 7:59anderes, weil du deswegen komme ich da jetzt drauf, weil du mir
- 8:02das aus deiner Perspektive als Betroffene von ADHS komplett
- 8:07anders erklärt hast, als es vielleicht ein normaler Mensch
- 8:10hätte tun können, normal in Anführungszeichen ein nicht
- 8:13diagnostizierter nennt es, wie ihr es wollt, ja, du konntest
- 8:17mir das ganz anders rüberbringen, so dass ich das in
- 8:19meiner Welt auch verstehe. Du bist.
- 8:26Ich bin ja, ich weiß gar nicht, ob das am ADHS liegt, dass ich
- 8:34das so erklärt habe. Du sagst zwar immer zu mir, ich
- 8:37erkläre sehr viel, ich rechtfertige sehr viel, ja, das
- 8:42tue ich, ob das jetzt am ADHS liegt, weiß ich nicht, ich habe
- 8:45keinen Vergleich ich. Weil ich, glaube ich, mein
- 8:49Umfeld unbewusst so wähle, dass die ja zu mir passen.
- 8:53Also habe ich diesen krassen Vergleich nicht, aber ja, deine
- 8:58Erwartungen waren, also du hast auch damals da gesagt, ich würde
- 9:06es aber anders tun und das ist die Liebe und.
- 9:13Ich weiß auch noch, ich kenne diese Situation noch zu gut.
- 9:16Ich war da gerade tatsächlich drinne.
- 9:19Ich weiß auch noch wie, ich sag es jetzt ganz offen, bitterlich
- 9:22geweint, ich habe, weil ich die Welt für mich nicht verstanden
- 9:26habe und ich dann das Gefühl hatte, ich kann keine Erwartung
- 9:30erfüllen und ich ja dann auch gesagt hab, dann dann passt es
- 9:33nicht, weil diese Erwartung kann ich nicht geben, weil es auch
- 9:38gegen meinen, wie soll ich sagen.
- 9:42Mein Lebensstil komplett anders ist und wir haben dann auch viel
- 9:52darüber gesprochen und ich habe es erklärt.
- 9:55Ja, für mich ist das in der Natur drin, ich erkläre alles
- 9:57und jeden und hab auch irgendwie für alles und vieles
- 10:02Verständnis, dass du das dann angenommen hast, war damals für
- 10:09mich schon, ich war verdutzt. Weil du sehr verbissen bist.
- 10:14Wenn du eine Meinung hast. Wenn du ein Gefühl hast.
- 10:17Und ich spreche dir auch niemals, und das ist so so
- 10:20wichtig, niemals die Gefühle abzusprechen, weil dein Gefühl
- 10:24ist dein Gefühl. So, das habe ich aber anders
- 10:26gelernt. So, das ist das große Problem
- 10:28gewesen. Ich habe gelernt, deswegen habe
- 10:32ich das auch gerade so so detailliert erzählt, mit einer
- 10:36nicht betroffenen, ich habe gelernt, dass mein Gefühl aber
- 10:39nicht richtig ist. Es hat kein, es hat keine
- 10:42Daseinsberechtigung, es hat immer den Hang, das hat man
- 10:48unterstellt, zur Übertreibung oder zur Manipulation so, das
- 10:53wurde mir unterstellt, es wurde mir zum Beispiel gesagt, keine
- 10:57Ahnung, in in mehreren Sachen oder auch in mehreren
- 11:00Beziehungen, es war so ein wiederkehrendes Ding, ja, mit
- 11:02mir würde die mit meiner Laune, mit meinem, mit meinem, mit
- 11:06meinem Zustand. Mit meiner Gesundheit, wie auch
- 11:09immer, steht und fällt eine Beziehung, das wurde mir gesagt.
- 11:13Das heißt, man hat mir quasi indirekt den die Schuld
- 11:18zugeschoben, die hab ich auch so anerkannt als Schuld.
- 11:21Und dementsprechend hab ich natürlich versucht dagegen zu
- 11:23arbeiten, was mir wiederum als Manipulation ausgelegt wird.
- 11:26Also das da können schon wirklich Heiden
- 11:29Missverständnisse auch erklären entstehen und ich sage gar
- 11:33nicht, dass der andere jetzt das bewusst gemacht hat oder ich
- 11:35unbewusst bewusst darum geht es ja gar nicht, sondern es
- 11:39entsteht halt an Heiden, Missverständnis an Heiden,
- 11:41beziehungschaos und dadurch kann auch keine gesunde gesunde
- 11:46Beziehung meiner Meinung nach. Entstehen wachsen vor allen
- 11:52Dingen beständig bleiben. Ich muss aber dazu sagen, ich
- 11:55verstehe ich. Ich glaube, ich weiß, was da
- 11:59gesagt wurde mit dem mit deiner Laune, ich wiederhole es noch
- 12:04mal. Mit deiner Laune fällt die
- 12:07Beziehung, fällt der Tag ja. Steht und fällt er ja genau,
- 12:10entweder ist gut, oder? Versteht ich.
- 12:12Ich glaube, ich weiß aber, was sie meinte, weil es ist, hört
- 12:17sich jetzt wieder doof an, aber ich erkläre es auch.
- 12:20Es ist tatsächlich so, dass ich auch manchmal gucke, wie es dir
- 12:27geht und je nachdem passe ich mich tatsächlich an.
- 12:30Aber nicht, aber nicht krampfhaft und nicht negativ,
- 12:34sondern ich gehe auf dich ein, Anpassen meine ich, ich gehe auf
- 12:38dich ein, so, und dann schaue ich schon was, aber wichtig ist,
- 12:42ist jetzt der Punkt bei dir kam an, du bist schuld.
- 12:49Eher ich glaube, dass sie mit der Erkrankung sich nicht.
- 12:55Das ist jetzt eine Vermutung, nicht so auseinandergesetzt hat
- 13:00und dich und dich nicht so reinfühlen konnte und damit
- 13:03umzugehen. Es gibt Menschen, die können
- 13:05damit umgehen und es gibt Menschen, die.
- 13:07Können also eingelesen und so weiter auf jeden Fall auch alle
- 13:10Strukturen verstanden und so weiter aber das ist das eine.
- 13:12Ist etwas an etwas Anzulesen das fühlen ist das andere.
- 13:15So jetzt möchte ich aber noch mal ganz klarstellen.
- 13:18Dass du, du passt dich dann an, so wie du das sagst.
- 13:21Und das tue ich genauso, wenn es dir nicht ich, ich richte mich
- 13:24nach dir, wenn es wenn ich merke, dir geht es nicht gut so,
- 13:27und das ist n Ding, das entsteht aus gegenseitigem Verständnis,
- 13:32aus gegenseitiger Kommunikation miteinander, ey, mir geht es so
- 13:35und mir geht es so, wir sind in irgendeiner Form, keine Ahnung,
- 13:39sind wir Betroffene, was weiß ich, ich sag bewusst nicht
- 13:42krank, sondern wir haben etwas, was anders ist als bei anderen
- 13:45so. Und darüber haben wir uns ganz
- 13:47viel ausgetauscht. Wie funktionierst du, wie
- 13:48funktioniere ich und haben dann irgendwann festgestellt, das
- 13:52passt voll, das passt einfach zusammen, wenn wir aufeinander
- 13:54aufpassen und das ist der Punkt und ich kann ja wie gesagt nur
- 14:00aus meiner Erfahrung sprechen und aus aus Erfahrung mit mit
- 14:02ganz vielen Coachies, wo das oftmals in einem vermeintlich
- 14:07gesund und ungesunden Verhältnis der Partner nicht funktioniert,
- 14:12weil das Verständnis eben fehlt. Natürlich hat man als nicht
- 14:17betroffener Partner kennt man die Schemata des anderen.
- 14:20Man weiß, OK, wenn ich das und das Sage, passiert das und das,
- 14:23aber man kann auch das und das sagen, aber einen anderen Satz
- 14:26nehmen und dass die Essenz ist das gleiche, weil dein gegenüber
- 14:31es nicht nachvollziehen kann, das ist nicht überall so, um
- 14:32Gottes Willen, ja, es ist nur jetzt mal wieder ein Beispiel
- 14:36für das, was in meiner Vergangenheit lag, eventuell
- 14:40auch in deiner Vergangenheit. Und wo einfach diese diese
- 14:43Kommunikation, und darum geht es mir ja heute am meisten,
- 14:47Kommunikation und Wahrnehmung, wo die so unfassbar wichtig ist.
- 14:51Wahrnehmung OK, wie geht es dem anderen, wenn ich so und so
- 14:54kommuniziere, was passiert dann im Positiven wie im Negativen?
- 15:02Ja. Ich, ich muss aber jetzt, es tut
- 15:05mir leid, ich muss noch mal. Die Kommunikation ist das eine.
- 15:10Miteinander in der Beziehung was ganz wichtig ist.
- 15:14Und da reflektiere ich jetzt zu meiner letzten Beziehung eher,
- 15:21wenn ich nicht weiß, was ich habe, wenn ich nicht weiß, wie
- 15:25ich selbst ticke oder warum ich wie reagiere, kann ich noch so
- 15:30viel erklären, dann kommen wir dann, dann versteht der andere
- 15:34das nicht. Ich habe auch ganz viel
- 15:36Entwicklung durchgemacht. Und kann jetzt auch viel besser
- 15:42begreifen, wie ich funktioniere. Und wichtig ist dann das
- 15:46natürlich dem anderen zu sagen und das so irgendwie rüber zu
- 15:50bringen, dass der andere das auch nachempfinden kann, wenn
- 15:57wenn ich dir jetzt sage, und ich bin jetzt noch nicht so weit,
- 16:00ich weiß jetzt, ich gehe jetzt mal zurück, ich habe meine
- 16:02Diagnose bekommen, okay, da war erstmal dieser Schock, dann
- 16:05dieses aha. Wenn du dich ein bisschen
- 16:08eingelesen hast, das heißt aber noch lange nicht, und das muss
- 16:11ich echt mal sagen, ich habe mir auch vieles angeguckt an Wheels
- 16:16und so und fand auch vieles lustig und habe mir gedacht, ja,
- 16:18ja, so bin ich, aber was wirklich innen ist und wieso du
- 16:23weshalb reagierst, das ist ein ganz anderes Thema und das
- 16:26Bedarf ganz viel Arbeit an sich selbst und erst dann kannst du
- 16:31auch wirklich in der Beziehung kommunizieren, wenn.
- 16:34Das ist meine Meinung. Und wenn ihr jetzt angenommen
- 16:39ADRS habt oder Borderline oder es kann ja auch Depressionen
- 16:43sein und der andere Partner hat gegebenenfalls nichts oder hat
- 16:48was, ist ja auch völlig pups, aber ihr müsst an euch auch
- 16:51bitte arbeiten, ihr müsst lernen euch zu verstehen warum ihr wie
- 16:55reagiert, weil erst dann könnt ihr das dem Gegenüber so.
- 16:59Mit der Erklärung rüberbringen, dass der andere sagt, Ah okay
- 17:04und jetzt lerne ich und das ist auch ein ganz großer Punkt, das
- 17:08geht auch nicht von heute auf morgen damit umzugehen.
- 17:10Ich konnte auch nicht von heute auf Morgen verstehen, warum du
- 17:13vielleicht am Anfang war es ja so, wie reagierst, und da war
- 17:17ich ja auch immer sehr erschrocken, erstmal, weil ich
- 17:20ja auch nicht wusste, was löse ich gerade aus oder was und und
- 17:24du wusstest nicht, was genau wollte ich jetzt und.
- 17:28Dass, da müssen beide an sich arbeiten oder sollten, wenn sie
- 17:34möchten, wenn denen das wichtig ist, an sich arbeiten und dann
- 17:41funktioniert auch die Kommunikation in einer Beziehung
- 17:44definitiv, weil dann ist es die geilste.
- 17:47Ich kann es einfach einfach nur bestätigen, die geilste
- 17:49Voraussetzung. Jetzt hast du.
- 17:52Ich hoffe ich habe das jetzt alles richtig.
- 17:54Ja ja, ich hoffe gerade auch, dass ich das jetzt richtig für
- 17:56mich verstanden habe. Jetzt hast du was ganz Wichtiges
- 17:59gesagt eigentlich. Und zwar man muss an sich
- 18:04arbeiten, man hat eine Diagnose, man fängt an sich zu
- 18:06informieren, man fängt an nach dem ersten Schock, das kann ich
- 18:10bestätigen, das war bei mir genauso und der erste Schock hat
- 18:12ich glaube 2 Jahre gedauert tatsächlich.
- 18:14Berlin hat es auch lange. Also gefühlt 2 Jahre.
- 18:17Ich weiß es nicht mehr, bis ich angefangen habe, quasi in die
- 18:21Reflexion zu gehen. So, und jetzt gibt es aber
- 18:25folgendes Problem dabei. Du gehst selber in die
- 18:29Reflexion, in die Aufarbeitung für dich und der andere, der
- 18:34sieht, der sieht eine für ihn Veränderung und er wird sie
- 18:39wahrscheinlich, weil er ja an deinem Muster gewohnt ist, an
- 18:42deinen Auffassungen, an deiner Reaktion, der ist ja an alles,
- 18:45ist er ja gewöhnt, so, und jetzt plötzlich sieht er, der andere
- 18:48verändert sich und. Und das wird oftmals als negativ
- 18:52empfunden. Ich sag das irgendwann in
- 18:54irgendeiner Folge mal gesagt 70 bis 75% der Beziehungen gehen
- 18:57zum Beispiel während eines Coachings oder einer Therapie
- 18:59gehen die den Bach runter, weil einer bleibt stehen so, und das
- 19:04ist nämlich das, und das ist ein Problem an mangelnder
- 19:06Kommunikation. Und das ist das, was ich
- 19:10Entschuldigung, aber eben sagen wollte, nicht nur der, der die
- 19:13Diagnose bekommen hat, sondern der Partner.
- 19:16Braucht dann auch in dem Moment Hilfe, das zu verstehen und den
- 19:22Weg mitzugehen. Richtig, und.
- 19:24Und es muss vor allen Dingen muss so ein bisschen die
- 19:27Schnittmenge gefunden werden zwischen, ja, ich muss für mich
- 19:30selber ganz viel aufarbeiten, ganz viel machen, aber ich in
- 19:35der Schnittmenge muss eine Partnerschaft, eine
- 19:37partnerschaftliche Weiterentwicklung stattfinden,
- 19:39wenn es diese Schnittmenge nicht gibt, das heißt also, wenn da so
- 19:422, wieso Amöben? Sich einzeln entwickeln ist der
- 19:46Knall. Irgendwann ist nicht zu
- 19:49vermeiden, deswegen ist mir das auch so wichtig mit dieser, mit
- 19:52dieser Folge heute zu sagen und darzustellen, wie wichtig das
- 19:56ist, tatsächlich dem anderen, den anderen mit ins Boot zu
- 20:00nehmen, den anderen mit dran teilhaben zu lassen.
- 20:03Ey, das, und das passiert mit mir aufgrund, auch wenn es
- 20:07oftmals auch vielleicht mit Scham behaftet ist, weil man.
- 20:11An an an gewisse Momente, Traumata oder sonst irgendwas
- 20:14rankommt, die mit Sicherheit alles sind, aber nicht cool, die
- 20:16man vielleicht auch in der Beziehung noch nie besprochen
- 20:18hat, weil man sie verdrängt hat. Es ging gar nicht darum, dass
- 20:22man die verheimlichen will, weil es dann aber irgendwann logisch
- 20:25ist, warum ein Verhalten im im in der Gegenwart stattfindet,
- 20:31weil es in der Vergangenheit stattgefunden hat und Angst da
- 20:34ist, dass es in der Zukunft sich nicht ändert, so und.
- 20:39In dieser Gegenwart, das ist die einzigste, die einzige Timeline,
- 20:43die wir haben, die wir verändern können.
- 20:46Vergangenheit in Zukunft haben wir nichts wieder, nur grob
- 20:49gesehen, ne, da können wir zur Vergangenheit können wir lernen
- 20:51und vor der Zukunft können wir Angst haben Punkt oder uns auf
- 20:54die Zukunft freuen, so die Möglichkeit haben wir so dieses
- 20:58hier und jetzt muss die Schnittmenge sein, ja jeder
- 21:01einzelne muss das Vergangene für sich aufarbeiten, richtig im
- 21:05besten Fall mit einem Coach mit dem Therapeut, sucht euch
- 21:08irgendwas aus. Und in der Zeit müsst ihr aber
- 21:11auch die Schnittmenge beibehalten oder Gründen und
- 21:15sagen okay, ich muss den anderen jetzt mitnehmen, ich muss den
- 21:17teilhaben lassen und der andere diese Schnittmenge und das ist
- 21:22mir ganz wichtig, ganz, ganz wichtig, weil ich kenne es und
- 21:24du auch. Die Schnittmenge ist nicht, wenn
- 21:28einer vom Therapeuten kommt zu sagen, was habt ihr besprochen,
- 21:32das ist keine Schnittmenge, Leute, das ist der Tod.
- 21:37Das sage ich jedem Angehörigen jetzt das, was in einer
- 21:41Therapie, in einem Coaching besprochen wird oder besprochen
- 21:44worden ist, ist unfassbar intim. Punkt 1.2 ist es unfassbar an
- 21:51Emotionen geknüpft, egal an welche, sei es Wut, Angst,
- 21:55Scham, Trauer, sucht euch irgendetwas aus Freude wird wohl
- 21:58selten vorkommen nach einer Therapiesitzung und dann müsst
- 22:03ihr es aushalten können. Zu warten, bis es auf den Tisch
- 22:08kommt seitens des Betroffenen. Ihr müsst das aushalten, anders
- 22:14funktioniert es nicht und das ist eine gesunde Kommunikation
- 22:16und und jetzt kommen wir wieder zur Wahrnehmung und ein gesundes
- 22:19Wahrnehmen einer Situation, dass man diese Situation bewusst
- 22:24wahrnimmt und sagt, alles klar, dem anderen gebe ich jetzt so
- 22:26viel Raum wie er braucht, jeder von uns kennt das, dränge ich
- 22:32dich zu irgendwas machst du zu. Oder?
- 22:34Ja, so mach ich auch drängst du mich, wenn er sagt, du musst
- 22:37jetzt spülen, alter spül deine Scheiße selber weg oder du sagst
- 22:43zu mir ey, können wir das gleich zusammen machen oder kümmerst
- 22:46nachher auf jeden Fall irgendwie, du lässt mir ne Wahl,
- 22:48du lässt mir einen Raum, gehe ich ganz anders mit der
- 22:50Situation um und genauso ist vielleicht jetzt ein blödes
- 22:52Beispiel, aber genauso ist das mit dem Therapiebesuch mit dem
- 22:56Coaching Termin mit was auch immer oder wenn einer Mal in
- 23:00sich gekehrt ist, lass ihn. Fragt einmal.
- 23:03Kann ich dir helfen? Soll ich irgendwas für dich tun?
- 23:05Nein, ich brauche für mich Zeit, gibt sie, gebt ihm bloß den
- 23:09Raum, tut ihr das nicht brauchen wir, braucht ihr ab dieser
- 23:12Minute ab Minute 23 braucht ihr nicht mehr Weiterhören als
- 23:16Angehörige, dann seid ihr raus und dann ist auch dann erfüllt
- 23:20ihr den Tatbestand dieser 75%, die sich trennen werden kann ich
- 23:24ganz klar so für mich ganz klare Kiste.
- 23:28Es geht ja auch darum. Wenn du aus der Therapie kommst,
- 23:33aus der oder aus dem Coaching, ist ja egal.
- 23:36Du bist noch in den Gedanken so tief drinne, du bist noch in
- 23:41dieser Situation drinne und wenn du es hat, noch nicht mal was
- 23:46damit zu tun. Ich geh jetzt mal von mir aus,
- 23:48dass ich das gar nicht erzählen will oder mich schäme oder so,
- 23:52sondern es ist dieses ich muss mich erst mal wieder in dieser
- 23:56Gegenwart, in diesem hier und jetzt irgendwie reinfinden.
- 23:59Und man sagt ja, es ist ja auch so.
- 24:03Die Coaching oder Therapiestunde ist das eine, aber das umsetzen
- 24:07und das Verarbeiten ist zwischen diesen Therapiesitzungen und
- 24:12wenn ich zum Beispiel aus der Therapie komme, dann.
- 24:17Ich OK, weiß ich nicht, ob es jetzt auch beim ADS liegt, aber
- 24:20mir schießen dann 1000 Sätze 1000 Gespräche durch den Kopf
- 24:24und dann ja gut, dann geht es schon los, warum hab ich nicht
- 24:27eigentlich noch das und das erzählt, weil dann fallen mir
- 24:29noch n paar in meiner Welt wichtige Dinge ein, warum hab
- 24:32ich das und das nicht und das und das nicht und dann bin ich
- 24:35aber immer noch in diesem Gefühl drinne in dieser Situation
- 24:38drinne, worüber ich ja gesprochen habe und wenn ich
- 24:42jetzt hergehen würde. Und würde mich jetzt dann direkt
- 24:45danach hier an diesen Tisch setzen und würde dir das
- 24:47erzählen und du würdest dann natürlich ganz normal mit mir
- 24:53darüber reden wollen. Ich würde gar nichts annehmen
- 24:56können, ich würde mich missverstanden fühlen, weil du
- 25:00ja außerhalb der Situation bist. Ich bin aber noch drinne.
- 25:03Und dann kann ich sagen oder könntest du sagen was du willst?
- 25:06Es gibt Streit. Es würde also nicht, es muss
- 25:09nicht Streit geben, aber ich würde, ich würde mich
- 25:11angegriffen fühlen, ich würde mich missverstanden fühlen und
- 25:14das ist der Hauptpunkt, wenn du danach was sagen würdest, weil
- 25:19du ja nicht in dieser Situation noch drinne bist, dann würde ich
- 25:23mich angegriffen fühlen und nicht wahrgenommen fühlen mit
- 25:26meinen Gefühlen und da. Kannst du machen, was du willst?
- 25:31Immer nur warten, bis der andere, in dem Fall ich bis ich
- 25:35dann auf dich zukomme. Meistens ist es ja dann auch
- 25:37schon. Ich meine, ich bin jetzt aber
- 25:39auch schon, es hört sich so doof an oder arrogant an, aber ich
- 25:42meine das jetzt nicht so, aber ich bin ja auch schon wesentlich
- 25:45weiter, bin jetzt auch so gut wie fertig, habe ja nur noch ein
- 25:47Nachgespräch, aber ich kann mittlerweile dir direkt danach
- 25:50schon eine Nachricht schicken, anrufen oder sprechen halt ist
- 25:54ja egal wie es war, ich krieg dann zwar auch nicht mal alles
- 25:58zusammen, aber. Ja, jetzt muss ich.
- 26:01Jetzt muss ich erst mal wieder ein Stück zurückgehen und das
- 26:03mal eben. Es kann natürlich auch sein,
- 26:05dass du aus der Therapie kommst und dich maximal schämst, weil
- 26:07du etwas nicht erzählen kannst. Schon wieder nicht erzählen
- 26:11kannst über einen Zeitraum X nicht erzählen kann.
- 26:13So ging es mir lange in der Therapie und dann kommt der
- 26:16Partner und sagt, hast du es erzählt, hast du es erzählt so
- 26:19ungefähr, und das ist Scham. Sein Vater, das ist ein Druck,
- 26:26den könnt ihr euch nicht vorstellen, also viele können
- 26:29sich das vorstellen so. Und jetzt kommt noch n
- 26:32entscheidender Punkt und wollte ich jetzt drauf eingehen, was du
- 26:34zum Schluss gesagt hast, dass du mittlerweile direkt ne Nachricht
- 26:36schicken kannst? Ja, weil wir mittlerweile einen
- 26:40einen Weg gefunden haben, quasi bevor irgendwer eine
- 26:44Therapiestunde hat. Ich mein, Ich hab ja gar keine
- 26:46mehr, aber bevor du sag ich mal ne Therapiestunde hast, haben
- 26:51wir schon längst darüber gesprochen.
- 26:52Es ist schon mal irgendwann nicht, also nicht bewusst,
- 26:55sondern es ist irgendwie auch schon aufgearbeitet worden.
- 26:57Weil wir miteinander unfassbar viel kommunizieren.
- 27:00Und das soll nicht heißen, wir sprechen nur über bekloppte
- 27:02Dinge oder über Ads und Borderline, das ist hier gar
- 27:05kein Thema, es ist bei uns kein Thema, Wir sprechen aber über
- 27:09Dinge, die uns beschäftigen, und das ist der Schlüssel, da geht
- 27:13es nicht um Borderline, PTBS, KP, da geht es um gar nichts.
- 27:18Da geht es auch nicht darum mehr.
- 27:19Ich muss auf sie aufpassen, weil sie ADAS hat.
- 27:21Nee, es geht darum, ich muss auf sie aufpassen, weil oder ich
- 27:23muss darauf aufpassen, irgendwas nicht zu tun, weil es ihr gerade
- 27:26nicht gut geht, ist mir scheißegal welche Diagnose die
- 27:29da stehen hat, wenn ich weiß, die die die die MECFS greift,
- 27:33also diese Schmerz, diese Schmerzkrankheit greift und sie
- 27:36kann nichts mehr, sie hat keine Energie mehr, dann weiß ich, ich
- 27:38hab das zu übernehmen. Ich habe das jetzt zu übernehmen
- 27:40und muss ihr Hilfe leisten, wenn sie es möchte.
- 27:43Und wenn sie in diesem Augenblick keine Hilfe möchte.
- 27:45Trotz Schmerzen akzeptiere ich auch das und warte, bis sie sich
- 27:48verausgabt hat, ich habe da gar keine andere Wahl, da jedes Mal
- 27:52reinzugehen und zu sagen habe, ich möchte, ich will doch und du
- 27:55kannst doch nicht, dann spreche ich ihr ihre
- 27:59Entscheidungsfreiheit ab und genau so sieht das auch aus mit
- 28:04dem. Mit dem Reframing sag ich jetzt
- 28:07mal einer Therapiestunde. Sie hat die
- 28:09Entscheidungsfreiheit und ich hab sie.
- 28:11Wann erzählen wir etwas, weil wir es erzählen wollen und dann
- 28:15könnt ihr euch ja sicher sein, dann wird auch alles erzählt,
- 28:19vermutlich also im Großen und ganzen jedenfalls, oder es wird,
- 28:23und das hab ich ja auch Therapiestunde damals gehabt,
- 28:274060% sind vergessen. Ja, und man sagt auch, der
- 28:32Mensch kann nur 20% in einer Stunde, in einer Therapie
- 28:34wirklich mitnehmen. Das ist laut Studien ist das so
- 28:37bewiesen, du kannst 20% hier wirklich behalten, die sind
- 28:40effektiv da und 80% sind schon wieder weg, die hast du irgendwo
- 28:44am Schirm, aber die sind nicht wichtig, du suchst dir immer nur
- 28:46die Pixel, die wichtigen Sachen für dich raus und manchmal sind
- 28:49die wichtigen Sachen vielleicht nicht die ganz wichtigen Sachen,
- 28:52wenn ich damit sagen will, das ist alles so umfangreich, ein
- 28:56riesen Spektrum und wenn ich dann zu ihr hergehen würde und
- 28:58sagen würde so. Jetzt erzähl mal was habt ihr
- 29:01alles besprochen, dann stürzt sich die in absolute
- 29:03Katastrophe. Ja, das fühlt.
- 29:06Sich ja dann auch. Also für mich, ich kenne das ja,
- 29:11was habt ihr denn da gesprochen, dann ist das dieses ich muss
- 29:17jetzt irgendwas erzählen, dass der andere sich sicher fühlt,
- 29:21dass er nicht denkt, darum ging es vielleicht also.
- 29:25Weil ich kann mir auch vorstellen, dass es natürlich
- 29:27für die andere Seite sehr schwierig ist, wenn vielleicht
- 29:30schon Spannungen da sind, dass es vielleicht auch nur um den
- 29:32Partner geht. Und ja, es wird um den Partner
- 29:37auch gehen, aber ich kann aus meiner Erfahrung sagen, wie gehe
- 29:41ich damit um. Also meistens sind die Sitzungen
- 29:45dann eher, wie gehe ich mit mir um und wie kann ich es
- 29:48vielleicht dem anderen leichter machen oder erklären.
- 29:52Und das ist halt so wichtig. Und warum zum Beispiel ist jetzt
- 29:55ein Beispiel, gehst du so gut damit um, wenn ich sage, ich
- 29:59will aber weitermachen trotz meiner, ich sag jetzt mal sehr
- 30:02starken Erschöpfung, das ist, weil ich dir das erklären
- 30:06durfte, was es mit mir macht, wenn ich jetzt nicht
- 30:11weitermache, und das ist ja zum Beispiel, jetzt, habe ich ihm
- 30:14dann erklärt, dass ich dann schneller, noch schneller
- 30:18gegebenenfalls, manchmal nehme ich es auch an, um Gottes
- 30:20Willen, ne, aber? Aber dass der Kopf dann noch
- 30:23viel schlimmer wird, also dass dann nicht nur die Erschöpfung
- 30:26da ist, sondern das Gefühl von Hilflosigkeit, versagen, und
- 30:33dann nehme ich lieber Ankauf, dass ich 2 Tage im Bett liege
- 30:36und bin Brutalst fertig mit der Welt, anstatt mich
- 30:40entschuldigung, aber richtig in die Depression zu reiten, und da
- 30:45ist dieser Mittelweg, aber den muss.
- 30:47Durftest du jetzt einmal lernen, das dann anzunehmen?
- 30:51Und ich musste aber auch ganz stark lernen, wann ist wirklich
- 30:55dieser Punkt, wo ich die Hilfe annehmen darf, kann, muss und.
- 31:01Wann? Ja, aber muss meine ich jetzt.
- 31:03Für mich muss, wenn ich merke okay wenn du jetzt wirklich
- 31:07weiter machst, dann ist es nicht nur ein 2 Tage Erschöpfung,
- 31:10sondern dann liege ich ganz unten körperlich.
- 31:14Das ist in meiner Welt. Natürlich ist das unlogisch.
- 31:17Natürlich ist das für mich nicht logisch und ich kann das nicht
- 31:20nachvollziehen, ich kann das nicht fühlen, ich kann es aber
- 31:22verstehen, ich kann es verstehen, wenn man über seine
- 31:25Grenzen hinausgeht, weil so bin ich ja auch Borderline
- 31:28Grenzgänger, Wir brauchen nicht drüber reden, ich gehe aber über
- 31:30andere Grenzen, über meine persönlichen Grenzen, wo ich mir
- 31:34zu viel zumute und und, und. Und dann gleicht sich diese,
- 31:37diese, diese Rechnung wieder, und ich kenne das selber, aber
- 31:41kann nicht verstehen, warum sie sich das dann zumutet.
- 31:44Dass sie sich quasi in Ekstase putzt, in Ekstase arbeitet,
- 31:50macht tut. Keine Ahnung bis nichts mehr
- 31:53geht, bis sie 2 Tage braucht, um das irgendwie wieder zu
- 31:56regenerieren. Aber wer bin ich, dass ich dir
- 31:58dann sagen soll, du hör mal, was ich sage, ist, denkst du nicht,
- 32:03das ist zu viel, damit lasse ich ihr aber die Wahl, ich lasse ihr
- 32:07die Wahl, sagt ja es kann sein, aber ich mache trotzdem weiter
- 32:10und da werde ich nicht gegen sprechen, da werde ich das deine
- 32:12Entscheidung. Und.
- 32:14Das ist meine Therapie dann in dem.
- 32:16So wie auch immer. Ja die macht allerdings für mich
- 32:20trotzdem keinen Sinn, weil du ja danach platt bist.
- 32:22Aber ich bin nicht dafür da, um ihr ihre, ihre, ihre, ihre
- 32:29Wahrnehmung, ihre Entscheidungsfreudigkeit zu
- 32:32nehmen. Dafür bin ich nicht da, das
- 32:34möchte ich nicht und jeder, der das jetzt so ein bisschen
- 32:37nachfühlen kann. Der weiß, wie viele
- 32:40Entscheidungen uns zum Beispiel in Kindheit, Jugend, was weiß
- 32:43ich wann abgenommen wurden und vor allen Dingen 1 schlecht
- 32:47geredet wurden. Wie kannst du nur und und und
- 32:51bist du blöd, kannst du nichts richtig lass die Scheiße, ich
- 32:55hab dir doch gesagt, du kannst das nicht, das sind alles solche
- 32:58kleinen Sachen, die haben sich bei uns so manifestiert, dass
- 33:03das auch im hier und jetzt tatsächlich ein Problem ist und.
- 33:07Aber wenn man dann so Stück für Stück damit lernt umzugehen,
- 33:10kann man auch ein Stück weit loslassen.
- 33:12Kann man auch sagen, nee, du hast recht, das mache ich ja
- 33:15auch ganz oft, wo ich dann sage, nee, du hast recht, das bringt
- 33:17jetzt nichts mehr, ich muss mich jetzt auch erstmal ausruhen oder
- 33:22mal Fünfe gerade sein lassen oder was weiß ich, entweder egal
- 33:25in welcher Situation, da sind wir wieder bei Kommunikation und
- 33:28Wahrnehmung des anderen mit dem anderen.
- 33:31Und aufeinander achten, ja. Ja, aber das muss bewusst von
- 33:35beiden aktiv passieren. Und vorher kommunizieren.
- 33:40Also es ist, weil ich glaube, wenn ich, wenn wir nicht so so
- 33:44intensiv darüber gesprochen hätten, dann würdest du dich,
- 33:48wenn ich sage, es ist genauso umgekehrt, aber wenn ich jetzt
- 33:52sage, ich denke, es reicht jetzt erstmal, komm, wir machen ne
- 33:54Pause und da kommt es auch wieder drauf an, wie sagst du es
- 33:57in welchen in mit welcher Betonung?
- 34:00Oberhausen oder Oberhausen? Ich kann auch sagen.
- 34:04Meinst du nett? Zurück geht es, dann kann ich
- 34:06euch sagen, egal kannst. Du auch.
- 34:07Anders kannst du anders reden. Jetzt pass auf, Pass auf, ja,
- 34:11pass auf. Ich nenn dir das jetzt, was ich
- 34:12normalerweise mit allen anderen Menschen machen würde, außer mit
- 34:15dir gut und man kann ja auch sagen, hier du pass mal auf, ich
- 34:19würd sagen komm wir machen mal zusammen einfach n paar Minuten
- 34:22Pause ich weiß du kannst das jetzt, wir machen das auch
- 34:25gleich weiter und dann ist das n ganz anderes.
- 34:29Ganz anderes Wording, ne ganz andere Situation wird Herr
- 34:32beierow sie, weil du bei mir in dem Moment ein Gefühl auslöst,
- 34:36wo ich sag, boah geil, dann legen wir uns n gemeinsamen
- 34:40Augenblick hin und haben in dieser Zeit, wo wir gemeinsam
- 34:42liegen, Ruhe und Retime und Quality Time, wie man als heute
- 34:48so schön. Wir haben halt Zeit für uns so
- 34:51und der Stress wird. Außen vor gelassen wenn aber
- 34:54jemand zu mir kommt und sagt, Alter, mach mal Pause, du kannst
- 34:58mich am Arsch lecken, was für Pause, verpiss dich, lass mich
- 35:01in Ruhe, ich mach dann Pause, wenn ich das will und das ist so
- 35:06das Geheimnis der Kommunikation, das ist das Geheimnis der Wahl,
- 35:11der Tonlage und jeder, der das jetzt irgendwie einigermaßen
- 35:18nachvollziehen kann. Der weiß, wie es sich anfühlt,
- 35:21wenn man mit diesem scharfen Unterton angesprochen wird.
- 35:24Was das in einem auslöst. Sofort.
- 35:26Er hat Gewalt erzeugt, immer gegen Gewalt, und aber wenn
- 35:30jemand zu mir kommt und mir quasi eine mit demselben Satz
- 35:34eine ganz andere Möglichkeit eröffnet, dann macht es auch
- 35:38viel mehr Spaß, diese Möglichkeit wahrzunehmen, es sei
- 35:40denn, man macht irgendwas, was so wichtig ist.
- 35:43Dass es nicht warten kann, dann weiß der andere aber auch okay
- 35:46dann ist jetzt auch nicht der Punkt, um zu fragen, sollen wir
- 35:48eine Pause machen, sondern muss ich halt einen Augenblick
- 35:50warten, wenn ich, wenn ich sehe zum Beispiel du hast einen Eimer
- 35:54Wasser da stehen, du hast einen Putzlappen und keine Ahnung
- 35:56deine ganzen Utensilien, dann weiß ich genau, in diesem Moment
- 36:00brauche ich dich nicht ansprechen und sagen, willst du
- 36:02nicht mal eine Pause machen, wenn du da mitten drin bist.
- 36:05Du musst das zu Ende bringen, das weiß ich, also halte ich
- 36:08meine Fresse. Das machst du mit mir auch.
- 36:11Und wenn man dann beide aber den Punkt dann abchecken okay jetzt
- 36:15haben wir beide mal einen kurzen Moment eigentlich Zeit, dann
- 36:17nehmen wir die noch war und machen eine Pause und das ist
- 36:23der Unterschied zu dem, was man früher mit uns gemacht hat, mit
- 36:26jedem Einzelnen von euch, von mir, von dir und ja, so viel
- 36:34dazu Kommunikation. Ich wollte auch gerade noch
- 36:39irgendwas irgendwas dazu anführen, aber ich es ist mir
- 36:43jetzt weg. Ich weiß nicht, rast bei dir
- 36:45auch so viel gerade durch den Kopf, dass du Angst hast,
- 36:47irgendwelche Punkte zu vergessen, weil ich habe das
- 36:51Gefühl, wir springen ein bisschen, aber irgendwie hat das
- 36:54alles miteinander zu tun. Natürlich okay natürlich hat das
- 36:57alles miteinander geschrieben. Ich glaube, es ist auch selbst
- 37:00in meiner Wahrnehmung relativ schlüssig alles, ich glaube, das
- 37:04ist relativ schlüssig und auch chronologisch.
- 37:06Ach, jetzt weiß ich es wieder so.
- 37:09Dann haben wir beide irgendwann bewusst unbewusst keine Ahnung.
- 37:15Das System habe ich auch tatsächlich mit ins Coaching
- 37:17übernommen, uns gefragt oder ich habe mich dann zuerst gefragt
- 37:23oder wie auch immer, was kann ich eigentlich beeinflussen,
- 37:27kann ich dein Verhalten beeinflussen, kann ich deine,
- 37:30deine deine Emotionen beeinflussen, kann ich deine
- 37:32Energie beeinflussen, kann ich nicht, kann ich alles nicht und
- 37:36ich muss dir vertrauen und. Dass du das beeinflusst, dass du
- 37:40es kontrollieren kannst. So das Einzige, was ich, was ich
- 37:45indirekt beeinflussen kann, ist mit einem Satz glaubst du nicht,
- 37:48das ist zu viel, was du machst. Deine Entscheidung ist aber zu
- 37:51tun, kann ich nicht beeinflussen.
- 37:53Ich kann darüber urteilen und es bewerten, wenn ich will, aber
- 37:56das führt immer zu Komplikationen, nur beurteilen
- 38:00ich finde das aber scheiße was du da machst.
- 38:02Dann sind wir wieder in den alten Mustern, mit denen wir so
- 38:05immer so zu kämpfen hatten. Also bewerte ich das Ganze
- 38:08nicht. Ich bewerte nur noch den ist
- 38:11Zustand, die putzt alles klar, dann bewerte ich das nicht mehr,
- 38:14dann ist das so, ist ihre Entscheidung und es ist auch
- 38:17ihre Entscheidung wann sie es tut.
- 38:19Das mache ich aber genauso hier im Beispiel, wenn er am PC sitzt
- 38:24und arbeitet, dann hat er seine Coachings.
- 38:27Also du hast deine Coachings. Ja, du ja mittlerweile auch.
- 38:30Ja, und dann aber jetzt nur mal. Ich sehe dann, die Coachings
- 38:37sind fertig, aber er hört nicht auf, er kann auch gar nicht
- 38:40anders und dann komm ich aber wenn er die Coachings fertig hat
- 38:45und ich sehe er macht noch ein 2 Dinge und dann geh ich auch
- 38:48einfach ich weiß er braucht diese Pause, ich weiß er muss
- 38:50mal was essen weil er achtet ja genauso, du achtest genauso auf
- 38:55mich mit dem Essen dann frag ich aber ich sag nicht wir müssen
- 38:59jetzt mal was essen sondern ich sag dann einfach.
- 39:02Willst du es gerade noch fertig machen?
- 39:03Wie lange brauchst du denn noch ungefähr wollen wir danach was
- 39:06essen oder wollen wir jetzt was essen?
- 39:09In dem Moment gebe ich dir nur dieses Gefühl von ich kann jetzt
- 39:12selbst entscheiden, oh ich muss also einmal ich erinnere dich
- 39:15indirekt daran, dass du was essen solltest.
- 39:18Liebevoll finde ich und ich gebe dir aber diesen Raum, die Sache
- 39:24erst noch fertig zu machen oder halt also selbst zu entscheiden
- 39:28was wie du handelst. Und nur so, nur so funktioniert
- 39:34es. Würdest du mir, ich sag jetzt
- 39:37einfach mal ne Entscheidung abnehmen, mir den Teller auf den
- 39:40Schreibtisch knallen, du musst essen, ja gut, je nachdem oder
- 39:44ob im Teller ist würde ich dann noch essen aber nein würde ich
- 39:48mich von dir genötigt fühlen und übergangen fühlen selber zu
- 39:53entscheiden ob ich jetzt was essen will oder nicht.
- 39:56Obwohl, das ist schwierig, weil ich glaube, ich wär jetzt noch
- 39:59so jemand, wenn ich wüsste, du müsstest noch mal weiter
- 40:01arbeiten, immer weiter arbeiten, immer weiter arbeiten und du
- 40:03würdest nicht drauf reagieren, wär ich immer noch nicht sauer
- 40:05und würde nicht hier Tamtam machen, sondern ich glaub ich
- 40:08würde einfach anfangen zu kochen und würde dir ganz liebevoll
- 40:12aber den Teller hinstellen und sagen, du kannst ja
- 40:14zwischendurch mal n bisschen was essen, würde dich aber weiter
- 40:17arbeiten lassen, es kommt auch immer drauf an was es ist und
- 40:19das ist auch eine. Ein Respektieren des anderen,
- 40:23wenn der andere sagt, ich möchte das gerne fertig machen, weil es
- 40:26einfach demjenigen so am Herzen liegt oder gerade halt mit dem
- 40:30Kopf so dabei ist, dann lasst ihn doch.
- 40:33Ein ja, aber auf der anderen Seite sind wir hergegangen und
- 40:37haben uns auch ne Strategie, ne Struktur oder ne wie sagt man ne
- 40:46Routine danke ne Routine entwickelt.
- 40:49Wir haben gesagt. Das ist auch quasi wie ne Regel,
- 40:53aber ne schöne Regel. Wir essen immer zusammen, wir
- 40:57gehen zusammen ins Bett, wir gehen zusammen mit den Hunden
- 41:03und es gibt es nicht einmal. Nee anders ich muss, ich muss es
- 41:07anders erklären, das sind zum Beispiel dieses Zusammenessen am
- 41:10Tisch jede und jeder, der mich kennt aus meinem davor leben.
- 41:16Weiß oder würde sie jetzt sagen, so was erzählt der einen
- 41:20Bullshit, euch sei gesagt, nee, es geht wirklich, entschuldige
- 41:23bitte, dass ich nicht auf euch gehört habe, aber wir haben da
- 41:26was Schönes draus gemacht, wir haben da an so einem Tisch noch
- 41:30eine Kommunikationsstätte gemacht, wir erzählen uns da
- 41:32viel, wir lachen, wir quatschen hier und da fliegt dem einen vor
- 41:36lachen auch mal das Essen aus dem Mund, was weiß ich, aber das
- 41:39ist eine Auszeit für uns, in der wir nur für uns dann sind und
- 41:42ganz bewusst zusammen essen deswegen.
- 41:46Ist es, wenn sie auf mich zukommen, wollen wir nicht
- 41:48gleich mal was essen? Für mich überhaupt keine
- 41:50Bestrafung, weil wir die Voraussetzung geschaffen haben,
- 41:53dass es etwas Gutes ist. Das heißt, wir haben vorher mit
- 41:57dieser Routine dafür gesorgt, dass die keinem am Sack geht,
- 42:00wenn ich mir jetzt sagen würde, du musst um Punkt 12:30 Uhr die
- 42:03Spülmaschine ausräumen, ansonsten dann könnt ihr euch
- 42:08sicher sein, arbeite ich um 1 immer noch und denke mir, so
- 42:10fick die Spülmaschine, räum die doch selber auf die Scheiße.
- 42:15Ihr müsst euch zusammen Routinen erarbeiten, als Paar, die für
- 42:18euch wichtig sind. Ihr müsst euch auch Routinen für
- 42:21euch alleine erarbeiten, die allerdings wieder in die
- 42:24Schnittmenge damit passen, dass man als Paar wieder
- 42:27funktioniert. Das ist alles irgendwie, wieso
- 42:28kleine Zahnräder ineinander greift und wir haben gerade noch
- 42:32am Weg gesagt, es ist natürlich keine perfekte Beziehung, die
- 42:34gibt es nicht, es gibt nicht das perfekte.
- 42:37Aber es gibt das, was am Lebens und am Liebenswertesten ist und
- 42:40wo man für sich sagt, so, ja bis zum Ende der Tage, weil das ist
- 42:45schon echt geil mit dir, so und nicht perfekt ist, glaube ich,
- 42:51erklärt sich von ganz alleine. Natürlich gibt es Situationen,
- 42:53wo das alles nicht funktioniert, natürlich gibt es Situationen
- 42:57und die haben wir auch. Wo beide angeschlagen sind, wo
- 43:00beide vielleicht keine Kraft mehr haben, wo beide angepisst
- 43:02sind, wo beide was weiß ich, sind beide in Woche 3.
- 43:06Keine Ahnung, dann greift das nicht immer und dann wird sich
- 43:10auch mal angezickt aber jetzt kommt was ganz Wichtiges wie ich
- 43:14das finde, es wird sich angezickt, aber es ist kein
- 43:19Zicken als wenn es ein Zicken wäre, wenn man die ganzen
- 43:23Voraussetzungen nicht hätte. Wenn man nicht diese tollen
- 43:26Routinen hätte, wenn es nicht normalerweise im Alltag alles
- 43:28klappen würde, wenn man nicht gemeinsam am Tisch sitzt oder
- 43:32gemeinsam mit den Hunden ist, sich gemeinsam austauscht, dann
- 43:34kann so ein Tag passieren, dann ist der aber nicht schlimm, dann
- 43:37ist der Aushaltbar, dann kommt es nicht zum großen Knall.
- 43:40Es kommt erst recht nicht zum großen Knall, weil wir auch uns
- 43:46so respektieren und von dem anderen Wissen, was.
- 43:52Ja, dass man es. Verschlimmern kann.
- 43:53Wenn also wir achten selbst wenn wir beide mal so, und das ist ja
- 43:59wirklich selten, aber so angespannt sind beide, dass es
- 44:02knallen könnte, weil wir haben das auch schon durch, so ist das
- 44:05nicht, aber wir haben halt draus gelernt, und dann achten wir
- 44:09aber drauf, dass wir trotz allem, und das ist ne
- 44:12Selbstverantwortung für jeden einzelnen, da drauf zu achten,
- 44:15den anderen dann nicht auch noch so zu provozieren, provozieren.
- 44:22Dass dass dass es dann knallen kann.
- 44:26Ich ich kenne leider, deswegen sage ich es ich, ich kenne
- 44:30leider auch andere Beziehungen nicht bei mir jetzt, sondern bei
- 44:33anderen, wo ich mitbekomme, dann geht man erst recht.
- 44:37Unter die ich nenn es unter die Gürtellinie um den anderen.
- 44:40Ah ja gut du nervst mich jetzt. Ach du meinst jetzt dir muss es
- 44:44jetzt schlecht gehen, dann sage ich dir jetzt mal 23 Punkte
- 44:47damit du. Nutzt die Schwäche des anderen
- 44:49zu deinem Vorteil. Und das ist halt was, wo ich
- 44:52sage, das würde ich niemals tun. Und auch wenn ich eben gesagt
- 44:55hab, bei uns gab es das auch schon, aber nicht bewusst bei
- 44:58uns noch damals am Anfang, unbewusst, unbewusst.
- 45:02Und da ist es so wichtig und da wieder Kommunikation.
- 45:05Wir reden danach dann darüber, was hat das mit mir gemacht und
- 45:09was kann ich denn, was hätte ich besser machen können oder wo wo
- 45:13drauf hätte ich in diesem Moment achten dürfen und nicht nur ich
- 45:17bei ihm wegen Borderline, sondern auch umgekehrt, und das
- 45:20hat auch gar nichts mit ADHS zu tun oder Borderline.
- 45:22Ich bin der Meinung, dass das eigentlich in jeder Beziehung so
- 45:26sein sollte. Weil jeder Mensch hat irgendwo
- 45:30einen Rucksack und irgendwas, was er vielleicht unbewusst
- 45:34erlebt hat und sich dann in diesem Moment da wiederfindet.
- 45:39Ja, das ist völlig egal, ob da Diagnosen sind oder nicht.
- 45:42Das ist meiner Meinung nach auch das Geheimrezept für jede
- 45:45funktionierende Beziehung, dass man offen anspricht, wenn einem
- 45:51etwas weh tut, wenn einem etwas getroffen hat und es gibt auch
- 45:54die Menschen, die gehen bewusst. In die Schwäche des anderen,
- 45:58weil sie vom Charakter so sind, die gibt es und dann muss man
- 46:02irgendwann aber auch für sich selber dann auch wieso eine
- 46:06Reißleine ziehen und sagen Okay mit dem Menschen geht das so
- 46:08nicht, das geht so nicht. Ich habe 1 gelernt in den
- 46:11letzten Jahren nicht, ich muss in diese Welt passen, diese Welt
- 46:15muss zu mir passen, damit meine ich die Menschen, die in mein
- 46:18Leben kommen müssen, zu mir passen, so wie ich bin, und so
- 46:22wie der andere ist, passt er zu mir oder eben nicht.
- 46:26Und wenn er ein eben nicht ist, ja dann muss er wieder gehen und
- 46:29dann muss er weitergehen. Dann war man hat mal eine gute
- 46:32kurze Zeit, aber ich habe mal wieder für mich festgestellt,
- 46:35alles klar, dieser Mensch passt nicht in mein Leben, aus welchen
- 46:37Gründen auch immer und das ist auch gar nicht böse gemeint, das
- 46:40heißt nicht, und da vertun sich viele, das heißt nicht, dass der
- 46:43andere sich für einen verändern muss, sondern so wie er sowieso
- 46:48wie Angie ist, passt sie zu 1000% in mein Leben, so wie ich
- 46:54bin scheinbar auch. Zu 1000% in ihr Leben.
- 46:57Und dann hat man eine geile Verbindung.
- 46:59Lasse ich aber auf Krampf irgendwelche Menschen rein, die
- 47:02nicht zu mir passen, werde ich mich wieder in irgendwelchen
- 47:06Dingen verlieren, werde ich mich wahrscheinlich auch viel
- 47:09intensiver wieder in Zuständen verlieren können, weil ich dann
- 47:13einfach auch unzufrieden bin. So und so weiß ich für mich
- 47:16selbst wenn das mit uns angenommen keine Ahnung, dir
- 47:19passiert morgen was oder du machst Schluss, aus welchen
- 47:21Gründen auch immer. Dann weiß ich für mich, ich
- 47:24möchte nie wieder etwas haben, was dem, was ich so wie ich bin,
- 47:29widersprechen würde. Egal ob es Freundschaften sind,
- 47:33Beziehungen sind, von mir ist auch ein Job ist nichts, was
- 47:39nicht auf mich zugeschnitten ist.
- 47:40Kommt in mein Leben rein, so wie ich bin, bin ich für mich völlig
- 47:44geil so und dann kommt im besten Fall noch jemand in mein Leben,
- 47:48der auch so geil ist und geil und geil.
- 47:52Kopuliert kollidiert Nein, kopuliert also egal.
- 47:57Und das ist meiner Meinung nach unfassbar wichtig.
- 48:01Jetzt sitzen wir natürlich auch mit ein bisschen Lebenserfahrung
- 48:04hier, ne ich vielleicht ein paar Jahre mehr als du und da sieht
- 48:07man die Dinge auch anders aufgrund von Erlebnissen, von
- 48:10Erfahrungen, die man vorher gemacht, weil wir würden ja hier
- 48:12nicht gemeinsam sitzen, wenn alles andere vorher funktioniert
- 48:15hätte, also haben wir daraus gelernt und das ist das
- 48:17Wichtigste, dass jeder Mensch hergeht und bei sich selber
- 48:22anfängt und sagt, Ey, wie ist das und das gelaufen, und wenn
- 48:27ich jetzt nur all meinen Ex, partnerinnen oder Ex besten
- 48:31Freunden oder was auch immer die Schuld geben würde, dass es
- 48:35alles nicht funktioniert hat, würde ich in keinster Weise in
- 48:38Reflexion für mich selber gehen, sondern würde einfach eine
- 48:41Schuld verteilen und damit habe ich keinen Blumentopf gewonnen,
- 48:45definitiv nicht, oder? Das sehe ich ganz genauso.
- 48:52Schön. Das war gerade so schön gesagt.
- 48:55Meinst du wie ein gutes Schlusswort?
- 48:58Denke auch. Richtig gut gesagt.
- 49:00Ja, ich denke auch okay. Ich hoffe wir konnten euch mal
- 49:03wieder so einen kleinen Einblick in in in den Alltag oder in die
- 49:09Praxis von uns geben, wie wir damit umgehen und das heißt noch
- 49:13lange nicht, dass das für jeden da draußen klappt, aber ich
- 49:16glaube, es ist der richtige Weg. Ich bin davon überzeugt, dass.
- 49:20Und ja, im Übrigen ist, und das würde ich eben noch sagen, es
- 49:25sind ja noch ganz andere Dinge daraus entstanden.
- 49:27Du bist mittlerweile hat sich dazu breitschlagen lassen, sich
- 49:31von mir Dinge anzunehmen, was die Ausbildung betrifft als
- 49:34Coach und ist mittlerweile einer der geilsten Ada es Begleiter,
- 49:39Coaches die ich kenne und in ihrem Gebiet tausendmal besser
- 49:42als ich tausendmal. Komme ich nicht dran, hat hat
- 49:45mir auch mittlerweile schon 2 coachies abgegrast, wo ich
- 49:48gesagt habe, du kannst du die bitte machen, weil du schaffst
- 49:52das besser als ich und alleine die Tatsache, dass ich für mich
- 49:57selber sage, du kannst etwas besser als ich das auch
- 50:01respektiere, zu im höchsten Maße respektiere, ohne mir einen
- 50:06Zacken dabei aus der Krone zu brechen, weil ich denke, ich bin
- 50:08der geilste Coach der Welt, der bin ich, aber halt nur in meinen
- 50:11Stärken. So und die Stärken, die du hast,
- 50:16decken meine Schwächen ab und umgekehrt.
- 50:18Und dann wird man ein unschlagbares Team, auch wenn
- 50:21man dann ins Coaching geht, zum Beispiel als Coach, und sie ist
- 50:24einer der besten adas Begleiter oder Coach, den man sich
- 50:27überhaupt vorstellen kann und das Kriege ich ja von meinen Ex
- 50:30Coaches und von deinen Leuten kriege ich das ja immer wieder
- 50:32gesagt, wie unfassbar gut du bist.
- 50:34So und auch da gehen wir beide was das angeht immer gemeinsam
- 50:40den weg, wir tauschen uns aus. Ah, das hätte ich besser machen
- 50:43und das nehme ich mir von dir an.
- 50:44Ich nehme was von ihr an, plötzlich kann ich auch mit
- 50:47ADHS, dann in bisschen gewissem Maße sehr gut umgehen, weil ich
- 50:51aber auch von ihr sehr viel Einblicke bekommen habe und
- 50:54warum ich das erzähle, ist nicht um Werbung für sie zu machen,
- 50:57sondern um zu zeigen, dass man ruhig in der Lage sein darf, von
- 51:03dem anderen sich was anzunehmen und.
- 51:06Und nicht wie ein Esel, wie ein Stier auf das rote Esel.
- 51:10Jetzt nicht sowieso ein Stier auf dieses rote Tuch zuläuft und
- 51:13es versucht, kaputt zu machen, sondern einfach mal zu sagen och
- 51:16weißt du, ich hör mir erst mal an, was der andere zu sagen hat,
- 51:19vielleicht kann ich ja was davon mitnehmen, vielleicht hat er
- 51:21sogar recht, vielleicht hat er recht, das geht aber nur, wenn
- 51:26das Fundament geschaffen ist. Wenn man vorher so gut
- 51:29kommuniziert hat, so den anderen wahrgenommen hat, dass man
- 51:33selber in der Lage ist zu sagen. Ich nehme mir was von dir an und
- 51:37das tue ich gerne, weil es entwickelt mich quasi weiter.
- 51:40Das geht mir genauso und ich glaube, was annehmen von anderen
- 51:46an grundsätzlich finde ich das, wenn ich jetzt so objektiv
- 51:51betrachtet finde ich, das ist ja richtig, ich weiß für mich, es
- 51:55ist immer sehr schwer gewesen von anderen was anzunehmen.
- 52:00Aber das war auch eher so. Misstrauen noch nicht mal, weil
- 52:02ich denke, ich wäre irgendwie besser, schlauer oder irgendwie
- 52:05so um Gottes Willen, aber dieses die wollen.
- 52:09Dir was diktieren damit. Genau.
- 52:12Und dann habe ich grundsätzlich das Gegenteil getan.
- 52:14Logisch ne, finde ich, aber gerade im Coaching Bereich muss
- 52:21ich sagen. Ich, ich glaube, ich bin ja die,
- 52:25die ganz viel in rein fühlen und mitfühlen und ich, ich, ich
- 52:30möchte in meinen Coaching einfach diesen Safeplace geben
- 52:34und das geile ist, dass ich bei dir mir annehmen kann, dass du
- 52:43auch mal so wie soll ich das? Sagen methodiken.
- 52:48Ja, die annehmen kann mit einzuführen.
- 52:53Es ist schon eine geile Mischung und wir haben auch.
- 52:56Ich hoffe, ich darf ja jetzt mal netschnights raus.
- 52:58Wir haben auch ein Coachy, wo wir jetzt gemeinsam dran
- 53:01arbeiten und da waren wir uns, nachdem ich beim ersten Gespräch
- 53:07dann also ich bin dann dazu gekommen, bei dem einen Gespräch
- 53:11für mich mein erstes Gespräch dann dabei war, wusste ich meine
- 53:15Art und deine Art. Da wir können wirklich da was
- 53:20erreichen und und das sehen wir nicht als Objekt oder so, nicht
- 53:25falsch verstehen, sondern wir wissen einfach.
- 53:27Als Projekt. Ja, du bist ein geiles Objekt.
- 53:32Ja, du wieder. Aber dass wir wirklich da was
- 53:36erreichen können und helfen können.
- 53:38Weil wir so ähnlich wie wir ticken.
- 53:42So unterschiedlich können wir im Coaching sein.
- 53:45Aber das das ist so, das ist so cool zu sehen, dass es
- 53:48funktioniert, und aber annehmen, dass ich immer noch so gut bin,
- 53:52kann ich immer noch nicht, muss da immer noch schmunzeln und
- 53:54denk mir dann, so kann ja nicht ernst meinen, aber aber jetzt
- 53:59habe ich vergessen, jetzt habe ich.
- 54:02Einen hat einen geilen Impact, hat einfach einen geilen Impact
- 54:04mit uns und. Das ist nur möglich, weil es bei
- 54:07uns im Alltag einfach genauso funktioniert.
- 54:10Das kannst du dir ja nicht ausdenken, du kannst ja nicht
- 54:13auf Krampf so miteinander harmonieren und arbeiten, wenn
- 54:18es im Alltag nicht passt. Das eine hat ja das andere
- 54:21entwickelt. Und das hat auch was ganz viel
- 54:23mit Respekt zu. Tun ja, und es gab niemals gab
- 54:25es die Intension zu sagen, Boah, du wirst auch Coach, als wir
- 54:28zusammen zusammen gekommen sind, das war ja nie ein Thema, das
- 54:32hat sich entwickelt. Weil wir gemerkt haben, Boah, im
- 54:34Alltag ey, wir funktionieren so geil, wir harmonieren so geil
- 54:37und vor allen Dingen hast du mir so geil viel erklärt, warum auch
- 54:40andere Leute und auch unter anderem Coachies von mir so
- 54:42sind, wie sie sind und dann ist bei mir erstmal der Gedanke, ach
- 54:45komm, ja Moment mal, ey, du bist der geborene Coach, der geboren,
- 54:48das ist sie wirklich, sie ist in ihrer Sparte wirklich die Beste,
- 54:52die man sich da nur vorstellen kann, das ist das Resümee, und
- 54:56das ist die Resonanz, die ich bekomme und.
- 54:58Ne, ich kann mich auch, ich kann mich ja auch Fehler, ich kann
- 55:01dich ja auch fehleinschätzen weil wir n anderes Verhältnis
- 55:03haben, wir haben ja kein berufliches Verhältnis in dem
- 55:05Sinne so, aber das ist ja auch die Resonanz, die ich von allen
- 55:08bekomme, so deswegen das ist schon geil.
- 55:11Also ich hoffe ihr konntet so n bisschen was von Kommunikation,
- 55:14Wahrnehmung und Wertschätzung mitnehmen und war zu 1000% nicht
- 55:20die letzte Folge die wir hier gesessen haben.
- 55:23Allein schon wegen den Aufrufen. Wir sind dann höher.
- 55:26Also ja bitte bei youtube, Spotify kommentiert Macht von
- 55:31mir aus nur einen Daumen nach oben, helft einfach mit mit
- 55:36Eurer mit eurer Interaktion bei youtube mal die Glocke anmachen,
- 55:39bei Spotify glaube ich auch Glocke ne, dass dieses Projekt
- 55:43noch weiter nach oben kommt, weil es ist es einfach wert und
- 55:46unsere Community da ist sie auch vertreten.
- 55:48Haben wir jetzt auf Bright BRY gh t.
- 55:52Ich blende das gleich hier auch ein, da dürft ihr uns gerne
- 55:55folgen, da gibt es ganz verschiedene Modelle wie es
- 55:59funktioniert und das kann ich auch gerne noch mal, falls es
- 56:02gewünscht ist. In einem Podcast erklären.
- 56:04Ansonsten wünsche ich euch in diesem Sinne ein ganz tolles
- 56:08Wochenende, falls ihr das an dem Freitag hört und.
- 56:11Ostern, schöne Ostern, kommt das?
- 56:14Jetzt ja, heute stimmt, heute ist Karfreitag.
- 56:16Wer das heute hört, schöne Ostern.
- 56:18Denkt dran, Karfreitag ist nichts für Poser und und Raser
- 56:22und denkt auch an die Sicherheit der anderen Menschen und passt
- 56:26auf euch auf. In diesem Sinne.
- 56:28Mein Name ist Sven aka Broder, allein neben mir Nähe vor mir
- 56:31die Wunderbare, die hübscheste Frau der ganzen Welt Angie und
- 56:35ich bin raus und sie wohl auch Tschüss.
- 56:37Ciao.