Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #10 Der Weg zum angesagten Model & zertifizierte Love Spreader - Filip Lovrinovic
Transcript
- 0:00Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge mit Kevin und mir. Heute haben wir einen Gast, der nicht nur erfolgreich modelt und Content kreiert und hat einen Fuckers, by the way. Aber er hat auch so eine berührende Art und dementsprechend die Message raus. Wir gehen seinen Content abchecken. Er ist auch ultra lustig und hat so geile Tanzmoves drauf. Herzlich willkommen Philipp Lovrinovic. Schön, dass du da bist.
- 0:27Danke vielmals für die Einladung. Danke vielmals. Schön, dass du da bist. Dass ich hier sein darf, unglaublich. Mega, mega nice. It's a super match, by the way. Mega sogar. Ja, voll, mega cool. Wir sind da schon super hebelig. Ja, es ist mega lustig gewesen. Du bist da reingekommen und eigentlich haben wir schon mega loslegen wollen. Und ich glaube, irgendwie haben wir schon losgelegt. Einmal habe ich gedacht, hey Marlon, ich glaube, du musst die Kamera nehmen, weil wir müssen das aufnehmen. Wir müssen jetzt loslegen. Wir bombardieren dich jetzt mit Feuerwehr.
- 0:53Fragen. Sensationell. Philipp, wollen wir gleich mit der ersten Frage? Nein, die noch nicht. Die ist recht so... Da müssen wir schon warten. Aber... Wir haben etwas Neues gemacht. Ich glaube, das können wir erzählen, aber die Frage noch nicht. Aber weisst du was, wenn du so auf «Grimmaster» machst, siehst du am Mixus wieder Jim Carrey. Weisst du das? Danke vielmals. Hey, crazy. Ist dir das schon mal aufgefallen?
- 1:15Geil, ich liebe es. Also heute haben wir Jim Carrey bei uns, exklusiv hier in Glatz. Wo sind wir da? In Walliswälder? Wow, du bist das erste Mal da. Also nehmen wir ein Mal das Wort. Genau, wo wir neu angefangen haben, ist der Gast.
- 1:30Wählt für den nächsten Gast eine Frage. Obwohl man nicht weiss, wer der nächste Gast ist. Also du weisst nicht, wer der nächste Gast ist, aber du hast heute Ehre, zu diesem Gast eine Frage zu stellen. Das haben wir letztes Mal zuerst mal angefangen. Du hast eine Frage von jemandem erhalten. Ich sage auch nicht wer. Gut. Und die Leute werden dann beantworten. Aber zuerst einmal, für das Publikum. Die meisten kennen dich natürlich, weil du bist der Philipp, hallo, jeder kennt dich. Aber für die, die dich vielleicht noch nicht kennen. Mister Love.
- 1:56Wer bist du? Was machst du? Also, ich bin Philipp Lovrinovic.
- 2:03Ich bin 32 Jahre alt und fühle mich immer noch wie ein Elfjähriger. Nein, du! Mamanus! Ich bin hauptsächlich als Schauspieler und Model tätig. Ich bin auch noch als Content Creator tätig. Ich habe einen Vintage-Shop im Online-Bereich, den ich noch aufgebaut habe. Genau, Vintage-Kleider, die ich weltweit rauspicken gehe. Das war immer ein Hobby. Ich habe das jetzt einfach zum Beruf angefangen.
- 2:32Das ist mega cool. Das verlinken wir sicher. Ja unbedingt. Das verlinken wir sicher. Sensationell. Vintage-Fleets-Art. Yes. Und ja, das ist so etwas, was ich mache. Ich bin Papi. Unglaublich, unglaublich stolzer Papi. Sehr sogar. Er ist momentan das Schönste, was es für mich gibt. Wie hat dich dein Leben verändert? Inwiefern?
- 2:55So verändert würde ich nicht sagen. Es war eher eine Motivation, ein Motivationsschub, der mir gegeben wurde. Verändert hat sich eigentlich nicht gross etwas. Ich würde sagen, es war eher so, dass ich noch mehr gemacht habe, als ich vorher jemals gemacht habe.
- 3:12In welchem Sinne mehr gemacht? Im Business-Aspekt würde ich sagen oder auch die Weiterentwicklung von mir selber. In dem Sinne, dass ich sagen kann, ich mache mehr als vorher gemacht. Ich höre immer von vielen Leuten, die machen weniger oder sie können weniger machen. Sie sehen den Grund, sie sehen den Grund. Du bist ein Kind, du kannst nicht mehr viel machen. Ich finde, das ist das völlige Gegenteil.
- 3:37Also ist es für die Kinder eine Motivation? Ja, ich finde es ist wichtig, es soll auch eine Motivation sein. Wenn du ein Kind hast oder... Vielleicht ist das bei jedem anders, das ist auch okay. Es gibt für mich keine richtige oder falsche. Aber es ist... Für mich war es eher eine Motivation, zu sagen, ich gebe jetzt nur mehr Vollgas und ich mache das für meinen Kleinen.
- 3:59Was sich vielleicht geändert hat zu deiner Frage, noch einmal, ist, ich würde sagen, ich hatte eine komplette Egotötung. Du merkst, dass es im Leben nicht um dich geht, es geht auch nicht um den Sohn, es geht nicht um dich, um mich, um sonst irgendjemand.
- 4:17Es geht wirklich darum, wir meinen immer, dass es um irgendjemanden oder um uns geht. Es ist ja das Ego, dass es um mich geht oder etwas. Dabei sind wir einfach die Inspiration grundsätzlich, um andere Leute vielleicht zu inspirieren mit der Art, wie wir sind. Dann hast du wie eine komplette Egotötung. Seit er einfach da ist, ist es so, hey...
- 4:38Ich habe ja immer ein bisschen für mich die Sachen gemacht und jetzt merke ich, ich will es für ihn machen. Und ich bin wie eine Inspiration vielleicht für andere Leute, wie ich halt agiere auf Sachen, wie ich bin als Mensch. Aber warte, das ist ja gerade mega spannend, weil Ego-Tötung. Aber trotzdem machst du ja Sachen aus einem Impuls, aus einem Gefühl, für jemanden, den du liebst, für deinen Sohn in diesem Fall. Was ja auch wieder...
- 5:06Also würdest du etwas machen, das dir nicht zuseht? Würdest du hinter etwas stehen, wo du nicht dahinterstehen kannst? Ich glaube, das hat jeder doch schon mal gemacht. Er hat schon Sachen gemacht oder macht, wo er nicht dahinterstehen kann. Aber mittlerweile gar nicht mehr, nein. Also mehr Ego? Mehr Ego. Was mehr? Eben weniger? Ja, weniger. Ja. Aber im empfänglichsten Sinne ist es schon so,
- 5:30Du machst mehr Sachen jetzt, wo du dahinterstehen kannst. Du hörst mehr auf dich selbst. Du meinst schon, verstehst du, wir müssen schnell etwas aufklären. Nicht Ego, Egoismus, sondern Ego. Du hast Ego und du hast Zähle. Und was fütterst du? Ego oder See? Aber das hat ja nichts mit Ego. Es sind mehr Zähle, die du fütterst.
- 5:49Genau. Okay. Nicht Egoismus. Ja genau. Genau. Und das Seelenfüttern ist halt einfach etwas so, hey, ich habe einfach gemerkt, weil du vorhin gefragt hast, eben wegen dem Ego, oder was machst du, also hat sich etwas verändert bei dir. Und das bei mir, das war so ein Grund, also, oder wo ich einfach gemerkt habe, Realisierung, so hey, es ist unglaublich, wie einfach du nur noch, du lebst schon für dich und alles und für die Familie. Es ist immer darum, sagen die Leute, hey Familie ist Nummer eins.
- 6:19Es gibt einen Schub. Ich finde es schade, wie viele sagen, es zieht sie eher zurück. Sie können eher nicht mehr so viel machen. Es ist eher eine Einschränkung. Es ist eher eine Einschränkung. Das Kind ist vorbei. Du kannst nichts mehr machen. Krass. Jetzt habe ich eine Frage an Philipp. Und zwar ...
- 6:38Du spreadest ja sehr viel Love und das spürt man auch. Du heisst ja auf Instagram Love Spreader oder so. Ja, certified Love Spreader. Soll ich mir gleich die letzte geändert haben? Das ist wirklich mega geil. Aber die Frage ist, hast du das komplette Gegenteil schon erfahren, dass du jetzt richtig da bist? Also man spürt das, oder? Was war denn vorher?
- 7:01Hey, ich glaube, es war einfach so eine Realisierung, dass mir das wie geschenkt worden ist. Irgendwie so halt einfach die gute Energie. Ist natürlich auch eine Entscheidung, darum sind wir hier am Podcast. Wie geil, wie geil. Auf das wollte ich eh mega zurück. Euer Podcast geht ja auch darum, es ist so, du entscheidest und alles.
- 7:21Und es ist wie die Entscheidung jeden Tag. Entscheidest du, wie geht es dir? Es sind auch die Leute, die draussen sind. Und jeden Morgen, wenn du aufstehst, entscheidest du, geht es dir gut? Die Situation ist so, wie sie ist. Du kannst sie nicht ändern. Jeder hat eine Perspektive von einer anderen Seite. Und du entscheidest, wie du damit umgehst. Es geht nicht richtig oder falsch. Aber du entscheidest, bist du happy oder bist du nicht happy? Und so entscheide ich mich zum Liebes-Spreaden. Wo ich einfach denke, das braucht es mehr auf dieser Welt.
- 7:48Und mir wurde das einfach geschenkt. Also einfach nicht, aber... Aber jetzt willst du nicht, dass du einfach sein willst und nicht kommen? Ich glaube, jeder hat ja sein Rucksäckchen zu tragen, jeder musste durch Sachen durch. Und ich weiss nicht, ob es bei mir so war oder realisiert wurde. Ich bin halt auch ohne Vater aufgewachsen. Also nicht in dem Sinne, dass er gestorben ist oder so. Die haben sich einfach getrennt, schon ganz früh.
- 8:12Nur mit einer Mutter, deshalb sind für mich auch Frauen, das ist so etwas, das ist ihr Power und alles, was unglaublich ist. Darum habe ich auch den Respekt gegenüber dem, das ist für mich mega, mega gross. Und meine Mutter konnte mir das mega gut beibringen, wie beide Rollen immer übernehmen können. Und einfach immer gesagt hat, der Respekt ist das Wichtigste, den du hast.
- 8:33eine gute Frau an deiner Seite haben. Oder einfach allgemein, es geht nicht nur um eine gute Frau an der Seite, einfach das zu respektieren, eine Frau. Und allgemein auch Männer, einen allgemeinen Respekt, ein gewissen «Haben» gegenüber der Welt dort draussen. Und wenn dir etwas geschenkt wurde, und dir sind Sachen einfach gegeben worden, wie jedem auf dieser Welt Sachen geschenkt worden sind, es ist einfach eine Realisierung, wenn du auch genug Zeit für dich selber nimmst.
- 8:59die leider nicht viel nehmen oder nicht können. Aber ich finde, es ist deine Entscheidung. Nimmst du dir die Zeit für dich selbst? Ist dir das wichtig? Was ist dir wichtig? Hast du dir die Zeit schon immer genommen? Wie hat Philipp vor 10, 15 Jahren gelebt? Hat er sich jeden Morgen entschieden, heute bin ich der Motherfucker?
- 9:25Ich bin, seit ich auf die Welt gekommen bin, habe ich gesagt, ich bin der Mordmann. Ja, already. Nein, sicher nicht. Ich glaube, es hat eben durch... Erst seit zwei. Erst seit drei Jahren jetzt. Wieso sagst du das? Nein, nein, zwei. Erst seit er zwei ist. Aha. Seit ich zwei bin. Wobei, seit zwei Jahren. Und ich so seit zwei Jahren. Nein, es ist...
- 9:46Irgendwann ist es so passiert, wie du durchs Leben gehst, was du alles mitbekommst. Hast du kein besonderes Awakening gehabt? Ein Klick-Moment, ein Aha-Moment, wo du dachtest, fuck, ich sehe jetzt die Welt komplett anders? Oder hat sich das schleichend ergeben? Also bei mir ist es so, wir haben ja vorher schon gesagt,
- 10:09Wir haben darüber gesprochen, wir waren schon hier und so. Und so, yeah, let's go, wir müssen jetzt reden. Wirklich in die Schule, Michael. Ja, ich würde sagen, ich hatte schon ein bisschen ein Awaken. Und zwar war das so, ähm, ich weiss nicht, ob ich etwas, Schlafparalysen etwas gesagt habe.
- 10:27Schlafparalysen sind, wo du wie... Du wachst wie aus deinem Traum. Du siehst dich wie selber. Du wachst auf, aber du siehst dich selber. Und du hast das Gefühl, du bist wach, aber du kannst dich nicht bewegen. Und ich hatte diese Träume immer wieder. Und dort habe ich realisiert,
- 10:44dass ich nicht einfach das erste Mal auf diesem Planeten bin. Es war für mich eine Realisation, dass es alte Seelen sind. Ich durfte das auch im frühen Alter von Jack sehen, dass ich nicht das erste Mal auf diesem Planeten bin. Das hat mich sehr dazu bewegt, um Sachen bewusster zu sehen oder ab und zu einen Schritt zurückzunehmen.
- 11:04und um Sachen anders beobachten. Und wirklich mit dieser Entscheidung aufstehen. Wie bewusst gehst du mal durch den Tag und dann merkst du, dass du Sachen steuern kannst. Das ist unglaublich. Und dass du alles steuern kannst und alles machen kannst. Es ist unglaublich, was wir eigentlich sind. Und jeder hat das in sich. Aber das ist genau das. Wie viel Zeit nimmst du für dich selber?
- 11:27Und ich hatte das Glück, durch verschiedene Situationen, dass ich das so realisiert habe. Das sind genau die Situationen, die dich wundern haben, oder? Mich auch. Was waren denn die Situationen? Hey, ähm... Es ist sicher mal so, dass die Schlafparalyse das erste war, als ich dachte, okay... Was war ich da? Acht, neun? Ah, okay. Ja, acht, neun. Und da habe ich das schon angefangen zu merken. Ich so, oh, okay.
- 11:53Dann merkst du auch irgendwann, mit der Zeit, ich würde sagen früher, ich würde sagen, war es nicht das Mobbing, sogar als Kleiner, aber es war nicht immer so, dass die Leute vielleicht auch immer... Ich würde sagen, meistens ist es das, weil die Leute sind nicht happy mit sich selber und dann müssen sie halt gegen die anderen etwas machen.
- 12:12Hast du das Gefühl bekommen? Ja, das habe ich schon ein paar Mal. Schulzeit und alles. Ich habe sehr früh auf dem Fussball gespielt. Ich habe dann auch Sachen gemacht, die vielleicht andere als Kroat oder selber nicht gemacht haben. Zum Beispiel ging ich in eine Jungwacht.
- 12:29Oder meine Mutter, die unglaublich auf mich geschaut hat. Schon wegen der Schulzeit und allem. Ich bin zum Beispiel das Rudolf-Steiner-Schulkind. Ich weiss nicht, ob ich das etwas sage. Das sage ich jetzt nicht mehr. Die Rudolf-Steiner-Schule ist etwas,
- 12:45Das ist das, was ich mit Mobbing meine. Du bist früher in der Schule. Wenn du in den Bus reingegangen bist, bist du ausgestiegen. Du bist gemobbt worden, gehasset worden. Weil du in der Schule bist. Weil du ja nicht das, was die Masse macht,
- 13:00Genau, sondern du machst andere Sachen. Oder ich war nicht einer, der in diesem Alter vielleicht Game gehen wollte. Ich war voll der Fussballer und meine Jungs gingen Game. Und ich war noch ein Betrag, habe meine Chips gegessen, weil ich das geiler fand. Oder ich war so, ich game mal eine Runde. Ja, nach der Halbzeit, nein, ich mag nicht mehr. Und was wollte der achtjährige Philipp werden, als er jung war? Also, jetzt bist du ja elf, in drei Jahren.
- 13:29Ich glaube, ich hatte immer das Talent, aber ich war nie so fokussiert. Ich konnte immer gut spielen. Ich durfte in der ersten Liga spielen. Ich durfte das in der Challenge League machen. Das war alles cool.
- 13:47Aber es war nie so, dass ich das so krass wollte. Ich hatte einfach das Talent dazu, das war cool. Ich habe einfach viel, ich habe viel wie etwas Größeres gesehen. Und bei mir war es wirklich so, dass ich einfach wollte, dass es den Leuten gut geht. Sobald ich im jungen Alter gemerkt habe, ich kann Leute zum Lachen bringen, das wurde mir geschenkt. Und ich war immer ein bisschen der Clown, der Klassenglown. Ich hatte immer den Fensterplatz. Ah, okay, Vogel, ah gut, Vogel, super, schön, ja.
- 14:15Und der Lehrer erzählt und ich war so ein bisschen der Unterhalter von allem. Und dort habe ich gemerkt, dass ich eigentlich eben mit Liebe, meine ich auch, an den Menschen das Lachen ins Gesicht zaubere. Das ist für mich das Allerschönste und das erfüllt mich so am meisten, wenn ich an den Menschen so darf. Ich glaube, das ist auch etwas, was dich mega von der Masse ein bisschen abgrenzt und zwar...
- 14:40Du bist Influencer-Model, du bist Certified Love Spreader in einer sehr, ich sage jetzt mal, oberflächlichen Welt, Social Media, wo du eigentlich, man sieht ein Video oder ein Foto, und nicht viel mehr. Also du hast eigentlich keinen tieferen Einblick. Und ich glaube, das ist genau das, was bei dir einen mega Unterschied macht, weil bei dir kann man so wie...
- 14:59tiefer hineinschauen mit deiner Art und wie du dich zeigst, merkst du, dass das bei deinen Kunden auch extrem gut ankommt, dass das Sachen sind, die sie wollen. Genau, das ist das, was sie dann auch wollen. Ich schaue auch, dass ich Sachen machen kann, wo ich wirklich ein bisschen dahinterstehen kann, wo der Kunde mich in dem Sinn zunimmt, wie ich einfach bin. Es gibt auch Sachen, wo ich einfach irgendwie nicht dahinterstehen kann und wo ich sage, hey...
- 15:26das kann ich nicht machen oder ich fühle mich nicht wohl dabei. Und das ist mir mega, mega wichtig. Und ich glaube, wenn du fängst an zu realisieren, dass du einfach so sein darfst, wie du möchtest, weil wir sind in einer Welt, oder eben das mit dem Social Media,
- 15:43Auch bei mir. Du siehst auch bei mir alles nur das Gute und das Schöne. Und wie du sagst, hast du einen guten Punkt angesprochen. Das ist bei mir zum Beispiel so ein Manko, das ich habe, wo ich mir selber sage, hey, das sollte ich mehr machen. Vielleicht mehr in die Kamera reden, was ich nicht oft mache.
- 16:00Ich kann mit der Kamera spielen und machen und tun, kein Problem. Dann kann ich mich selber sein und für den Kunden das überbringen, wie ich bin. Aber vielleicht nicht so persönlich oder die Leute wissen vielleicht nicht so tief, was bei mir abgeht oder was ich vielleicht weitergeben könnte. Das könnte ich zum Beispiel auch nicht machen. Aber weisst du, da frage ich mich auch, wo ist der Grad zwischen «Hey, ich habe auch noch Privatsphäre und wie viel muss ich von mir preisgeben?»
- 16:23Oder vor allem, ich meine, wir laufen ja auch raus und präsentieren uns der Welt. Jetzt nicht auf Social Media, sondern ich gehe da raus und ich weiss, ich gehe raus, also ich reisse mich zusammen. Das ist doch logisch, dass wir uns auf Social Media auch irgendwo durch ein bisschen zusammenreissen, weil es ist ja auch eine Aussenwelt, eine digitale Aussenwelt. Und von dem her, ja, ist doch logisch, haben wir alle unsere Probleme. Und alle unsere Bb'li und keine Ahnung. Ja, genau so.
- 16:46Darum finde ich es auch mega wichtig, es ist mir auch ein grosser Punkt, ich tue dort rein, was ich möchte, fertig. Und ich habe meine Privatsphäre, fertig. Und das ist darum, ich will nicht alles preisgeben, ich will auch etwas natürlich für mich haben. Dann kommen wir aber auch wieder aufs Ego oder auf den Egoismus. Das hat ja nichts mit Ego zu tun, sondern das ist mit wie, ich tue meine Energie take care. Ich will meine Energie protecten. Das ist mega wichtig.
- 17:11Es ist sehr wichtig, dass du Sorge auf deine Energie gibst, alles dort draussen gegenüber. Weil leider sind auch Gesellschaften gesaugt. Und wenn du einer bist, ich merke das selber bei mir auch, ich habe das geschenkt bekommen. Und die Leute fragen mich oft, fühlst du dich nicht ausgelaugt? Oder machst du das extra, dass du so offen bist und so gegenüber?
- 17:36dann bin ich immer so, nein, es ist mir geschenkt worden. Und wenn ich das geben kann, dann ist es mein Naturelles. Und wenn ich das geben kann, ist es für mich etwas Wunderschönes. Und ich komme das auch irgendwo zurück. Das heisst nicht, wenn ich das jetzt hier gebe, dass ich es hier zurückbekommen muss. Das ist genau das, was wir vorher schon besprochen haben. Wir sind Energie.
- 17:53Energieklötze und du ziehst das an, was du rausgibst. Das ist mega schön. Du hast noch gefragt, wegen dem Auftrag, bei dem du nicht so hinterstehen kannst. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass dein hauptsächlicher Auftrag, den du bekommst, auch zu deiner Energie passt. Und sich wahrscheinlich auch im Laufe der Zeit verändert hat, weil du dich auch verändert hast. Absolut. Und wenig, wahrscheinlich nur so Tests vom Universum, so «Wow, sehr viel Geld, aber ein Produkt, bei dem du voll nicht hinterstehen kannst». Absolut, genau.
- 18:20Hat es schon diesen Moment gehabt? Ja, jetzt schon. Genau, sicher. Und war es für dich einfach zu sagen, passt nicht zu mir, ciao? Nein, klar nicht. Ich muss ehrlich sein. Ich könnte sagen, voll easy gewesen. Nein, voll nicht. Das war nicht einfach.
- 18:37Ich war auch so, wow, mega coole Batze. Ich merke es selber jetzt gerade, ich bin komplett selbstständig. Und es gibt Männer, die sind mega super, und es gibt Männer, die sind... Es läuft gar nichts. Und du bist jeden Tag ein Risiko an mich. Und das ist aber für mich dementsprechend auch der Reiz. Ja, Risiko gleich Freiheit irgendwo durch. Wir verkaufen unsere Freiheit für Sicherheit. Das ist der dringende Punkt. Wir verkaufen unsere Freiheit für Sicherheit, aber so richtig fest.
- 19:06Es ist natürlich hart, aber es wäre einfach, es würde jeder machen. Es ist deine Entscheidung, ich möchte das machen. Ich möchte am Morgen happy sein. Es gibt natürlich auch Momente, in denen ich nicht happy bin.
- 19:23Was machst du? Ganz ehrlich, das ist eine gute Frage. Ich habe das früher mega übersprungen. Ich habe das früher mega so... Nein, nein, mir geht es gut. Alles easy. Ich konnte das überspielen, so wie ich bin. Alles cool. Du bist gleich nach Hause gegangen, hast einen Smile drauf. Mega cool. Aber innerlich bist du...
- 19:41sehr am Leiden oder am Zusammenbrechen. Mittlerweile lasse ich das zu. Mittlerweile lasse ich das zu und es ist etwas vom Schönsten. Also hey, wir dürfen weinen. Das Schönste ist, wenn jemand zu dir zu sprechen hat oder dir eben die Zeit für sich selber nehmen. Nehmt euch die Zeit für euch selber, bitte. Das ist mega wichtig. Es ist euch entscheidend und macht das bitte. Danke schön. Super, mega schön.
- 20:04Auf jeden Fall hat mir das geholfen, Zeit für mich selber zu nehmen und das zu reflektieren. Du bist sehr reflektierend, ich finde, du bist sehr selbstreflektierend. Ist es etwas, das du in der Erziehung zu deinem Sohn weitergeben möchtest?
- 20:22Mit Gefühl zulassen, dürfen mal traurig sein und dürfen zulassen. Mega, mega. Das ist so etwas Wichtiges. So heilen wir die Welt. Absolut, mega schön gesagt. So heilen wir wirklich die Welt. Sich selber Gefühle zuzulassen, das ist so wichtig. Er soll umkehren. Er soll weinen. Er soll wissen, dass es weh tut. Oder wütend sein. Ja, er soll wütend sein. Lassen Sie es wütend sein. Und auch diese Sachen immer so gut einschränken. Er darf nicht weinen, er darf nicht das. Nein, lassen Sie es. Das trainiert seine Lunge ein wenig. Alles okay.
- 20:49Solltest du ihn nicht eine Stunde lassen brüllen lassen? Das ist ein bisschen komisch. Das ist ein bisschen komisch. Klar nicht, aber ein Kind soll brüllen, soll Schmerzen empfinden, soll traurig sein, soll wütend sein. Man sollte das nicht entbinden, sie sind so rein. Sie sind so rein in Seelen. Ich bin kein Vater, ich habe kein Kind, aber ich glaube, wenn du das unterbinden kannst, in diesem jungen Alter, wo du genau die Gefühle entwickeln und lernen, mit ihnen umzugehen, dann wirst du irgendwann später einfach...
- 21:17Ganz klar. Du wirst sie nicht richtig handeln können und du wirst Angst vor diesen Gefühlen haben. Ganz klar. Das ist auch Vorbildfunktion. Ich habe letztes Mal ein Coaching gegeben und ich so... Ja, hast du schon mal gebrüllt und so? Er so, ja nein, ich glaube, ich kann das gar nicht. Ich weiss nicht, wenn ich das letzte Mal gebrüllt habe, vielleicht an einer Beerdigung und ich so... Hat dein Vater jemals... Hast du deinen Vater jemals gesehen brüllen? Mhm. Er so...
- 21:38Nein, nachher war es so krass. Nicht einmal auf Beerdigung von seinem eigenen Vater oder Mutter hat er nicht einmal gebrüllt. Und weisst du, das wird uns ja von Generation zu Generation weitergehen. Das ist der Chip. Da sind keine Gefühle rum, keine Emotionen. Und das Krasse ist ja, wir kreieren ja unser Leben mit unseren Gefühlen. Das ist das Gesetz. Das ist auf Gefühlsebene. Man muss sich vorstellen, wenn wir so viele Gefühle unterdrücken oder nicht erlauben, das ist dann, ja, das ist...
- 22:07die Welt, die wir sie heute kennen eigentlich. Ja, gross. Absolut, und darum finde ich es so wichtig, das zuzulassen. Wie du gerade sagst, ein guter Punkt mit dem Brüllen, eben hast du deinen Vater schon mal brüllen gesehen. Ich muss brüllen, sex aus Freude. Ich habe sehr viel Freude, Tränen zum Beispiel. Bei so einem, wenn ich Musik lasse, wenn einfach Energie, Musik, Schau, Energy, wenn das kommt, dann bin ich mit meinem Sohn in der Hand und brülle, und er sieht das, auch meine Freundin vielleicht jetzt, wo vielleicht auch die Emotionen und das Ganze ein bisschen rundherum geht.
- 22:37Sie ist schwanger, by the way. Sie ist schwanger, by the way. Nummer zwei ist unterwegs. In welchem Monat? Im achten Monat. Okay, wow. Genau, Anfang des achten Monats. Dezember ist soweit. Dann sind auch Emotionen da. Dann weint man vielleicht wegen irgendetwas. Nur weil man denkt,
- 22:56«Oh Gott, das und das ist nicht gut.» Dann laden wir das zu und das Kind darf es sehen. Dann ist es nicht so, «Oh nein, ich muss das weg tun.» Sondern das Kind soll das sehen. Auch wenn es am Anfang vielleicht etwas verschreckend ist, aber es guckt sich daran an. Es ist so «Wow!» Es soll das auch sehen. So schön. Dementsprechend. Ich muss auch sagen, ich kann auch nur so reden,
- 23:19Man hat durch Sachen halt im Leben müssen oder die Sachen auch realisieren und sich weiterentwickeln. Für das sind wir ja hier. Genau, ich habe die Entscheidung gemacht, um dort zu sein, wo ich jetzt bin. Oder die Entscheidung gemacht, dass ich mir die Zeit nehme und das auch realisieren möchte.
- 23:35Wir sind ja hier für Kontrasterfahrungen. Darum hat es mich ein bisschen wundernut, weil du jetzt so viel Love spreadest. Was war der Kontrast von dem? Warst du früher so ein Hurensang? Voll hessig durch die Welt, bist du so ein Schläger-Typ? Absolut, ich habe mir Händscher gekauft, als ich vier Jahre alt war, bin in den Laden gegangen, boom, alles, ich bin eskaliert. Da habe ich mich dumm angeschaut. Elbow geht schlafen.
- 23:58Also warst du nicht voll das Gegenteil von dem, was du heute bist? Nein, gar nicht. Also hast du schon immer wirklich den... Ich hatte das schon immer so. Ich war immer ein bisschen der Glone. Ich habe gemerkt mit der Zeit, dass ich das auch... eben auch so ein bisschen für mich behalten muss, sondern einfach nicht immer geradeaus hängen muss. Auch zuerst mal ein bisschen beobachten darf, mal ein bisschen Schritte zurücknehmen. Hast du eine Lehre gemacht?
- 24:24Nein, keine Ausbildung gemacht. Es hilft so viel Leute hier draussen. Weisst du, wie viel Druck wegen Weiterbildung, Ausbildung. Was hast du für Erkenntnisse daraus? Ich habe vier Ausbildungen angefangen.
- 24:40Ich habe vier Ausbildungen gemacht. Meine erste Ausbildung war Augenoptiker. Das ist so entstanden, dass ich kurzfristig die Sportschule machen wollte. Dann hatten sie dort keinen Platz. Vielleicht war ich schlecht im Fussball. Das sollte nicht gewesen sein. Innerhalb von zwei Monaten fand ich die Ausbildung.
- 25:06In einem kleinen, ich glaube, Optik Zimbrech hat er geheiss, also vielleicht weisst du es. Hey, liebe Grüße. Herr Zimbrech, sind das Gesände? Du weisst. Ich bin jetzt Ultimate Spreadlover und du weisst. Nein, auf jeden Fall habe ich Optik Zimbrech angefangen, habe nach drei Monaten dort schon abgebrochen, weil einfach die Schule mir nichts gesagt hat und alles. Hast du dich angesperrt?
- 25:33Ich habe es einfach sehr schnell gespürt. Es ist einfach nicht gegangen. Es sind auch Sachen passiert, die wir jetzt nicht erzählen müssen. Oder doch, vielleicht sogar schon. Es waren Sachen wie das Gegenprinzip, das eigentlich ein Lehrling machen sollte. So wie, hey, du musst meine persönlichen Karren waschen.
- 25:54So Sachen gibt es auch. Und wenn euch das passiert, geht das melden. Es soll nicht so sein, ihr solltet das machen, was zu einer Ausbildung passt und dazugehört und nicht private Sachen für den Chef erledigen müssen und Sachen, die gar nicht zu der Ausbildung passen.
- 26:12Wenn du in einer Wäscherei, in einer Autowaschanlage arbeitest, dann ist es vielleicht noch okay. Dann ist es okay, wenn ich in einer Autowaschanlage arbeite. Dann gehe ich dort, dann darf ich gut sein. Wenn er dann sagt, ist kein Problem. Aber wenn er dir sagt, du musst jetzt eine Ausbildung machen als Psychologe neben Pino, dann ist es so... Hm, kritisch. Aber hast du schnell gemerkt, wo deine Grenzen liegen? Schnell gemerkt, wo meine Grenzen sind, absolut. Dann abgerufen, cool. Dann habe ich Fachmann Gesundheit gemacht.
- 26:39Bei Pflege, genau. Meine Mutter, es ist alles dort zu Hause. Die Ladies, alles klar. Sicher bei dir auch. Nein, das war auch etwas, zum Beispiel voll habe ich mich reingekriegt. Einfach so, dass in der Pflege, wo man auch mega wichtig war, hatte ich fast sogar abgeschlossen. Im zweiten Jahr habe ich dann abgebrochen.
- 26:59Aus welchem Jux? Das war auch so. Ich bin nicht mehr klargekommen, wie... Ich muss sagen, in der Pflege passieren leider auch ab und zu Sachen, die nicht so cool sind wie das Pflegepersonal. Es ist jetzt nichts gegen sie oder etwas Schlechtes. Ich meine, es gibt in jedem das Schlechte und das Gute leider. Aber bei mir war es so, ich habe gesehen, wie dort der Umgang mit ein paar Sachen ist. Und dann habe ich das nicht mehr...
- 27:19Ich konnte das nicht mehr unterstützen. Das ist mega, absolut. Ich bin nicht klar. Radikal abbrochen. Ade, merci. Da habe ich einfach mal Betreuung gemacht. Einfach nur das Praktikum nebenbei. Dann auch dort das Praktikum abgeschlossen. Cool, fertig.
- 27:38Sportartikelverkäufer habe ich noch gemacht. Auch noch im Fussballbereich. Im Aschisport, das war auch meine Lieblingsausbildung. Die wollte ich wirklich abschliessen. Auch im zweiten Jahr hat es geheiss, wir machen leider zu. Nein. Dann mussten sie mich in den Ochsenersport geben. Und ich war so wieder, okay, ich kann nicht dahinter stehen. Ochsenersport Rotenburg in Luzern. Okay. Da war ich, genau. Mein Schwestern hat auch im Ochsenersport Lehre gemacht. Ah cool, okay.
- 28:06Ja, ich war einfach so, da sind alle Themen dazugekommen. Dort war ich nur spezialisiert auf Fussballschuhe. Und das habe ich mega gefühlt. Ich meine, ich durfte Fussball spielen. Du spielst so, was du willst. Ich wusste, worüber ich rede. Ich konnte mega dahinterstehen. Das war mein Element. Aber hätte nichts sein sollen. Hätte nichts sein sollen. Und da bin ich... Was hat das mit dir gemacht, dass du so viel Lehre abbrachst in einer Gesellschaft
- 28:27und in einem Land, wo ein Zertifikat so wichtig ist. Unglaublich. Und das war auch der Druck, der nachher war. Du musst eine Ausbildung machen, das ist wirklich wichtig. Natürlich meine Mutter, nach der dritten Ausbildung, irgendwann war sie so... Ich sage es meiner Mutter mal. Sie in den Druck. Was machst du so nicht? Ich habe doch geschaut. Ich will doch nur für dich das Beste. Und ich so, Mama, das ist einfach nicht für mich. Und du kommst sogar von den engsten Leuten. Oder...
- 28:52Von den Leuten, die du unterwegs bist, bekommst du auch Druck, du machst das nicht, dieses nicht. Du vergleichst dich auch mit anderen. Du warst ja 1%, der alles anders gemacht hat als die anderen. Absolut. Und natürlich jetzt im Nachhinein, ich bin der glücklichste Mensch. Und ich habe dort einfach schon nach der dritten Ausbildung gemerkt, ich bin so happy, dass ich das nicht mache. Und ich wusste eben dort, dass ich eine Gespürung hatte. So geil, Mann. Ich würde nicht sagen, ich bin anders oder sonst etwas, weil ich würde...
- 29:18Ich musste das auch lernen. Ich sagte immer, dass wir speziell sind. Oder mit den Jungs, mit denen ich unterwegs bin. Dass du etwas spezieller bist. Wir sind alle speziell. Wir sind speziell, weil wir nur schon da sind. Und wir haben Energie. Das ist schon speziell. Früher, damals, habe ich gesagt, dass ich spezieller bin.
- 29:41Anders, wie willst du das sagen? Das kannst du nicht definieren. Mittlerweile ist es einfach so, es gibt kein Richtig und Falsch. Und ich habe mich für das entschieden. Und wenn du dich für das andere entschieden hast, ist das mega schön, aber sag mir nicht, was ich machen soll. Sag mir nicht, was richtig oder falsch ist. Es ist mega schwierig, sorry. Ich glaube, es ist mega schwierig, in so einem jungen Alter sich zu entscheiden, was du für die nächsten Jahre machen willst.
- 30:06Es ist mega schwierig. Du hast ja das Gefühl, wenn du die Lehre machst, dann ist dein Leben dabei. Oh mein Gott, das Leben bietet noch so viel mehr. Das ist mega, das ist absolut. Und auch, dass du den Druck ausgehalten hast, aber einfach, weil du Urinstinkte hattest. Fuck it, das kommt alles wie... Es kommt so, wie es muss, absolut. Und deine Mutter hatte das Urvertrauen auch? Ja, sie hatte das nachher auch, mega. Das ist mega wertvoll, weil die Eltern geben dir auch einen hohen Druck.
- 30:30Ich bin so happy, sie hat beide Rollen unglaublich gut übernommen. Darum, Mami, ich liebe dich. Über alles bist du die Beste. Mami, es ist so etwas... Unglaublich, ich habe das aber erst, ich muss sagen, spät, mit 23 oder so richtig davor realisiert.
- 30:46Ah, warst du nicht schon das Mammut-Titi? Nein, gar nicht so gross. Ich bin schon mit 17 von zuhause ausgesagt. Ich habe in Uri die Ausbildung gemacht. In Uri, genau. Das ist crazy. Ich war so zu den Kühen, im Zelt. Das war super. Ich habe es geliebt. Ich war der einzige Ostländer dort.
- 31:08Das war lustig. Ich war mit Interviews und allem so, was machst du hier? Du bist der einzige Mann, der Pflege ist im ganzen Kanton. Wieder ein Prozent. Ich liebe es, ich hatte es sehr gerne. Wenn du etwas in dir hast,
- 31:34Dann kannst du das einfach, dann geht das. Dann kannst du dich noch so irgendwo in eine Ausbildung. Weil Ausbildung ist einfach wieder etwas, es schränkt dich ein. Du lernst einfach etwas. Und einfach etwas zu lernen, ist auch eingeschränkt. Weil die haben einfach etwas gelernt, aber es geht noch viel weiter. Und wirklich an alle da draussen, bitte macht das, was ihr liebt. Das ist so wichtig. Es muss keinen Sinn ergeben. Es muss nicht irgendwie am Anfang schon Sinn ergeben. Es gibt Leute, die haben 200 Sachen angefangen, haben alles aufhören müssen und dann etwas von diesen 200 Sachen klappte. Und das ist so wichtig.
- 32:04Es ist einfach etwas vom Wunderschönsten, wenn du nachher merkst, wenn das nachher aufgeht. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich in diese Sparte kommen würde, die ich jetzt mache. Also nicht gedacht, aber gespürt? Ja, sicher schon. Absolut. Und es ist mega schön, dass das jetzt alles so passiert ist. Aber wie bist du dann in diese Sparte gekommen? Oder was ist nach diesen tausend Lehrstellen passiert? Ja, es war spannend. Es ist wirklich eine lustige Geschichte.
- 32:31Ich war damals im Froschkönig. Noch sagt euch der etwas. War das ein Club? Ja, ein Club. Der Froschkönig in Krienz. Wir hatten dort New York gefeiert. Ich glaube, es war New York. Wir hatten dort gefeiert. Und dann kam eine Dame, eine Mademoiselle, die mich dort ansprach und sagte, «Hey, was ist denn das?»
- 32:50Alles klar, dann auch der, der mir natürlich etwas getrunkelt hatte. So ein bisschen «Hey, dude, that's it!» Er meinte so ein bisschen «Bist du der Coole?» «Ja, ja, die wollen sicher mit mir reden.» «Ich habe das Gefühl, du hast Potenzial dazu.» Ich bin von einer Agency, dazu mal Option Models. «Oh, wow! Gibt es das noch?» «Gibt es das noch, genau.» «Ja, voll, ich würde dir gerne ein Kärtchen geben.» Und ich natürlich dachte, «Komm, ich erzähle es auch.» Jetzt wollte ich einfach ein bisschen reden.
- 33:18Wahrscheinlich bin ich da gewesen. Genau, eigentlich bin ich da gewesen. «Nein, eigentlich bin ich da gewesen.» «Nein, eigentlich bin ich da gewesen.» «Scheisse, ich bin von hier aus, von Luzern, was macht das?» «So geil.» Und ja, es war mega lustig. Und dann dachte ich, nein, nein, das passiert eh nicht. Dann, dann, dann. Und dann wirklich zwei Tage später, habe ich dann angerufen und haben uns getroffen, genau diese Woche noch. Und dann ist das so passiert, dann bin ich in die Agency gekommen, habe meinen Job, aber es war ein halbes Jahr gar nichts. Ich sagte, ja, ja, alles nur für Gays, bla bla bla.
- 33:46Du warst bei mir ab, oder was hast du gemacht? Eierkraut? Nein, alles mögliche. Eierkraut auch ein bisschen, immer wieder. Das habe ich so alle zwei Tage gemacht. Und den Rest habe ich so ein bisschen dort geschöppelt. Ich war einer, der immer etwas rumgeschöppelt hat. Ein bisschen in der Gastro gearbeitet. Wirklich so mega...
- 34:05Es gibt so viele Optionen, um das zu machen. Unglaublich. Du kannst so viel machen. Es gibt Leute, die jetzt schon arbeiten. Die machen nebenbei noch etwas.
- 34:20Auf jeden Fall hatte ich dann ein halbes Jahr gar nichts. Nach einem halben Jahr hatte ich meinen ersten Job. Das war im Budri Palace in St. Moritz. Da hatte ich meine erste Kampagne für dieses Magazin. Wie alt warst du jetzt? Was meine ich da? Das war vor acht oder neun Jahren. Also wenn du jetzt bist, dann relativ jung. Ja, mit zwei habe ich angefangen. Das war super cool.
- 34:46Super war das, sensationell. Also mit 22, 24 Jahren. Genau. Und dort hat es angefangen. Und dann kam es etwas schauspielerisch. Dann kam alles so zusammen. Ich habe dann angefangen, es gibt so diese Internetseiten, wo du dich selber bewerben kannst. Für so Schauspielerische Sachen hat mich einfach immer mehr interessiert. Ich war immer so, als ich so ganz klein war, «Hey, Schauspieler wäre mega cool, da würde ich eigentlich mehr gehen.»
- 35:11Jim Carrey! Im Ernst? Sicher schon. Jim Carrey ist für mich Nummer eins. Ganz klar. Das ist so ein Sinn. Nein, ich liebe ihn über alles. Ich glaube, du kannst ihn echt verraten. Nein, wirklich im Fall. Ich kenne ihn nicht, aber darum, ich müsste vielleicht mal da zu Jimmy gehen. Hey, Jimmy, bitte. Du weisst, let's connect. Wir könnten zusammen gerne Filme machen.
- 35:34Ich hatte dort zum ersten Mal meinen Job als Model. Ich habe dann aber aus den Internetseiten herausgesucht. Das sind die «451.ch» und die Filmportale, wo du als Statist arbeiten kannst.
- 35:51Ich habe als Statistik-Arbeit für 50 Franken gearbeitet. Ich war den ganzen Tag irgendwo, ich lief hinten durch. Aber ich wollte das. Ich wollte sehen, wie es behind the scenes ist. Dass du in dein Feld reinkommst? Mega, absolut. Und dann habe ich mich durch das ein wenig bewegt und dementsprechend irgendwann meine erste Rolle bekommen. Was war deine erste Rolle? Meine erste Rolle? Ich hatte eine Nebenrolle beim Film «Mario». Ich weiss nicht, ob ich das so etwas sage. Luigi Mario, nein? Luigi Mario.
- 36:13Nein, das ist Mario, der Fussballfilm. Da durfte ich einen IB-Spieler spielen. Da war ich zehn Tage am Set. Oh Gott, ein Fussballer? Ja, voll, absolut. So gut. Das war mega cool. Da hat mich ein Kollege angehört. Er so, sie suchen noch jemanden, da würde ich echt bewerben wollen. Ich so, ja voll easy. Hab mich beworben dort und dort ist so meine erste
- 36:31grössere Rollen gesehen. Ansonsten habe ich vorher immer Commercials gemacht. Auch Commercials, viele Werbungen gemacht. Dort war meine erste grosse Nebenrolle. Gibt es dort weitere Ziele, die du in deiner Zukunft sehen würdest, Richtung Schauspieler? Absolut, sicher. Ich bin ein ordentlicher Schauspieler, offen für alles.
- 36:50Offen für alles dementsprechend, aber mehr Schauspielerei. Die grosse Vision von Vintage meets Art, die ich mache, die grosse Vision ist, die Kultur wieder zusammenzubringen. Mit dem ist gemeint, die ganze Energie, die Musik angeht, die Kunst angeht und selber Vintage Kleider, Sustainability.
- 37:15das zusammenzubringen und mit dem grosse Projekte zu machen und Vernissagen zu organisieren und mit dem Geld, das dann reinkommt, Organisationen unterstützen. In meinem Aspekt so wie z.B. ich würde gerne einen Fonds machen für alleinziehende Mütter. So Sachen, Brünnen aufbauen, Sex in Afrika, genau. Ist alles gut, alles tranquilo, aber genau an den Orten, wo es es braucht, allgemein auf der Welt,
- 37:44zu unterstützen. Das ist die grosse Vision. Das ist das Nummer eins, was ich machen würde. Aber wenn es dann wieder so auf mich kommt, wenn wir dann wieder so aufs Ego kommen, vielleicht trotzdem ein bisschen so, ja, Schauspielerei, absolut. Netflix wäre natürlich ganz oben. Du entscheidest. Aber ich entscheide. Du hast entschieden. Ich habe entschieden. Du hast entschieden. Absolut, das ist voll. Wir sind ja noch der Premiere eingeladen. Ich würde gerne wieder mal das Ballkleid anziehen. Du bist fix. Du bist also fix. Gut.
- 38:12Gestern war es schon sehr lang. Nein, nein, es ist nicht lang. Ich habe meine kleine Kresse. Alles cool. Ja, was meinst du? Fragen der Fragen. Diese Frage? Ja. Du entscheidest. Nein, ihr entscheidet. So ist unsere Kommunikation. Die Frage war, was ist dein grösster Schmerz in deinem Leben? Jetzt wird es etwas... Was ist dein grösster Schmerz in deinem Leben, wo du gedacht hast, es wäre einfacher, um die Welt zu verlassen? Hast du das schon mal erlebt überhaupt?
- 38:41Ja, ganz klar. Ich hatte schon einen Moment, wo ich gesagt habe, was mache ich hier überhaupt? Der Druck hatte. Bei mir ist das, vorhin haben wir gerade darüber gesprochen, in Uri, dort damals, wo ich die Ausbildung gemacht habe, Fage, genau, wo ich gemerkt habe, jetzt bin ich wieder etwas am abbrechen.
- 39:00Was läuft eigentlich? Ich war schon sehr lange mit dem Universum am Reden, immer am Connecten. Wir hatten so ein Dach oben dran, ich war dort oben immer auf einem Stuhl am Sitzen und habe immer zu den Sternen geschaut und mit dem Universum gesprochen.
- 39:17Und immer so etwas gedacht, was läuft? Zuerst war ich immer dankbar für alles und dann gefragt, was läuft eigentlich? Was ist das? Wieso muss mir das gerade alles passieren? Ich bin mega jung und ich habe gerade wie niemanden da. Meine Mutter ist dort, ich bin hier, ich bin wie alleine. Ich war mega traurig und alles. Da habe ich mich schon ein, zwei Mal gefragt. Ja, was mache ich überhaupt noch hier? Macht es noch Sinn? Ich habe keine Lust mehr.
- 39:44Aber alle da draussen, es ist mega wichtig, wenn du so einen Gedanken hast, redet mit jemandem. Es ist mega, mega wichtig. Ihr habt einen Grund, warum ihr da seid. Es ist nicht umsonst, dass jeder Mensch, der überhaupt auf diesem Planeten sein darf, dass das ein Geschenk ist. Es ist das grösste Geschenk, das wir dürfen. Wir sollten eigentlich jeden Morgen aufstehen mit einem Brüllen vor Freude.
- 40:11Wie schön das ist. Du hast etwas sehr wichtiges gesagt. Eigentlich war der Auslöser, weil du alleine dort warst. Ganz klar. Du hast dich alleine gefühlt. Ich habe mich alleine gefühlt. Komplett alleine. Einsamkeit ist so etwas Krasses. Einsamkeit kann etwas sehr Schönes sein. Es kann etwas Wunderschönes sein. Das ist dann wieder, du entscheidest, willst du alleine sein. Absolut.
- 40:32Aber Einsamkeit führt grundsätzlich dazu, dass vor allem in der Psyche von allen, ich würde sagen von Männern und Frauen, aber Mental Health von den Männern wird meistens leider darum prozentual, was sich auch leider Selbstmord und alles macht.
- 40:48wo es schade ist, wo leider auch nicht gross gesehen wird, wo es mega traurig ist. Redet mit den Leuten, wenn ihr jemanden habt, redet das, weil wir Männer haben den Stolz in uns, wo wir nicht reden wollen, wo wir meinen, wir müssen Männer sein. Aber jetzt kommen wir wieder zum Programm.
- 41:03gebracht wurden. Wer von da draussen hat mit dem Vater das emotionale, klärende Gespräch? Wer hat das genau? Wer tut dir das? Weisst du, es gibt ja niemandem alles so auf den Weg. Und jeder hat sein Rucksäckchen zu tragen, ganz klar. Aber redet, bitte redet da draussen mit jemandem, wenn ihr jemanden habt und fühlt euch...
- 41:21Seht es nicht so, als wärt ihr wirklich komplett alleine. Seht es als ein älterer Teil, als ein Geschwisterteil. Seht es so, als hättet ihr ausgehauen und brüllen müsstet, wenn ihr brüllen müsstet. Aber frisst nicht alles in euch hinein. Das macht krank. Und der Gedanke kann kommen, ist ganz klar. Nehmt es auch nicht ab, wenn ihr kommt. Weisst du, von wegen, nein, das ist jetzt so ein dummer Gedanke. Es ist da, es ist fest. Wir sind Menschen, wir sind hier, wir sind... Es ist eine Experience, die wir hier auf diesem Planeten haben.
- 41:46Es ist das schönste Gefühl und das schönste Glück, dass du da sein darfst. Das ist ein riesiges Wunder. Es ist sehr wichtig, dass die Leute das nicht verdrängen. Wie allgemein. Wir Männer haben das Gefühl, wir müssen Dinge verdrängen. Uns wird beigebracht, man muss ein Mann sein und darf nicht weinen. Du darfst kein Gefühl rauslassen.
- 42:05Hör auf, was ist eine Definition von Mann? Also weisst du, Bullshit, hör auf. Es ist, was dir früher beigebracht worden ist, so dass du musst krass sein und im Fitness und 300 Kilo stemmen und Kanik und den Batzen heimbringen und Superstars und einen Porsche fahren. Bullshit, Mann. Es ist alles Scheissdreck.
- 42:23Danke für die ausführlichen Antworten. Sehr deep. Für alle da draussen, die so Gedanken hatten, wie gesagt, meldet euch, holt jemanden zum Reden. Es gibt Leute, die da sind für dich. Jetzt kommt die Weihnachtszeit, jetzt kommt die Winterzeit, die in sich gekehrte Zeit, die Dunkelheit kommt. Jetzt haben wir die Frage von jemandem, jetzt hast du aber auch die Möglichkeit, zum nächsten Gast eine Frage zu stellen.
- 42:53Okay, ähm, meine Frage wäre... Zum Herzen, nicht aus dem Verstand. Ja, das würde ich Ihnen sagen.
- 43:10Gute Frage ist, was macht dich happy? Wow. Was macht dich happy? Love that. Was ist wirklich das, was dich happy macht? Schön. Aber wirklich von tiefstem Herzen. Und mach das. Bitte. Okay. Das ist eine mega schöne Frage bei unserem nächsten Gast. Genau, das tust du schon aufschreiben. Und ich komme zu meiner...
- 43:29Abschlussfrage. Ich weiss, ich könnte stundenlang weiterreden, das ist gut. Aber wir kommen zu der Abschlussfrage. Du hast schon ganz viele Messages rausgehauen, die ultra wertvoll sind. Von daher jetzt schon mal ein riesen Dankeschön für das. Aber wenn du jetzt spezifisch an alle Jungs und Mädels und Non-Binäre hier draussen eine Message geben würdest, was würdest du ihnen mitgeben? Was kannst du ihnen sagen?
- 43:58Darf ich auch wieder hier in die Kamera? Unbedingt. Bleibt so, wie ihr seid. Verändert euch nicht für irgendjemanden da draussen. Gebt Vollgas, glaubt euch. Ihr habt keine Ahnung, wer ihr inspiriert im Leben. In dem ihr einfach so seid, wie ihr seid. Weil ihr seid einzigartig.
- 44:20Hau rein, macht das, was ihr liebt. Und spread love. Peace and love. Und das von einem Certified Love Spreader. So geil. Ich habe by the way spread love tätowiert. Ah, siehst du. Darum sind wir connected. So geil. So cool. Hey Philipp, weisst du noch irgendetwas?
- 44:45Ich habe noch tausend Sachen. Du kannst ja gerade Werbung, Promo für irgendetwas machen. Ich würde einfach sagen, ich bin mega dankbar. Danke vielmals für euren Podcast. Du entscheidest.
- 45:00Es ist ein mega cooler Podcast. Ich finde es unglaublich cool, was ihr hier macht, was ihr hier auf die Beine gestellt habt. Es ist mega schön. Und wie gesagt, ihr entscheidet im Leben, was ihr machen wollt. Jeden Tag. Ihr habt jeden Tag die Entscheidung, wie es euch geht, was ihr im Leben machen wollt. Und macht das. Es ist so wichtig.
- 45:23Mega herzlichen Dank noch einmal, dass ich hier sein durfte. Es ist unglaublich. Du entscheidest wirklich im Leben, wir entscheiden, was wir machen. Und wir entscheiden auch, ob wir mehr Liebe spreaden draussen. Yes, yes. Oder nicht, genau. Cool. Philipp, mega schönen Abschluss. Danke vielmals für deine Worte.
- 45:40Und es bleibt mir nicht viel anderes zu sagen, anstatt... Du entscheidest. Du entscheidest. Es ist mega schön, ich danke vielmals. Hey, danke Philipp. Wir sind am Schluss unserer nächsten Folge mit «Du entscheidest», deinem Podcast für Businesserfolg und persönliche Weiterentwicklung. Ich bin immer noch am Reden. Ich bin immer noch am Reden und ich kann noch weiterreden. Danke vielmals. Tschüss. Tschau zusammen. Hey, cool. Mega, mega, mega cool. Danke vielmals, Philipp. Sehr, sehr geil.