Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Bald wieder zwei Flüge täglich nach Dubai?
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 28. April. Hamburgs Polizei, massive Einsparungen an Tarifstellen drohen. Deutliche Unterschiede bei Abschulungen. Suche nach neuem HSV-Sportvorstand vor Ende. Luisa Neubauer und Perspektiven auf die Olympia-Bewerbung Hamburgs. Hamburgs Polizei solle weiter gestärkt werden, versprach die SPD in ihrem Regierungsprogramm zur Bürgerschaftswahl im vergangenen Jahr. Die Einstellungsoffensive, die den Ordnungshütern 1000 zusätzliche Stellen seit 2016 gebracht habe, solle fortgesetzt werden. 500 weitere Polizeikräfte sollten bis 2030 neu eingestellt werden, vereinbarten SPD und Grüne nach der Wahl im Koalitionsvertrag. Ein Jahr später scheint fraglich, ob Rot-Grün die selbstdefinierte Zielmarke erreichen wird. Statt einer personellen Verstärkung steht der Hamburger Polizei womöglich ein massiver Personalabbau bevor. 400 von insgesamt rund 2.100 Tarifstellen stehen zur Disposition. Das erfuhr das Abendblatt aus Gewerkschaftskreisen. Der Stellenabbau werde unmittelbare Auswirkungen auf die polizeiliche Arbeit haben, warnen die Deutsche Polizeigewerkschaft, DPLG, und der Bund Deutscher Kriminalbeamter, BDK. Die Innenbehörde will die Zahl auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Die Planungen für den kommenden Doppelhaushalt 2027 und 2028 liefen noch, heißt es. Der Senat hat aber bereits eingeräumt, dass angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt Einsparungen auf die Polizei zukommen könnten. Unter anderem waren deshalb Beförderungen zuletzt um fünf Monate verschoben worden. Die Golfregion als internationale Drehscheibe zwischen den Kontinenten für Touristen und Businessreisende dieses Geschäftsmodell von Fluglinien wie Emirates, Qatar Airways und Etihad ist seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran massiv gestört. Betroffen davon sind auch die beiden einzigen Langstrecken vom Flughafen Hamburg aus. Qatar Airways pausiert seit Kriegsbeginn Ende Februar die Verbindung von und nach Doha und wird dies auch noch mehrere Monate lang tun. Emirats flog bis auf kurze Unterbrechungen die Umläufe Dubai-Hamburg-Dubai hingegen täglich. Allerdings nur mit halber Frequenz. Es gab jeweils eine Landung und einen Start in Fuhlsbüttel. Vorgesehen sind eigentlich zwei Ankünfte und Abflüge pro Tag. Aber ändert sich das bald wieder? Wer bis vor kurzem auf der Homepage von Emirates nach Flügen von Hamburg nach Dubai schaute, musste diesen Eindruck gewinnen. Zwar fanden Reisende bis zum 30. April nur eine tägliche Verbindung mit Start in Fuhlsbüttel um 15.30 Uhr. Vom 1. Mai an sollte dies aber anders werden. Wie vor dem Iran-Krieg sollte laut Webseite eine zweite Maschine um 21.30 Uhr am Helmut-Schmidt-Airport starten. Ein Unternehmenssprecher wollte auf Abendblatt-Nachfrage dazu nichts Konkreteres sagen. Allein im vergangenen Jahr 2025 wurden in Hamburg 1001 Schülerinnen und Schüler nach der 6. Klasse vom Gymnasium auf eine Stadtteilschule abgeschult. Das sind 11,7 Prozent und damit wesentlich mehr als im Nachbarland Schleswig-Holstein. Dort mussten zuletzt gerade einmal 2,6 Prozent des Jahrgangs nach Klasse 6 das Gymnasium verlassen. Das entspricht 292 Schülern und Schülerinnen. In absoluten Zahlen schult Hamburg damit mehr als dreimal so viele Kinder ab wie Schleswig-Holstein. Doch warum ist das so? Wie lassen sich diese großen Unterschiede erklären? Dafür gibt es vor allem einen entscheidenden Grund, aber auch weitere Faktoren spielen eine Rolle. Lesen Sie alles dazu auf abendblatt.de. Seit 45 Jahren tischt die Familie Kowalke am Altonaier Fischmarkt Meeresspezialitäten mit Elbblick auf. In den vier Jahrzehnten hat sich das Fischereihafen-Restaurant zu einem Promitreff und Kultlokal entwickelt, dessen Küchenteam sich nun über eine weitere Auszeichnung freuen kann. Am Montagabend ist das Fischereihafen-Restaurant mit dem Genuss Michel 2026 als Restaurant des Jahres geehrt worden. Die Jury erklärte, viele prominente Gäste und auch den Guide Michelin überzeugt das Kultlokal immer wieder mit meisterhaft zubereiteten Fischgerichten und Meeresfrüchten. Das Fischereihafen-Restaurant ist untrennbar mit Hamburg verknüpft und wird deshalb mit dem wichtigsten Gastropreis der Stadt ausgezeichnet. Beim HSV nimmt die Suche nach einem Nachfolger für Stefan Kunz, von dem sich der Verein Anfang Januar nach internen Vorwürfen getrennt hatte, an Fahrt auf. Wie das Abendblatt erfuhr, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, auf der es zu einer finalen Entscheidung kommt, soll bereits terminiert worden sein. Der neue Sportvorstand wird voraussichtlich noch vor dem Ende der Saison bekannt gegeben. Aktuell deutet auch alles darauf hin, dass es zu einer externen Lösung kommt. Das würde bedeuten, dass Sportdirektor Klaus Kosta nicht in den Vorstand an die Seite von Eric Huber befördert wird. Kosta bereitet mit seiner Scouting-Abteilung aktuell die Kaderplanung für die kommende Saison vor. Neun Wochen lang hat sie sich vorbereitet. Und das hat sich gelohnt. In 1 zu 48 Stunden und damit in persönlicher Bestzeit beendete Luisa Neubauer den Halbmarathon in Hamburg und ein wenig hat ihr auch TV-Moderator Markus Lanz dabei geholfen. Ich habe während des Laufes gedacht, wenn Markus Lanz dabei wäre, dann würdest du jetzt versuchen, ihn einzuholen. Das hat mich motiviert. Die Stimmung an der Strecke sei großartig gewesen, so die Klimaaktivistin. Und auch Olympia Reif? Sie könne nachvollziehen, so Neubauer, dass es angesichts der Olympia-Bewerbung gemischte Gefühle bei den Menschen in der Stadt gebe. Sie selbst habe bei der Bürgerbefragung 2015 mit Nein gestimmt. Wir haben der Hamburger Regierung damals nicht zugetraut, olympische Spiele in unserem Sinne umzusetzen. sagt Neubauer. Sie könne verstehen, wie aufwendig es ist, Menschen für diese Idee zu gewinnen. Am Ende sei das immer eine Frage des Vertrauens in die Handelnden, in Hamburg also in den Senat. Aber wenn singuläre Großereignisse gut und nachhaltig geplant sind, können sie wie ein Katalysator wirken. Auf einmal geht ganz viel ganz schnell, es entwickelt sich eine starke Infrastruktur, Kinder werden motiviert, mehr Sport zu machen. Und man zelebriert, dass man gern die Welt zu Gast hat. Was heißt das, wenn es um die Olympia-Bewerbung Hamburgs etwa in den Jahren, 2040 oder 2044 geht, für die die Bürgerbefragung gerade angelaufen ist? Wenn wir uns einig sind, dass wir Olympia gern in Deutschland haben wollen, ist Hamburg eine wahnsinnstolle Wahl, auch im Vergleich zu den anderen Orten und Städten. Unter der Bedingung, dass man nicht ein Larifari-Glitzer-Event macht, sondern nachhaltig investiert, würde ich mit Ja abstimmen, sagt Neubauer. Und in Deutschland sollten wir das gemeinsame Ziel haben, dass Olympia nicht an Markus Söder geht. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn.