Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Neues HSV-Stadion und Börsengang von Vincorion
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 13. März. Wieso die Fans beim neuen Volksparkstadion mitreden sollen. Weshalb die Reise nach Berlin etwas bequemer wird. Warum Hamburg einen neuen Börsenstar bekommt. Ende Mai 2025 versprach Sport- und Innensenator Andy Grote, SPD, überraschend, dass der HSV ein neues Volksparkstadion bekommen soll, das dann Teil der Olympischen Spiele in Hamburg wird. Die neue Sportstätte soll auch gebaut werden, wenn die Bewerbung scheitert. Auf einer Infoveranstaltung beim HSV am Donnerstagabend gab der Politiker Details zu den Stadionplänen bekannt. Das wäre das beste Stadion, das Deutschland zu bieten hat und da würde dann der HSV spielen. Während der Olympischen und Paralympischen Spiele soll in der Arena Leichtathletik stattfinden. Danach würde die Anlage wieder zurück und schließlich ausgebaut werden. Der HSV soll dann nach dem Bau Nutzer und Betreiber sein, so der Innensenator. Eine Fanbeteiligung bei dem Bau des neuen Stadions sei das Ziel. Die Sportstätte soll an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden. Größer als das aktuelle, möglicherweise mit mehr Stehplätzen, mehr geschlossenen Innenräumen und mehr Platz für das Museum des Klubs. Schon zuvor war von einem Fassungsvermögen von bis zu 75.000 Zuschauern die Rede. Reisende nach Berlin brauchen derzeit viel Langmut. Immerhin wird die Fahrt in die Hauptstadt nun etwas bequemer. Im Bus-Ersatzverkehr zwischen Hamburg und Berlin werden die gebrauchten Fahrzeuge nun wieder durch die ursprünglich eingesetzten neueren Modelle ausgetauscht. Seit Freitagmorgen sind die ersten hochwertigeren Fahrzeuge im Einsatz, teilte die Deutsche Bahn mit. Der aufwendige Tausch der über 200 Fahrzeuge wird sich teilweise noch über das Wochenende hinziehen und am Montag abgeschlossen sein. Die Einigung sei in der Nacht auf Freitag nach intensiven Gesprächen erfolgt. Wegen Streitigkeiten mit einem Investor hatte der aktuelle Betreiber Ecovista Anfang 3. März quasi über Nacht rund 200 Neufahrzeuge durch gebrauchte Busse ausgetauscht. Die Fahrzeuge entsprechen in Ausstattung und Qualität nicht dem vertraglich vereinbarten Standard. Es kam etwas häufiger zu Ausfällen. Die Deutsche Bahn hatte Ecovista daher abgemahnt und auf die Einhaltung der Verträge gepocht. Die komplette Inbetriebnahme der Bahnstrecke Berlin-Hamburg soll am 14.06. Erfolgen, sechs Wochen später als ursprünglich geplant. Die Strecke wird seit August umfassend saniert. Wedeler Unternehmen geht an die Börse. Hamburg bekommt einen neuen Börsenstar. Der Rüstungszulieferer Vincorion aus Wedel wird seine Anteilsscheine am kommenden Freitag erstmals an der Börse handeln. Vorab wurde der Preis einer Aktie auf 17 Euro festgelegt, wodurch sich der Wert der Firma zunächst auf 850 Millionen Euro beläuft. Vincorion hat rund 900 Beschäftigte, neben dem Firmensitz in Wedel hat sie große Standorte im bayerischen Altenstadt und in Essen, NRW. 2025 kam das Unternehmen auf einen Umsatz von 240 Millionen Euro, zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht. Der Gesamtauftragsbestand lag zum Jahreswechsel bei rund 1,1 Milliarden Euro. Die Firma gehörte bis 2022 zum Thüringer Technologiekonzern Jenoptik, dann übernahmen britische Investoren namens Star Capital das Unternehmen. Für die Briten war das ein gutes Timing, Denn in den Jahren danach ging die Nachfrage nach Rüstungsgütern wegen des Ukraine-Krieges steil nach oben. Nun machen sie Kasse, ihre Investition dürfte sich gelohnt haben. Star Capital bleibt zunächst Hauptaktionär. Andere Investoren haben zugesichert, sich von dem Aktienpaket, das Star Capital abgibt, große Scheiben abzuschneiden und dadurch zu Ankeraktionären zu werden. Nach einer tödlichen Beilattacke auf einen Nachbarn ist ein Mann in Hamburg am Freitag dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das Landgericht ging nach Angaben einer Sprecherin von krankheitsbedingt fehlender Schuldfähigkeit bei dem an paranoider Schizophrenie leidenden 42-Jährigen aus. Die Tat hatte sich im September in einem Mehrfamilienhaus ereignet. Der Beschuldigte ging danach selbst zu einer Polizeiwache und berichtete dort von seinem Angriff. Einsatzkräfte fanden den 62-jährigen Nachbarn anschließend mit massiven Verletzungen in dem Wohnhaus im Stadtteil Moorwerder. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge hatte sich der Beschuldigte seinem Opfer von hinten genähert und ihm mit dem Beil auf den Kopf geschlagen. Laut Gericht war der Beschuldigte aufgrund eines krankheitsbedingten Bedrohungserlebens nicht in der Lage, das Unrecht seines Handelns zu erkennen. Er sei für die Allgemeinheit gefährlich und werde in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Schlechte Nachrichten für den Kiez-Klub. Der FC St. Pauli muss im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga bis zum Saisonende auf James Sands verzichten. Der defensive Mittelfeldspieler, der bei 24 Einsätzen in der Liga in dieser Saison 23 Mal in der Startaufstellung stand, wird wegen einer Verletzung am linken Sprunggelenk operiert und fällt einige Monate aus. Der 25-Jährige hatte sich die Verletzung im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag zugezogen. Die Operation soll heute in München stattfinden. Durch die Verletzung schwinden auch die Chancen des US-Amerikaners auf eine WM-Teilnahme im eigenen Land. Heute Abend geht es gegen Borussia Mönchengladbach. Die Sportkollegen tickern ab 20.30 Uhr auf abendblatt.de. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. 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