Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Das Drama von Stade, und die Wahrheit hinter den Hochbahn-Rekorden
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 1. Juli. Der Mord von Stade erschüttert noch immer das Land. Der Hamburger U-Bahn- und Busbetreiber Hochbahn hat im vergangenen Jahr konstante Fahrgastzahlen verzeichnet. Die Hamburger CDU-Fraktion sieht Risiken im Hamburger Eisenbahnhafen wegen des Einsatzes des Analogfunks. Reederei streicht alle Reisen in den Orient. Der Mord von Stade erschüttert noch immer das Land. Nun zeigt sich, im Sorgerechtsstreit um das dreimonatige Kind des Tatverdächtigen von Stade steht noch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts OLG Zelle aus. Beide Elternteile hätten Beschwerde gegen ein familiengerichtliches Eilverfahren vom Amtsgericht Neustadt am Rübenberge eingelegt, wie eine Sprecherin des OLG bestätigte. Das Amtsgericht hatte angeordnet, dass die Kindsmutter und die Tochter gemeinsam in einer Mutter-Kind-Einrichtung untergebracht werden sollen. Zudem bestätigte das Amtsgericht in seiner Entscheidung, dass den Eltern die Gesundheitssorge entzogen bleibt. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse in Stade der Sorgerechtsstreit ist. Der 45 Jahre alte Tatverdächtige aus dem Raum Hannover sitzt in Untersuchungshaft. Der türkische Staatsbürger soll in der Mutter-Kind-Wohngruppe vier Frauen und zwei Männer getötet haben. Drei der Getöteten waren Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover, die anderen drei Getöteten Mitarbeitende der Stader Jugendhilfeeinrichtung. Nach der Schließung der betroffenen Mutter-Kind-Gruppe sind die 34-Jährige und ihr Baby anderweitig untergebracht worden, wie das Sozialministerium mitteilte. Der Hamburger U-Bahn- und Busbetreiber Hochbahn hat im vergangenen Jahr konstante Fahrgastzahlen verzeichnet. 552 Millionen Gäste zählte das städtische Nahverkehrsunternehmen im vergangenen Jahr, wie die Hochbahn mitteilte. Hamburgs Verkehrssenator Agnes Tjarks, Grüne, sagte, es handle sich um einen Rekord. 2024 hatte die Hochbahn 551 Millionen Fahrgäste, also ähnlich viele wie vergangenes Jahr, registriert. Beim Konzernergebnis verbuchte das Unternehmen ein Minus von 316 Millionen Euro, 675 Millionen Euro Umsatz. Gerechnet wurde mit Minus 378 Millionen. Darin sind erstmals auch die Verluste der Hadag enthalten, 19 Millionen Euro. Die Hochbahn spricht von einem stabilen Minus über die vergangenen drei Jahre. Personalaufwendungen und der Strompreis treiben die Ausgaben, weil die Kosten für das Deutschland-Ticket nicht vollständig erstattet werden und Hamburg eine Hochburg der Flatrate-Fahrkarte ist, kann man sagen, jeder Fahrgast kostet die Hochbahn zurzeit Geld. Nur zu 72,5 Prozent kann die Hochbahn durch Einnahmen ihre Kosten decken. Den Rest schießt die Stadt dazu. Die Zahlen sind alarmierend. Die Menschen in Deutschland bekommen so wenige Kinder wie seit 1997 nicht mehr. Mit 1,32 Kindern je Frau ist die Geburtenrate 2025 auf den niedrigsten Stand seit knapp 20 Jahren gesunken. Im Vergleich zum Jahr 2024 ging die Geburtenrate demnach um 2,7 Prozent zurück. Die zusammengefasste Geburtenziffer, auch als Geburtenrate bezeichnet, gibt die durchschnittliche Kinderzahl an, die eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen hat. Die Zahl der Geburten muss davon unterschieden werden. Regional gibt es große Unterschiede. So lag die Geburtenrate zuletzt zwischen 1,16 in Sachsen und 1,38 Kindern je Frau in Niedersachsen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die zusammengefasste Geburtenziffer 2025 überall, außer in Hamburg. Hier legte sie um 0,4 Prozent auf 1,24 Kinder je Frau zu. Die Geburtenrate der Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit fiel 2025 auf 1,20 Kinder, bei ausländischen Frauen auf 1,78 Kinder. Die Hamburger CDU-Fraktion sieht Risiken im Hamburger Eisenbahnhafen wegen des Einsatzes des Analogfunks, einer älteren Funktechnik. Die größte Oppositionsfraktion fordert den Senat auf, nach und nach auf den Digitalfunk umzustellen und kündigte einen Antrag an. Einer Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der CDU-Fraktion von Ende April zufolge nutzen Lokführer im Hafen während des Rangierens den Analogfunk. Es handele sich um ein zugelassenes und bewährtes Verfahren. Die CDU-Fraktion teilte jedoch mit, Lokführer hätten viele Fälle geschildert, in denen Schiffsbesatzungen Funkfrequenzen der Lokführer im Hafen besetzten. In solchen Fällen könnten brenzlige und teils gefährliche Situationen entstehen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst nutzen den Digitalfunk. Der Analogfunk wird in Fällen verwendet, wenn der Digitalfunk gestört ist, was gelegentlich vorkommt. Ein Vorteil des Digitalfunks ist, dass er sich verschlüsseln lässt. Die deutsche Kreuzfahrtrederei AIDA Cruises streicht den dritten Winter infolge ihre geplanten Reisen in den Orient. Da die Lage im Nahen Osten weiterhin nicht verlässlich einschätzbar ist, bietet AIDA Cruises auch im Winter 2007 und 2028 keine Reisen im Orient an. Mit dieser frühzeitigen Entscheidung schafft AIDA Cruises Planungssicherheit für Gäste sowie Vertriebspartner. Alle betroffenen Gäste sowie Reisebüropartner werden entsprechend informiert, teilte das Unternehmen überraschend mit. Damit fallen auch alle Überführungsfahrten um Afrika herum weg. Das betrifft insbesondere die AIDA Perla, die ab Dezember 2027 Orientkreuzfahrten ab Dubai starten sollte. Stattdessen bietet die AIDA Perla in der Wintersaison 2027-2028 ab Kiel Reisen in Nordeuropa an. Ferner verspricht die Reise Große Winterpause Kanaren eine besonders lange und sonnige Auszeit vom Alltag. Detaillierte Informationen zu den genannten Reisen sind ab Ende Juli verfügbar. Es regnete junge Hunde über der Adolf-Jäger-Kampfbahn, aber nass gemacht wurde am Dienstagabend dennoch niemand. Und ganz so langweilig, dass man übers Wetter reden muss, war das Testspiel zwischen Altona 93 und dem FC St. Pauli auch nicht. Vor allem zwischen der 21. und 41. Minute fielen die Tore hochfrequenter als der Regen. Letztlich setzte sich der favorisierte Zweitligist im ersten Spiel seit Trainingsauftakt am Donnerstag souverän mit 6 zu 2, 3 zu 2 durch. Die Treffer erzielten Scott Banks, Arkadiusz Pirka, zweimal Taichi Hara und Martin Kahrs. Außerdem unterlief den ehrenwert auftretenden Platzherren ein Eigentor. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast.