Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #121 - Von Zuspielern und Unterrichts-Millionen
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute haben wir uns von Beginn an Verstärkung geholt und das zu Recht. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Serie. Viel Spaß beim Hören. Heute lösen wir zunächst mal das Quiz auf, das in der vergangenen Episode hier vorgestellt war. Und denkt dran, ihr konntet ja was gewinnen. Und zwar ein paar Klanglederdämpfer von der Klangmacherei. Klanglederdämpfer, also Lederdämpfer von der Klangmacherei. So rum ist es richtig. Dann haben wir ja den Harry mit an Bord. Und deswegen haben wir heute direkt zwei Themen am Start, die der Harry perfekt bedienen kann. Zum einen geht es um Zuspieler. Was sind Zuspieler? Wie werden sie eingesetzt? Und so weiter und so fort. Also darauf könnt ihr schon mal freuen. Und dann haben wir vom letzten Mal auch noch was nachzureichen. Denn wir haben über Schlagzeuglehrerinnen und Lehrer gesprochen. Was muss man mitbringen? Und so weiter und so fort. Aber wir haben uns nicht darüber gehalten, was darf, soll oder muss es denn eigentlich kosten, wenn ich Unterricht nehme bei jemandem? Ein Thema, das auch ein sehr heißes Eisen ist. Und wir begeben uns mal auf diese Pfade. Des Weiteren hat der Dirk einen Gear-Check am Start. Wir haben ordentlich viel Feedback heute zu verlesen und es gibt die Chefkoch-Empfehlung der Woche und ich bin gespannt, ob der Harry spontan oder nicht spontan auch eine Chefkoch-Empfehlung für euch hat. Ich würde sagen, es gibt einiges zu bereden. Los geht's. Music. Ich will vor mir ans Eingemachte gehen. Der Dirk macht mich heute verrückt mit seiner Kamera, denn er hat ein neues Spielzeug gefunden. Er kann mit Gesten seine Kamera steuern und das macht mich wahnsinnig. Aber das habe ich gerade gar nicht gemacht. Ja, aber es ging von alleine los. Hat ihn eigentlich... Eben bist du ja größer geworden. Und dann musst du es wieder kleiner machen. Zeig doch mal für alle Zuschauenden, die Hörer haben jetzt leider nichts davon, aber für alle Zuschauenden, wie du das machst. Es ist einfach genial. Jetzt funktioniert es nicht, wa? Aber so früh, wenn man dich um die Uhrzeit noch gar nicht sehen, dann kriege ich selber Angst. Kamera weiß, und jetzt ist das Problem, wie kriege ich das jetzt hier? Ah, es geht zurück. Und das Geile ist, die Kamera folgt auch dem Dirk. Ja, ja, ja. Theoretisch kann er jetzt mit seinem Stuhl hin und her rollen. Es ist so advanced. Aber das sehen die Leute ja jetzt. Das hat ein bisschen was von der Titanic. Ja. Ja, schön. Nein, nein. Ich habe nämlich, übrigens, ihr Lieben da draußen, weil das, wer den Podcast beim letzten Mal gesehen hat, aber viele hören ihn ja auch. Das ist ja auch eigentlich der Sinn des Podcasts. Aber wir haben ja den Vodcast erfunden. Und von daher, es kamen einige Meldungen auf mich zu, die dann gesagt haben, ey, beim letzten Mal dein Kamerabild, das sah so aus, als ob du krebsrot hast. Nein, meine Kameralinse war einfach nur verschmiert. Zu lange kam frisch aus dem Urlaub. Nein, die klebe ich manchmal ab halt irgendwie, weil manchmal schaltet sich meine Kamera auch einfach ein und so und da habe ich ein, Streit drüber und den habe ich einfach, weil wir nehmen heute schon wieder für mich zu einer Unkrasse, naja, heute geht eigentlich, das war jetzt 9 Uhr, nein, das ist noch nicht so. Aber wir haben ja manchmal auch halb neun und dann, da habe ich das irgendwie nicht geschnallt, dass die Linse doch sehr dreckig oder verklebt war. Also das einfach nur, weil da kamen so einige, die sagten, ey, du warst so verschwommen. Ja, um die Uhrzeit sehe ich vielleicht doch so verschwommen aus. Wer weiß, wann der andere aufgehört, alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Vielleicht war das ja das Problem. Das stimmt. Ach scheiße, jetzt haben wir die scheiß Gäste. Ey, aber was viel anders. Ihr da draußen, ihr wisst vielleicht, ist jetzt ein bisschen off-topic, aber ich finde es eigentlich nicht lustig. Aber das ist dann jetzt unser Smalltalk. Weil ich wohne ja in noch einem sehr klein beschaulichen Örtchen. Das ist die Stadt Ölde. Und die Stadt Ölde hat am Wochenende einen Ausnahmezustand gehabt. Und jetzt, liebe Fußballfans da draußen, sorry, ich bin ja ein schlechter Fußballer, ich treffe den Ball auch nicht so gut. Aber es ist folgender Sachverhalt passiert. Und zwar, es sind am Oelder Bahnhof auf zwei Gleisen, also wir haben glaube ich mehr, aber eigentlich gefühlt haben wir immer nur zwei Gleise, seitdem ich klein bin. Und zwar eins nach Norden, eins nach Süden, sage ich mal. Und dann sind auf der einen Seite des Gleises ist ein Zug mit Fans von Hannover, also Hannover 96, glaube ich, angekommen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Zug angekommen von, wie heißen die, Rot-Weiß-Essen, gibt das? Das gibt es. Das gibt es. Und sogar beides Fußballvereine, die nicht in einer Liga zusammenspielen und nicht gegeneinander gespielt haben. Aber die haben dich dann getroffen und dann fing aus Pöbelei auf dem Po. Im kleinen beschaulichen Ölde gab es eine Massenklopperei mit 600, 700 Fans. Genau, deshalb ist es erwähnt, mit drei Hubschraubern am Himmel. Also Ölde war Ausnahmezustand, und zwar nur, weil sich zwei Züge im gleichen Bahnhof gegenüber gestanden haben und dann ging's los. Liebe Fußballfans, ey, das muss man doch nicht machen. Ganz ehrlich, das kann ich nicht verstehen. Aber es ist richtig ausgeart. Ich versteh sowas ja überhaupt nicht. Auch, dass dann sicher extra, ich mein, diese Hooligan-Szene, in der ich überhaupt nicht drin bin und ich weiß auch nur, was von außen, von der Presse immer kommt, aber dass sie sich anscheinend ja extra immer irgendwo treffen, um sich dann zu kloppen, ich kann's einfach, ich versteh's nicht. Nein. Aber wenn das so viele Es hat so viele Leute, es hat überhaupt nichts mit Sport zu tun. Wenn es so viele Leute waren, die sich da gekloppt haben, dann muss ja quasi der ganze Zug links, Hals, auch rechts ausgestiegen sein, sich gekloppt haben. Ja, also ich war ja nicht dabei, aber ich fand es halt nur, ich dachte, ey komm, das kann jetzt nicht wahr sein. Das ist jetzt nicht euer Ernst irgendwie, weil man merkte nur halt in Oelde, dass die Hubschrauber halt so gekreist haben, wirklich an einer Stelle in der Luft immer am Stehen waren für zwei Stunden und besonders das Ganze, die können sich, also ich habe das ja auch gehört mit der Hooligan-Szene, ich habe da auch keinen Plan, man kann wirklich, es ist völlig off-türpig, was ich mir erzähle, ich finde es aber, ich fand das nur so echt krass, die haben sich zufällig getroffen, Stehen sich gegenüber Old Club Modes. Ja, wenn wir schon mal da sind. Wenn wir schon mal da sind. Die Frage ist ja, machen die es an jedem Bahnhof. Das weiß ich nicht. Aber deswegen hat die Deutsche Bahn auch... Die waren ja in Öl, das heißt, die müssen ja nach Essen oder nach Hannover weitergefahren sein. Wenn die jetzt an einem anderen Bahnhof noch andere Fans treffen, machen die noch eine zweite Runde? Nein, ich glaube, die mussten... Die Deutsche Bahn ist ja nicht ganz immer so pünktlich. Also den Ruf haben wir ja nun wirklich weg, liebe Deutsche Bahn. Das tut mir auch leid. Aber die mussten halt im Bahnhof wirklich warten. Und dann ist das natürlich eskaliert. Ja gut, wenn die Langeweile hatten, sorry, dann kannst du das verstehen. Man kann das ja verstehen, dass man sich dann die... Da brauchst du eine Beschäftigung. An so einem Bahnhof ist ja auch nichts. Ich habe 20 Minuten Umsteigezeit. Die muss genutzt werden. Die Fans sind von einem Zug in den anderen. Nein, ey, liebe Fans, das muss doch nicht sein. Und besonders auch, ey, ist egal, oder ob bei Konzerten dieser Vandalismus dann hinterher, also das ist wirklich ausgeartet. Ey, das muss nicht sein. Also wie gesagt, ich habe eine Menge Mist gebaut früher, aber das geht in meinen Kopf nicht rein. Schaut doch das Spiel. Ich war ja selber, mein Sohn ist ja Fußballanhänger und ich ja nicht so. Ich bin ja immer froh, dass ich, wenn ein Tor irgendwo ist, für die richtige Seite jubel, dass ich keinen draufkriege. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, mich hat die Euphorie tatsächlich, ich war ja einmal in so einem Riesenstadion mit, und mich hat das auch gepackt. Das Fußballspiel fand ich gar nicht so wichtig, aber das Ganze drumherum, also diese Trommler da und diese Fangesänge, das muss ich sagen, das hat auch mich mitgenommen. Das fand ich sehr bewegend, muss ich echt sagen, hätte ich nicht gedacht, weil wie gesagt, sonst so Fußball ist ja nicht meins, aber da kann ich auch verstehen, dass man so hinstellt, aber Mensch ey, man muss doch hinterher nichts kaputt machen und sich die Fresse da einschlagen, das verstehe ich nicht so. Also liebe Fans, lasst es doch einfach und genießt das Fußballspiel, freut euch und man darf auch mal vielleicht einmal über die Stränge schlagen, aber dann muss man ja nichts kaputt machen oder andere Leute zu Schaden kommen dabei. Also über die Stränge schlagen, ja, aber nicht andere schlagen. Genau, oder so. Ja, ich weiß, das war jetzt Optum, aber für Oelde war das echt was Besonderes. Das glaube ich. Wenn sich so viele auf einmal kloppen. Das muss wirklich nicht sein. Kommen wir zu was Positivem, denn ich habe so oft das falsche Datum dran, dass ich gerne nochmal das richtige Datum nennen möchte. Denn der Dirk und ich sind in Nürnberg bei Musikklier. Und jetzt kommt das richtige Datum. Ich habe es auswendig gelernt, heute Nacht mir unter mein Kopfkissen gelegt. Der 20. September wird es sein, wobei bei Musik clear auflaufen werden und ein Event der besonderen Art kredenzen, denn es wird nicht so der übliche Schlagzeug-Workshop werden, wie ihr das kennt, das heißt, da kommt einer, spielt was wunderhübsches. Macht noch ein bisschen Question-Answer, also Frage-Antwort und haut dann wieder ab. Nein, ihr werdet integriert werden. Wir werden natürlich auch mal was spielen. Wir werden aber auch Produkte vorstellen, die besonders auf die Snare-Drum abzielen. Wir haben einen Stargast mit an Bord. Den Namen verrate ich jetzt aber nicht mehr. Wir haben ja eh schon genannt, aber ich lasse es jetzt wieder ein bisschen offen, weil es muss ja ein bisschen spannend bleiben. Und natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, uns Fragen zu stellen und auf die wir wie immer auch im Podcast keine Antworten haben. Und genau, das Ganze findet statt am 20. September bei Musikklier. Los geht es um 16 Uhr in der Tram-Abteilung von Musikklier. Und komme zu Hauf, bitte meldet euch vorher an. Ihr könnt euch anmelden unter der E-Mail-Adresse trumps-at-musik-klier.de. Trumps-at-musik-klier.de. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren haben freien Eintritt. Alle anderen müssen einen kleinen Oblus von 5 Euro bezahlen, der aber beim Kauf eines Produktes eurer Wahl einfach angrechnet wird. Das heißt, 5 Euro auf ein paar Sticks, die Sticks mitgenommen, habt ihr überhaupt keine Unkosten, aber ihr habt eine Menge Spaß und wir sowieso. In dem Sinne, 20. September. Bam. Hinkommen und schön auswendig gelernt, Herr Igleroth. Wahnsinn, oder? Wird bestimmt super. Auf jeden Fall. Was auch super war, unser Quiz vom letzten Mal, das ich spontan reingehauen habe. Und zwar hatte ich das letzte Mal ein paar Schlagzeuger verlesen, die ich nicht auswendig gelernt hatte, die ich auch nochmal jetzt gerne verlese, um dann auf die Auflösung zu kommen, die sowieso eigentlich schon relativ klar war. Ich habe folgende Drummer verlesen. Lee Kerslake, Tommy Aldridge, Carmen Epsi, Randy Castillo, Fred Curry, Jimmy DeCrasso, Dean Castronovo, Mike Borden, Kevin Schurko, Tommy Klofetos, Chad Smith und Taylor Hawkins. Diesen Namen habe ich verlesen. Der Auftrag war, dass ihr unter unserem Podcast auf YouTube schreibt, was haben all diese Drummer miteinander gemeinsam? Die Aufgabenstellung von mir war nicht so super clever gestellt, weil sobald der Erste kommentiert, wissen die anderen erst schon, was los ist. Aber egal, es war trotzdem total witzig. Und ich denke mal, jeder hat natürlich ehrlich und sicher geantwortet. Und der Harry weiß natürlich die Lösung. Harry, was haben all diese Drummer gemeinsam? Sie haben alle mit Ossi gespielt. Und das ist alles. Eine kleine Hommage an Ozzy Osbourne, der vor kurzem verstorben ist. Und all diese Drummer kommen in seiner langen Karriere vor. Einerseits als Studiotrommler, andererseits als seine Band-Live-Drummer und so weiter und so fort. Und natürlich haben wir sehr, sehr aufmerksame und wissen, bewissenhafte, was ist das für ein Deutsch? Bewissenhafte. Bewissenhafte. geistreiche und intelligentere Zuhörer, als wir hier Podcaster sind. Und deswegen haben uns einige Kommentare erreicht. Und der Gris schreibt uns auf YouTube übrigens, in der Auflistung fehlte noch ein Schwergewicht, und zwar Ronnie Varel, der Drummer hinter Animal aus der Muppet Show. Es gab nämlich mal ein Duett von Born to be Wild mit Ozzy Osbourne und Miss Piggy. Und ich habe versucht, dieses Video auf YouTube zu finden. Ich habe aber ehrlich gesagt nur Verstörendes gefunden dazu. Wirklich nur Verstörendes. Das kann ich nicht posten. Also es ist auch nicht in den Show Notes drin. Sucht das selbst bitte, Leute. Ich bin da raus. Also das konnte ich nicht. Das war wirklich oh no. Das sah eher aus wie ein Horrorfilm mit Miss Piggy und Ozzy Osbourne. Deswegen war ich mir nicht sicher, ob das das Original war. Ich war selbst dann so geschockt, davon, dass ich nicht weiter das verfolgt habe. Wie geil. So, also das hat der Chris geschrieben. Er hat also noch den Roddy Varel hinzugefügt. Und der Steffen hat ebenfalls kommentiert. Er schreibt, es fehlen jedoch noch Travis Barker auf Patient No. 9, Josh Fries auf Patient No. Nein. Ich meine die Frage, wo hat Josh Fries nicht drauf gespielt? Und möglicherweise hat Zach Starkey mal für Ozzy im Studio getrommelt. Das ist aber nicht offiziell bestätigt. Zack Starkey, falls die es nicht wissen, ist der Sohn von Ringo Starr. Mir wird auch noch einer einfallen, aber ob das jetzt mit Ossie gilt, weiß ich natürlich nicht, weil das ist Black Sabbath eigentlich und zwar Brett Wilk von Rage Against the Machine hat das eine Album geschrieben, ich glaube das war das Black Sabbath 13 oder so hieß das. Das hat Brett Wilk geträumt. Aber hat da Ossie gesungen? Sieht man auch. Gibt es ein Making-of von dem Ding, das ist sogar ganz cool. Da sieht man sogar Ossie mit der Lesebrille, dass er seinen Text lesen kann und singen. Sehr gut. Und wen ich natürlich nicht genannt hatte, war Bill Ward, Weil da wäre sowieso jeder drauf gekommen. Bord als Gründungsurgestein von Black Self habe ich natürlich nicht genannt, sondern nur die in quasi Aussis Solo-Karriere mehr oder weniger vorgekommen sind. Also, wir hatten sehr, sehr viele richtige Antworten. Und da schauen wir, was wir machen. Wir haben ja gesagt, die ersten vier, die kommentieren, bekommen einen Lederdämpfer von der Klangmacherei, von Mick Schaaf. Und ja, mal gucken, was wir mit den anderen noch machen. Da fällt mir auch noch was dazu ein. Also, vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt. Großartig. vielen Dank auch für die Ergänzungen und für diesen wunderschönen Hinweis auf Ossi und Miss Piggy. Ich war an diesem Tag sehr, also es war schon serviert, es war schon serviert, wirklich. Also google das. Aber du brauchst jetzt keine professionelle Hilfe. Ja, ich war kurz davor. Okay. Ich war kurz davor. Jetzt hast du glaube ich, eigentlich, was man ja jetzt geschafft hat, jetzt hast du die Leute wirklich neugierig gemacht. Jetzt habe ich sie angeteasert. Ja, aber alles ohne Gewehr auf eure Verantwortung, Leute. Auf eure eigene Verantwortung. Also ich kenn's nicht, ich kenn's nicht. Wir übernehmen hier keine Arztkosten, Psychiaterkosten, psychiatrischen Einweisungen nicht. Wir sind raus. Okay? Wenn ihr das macht, ihr seid alt genug. Wenn ihr nicht alt genug seid, macht's auf keinen Fall. In dem Sinne Glückwunsch an alle, die mitgemacht haben und die eine richtige Antwort wussten. Vielen Dank und Bäm. Music. Ich hoffe, dass ich im Rundong jetzt nichts vergessen habe, aber der Harry sitzt ja schon die ganze Zeit dabei und ist natürlich eingeladen als unser Technikexperte, weil wir ja schon auch vor einem längeren Mal eine Höreranfrage hatten, ob wir nicht über dieses Thema sprechen könnten. Ich weiß gar nicht mal genau, was der Aufhänger war, aber es geht um das Thema Zuspieler. Und zwar Zuspieler im Live-Einsatz. Das heißt auf einer Bühne. Und dann sollten wir vielleicht erst mal klären für alle dort draußen, was verstehen wir unter einem Zuspieler? Das heißt, welche Möglichkeiten gibt es? Das wäre quasi die eine Seite des Themas. Und die zweite, und darauf zielt das Ganze dann nämlich sowieso ab, und das ist auch das Ziel des Ganzen. Wie setze ich diesen Zuspieler ein, dass man, sowohl draußen das heißt, dass das Publikum das entsprechend gut hören kann aber auch, wie ist das mit meinem Monitor und jetzt weiß ich auch wieder, wie wir darauf gekommen sind der Olli Rubo hat in seinem Interview gesagt dass er seinen Zuspieler, und das ist meistens eben das ganze Effektzeug was er benutzt also seine Gitarreneffekte, dass er die auf einer Monitorbox hat, und ich glaube, das hat viele, verblüfft, mich selbst auch, denn die meisten arbeiten ja doch mit In-Ear, aber beim Olli klang das so, als er das nicht im In-Ear hat, sondern dass es eben auch akustische haben möchte, so wie ein, Trommelinstrument, was ja auch dann einen eigenen Klang von einer dieser Soundquelle eben hat und nicht direkt auf dem Ohr haben möchte, um das wahrscheinlich besser, musikalisch, harmonisch, dynamisch einwerten zu können. Aber das, deswegen die Frage, okay, wenn ich. Das mit In-Ear mache, wie mache ich das am besten? Wenn ich kein In-Ear habe, wie mache ich das mit dem Monitor und so weiter und so fort. Und das ist jetzt unser Themenblock. Und dann fangen wir doch einfach mal ganz easy an. Was ist ein Zuspieler? Was versteht wir darunter? Dirk oder Harry? Ich leite das Ganze jetzt als Moderator. Wer möchte denn da was zu sagen? Harry, mach du mal ruhig, weil Harry ist ja Experte und dann werfen wir uns die Bälle zu, denke ich mir. Also für mich ist ein Zuspieler alles das, was die Band quasi nicht in dem Moment live produziert. Das könnte man jetzt ganz auf, wie soll ich sagen, gespitzt oder aufgespitzt sagen, dass es quasi Vollplayback wäre, ein Zuspieler. Für irgendeine TV-Sendung oder so, das wäre ja auch ein Zuspieler. Ansonsten wäre es ein Halbplayback, dass man zum Beispiel in der Sänger-Alleine-Auftritt in Fernsehsendungen zum Beispiel die ganze Band vom Band kommt, das wäre ein Zuspieler. Oder eben wenn eine Band da ist, dass bestimmte Instrumente oder Zweitstimmen, Drittstimmen, Chöre zum Beispiel dann vom Band zusätzlich noch abgespielt werden. Wäre ein Klicktrack für dich auch ein Zuspieler, den da ja nicht draußen hört, den dann quasi jetzt vielleicht nur Teile der Band hören? Nee, das wäre für mich ein Klicktrack tatsächlich. Also ein Zuspieler hat für mich immer einen musikalischen Inhalt, nenne ich es jetzt mal. Also irgendwie Additional Keyboards oder eben zwei Drittstimme oder solche Sachen. Klicktrack ist ja für mich nur dann da, dass die Band zum Klick spielt, weil zum Beispiel Videowand und irgendeine Projektion passiert, die ja dann auf Frames funktionieren muss, dass genau in dem Moment das und das passiert. Gut. Und jetzt die Frage ist, wo kommt der Zuspieler her? Das heißt, welche technischen Möglichkeiten habe ich, um einen Zuspieler mit einzuspielen? Aus meiner Sicht mannigfaltig. Das kann der FOH-Mann machen. Das kann der Monitor-Mann machen, wenn du einen hast. Das macht meistens der Schlagzeuger. Es könnte der Keyboarder machen. zum Beispiel, wenn ein Zuspieler auf einer seiner Tasten hat. Also da gibt es kein Gesetz, wer muss das machen. Aber es ist de facto, was ich finde, was du eben auch sagst, ist, dass es in der heutigen Zeit, früher hat das alles mal der Keyboarder gemacht, aber diese Aufgabe fällt heutzutage immer mehr dem Schlagzeuger zu. Also das ist das, was ich erlebe. Denn natürlich, solange es schon nicht komplett durcharrangiert ist, hat der Schlagzeug, weil der Schlagzeuger zählt immer noch die Band ein, ist es ganz häufig mittlerweile die Aufgabe des Schlagzeugers, diesen Zuspieler auch zu bedienen. Das ist wieder ein neues Arbeitsumfeld, womit man sich als, sage ich mal, moderner Schlagzeuger in bestimmten Musikrichtungen einfach auch ein bisschen mit auseinandersetzen muss. Definitiv. Und wahrscheinlich ist es sogar auch gut so, dass er es macht, weil, wie du sagst, dieses Zeichen des Einzählens, dann ist klar, wann es losgeht. Dann verpasst auch einer nicht seinen Einsatz. Zum Beispiel, wenn es vom Keyboarder kommt und der nicht einzählt und einfach nur den Knopf drückt und dann hört man, der eine ist noch beschäftigt zum Beispiel, weil er Gitarre stimmt oder irgendwas und verpasst den Anfang und dann uiuiui. Und so ist es eindeutig beim Schlagzeuger der Einzähler und dann geht es los. Bleiben wir natürlich bei den Drummern. Für mich ist es ein Zuspieler auch, also jeder von uns hat schon in Bands mit Zuspielern gespielt. Das kann jetzt sein, dass es die Midi-Band ist, wo ein Midi-File mitläuft vom Keyboarder. Da sind wir natürlich als Drummer natürlich raus. Das heißt, da haben wir keine Verantwortung. Der Zuspieler wird gestartet und gestoppt vom Keyboarder in der Regel. Dann gibt es die Möglichkeit, dass der Keyboarder nicht über das Keyboard startet, sondern über ein externes Hardware-Device, wo auch einfach Start und Stopp, oder der Zuspieler sich automatisch stoppt am Ende des Songs beispielsweise. Gibt's ja auch. Da sind wir auch raus aus der Verantwortung. Aber der Dirk hat ja schon richtig gesagt, ganz häufig werden wir in die Verantwortung reingeschickt. Das ist einfach so selbstverständlich, der Drummer macht das jetzt. Und da wäre jetzt die Frage, welche. Technischen Dinge bekommen wir als Drummer denn dann wir bedienen ja dann kein Keyboard in der Regel das heißt wir haben ja nicht irgendwie so eine Yamaha Kiste da stehen wo wir dann eine Taste drücken sondern, das fing an für mich finde ich als diese Software Ableton, kam, so im Aufkam und populärer wurde, dass die Drummer mehr in die Verantwortung reingenommen wurden. Oder? Wie seht ihr das? Dass da, bevor wir jetzt zum Beispiel sowas benutzt haben, vielleicht oder gleichzeitig wie ein Sample Pad, was es ja auch von verschiedenen Herstellern mittlerweile gibt, war Ableton immer so ein Ding, dass viele Drummer auf der Bühne benutzen mit einem Rechner zusammen. Wie seht ihr das? Ich hätte jetzt spontan gesagt, dass eigentlich Samplepads erst waren und dann. Das Ableton, also dass der Drummer schon immer oder wer auch immer dieses Samplepad hatte und dass sich ein Loop zum Beispiel reingezogen hat, um, der dann ganz wichtig ist bei der Band. Im Hintergrund zu laufen. So hätte ich jetzt gesagt. Und dann kam erst Ableton. Ich denke, Ableton ist halt die meistbenutzte Software für so Live-Sachen, weil sie relativ leicht zu bedienen ist und intuitiv. Du kannst ja auch deine Arrangements da ganz gut machen in Ableton aber ich glaube so Samplepads ist, der Einstieg gewesen früher wahrscheinlich sogar Bandmaschinen, aber früher hat man wahrscheinlich nicht mit so Spielern gespielt, ADAT gab es bestimmt und DAT und so das war bestimmt noch so eine Zeit vor diesen ganzen Zeichen ja, also wollte ich gerade sagen, ADAT, das würde ich jetzt sagen die kleinen DAT-Maschinen aber auch, was du eben eigentlich auch sagtest Ich glaube, bevor das Sample Pad auf der Bühne war, war es natürlich bei größeren Bands, weil es damals einfach auch noch nicht so erschwinglich war, wirklich der Rechner. Der wirklich der, also in den Anfängen, wo man wirklich echt einen richtigen Computer, einen fetten Computer mit hatte auf der Bühne. Ich erinnere an die Elektro-Bands und solche Sachen. Da kam ja nicht alles vom Keyboard. Auch da waren ja schon Sachen vorproduziert, wo man dann wirklich damals schon mit dem Atari 64 wirklich auf der Bühne gestanden hat. Also ich glaube, ich weiß es jetzt nicht hundertprozentig, aber bei solchen Gruppen wie Kraftwerk oder sowas, da war ja damals schon alles ein bisschen vorprogrammiert. Also ich glaube, damit fing das Ganze dann an. Das SamplePad ist ja jetzt relativ spät erst gekommen, weil die Möglichkeit, also wir reden jetzt bei SamplePad, ich glaube das bekannteste, was auch jeder kennt, das darf man auch hier ruhig sagen, das ist das Roland SBDSX. Damals war es noch das SX oder SP... Nee, nur Roland SBDS. Das war das Erste, aber das hat natürlich noch lange nicht die Funktion gehabt, wie zum Beispiel, dass du einen Klick separat rausnehmen konntest und solche Geschichten, sondern da konnte man ja nur, das weiß ich auch noch, auf den Messen, da konntest du halt einen Loop oder ein Musikstück machen, aber dann lief das durch, da konntest du nicht einen Klick nochmal synchronisieren zu und das ist natürlich heute, was das, besonders das neue SBDS X alles so kann, das ist schon eine Hausnummer, finde ich halt. Also lass mal festhalten, es gibt heute immer noch Leute, die einen Rechner mitnehmen, würde ich sagen. Absolut, der Laptop ist mit am Start. Wir haben Samplepads von welcher Firma auch immer. Gibt es mittlerweile auch mehrere Anbieter. Gibt es sonst noch was, was euch einfallen würde, was ein Drummer bedient auf einer Livebühne? Es gibt so kleine Recorder oder Player nicht mal. Weil mir fällt der Name jetzt nicht. Diese Symantec Audio Player, die wir zum Beispiel hatten, die wir hatten in Haribay, SubSignal zum Beispiel, oder auch bei Axis, die Symantec Player gibt es, dann gibt es jetzt auch immer mehr... Was ist denn ein Symantec Player? Ich weiß es jetzt zum Beispiel nicht. Erklär mich mal auf. Symantec Player ist eigentlich ein kleiner Computer, der direkt mehrere Ausgänge herausgeben kann für den F.O. Hamer. Das ist eigentlich wirklich so eine kleine Schachtel. Die sind auch wirklich klein. Das ist nicht mehr groß. Die kriegst du sogar im Handgepäck mit. Das Besondere an diesen Geräten ist, die gibt es auch im 19 Zoll Format. Also in zwei verschiedenen Formaten, wo du quasi eine Computereinheit hast und dort direkt verschiedene Stereospuren oder Monospuren, je nachdem, was du haben möchtest, wie jemand fährt, also was der Mischer haben möchte, kannst du zum Beispiel im Semantic Player bis zu 16 Spuren und das ist natürlich eine Menge herausgeben. Also habe ich noch nie gebraucht oder auch bei den Bands, wo ich spiele, in der Regel sind es zwischen vier und acht, wo man sagt, ich möchte die Keyboards zum Beispiel separat rausnehmen, weil Keyboards sind in dem Willen meistens ein Orchester oder Orchester-Files, dann Vocals-Files, Harry, ich glaube, du gibst mir recht, dann eventuell, wenn Subbässe damit beilaufen, die man so nicht live spielt, sondern die pre-recorded sind, solche Geschichten. Oder zum Beispiel... Intros oft, dass man Intros, die speziell produziert wurden, weil das irgendwie mit Donnerschlag oder Telefoneffekt oder was auch immer, dass man einfach live nicht reproduzieren kann. Oder so einfach reproduzieren kann halt. Solche Sachen werden dann... Genau. Und du lädst das quasi wie am Computer, du bereitest das am Computer vor, da gibt es eine Software für und da routest du quasi, das ist ein ganz normales WAV-File in der Regel, routest du dieses Wave-File, wie zum Beispiel, was Harry sagte, das Intro oder Bässe, Chöre, wie auch immer, routest du dann einem Ausgang in dem Gerät zu und dann speist du das quasi in das Gerät rein, damit sind die da drin. Zum Beispiel auch via USB-Stick oder sonst etwas. Und live wird es dann so, das heißt, du musst den Computer, und da sehe ich halt den Vorteil drin, ein Computer kann für mich immer runterfallen, finde ich, und ist einfach in so einer kleinen Box. Und dann steht die Box in der Regel, je nachdem beim Schlagzeuger zum Beispiel, in meinem Falle, und dann bediene ich dieses Gerät und es wird hinten so verkabelt, dass quasi diese Sacken, die Signalgänge von hinten, direkt nochmal zum FOH oder zum Monitormann gehen und werden dort dann weiter durchgeschleift, was man braucht oder an welche Stellen es auch immer ankommen muss. Aber du bedienst es quasi dann wie ein normales, einen normalen Player. Das heißt, du musst schon einen Knopf tücken oder könntest du theoretisch auch sagen, ich kann es über ein Pad steuern. Über ein elektronisches Pad. Kann man das irgendwie synchronisieren mit einem. Elektronischen Modul oder kann man sogar einen direkten Triggerpad anschließen? Oder muss ich wirklich Knöpfe drücken? Ich glaube, es gibt beides. Ich glaube, du kannst viele Sachen, also der Symanteplay, den ich habe, den kannst du nicht medifizieren, aber ich denke mal, alles, was du irgendwie medifizieren kannst, kannst du dann natürlich auch über ein Pad. Das ist ja einfach nur ein An- und Ausschalter eigentlich, eine MIDI-Note, in Anführungszeichen. Ein bisschen mit Gänsefüßchen mache ich hier jetzt gerade, das ist jetzt einfach eine ganz einfache Übersetzung. Da wird der Harry vielleicht noch mehr von sagen können. halt. Naja, tatsächlich auch nicht, weil ich mich so mit diesen Semantics nicht so beschäftigt habe, aber ich sehe es genauso. Also wenn du eine MIDI-Note, wenn es midifizierbar ist, dann ist die MIDI-Note an und aus. Das ist ein Befehl und fertig. Genau. Also im Prinzip aber sprechen wir ja gerade nur über einen sticknormalen Player. Ja, es ist eigentlich, kann man sich so vorstellen, es ist wie ein CD-Player. Genau. Wie ein CD-Player. Genau. Stopp, Start, Skip. Du kannst dann den Song umskippen, weil meistens das abgespeichert in Songs und dann skippst du den Song. Ah, wir spielen heute den dritten Song meinetwegen nicht. Es ist eigentlich ein Hardware oder ein Harddrive, so muss man sagen, ein Harddrive für die Player. So könnte man es sich vorstellen. Das ist tatsächlich so. Finde ich sonst noch was ein, was so gang und gäbe ist? Ich muss jetzt irgendwie komische Sachen auspacken, aber irgendwas, was noch verwendet wird. Also klar, wir halten auch ganz kurz fest, wir haben die Hardware-Player, sag ich jetzt einfach mal dazu. Wir haben die Sample-Pads. Wir haben den Rechner. Gibt es sonst noch irgendwas, was vielleicht noch häufiger benutzt wird oder sind das eigentlich die drei großen technischen Möglichkeiten? Ich würde das so sehen. Mir fällt jetzt spontan nichts ein. Also ich kenne noch jemanden, der macht das mit einem alten iPod sozusagen, aber das ist ja nichts weiter als ein Hardware Player. Das ist klar, auch wieder ein Player. Also im Grunde genommen ist ein Player ein Abspielgerät. Ich glaube, was für uns Drama viel interessanter ist, und da ist, glaube ich, der Harry, oder wo wir nochmal kurz drüber reden sollten, ich glaube, was für viele nicht so ersinnbar ist, Wie kontrolliere ich im Monitor das? Weil zum Beispiel ein Player würde mich stressen, wenn ich den nur vom FVH oder Monitormann kriege. Ich bin jemand, der, weil ich halt viel auf Festivals spiele, ich habe immer Schiss, dass der Monitormann gerade bei mir Kaffee trinken geht. Und wenn der dann, wie ich auch schon sagte, wie ein Klick, ich, beim Player ist ja noch wichtiger, wenn da einer ein Signal stumm schaltet, dann bin ich, entschuldige ich das Wort, dann bin ich im Arsch. Wenn ich nichts höre. Und ich glaube, das ist eine Sache, wo alle, die ihr mit Zuspielern arbeitet, wirklich Gedanken drüber macht, wie ist das Monitoring? Und bei mir ist es so, ich, vielleicht kann der Harry gleich noch eine andere Lösung erzählen, bei mir ist es so, vielleicht kann ich das eben erklären, weil das ist, glaube ich, das A und O, dass ich nicht nervös werde. Ich möchte die komplette, alleinige Kontrolle darüber haben. Weil, wenn ich zum Beispiel bei Access oder sonst wo nichts höre auf der Bühne, dann möchte ich immer noch die Kontrolle über den Show, über den Player haben. Das heißt, ich habe auf der Bühne neben dem Player immer noch ein kleines Mischpult und aus dem Player, die Player haben, das kann man in verschiedenen, der Semantik hätte jetzt so viele Ausgänge, da könnte ich mir das Ganze einfach doppelt belegen und könnte hinten einfach, statt der Ausgänge, dass die zum FOH gehen, könnte ich mir einfach meine Monitorsignale. Abzweigen und könnte mir dann auf meinem Mischpult, meinetwegen, je nachdem, was ich mithabe, den Klick und die ganzen Instrumente geben. In der Regel, was ich aber nur mache, weil das wäre mir viel zu umstellen, müsste ich ja viel zu viele Kabel stecken, gerade auf dem Facefield. Die meisten Player haben immer noch einen Kopfhörerausgang. An diesem Kopfhörerausgang ist zur Not alles nochmal drauf. Und diesen Kopfhörerausgang, den mache ich separat nur für mich in meinem kleinen Mischpult. Den kriegt auch kein anderer. Das ist einfach, klar, wenn jetzt mir einer den Strom rausreißt, ist ein anderes Worst-Case-Szenario, dann bin ich eh. Geh baden. Aber will ich mal nicht hoffen, dass das funktioniert. Aber da komme ich gleich noch zu einer Story, die hast du mir sogar erzählt, Ari. Die ich nie so bedacht habe. Da kommen wir gleich zu. Machen wir erstmal den Player. Das heißt, ich nehme aus diesem Kopfhörerausgang für mich ein Signal in meinen Kopfhörermixer, damit ich, wenn der FOH pennt, ich höre gar nichts mehr, alle Monitore fallen aus, dass ich aber immer noch quasi das Signal höre und mir das selber zur Not lauter oder leiser drehen kann. Und da will ich wirklich die Kontrolle haben. Und ich kann euch nur raten, ist egal, ob ihr mit dem SBDSX, mit dem SBDSX habe ich das früher auch schon gemacht, ich habe immer das Kopfhörersignal mir alleine gegeben. Ist egal, ob das Mono war, das interessiert mich alle gar nicht in der Zeit. Mich interessiert einfach nur Worst-Case-Szenario, was ist. Monitor fällt aus, ich höre nichts, ein Kabel ist kaputt oder einer zieht ein Kabel raus und da, wie gesagt, da bin ich so ein gebranntes Kind drin, das will ich komplett alleine in der Hand haben, da will ich für verantwortlich sein. Das heißt, wenn nichts läuft, ich selber habe die Möglichkeit, mir das SPD-SX, den Zuspieler, lauter zu machen, damit ich einfach in der Spur bleibe. Das ist für mich die oberste Priorität, wenn ich mit Zuspielern arbeite, dass ich immer noch separat mir selber was herausnehmen kann. Wenn ich das vom Monitor kriege, dann kann ich das ja stumm schalten, aber wenn irgendeiner pennt, will ich immer diesen Panikknopf, könnte man sagen, oder diese Paniklösung haben, dass ich mir diesen Backup-Not-Schlüssel immer reindrehen kann, damit ich dieses Signal höre, weil wenn ich daneben liege. Ja, gute Nacht. Schwierig. Also wie gesagt, das ist für mich die größte Panik bei Zuspielern, dass ich diesen Zuspieler nicht höre und ich verlasse. Ich kann nur für mich reden, wenn ihr so eine tolle, große Produktion habt. Ey, so toll, beglückwünscht. Bei mir ist das immer so, ist egal, wie groß die Produktion ist. Ich will immer noch alleine einfach dieses Backup haben, wie Harry es eben genannt hat, dass ich mir den Monitor oder diesen Zuspieler selber auf die Ohren drehen kann. Da habe ich totale Panik vor. Also das ist so, das muss ich haben. Ja, man muss das nicht von Panik, ich mache das ähnlich wie du. Also ich habe auch, wir spielen nicht so viel mit Zuspielern, aber wir haben auch einen Zuspieler, wo so ein Percussion-Loop läuft, weil der für den Song sehr ausschlaggebend ist. Und den habe ich halt gesampelt und so. Und dann habe ich mir oder für die Band einen Zuspieler gebastelt. Und zwar habe ich das folgendermaßen gemacht, dass ich quasi den Loop auf beiden Seiten, also rechts und links hatte. Und den Klick habe ich mir nur auf links gedreht. Und dann habe ich das in meinem, ich sage, mache das mit so einem kleinen TM2 von Roland und habe mir das dann draufgeladen und habe dann sozusagen der Ausgang rechts, wo nur der Loop mit drauf ist, der geht Richtung FOH und der Loop, wo der Klick mit drauf ist, also die linke Seite, die geht zu mir in meinen Mischpult. Und ich habe das auch auf meiner Monitor-App dann quasi den Zunspieler gemutet und habe nur meinen Monitor mir geregelt mit diesem Klick und diesem Percussion-Loop, dass ich, egal was, wie du sagst, da vorne passiert und ich höre dieses Ding und kann, weil es könnte ja auch ein Kabelproblem oder was auch immer mal passieren, ist völlig egal. Und dann bin ich aber immer richtig und so habe ich das auch gemacht. Und ich wäre da schon auch bei dir, dass ich sage, ich hätte gerne immer einen Ausgang sozusagen noch zusätzlich für mich. Bei dem TM2 ist es halt deswegen geschuldet, das hat halt nicht so viele Ausgangsmöglichkeiten. Darum habe ich es einfach mit Panning im Logic gemacht, habe das mir als Wave gebounced und einfach reingezogen und fertig und das funktioniert auch einwandfrei und ich habe, wie gesagt, höre bei mir den Klick, weil sonst würde, wenn es ja komplett stereo wäre. Würde ja auch im Publikum der Klick ankommen und das ist natürlich, geht nicht, zumindest nicht in dem Setup, wie ich es gemacht habe und das war für mich die einfachste Lösung, weil der Percussion Loop reicht Mono und das kommt super an. Und ich mache es eben auch so, dass ich es bei mir habe und ich höre den Klick und ich habe es dann, das kennst du auch, ich habe natürlich einen Einzähler mit dazu gebaut, weil ich keinen extra Klick habe und so, aber ich höre zwei Takte Einzähler und dann beginnt der Loop, ein Takt ist mein Einzähler für mich und dann zähle ich die Band ein und dann, Ja, das ist übrigens eine sehr gängige Praxis, dass man sagt, ihr müsst die ganzen Loops, das muss nicht immer stereo sein. In der Regel reicht sogar eine Seite und die wird dann halt im Panorama so gedreht, dass sie natürlich auf beiden Seiten herauskommt. Aber in der Regel reicht das, weil man will ja eigentlich nicht, dass der Loop von rechts nach links geht. Beim Intro ist es vielleicht mal so eine Sache halt. Aber in der Regel werden ganz, ganz viele Sachen, reicht das im Monoverfahren. Das heißt, man muss auch, um mit Zuspielern zu arbeiten, du hast gerade das TM2 gesagt noch als Lösung. Es gibt wirklich auch günstige Sample-Pads von den verschiedenen großen Musikhörern auch mittlerweile. Das funktioniert auch. Die sind vielleicht nicht immer ganz so einfach zu bedienen oder sowas. Aber man muss da gar nicht, weiß Gott, wie groß ins Portemonnaie greifen, um vielleicht als Band mit Zuspielern zu arbeiten, wenn man sowas machen will. Es gibt zum Beispiel das, was ganz viele immer machen, was mir auch immer wieder auffällt, wenn ich in Bands ausschöpfe. Das ist zum Beispiel so ein Ding wie das, wie heißt das, John Farnham, The Voice, wird häufig dieser Loop. Dieser John Loop, ja. Meintest du das sogar? Ja, ja. Ja, geil. Das ist bei ganz vielen Bands, wo dieser Loop da, dieses Trommelding da mitläuft. Bei Indy Kershaw gibt es mehrere Nummern, wo auch immer was mitläuft. Oder wenn du Afrika spielst, wo dann auch diese Percussion-Linie mit, und die ist einfach geloopt manchmal. Und das kriegt man mit relativ einfachen Mitteln hin. Also das muss nicht immer, weiß Gott, wie teuer sein. Und das macht wirklich für euch Trommlerinnen und Trommler da draußen, das macht wirklich Spaß. Auch so oft wird es sagen, ja, ich weiß nicht, live, wenn das nicht passt. Das muss man einfach ein bisschen üben. Es macht aber unheimlich Spaß. Es ist ja eigentlich wie ein zusätzlicher, Musiker. Oder Musiker auf der Bühne oder Percussionist, der auf der Bühne steht. Das macht unheimlich Spaß. Bei mir ist es sogar so, wenn so Loops mitlaufen, habe ich immer das Gefühl, ich brauche gar nicht so viel spielen. Weil es ist ja Unterstützung da. Es ist ein Konga-Part da. Lass einen Phil einfach mal weg. Muss jetzt gar nicht sein. Also mir macht das unheimlich viel Spaß, so zu arbeiten. Ich finde das auch, ich finde es eine Bereicherung. Der Typ, muss ich aber auch sagen, es stumpft sich manchmal auch ein bisschen ab, wenn irgendwie jede Nummer und alles irgendwie immer so ein Loop, weil dann hat man auch immer das Korsett, wo man immer drin ist, aber wenn man mal so, eine Auflockerung oder so eine dazu hat, finde ich das auch eine super Sache. Da komme ich vielleicht zu einer Sache mit diesen Loops, also auf jeden Fall machen, man muss natürlich dickfest sein, das ist halt einfach so, also man kann, das ist halt, Grundvoraussetzung, wenn man mit Zulspielern arbeitet, muss man halt in der Lage sein, auch live bei Aufregung, nenne ich es jetzt mal ein bisschen mehr, in dem Kopf. Wirklich solide zu seinem Klick spielen, also da muss man sich einfach auch mal zügeln. Mir geht es oft manchmal so, man hat dann das Gefühl, dass das Tempo heute so unfassbar langsam ist. Dabei ist ja dieses Tempo immer gleich und das liegt an einem selber, weil man an dem Tag irgendwie vielleicht einen Kaffee zu viel erwischt hat oder aufgeregt, weil halt doch irgendwie 100.000 anstatt nur 10.000 vor der Bühne stehen und dann muss man sich wirklich, das muss man üben, dass man wirklich sich auf diesen Klick und in dem Moment ist der Loop und der Klick der Chef und nicht ich. Und das muss man vielleicht üben für jemanden, der noch nicht so, klickfest ist, einfach das muss man üben, das ist einfach, das wird halt von uns verlangt oder in dem Moment ist das halt tatsächlich, da interessiert auch keinen super, hey, ich habe mir heute neun gegen fünf viele ausgedacht im Part zu, das ist vollkommen irrelevant, Hauptsache, wir müssen es auf den Klick nageln und das ist, wir können ja dann eh ein bisschen spielen mit vielleicht, Laid back oder up front oder so, aber es muss im Zweifel immer im selben Tempo sein. Das Feeling kann man vielleicht ein kleines bisschen variieren, aber auf gar keinen Fall gibt es dann, ach, heute spiele ich es mal 10 schneller. Das fällt dann auf vollkommen. Ja, oder auch, wenn man als Band, das ist auch so ein Ding, probiert das bitte im Proberaum aus, was ich auch immer wieder häufig merke, dann wird das Original-Tempo der Platte genommen oder sogar Samples von der Platte und auf der Platte ist dieses Tempo mega und funktioniert, aber live denkt man. Boah, das muss ein bisschen mehr, weil die Leute gehen ab, das muss mehr Schub haben, das heißt, dann muss man das Ganze auch vielleicht überdenken und dann doch nochmal einspielen und schneller machen. Also das ist wirklich auch schon ein paar Mal passiert, dass man live dann einfach, weil man sagt, man braucht das Adrenalin und man braucht die Power und es muss einfach schneller sein. Also das will auch einfach mal, ja das könnt ihr natürlich auch nur live ausprobieren oder das merkt man aber ein bisschen auch in der Probe, wenn du denkst, boah auf Platte funktioniert das Tempo, aber jetzt habe ich das Gefühl, es zieht sich. Und da ist es auch bei vielen Sachen oder auch bei vielen Produktionen, wo man sagt, wir machen es doch ein bisschen schneller. Das kann ich euch auch nur raten, das mal auszuprobieren. Das ist echt eine interessante Sache. Kommen wir nochmal zu den Zuspielern zurück. Was ich euch raushöre und was ich genauso mache, wir machen es, glaube ich, alle drei identisch. Wir haben alle in ihr. Wir haben alle die Kontrolle über den Zuspieler. Das heißt, wir überlassen es nicht jemand Drittem, die Lautstärke des Zuspielers, alleine regulieren zu können, sondern wir haben die Hand, wie laut soll der Zuspieler sein, dass wir auch dann entsprechend in Echtzeit darauf zugreifen können, ohne eben jemanden dazu zu winken oder zu rufen oder sonst irgendwas zu machen, der dann da eingreift. Was ist denn jetzt, das ist ja die Frage Harry, was wäre denn jetzt mit jemandem, der diese Möglichkeit nicht hat, der bekommt einen Zuspieler von jemandem. Nehmen wir an, vom Keyboarder. Und ich meine, es gibt viele Bands, die haben auch nicht diese technischen Möglichkeiten. Ich meine, was wir hier beschreiben, ist, wir brauchen schon ziemlich viel Equipment-Zeugs, das wir mitschleppen. Wir müssen Geld investiert haben und so weiter und so fort. Wir machen das jetzt auf sehr professioneller Basis, sag ich mal. Was machen jetzt Bands, die zum Beispiel nicht so viel Geld ausgegeben haben, wo der Schlagzeuger nicht einen extra Mischpult hat, wo er das regeln kann? Hättest du da auch vielleicht mal einen Tipp, was dieser Drummer dem, Mixer sagen kann, sag ich mal, ist vielleicht auch der Bandchef, der dann mischt oder sonst irgendwas, also nicht mal ein Externer vielleicht, sondern wirklich einer, der auch mit auf der Bühne steht, was kann er dem sagen, damit er den optimalen Sound für seinen Zuspieler bekommt? Sich immer gut mit seinem Mischer vertragen. Das ist so, also das, was du jetzt beschreibst, ist schon, ich glaube. Dass man, wenn man mit Zuspieler arbeiten muss, ein bestimmtes Material haben muss. Ich glaube, dass das so, wie du es beschreibst, sehr schwierig ist, das zu lösen. Was noch mir einfallen würde, ich glaube, ich würde mir dann als Schlagzeuger eine kleine zusätzliche Box mitnehmen. Die muss ja nicht groß sein wie so eine Monitorbox, aber halt vielleicht ein bisschen kleiner. Und mir ein Y-Kabel zum Beispiel, also das ist vorne Stereoklinke und hinten zwei Monoklinken. Und würde mir die wahrscheinlich, wenn es geht vom Keyboarder, dann zum Beispiel legen in diese kleine Box, dass ich dann zusätzlich im Zweifel noch dieses Keyboard-Signal habe auf einer Zusatzbox, die ich nochmal extra regeln könnte, nenne ich sie jetzt mal. Und dann, wenn ich jetzt weiß, oh, jetzt kommt die Nummer mit dem Zuspieler, drehe ich zum Beispiel einfach den Lautstärke von dieser Box auf, dass da der Zuspieler rauskommt. Das würde ich wahrscheinlich dann nochmal versuchen zu lösen. Aber ansonsten muss ich auch ehrlich gestehen, tue ich mir schwer, weil wir haben ja dann das Problem, Zuspieler ohne Klick muss ja sein, weil wenn das alles auf dem Monitor ist und wenn das jetzt mal oldschool ist, dann hört man ja im Zweifel vom Monitor und so, das ist ja auch schwierig. Ich glaube eben, wenn du mit zuspielern, dann muss ein gewisses Material vorhanden sein, dass es lösbar ist. Und ich glaube, mein Tipp wäre eher, wenn es so viel Stress gibt und haben wir nicht und können wir nicht und wir müssen das, dann sollte ich mir mal ernsthaft Gedanken machen und den Zuspieler wirklich brauchen. Absolut, ich glaube ich habe auch noch einen lebensrettenden Klick Klick, genau, der lebensrettende Klick, der lebensrettende Klick passt sogar, manchmal schon, ich glaube wenn es wirklich der Fall sein solltet, ihr bekommt alles aufs Ohr nicht wie der Harry gerade sagt, auf einer Box sondern ihr bekommt alles aufs Ohr, aber als Gesamtsignal inklusive Klick ich glaube, was euch das Leben retten kann, und zwar, da werdet Wird ihr beiden mir, denke ich, hoffentlich auch recht geben. Wenn man Soundcheck hat, beim Soundcheck hat man noch kein Adrenalin. Man ist nicht nervös, man ist relativ ruhig. Wenn ihr im Soundcheck sagt, boah, ich habe eine gute Balance eigentlich im Kopfhörer. Am Ende des Soundchecks würde ich sagen, du lässt alles so, aber du machst den Klick jetzt einfach mal lauter. Denn wenn die Show beginnt, ist Adrenalin und man ist auf einmal, wo man eben ganz ruhig war hinterm Schlagzeug. Und wenn man dann ein komplettes Signal hat, dann möchte ich trotzdem den, wo man eben am Anfang beim Soundtief gesagt hat, oh, das war schön eingebettet. Dann würde ich mir am Ende immer sagen, mach den Klick bitte lauter. Das heißt, wenn die Show beginnt, dass ich wirklich den Klick weiter vorne habe. So wäre es für mich immer, dass ich einfach wirklich, dass ich nicht das Gefühl habe, boah, jetzt spielen alle, weil alle sind vielleicht nervös oder haben gar nicht mal nervös, sondern Adrenalin, Bock zu spielen, jetzt geht die Show endlich los und dann ist auf einmal das, was beim Soundtrack total relaxed war, doch ein bisschen tense und angespannt und der Gitarrist ist doch eine Spur oder macht sich doch nochmal eine Spur lauter und das wirkt sich doch wieder auf dem Monitorweg auf. Kann ich euch empfehlen, wenn ihr beim Soundtrack total fein seid, würde ich am Ende sagen, und jetzt bitte den Klick, einfach eine Nuance lauter als bisher machen. Dann hast du einfach ein bisschen Headroom und ganz wichtig, das, was der Harry eben gesagt hat, sich gutstellen mit dem Monitormann und sagen, hör mal, ich bin die Macht hier, nicht der Sänger. Das heißt, Sänger ist auch so ein Ding. Beim Soundtrack la la la la la und beim Konzert, und schreien, also auch den Sänger mache ich zum Beispiel grundsätzlich, also ich mache das so grundsätzlich immer leiser, auch schon direkt beim Soundtick, weil ich weiß, der dreht gleich auf. Muss ja auch meine Stimme schonen. Muss ja auch meine Stimme halten. Ja, so alle, ich glaube, alle wissen Bescheid, worüber ich rede, unsere lieben Sängerinnen und Sänger. Und da mache ich grundsätzlich immer die gar nicht so laut, weil die geben hinterher auf der Bühne eh mehr Gas und schreien dann doch ein bisschen mehr oder traddern lieblich ins Mikrofon herein, und dass ich da einfach Headroom mit einem Klick habe, wo ich immer sagen würde, mach den Klick entweder alles andere leiser und den Klick ruhig lauter, Dass ich da einfach ein bisschen safe bin und dann, wie du sagst, den Monitormann anschauen und sagen, ey, bitte die ersten zwei Lieder, beobachte mich. Das ist so vielleicht ein Tipp, der Tipp-Klick der Leben rennen kann. Setz aber natürlich voraus, dass du den Klick ja noch als extra Spur hast. Ja, aber ich dachte, wenn du selber keinen Mixer hast, sondern der Monitormann gibt dir alles zusammen auf dein Ohr, dass du einfach den Klick... Du meinst, dass der Zuspieler plus der Klick ist eine Stereo-Signal? Ein Monitorsignal. Wenn der Soundtrack vorbei ist, sagst, ey, lass alles so, aber den Klick mach einfach einen Ticken mehr, weil wenn wir auf die Bühne kommen, ist Adrenalin da und dann ändern sich doch sehr häufig die Verhältnisse, dass du da einfach safe bist, dass der klickt vor. Also ich brauche den Klick immer, für mich muss der im Kopfhörer immer ein bisschen präsenter sein als die Band. Ja, ich bin noch extremer. Oh, jetzt aber. Ich will nur den Klick. Tatsächlich ja. Beziehungsweise, wenn, Dirk, wir haben eine Band, das war bis vor kurzem noch so, da wurde ein Zuspieler verwendet, ohne Klick. Es gab keinen Klick zu dem Zuspieler. Das war schon teilweise, ich sag jetzt mal positiv, anspruchsvoll. Ja. Anspruchsvoll. So, und in dieser Band habe ich mir grundsätzlich immer auf den Monitorweg nur den Zuspieler geben lassen. Ja. Ich wollte kein Bass, keine Gitarre, kein Keyboard, kein Gesang, nichts. Mich auch nicht. Ich behörde mich ja sowieso selbst. Ich weiß meistens, was ich tue. Nicht immer, aber meistens. Ich wollte nur den Zuspieler haben. Damit ich überhaupt nicht in die Verleger komme, okay, kommt das jetzt vom Zuspieler? Ist die Gitarrespur vom Zuspieler? Oder ist das jetzt die Live-Gitarre? Und dann fängt das an, im Tempo vielleicht doch nicht mal so ganz zu harmonieren. Weswegen da nur Zuspieler. Ja. Und mittlerweile bin ich immer noch so, wenn ich in so Bands spiele, wir machen ja auch oft die Feuerwehr, das heißt, man kennt sich nicht so gut und so weiter und so fort. In den Bands lasse ich mir auch nur Zuspieler und Klick geben. wenn ein Klick da ist. Einfach, um auf Nummer sicher zu gehen. Mich interessiert auch nicht, ganz oft sind andere Bandbibler vielleicht auch nicht so timingfest oder sind dann doch mal im Adrenalin, da ist das Gitarrensolo doch plötzlich, ah, ich muss auch nach vorne. Interessiert, ich meine, schade, man muss ganz ehrlich sagen, es ist schade fürs Zusammenspielen und für die Kommunikation, aber dann ist mir es wichtiger, in dem richtigen Tempo zu bleiben und den Song richtig zu beginnen, und auch wieder korrekt zu beenden, als dass da irgendwas mittendrin so weit auseinanderläuft, dass man es auch nicht mehr retten kann irgendwann, weil keiner mehr weiß, okay, der Zuspieler ist ein bisschen schwammig vielleicht auch, vielleicht läuft wirklich nur so eine komische Keyboard-Spur mit, die auch nur eine Fläche hat. Wo ist die 1? Und dann bringt das alles ja nichts mehr. Das heißt, da bin ich super extrem. Ich verzichte auf alles, bis auf den Zuspieler und den Klick. Ja, wenn der Klick da sein sollte. Völlig bei dir, völlig richtig. Und noch ein lebensrettender Tipp, den mir der Harry mit auf den Weg gegeben hat. Und da hat er echt recht gehabt. Und zwar, ich habe früher immer mit, ich habe ja selber dann quasi ein kleines Rack oder verschiedene Zuspieler oder mein kleiner Monitor-Mischer halt. Und habe das immer über eine eigene Steckdosenleiste, die ich immer mitbringe. Da brauche ich nicht fragen, ob irgendwo Stecker genug sind, damit ich alles verkabeln kann. Und diese Steckerleiste, Steckdosenleiste, hatte einen An- und Ausschalter. Und da hat mir der Harry irgendwann mal Klebeband genommen und diesen einfach überklebt, weil er sagt, damit du einfach nicht, weil wie doof ist das denn, während der Show kommt da einer dran. Und schaltet die komplette Steckdosenleiste aus. Und da habe ich mir vorher nie Gedanken drüber gemacht. Aber die bösen Gitarristen, die schaffen das garantiert. wenn die auf der Bühne mal hinfallen oder so. Oder wie? Um Gottes Willen. Aber das fand ich, da habe ich mir nie Gedanken vorher gemacht, bis du das gesagt hast bei der letzten Sub-Signal. Und es ist zum Glück auch immer gut gegangen, aber im Alfer des Gefechts kann ja mal, da braucht ja nur ein schweres Kabel auf diesen An- und Ausschalter liegen oder sich irgendwas verrücken. Und klar, wenn dann auf einmal ausverdämmend diese Steckdosenmeister aus ist, an der alle meine Geräte hängen, ja, scheiße. Da ist sofort schwarz. Ja, also das fand ich echt, ich habe da erst gedacht, ja, ist doch super mit An und Aus und so. Ja, scheiße, stimmt aber, dann ist halt wirklich alles aus. Also ein Megatipp, ja, solltet ihr euch zu Herzen nehmen, hätte ich auch nicht so gedacht, aber stimmt. Um das vielleicht noch mal kurz das Thema rund um zu schließen, halten wir doch jetzt einfach mal fest, erstens mal, welches Equipment wir empfehlen, was man mal haben sollte, um damit ordentlich arbeiten zu können. Eigentlich nur darum, welches Equipment, weil als andere haben wir ja quasi gesprochen. Das heißt, Wir alle drei machen In-Ear, das heißt, man sollte irgendwelche Kopfhörer, es muss ja keine In-Ear-Kopfhörer sein, irgendwelche Kopfhörer. Egal welche. Müssen die teuersten sein, Hauptsache man hört irgendwas dadurch. Was ich allerdings würde ich empfehlen, an der Stelle kabelgebunden. Keine Bluetooth-Kopfhörer, sondern als Drummer versuche ich immer alles kabelgebunden zu haben, weil das ist für mich die sichere Variante. Dann eine Steckdosenleiste ohne An- und Ausschalter. Ein kleines Mischpult mit mindestens, was würdet ihr empfehlen? Wie viele Eingänge brauche ich mindestens? Vier. Vier würde ich sagen. Ja, exakt. Vier? Vier. Da kann man mit klarkommen. Da kann man sich arrangieren. Also bei mir ist es so, ich kann ja mal meins erzählen, dass man noch eine Anschauung hat. Ich ja bei Bayern 1 ich habe ein kleines Yamaha-Mischpult und ich habe quasi auf Kanal 1 und 2, das ist mein tatsächlicher, Monitor, was ich quasi von der Box zurückbekomme, wo ich mir dann mit meiner Monitor-App meine freine Abstimmung selber machen kann. Auf Kanal 3 kommt dieser, was ich vorher erzählt habe, dieser Loop-Track rein mit dem Klick und auf Kanal 4 habe ich noch einen extra Klick, weil ich manche nur mit Klick nicht manchmal spiele, manchmal aber auch nur mit Klick einzähle und da habe ich dann noch den Klick drauf und das ist es. Und das geht dann wiederum an meinen Mischpult. Das ist für mich noch wichtig bei In-Ear, wenn wir ja schon beim Monitor sind. Ich würde immer einen Kopfhörer Verstärker haben, der einen Limiter hinten drin hat. Ja. Weil sonst, wenn du irgendein Pech hast, Feedback oder sonst was, dann hast du auf einmal einen Pfeifen auf dem Ohr, dein Ohr ist kaputt. Meine ganze Summe geht dann in, ich habe so ein Fischer-Amp, geht dann in den Fischer-Amp rein und der Fischer-Amp daran steckt er in meinen Kopf. Das heißt, ein mindestens vier Kanalmixer und man ist eigentlich fein, oder? Ja. Ja, also theoretisch schon. Es kommt natürlich immer drauf an, was... Na klar, das ist ja die Mindestanforderung jetzt quasi. Mit vier kommst du gut zurecht. Wo ich jetzt auch mal dran denke, wenn ich unterwegs bin, mir reichen eigentlich immer vier Kanäle. Ja. Ich hatte auch noch nie irgendwie Gefühl, oh, zu sechs, wenn das war. Also es wird mal knapp. Und dann noch vielleicht eine letzte Sache. Macht ihr denn zusätzlich noch zum In-Ear eine richtige Monitorbox bei euch? Habt ihr noch eine echte Monitorbox bei euch stehen? Ja oder nein? Oder manchmal optional? Je nachdem? Also ich nicht. Wir haben als Band aber für alle Fälle sogenannte Side-Fills, auf denen der Front-of-House-Mix nochmal gespiegelt wurde. Dass im Falle eines Falles könnte ich meine Kopfhörer oder meine In-Ears rausziehen und könnte zumindest den Song halbwegs fertig spielen. Wir haben oft das Problem, dass die weit vorne stehen und ich von diesen Sidefits leider nicht so viel mitkriege, da muss ich schon, ganz genau hinhören, aber es ist zumindest so fürs Backup und dann muss ich das ist auch schon mal passiert, da habe ich einen Song mit diesen Sidefits fertig gespielt und dann habe ich Auszeit gesagt dann musste ich mich um ein Paar betrachten aber ich habe persönlich keine Monitorbox dastehen, Ich immer weniger aber wenn ich es haben darf und ich kein. Budshaker oder Buttkick mithabe, dann finde ich es ganz schön, wenn eine große Monitor, also nicht eine kleine bringt dann nichts, dass ich einfach ein bisschen Sub-Bass habe, ein bisschen Bass-Dram. Finde ich bei Axis einfach, damit ich ein bisschen Schub unten habe. Gerade bei einer Auslandshow irgendwie finde ich ganz nett. Dann hast du so ein bisschen so von hinten einfach mal so ein bisschen Wucht. Finde ich ganz gut, aber wenn nicht, interessiert es mich auch nicht. Also ich bin immer so autark, dass ich die ganze Show nur mit dem spielen kann, was ich habe und alles, was ich dazukriege, wenn ich dann die Band höre, ist auch ganz nett, aber wie gesagt, das Wichtigste ist für mich halt der Zuspieler und alles andere kommt danach. Tipptopp. Also, ich hoffe, wir konnten so etwas unserer Erfahrung an sich dazu hier beitragen. Es ist doch ein bisschen was anderes, als der Olli Rubo damals erzählt hat, aber ich glaube, beim Olli ist es eben auch eine andere, eine völlig andere musikalische Art und Weise, Musik zu machen. Für ihn ist der Zuspieler oder seine Geräte sind ja Teil des Instruments. Und was wir hier beschrieben haben, ist ja nicht Teil unseres Instruments gewesen. Sondern Teil des kompletten musikalischen Gebildes. So kann man es vielleicht mal allgemein sagen. Vielleicht können wir irgendwann darüber sprechen, wie das ist, wenn wir einzelne Pads benutzen und wie wir das abmischen und so weiter und so fort. Wäre ja auch nochmal ein interessantes Thema. Das heißt, wenn man einzelne Komponenten... Ich brauche einen Handclap. Oder ich habe auch ein Sample-Pad mit einzelnen Schlagzeug-Sounds, die ich als Drummer abrufen muss, wie ich das vielleicht noch einbette, können wir mal gesondert drüber sprechen. Aber an der Stelle würde ich Ihnen sagen für heute erst mal, was Zuspieler angeht, zumachen. Wenn ihr eure Erfahrungen geteilen möchtet dort draußen, schreibt uns gerne an schlagabtauschpodcast.gmail.com. Und vielleicht haben wir irgendwas vergessen. Vielleicht haben wir irgendwas übersehen. Vielleicht habt ihr ja selbst die Erfahrung gemacht, das was wir beschrieben haben, aber ich fand es total doof. kann ja auch sein. Beschreibt mal, was ihr so da draußen macht, wie ihr mit euren Bandstar zurechtkommt. Das würde uns wieder sehr interessieren, weil wir lernen immer dazu. In dem Sinne, Zuspieler ab. Music. Kommen wir zu einem anderen Thema, einem ganz anderen Thema. Also wirklich noch weiter auseinanderliegen könnten diese Themen ja eigentlich überhaupt nicht. Und es ist, ich eingangs gesagt habe, ein sehr, sehr heißes Eisen, was wir jetzt anpacken. Und zwar nicht nur ein heißes Eisen, weil es um Geld geht und in Deutschland ist Geld immer ein schwieriges Thema, sondern auch, weil es politisch tatsächlich etwas aufgeladen ist. Und da geht es nämlich darum, um die Frage, was darf, muss, soll ein Instrumentalunterricht kosten. Wir reden jetzt mal einfach aber teilbar von einer einzelnen Stunde, das heißt von Individualunterricht, nicht von Gruppenunterricht. Das ist ja wieder ein ganz anderes Thema. Sondern wenn jemand kommt und möchte eine, ich sage jetzt mal wirklich mal eine Zeitstunde Unterricht haben, Was ja an einer Musikschule nicht üblich ist. Wir reden ja bei Musikschulen, bei normalen Musikschulgeschehen, ob das jetzt eine freie Musikschule ist, eine kommunale Musikschule oder auch ein Privatlehrer. Wir reden ja meistens von 30 bis 45 Minuten Unterricht. Aber um das mal wirklich mal auf eine Stunde klar zu machen, reden wir jetzt wirklich mal von einer Zeitstunde. So, das ist jetzt schon mal quasi ein paar Bedingungen schaffen, um darüber reden zu können. Wir reden von einer Zeitstunde, damit wir es auch mal in einen Kontext bringen können, zu anderen Berufsgruppen vielleicht auch. Was verdienen die? Und so weiter und so fort. Und der Aufhänger war, dass ich auch wieder was gelesen hatte. Da ging es dann darum, ja, was kostet so ein Coaching? Und dann gehen natürlich die krassesten Preise irgendwie raus von bis. Wahnsinn. Also diese Diskrepanzen sind unfassbar und die sind unfassbar alleine auch schon teilweise von Regionen abhängig. Es ist ein Riesenunterschied, ob ich wie der Harry im Münchner Großraum unterrichte oder ob ich oben in Schwerin unterrichte. Das hängt mit so vielen Faktoren zusammen, die wir auch mal hier schon mal kurz einfach mal darstellen können. Die Region ist abhängig natürlich auch davon, wie sie die Lebensunterhaltung kostet. Natürlich muss ich quasi als ein Münchner mehr Geld verlangen, als jemand, der im ländlichen Raum, wo vielleicht weniger Leute wohnen auch ist und wo auch die Mieten weniger kosten. Das heißt, wo ich für den Unterrichtsraum weniger bezahlen muss und, und, und, und. Also es gibt so viele Sachen, die da eine Rolle spielen. Das schon mal vorweg. Wir reden jetzt allerdings auch grundsätzlich immer über das, was sollte man verdienen, egal ob ich jetzt angestellt bin oder frei unterrichte. Das heißt, natürlich gibt es auch Unterschiede, ob ich ein angestellter Musiklehrer bin oder an einer Kommunalmusikschule arbeite oder an einer Freimusikschule arbeite oder ob ich das auch meine eigene Kappe nehme. Es geht einfach allgemein darum, was sollte so am Schluss ungefähr dabei rauskommen, damit man davon, Und das ist jetzt auch wichtig, seinen Lebensunterhalt beschreiten kann. Wir reden jetzt nicht von, ah, ich gebe mal hier zwei Stunden, weil es ein netter Zuverdienst ist, sondern wir reden von Leuten, die davon leben möchten und, das kommt hinzu, davon vielleicht auch eine Familie ernähren müssen oder wollen. Also das sind alles ja auch wichtige Sachen, die in der Räuchung sind. Das ist nicht als Hobby-Unterrichter, sondern als Profi-Unterrichter. Und ich haue jetzt einmal mal einen raus. Ich hatte mal ein Honorarangebot, da bin ich gerade vom Münsterland gezogen Richtung Köln. Da habe ich mich bei einer Musikschule beworben, hatte das Vorstellungsgespräch und der Musikschulleiter wollte mir bezahlen für eine Zeitstunde, eine Zeitstunde, Ferien, auch hier in dem Falle, weil es Honorar ist, also Honorar selbstständig arbeitend. Normalerweise wird beim Honorar nur die gegebene Zeit auch bezahlt, das kennt ihr. Der wollte mir also pro Zeitstunde 14 Euro ein paar Zerquetschte bezahlen. So, das war ungefähr, lass mal kurz überlegen, vor ungefähr 17 Jahren. 17, 18, 19 Jahren. Also Pima down vor 20 Jahren. Das war vor 20 Jahren auch schon wenig Geld, muss ich sagen. Ich hab den Job auch dankend abgelehnt. Das auch dazu. So, wir haben jetzt aktuell, und da muss ich bis jetzt Zahlen ablesen, Und es gibt mittlerweile auch Institutionen oder in dem Falle konkret Gewerkschaften wie Verdi, die sich darum kümmern, was sollte ein Instrumentallehrer bezahlt bekommen. Und bei Verdi sieht es so aus, dass, ich muss jetzt aber nochmal kurz nachgucken, ich habe mir das ja alles aufgeschrieben. Sind diese Zahlen denn netto oder brutto? Brutto. Wir reden von brutto. Da können wir gleich zum Beispiel auch drauf zu sprechen kommen. Wir reden jetzt aber wirklich von Brutto, was Verdi empfiehlt. Und Verdi empfiehlt Brutto und die machen auch da Abstufungen beziehungsweise Abstufungen in dem Sinne... Es gibt verschiedene Honorarsätze, die Sie empfehlen. Ich lese jetzt mal den Verdi-Honorarsatz 1 vor. Verdi-Honorarsatz 1 besagt, Honorare für die Durchführung von Musikschulunterricht, hier Instrumental-, Vokal-, Einzel- und Gruppenunterricht, Vorbereitung auf die Teilnahme an Wettbewerben, Unterricht in Ergänzungsfächern, Kurse, Workshops und Projekte. Für mich ist Honorarsatz 1 so im Prinzip das, was der normale Instrumentallehrer an einer Musikschule leistet. Verdi schlägt davor ab dem 01.01.2025 einen Honorarsatz für ausgebildete Kräfte, das heißt für Leute mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einer vergleichbaren Kvalifikation von, und das ist jetzt pro 45 Minuten, 33,03 Euro. Cent. 33,03 Euro pro 45 Minuten. Pro 45 Minuten. So, das kann man jetzt schon mal ungefähr sich mal ausrechnen, wenn ich also jetzt Schüler bin und ich möchte Unterricht nehmen bei diesem Lehrer und ich komme in der Regel jetzt, sag ich mal, dreimal im Monat, weil wir ziehen jetzt mal auch, wie das an vielen Musikschulen üblich ist, die ganzen Ferien und so weiter ab. Das heißt, das wären dann 36, circa, Pi mal Daumen, 36 Einheiten im Jahr. Und das rechte ich jetzt mal schnell aus, das habe ich euch nicht vorbereitet. Das heißt, es wären also 36 Unterrichtseinheiten mal 33 Euro. Ich ziehe die Cent ab. Geteilt das durch 12 wären das im Monat 99 Euro Unterrichtsgebühr, die ich dafür zahlen müsste. Und das wäre jetzt von Verdi aus gesehen, ein angebessener Preis. Und wir reden jetzt aber hier von Brutto. Das heißt, liebe Leute da draußen, Das hat man ja lange nicht in der Tasche. Das hat man ja lange nicht in der Tasche. In der Regel kann man davon, Pi mal Daumen, es ist natürlich davon vielen Faktoren abhängig, welche Steuerklasse ich habe, bin ich verheiratet, welcher Familienstand, Kinder und so weiter und so fort, kann ich ungefähr 40 bis 50 Prozent davon abziehen. Dass ich auf meinem Netto 40 bis 50 Prozent mit Steuern, soziale Abgaben, ich muss selbst als Honorarkraft ja für meine Rente vorsorgen und so weiter und so fort. Also man zieht ungefähr 40 bis 50 Prozent ab. Komme ich also auf grob 16,50 Euro netto. Wahnsinn, ne? Das ist dann nicht mehr so viel tatsächlich und von daher kann ich diese Verdi-Tabelle absolut nachvollziehen. Aber wir wollen darüber reden, ist das jetzt gerechtfertigt oder ist es nicht gerechtfertigt. Das heißt, diese 99 Euro pro Monat, die ich für die gegebene Zeit wirklich bezahle, finde ich jetzt, sagen wir mal, ist ja 100 Euro im Monat für einen Instrumentalunterricht, eine mittlerweile auch für 45 Minuten, wir reden nicht von 30 Minuten, wir reden von 45 Minuten, normalen und zwar noch Preis, der nicht zu hoch ist, weil ich kenne es auch deutlich höher. Also ich kann ganz sagen, bei meiner Musikschule ist es leicht drüber. Ja, im Münchner Raum sind zwischen 120 und 130. Ja, und ganz wichtig, wir reden jetzt von einer Hurarkraft, die an einer Musikschule beschäftigt wird. Bedeutet, hier sind jetzt keine Kosten drin für Unterrichtsraum zum Beispiel, den ich ja eigentlich als freier Lehrer ja auch noch bezahlen muss. Ich muss das Equipment mir selbst anlegen und so weiter und so fort. Das heißt, es ist definitiv für mich das untere Segment des Ganzen. Wirklich die Untergrenze, ja, korrekt. Und wir haben ja gerade schon gehört, dass es bei Harry im Münchner Raum schon deutlich drüber ist. Und beim Dirk wird es wahrscheinlich ungefähr auch um die 100 Euro liegen. Bei mir deckt sich, bei mir, nee, gar nicht drüber, bei mir deckt sich das, weil ich bin hier in Oelde, im kleinen beschaulichen Oelde, auch wenn das hier Massenschlägereien mittlerweile gibt, aber das deckt sich und das ist hier auf dem Land südlich. Es gibt natürlich immer ein paar Musikschulen, also ich deck mich da total mit. Es gibt natürlich dann auch Musikschulen, die nehmen dann auch, wie bei Harry schon, 120 Euro, das gibt es auch. Aber die meisten liegen so um eigentlich genau das, was du sagst Aber ich habe auch nochmal Recherche gemacht weil einige Leute dann auch mal gefragt haben und dann bin ich auch auf Preise manchmal gekommen, die sogar auch bei einer dreiviertel Stunde im Monat unterricht und jetzt kommen wir, wenn man das bedenkt, man hat Raummiete, alles, die dann auch bei 180 Euro mal eben liegen, Ihr habt ja eben gehört, das ist von dem Satz bleiben mal eben 16 Euro und davon sollst du eine Familie ernähren, sag ich mal. Das ist schon fast unmöglich eigentlich. Oder du musst halt so viele Schüler haben und das hat ja nicht jeder jetzt auf einmal, ihr als Berufsanfänger werdet das ja wissen, du hast ja nicht auf einmal 50 Schüler. Weit gefehlt. Weit gefehlt, da muss man ja auch dran denken. Und du. Du willst ja auch nicht nur im Fließband arbeiten. Also ich möchte ganz ehrlich, ich möchte auch nicht fünf Tage die Woche arbeiten, weil dann würde ich an den Wochenenden spiele ich auch noch, bin häufig weg und ich sehe mich erst natürlich, ich liebe es zu unterrichten, aber genauso gut stehe ich und gerne auf der Bühne. Das heißt, ich kann mir nicht alle Tage voll machen, weil dann hätte ich keine Zeit mehr zum Spielen. Und irgendwann geht's dann. Irgendwann braucht der Kopf auch einfach mal Pause. Nachdem du am Tag so zehn Schüler oder mehr hattest, dann raucht der Kopf auch irgendwann. Und ich möchte nicht nur Fließbandarbeit leisten. So, ich habe mal eine Zusammenfassung gemacht. Und zwar, ich habe ja eben gesagt, wir sollten das auf eine Stunde runter, also hochrechne besser gesagt, damit andere Leute jetzt da draußen auch einen Vergleich haben können. Einfach einen Vergleich haben, ja. Ja, weil 45 Minuten ist irgendwie auch nicht so greifbar. Also wir unterscheiden jetzt mal zwischen angestellten Musiklehrern an öffentlichen Musikschulen, freiberuflichen Musiklehrern, die also selbstständig tätig sind und dann setzen wir es mal einen Vergleich mit anderen Berufen. Und das finde ich relativ interessant. Also nehmen wir mal an, man ist angestellter Musiklehrer an einer öffentlichen Musikschule, also einer kommunalen Musikschule. Diese kommunalen Musikschulen sind in der Regel Mitglied im VDM, Verband Deutscher Musikschulen. Da sind die quasi organisiert. Diese haben normalerweise und sollten, das ist auch wichtig, also die VDM-Schulen haben sich eigentlich dazu verpflichtet, soweit ich weiß, nach TVÖD zu bezahlen und alle Leute fest anzustellen. Auch da gibt es allerdings auch Honorarkräfte, aber das ist ein anderes Thema. Das heißt, die sind nach TVÖD bezahlt. Da ist es ja schon wieder abhängig davon, wie groß ist die Musikschule, in welchem Bundesland sitzt man und so weiter und so fort. Aber der Bruttoverdienst kann, Und wir reden jetzt immer bei einer Vollauslastung logischerweise, nicht bei einem, der zwei Stunden gibt, sondern wir reden bei einem wirklich bei einer 40-Stunden-Woche. Brutto bei 3.200 bis 5.200 Euro pro Monat liegen. Brutto 3.200 bis 5.200 pro Monat entspricht netto ca. 2.200 bis 3.200 Euro netto. Also abhängig, wie gesagt, natürlich vom Bundesland und auch von der, und das ist bei den TVÖD-Verträgen ja so der Fall, abhängig von der Erfahrungsstufe, in der man liegt. Das heißt, es gibt untere Erfahrungsstufen, hat man weniger Geld, es gibt höhere Erfahrungsstufe, hat man mehr Geld. Man steigt natürlich mit den Jahren immer weiter, aber das heißt nicht, dass ich bei 5200 Euro brutto anfange, sondern da bin ich dann, wenn ich Glück habe, ganz am Ende in meiner Karriere oder als höchste Stufe angelangt. Das ist ein Stundenlohn brutto von ca. 18 Euro bis 30 Euro. Ungefähr. Kommen wir zum freiberuflichen Musiklehrer, also der wirklich selbstständig tätig ist. Wichtig, der Bruttolohn, Honorar pro Unterrichtseinheit. Hier müssen alle Kosten und Abgaben abgezogen werden. Die Werdie-Empfehlung ist, wir haben es eben gesagt, 33,03 Euro pro 45 Minuten. Umgerechnet sind das 44,04 Euro pro Stunde brutto. Leg jetzt hier also schon mal über dem Lehrer, der angestellt ist an der Musikschule. Allerdings muss der ja auch nichts mehr bezahlen für Miete und sowas. Der selbstständige Lehrer im Betrieb schon. Das heißt, geschätztes Netto nach Abzug von Steuern, Krankenkasse, Renten und Betriebskosten bleibt ein geschätzter Nettostundenlohn von ca. 22 bis 26 Euro die Stunde. Es ist okay, ist jetzt nicht ultra geil. Es ist einfach nicht ultra geil. Es ist aber auch nicht so schlecht. Wenn man das jetzt mal vergleicht. Habe ich nämlich auch getan, hat der angestellte Instrumentallehrer, also ungefähr, was habe ich eben gesagt, der angestellte Instrumentallehrer liegt ungefähr bei 18 Euro bis 30 Euro Stundenlohn brutto. Das ist ungefähr das, was ein Assistenzarzt bekommt. Der Assistenzarzt fängt circa an bei 26 Euro die Stunde bis 34,60 Euro brutto pro Stunde. Und ein Grundschullehrer fängt an bei 27,70 Euro bis 35,20 Euro pro Stunde, wobei die ja in der Regel auch noch verbeamtet werden, also nochmal dann natürlich netto deutlich mehr in der Tasche haben als jemand, der ein regulärer Angestellter ist. Nur wenn man das mal so in Relation setzen kann, weil es heißt ja immer, und damit werde ich auch teilweise konfrontiert, dann heißt es, was kostet denn bei dir der Unterricht? Dann sage ich, okay, guck in meine Preisliste. Ich habe ja eine eigene Musikschule, wie ihr wisst. Dort zahlt man für die 30 Minuten Unterricht, ich mache es mal ganz konkret, zahlt man 75 Euro im Monat. So, und dann kommen dann so Gewiefte hin und rechnen das aus. Aha, 75 Euro, dann verdient es ja so und so und so und so viel. Das ist aber ganz schön teuer. Und dann sage ich ja, nee, rechne das doch jetzt mal um, was ich alles davon bezahlen muss. Das ist das, was du mir bezahlst, davon bekommt, wie gesagt, ihr habt eben gehört, 40, 50 Prozent kann ich eh davon an Start, quasi Papa, Mama, Start abdrücken. Und das muss man denen dann auch mal wirklich so klar und deutlich sagen, das ist dann nicht mehr so der königliche Lohn. Natürlich klingt das erstmal viel Geld, boah, das ist aber ganz schön viel so, ne, für eine Stunde, so, nee, nee, nee. Okay und was hier auch nicht mit einbrechend ist, das dürft ihr auch nicht vergessen da draußen, wenn man es ernst meint mit dem Unterrichten, nicht immer zugegebenermaßen, aber es kommt auch mal vor, dass man etwas vorbereitet oder nachbereitet. Wenn man so wie ich, der Dirk auch oder Harry auch natürlich, das weiß ich vom Harry ganz sicher, weil er schickt mir immer wieder Notenmaterial. Wir schreiben selbst auch unser Notenmaterial. Wir machen uns Gedanken darüber, wie wir etwas vermitteln können und so weiter und so fort. Das heißt, wir sind ständig im Prozess auch. Das zahlt uns ja auch keiner. Wenn ich jetzt ein normaler Lehrer bin an einer gemaltbildeten Schule, habe ich meinen Stundensatz, den ich unterrichten muss. Aber dazu habe ich dann zusätzlich auch noch Raum für Vorbereitungszeit, der mir ja auch bezahlt wird, in dem Fall vom Staat oder vom Land. Das fehlt uns ja auch im Prinzip. Ich glaube, der Bayerische Staat berechnet bei Lehrern eine Unterrichtseinheit mit einer Stunde 15. Das sind 45 Minuten Unterrichtszeit plus Vor- und Nachbereitungszeit als Arbeitszeit sozusagen. Das ist der Berechnungsschlüssel. Und dieser Schlüssel gilt auch für TV-ÜD-Verträge, festangestellte Musikschullehrer an kommunalen Musikschulen. Der fällt aber komplett raus bei selbstständigen Honorarbasisarbeitenden. Gibt's nicht. Gibt es nicht. Also ganz wichtig nochmal, der Timo redet immer von TVÖ, das ist Tarif öffentlicher Dienst oder ist richtig übersetzt. Ja, Tarifvertrag öffentlicher Dienst. Genau, Tarifvertrag öffentlicher Dienst. Nur damit ihr das wisst, weil der Name ist ja, das Kürze ist jetzt öfters gefallen halt. Und als Selbstständiger hast du das nicht. Das ist ganz, ganz wichtig dabei. Und trotzdem habe ich Raummiete, muss trotzdem die Stunden vorbereiten, etc., etc. Stromkosten. Ja, das Equipment ja auch. Ich muss dafür sorgen, dass da mal mindestens ein Schlagzeug steht. Dieses Schlagzeug wird ab. Ich muss wieder neue Fälle dazu holen. Das sind alles Kosten, das sind ja diese laufenden Betriebskosten, die einfach anfallen. Und deswegen möchte ich hier eine Lanze brechen für den Instrumentalunterricht und das, was es kosten darf. Es muss einen bestimmten Preis haben. Es geht nicht anders. Wir alle drei, die hier sitzen, können nicht losgehen und sagen, okay, gib mir mal 20 Euro die Stunde. Funktioniert nicht. Geht nicht. Geht nicht. Geht gar nicht. Ich möchte euch etwas ans Herz legen und zwar, Timo, du kennst denjenigen auch persönlich. Es gibt auf YouTube, das könnt ihr nachschauen, das ist jetzt quasi vorab eine kleine Empfehlung der Woche. Und zwar hat der liebe Kollege Norbert Gronde sehr ehrlich für den für BR, weißt du, Bayerischen Rundfunk glaube ich. Bayerischen Rundfunk war das damals, ja. Genau, und zwar heißt die, könnt ihr das finden bei YouTube, das heißt selbstständig mit Musikunterricht, das verdient ein Schlagzeuglehrer, lohnt sich das. Das ist sehr ehrlich. Der Norbert ist ein lieber Kollege und ich finde das sehr transparent, wie er das gemacht hat und schaut da einfach mal rein. Und besonders eigentlich sollten das die Leute sich unbedingt mal anschauen, die am Meckern sind, weil wir Schlagzeuglehrer wissen ja, wie es aussieht und dass das gar nicht so einfach ist. Das ist jetzt auch beim Unterricht, das ist auch ein bisschen off-topic, auch bei den Auftritten, ja du verdienst ja so viel beim Auftritt, ja schön wär's. Dass ich aber vorher vier Stunden da bin, hinterher noch abbauen muss, zwei Stunden, dann nochmal drei Stunden nach Hause fahren, muss Spritkosten haben, das wird alles nicht berechnet. Auch dieses hat man ja beim Unterricht auch. Nochmal, da ist schon ganz richtig, es ist häufig, Kultur darf nichts kosten. Das funktioniert nicht. Es ist wichtig und auch, wir haben so viel Geld, was auch keiner sieht, in unsere Ausbildung hereingesteckt. Da muss ich gerade auf das Sprechen kommen, für was bezahlt. Ja, das können wir aber ganz allgemein, weil du angefangen hast. Für was bezahlt man eigentlich? Man bezahlt meiner Meinung nach nicht nur für diese 30 Minuten, die ich bei jemandem bin, sondern ich bezahle dessen Erfahrung auch, dessen Wissen. Und wir haben eben gesagt, diese Aufschlussung auch mit der Vor- und Nachbereitung. Ein Lehrer, der an einer allgemeinbildenden Schule ist, und damit vergleiche ich uns sehr gerne, die haben studiert. In der Regel haben wir auch studiert, wenn wir auch vielleicht nicht ein Diplom an der Wand hängen haben, wie viele unserer Kolleginnen und Kollegen. Aber wir haben sehr viele Jahre in die Ausbildung gesteckt. Wir haben nicht erst angefangen, mit 20 ein Studium zu beginnen. Sondern der Dirk hat mit, lass mich überlegen, mit 5, 6? Ja, mit 6. Mit 5 oder 6 Jahren angefangen, Unterricht zu nehmen, der bestimmt auch nicht kostenfrei war. Wenn man das jetzt mal hochrechnet, was da allein schon an Kosten in der Ausbildung anfallen, plus was, was an der Mehrheit rausgegeben wurde und so weiter und so fort. Ja, auch an Privaten, den wir immer wieder auch nehmen. um sich weiter, weil die Fortbildungskosten bezahlt mir ja auch keiner. Wenn ich an der Allgemeinbildenschule bin, bekomme ich regelmäßig eine Fortbildung auch bezahlt oder kann mich sogar freistellen lassen und so weiter und so fort. Kann die einreichen. Das geht alles bei uns nicht. Das heißt, das sind alles Sachen, für die quasi natürlich auch und zu Recht mitbezahlt wird. Das heißt, ihr zahlt nicht nur die Zeit, sondern ihr zahlt vor allem auch eine fundierte. Grundlegende Ausbildung mit, damit ihr entsprechend auch eine gute Ausbildung mitbekommt. Richtig. Und natürlich heißt es ja, oft können die Leute das irgendwie auch nicht zu Recht auch, können die das nicht vergleichen. Dann sagt er, okay, bei dir kostet das was weiß ich, einfach 50 Euro die Stunde, aber ich kriege hier bei meinem Nachbarn, bei meinem Nachbarn, der macht das für 15 Euro die Stunde. Dann gehe ich doch lieber dahin. Ja. So, die Argumentation ist natürlich erstmal auf der Hand, klar, da kostet es 50, da kostet 15. Das Problem ist, keiner erstmal außenstehender kann nachvollziehen, wie gut ist der Unterricht. Das kann ich natürlich auch nicht bei einem, der 50 Euro nimmt, beurteilen. Da gehe ich aber mal davon aus, dass derjenige seinen Wert selbst einzuschätzen weiß, wo ich jetzt mal ohne irgendjemanden auf die Füße treten zu wollen, jemand, der nur 50 Euro nimmt, weiß wahrscheinlich auch, dass er vielleicht nicht mehr wert ist als diese 15 Euro. Weil er auch nicht diese langjährige Ausbildung oder Erfahrung hat. Das heißt, es geht nicht nur um die Kosten, sondern ihr müsst auch darüber legen, wenn ihr selbst Unterricht nehmt oder ihr möchtet jemanden zum Unterricht schicken, überlegt auch, wie ist die Ausbildung von dem, wo ich hinschicke, kann der sein Geld wert sein? Und schaut einfach auch, was hat diese Person auch schon wirklich im Leben geleistet und so weiter und so fort. Das heißt, da hängt so viel mehr dran, als nur diese 30 Minuten Unterricht, zu denen ich gehe. Und deswegen, 15 Euro Stundenlohn ist für mich auch ein absoluter Dumpingpreis. Ja, das geht nicht. Und wenn ich davon jetzt noch quasi die 40, 50 Prozent abziehen sollte, bin ich ja weit unter Mindestlohn. Weit unter Mindestlohn. Da kann man ja auch mal sich mal drüber Gedanken machen. Und das ist etwas, wofür es wirklich nicht lohnt, dann zu unterrichten. Das ist einfach der Punkt. Das ist eigentlich ein schönes Abend gerade. Oh mein Gott. Um die Diskussion aber aufrechtzuerhalten, auch hier interessiert uns eure Meinung. Das heißt, was zahlt ihr? Was haltet ihr für angemessen? Klar, die sind alle Musiklehrer, die sind alle studierte Schlagzeuger, unterrichten. Klar wollen die so viel wie möglich. Am liebsten, keine Ahnung, 200 Euro. Immer tausend, immer tausend. Immer her damit. Festpreis, egal was. Festpreis, genau. Pauschalpreis. Könnt ihr unserer Argumentation folgen? Vielleicht schon mal die erste Frage, wenn ihr euch an Diskussionen beteiligen möchtet. Was haltet ihr für angemessen selbst? Was zahlt ihr in eurer Region? Und so weiter und so fort. Das heißt, lasst uns auch da in die Diskussion mal hier offen miteinander austragen. Ich möchte noch eins kurz mit einwerfen und überlegt euch, was ihr für die Stunde in der Autowerkstatt bezahlt oder was die Stunde euer Fliesenleger, Elektriker, Sanitär oder sonst was nimmt. Und dann ist manchmal die Diskussion obsolet, ob der Schlagzeugunterricht bei einem tollen Trommler zu teuer wäre. Ich hatte vor kurzem nur mal als kleiner Einwand auf eine Rechnung, ein Lehrling mit 60 Euro wurde der abgerechnet. Der Lehrling. Früher ging das umsonst. Genau. Kann ich auch verstehen, dass man den mit drauf nimmt Der soll ja auch nicht und der muss ja auch bezahlen Alles richtig, aber keine 60 Euro Wenn du wahrscheinlich weißt, dass dann der Geselle 65 kostet Ich hatte auch, einen Preis aus meiner Region Ich hatte letztens auch zwei Dachdecker hier, Das waren zwei Gesellen, also nicht der Meister selbst sondern zwei Gesellen Jeder Geselle wurde mit 90 Euro pro Stunde abgerechnet. Also deswegen, das finde ich, sollte man in diese Diskussion. Und das war ohne Umsatzsteuer. Ja, immer in diese Diskussion um Honorar. Einfach mal sich solche Gedanken machen. Einfach mal Gedanken machen. Was kosten Handwerker? Letztendlich sind wir Musiker oder Schlagzeuge ja auch Handwerker. Und für einen Handwerker, der halt eine Fließe legt, und ich kann dir halt handwerklich Musik machen. Und warum soll da der Unterschied so groß sein? Und wenn man dann, so wie du Timo auch gesagt habt, das finde ich auch noch mit zu bedenken. Und das soll jetzt gar nichts despektierliches sein. Man geht irgendein Studium machen, man fängt an mit sechs Jahren Schlagzeugunterricht und so weiter und der Fliesenleger geht drei Jahre in den Lehre, ist dann Geselle und ruft 95 Euro in der Stunde auf. Da muss man manchmal darüber nachdenken, wäre es jetzt zu teuer? Nennen wir es mal so. Ich bin gespannt auf eure Gedanken da draußen zu diesem Thema oder wir alle sind glaube ich sehr gespannt darauf. Jep. Also schreibt fleißig die Kommentare. Music. Bis zum nächsten Mal. Der Dirk hat einen Geercheck für euch, wie angekündigt. Und ich habe es eben offen gelassen. Dirk hat sich etwas gegönnt und zwar ein Sabian Stack von der XSR Serie, XSR Serie auf Deutsch. Das neue FX-Clap und wie sich das clapt und einbettet in den Gesamtsound. Das hören wir uns auf jeden Fall an. Ton ab. Zabien hat ein neues Effektbecken auf den Markt gebracht. Und wenn man ganz ehrlich ist, ist Zabien ziemlich spät dran mit diesem Trend. Denn schon vor geraumer Zeit hat sich eine andere Beckenmarke es sich auf die Fahne hat schreiben lassen, dass sie ein Effektbecken kreieren, welches die elektronischen Handclaps der 80er, 90er Jahre quasi nachahmen, reproduzieren. Und diese Firma hatte unheimlich Erfolg damit. So hatte Sabian sich gesagt, Mensch, nun müssen wir auch dieses Effektbecken reproduzieren, denn viele Schlagzeuger, viele Drummer fragten danach und so hat Sabian natürlich auch gesagt, okay, wir machen auch das sogenannte XSR Effekt Clap Stack Becken Set. Dieses besteht aus drei einzelnen Becken, aus roher Bronze, aus B20 Bronze. Und zwar haben wir zunächst hier ein 15 Zoll großes Becken, welches sehr stark gebogen ist. Und wenn ich das einzeln anspiele, klingt das so. Ihr merkt schon, sehr trashig. Dann ein 13 Zoll Becken, welches ein bisschen schwerer ist. Welches ich über mein 15 Zoll Becken lege. Ihr merkt schon, der Sound wird wesentlich knackiger, prägnanter und dann zu guter Schluss ein 11 Zoll großes Becken, welches ich auf die beiden anderen Becken lege. Nun mache ich das Ganze noch etwas fest. Hier kann ich natürlich den Grad so ein bisschen selber beschwimmen und dadurch habe ich diesen typischen 80er Jahre Clap-Sound. Egal aus dem Hip-Hop oder aus dem Dance-Bereich. Und damit habt ihr natürlich ganz, ganz viele Möglichkeiten, diese typischen Hip-Hop-Beats zu kreieren. Und zwar entweder ihr spielt zum Beispiel das Effektbecken mit der Snare auf der 2 und 4 zusammen. Music. Oder auch natürlich dieses typische Dance-Clap-Beat-Feeling. Musik. Music. Jetzt habe ich euch noch mal zwei kleine Songs komponiert, um das Effektbecken nicht nur so im Drameinsatz, sondern auch im musikalischen Einsatz zu hören. Einmal so in so einer Hip-Hop-Geschichte und danach in einem eher Dance-Pop-lastigen Stück. Viel Spaß dabei! Music. Ich denke, ihr hört selber, das XSR-Effects-Clap-Becken von Sabian ist eine tolle Erweiterung, um auf neue Ideen zu kommen, neue Grooves. Es fügt sich wunderbar ins Klangbild herein. Ihr könnt jetzt wirklich noch experimentieren mit dem Sizzle-Grad, macht ihr es ganz tight oder eher ein bisschen trashiger. Probiert es einfach mal aus. Das Becken hat nach meiner Meinung ein Wermutstropfen. Es ist wirklich teuer. Es liegt bei ca. 573 Euro. Und das ist schon eine Ansage, aber es macht wirklich Spaß. Nach so viel Handgeklatsche und Geklappere kommen wir jetzt zum Feedback. Und das hat uns sehr viel Feedback erreicht. Sehr viel Feedback. Also nicht nur zu den Aussicht-Ausborn-Schlagzeugern, sondern auch noch anderweitiges Feedback. Und ich versuche das jetzt mal in chronologischer Reihenfolge zu verlesen. Und zwar erreicht uns auf allen Plattformen irgendwie Zuschriften. Und ich glaube, die erste kam über unsere Gmail-Adresse schlagabtauschpodcast.gmail.com. Und da schreibt uns der Helmut. Lieber Dirk, lieber Timo, ich ergänze jetzt einfach mal lieber Harry. Ich schreibe euch mal wieder. Vorab den Ticker bitte unbedingt beibehalten. Der ist echt sehr informativ. Auch zum Schlagabtausch-Drum-Camp wäre ich gerne wiedergekommen. Aber ich habe am Abend vorher einen Gig. Und mal grob durchgerechnet, wenn ich direkt danach losfahren würde, bräuchte ich nachts gut zwei Stunden bis zum Drum-Camp und hätte dann vermutlich maximal zwei bis drei Stunden Schlaf. Also wie der Dirk eigentlich. Also ich vermute mal, es geht wieder früh am Morgen los. Das stimmt, was ja auch Sinn macht. Dann das Drum-Camp. Ich glaube, dem könnte ich dann tatsächlich recht wenig folgen. Aber Helmut beim nächsten Mal wieder. Aber ich denke, es wird er wieder ein nächstes Mal geben. Genau, an dieser Stelle kann ich ja gleich ein bisschen Werbung dafür machen. Das Drumcamp hat mich wirklich sehr inspiriert und auch motiviert, mal wieder richtig Schlagzeug und Technik zu üben. Yeah. Sehr gut. Danke, Helmut, dafür schon mal. Er schreibt weiter. So, hier kommt jetzt das nerdigste ever. Ich hoffe, es ist nicht zu speziell für den Schlagabtausch. Für uns ist nichts zu speziell hier. Es geht um das Roland TM2-Modul. Haben wir heute schon mal gehört hier. Grundsätzlich ist das ein wunderbares Tool, was in manchen Situationen viel erleichtert. Ich benutze das hauptsächlich mit meinem Cocktail-Set, das rein akustisch halt nicht so richtig geil klingt. Oder auch mal statt Bassdrum-Mikro, wenn ich nur die Bassdrum verstärke. Jetzt ist es verrückterweise so, dass das TM2 manchmal nicht funktioniert, wenn es kalt ist. Kalt heißt zum Beispiel beim Draußenblick bei kühler Witterung. Oder das TM2 lag beim Transport im Winter im kalten Kofferraum. Also wir sprechen jetzt nicht von arktischen Temperaturen, sondern maximal vom Winter im eher mittel Unterfrangen. Die Lämmchen für das Triggersignal blinken zwar, aber es kommt kein Mucks raus aus dem Gerät. Manchmal hat es nach einiger Zeit wieder funktioniert. Als Backup habe ich daher auch immer Mikrofone dabei. Im Netz findet sich nicht viel. Man findet zwar eine kleine Abhandlung von Olli Rubo. Bei ihm hat das wohl mal funktioniert, das Gerät vom Strom zu nehmen und mit Batterien zu betreiben. Das hat bei mir auch einmal funktioniert, aber dann auch wieder nicht. Also bleibt im Prinzip wahrscheinlich nur zu versuchen, das Gerät warm zu transportieren, im Auto, nahe der Heizung, unter der Jacke. Ich habe auch schon an der elektronischen Handwärme meiner Frau gedacht, mit ins Case reinzulegen. Verrückt, oder? Ein Gerät, das schlechte Laune bekommt, wenn es kalt ist. Haha. Das letzte Firmware-Update verspricht auch nichts Neues, sondern besagt, dass die Funktionen des TM2 nicht beeinflusst sind. Von Dirk meine ich zu wissen, dass er das TM2 zumindest auch mal genutzt hat. Bei Timo weiß ich es nicht. Aber hast du oder habt ihr auch mal solche Erfahrungen gemacht? Oder kennt ihr eventuelle Lösungsansätze, die funktionieren? Oder vielleicht weiß auch jemand aus dem Kreis dazuhören etwas. Ist irgendwie schade, denn ich habe sonst noch nie mit einem Roland-Gerät irgendwelche Schwierigkeiten gehabt. So, das war es mal für heute. möglicherweise habe ich demnächst auch weiter Nerdiges über das Gewicht von Sticks zu richten. Wenn ihr mögt, für alle Schlagsabwerksseiten keep on swinging and rocking and don't forget to groove. Liebe Grüße Helmut. Ja, mega Helmut, vielen Dank dafür. Liebe Grüße nach Unterfranken. Ich kann an dieser Stelle jetzt sagen, wir alle drei benutzen das TMZ oder haben es benutzt und ich bin raus, ich hatte keine Erfahrung gemacht. Also bei mir hat es immer funktioniert. Seit ich es habe, einschalten, ausschalten, einschalten, ausschalten. Auch mit Batterien oder Akkus nie Stress gehabt. Hey Helmut, erstmal danke für dein Feedback. Das tut mir jetzt echt leid. Ich weiß nicht, ob du mal ein Montagsgerät gekriegt hast. Also ich habe tatsächlich wegen Kälte auch noch nie Stress gehabt. Also was ich mir vorstellen kann, da sind ja alles Lötstellen oder auch, wenn da Feuchtigkeit vielleicht drei, aber wir reden jetzt über Feuchtigkeit und nicht Kälte, aber Kälte ist ja dann manchmal auch vielleicht, dass sich da Feuchtigkeit auf den Platinen ablegt. Aber ganz ehrlich, tut mir leid. Habe ich echt auch noch nie Stress mitgehabt. Kennt ihr das denn von anderen Geräten vielleicht? Harry, hast du da Erfahrung. Mit Geräten, die vielleicht dann im Live-Betrieb plötzlich beim Winter... Also ich habe mal meinen schlimmsten Gig, den ich gespielt habe, war im Winter tatsächlich draußen und es hat geschneit und es hat aufs Schlagzeug geschneit. Und ich hatte wirklich noch nie Probleme. Ich überlege gerade, ob irgendwie... Auch bei Mischpulten nicht? Oder externen Geräten, Kompressoren, Equalizern oder sonst irgendwas? Ich habe noch keinen Stress gehabt. Ich weiß, dass Kabel natürlich sich verändern, weil die können natürlich steifer werden. Das ist logisch. Da könnte ich mir vorstellen, dass man vielleicht ein Problem bekommt. Aber ich kann... Nichts Gegenteil, also wirklich, sorry, ich kann leider nicht weiterhelfen. Ich habe noch nichts Problem gehabt mit Windkraft. Ich hätte jetzt, also was ich mir denken könnte, ob das zu Problemen führt, aber hat bei mir halt auch noch nie gemacht. Das ist zum Beispiel, wenn du Ständer ja im Wagen transportierst und die dann in einer anderen Umgebung hast, dann beschlagen die ja so. Und das ist ja Feuchtigkeit. Und diese Feuchtigkeit, dass ich das vielleicht, wenn du das mit dem Gerät machst, zum Beispiel dann, dass ich diese Feuchtigkeit auf die Platine absetze. Auf Lötstellen, kalte Lötstellen oder sonst was und dadurch Fehlfunktionen hervorgerufen werden. Aber dass ein Gerät gar nicht funktioniert, besonders wenn du ja sagst, du transportierst es im Case sogar. Nee, hab ich, sorry, hab ich, sondern ey, das tut mir leid. Also das Einzige, was ich noch sagen kann, ist vielleicht doch mal einschicken an den, an nicht unseren, also an unseren Deutschen, wollte ich sagen, also an den Roland Support. Wenn du da Kontakt brauchst, schreib uns gerne nochmal. Genau, ich, Helmut, vorab, ich würde mal meine Kontakte spielen lassen, weil es interessiert mich selber auch. Ich notiere mir das mal und werde mich da auch nochmal schlau machen. Vielleicht kann ich auch noch in einer der nächsten Folgen, vielleicht kann ich mal ein bisschen was dazu sagen, weil es ist ja schon eine interessante Sache und sollte eigentlich nicht sein. Ja, es sollte natürlich funktionieren. Vor allem, als ich, wie er schon geschrieben hat, bei Arktischen, wenn man vielleicht in Sibirien ist, könnte ich mir das auch noch vorstellen, aber bei unseren Wintern sollte das eigentlich kein Stress sein. Vielleicht nochmal für alle, wir haben es heute schon so oft erklärt, dass TM2 von Roland ist ein kleiner Sampler. Allerdings ohne eigene Pads. Das heißt, man muss extra Pads anschließen. Aber man kann ganz easy eigene Sounds, Waves draufladen und dann über entsprechend die Pads abrufen. Noch mal ganz kurz als Erklärung, was das Roland TM2 überhaupt ist. Ja, aber der Dirk macht sich schlau. Wie gesagt, wenn du es einschicken möchtest, dann können wir dir auch mit einer E-Mail-Adresse weiterhelfen und im Kontakt. Dann schreib uns einfach gern nochmal. Und vielleicht haben wir beim nächsten Mal ja schon eine profundere Antwort als die, die wir jetzt gehen konnten, weil wir konnten keine gehen, weil wir die Erfahrung nicht gemacht haben. Aber vielen lieben Dank, dass du uns geschrieben hast und wie gesagt, nochmal Grüße raus nach Unterfranken. So, weiter geht's mit der Manu, die, das kommt jetzt ein bisschen, Dirk, das brauchen wir auch manchmal ein bisschen Lobhudelei auf uns, kann aber nicht schaden. Sie schreibt uns über YouTube. Hallo, ihr beiden. Erst einmal möchte ich euch jetzt schon viel Erfolg und Gutes Klingeln für euren Live-Podcast wünschen. Es hört sich wirklich richtig klasse an. und nach einem besonderen Event an, da habt ihr euch wieder was Gutes einfallen lassen. Wer weiß, vielleicht steht ja nach, Achtung, Insider vom Trumhang, ich hoffe, ich trete da jetzt nichts los, Schlagabtausch-Podcast, der Film. Demnächst die Schlagabtausch-Podcast- Live-Tour an. Ich wäre auf jeden Fall am Start weiter so. Wir suchen übrigens dafür noch Produzenten. Till Schweiger kann sich gerne melden bei uns. Und als ich den Titel bzw. das Hauptthema des letzten Podcasts, also 120, gelesen habe, dachte ich mir nur, okay, das könnte interessant werden, wurde es auch definitiv kein Sommerloch-Thema. Nur zur Erinnerung, es ging darum, was sollte ein Schlagzeuglehrender so drauf haben. Hervorheben möchte ich, schreibt die Manu, ohne hier irgendwie Werbung oder so machen zu wollen. Es sind einfach Tatsachen, die gesagt werden dürfen und sollten, dass ihr beide, also sie meint jetzt Dirk und mich, eure genannten sieben Sachen auch selber beherzigt und nicht nur so dahin sagt. In jedem Camp habt ihr das bisher aufs Neue und Eindrucksvolle bewiesen. Und wir sprechen hier nicht von Unterricht in der Gruppe, wo ihr nicht nur einer Person gerecht werden müsst. Jeder kann sich selbst ausmalen, wie es dann im 1 zu 1 ausschaut. Als du, lieber Timo, das Feedback der lieben Nicole verlesen hast, bist du auf die schöne Community, die entstanden ist, zu sprechen gekommen. Ohne euch würde es die nicht geben. Ihr habt den Stein ins Rollen gebracht und seid der Kleber, der alles zusammenhält. Danke, danke, danke. Wenn ihr jetzt mit so viel ernst gemeintem vom Herzen kommen Lob nicht umgehen könnt, sorry, aber dann ist das jetzt euer Problem. Denn ihr habt es verdient. Viele liebe Grüße, Manu. Mega. Ja, was soll man darauf noch sagen? Danke. Die Community, möchte ich auch mal betonen, sind wir alle. Ja. Und mich als Kleber zu bezeichnen, weil ich mich jetzt so richtig geil finde, aber... Ich weiß, wir wissen ja, wie es gemeint ist, aber die Community seid ihr da draußen. Ja. Ohne euch funktioniert das nicht. Wir moderieren das vielleicht jetzt in irgendeiner Art und Weise. Aber auch wenn es uns nicht gäbe, die Community da draußen gibt es es sowieso und trotzdem und immer weiter. Also das sind halt eben Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger ist eben was Besonderes. Ich finde das aber schon cool, so ein Beinamen, weil irgendwie Timo, der Prittstift, Ickenrod klebt die Band zusammen. Oma habe ich ja schon vorgesorgt, ja. Ja, also ich finde das schon, da kann man schon was draus machen. Mein Gott. Der, der die Band zusammenklebt. Oh mein Gott, zusammenhält, genau. Der, der die Band zusammenhält. Oh Gott, oh Gott, es wird schlimmer. Ich mach mal lieber weiter, bevor es noch schlimmer wird. So, wir haben ein, ja, das ist auch ein Kommentar, den ich verlese, vom Dieter unter unserem letzten Podcast 120, der Dieter schreibt, hallo zusammen. Er geht jetzt nochmal besonders darauf ein, was aus seiner Sicht ein Schlagzeug lehrender da können sollte. Als Trum-Lehrer sollte man Mensch sein, sich auf unterschiedliche Charaktere einstellen können, egal welches Alter, mit behinderten Menschen arbeiten können, empathisch, didaktisch vermitteln können, wichtig mit Gehörschutz arbeiten, um Tinnitus vorzubeigen, also präventiv, notenfest sein, viele verschiedene Musikszenen unterrichten, Instrumentenkunde von A bis Z, gutes Trum-Equipment empfehlen können, ganz wichtig Grudiments vermitteln, gute Trum-Literatur zur Hand haben, Spaß am Unterrichten haben, begeistern und überzeugen können, offen für die verrücktesten Fragen sein, positiv mit Lob und Kritik umgehen können und vor allem üben. Ich sage all meinen Schülern und Schülerinnen, wer übt, ist, wird Weltmeister und wer nicht übt, ist Waldmeister. In diesem Sinn einen lieben Gruß an Dirk und Timo, ich hinterrichte im Raum Gütersloh Keep Drumming. Gruß Dieter. Ja, Gruß Raum Gütersloh ist ja auch wieder die ölde Ecke quasi. Also Dieter, ich glaube, du hast alles nochmal korrekt zusammengefasst. Das mit dem Gehörschutz hatten wir nicht auf dem Schirm. Tatsächlich. Stimmt. Guter Tipp, guter Hinweis. Absolut richtig. Aber nochmal, nicht immer mit Gehörschutz. Ihr müsst auch selber wissen, wie lauter Schlagzeug spielt leise. Aber das finde ich, Dieter, erstmal mega danke für deine E-Mail. Und vielleicht sieht man sich auch mal auf ein Kaltgetränk. Ansonsten mit dem Gehörschutz das, was ich ja sagte, du musst auch mal ohne spielen können, damit du überhaupt weißt, wie laut dein Schlagzeug ist. Aber finde ich auch, wenn man länger übt, auch bei Kindern unbedingt Gehörschutz. Ist ein super Tipp und haben wir wirklich nicht auf dem Schirm gehabt, Timo. Nee, haben wir nicht gesagt. Hat er recht, weil ich tatsächlich auch jetzt, ich oute mich, nicht ich tatsächlich unterrichte nicht mit Gehörschutz. Bei mir beides, beides. Also ich habe immer die Mickey-Mäuse, weil die In-Ears, das ist mir zu viel rein und raus und eine Mickey-Maus setze ich auf und setze ich ab. Aber ich finde nach so einem langen Tag, weil ich ja jedem Schüler auch noch gerecht werden möchte, gehe ich auch manchmal, also wie gesagt, setze ich den Gehörschutz auch öfters auf. Ich relativiere das gerade. Wenn mir einer zu laut ist, setze ich auch Gehörschutz an. Aber in der Regel sage ich auch, wenn es zu laut ist, also wenn wir Musik spielen, Gehörschutz, dann ist die Musik auch oft zu laut, weil das ist dann auch über eine externe Box und sowas dann schon definitiv wichtig auch und ich habe auch Gehörschutz für die Schülerinnen und Schüler vor Ort Ja, ich auch wenn einer was nicht dabei hat, im normalen Unterrichtsgeschehen, sage ich mal wenn ich was erkläre oder vorspiele dann habe ich keinen Gehörschutz an weil dann nervt es mich auch, muss ich ehrlicherweise sagen irgendwie und man nimmt das Set ja auch anders und das sage ich auch, das was du gerade sagst Das meinte ich ja Das klingt halt einfach anders und ich finde auch, das gehört auch ein bisschen zur Methodik vielleicht auch dazu, den Leuten zu sagen oder den Schülerinnen und Schülern im Allgemeinen, ey, das muss nicht nur laut sein. Spielt es leiser, ist nicht laut. Manche sagen, ah, ist aber jetzt so laut. Ich sage, es ist immer nur so laut, wie du drauf haust. Genau. An sich, wenn das Schlagzeug da steht, es ist ja gar nicht laut, es macht ja nichts. Nee, du selber. Aber ich finde auch schon, bestimmte Grooves oder so, die muss man auch, ich sage immer, es muss authentisch sein. Es muss authentisch sein. Aber ich finde, sobald ihr länger übt, verwendet, und das ist ein ganz, ganz wichtiger Tipp von Dieter, verwendet Gehörschutz, aber ihr müsst, und das ist das, was der Timo sagt, ihr müsst auch wissen, wie klingt euer Schlagzeug ohne Gehörschutz, weil es kann ja nicht sein, du spielst dann irgendwo und für dich selber ist alles schön, aber du wämmst einfach nur drauf und alle Leute denken, oh Gott, was ist das jetzt? Oder in der Band, ein Schlagzeug klingt ganz anders, auch selbst mit in-ear, es klingt ganz anders und ich freue mich auch auf jeden Gig, wie beim Orgentrio, wo wir echt extrem laut werden, aber auch extrem leise und, kein In-Ear da mit drin ist, keine Kopfhörer. Manchmal spielen wir komplett akustisch, also noch nicht mal Monitorboxen, Schlagzeug, auch kein Bassdrum-Mikrofon, obwohl ich das natürlich auch habe, aber wo wir selber die Lautstärke bestimmen. Und das finde ich immer reizvoll und trotzdem einen Raum zum Klingen zu bringen. Harry, du bist du? Hast du Gehörschutz an? Grundsätzlich von Sekunde Null bis Feierabend. Jein, also wenn ich Pad mache, natürlich nicht. Aber ich unterrichte schon viel mit Gehörschutz, weil ich halt wahnsinnig viel mit Musik unterrichte und so, wie du das beschreibst, wenn man halt dann tatsächlich die Monitorbox dazu reiht. Guter Punkt. Sehr guter Punkt. Und komm, wir machen es komplett heute. Wir machen jetzt schnell hier. Ein viertes Feedback hat uns erreicht und das ging an meine persönliche E-Mail-Adresse, die Elisabeth. schreibt uns. Lieber Timo, jetzt habe ich euren Podcast angeschaut auf YouTube. Erstmal sehr gut gemacht insgesamt. Es war sehr interessant, wie ihr beide euch gegenseitig zu neuen Gedanken weiterführtet. Nun ein wenig mein Vorschlag. Du hast mich ja darum gebeten. Das ging darauf, dass ich auch einen YouTube-Kommentar geschrieben hatte. Gut fände ich für mich als Zuschauer oder Zuhörer, wenn jeder sich vorher Stichpunkte aufschreibt und ihr die vorher austauscht oder sozusagen eine Reihenfolge schon absprecht. Ja, wir sind manchmal etwas spontan. Genau. Es war improvisiert, das ist total richtig, total und manchmal war der rote Faden zerrissen. Okay, den Vorwurf nehmen wir uns gerade so zu Herzen. Nein, ich weiß genau, was du meinst. Wir improvisieren dann doch einiges. Wir kommen dann, wie sagst du denn so schön, Dirk, von Höckschens ins Stöckchen. Ich kann das gar nicht aussprechen. Oh mein Gott, jetzt zu den Inhalten. Die Elisabeth schreibt weiter. Ich ziehe damit euch beiden am gleichen Strang, dass eine gute Ausbildung notwendig ist, dass der Lehrer Noten lesen kann und über Noten vermittelt. Genauso wichtig finde ich, dass der Pädagoge auch in Gruppen musiziert und auch in Bands gespielt hat oder spielt. Schön war auch, dass du sagtest, welche rhythmischen Bausteine man vermitteln sollte im Laufe der Zeit. Du hast mal kurz erklärt, dass du Rhythmen auch über die Sprache hin und wieder vermittelst, was mir sehr gefällt. Aber insgesamt fehlte da noch mehr Info, insbesondere von dir. Gut war, Moment, sehr gut war, von dir, ich muss sein, aber ich soll. Sie schreibt weiter, gut war, dass du sagtest, dass man vieles vermitteln sollte und dass das Buch 1000 Faces of Drum Styles empfohlen hast, werde ich mir mal besorgen. Es gibt auch sehr gute andere Bücher noch. Sehr gut war, dass du Dynamik in verschiedenen Stilen wie Rock und Jazz erklärt hast. Mir fehlt jetzt noch zwei Sachen, die mir sehr wichtig sind. Erstens, sie stellt jetzt eigentlich Fragen, die wir nicht mal besprochen haben, weil sie irgendwie, ich glaube, von unserer Seite auch nicht so richtig zu den sieben Sachen gehörten. Aber sie schreibt jetzt die Frage, was mache ich, damit ein nicht so rhythmisch begabter Schüler es lernt, im Tempo zu spielen im Laufe der Zeit, was bei den meisten zu schaffen ist. Und zweitens, wie bringe ich dem Schüler bei, ein Lied zu begleiten und ab wann? Das ist wichtig für die Praxis. Ich habe jetzt auch den Podcast abonniert und auf YouTube und bekomme daher dann immer eine Mitteilung, wenn der neue kommt. Ich werde ihn auch weiter empfehlen. Kollegiale, grüßige Grüße und bis zum nächsten. Deine, die sehr gewogene Kollegin Elisabeth. Also, vielen lieben Dank, Elisabeth, dass du dir auch die Zeit genommen hast, nochmal so ausführlich zu schreiben. Und ich glaube, wir werden das jetzt nicht nicht jetzt beantworten, weil ich glaube, das führt jetzt doch sehr, sehr weit. nochmal, diese zwei Fragen werden wir speziell nochmal aufgreifen. Und, Hauen wir es raus, im nächsten Podcast einfach besprechen, oder? Ja, können wir machen. Ist ein gutes Thema. Denn das könnte jetzt doch noch den Rahmen etwas sprengen, aber ich wollte auf jeden Fall noch die Mail verlesen haben. Und nochmal ganz kurz, weil ich möchte den Dirk nämlich auch mal kurz verteidigen, weil er irgendwie nichts sagte oder zu einem Thema nicht genug dir gesagt hat. Uns ging ja das beim letzten Mal ja gar nicht so sehr darum, wirklich über konkrete Inhalte zu sprechen. Das heißt, wie vermittle ich etwas oder sonst irgendwas, sondern einfach mal so eine Ansammlung zu schaffen, was aus unserer Sicht wichtig wäre, was ein Lehrer oder eine Lehrerin vermitteln können sollte. Wir wollten nicht in Details gehen, wie ich das konkret mache. Das können wir auch, glaube ich, im Podcast gar nicht. Das waren einfach Beispiele, die ich dann wahrscheinlich genannt hatte, um das vielleicht zu mehr zu verdeutlichen, aber konkret machen, da muss man Unterrichtsstunde bei uns buchen. Kostet 1000 Euro. Ja genau, das wird mir egal. Nein, Elisabeth, super, tolle Gedanken. Ich gebe dir in vielen Dingen, gebe ich dir recht. Manchmal ist es aber auch so, aber ich glaube, dadurch bleibt unser Spottkast. Der Spottkast. Sehr geil. Zu viel Tribute zu Panem. Der Spottkast. Der Spottölpe. Um da mal die Kurve kurz zu gehen. Nein, bei uns ist es so, und ich glaube, deshalb werfen wir auch so gut die Bälle zu. Das heißt, wir haben ein bisschen ein Outline, den ich meistens kurz vor der Sendung erst erfahre, muss man dazu auch sagen. Und ich glaube, es bleibt deshalb aber auch so spontan, dass Timo quasi den Podcast so ein bisschen vor bereitet. Das heißt aber nicht unbedingt, dass ich weiß, was kommt. Das muss man auch dazu sagen. Aber ich glaube, darum ist es so lebendig. Und wir versuchen natürlich immer wieder auf den roten Faden zurückzukommen. Da hast du schon völlig recht, Elisabeth. Und wir bemühen uns, sie waren stets bemüht. Ja, im Spottkast waren sie stets bemüht. Hey, vielen lieben Dank für deine Mail. Und wir werden natürlich darauf achten. Und die Fragen sind super. Und da kommen wir nochmal drauf zurück. Definitiv. Wenn ihr uns schreiben wollt, Feedback, sonstiges. Wie gesagt, ihr habt es gehört, erreicht uns auf so vielen Plattformen. Einerseits per E-Mail schlagabtauschpodcast.gmail.com oder wie gesagt, kommentiert unter YouTube. Kommentiert bitte nicht so viel unter Spotify, weil das lesen wir nicht tatsächlich. Das ist schwierig. Also wenn ihr kommentiert, dann bitte unter YouTube oder schreibt uns direkt an. Das wird auf jeden Fall gesehen und dann auch, wie ihr seht, verlesen. In dem Sinne, schreibt uns. Vielen Dank. Music. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauende, so langsam neigt sich auch dieser Podcast wieder dem Ende. Der dritte Podcast. Ey, du sagst das Podcast übrigens so schnell, das klingt tatsächlich manchmal wie Podcast. Ja, man muss Zeit sparen. Wir haben ja keine Zeit. Ich muss gleich noch mit meinem Sohn zum Zahnarzt. Wir müssen uns jetzt sputen. Oh mein Gott, wir müssen uns beeilen. Deswegen kommen wir jetzt ganz schnell zu den Chefrechnungen der Woche. Meine Empfehlung ist... Ich empfehle eine Metronom-App, die überhaupt nicht neu ist, aber die ich irgendwie jetzt, ich glaube gar nicht wiederentdeckt habe, sondern neu entdeckt habe sogar. Ich habe die nämlich glaube ich die ganze Zeit, weil die Optik sieht genauso aus, in der freien Version genutzt und habe die jetzt aber in der Pro-Version gekauft und diese App nennt sich. Pro-Metronom, also Pro, mit Bruno. Tempo Enttuner von der Firma EUM Lab. EUM Lab. Ich meine, ich habe drei Euro dafür bezahlt. Gibt es sowohl für Android als auch für Apple. IOS. Für iOS, genau. Also für alle möglichen Plattformen. Ist schon länger nicht mehr upgedatet worden. Das haben auch einige User bemängelt. Also Vorsicht, wenn man es nicht mehr benutzt. Ich hatte es schon mit einigen Apps bei mir auf dem iOS-Gerät. Wenn ich die länger nicht benutze, dann, die installiert er die quasi und dann wollte ich sie neu installieren, dann waren die im App Store nicht mehr verfügbar. Dann konnte ich die nicht mehr hochladen, das ist schade. Wie gesagt, hier weiß ich jetzt nicht, wie das mit dem Support aussieht. Ich konnte es noch auf jeden Fall kaufen. Ich finde es super, es ist eine tolle Metronom-App. Was ich gesucht habe, war nämlich eine Metronom-App, die zwei Funktionen hat, die sie witzigerweise beide beinhaltet. Das eine war, dass sie einen Timer hat, integriert. Das finde ich super. Ich übe ja auch, wir sind mir relativ ähnlich. Wir üben ja beide mit Timer in der Regel. Und ich habe eine Funktion gesucht, die ich von den Roland-Geräten kannte, von den Metronomen, die in Roland-Geräten sind, dass das Tempo sich allmählich in verschiedenen Schritten steigert. Also zum Beispiel um ein Beat pro, alle vier Takte oder um zwei oder um fünf. Das kann ich hier komplett einstellen. Ich sage also, starte ein Tempo 70, alle vier Takte steigere bitte um fünf Beats und gehe höchst bis Tempo 120 hoch. zum Beispiel. Oh, cool. Und sowas habe ich gesucht und das hat diese App drin. Dann kann ich zusätzlich auch noch Sachen speichern, also quasi Übungen schon vorab speichern und dann auch wieder nachbearbeiten. Also eine total tolle App, die ich jetzt nur noch benutze quasi. Durch alle anderen Metronom-Apps habe ich quasi jetzt beiseite geschoben, weil das alles beinhaltet, was ich brauche. Im Moment zumindest. Und deswegen ist das meine Empfehlung, das Pro Metronom Tempo & Tuner. Super. Klingt toll. Gut, hau ich raus. Die werde ich mir anschauen. Das ist echt interessant mit den Tempo-Steigerungen. Ich habe relativ unkonventionell, und zwar ich habe ja wieder einige Flugshows und es passiert ja immer wieder mal bei den Fluggesellschaften, Flugshows bedeutet halt mit dem Flugzeug unterwegs auf verschiedene Festivals. Flück des Soleils, Dirk ist jetzt umgestiegen. Artist. Und das will keiner sehen. Flugshows. Sehr geil. Auf jeden Fall. Demnächst im Spottcast. Genau, die Flugshow. Geil. Nein, also, das kennt man ja, bei den Fluggesellschaften passiert es öfters mal, dass Koffer wegkommt, aber auch Instrumente, dass das Cases wegkommt. Und selbst die Fluggesellschaften suchen jetzt nach diesen Koffern mit den sogenannten Apple AirTags. Also ich rede jetzt mehr für Apple gerade, das heißt, in unseren Gitarrenkoffern oder in meinem Rack, wo auch der Zuspieler drin ist, den ich aber auch noch einen zweiten bei mir im Handgepäck sogar habe, weil wenn der weg ist, dann wäre doof. Also ich habe immer einen zweiten Backup mit dabei, nur den Zuspieler. Und wir haben jetzt in den ganzen Cases immer AirTags. Und weil selbst die Flughäfen oder die Fluggesellschaften suchen, wenn Koffer verloren gehen, mittlerweile, du hast einen AirTag da drin, danach, weil der ist weltweit, sind die Ich kann jetzt nur für Apple gerade reden, weil ich habe nur mein Apple Handy und da kannst du immer sehen, wo quasi das Case ist auf dieser Welt. Und gerade bei Shows ist das eine ganz, ganz wichtige Sache. Und da haben wir jetzt echt entdeckt bei Access, das macht es dann doch manchmal leichter und so ist tatsächlich auch schon ein Case vor kurzem wiedergefunden worden. Also hat man, also ich habe es vorher nie gehabt, weil ich dachte, so Handy verloren und so brauche ich nicht, also bisher, ich hoffe, toi, toi, toi, auf Holz geklopft, aber mit den AirTags, während so ein Case verloren geht und du brauchst was oder du hast wirklich einen Gig im Ausland, fand ich das eine ganz, ganz nützliche Sache. Das wäre meine Empfehlung. Vor allem für Vielflieger wirklich ein tolles Ding. Hary, hast du auch eine Empfehlung für uns, weil wir haben dich ja eben spontan damit überrascht. Genau, wir haben dich ja jetzt einfach überrascht. Macht nichts. Natürlich habe ich was, aber es ist ziemlich... Ich empfehle Musik. Und zwar, es gibt eine brasilianische Gitarristin, Larry Basio, die hat dieses Jahr ein neues Album rausgebracht, das sich da Redemption nennt. Und kein geringer als The One and Only Vinicola Juta spielt dort Schlagzeug. Und Teile des Albums spielt Lilins Klar am Bass. Andere spielt jemand anders, da habe ich jetzt leider den Namen vergessen, von dem Bassisten. jedenfalls kann ich jedem nur mal erstens dieses Album ans Herz legen und vor allem, es gibt ein kleines Making-of. Von dem Album, wie sie das aufgenommen haben in L.A., wie sie zusammen diese Musik kreieren. Man muss dazu sagen, es ist alles ungeprobt, alles von Blatt gespielt. Besprochen, wie machen wir es, dann wird es aufgenommen, ach, lasst uns noch einen zweiten Tag gleich hinterher schieben. Ich finde es grandiose Musik und das heißt, was bin ich so oft nicht so getan, Musik affin, aber das ist wirklich tolle, tolle Musik, tolle Platte, tolle Mixes, tolle Musiker, also wirklich hervorragend gespielt. Geht auch nicht so lang, hat glaube ich insgesamt nur 10 Songs oder 11, also ist auch nicht allzu lang. Kann ich jedem nur empfehlen, Larry Basio Redemption mit Vinny an den Drums. Mega Empfehlung. Ja, es ist einfach schön, wie du sagst, schöne Musik, schöne Melodien und es ist eben nicht dieses Fusion-Gefrickel, sondern es geht wirklich um Melodieführung. Ja und vor allem, was mir das erste Wort, das mir reinspringt, ist Spielfreude. Wir haben eine unfassbare Spielfreude und jeder stellt sich der Musik irgendwie in den Dienst und keiner will da irgendwie mal auf die Kacke hauen, sondern das ist, auch ihre Soli, die sie spielt, sind extrem geschmackvoll, finde ich. Also, das war, wo ich sag, boah, seit langem mal wieder so eine tolle Platte gehört und macht richtig Laune. Mega. Vielen Dank dafür. Das heißt, diesmal habt ihr drei Empfehlungen. Wahnsinn. Ihr könnt uns dann wieder gerne schreiben, was ihr davon haltet, dass wir hier jetzt zu dritt gemacht haben. Wir werden immer, wir sind ja sowas von der avantgardistische Spodcast. Es ist unfassbar. In dem Sinne, vielen Dank, dass ihr dabei wart. Vielen Dank an dich, Harry, dass du dir die Zeit genommen hast, so lange mit uns rumzunirten. Oh mein Gott, du armer Kerl. Das ist was, was ich immer hier durchmachen muss mit Dirk. Mein Gott. Oder umgekehrt. Aber der Ding ist jetzt auch schon klar, oder? Der Filmtitel unseres, des Podcasts. Der Spodcast, ja. Nee, nee. Schlagabtausch der Podcast. Schlagabtausch, die Flugshow. Das wäre natürlich die Spottölpel unterwegs. Mit den Kleberjungs. Bleiben Sie haften. Wenn ihr auch was Sinnvolles uns mitteilen möchtet oder auch einfach was Lustiges, was Amüsantes, schreibt uns an schlagabtauschpodcast.gmail.com oder kommentiert unter den YouTube-Videos das Ganze oder von mir aus auch auf Spotify. Irgendwann werden wir es dann trotzdem lesen. Oder schreibt uns eine Mail, dass ihr unter Spotify kommentiert habt, damit wir das wissen. Das wäre auch schön. Also habt ihr irgendwas, schreibt uns. Vielen lieben Dank fürs treue Zuhören. Das war die 21. Episode des Schlagab-Torys und mir fällt nichts mehr ein. Absolut richtig. Deswegen gebe ich ab an unseren Flugartisten Dirk. Ihr Lieben da draußen, ich werde meinen Flügel ausbreiten. Mwaw. Geile Mann, passt auf, bleibt uns gewogen und ich freue mich schon riesig auf das Event im Musikhaus Clear. Dienstag ist wieder betreutes Trommeln, am Mittwoch ist der Drumhang mit dem Tino. Also ganz wichtig, Harry ist meistens beim Drumhang auch mit dabei. Also wenn ihr Fragen habt zur Mikrofonierung etc., Harry ist euer Mann. Und ganz wichtig für alle Leute, die in der Drumakademie schon Mitglieder seid oder Mitgliederinnen. Muss man ernst sein. Was ein Scheiß. Also ganz wichtig, wer in der Drumakademie dabei ist. Wir haben auch vorbereitete Lessons. Das heißt, es gibt zugehörige PDFs für alle Mitglieder, die zum Beispiel beim Betreuten trommeln, wo ich einige Übungen als PDF verfasst habe. Es gibt Lessons vom Timo, es gibt ein Playalong schon vom Timo, es gibt von mir jetzt demnächst noch Playalong. Ich habe jetzt auch ein paar Lessons mit dabei. Also schaut unbedingt in der Drumakademie da rein. Lasst euch doch mal durch den Kopf gehen, ob das was für euch ist. Ihr Lieben da draußen, es war ein langer Podcast, ohne, Höhen und Tiefen, dafür mit Flügeln. Ich wünsche euch eine tolle Zeit. Euer Podcast-Team diesmal zu dritt. Tino? Ari? Dir. Ihr da liebt. Passt doch bitte auf, sind stürmische Zeit. Tschüss. Music.