Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Du bist Alpha
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- 0:00Dieser Körper, den wir haben, der ist quasi The Machine, The
- 0:04Rock und keine Ahnung. Sucht euch irgendeinen
- 0:08Superhelden oder Superstar aus, das ist euer Körper, ihr tragt
- 0:12euren Teil, dabei bin ich zufrieden mit mir oder eben
- 0:17nicht. Borderline, der Podcast für
- 0:22psychisch Erkrankte und deren Angehörige.
- 0:26Kommt mit in eine Welt, die du vielleicht nicht kennst oder
- 0:29viel zu gut kennst. Kommt mit in meine Welt und lass
- 0:32dich leiten. Herzlich Willkommen zu einer
- 0:35neuen Folge Borderline, meine lieben Leute, ich hoffe es geht
- 0:40euch gut und ich beginne die Folge mit einem warum mache ich
- 0:47das, weil Spaß macht, ganz einfach, weil es Spaß macht so.
- 0:56Mir geht es darum heute, dass wir darüber reden, dass es
- 1:01durchaus durchaus extrem schwierige Phasen im Leben geben
- 1:06kann und die mitunter vielleicht nicht aushaltbar sind, wo ich
- 1:16gedacht habe, dass ich aufgrund aufgrund meiner Konstitution,
- 1:21also meiner, meiner, meiner psychischen Konstitution.
- 1:25Dem vielleicht gar nicht gewachsen bin, wo ich gedacht
- 1:27habe, dass ich ja da in in Eskapaden zurück verfalle, oder,
- 1:37oder, oder. Was ist eine schwierige
- 1:41Situation? Jetzt kann sich natürlich jeder
- 1:43für sich ein, ja eine situative, eine situative Situation
- 1:50rausziehen, um. Vielleicht nachzuempfinden, was
- 1:56ich euch überhaupt erzählen will und zwar es geht natürlich mal
- 2:01wieder um das leidige Thema der Liebe, so aber die Liebe ist in
- 2:08diesem Fall gar nicht das leidige Thema, sondern die
- 2:10Begleitumstände, die Begleitumstände, die quasi dafür
- 2:15sorgen, dass es ja nicht wie geschnitten Brot läuft, sondern
- 2:20dass man an. Emotionen hängt, dass man an
- 2:26Zuständen hängt beziehungsweise an Gegebenheiten hängt, die es
- 2:30einem Halt wahnsinnig schwer machen, mit dieser Situation
- 2:35umzugehen. Und wir alle wissen, wenn wir
- 2:38mit einer Situation nicht umgehen können, dass wir leicht
- 2:42dazu neigen, und ich betone das Wort leicht und ja, es ist
- 2:46ironisch gemeint, dass wir dazu neigen, dann ja diese diese.
- 2:53Schutzfaktoren des Körpers aufzurufen, das heißt, Wir
- 2:56stoßen weg, wir, wir begeben uns quasi hinter unseren Schutzwall,
- 3:03hinter unsere Schutzmauer und wollen eigentlich mit diesen
- 3:09emotionalen Zuständen, mit diesen emotionalen
- 3:13Gegebenheiten, die da wie eine Tonne auf uns Lasten, mit denen
- 3:17wollen wir gar nichts zu tun haben.
- 3:20Wir wollen einfach, dass es nicht weh tut.
- 3:24Wir haben eine Vorstellung davon, wie man es sich halt, ja
- 3:30wie es laufen soll. So, und jetzt erzähle ich euch
- 3:33weiter, wird euch jetzt echt verwundern, aber läuft nicht
- 3:36immer so, wie wir uns das vorstellen, habe ich eigentlich
- 3:40schon Kaffee getrunken jetzt so es läuft nicht immer so, wie wir
- 3:47uns das vorstellen. Und was passiert?
- 3:51Wir kommen ins Straucheln, und sei es jetzt die Situation, dass
- 3:55man sagt, ja, es ist jetzt die Liebe oder eine Partnerschaft,
- 4:00eine angehende Partnerschaft oder eine eine endende
- 4:02Partnerschaft dran schuld. Es ist im Prinzip, Wir sind
- 4:08gehüpft wie gesprungen, weil die Emotions oder die, die die
- 4:13Ausnahmesituation, die emotionale Ausnahmesituation.
- 4:18Die betrifft uns ja, egal welche Situation es dann ist, egal
- 4:22welche Gegebenheit und man redet sich eigentlich von vornherein
- 4:27ein. Ey schaff ich nicht der Drops,
- 4:32den brauchen wir gar nicht lutschen, bevor der gelutscht
- 4:34ist. Das kriegen wir nicht gebügelt,
- 4:38aber man hat so im Hinterkopf, so ja, aber ich will eigentlich
- 4:42und man entwickelt oder beziehungsweise ich, ich kann
- 4:46jetzt wirklich nur mal wieder von mir reden.
- 4:49Man entwickelt ein ein Kämpferherz.
- 4:54Wenn Kämpferherz jetzt der richtige Ausdruck ist.
- 4:57Aber man weiß, mit welchem Ziel man quasi an die Sache rangeht
- 5:04und muss sich dann irgendwann entscheiden.
- 5:07Hör mal, mache ich das, ziehe ich das durch, koste es was es
- 5:11wolle oder Costa, Costa, Costa, es was es wolle.
- 5:17Ist Kosta ein Grieche? Kosta es, was es wolle, egal,
- 5:23lassen wir das mal dahingestellt sein und ja, ich habe immer noch
- 5:27Husten für die, die es nicht gemerkt haben und er koste es
- 5:32was es wolle und da muss man halt sich fragen, was traue ich
- 5:38mir zu auszuhalten, was traue ich mir nicht zu auszuhalten.
- 5:46Was möchte ich aushalten und wo ist meine Grenze?
- 5:49Und da kommen wir genau zum Knackpunkt, Wo ist meine Grenze
- 5:53jetzt ist es in meinem Fall so gewesen, dass ich meine Grenze
- 5:58quasi täglich täglich verschiebe, so frei nach dem
- 6:03Motto, Was juckt mich mein Geschwätz von gestern, was war
- 6:11gestern anders oder was ist heute anders, dass mich mein
- 6:13Geschwätz nicht mehr juckt. Und was habe ich dafür getan?
- 6:18Und die Frage ist eine Frage, mit der ich mich jetzt so in der
- 6:21Retrospektive mit beschäftige, dass ich, dass ich für mich
- 6:26festgestellt habe, dass ich eine ganze Menge gelernt habe, was
- 6:33Grenzen verschieben betrifft, dass ich gemerkt habe, wie sehr
- 6:38ich in der Lage bin, ohne auszusetzen, ohne.
- 6:43Also mir selber gegenüber nicht zu funktionieren, was ich ohne
- 6:47Aussetzer erreicht habe. Dabei geht es nicht um das Ziel
- 6:52der Sache, also sprich habe ich eine, habe ich eine eine eine
- 6:55Trennung jetzt überstanden oder musste ich warten bis eine neue
- 7:00beginnt oder oder oder sondern es geht im Prinzip um die eigen
- 7:05Erkenntnis, um die Selbsterkenntnis was zum Geier
- 7:10hast du da geschafft für dich? Du bist über dich hinaus
- 7:14gewachsen, du hast quasi alle Vorsätze und alle Strukturen,
- 7:21die man so im Kopf hat, die hast du über Bord geworfen, nur um an
- 7:26ein Ziel zu gelangen. Ein Ziel zugegeben, von dem man
- 7:30ganz, ganz, ganz fest überzeugt war und ist, dass es das Ziel
- 7:37ist, so. Und das war so, so omnipräsent,
- 7:42quasi vom vom geistigen Auge, dass man sich sagt, so, ich
- 7:48weiß, wofür ich das hier tue, und ich kämpfe, ich kämpfe gegen
- 7:52mich, ich kämpfe für mich, ich kämpfe für den anderen oder
- 7:56gegen den anderen, aber ich kämpfe und dieser Kampf,
- 8:02natürlich jeder Kampf, Leute, jeder Kampf.
- 8:07Der beinhaltet auch mal, dass man sich ein Paar fängt.
- 8:11Jeder Kampf bedeutet irgendwo ein Schmerz zwischen der ganzen
- 8:16Euphorie. Jetzt stellt euch nur mal vor,
- 8:17ihr kommt in den Ring oder ihr wisst es kommt jetzt zur zur
- 8:21Auseinandersetzung und man hat man hat Dopamine ohne Ende, man
- 8:26hat ja Euphorie ohne ohne Ende und man ist glücklich in dem
- 8:32Moment, man ist gepusht. Aber es kommt auch der Zeitpunkt
- 8:36während dieses Kampfes, wo ihr euch den einen oder anderen
- 8:40abholt. So, und um diese Metapher jetzt
- 8:43aufzulösen, dieser Kampf im Ring ist nichts anderes als der Kampf
- 8:47mit sich selber, ich bin mein eigener Ring, mein eigener
- 8:49Kampf, aber ist es wirklich ein Kampf, weil ein Kampf oder eine
- 8:55Auseinandersetzung, wenn sie nicht mit ganz viel Geld
- 8:58überschüttet wird, weil man Profiboxer ist oder Profi mma
- 9:01ler? Diese, dieser, dieser Kampf, der
- 9:06findet ja quasi in deiner eigenen Realität statt.
- 9:12Und dann ist die Frage, ist es tatsächlich ein Kampf oder darf
- 9:15ich den als solches deklarieren und ich sage, nein, ich sage, es
- 9:19ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst und ein ein
- 9:25Kennenlernen, ein quasi. Ein ein neues erstes Date, was
- 9:31man mit sich selber hat und mit der Situation, dass man sich
- 9:36sagt, Ey Boah, hätte ich nicht gedacht, hätte ich nicht
- 9:40gedacht, dass ich das packe und der aha Effekt daran ist doch,
- 9:49dass wenn ich sage, boah, wenn ich das jetzt schon geschafft
- 9:52habe, ey was? Zum Geier bin ich in der Lage
- 9:57noch alles zu leisten, was ich mir vielleicht vorher gar nicht
- 10:01zugetraut hätte oder wo ich von Anfang angesagt hätte.
- 10:05Ne, da lassen wir mal die Finger von, das ist die berühmt
- 10:09berüchtigte Herdplatte und wir wissen ja, dit tut weh, ich
- 10:15glaube dieses es tut weh oder es ist mit Schmerz behaftet
- 10:20alleine. Diese diese Negativeinstellung
- 10:23der Sache gegenüber, dass man sagt es es ist negativ, es kann
- 10:27nur weh tun, ich lass die Finger davon, weil ich Verfall sonst in
- 10:31alte Muster, weil ich Verfall sonst in in eine Depression,
- 10:36weil ich Verfall sonst in einen Zustand, wo ich nicht mehr hin
- 10:39will, aber jetzt mal ganz im ernst, muss man das denn so
- 10:46negativ angehen oder kann man sich nicht einfach sagen, Ey jo?
- 10:51Das versuche ich. Ich bin quasi wie ich das immer
- 10:54wieder sage, auch in den Videos, ich bin ja quasi jetzt gerade
- 10:58das schwarze Schaf, das marschiert, das marschiert los,
- 11:03so, und wenn ich das jetzt mal ganz blöd und ganz, ganz dumpf
- 11:07zusammenfassen kann, läuft da ein psychisch Kranker los und
- 11:12alle anderen psychisch kranken denken sich so und macht der,
- 11:14der da ist, der bescheuert, der läuft, lachen die die Kreissäge,
- 11:18die die die. Die bringt sich um die Bitte
- 11:23nicht und dann sehen die anderen Schafe allerdings.
- 11:27Also ich habe immer den Vergleich des Schwarzen Schafs
- 11:30und die Schafherde, ich will euch nicht als Schafe
- 11:32bezeichnen, ich will niemanden als irgendwas bezeichnen, ihr
- 11:36Schafe und dann sehen die plötzlich Moment mal, der kommt
- 11:42ja gar nicht in straucheln, wieso zum Geier lacht er noch?
- 11:50Wieso zum Geier weint er gerade, aber fällt nicht um.
- 11:54Wieso zum Geier steht der noch und ich hoffe ihr versteht wie
- 12:04ich das meine. Es ist einfach die Situation und
- 12:08da möchte ich jetzt gar nicht die Herde quasi das habe ich
- 12:11jetzt wirklich nur als Metapher gemeint, sondern das ist das was
- 12:13ich mir dann immer gesagt habe sowieso digger, wieso stehst du
- 12:17hier eigentlich noch? Ey, du müsstest doch laut deiner
- 12:20Erfahrungswerte, die du in den letzten Jahren und Jahrzehnten
- 12:23gesammelt hast, müsstest du doch unten am Boden krauchen und
- 12:28nicht mehr weiter wissen, alle Viere von sich Strecken,
- 12:31Dissoziieren oder verkrampfen oder die mieseste Phase im Kopf
- 12:38deines Lebens haben und nichts passiert, einfach nichts.
- 12:48Und man merkt plötzlich oder man man hat so ein Anflug von
- 12:52Verständnis darüber, dass man mental vielleicht viel, viel
- 12:58stärker ist, als man sich selber eingeschätzt hätte oder hat,
- 13:04dass man mental viel weiter oben ist als unten.
- 13:09Und allein diese Erkenntnis zeigt mir persönlich, und ich
- 13:14hoffe auch jedem anderen da draußen.
- 13:18Dass man quasi nur seinem Hirn sagen soll, denk so und so, aber
- 13:26nicht nach innen heraus, dass das Hirn mir sagt, du Pass mal
- 13:28auf, das bin ich gewohnt, machen wir so, nee, pass mal auf, geh
- 13:34Hirn, geh Hirn, hau ab, haha, lustig, lustig ein Wortspiel,
- 13:41geh Hirn. Dass man quasi sagt, Hau ab, wir
- 13:45machen jetzt hier mal was neues, du lernst jetzt mal von mir, du
- 13:48lernst jetzt mal von dem, was extern auf uns zukommt, jetzt
- 13:52machen wir mal eine Challenge. Digger ja, jetzt machen wir mal
- 13:56eine Challenge, du hast das zu tun, was auf dich zukommt und
- 14:00nicht das, was du abgeben willst.
- 14:03Und Ratz Fatz sagt das Hirn so alles klar, jetzt lege ich mich
- 14:06auf alle Viere und warte ab was passiert aber euer Hirn.
- 14:12Ist darauf programmiert zu lernen?
- 14:15Davon lebt es eure ganze Psyche. Ich brauche euch den ganzen
- 14:21Ablauf jetzt hier, physisch, psychisch und biochemisch und so
- 14:26weiter brauche ich euch nicht zu erklären, wisst ihr alle, ja,
- 14:30aber allein der Fakt, dass das Hirn bereit ist, die
- 14:34Bereitschaft zeigt zu lernen, sollte euch dann auch quasi die
- 14:39die Quittessenz geben. Dann machen wir mal dann Let's
- 14:46Go, Let's Get a ready to a Rumble und auf einmal merkt man
- 14:52wie wie, ja wie sich Dinge entwickeln, deren Entwicklung du
- 14:59niemals, niemals nur ansatzweise für möglich gehalten hättest.
- 15:03Du kommst auf einmal mit mit Situationen und mit mit
- 15:09Gegebenheiten klar. Die lassen dich gefühlt über
- 15:13dich hinauswachsen und du stehst immer noch.
- 15:17Immer noch kein Zustand, immer noch kein Anfall, immer noch
- 15:22kein Diss und Nu geh mal einen Schritt weiter, komm, komm komm,
- 15:29gib her, komm, wir gucken mal wie weit es geht, komm komm
- 15:32komm, jetzt sind wir schon einmal hier, wir sind jetzt
- 15:35quasi schon lachend in die Kreissäge gelaufen, aber noch
- 15:38nicht angekommen. Laufe mal weiter und irgendwer
- 15:44irgendein Volltrottel auf dieser Baustelle, zieht diese Kreissäge
- 15:48immer weiter zurück und ihr kommt überhaupt nicht dran und
- 15:51ihr merkt verdammt noch mal, ich bin stärker als Kreissäge, ich
- 15:55Tarzan, du Jane so und dieses Gefühl, das transportiert sich
- 16:02quasi mit jeder Faser in euren Schädel.
- 16:09Und ihr merkt plötzlich, ich bin viel mehr, als ich dachte, was
- 16:14ich bin, viel, viel mehr als das, was ich dachte, was ich bin
- 16:21und viel, viel mehr, als andere dachten, was ich bin oder viel,
- 16:28viel mehr als andere mir gesagt haben, was ich bin.
- 16:34Das bringt ein Jahr auf die logische Konsequenz, Leute und.
- 16:40Dass grundsätzlich ihr für Gewinn und Scheitern in eurem
- 16:46Leben verantwortlich seid, weil guck mal, ihr kennt das oder ihr
- 16:51wisst das der Körper zum Beispiel der Körper ist ja wie
- 16:56der ist ja wie Hulk und alle Superhelden gemeinsam, der kann
- 17:00so viel ab, der kann Vergiftungen überleben, der kann
- 17:03tiefe Schnitte überleben, der kann Gliedmaßen abgeben um
- 17:07weiter zu leben. Der kann so einen Willen
- 17:10entwickeln, Krankheiten abzuhalten und zu besiegen.
- 17:14Dieser Körper, den wir haben, der ist quasi The Machine, The
- 17:19Rock und keine Ahnung, sucht euch irgendeinen Superhelden
- 17:23oder Superstar aus, das ist euer Körper und euer Geist und eure
- 17:29Psyche und jetzt kommt es, die lenkt diesen Körper, die sagt
- 17:34diesem Körper ey du. Macht das, Macht das Niere,
- 17:39Milz, Leber keine Ahnung, macht das und das, das heißt ja unterm
- 17:44Strich ey, euer Hirn ist der Chef, euer Hirn ist der Chef im
- 17:50Körper, wie stark kann dann eine Psyche sein, wenn sie sowieso
- 17:58schon über diesen Superhelden bestimmen kann, wie stark muss
- 18:04dann diese Psyche sein? Dass sie diese Alpha Stellung
- 18:06eingenommen hat, dass sie quasi alphat hier ist in eurer Hülle,
- 18:11die ihr da mit euch rum tragt. Wobei ich finde meine sieht
- 18:15heute sehr gut aus, das nur am Rande, Spaß beiseite, nein finde
- 18:21ich wirklich und das sind so Erkenntnisse die die mich quasi
- 18:29momentan so über so eine Welle. Das das ich will weiter, ich
- 18:33will weiter, ich will weiter, ich will mehr, ich will mehr
- 18:36erleben ich ich hab Bock aufs Leben, ich hab Bock noch mehr
- 18:40dazuzulernen ey gib mir, gib mir futter ich hab Hunger, gib mir
- 18:45bitte futter ich hab Hunger ich mein ich kenne andere Leute die
- 18:48haben noch viel mehr Hunger und noch mehr Futter aber auch ich
- 18:51habe Hunger ja und ich hab Bock ich hab echt Bock das alles noch
- 18:58ich und und jetzt kommt ich will es nicht ausreizen.
- 19:01Ich will es optimieren und ich will Stück für Stück dazu
- 19:07gewinnen, so lange, bis dann irgendwann der letzte Atemzug
- 19:13getan ist. Weil ich merke immer mehr, seit
- 19:18nunmehr fast einem Jahr, würde ich jetzt behaupten, wie sehr
- 19:22diese diese Weiterentwicklung nennt, es Reflexion nennt es.
- 19:28Den Aufbau einer neuen Persönlichkeit oder die die die
- 19:32die Umkehr eines vorhandenen Seins?
- 19:36Ich weiß, es ist alles wieder sehr pathetisch und pathetisch,
- 19:38ist ja mein neues Lieblingswort, wie wir alle wissen, aber nichts
- 19:42anderes ist es, nichts anderes ist es, guck mal, wir kommen
- 19:46alle dumm zur Welt, wir wissen nichts, dann würden dann werden
- 19:50uns im dümmsten falle Sachen beigebracht, von denen wir
- 19:55abhängig sind, die nicht gut für uns sind.
- 19:58Aber wir kommen auch irgendwann an den Punkt, wo wir merken, wir
- 20:01müssen eigenverantwortlich weitermachen.
- 20:03Ist nicht so ganz so einfach, gebe ich zu, weil man die
- 20:06gelernten Dinge ja quasi in sich trägt.
- 20:08Ja, die sind verankert, und die sind im Hirn verankert, so, und
- 20:14jetzt kommt der Punkt, der noch mal on top kommt, jetzt müsst
- 20:19ihr euch als das sehen, was ihr dachtet, was euer Hirn ist, weil
- 20:26ihr seid das Alphatier und. Ihr seid diejenigen, die diesem
- 20:32übergestellten Organ, was den Körper bestimmt, seinen Input
- 20:36gibt. Ihr seid diejenigen, die einen
- 20:39Willen, ihr habt einen Willen, ihr habt eine Willenskraft und
- 20:44ihr seid diejenigen, die euer Hirn programmieren oder ihr seid
- 20:51diejenigen, die das programmiert und das meine ich gerade mit.
- 20:57Es werden euch Dinge beigebracht, ja, gute Dinge,
- 21:00schlechte Dinge, beschissene Dinge, optimale Dinge, whatever,
- 21:05egal was. Natürlich lässt sich aus dem
- 21:07optimalen Dingen mehr schöpfen und vielleicht auch mehr mehr,
- 21:12augenscheinlich mehr mehr erreichen, aber ich sage, ich
- 21:17sage ganz klar, derjenige, der über die schlechten.
- 21:23Implantionen also Beziehung beziehungsweise über das
- 21:26Schlechte, was euch irgendwann mal beigebracht wurde, der sich
- 21:30darüber hinaus weg setzt und darüber hinaus agiert und seinen
- 21:35Hirn quasi eine Umstrukturierung gibt, eine Umprogrammierung, ja,
- 21:40ihr belegt den Datenspeicher komplett neu, ihr Macht einmal
- 21:42Format C, das sind das sind für mich die Menschen.
- 21:51Die es wirklich geschafft haben, was zu erreichen, weil was zu
- 21:54erreichen hat nichts mit finanziellem Status zu tun,
- 21:58nicht wie hoch bist du angesehen in einer Firma oder bist du
- 22:01vielleicht nur der in der Qualitätskontrolle sitzt oder
- 22:04nur am Wareneingang, das ist scheißegal, das ist scheißegal.
- 22:10Es geht darum, was man wirklich erreicht und wieviel Kraft ein
- 22:16das gekostet hat. Das hat vielen von uns im
- 22:20wahrsten Sinne und ich möchte damit keinen Triggern, im
- 22:23wahrsten des Sinnes des Wortes viel Blut gekostet, viel Schweiß
- 22:28gekostet, viele Schmerzen gekostet, alles Prinzip, was ja
- 22:34alles im Prinzip, was irgendwelche negativen Dinge
- 22:37beinhaltet, die guten Dinge sieht man dann nicht, man sieht
- 22:41meistens immer nur die schlechten Dinge, guck mal wie
- 22:43es mir ging oder wie es mir geht.
- 22:47Aber wenn ihr das mal so rückblickend betrachtet, was ihr
- 22:51alles schon geschafft habt, trotz der Schmerzen, trotz des
- 22:57Blutes, von mir aus. Aber an diesem Negativen läuft
- 23:02immer etwas Positives dran vorbei, sonst wärt ihr nicht
- 23:06mehr hier. Es ist dieser berühmt
- 23:10berüchtigte Kampf, der jeden Tag geführt wird.
- 23:12Ja, ich weiß, diese Phrase und Floskel benutze ich auch sehr,
- 23:16sehr gerne, weil sie stimmt, sie stimmt einfach, aber es ist
- 23:21nicht nur der tägliche Kampf gegen etwas, es ist auch der
- 23:25tägliche Kampf für etwas, und da ist so ein bisschen die Krux
- 23:32dagegen dafür. Und was will der Künstler uns
- 23:38damit sagen? Da führt etwas zu tun ist immer
- 23:42etwas Positives. Ich tue es für mich, ich tue es
- 23:45für dich, ich tue es für sie, ich tue es für ihn, weil ich es
- 23:50kann, etwas, was ich kann, ist grundsätzlich positiv, ich tue
- 23:58etwas dagegen, ja, ich tue etwas gegen den Schmerz, beinhaltet
- 24:02meistens. Meistens.
- 24:06Und es nagelt mich nicht auf Details fest.
- 24:07Ich glaube ihr wisst worauf ich hinaus will, wenn ich auf der
- 24:10auf der Couch liege am Boden liege, wie auch immer und halt
- 24:12mir meinen Kopf, weil ich nicht anders kann, dann muss ich es
- 24:15ertragen, dann tue ich etwas dagegen, dass ich es, weil ich
- 24:18es ertrage oder weil ich es vertrage, aber dass ihr schon
- 24:26wie viele Jahre auch immer vorher, bevor ihr auf diesem
- 24:29Boden liegt. Was ihr da alles geleistet habt,
- 24:32um auf diesem Boden zu liegen, das seht ihr nicht.
- 24:37Und wenn ihr das sehen würdet, würdet ihr nicht auf diesem
- 24:42Boden liegen. So einfach, so einfach ist diese
- 24:45Essenz, ich weiß, das sind alles ganz hypothetische, pathetische
- 24:52Phrasen, dreschende Sätze, ich weiß das, aber die sind wahr,
- 24:58weil ich sie erlebe und. Und ich erzähle euch das nicht,
- 25:03um euch zu zeigen. Boah, guck mal, wie toll ich
- 25:05bin, sondern es ist möglich. Auch ich habe vor keine Ahnung 2
- 25:11Jahren noch gedacht, dieses Leben wirst du niemals natürlich
- 25:15beenden, niemals und auch mein Umfeld hat mir das quasi
- 25:18attestiert, wenn das und das eintrifft, dann nimmst du dir
- 25:23das Leben, wenn das und das passiert, das hältst du nicht
- 25:26aus. Und sehe jetzt, wie man diese
- 25:32ganze Sache quasi ich will nicht sagen, ins gute Kehren kann.
- 25:38Aber wie man, wie man durch dieses, durch diese Veränderung,
- 25:44durch diese bewusste Veränderung, durch diese
- 25:46Gedankenveränderung, durch dieses ich sag meinem Hirn, was
- 25:50hier los ist, was man dadurch alles erreichen kann, das habe
- 25:55ich jetzt gelernt, oder das lerne ich jetzt schon seit
- 25:57langem, aber ich. Hab jetzt das Gefühl, dass jetzt
- 26:01so der nächste Step anfängt und das ist so ne Sache.
- 26:07Das ist jetzt fängt ne Sache an, ihr werdet mich jetzt für
- 26:11bescheuert haben, aber man kann glücklich sein, man kann mit
- 26:15einem positiven Gefühl weitergehen, weil das was ich da
- 26:18geschafft habe hinter mir digga, was soll ich denn jetzt
- 26:21umwerfen? Natürlich werden auch in dieser
- 26:24glücklichen Phase oder in dieser, in dieser, in dieser
- 26:27Phase, wo man wirklich dieses, dieses Ich geh jetzt voran
- 26:30Gefühl hat ja dieses Common Let's go hier, das ist meine
- 26:35Show. Natürlich können da immer wieder
- 26:37Dinge passieren, mit denen wir nicht rechnen, die uns, die uns
- 26:40treffen wie n Blitz, ja, und natürlich kann auch.
- 26:46Und dann wieder eine neu gewonnene Partnerschaft oder die
- 26:48vergangene Partnerschaft euch so heftig triggern kann, kann,
- 26:52kann, aber ich will diese kann Sachen will ich nicht mehr, ja
- 26:55klar kann das ja, erzähl mir bitte nicht, du hast das und das
- 27:01vor morgen übermorgen überübermorgen spätestens
- 27:08nächste Woche nicht mach mach jetzt mach doch einfach.
- 27:13Und wenn du noch nicht bereit dazu bist, dann bereite dich
- 27:16darauf vor. Nimm es als Trainingslager für
- 27:18diesen Kampf in Anführungszeichen, nimm es als
- 27:22Trainingslager für die Auseinandersetzung mit dich, mit
- 27:24dir selbst, aber mach stagnier nicht, bleib nicht da sitzen und
- 27:30denk, alles wird gut. Nein, wird es nicht, wird es
- 27:34nicht, und wenn ihr in einer Beziehung seid, in der
- 27:36stagniert, wo ihr da sitzt und denkt, es wird bestimmt wieder
- 27:39alles gut so, schultern rein, es wird alles gut, nein wird es
- 27:43nicht. Sei denn, ihr tut aktiv was
- 27:45dagegen. Ihr tragt euren Teil dazu bei,
- 27:47dass es entweder gut wird oder dass es beendet wird.
- 27:50Ihr tragt euren Teil dazu bei, bin ich glücklich auf der
- 27:53Arbeit, bin ich es nicht, ihr tragt euren Teil, dabei bin ich
- 27:57zufrieden mit mir oder eben nicht, borderline hin,
- 28:03borderline her. Ada es hin ada es her bipolar
- 28:08hin her. Ich weiß selber, ich will das
- 28:11hier nicht kleinreden, ich bin selber davon betroffen, ich weiß
- 28:14auch was diese Krankheiten beinhalten, ich weiß das alles,
- 28:18ja ich will euch einfach nur versuchen so hart und und fair
- 28:25und aber auch eindringlich wie möglich aufzuzeigen, dass man
- 28:30kann, wenn man denn will. Und der Wille ist das, was ihr
- 28:35quasi eurem Hirn befehlt du musst jetzt funktionieren, wie
- 28:44ich das will. Das ist genau das, was ich
- 28:48vorhin meinte, als ich sagte, Euer Hirn ist schon Alphatier,
- 28:53aber ihr, ihr seid Alphatier, sein Vater, weil ihr euer Gehirn
- 29:00programmieren müsst. Und das geht nur über euren
- 29:04Willen und vor allen Dingen, um das jetzt zum Abschluss zu
- 29:08bringen. Um euch das mit auf den Weg zu
- 29:09geben über eure Taten. Der Wille ist die
- 29:13Grundvoraussetzung, der sagt eurem Hirn schon okay ich muss
- 29:18hier was anderes machen und die Tat das was ihr tut, ist das,
- 29:24was euer Hirn wirklich lernen lässt.
- 29:28Oh, das hat funktioniert, das merke ich mir.
- 29:33Denkt da mal drüber nach und Wille und tat mit diesen Sätzen
- 29:38werde ich euch jetzt in eine Woche schicken, in der ihr euch
- 29:41vielleicht Gedanken machen könnt, vielleicht etwas aus
- 29:44diesem aus dieser Folge hier mitnehmen könnt und ich wünsche
- 29:49euch von Herzen alles Gute, wir hören uns nächste Woche und
- 29:54bleibt gesund, bleibt stabil und bleibt wachsam.