Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Lehrerin am Tag, DJ in der Nacht – Steffi über Mut, Musik & den ersten Auslands-Gig
Transcript
- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast lebt von Energie, aber nicht im klassischen Sinn. Sie steht nämlich hinter einem DJ-Pult und verwandelt Momente in Erlebnisse. Als DJ bewegt sie nicht nur die Leute, sondern ganze Räume. Mit dem heutigen Podcast habe ich nämlich Steffi, alias Caridino.
- 0:24Sie ist in den letzten Jahren durch ihren Sound und ihre coole Vibe bekannt geworden, die sie vermitteln kann. In diesem Podcast sprechen wir über die nächsten Gigs, die sie auflegen wird. Das erste Mal wird sie sogar noch bald im Ausland sein, wird in Berlin auftreten. Und am nächsten Tag gleich wieder in Aargau. Also ihr seht, sie hat da richtig, richtig viel um die Ohren. Und gleichzeitig arbeitet sie noch als Lehrerin. Also ihr dürft den Podcast nicht verpassen, aber ihr wisst ja, wie das läuft. Zuerst jetzt das Intro.
- 0:50Stopp, stopp, stopp, stopp. An dieser Stelle eine wichtige Info. Und zwar, dieser Podcast wird gesponsert von Metanet. Dein Schweizer Partner für Domains, Hosting und Server. Das seit über 25 Jahren. Ich wusste damals als Jungunternehmer, dass der erste Schritt eine richtige E-Mail-Adresse und ein Domain ist.
- 1:06um vor allem Kredibilität und Vertrauen bei meinen Kunden aufzubauen und dass sie genau wissen, das ist mein Unternehmen. Falls du jetzt kurz vor der Gründung bist oder bereits gegründet hast, findest du hier unten in der Caption den Link zu deiner neuen Domain- oder E-Mail-Adresse. Auf was wartest du? Jetzt zugreifen und jetzt Intro ab!
- 1:23Ich habe mal einen schönen Spruch gehört. Wer nicht mutig ist, der wird auch nie gewinnen oder Erfolg haben. Ich habe mir wirklich das Herz genommen. Ich will nicht mal alt sein und denken, wieso habe ich das nicht ausprobiert, wieso habe ich das nicht gemacht. Ich will wirklich mein Leben gelebt haben. Auch ihr geht euren Zielen, euren Träumen nach. Ich habe immer Musik gebraucht um mich herum. Ich bin alleine zu Hause, ich habe mir zum Lernen gebraucht.
- 1:45Caridino, wie ist der Name entstanden? Steffi und Caridino, die Nachnamen weisst du nicht? Beaufort. Nein, okay. Er hat wohl nie mit dem richtigen Namen zu tun. Ja. Ein bisschen Stamps heissen die, wo dann drei Leute unten sind und jemand wird dann hochgeworfen oder hochgestemmt. Ja, genau. Und dann gibt es auch noch Pyramiden, wo dann mehrere so aufeinander kommen. Und habt ihr alles gemacht? Ja. Ich glaube, mittlerweile ist ein bisschen mein Markenzeichen Adidas geworden, weil ich liege eigentlich immer in den Adidas.
- 2:14Hosen auf. Die Leute erkennen mich auch wegen diesen Hosen. Und ja, mit Adidas fände ich mega, mega cool. Adidas? Hallo. Also, ich brauche noch mehr Zeichen. Da ist sie. Herzlich willkommen im Podcast. Mega cool, hat es geklappt.
- 2:33Ja, danke vielmals, Kevin, für die Einladung. Mega lässig. Ich habe vorhin erfahren, dass es dein erster Podcast ist. Genau, ja. Wie fühlt sich das an? Ja, ich bin schon ein bisschen nervös. Auch so ein bisschen, ja, das Reden und alles. Normalerweise muss ich eigentlich nicht reden, ich bin hier hinten. Aber du hast so viele Augen auf dich gerichtet.
- 2:53Ja, aber ich bin dann wirklich eins mit der Musik. Ich habe meine Musik und Musik kann für mich sprechen und ich muss eigentlich nicht für mich reden. Darum bin ich ein bisschen nervös. Verstehe. Nein, verstanden, aber ist im Voraus okay. Und es wird sich auch ein bisschen lecken mit der Zeit, musst du schauen. Ja. Ja, definitiv. Und hey, vielleicht zu der ersten und wichtigsten Frage. Wie gesagt, du stehst vor dem DJ-Pult oder hinter dem DJ-Pult. Mega viel Blick auf dich. Aber wer bist du, wenn du keine Musik machst?
- 3:22Ich bin eine ganz normale Person. Ich bin von St. Gallen. Ich habe PH gemacht, also bin Primarläuerin. Unterrichte jetzt dritte Klasse. Und am Wochenende stehe ich dann eigentlich unter einem DJ-Pult.
- 3:37So gut. Du hast PH gemacht, jetzt hast du eine dritte Klasse. Du machst immer erste bis dritte? Das ist so deine Wohlfühloase? Genau. Eigentlich wollte ich mal in die Mittelstufen. Das wären 4, 5, 6? Genau, ja. Dann hat sich das Ergebnis in die Unterstufen gerutscht. Jetzt gefällt es mir sehr gut. In einer Schule in St. Gallen?
- 4:02Äh, in Andwil genau. Wo? Andwil. In Grossau nebenan. Andwil auch nicht. Ja. Ech. Ich kenne wirklich nur St. Galles City. Da kenne ich ein bisschen unterdessen. Aber sonst kenne ich mich gar nicht gut aus in der Ostschweiz. Obwohl ich das jahrelang betreut habe, obwohl ich bei Apple gearbeitet habe. Aber ich kann es mir nicht richtig merken. Ja. Gut, aber du bist richtig bekannt geworden durch deine Musik.
- 4:25Und ich weiss, in den letzten paar Wochen, mein Gott, also... Wann isstest du etwas? Du hattest ja so viel zu tun. Ja, also es war wirklich mega cool, vor allem das letzte Wochenende. Ich habe zum Glück immer mega gute Freunde, die mich unterstützen und mitkommen. Letztes Wochenende ist meine beste Kollegin mitgekommen. Dann sind wir eigentlich am Freitagabend nach Basel gegangen.
- 4:49Dort konnten wir dann bei Freunden schlafen. Ich habe dann von 4 bis 6 Uhr im Nordstern gespielt. Meine Freundin war dann aber noch am Schlafen. Sie hat gesagt, sie holt nicht mit, weil sie ist dann für den nächsten Tag. Wir sind dann nachher auf den Nachmittag auf den Teich im Schnee gegangen. Da ist im Melchsee Fruit. Also...
- 5:10Dort mussten wir dann auch auf den Berg fahren. Ja, dort war es dann auch mega cool. Also warte, nochmal. Wir sind am Freitagabend nach Basel. Genau, nach Basel. Dann ist sie schon geschlafen.
- 5:25Ja, also wir gingen dann zu Freunden. Dort habe ich auch versucht, ein bisschen vorzuschlafen. Ich bin halt immer ultra nervös. Das ging natürlich nicht. Ich war eigentlich hellwach im Weglegen. Aber ich habe es trotzdem ein bisschen versucht, weil ich wusste, dass sie ein strenges Wochenende haben. Ich habe sie dann schlafen lassen. Sie hat gesagt, sie schaue noch. Aber ich habe sie dann schlafen lassen, weil wir dann trotzdem noch strenge Tage vor uns hatten. Jahr voll und ich bin dann am Morgen... Im Nordstern spielen gegangen. Ja, genau. Was heisst das? Um welche Zeit ist das?
- 5:50«A ce moment comme fiori.» «Vier bis sechs.» «Nein, du hast vier bis sechs gespielt?» «Ja, voll.» «Das ist ja crazy.» «Ja.» «Und wann warst du dann dort?»
- 6:00Etwa im halben Jahr bin ich jetzt gegangen. Ah, also kurz vorher eigentlich. Ja, ich bin jetzt schon mal im Nordstern spielen können. Und ich habe gewusst, wie es ein bisschen abläuft, wie der Club aussieht. Ja, wohl beim ersten Mal bin ich jetzt auch ein bisschen früher gegangen. Hast du nicht, dass Nordstern eine der besten Soundanlagen hat? Ja. Es ist wirklich mega, mega. Ja, sehr, sehr nice. Ich war noch nie im Nordstern. Ich bin gar kein, also schon lange nicht mehr so ausgegangen. Ewigkeiten nicht mehr. Ich glaube, irgendwie so mit
- 6:30Also regelmässig mit 18, 19, ab und zu noch mit 20. Aber nachher eben gar nicht mehr. Ja. Musst du wieder mal mitkommen? Ich halte es nicht aus. Der, den du gespielt hast, 4 bis 6, dann stehe ich auf. Ja, okay. Ich bin so ein Frühaufsteher. Ich liebe es. Am 5. Viertel ab heute bin ich wach. Dann weisst du, dass ich bei mir im Schatten bin. Dann kannst du dann für eine Stunde vorbeikommen. Ich finde das mega krass. Und das...
- 6:57Nach dem Essen bei den Freunden hast du nicht genug geschlafen. Du hast versucht, ein bisschen zu schlafen, aber...
- 7:04Das ist ein riesiger Katastrophen. Ich bin halt schon immer noch mega, mega fest nervös. Und ich sage jetzt mal, so Gigs geben mir so viel Adrenalin. Und ich glaube, deswegen... ...warte ich auch einfach so. Dann spielst du zwei Stunden, um 6 Uhr bist du fertig und dann ist es weitergegangen. Weil dann ist dein Gig... Aber morgen um 6 Uhr hat es noch Leute im Ausgang? Ja, ja. Ich habe gleich noch die Bar gehabt, ja. Was? Voll.
- 7:29Ja, das ist heftig. Okay, und dann bist du aber nicht geschlafen, sondern? Moment mal, ich bin dann nochmal zurück zu den Kollegen, weil eben um sechs Uhr am Morgen habe ich dann wirklich versucht zu schlafen bis um zehn Uhr. Aber eben nach so einem Gig habe ich so viel Adrenalin, kannst du dir ja vorstellen. Hellwach im Bett liegen. Meine Freundin hat sich einmal dann noch gedrückt und hat mich so angeschaut und sie hat genau gewusst, dass ich nicht schlafen kann. Sie hat auch recht, ich musste lachen. Ja, und dann am zehn Uhr sind wir eigentlich aufgestanden, haben uns gerichtet und dann sind wir dann an den nächsten Gig gegangen.
- 7:57Und der ist dann in Melchsee. Ja, genau. Also auch nochmal ein Stückchen entfernt.
- 8:03Ja, was sind wir? Eineinhalb Stunden sind wir gefahren. Und dann mussten wir gleich noch auf den Berg. Wir haben die Zeit ein bisschen unterschätzt. Also wir waren dann gleich noch mal 40 Minuten unterwegs. Ja, aber wir sind dann dort oben angekommen und es hat richtig gut gemacht. Dann haben wir so ein bisschen Berglauf. Ah, das kann ich mir vorstellen. Ja, wir haben dann auch beide mega gerne snowboarden. Wir haben uns gerade ein bisschen bereut, dass wir dort auf die Piste konnten. Ah, wirklich? Ja, voll. Aber dann sind wir dort angekommen und es waren wirklich coole Leute. Der FH-Anstalt war ein Unliebe.
- 8:33Ja, und dann hast du langsam gemerkt, dass es eher ein Introslot war, die Leute sind langsam angekommen. Ja, und dann konnte ich dort auch wieder spielen. Es war wirklich mega cool, es war ein unglaublich cooler Vibe. Kulissen, gut. Ja, mega. Zumindest auf der Scheibe steigen. Ja, und die Leute hatten mega Bock, also wirklich ein unglaublicher Vibe. Ja, es hat auch wieder richtig, richtig viel Spass gemacht.
- 8:57Wenn du sagst Vibe, ist das mehr... Also kreierst du einen Vibe, wenn du gehst? Oder nimmst du wieder einen Vibe auf, der schon da ist und versuchst ihn zu matchen? Kann ich mir das vorstellen? Ich probiere schon immer, meine ganze Energie mitzunehmen. Dort eigentlich einen ganz neuen, magischen Vibe zu kreieren. Ja, einfach so, dass die Leute richtig Bock haben, dass die Leute Lust haben zum Tanzen, dass sie sich einfach wohlfühlen und sagen, das ist mega cool. Das macht richtig Spaß, ja.
- 9:27Ich muss sagen, wir haben uns im Hoy kennengelernt. Ja, genau. Im Café in St. Gallen. Dort hatten wir einen Coffee-Rave. Du warst dort der Star-Guest. Du hast aufgelegt. Mega geiler Sound. Also wirklich ultra, ultra cool.
- 9:41Wir haben dann schnell gemerkt, dass der DJ-Pult zu hoch ist. Dann hat er ein Podest gebracht. Ja genau. Ich habe es gar nicht mitbekommen. Ich habe es gar nicht mitbekommen. Ich war immer so, dass ich dich auf dem Podest stelle. Das ist noch etwas so. Ich bin nicht die Grösste. Aber klappt es meistens? Es klappt eigentlich immer.
- 10:02Dann habe ich gedacht, weisst du was, mega cooler Sound, habe gesehen, was du auf Insta machst, dass du ultra viel unterwegs bist. Da braucht es einen Podcast. Da muss man mal ein bisschen mehr erfahren. Finde ich mega cool. Und jetzt haben wir die letzten paar Wochen Ende von dir festgestellt, was du gemacht hast, Videos gemacht hast mit hin- und herfahren, schlafen, morgen um 4 bis um 6 auflegen. Crazy. Was ich gerne mache, ist ein paar Jahre Zeit zurückzudrücken.
- 10:30Mich wundert, wo bist du aufgewachsen? Wie war deine Jugend? Wie kamst du zur Musik? Ich muss sagen, ich hatte eine mega schöne Kindheit. Ich bin in St.Gallen aufgewachsen, also St.Gallen im Zentrum. Ich habe zwei Schwestern. Eltern? Ja, genau, zwei Eltern. Und du bist die Jüngste? Ich bin die Jüngste, zu Küken. Sorry, was hast du für ein Jahr gegangen?
- 10:5795. Ah, okay, gut. 31. Ich hätte dich jünger geschätzt. Ja, wirklich. Also, ja. Die gehen alle fast aus dem Häuschen. Ich habe erfahren, dass ich schon 30 bin. Okay, super. Wohl. Du machst einfach definitiv etwas Besseres als ich. Ich schätze, dass alle Elfer wegen meiner Falten... Nein. Das sind ja keine Falten, das sind ja Krater, die ich habe. Da bist du für ein Jahr gegangen. 90. Ja. Das ist auch noch jünger. Das erlebt aber, ja. Genau.
- 11:25Ja, wir hatten eine sehr schöne Kindheit. Ich ging gerne in die Schule, ich machte Filme mit meinen Kollegen ab, war eigentlich immer auch schon dort unter Leuten. Ich schätzte es auch sehr, wenn wir mit Leuten zusammen sein und etwas machen konnten. Dann ging es weiter, ich machte einen Zeug. Dann machte ich tatsächlich zuerst noch eine Lehre als KV.
- 11:53Genau, in einer Werbeagentur. Ich habe da auch drei, vier Jahre gearbeitet. Einfach im Büro. Ja, genau. Du hast in St. Gallen gleich wie hier sechs Jahre Primarschule. Dann gehst du drei Jahre in den Sekt ABC. Also bei uns gibt es nicht ABC, bei uns gibt es einfach Sekt oder Real.
- 12:22Ah, Säck, Real und... Und Skim, St. Gallenwinz. Du hast einfach aber Säck gemacht. Genau. Und nach dem Säck hast du eine Lehre gefunden in einer Mediagentur. Genau. Und hast jetzt im KV gearbeitet. Genau, also dort habe ich dann drei Jahre lang die Lehre gemacht. Ja. Also ich war immer so ein bisschen unschlüssig, wenn ich machen wollte. Meine Eltern haben gesagt, mach mal das KV, hast eine gute Grundbasis. Ich war irgendwie alle Eltern. Ich wusste wirklich nicht, was ich machen soll.
- 12:52immer noch so unschlüssig gewesen. Wirklich nicht gewusst. Mein Vater ist Arzt und hat eine Physiotherapie und eine Arztpraxis. Übergangsmässig ging ich dort ein wenig arbeiten. Dann blieb ich dort gleich drei Jahre hängen bleiben.
- 13:07Ja, voll, voll. Sie hatten dann immer mehr Arbeit. Das hat mir eigentlich gefallen, es war cool. Aber auch immer noch im Administrativen. Genau, ja, voll. Ich habe dann noch die Weiterbildung im Personal Fachfrau gemacht. So eine HR-Ausbildung? Ja, genau. Ja, dort ein bisschen im Büro, aber ich wusste immer, das ist einfach nicht der, der mich erfüllt. Ich habe dann ein bisschen rumgeschaut, was zu mir wird.
- 13:33Dann kam ich zu mal auf die PH und dachte, wieso nicht, ich probiere es mal. Dann musste ich zuerst die ISME machen, also die Erwachsenenmatura, ein Jahr lang. Dann konnte ich auch PH, das ging dann auch noch mal drei Jahre. In St. Gallen dann? Genau, ja, zur Schach.
- 13:52So schlecht. Das kenne ich. Ja. Cool. Ja, es ist ein mega schönes Gebäude. Es war auch eine coole Zeit. Coole Leute kennengelernt. Ja, und dann mussten wir das Diplom-Praktikum machen. Was ist das, was dich so angezogen hat, um PR zu machen?
- 14:11Ich habe immer das Gefühl gehabt, die Lehrerinnen in meiner Klasse, du weisst schon, wer sie sind. Ja, ich weiss genau, was du meinst. Aber du hast zuerst KV gemacht, hast gearbeitet und dann sagst du, hey, jetzt Lehrerinnen. Ja, voll, voll. Ich glaube, so ein bisschen der Kreative und nicht einfach nur immer vor dem Bildschirm sitzen. Ich arbeite eigentlich gerne mit Leuten zusammen, sei es jetzt Kinder oder Erwachsene.
- 14:38Ja, und du kannst eigentlich selber den Unterricht gestalten. Also eben, du kannst voll kreativ sein. Wie viele Vorgaben hast du als Lehrerin heutzutage noch?
- 14:48Bei uns in St.Gallen haben wir den Lehrplan 21, den wir sicher einhalten müssen. Aber ich sage jetzt mal, es ist schon ein riesiger Unterschied zu früher. Früher hast du wirklich so ein bisschen wirklich Frontalunterricht gemacht. Und heute machst du halt wirklich alles. Da probierst du relativ kreativ, spielerisch. Ja, ich finde es auch mega wichtig, dass du mit den Kindern auf Augenhöhe bist. Also nicht so diese Hierarchie. Ja, ja, ja. Ja. Und ich glaube auch, diese Bindung zu den Kindern finde ich extrem wichtig.
- 15:18Wie lange bist du jetzt schon Lehrerin? Ja, ja. Okay. Hast du Zeit? Ist das deine zweite Klasse, die du jetzt ... Ich habe zuerst eineinhalb Jahre in St. Gallen gearbeitet. Da habe ich eine Mutterschaftsvertretung gemacht. Ja, okay. Genau, und sie ist dann dementsprechend wieder zurückgekommen. Und danach bin ich auf Handwild gegangen. Okay. Ja.
- 15:43Kennst du den Erwachsenen-Ausbildner-Swap? Ich habe den eh gemacht. Das war auch mein früheriger Job. Ich war Verkaufstrainer. Ich habe Workshops geleitet. Darum habe ich den so gemacht. Und
- 15:59Mit der Erwachsenen ist eines, mit Kindern nochmals etwas ganz anderes. Lernst du das alles in der PH? Oder ist es mehr so, du triffst schon die Augen, nicht unbedingt? Ich finde, ich muss ganz ehrlich sagen, in der PH lernst du viel zu wenig den Umgang mit den Kindern und wirklich so Sachen, die dann im Unterricht auch passieren. Ja, wenn du so didaktische Sachen durchnimmst, also
- 16:24Viele Unterrichtsplanungen und alles. Aber wenn du dann wirklich in der Klasse bist, vor den Kindern stehst, ist schon alles ganz anders. Ich hatte ein grosses Glück. Ich konnte ein Diplom-Praktikum bei einer Freundin von mir machen. Wir haben uns früher noch gekannt. Vom Sport her. Wir sind beide ins Cheerleading gegangen.
- 16:46Wirklich? Ja, voll. Dann haben wir uns aus den Augen verloren. Ich wusste aber, sie ist Lehrerin. Dann habe ich sie angeschrieben und gefragt, ob ich noch ein selbstbestimmtes Praktikum machen könnte. In welchem Fall sie es machen könnte. Sie sagte dann auch, dass sie unbedingt vorbeikommen würde.
- 17:03Und dann hat es sich so ergeben, dass ich ein Diplom-Praktikum machen konnte. Und sie waren eben die Zweite in dieser Schule, weil es eine ADL-Klasse war, also eine altersdurchmischte Klasse. Erst die zweite und dritte Klasse waren gemischt. Darum hatten sie ein ziemlich hohes Pensum zusammen.
- 17:19Die andere Lehrperson ist schwanger geworden und ich konnte für sie die Schwangerschaftsvertretung machen. Ich konnte dann mit meiner Freundin eineinhalb Jahre zusammenarbeiten. Ich konnte mega viel lernen und hatte einen mega guten Einstieg ins Lehrerleben. Du konntest dich als Zweite immer austauschen. Sie konnte mir so viel zeigen. Aber habt ihr den Unterricht geteilt? Zum Beispiel, Mathi, machst du Deutsch C oder wie ist das?
- 17:47Nein, wir haben uns einfach immer etwas abgesprochen. Vielleicht haben wir die schwächeren Kinder rausgenommen. Jemand hat dann bei den schwächeren Kindern oder auch bei den stärkeren Kindern geschaut. Die andere Lehrperson hat dann den Rest gemacht. Hast du schon am liebsten unterrichtet? Ähm...
- 18:02Sport mache ich gerne. Musik mache ich auch gerne. Deutsch mache ich eigentlich auch sehr gerne. Mathe mache ich nicht so gerne. Ich war auch selber als Kind in der Schule nicht so gut in der Mathe. Aber allgemein als Kind gut in der Schule gewesen? Ja, ich sage normal. Aber als Kind hätte ich nie gedacht, dass ich mal Lehrerin wäre. Aber macht nicht der Sportlehrer?
- 18:23Nein, in der Primar machst du alles. Was, wirklich? Ja, voll. Ich glaube, deswegen finde ich es auch so ein schöner Beruf. Mega abwechslungsreich? Ja, extrem. Das hat mich auch im Büro etwas gestört. Du bist halt jeden Tag dort. Logisch hast du auch deine verschiedenen Projekte oder machst andere Sachen. Aber als Lehrer hast du halt wirklich immer mega abwechslungsreich Unterricht.
- 18:47Das erste Mal, als du vor dieser Klasse gestanden bist, bist du genauso nervös, wie wenn du vor einer Crowd stehst? Nein. Was ist schlimmer? Vor einer Crowd ist es definitiv schlimmer.
- 19:01Bist du auch gut akzeptiert worden von den Kindern? Ja, sie haben mich sehr gerne. Auch von den Rückmeldungen der Eltern, sie kommen sehr gerne in die Schule. Am Anfang waren sie so traurig, wenn sie Ferien hatten. Nein, jetzt sind sie auch ein bisschen älter, aber sie kommen auch gerne in die Schule. Jetzt bist du Lehrerin, das ist ein 100%-Job im Jahr.
- 19:29Also ich arbeite jetzt 80%. Du arbeitest 80%? Ja, wohl. Und dann machst du noch so viel Musik. Ja. Wie geht das alles? Wie bringst du das alles unter einen Hut? Ich glaube, Musik ist so fest meine Leidenschaft. Und das ist halt extrem in Angriff. Und wann hast du das gemerkt? Immer so viel vor. Ähm...
- 19:50Ich muss sagen, ich habe immer Musik gebraucht um mich herum. Bin ich alleine zu Hause, zum Lernen. Ich hasse es, wenn ich in einen stillen Raum komme. Ich habe immer Musik gebraucht. Das habe ich immer schön gefunden. Und nach vier Jahren habe ich mit einem Freund kennengelernt, das ist Luca. Er ist DJ. Ah, ist er mit dem Schnauz? Ja, voll. Sie sind das zweite, der Morgen und Luca Dario. Morgen, Baden, Luca Dario.
- 20:19Ja, ja, ja. Ich habe ein paar Bilder gesehen. Ich glaube, der hat nur so einen Schnatz. Ja, ja, genau. Okay. Und er war aber schon DJ. Genau, ja. Und du hast ihn dann kennengelernt und mit deiner Musikpassion, die du eh schon mitgebracht hast, gesagt, I wanna do that. Ja, eigentlich am Anfang gar noch nicht. Ich bin dann halt immer mit an Events gegangen und
- 20:39Ja, bei «Schwarz-Mann» vor allem. Das ist ja von St. Gallen das Label. Das ist dann halt eine große Family geworden. Du hast immer wieder am Wochenende gesehen. Ich finde, es ist nicht einfach so, dass du in den Ausgang gegangen bist, sondern du hast wirklich deine Kollegen getroffen. Es hat mega Spass gemacht. Ich habe dann auch Luca immer beobachtet beim Auflegen. Er hat das eigentlich mega cool gefunden. Das war auch so in meiner Studiumszeit. Ich hatte auch noch ein bisschen Zeit nebenbei für Sachen. Er hatte die ganze Anlage zuhause.
- 21:07Ja, und dann habe ich immer zuhause geübt. Das hat mir mega Spass gemacht. Und St. Gallen ist so klein, da hat sich dann halt etwas herumgesprochen. Und dann habe ich gleich drei Vierteljahre geübt. Oder fast ein Jahr. Und dann habe ich die erste Anfrage in einer kleinen Bar in St. Gallen bekommen.
- 21:23Ja, voll. Ja, und es hat mega, mega Spass gemacht. Und das war wann? Vor dreieinhalb Jahren. Vor dreieinhalb Jahren hast du die erste Anfrage bekommen. Wow. Und jetzt hast du Anfragen von links und rechts. Kannst gar nicht mehr sortieren. Hast du ein Management? Machst du das selber?
- 21:42Seit dem Herbst bin ich bei einer Bookingagentur, also SendReturn, von Manuel Moreno. Tanja ist auch dabei, wir kennen sie als Anne. Sie haben sich aber gerade ein neues Duo gemacht, also mit der Angie zusammen. Jetzt sind sie Aya. AYA.
- 22:07Nein, A-I-I-A. Genau, so ein bisschen rebranding gemacht. Ja, und sie stecken eigentlich hinter dieser Agentur. Der Ralf gehört auch noch dazu. Und ja, also Manu und Sanja sind mega grosse DJs, sind mega bekannt. Und ja, einfach so der Austausch mit ihnen ist mega, mega schön. Und du kannst mega fest profitieren. Und ja, jetzt...
- 22:34Diese Agentur ist Katharina, meine Bookerin. Sie ist deine Bookerin? Ja, von allen Agenturen. Wir sind ihre DJs. Sie holen Aufträge und verteilen sie mit verschiedenen DJs?
- 22:55Ja genau, also vielfach wird auch direkt über Instagram angeschrieben. Und das darfst du aber auch? Ja sicher, das ist alles kein Problem. Wir schauen dann einfach so, dass Katharina alles abwickelt. Genau, so entlasten wir uns. Vielleicht habe ich gleich noch eine Frage wegen einem anderen Event in St. Gallen von uns. Das machen wir dann off-camera. Ich muss über Katharina gehen.
- 23:23Nein, nein. Nein, nein, das ist gut. Okay, dann hast du deinen Freund damals vor vier Jahren gekannt? Ja, viereinhalb Jahre. Und vor dreieinhalb Jahren hast du eigentlich angefangen, dann, es ist nicht ganz Odi, sondern es ist DJ Pult.
- 23:40Nein, nein, ja. Hast du nicht gewonnen? Ja, voll. Ja, Technik hast du vorher schon ein bisschen gekannt oder gar nicht? Nein, null. Also ich stand wirklich vor dieser Anlage und habe Luca gesagt, also, hä? Keine Ahnung. What? Wie geht das? Das schaffe ich doch niemals, nie. Ja, und dann habe ich halt wirklich die Videos geschaut, die man gibt. Ja, der Ausgang ist dann wirklich anders geworden. Du bist ein Ausgang, hast immer ein bisschen geschaut, wer macht den DJ, wie macht er jetzt den Übergang. Mega fest analysiert.
- 24:10Ja, und dann habt ihr wirklich viel geübt. Ich finde das auch mega wichtig, bevor du zum ersten Mal vor einer Crowd stehst. Dass die Übergänge so sitzen.
- 24:21Ich weiss noch, dass die waren mit ihren Laptops und Sachen dabei oder mit ihren Platten. Jetzt hast du wahrscheinlich einen Stick dabei. Ja, noch einen Stick. Einen Stick, auf dem eigentlich alles ist. Alles, alles, ja. Wie viele Mal hast du Backup? Vier Mal. Vier Mal, eben. Und wie viele hast du dabei, wenn du unterwegs bist? Ja. Hast du alle vier dabei? Ja, alle vier dabei. Und sonst hätte ich alles noch auf meinem Laptop.
- 24:46Manchmal bin ich so voller Euphorie, wenn ich aufgelegt habe und dann mega Hyped und so. Und dann ist mir auch schon passiert, bleibt halt der Stick stecken. Dann merkst du es irgendwann dann so, scheisse, da war schon etwas. Bis jetzt habe ich meinen Stick immer wieder zurückbekommen.
- 25:03Ja. You never know. Ja. Ja, es gibt dann auch noch andere Leute. Ein DJ, der nach dir noch kommt, der vielleicht einpackt, Idol-Euphorie. Das kann auch passieren. Ja, aber nein, ich habe ihn extra angeschrieben. Genau, wir erkennen eigentlich gerade, dass das mein Stick ist. So. Caridino. Ja. Wie ist dein Name entstanden? Weil Steffi und Caridino, und dein Nachnamen weisst du nicht?
- 25:27Haufe an. Nein, okay. Einmal nie mit dem richtigen Namaste. Ja. Das fragen mich wirklich viele.
- 25:37Ja, ich fand es wirklich schwierig, einen DJ-Namen zu finden. Und irgendwie ging alles sehr schnell. Es gab dann zwei, die sagten, du kannst nächste Woche spielen, wir brauchen unbedingt einen DJ-Namen. Ich so, oh mein Gott, okay. Und Caritino habe ich tatsächlich schon vorher auf Instagram geheissen. Die Leute haben mich auch schon ein bisschen unter dem Namen «Kennze» jetzt mal.
- 25:59Und Stefanie bedeutet eigentlich die Königstochter oder die Gegrünte. Ah, wirklich? Ja, genau. Und Caridino ist so ein bisschen abgeleitet und bedeutet etwas Ähnliches. Und dann habe ich so gedacht, hey, ja, schau, das ist ein Name. Das hast du vorher schon mal einfach rausgefunden und darum auf Instagram? Ja, voll. So, anschliessend schreiben, ich bin deine Königstochter, also Caridino. Nein. Ja, wir wollen etwas...
- 26:26Also ich wollte nicht Stefanie, ich wollte, dass es zwei verschiedene Namen gibt. Wenn man jetzt Stefanie Hofer eingibt im Internet, dass man nicht gleich alles findet. Ich möchte mein DJ-Leben sagen, es ist nichts Schlimmes, ich verstecke da gar nichts. Aber ja genau, darum wollte ich etwas, wo man nicht gleich...
- 26:51Ja, was ein bisschen unik ist. Ja, genau. Ich glaube auch, wie man dann auch mal gehört, es bleibt einem ein bisschen, es gibt es nicht schon irgendwie. Ja, darum habe ich gedacht, hey, ja, wieso nicht?
- 27:05Ist es jetzt voll dein Brand geworden? Ja, voll, voll. Manchmal ist es halt lustig, wenn Leute fragen, wie ich denn heisse, und dann sage ich Caridino. Was? Hä? Dann ist die Musik abends noch so laut. Ja, sie verstehen es glaube ich abends nicht so, aber es geht wahrscheinlich allen gleich. Ja, egal, welchen Namen du nimmst. Okay, du hast den Namen schon vorher gehabt und dein Insta ist...
- 27:29ein privates Insta war vorher und erst als du... Genau, es war eigentlich mein privates Insta. Schon früher war ich gerne auf Insta, habe gerne etwas gepostet und so. Ich wusste in dem Moment nicht, ich möchte das voll machen, das ist jetzt voll meine Passion, sondern es hat sich dann halt ein bisschen entwickelt. Ja, und dann irgendwann habe ich wirklich mein privates Instagram, also jetzt auch letztlich wirklich alles privat rausgelöscht, das eigentlich nur mit Musik zu machen.
- 27:58Und jetzt, das ist nicht immer so der Wunsch, das vollzeitlich zu machen, aber jetzt unterdessen ist die Passion so gross, dass du sagst, ich möchte einfach von der Musik leben können.
- 28:15Ja, also würde ich nicht Nein sagen. Aber ich glaube, es ist schon ein hartes Business. Also ich glaube, wenn du nebenbei sicher noch etwas anderes machst, das dir auch Spass macht, ist das wahrscheinlich sicher nicht schlecht. Aber es wäre sicher cool, wenn ich vielleicht ein, zwei, drei Tage Leroy sein könnte und den Rest dann wirklich voll und ganz für die Musik.
- 28:36Ausland? Konntest du da irgendwelche Erfahrungen sammeln im Ausland? Nein, aber bald. Aber wirklich? Ja, voll. Darfst du noch nichts sagen? Wo? Mal, mal. Ich habe es letztes Jahr announced. Am 1. Mai habe ich in Berlin im Ritterbutz gespielt. Ah, doch, das habe ich gesehen. Ja, voll. Das habe ich gesehen. Ja, sehr gut.
- 28:52Das ist das erste Mal im Ausland. Und dann noch Berlin. Das ist ja diese Stadt. Ich war mal in einem Club dort. Da weiss ich noch, da habe ich bei Apple gearbeitet. Da war ich mit einem Kollegen in Berlin. Da sind wir in Katerblau. Blaukater, Katerblau. Ich dachte, ich sehe nicht richtig, was da drin passiert. Bist du schon mal da? Nein, dort noch nie.
- 29:22Nein, ich habe mein Leben nicht mehr verstanden. Ja, ja, kann ich mal sagen. Wir sind easy Spaz... Also für mich war es mega Spaz. Wir sind in so einer halben Elfe reingekommen. Und da hat es einer gehabt... Ja, halbe Elfe ist aber früh. Eben, ja, für mich ist das so. Halbe Elfe sind wir reingekommen. Es hat einer... Gerade reingekommen, dann wurde alles abgeklappt. Am Telefon, keine Kamera. Da hat es einen gehabt. Es war easy kalt. Oben ohne. Auf so einer... Kennst du die Kinder? Ähm...
- 29:49Mit den Federn unten, wo irgendwie so eine Bavaria oder irgendwie so ein Auto ist. Und dann kannst du so weiter. Ich stehe auf diesem Teil. Halb elf, elf. Oben, unten.
- 30:00Wir Klubs hatten verschiedene Räume. Alle crazy. Das ist grauenhaft. Wir sind um 3 Uhr zurück. Wir sind um 3 Uhr nach Hause. Iuno war am Wippen. Das war auf meinem heftigsten Trip. Ich war auch die ganze Zeit da. Ja. Ja, Kaderblau. Coole Erfahrung. Okay, und der Klub, den du gehst heisst? Rita Butzki. Ja. Cool. Wie lange wirst du dort spielen?
- 30:27Ich denke auch eineinhalb bis zwei Stunden. Das ist noch nicht bekannt. Was? Ja. Also eigentlich gehst du nur wegen diesem Act hierhin? Oder bleibst du gleich etwas länger? Ja, nein. Ich kann wirklich nur gleich hierhin gehen, weil am nächsten Tag spiele ich noch in Aarau. Ja. Wow. Aber ich freue mich auch mega fest.
- 30:49Das ist eben... Der Onkel meiner Verlobten, du hast ja keinen gelernt. Ja, schnell, genau. Sie war Pilates-Trainerin. Ja. Genau. Ihr Onkel ist der EDX. Mhm. Hast du etwas gesagt? Um Marie zu krellen.
- 31:06einen riesigen, mega grossen DJ. Er hat jetzt das Plattenlabel. Er hat Pavici entdeckt zum Beispiel. Ah, okay, ja. Also wirklich so ein Next Level. Und er ist auch nicht mehr so aktiv wie früher, aber er ist ständig am Reisen. Am meisten für drei Tage Miami. Dann kommt er zurück, geht dort und dann Ibiza.
- 31:28Abartig! Also der DJ-Lifestyle ist krass. Ja. Ist das so dein Traum? Ja, ich glaube, das ist schon mega cool. Und Luca, auch für ihn? Ja. Macht er es hauptberuflich? Nein, nein. Er ist noch bei der Hessezeit. Genau. Was braucht es noch, um es hauptberuflich zu machen?
- 31:55Ich glaube, da braucht es schon noch viel. Ich muss sagen, ich bin jetzt auch noch nicht so lange in diesem Business. Sicher ein paar coole Releases braucht es. Ich denke, es braucht auch immer gute Kontakte. Ja, aber ich bin offen für alles. Also ich nehme, wie es kommt und ich gebe alles. So Sponsorings oder so, ist das etwas, was in dieser Szene... Haben DJs Sponsors?
- 32:20Ich glaube weniger. Ich weiss nicht, was bei den mega Bekannten ist. Dort wahrscheinlich schon eher. Ich kann mir das nicht mehr vorstellen. Oder die vielen, die nicht so viele haben, die brauchen es gar nicht. Aber bei den kleineren, weniger wahrscheinlich. Was hast du im Monat an Auftritten? Unterschiedlich. Ja, es ist mega unterschiedlich. Sicher jedes Wochenende. Also du hast am Wochenende jeden Auftritt?
- 32:49Ja, eigentlich im Absatz. Ja. 1 bis 2? Ja, 1 bis 2. Im Sommer wird es dann wahrscheinlich sicher auch wieder etwas mehr. Im Winter gehen die Clubs eher ruhig an. Die Clubs haben sich schon mega verändert, oder? Ja, schon. Merkst du das?
- 33:13Wir haben fünf Jahre Unterschiede. In der Zeit, in der ich in den Ausgang ging, da konnte man noch Rauch im Ausgang. Das hat sich alles massiv verändert. Aber auch jetzt mit dem Alkoholausschank ist alles viel, viel weniger geworden. Was merkst du? Was ist der grösste Unterschied zu früher? Ich bin früher schon viel in den Ausgang gegangen. Immer so in St. Gallen oder in Zürich?
- 33:39Nein, im Fall hauptsächlich in St.Gallen. Ich war halt so ein Mensch, ich bin mega gerne mit vielen Leuten gegangen. Und in St.Gallen haben sich alle so ein bisschen gekannt. Und ich habe das immer mega cool gefunden, wenn die da alle Leute getroffen haben. Hast du in St.Gallen so viele Clubs gehabt? Ich habe nur das Elephant-Frienden. Ja, das ist einer der besten Clubs gewesen. Dort sind wir viele, vor allem am Donnerstag. Das Kugel ist halt mehr so ein elektronischer Club. Genau, und dann das Trischli, was es auch immer noch gibt, wo auch immer noch gut läuft. Eben merkst du es auch, in St.Gallen...
- 34:07Es ist wahrscheinlich in Zürich gleich. Die Leute gehen hauptsächlich in den Bar, etwas trinken und dann am 1. gehen sie auch schon wieder nach Hause. Ich glaube auch, dass sie am Sonntag fit sind, ein bisschen Sport machen können, sich gesund ernähren, gesund leben. Ja, das merkt man halt schon. Seit Corona merkt man das extrem. Wie machst du das mit deinem Lifestyle? Also so Sport, hast du Cheerleading gemacht?
- 34:32Ja, voll. Ja, das habe ich 15 Jahre lang gemacht. Was? Ja, voll. Mit herumspringen machen und wie heisst das? Ja, die Poms. Die Poms auch? Ja, ja. Das ist doch geil. Ja, also... Eigentlich müsstest du das Bild schicken, wir müssen das einblenden.
- 34:49Ja, viele stellen sich das Cheerleading aus dem Film vor. Ja, klar, weil das ist das Einzige, was wir kennen. Aber ich bin auch vier- bis fünfmal in der Woche ins Training gegangen. Ich habe wirklich viel trainiert. Wir haben auch in der Schweizer Meisterschaft teilgenommen. Wir sind sogar auf die Weltmeisterschaft nach Orlando gehen können. Nach Orlando? Ja, voll. Das war mega cool.
- 35:13Du denkst wahrscheinlich alles, oder? Ja. Gibt es auch diese Formationen, wo du so ein Dreieck machst und so? Ja, ja, etwa. Also so Stunts heissen die, wo dann drei Leute unten sind und jemand wird dann hochgeworfen oder hochgestemmt. Ja, genau. Und dann gibt es auch noch Pyramiden, wo dann mehrere halt so aufeinander stehen. Und habt ihr alles gemacht? Ja, voll. Crazy. Ja.
- 35:35Du hörst es eben gar nicht. Du hast es in den Filmen gesehen oder wenn du in einem NBA-Match ein Game schaust, dann siehst du es selbst. Sonst haben wir gar keine Touchpoints damit. Wie bist du auf das gekommen? Im Verlauf des Fernsehs habe ich gesehen, dass es das gibt und das fand ich auch cool. Ich war noch recht jung. Dann habe ich meiner Mutter gesagt, sie soll mal hier
- 36:00Suche, was es da gibt. Ja, und sie haben dann wirklich einen Verein in Zegala gefunden. Ja. Gut. Und jetzt Sport? Mache ich im Fall. Also, das ist mega wichtig für mich. Das ist für mich ein mega wichtiger Ausgleich. Wir gehen viel ins Fitness. Im Pilates. Ah, wirklich? Ja, genau. Tennis spiele ich. Oder Paddle-Tennis spiele ich auch mega gerne. Im Winter muss ich baden. Hey, schon so oft gesagt, ich habe schon locker drei, vier...
- 36:26Paddle-Dates mit einem Kollegen und ich habe es noch nie geschafft. Nein, musst du. Finde ich mega cool. Ich habe früher mega lange Tennis gespielt. Liebes. Ah ja, eben. Aber ich habe es noch nie geschafft, zu gehen. Ja, unbedingt. Ist es gut? Ja, mega. Es macht mega Spass. Ich finde es auch cool, dass du zum 2. und zum 4. gehen kannst. Ja. Ja, ist mega cool.
- 36:45Okay. Ja, das musst du unbedingt mal machen. Ja, das muss ich fix machen. Fix machen. Sie sind ja auch so ultra aufgekommen. Ja, mega. Und ich glaube, wir haben ein Pilaterstudio eröffnet für die Welle, hier in Walliselle. Und ich liebe Sachen entwickeln. Und wenn es kein Pilaterstudio gewesen wäre, wäre es wahrscheinlich ein Paddlestudio gewesen. Mega cool. Weil es ist so aufgehoben überall. Ja, extrem. Es schafft mega viel Platz. Ja, ja.
- 37:10Diese Hallen, gell? Ja, das macht Spass. Und Pilates machst du auch? Ja, voll. Wo kannst du in St. Gallen? Es hat ein neues aufgemacht, gell? Ja, genau an der Wassergasse. Ich weiss nicht, wie gut das Leben in St. Gallen aussieht. Aber es ist auch so ein Reformer. Ein Reformer? Genau. Steffi kannst du? Ja, voll. Aus Daily Wear. Ja, ja. Der da weiss? Ja, genau.
- 37:31Ja, sie macht auch coole Sachen. Genau, ja, sie hat erst gerade die letzte kennengelernt, also persönlich. Oh, wirklich? Ja. Cool. Sie macht da crazy Brunches im Fall. Ja, ich weiss, sie hat mir alles erzählt. Ja, wir haben lange miteinander geredet. Hey, sie hat einmal ein Pilates-Event bei uns gemacht. Ja. Und im Fall crazy, was die, also sie hat so Zimtschnecken gemacht.
- 37:58Die Zimtschnecken waren so heftig. Shoutout an Steffi und ihre Zimtschnecken, sie machen das super. Weisst du was zu tun hast, Steffi? Ja voll. Also Sport ist ein grosser und wichtiger Bereich in deinem Leben. Ja mega. Als kleines Kind musste ich immer. Und wahrscheinlich brauchst du auch den Ausstich. Ich kann mir vorstellen, wenn du von einer Crowd bist und du spielst für eine Stunde, zwei, was ist das längste, wo spielst du?
- 38:26Ja, fünf habe ich auch schon gespielt. Super. Da musst du viel Musik haben. Ja, mittlerweile wirklich viel Musik. Also musst du die alle kaufen? Ja, voll. Du wirst ja auch die anderen Künstler unterstützen.
- 38:41Also, gut, ich kenne mich gar nicht aus. Also, als DJ, ich meine, ich, wenn ich Musik höre, ich mache mein Apple Music auf. Auf. Apple Music auf. Und dann habe ich mein... Ich zahle mein Abo und ich habe meinen Sound. Aber das kannst du nicht machen, weil du kannst den nicht auf einen Stick drücken.
- 38:58Cool. Wie kommst du zu diesem Sound? Ich lade jetzt die meisten Lieder eigentlich auf Beeport runter. Das ist so eine Plattform. Und dort kaufst du alle Tracks. Die kosten dann inzwischen 2-3 Franken pro Track.
- 39:14So wie früher iTunes. Das hast du sozusagen kaufen können. Ja genau, dort sind sie halt wirklich in einer guten Qualität drauf. Wenn du die Lieder von irgendwo runterladen kannst, kann es sein, dass die Qualität ultra schlecht ist und wenn du die auf einer krassen Anlage spielst, dann grössert es einfach nur so. Ja und darum ist es wichtig, also empfehle ich auch für alle, die auch neu anfangen wollen, von Anfang an einfach die Lieder in guter Qualität runterladen. Und die kann man runterladen bei? Bei der Porte.
- 39:42Beatport? Ja, also es gibt noch viel mehr Plattformen, aber ich nutze es hauptsächlich. Und die haben sozusagen wie alle Lieder drauf? Also jetzt im elektronischen Bereich, ja. Hast du schon immer nur elektronisch gespielt?
- 39:55Ja, also... Ich meine, du hast ja immer gerne Musik gehabt. Ja, voll. Wahrscheinlich bist du nicht mit zwölf und bist dann daheim... Nein, aber als es angefangen hat, als ich in den Ausgang ging, bin ich in St. Gallen immer ins Kugeln und dort ist immer elektronische Musik gelaufen. Da habe ich es schon immer mega cool gefühlt. Ich habe auch schon mit Luca an einer Hochzeit von guten Freunden von uns gespielt. War das im Ausgang?
- 40:22Nein, das war nochmals etwas anderes. Ja, dort auch. Boah, das hat ja ausgesehen. Ja, das war in Costa Rica. Mega schön. Leck mir. Mega, mega schön. Aber nicht eine Hochzeit oder was? Wollt ihr? War es auch eine Hochzeit? Krass. Ja, von einer meiner besten Freundinnen. Mamma mia. Diese Kulisse dort. Ja, also wirklich wow. Wann war das? Dieses Jahr noch? Ja, ja, im Februar. Ja. Ein Traum. Und dort sitze ich auch so ein bisschen...
- 40:51Ein bisschen mehr Hits, Reggaeton gewünscht. Dann haben wir natürlich für sie den gespielt. Genau. Aber sonst eigentlich nur elektronisch. Du machst dann nur elektronisch. Und Luca auch. Ja. Auf dem gleichen Soundtrip. Genau, ja. Und die grösste und schönste Experience, die du bis jetzt gehabt hast mit dieser Crowd?
- 41:18Ich glaube, das war wirklich fast letzte Woche am Sun-Ice-Festival in St. Moritz. Ja, okay, das ist crazy. Ja, also es war mega, mega crazy. Ich bin halt eben, nach diesen anderen zwei Gigs sind wir dann in St. Moritz angekommen. Wir hatten schon ein bisschen Zeitstress, dass alles aufgeht.
- 41:35Ich war wirklich sehr nervös. Dann war so ein Dom, da war überall Strobo und so viele Leute. Mega viele Leute, Kanett. Mega, mega viele Leute. Ich kann dir nicht sagen wie viele, aber es war pumpervoll. Dann war mein Herz am Rasen, ich war so nervös. War das die grösste Crowd? Ja, ich glaube schon.
- 42:03Ja. Und dann, ja, waren wir fertig. Ich habe dann über die ersten zwei, drei Lieder immer noch mega nervös. Und dann bin ich dann aber angekommen. Ja, und es war so ein cooles Gefühl. Hast du dich vorbereitet auf solche Sachen? Hast du deine bestimmten Abläufe, die du machst, oder musst du dich wie...
- 42:26neu einstimmen auf das Publikum, auf die Branche? Ich versuche mich schon immer sehr fest vorzubereiten, vor allem wenn es etwas grösser ist oder wenn ich sehr nervös bin. Ich suche mir eine Woche vorher die Lieder, welche passen. Ich setze mich in die Evente ein. Welche würde ich gerne hören, wenn ich dort bin?
- 42:47als Gast, was ich gerne für Musik hätte. Was ist die Stimmung? Dann versuche ich mich sehr dort hineinzusetzen. Dann suche ich mir meine Playlists zusammen. Aber du musst immer flexibel sein. Es kann sein, dass du dort hinkommst und einen mega anderen Vibe hast. Dann musst du dich dementsprechend auch anpassen.
- 43:06Oder du hörst auf einmal den vor dir, der genau dieses Lied spielt, das du spielen wolltest? Ja, voll! Schon von passiert? Ja. Wirklich? Ja. Das habe ich auch schon je gehört, wenn ich dachte, oh, das hätte ich auch spielen wollen. Oder das hätte jetzt auch in einer Playlist gewesen. Ja, dann schaust du halt, dass der, den ich nicht spiele. Du bist an einem Event, so nice, riesig, gross, publicity, Leute sehen es. Jetzt ist der vor dir gerade fertig und du musst übernehmen.
- 43:38Wie geht es, dass ihr nahtlos übernimmt? Es ist nicht so, er steckt aus, cool, noch ein Kaffee trinken. Ja, ja. Es muss so wie ein Übergang sein. Ja, es ist immer ein bisschen unterschiedlich. Ich glaube, du sprichst ja auch immer ein bisschen mit denen ab. Sie können ja während des Sets schon ein bisschen mit dir reden. Entweder lassen sie das Lied auslaufen, dann wird es schnell im Moment ruhig, proud applaudiert. Und dann komme ich mit dem neuen Lied rein. Oder es gibt eigentlich so ein nahtloses Übergang.
- 44:07Ja. Es ist immer das gleiche DJ Puls, es ist ja nur schnell ein Stick. Kannst du zwei Sticks rein tun?
- 44:14Je nachdem auch 4. Ah wirklich? Also wenn du halt... Du hast ja in der Mitte den Mixer, auf der Seite CD-Jays und je nachdem hast du 2, 3 oder 4. Und dann kannst du auch dementsprechend so viele Sticks nehmen. Ich glaube, wir müssen jetzt anpassen. Ich glaube, das was wir im Heu haben, das ist glaube ich nicht mehr so aktuell. Oh ja. Ja. Das war sehr alt. War ein bisschen herausfordernd. Aber ja. Hast du auf dem alten gespielt? Ja. Ich dachte, wir haben da ein neues bekommen. Einer, der das gebracht hat. Aber in diesem Fall auch nicht.
- 44:43Ist auch eh noch älter, aber ist gegangen. Was wäre denn so ein gutes neues? Der VC ist... Ist das für Pioneer? Ja, genau. Aber dementsprechend halt auch. Also zu Hause kannst du üben für dich? Hast du das DJ-Pool zu Hause? Ja, wir haben alles zu Hause. Und du kannst ja nicht da voll gar ankommen. Nein, nein. Kannst du mit dem Kopf hören? Ja. Und dann hörst du nur du? Ja, also ich kann auch normale Lautstärke, dann höre ich sie auch voll. Also das ist gar kein Problem.
- 45:11Noch nie der Nachbar kommt und sagt «Hey, was läuft mit euch?» Nein, nein, nein. Meine beste Kollegin wohnt oben dran. Oh, was? Manchmal sagt sie schon «Ah, bist du doch ein bisschen müde, gell?» Ja, aber es ist auch manchmal wohl okay. Was sind so deine nächsten grössten Gigs, die du spielst?
- 45:27Ja, sicher Berlin, wo ich mich sehr, sehr fest freue. Das ist im Mai? Ja, genau, im Mai. Dann Aarau, wo ich nachher spielen kann, ist der Aarauer Rave, das ist auch mega cool. Das ist schon nach Berlin? Genau, ja. Also zwei grosse Sachen gleich hintereinander. Ja, voll, voll. Und im August kann ich noch für Naturklang spielen, also das ist sicher auch etwas mega, mega Cooles.
- 45:50Freue mich auch mega-fisch. Wenn du den Tag zumachst und denkst, das ist so dein Traum, deine Traum-Location, dein Traum-Club oder die Stage, die ich drucken möchte, was wäre das?
- 46:03Ich glaube, so ein Klassiker, jeder DJ möchte, aber ich würde mega gerne mal in Ibiza spielen, weil ich gehe sonst in den Ferien nicht so oft auf Ibiza, weil ich einfach die Insel so schön und magisch finde. Ja, und zum Beispiel mal in Pasha spielen, das wäre mega cool. Ist Pasha so Nonplusultra? Ja, voll. In dieser Szene. Das Akasha finde ich auch mega cool. Wie? Das ist Akasha, das ist auch in Ibiza. Ist eher ein bisschen kleiner, sage ich jetzt mal, vielleicht eher so ein bisschen...
- 46:29Auch bei den Locals mehr bekannt. Ja, der wäre halt auch mega schön. Und wenn du nach Ibiza gehst, gehst du wirklich in dieser Club-Szene? Ich glaube, Ibiza hat so eine mega schöne, ruhige... Ja, beides. Nein, ich gehe wirklich dort zum Jahrholen. Ich habe gedacht, du willst die Schweiz daten? Einmal oder so. Ja.
- 46:50Es gibt so viele Retreats, die man machen kann. Ja, das habe ich noch nie gemacht. Aber ich finde es einfach ein magischer Platz. Es sind wunderschöne Inseln und ich finde es mega gut hier oben oben.
- 46:59Allgemein Ferien, was ist so? Habt ihr etwas geplant? Ja, Ibiza. Habt ihr Ibiza geplant? Ja. Und noch mit einer mega grossen Freundesgruppe, also zu 14, gehen wir noch in Mallorca, in Finca alle zusammen. Oh ja, was? Wann dann? Ja, auch im Sommer. Auch im Sommer? Wir gehen dann auch im September. Ja. Für den 60. Geburtstag meiner Mutter. Ja, cool. Mit der ganzen Familie gehen wir in Finca für irgendwie gerade zwei Tage oder so. Ja. Richtig gut. Ja, Mallorca ist auch super. Ja, ich freue mich auch mega. Mallorca ist super. Ja.
- 47:29Bist du eher einer, den du gerne im Sommer magst? Ja, definitiv. Ja. Ich mag die Wärme, den Strand. Jetzt sind wir gerade im Frühling, also im Winter schon fast, in Costa Rica. Wie lange waren ihr da? Drei Tage. Ja.
- 47:50Ja, wenn ich die Videos sehe, denke ich so, ist das eine crazy Location? Ja, also, umgekehrt. Ja, Costa Rica habe ich noch nie gesehen. Ich habe es mir gleich copy-pastet. Ja, mega, mega schön. Seid ihr verlobt schon? Nein, nein, nein. Aber, ist es so ein Traum? Ja, irgendwann werden wir dann schon mal heiraten, aber wir sind beide so noch nicht gerade jetzt in den nächsten Jahren. Weisst du, wie alt ist er? Er ist 28.
- 48:22Ja, er ist 8. Er ist 98er. Ja. Nein, 97er. Er ist 97er. Okay, ja.
- 48:31Krass, der Schnurrschleppi. Crazy. Ja. Wie ist es so als Frau, wahrscheinlich als DJ, wenn du dir direkt einen DJ denkst, heute auch nicht mehr, aber eher als Mann. Wie ist es in einer Männerdomäne, in einen Ort, der viel manndominierend ist, reinkommen?
- 48:55Ich habe jetzt sehr viel Mühe gehabt zu reden, weil ich nichts beurteile. Ich weiss genau, was du meinst. Ich muss sagen, ich hatte schon als Mädchen immer mehr Kollegen als Kolleginnen. Ich bin immer sehr gut mit Männern ausgewachsen. Darum ist es für mich voll okay.
- 49:14Ja, aber ich muss sagen, ich fand es am Anfang schwierig. Ich habe viel mit Luca zusammen aufgelegt, das war immer das Zweite. Das gab mir auch Routine. Immer nach dem Set waren alle zu ihm und haben nur einen angeschaut und gesagt, «Hey, voll geil, mega geil.» Ich stand wirklich wie Luft nebenan und dachte, «Okay, gut.» Und dann, wie die Leute manchmal sind, hat es geheißen, «Ja, ich mache ja gar nichts, ich stehe einfach nebenan, Luca macht alles.» Das musste ich schon viele Mal anhören.
- 49:43Aber mittlerweile habe ich beweisen, dass ich es kann, dass ich auch alleine auflegen kann, dass ich da bin. Ja, und darum...
- 49:52Ja, ich finde es in dieser Szene auch mega wichtig. Es ist wichtig, dass auch die Frauen ein bisschen mehr aufkommen, dass die Frauen auch ein bisschen sichtbarer sind. Aber ich finde, du solltest nicht eine Frau buchen, einfach weil sie eine Frau ist, sondern mir ist es gleich wichtig, die Veranstalter wollen mich, weil ich einen coolen Sound mache, weil ich eine coole Energie bringe. Und nicht einfach, weil ich eine Frau bin. Das finde ich einfach mega wichtig. Unbedingt. DJ Totana kannst du?
- 50:23Sie war auch im Podcast? Ja. Mega cool. Für mich ist sie eine der ersten Frauen, die wirklich aufkam, die als DJ leben konnte und Musik gemacht hat und auf grossen Stages war. Sie hat auch so klasse Geschichten erzählt. Was sie alles erlebt hat. Wirklich crazy. Ja, das glaube ich. Wir sind auch mal...
- 50:43Eine kleine Kollegengruppe, wo alle DJs waren, waren wir auch an einem Event. Dann kam auch der Veranstalter und verteilte jedem DJ Fetters. Und mir halt nicht. Dann sagte ich, ich lege auf. «Ah, echt?» Oder wenn ich anderen Baren etwas holen wollte, sagte ich, ich darf schnell was oder etwas. Bei DJs «Wa? Du siehst gar nicht aus wie ein DJ!» Am Anfang schon sehr viele solche Kommentare.
- 51:11Aber weniger mit der Zeit? Ja. Ich habe das Gefühl, es hat sich schon etwas schlecht etabliert mit Frauen als DJ. Ja, mega. Es gibt wirklich immer mehr. Was würdest du mir empfehlen, wenn jemand sagt, ich würde gerne mit dem anfangen, ich liebe es, es macht Spass, ich möchte es austesten. Was wären die ersten Steps?
- 51:30Ich glaube, es ist sicher wichtig, dass du viel lernst. Mega, mega, dass du dich wirklich sicher fühlst. Dass du weisst, was für Musik ist oder welche Musik gefällt dir. Wenn es dir wirklich Spass macht und dir das wichtig ist, nimm Sätze auf, tue dich auf Soundcloud.
- 51:48Dann würde ich viel unterwegs sein, mit den Leuten connecten. Vielleicht auch mal ein Set schicken, fragen, wäre da vielleicht etwas, würde das passen? Und dann so ein bisschen in das Ganze hineinkommen. Und am Anfang,
- 52:05Ich habe so oft oder auch jetzt noch in kleinen Clubs oder Bars gespielt. Ich spiele so gerne und darum finde ich es eigentlich auch cool, überall immer ein bisschen zu spielen. Und ich denke, es gibt immer überall eine kleine Möglichkeit, dass vielleicht genau dort jemand ist, der dich hört und sagt, hey, mega cool.
- 52:25Ja, voll mega. Das ist einfach so eine Konstanz, durchziehen, Disziplin haben, weitermachen. Mega, mega, mega. Es scheint auch so ein bisschen auf und ab, auf und ab. Manchmal hast du eine mega coole Anfrage, dann sagen sie dir gleich wieder ab, dann hinterfragst du alles, dann kommt aber vielleicht wieder das Nächste, oder der klappt dir nicht. Das ist wirklich immer dranbleiben und nie aufstehen. Wie musst du das machen? Geschäftlich? Hast du eine Einzelfirma gegründet? Oder wie macht man das als DJ?
- 52:55Ja, ich habe mich jetzt als selbstständig angemeldet. Genau. Es ist aber auch noch wichtig, dass man es einfach richtig macht, dass die Abrechnungen stimmen. Genau, ja. Also ich mache hier alles auch sauber mit den Rechnungen. Eben, ja. Das ist hier wirklich alles. Aber gibt es manchmal die, die sagen, «Hey, können wir das bar machen?» Mittlerweile im Fall eigentlich fast nicht mehr. Am Anfang habe ich schon noch oft Geld zur Bar bekommen, aber mittlerweile schauen alle das hier alles weg.
- 53:26Wenn wir uns jetzt informieren möchten, wo deine nächsten Gigs sind, wo du auftrittst, wo kann man am besten draufgehen? Auf Insta? Ja, auf Insta habe ich einen Link von LingQ. Dort kann man draufdrücken. Und dann sieht man gleich alles. Ich würde gerne noch andere Webseiten dran. Ah, wirklich? Genau, die sollten auch in den nächsten Wochen... Einfach etwas Kleines, aber es sollte dann draufstehen. Aber das ist wichtig, das ist super. Genau, ja. Und dann sieht man dort eigentlich alles. Ich habe einen Link geklickt bei dir auf Insta.
- 53:55Ich dachte zuerst, das wäre eine Homepage, aber es ist wie ein Linktree. Ist das ein Linktree? Ja, es ist etwas ähnliches. Und dort stehen alle Daten. Die nächsten Daten? Genau. Krass. In diesem Fall, dieses Jahr, sicher gross, ist noch Berlin, Aarau, St. Gallen. Ja, St. Gallen Openair, genau.
- 54:16Dann geht's Openair. Wann ist das? Am 26. Juni. Ja. Und bist du schon dabei? Ja, dort spiele ich auch. Wie geil! Ja, ja, freut mich. Es gibt noch so viele mehr grosse Sachen, die noch kommen. Ich freue mich mega, mega fest. Wann ist die Hauptsaison für DJs? Schon ein bisschen den Sommer. Wenn die meisten Festivals und D-Dances sind. Mache ich auch mega gerne.
- 54:43Schön. Ich habe noch ein paar Fragen, die ich gestern auf Insta bekommen habe. Und du sagst, es ist hoffentlich nichts Komisches. Aber das stimmt nicht. Also, mal schauen, was wir hier haben. Jemand fragt, nächste Rave.
- 55:02Ja, der nächste ist ähm, nächstes Wochenende in der alten Kaserne in Zürich. Ähm, ist von... Ah, ähm...
- 55:15Das hat wahrscheinlich bei Helvetia Platz. Ich war auch noch nie da. Das lässt mich überraschen. Das ist zusätzlich auch noch meine Release-Party. Also jetzt mit Agathe Mato kommt mein erster Track raus. Ah, wirklich? Es war eine andere Frage. Wenn man Songs von dir hören möchte, Soundcloud? Auf Soundcloud habe ich einfach Sets, die ich aufgenommen habe, aber noch keine Songs von mir. Aber ab dem 2. April kommt dann mein erster Track raus.
- 55:44Und das ist das, was du auflegen musstest? Am 3. April. Genau, am 3. April. Wie geil ist das denn? Hast du schon irgendeinen Sneak-Peak irgendwo rausgelassen? Ja, genau. Finster sieht man es. Geil! Wie lange geht der Track?
- 56:01Vier bis fünf Minuten. Top. Genau. Das ist komplett alles von dir gemacht. Ist das, zeigst du mir, was ist das? Ja, Studio. Auf was schneiden ihr? Wie machen ihr das? Ableton heisst das Programm. Ableton heisst das Programm. Ja, genau. Hast du mal gehört? Ja, mit Agathe Marto, das ist auch ein DJ-Duo. Ja. Mit denen bin ich viel im Studio gewesen. Ich sehe. Immer da gejagt. So geil. Ja. Unnerwös. Freust du dich? Ja, ich freue mich mega.
- 56:29Und wo wird der nachher sein? Wird der auf Apple Music, Spotify erhältlich sein? Ja, sicher auf Spotify und dann kannst du ihn eben auch auf Beepod runterladen. Ah, du kannst ihn nachher runterladen, damit man ihn kaufen kann, damit andere DJs ihn brauchen können? Genau, ja. Wie geil ist das dann? Ja. How cool is that? Du hast jetzt von einem Kollab gesprochen, aber ich frage dich, deine Traumkollab.
- 56:57Ganz ehrlich, mittlerweile ist mein Markenzeichen Adidas geworden, weil ich eigentlich immer in den Adidas-Hosen lege. Die Leute erkennen mich auch, weg diese Hosen wieder. Und ja, mit Adidas finde ich mega, mega cool. Adidas? Hallo! Also, brauchen wir noch mehr Zeichen? Da ist sie. Voll. Sehr geil. Adidas, voll gut. Ja, finde ich mega cool. Richtig geil.
- 57:24Vor allem würde das mega viele neue Türen aufmachen. Vielleicht, ja. Eben, Sport würde eigentlich mega gut passen. Ja, ja. Und ich glaube, Adidas hat jetzt noch nie so gehalten mit einem DJ gemacht, deswegen... Würde es noch besser passen? Ja, das wäre... Voll. Eine nächste Shit in eine neue Ära, Adidas. Also, hallo? Jemand fragt, wo du am liebsten in die Ferien gehst.
- 57:47Auf Ibiza, definitiv. Ich glaube, das wissen auch alle, die mich ein bisschen kennen. Das sind immer die. Also Ibiza-Girl. Was ist dein grösster Auftritt und wo? Was stehen für Projekte an in Zukunft?
- 58:06Ja, also... Also grösste Auftritte? Ja, habe ich jetzt schon erzählt. Im Projekt bin ich jetzt noch an weiteren Tracks dran. Ja. Um die sicher fertig zu machen, ein cooles Label zu finden und zu releasen. Die, die jetzt rauskommt, ist eine Single? Ja, genau. Und da kannst du mich sicher erklären. Es gibt Single, dann gibt es E-Peace. Was ist das? Einfach gleich mehrere, genau. Aber noch nicht ein Album?
- 58:31Nein, es ist noch nicht ein Album. Es sind meistens so drei Video-Tracks. Ein Album ist dann wirklich so 10 plus oder so? Genau. Gut. Was ist denn für ein Projekt da in Zukunft? Genau, also weitere Tracks, weitere Songs. Gut. Und dann die letzte wäre noch, deine grösste Inspiration? Meine grösste Inspiration? Hm...
- 58:58Ja, ich glaube, meine grösste Inspiration war schon immer Tan, von der ich vorher schon erzählt habe, die sich eben rebrandet hat und jetzt Aya heisst. Ja, sie ist für mich ein mega grosses Vorbild. Also sie kann die Crowd immer mit so krasser Energy mitnehmen und
- 59:19Mit dieser positiven Art. Das hat mich sehr, sehr stark inspiriert. Und ich konnte auch mal... Das war recht am Anfang. Ich habe am St. Gallerfest eine Afterparty gespielt. Und sie hat nach mir gespielt. Und dann hat sie gesagt, spielen wir doch noch ein wenig zusammen. Und ich bin wirklich so... Oh mein Gott, kann ich das? Und dort habe ich sie dann auch ein wenig kennengelernt. Und ich finde sie jetzt auch immer noch sehr inspirierend. Sehr schön. Brauchst du diesen Austausch für dich? Ist es wichtig, dass du jemanden hast, den du anschaust?
- 59:48Mega, ja. Du immer «k»? Meinst du generell? Ja, Austausch ist mir eigentlich schon mega wichtig. Der kommunikative? Ja. Ich glaube, ich bin schon immer mega sicher, was ich will. Dass ich da mega zielstrebig bin. Aber trotzdem haben mich noch andere Meinungen gehört, um mich austauschen zu können. Das ist mir schon immer mega wichtig. Ja. Was war dein grösstes Vorbild als Kind? Als Kind?
- 1:00:20Ich hatte nie so ein Vorbild. Also nie so eine Band oder eine Musikerin, wo ich gesagt habe, so cool. Ja, nein, habe ich eigentlich nie so gehabt. Was hast du denn als Kind erwartet? Ich habe lange Schach gemacht, war Schauspielerin. Aber Sängerin wegen der Musik nicht? Nein, singen kann ich nicht. Dich nicht? Nein.
- 1:00:51Ja, meine Kollegen sagen es immer wieder mal, wenn ich dann im Ausgang singe, lachen sie mich auch immer ein bisschen aus. So, bleib hinter dem DJ-Programm. Ja, etwas so. Aber Schauspielerin? Ja, so als Kind. Das fand ich immer mega cool. Ich glaube, ich wollte nie so einen 0,5-Tage-Job. Ja. Hast du jetzt definitiv auch nicht. Ja, voll. Oder auf jeden Fall einen Teil davon nicht. Ja. Ähm.
- 1:01:19Wie fest wird die Musik deine Identität widerspiegeln? Im Sinne von, wenn du deine Tracks machst, kannst du dich in dir wie reinfühlen oder vielleicht anders gefragt. Wenn du etwas kreierst, machst du es aus einem Gefühlszustand, einen Gemütszustand? Oder ist es einfach so, das klingt gut, das klingt gut, ich tue es jetzt mal zusammen?
- 1:01:43Ja, ich versuche eigentlich immer, oder eben vor dem Auftritt bin ich immer mega gehypt, habe das Gefühl, ich explodiere fast vor lauter Energie. Ich freue mich auch dann mega fest und ich versuche auch mega fest die Energie auch in diesen Liedern rüberzubringen, dass dann halt auch diese Crowd so ein bisschen catcht und dass wirklich die diese Energie spüren und den ganzen Vibe. Und eigentlich versuche ich auch immer so sehr groovig, so ein bisschen dancy zu spielen.
- 1:02:12Ja, das sind schöne Vibes, schöne Atmosphäre. Mit dem Publikum zu spielen, machst du auch viel? Oder kannst du das gut als DJ? Irgendwie mitziehen, tanzen? Ich glaube schon, ja. Immer ein bisschen mehr. Hast du einen Signature-Move?
- 1:02:28Nein. Noch nicht? Nein, noch nicht. Ich glaube, das war ein wahnsinniger Prozess, den ich angefangen habe aufzulegen. Da war ich wirklich so fixiert. Ich konnte nur auf die Digital-Post schauen. Und wenn mich die Leute angeschraubt haben und etwas fragen wollten, so, nein, sorry, ich kann nicht reden und auflegen. Ja, und ich glaube, das ist mit der Übung auch alles viel besser geworden. Jetzt kann ich wirklich mit dem Publikum interagieren. Und ich sehe manchmal auch so Blickwünsche.
- 1:02:53Ich bin halt so ein kleines blondes Mädchen, stehe vor den DJ-Pult. Und jetzt im Sun-Ice habe ich schon eher hart gespielt. Was heisst hart? Einfach so ein bisschen...
- 1:03:08Ein bisschen ballerisch. Ja, nicht so saftige Musik. Und wenn man die Musik aus den Boxen rausgetatscht hat und die Leute schockiert schauen. Krass. In diesem Moment gibt man auch sehr viel Energie. Und die Blicke liebt dich so sehr.
- 1:03:30Ja, und danach kannst du halt voll mit dem Publikum mit abgehen. Ja, das ist mega, mega cool. Also, ich glaube, ich spüre mega fest die Energie vom Publikum und sie spürt es mega fest von mir. Das finde ich auch schön, ja. Das ist auch, glaube ich, mein grösster Antrieb. Da macht man so Freude, ja. Voll.
- 1:03:47Ich kann mir vorstellen, was da für eine Energie zurückkommt aus einer Crowd, wenn sie sich richtig bewegen kann. Massiv. Ja, voll. Massiv. Es gibt ja auch schon Gigs, wo die Leute mehr am sprechen sind und sie sind ein bisschen da. Und dann hinterfrage ich mich das ganze Leben, mache ich jetzt irgendwas falsch, mache ich das richtig, hätte ich etwas anderes machen sollen. Aber es gibt halt so Momente. Ich glaube das Setting macht halt mega viel aus. Ja, mega, mega.
- 1:04:15Wenn ich jetzt überlege, du bist in einem Club, in einem Nordstern, und du fängst an und machst etwas, was ballert, dann kommt natürlich Energie des Grauens zurück. Im Hoi, wo wir letztes Mal die Coffee Rave hatten, war es wie ein Background. Alle haben ein wenig geschwätzt, ein wenig gegessen, ein wenig getrunken. Aber es ist halt nicht...
- 1:04:36Ja, aber auch dort habe ich den Blick gespürt. Die Leute haben es auch cool gefunden. Mega, es war mega lässig. Ja, probierst halt. Egal, was für eine Location. Egal, ob du jetzt Intro, Outro, Main Time spielst. Ich finde alles mega wichtig. Also wir planen jetzt Part 2 dort. Ja, ich bin gespannt.
- 1:04:54Du musst dabei sein, sagst du. Ja. Sagst du Katharina? Nein. Nein. Jetzt fängst du schon so an. Nein, herrlich. Schau mal, Steffi, wir sind schon über eine Stunde dran. Und vorne hast du gesagt, können wir überhaupt eine Stunde reden? Ja. Also da kommen noch ein paar Gesprächsthemen. Aber wir sind da noch nicht ganz fertig. Noch nicht ganz fertig. Und zwar, ich mache immer so eine Schnellfeuerrunde. Das sind so ein paar schnelle Fragen, also Fragen,
- 1:05:19Ein paar Fragen, die man schnell beantworten kann. Wir versuchen es auf jeden Fall. Oftmals macht es einfach mal die Türen auf. Darum, meine liebe Steffi, bist du ready für die Schnellführrunde? Yes. Club oder Festival? Festival. Warmout oder Peak Time? Peak Time.
- 1:05:42Aber meistens fängst du an in einem Warm-up, wenn du noch in der Szene bist. Ja, ja. Dann machst du den Start, bis alle mal da sind. Das ist auch ein mega wichtiger Job. Ich meine, du holst die Leute ab, du creierst den Vibe, oder gehst dann so ein bisschen weiter. Und ich sage jetzt mal, schon nicht ohne. Jemand, der das Warm-up versaut, kann dir, was danach kommt, das alles noch retten? Oder ist das schon schwierig?
- 1:06:07Nein, ich denke, wenn es einen guten DJ ist, kann er das verraten. Super. Gut, dann Tracks vorbereiten oder spontan fühlen und spielen? Wie gesagt, wenn ich wirklich an einem Event spiele, wo ich mega nervös bin, muss ich mich vorbereiten.
- 1:06:30Aber dann machst du einfach die ersten zwei, drei Tracks? Durch Vorbereitung oder alles? Ja, nein, nein. Die ersten zwei, drei und dann merkst du eigentlich schnell, passen jetzt diese Lieder oder musst du alles komplett verwerfen. Wie kannst du die Tracks suchen?
- 1:06:48Sehr strukturiert. Da habe ich alles von Luca gelernt und ich bin sehr froh, dass er so streng war mit mir. Ja, wirklich nach Jahr, Monat und dann der Event-Namen. Und dann weiss ich genau, aha, okay, am «Sanais» habe ich jetzt etwas härter gespielt, dort sind die härteren Tracks drin. Oder jetzt am «Hecht am Schnee» habe ich so ein wenig «Groovy Dancy» gespielt, dort sind die vier Tracks drin. Genau, und so kann ich dann immer sehr schnell was machen. Du machst so wie Unterordner auf dem Stick oder was? Genau, ja. Ah, okay, okay.
- 1:07:15Dann kannst du rein kauen und dann musst du... Nein, oh mein Gott. Dann wirst du es schneller finden. Nein, nein, wirklich sehr schön strukturiert. Ich glaube, das ist auch sehr wichtig. Okay. Dann die beste Crowd, die du bis jetzt bekommen hast. Sana, es war sicher sehr gut. Ich muss sagen, die Crowd ist immer cool. Aber letztes Jahr habe ich noch «Ein Tag am See» gespielt für die Langstrasse 97.
- 1:07:42Ich war so nervös. Es war so ein cooler Gig. Proud hat es richtig gefühlt. Das war mega cool. Das war vor einem Jahr. Langstrass 47? 97. Das ist ein Label. Von Zürich? Ja. Die machen am Seetag am See. Damals war «Raketen» da. «Klaus» und «Langstrass 97».
- 1:08:15So Corporate-Aufträge machst du auch, oder? Hast du das schon gemacht? Ja, habe ich jetzt tatsächlich meinen ersten im Sommer, weil diese Person mich im Heu gesehen hat spielen. Wie geil ist das dann? Ja, voll. So gut? Ja. Darum sage ich immer, auch bei kleinen, herzigen Sachen, es kann alles passieren. You never know. Genau. Ja, freue mich auch mega fest. Was ist, wenn...
- 1:08:41kann man dich anfragen, wenn man sagt, hey, hör mal, ich brauche einen Track für einen Podcast zum Beispiel. Ich sage, hey, hör mal, ich will so einen Track, wenn ich am Anfang ein Intro mache, wo unten dran ein Track von dir ist. Kann man dich anfragen, dann machst du das.
- 1:08:57Würdest du es machen oder sagst du, lass uns zusammen reden und dann reden wir? Nein. Ich glaube, bei mir ist das alles noch ein Megaprozess. Ganz allein bin ich noch nicht so gut mit Ableton, dass ich alles allein kann. Darum habe ich nicht so viel mit Agatmato zusammengearbeitet. Aber ich sage jetzt mal, wenn ich dann wirklich viele Erfahrungen habe, ja, wieso nicht? Ja, gut. Sehr schön.
- 1:09:25Dann, ähm... Das ist ein bisschen frach. Schlechteste Gig ever. Schlechteste?
- 1:09:36Kein Gig ist schlecht. Ich mache es so gerne. Ja, aber einmal, ich muss jetzt keinen Namen sagen, aber einmal, das war auch noch am Anfang, habe ich an einer Afterparty gespielt. Wie immer auch wieder ultra nervös und so. Und dann bin ich dort angekommen und die ganze Anlage war kaputt. Es ging nichts. Also der Link, du hast immer so einen Link, du kannst den Stick reinmachen und dann wird von der einen Seite auf der anderen, dass halt jeder da gesehen ist.
- 1:10:03Das hat nicht getan. Dann konntest du nicht loopen. Loopen heisst quasi, wenn du am Anfang des Tracks einfach immer die vier Schläge wiederholst. Es ging wirklich nichts. Du hast die Waveform nicht gesehen. Du hast gar nichts gesehen.
- 1:10:20Dort hatte ich noch nicht so viele Übungen. Und dort hast du wirklich, was auch mega wichtig ist für die DJs, alles aus dem Chör, nichts mit Schauen, gar nichts. Du musst dort spielen und den Track musst du von Anfang an laufen lassen. Dann probieren, so ein bisschen zu matchen.
- 1:10:36Genau. Und ich sage jetzt mal, die ersten drei Übergänge waren das Grauens. Also ich habe mich so geschämt. Die Leute haben gedacht, ich habe absolut keine Ahnung. Ja, aber nachher habe ich mich dann langsam reingefunden und ich konnte auch irgendwie meistern. Aber das war so der Horror für mich. Also du hast jetzt in zwei, drei Sätzen so viele Wörter bei uns, die ich noch nie gehört habe. Also du hast gesagt «Bib-Matchen».
- 1:11:01Speedmatch ist eigentlich, dass du immer zwei Tracks machst, quasi mit den Übergängen machst, zwei Tracks miteinander laufen lässt. Dass die zwei Tracks gleich klingen. Vom Ding her. Ah, vom Takt. Okay. Nicht, dass es so holpert. Das ist Speedmatch. Dann Waveform hast du nicht gesehen. Wie eine Waveform?
- 1:11:22Genau, du siehst das eigentlich auf dem CDJ. Also eine Welle, und die musst du matchen? Musst du auch matchen? Nein, du siehst einfach so ein bisschen, wie der Break ist. Okay. Und das ist aber, wenn du am Anfang bist, dann musst du das wie noch sehen,
- 1:11:40Aber nachher kannst du auch noch etwas Gehör machen. Ja, nicht unbedingt. Aber wenn du mit dem angefangen hast zu üben und du kennst es nur so. Ich sage jetzt mal, alle, die mit Vinyl aufgelegt haben, also absolut kein Thema. Aber ich habe mit einer recht guten Anlage angefangen zu üben, relativ am Anfang. Und dann bist du dich halt nur daran gewöhnt. Und wenn du dann halt so gar nichts drin hast, sondern du kannst nur Play drücken und du musst nachher alles irgendwie probieren anzupassen, dann musst du auch sehr schwierig sein. Aber ich sage eben, bei solchen Sachen lernst du extrem viel.
- 1:12:10Im Nachhinein muss ich sagen, ich bin froh, dass mir solche Sachen passiert, weil das macht mich viel stärker und viel mehr Erfahrung. Erfahrung sammeln, mega. Was kippt sofort die Stimmung? Nicht bei dir, aber allgemein. Was wäre so ein richtig grosser Fehler, der die Stimmung richtig versauen würde?
- 1:12:29Für mich ist der Übergang mega wichtig. Wenn der Übergang nicht sitzt. Wenn man es wirklich extrem hört. Logisch, es kann jedem mal passieren, dass es versaut. Das ist mir auch schon passiert. Aber wenn es immer wieder ist. Ich finde die Übergänge, die Musikauswahl, das ist mega Geschmackssache. Ja. Ich finde auch immer, was für eine Ausstrahlung der DJ hat. Das finde ich auch mega wichtig. Ja.
- 1:12:59Und was bringt jede Crowd zum Eskalieren? Ich glaube auch, also eben, ich glaube, kommt wirklich immer auf die Location drauf an, aber ich glaube, wenn du schon als DJ schon eine mega Energy mitbringst, hast du die Crowd schon auch mega mitbekommen.
- 1:13:24Das wissen wir jetzt nach diesem Gespräch definitiv. Und zwar, bist du nervös vor deinen Auftritten? Es ist so schlimm. Es sollte ja besser werden, aber ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer. Wie nennt man das? Lampenfieber? Ja, extrem. Jetzt habe ich es gleich wieder letztes Wochenende gemerkt.
- 1:13:44Ich war wirklich fast gestorben. Es ist dann halt so, dass ich so schlecht bin. Ich bin so nervös. Ich habe das ganze Wochenende fast nichts gegessen, weil ich so nervös bin. Ja, also es ist wirklich ein bisschen Horror. Aber ich sage jetzt mal die ersten zehn Minuten und dann läuft es sich langsam, bis du dann dimm bist.
- 1:14:06Und hast du noch keinen Trick gefunden, der dich irgendwie runterbringt? Nein, leider nicht. Ja. Du vielleicht noch. Irgendwann musst du etwas finden. Ja. Ich weiss halt, ich habe das Gefühl, entweder bist du der Typ oder du bist der Typ nicht. Also ich sage jetzt mal zum Beispiel, Luca ist nie nervös. Gar nie, der ist so geradet. Und ich bin dann halt voll am Hupen und richtig nervös und wuhu. Ja, voll.
- 1:14:33Was unterschätzen die Menschen hauptsächlich an deinem Job? Ähm...
- 1:14:40Ich habe gerade mit einer guten Kollegin darüber gesprochen, die auch bei mir in der Schule arbeitet. Ich glaube, auf Instagram siehst du immer noch so Gigs, wo es mega cool aussieht, es sieht easy, locker aus und so. Aber ich glaube, was wirklich alles dahintersteckt, sieht man teilweise gar nicht so. Also eben auch die Ups und Downs. Also ich bin...
- 1:15:05Jeden Tag brauche ich etwas für die Musik zu machen, weil ich das unbedingt will. Also Social Media oder jetzt... Mein ganzes Presskit aktualisiert.
- 1:15:16Sonst irgendwie neue Ideen oder irgendwie Collabs oder irgendwas. Das ist mir die ganze Zeit irgendwie dran, in meiner Freizeit. Ja, und halt eben so die ganzen Wege, wo du immer reisen musst, dahin und zurück. Auch zum Beispiel jetzt dort im Nordstern. Also ich gehe eigentlich gar nicht gerne alleine irgendwo in einen Club. Also jetzt im Nordstern war ich schon mal da, das war okay. Aber wenn ich alleine bin und an einen neuen Ort muss, das ist für mich Horror.
- 1:15:44Das finde ich ultraschlimm. Ich habe mich auch so fremde Menschen oder Menschen, die ich noch nie gesehen habe, da bin ich am Anfang mega scheu.
- 1:15:54Und solche Sachen fehlen mir dann auch schon. Es geht dann immer. Ich mache alles auch sehr gerne, das ist ja absolut kein Müssen. Aber solche Sachen unterschätzt man schon. Der Schlaf. Ich bin zum Glück wirklich ein Mensch, dass ich auch am Sonntag, am Nachmittag noch ein wenig nachschlafe. Es ist nicht so, dass ich Probleme habe, den Schlaf nachzuholen. Das ist zum Glück absolut kein Müssen. Da musst du fast wie können in deinem Job.
- 1:16:23Am Montag stehe ich dann gleich wieder am Morgen auf. Du musst wieder vor den Kindern stehen. Ja genau, da habe ich absolut keine Mühe. Da bin ich auch mega froh. Aber ja, ich glaube, dass du wirklich... Ich bin fast 24, 27 Jahre alt. Da bin ich dran. Ich mache mega viel Zeit in den nächsten Jahren. Mega schön. Aber ich glaube, das kannst du nur machen, wenn es wirklich eine richtig grosse Passion ist.
- 1:16:45Und ich glaube, das merkt man bei dir, dass es einfach ist. Ja. Ich glaube, es ist so wie... Ich glaube, es ist so wie... Für mich natürlich eine riesen Ehre, dass du jetzt hier bist in diesem Podcast, weil es ist dein erster Podcast, aber irgendwann wirst du in riesen Shows sein und wir werden dich auf der ganzen Welt sehen und ich kann sagen... Mal schauen. She was here. She was here. Sie ist auf dem Schuh gesessen.
- 1:17:10Genau. Im Lehrerzimmer wird darüber gesprochen? Verzählst du über deine Gigs und wie kommt das dort an?
- 1:17:20Ja, voll. Ich finde das cool. Ich musste dann auch... Als ich bei dieser Schule angefangen habe, war das noch nicht so das Thema. Dort war es wirklich ein bisschen nebenbei. Dann hatte ich meinen ersten Auftritt am Openair St. Gallen. Dann musste ich meine Schulleitung darauf ansprechen, ob ich am Freitag unbezahlt machen kann, weil ich am St. Gallen Openair davor liege. Dann habe ich erklärt, dass ich DJ bin und so.
- 1:17:45Ja, sie haben auch voll cool reagiert. Sie finden das auch okay. Auch die Eltern meiner Schüler finden das mega cool. Die sind dann auch... Haben wir auch gekeckt? Ja, die sind als Opener dann auch gekommen. Das war mega herzig. Ja, und auch... Ich habe jetzt zwei mega gute Freundinnen im Team gefunden. Mit denen spreche ich sowieso immer drüber. Die anderen sprechen mich auch an. Ich finde das auch cool. Ich hätte es auch mal dürfen.
- 1:18:12Die eine Lehrperson macht Begabungsförderung, sie macht auch Gewunderanlässe, wo eine Person kommt und etwas vorstellt, sei es Hip-Hop-Tanz oder Jazz oder irgendwas. Sie hat mich dann auch gefragt, ob ich mal einen DJ-Kurs oder DJ-Stunde geben würde. Das ist jetzt auch schon wieder etwas länger her. Ja, das habe ich dann auch gemacht. Es gab auch mega positive Rückmeldungen. Das war mega cool. Das ist schön. Cool, dass es von allen Seiten wie
- 1:18:40Nicht nur akzeptiert, aber auch gefördert wird. Ja, genau. Das ist mega schön. Ja, am Anfang hatte ich schon ein bisschen Mühe oder Respekt. Wie reagieren die Eltern? Aber ja, haben sie wirklich alle Wett aufgenommen. Schön. Wenn du merkst, dass jemand für etwas brennt, dann möchtest du auch keinen Stein weglegen. Im Gegenteil, du möchtest dich auch wieder fördern. Ja. Wann hast du das letzte Mal zweifelt?
- 1:19:10vor dem Podcast, soll ich den Podcast machen? Zweifeln eigentlich... Du hast nicht viele Zweifel? Ja, manchmal schon. Also ich möchte unbedingt, ich würde auch mega gerne international spielen können und dann...
- 1:19:35Es gibt immer wieder so ein bisschen... Ich meine, klappt das? Pack ich das? Geht das? Und ich muss dann immer wieder zu mir kommen und mich finden und sagen, hey, in dieser kurzen Zeit habe ich eigentlich schon mega viel erreicht und ich kann mega stolz sein auf mich. Und dann vergleichst du dich halt so schnell mit anderen Leuten oder anderen DJs und dann kommen die Zweifel wieder ausschnell. Aber ja, eben, ich habe so viele gute Leute um mich herum und auch wirklich viele DJs im Kollegenkreis, die immer mega gut austauschen. Ja, bestärken die eigentlich
- 1:20:05Ich habe noch zwei Fragen. Die erste von diesen zwei ist, was bedeutet für dich Erfolg? Erfolg ist eigentlich, wenn du wirklich deiner Leidenschaft nachgehen kannst und wenn du da
- 1:20:24so umsetzen kannst, wenn du deine Träume verwirklichen kannst. In diesem Fall bist du erfolgreich. Ja, wirklich. Du redest von Musik und du strahlst. Ist doch herrlich. Ja, ich glaube, das ist für mich wirklich Erfolg. Super. Dann die Letzte. Der Podcast heisst «Momentum». Was heisst jetzt aber «Momentum» für dich?
- 1:20:58Ähm... Ich glaube, ja, es ist ein bisschen ähnlich, was ich gesagt habe. Im Moment sein, jetzt und da und wirklich alles geben und nicht immer denken, wer wer wen. Sondern... Ja... Wirklich sagen, hey, hier bin ich, ich habe meine Träume und meine Ziele verwirklichen. Würdest du sagen, du bist jetzt voll in einem Momentum? Ich glaube schon, ja. Ja.
- 1:21:26Hundertprozentig. Hundertprozentig. Es ist so, du machst etwas und dann ergibt sich etwas Neues. Es ist wie ein Schneeböller, der den Berg abtut und es wird immer grösser, weil es immer mehr passiert. Und wie du sagst, die Zweifel von Faha,
- 1:21:47Logisch hast du keine Zweifel, wenn der Schnee bald irgendwo reinkracht und alles kleine Teile und irgendwie, ich weiss auch nicht, mal, wenn die Jammer überbuchen oder, weisst du nie. Und ja, dann wirklich am X10'000 Szenario in meinem Kopf, was könnte passieren, wann, wann, wo. Aber eben, wie du sagst, Momentum, das wirklich wie jetzt, hier und da. Lebe jetzt, geniesse es und ja. Sehr schön. Voll.
- 1:22:17Hey, also, wir sind auch jetzt noch nicht ganz fertig, weil erstens möchte ich mich richtig gross und fest bei dir bedanken für das. Es hat mir bis jetzt richtig viel Spass gemacht, um dich besser kennenlernen, um deine Passion besser kennenlernen, wie du mit gewissen Sachen umgehst.
- 1:22:32was du so fühlst, wenn du vor einer Crowd bist oder vor deinen Kindern in der Schule. Also mega, mega spannend, um das alles ein bisschen zu erfahren. Das ist deine Kamera. Das hast du gerne noch in der Kamera, wenn du etwas auf den Weg mitgeben möchtest. Egal wer, ob das deine Community ist, ob das aufstrebende DJs sind, egal wer, das darfst du ihnen gerne mitgeben.
- 1:22:59Ich habe mal einen mega schönen Spruch gehört. Wer nicht mutig ist, der wird auch nie gewinnen oder Erfolg haben. Ich habe mir wirklich zu Herzen genommen, ich will nicht mal alt sein und denken, wieso habe ich das nicht ausprobiert, wieso habe ich das nicht gemacht. Sondern ich will wirklich mein Leben gelebt haben. Auch ihr, geht euren Zielen, euren Träumen nach. Das hast du sehr, sehr schön gesagt. Danke vielmals für das.
- 1:23:29Jetzt nochmal an dieser Stelle, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, um hierher zu kommen. Wir haben jetzt gehört, dass du wirklich viel um den Hut hast, dass deine Terminkalender voll sind, du hast Gigs all over the place, sogar deine ersten im Ausland, also gratuliere zu dem, mega cool, dass das passiert ist und
- 1:23:49Ich bin mir 100%ig sicher, so wie ich vorhin gesagt habe, du warst in diesem Podcast, aber bald werden wir dich überall sehen, wir werden dich nochmal in grossen Billboards sehen. Logisch, das wird passieren. Von dem her, danke vielmals, dass du dir die Zeit genasst. Mega schön. Danke dir auch. Danke.
- 1:24:06Und danke auch dir, dass du wieder zugehört hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Persönlichkeiten, inspirierende Geschichten erzählt. Heute mit Steffi Garidino. Gehen Sie stalken. Sie macht richtig geilen Sound. Schauen Sie, wann Ihre nächsten Gigs sind. Und spammen Sie zu. Macht auf jeden Fall.
- 1:24:23Sehr, sehr viel Sinn. Und wenn dir der Podcast gefallen hat, dann so ein paar Knöpfchen. Der eine heisst abonnieren. Wenn du dort drückst, verpasst du keine Stories mehr wie von Steffi. Und vor allem hilft es unserem Account immer weiter zu wachsen und weiterhin tolle Gäste einzuladen. Darum danke dir vielmals. Alles Gute und bis bald. It's a wrap. Ist gut gewesen?