Latest / SISOSIG Podcast / Wieso dein Nein fast nie so schlimm ankommt wie du denkst
Transcript
- Andreas: Hallo Lisa! Na? Lisa: Hallo Andreas! Na? Andreas: So, wir sind hier bei ZSOSIG. Das steht für Should I Stay or Should I Go? Und es ist der entscheidende Podcast für alle, die zu lange vorm Keksregal stehen und sich nicht entscheiden können. Wir behandeln Entscheidungen jeglicher Art. Und wir haben ja schon das letzte Mal, das vorletzte Mal, der der letzten 736 Folgen, die wir bislang aufgenommen haben. Da haben wir schon mal drüber gesprochen. dass wenn Kinder auf lange Reisen gehen, man denen sagen soll, sie sollen öfter mal Ja sagen. Sie sollen sich trauen und erst mal Ja sagen. Und dann hat Lisa, die Lisa, die mir hier virtuell gegenüber setzt, gesagt Ja und Nein. Manchmal muss man auch einfach Nein sagen, besonders wenn der Chef die Chefin immer ankommt und sagt, hey, das kannst du doch noch mal eben schnell machen. Dann soll man auch mal Nein sagen. Und das würde ich gerne heute mit dir in aller Tiefe. Lisa: Hahahaha Andreas: soweit wir kommen besprechen. Aber vorher würde mich doch wirklich interessieren, was der Song der Woche ist, welcher Song deine Woche prägt oder geprägt hat. Lisa: Hat noch nicht die Woche geprägt, aber zum Thema Nein sagen, habe ich gedacht, ich gucke mal nach Liedern mit No und dann ist mir als erstes ein großer Klassiker meiner Jugend, zu dem ich sehr oft im Rockpalast getanzt habe, eingefallen und zwar No Rain von Blind Melon. Andreas: No rain. Ja, okay. Den kenn ich glaub ich gar nicht. Das kann gar nicht sein. Hab ich, ich bestimmt. Lisa: Ja. Nachkomm! Nein, das kann überhaupt nicht sein. Ich könnte jetzt singen, aber das wollen wir alle nicht. Andreas: Das wollen wir alle nicht. Kurzer Hinweis, haben eine Spotify-Playlist, wo wir diese Songs hinterlegen. Das heißt, alle, die völlig random irgendwelche Songs hören wollen. Diese Playlist ist das Gegenteil eines guten DJs. Ein guter DJ versucht ja, einen bestimmten Flow zu entwickeln. Das wollen wir definitiv nicht. Wir sagen Nein dazu und ballern da einfach Lieder rein, die uns gerade einfallen in den entsprechenden Episoden. Also... In den Show Notes findet ihr den Link zu unserer Spotify Playlist und mein Beitrag zu dieser Playlist wird, weil das ist so bisschen die Rollenverteilung heute vielleicht. Schauen wir mal. Mal gucken, ob du einverstanden bist. Bist du einverstanden? Nein, genau. Mein Song, gut. Mein Song der Woche ist aus den 80ern und das ist so ein Song, da war ich wahrscheinlich zwölf oder neun oder so und da kam dieser Song und Lisa: Ja. Nein. Andreas: Die eine Sängerin, war so süß, ich war total verliebt. Bin ich jetzt nicht mehr, aber der Song ist immer noch catchiger, 80er Jahre Soulpop und ist von der Band Five Star und heißt If I Say Yes. Lisa: Überraschend! Andreas: Ja, und so haben wir das dann auch schon schön verteilt. Ich möchte dir was vorlesen, Lisa. Eine kleine Lesestunde, das hatten wir, glaube ich, noch nicht. Und zwar scheint Neinsagen auch gerade im Trend zu liegen. Im Internet, wenn man danach sucht oder manchmal bestimmte Leute wahrscheinlich auch, wenn sie nicht danach suchen, bekommen Folgendes zu lesen. Ich zitiere. Lisa: Au ja! Andreas: Nicht jedem fällt es leicht, Nein zu sagen oder sich abzugrenzen. Gleichwohl stellt dies im beschleunigten und anspruchsvollen Alltag eine wichtige Komponente dar, ⁓ seine Energien bündeln zu können und nicht im eigenen Sumpf von Verpflichtungen unterzugehen. An diesem Impulstag ergründen wir innere Erschwernisse des Neinsagens und entwickeln individuelle Hilfestellungen. Darüber hinaus betrachten und trainieren wir unterschiedliche Möglichkeiten und Varianten annehmbaren Neinsagens und sichabgrenzens. Dies ist offensichtlich ein Text, Zitat Ende übrigens, Text, der fürs Lesen gedacht ist und nicht fürs Vorlesen. Aber es geht noch weiter. Vielleicht hast du schon mal gemerkt, dass deine Zeit ohne Energie aufgebraucht ist. Dennoch kommt dir immer noch ein Ja über die Lippen, obwohl du eigentlich Nein sagen möchtest. Es ist nicht immer leicht, sich abzugrenzen, ohne andere vor den Kopf zu stoßen. Dieses Seminar zeigt dir, wie du freundlich, aber bestimmt Nein sagst, wenn es nötig ist, und dabei fair und respektvoll bleibst. Du bekommst einfache und praktische Werkzeuge an die Hand, mit denen du im Alltag selbstbewusster auftrittst, sei es im Beruf, im Verein oder im Freundeskreis. Ich hör jetzt mal auf zu lesen, weil ich das Gefühl hab, wir müssten jetzt spätestens das verlinken und irgendwie Geld dafür nehmen. Das machen wir nicht. Ich wollte das gerne vorlesen, weil ich das Gefühl habe. ⁓ da fällt mir ein, ich hätte meine Stimme ändern sollen. Vielleicht eher so, denn es geht schließlich ⁓ ein Seminar. Nein, sagen. Lisa: Ja. Andreas: beginnt oft früher als beim Aussprechen. Der Körper merkt häufig schon vorher, dass etwas zu viel ist. Zum Beispiel durch Druck, Unruhe, Erschöpfung oder Inneres zögern. Grenzen setzen schützt vor dauerhafter Überforderung. Ein klares Nein kann verhindern, dass aus Anspannung stiller Groll oder Erschöpfung wird. Lisa, fühlst du dich abgeholt? Lisa: Darf ich jetzt mal kurz nein sagen? Ja, und ich fühle, wie unsere Hörerzahlen runterrattern, wenn du diese Maze Hiltra Stimme machst. äh, nein. Ja, also ich bin jetzt natürlich völlig gespannt auf das Seminar und ich habe das Gefühl gehabt, du liest das mit so einem leicht ironischen Unterton vor. Andreas: Wieso bei ihm geht die auch rauf, wenn er seine Stimme macht? Das ist doch... okay. Lisa: Gleichzeitig merke ich aber, dass da total viel Wahres drinsteckt und das glaube ich praktisch jeden heute anspricht, der in irgendeiner Form Alltag hat und den haben ja eigentlich alle. Und das Thema Neinsagen hat mich persönlich tatsächlich auch schon sehr, sehr viel, sehr oft beschäftigt und ich habe mich damit auch schon viel auseinandergesetzt. Deswegen bin ich super gespannt, was du sonst noch so dazu gefunden hast. Und ich gebe mir jetzt auch Mühe, wenn du das nächste Mal fragst, ob du was vorlesen darfst oder ob du mir eine Geschichte dazu erzählen darfst, dass ich jetzt nicht immer Nein sage. Andreas: Ja, ist sehr nett von dir. Und ja, ich habe das mit einem ironischen Ton vorgelesen. Mir ließ da eher ⁓ die Sprache. Also ich finde, diese Sprache ist schon sehr klar auf hier ist ein Seminar und das ist wirklich wichtig für uns alle und so. Und das wird dann natürlich voll rausgekloppt. Und das ist aber auch legitim. Vermutlich mal, würde ich behaupten, weil wir alle wenig Zeit haben. Und wenn man das liest, dann will man sich auch sofort abgeholt fühlen. Und ich bin auch bei dir. Ich sage ganz viel Ja in dieser Episode. Merkst du schon, ne? Ja und Lisa: Mh. Andreas: bin auch bei dir und so. Denn ich stimme dem grundsätzlich total zu. Ich glaube, es gibt ganz viele Situationen, wo man lieber nein hätte sagen sollen und es aber aus unterschiedlichen Gründen nicht tut. Du sagst, du hast dich damit beschäftigt, fällt dir spontan eine Sache ein, du jetzt anders machst. Lisa: Ja, witzigerweise ist mir eine Episode aus meiner Jugend eingefallen. Da muss ich so 16, 17 gewesen sein und es gab irgendwie so ein Wochenende, da waren mehrere Sachen auf einmal. Da war irgendwie ein Basketballspiel und dann noch eine Party und dann sollte ich noch babysitten, also bisschen Geld verdienen. Und ich habe zu allen Sachen Ja gesagt und schon beim Ja sagen eigentlich gemerkt, das kann überhaupt nicht funktionieren. Also ich kann nicht gleichzeitig ⁓ sieben beim Spiel, also zur Abfahrt da sein und abends noch auf eine Party gehen und gleichzeitig noch babysitten und ich weiß, ich, wenn ich das das Doppelte Dreifache zugesagt habe, habe ich irgendwie so gedacht, was redest du eigentlich? Du kannst ja jetzt nicht einfach bei allem Ja sagen und irgendwie hatte ich aber so eine absurde Hoffnung, dass irgendwas noch ausfällt oder ein Wunder geschieht oder ich weiß es nicht und es irgendwie funktioniert und ich war so verzweifelt irgendwie, weil ich mehreren Leuten halt was zugesagt habe, dass ich mich dann in meiner Verzweiflung an meine großen Schwestern gewendet habe, was ich jetzt machen soll. Ich habe zwei ältere Schwestern, sind so zehn Jahre älter als ich und die habe ich, die frage ich immer noch viel ⁓ Lebensrat und ich glaube meine älteste Schwester hat mir dann gesagt, so ja, nee, du musst jetzt irgendwas absagen und du musst jetzt da anrufen und sagen, du kannst nicht babysitten. Andreas: Mhm. Lisa: Ich hätte mir glaube ich sehr gewünscht, dass es damals schon SMS oder WhatsApp oder so gegeben hätte, dass ich nicht wirklich mit jemandem reden muss, sondern das einfach schreiben kann und dieses peinliche Schamgefühl. Ich kann eigentlich doch nicht irgendwie nicht so von von Hörer zu Hörer hätte ertragen müssen. Und ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie es ausgegangen ist, bei welchem dieser drei Events ich war. Und in der Kleinstadt ist das ja auch so, wenn du dann was absagst und aber doch bei der Party oder beim Basketballspiel auftauchst, dann weiß das ja jeder, weil ich natürlich bei Basketballbekannten von meinen Eltern ge-bibisittet habe, es wäre alles aufgeflogen. Also man kann dann nicht sagen, ⁓ ich bin krank. Andreas: Mhm. Lisa: Wie gesagt, ich weiß nicht mehr, wie es ausgegangen ist. Ich weiß aber noch, wie schrecklich ich mich gefühlt habe und ich weiß auch gar nicht, ob ich danach direkt etwas geändert habe, so im Sinne von sag auch mal nein. Wahrscheinlich nicht, weil ich erinnere mich auch, dass ich in meinen Berufsjahren immer noch mal so Situationen hatte, wo ich irgendwie dachte, das funktioniert irgendwie nicht und eigentlich hätte ich nein sagen müssen. Und ich bin aber glaube ich mittlerweile relativ gut darin mal nein zu sagen. Würde ich erstmal so behaupten, aber vielleicht stimmt das auch gar nicht. Andreas: Glaubst du, nein ist eher von außen geprägt und ja eher von innen? Nee, ist vielleicht andersrum. Also ich überlege gerade, wenn dich jemand ⁓ etwas bittet oder dich einlädt, also hey, kommst du mit auf die Party? Das ist ja erstmal eine gute Sache. Da möchte man Ja sagen, weil man das Gefühl hat, man gehört dann dazu und die anderen sollen nicht enttäuscht werden, wenn man Nein sagt und so weiter. Und ein Ein Nein sagt man eher zu sich selbst. Gehst du heute noch raus, es würde dir gut tun, aber du bist eigentlich echt faul und willst eigentlich nicht, gehst du heute noch raus, eher ein Nein. Also glaubst du, dass ein Ja, was eigentlich ein Nein ist, eher in sozialem Kontext ist und ein Nein, was eigentlich ein Ja sein sollte, eher ich mit mir selbst? Lisa: Ja, das ist, glaube ich, total schöne Theorie und ich würde ihm jetzt auch erstmal zustimmen, weil ich glaube, ein Jahr nach außen ist ja meistens irgendwie, dass man irgendwas macht oder irgendwo unterstützt oder irgendwie sich... Andreas: Sehr gut. Lisa: bewegen muss und irgendeine Aktivität machen muss. Die wenigsten Leute fragen ja, hey Lisa, was machst du morgen Abend? Hast du nicht total Lust, alleine auf dem Sofa zu sitzen? Andreas: Hm. Lisa: Ja, so, Das sind ja Fragen, man sich eher selber stellt. Da hast du total recht. Und ich glaube, dass, und da hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass das auch viel ein Frauenthema ist, dass man irgendwie so bisschen so aufgewachsen ist. Man möchte gefallen, man möchte sich kümmern, man möchte irgendwie unterstützen. Und gerade wenn man das auch eigentlich gerne tut und oft macht, dann hat man ja... Dann hört man ja auch manchmal, ach du bist immer so nett und du hilfst immer und du hast immer ein offenes Ohr. Und dann sieht man sich selber auch so und denkt vielleicht gar nicht so, ich habe jetzt aber gar keinen Bock zu helfen und mach deinen Umzug doch bitte mit einem Umzugsunternehmen. Du bist über 40. Wir haben alle Rückenprobleme und du hast Geld. Warum sollte ich jetzt kommen und irgendwelche Kartons schleppen in den vierten Stock? Und dann fragt dich jemand und dann sagt man halt, ja klar, helfe ich. Wann soll ich da sein? Andreas: Mhm. Ja, aber finde, ist auch echt schwierig. finde, bei helfen muss man auch öfter mal Ja sagen, auch wenn man selber keinen Bock hat. Ich fürchte, das ist so ein Given. Aber vielleicht kann man Konditionen daran legen. Lisa: Ich komme zum Umzug, wenn es total leckere Brötchen gibt. Andreas: Nö, aber wo du sagst, ja, das ist richtig. Apropos Brötchen, also zwei, da fällt mir dann das zweite ein. Das erste ist natürlich zu sagen, ich komm gerne und helf, ich kann aber nicht schwer schleppen. Ja, also das ist auch klar zu sagen, wenn das so dein Hauptding ist, wo du sagst, so fahrst quer durchs Treppenhaus und so dann rutscht man ab und so. Tut mir leid, aber das schaff ich nicht, da tu ich mir weh. Wäre das eine. Und das zweite wäre auch zu sagen, ich helfe gerne, aber hier ist was ich mache. Lisa: Mhm. Andreas: Also du kannst entweder sagen, ich helfe gern, aber hier sind ein Sachen, die mache ich nicht. Oder hier ist, ich helfe gern und hier ist, was ich mache. Wo du nämlich gerade Brötchen sagst, das haben wir das, weiß ich nicht mehr. Also auf jeden Fall erinnere ich mich an Situationen, wo Leute gesagt haben, ich habe wirklich null Bock zu schleppen. Ich weiß aber, dass alle, schleppen, null Bock haben auf Brötchen schmieren und auch eigentlich keine Zeit, weil die wollen fertig werden. Ich mache Buffet. Also meine Hilfeleistung ist, es gibt Brötchen und es gibt Obst und es gibt genug Getränke und so und ich kümmere mich darum. Lisa: Mmh. Andreas: Und ich sage auch Leuten, sollen zwischendurch eine Pause machen oder so. Das ist mein Beitrag. Oder ich kümmer mich ⁓ die Kinder oder ich kümmer mich ⁓ den Hund. Vielleicht gibt es einen, keinen Nein oder Ja zum Gesamtpaket. Weil ich glaube, das ist die andere Sache, die wir auch schon hatten. bei deinem Auto Beispiel, wenn du dich in eine Richtung entscheidest, beeinflusst das und kreiert manchmal auch ganz viele andere Entscheidungen. Und ein Konzept, das ich gefunden habe, In der Vorbereitung war ein Ja-Konto. Also wenn du Ja zu bestimmten Sachen sagst, dann sagst du implizit damit Nein zu anderen Sachen. Wenn du sagst, ich sage Ja zu Ich geh mit auf die Party, sagst du Nein zum Ich sitze auf der Sofa und gucke meine Serie zu Ende. Das mag jetzt in diesem Beispiel auch eine Sache sein, die nicht zeitkritisch ist. Aber wenn du von einem Termin in den nächsten hetzt und hattest eigentlich einen Nachmittag, wo du sagst, ich habe Gerade ist ein Termin ausgefallen, der wäre zwei Stunden gewesen. Das heißt, ich habe da nichts und ich halte mir das frei. Ich werde mich da in ein Café setzen und ich werde einen Stift und einen Zettel nehmen und endlich mal kurz meinen Kopf sortieren. Zum Beispiel, wenn du jetzt dann eine Anfrage kriegst für diesen Zeitraum, zu sagen, hey, wollen wir nicht gemeinsam an dem Projekt arbeiten oder wollen wir nicht gemeinsam irgendwo, da kannst du mir irgendwie helfen, dann sagst du ja zu dem, was du dir eigentlich vorgenommen hast, sagst du dann nein. Also dir fehlt dann diese, dir fehlt dann die Zeit für das, was du eigentlich machen wolltest oder was du auch brauchtest. Wenn man sagt, was ich eigentlich machen will, dann klingt das wie eine To-do-Liste. Ich will den Abwasch machen, die Schuhe putzen, einen Kapitel in meinem Buch lesen. Aber manchmal braucht man auch einfach Zeit für sich und braucht gar nicht irgendwas, was man dann macht, sondern man braucht auch diese Zeit, wo man einfach nichts macht. Und das wird immer knapper, wenn du Ja sagst. Lisa: Nein. Wie funktioniert das? Aber das mit dem Jahrkonto verstehe ich jetzt nicht. Sind da dann so viele Ja's drauf und die zähle ich runter oder brauche ich für jedes Jahr noch ein Nein oder wie funktioniert das? Andreas: Ach so. Genau, also die These, ich im Internet gesehen habe, ist, stell dir vor, du hast 100 Ja am Tag. Und das ist ja immer wahrscheinlich mit Zeit und Energie gekoppelt. Aber stellen wir uns mal vor, du hast halt nur 100. Und wenn jetzt andere Leute auf dich zukommen und dir Sachen, tolle Sachen vorschlagen und dich ⁓ Sachen bitten. Also es können ja auch alles alles nur tolle Sachen sein. Und du sagst zu einem Ja, dann hast du am Ende des Tages hast du du kein Ja mehr für die Sachen, die du vielleicht machen wolltest oder die dir wichtig waren. Lisa: Hm? Andreas: glaube, das ist so die Idee. Lisa: Okay, ja, finde ich, macht Sinn. ich meine oft... macht man so ein Konzept ja auch mit Stunden einfach, mit Arbeitsstunden. Also ich kenne das gerade aus meiner selbstständigen Zeit, wenn man so kalkuliert, wie viele Projekte kann ich annehmen, wie viel Zeit habe ich daran zu arbeiten, wie viel Zeit brauche ich aber auch noch für administrative und Buchhaltung und Akquise. Man sagt ja dann irgendwie immer so pauschal, ja man darf höchstens 50 Prozent seiner Zeit verkaufen, damit man eben als zumindest als Soloselbstständiger auch noch sich ⁓ alles andere kümmern kann. Und so muss man dann auch kalkulieren, also dass man quasi, weil ein Jahr kann ja sehr verschieden sein, man hilft eben der Nachbarin das Auto auszuräumen, das sind fünf Minuten, oder man guckt sich noch irgendwie einmal die Gliederung von der Doktorarbeit von einem Kumpel an und das dauert dann vielleicht vier Stunden. Also ich kann das glaube ich besser über über Zeiten lösen als über Ja's. Andreas: Mhm. Lisa: an sich. Und das ist so ein Konzept, ich durchaus kenne, aber das auch ja immer sehr theoretisch ist. meine, du weißt das auch. Man verkauft dann plötzlich ja zwei Projekte auf einmal, die man eigentlich auch in derselben Zeit machen muss. Und dann sitzt man da wie ich 1996 mit gleichzeitig Babysitting und Basketball spielen. Andreas: Ja. Ja, aber ich glaube, ist ein guter Ansatz, über die Konsequenzen und die Zeit, die das beansprucht, bewusst zu werden. Ich hatte eine rein hypothetische Anfrage von meinem Bruder, der gesagt hat, was machst du in den nächsten Tagen? Kannst du mir am Montag, Dienstag oder Mittwoch helfen? Das natürlich erst mal geht aller Aller-Mann-Glocken an. Und dann habe ich auch gesagt, ja, grundsätzlich könnte ich hier. Hier ist meine Planung, aber vielleicht Mittwoch ginge. Lisa: Okay. Andreas: worum geht es denn? Und dann hat er mir erzählt, worum es geht und dann habe ich das auch auseinandergepflückt und habe gesagt, okay, das heißt, wir fahren da, also ich muss erstmal nach Bremen und dann fahren wir da zweieinhalb Stunden hin und dann machen wir irgendwas, was ich noch nicht genau weiß, was es ist. Dann fahren wir zweieinhalb Stunden wieder zurück und dann müssen wir noch nach Kiel und dann muss ich irgendwann wieder zurück nach Hamburg. Und habe dann zurückgeschrieben, okay, das sind mindestens sieben Stunden im Auto. Ganz ehrlich, da habe ich keinen Bock zu. Lisa: Mhm. Andreas: Aber du bist mein Bruder und wenn das nicht anders geht und du brauchst Hilfe, bin ich auf jeden Fall für dich da. Also so eine Kondition drauf zu setzen und zu sagen, möchte, was ist mir denn wichtig? Mir ist wichtig natürlich, dass ich meinem sozialen Umfeld, in diesem Fall meinem Bruder, helfe. Wenn er sagt, ich weiß gar nicht, wie ich das alles machen soll, das muss jetzt sein und das irgendwie, das stresst mich total, dann würde ich sagen, klar, was solls. Hände spucken, los geht's. Und auf der anderen Seite aber auch klar zu machen, hier ist, wo ich bin. Lisa: Ja! ⁓ Andreas: Also wenn es darum geht, wenn es ein Gedanke gewesen wäre, dann können wir auch nicht quatschen, wenn wir stundenlang im Auto sitzen, ich sagen stundenlang quatschen, wie super Auto fahren nicht. Lisa: Ja, witzig, weil ich hatte mit meiner Schwester auch am Wochenende so eine ähnliche Sache. Das mit meinem Auto ist ja noch weitergegangen. Ich kam ja dann nicht mehr weg von meinem Ort und hatte so viel Gepäck und netterweise hat meine Schwester Ja gesagt, die auch in Kiel übrigens wohnt, Ja gesagt, ⁓ mich abzuholen. auch wirklich eine lange Strecke hin und zurück. Und sie hat gesagt, ich mache das aber nicht Samstag hin Sonntag zurück, sondern wenn, dann fahren wir frühestens Montag und ich will Sonntag noch und jetzt kommt ein absolutes Highlight auf das Western Cowboy Festival auf dem Ponyhof Junkernbeel und das Sie hat ein Westernpferd, die ist total begeisterte Reiterin und sie war tatsächlich schon 1978 auf besagten Ponyhof und die gibt es immer noch und es gibt immer noch dieses Westernfestival und sie wollte dann eben auch gerne, dass ich mitkomme und ich habe so gedacht, ⁓ wow, so ein Special Interest Festival, das mich null interessiert, aber... Das ist ein guter Deal. Ich werde Zeit mit meiner Schwester verbringen. Die Pferde werden mich nicht groß stören, höchstens meinen Hund. Und am Ende hatten wir so einen wunderbaren Tag auf diesem Festival. Unsere dritte Schwester ist auch noch mitgekommen. Und es gab Cowboys, gab total wilde ReiterInnen, die da irgendwie ihre Kunststücke gemacht haben. Es gab die craziesten Cowboy Outfits. Es gab... und Kaffee und Getränke und man konnte Sattel und Cowboyhüte kaufen und es war einfach ein ganz ganz toller Tag. Aber selbst wenn ich da jetzt nur irgendwie am Kaffee stand gesessen hätte und mir Leute angeguckt hätte und gedacht hätte, ja ich mache das jetzt, weil es ist natürlich ein fairer Deal, sie holt mich ab, aber sie fährt dann halt nicht zwei Tage hintereinander bei der Hitze, Auto mit mir. Andreas: Ja. Lisa: ist es ein total fairer Deal, wenn ich einfach noch einen Tag dran hänge. ja, so kann man dann eben durch... Man bekommt ein nettes Jahr und gibt ein nettes Jahr auch unerwartet dann total schöne Erlebnisse haben. Und damit will ich... Andreas: Das kann ich. Lisa: Damit will ich nicht sagen, dass es irgendwie so ein Aufrechnen ist. irgendwie, ja, aber ich mache das nur, wenn du mit zum Western Festival kommst und dann führt man so eine Liste, ja, aber da habe ich dich abgeholt und da habe ich dir beim Umzug geholfen und damals, als ich krank war, hast du irgendwie für mich Tee gekocht. Sondern dass man irgendwie einfach generell das Gefühl hat, diese Beziehung ist, wie hoffentlich alle Beziehungen irgendwie ein Faires geben und nehmen. Andreas: Ja, glaub ich auch. Also die spannendste Frage, die sich daraus ergibt, wie sieht denn dein Cowboy-Hut aus? Was jetzt? Ein... Hm, okay. Lisa: Ja, also... Ich hab so einen großen Kopf, dass mir die beiden Kaubeerhüte, die sie vorsichtshalber mitgebracht hat, also sie meinte das wirklich ernst, nicht gepasst haben, sodass meine beiden Schwestern dann Kaubeerhüte aufhatten und ich hab aber ein total cooles Cappy bekommen, wo vorne ein Büffel drauf war und hinten stand irgendwie Ranch Girl. Also ich kann dir Fotos zeigen. Wenn ich meine Schwestern frage, kann ich das auch bei Insta veröffentlichen. in mir steckt ein Cowgirl, wirklich. Andreas: Nice! Ja, und das hättest du gar nicht rausgefunden, wenn du nicht deiner Schwester einen Gefallen zurückgetan hättest. Ich finde das wichtig und richtig. glaube, ich muss sofort daran denken, wie du sagst, Gleichgewicht, keine Liste führen. Aber man hat innerlich, und das ist dann zutreffend oder nicht, immer das Gefühl, wem tut man öfter mal einen Gefallen, als die einem dann zurück irgendwie einen Gefallen tun. zwei Sachen. mir immer zwei Sachen ein. Habe ich beschlossen. Ich sage ja zu zwei Sachen. Die erste Sache, die mir einfällt, wenn dich Leute öfter mal fragen zu sozialen Sachen. Hey, die Truppe, wir gehen jetzt los, wir gehen noch irgendwie eine Wurst essen oder ein Bier oder einen Kaffee trinken oder so. Und wenn du ständig Nein sagst, dann wirst du irgendwann nicht mehr eingeladen. diese Balance kann auch irgendwann kippen, selbst wenn es eine nette Sache ist und Leute dich dabei haben wollen irgendwann. Lisa: Ja! Andreas: bis seit nicht mehr in der Truppe. Die zweite Sache, die mir dabei einfällt, ist diese Hilfe-Geschichte. Jetzt muss ich kurz mal überlegen, wie sich das zusammensetzte. Natürlich war es jemand wie Simon Sinek. Der ... glaube ich ... Ich fange mal von vorne an. Wenn du Leute hast, von denen du das Gefühl hast, die bitten dich die ganze Zeit ⁓ Hilfe. Du hast das Gefühl, es gibt Leute in deinem Leben, die tendieren eher dazu, dich ⁓ Hilfe zu bitten. War es, glaube ich, Simon Sinek, der mal behauptet hat, oder vielleicht lege ich ihm das nur falsch in den Mund. Ich versuche es zu finden. Der sagt, wenn du da rauskommen willst und du hast das Gefühl ... Lisa: Nö. Andreas: Das Gleichgewicht ist schief. Hat er gesagt, versuch doch mal, umzudrehen. Bitte doch mal die Person, die dich ständig ⁓ Hilfe bittet, aktiv ⁓ Hilfe. Also nicht, die fragen, hey, kann ich auch was für dich tun? Dass du dann anfängst zu überlegen, ja, du könntest auch mal mir, weiß ich nicht, hm, könntest mal mir mal eine Stulle schmieren. Sondern dass du dir aus dem Nichts für die andere Person zumindest anrufst und sagst, du, ich hab hier eine Situation. Du musst mir helfen, das wäre wirklich ganz toll. du mal 10 Minuten für mich auf den Kaffee? Vielleicht ist das mit so einem Gespräch, wo du sagst, ich stehe hier vor so einer Entscheidung. Soll ich jetzt mein Auto verkaufen oder nicht? Das kann es ja auch sein, dass du gar nicht beim Umzug helfen, was man sich nicht so schnell mal eben ausdenken kann. Und anscheinend ist es dann so, dass die Leute, die sonst viel ⁓ Hilfe beten, sich so ein bisschen... und sich dadurch vielleicht hilflos fühlen generell, weil sie das Gefühl haben, sie schaffen das irgendwie alleine nicht und sie müssen ständig andere Leute fragen, dass die auf einmal dann so ein Empowerment fühlen für sich selber, weil sie das Gefühl haben, ⁓ andere Leute brauchen auch meine Hilfe, ich hab was zu bieten. Lisa: Ja. Ja, das stimmt. kann ich mir total gut vorstellen. Ich bin nicht immer nur der Hilfempfänger, sondern tatsächlich kann ich auch andere unterstützen. Das ist ja auch ein total schönes Gefühl, zu merken, ich kann jemandem helfen und kann irgendwo unterstützen. Ich glaube, das kennt wahrscheinlich auch jeder. Da hängt das gar nicht davon ab, wie dankbar jetzt der andere ist oder ob man einen großen Blumenstrauß und Schokolade als Dankeschön bekommt, sondern wirklich einfach nur dieses Gefühl, cool, ich habe was geschafft und jemand anderes freut sich darüber. Ich habe nur... gerade den Gedanken, da geht es ja viel so ⁓ jetzt private Beziehungen und Gefallen tun und Leute die einem nahe stehen und dieses geben und nehmen und das ist ja, so hast du ja gerade schon mal gesagt im Intro irgendwie, wenn der Chef was will oder der Kollege Das ist ja nochmal eine ganz andere Situation. kannst ja irgendwie bei einem Vorgesetzten nicht überlegen so hm, ja gut ich mach diese Auswertung jetzt für dich, aber was kannst du denn dann für mich tun? Weil da sind ja die Hierarchien einfach klar. Hast du da auch irgendwie was gefunden oder? Andreas: Ja. Ganz viel. Das, was mir zuerst hier in den Blick kommt, hat anscheinend die Psychologin Dr. Sunita Saar rausgefunden, dass wir von klein auf eher auf Gehorsam und Ja sagen konditioniert werden. Mensch, guck mal, der Opa, der hat so eine tolle Idee. Der will jetzt gerne mit euch in den Zoo. Habt ihr da nicht Lust? Ja, natürlich haben wir Lust. Also das Kinder durch ... für ein Jahr und sie machen mit, Mensch, wir wollen auf so eine tolle Wanderung gehen. Das sind auch nur 17 Kilometer, dass sie dann, wenn sie keine Lust haben, werden sie halt mitgeschleppt. Also man wird dazu konditioniert eigentlich zu dem, was Leute, die älter sind oder, also die Eltern oder Erwachsene, was die sagen, da soll man dann gerne mal Ja sagen. Ich erinnere das auch bei uns in der Familie gab es das durchaus auch. Bestimmte Leute, zu denen sage ich immer noch Ja, obwohl ich... oft Nein sage, weil das ist irgendwie so drin, dass es mir schwerfällt, bestimmten Leuten, wie die das dann auch verkaufen, Nein zu sagen. Also das Nein sagen wurde, wie sie hier sagt, als Aufbegehren historisch eher bestraft, fühlte vielleicht sogar zu sozialem Ausschluss aus der Gruppe und unser Gehirn hat also das Ja als überlegene Lebensstrategie abgespeichert. Das ist natürlich im Arbeitskontext, wenn das wenn das stimmt, dann wäre das im Arbeitskontext Lisa: Mhm. Andreas: Natürlich genauso gegeben. Jemand kommt vorbei und wir nehmen mal das Soziale raus, sondern wir nehmen wirklich mal nicht deinen Chef, sondern wir sagen den Firmengründer. Die Firmengründerin kommt zu dir und sagt, hey, folgendes Projekt, das ist total wichtig für uns. Wir müssen das machen und das muss irgendwie bis nächste Woche Dienstag fertig werden. Und wir haben beschlossen, dass ist das, was du machen solltest. Let's go. Da sich dann reinzusetzen und zu sagen Nein ist erstmal schwierig und. Ich weiß, es gibt dann diese Strategien zu sagen, das ist toll, ich finde es super, dass ihr so viel Vertrauen in mich habt. Hier mal kurz meine Woche. Das sind die drei Projekte, die ich bis jetzt habe. Die sind alle umsatzrelevant. Ich mache gern dieses andere Projekt. Ich glaube, das wird ungefähr 17 Stunden in Anspruch nehmen. Das heißt, zwei von den anderen drei kann ich nicht machen. Sagt mir gerne, welche von den anderen zwei Projekten, ich eigentlich geplant hatte, ich depriorisieren soll. Das hört sich jetzt sehr gut und sehr schlau an. Ich hoffe, das hört sich schlau an. Auf jeden Fall hört es sich für mich gut an. Lisa: Ja, ja, ja. Andreas: So richtig häufig ist mir das dann im Arbeitskontext dann aber nicht möglich gewesen, weil ich mich dann in dem Moment unter Druck gesetzt gefühlt habe und vielleicht gar nicht sagen konnte, was so die wichtigsten drei Projekte sind und die ich dann so aufwägen kann. Ich weiß nicht, ob du da eine andere Strategie hattest oder ob dir das genauso schwer gefallen ist. Lisa: Ja, ich glaube, das ist halt die Theorie, die total schlau klingt. Die Realität ist ja aber, dass man vielleicht gar nicht so einen Überblick hat, spontan dann so eine, so eine Übersicht zu liefern und zu sagen, bitte priorisier das mal mit mir. Und dass ja in der Realität auch Aufgaben oft aus verschiedenen Richtungen kommen. Also wenn der Firmengründer da ist, und gleichzeitig aber deine direkte Vorgesetzte und die hat eben andere Projekte bei dir abgeladen und dann will irgendwie das Controlling noch eine Liste der letzten 12 Projektabrechnungen, weil es ist Monatsabschluss und irgendwas muss ganz dringend, sonst kommt... die Steuer oder irgendjemand Schlimmes und wenn das nicht bis zum dritten des nächsten Monats fertig ist, dann bekommen wir alle den Kopf ab, dass das eben ein Problem ist, wo man dann auch doll überlegen muss, wer kann das denn jetzt eigentlich priorisieren und ist es jetzt wichtiger dieses Wahnsinnsprojekt für das Gründerteam oder sollten wir nicht lieber gucken, dass uns irgendwie nicht das Finanzamt aufs Dach steigt, weil wir da irgendwelche Zahlen nicht abgeliefert haben. Und bin ich eigentlich in der Lage, das zu entscheiden. Und je nachdem, wie du fragst, sind halt andere Sachen Priorität. Und ich glaube, da hängt das ganz viel davon ab, wie die Organisationen und die Prozesse insgesamt im Unternehmen sind. Das ist irgendwie so eine Art, ja... Regel gibt oder irgendwie so ein Vorgehen oder dass man das zumindest schnell entwickeln kann. ein Vorgehen, jetzt eigentlich wo nein sagt und wo ja sagt. Und ich glaube, was ich man meistens versuche und mir dann doch vielleicht nicht so oft gelingt, ist zu sagen, ich denke da jetzt mal kurz drüber nach, wie wir das hinbekommen. dieses Ich denke mal kurz drüber nach, das ist ja auch schon was, was ich Andreas: Mhm. Lisa: beim Autoverkauf irgendwie oft versucht habe, so ich trinke jetzt erstmal einen Kaffee und überlege, das ist natürlich jetzt nicht... nichts was man seinem Chef gerne sagt irgendwie oder seiner Chefin. Ich kann das gar nicht entscheiden. Ich brauche erst mal einen Kaffee. Aber im Prinzip sich da einmal kurz rausnehmen und irgendwie zu signalisieren Ja, ich will das schon lösen und ich sehe das auch, dass das wichtig ist. Ich muss nur mal kurz nachdenken, wie wir das am besten machen. Und da hängt aber natürlich auch wieder viel davon ab, wie da die Beziehungen sind und was man vielleicht schon für eine Historie hat, einem das auch zugetraut oder ja irgendwie auferlegt gerade wird, dass man das entscheidet und... Ich kenne das auch, dass ich dann verschiedene Leute da Ja sage und dann im Nachhinein erst überlege, wie ich es mache. Und das ist, glaube ich, auch immer so eine Gefahr, weil dann macht man halt drei Sachen mittelrichtig anstatt eine richtig gut. Und da glaube ich, dass auch da so ein, wie man aufgewachsen ist, was du sagst, dieses Lieber-Ja-Sagen und irgendwie Leute zufrieden machen wollen, einem da manchmal im Weg steht. Andreas: Ja, ich würde mir wünschen, dass es mir dann in solchen Situationen öfter leicht fällt, tatsächlich das zu sagen, was ich eigentlich denke, was mir aber oft dann hinterher bewusst wird. Und zwar Folgendes. In dem Moment denke ich wahrscheinlich, ich möchte euch gerne helfen, ich habe aber im Moment keine Ahnung, wie wir das umsetzen, weil ich gar nicht überblicken kann, was das alles bedeutet, zeitmäßig und sind das überhaupt die Skills, bin ich überhaupt der Richtige? Und vielleicht ist das die Lösung oder dass ein Ansatz mehr das zu sagen, was man dann denkt. Wenn es das ist, zu sagen, ich finde das super, ich kann das nachvollziehen, ich kann gerade überhaupt nicht überblicken, was das für ein Arbeitsaufwand ist. Bis wann musst du wissen, was meine Gedanken dazu sind. Und dann überlege ich mir gerne, wie ich das sehe. Vielleicht rede ich noch mit drei Leuten, die involviert wären und dass man halt eher sagt, ich komm bitte mich nicht zu dieser großen Aufgabe, großen Ziel. Also bei Firmengründern. war es aus meiner Sicht oft so, dass die reinkommen mit so einer riesen Vision und sagen, hey, dann machen wir eben eine Website und dann machen wir noch hier das andere Ding dazu und dann können die Leute das nämlich vorne reservieren und können nennen. Und die Idee ist super, aber die Umsetzung ist gar nicht durchdacht und das ist auch nicht unbedingt dann Job des Firmengründers oder der Firmengründerin. Aber dass man sagt, okay, was ich dir auf jeden Fall versprechen kann, ist, kann morgen Nachmittag ⁓ vier, kann ich mir eine Stunde Zeit nehmen und darüber nachdenken und dann kann ich, würde ich gerne danach mit dir reden und sagen, das sind meine Gedanken, das ist, glaube ich, Jetzt habe ich ein besseres Gefühl dafür, was die eigentliche Aufgabe ist. Weißt du, dass man gar nicht Ja oder Nein sagt, sondern dass man einen Zwischenschritt hat und sagt, ich muss überhaupt erst mal gucken, was das überhaupt bedeutet. Lisa: Hm. Morgen Nachmittag ⁓ 4 klingt glaube ich für so ein very visionary founder erstmal ziemlich dramatisch nach nein, das ist bestimmt erst mal ein guter Schritt und irgendwie mir fällt gerade ein, wenn das ist zwar dann jetzt erstmal auch wieder privat, aber wenn ich irgendwie Leute ⁓ was bitte oder irgendwie einen Vorschlag mache, dass ich dann ganz oft sage, kann es ja mal drüber nachdenken. Könntest du heute noch mit dem Hund raus? Das ist jetzt relativ klein, aber wollen wir nicht nächste Woche zusammen an die See fahren? Ich habe die Idee, da kann ich ja mal drüber nachdenken. Und dann ärgere ich mich aber total, wenn die Leute dann zu lange drüber nachdenken und dann schreibe ich irgendwie nach einem Tag so, hast du jetzt überlegt? Aber generell finde ich so diese Möglichkeit, denk da mal drüber nach. Die meisten Leute müssen sowas ja dann auch noch mit anderen Beteiligten absprechen, irgendwie Mann, Kinder, Job, was auch immer. Und ich glaube, so was zu sagen wie, hey, denk doch mal drüber nach und sag mir irgendwie bis morgen Abend Bescheid. wenn... Ja. Andreas: Ja. Ich glaube, das Terminieren ist ganz wichtig. Ich glaube, nicht so denk doch mal drüber nach, sondern denk mal drüber nach. Ich bräuchte allerdings deine Antwort bis heute Abend ⁓ 7 Uhr oder so. Und dafür... Meinst das zu viel Druck? Ja, ne Mama. Lisa: Und das klingt ja, aber das klingt ja dann oft schon, Entschuldigung, ne ich mach mal. da fühle ich mich dann aber oft schon wieder so, boah krass, du bist jetzt irgendwie da, machst du voll Pressure. Dabei glaube ich, dass das der anderen Seite ja auch total hilft, irgendwie zu wissen, ⁓ ja, das ist der Vorschlag und ich soll bis morgen Abend mir das überlegen. Das ist ja eigentlich eigentlich total gut. Dann weiß ich, was was jetzt passiert. Andreas: Die andere Person, also die fragende Person, will ja auch ein Problem gelöst haben. Ich habe hier nämlich noch was anderes gefunden. Und zwar gibt es wohl Studien, die zeigen, dass die Folgen des Neins, von dem der Nein sagt, massiv überschätzt werden. Zitat, Menschen, die eine Einladung oder Bitte ausschlagen, glauben danach, dass der andere schwer enttäuscht, wütend oder beleidigt ist. Experimente zeigen aber, die Person, die das Nein kassiert, findet das meistens überhaupt nicht so schlimm und hakt es viel schneller als gedacht ab. Und ich kann mir das auch vorstellen. Also wenn ich Firmengründer bin und ich laufe los und denke, hier, guck mal der Andreas, ist genau der richtige Typ, Mensch, der ist immer so, hier, der, der, der, der, und der findet das bestimmt auch geil und dann sagt er nein, wahrscheinlich nicht so kurz, dann ist die erste Geschichte vielleicht so wow, jetzt bin ich enttäuscht und der zweite Gedanke ist aber ich will das aber trotzdem machen, dann frage ich halt Lisa. Also weißt du, ich kann mir gut vorstellen, dass Lisa: Mh. Andreas: Wenn man ständig und pausenlos anderen Leuten irgendwas ausschlägt, dann sind wir da, wo du am Anfang warst, dann hat das irgendwann soziale Konsequenzen, das glaube ich auch. Aber wenn es darum geht, ein Projekt schnell umzusetzen, dann könnte ich mir vorstellen, also wenn du sagst, Hund rausgehen, du bist nicht da, irgendjemand muss mit dem Hund rausgehen. Du fragst deine Nachbarin, wenn die nein sagt, dann findest du das zwar in dem Moment blöd, aber gleichzeitig ist Hund rausgehen dein Problem und nicht meine Nachbarin ist doof, weil sie keine Zeit hat. Lisa: Ja, und ich glaube, ist, das liegt, also das... Dieses mit dem Experiment, was du sagst, dass man das überschätzt, das kann ich, also, kenn ich auch. Und ich glaub, das liegt auch daran, dass man sich wahnsinnig wichtig selber findet. Das kann ja auch bei so Sachen sein wie, boah, ich bin da auf einer Hochzeit eingeladen und ich kann nicht und scheiße und jetzt muss ich den absagen. Und dann denkt man irgendwie so, ⁓ nein, die sind dann bestimmt megatraurig, weil das wäre, also die Party wird ja scheiße, wenn wir nicht kommen. Ich verderb denen den ganzen Tag, wenn ich nicht da bin, Andreas: So ist es. Lisa: Und in Wirklichkeit ist man halt eine von 50, eingeladen ist und die Leute am anderen Ende sammeln irgendwie ihre Zu- und Absagen und denken dann so, ⁓ ja, okay, dann kommen jetzt halt nur 35 statt 50, dann können wir ja doch noch irgendwie den Fußballverein einladen und dann machen wir das so und so, ja, schade, dass Lisa nicht kommt, aber mein Gott, so. ich glaube, dass man das manchmal einfach vergisst, dass man halt ganz oft eine Option von mehreren ist und vielleicht gar nicht. ⁓ so die allerwichtigste Person im Spiel, dass man eben dann denkt so, ⁓ mein Gott, ich kann jetzt nicht sagen, ich kann nicht mit dem Hund raus und ich denke dann halt so, ja dann frage ich die andere Nachbarin. Und das finde ich total spannend und das glaube ich irgendwie auch, hängt auch mit einer Selbstüberschätzung manchmal zusammen und wenn man halt irgendwie auch offen darüber reden kann und man fragt dann halt mit dem hin, Andreas: Ja. Lisa: Ich habe schon drei Leute gefragt und du bist jetzt echt irgendwie meine letzte Chance. Dann macht man natürlich auch mehr Druck, aber dann kann man vielleicht trotzdem irgendwie eine Lösung finden, wenn es denn wirklich so ist. Andreas: Ja, und ich glaube, da sind wir wieder in dieser sozialen Komponente. Ich glaube, die Entscheidung, ob man irgendwas macht oder nicht macht, ist natürlich geprägt von dem, was man selber will. Aber das ist schon deutlich komplexer. Ich habe noch, ich habe noch zwei, zwei Sachen. Das eine, bin ich nicht ganz sicher. Da würde mich wirklich interessieren, was du davon hältst. Und zwar der der Automat, der der, wie heißt der das? Der Autogang? nee, warte. Lisa: Matheismus? Ja. Andreas: Das deutsche Wort für Default fällt mir gerade nicht ein. Lisa: Äh, Voreinstellung? Andreas: Selbst... selbst... selbst... selbst... selbst... selbst... selbst... selbst... selbst... selbst... selbst... selbstfahrendes Auto fährt er gar nicht selbst. Egal, nein. Egal wie es heißt, nein ist schwierig für den Kopf. Also wenn du mir eine Geschichte erzählst, was du ja tust und sagst willst du nicht mitmachen oder willst du mir nicht helfen oder kannst du mir bitte helfen, dann bin ich ja schon in deiner Geschichte. Also das einfache ist dann ja zu sagen, weil Lisa: So. Ja. Andreas: dass quasi die vorgegebene Richtung ist. Ein Nein ist erst mal ein Stoppschild und dann muss sich alles ändern. Also da muss man drüber nachdenken und das ist fürs Gehirn viel anstrengender. Das ist so ähnlich vielleicht wie, denk jetzt nicht an einen rosa Elefanten, kannst du nicht. Ja, also ich hab, die Geschichte ist der rosa Elefant und dein Gehirn ist schon mit mir bei diesem Tier, mit der komischen Farbe. Und wenn du jetzt das nicht machen möchtest, dann ist das für dich anstrengender. Ist es deswegen so, dass wir Lisa: Mhm. Andreas: Grundsätzlich eher Ja sagen. Glaubst du? Lisa: Ja, also... Bestimmt irgendwie, ich glaube, das hat dann ja auch wieder was damit zu tun, wie man aufgewachsen ist und was man so gelernt hat und so. Und das hat bestimmt auch irgendwie noch, da müssten wir dann doch mal wieder die Neurologin fragen, die wir neulich befragt haben, ob das tatsächlich auch so hirnphysiologisch so ist, dass irgendwie nein auch für ältere Gehirnteile irgendwie schwieriger zu verarbeiten ist als ja. Ich könnte mir vorstellen, das auch so ist, also das vielleicht dass da irgendwie was dranhängt. Aber ich glaube, dass man das auf jeden Fall lernen kann. Und tatsächlich weiß ich, dass das mal auch in einem Jobumfeld im Team so eine Sache war. Da haben wir uns irgendwie alle überlegt, was können wir denn in Zukunft irgendwie so ganz persönlich für uns besser machen? Und da hat ein Kollege irgendwie gesagt, ich muss mal lernen, nein zu sagen. Und zwar nicht nur im Job, sondern auch irgendwie im Privaten und in anderen Umfeldern. Da haben wir uns damit beschäftigt und da war tatsächlich ein Tipp, dass man das einfach auch mal bei Kleinigkeiten übt. Weil wenn man jetzt seinen Eltern sagen muss, nein, ich komme Weihnachten nicht, ist das schon mal ziemlich schwierig oder nein. Andreas: Ja. Ich meine nein. Lisa: Ja. wenn man aber so im Alltag bei Kleinigkeiten das einfach mal übt, so irgendwie und wenn es total besteuerte Sachen sind wie, Entschuldigung, können Sie mir mal eben den Weg erklären? Dann ist man einfach sagt, nein, ich habe keine Zeit oder nein, tut mir leid, ich habe keine Zeit oder haben Sie es vielleicht klein? Nein, ich habe nur ein Fünfziger oder so wirklich im Alltag auch mit fremden Leuten, wo man ja komischerweise auch oder was heißt komischerweise? vielleicht auch glücklicherweise oft bereit ist zu helfen und dann eben das mit dem Kleingeld oder das mit dem helfen sie mir über die Straße okay da würde ich vielleicht wirklich versuchen ja zu sein aber einfach naja oder auch wenn dir jemand was verkaufen will wollen sie noch die Versicherung dazu nein also dass man das in in Situationen wo es wirklich keine Konsequenzen hat weil du die Person nie wieder siehst weil die Kiosk Kassiererin das hundert mal erlebt dass jemand kein Kleingeld hat dass man dann einfach mal sagt nein und ich Also ich glaube, dass das wirklich hilft. Einfach, man, wenn man das mal sich zwei Wochen vornimmt, irgendwie ich sag jetzt öfter mal nein, dass man das und dann merkt, guck mal, das hat gar keine schlimme Konsequenz und dann vielleicht sich so ein bisschen steigert, dass man auch bei privaten Sachen vielleicht mal nein sagt und merkt, hey, ich hab jetzt zu meinem Partner gesagt, nein, ich möchte heute Abend nicht mehr den Großeinkauf machen, dass er am nächsten Morgen trotzdem noch da ist und nett, so, dass man dann langsam auch das lernt, und vielleicht auch irgendwie hinbekommt. Nein, Mama, ich komme heilig Abend nicht nach Hause. So. Andreas: Wie so oft ist es ein Wie, glaube ich nämlich auch. hab, wo du das nämlich gerade so schön in dem Beispiel genannt hast, du hast jetzt in deinen Beispielen, hast du immer mit dem Wort Nein angefangen und dann eine Erklärung geliefert. Ich glaube im echten Leben ist es meistens andersrum. Hey, wollen wir nicht heute Abend nochmal ein Bierchen trinken? Du, ich hätte total Bock. Wir haben uns auch lange nicht gesehen. Und dann kommt ein Aber. Und dann hast du nämlich, hast du all diese schönen Sachen, die du gesagt hast, obwohl du, obwohl du... Lisa: Ja, aber... Andreas: das Netz gemeint hast, nämlich du, was willst du denn erreichen? Du möchtest gerne, dass der andere dich noch mag und dass du weißt, ich mag den anderen auch noch, aber du hast halt, geht halt nicht. Und ich glaube, wenn man mit dem Nein anfängt und dann das Nette sagt, dann ist die Entscheidung klar, auch für sich selber. Man wird dann auch nicht mehr überzeugt, wenn er sagt, ich würde gern, aber ich muss noch die Wäsche machen und die Haare und ich wollte eigentlich noch die Küche streichen. Lisa: Mhm. Mhm. Andreas: Dann kann der andere natürlich auch immer reingehen. Hey, pass auf, Küche streichen, das machen wir zusammen. Und jetzt mal ehrlich, wie wichtig ist wirklich die Wäsche? Und auf einmal bist du in so einem Strudel und denkst, Mist, da komm ich jetzt nicht raus. Wenn du aber mit dem Nein anfängst, kann ich mir vorstellen, dass es dann für beide Seiten einfacher ist. Ja, also wenn du sagst, wollen wir nicht mal einen Podcast zusammen machen? Und ich sage, ⁓ Lisa, geil, Podcast und wir beiden, das wird bestimmt super. Aber ich habe leider gar keine Zeit für dich. Dann ist das anders, als wenn ich sagen würde, nein. Lisa: Das ist Das stimmt. Nein, also allein. Ach so. Nee, aber allein. Andreas: Und jetzt wollte ich gerade noch was sagen. Ja. Nee, aber ich weiß gerade nicht was. Lisa: Nein, aber allein wie du nein sagst. Nein, du sagst es nicht wie eine Frage. Und ich glaube, dass auch das ein Unterschied ist, ob man dann sagt nee oder nö, sondern dass man nein sagt. Also und da kann ich noch ein Learning aus dem Hundetraining beisteuern, weil beim Hund muss man auch relativ oft nein sagen oder aus. Und deswegen sage ich glaube ich einfach auch schon ungefähr 250 mal am Tag nein, weil mein Hund so ein paar Sachen nicht gelernt hat, wie Nein, du darfst gar keinen Grashalm fressen und ich muss aber bei jedem Grashalm leider wieder nein sagen. Große Aufgabe, aber... Da ist es halt so, wenn man neigt dazu oder ich zumindest, dass man dann nein sagt, nein Pepper, wenn man aber nein sagt, ohne das als Frage zu formulieren, ich glaube dann hat man auch gleich eine ganz andere Körperhaltung und Ausstrahlung und dann macht der Hund das auch viel eher, dass er das dann eben lässt. Und ich glaube, dass diese Betonung, also es Das darf natürlich oder sollte vielleicht dann nicht so super schroff vorkommen. Zumindest wenn man mit Menschen redet, dass er nein. Aber dass man wirklich dann so seinen Punkt macht und nicht das Fragezeichen so nein. Pepper? Nein. Andreas: Ja. Ja, ich glaube, man muss sich entscheiden. Vielleicht ist das das Tool der Woche. Sich eher entscheiden, und das muss leider dann schnell gehen, zu sagen, was ist mir gerade wichtig. Und das darf auch... Ich habe mir den Nachmittag frei genommen. Ich weiß noch gar nicht, was ich mache, aber ich möchte mir hier gerade nichts... Ich möchte mich nicht zu irgendwas anderem committen. Also es muss gar nicht... Also es muss gar nicht immer eine gute Ausrede sein. Wenn ich sage, hey, wollen wir nicht mal wieder Kaffee trinken? Ist ja grundsätzlich eine nette Sache. Wenn ich dann sage, nein, ich möchte gern mit dir Zeit verbringen. Ich möchte auch gerne mal wieder mit dir Kaffee trinken. Aber jetzt habe ich mir vorgenommen, diesen Nachmittag nur für mich zu haben. Ich habe gerade viel ⁓ die Ohren. Ich brauche meine Auszeit. Lass uns das gerne verschieben. Und dann geht es ja vielleicht irgendwie weiter. Oder nein, ich helfe dir nicht bei deinem Umzug. Und ich weiß, das macht die Sache schwierig für dich. Mein Rücken ist allerdings so im Eimer gerade, dass ich wirklich nicht riskieren will, dass da irgendwas passiert. Also das vielleicht als Tool der Woche. Einfach mal nein sagen. Aber freundlich und bestimmt. Lisa: Das ist toll. Das finde ich richtig, richtig gut. Ich finde, könnten wir jetzt auch schließen, oder? Jetzt nicht nein. Gut, komm, ich meine, wir haben Songs der Woche, haben ein Tool der Woche, wir haben total schlaue Sachen gesagt und gehört und nachgedacht. Was willst du denn noch? Andreas: Nein. Also ich habe hier noch was von Warren Buffett und ich habe hier noch zwei andere Studien gefunden und das machen wir alles später. Ich glaube auch, wir sind an einem Punkt angelangt, in dem wir sagen können, nein, diese Folge geht jetzt nicht weiter, liebe Hörer und Hörerinnen. Ich weiß, das ist enttäuschend, eventuell für einige, für andere vielleicht auch erleichternd. Das kann ja auch sein. Wenn ihr Erfahrungen habt mit Neinsagen, schreibt uns an zsosic.podcast.gmail.com. oder treten eine Welle an Empörung oder Zuspruch auf den entsprechenden Kanal los. Wir auf jeden Fall sind für heute fertig, glaube ich, Lisa. Lisa: jeden Fall und wir sagen ja zur nächsten Folge und wir sagen ja zu Sie so Sig und freuen uns aufs nächste Mal. Andreas: Ich freue mich auf jeden Fall. war sehr erhellend. Vielen Dank, Lisa. Hab einen schönen Tag. Tschüss. Lisa: Vielen Dank! Tschüss, du auch!