Latest / Israelnetz aktuell / Israelnetz Aktuell 19. September 2025
Transcript
- 0:00Speaker 0: Freitag, September neunzehter.
- 0:02Speaker 0: Hier ist Israel ins Radio mit Nachrichten.
- 0:04Speaker 0: Am Mikrophon begrüßte Christen Biefel.
- 0:07Speaker 0: Guten Tag.
- 0:08Speaker 0: Zwei Tote bei Anschlag.
- 0:10Speaker 0: Ein Jordanier hat am Donnerstag an der jordanischen Grenze zwei israelische Soldaten ermordet.
- 0:16Speaker 0: Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Attentäter gegen Fünfzehn Uhr Ortszeit von Jordanien aus mit einem Lastwagen an den Erlebeigrenz übergangen.
- 0:24Speaker 0: Dieser liegt im Jordantal zwischen dem Westjordanland und Jordanien.
- 0:29Speaker 0: In dem Fahrzeug befanden sich Hilfsgüter für Palästinenser im Gaserstreifen.
- 0:34Speaker 0: Nach seiner Ankunft schoss der Fahrer mit einer Handfeuerwaffe auf die Soldaten, bevor der Lastwagen kontrolliert werden konnte.
- 0:41Speaker 0: Er stieg aus.
- 0:42Speaker 0: Die Waffe hatte offenbar eine Ladehemmung.
- 0:44Speaker 0: Deshalb stach er mit einem Mess auf seine Opfer ein.
- 0:47Speaker 0: Sicherheitskräfte erschossen den Angreifer.
- 0:50Speaker 0: Bei den Opfern handelt es sich um den sixty- jahre alten Reservisten Yitzhak Karosh und den zwanzigjährigen Verbindungsoffizier Oran Hershko.
- 1:00Speaker 0: Aus dem jordanischen Außenministerium hieß es am Donnerstagabend, die Behörden hätten Ermittlungen zu dem Schussvorfall auf der israelischen Seite ergrenze aufgenommen.
- 1:09Speaker 0: Jordanien verurteilte den Angriff als Verletzung internationalen Rechtes, der Interessen Jordaniens und seiner Fähigkeiten, humanitäre Hilfe in den Gassastreifen zu bringen.
- 1:19Speaker 0: Den Angreifer benannten die jordanischen Behörden als den siebenundfünfzigjährigen Abd al-Mutallib al-Qaizi.
- 1:26Speaker 0: Der Jordanier hatte vor drei Monaten begonnen, als Lastwagenfahrer für die Hisslieferungen zu arbeiten.
- 1:32Speaker 0: Vorerst bekannte sich keine Terrorgruppe zu dem Anschlag.
- 1:35Speaker 0: Dass israelische Militärwilhilftransporte am Allen bei Übergang aussetzen, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.
- 1:43Speaker 0: Zudem müsste die Prozedur für die Inspektion jordanischer Fahrer neu geregelt werden.
- 1:51Speaker 0: Kritik an antisemitischem Schild.
- 1:53Speaker 0: Der israelische Oppositionsführer Lapid hat am Donnerstag zu einem antisemitischen Schild in Flensburg auf X-Stellung bezogen.
- 2:01Speaker 0: Das Papier hing im Schaufenster eines Gothic-Ladenbesitzers.
- 2:04Speaker 0: Darauf stand, Juden haben hier Hausverbot.
- 2:08Speaker 0: Lapid schrieb dazu auf Deutsch, er werde diesen Mann auf jeden einzelnen Cent verklagen.
- 2:13Speaker 0: Der israelische Botschafter Proso äußerte sich ebenfalls über X. Die Dreißigerjahre seien zurück.
- 2:20Speaker 0: Es sei der gleiche alte Hass nur in anderer Schriftart.
- 2:24Speaker 0: Proso forderte die Politik auf, dem entgegenzutreten.
- 2:28Speaker 0: Der sechzigjährige Ladenbesitzer zeigte bisher keine Reue.
- 2:35Speaker 0: Neue Partei gegründet.
- 2:37Speaker 0: Der frühere Minister, Joas Händel, hat am Donnerstag eine neue Partei mit dem Namen die Reservisten gegründet.
- 2:44Speaker 0: Ihr Fokus liegt nach eigenen Angaben auf Reservisten, verwundeten Soldaten und Opferfamilien.
- 2:50Speaker 0: Händel erklärte, er sei offen für eine Koalition mit dem Likud vom Premier Netanyahu.
- 2:57Speaker 0: Zugleich müssten diejenigen, die am siebten Oktober in Verantwortung waren, nach Hause gehen.
- 3:02Speaker 0: Händel war bis Ende Jahrzehntzwanzig anderthalb Jahre Kommunikationsminister.
- 3:07Speaker 0: Der Fünfzigjährige gehört zuletzt der Partei neue Hoffnung an.